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40 Tage nach der Niederschlagung der Proteste regt sich erneut Widerstand im Iran. Trauer um die Toten werde zur Anklage gegen das Regime, sagt Publizistin Shila Behjat. Dabei sei Reza Pahlavi, Sohn des früheren Schahs, für viele ein Hoffnungsträger. Gerner, Martin www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Es war mehr als nur Real-Satire als die amerikanische Delegation vor wenigen Tagen bei dem Treffen in Oman Iran beschuldigt, bei der Niederschlagung der von Israel und Washington angefeuerten Demonstranten, die den iranischen Ordnungskräfte nach Kiewer Maidan-Vorbild stundenlange Feuergefechte lieferten, die Menschenrechte missachtet zu haben. Das muss man sich vor Augen halten, ausgerechnet die Amerikaner, die den israelischen Genozid in Gaza mit Waffen, Geld und politischem Wohlwollen unterstützen, machen den Iranern Vorhaltungen, weil sie bei der Unterdrückung der laut Westmedien „friedlichen Demonstranten“ deren Menschenrechte verletzt hätten.Diese Real-Satire wird noch irrer, wenn man bedenkt, dass es israelische, amerikanische und andere westliche Geheimdienste waren, die für die Organisation, die Finanzierung und für die mediale Choreografie der Aufstände der gewalt-extremistischen, „Revolutionäre“ verantwortlich waren. Deren Friedfertigkeit kann an den hunderten Toten, namentlich genannten Ordnungskräften gemessen werden. Diese jüngsten amerikanischen Menschenrechtsvorwürfe, die von Washington auch als weiterer Grund für den Aufbau der militärischen Drohkulisse gegen Iran genannt wird, ist zweifellos ein neuer Gipfelrekord westlicher Heuchelei. Der wird nur noch übertroffen durch die Tatsache, dass sich Mitglieder der Trump-Regierung in aller Öffentlichkeit rühmen, auch noch die Ursachen der Krise in Iran absichtlich herbeigeführt zu haben, um durch Chaos einen gewaltsamen Umsturz und einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen.Vor dem Bankenausschuss des US-Senats erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag letzte Woche ausdrücklich, dass die USA gezielt eine Finanzkrise im Iran verursacht hätten, um Unruhen im Land zu schüren. Auf die Frage von Senatorin Katie Britt, was die USA noch tun könnten, um Druck auf den Ayatollah und den Iran auszuüben, erklärte Bessent, dass das Finanzministerium eine "Strategie" umgesetzt habe, die darauf abzielte,„die iranische Währung zu untergraben, die die Wirtschaft zum Absturz brachte und die gewalttätigen Proteste auslöste, die wir im ganzen Land gesehen haben.“ Weiter führte Bessent aus, dass er bei einer Rede im Wirtschaftsclub im März letzten Jahres „die Strategie bereits skizziert“ habe.„Es kam zu einem schnellen und ich würde sagen großartigem Höhepunkt im Dezember 2025, als eine der größten Banken im Iran unterging. Es gab einen Run auf die Bank, die Zentralbank musste Geld drucken, die iranische Währung ging in den freien Fall, die Inflation explodierte, und daher haben wir das iranische Volk auf der Straße gesehen.”Es ist nicht das erste Mal, dass Bessent solche Aussagen machte. Bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im vergangenen Monat sagte der US-Finanzminister folgendes:„Präsident Trump hat das Finanzministerium und unsere OFAC-Abteilung, das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte, angewiesen, maximalen Druck auf den Iran auszuüben. Und das hat funktioniert, denn im Dezember ist deren Wirtschaft zusammengebrochen. Es herrscht Dollarmangel. Sie sind nicht in der Lage, Importe zu tätigen, und deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen. …. Das ist unsere wirtschaftliche Staatskunst. Ohne dass ein (amerikanischer) Schuss gefallen ist, und die Dinge entwickeln sich dort sehr positiv.“Nach diesen Äußerungen schrieb Professor Jeffrey Sachs auf common dreams unter dem Titel: "Wirtschaftsstaatskunst entlarvt: Eine wichtige Säule der hybriden Kriegsführung der USA, jetzt für alle sichtbar“. Im Untertitel heißt es:„Es ist sicherlich keine Diplomatie und es ist kein Zwang. Es ist ein Krieg, der mit wirtschaftlichen Mitteln geführt wird, um eine Wirtschaftskrise und soziale Unruhen hervorzurufen, die zum Sturz der Regierung führen.“...https://apolut.net/neuer-gipfelrekord-westlicher-heuchelei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die "Frau, Leben, Freiheit"-Proteste sind noch gut im Gedächtnis. 2022 gingen nach dem Tod der Studentin Jina Mahsa Amini Hunderttausende auf die Straße. Die Reaktion des islamischen Mullah-Regimes war brutal und blutig. Nila, eine Autorin aus Teheran, die zu ihrem Schutz anonym bleiben muss, war damals dabei. Ihr Buch "Auf den Straßen Teherans" erzählt davon. Vor dem Hintergrund der neuesten Proteste im Iran, und ihrer grausamen Niederschlagung ist die Lektüre bedrückend aktuell. Nadine hat sich mit Nilas Berliner Übersetzerin Asal Dardan getroffen, die in Teheran geboren wurde und in Deutschland und Schottland aufgewachsen ist. Im Gespräch erzählt sie, wie es ist, hier im sicheren Deutschland für jemanden zu sprechen, der permanent in Lebensgefahr ist, wie die Übersetzung zustande kam und warum Nilas Buch viel mehr ist als ein bloßer Bericht über eine Protestbewegung. Für das Gespräch hat Asal das Rathaus Schöneberg ausgesucht, wo 1967 ein Teil der Studentenproteste gegen den persischen Schah stattfanden. Das Buch Nila: "Auf den Straßen Teherans" Übersetzt aus dem Englischen von Asal Dardan, mit einem Vorwort von Natalie Amiri, Pfaueninsel Verlag, 144 Seiten. Nadine empfiehlt Ece Temelkuran: "Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir" Asal Dardan empfiehlt Naomi Klein: "Doppelgänger. Eine Analyse unserer gestörten Gegenwart" Übersetzt von Peter Robert und Rita Seuß, S. Fischer, 496 Seiten Maryam Aras: "Dinosaurierkind", Claassen, 192 Seiten Der Ort Das Rathaus Schöneberg, Berlin Der Gast Asal Dardan ist Autorin und Übersetzerin. Sie wurde 1978 in Teheran geboren und ist in Köln, Bonn und Aberdeen aufgewachsen. Sie lebt abwechselnd in Berlin und Schweden. Ihr Essayband "Betrachtungen einer Barbarin" (2021) war für den Deutschen Sachbuchpreis den Clemens-Brentano-Preis nominiert. Zuletzt erschien "Traumaland. Eine Spurensuche in Deutscher Vergangenheit und Gegenwart" (2025). Sie übersetzt Literatur aus dem Englischen ins Deutsche, u.a. von Chimamanda Ngozi Adichie.
Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste im Iran gibt es nach wie vor keine umfassenden Informationen. Es gibt Berichte, wonach mehr als 30.000 Menschen getötet worden sind. Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg hat Familie im Iran und hat immer mal wieder Kontakt ins Land. „Jeder, der jetzt noch auf die Straße geht, um zu protestieren, weiß, dass er möglicherweise in einer der Leichenhallen landet", sagt Badenberg im Gespräch mit Helene Bubrowski.[10:28]Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ist zu seinem Antrittsbesuch nach Warschau gereist. Mit seinem polnischen Kollegen Andrzej Domański hat er über verstärkte europäische Zusammenarbeit vor allem auch im Verteidigungsbereich gesprochen.[01:30]Verdi hat gestern mit einem Warnstreik den öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern lahmgelegt. Die Gewerkschaft fordert eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich – das entspricht einer Lohnerhöhung von 12 Prozent. Dazu kommen Forderungen nach kürzeren Schichtzeiten, längeren Ruhezeiten, höheren Zuschlägen und 33 Urlaubstagen.[06:37]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am Wochenende kam es erneut zu massiven russischen Drohnenangriffen auf mehrere Ziele in der Ukraine. Besonders schwer traf es einen Bus mit Mitarbeitern eines Energieunternehmens im Südosten des Landes. Präsident Selenskyi bezeichnete den Angriff als exemplarisches Verbrechen und machte Russland klar für die Eskalation verantwortlich. Nach früheren russischen Drohnenverletzungen des polnischen Luftraums drängt die EU auf besseren Schutz. Eine Koordinierungsgruppe traf sich in Zagreb, um den Aufbau eines europäischen Drohnenwalls voranzutreiben. Kroatien soll beim Ausbau militärischer Drohnenkapazitäten eine Schlüsselrolle spielen. Nach der Niederschlagung von Protesten im Iran und Drohungen eines Militärmanövers in der Straße von Hormus hatte die US-Regierung zusätzliche Kriegsschiffe und Raketenabwehrsysteme in die Region verlegt. Nun signalisieren beide Seiten Gesprächsbereitschaft, was die Lage im Nahen Osten etwas entspannt.
Wer sind die Protestierenden und wer die Unterstützer des Systems? Steht „Revolutionsführer“ Ali Chamenei weiter unangefochten an der Spitze Irans? Auf welche Verbündete kann sich Teheran verlassen? Wie wahrscheinlich sind Angriffe der USA und Israels? Darüber spricht Azadeh Zamirirad im SWP-Podcast.
Die Kämpfe im Iran sind nichts Neues. Seit Jahren rollt eine Protestwelle nach der anderen über das Land hinweg - und mit ihnen die gewaltvolle Niederschlagung durch das islamistische Regime. Ab und zu finden Zeugenaussagen, Texte und Berichte darüber den Weg nach Europa. So auch der Text "Auf den Straßen Teherans" von NILA. Die junge Frau schrieb ihn unter diesem Pseudonym Ende 2022, als nach dem Tod von Jina Mahsa Amini Tausende unter dem Motto "Frau, Leben, Freiheit" auf die Straße gingen. Morgen erscheint die deutsche Übersetzung des Buchs. Darüber sprechen wir mit der Verlegerin Constanze Neumann.
Die Grünen-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, mehr Druck gegenüber der Führung im Iran aufzubauen. Die Grünen-Abgeordnete Luise Amtsberg kritisiert die "moderierende, runtergekochte Sprache des Auswärtigen Amtes". Von WDR 5.
Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste im Iran wächst die Sorge vor einem Krieg mit den USA. US-Präsident Trump sagt, Teheran wolle eine diplomatische Lösung - und droht mit einer „Armada“.
Der Iran droht in einem Bürgerkrieg zu versinken. Das befürchtet der Publizist Navid Kermani nach der blutigen Niederschlagung der Proteste. Der Westen lasse demokratische Kräfte im Stich und habe zu lange auf Stabilität durch das Regime gesetzt. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews
Reza Pahlavi lebt im Exil in den USA. Nach der brutalen Niederschlagung von Protesten im Iran will er sich als Übergangsfigur positionieren. Der Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad ordnet die Rolle Pahlavis ein. Fathollah-Nejads Buch heisst «Iran – wie der Westen seine Werte und Interessen verrät». Die weiteren Themen: · Der bekannte Schweizer Snowboarder Ueli Kestenholz ist am Wochenende von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Er ist wenig später im Spital in Sitten gestorben. Ueli Kestenholz ist nicht irgendein Snowboarder gewesen – er war ein Pionier - das sagt Sportredaktor Reto Held. · Die beiden Tech-Konzerne Apple und Google machen gemeinsame Sache beim Thema künstliche Intelligenz. Konkret geht es darum, dass in AppleGeräten wie etwa iPhones künftig GoogleKI drin sein wird. Apple muss auf externe KI-Lösungen setzen, weil das Unternehmen mit seinen eigenen KI-Anstrengungen der Konkurrenz stark hinterherhinkt. Warum das so ist, erklärt Digitalredaktor Jürg Tschirren. · Kassenzettel, Versand-Etiketten, Flugtickets: Mit sogenanntem Thermopapier kommt man immer mal wieder in Kontakt. Und lange hat dieses Papier giftige Stoffe enthalten. Stoffe, die in der Schweiz mittlerweile eigentlich verboten wären. Dennoch fehlen immer noch gute Alternativen, die nicht zu schnell verblassen und gesundheitlich unbedenklich sind. Ein Forschungsteam der ETH Lausanne hat nun eine pflanzliche Beschichtung entwickelt, die das «Kassenzettelproblem» lösen könnte, wie Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erzählt.
Wie unterwandert Kunst die Diktatur in Belarus? Dazu forscht Iryna Herasimovich am Slavischen Seminar in Zürich. Als sie in die Schweiz kam, wollte sie nur einige Monate bleiben, um Literatur zu übersetzen. Doch die gewaltsame Niederschlagung der Protestbewegung verunmöglichte eine Rückkehr. «Hier habe ich das Gefühl, endlich angekommen zu sein», sagt Iryna Herasimovich, wenn sie von ihrer Arbeit am Slavischen Seminar in Zürich erzählt. Sie habe das Glück, dass ihr Umfeld sensibel auf ihre Situation reagiere. Hinter ihr liegen Jahre voller Entscheidungen, die sie nie treffen wollte: Sie musste ihre Wohnung in Minsk per Video auflösen, ihr altes Leben und vor allem geliebte Menschen für unbestimmte Zeit zurücklassen. Heute kann sie sagen: «Exil ist nicht nur Verlust, sondern auch eine Bereicherung.» In «Musik für einen Gast» erzählt Iryna Herasimovich davon, weshalb ihr ein Lied von Mani Matter während der Revolutionswirren geholfen hat. Und sie erklärt, weshalb übersetzen für sie auch eine politische Bedeutung hat: «Es geht um die Haltung, sich auf andere einzulassen und sich zu bemühen, sie zu verstehen.» Die Musiktitel: 1. Belarussisches Volkslied: «Lito» (Ivan Kirchuk / Siarhei Douhushau / Margarita Levchuk) 2. Uladzimier Teraŭski - «Kupalinka» (Singfrauen Winterthur / Albin Brun Quartett) 3. Erstes Wiener Heimorgelorchester (EWHO) – «Die Letten werden die ersten sein» 4. Edvard Grieg - Peer-Gynt-Suite: «Åses Tod» (Zürcher Kammerorchester / Howard Griffiths) 5. Arvo Pärt - «Salve Regina» (Estonian Philharmonic Chamber Choir / Paul Hillier)
Blut, Legenden und Machtkämpfe: In unserer Auftaktepisode zur neuen „Ritter, Tod und Teufel“ - Ministaffel nehmen wir euch in das 16. Jahrhundert und zu den Ursprüngen der Legenden und Tatsachenberichte um die berüchtigten Blutgräfin Elisabeth Báthory mit. Nach einem blutigen Einstieg im vorweihnachtlichen, kaiserlichen Wien, enthüllen wir die historischen Quellen hinter den Mythen – und fragen uns: Was ist dran an all den Geschichten über Mord, Folter und Intrigen?Wir erkunden dafür das düstere Leben auf der Festung Ecsed – Stammsitz der mächtigen Báthorys. Es führt uns in Elisabeths Kindheit und beleuchtet die brutalen Sitten in einer Gesellschaft, gespalten zwischen Adel, Klerus und rechtlosen Bauern. Und immer ist die uralte und weit verzweigte Báthory-Familie mit Schwert und Rüstung dabei - so auch bei der Niederschlagung des blutigen Bauernaufstand von 1514 und der grausamen Hinrichtung Georg Dózsas auf einem glühenden Thron.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Paul Lendvai verkörpert den Journalismus wie kaum ein anderer. Auch mit 96 Jahren schreibt er noch regelmässig Kolumnen für die österreichische Tageszeitung «Der Standard». Gleichzeitig ist er als Holocaustüberlebender und Opfer des Stalinismus Zeitzeuge der dunkelsten Phase des 20. Jahrhunderts. Paul Lendvais Geschichte ist so aussergewöhnlich wie beispielhaft. 1929 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern geboren, erlebt er den institutionalisierten Antisemitismus der ungarischen Horthy-Jahre. 1944 wird er verschleppt und auf einen der sogenannte Todesmärsche geschickt, auf denen die ungarischen Juden in die österreichischen KZs gebracht wurden. Mit viel Glück gelingt ihm die Flucht, doch die Verfolgung hört nicht auf. Als junger Journalist im mittlerweile kommunistischen Ungarn gerät er in die Mühlen des Stalinismus und wird interniert. Erst nach dem Aufstand von 1956 und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen gelingt ihm die Flucht nach Wien und damit der Start in ein neues Leben. Von seinen dunklen Jahren und dem Glück der Befreiung, von seiner Ankunft in Wien und seiner beispiellosen Karriere als Journalist, von seinem Kampf für Demokratie und seinem Engagement für Meinungsfreiheit, von seiner Abscheu gegen Antisemitismus und seinem Ärger über die derzeitige israelische Regierung und natürlich von seinem intensiven Bezug zur Musik erzählt der 96-jährige kerngesunde Paul Lendvai im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: 1. Richard Strauss – Der Rosenkavalier: «Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding» Netherlands Philharmonic Orchestra, Amsterdam / Marc Albrecht, Dirigent / Camilla Nylund, Sopran 2. Wolfgang Amadeus Mozart - Don Giovanni: Arie (Leporello). Madamina, il catalogo è questo Mahler Chamber Orchestra / Luca Pisaroni, Bass / Yannick Nézet Séquin, Dirigent 3. Wolfgang Amadeus Mozart - Così fan tutte: Ouvertüre (Andante) Scottish Chamber Orchestra / Sir Charles Mackerras, Dirigent 4. Kurt Weill – Die Dreigroschen Oper – «Die Moritat von Meckie-Messer» Roger Bean und sein Orchester / Lotte Lenya, Gesang 5. Gustav Mahler – Das Lied von der Erde: Der Abschied Philharmonia Orchestra / New Philharmonia Orchestra / Christa Ludwig, Mezzosopran / Fritz Wunderlich, Tenor / Otto Klemperer, Dirigent
Im Manöver "Quadriga 2025“ probt die Nato zur Zeit die Verteidigung im Osten. Die Kriegsübung überschneidet sich zweitweise mit dem Manöver „Sapad“ das Russland auf eigenem Territorium, aber auch auf dem Gebiet von Belarus durchführt. Fünf Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung hält sich Machthaber Aljaksandr Lukaschenka an der Macht. Was passiert in Belarus? Wie gefährlich ist das Land als Aufmarschgebiet russischer Truppen? Was kann die belarussische Opposition vom Exil aus erreichen? Wie beeinflusst die autokratenfreundliche US-Politik die Situation in Belarus? Andrea Beer diskutiert mit Ingo Petz – Journalist beim Online-Portal decoder.org; Olga Dryndova – Chefredakteurin der Belarus-Analysen der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen; Gesine Dornblüth – Journalistin beim Deutschlandfunk
Festival NeverMore 68 erinnert an Niederschlagung des Prager Frühlings, In Apotheken sollen Grippeimpfungen durchgeführt werden, Zu Besuch im Zoo Liberec
Festival NeverMore 68 erinnert an Niederschlagung des Prager Frühlings, In Apotheken sollen Grippeimpfungen durchgeführt werden, Zu Besuch im Zoo Liberec
Nach der brutalen Niederschlagung des ersten Marsches in Selma führt Martin Luther King zwei weitere Märsche an. Der dritte Marsch führt schließlich nach Montgomery, wo Martin Luther King eine eindrucksvolle Rede hält.
In der globalen Erinnerungskultur zum Holocaust sind einzelne Fotos des sogenannten Stroop-Berichts zur endgültigen Vernichtung des Warschauer Ghettos und der Niederschlagung des dagegen organisierten jüdischen Aufstands vom Frühjahr 1943 omnipräsent geworden. Meist fehlen aber wünschenswerte Zusatzinformationen oder eine angemessene Kontextualisierung. Die umfangreiche wie vielsagende Gesamtquelle der deutschen Täter ist dagegen vergleichsweise wenig beachtet geblieben. Mit der von Martin Cüppers erarbeiteten Edition wird der Stroop-Bericht Interessierten seit Jahrzehnten überhaupt wieder in Buchform zugänglich gemacht. Abgesehen davon werden erstmals zahlreiche zusätzliche Quellen ediert, die für ein substanzielles Verständnis der Thematik grundlegend sind. Umfassend wissenschaftlich eingeleitet und kommentiert vermittelt die Neuedition des Stroop-Berichts vielfältige neue Erkenntnisse zum jüdischen Ghettoaufstand und dem mörderischen Vorgehen der Nationalsozialisten. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_warschauergehttoaufstand_cueppers
Der Politikwissenschaftler Rasim Marz über die Angriffe der Türkei auf die syrischen Kurden. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das Thema:„Was wir derzeit erleben, ist die Aufteilung des Nahen Ostens zwischen der Türkei und Israel“, sagt der Politikwissenschaftler Rasim Marz. Hat die Türkei überhaupt ein Interesse an einem stabilen, womöglich demokratischen, Syrien? Die Türkei sieht sich als Hegemonialmacht im Nahen Osten; die Kurden, die im Nordosten Syriens leben und deren YPD entscheidenden Anteil an der Niederschlagung des IS hatte, gelten Recep Tayyip Erdoğan als Erzfeind. Tausende Kurden in Syrien sind derzeit vor den türkischen Milizen auf der Flucht. Welche Ziele die Türkei in Syrien verfolgt, und wie sich dies möglicherweise auf die politische Zukunft des Landes und der gesamten Region auswirkt, sind die Themen dieses Podcasts mit dem Politikwissenschaftler Rasim Marz. Er analysiert die aktuelle Situation vor dem Hintergrund der Geschichte der Türkei. Unser Gast in dieser Folge: Rasim Marz studierte Politikwissenschaften, Verwaltungswissenschaften und Soziologie an der Fernuniversität Hagen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Beiträge zur Geschichte des Osmanischen Reichs und der modernen Türkei. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn. Er ist der Präsident des Ottoman Club, des ersten osmanischen Geschichtsvereins in Deutschland. Für den Pragmaticus schrieb er unter anderem über Recep Tayyip Erdoğan, das Verhältnis der Türkei zur EU und einen Beitrag über die Rolle der Türkei im Syrienkrieg.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Paul Lendvai ist der Doyen des österreichischen Journalismus. Seit Jahrzehnten kommentiert er die internationale und die österreichische Politik. Der Buchautor (“Über die Heuchelei”) und Kolumnist des Standard ist einst nach der Niederschlagung der ungarischen Revolution von 1956 als Flüchtling nach Österreich gekommen.In einer Wiener Vorlesung geißelt Lendvai aktuelle Fehlentwicklungen und Opportunismus in der aktuellen Politik. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Neuer Film „Vlny“ über die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 und die Rolle des Tschechoslowakischen Rundfunks, Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm
Neuer Film „Vlny“ über die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 und die Rolle des Tschechoslowakischen Rundfunks, Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm
Eskalation im Nahen Osten befürchtet nach Tötung von Hamas-Führer Hanije im Iran, Die Meinung, 80. Jahrestag der blutigen Niederschlagung des Warschauer Aufstands durch die Nazis, Weitere Nachrichten im Überblick, Wacken Firefighters eröffnen das gleichnamige Festival, Das Wetter
Eskalation im Nahen Osten befürchtet nach Tötung von Hamas-Führer Hanije im Iran, Die Meinung, 80. Jahrestag der blutigen Niederschlagung des Warschauer Aufstands durch die Nazis, Weitere Nachrichten im Überblick, Wacken Firefighters eröffnen das gleichnamige Festival, Das Wetter
In den frühen Morgenstunden des 21. August berichtet Radio Prag über den Einmarsch sowjetischer Truppen in die Stadt. Die Nachricht verbreitet sich rasend. Was sich damals in der Tschechoslowakei ereignet hat, ist Thema dieser Folge «100 Jahre Weltgeschichte – was Sie und uns bewegt». In der Tschechoslowakei kommt es ab Januar 1968 zu einer schrittweisen Liberalisierung der Sozialistischen Verhältnisse. Bald ist in westlichen Medien vom sogenannten «Prager Frühling» die Rede. Doch er sollte nur von kurzer Dauer sein. In der Nacht auf den 21. August 1968 beginnt in Europa die grösste militärische Offensive seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Innerhalb weniger Stunden überqueren fast eine halbe Million sowjetische, ungarische, polnische und bulgarische Soldaten des «Warschauer Paktes» die tschechoslowakischen Grenzen. Die damals 18-jährige Irena Brezna war gerade in einem Ferienlager in Frankreich, als in ihrer Heimat die russischen Panzer auffuhren. Sie und ihre Familie entscheiden in die Schweiz zu fliehen. Wie erging es ihnen auf ihrer Flucht? Und wie ging es nach der Okkupation weiter in der Tschechoslowakei?
Seit einigen Jahren ist es möglich, dass sich Angehörige von Alzheimer-Erkrankten bei Spitex-Organisationen anstellen lassen und für einen Teil der Arbeit entlöhnt werden. Dazu fehlen jedoch schweizweit einheitliche Rahmenbedingungen, kritisiert Alzheimer Schweiz. Weitere Themen: - Rivalisierende Palästinensergruppen haben sich offenbar versöhnt - Nach monatelanger Suche: Julius Bär ernennt neuen CEO - US-Expats in der Schweiz halten viel von Kamala Harris - Vor Olympia: Paris wird zur Hochsicherheitszone - Abstimmungskampf vor den Sommerferien: Sinnvoll oder überflüssig? - Der Prager Frühling und seine Niederschlagung
Die Geschichte der Bombe, die Oberst i.G. im Ge Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ zur Explosion brachte, kennen viele. Weniger bekannt ist, dass auf den versuchten Tyrannenmord auch ein Staatsstreich folgen sollte. Winfried Heinemann und Frank Reichherzer tauchen in dieser Folge von "Zugehört" tief in die Ereignisse des 20. Juli 1944 und seine Folgen ein. Was geschah noch am 20. Juli 1944?Es war spät am Nachmittag des 20. Juli 1944, als Oberst Stauffenberg von der Wolfsschanze in den Berliner Bendlerblock – die Zentrale der Verschwörenden – zurückgekehrt war. Stauffenberg versicherte seinen Mitverschworenen den Tod Adolf Hitlers. Und nun begann nicht nur der Staatsstreich, sondern ein Wettlauf gegen die Zeit. Was hatten die Verschwörenden geplant? Wie gingen Sie vor? Wie reagierte das NS-Regime? Was geschah überhaupt in den chaotischen Stunden des 20. Juli 1944? Was waren die Ziele nach einem erfolgreichen Umsturz? War der Putsch schon zu Beginn zum Scheitern verurteilt? Und warum brauchte Major Otto Ernst Remer, der von der NS-Propaganda und später von sich selbst gefeierte Held der Niederschlagung des Umsturzes, so lange für die knapp 2,5 Kilometer vom Reichspropagandaministerium – wo er mit dem lebenden „Führer“ telefonierte zum Bendlerblock, Diesen und weiteren Fragen gehen Winfried Heinemann und Frank Reichherzer nach. Die beiden Historiker betrachten das „Unternehmen Walküre“ aus militärgeschichtlicher Perspektive und ordnen den Staatsstreich des 20. Juli in seine breiteren Kontexte ein. Die GesprächspartnerOberst a. D. Prof. Dr. Heinemann war langjähriger Mitarbeiter und Chef des Stabes im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Er hat intensiv zum 20. Juli geforscht. Seine Studie zum „Unternehmen Walküre“ ist in deutscher und englischer Sprache erschienen. Er ist Honorar-Professor an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Dr. Frank Reichherzer ist Wissenschaftlicher Oberrat am ZMSBwZentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und Projektleiter des Leitthemas „Militär und Gewalt“. Aktuell forscht er zum Zusammenhang von Militär und Umwelt und hat sich in Lehre und Forschung immer wieder mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus beschäftigt.
Die europäischen Mächte fühlen sich von Russland bedroht. Dabei war es doch gerade Russland, das mehrmals von Westen her überfallen worden war, nicht umgekehrt. Woher kommt die Angst vor der Gefahr aus dem Osten?Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.Geschichtliche TatsachenMit Vorgängen und Erfahrungen aus der Vergangenheit kann die Angst vor Russland weder erklärt noch begründet werden. Niemals in der europäischen Geschichte war Russland in jenen westlichen Staaten einmarschiert, die sich heute von ihm bedroht sehen. Die Invasionen Russland im Westen waren immer Reaktionen auf die Invasion westlicher Staaten. Eine russische Initiative zur Eroberung westlicher Gebiete hat es nie gegeben, höchstens beteiligte man sich an den Raubzügen anderer Staaten wie den polnischen Teilungen, bei denen Preußen und Österreich treibende Kräfte waren, oder aber dem Hitler-Stalin-Pakt zur Aufteilung Polens.Die Weltkriege sind die bekanntesten Beispiele von Invasionen aus Richtung Westen. Weniger bekannt ist die Beteiligung westlicher Nationen an der versuchten Niederschlagung der russischen Revolution von 1917/18. Nach der Abdankung des Zaren hatten die deutschen Militärs die Gunst der Stunde genutzt und ihren Vormarsch in Russland fortgesetzt. Nach dem Frieden von Brest-Litowsk mit neuen sowjetischen Regierung befanden sich große Teile der Ukraine, Weißrusslands und des Baltikums unter deutsche Herrschaft. Sogar das durch die russische Revolution unabhängig gewordene Polen führte 1920/21 Krieg gegen die Sowjetunion, um sich weitere Gebiete einzuverleiben. Aber sowohl Polen als auch Deutsche wurden von der Roten Armee zurückgeschlagen.Im Jahre 1918 landeten Expeditionsheere der Entente aus französischen, englischen und amerikanischen Truppen im Osten Russlands zur Unterstützung der Weißgardisten im Kampf gegen die Bolschewiki. Im selben Jahr besetzten französische und griechische Truppen die Krim und Odessa. Im Osten Russlands waren 70.000 Japaner einmarschiert, hatten Wladiwostok eingenommen und sogar eine eigene Republik gegründet.Sie alle wollten der proletarischen Revolution den Garaus machen und die russischen Verhältnisse in ihrem Sinn neu regeln. Doch bald musste sich die französische Schwarzmeerflotte zurückziehen, weil ihre Matrosen meuterten und die rote Fahne gehisst hatten aus Solidarität mit der russischen Revolution. Der von außen unterstützte Bürgerkrieg in der Sowjetunion dauerte bis weit in die 1920er Jahre.Danach blieben dem Land nur wenige Jahre des Friedens, bis 1941 dann erneut deutsche Truppen einmarschierten. Ihr erklärtes Ziel war die Eroberung eines neuen Lebensraums im Osten. Politisch ging es dem Faschismus um die Vernichtung der nach seiner Sicht bolschewistisch-jüdischen Untermenschen und deren kommunistische Diktatur. Vier Jahre tobte der Zweite Weltkrieg in der Sowjetunion, hinterließ Millionen von Toten, verwüstete Städte, Verarmung, Elend und Hunger...... hier weiterlesen: https://apolut.net/angst-vor-russland-von-ruediger-rauls+++Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analyse.+++Bildquelle: PhotoJuli86 / shutterstock+++Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer „digitalen finanziellen Selbstverteidigung“ unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoinzahlungInformationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Noch immer sind die deutschen Kolonialverbrechen in Ostafrika, dem heutigen Tansania, kaum bekannt. In "Der verschwiegene Völkermord" erzählt Aert van Riel vom Maji-Maji-Aufstand und seiner mörderischen Niederschlagung durch die deutschen Kolonialherrscher. Ein Gespräch über Lücken in der bundesdeutschen Erinnerungskultur, Initiativen der kritischen Aufarbeitung und Möglichkeiten der Wiedergutmachung.
Ende 2023 ist der tschechische Astronom Luboš Kohoutek gestorben. Nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung des "Prager Frühlings" 1968 verließ er sein Heimatland und arbeitete an der Hamburger Sternwarte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der preußische Generalfeldmarschall Alfred Graf von Waldersee befehligt die brutale Niederschlagung des "Boxeraufstandes" in China. Am 5.3.1904 stirbt er in Hannover. Von Murat Kayi.
Der Asteroid Janzajíc steht abends ein kleines Stück links von Jupiter – und der Asteroid Palach befindet sich mitten im Stier. Beide erinnern an Studenten, die sich nach der Niederschlagung des Prager Frühlings selbst verbrannten. Lorenzen, Dirkwww.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein russischer Hubschrauberpilot kommt bei Alicante auf mysteriöse Weise zu Tode. Fußball-Weltmeister Andreas Brehme ist tot. Und die Niederschlagung der Maidan-Proteste jährt sich zum zehnten Mal. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Ein Elfmeter für die Ewigkeit Russland nennt toten Hubschrauberpiloten eine »moralische Leiche« +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/spiegellage +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
120 Jahre nach der blutigen Niederschlagung des Aufstandes der Herero drängt der Afrikawissenschaftler Jürgen Zimmerer, historische Lehren aus diesem Genozid zu ziehen. Zimmerer betont im Gespräch mit SWR2, die Tatsache, dass deutsches Militär einen ersten Vernichtungskrieg schon vor 120 Jahren in den Kolonien geführt habe, müsse in Zusammenhang gebracht werden mit dem Holocaust und auch dem Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Zwei Genozide und einen Vernichtungskrieg innerhalb von 40 Jahren, dass müsse kritisch aufgearbeitet werden. Geschichte kann man nicht reparieren Seit 2021 erkennt die Bundesregierung die Verbrechen an den Herero und Nama als Völkermord an. Historiker Zimmerer weist aber darauf hin: Es sei problematisch, dass im Gegensatz zur Bundesregierung der Bundestag zwar die Völkermorde an den Armeniern und an den Ukrainern anerkenne, den an den Nama und Herero aber bis heute nicht: „Natürlich sagen Leute weltweit, dass der Bundestag sich leichter tut, die Verbrechen anderer anzuerkennen, als die eigenen.“ Abkommen selbst könnte helfen Das von der deutschen und der namibischen Regierung ausgehandelte Abkommen könnte, so Historiker Zimmermann, durchaus helfen, den Nachfahren der Opfer zu einem besseren Leben zu verhelfen und dafür sorgen, „dass sie nicht über Generationen in einer Armut hängen, die von den Deutschen mitverursacht wurde“. Problem sei, so Jürgen Zimmerer: Die Nachkommen der Opfer wollten dieses Abkommen mehrheitlich nicht, weil ihre maßgeblichen Sprecherinnen und Sprecher bei der Aushandlung nicht dabei waren. Herero und Nama klagen gegen Abkommen Dass Vertreter der Nama und Herero nicht mit am Verhandlungstisch gesessen hätten, sei eine diplomatische Dummheit erster Ordnung, so Historiker Zimmerer. Wenn man Aussöhnung wolle, sei es „eine absurde Vorstellung, dass die Nachkommen der Opfer klagen, dass dieses Abkommen nicht in Kraft tritt, während die Nachfahren der Täter in der Form der Bundesregierung sagen, wir ziehen das jetzt einfach durch, auch wenn ihr das nicht wollt“. Namibia war von 1884 bis 1915 deutsche Kolonie. Zwischen 1904 und 1908 töteten deutsche Truppen zehntausende Herero und Nama.
Seit über einem Jahr wohnt Sveta Ben in Berlin. In ihren aktuellen Werken verarbeitet sie die traumatischen Ereignisse in Belarus, die mit der Niederschlagung der Massenproteste nach der gefälschten Wahl von 2020 begannen. Zurück in ihre alte Heimat kann sie nicht – sie steht auf der Liste der unerwünschten Künstler und ist froh, einer Verhaftung gerade so entkommen zu sein. In Berlin versucht sie nun, ein neues Leben aufzubauen. Inga Lizengevic hat sie getroffen. Autorin und Regie: Inga Lizengevic Sprecherinnen: Eva Meckbach und die Autorin
Treue Hörer:innen von Auf den Tag genau haben nicht nur gehört wie stark diverse Machtzirkel in Bayern antirepublikanisch und separatistisch zu agieren trachteten und tatsächlich agierten. Unser Podcast hat auch dokumentiert wie seit dem „Marsch auf Rom“ Benito Mussolinis Adolf Hitler und die NSDAP in den Fokus der Berliner Hauptstadtpresse gerieten. Seine Putschpläne äußerte er unverhohlen und auch, dass ein Umsturz mit einem „Marsch auf Berlin“ von München aus beginnen sollte. Am Abend des 8. November 1923 stürmte die NSDAP eine Veranstaltung im Bürgerbräukeller und verkündete eine neue nationale Regierung. Dass der Landeskommandant der Reichswehr in Bayern Otto von Lossow und der Regierungspräsident von Oberbayern Gustav von Kahr ihre Unterstützung für Hitlers und Ludendorffs Staatsstreich sofort wieder entzogen, sobald sie aus dem Bürgerbräukeller herausgekommen waren und gegen den Putsch agierten, war ein wichtiger Faktor dafür, dass der Putsch schnell scheiterte. Zumindest verkündeten die meisten Berliner Zeitungen in ihren Abendausgaben vom 9. November bereits die Niederschlagung des Aufstandes. So auch der Berliner Börsen-Courier. Welchen Überblick über die unübersichtliche Lage in München er denjenigen gab, die neugierig genug waren, um 30 Milliarden Mark für die Ausgabe zu zahlen, liest für uns Paula Rosa Leu.
Die Kindheit junger Iraker war geprägt von Krieg, Besatzung und Terror. Nach der brutalen Niederschlagung von Protesten 2019 gegen die Zustände und für einen Wandel zogen sich viele von ihnen zurück. Heute suchen einige durch Kunst nach Veränderung.Stella Männer, Felix Wellisch, Katrin Maternawww.deutschlandfunkkultur.de, WeltzeitDirekter Link zur Audiodatei
Dieser Aufstand war zum Scheitern verurteilt: 800 Kämpfer gegen die grausame Übermacht der SS. Und doch ist die bewaffnete Erhebung für die wenigen Überlebenden des Warschauer Ghettos ein wichtiges Symbol des Widerstands. Autorin: Irene Dänzer-Vanotti Von Irene Dänzer-Vanotti.
Das bekannteste Foto vom 17. Juni 1953 zeigt ein ungleiches Duell: zwei Männer, die Steine gegen einen Panzer werfen. Die Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR ist immer auch die an seine gewaltsame Niederschlagung – zu der neben dem Einsatz sowjetischer Panzer auch die größte Verhaftungsaktion in der Geschichte des SED-Regimes gehörte. Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie autoritäre Regime in Vergangenheit und Gegenwart auf Widerstand reagier(t)en: von der Abschaltung des Internets, NGO-Verboten, Verhaftungen bis hin zu Hinrichtungen. Dabei diskutieren und schildern unsere Gäste auch aus eigener Perspektive, wie Gewalt und Repression auf Protestbewegungen wirken. Zugleich nimmt das Podium Demokratien in den Blick und erörtert, wie diese mit Protestaktionen und zivilem Ungehorsam umgehen und wie staatliche Instrumente wie Präventivhaft oder die Verhältnismäßigkeit von Polizeieinsätzen in demokratischen Gesellschaften diskutiert werden.
Hilf uns, «NZZ Akzent – Die Lesung» zu verbessern: https://feedback.nzz.ch/c/akzent Philipp Auerbach war der bekannteste Jude Deutschlands. Nach dem Krieg kämpfte er für die KZ-Überlebenden – bevor ihn Altnazis in einem Schauprozess aus dem Weg räumten. Der Judenhass hatte sich mit der Niederschlagung von Hitler nicht einfach in Luft aufgelöst. Autor: Andreas Scheiner Zum Artikel: https://www.nzz.ch/feuilleton/philipp-auerbach-der-bekannteste-deutsche-jude-ld.1723087 Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.ch/akzentabo
Im Jahr 1968 kulminierten Protestbewegungen weltweit. Die erste Nachkriegsgeneration war erwachsen und hinterfragte in Ost wie West die politischen und gesellschaftlichen Maßstäbe der Älteren. Die jeweiligen Reformbestrebungen standen unter den Vorzeichen des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Im Osten war mit dem Prager Frühling die große Erwartung verbunden, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. Die gewaltsame Niederschlagung des Aufstandes durch Truppen des Warschauer Paktes bewirkte über die Grenzen der ČSSR eine Desillusionierung, aber auch Politisierung der 68er-Generation.
Alexander Dubcek war er von 1968 bis 1969 der mächtigste Politiker der Tschechoslowakei. Er setzte sich für die Liberalisierung und Demokratisierung und einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" ein. **********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:13:35 - Peter Brandt erläutert, was der "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" war00:21:27 - Martin Schulze-Wessel beschäftigt sich mit Zielen und Motiven des Prager Frühlings00:32:02 - Rüdiger Wenzke erläutert die Rolle der Nationalen Volksarmee bei der Niederschlagung des Prager Frühlings**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Das chinesische Regime gab am 30. November in einem Nachruf den Tod des ehemaligen Staatschefs der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, bekannt. Darin heißt es, Jiang sei eine herausragende Führungspersönlichkeit des kommunistischen China gewesen. Allerdings werden einige grundlegende Fakten über ihn nicht erwähnt. So stieg er zum Beispiel aufgrund seiner aktiven Rolle bei der Niederschlagung der demokratischen Studentenbewegung im Jahr 1989 in die Spitzenposition auf. Er verriet China, indem er Land an Russland abtrat, verwandelte China in einen korrupten Staat und untergrub Chinas moralisches Fundament, indem er die Verfolgung und Niederschlagung von Falun Dafa befahl.... https://de.minghui.org/html/articles/2022/12/6/164321.html
Am 30. November starb der ehemalige Staats- und Parteichef Chinas, Jiang Zemin. Er schwamm auf der Welle der Niederschlagung der Studenten auf dem „Platz des Himmlishen Friedens“ 1989 in Peking an die Machtspitze und begann 1999 die bis heute andauernde Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China. Web: https://www.epochtimes.de Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung: https://bit.ly/EpochProbeabo Twitter: https://twitter.com/EpochTimesDE YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC81ACRSbWNgmnVSK6M1p_Ug Telegram: https://t.me/epochtimesde Gettr: https://gettr.com/user/epochtimesde Facebook: https://www.facebook.com/EpochTimesWelt/ Unseren Podcast finden Sie unter anderem auch hier: iTunes: https://podcasts.apple.com/at/podcast/etdpodcast/id1496589910 Spotify: https://open.spotify.com/show/277zmVduHgYooQyFIxPH97 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Per Paypal: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch Per Banküberweisung (Epoch Times Europe GmbH, IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400, BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Spenden) Vielen Dank! (c) 2022 Epoch Times
Im Sommer 1968 beendete militärische Gewalt das Vorhaben tschechoslowakischer Kommunisten um Alexander Dubček, den Sozialismus in der Teschechoslowakisch Sozialistischen Republik (ČSSR) zu reformieren. Die Niederschlagung des sogenannten „Prager Frühlings“ durch Truppen Warschauer Pakts löste in Mitteleuropa eine schwere Krise aus. Die Planungen sowjetischer Marschälle für die Niederschlagung der angeblichen „Konterrevolution“ in der ČSSR bezog auch die DDR und ihre Nationale Volksarmee (NVA) mit ein. In der Nacht vom 20. zum 21. August 1968 marschierten Truppen der beteiligten Interventionsstreitkräfte des Warschauer Pakts in die CSSR ein. Das Land wurde in weniger als an einem Tag von Hunderttausenden Soldaten besetzt. In den letzten Oktobertagen 1968 endete die Militäroperation. In der Tschechoslowakei leiteten im Laufe der folgenden Monate die wieder bzw. neu an die Macht gekommenen moskauhörigen Kommunisten die politische Restauration des Landes ein. Darüber hinaus blieben etwa 75 000 sowjetische Besatzungssoldaten in der ČSSR. Erst 1989/90 später gelang es den Völkern der Tschechoslowakei, sich von der sowjetischen Besatzung und damit aus dem eisernen Korsett des Kommunismus endgültig zu befreien. Wie war es aber konkret zum Einmarsch der sowjetischen Truppen und ihrer Verbündeten und der daraus resultierenden europäischen Krise gekommen? Wer war in welchem Maße daran beteiligt? Und wie ist es schließlich in Ost und West gelungen, die Krise zu entschärfen, so dass sie nicht zu einem heißen Krieg eskalierte Folge 48 von „ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw“ wendet sich dieser Krise im Kalten Krieg zu und spricht darüber mit Leitendem Wissenschaftlichen Direktor a.D. Dr. Rüdiger Wenzke. Dr. Rüdiger Wenzke ist vielen historisch Interessierten durch zahlreiche Veröffentlichungen zu militärgeschichtlichen Themen der DDR und des Warschauer Paktes bestens bekannt ist. Er hat sich wie kaum ein anderer deutscher Historiker mit der Rolle der DDR und ihrer Nationalen Volksarmee (NVA), aber auch mit den Aktivitäten der Bundeswehr während der CSSR-Krise befasst. Literatur Rüdiger Wenzke, „Wo stehen unsere Truppen? NVA und Bundeswehr in der CSSR-Krise 1968“, Berlin 2018
Das Bürgergeld ist vorerst gescheitert. Nachdem der Bundestag letzte Woche zugestimmt hatte, stimmte der Bundesrat am Mittag gegen die geplante Sozialreform, die das 2005 eingeführte Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ersetzen sollte. Welche Änderungen am Gesetzentwurf fordern CDU und CSU? Und wie geht es jetzt weiter? Diese Fragen beantwortet Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort von ZEIT ONLINE. Angesichts der brutalen Niederschlagung der Proteste hat die Europäische Union neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Morgen und übermorgen findet auf der indonesischen Insel Bali ein G20-Treffen statt. US-Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping sind für ein bilaterales Gespräch bereits einen Tag früher angereist. Die zweite Woche des Weltklimagipfels hat begonnen. In unserem COP-Tagebuch spricht Viola Kiel aus dem ZEIT-Ressort Green über die Rolle der fossilen Lobby bei der UN-Konferenz. Nach dem Bombenanschlag in Istanbul sind 46 Personen festgenommen worden. Unter ihnen eine Syrerin, die nach Angaben der türkischen Polizei die Bombe platziert haben soll. Was noch? Interrail ist so beliebt wie noch nie (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/interrail-tickets-rekord-101.html). Moderation und Produktion: Moses Fendel (https://www.zeit.de/autoren/F/Moses_Fendel/index) Redaktion: Ole Pflüger (https://www.zeit.de/autoren/P/Ole_Pflueger/index) Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge: - Bürgergeld: Nachfolge für Hartz IV (https://www.zeit.de/thema/buergergeld) - Hartz-IV-Nachfolge: Union blockiert Bürgergeld im Bundesrat (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-11/union-blockiert-buergergeld-im-bundesrat) - Menschenrechtsorganisation HRANA: Menschenrechtler zählen mindestens 330 Tote bei Protesten im Iran (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-11/iran-tote-proteste-menschenrechtsorganisation-hrana) - Menschenrechtsverletzungen: EU will weitere Sanktionen gegen den Iran verhängen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-11/iran-sanktionen-eu-aussenminister) - Indonesien: China und USA verurteilen Russlands Atomwaffendrohungen gegen Ukraine (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-11/indonesien-joe-biden-xi-jinping-treffen) - G20-Gipfel: Biden will bei Treffen mit Xi klare Regeln im Wettbewerb festlegen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-11/bali-g20-joe-biden-xi-china-usa) - COP27: Die UN-Klimakonferenz im Scharm al-Scheich (https://www.zeit.de/thema/klimakonferenz) - Türkei: Suche nach den "terroristischen Wurzeln" (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-11/tuerkei-istanbul-anschlag-erdogan?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fgesellschaft%2F2022-11%2Ftuerkei-istanbul-anschlag-festnahme) - Türkei: Mehr als 45 Verdächtige nach Anschlag in Istanbul festgenommen (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-11/tuerkei-istanbul-anschlag-erdogan?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fgesellschaft%2F2022-11%2Ftuerkei-istanbul-anschlag-festnahme)
Mit besonderer Vehemenz wird in diesem Jahr an den „Arbeiteraufstand des 17. Juni 1953“ und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen erinnert. Doch auch in der westlichen Besatzungszone schickten Briten und US-Amerikaner Panzer bei Protesten und Streiks. Nur fand dies kaum Eingang in die Geschichtsbücher und Erinnerungskultur. Von Florian Warweg. Dieser Beitrag ist auch als Audio-PodcastWeiterlesen
Die Konflikte zwischen Bauern, dem Klerus und dem Adel schwelen schon länger, aber ab 1524 eskaliert die Situation und es kommt zu großen Aufständen in weiten Teilen des heutigen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Doch diese Erhebungen sind anders als vorherige Konflikte: Die Bauern stellen jetzt Forderungen auf, die die Gesellschaftsordnung fundamental in Frage stellen. Wir sprechen über den Deutschen Bauernkrieg von 1524–1526, der auch als Revolution von 1525 bezeichnet wird. Es geht um Bauernführer, wie den Tiroler Michael Gaismair, um den Bauernjörg und die Niederschlagung der Aufstände. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Für alle jene, die kein iTunes verwenden, gibt's die Podcastplattform Panoptikum, auch dort könnt ihr uns empfehlen, bewerten aber auch euer ganz eigenes Podcasthörer:innenprofil erstellen. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
In den letzten sechs Jahren hat Martin Aldrovandi für Radio SRF aus China berichtet und Land und Leute nähergebracht. China hat ereignisreiche Jahre hinter sich. Wie hat sich das Land seit 2016 entwickelt? Zum Abschied ist Martin Aldrovandi ein letztes Mal Gast im «Tagesgespräch». Seit 2016 ist Martin Aldrovandi China-Korrespondent von Radio SRF. In den letzten sechs Jahren hat er die grossen und kleinen Geschichten aus dem Riesenreich erzählt und darüber berichtet, was China bewegt. Es waren ereignisreiche Jahre für das Land: Vom Handelsstreit mit den USA zur Niederschlagung der Demokratie-Bewegung in Hongkong bis zur Unterdrückung der Uiguren-Minderheit in der Provinz Xinjiang. Dazu kommt die Corona-Pandemie, welche die chinesische Regierung mit einer rigorosen Null-Covid-Strategie versucht zu bekämpfen. Auch Martin Aldrovandi ist vom strengen Lockdown in Shanghai betroffen. Gestern durfte er zum ersten Mal seit sieben Wochen seine Wohnung kurz verlassen. Ende Monat geht seine Zeit als SRF-China-Korrespondent zu Ende; eine gute Gelegenheit für ein letztes «Tagesgespräch». Wie hat sich das Land entwickelt? Darüber hat Barbara Peter mit Martin Aldrovandi gesprochen.