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Die Onlinemagazin RiffReporter, zu dem AstroGeo gehört, braucht eure Hilfe: Hier gehts zum laufenden Crowdfunding https://www.startnext.com/riffreporter Manchmal landeten Insekten auf dem frisch ausgeflossenen Harz eines Baumes, klebten fest und wurden schließlich von dem Harz eingeschlossen. Dieses Harz wurde später Teil des Bodens und des Sediments und schließlich zu einem durchscheinenden Stein – dem Bernstein. Mit viel Glück findet viele Tausend oder Millionen Jahre später ein Mensch den Bernstein mit dem Insekt darin. Was nach dem Stoff für eine bekannte Science Fiction-Filmserie klingt, ist zumindest im Ansatz Realität: Karl erzählt in dieser Folge nicht etwa von eingeschlossen Stechmücken mit Dinosaurier-DNA, sondern von Insekten, die uns deutlich sympathischer sind. Es geht um die Bienen: wer ihre Vorfahren waren, wann in der Erdgeschichte sie sich entwickelten und wieso sie zu dem wurden, was sie heute sind. Wir schätzen sie als wichtige Bestäuber von Blütenpflanzen, züchten die europäische Honigbiene, lassen uns ihren Honig schmecken. Dabei sind Bienen eine extrem diverse Tiergruppe, die als Einzelgänger oder in riesigen sozialen Völkern lebt. Insektenforscher sind froh über fossilisierte Insekten, ob in Bernstein oder eingebettet in Tonstein. Dank ihnen wissen sie: Bienen entstanden aus fleischfressenden Vierflüglern, die eher den heutigen Grabwespen ähnelten. Zu Beginn der Kreidezeit tauchten dann die ersten Blütenpflanzen auf, die sich quasi zeitgleich mit den ersten Bienenarten über die Welt ausbreiteten. Bienchen und Blümchen beeinflussten sich dabei gegenseitig. Schon am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren hatten Blütenpflanzen die Kontinente erobert – und mit ihnen die Bienen. Es geht in dieser Folge um wild lebende Bienen, um Solitärbienen und um Hummeln. Auch die europäische Honigbiene gehört dazu: Sie ist zwar heute ein weitgehend domestiziertes Tier, das von Imkern gehalten, versorgt oder gegen Krankheiten oder Parasiten behandelt wird. Wild lebend kommt es in unseren Breiten kaum noch vor. Uns Menschen ist sie nah und nützlich. Wir verwenden die Honighbiene als Covergirl für Naturschutzbroschüren oder Wahlplakate, was nicht immer gerechtfertigt ist. Zurecht geschätzt wird sie als wichtige Bestäuberin in der Kulturlandschaft. Episodenbild: public domain, Sara Guerrieri, USGS
Helms, Franz Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
„Lactoferrin ist kein Trend der modernen Gesundheitswelt. Die Wissenschaft entdeckt gerade erst, wie wichtig dieses Molekül möglicherweise wirklich ist.“ Lactoferrin gehört zu den am intensivsten erforschten Molekülen der modernen Gesundheitswissenschaft. Mehr als 10.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen beschäftigen sich inzwischen mit den möglichen Wirkungen von Lactoferrin auf Immunsystem, Eisenstoffwechsel, Mikrobiom, Entzündungsprozesse und Infektabwehr. Dennoch kennen viele Menschen diesen außergewöhnlichen Stoff bis heute kaum. Dabei begleitet Lactoferrin Säugetiere seit mehr als 100 Millionen Jahren und gehört zu den ersten Schutzstoffen, mit denen ein Neugeborenes über die Muttermilch in Kontakt kommt. Zum Abschluss unserer HEALTH NERDS Spezialserie „Lactoferrin im Check“ ist Gesundheitswissenschaftler Daniel Reheis zu Gast. Er beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Lactoferrin und gehört zu den führenden Experten, die die wissenschaftliche Entwicklung dieses Forschungsfeldes über Jahrzehnte begleitet haben. Gemeinsam mit Podcast-Host Felix Moese zieht er Bilanz: Was wissen wir heute wirklich über Lactoferrin? Welche Effekte sind wissenschaftlich gut untersucht? Und welche Fragen sind noch offen? Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse zu Darmgesundheit, Mikrobiom, Eisenregulation, chronischen Entzündungen und Immunfunktion. Lactoferrin ist besonders interessant, weil es nicht nur an einem einzelnen Prozess beteiligt ist, sondern an mehreren zentralen Schnittstellen unseres Körpers wirkt: an der Darmbarriere, im Mikrobiom, im Eisenstoffwechsel und in der Regulation von Entzündungen. Genau deshalb wird es zunehmend im Zusammenhang mit Verdauungsproblemen, Autoimmunerkrankungen und Störungen der Eisenverteilung untersucht. Außerdem geht es um die Zukunft der Lactoferrin-Forschung. Daniel Reheis erklärt, warum das Molekül im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen, bei Infektionskrankheiten und im Bereich Healthy Aging künftig eine deutlich größere Rolle spielen könnte. Denn viele Wissenschaftler sehen heute chronische Entzündungen und Störungen des Eisenstoffwechsels als wichtige Treiber biologischer Alterungsprozesse. Genau an diesen Schnittstellen wirkt Lactoferrin: Es beeinflusst Immunreaktionen, reguliert die Verfügbarkeit von Eisen und unterstützt das Gleichgewicht des Mikrobioms. Eigenschaften, die Lactoferrin zunehmend auch für die Longevity-Forschung interessant machen. Daniel Reheis erklärt zudem, woran hochwertige Lactoferrin-Produkte zu erkennen sind, weshalb Qualität und Reinheit entscheidend sind und warum Länder wie Japan und die USA bei diesem Thema deutlich weiter sind als Europa. Eine Folge über den aktuellen Stand der Forschung und über ein Molekül, dessen wissenschaftliche Geschichte gerade erst beginnt. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Probiere das hochreine Lactoferrin CLN von artgerecht selbst aus: Mit dem Code IMMUN15 sparst Du 15% auf Deine LFERRIN-Bestellung auf https://artgerecht.com Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Lactoferrin bekämpft viele Krankheitserreger nicht direkt. Es nimmt ihnen einfach das weg, was sie zum Überleben brauchen: Eisen.“ Eisen gehört zu den wichtigsten Rohstoffen des Lebens. Jede Zelle unseres Körpers benötigt es für Energieproduktion, Sauerstofftransport und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Gleichzeitig sind auch Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen auf Eisen angewiesen, um zu wachsen und sich zu vermehren. Genau hier beginnt einer der faszinierendsten Mechanismen von Lactoferrin: Es kann Eisen binden und damit beeinflussen, wem dieser lebenswichtige Rohstoff zur Verfügung steht. In dieser Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie „Lactoferrin im Check“ sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum über den biologischen Kampf um Eisen. Warum versuchen Krankheitserreger gezielt, Eisen für sich zu gewinnen? Weshalb hält unser Körper Eisen während Entzündungen bewusst zurück? Und warum ist genau dieser Mechanismus seit Millionen Jahren ein zentraler Bestandteil unserer Immunabwehr? Besonders spannend: Eisenmangel zählt weltweit zu den häufigsten Nährstoffmängeln überhaupt. Mehr als zwei Milliarden Menschen leiden an einer Eisenmangelanämie. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass hinter niedrigen Eisenwerten nicht immer ein Mangel an Eisen steckt. Häufig geht es vielmehr um die Frage, ob Eisen richtig aufgenommen, gespeichert und im Körper verteilt werden kann. Genau hier spielt Lactoferrin eine Schlüsselrolle, denn das Molekül beeinflusst nicht nur die Verfügbarkeit von Eisen, sondern auch die biologischen Prozesse, die über dessen Verteilung im Körper entscheiden. Matthias Baum erklärt, welche Rolle Ferritin, Entzündungsprozesse und der Eisenstoffwechsel dabei spielen, weshalb viele Eisenprobleme eigentlich Verteilungsprobleme sind und warum Lactoferrin in der Forschung zunehmend als möglicher Regulator dieser komplexen biologischen Prozesse diskutiert wird. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Probiere das hochreine Lactoferrin CLN von artgerecht selbst aus: Mit dem Code IMMUN15 sparst Du 15% auf Deine LFERRIN-Bestellung auf https://artgerecht.com Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Lactoferrin ist genau dort aktiv, wo unser Körper am verletzlichsten ist: an den Grenzflächen zwischen uns und der Außenwelt.“ Lactoferrin gehört zu den spannendsten Forschungsfeldern der modernen Gesundheitswissenschaft. In dieser Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie geht es um die Frage, welche Rolle dieses außergewöhnliche Molekül an den Schutzbarrieren unseres Körpers spielt. Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklären, warum Immunabwehr nicht erst im Blut beginnt, sondern bereits an Schleimhäuten, im Mund, in der Nase, im Darm und überall dort, wo unser Körper täglich mit Milliarden Mikroorganismen in Kontakt kommt. Genau an diesen Schnittstellen findet sich Lactoferrin in besonders hoher Konzentration. Die Folge zeigt, weshalb Forscher Lactoferrin heute nicht nur als Schutzstoff, sondern als aktiven Regulator unseres Immunsystems betrachten. Wie kann ein einziges Molekül Krankheitserreger beeinflussen, die Zusammensetzung unseres Mikrobioms mitprägen und gleichzeitig Entzündungsprozesse steuern? Warum sprechen Wissenschaftler von einer ersten biologischen Verteidigungslinie? Und welche Bedeutung könnte Lactoferrin für Infektanfälligkeit, Darmgesundheit und die natürliche Immunfunktion haben? Außerdem geht es um die faszinierende Frage, wie unser Körper zwischen erwünschten und unerwünschten Mikroorganismen unterscheidet und weshalb Lactoferrin dabei offenbar eine deutlich komplexere Rolle spielt, als lange angenommen wurde. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Lactoferrin ist kein Vitamin, kein Mineralstoff und kein neues Trend-Supplement. Es ist ein Molekül, das unser Immunsystem seit Millionen Jahren begleitet.“ Lactoferrin zählt zu den spannendsten Forschungsfeldern der modernen Gesundheitswissenschaft. Weltweit untersuchen Forscher seinen Einfluss auf Immunfunktion, Eisenstoffwechsel, Schleimhäute, Darmgesundheit, Mikrobiom und Entzündungsprozesse. Mit jeder neuen Studie wird deutlicher: Lactoferrin ist weit mehr als ein eisenbindendes Protein. Es scheint an zentralen biologischen Schutz- und Regulationsmechanismen unseres Körpers beteiligt zu sein. In dieser HEALTH NERDS PRO Edition ist Ari Bizimis zu Gast, Gründer des Premium-Supplement-Brand artgerecht und von Mercurius Production, Deutschlands führendem Hersteller von Lactoferrin. Seit fast 20 Jahren beschäftigt er sich mit diesem besonderen Molekül und hat den Aufbau einer der modernsten Lactoferrin-Produktionen Europas maßgeblich vorangetrieben. Gemeinsam mit Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum spricht er über die wissenschaftliche Bedeutung von Lactoferrin, seine evolutionären Ursprünge und die Gründe für das weltweit wachsende Interesse an diesem Stoff. Warum findet sich Lactoferrin in Speichel, Tränenflüssigkeit, Schleimhäuten und besonders konzentriert in der ersten Muttermilch? Weshalb spielt es eine wichtige Rolle an den Schnittstellen zwischen Körper und Umwelt? Und warum beschäftigen sich Forscher heute intensiv mit seiner Fähigkeit, Eisen zu regulieren, Krankheitserregern wichtige Ressourcen zu entziehen und Entzündungsprozesse zu beeinflussen? Außerdem berichtet Ari Bizimis, wie er auf Lactoferrin aufmerksam wurde, welche technologischen Herausforderungen hinter der Herstellung stecken und warum Qualität, Reinheit und Produktionsverfahren bei diesem Rohstoff letztlich über seine Wirksamkeit entscheiden. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Probiere das hochreine Lactoferrin CLN von artgerecht selbst aus: Mit dem Code IMMUN15 sparst Du 15% auf Deine LFERRIN-Bestellung auf https://artgerecht.com Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Im März erinnerte der Meteoritensturz von Koblenz an die Verwundbarkeit der Erde. Der Einschlag eines etwa zehn Kilometer großen Brockens hat vor Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier geführt. So ein Szenario kann sich jederzeit wiederholen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Intuitives Bogenschießen; Woraus Bäume bestehen; Und gibt es eigentlich Plastik im Universum? Chris hat gerade Baustelle, aber darüber reden wir nicht. Stattdessen nimmt Alex uns mit zum Bogenschießen. Intuitiv, ohne Visier, mit einem 30-Pfund-Bogen, der nach langer Pause plötzlich viel zu schwer ist. Selbstgebaute Bögen aus einem einzigen Stück Holz, Reitbogenschießen im Galopp und ein Content Creator, der Pole Dance und Bogenschießen kombiniert. Kopfüber. Weiter zu mittelalterlichen Waffen als Handwerksobjekte und zur Faszination, wenn Material eine Seele bekommt. Peter hat eine Ukulele gebaut, Jan einen Bass. Chris kennt den Moment, in dem ein Sammelsurium von Holz und Saiten plötzlich ein Instrument ist. Gibt es in der Software übrigens auch. Bäume sind faszinierend. Chris hat ein Video gesehen und klärt uns auf. Der Organismus Baum lebt nicht im Holz, sondern in einer hauchdünnen Schicht zwischen Rinde und Kern. Und das Holz selbst? Im Wesentlichen materialisierte Luft. Der Baum frisst nicht die Erde, er baut sich aus Kohlendioxid. Vielleicht das seltenste Material im Universum. Pinke Photosynthese, Sci-Fi-Planeten mit rosa Bäumen und Andy Weirs „Project Hail Mary, ein Buch, das Chris sehr berührt hat. Weil Kollaboration against all odds schöner ist als der Dark Forest. Haie gibt es seit 400 Millionen Jahren. Die haben eine komplette Galaxie-Umdrehung mitgemacht. Schnabeltiere können mit ihrem Schwanz Dinge festhalten. Und Bären sind taxonomisch gesehen hundeartig. Korrigiert uns gerne. Ein nicht gegoogelter Ausflug in die Welt der Biologie. Aber mit Herz und Seele. In der Folge erwähnt: Intuitives Bogenschießen: https://de.wikipedia.org/wiki/Traditionelles_Bogenschießen Zuggewicht (Bogen): https://de.wikipedia.org/wiki/Bogen_(Waffe) Blumineck - Pole Dance & Bogenschießen: https://www.youtube.com/@blumineck Berittenes Bogenschießen: https://de.wikipedia.org/wiki/Berittenes_Bogenschießen Videos zu Bäumen von kurzgesagt: Bäume sind so viel wilder als du denkst: Bäume sind so viel wilder als du denkst Warum gibt es keine Löcher um Bäume herum?: Warum gibt es keine Löcher um Bäume herum? Buch: Project Hail Mary von Andy Weir: https://en.wikipedia.org/wiki/Project_Hail_Mary Youtube Kanal "Pop Culture Detective": https://www.youtube.com/@PopCultureDetective/shorts Gün als Farbe des Lebens: https://de.wikipedia.org/wiki/Chlorophylle Rötlich-Lila Leben - Anoxygene Photosynthese: https://de.wikipedia.org/wiki/Purpurbakterien Das Spiel mit den Tieren: https://metazooa.com/ Haie - 350 - 400 Millionen Jahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Haie Galaktisches Jahr - 225 Millionen Jahre: https://de.wikipedia.org/wiki/Galaktisches_Jahr Schallloch: https://de.wikipedia.org/wiki/Schallloch Bären: https://de.wikipedia.org/wiki/Bären --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Noch vor etwa 300 Millionen Jahren waren manche Insekten deutlich größer als jetzt. Das dies nicht, wie bislang gedacht, am Sauerstoffgehalt in der Luft liegt, besprechen wir in dieser Profis-Ausgabe. Außerdem geht es um Munitionsbergung in der Ostsee, toxische Männlichkeit und neue Methoden zur Herzgesundheit. Und wir beschäftigen uns mit der Darstellung von Zauberei in der Literatur im Mittelalter und heute.
WERBUNG | Selbstständig und noch keine Buchhaltungssoftware? Teste WISO MeinBüro kostenlos für 14 Tage: [Link weiter unten] /WERBUNG ALMOST DAILY hat mal wieder Besuch. Der gute Trant ist am Start und stürzt sich mit Budi und Nils in eine eineinhalbstündige Unterhaltung, die mit der Wanderung zwischen Poesie und Philosophie zwar hochtrabend aber passend beschrieben ist. Wie besonders sind eigentlich Dinosaurier? Wie unfassbar war die Welt vor zig Millionen Jahren? Wie beeindruckend ist es, dass sich das Leben derart fort- und vielfältig entwickelt hat? Wie beeindruckend ist eigentlich das Weltall? Wie absurd sind die von uns erschaffenen Algorithmen und ihre politischen Resultate? Das alles und mehr in ALMOST DAILY mit Daniel Budiman, Nils Bomhoff und Trant. Rocket Beans wird unterstützt von WISO Mein Büro. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Während Sterne wie unsere Sonne ihre Entwicklung recht unspektakulär als Weiße Zwerge beenden, erwartet massereichere Sterne ein weitaus spannenderes Schicksal: Sie enden als Neutronensterne oder gar als Schwarze Löcher. Doch bevor es soweit ist, explodieren sie als Supernova – und hier findet das eigentliche Spektakel statt: Für kurze Zeit können diese Sterne so hell leuchten wie ihre gesamte restliche Heimatgalaxie. Explodiert eine solche Supernova in der Milchstraße, könnte sie sogar hell genug aufleuchten, um mit bloßem Auge am Tageshimmel sichtbar zu sein. Irgendwann wird es auch für den Stern Beteigeuze so weit sein: Bislang kennen und schätzen wir ihn als Schulterstern des prominenten Wintersternbilds Orion. Er ist einer der hellsten Sterne am gesamten Himmel. Beteigeuze ist schon kein „normaler“ Stern mehr, sondern ein Roter Überriese – ein Stern, der seine Entwicklung schon bald beenden wird und von dem sich Forschende sicher sind, dass er in den nächsten paar Millionen Jahren als Supernova explodieren wird. Aber was wäre, wenn Beteigeuze am Ende seiner Entwicklung nicht explodieren würde – sondern einfach so, heimlich, still und leise, vom Himmel verschwinden würde? Wenn er also nicht erst als Supernova explodiert, sondern einfach direkt zu einem Schwarzen Loch kollabiert? In dieser Folge erzählt Franzi von potenziell gescheiterten Supernovae. Bislang ist unklar, ob es solche „Un-Novae“ überhaupt gibt – Supernova-Explosionen, die aus irgendeinem Grund ausfallen. Es gibt einige Indizien, die dafür sprechen, dass es solche gescheiterten Supernovae geben könnte. Doch wie sucht man nach etwas, das sich dadurch auszeichnet, das es nicht stattfindet? Die Suche ist eine astronomische Fleißarbeit – doch kürzlich verkündeten Forscherinnen und Forscher, das ihnen genau das gelungen sei: In der Andromedagalaxie soll ein Himmelskörper mit der Bezeichnung M31-2024-DS1 direkt zum Schwarzen Loch kollabiert sein – ohne als Supernova zu explodieren.
Wann erstrahlte das erste für unsere Augen sichtbare Licht im Universum und was für gigantische Sterne zündeten es an? Zum Auftakt der 9. Staffel reisen Susanne und Paul weit zurück in das im wahrsten Sinne des Wortes dunkelste Kapitel der Geschichte des Kosmos: das sogenannte „dunkle Zeitalter“, die Epoche im frühen Universum zwischen 380.000 Jahren und einigen 100 Millionen Jahren nach dem Urknall, in der absolute Finsternis herrschte. Unsere beiden Himmelspaziergänger erklären, warum die allerersten Sterne aus schlichtem Wasserstoff und Helium entstanden, weshalb es damals noch kein einziges schweres Element gab und was das für die Natur dieser kosmischen Urzeit-Riesen bedeutet. Sterne von hundert- bis zehntausend Sonnenmassen konnten sich bilden: strahlend hell, rasend kurzlebig - die sogenannte Population III.In „Hinter der Schlagzeile“ nehmen unsere beiden Himmelsspaziergänger die sogenannten Little Red Dots unter die Lupe – winzige rote Punkte im frühen Universum, die das Webb-Teleskop aufgespürt hat und die die Forschungswelt rätseln ließen. Die Auflösung: massereiche schwarze Löcher in ihrer ersten, gefräßigsten Wachstumsphase – möglicherweise die Nachfahren ebenjener Monstersterne, über deren Entstehung Susanne und Paul zuvor berichtet haben.Ein Staffelauftakt voller kosmischer Urahnungen, überraschender Dimensionen und der leisen Faszination, in die früheste Geschichte des Universums zu blicken.
In China haben Forscher Fossilien seltsamer Tiere entdeckt. Der Fund deutet daraufhin, dass vor über 500 Millionen Jahren eine Katastrophe vor allem Flachwassergebiete zerstört hat: Bei den Fossilien handelt es sich wohl um Tiere aus der Tiefsee. Stang, Michael www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Grube Messel südlich von Frankfurt ist eine weltweit einzigartige Ausgrabungsstelle. Wirbeltiere, Insekten und Pflanzen sind dort außergewöhnlich gut erhalten und geben Forschenden einen tiefen Einblick in das Leben und Ökosystem vor vielen Millionen Jahren. Darüber sprechen wir in dieser Folge von "Erdfrequenz" mit Krister Smith, dem Leiter der Abteilung Messelforschung und Paläobiologie bei Senckenberg. Er erzählt von den spektakulärsten Funden (darunter vieräugige Echsen und ein Fossil im Fossil im Fossil), der Forschungsarbeit vor Ort und erklärt, was wir von der Grube Messel heute über Artenvielfalt und ihren Schutz lernen können. Ihr wollt mehr über Messel erfahren? Dann kommt doch vorbei im Museum und schaut euch die neue Sonderausstellung "Ganz schön warm hier! Leben und Sterben in Messel" an. Die Ausstellung läuft noch bis Ende August 2026. Folgt uns auch aufFacebookInstagramTikTokYouTube
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Tempo 30 macht den Straßenverkehr sicherer und kaum langsamer +++ Mehr Menschen suchen Hilfe wegen Pornokonsums +++ Neue Belege: Schon vor sieben Millionen Jahren gab es einen Affen auf zwei Beinen +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Metastudio zur Wirksamkeit von Temp-30-ZonenTherapists who work with addiction report rise in out-of-control porn use by menEarliest evidence of hominin bipedalism in Sahelanthropus tchadensisShaping bodily self-awareness through thermosensory signalsTracing 2500 years of human betaherpesvirus 6A and 6B diversity through ancient DNAAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In Friedrichhafen sind die Dinos los. Die Ausstellung zeigt 50 bewegliche lebensgroße Modelle, die zeigen sollen, wie die Tiere ausgesehen haben. Darunter ein acht Meter hoher Brachiosaurus, der vor 150 Millionen Jahren gelebt hat.
Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der heutigen Halbinsel Yucatán ein. Was folgt, ist kein einzelner Moment der Zerstörung, sondern eine globale Kaskade aus Feuer, Dunkelheit, Kälte und ökologischem Kollaps. In dieser Folge fragen wir nicht nur, warum die Dinosaurier verschwinden – sondern vor allem: Was passiert danach? Wie sieht eine Erde aus, auf der Wälder verbrennen, die Nahrungsketten zusammenbrechen und Sonnenlicht über Monate ausbleibt? Welche Tiere überleben eine Welt, in der Größe, Stärke und Spezialisierung plötzlich zum Nachteil werden? Diese Folge ist eine Reise in eine postapokalyptische Erde, an deren Ende nicht die Dinosaurier stehen – sondern wir.
Warum die KI doch nicht so intelligent ist Künstliche Intelligenz ist überall. Schnell, effizient und oft beeindruckend. Aber ist sie wirklich intelligent? In dieser Folge werfe ich einen alltagsnahen, psychologisch fundierten Blick auf den Vergleich zwischen Künstlicher Intelligenz (KI) und Human Intelligence (HI). Ausgehend von der Intelligenzdefinition von David Wechsler geht es um die Frage, was Intelligenz eigentlich ausmacht: zweckvolles Handeln, vernünftiges Denken und die wirksame Auseinandersetzung mit der Umwelt. Ohne Technik Hype und ohne KI Bashing, sondern mit Neugier, Reflexion und einer Prise Humor. Warum KI ein mächtiges Werkzeug ist, der Mensch aber das Original bleibt, und weshalb beide nebeneinander existieren dürfen, erfährst du in dieser Folge. Ein Podcast für alle, die Technologie nutzen, aber das Menschsein nicht vergessen wollen. Buchtipp: Wenn dich diese Gedanken ansprechen und du Lust auf mehr Menschlichkeit, Leichtigkeit und Inspiration hast, empfehle ich dir mein Buch „Auf Lachen, Liebe und Neuanfänge". Ein Buch über genau das, was keine KI ersetzen kann: echte Gefühle, neue Perspektiven und den Mut, immer wieder neu zu beginnen. Perfekt als Geschenk oder als kleine Erinnerung an dich selbst. Du findest es überall, wo es Bücher gibt, als Taschenbuch oder ganz bequem zum Download für deinen Kindle. Ich wünsche dir wunderschöne Feiertage, erholsam und voller achtsamen Momente! Bis zum nächsten Mal mit neuen spannenden Themen Deine Caro
Urpferdchen, Schildkröte, Krokodil - Fast 50 Millionen Jahre alt sind die Fundstücke, die in der Grube Messel bei Darmstadt seit 50 Jahren ans Licht gebracht werden, Zeugnisse des Lebens einer längst vergangenen Zeit. Vor 150 Jahren wurde diese einzigartige Fundstätte entdeckt, und seit nunmehr 30 Jahren gehört die Grube Messel zum Weltnaturerbe der UNESCO. Dieses mehrfache Jubiläum wird nun gefeiert, und das Frankfurter Senckenberg-Museum hat zu diesem Anlass eine neue Ausstellung konzipiert. Was verraten uns die Fossilien aus dem ehemaligen Vulkansee über Evolution, Landschaft und Klima? Was können wir aus dem Eozän für heute und morgen lernen? Und was überhaupt bringt der Status Welterbe? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Philipe Havlik, Geschäftsführer der „Welterbe Grube Messel gGmbH“, Bernd Herkner, Paläontologe und Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz, Manuel Schweiger, Leiter des Nationalparks Kellerwald-Edersee und Maria Böhmer, Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission. Podcast-Tipp: hr INFO Kultur Ganz schön warm hier! - Leben und Sterben in Messel Die Grube Messel zwischen Darmstadt und Frankfurt ist eine einzigartige Fundstätte für Fossilien. Seit 30 Jahren gehört sie zum Weltnaturerbe der UNESCO, seit 50 Jahren macht das Senckenberg Forschungsinstitut Grabungen in Messel, vor 150 Jahren wurden hier zum ersten Mal Fossilien gefunden. Das dreifache Jubiläum ist jetzt Anlass für eine neue Ausstellung im Frankfurter Senckenberg-Museum, die die Lebenswelt von vor 47 Millionen Jahren lebendig werden lässt. „Ganz schön warm hier! - Leben und Sterben in Messel“ - zu sehen bis 30. August 2026. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:04ccae9217085059/
Die Grube Messel zwischen Darmstadt und Frankfurt ist eine einzigartige Fundstätte für Fossilien. Seit 30 Jahren gehört sie zum Weltnaturerbe der UNESCO, seit 50 Jahren macht das Senckenberg Forschungsinstitut Grabungen in Messel, vor 150 Jahren wurden hier zum ersten Mal Fossilien gefunden. Das dreifache Jubiläum ist jetzt Anlass für eine neue Ausstellung im Frankfurter Senckenberg-Museum, die die Lebenswelt von vor 47 Millionen Jahren lebendig werden lässt. „Ganz schön warm hier! - Leben und Sterben in Messel“ - zu sehen bis 30. August 2026. (Foto: Senckenberg, Sven Tränkner)
Wir beginnen unseren Rückblick auf aktuelle Ereignisse mit einer Diskussion über die Einwanderungspolitik Dänemarks. Viele europäische Länder überlegen, sie zu übernehmen. Anschließend sprechen wir über ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren, das in Australien eingeführt wurde. In unserem Wissenschaftsthema geht es diese Woche um das Küssen. Evolutionsbiologen sagen, dass es den ersten Kuss schon vor über 16 Millionen Jahren gab. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über einen neuen Rekord bei einer Auktion von Sotheby's. Gustav Klimts Gemälde Bildnis Elisabeth Lederer erzielte einen Rekordpreis von 236,4 Millionen Dollar. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Flavoring Particles (Modalpartikel) – Part 2. Wir sprechen über das Lieblingsgetränk der Deutschen in der Vorweihnachtszeit – Glühwein. Die Preise auf den Weihnachtsmärkten durchbrechen an manchen Orten die Grenze von 5 Euro pro Becher. Das sorgt für Unmut. Allerdings ist es nicht schwierig, Glühwein selbst zu machen. Deutschland trauert um die berühmten Kessler-Zwillinge, die einmal „die schönsten Frauen der Welt" genannt wurden. Die beiden Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen waren ihr Leben lang unzertrennlich. Sie fühlten sich pudelwohl – zusammen und auf der Bühne. Das ist auch unsere Redewendung für diese Woche: Sich pudelwohl fühlen. Asylpolitik in Europa: Andere europäische Länder überlegen die Übernahme des strengen Einwanderungssystems Dänemarks Australien verbietet Social Media für Kinder unter 16 Jahren Evolutionsbiologie: Erster Kuss vor über 16 Millionen Jahren Rekordpreis für Gemälde von Gustav Klimt bei Auktion von Sotheby's Glühweinpreise gehen durch die Decke Die Kessler-Zwillinge: ein Leben zu zweit
Wir beginnen unseren Rückblick auf aktuelle Ereignisse mit einer Diskussion über die Einwanderungspolitik Dänemarks. Viele europäische Länder überlegen, sie zu übernehmen. Anschließend sprechen wir über ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren, das in Australien eingeführt wurde. In unserem Wissenschaftsthema geht es diese Woche um das Küssen. Evolutionsbiologen sagen, dass es den ersten Kuss schon vor über 16 Millionen Jahren gab. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über einen neuen Rekord bei einer Auktion von Sotheby's. Gustav Klimts Gemälde Bildnis Elisabeth Lederer erzielte einen Rekordpreis von 236,4 Millionen Dollar. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Flavoring Particles (Modalpartikel) – Part 2. Wir sprechen über das Lieblingsgetränk der Deutschen in der Vorweihnachtszeit – Glühwein. Die Preise auf den Weihnachtsmärkten durchbrechen an manchen Orten die Grenze von 5 Euro pro Becher. Das sorgt für Unmut. Allerdings ist es nicht schwierig, Glühwein selbst zu machen. Deutschland trauert um die berühmten Kessler-Zwillinge, die einmal „die schönsten Frauen der Welt" genannt wurden. Die beiden Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sängerinnen waren ihr Leben lang unzertrennlich. Sie fühlten sich pudelwohl – zusammen und auf der Bühne. Das ist auch unsere Redewendung für diese Woche: Sich pudelwohl fühlen. Asylpolitik in Europa: Andere europäische Länder überlegen die Übernahme des strengen Einwanderungssystems Dänemarks Australien verbietet Social Media für Kinder unter 16 Jahren Evolutionsbiologie: Erster Kuss vor über 16 Millionen Jahren Rekordpreis für Gemälde von Gustav Klimt bei Auktion von Sotheby's Glühweinpreise gehen durch die Decke Die Kessler-Zwillinge: ein Leben zu zweit
In a backyard in the remote town of Mergen, researchers have discovered the oldest known crocodile eggshells on the continent — relics of mycosuchins, a prehistoric group of crocodiles that lived 55 million years ago and once jumped out of trees like leopards. - In einem unscheinbaren Hinterhof im abgelegenen Ort Mergen haben Forschende die ältesten bekannten Krokodileierschalen des Kontinents entdeckt – Relikte der Mykosuchinen, einer urzeitlichen Krokodilgruppe, die vor 55 Millionen Jahren lebte und einst wie Leoparden aus Bäumen sprangen.
Der Tesla-Chef greift nach seiner ersten Billion und nach den Sternen. Er will die Menschheit auf den rechten Weg führen, auf dass sie in vielleicht Millionen Jahren in vielleicht Milliarden Galaxien Fuß fassen mag. Hört sich wahnsinnig an, ist genau das, aber der bittere Ernst einer Kaste von Superreichen aus dem Silicon Valley. Ihr HeilandWeiterlesen
Ameisenigel, Erdferkel und Numbat. Das Perfekte Dinner sähe bei unseren heutigen Sonderlingen eher einseitig und kleinteilig aus. In dieser tierisch!-Folge nehmen wir euch mit in die faszinierende Welt von Tieren, die sich auf eine besondere Nahrungsquelle spezialisiert haben: Ameisen und Termiten. Die meisten dieser niedlichen Ameisen- oder Termitenfresser haben sich vor vielen Millionen Jahren unabhängig voneinander auf diese Nahrungsquelle spezialisiert. Diese ist zwar oft gut verfügbar, aufgrund ihrer Kleinteiligkeit aber etwas sperrig zu essen. Gemeinsam entdecken wir, welche cleveren Tricks und Werkzeuge die Natur hervorgebracht hat, um dieses Problem zu lösen: von langen Zungen und guten Ohren bis hin zu kräftigen Vorderklauen.Der Ameisenbär kommt übrigens nur am Rande vor. Lydia hat sich echt zusammengerissen :-DWeiterführende Links: Unser Partner: https://biodiversity-foundation.com/ Übersicht Ameisen- und Termitenfresser: https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/ameisenfresser/2705 Evolution Ameisenfresser: https://www.science.org/content/article/things-keep-evolving-anteaters-odd-animals-arose-least-12-separate-times Auf die Ameisen folgten die Ameisenfresser: https://doi.org/10.1093/evolut/qpaf121 Wiederentdeckter Schnabeligel: https://www.nature.com/articles/s44185-025-00086-6 Ernährungsökologie des Erdferkels: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0140196301908547?via%3Dihub Erdferkel und Erdmelonen: https://nph.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ppp3.10638 Nischenüberlappung Erwolf und Erferkel: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10630155/ Erwolf Infos: https://ewt.org/wp-content/uploads/2022/11/36.-Aardwolf-Proteles-cristata_LC.pdf Tierportrait Wendehals: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/wendehals/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Mär von furzenden Klimakuh – warum Methan kein Monster ist Kaum ein Tier wurde in den vergangenen Jahren so dämonisiert wie die Kuh. Ihr wird vorgeworfen, mit jedem Rülpser das Klima zu zerstören. Dabei ist das Bild von der „furzenden Klimakuh“ wissenschaftlich falsch und politisch überzeichnet. Methan entsteht bei der Verdauung von Pflanzenfasern durch Mikroben im Pansen – ein natürlicher Prozess, der seit Millionen Jahren existiert und den Kohlenstoffkreislauf stabil hält. Die Kuh „produziert“ also kein neues Treibhausgas, sie setzt nur frei, was das Gras zuvor der Luft entzogen hat. Trotzdem soll nun ein Zusatzmittel namens Bovaer Abhilfe schaffen. Es blockiert im Pansen der Kuh das Enzym, das Methan freisetzt, und senkt so die Emissionen um ein Drittel. Doch Kühe sollen bereits erkrankt im Stall umgefallen sein, Verbraucher kippen die Milch dieser Kühe in den Ausguss. Ungeprüft gingen diese Märchen durch Medien. Dabei entsteht Methan nicht zufällig, sondern erfüllt im Pansen eine Funktion: Es entfernt Wasserstoff, der bei der Fermentation entsteht. Wird dieser Weg blockiert, muss der Stoffwechsel andere, teils instabilere Umwege gehen. Die Euphorie über das „klimafreundliche Rind“ blendet aus, dass Methan ein kurzlebiges Gas ist, das sich nach rund zwölf Jahren von selbst abbaut. Seine Konzentration bleibt stabil, solange Tierzahlen und Futterbasis gleichbleiben. Von einer „Erschöpfung des Klimabudgets“ kann also keine Rede sein. Methan ist Teil des natürlichen Atems der Erde – von Sümpfen, Mooren, Böden und Tieren. Ein TE Wecker über Methan, Mikroben und Missverständnisse – die Wahrheit über die Kuh als Klimasünderin. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Klangstück von Michèle Rusconi. In ihrem dritten «Road-Audio» widmet sich die Künstlerin dem faszinierenden Faultier, dessen biologische Evolution mit dem Verschwinden der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren begann, das aber den Europäern erstmals vor rund fünfhundert Jahren begegnete. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 08.11.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Diese Produktion ist das dritte und letzte Hörstück einer Trilogie. Nach dem urzeitlichen Quastenflosser und dem längst ausgestorbenen Dodo-Vogel hat sich die Schweizer Klangkünstlerin Michèle Rusconi nun der Kultur- und Evolutionsgeschichte des Faultiers zugewendet, das nur in Süd- und Mittelamerika existiert. Und wie in allen ihren «Road-Audios» tut sie dies auf der Schnittstelle von Musik, Geschichte, Wissenschaft und Literatur und schafft so eine mitreissende Klangwelt. «El perezoso», wie das Faultier auf Spanisch heisst, wurde den Europäern erst durch die Eroberung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert bekannt. Die ersten Reiseberichte aus dem «Nuevo Mundo» schlugen in den eleganten Salons von Paris, London und Berlin ein wie ein Meteorit. Europa fiel in einen schweren kollektiven Kulturschock. Zwei unterschiedliche Denksysteme prallten wie Antipoden aufeinander. Die mitgebrachte Fauna und Flora und die exotischen Erzählungen verunsicherten und wirkten bedrohlich. Das träge Faultier stand als Symbol für den wilden unzivilisierten neuen Kontinent. Michèle Rusconi erzählt in ihrem Stück von der brutalen Conquista des reichen südamerikanischen Kontinents – quasi durch die Augen des fast reglos darüberhängenden Baumbewohners. Die Produktion wurde unterstützt durch die srks – Stiftung für Radio und Kultur Schweiz, die Sulger- Stiftung und die Stiftung Jsabelle Zogheb. ____________________ Mit: Janna Horstmann, Graham Valentine, Leila Férault, Franziska Seeberg, Peter von Stromberg, Anna Clementi und Tehila Nini Goldstein (auch Gesang) Musik: Estelle Costanzo (Harfe/Improvisation), Maurizio Grandinetti (elektrische Gitarre), Miguel Garcia Martin (Schlagwerk), Marcelo Nisinman (Bandoneon), Ludovic von Hellemont (Ondes Martenot), Luis Fernando Duque (Ocarinas), Lena Kiepenheuer (Rap) und Ulrike Jühe (Geräusche) ____________________ Text, Komposition und Regie: Michèle Rusconi – Tontechnik: Michèle Rusconi und Björn Müller – Redaktion: Susanne Janson ____________________ Produktion: SRF 2025
KI-Chatbots: Kalifornien zieht die Notbremse; NS-Verstrickungen in Adenauers Kanzleramt; Bessere Nutzpflanzen durch bessere Gentechnik; Neuer IQB-Bildungstrend - Leistungen von Schülern sacken weiter ab; Alkohol trinken - Ab welchem Alter ist das okay?; mRNA - vielversprechende Therapie gegen Krebs?; Vor 1,5 Millionen Jahren - frühe Werkzeugmacher; Was ist dran am Hype um proteinreiche Nahrungsmittel?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Mit ihrem geheimen, feinen Netzwerk unter der Erde sind Pilze Meister im Zerteilen und Transportieren von Nährstoffen. Pflanzen brauchen Pilze, sie leben in Symbiose. Mehr noch: Ohne Pilze wären vor vielen Millionen Jahren vermutlich nie Leben an Land möglich gewesen und die Evolution wäre völlig anders gelaufen. (BR 2025)
Der aufrechte Gang kam zuerst, danach entwickelte sich das menschliche Gehirn in Millionen Jahren zu der Größe und Leistungsfähigkeit, wie es den modernen Menschen auszeichnet. Ist der Grund dafür ein Wechsel in der Ernährung, oder haben veränderte Lebensbedingungen den Ausschlag dafür gegeben? Von Daniela Remus (BR 2023)
Zähne sind mit das härteste Material, das ein Körper herstellen kann. Doch nicht nur Nahrung hinterlässt daran seine Spuren, sondern auch die Umwelt. Diese Tatsache machten sich jüngst deutsche Forscher zunutze, um dem Klima der Vergangenheit auf den Zahn zu fühlen.
STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR 2025! Nächste Shows in LEVERKUSEN (28.9). Tickets unter https://sternengeschichten.live Vor 100 Millionen Jahren ist etwas passiert, das Saturn zu seinen faszinierenden Ringen verholfen hat. Daran beteiligt waren der Planet Neptun, ein Mond den es nicht mehr gibt und jede Menge Dynamik. Mehr erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten: Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten) Sternengeschichten-Hörbuch: https://www.penguin.de/buecher/florian-freistetter-sternengeschichten/hoerbuch-mp3-cd/9783844553062
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Hunde, Katzen, Schweine oder Ratten haben einen, und auch die meisten Affen sind damit ausgestattet: einem Schwanz. Uns Menschen aber und unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen, fehlt dieses tüchtige Teil am hinteren Ende. Die menschliche Wirbelsäule endet in einem kurzen Steissbein, ein zusammengestauchter Rest früherer Schwanzknochen. Man weiss heute, dass das Gen, das bei allen Säugetieren das Wachstum des Schwanzes steuert, bei Menschen und Menschenaffen verändert ist. Dieser Wandel liegt weit, weit zurück in der Vergangenheit. Rund 25 Millionen Jahren vor unserer Zeit kam unseren tierischen Vorfahren der Schwanz abhanden. Warum? Das Ende. Die letzte Sommerserie der Radio-Wissenschaftsredaktion. Folge 1/7 In der Sendung zu Wort kommen: - Anne-Claire Fabre, Kuratorin für Säugetiere am Naturhistorischen Museum Bern und Professorin für funktionelle Morphologie an der Universität Bern - Bo Xia, Genforscher am Broad Institute des MIT und der Harvard University, Cambridge, Massachusetts USA - Carel van Schaik, emeritierter Professor für evolutionäre Anthropologie der Universität Zürich und erfolgreicher Buchautor
Vor 2,6 Millionen Jahren explodierte ein Stern so nah an der Erde, dass sein Licht am Himmel sichtbar war – eine gewaltige Supernova. Ihr Partikelregen könnte unser Klima und sogar unser Erbgut beeinflusst haben. Wie genau? Das erklärt Tim Ruster – auch bekannt als Astro-Tim – im Gespräch mit Andreas Albes. +Lust auf mehr Wissenschaft? Hier geht's zum günstigen P.M.-Testabo: https://www.verlagshaus24.com/p_m__zum_testen-vz-web-p.m.-17180-gb-mex/?utm_source=website&utm_medium=digital&utm_campaign=pmm-testabo+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Singspiel mit dem Nachwort einer Birke In 200 Millionen Jahren sind nur noch die weiblichen Dinosaurier übrig geblieben. Eine Gruppe von ihnen vegetiert in der Unsterblichkeit, bis ein unbekanntes Wesen auftaucht. Seltsam anders, zweibeinig, dünnhäutig, riecht lecker. Aber wenn es singt, geht Rosmarie das Herz auf. Sie beobachtet das Wesen, ist quasi von ihm besessen. Kann es Antwort geben auf ihre Fragen nach Herkunft, Familie und Sinnhaftigkeit ihres eintönigen Lebens? Ariane Kochs Komödie "Die toten Freunde (Dinosauriermonologe)" wurde mit dem 1. Else Lasker-Schüler-Stückepreis 2022 ausgezeichnet und verhohnepipelt unser aller Sehnsucht nach einer umgreifenden Apokalypse. Autorin: Ariane Koch Vorlage: Die toten Freunde (Dinosauriermonologe) Besetzung: Heide Simon (Rosmarie), Astrid Meyerfeldt (Großtante), Linn Reusse (Anführerin), Britta Steffenhagen (Historikerin), Josephine Thiesen (Kind), Anton Andreew (Wesen), Nicolas Matthews (Birke) Komposition: Antje Vowinckel Musik: Sophie Decker, Rolf Sudmann Chor: Singfrauen Berlin Technische Realisierung: Markus Freund, Elke Steinort Regieassistenz: Julia Werth Regie: Antje Vowinckel Dramaturgie: Michael Becker Redaktion: Thilo Guschas Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2022
Weitere Themen: Einmal-E-Zigaretten machen schneller süchtig / Habicht mit faszinierender Jagdmethode / Blütenpflanzen - Seit 123 Millionen Jahren auf der Erde / Cyber-Attacken gefährden Trinkwasser / Sternenhimmel im Juni // Beiträge von: Jan Kerckhoff, Johannes Roßteuscher, Susanne Delonge, Franziska Konitzer / Redaktion und Host: Stefan Geier Hier geht es zum vertieften Wissenschaftspodcast "IQ - Wissenschaft und Forschung": https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/5941402 / Und falls Ihr mal wenig Zeit habt und trotzdem neugierig seid, empfehlen wir "IQ - Wissenschaft schnell erzählt": https://www.ardaudiothek.de/sendung/iq-wissenschaft-schnell-erzaehlt/51140036/
Abends funkelt hoch im Süden leicht rötlich Gliese 710, der hellste Stern am Nachthimmel. Das gilt nicht für heute – so beginnt eine Sternzeit in 1,3 Millionen Jahren. Noch ist dieser Stern ein völlig unscheinbares Objekt in der Schlange. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Pinselbuddelnder Dinofan gesucht! Unterstützt den "Weißt du's schon?" Podcast mit einem Supporter:innen-Abo und bekommt Zugriff auf mehr als 250 Hörrätsel und jede Menge Bonusinhalte. https://weisstdusschon.de Feedback, Fragen, Rätselwünsche? Schickt mir eine Nachricht für den Podcast: https://weisstdusschon.de/nachricht oder eine Email an christian@weisstdusschon.de ------ Das Rätsel zum Mitlesen ------ Beruf - Knochenjägerin In dem Beruf, den wir suchen, gehts ums Suchen. Nicht um verlorene Schlüssel, verbummeltes Spielzeug oder vermisste Haustiere, sondern um richtig alte Sachen, die noch nie zuvor gefunden wurden. Die Bezeichnung unseres Berufes klingt fast genauso alt wie die Dinge, die die beliebte Wissenschaft aus dem Verborgenen holt. Aus dem altgriechischen ins Deutsche übersetzt heißt der Beruf soviel wie “altseiend”. Das Wissenslexikon Wikipedia bescheibt unseren Beruf als die “Wissenschaft von den Lebewesen der geologischen Vergangenheit.” Es geht um Überreste und Hinterlassenschaften, die älter als 10.000 Jahre sind! Um die zu finden, wird u.a. vorsichtig gebuddelt, gebürstet und gepustet. Man will ja nichts kaputtmachen beim Ausgraben der Vergangenheit. Schicht für Schicht Erde abtragen, auf der Suche nach Knochen, die man auch Fossilien nennt. Das gehört bei dem gesuchten Beruf zur Standardaufgabe. Jeder Fund wird dokumentiert. Also aufgeschrieben, abgezeichnet oder fotografiert. So wurden zum Beispiel Skelette von Dinosauriern entdeckt, die seit vielen Millionen Jahren vergraben waren. In China wurde z.B. ein 70 Millionen Jahre altes Nest mit ungeschlüpften Dino-Eiern gefunden. Sie liefern den Beweis, dass Dinosaurier auf ihren Eiern saßen, um sie zu wärmen - ähnlich wie Hühner. In Südafrika fanden Forschende Nester, die zeigen, dass Dinos ihre Kinder geimeinsam in Gruppen versorgten - Dinos gingen also auch in die Kita und zur Schule, könnte man sagen. Und? Weißt du's schon? Welchen Beruf suchen wir? Ich sag' es dir! Die Paläontologinnen und Paläontologen
Das Baskenland ist anders - anders als das übrige Spanien. Mit einer besonderen Kultur, mit einer eigenen Sprache und mit sehr stolzen und selbstbewussten Menschen. Die man übrigens sehr häufig schon an ihrer Kopfbedeckung erkennt, dem Basque-Beret - der Baskenmütze. Getragen wird sie überwiegend von etwas älteren Männern, die genetisch bedingt recht früh ihre Haare verlieren und so gut wie nie einen Regenschirm bei sich haben. Und es regnet nicht selten im Baskenland, was der Region zumindest immergrüne Berge, Hügel und Täler garantiert. Es gibt zerklüftete Küsten und zahlreiche Flussmündungen, die bis an den Atlantik reichen. Das Baskenland ist deutlich rauer als das Spanien am Mittelmeer. Es gibt aber auch einiges zu entdecken und zu erleben im Baskenland. Zum Beispiel im Geopark in Zumaia. Direkt an der Steilküste erkennt man deutlich die Gesteinsschichten, die sich seit Millionen von Jahren aufeinander geschoben haben, ein beeindruckendes geologisches Erbe. Und bei einer kleinen Bootstour erfährt man dann sogar noch, wie an dieser Küste nachgewiesen wurde, dass das Massensterben der Dinosaurier, vor circa 66 Millionen Jahren, durch einen Meteoriteneinschlag in Mexiko ausgelöst wurde. Oder aber man besucht den Omako Basoa im Biosphärenreservat Urdaibai. Dort gibt es „Kunst im Wald“, rund 800 Bäume bilden ein Gesamtkunstwerk. Zu sehen sind abstrakte Figuren, skurrile Tiere oder farbenfrohe Muster, die je nach Standort und Perspektive die Gedanken und Fantasien der Betrachter freien Lauf lassen. Und dann gibt es als besondere kulturelle Errungenschaft die sogenannten Social Clubs - die Männer-Kochclubs. Egal ob in Bilbao, in San Sebastian oder in irgendeinem anderen Ort an der Küste. In Bars und Tavernen feiern Freunde und Familien, die Männer am Kochtopf, die Frauen lassen sich bedienen. Touristen sind bei diesen Events allerdings eher selten zu sehen. Kulinarisch kommt man aber trotzdem im Baskenland mit kunstvoll gestalteten Pintxos - die im übrigen Spanien Tapas heißen - und Weinen aus der Region voll auf seine Kosten. Reportagen von Carsten Vick
Stang, Michael www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Vor 66 Millionen Jahren hat ein etwa zehn Kilometer großer Asteroid die Erde getroffen und in der Folge mehr als die Hälfte des Lebens ausgelöscht. Das kosmische Geschoss kam offenbar vom Rand des Sonnensystems. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Es ist eine gigantische Datenmenge, mit der man theoretisch ein Fußballspiel mit der Dauer von zwei Millionen Jahren streamen könnte. Genau diese Datenmenge ist im vergangenen Jahr durch einen der weltweit größten Internetknoten in Frankfurt gerauscht. Ein neuer Rekord, hat der Betreiber jetzt gesagt. Das lag nicht wie sonst am Fußball, sondern an Leuten, die zocken wollten. Gamer schlagen Fußball – das ist das SWR3-Topthema Kristof Kien
Seit 500 Millionen Jahren existieren sie, heute sind 40 Prozent der Schneckenarten bedroht. Das «Tier des Jahres» ist die Hainschnirkelschnecke als wichtige «Bodenmacherin». Weichtierexpertin Estée Bochud erklärt, was Schnecken sonst noch alles können. Die Hainschnirkelschnecke ist fast überall in der Schweiz anzutreffen. Sie prägt das Bild, das wir von einer Schnecke haben. Sie trägt oft ein gelbes, manchmal auch ein rosarotes oder bräunliches Häuschen. Damit ist sie die bunteste Art in ganz Europa. Sie frisst abgestorbene Pflanzen und gilt als «Bodenmacherin». Zum ersten Mal kürt die Umweltorganisation Pro Natura eine Schnecke zum Tier des Jahres, um die Bedeutung dieser kleinen, oft wenig geliebten Tiere für den Boden aufzuzeigen. Unterdessen stehen 40 Prozent der Schneckenarten auf der Roten Liste. Estée Bochud ist Biologin und arbeitet als Weichtierexpertin im Naturhistorischen Museum Bern, sie forscht in einem Archiv aus 4 Millionen Häuschen, Schalen und Präparaten und ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Als vor rund 66 Millionen Jahren ein Asteroid im heutigen Mexiko einschlug, starben rund drei Viertel der Arten aus - vor allem die Dinosaurier. In dieser Größenordnung ein einmaliges Ereignis, aber längst nicht das einzige. Immer schon haben Arten empfindlich auf Klimaveränderungen reagiert. Von Hellmuth Nordwig
Die Klimakrise könnte zu einem globalen Massensterben führen. Insgesamt fünf solcher Aussterbe-Ereignisse hat die Erde schon erlebt. Das größte ereignete sich vor 250 Millionen Jahren, als Treibhausgase aus Vulkanschloten strömten. Lernen wir daraus? Urban, Karl www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Island - Sehnsuchtsort für Naturliebhaber weit draußen im Nordatlantik. Getrennt vom Rest der Welt erscheint es aber nur auf der Karte, schließlich ist das kleine Land mit knapp 400.000 Einwohnern ansonsten weltweit vernetzt. Und mit Themen wie steigender Migration, Wohnraummangel und Inflation konfrontiert. Die Gesellschaft sortiert sich und seine Wertekultur gerade neu. Ein Umbruch im Land der Vulkane, Geysire und irrer Popmusik. Vor 25 Millionen Jahren ist Island durch den Ausbruch von Vulkanen entstanden. Durch das Übereinanderlegen von tausenden Lavaschichten, hat sich das Land vom Meeresboden bis über die Wasseroberfläche gekämpft. Ein riesiges Bergmassiv - über 4000 Meter hoch und 700 Kilometer lang - ist so entstanden. Mit einem Hochplateau, das heute Island bildet. 20 Prozent der heutigen Bevölkerung Islands sind Migranten. Das mischt auch die Popkultur des Landes auf. Das Reykjavik Arts Festival zeigt mit Konzerten, Performances und Ausstellungen die neue Szene des Landes. Mit Künstlerinnen aus der ganzen Welt. Bei zwölf Grad windigem Islandsommer zwischen Drag-Show und Folklore. Der Thingvellir Nationalpark ist Islands Naturheiligtum und eines der ältesten Naturparlamente Europas. Seit dem 10. Jahrhundert Sitzungssaal, wurde dort vor 80 Jahren Island zur Republik ausgerufen. Seitdem feiert das Land seine junge Unabhängigkeit vom Königreich Dänemark. Max-Marian Unger war im rauen Nordatlantik unterwegs.
Wie kann die Sonnenenergie des Sommers gespeichert werden für den Winter? Und: Sonnenstürme, warum schon Vorhersagen für die nächsten 10 Minuten ein Gewinn sind. Zudem: Warum kommen Impfstoffe gegen Mpox nicht schneller dorthin, wo man sie braucht? 00:00 Schlagzeilen 00:40 Warum kommen Impfstoffe nicht schneller dorthin, wo man sie braucht, im Fall von MPox nach Zentralafrika? Wir schauen uns die Strukturen an, die bei WHO und den afrikanischen Ländern dahinterstehen, und was sich bessern könnte. 08:51 Meldungen - Ozempic schützt das Herz und mildert Covid-19-Verläufe ab - Vor fünf Millionen Jahren war das Mittelmeer vom Atlantik abgeschnitten: was das für das Leben im Meer bedeutete. 13:22 Wie man die Sonnenenergie des Sommers ins Winterhalbjahr hinüberetten kann: Die Ideen reichen von riesigen Warmwasserspeichern bis zu Tanks mit Eisen-Erz. 20:00 Sonnenstürme: Warum es schon richtig gut ist, wenn die Vorhersagen für die nächsten 10 Minuten stimmen, und was es das Sonnenmaximum mit dem Sonnenmagnetfeld zu tun hat. Mehr zum Wissenschaftsmagazin und Links zu Studien: https://www.srf.ch/wissenschaftsmagazin .
Vor mehr als fünf Millionen Jahren trocknete das Mittelmeer fast aus. Diese "Messinische Krise" führte laut Forschern zu einem starken Rückgang der Artenvielfalt. Auch nach der Wiederverbindung mit dem Atlantik erholte sich das Ökosystem nur teils. Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Buronius manfredschmidi lebte vor gut 11 Millionen Jahren im Allgäu – offenbar gleichzeitig mit einer anderen Menschenaffenart. Die anhand weniger Fossilienfunde neu beschriebene Art wog nur etwa zehn Kilogramm. Doch viele Forschungsfragen sind offen. Stang, Michael www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell