Podcasts about vertreterinnen

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Info 3
Angeklagte im Prozess zum Bergsturz von Bondo freigesprochen

Info 3

Play Episode Listen Later Sep 4, 2026 14:19


Vor neun Jahren kamen beim Bergsturz von Bondo im Bergell acht Wanderer ums Leben. Fünf Vertreterinnen und Vertreter der Behörden wurden angeklagt. Am Freitag sind die Urteile im Prozess bekannt geworden. Alle fünf wurden freigesprochen. Weitere Themen: Weil ein Deal mit Deutschland für eine schnellere Lieferung des US-Flugabwehrsystems Patriot nicht zustande kommt, steigen die Kosten für Patriot weiter. Damit verschärft sich ein anderes Problem des Bundes: Es fehlt das Geld für den Aufbau einer Luftabwehr auf grössere Distanzen. Sechs Mitglieder der rechtsextremen Gruppierung Junge Tat müssen sich seit Freitagmorgen in Zürich vor Gericht verantworten. Ihnen werden unter anderem Hassaufrufe, Diskriminierung, Sachbeschädigung und weitere Straftaten vorgeworfen.

Rendez-vous
Bondo-Prozess endet mit Freisprüchen

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Sep 4, 2026 29:45


Vor neun Jahren kamen beim Bergsturz von Bondo im Bergell acht Wanderer ums Leben. Fünf Vertreterinnen und Vertreter der Behörden wurden angeklagt. Am Freitag sind die Urteile im Prozess bekannt geworden. Alle fünf wurden freigesprochen.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Die unbequeme Wahrheit über KI im Mittelstand (#1297)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Sep 3, 2026 84:55


Dr. Dieter Steiner und Martin Ulbricht sprechen mit Norman Müller darüber, warum viele KI-Projekte im Mittelstand nicht an der Technologie scheitern, sondern an fehlender Datenbasis, schlechten Prozessen und mangelnder Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen aus Pilotprojekten echte Wertschöpfung machen und warum digitale Souveränität dabei mehr ist als ein technisches Schlagwort. Die Folge zeigt, weshalb KI-Transformation Führung, Vertrauen, Partnerschaften und eine klare Architektur braucht.* 00:00 Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert* 01:35 Dieter Steiner und Martin Ulbricht stellen sich vor* 04:54 KI als kollaborative Intelligenz* 06:10 Datenchaos, Papierprozesse und überforderte Unternehmen* 12:40 Warum Agentic AI ohne Fundament nicht trägt* 16:57 Machtfragen, Entscheidungsebene und blockierte Transformation* 22:35 Welche KI-Kompetenz Unternehmen wirklich brauchen* 29:03 Autonome Agenten und die Frage der Nachvollziehbarkeit* 34:00 Warum spätes Handeln immer teurer wird* 36:07 Use Cases, Datenschutz und ganzheitliche Einführung* 40:40 Wenn IT-Abteilungen Innovation ausbremsen* 50:43 Partnernetzwerke, Softwarezukunft und Venture X* 01:18:23 Lernen, Vertrauen und der Blick auf die nächste GenerationMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!ShownotesDr. Dieter Steiner* LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/dr-dieter-steiner/* u-know GmbH / U-KNOW.AI https://www.u-know.aiMartin Peter Ulbricht* LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulbricht/* QLERO https://www.qlero.de* mAikit https://www.mAikit.aiWarum KI im Mittelstand an der Realität scheitertDaten, Prozesse, Vertrauen: Die eigentlichen BaustellenDer Mittelstand hat kein Problem mit künstlicher Intelligenz. Er hat ein Problem mit sich selbst.Das klingt hart, ist aber vermutlich die ehrlichste Zusammenfassung dieser Folge des Venture AI Podcast. Denn wer heute über KI im Mittelstand spricht, redet meistens über Tools, Modelle, Automatisierung und Effizienz. Über Chatbots, Agenten, Copilot, Prompts und die nächste Software, die angeblich alles einfacher macht. Nur bleibt die entscheidende Frage oft liegen: Warum kommen so viele KI-Projekte trotzdem nicht aus der Pilotphase heraus?Mit Dr. Dieter Steiner von U-KNOW.AI und Martin Peter Ulbricht von QLERO geht es deshalb nicht um die nächste glänzende Oberfläche. Es geht um das, was darunterliegt. Um Daten, Prozesse, Verantwortung, Machtfragen, Souveränität und Vertrauen. Um die unbequeme Wahrheit, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen nicht an zu wenig Technologie scheitert, sondern an zu wenig Fundament.Das Fundament fehltDieter Steiner bringt in dieser Folge die Perspektive eines Unternehmers ein, der über Jahrzehnte IT, Security, Enterprise File Sharing und Plattformarchitektur gesehen hat. Sein Blick auf den Mittelstand ist deshalb unromantisch. In vielen Unternehmen fliegt noch Papier herum. Daten wandern von analog zu digital und wieder zurück. Dokumente liegen im Fileserver, in Teams, im E-Mail-Postfach, in Fachsystemen, in Wikis, in Excel-Tapeten und in persönlichen Ablagen. Irgendwo ist alles da. Aber nichts ist wirklich anschlussfähig.Dann kommt KI. Und plötzlich soll ein System Wertschöpfung erzeugen, obwohl niemand sauber sagen kann, wo das Wissen liegt, welche Daten zuverlässig sind, welche Prozesse tatsächlich gelebt werden und wer am Ende Verantwortung trägt. Das ist der eigentliche Bruch. KI verstärkt nicht nur Kompetenz. Sie verstärkt auch Unordnung.Genau hier liegt der Denkfehler vieler KI-Debatten. Der Mittelstand fragt zu oft: Welches Tool brauchen wir? Die bessere Frage wäre: Welche Wahrheit über unsere Organisation zeigt uns dieses Tool?Wenn ein schlechter Prozess digitalisiert wird, bleibt er ein schlechter Prozess. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht versteht, wird ein Sprachmodell daraus keine belastbare Entscheidungsgrundlage bauen. Wenn Abteilungen ihre Abläufe nie sauber beschrieben haben, entsteht durch Automatisierung nicht automatisch Klarheit. Es entsteht Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit ist gefährlich, wenn sie auf falscher Richtung beruht.Martin Ulbricht setzt in der Folge einen wichtigen Kontrapunkt zur üblichen KI-Euphorie. Er beschreibt Effizienz nicht als Magie, sondern als bessere Informationsverarbeitung. Unternehmen müssen Informationen aufnehmen, analysieren, bewerten und daraus Entscheidungen ableiten. KI kann diesen Weg massiv verkürzen. Aber die Entscheidung bleibt eine Führungsaufgabe. Und genau deshalb reicht es nicht, Systeme einzuführen. Man muss nachvollziehen können, auf welcher Datenbasis sie zu Ergebnissen kommen.Souveränität ist FührungsarbeitDas ist der Punkt, an dem digitale Souveränität konkret wird. Sie ist kein politisches Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen versteht, wo seine Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat, welche Modelle eingebunden sind und ob Ergebnisse überprüfbar bleiben. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, hat kein KI-System. Er hat eine Blackbox mit Budget.Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um Macht geht. Denn KI-Transformation ist nicht nur ein technisches Projekt. Sie greift in Zuständigkeiten ein. Sie verändert Status. Sie bedroht Gewohnheiten. In manchen Unternehmen gibt es Menschen, die von unübersichtlichen Prozessen profitieren, weil sie als Einzige wissen, wie das alte System funktioniert. In anderen Unternehmen blockieren Fachabteilungen aus Vorsicht, Überlastung oder Kontrollverlust. Und manchmal beruhigt sich die Geschäftsleitung schon damit, dass irgendwo Copilot ausgerollt wurde.Das ist gefährlich. Denn eine KI-Lizenz ersetzt keine Strategie. Ein Pilotprojekt ersetzt keine Architektur. Und ein Tool ersetzt keine Führung.Vom Use Case zur OrganisationDieter Steiner beschreibt deshalb einen anderen Zugang. Bevor über Lösungen gesprochen wird, müssen Unternehmen drei Schritte zurückgehen. Wie steht die Geschäftsleitung dazu? Welche Fachbereiche sind beteiligt? Was ist mit Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat und Regulierung? Welche Use Cases kosten wirklich Zeit oder Geld? Wo entstehen Monat für Monat manuelle Aufwände, die niemand mehr rechtfertigen kann?Erst dann wird KI praktisch. Nicht als Theaterstück für Innovationsfolien, sondern als operative Entlastung. In der Folge fällt das Beispiel von Zertifizierungen und Audits. ISO 27001, ISO 9001, Dokumentationspflichten, interne Nachweise, Rezertifizierungen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit gewachsenen Ablagen, manuellen Prüfungen und Systemen, die nicht miteinander sprechen. Wenn diese Wissensbasis sauber strukturiert wird, können Berichte, Vorbereitungen und Dokumentationen plötzlich drastisch effizienter werden. Nicht weil KI alles weiß. Sondern weil das Unternehmen endlich weiß, was es selbst weiß.Das ist der eigentliche Charme dieser Folge: Sie entzaubert KI nicht, sie erdet sie. Sie macht klar, dass die Zukunft nicht darin liegt, Mitarbeitende mit Prompt-Schulungen zu überfordern. Ulbricht nennt Prompting eine Übergangstechnologie. Langfristig werde nicht der Mensch lernen müssen, wie er mit Maschinen spricht. Maschinen werden besser verstehen müssen, was Menschen wollen. Entscheidend wird dann nicht mehr die perfekte Eingabe, sondern die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.Auch die Softwareentwicklung wird dadurch neu sortiert. Norman Müller formuliert in der Folge eine radikale Nutzerperspektive: Er will nicht mehr zwischen Oberflächen wechseln, Schnittstellen verstehen oder Software bedienen müssen. Er will ein Ergebnis. Eine aktualisierte Website. Eine erledigte Buchhaltung. Einen abgeschlossenen Prozess. Wie das System dorthin kommt, interessiert den Nutzer immer weniger.Steiner und Ulbricht widersprechen dem nicht. Aber sie verschieben den Fokus. Ja, Oberflächen werden verschwinden oder zusammenwachsen. Ja, Agenten werden Aufgaben übernehmen. Ja, Sprache und Ergebnisorientierung werden wichtiger. Aber im Unternehmenskontext braucht diese neue Freiheit harte Architektur. Authentisierung, Berechtigungen, Dokumentation, Sicherheit, Datenqualität, Testbarkeit. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird die Struktur dahinter.Venture X als GegenmodellDamit wird auch klar, warum Partnerschaften in dieser neuen Arbeitswelt nicht Beiwerk sind, sondern Infrastruktur. QLERO, mAikit, U-KNOW.AI und Venture X stehen in dieser Folge als Beispiel für einen Ansatz, der nicht alles neu erfinden will. Wissen strukturieren, Nutzung vereinfachen, Berechtigungen durchtragen, Schnittstellen sinnvoll zusammenführen, den Einstieg für Unternehmen bezahlbar und skalierbar machen. Das ist weniger spektakulär als die nächste KI-Demo. Aber es ist genau das, was entscheidet, ob aus KI ein produktives Betriebssystem für den Mittelstand werden kann.Der vielleicht wichtigste Satz der Folge steht unausgesprochen über allem: Wer später anfängt, spart kein Geld. Er vergrößert den Rückstand.Denn die Entwicklung wird nicht langsamer. Die Anforderungen steigen. Die Kosten verschieben sich. Die Systeme werden komplexer. Die Konkurrenz lernt schneller. Wer heute noch wartet, bis KI einfacher, billiger oder risikofreier wird, wartet möglicherweise auf eine Welt, die es nicht geben wird.Die gute Nachricht ist: Niemand muss sein Unternehmen in zwei Wochen revolutionieren. Aber jedes Unternehmen muss anfangen, ehrlich hinzusehen. Wo liegen unsere Daten? Welche Prozesse sind wirklich wertschöpfend? Welche Abteilungen müssen beteiligt werden? Wo brauchen wir externe Perspektive? Wo schützt uns unsere eigene IT, und wo blockiert sie Veränderung? Welche Entscheidungen wollen wir künftig schneller und besser treffen?Am Ende führt diese Podcast-Folge weg vom Hype und zurück zum Kern von Unternehmertum. KI ist kein Ersatz für Führung. Sie ist ein Prüfstein für Führung. Sie zeigt, ob ein Unternehmen bereit ist, seine Hausaufgaben zu machen. Nicht irgendwann. Jetzt.Denn künstliche Intelligenz scheitert im Mittelstand selten an der Technik. Sie scheitert an der Realität, die die Technik sichtbar macht.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Wie KI Unternehmen bis 2035 verändert

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Sep 1, 2026 61:41


Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten.* 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten* 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre* 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können* 09:21 Sichere KI als europäische Chance* 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen* 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird* 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit* 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen* 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse* 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung* 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung* 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen* 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft* 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entstehtMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Shownotes* Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/* Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/* 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/* LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky* LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/* LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement* 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.comSven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und ZukunftEs gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht?Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr.Der Kipppunkt 2035Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen.Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt.Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen.Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird.Vom KI-Tool zum AgententeamDer härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. Danach entstehen Agententeams, die ganze Prozessketten übernehmen. In der nächsten Stufe werden nicht mehr nur alte Menschenprozesse automatisiert. Die Prozesse selbst werden so umgebaut, dass KI-Agenten sie besser ausführen können.Dann verändert sich Führung. Der Mitarbeiter wird nicht verschwinden, aber seine Rolle verschiebt sich. Er wird zunächst Teamleiter von KI-Agenten, Qualitätskontrolleur, Trainer, Orchestrator. Er macht weniger selbst und verantwortet mehr Systemleistung. Doch auch diese Zwischenstufe ist nicht endgültig. Jánszky hält es für wahrscheinlich, dass viele Kontrollaufgaben irgendwann ebenfalls besser von KI erledigt werden. Dann verschwindet der Mensch aus bestimmten Unternehmensprozessen nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er dort nicht mehr gebraucht wird.Das ist die eigentliche Provokation der Folge: Der Mensch verliert nicht seinen Wert. Aber der Wert verlagert sich. Nicht Zahlen schneller schieben. Nicht Kästchen schneller ausfüllen. Nicht gegen Maschinen antreten. Menschlichkeit wird dort wichtiger, wo Empathie, Energie, Motivation, Vertrauen, Bildung, Begleitung und Verantwortung zählen. Jánszky nennt das Empathieberufe. Und er glaubt, dass diese Berufe wertvoller, besser bezahlt und gesellschaftlich relevanter werden könnten.Bildung als ÜberlebensfrageDamit ist die Folge auch ein Gespräch über Bildung. Für Jánszky ist der Umgang mit KI eine Grundkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer in zehn oder fünfzehn Jahren keine KI-Kompetenz hat, wird an der Gesellschaft nur eingeschränkt teilnehmen können. China, die USA und Dubai beginnen bereits sehr früh mit KI-Bildung. Deutschland diskutiert währenddessen über Handyverbote an Schulen.Das ist mehr als ein pädagogisches Versäumnis. Es ist ein Zukunftsproblem. Wenn Unternehmen ihre Leute nicht befähigen, Schulen KI meiden und Politik nur reagiert, entsteht eine Generation von KI-Analphabeten. Viele Kinder werden sich die Kompetenz privat aneignen. Manche mit Unterstützung ihrer Eltern. Manche allein, ungeführt und zufällig. Das ist kein Bildungssystem. Das ist ein Lotteriespiel.Besonders stark wird das Gespräch, als Jánszky das Schulfach Zukunft fordert. Gemeint ist keine Utopiestunde, sondern eine Methode: Umfeld der Zukunft analysieren, eigenes Idealbild definieren, von dort rückwärts planen. Backcasting. Was in Unternehmen strategische Arbeit ist, könnte Kindern helfen, Zukunft nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als gestaltbaren Raum.Am Ende landet die Folge bei Haltung. Warum verändern sich manche Menschen freiwillig, während andere erst handeln, wenn es nicht mehr anders geht? Jánszky verweist auf die Sensation-Seeker-Theorie: Ein kleiner Teil der Menschen sucht Veränderung aus sich heraus. Die Mehrheit bevorzugt Stabilität und passt sich erst unter Druck an. Für Unternehmen ist das eine harte Diagnose. Wer heute KI ignoriert, verliert nicht irgendwann Anschluss. Er verliert ihn bereits.Normans Fußballbild trifft deshalb den Punkt: Deutschland liegt in der 90. Minute zurück und versucht jetzt, noch schnell den Ausgleich zu erzwingen. Man kann das dramatisch finden. Oder man kann endlich wechseln, laufen und schießen.Die wichtigste Frage der Folge steht am Ende: Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit mehr oder den Möglichkeiten der Zukunft? Wer heutige Entscheidungen nur auf alte Erfahrungen baut, trifft Vergangenheitsentscheidungen. Wer sie auf belastbare Zukunftsprognosen stützt, trifft Zukunftsentscheidungen.Vielleicht ist genau das die Aufgabe für Unternehmen bis 2035: nicht auf die nächste KI-Welle warten, sondern vor die Welle kommen. Nicht KI auf alte Strukturen schrauben, sondern Organisationen neu denken. Nicht den Menschen gegen die Maschine stellen, sondern klären, wo der Mensch künftig wirklich gebraucht wird.Die Zukunft beginnt nicht 2035. Sie beginnt mit der Entscheidung, die man heute nicht mehr auf gestern gründet.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Warum KI ohne saubere Akten nicht funktioniert (#1296)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Aug 27, 2026 54:31


Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann.* 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird* 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement* 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot* 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen* 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten* 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen* 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung* 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht* 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust* 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss* 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs* 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung* 52:48 Gregors Antwort auf die SchlussfrageEs gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück.Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann?Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Ablage ist noch kein WissenDer Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht.Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen.Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt.KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität.Demografie macht Wissensmanagement dringendBesonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess.KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können.Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei.Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden.Der Mensch bleibt der MaßstabGleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient.Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen.Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren?Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist.KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance.ShownotesIn dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann.Zentrale Themen der Folge:* Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird* Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement* Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen* Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen* Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten* Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern* Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen* Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss* Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen könnenKontakt:* Gregor Lietz bei LinkedIn* A & O Software GmbH: https://a-and-o.comNicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

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Regionaljournal Ostschweiz
«Umfahrung Herisau muss schneller kommen»

Regionaljournal Ostschweiz

Play Episode Listen Later Aug 26, 2026 27:39


Die Appenzeller Kantone befürchten beim Ausbau des Nationalstrassennetzes vergessen zu werden. Der Fokus liege zu sehr auf dem Projekt der dritten Röhre durch St.Gallen. Der Planungshorizont für den Zubringer Gossau und die Umfahrung Herisau sei zu gross, erklärten Vertreterinnen und Vertreter. Weitere Themen: · St.Galler Regierungsrat ist gegen eine Pflicht, dass Ausländer aus dem EU und EFTA-Raum für eine Aufenthaltsbewilligung einen Strafregisterauszug vorlegen müssen. · Das Volksbad in St.Gallen bleibt womöglich doch erhalten. · Der Kanton Thurgau präsentiert 71 Massnahmen zum Klimaschutz.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
TWO MINDS - ONE ESSAY | Deutschlands KI-Versagen: Wir lernen zu langsam! (#1295)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Aug 25, 2026 22:59


Zwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge des Venture AI Podcast die These, dass Deutschlands KI-Rückstand nicht primär an fehlender Technologie oder zu wenig Geld liegt. Im Zentrum steht die Frage, warum Organisationen bei KI scheitern, wenn sie Fehler nicht eingestehen, schlechte Prozesse nicht beenden und Daten nicht transparent machen. Die Debatte stellt radikale Ehrlichkeit als Effizienzvorteil dem Einwand gegenüber, dass deutsche Institutionen Fehler oft rechtlich, politisch und kulturell bestrafen.* 00:00 Deutschlands KI-Versagen und die zentrale These* 01:05 Warum KI alte Organisationen nicht erlöst* 02:15 KI als Diagnosegerät für kaputte Prozesse* 03:20 Wahrheit als Effizienzvorteil* 04:35 Daten, Macht und das Scheitern von CRM-Projekten* 05:25 Fehlerkultur ohne Kuschelton* 06:20 Irlands Grow Digital Voucher und kleine Umsetzungsschritte* 07:35 Milliardenprogramme und die Gefahr der Gießkanne* 08:35 Warum radikale Ehrlichkeit institutionell riskant ist* 10:20 Singapur, Estland und die Grenzen internationaler Vergleiche* 12:20 Finnland, Pragmatismus und der Streit um rechtliche Sicherheit* 14:00 Warum Unternehmen für KI erst lesbar werden müssen* 16:20 Was sich in der staatlichen KI-Förderung ändern müsste* 18:40 Transparenz, Kontrollverlust und die Angst der Führung* 19:55 KI als organisatorische Wahrheitsdroge* 20:55 Bundesverband für KI-Transformation und konkrete Zusammenarbeit* 21:35 Der entscheidende Satz: Wir haben uns geirrtHier geht's zum Essay von Norman Müller:Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe

DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur
DDCAST 253 - Beyond the label – 20 Years of Berlin as a UNESCO City of Design

DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

Play Episode Listen Later Aug 4, 2026 37:51 Transcription Available


In dieser Ausgabe gehen wir der Frage nach, was es bedeutet, eine UNESCO City of Design zu sein, und werfen einen Blick auf Berlins 20-jährige Geschichte als Teil dieses weltweiten Kreativnetzwerks. UNESCO steht für die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Das Creative Cities Network der UNESCO wurde 2004 ins Leben gerufen und verbindet heute mehr als 400 Städte in über 100 Ländern. Die Idee dahinter ist einfach: Städte zusammenzubringen, die Kreativität und Kultur als zentrale Motoren der Stadtentwicklung und als wesentliche Grundlage für eine nachhaltige Zukunft verstehen. Innerhalb dieses Netzwerks wird jede Stadt in einer von acht kreativen Disziplinen ausgezeichnet: Architektur, Kunsthandwerk und Volkskunst, Design, Film, Gastronomie, Literatur, Medienkunst oder Musik. Für die Mitgliedsstädte ist das Netzwerk weit mehr als ein Ehrentitel. Es eröffnet Möglichkeiten zum Austausch von Ideen, zur Entwicklung internationaler Partnerschaften und zum gegenseitigen Lernen. Gleichzeitig unterstützt es die Städte dabei, ihre Kreativwirtschaft zu stärken und international sichtbar zu machen. In diesem Jahr feiert Berlin sein 20-jähriges Jubiläum als UNESCO City of Design. Als erste deutsche Stadt, der dieser Titel verliehen wurde, wurde Berlin für seine lebendige Designkultur und seinen Beitrag zu Innovation, Kreativität und Stadtentwicklung ausgezeichnet. Geprägt von einer einzigartigen Geschichte sowie einer außergewöhnlichen Vielfalt an Menschen und Ideen hat sich die Stadt zu einem internationalen Zentrum für Design entwickelt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Berlin kontinuierlich in sein kreatives Ökosystem investiert – durch Förderprogramme, Beratungsangebote, Designzentren und internationale Kooperationen. Dabei wird Design gleichermaßen als kulturelle Stärke und als bedeutender Wirtschaftsfaktor verstanden. Anfang Juni dieses Jahres trafen sich rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der UNESCO Cities of Design in Berlin und Frankfurt zu ihrem jährlichen Netzwerktreffen, um sich über Design, Innovation und die Zukunft der Städte auszutauschen. Wir waren vor Ort, um mit einigen der Delegierten zu sprechen und sie zu fragen, was die Mitgliedschaft im Netzwerk für sie bedeutet. Außerdem wollten wir erfahren, welchen Eindruck Berlin bei ihnen hinterlassen hat – und welche Hoffnungen sie mit der Zukunft des Programms UNESCO Cities of Design verbinden. Die Interviewten sind: Dawn Lim, Singapore Diana Soldane, Daugavelis, Latvia Patrick Marmen, Montreal Rachael Ho, Asahikawa, Japan Stin Debaille, Kortrijk, Belgium Emma Bugden, Whanganui, New Zealand Kiana Wenzell, Detroit USA Diese Sendung wurde im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums Berlins als ,UNESCO City of Design produziert und unterstützt durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe der Stadt Hinweis: Die Sprecherinnenstimme in dieser Folge wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.

Irgendwas mit Energie – der energate-Podcast
News-Update vom 31. Juli 2026 - "Politik trifft Praxis": Die Sommerinterview-Serie von energate

Irgendwas mit Energie – der energate-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 31, 2026 26:47 Transcription Available


Zum Amtsantritt hatte die Bundesregierung eine "neue Energiepolitik" angekündigt. Mit dem StromVKG, dem GModG und den Vorschlägen zur EEG-Reform und zum Netzpaket sind wesentliche neue Weichenstellungen inzwischen auch auf den Weg gebracht. In einer Sommerinterview-Serie spiegelt energate mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Stadtwerke, was diese Neuerungen in der Praxis bedeuten. Carsten Kloth und Michaela Tix berichten in dieser Folge über ihre Gespräche über die Zukunft der Strom- und der Gasnetze mit den Stadtwerken aus Trier, Warendorf und Osnabrück.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Gesprächskreise – eine interessante und sympathische Erweiterung der NachDenkSeiten

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Jul 21, 2026 3:41


Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 80 Vertreterinnen und Vertreter der NDS-Gesprächskreise im thüringischen Neudietendorf zum Gedankenaustausch, zum Kennenlernen und zum Auftanken. Zum zweiten Mal wurde das Treffen von Udo Fröhlich aus Schleswig-Holstein angeregt und organisiert. Anette Sorg ist für die Koordination der Gesprächskreise verantwortlich. Wir beide waren mit NDS-Freunden aus Speyer nach NeudietendorfWeiterlesen

Perspektiven
Dialog wagen – interreligiöser Austausch im Klassenzimmer (2/6)

Perspektiven

Play Episode Listen Later Jul 18, 2026 28:35


Das Format #Real Talk des interreligiösen Netzwerks Iras Cotis wagt den kritischen Religionsdialog im Klassenzimmer. Inwiefern können solche Begegnungen Vorurteile abbauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Warum trägst du ein Kopftuch? Gibt es Dinge, die dich am Christentum stören? Wie würdest du dein Leben gestalten, wenn du nicht jüdisch wärst? Das sind Fragen, die eine Gymi-Klasse der Kantonsschule Rämibühl drei jungen Frauen – einer Muslima, einer Christin und einer Jüdin – im Unterricht gestellt hat. Dahinter steckt das Projekt «Dialogue en route» des Netzwerks Iras Cotis, das sich für den Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und Kulturen einsetzt. Beim Format #Real Talk besuchen jeweils drei junge «Guides» mit unterschiedlichem religiösem Hintergrund eine Schulklasse und erzählen aus ihrer religiösen Praxis. Dabei entsteht im Klassenzimmer ein lebendiger Austausch über Spiritualität, Rituale und Feiertage. Wichtig ist: Die Guides sind keine offiziellen Vertreter und Vertreterinnen ihrer jeweiligen Religion, vielmehr vermitteln sie ihre individuelle Auffassung religiöser Traditionen. Und: Auch ein kritischer und selbstkritischer Blick soll im Klassenzimmer möglich sein. Das Ziel von «Dialogue en route» ist es, Raum zu schaffen für Verständnis, Auseinandersetzung und differenzierte Perspektiven auf gelebte Religionen in der Schweiz. Wie gut gelingt das? Inwiefern kann interreligiöser Dialog Vorurteile abbauen? Und wie muss dieser stattfinden, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu fördern? Diesen Fragen geht diese Folge von «Perspektiven» nach. In der Sendung kommen zu Wort: · Gymi-Schülerinnen und Schüler der Klasse 2e des Literargymnasiums der Kantonsschule Rämibühl. · Ana, Guide bei «Dialogue en route», Studentin Religionspädagogik · Tehilla, Guide bei «Dialogue en route», Studentin Soziale Arbeit · Wafa, Guide bei «Dialogue en route», Studentin Wirtschaftswissenschaften · Rafaela Estermann, Stellvertretende Geschäftsführerin von IRAS COTIS Autor: Igor Basic

Literaturclub: Zwei mit Buch
Hörtipp: Literaturclub Bestenliste

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Jul 17, 2026 24:20


«Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, gibt es an dieser Stelle die «Literaturclub Bestenliste» zu hören: fünf beste Bücher des Monats, gekürt von einer externen Jury, vorgestellt von der SRF-Literaturredaktion. Auf der Bestenliste stehen diesen Monat die aktuellen Bücher von Lukas Bärfuss, Birgit Birnbacher, Lilli Tollkien, Elias Hirschl und Lena Gorelik. Wir stellen die nominierten Titel vor. ____________________ In «Königin der Nacht» setzt sich Lukas Bärfuss mit seiner verstorbenen Mutter auseinander. Sie war bettelarm, vulgär, zynisch und lehnte ihren Sohn ab. Das Buch ist eine intensive Lektüre, weil es an Urmenschliches rührt und politischen Gesprächsstoff bietet: Bärfuss thematisiert den oft fragwürdigen Umgang der Schweiz mit mittellosen Menschen in der Vergangenheit. Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, aber er hat Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. In ihrem vierten Roman «Sie wollen uns erzählen» stellt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher die Frage, ob Betroffene als Problem gesehen werden müssen, oder ob «Wildwuchs im Denken» angesichts der Probleme, auf die wir zusteuern, nicht auch eine Chance für alle ist. In Lilli Tollkiens neuen Roman «Mit beiden Händen den Himmel stützen» wächst die Protagonistin Lale in den 1980ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Vor allem aber wird getrunken, gekifft und gefeiert. Lale darf wach bleiben, solange sie will, Süssigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen (körperlichen) Grenzen immer wieder übertreten werden. Franziska Denk hat ein Problem. Sie bekommt jede Krankheit, sobald sie deren Namen hört. Im Mathematiker Otto Mandl begegnet ihr ein Seelenverwandter. Sie lernen, sich mit Wörtern toter Sprache zu immunisieren. In seinem neuen Roman «Schleifen» erkundet der Schriftsteller und Spoken-Word-Künstler Elias Hirschl das Thema «Sprache» auf alle nur erdenklichen Arten. Gescheit, verblüffend und komisch. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ Buchhinweise: Lukas Bärfuss. Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten Zsolnay, 2026. Lilli Tollkien. Mit beiden Händen den Himme stützen. 255 Seiten. Aufbau, 2026. Elias Hirschl. Schleifen. 416 Seiten. Zsolnay, 2026 Lena Gorelik. Alle meine Mütter. 270 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Die Bestenliste wird jeden Monat von einer Fachjury bestimmt. Zur Jury gehören rund 50 Buchkritikerinnen, Bibliothekare, Buchhändlerinnen, Literaturwissenschaftler und Vertreterinnen von literarischen Institutionen. An der Erstellung der Bestenliste für Juli und August 2026 waren 32 Jurymitglieder beteiligt, die insgesamt 471 Punkte vergeben haben. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch

GASTRO GEPLAUDER: Der gastroenterologische Wissens-Podcast
Frühes Rollenmodell, lange vergessen – Pauline Ina Finkelstein

GASTRO GEPLAUDER: Der gastroenterologische Wissens-Podcast

Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 29:51 Transcription Available


Zum ersten Mal stellen wir in „Gegen das Vergessen“ eine Gastroenterologin vor: Pauline Ina Finkelstein. Als Ärztin in Berlin gehörte sie zu den frühen Vertreterinnen eines sich gerade erst etablierenden Fachgebiets. Sie führte eine eigene Praxis, arbeitete mit bedeutenden Kollegen wie Arnold Freudenthal zusammen und verfügte über eine für die damalige Zeit hochmoderne gastroenterologische Ausstattung. Eine Pionierin ihres Fachs – und ein frühes Rollenmodell, dessen Leben durch den Nationalsozialismus gewaltsam beendet wurde.

HeuteMorgen
Gegen Paketflut: Parlament will gegen Shein und Co. vorgehen

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 8:25


National und Ständerat wollen strengere Regeln für günstige ausländische Online-Handelsplattformen wie Temu oder Shein. Sie sollen künftig angeben müssen, wenn ein Artikel in der Schweiz verboten ist. Zudem soll für Kleinsendungen aus Asien künftig eine Gebühr verlangt werden. Weitere Themen: ⦁ Russland hat erneut eine schwere Angriffswelle gegen die Ukraine gestartet. Aus mehreren Städten wurden in der Nacht Explosionen gemeldet. Es gab mehrere Tote und dutzende Verletzte, wie die ukrainischen Behörden mitteilen. Besonders schwer waren die Angriffe auf die Hauptstadt Kiew. ⦁ Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die in der EU abgelehnt worden sind, sollen künftig auch ausserhalb der Europäischen Union untergebracht werden können. Und zwar in sogenannten Rückkehrzentren in Drittstaaten. Darauf haben sich Vertreterinnen und Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedsländer geeinigt. · Nach mehr als zwei Monaten Verhandlungen ist nun klar, wer Dänemark regieren soll. Die amtierende Ministerpräsidentin Mette Fredriksen erklärte, sie habe eine Minderheitsregierung aus vier Mitte-Links-Parteien gebildet. Mette Frederiksen bleibt damit dänische Regierungschefin.

BRITPOD - England at its Best
Andrew Mountbatten-Windsor: Wie der Epstein-Skandal seine Familie zerstört (mit Andy Englert)

BRITPOD - England at its Best

Play Episode Listen Later May 17, 2026 29:41 Transcription Available


2009. Jeffrey Epstein steht nach seiner Haftentlassung unter Hausarrest. Trotzdem reisen Sarah Ferguson und ihre Töchter Beatrice und Eugenie zu ihm in die USA. Jahre später sorgen genau diese Begegnungen erneut für Schlagzeilen und werfen bis heute Fragen rund um die Familie von Andrew Mountbatten-Windsor auf. In dieser Folge BRITPOD – England at its best spricht Alexander-Klaus Stecher gemeinsam mit Andy Englert, stellvertretender Chefredakteur von Frau im Spiegel und Frau im Spiegel Royale, über die Folgen der Epstein-Affäre für Sarah Ferguson und ihre Töchter. Während Andrew Mountbatten-Windsor seine öffentlichen Aufgaben und Titel längst verloren hat, richtet sich der Blick inzwischen zunehmend auf die Menschen in seinem direkten Umfeld und darauf, wie stark der Skandal auch ihr Leben verändert hat. Dabei geht es um das Leben der York-Familie nach Andrews öffentlichem Absturz, um gemeinsame Auftritte, verschwundene öffentliche Präsenz und die Frage, wie stark der Name Andrew bis heute auf Fergie und ihre Töchter zurückfällt. Thematisiert werden finanzielle Probleme, frühere Kontakte zu Epstein sowie die öffentliche Wahrnehmung einer Familie, die über Jahre fest zum erweiterten inneren Kreis der Royals gehörte. Auch Beatrice und Eugenie geraten immer wieder in den Fokus, obwohl gegen sie selbst keinerlei Vorwürfe bestehen. Beide galten lange als moderne und beliebte Vertreterinnen der jüngeren Royal-Generation, heute werden ihre Namen jedoch regelmäßig im Zusammenhang mit der Affäre ihres Vaters genannt. Gleichzeitig wird deutlich, wie schwierig der Umgang des Königshauses mit familiären Loyalitäten und öffentlichen Skandalen geworden ist. Daneben geht es um die Rolle von Prinz William, die Distanz der Royal Family zur Familie York und die Frage, wie Sarah Ferguson heute überhaupt noch lebt und finanziert wird. Zwischen gesellschaftlichem Abstieg, alten Loyalitäten und öffentlicher Isolation entsteht das Bild einer Familie, die den Schatten der Epstein-Affäre bis heute nicht loswird. Wie groß ist der Schaden für Fergie und ihre Töchter inzwischen wirklich? Warum verschwindet Sarah Ferguson immer mehr aus der Öffentlichkeit? Und wie geht die Royal Family intern mit einer Affäre um, die sie bis heute begleitet? WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast
#325 Der Fall Pilnacek #35: Der U-Ausschuss, Tage 15 & 16

Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast

Play Episode Listen Later May 15, 2026 47:12


Am 12. und am 13. Mai wurde der Pilnacek-Untersuchungsausschuss mit den Befragungen von vier weiteren Auskunftspersonen fortgesetzt. Geladen waren der frühere Chefermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich, eine Oberstaatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sowie zwei Vertreterinnen der Staatsanwaltschaft Krems, einerseits die Behördenleiterin, andererseits eine damals fallführende Staatsanwältin. Im Zentrum der beiden Tagen standen abermals Pilnaceks Datenträger, ganz konkret das Mobiltelefon, der Laptop und die Smartwatch – und wieder ging es auch um die Frage, für wen, wann und warum Pilnaceks Suizid feststand. Im Studio: Katharina Pagitz, Maximilian Langer, Michael Nikbakhsh. Audio Post Production: Manuel Correa Kunnen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit.   Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady   unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about   Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams 

HeuteMorgen
Neuer Kodex: Wie die Schweizer Medien mit KI umgehen wollen

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later May 7, 2026 11:51


Künstliche Intelligenz kann Stimmen imitieren, Texte schreiben und Bilder erstellen. Das löst Fragen aus: Welche journalistischen Inhalte sind echt? Welche künstlich? Mit einem neuen, gemeinsamen KI-Kodex will die Schweizer Medienbranche für mehr Transparenz sorgen. Weitere Themen in dieser Sendung: · In der EU sollen KI-Anwendungen verboten werden, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können, also zum Beispiel gefälschte Porno-Videos oder Nackt-Bilder. Darauf haben sich Vertreterinnen und Vertreter des EU-Rats und des EU-Parlaments geeinigt. · US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich gezeigt, dass es bald eine Einigung zwischen den USA und dem Iran geben könnte. Der Iran habe Zugeständnisse gemacht, sagte Trump vor den Medien. Aus dem Iran hiess es: Die Berichte über eine bevorstehende Einigung seien überzogen. · Teilzeitarbeit boomt in der Schweiz, doch das Modell steht auch in der Kritik. Es wird befürchtet, dass wegen vieler Teilzeit arbeitender die Lohnbeiträge in die AHV sinken. Nun zeigen neue Zahlen, dass das Gegenteil der Fall ist.

(R)ECHT INTERESSANT!
Rechtsstaat braucht Rückgrat / Leonora Holling

(R)ECHT INTERESSANT!

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 7:51


"Ist es nicht auch Aufgabe der Politik, das Vertrauen in unser System zu stärken? Und zwar in das gesamte System. Politik, Justiz, Anwaltschaft." Unser Rechtsstaat steht unter massivem Druck. Zwischen politischen Versprechen, öffentlichen Erwartungen und juristischer Realität stellt sich die Frage: Wo endet Symbolpolitik, wo beginnt echtes Handeln, auf welches Sicherheitsnetz kann man sich verlassen? In drei Podiumsdiskussionen trafen am 24.3.2026 bei der BRAK Politikerinnen und Politiker auf Vertreterinnen und Vertreter aus der Anwaltschaft: • Clara Bünger, MdB, stellvertretendes Mitglied Rechtsausschuss (Die Linke) • Philipp Fernis, Staatsminister der Justiz Rheinland-Pfalz (FDP) • Sabine Fuhrmann, Vizepräsidentin BRAK, Präsidentin RAK Sachsen • Susanne Hierl, MdB, Sprecherin und Mitglied Rechtsausschuss (CDU/CSU) • Dr. Vera Hofmann, Präsidentin RAK Berlin • Dr. Martin Plum, MdB, Obmann und Mitglied Rechtsausschuss (CDU/CSU) • Dr. Till Steffen, MdB, Sprecher und Mitglied Rechtsausschuss (Bündnis 90/Die Grünen) • Carmen Wegge, MdB, Sprecherin, Obfrau und Mitglied Rechtsausschuss (SPD) Schirmherrin Leonora Holling, Schatzmeisterin der BRAK und Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf, sprach zu Beginn der Veranstaltung Klartext. Ihr Grußwort gibt es exklusiv bei (R)ECHT INTERESSANT! zum Nachhören für alle, die nicht dabei sein konnten. Demnächst werden auch die Podiumsdiskussionen veröffentlicht. Stay tuned!

Ö1 Religion aktuell
Vertriebene im Sudan++Religionsvertreter im ORF

Ö1 Religion aktuell

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 4:52


Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 15.4.2026++Heute vor 3 Jahren, am 15. April 2023, begann der Bürgerkrieg im Sudan, der - aufgrund anderer Krisen von der Öffentlichkeit kaum bemerkt - bis heute nicht zu Ende ist. Die Kämpfe zwischen den Sudanesischen Streitkräften und der paramilitärischen Gruppe „Rapid Support Forces“ haben laut Angaben des UNHCR zur größten Vertreibungskrise und einer der schwersten humanitären Krisen weltweit geführt. (Maria Harmer)++ Im ORF Zentrum am Küniglberg hat gestern wieder das Treffen der Vertreter und Vertreterinnen aller in Österreich gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften stattgefunden. Die Gäste unterstrichen dabei die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Gesellschaft und würdigten unisono die Qualität der Programme der ORF-Hauptabteilung "Religion und Ethik multimedial.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
AI first war keine Option, sondern die Bedingung (#1267)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 11:55


Norman Müller nimmt dich in dieser Solo-Folge mit hinter die Kulissen des Bundesverbands für KI-Transformation. Warum wurde der Verband als gemeinnützige, aber unternehmerisch handelnde Organisation aufgebaut und warum war „AI First“ dabei keine Option, sondern die Bedingung. Du erfährst, wie Menschen und KI-Agenten als Rollen im System zusammenarbeiten, warum Vertrauen die eigentliche Währung ist und welche Prinzipien du als Entscheider sofort in deinem Unternehmen testen kannst.00:00 Intro: Warum diese Folge ohne Gast00:20 AI First war die Bedingung01:05 Für wen diese Folge ist01:35 Warum ich den Verband gegründet habe02:12 Das Strukturproblem klassischer Verbände02:45 Gemeinnützig kann innovativ sein03:20 Was AI First nicht ist: Tool-Chaos03:55 AI First als Betriebsart: die 3 Regeln04:28 Regel 1 und 2: Verantwortung und Iteration05:10 Regel 3: Lernen aus Output, nicht Meetings05:35 Was ohne AI First nicht möglich gewesen wäre06:00 15 KI-Agenten als Rollen im System06:35 Beispiel Legal: Verträge und Partnerschaften07:20 Beispiel Redaktion: Inhalte und Formate08:05 Unternehmerisch heißt: Projekte bauen08:45 Trust Label: Empfehlungen mit Gewicht09:10 Learnings 1–4 für Entscheider10:20 Warum der Venture AI Excellence Award zentral ist10:54 Einladung: Award, Netzwerk, Projekte11:45 Bitte um Bewertung und Substack-Abo12:44 Outro: „Hier will ich mitmachen“Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com

Frauen von damals
Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind

Frauen von damals

Play Episode Listen Later Apr 4, 2026 34:36


Müssen Feministinnen immer so wütend sein? Können sie nicht einfach nett und freundlich sagen, was sie wollen?In dieser etwas spontanen (und leicht verschnupften) Osterfolge widmen wir uns der Geschichte von Frauen, die es lange „im Guten“ versuchten - und dabei feststellten: Argumente allein reichen nicht! Warum Feminismus ohne Wut nicht auskommt und wie selbst eine der moderatesten Vertreterinnen der Frauenbewegung der Zorn packte, erfährst du in dieser Episode.Vorbestell-Ticker: Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. Signierte Exemplare könnt ihr euch noch noch bis Mitte April exklusiv bei Autorenwelt und Dussmann - das Kulturkaufhaus sichern.***Die Quellen zur Folge:Hedwig Dohm: Gesichtspunkte für die Erziehung zur Ehe, in: Sozialistische Monatshefte (1909), Heft 10, S. 639-645.Helene Lange: Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung. Begleitschrift zu einer Petition an das preußische Unterrichtsministerium und das preußische Abgeordnetenhaus, Berlin 1887.Helene Lange: Lebenserinnerungen, Berlin 1921. Louise Otto: Leserbrief zu „Das Verhältniß der Frauen zum Staate“, in: Sächsische Vaterlands-Blätter 3 (1843), Heft 142, S. 633f. Louise Otto: Adresse eines Mädchens (1848), in: Ute Gerhard/Petra Pommerenke/Ulla Wischermann (Hrsg.), Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte. Band 1 (1789-1919), Königstein/Taunus 2008, S. 71-73.Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Stenographische Berichte von der 1. Sitzung am 6. Februar 1919 bis zur 26. Sitzung am 12. März 1919, Berlin 1920.

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7 Netzwerk Hacks, die über Relevanz oder Bedeutungslosigkeit entscheiden.

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Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 10:02


Norman Müller spricht in dieser Solo-Folge über ein Thema, das fast jeder für wichtig hält, aber nur wenige strategisch verstehen: Netzwerke. Ausgelöst durch ein Gespräch in seinem eigenen Netzwerk erklärt er, warum Mitgliedschaft allein keine Projekte bringt und weshalb Beteiligung, Haltung und langfristiges Vertrauen entscheidend sind. Am Beispiel des Bundesverbands für KI-Transformation zeigt er, warum Netzwerke keine Projektverteiler sind, sondern kollaborative Arbeitsräume. Die zentrale Frage: Wie funktioniert ein Netzwerk wirklich – und welche Haltung entscheidet über Relevanz oder Bedeutungslosigkeit?00:00 Einführung und Ausblick auf kommende Podcast-Folge01:00 Warum Netzwerke oft falsch verstanden werden02:10 Netzwerk ist kein Projektverteiler03:00 Hack 1: Mit einer Geberhaltung ins Netzwerk gehen04:30 Hack 2: Zeit investieren statt nur Mitglied sein05:00 Hack 3: Klare Positionierung im Netzwerk06:00 Hack 4: Vertrauen durch 1-zu-1 Beziehungen aufbauen06:50 Hack 5: Die Rolle des Connectors im Netzwerk07:30 Hack 6: Substanz statt Lautstärke liefern08:00 Hack 7: Netzwerke langfristig denken09:00 Haltung entscheidet über Relevanz im Netzwerk10:30 Abschluss und Einladung zur DiskussionWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Silos sind kein Strukturproblem, sondern ein Kooperationsversagen (#1261)

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Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 17:12


Norman Müller spricht in dieser Solo-Folge des Venture AI Podcast über ein Thema, das in fast jeder Organisation unterschätzt wird und dennoch über Geschwindigkeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit entscheidet: die Silo-Denke. Im Zentrum steht die These, dass die meisten Unternehmen kein Innovationsproblem haben, sondern ein Kooperationsproblem. Die Leitfrage lautet: Wie gelingt es, von isoliertem Output-Denken zu echter Wirkung auf Systemebene zu kommen, gerade im Kontext von KI als kollaborativer Intelligenz?Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform: https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/muellernorman To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com

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Silos sind kein Strukturproblem, sondern ein Kooperationsversagen (#1261)

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Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 17:11


Norman Müller spricht in dieser Solo-Folge des Venture AI Podcast über ein Thema, das in fast jeder Organisation unterschätzt wird und dennoch über Geschwindigkeit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit entscheidet: die Silo-Denke. Im Zentrum steht die These, dass die meisten Unternehmen kein Innovationsproblem haben, sondern ein Kooperationsproblem. Die Leitfrage lautet: Wie gelingt es, von isoliertem Output-Denken zu echter Wirkung auf Systemebene zu kommen, gerade im Kontext von KI als kollaborativer Intelligenz?Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Potzmusig HD
Potzmusig vom 21.02.2026

Potzmusig HD

Play Episode Listen Later Feb 21, 2026 32:12


Nicolas Senn begrüsst die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem traditionsreichen Restaurant Weisses Kreuz in Brienz. Das Berner Oberland steht für urchige und zugleich gepflegte Ländlermusik – und in Brienz kommt man an einem Namen nicht vorbei: Popstar Trauffer. Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Erst im November stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans Chüeli-Schnitzen. Weitere einheimische Klänge liefert das Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang. Auch Chantal Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen. Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland. In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer. Abgerundet wird die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen.

Tagesgespräch
Uschi Waser, Silvia Süess: Jenisches Leben, das für viele steht

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 26:26


Die Verfolgung der Jenischen gilt offiziell als «Verbrechen gegen die Menschlichkeit». Seit Jahrzehnten engagiert sich Uschi Waser für die Jenischen. Nun erscheint ihre Biografie – verfasst von Silvia Süess – und mit ihr wird die Forderung nach einer historischen Aufarbeitung bekräftigt. Vor 100 Jahren begann die «Aktion Kinder der Landstrasse» der Pro Juventute. Vor einem Jahr hat der Bundesrat diese Verfolgung als «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» anerkannt. Uschi Waser ist eine der Vertreterinnen und Vertreter jenischer Organisationen in einer Arbeitsgruppe des Bundesamtes für Kultur und der Fachstelle für Rassismusbekämpfung. Diese fordert nun eine systematische Aufarbeitung nach dem sogenannten Joinet-Prinzip. Dieses wendet die Schweiz in konfliktbetroffenen Ländern für die Vergangenheitsarbeit an. Das Prinzip basiert auf vier Schlüsselbereichen: dem Recht auf Wahrheit, dem Recht auf Gerechtigkeit, dem Recht auf Wiedergutmachung und der Garantie der Nicht-Wiederholung. Die Redaktorin der «Wochenzeitung», Silvia Süess, hat für die Biografie «Reden, um nicht zu ersticken» Uschi Wasers jahrzehntelanges Engagement für die Aufarbeitung der Geschichte und die Situation der Jenischen sowie ihre Kindheit in unzähligen Heimen und ihre Akten recherchiert. Uschi Waser und Silvia Süess sind zu Gast bei Karoline Arn.

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KI ist die letzte Chance für Deutschland (#1260)

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Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 75:03


Prof. Dr. Gunter Dueck ist Mathematiker, ehemaliger CTO von IBM Deutschland und einer der schärfsten Beobachter der deutschen Innovationskultur. In dieser Episode sprechen wir über die eigentliche Schwäche des Standorts Deutschland im KI-Zeitalter: Es fehlt nicht an Talent oder Forschung, sondern an Geschwindigkeit, Plattformdenken und strategischer Einigkeit. Während China und die USA industrielle Logiken neu definieren, diskutieren wir hier noch über Displays, Regulierung und Perfektion. Die zentrale Frage: Werden wir Gestalter der KI-Ökonomie oder Konsumenten fremder Plattformen?00:00 Einführung und Zuspitzung03:10 Warum Deutschland Zeitgefühl verloren hat07:45 Software Driven Vehicles als Paradigmenwechsel13:20 China, Produktionslogik und Plattformarchitektur18:30 Robotik und das Neura Robotics Modell24:10 Kapital, Risiko und Aleph Alpha30:40 Warum Pilotprojekte nicht reichen36:00 Psychologie des Managements und Zwang zur Perfektion44:30 Plattformökonomie vs. Produktdenken52:00 Droht Deutschland die Rolle des Konsumenten?58:00 Hoffnung, Schmerz und historische Parallelen01:06:00 Was jetzt passieren müssteWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Warum KI ohne Methode Innovation lähmt

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Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 64:54


Norman Müller spricht mit den Gründern von ideastream.io Jan Groenefeld und Matthias Schmidt darüber, warum KI in Unternehmen oft stecken bleibt, wenn sie nur als Lizenzpaket verstanden wird. Im Zentrum steht die Frage, wie aus Ideen schnell verwertbare Arbeitsergebnisse werden, ohne Prompt Engineering und ohne Methodenwissen vorauszusetzen. IdeaStream.io setzt dafür auf einen kuratierten Innovationsprozess, in dem ein digitaler Innovationscoach Teams zu klaren Deliverables führt. Spannungsfeld der Folge ist der Unterschied zwischen Produktivität und Wertschöpfung und die Rolle von KI als Teil eines soziotechnischen Systems.00:00 Intro und Thema der Folge07:45 Jans Werdegang und Haltung zu KI08:54 Von KI Sandbox zu echter Implementierung10:59 Lizenzen sind keine Einführung11:21 Wertschöpfung versus Effizienz15:39 Nicht jedes Problem ist ein KI Problem22:59 Was IdeaStream konkret macht30:54 Warum Prompting bei Innovation scheitert31:23 Der Innovationscoach und der Prozess34:50 Beispiele aus Praxis und Workshop40:34 Einsatz in Startup Factory und Gründungsberatung42:20 Wunschkunden und Einsatzfelder52:22 Warum Corporates Startups ausbremsen57:41 Kurzes Q und A und AbschlussWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Warum KI im Mittelstand stecken bleibt und was 2026 anders sein muss

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Play Episode Listen Later Feb 10, 2026 51:14


In dieser Folge spricht Norman Müller mit Prof. Dr. Andreas Moring und Andreas Schmidt darüber, warum KI im Mittelstand zwar überall getestet wird, aber selten in echte Wirkung kommt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen nach Verantwortung, Roadmaps, Change Management und dem Sprung von Tool-Spielerei zu echter Transformation. Es geht um Geschwindigkeit, Mut und die unbequemen Wahrheiten, die Unternehmen 2026 nicht mehr wegmoderieren können.Link zum IHK-Zertifikatslehrgang "AI Leadership & Change Manager"https://venture-ai-germany.org/ai-leadership-and-change-manager-200:00 Technischer Start und Begrüßung00:28 Warum KI im Mittelstand in Piloten stecken bleibt04:02 Hype, Realismus und der Druck durch Wettbewerb05:10 KI ist nicht gleich Chat-Abo, Definition von KI-Projekten06:12 Orientierungsphase oder Vermeidung, was bremst wirklich06:40 Wildwuchs im Unternehmen und AI Literacy als Pflicht09:59 Roadmap, Zielbild und Botschafter in der Organisation13:02 Wer trägt Verantwortung für KI im Unternehmen15:08 KI ist kein IT-Thema, Verantwortung liegt in den Fachbereichen17:13 Paradigmenwechsel, Business muss Use Cases treiben20:20 KI als universelle Technologie statt Tooldenken21:14 Raupe oder Schmetterling, Transformation vs Optimierung26:33 Generalisten, Zusammenarbeit und kollaborative Intelligenz30:14 Was passiert, wenn Unternehmen KI verpassen35:07 Disruption, Geschwindigkeit und warum Abwarten gefährlich ist39:23 Agenten, Robotik und die exponentielle Entwicklung41:14 Mut, Vertrauen und KI als Booster der Erfahrung45:25 Praxisfokus des Lehrgangs AI Leadership and Change Manager46:12 Unbequeme Wahrheiten, Change-Schmerz und Datenhausaufgaben47:51 Verantwortung, Risiken und Kontrollfragen rund um KI50:45 Ausblick, nächster Lehrgang und VerabschiedungWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Souveräne KI ist keine Ideologie, sie ist eine Architekturfrage (#1257)

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Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 57:28


Podcast-Gast: Benedikt Bonnmann, Vorstand von adesso SEDie Illusion der souveränen KIKaum ein Begriff ist derzeit so politisch aufgeladen wie souveräne KI. Europa gegen die USA, eigene Modelle gegen Hyperscaler, Regulierung gegen Innovationsgeschwindigkeit. Doch diese Debatte greift zu kurz. Denn während Politik und Öffentlichkeit über LLMs, Rechenzentren und Cloud Acts diskutieren, kämpfen Unternehmen mit ganz anderen Problemen. Fehlende Betriebsmodelle, fehlende Architekturentscheidungen und fehlende Verantwortung für die Umsetzung.Souveränität entsteht nicht durch nationale Wunschbilder, sondern durch reale Handlungsfähigkeit. Wer heute nicht entscheiden kann, welche Technologie er einsetzt, wie austauschbar sie ist und wie kritisch sie für den eigenen Kernprozess ist, ist nicht souverän, unabhängig vom Serverstandort.Warum Europa nicht an KI scheitert, sondern an KonsequenzEuropa verfügt über exzellente Ingenieure, leistungsfähige Unternehmen und jahrzehntelange Erfahrung in der Industrialisierung komplexer Systeme. Was fehlt, ist nicht Kompetenz, sondern Entschlossenheit. Während andere Regionen Milliarden in KI investieren, verteilt Europa Fördermittel kleinteilig und zögerlich. Das Ergebnis ist vorhersehbar. Viele gute Ansätze, aber keine Champions League.Souveräne KI bedeutet nicht Autarkie um jeden Preis. Die globale Lieferkette lässt sich nicht vollständig entkoppeln. Chips kommen aus Taiwan, Hardware aus den USA, Open Source aus aller Welt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht Europa oder USA, sondern wie bewusst Architekturentscheidungen getroffen werden. Souverän ist, wer Alternativen hat und diese auch operationalisieren kann.Architektur schlägt IdeologieIn der Praxis zeigt sich schnell, dass es keine absolute Souveränität gibt. Selbst das eigene Rechenzentrum enthält internationale Komponenten. Der entscheidende Punkt ist daher die Differenzierung nach Schutzbedarf. Ein Chatbot auf der Website erfordert maximale Flexibilität und geringe Kosten. Eine KI-gestützte Qualitätsprüfung in der Produktion hingegen verlangt maximale Kontrolle und Stabilität.Diese Unterscheidung wird in vielen Unternehmen nicht getroffen. Stattdessen wird Souveränität pauschal diskutiert und dadurch handlungsunfähig gemacht. Wer alles gleichzeitig souverän machen will, wird am Ende nichts produktiv einsetzen.Die verlorenen Jahre der KI-TransformationDie KI-Transformation hat in vielen Unternehmen bereits vor über zehn Jahren begonnen. Big Data, Machine Learning, Data Lakes. Danach folgte die große Phase der Proofs of Concept. Viele kleine Experimente, wenig nachhaltiger Wert. Gerade als die Professionalisierung einsetzte, katapultierte der ChatGPT-Moment die Organisationen wieder zurück an den Anfang.Erneut entstanden Sichtbarkeitsprojekte ohne klaren ROI. Wissensdatenbanken, Chatbots, interne Spielwiesen. Die eigentliche Herausforderung blieb ungelöst. Wie wird KI stabil, skalierbar und verantwortbar in Kernprozesse integriert.Warum Perfektion Innovation verhindertEin zentrales Hemmnis liegt im europäischen Perfektionsanspruch. Technologie darf keinen Fehler machen. Dieses Denken blockiert Fortschritt. Autonome Systeme sind heute nachweislich sicherer als menschliche Entscheidungen, werden aber härter bewertet. Der Mensch darf scheitern, die Maschine nicht.Diese Logik verhindert den produktiven Einsatz von KI. Wer auf hundert Prozent Sicherheit wartet, wird niemals transformieren. Innovation bedeutet, mit kontrollierter Unsicherheit umzugehen.Der eigentliche Engpass ist der MenschNicht die Technologie limitiert die Transformation, sondern die Organisation. Veränderungsgeschwindigkeit überfordert bestehende Budgetierungs, Entscheidungs und Freigabeprozesse. Kaum ist ein Tool ausgerollt, ist es bereits überholt. Stabstellen für KI verlieren Zeit mit Governance, während der Markt weiterzieht.KI erfordert neue Führungslogik. Weg von Jahresplänen, hin zu kontinuierlicher Anpassung. Weg von isolierten Abteilungen, hin zu Verantwortung in den Fachbereichen. Transformation lässt sich nicht delegieren.Mikroproduktivität ist kein WettbewerbsvorteilTools wie Copilot erhöhen Effizienz im Alltag. E Mails werden schneller geschrieben, Protokolle automatisch erstellt. Das ist hilfreich, aber nicht strategisch. Wettbewerbsvorteile entstehen dort, wo KI Geschäftsmodelle verändert, Produkte neu denkt oder Prozesse radikal verkürzt.Wer KI nicht in den Kernprozessen einsetzt, wird keinen Schmetterling erzeugen, sondern nur eine effizientere Raupe.Kollaboration als unterschätzter BeschleunigerEin zentraler Hebel bleibt weitgehend ungenutzt. Branchenübergreifende Zusammenarbeit. Viele Probleme werden parallel gelöst, mit hohem Aufwand und geringen Skaleneffekten. Ob Gesundheitswesen, Bildung oder Industrie. Daten, Modelle und Lösungen bleiben in Silos.Dabei wäre der Nutzen enorm. Gemeinsame Modelle, geteilte Infrastruktur, koordinierte Investitionen. Technisch ist das längst möglich. Was fehlt, ist Vertrauen und politischer Wille. Ohne Kollaboration wird Europa seine Stärken nicht ausspielen.KI ist kein NebenprojektDie vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet. KI lässt sich nicht nebenbei einführen. Wer fünf Prozent des IT Budgets investiert, bekommt auch nur fünf Prozent Wirkung. KI ist ein Transformationsvorhaben, das Führung, Prozesse und Kultur gleichermaßen betrifft.Unternehmen, die heute zögern, werden morgen nicht langsam abgehängt, sondern abrupt irrelevant. Geschwindigkeit ist die neue Währung.4. Shownotes* Souveräne KI ist eine Architekturfrage, keine Standortfrage* Absolute Autarkie ist illusorisch, Entscheidungsfähigkeit ist entscheidend* Der größte Engpass der KI-Transformation ist Organisation, nicht Technologie* Perfektionsanspruch blockiert Innovation und Umsetzung* Mikroproduktivität schafft keinen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil* KI wirkt erst dann transformativ, wenn sie Kernprozesse verändert* Kollaboration ist Europas größter ungenutzter Beschleuniger* KI ist ein Führungs und Transformationsprojekt, kein IT ExperimentWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zum Mitgliedsantrag To hear more, visit ventureaibriefing.substack.com

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Souveräne KI ist keine Ideologie, sie ist eine Architekturfrage

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Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 57:27


Benedikt Bonnmann ist Vorstand der adesso SE und verantwortet zentrale Industrie- und Handelssegmente eines der größten IT-Dienstleister Deutschlands. In dieser Folge spricht er über souveräne KI jenseits politischer Schlagworte und darüber, warum Architektur, Entscheidungsfreiheit und operative Realität für Unternehmen entscheidender sind als nationale Modelldebatten. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen den Sprung vom KI-Pilotprojekt zur produktiven Wertschöpfung schaffen. Das Gespräch spannt den Bogen von Mittelstand und Konzernen bis zu strukturellen Blockaden in Europa.00:00 Begrüßung und Einordnung der Debatte um souveräne KI01:45 Rolle von adesso und persönliche Perspektive des Gastes06:17 Unternehmenskultur, Mittelstand und Skalierung10:15 Warum souveräne KI politisch getrieben ist15:12 Was souveräne KI praktisch bedeutet19:26 Stand der KI-Transformation in Unternehmen23:39 Sicherheitsanspruch, Fehlerkultur und Technologieakzeptanz27:30 Vom KI-Pilot zur produktiven Umsetzung31:26 Führung, Geschwindigkeit und organisatorische Grenzen34:11 Transformation versus Optimierung bestehender Systeme37:22 Kollaboration, Daten und strukturelle Blockaden42:43 Anwendungsweltmeister statt Modellweltmeister45:10 Geschäftsmodelle als Kern der KI-Transformation49:05 Quick Q&A und persönliche Einblicke56:26 Abschlussfrage und politische VerantwortungWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

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Wenn KI-Algorithmen töten: Haben wir im Krieg die Kontrolle schon verloren? (#1254)

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Play Episode Listen Later Jan 29, 2026 62:39


Künstliche Intelligenz entscheidet heute nicht nur über Effizienz, sondern über militärische Macht und damit über Leben und Tod. In dieser Folge erklärt Sicherheitsexperte Frank Sauer, warum „Human in the Loop“ oft eine Beruhigungsformel ist, wie moderne Kill-Chains tatsächlich funktionieren und wieso Präzision noch lange keine rechtliche oder moralische Sauberkeit garantiert.Du solltest diese Episode hören, wenn du verstehen willst, wie schnell Kontrolle zur Illusion werden kann. Zeitdruck, Datenfluten und Systeme, die Ziele in Sekunden vorstrukturieren, verändern die Logik von Krieg fundamental. Es geht um die gefährliche Beschleunigung militärischer Gewalt, die Grenzen realistischer Regulierung und um die unbequeme Frage, was Europa jetzt tun muss, um verteidigungsfähig zu bleiben, ohne Verantwortung an Maschinen abzugeben.ShownotesKontakt zu PD Dr. Frank Sauer: www.unibw.de/frank.sauerSupportWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Ö1 Religion aktuell
Neuer Erzbischof++Holocaust-Gedenken

Ö1 Religion aktuell

Play Episode Listen Later Jan 26, 2026 4:49


Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 26.1.2026++Von vielen Seiten kamen nach der Bischofsweihe Glückwünsche an den neuen Wiener Erzbischof, - aus der Politik ebenso wie von Vertreterinnen und Vertretern von Kirchen- und Religionsgemeinschaften. (Andreas Mittendorfer)++Morgen ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Weltweit gibt es Schätzungen zufolge noch etwas über 196.000 jüdische Holocaust-Überlebende. Im Durchschnitt sind sie 87 Jahre alt, was die Frage immer dringender werden lässt, wie eine Erinnerungskultur der Zukunft aussehen kann.

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KI im Mittelstand: Warum viele noch nicht verstehen, was auf dem Spiel steht

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Jan 22, 2026 57:44


In dieser Folge des Venture AI Podcasts sprechen wir mit Leonard Schmedding über die kritische Lage von Europas KI-Strategie. Während der Kontinent über Ethik und Regulierung debattiert, droht er im globalen KI-Wettlauf den Anschluss zu verlieren. Wir beleuchten, warum "Haltung ohne technologische Kontrolle nicht schützt" und welche konkreten Schritte der europäische Mittelstand jetzt unternehmen muss, um nicht ins "digitale Steinzeitalter" zurückzufallen.Zu den ShownotesWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
Trump will Grönland. Wie reagiert Europa?

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Jan 20, 2026 28:11


US-Präsident Donald Trump will Grönland – offenbar um jeden Preis. Am Wochenende hat er acht europäischen Staaten Strafzölle angedroht, falls der Deal zum Verkauf der Insel nicht zustande kommt.In einem ersten Sondertreffen am Sonntag haben sich Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Staaten darauf geeinigt, vorerst mit Trump in Verhandlungen zu bleliben, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Der Ärger in Europa und das Unverständnis über Trumps Handeln werden jedoch immer grösser.Wie geht es im Streit um Grönland weiter? Wie weit ist die EU bereit zu gehen? Wie weit Donald Trump? Und was bedeutet es für die Nato, wenn das wichtigste Nato-Mitglied Territorium von anderen Nato-Mitgliedern für sich beansprucht?Darüber spricht EU-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduktion: Sibylle Hartmann & Noah FendMehr zum Streit zwischen den USA und Europa:Handelskrieg wegen Grönland? Warum Trumps Ultimatum Europa so gefährlich provoziertTrump droht norwegischem Ministerpräsidenten per SMS – weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat«Grönland gehört zu Dänemark», sagt die offizielle SchweizDie EU droht Trump mit gigantischen Gegenzöllen – die wichtigsten Fragen und Antworten Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE
Nicht die KI ist das Problem. Sondern ihre Infrastruktur. (#1253)

DIGITAL LEADERSHIP | GENIUS ALLIANCE

Play Episode Listen Later Jan 8, 2026 60:04


In dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Dr. Annette Doms über die eigentliche Leerstelle der KI-Debatte. Es geht nicht um Modelle, sondern um Vertrauen. Nicht um Tools, sondern um Infrastruktur. Annette verbindet Kunstgeschichte mit KI-Strategie und zeigt, warum Deutschland mit Verantwortung, Präzision und kultureller Tiefe eine führende Rolle im globalen KI-Zeitalter einnehmen könnte.Das Gespräch spannt den Bogen von Gutenberg bis ChatGPT, von Blockchain als Vertrauensinfrastruktur bis zur Frage nach Superintelligenz. Eine Folge für CEOs, CIOs und CDOs, die verstehen wollen, warum KI Transformation kein Technologieprojekt ist, sondern eine Führungsentscheidung.Zu den Shownotes---Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman

DFK-Podcast
#74 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Dr. Viola Neu

DFK-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 6, 2026 38:16


Die Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Die Psychologin Martina Lackner und der Vorstand des Berufsverbandes DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte Nils Schmidt sprechen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über den Zustand unserer Demokratie. In dieser Folge haben wir Dr. Viola Neu eingeladen. Dr. Viola Neu hat Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Germanistik studiert. Seit 2020 ist sie stellvertretende Leiterin Analyse und Beratung und Leiterin Wahl- und Sozialforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir stellen uns die Frage, was sich im Umgang der Parteien untereinander verändert und worin der Erfolg der AfD liegt. Ein zeitnaher Wechsel, zurück zu den demokratischen Parteien, ist bei der Wählerschaft der AfD nicht zu erwarten. Wieso schottet sich diese Gesellschaftsgruppe so ab? Eine spannende Folge mit interessanten Impulsen und Erklärungen. Viel Spaß beim Hören!

DFK-Podcast
#73 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl - mit Peter Kuschmierz

DFK-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 45:01


Die Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Die Psychologin Martina Lackner und der Vorstand des Berufsverbandes DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte Nils Schmidt sprechen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über den Zustand unserer Demokratie. In dieser Folge ist Peter Kuschmierz zu Gast. Er ist ausgebildeter Diplom-Soziologe mit Hochschulabschluss in den Schwerpunktsparten: Systemtheorie nach Niklas Luhmann, Verhaltenspsychologie und Kriminalistik, Organisationssoziologie und Organisationspsychologie, Gruppentheorie, Führungslehre sowie Partner bei FRIMAP, einem jungen Start-Up, das Fachkräfte im Kontext von Migration qualifiziert. Wir sprechen unter anderem über das Projekt „Schülergerichtsbarkeit“ an einer Hauptschule in Düsseldorf. Der Unterschied zu einem „normalen Schülergericht“ ist bei FRIMAP, dass Streitschlichtungsverfahren aus den jeweiligen Herkunftsländern eingebaut werden. Demokratie soll erlebbar und fühlbar gemacht werden. Viel Spaß beim Hören!

Hotel Matze
Familienexpertin Nora Imlau – Was brauchen Kinder wirklich von uns (und was nicht)?

Hotel Matze

Play Episode Listen Later Dec 3, 2025 148:07 Transcription Available


Nora ist Autorin, Fachjournalistin für Erziehungsthemen, eine der prominentesten Vertreterinnen für bindungsorientierte Elternschaft. Ich wollte von ihr wissen, was bindungsorientierte Erziehung bedeutet? Wir sprechen darüber, welche Rolle Eltern dabei haben, wie man dem Perfektionsdruck nachgibt und sanft zu sich selbst bleibt. Es geht den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Wünschen, um zugewandtes Durchsetzen und darum, wie man den Gefühlen und Bedürfnissen aller Familienmitglieder Raum gibt. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://www.nora-imlau.de/ DINGE: Noras (neueste) Bücher: “Was Familie leichter macht. Entlastende Impulse für einen bindungsstarken Alltag” (2025) https://bit.ly/3MdAhVE “Goldrichtig” (2025) https://bit.ly/449L2OR “Bindung ohne Burnout. Kinder zugewandt begleiten ohne auszubrennen” (2024) https://bit.ly/48MMhWN “In guten Händen” (2023) https://bit.ly/3KkceUt “Meine Grenze ist dein Halt. Kindern liebevoll Stopp sagen” (2022) https://bit.ly/4pgyfTr Jesper Juul, dänischer Familientherapeut Eine Auswahl seiner Werke: https://bit.ly/3XxEjdR  Marshall Rosenberg “Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens” https://bit.ly/3Y1An5k Donald W. Winnicott, britische Kinderarzt und Psychoanalytiker, einer der Pioniere der Kinderpsychotherapie Eine Auswahl seiner Werke: https://www.thalia.de/autor/donald+w.+winnicott-654272/ KC Davis, Psychotherapeutin Ihre Website: https://www.strugglecare.com/struggle-care Instagram: https://www.instagram.com/strugglecare/?hl=de TEAM Maximilian Frisch - Produktion Annie Hofmann - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset FAMILIE: https://beherzt.net/products/familie Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy

HeuteMorgen
Soll sich die SP stärker von der Juso distanzieren?

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Dec 1, 2025 11:11


Nach dem deutlichen Nein für die Erbschaftssteuerinitiative der Juso werden Stimmen laut, wonach sich die Mutterpartei stärker distanzieren soll. Wie geht's jetzt weiter zwischen SP und Juso? Weitere Themen: · Die Co-Präsidentin der SP, Mattea Meyer, nimmt sich eine Auszeit. Sie fühle sich erschöpft und habe in den letzten Tagen realisiert, dass sie rechtzeitig die Notbremse ziehen müsse. Sie werde nicht an der Wintersession teilnehmen, schreibt sie. · Das Geschäft für Rüstungsunternehmen läuft gut. Die hundert grössten Konzerne haben im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz gemacht, schreibt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Die Unternehmen konnten ihre Umsätze um fast sechs Prozent steigern. · Vertreterinnen und Vertreter der USA und der Ukraine haben sich in der Nähe von Miami getroffen. Details zu den Friedensgesprächen sind nicht bekannt. Beide Länder sagten aber, es sei ein produktives Treffen gewesen.

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers
Trumps Friedensplan für die Ukraine

Apropos – der tägliche Podcast des Tages-Anzeigers

Play Episode Listen Later Nov 25, 2025 27:53


Letzte Woche kam viel ins Rollen um ein mögliches Kriegsende in der Ukraine. Und dann gings plötzlich schnell: Am Freitag stellten die USA einen Friedensplan für die Ukraine vor. Der Sonderbeauftragte Steve Witkoff soll den Plan mit einem Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin zuvor ausgehandelt haben.Bereits am Sonntag dann trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus den USA, der EU und der Ukraine in Genf, um über diesen Plan zu verhandeln. Der Friedensplan ist umstritten, weshalb die Verhandlungen weiter andauern.Wie sieht dieser 28-Punkte-Plan aus? Worauf konnte man sich bisher einigen? Und ist er ein Lichtblick nach bald vier Jahren zermürbenden Kriegs in der Ukraine?Diese und weitere Fragen beantwortet Clara Lipkowski, Redaktorin im Ressort «International», in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie berichtet schwerpunktmässig über die Ukraine und Russland und war schon mehrmals an der ukrainischen Front.Host: Alexandra AreggerProduzent: Tobias HolzerMehr zum Friedensplan für die Ukraine:Die aktuellen Entwicklungen im NewstickerKommentar von Clara Lipkowski: Frieden in der Ukraine? Die USA haben sich in den letzten Tagen unglaubwürdig gemachtTrumps Plan für die Ukraine: Das sind die 28 Punkte des US-Friedensplans«Die Stimmung hier ist sehr schlecht» – so reagiert die ukrainische Bevölkerung auf Trumps Plan Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Tagesgespräch
Jeronim Perovic: Ukraineverhandlungen in Genf

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Nov 24, 2025 26:05


Die Regierungen in Kiew und Washington melden «bedeutende Fortschritte» bei den Gesprächen in Genf. Ein neuer Entwurf beinhaltet laut den USA mehr Sicherheitsgarantien. Wir analysieren den «Friedensplan» mit Jeronim Perovic, Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich. Weltpolitik in Genf: Delegationen der Ukraine und der USA verhandeln über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. Auch europäische Vertreterinnen und Vertreter sind vor Ort. Der von US-Präsident Donald Trump präsentierte Friedensplan enthält vor allem russische Maximalforderungen. Für Kiew ist der in dieser Form untragbar. Nun wurde in Genf darüber verhandelt. US-Aussenminister Marco Rubio sprach von einem produktiven Treffen, auch wenn wesentliche Punkte offen seien. Wie der Stand ist, ordnet Jeronim Perovic ein. Er ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich und leitet das Zentrum für Osteuropa Studien. Er ist zu Gast bei David Karasek.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen
In Wiedikon haben Teams an Ideen für den Klimaschutz getüftelt

Regionaljournal Zürich Schaffhausen

Play Episode Listen Later Nov 23, 2025 9:07


Am «Climathon Züri» in Wiedikon haben Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung, der Wissenschaft, von Start-ups und Verwaltung gemeinsam Ideen gesammelt, wie im Quartier CO₂ eingespart werden kann. Experten begleiteten die Teams bei der Entwicklung konkreter Lösungen. Weitere Themen: · Grüne Politikerinnen und Naturschützer fordern die Stadt Zürich auf, gegen Technopartys auf dem Uetliberg vorzugehen. · Bei einem Brand auf dem GC-Campus in Niederhasli ist grosser Sachschaden entstanden.

DFK-Podcast
#72 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Prof. Dr. Benjamin Höhne

DFK-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 6, 2025 38:37


#72 Demokratie: zwischen Wahnsinn und Wahl – mit Prof. Dr. Benjamin Höhne Die Podcast-Reihe „Demokratie – zwischen Wahnsinn und Wahl“ soll das Demokratieverständnis stärken und deutlich machen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Die Psychologin Martina Lackner und der Vorstand des Berufsverbandes DFK – Verband für Fach- und Führungskräfte Nils Schmidt sprechen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über den Zustand unserer Demokratie. In dieser Folge ist Prof. Dr. Benjamin Höhne zu Gast. Er ist Politikwissenschaftler und W3-Professor für europäische Regierungssysteme im Vergleich an der technischen Universität Chemnitz. Schon in der Schule hat sich Professor Höhne politisch engagiert und im Studium die Parteien dann aus einer eher wissenschaftlichen Ebene untersucht. Warum sich die „neue Demokratie“ nach 1990 im Osten nicht verankern konnte und welche weiteren Faktoren es gibt, dass die AfD deutschlandweit so einen Aufschwung erlebt, erfahren Sie in Folge #72! Viel Spaß beim Hören!

4x4 Podcast
«Das war eine Wahl gegen Donald Trump»

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Nov 5, 2025 26:14


In der Stadt New York wird ein Demokrat Stadtpräsident und auch in den US-Bundesstaaten Virginia und New Jersey gewinnen die Kandidatinnen der demokratischen Partei die Gouverneurswahlen. Ein Kenner der US-Politik ordnet ein, welche Bedeutung die Wahl für US-Präsident Donald Trump hat. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweiz getroffen, das hat Trump auf seiner eigenen Social-Media-Plattform geschrieben. Thema: die hohen US-Zölle auf Schweizer Importe in die USA. Doch mit wem sich Trump genau getroffen hat, ist nicht klar. · Im nächsten Sommer dürfte die Schweiz über die SVP-Initiative «Keine 10 Millionen-Schweiz» abstimmen. Sie verlangt eine Obergrenze fürs Bevölkerungswachstum und in letzter Konsequenz die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU. Nun zeichnet sich immer deutlicher ab: Es wird keinen Gegenvorschlag zu dieser Initiative geben. Für einen solchen Gegenvorschlag hat sich die Mitte Partei stark gemacht. Warum ist es ihr nicht gelungen, einen Gegenvorschlag zu finden? · Eine prägende Figur der amerikanischen Politik ist tot: Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Unter George W. Bush war er von 2001 bis 2009 der zweitmächtigste Mann im Weissen Haus. Das ist die Zeit, in der die USA in Afghanistan und im Irak einmarschiert sind. Welche Rolle hat Cheney in diesen Kriegen damals gespielt?

4x4 Podcast
Trump-Besuch: Japan macht gute Mine zum bösen Spiel

4x4 Podcast

Play Episode Listen Later Oct 28, 2025 26:07


US-Präsident Donald Trump ist auf Asienreise und befindet sich heute in Japan. Dort hat er die neue Regierungschefin Japans, Sanae Takaichi, getroffen. Die angespannte Beziehung zwischen den beiden Ländern wurde dabei konsequent mit einem Lächeln überspielt. Weitere Themen: · Heute beginnt in Jerusalem der Zionistische Weltkongress. Vertreterinnen und Vertreter aus zahlreichen Ländern – auch aus der Schweiz – treffen sich, um über die Themen zu sprechen, die die jüdische Gemeinschaft derzeit beschäftigen. Angesichts des anhaltenden Gaza-Konflikts findet der Kongress heute unter besonderen Vorzeichen statt. · Das US-Verteidigungsdepartement hat eine Spende von 130 Millionen Dollar erhalten. Der Betrag ist für Soldatinnen und Soldaten gedacht, die wegen des Shutdowns bald keine Löhne mehr erhalten dürften. Diese Spende sei zwar aussergewöhnlich, habe aber vor allem symbolischen Charakter, sagt die Expertin. · «Money Mules» – auf Deutsch «Geld-Esel» – so werden Opfer einer perfiden Masche von Kriminellen bezeichnet. Den Opfern wird vorgegaukelt, sie müssten im Rahmen eines Homeoffice-Nebenjobs lediglich Bankkonten eröffnen und so die Apps von Banken testen. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um Geldwäsche.

HeuteMorgen
Krankenkassenprämien steigen 2026 wohl weniger stark

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Sep 23, 2025 10:05


Heute gibt der Bundesrat bekannt, wie hoch die Krankenkassenprämien für 2026 ausfallen werden. Verschiedene Beobachterinnen und Beobachter gehen von einem geringeren Anstieg als in den letzten Jahren aus. Zusätzlich dürften künftig Massnahmen greifen, um den Kostenanstieg zu dämpfen. Und: · Jimmy Kimmel darf wieder auf Sendung: Letzte Woche wurde die Sendung des US-Comedians abgesetzt, doch nun hat der Disney-Konzern mitgeteilt, dass seine Sendung ab heute wieder ausgestrahlt wird. · Der Bundesrat hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Pharma-Branche getroffen. Diese fordern höhere Medikamentenpreise in der Schweiz. Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider hat sich gewillt gezeigt, die Rahmenbedingungen zu prüfen. · UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat sich im Rahmen der UNO-Vollversammlung zu einer möglichen Zweistaaten-Lösung für den Nahen Osten geäussert: Ein eigener Staat für alle Palästinenserinnen und Palästinenser sei ein Recht – und nicht eine Belohnung.

SBS German - SBS Deutsch
Australia and Europe strengthen hydrogen partnership - Australien und Europa stärken Wasserstoff-Partnerschaft

SBS German - SBS Deutsch

Play Episode Listen Later Sep 8, 2025 6:12


The first Australia-EU Hydrogen Supply Chain Forum in Perth brought together high-level representatives from politics, science and business — including German State Secretary Stefan Rounhoff. The focus was on expanding joint hydrogen supply chains, products and the question of how Australia and Europe can work more closely together on the energy transition. - Beim ersten Australia-EU Hydrogen Supply Chain Forum in Perth kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen – darunter auch der deutsche Staatssekretär Stefan Rounhoff. Im Mittelpunkt standen der Ausbau gemeinsamer Wasserstoff-Lieferketten und Produkte und die Frage, wie Australien und Europa enger bei der Energiewende zusammenarbeiten können.

Echo der Zeit
International: Weshalb Panamas Bananenarbeiter streiken

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Aug 24, 2025 27:25


Um eine Rentenreform abzuwenden, haben die Bananeros auf den Chiquita-Plantagen in Panama die Arbeit diesen Frühling niedergelegt. Die Bananenarbeiter waren damit zwar erfolgreich: Die Regierung nahm die Reform zurück. Doch gewonnen haben die Arbeiter trotzdem nicht. Als die panamaische Regierung im vergangenen März das Gesetz 462 verabschiedet, gehen im ganzen Land die Lehrerinnen, Bauarbeiter und Vertreterinnen anderer Berufsgruppen auf die Strasse und protestieren. Im April schliessen sich auch die Bananenarbeiterinnen und -arbeiter an und beginnen zu streiken. Sie befürchten, dass sie länger arbeiten müssen und weniger Rente erhalten werden. Dabei sind die Arbeitsbedingungen auf den Chiquita-Plantagen besonders hart. Die Bananeros und Bananeras wollten mit ihrem Streik die Regierung zum Einlenken bringen. Denn der Export von Bananen ist für Panamas Wirtschaft von grosser Wichtigkeit, und die Firma Chiquita als wirtschaftlicher Motor ist unverzichtbar. Die Hoffnung der Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter: Weil der Bananenstreik der panamaischen Wirtschaft grossen Schaden zufügt, wird die Regierung schon einlenken. Der Plan der Bananeros und Bananeras geht zwar auf, aber gewonnen haben sie trotzdem nicht. Weshalb, das zeigt die Reportage aus dem Plantagengebiet in der Provinz Bocas del Toro.

International
Weshalb Panamas Bananenarbeiter streiken

International

Play Episode Listen Later Aug 20, 2025 27:25


Um eine Rentenreform abzuwenden, haben die Bananeros auf den Chiquita-Plantagen in Panama die Arbeit diesen Frühling niedergelegt. Die Bananenarbeiter waren damit zwar erfolgreich: Die Regierung nahm die Reform zurück. Doch gewonnen haben die Arbeiter trotzdem nicht. Als die panamaische Regierung im vergangenen März das Gesetz 462 verabschiedet, gehen im ganzen Land die Lehrerinnen, Bauarbeiter und Vertreterinnen anderer Berufsgruppen auf die Strasse und protestieren. Im April schliessen sich auch die Bananenarbeiterinnen und -arbeiter an und beginnen zu streiken. Sie befürchten, dass sie länger arbeiten müssen und weniger Rente erhalten werden. Dabei sind die Arbeitsbedingungen auf den Chiquita-Plantagen besonders hart. Die Bananeros und Bananeras wollten mit ihrem Streik die Regierung zum Einlenken bringen. Denn der Export von Bananen ist für Panamas Wirtschaft von grosser Wichtigkeit, und die Firma Chiquita als wirtschaftlicher Motor ist unverzichtbar. Die Hoffnung der Plantagenarbeiterinnen und -arbeiter: Weil der Bananenstreik der panamaischen Wirtschaft grossen Schaden zufügt, wird die Regierung schon einlenken. Der Plan der Bananeros und Bananeras geht zwar auf, aber gewonnen haben sie trotzdem nicht. Weshalb, das zeigt die Reportage aus dem Plantagengebiet in der Provinz Bocas del Toro.