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Junge Pflegende übernehmen schon früh in ihrem Leben Verantwortung, die selbst Erwachsene an ihre Grenzen bringt - Petra Schmieder-Runschke von der Organisation "Young Carer Coach" über die Auswirkungen auf ihre Kindheit, Bildung und psychische Gesundheit.
Eine Familie mit einem schwer autistischen Jungen beisst bei der CSS auf Granit. Die Krankenkasse sieht keinen Grund, die Mutter für ihren Pflegeaufwand zu entschädigen. +++ Weiteres Thema: Welche sind die bequemsten Campingmatten?
Die Abwicklung von Baugesuchen soll im Kanton Aargau künftig deutlich schneller erfolgen. Unter anderem entfällt neu die Pflicht zur Einreichung von Papierplänen. Die Massnahmen zur Effizienzsteigerung wurden an einem Runden Tisch mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung des Kantons erarbeitet. Weiter in der Sendung: · Schwerer Verkehrsunfall: Eine Person stirbt bei einem schweren Unfall auf der A1 bei Gunzgen SO, sechs weitere Personen werden verletzt. · Der Solothurner Springreiter Pius Schweizer hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Im letzten Sommer pfändete das Betreibungsamt Thal-Gäu 5 Pferde von seinem Hof. Daraus sei ein erheblicher Reuptationsschaden entstanden, so Schwizer. Das Gericht lehnte seine Beschwerde jedoch ab. · Die Spitex Region Lenzburg spannt mit dem Hilfswerk Caritas zusammen. Pflegende Angehörige können sich von Caritas anstellen lassen. Die Kooperation wurde von den Gemeinden gefördert.
Themen u.a.: Pflegende Angehörige müssen entlastet werden, sonst schwächt das die Wirtschaft, meint unser Gast. Und: E-Lkw sind die Zukunft. Von WDR 5.
Diese Folge ist Teil der BRIGITTE Kampagne "Care verdient mehr"Hier geht es zum Zähltool für deine unbezahlt geleisteten Stunden Care-Arbeit: brigitte.de/care-sichtbarkeitAls Brigitte Bührlen in der Lebensmitte war, hat sie neben Teilzeit- Job und drei Teeangern ihre demente Mutter gepflegt. Dann ging sie in die Knie, und sie musste ihre Mutter einem Heim anvertrauen. Dort bekam sie deutlich zu spüren, dass ihre Mitsprache nicht gefragt war.Heute ist sie Pflegeaktivistin und fordert mehr Rechte für pflegende Angehörige bzw. Menschen, die Pflegebedürftigen helfen wollen. Es ärgert sie, dass das deutsche Pflegesystem den Angehörigen oder Freunden Pflegebedürftiger misstraut und ihnen Steine in den Weg legt, statt sie aus dem Weg zu räumen.Sie sagt: Für die reine Pflege mag es noch Geld geben, aber was ist mit all der Zeit, die anfällt für das Leben eines pflegebedürftigen Menschen? Und warum kann nicht auch eine Nachbarin Geld für derlei Hilfe bekommen? Dann wäre alles so viel einfacher!Jetzt ist Brigitte Bührlen selbst superfitte Siebzig und kein bisschen leise.Ihr Aufruf geht an die Pflegenden Angehörigen: "Kämpft vor Ort – in den Heimen und in den Kommunen für Eure Rechte! "Für Ihr Anliegen hat Brigitte Bührlen eine Stiftung gegründet: Die Wir!-Stiftung.HIER geht es zum Darm-Balance Kurs RABATTCODE: MENO10Hier geht es zu einer Übersichtsseite mit allen Podcast-Folgen aus dem BRIGITTE Kosmos rund um das Thema Care.Hier geht es zum Newsletter "Saisonwechsel" von der BRIGITTE.Hier geht es zum meno_brigitte-Insta-Account.Hier geht es zu Dianas Instagram.Hier geht es zu Julias Instagram.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Pflege zu Hause stellt pflegende Angehörige täglich vor große Herausforderungen. Umso wichtiger sind Selbsthilfe, Vernetzung und Unterstützung. In dieser Episode sprechen wir über die Kontaktstellen Pflegeengagement und ihre Bedeutung für pflegende Angehörige, Engagierte und alle, die sich für Pflege interessieren. Die Kontaktstellen Pflegeengagement sind niedrigschwellige Anlaufstellen, die Austausch, Selbsthilfegruppen, Information und bürgerschaftliches Engagement rund um das Thema Pflege zu Hause fördern. Sie vernetzen Menschen, schaffen Orientierung im Pflegesystem und unterstützen dabei, Pflege nicht allein bewältigen zu müssen. In dieser Folge geht es unter anderem um: - Selbsthilfe für pflegende Angehörige - Vernetzung und Austausch in der Pflege - Unterstützung bei Pflege zu Hause - Engagement und Ehrenamt im Pflegebereich - Aufgaben und Angebote der Kontaktstellen Pflegeengagement Diese Episode richtet sich an pflegende Angehörige, an Pflege interessierte Menschen sowie an alle, die Pflege gemeinsam, vernetzt und solidarisch gestalten möchten.
Pflege ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, und zugleich oft eine unsichtbare Last. Nicole Traxler, verantwortlich für digitale und soziale Innovation bei der ERSTE Stiftung, hat deshalb „Alles Clara“ initiiert: eine digitale Plattform, die pflegende Angehörige sieht und sie entlastet. Mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht sie über die Realität pflegender Angehöriger, wie sie unterstützt werden und wie digitale Lösungen im Sozialbereich funktionieren können.Mehr Informationen gibt es unter www.alles-clara.at oder unter der entsprechenden App - hier dafür ein Zugangscode, um sie kostenlos zu testen: test-clara Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Wer seinen dementen Partner, die Eltern oder das beeinträchtigte Kind umsorgt, leistet unzählige Stunden unbezahlter Arbeit. Der Bund schätzt den Wert dieser Arbeit auf 3,7 Milliarden Franken. Nun fordern Betroffene und verschiedene Organisationen mehr Rückhalt von der Politik.
Pflegende Angehörige dürfen ihre Arbeit auch bei psychiatrischer Grundpflege abrechnen. Das hat das Bundesgericht entschieden. Eine SRF-Recherche zeigt jedoch, wie zermürbend die Verhandlungen mit den Krankenkassen für Betroffene sein können.
Pflegende Angehörige dürfen ihre Arbeit auch bei psychiatrischer Grundpflege abrechnen. Das hat das Bundesgericht entschieden. Eine SRF-Recherche zeigt jedoch, wie zermürbend die Verhandlungen mit den Krankenkassen für Betroffene sein können.
Die Regierung des Kantons St. Gallen rechnet für nächstes Jahr mit einem Minus von rund 93 Millionen Franken. Die finanziellen Aussichten seien weiterhin schlecht. Deshalb brauche es das beschlossene Entlastungspaket. Weitere Themen: · Das Big Air-Festival in Chur ist Geschichte. Die Stadt will den Freestyle- und Musikanlass nicht mehr finanziell unterstützen und beendet die Zusammenarbeit. · 64 Rehkitze wurden dieses Jahr im Kanton Appenzell Innerrhoden dank Drohnenflügen gerettet. Die Drohnen finden die Tiere auf Wiesen und Feldern bevor diese gemäht werden. · Weinfelden stockt den jährlichen Beitrag für das Familienzentrum auf. · Pflegende Angehörige sollen im Kanton Glarus einen eigenen Tarif bekommen. Mit diesem Vorschlag will die Regierung gegen Firmen vorgehen, die dank den pflegenden Angehörigen Gewinne machen.
Lea, 28 hat sich jahrelang um ihren Bruder gekümmert, der eine Behinderung hat. Das war trotz Liebe ein harter Job. Viele junge Leute, oft sogar Kinder sind in die Pflege eingebunden. Daher fordert Lea mehr Unterstützung für alle, die schon jung zuhause pflegen.**********Zusätzliche InformationenYoung Adult Carers Connect: digitale Selbsthilfegruppe für Menschen zwischen 18 und 35**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Lea Dreissen, pflegende Angehörige Gesprächspartner: Moritz Heß, Professor für Gerontologie am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
Die Kosten für Pflege steigen seit Jahren. Pflegende Angehörige seien besonders von Armut gefährdet, so Verena Bentele vom Sozialverband VdK. Daher fordert sie Entlastungen durch die Kommunen und eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung. Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Kosten für Pflege steigen seit Jahren. Pflegende Angehörige seien besonders von Armut gefährdet, so Verena Bentele vom Sozialverband VdK. Daher fordert sie Entlastungen durch die Kommunen und eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung. Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Pflegende Angehörige – Zwischen Dank und Vergessen Pflegende Angehörige leisten Tag für Tag Großartiges – oft still, aus Liebe, aus Pflichtgefühl. Diese Folge ist ein Dankeschön an alle, die ihre Zeit, Kraft und ihr Herz dafür einsetzen, einem nahestehenden Menschen beizustehen. Doch während die Anerkennung im privaten Umfeld spürbar sein mag, fehlt es gesellschaftlich oft an Sichtbarkeit. Die häusliche Pflege wird als selbstverständlich hingenommen, obwohl sie mit enormer Verantwortung, Belastung und manchmal auch Einsamkeit verbunden ist. In dieser Episode geht es um das, was selten ausgesprochen wird: um ehrlichen Dank, um Respekt – und um die Frage, warum diejenigen, die so viel tragen, im öffentlichen Diskurs oft übersehen werden.
Der Tag zwischen Ems und Hase | Nachrichten aus Niedersachsen
Krankenhaus in Ostercappeln liegt in den letzten Zügen/ Landkreis Emsland sucht Paten für Hornissen/ SV Meppen eröffnet Regionalliga-Saison bei Kickers Emden
Die Interessenvertretung für Pflegende Angehörige kritisiert den Vorschlag des sächsischen Pflegerats, die Familie mehr in die Pflege einzubinden. 86 Prozent der Bedürftigen würden bereits Zuhause gepflegt.
Seit sich pflegende Angehörige bei einer Spitex anstellen lassen können und einen Lohn erhalten, steigen die Kosten für die Gemeinden. Immer mehr Spitex-Organisationen werden seither gegründet. Den Experten Hardy Landolt überrascht das nicht. Er sieht zwei mögliche Lösungen. Weitere Themen: · Der Ortsteil Sorte im Misox soll wieder aufgebaut werden. Die Gemeinde Lostallo plant einen Schutzwall. · Das Dorf Appenzell soll zu einer Begegnungszone werden. · In einem Oberstufenzentrum in Flawil wurde vandaliert. · Zum dritten Mal in Folge gab es weniger Geburten im Kanton Thurgau. · Gefälschte Zigaretten wurden am Zoll in Kreuzlingen sichergestellt. · Der St.Galler Musiker und Songwriter Roman Riklin erhält den Kunstpreis 2025, der Verein Kulturkosmonauten wird mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. · Am Säntis warnen vier Hinweisschilder vor Gefahren am Berg.
Eines Tages wirst du vielleicht einen Angehörigen pflegen müssen. Und um richtig zu pflegen, musst du lernen, auf dich selbst Acht zu geben. Nach dem Tod ihrer Eltern unterlag Beth McLeod einer klinischen Depression. „Indem ich meine körperliche und geistige Gesundheit vernachlässigte, habe ich mir einen Zusammenbruch eingebrockt, von dem mich zu erholen ich zwei volle Jahre gebraucht habe. Pflege… kann erdrückend sein.” David sagte: „Wenn ich nicht mehr weiterweiß, kennst du, Gott, noch einen Ausweg.” Wenn du also jemanden pflegst, beachte folgendes: (1) Setze Grenzen. Lerne NEIN zu sagen, wo du aus Gewohnheit JA sagst. Es ist nichts Schlechtes dabei, für dich selbst zu sorgen, damit du die bestmögliche Pflege geben kannst. (2) Hüte dich vor schädlichen Bewältigungsmaßnahmen. Medikamente missbrauchen, sich überessen, zu viel Alkohol trinken „um sich abzureagieren”: Das kann passieren! (3) Isoliere dich nicht. Lade Freunde ein, die ihre Hilfe angeboten haben. Jemand kann kochen und auf deinen Angehörigen aufpassen, während du mit jemand anderem spazieren gehst. (4) Bitte um Hilfe. Wenn die Familie ihren Beitrag nicht leistet, berufe eine Sitzung ein und delegiere Verantwortung. Verweigere anderen nicht den Segen, der vom „Tragen der Schwachen” kommt (s. 1.Thess 5,14). (5) Schütze deine Zeit. Es ist leicht, jede Minute zu verplanen und keine Zeit für dich selbst zu haben. Tue das nicht, sondern finde etwas, dass dich aufbaut, z.B. Lesen, Sport usw. Plane es fest ein, sonst geschieht es nicht!
"Pflegende Angehörige geben alles – aber wer gibt ihnen etwas zurück?" In dieser Folge von Pflege-Café FRIENDS sprechen wir mit Marlies und Monika von der Kontaktstelle PflegeEngagement Berlin (KPE) über die Kraft der Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige. Sie berichten, wie pflegende Menschen durch Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung neue Kraft schöpfen – und warum es so wichtig ist, nicht alleine zu bleiben.
Pflegende Angehörige stärken - das wird schon lange gefordert und von der Politik auch versprochen. Doch was muss konkret passieren? Edeltraut Hütte-Schmitz von "wir pflegen" - Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger e.V."
Kulms, Johannes www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Die Arbeit von pflegenden Angehörigen genießt wenig Werschätzung. Gesetzlich können diese sich zwar freistellen lassen, aber ohne jegliche Lohnfortzahlung. Gerontologie-Experte Prof. Andreas Hoff fordert eine Art Elterngeld für pflegende Angehörige. Schütz, Martin www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Kowaleswski, Stephanie www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
«Das schwierigste war, mit der eigenen Trauer umzugehen und trotzdem stark zu sein», sagt Anja Kutter. Die Wädenswilerin (ZH) ist Mutter von zwei Mädchen im Teenageralter, Geschäftsfrau und die Frau von Nationalrat Philipp Kutter, der seit einem Skiunfall Anfang 2023 querschnittgelähmt ist. Während ihr Mann ab der Unfallstelle rund um die Uhr betreut wurde, musste die 45-Jährige sich in der neuen Rolle als Angehörige, die fortan alles selber managen musste, zuerst finden. Ein Prozess, den alle individuell durchlaufen und erleben. Anja spricht offen und ehrlich über ihre Erfahrungen ab dem Unfalltag ihres Mannes, sie sagt, wie sich die Beziehung und die Sicht auf das Leben verändert haben und weshalb pflegende Angehörige mehr Sichtbarkeit brauchen. Moderation: Manuela MarraDie Gönnervereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) zählt 2 Millionen Mitglieder, die mit ihrem Mitgliederbeitrag das Leistungsnetz der Schweizer Paraplegiker-Gruppe ermöglichen und querschnittgelähmte Menschen unterstützen. Im Schnitt wird jeden zweiten Tag eine neu querschnittgelähmte Person ins Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) eingeliefert. Mitglieder, die nach einem Unfall querschnittgelähmt und lebenslang auf den Rollstuhl angewiesen sind, erhalten 250 000 Franken – rasch und unbürokratisch.
Diese Podcastfolge kostet mich viel Mut – genauso wie meine allererste Folge 11/19. Sie ist anders als sonst.Denn hier begegnen sich zwei unterschiedliche Menschen, die plötzlich durch den Krebs aus ihrem gewohnten Leben gerissen wurden – aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Und doch verbindet uns etwas: der Wunsch, gesellschaftlich etwas zu bewegen. Jeder auf seine eigene Weise und im unterschiedlichen Alter.Robert, 32 hat seine Frau, die an einem Glioblastom verstorben ist, bis zu ihrem Tod intensiv begleitet und gepflegt. Er hat mich über LinkedIn angeschrieben – und unser erstes Telefonat war so tief und berührend, dass schnell klar war: Wir müssen eine Folge aufnehmen. Ganz ohne Konzept, einfach drauflos reden. Genau das tun wir hier: Wir sprechen frei, ohne festes Ziel, und tauchen in viele Themen ein. Vom Hundertsten ins Tausendste – und wieder zurück. Und diese Folge ist dabei herausgekommen. Manchmal kann es herausfordernd sein mir zu folgen, da ich eine Sprechdenkerin (oder ein Sprechdenker, männlich) bin, das ist jemand, der beim Sprechen denkt – also seine Gedanken nicht vor dem Sprechen vollständig durchplant, sondern im Moment des Sprechens erst entwickelt und formt. Der Denkprozess findet dabei laut und in Echtzeit statt.
Pflegende Angehörige sind der größte Pflegedienst Deutschlands – doch sie werden von der Gesellschaft übersehen, vom Staat kaum unterstützt und vom System oft allein gelassen. Simone Braunsdorf-Kremer kennt diese Realität aus erster Hand und spricht mit Roman in dieser Episode Sucht und Ordnung über einige Missstände. Simones Sohn Jonathan lebt mit MOPD1, einem extrem seltenen Gendefekt. Die meisten Kinder mit dieser Diagnose überleben das erste Lebensjahr nicht. Doch Jonathan ist fast 10 und das verdankt er maßgeblich der unermüdlichen Pflege seiner Eltern. **Doch was bedeutet das konkret?** ❌ Keine Pause, kein Wochenende, kein Urlaub – Simone ist 24/7 für Jonathan da. ❌ Kein Gehalt für Pflegearbeit – obwohl sie leistet, was ein Pflegeheim leisten würde. ❌ Extremer Bürokratie-Wahnsinn – Kämpfe mit Krankenkassen, Behörden und Anträgen. ❌ Isolation und psychische Belastung – Wer kümmert sich um die Pflegenden? ❌ Zukunftsangst & Altersarmut – Nach 10 Jahren Vollzeitpflege keine Rente in Sicht. Diese Themen sind keine Einzelschicksale. Deutschland altert und Pflege wird früher oder später uns alle betreffen: als Angehörige, als Betroffene, als Gesellschaft.
Wie können wir das Pflegesystem verändern, um pflegende Angehörige zu entlasten und ihnen die Unterstützung zu bieten, die sie brauchen? Was wäre, wenn wir die Pflege zu Hause so gestalten könnten, dass sie nicht nur den Betroffenen, sondern auch den Angehörigen mehr Würde und Zeit für das Wesentliche zurückgibt? Warum bleiben jährlich Milliarden an Pflegeleistungen ungenutzt, und wie kann Technologie dabei helfen, diese Lücke zu schließen? Im Dezember 2024 sprach ich mit KATHARINA VOLKMER, Chief Marketing Officer (CMO) von Nui Care – die führende App für Pflegende Angehörige, über genau diese Fragen und darüber, wie ihre persönliche Geschichte sie dazu brachte, eine Lösung für pflegende Angehörige zu entwickeln. Allein in Deutschland gibt es mehr als 5 Millionen pflegebedürftige Menschen – und die Zahl wächst. Die Nui Care App soll Angehörigen helfen, sich im bürokratischen Dschungel zurechtzufinden und wertvolle Zeit zu sparen. Doch sie ist weit mehr als nur ein digitales Tool – sie ist eine Vision, die den Alltag von Millionen pflegender Angehöriger revolutionieren kann. Katharina erzählt, wie sie gemeinsam mit den Gründern von Nui Care, Markus C. Müller und Christian Ehl, und ihrem Team die App kontinuierlich weiterentwickelt und wie persönliche Erfahrungen und die stetige Rückmeldung von Angehörigen die Grundlage für die ständigen Verbesserungen bilden. Außerdem sprechen wir darüber, was es bedeutet, seinen eigenen Purpose zu kennen und diesem jeden Tag nachzugehen. Katharina zeigt uns, wie wichtig es ist, die eigenen Visionen zu leben, um echten gesellschaftlichen Wandel zu bewirken. In dieser Folge erfährst du: Warum pflegende Angehörige den größten Pflegedienst Deutschlands stellen und wie die Nui Care App sie entlasten kann Wie Katharina und ihr Team die App stetig weiterentwickeln, um den Bedürfnissen der pflegenden Angehörigen gerecht zu werden Die größten Herausforderungen im deutschen Pflegesystem aus Sicht der Angehörigen und wie wir diese angehen können Warum Selfcare für pflegende Angehörige so wichtig ist und wie man dafür sorgt, dass die eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen Praktische Tipps für pflegende Angehörige: Welche Leistungen gibt es und wie erhält man Zugang dazu? Wie es sich anfühlt, den eigenen Purpose zu leben und wie das die Arbeit und das Leben von Katharina verändert hat ... und vieles mehr! Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie bitte mit anderen, damit sie möglichst vielen ein Beitrag sein kann – besonders für Menschen, die vom Thema Pflege betroffen sind. Denn je mehr von Nui Care erfahren, desto mehr können davon profitieren. Und wenn du deine wertvollen persönlichen Erfahrungen als pflegende:r Angehörige:r mit Katharina und ihrem Team teilen möchtest, dann kontaktiere sie bitte unter den nachfolgenden Email-Adressen – so kann die App weiterhin verbessert und noch präziser auf die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen eingegangen werden. Wir danken dir! Alles Liebe deine Sylvia KATHARINA VOLKMER / Nui Care GmbHWebsite: Nui – die PflegeleichtAPP Email: katharina.volkmer@nui.care und service@nui.care Instagram: @nui.care Facebook: Nui Care LinkedIn: Nui CareLinkedIn: Katharina Volkmer SYLVIA VOLZ Instagram: @dr.sylviavolz Facebook: Sylvia Volz LinkedIn: Dr. Sylvia Dominique Volz Email: hello@x-to-flow.com ________________________________________________________________________________ Cover Foto Sylvia Volz: Franziska Krois & Chantal Hofer Jingle Musik: Epidemic Sound Jingle Voice: Karoline Pfeiffer
Weiblich erfolgreich - Damit Du im Job die Wertschätzung bekommst, die Du verdienst
Kennst du das Gefühl, dass deine körperlichen Schmerzen einfach nicht besser werden, egal was du versuchst? In dieser aufschlussreichen Folge des Gehirnwäsche-Podcasts erklärt Dr. Johanna Disselhoff den oft übersehenen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit, Grenzen zu setzen, und chronischen Schmerzen. Als erfahrene Psychologin und Expertin für Psychosomatik zeigt sie auf, warum das ständige Übergehen eigener Bedürfnisse zu körperlichen Symptomen führen kann und wie bewusstes Grenzen-Setzen der Schlüssel zu mehr Gesundheit sein kann. Diese Folge ist besonders interessant für: -Menschen mit chronischen Schmerzen Personen, die Schwierigkeiten haben, "Nein" zu sagen Highly Sensitive Persons (HSP) Menschen in helfenden Berufen Eltern und Pflegende Angehörige Alle, die mehr über den Zusammenhang zwischen Psyche und Körper lernen möchten
Pflegende Angehörige sollen für ihre Arbeit vom Staat entschädigt werden, so die Forderung von über 26 Solothurner Kantonsratsmitgliedern. Die Regierung sieht diese Idee kritisch. Denn zuständig für die Zahlungen wären die Gemeinden. Weiter in dieser Sendung: · Rund 60 Plakate der Solothurner SVP-Regierungsratskandidatin Sibylle Jeker wurden in den letzten Tage in und um Solothurn zerstört. Die Partei setzt nun eine Belohnung aus für Hinweise, die zur Täterschaft führen. · Im Aargau soll in der Kantonsverfassung die neue Organbezeichnung "Regierungspräsidium" für Landammann und Landstatthalter eingeführt werden, auch für weitere Ämter sind neue Bezeichnungen vorgesehen. Die Anhörung dazu beginnt heute.
Kraft, Geduld und viel mehr brauchen pflegende Angehörige. Und sie brauchen Entlastung, auch Zeit für sich selbst. In einer Studie am Klinikum Nürnberg wird derzeit erforscht, wie Kunsttherapie helfen kann. Eine Radioreportage von Ulrike Nikola.
Demenz ist mit 1,6 Mill. Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit mit einschneidenden Folgen für die Angehörigen. Die meisten pflegen ihre Kranken, solange es geht. Ist man älter als 85 Jahre, ist das Risiko an Demenz zu erkranken hoch: Ein Viertel der Bevölkerung in diesem Alter ist betroffen. Das kann schleichend gehen, aber auch schnell und in Schüben. Eine Herausforderung für Partner und Angehörige, die ihre Lieben nicht ins Heim "abschieben" wollen und mit der Pflege oft allein sind. Doch was passiert, wenn die Pflegenden an ihre Grenzen kommen? Woher nehmen Angehörige die Kraft zu pflegen? Welche Rolle spielt der Glaube? Autorin Angelika Schmidt-Biesalski hat Angehörige getroffen und Hilfseinrichtungen besucht.
René führt mit Kerstin Held ein ganz besonderes Interview: Im Vergleich zu gewöhnlichen Podcastfolgen geht es hier nicht um Tipps und Tricks zu einem bestimmten Thema, sondern darum, einen ehrlichen und authentischen Einblick in Kerstins Leben zu bekommen. Denn sie pflegt zusammen mit einem kleinen Pflegeteam 4 Kinder in ihrem Zuhause. In dieser Folge geht es um die Flut an Bürokratie im Pflegealltag, wie Kerstin überhaupt dazu gekommen ist, Pflegemutter zu werden und wie sie sich um sich selbst kümmert, wenn alles zu viel wird. Außerdem in dieser Folge: - Wie Kerstin mit dem Tod ihrer Angehörigen umgeht - Wie sie durch die frühe Verantwortung für ihre Schwester geprägt wurde - Welche Rolle Drogen für die Entstehung von Behinderungen spielen ☞ Wenn du mehr über Kerstin und dieses Thema erfahren möchtest, kannst du ihr auf [Instagram](https://www.instagram.com/kerstin_held/) folgen, ihre [Website](http://www.kerstinheld.com) oder die [Website vom Bundesverband behinderter Pflegekinder](https://www.notion.so/de-7mind-reimbursement-absmeltern-12a925cf23c08039b370ed42f8e88f00?pvs=21) besuchen. ☞ Du möchtest deine inneren Ressourcen stärken? Der 7Mind Kurs “[Resilienz Intensiv 1](https://4bw6.adj.st/library/course/558012808?adj_t=1a30bnbd&adj_campaign=24-12-podcast&adj_creative=kerstin-held&adj_deeplink=sevenmind%3A%2F%2F)” unterstützt dich dabei. Teste 7Mind jetzt 7 Tage lang kostenlos. ✎ Für Kooperationsanfragen und Informationen rund um den Podcast schreib einfach eine Mail direkt an [podcast@7mind.de](mailto:podcast@7mind.de). ✎ Teile deine Erfahrungen und diskutiere mit anderen 7Mindern in unserer Community zum Podcast: https://www.facebook.com/groups/305387979939302. Hinweis: Diese Folge wurde am 29.12.2024 veröffentlicht.
Der Geschäftsführer von Prosenio in Deutschland, Christian Graggeber, fordert eine breite Debatte um pflegende Angehörige. Es brauche längst nicht nur finanzielle Ressourcen.
Bloß nicht ins Heim: Die meisten Menschen mit Pflegebedarf haben Angehörige, die sie zu Hause pflegen. Doch die wiederum haben kaum Hilfe, müssen mit unverständlichen Anträgen kämpfen, sind erschöpft. Die Gesellschaft müsste einspringen. Kolakowski, Peter www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Selbsthilfe für pflegende Angehörige by Bistum Hildesheim
Sie ist Moderatorin, Musikerin, Witze-Erzählerin, Autorin und pflegende Angehörige: Seraphina Kalze stemmt so einiges in ihrem Alltag. Wie sie das schafft und warum sie sich dafür entschied ihren halbseitig gelähmten Vater zu Hause zu pflegen, darüber spricht sie auf der Blauen Couch.
+++ Pflegende Angehörige fordern mehr Unterstützung +++ Rund 460.000 Besucher beim Erfurter Oktoberfest +++ Ein Fünftel weniger Einnahmen für Thüringer Bauern +++
Seit einigen Jahren ist es möglich, dass sich Angehörige von Alzheimer-Erkrankten bei Spitex-Organisationen anstellen lassen und für einen Teil der Arbeit entlöhnt werden. Dazu fehlen jedoch schweizweit einheitliche Rahmenbedingungen, kritisiert Alzheimer Schweiz. Weitere Themen: - Rivalisierende Palästinensergruppen haben sich offenbar versöhnt - Nach monatelanger Suche: Julius Bär ernennt neuen CEO - US-Expats in der Schweiz halten viel von Kamala Harris - Vor Olympia: Paris wird zur Hochsicherheitszone - Abstimmungskampf vor den Sommerferien: Sinnvoll oder überflüssig? - Der Prager Frühling und seine Niederschlagung
Ref.: Pastor Norbert Rose, Autor, Seminarleiter für Demenz- und Sterbebegleitung Mehr als 4 Millionen pflegebedürftige Menschen werden in Deutschland zuhause versorgt. Und meistens sind die Pfleger nahe Angehörige. Viele von ihnen stehen unter chronischer Überlastung, auch wenn sie die Aufgabe gerne übernommen haben. Der evangelische Pastor Norbert Rose hat viele Jahre eng mit Demenzkranken und ihren Familien gearbeitet. In der Lebenshilfe teilt er mit uns seine Erfahrungen mit dem Thema Überlastung in der Pflege. Buch: Norbert Rose, Fremd und doch vertraut, Gerth Medien 2023 https://www.gerth.de/fremd-und-doch-vertraut.html
Moderation Martin Gross / Gesendet in Ö1 am 8.7.2024 / Papst Franziskus hat gestern in Triest Katholiken und Katholikinnen aufgerufen, die Demokratie aktiv mitzugestalten und Vorschläge für Gerechtigkeit und Frieden einzubringen. (Martin Gross)++Die katholische Kirche in Kanada wird Entschädigungszahlungen in Höhe von umgerechnet rund 70 Millionen Euro an insgesamt 292 Betroffene sexueller Übergriffe im Erzbistum St. John's leisten.++947.000 Menschen in Österreich sind in die Pflege und Betreuung einer oder eines Angehörigen involviert. Welche Möglichkeiten haben pflegende Angehörige, selbst eine Auszeit zu nehmen? Maria Harmer
Die Pflegereform ist in Kraft getreten: Für einige Pflegeleistungen gibt es damit nun höhere Beträge. Pflegende Angehörige soll es leichter gemacht werden, Beruf und Pflege zu vereinbaren. Reichen diese Anpassungen? Moderation: Achim Schmitz-Forte Von WDR 5.
In dieser Sendung moderiert Kathrin Winzenried zum letzten Mal den «Kassensturz». Die Redaktion sagt danke und blickt auf ihre letzten 17 Jahre vor der Kamera zurück. Ausserdem in der Sendung: Spitex-Firmen, die an pflegenden Angehörigen mitverdienen. Und: alkoholfreie Schaumweine im Test. Kathrin Winzenried – Die «Kassensturz»-Moderatorin sagt adieu Nach über 17 Jahren im «Kassensturz»-Studio moderiert Kathrin Winzenried am 19. Dezember 2023 ihre letzte Sendung. Als leidenschaftliche und hartnäckige Journalistin und Interviewerin hat sie sich immer für die Sache der Konsumentinnen und Konsumenten stark gemacht – und den «Kassensturz» so mitgeprägt. Die Redaktion sagt danke und zeigt starke TV-Momente von und mit Kathrin Winzenried als Schlusspunkt ihrer Tätigkeit im Studio. Pflegende Angehörige – Spitex-Firmen verdienen kräftig mit Ein Bundesgerichtsurteil macht möglich, dass pflegende Angehörige nun für die Pflege ihrer Nächsten bezahlt werden können. Voraussetzung: Sie müssen sich von einer Spitex-Firma anstellen und sich in die Pflege-Aufgaben einführen lassen. «Kassensturz» zeigt, dass Spitex-Firmen von diesem System profitieren und mit den pflegenden Angehörigen ordentlich Kasse machen. Test «Alkoholfreie Schaumweine» – Jahreswechsel ohne Promille Alkoholfrei und Schaumwein? Für viele ein Widerspruch. Doch die Zeiten, als man auf Traubensaft oder Mineral ausweichen musste, weil man während den Festtagen keinen Alkohol trinken wollte, sind längst vorbei: Heute gibt es Champagner, Cava, Prosecco oder Sekt auch alkoholfrei. Aber schmeckt dieser genauso gut? «Kassensturz» hat zehn Schaumweine von einer Experten-Jury verköstigen lassen. Nur einer konnte die Jurorinnen und Juroren so gar nicht überzeugen.
Im Linde Verlag ist der Pflege-Ratgeber erschienen.
Der digitale Streetworker betreut einsame Jugendliche im Netz. Bei der Fachstelle für Pflegende Angehörige der Diakonie gibt es eine Selbsthilfegruppe für Partner von Demenzkranken: sie leben zu zweit und doch allein.
Der Bundestag hat die Pflegereform beschlossen. Für Versicherte wird es teurer, Pflegebedürftige bekommen mehr Geld. Pflegende Angehörige sagen trotzdem: Die Reform ist ein schlechter Witz. Und: Elon Musk will Chips in Gehirne pflanzen. Wozu? (17:00)Schulz, JosephineDirekter Link zur Audiodatei
Christine war erst Anfang 30 und hatte gerade ihr erstes Baby bekommen, als sie sich plötzlich um ihren pflegebedürftigen Vater kümmern musste. Was da alles dazu gehört und wie ihr Alltag damit aussieht, davon hat sie uns erzählt.
Ihre Stiftung unterstützt Menschen, die Angehörige pflegen. Das kann leicht zu einem belastenden Vollzeitjob werden, weiß Brigitte Bührlen aus eigener Erfahrung. Sie hat sich um ihre demenzkranke Mutter gekümmert und kämpft weiter für eine Reform. Annette Riedelwww.deutschlandfunkkultur.de, Im GesprächDirekter Link zur Audiodatei
Themen: Pflegereform, Pflegegeld, Pflegebedarf, Pflegende Angehörige