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In dieser Kurzfolge spricht Lilith Becker mit Damian Carruthers – Pastor einer methodistischen Gemeinde in Cheney/Spokane, Washington State und Mitglied im yeet-Netzwerk – über seine Erfahrungen mit gewaltfreiem zivilem Widerstand und einem besonderen Training für Geistliche im Kontext der aktuellen US-Migrationspolitik unter der Trump-Administration. Damian berichtet, wie Pastor*innen verschiedener Konfessionen – Lutheraner, Methodisten, Katholiken und nicht-konfessionelle Christen – gemeinsam organisiert protestieren und dabei altes Wissen aus der Bürgerrechtsbewegung neu entdeckten. Was Damian gelernt hat? Dass er sich folgende Frage besonders stellen darf: Wie spreche ich die Menschlichkeit in meinem Gegenüber an – auch wenn er ein ICE-Agent ist? Damian teilt auch persönliche Erfahrungen aus seiner Gemeindearbeit: wie er lernte, klare Kante zu zeigen – für queere Menschen, für Asylsuchende, für Marginalisierte – und was das kostet, aber auch was es bringt. Auch wenn das Gespräch in den USA spielt: Damian zieht explizit Parallelen zur deutschen Situation – von der LGBTQ-Debatte in Kirchengemeinden im Schwarzwald bis zur Frage, ob wir in Deutschland ähnliche Trainings brauchen. Die Episode ist hochrelevant für: Kirchengemeinden, die sich gesellschaftlich positionieren wollen Engagierte Christinnen und Christen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Menschen, die Glaube und politisches Handeln zusammendenken möchten PastorInnen und Gemeindemitglieder, die über Asyl, Migration und Solidarität nachdenken Social Media für Glaube und Kirche - das ist der yeet-Podcast: [yeet](https://www.yeet.de)-Redakteur* innen befragen Expert* innen und Influencer* innen und begeben sich auf die Suche nach den großen und kleinen Perspektiven auf die digitalen Kirchen-Räume und Welten in den Sozialen Medien. Kapitelmarken Kapitel00:00Begrüßung & Vorstellung: Damian Carruthers aus Spokane, Washington State00:50Kontext: ICE-Razzien in den USA unter Trump und die Reaktion der Kirchen01:25Bericht aus Minneapolis: PastorInnen organisieren sich konfessionsübergreifend03:00Das Training: Grundrechte kennen, christliche Perspektive einnehmen05:30Gespräche mit ICE-Agenten und Polizisten: Menschlichkeit ansprechen08:00Was passiert, wenn man „weich wird"? – Das System hinter den Einsatzkräften09:30Auf den Protest vorbereiten: Was man vorher regeln muss11:15Rollenspiele & Übungen: Ruhig bleiben, de-eskalieren, sich gegenseitig halten12:59Gemeinschaft als Schutzraum: Warum man nicht allein demonstrieren sollte14:00Immigration Table der Clergy in Spokane: Ökumene aus der Not15:23Die Gemeinde mitnehmen: Das Dilemma zwischen prophetischer Kirche und Polarisierung18:55Wie man Trump-WählerInnen in der Gemeinde nicht verliert – und trotzdem klar bleibt19:38Mut als pastorale Tugend: Die LGBTQ-Erfahrung als Lektion21:02Praktische Tipps: Was jede:r selbst üben kann22:24Abschluss: „Atem ein – Liebe für uns. Atem aus – Liebe für den anderen."
Kaum eine Technologie verändert unsere Gesellschaft derzeit so stark wie die Künstliche Intelligenz. Sie schreibt Texte, erstellt Bilder, beantwortet Fragen und unterstützt Menschen in immer mehr Lebensbereichen. Während KI in Unternehmen, Schulen und Verwaltungen bereits zum Alltag gehört, erreicht sie zunehmend auch Bereiche, die traditionell von persönlichen Begegnungen, Gemeinschaft und Spiritualität geprägt sind – die Kirchen.Für viele Menschen stellt sich daher die Frage: Welche Rolle kann Künstliche Intelligenz im Gottesdienst spielen? Kann sie Pfarrerinnen und Pfarrer bei ihrer Arbeit unterstützen? Ist sie in der Lage, Predigten zu verfassen oder Gebete zu formulieren? Und wo liegen die Grenzen einer Technologie, die zwar intelligente Antworten liefert, aber weder glauben noch fühlen kann?Tatsächlich wird KI bereits heute in zahlreichen Kirchengemeinden eingesetzt. Sie hilft bei der Vorbereitung von Predigten, der Erstellung von Gemeindebriefen, der Übersetzung von Gottesdiensten und der Entwicklung neuer Bildungsangebote. Gleichzeitig wirft ihr Einsatz wichtige ethische und theologische Fragen auf. Denn Gottesdienste leben nicht nur von Worten, sondern vor allem von Gemeinschaft, Vertrauen und menschlicher Nähe.Diese Ausarbeitung beleuchtet anhand konkreter Praxisbeispiele die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in kirchlichen Gottesdiensten und zeigt auf, welche Bedeutung diese Technologie für die Kirche der Zukunft haben könnte.
Seit etwa zehn Jahren hört und liest man über immer mehr – und immer krassere – Fälle von Vandalismus in Kirchen. Aber dies ist ein Thema, das sich nicht leicht fassen lässt. Man erfährt nur gelegentlich in vermischten Kurzmeldungen davon – so, als ob es sich um Einzelfälle handelte. Dabei gibt es Muster – bei Diebstählen, Beschädigungen und Schändungen. Sie zeigen, dass hier um mehr als «Sachbeschädigung» geht. Diese Angriffe sind für die betroffenen Kirchengemeinden und Ortschaften sehr verletzend. Deshalb kann man in einigen Fällen durchaus von «hate crime» sprechen. Aber sie sind mit den Mitteln des Rechtsstaats schwer aufzuklären und zu bestrafen. Zudem gibt es interessierte Gruppen, die solche Fälle massiv skandalisieren – nicht immer aus lauteren Motiven. Sie schreien einen antichristlichen Kulturkampf herbei. Gerade deshalb ist es gut, sich dieses Thema genauer anzuschauen und sachlich zu beurteilen. Was ist dran am neuen Kirchen-Vandalismus? Jakob Johannes Koch, Kulturreferent im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn, beobachtet den zunehmenden Kirchen-Vandalismus seit längerem und hat dazu sehr hilfreiche Artikel publiziert. Wie kaum ein anderer im deutschsprachigen Raum kann er erklären, worum es geht und was zu tun ist.
Babila, Susanne www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die Zahl der Christen in Deutschland geht immer weiter zurück, die Kirchengemeinden werden immer kleiner. Gleichzeitig verfügt die Kirche aber über große Immobilienbestände. Gibt es hier neue Chancen im Immobilienmarkt? Unser Thema in der 1aLAGE, und hier die Fragen im Einzelnen: * Wie entwickelt sich die Zahl der Christen in Deutschland? * Wie viele Immobilien gehören den Kirchen in Deutschland? * Gibt es Beispiele für den Verkauf von Immobilien durch die Kirche? * Werden auch Sakralbauten verkauft? * Sind kirchliche Immobilien für Investoren interessant? Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß! Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß! **Unser Kooperationspartner:** Für Immobilien-Investoren und Unternehmer: Erfahre mehr über die IMMOBILIEN FREUNDE und informiere Dich unter www.immobilien-freunde.de oder schreib uns an kontakt@immobilien-freunde.de, um Dich in einem exklusiven Kreis mit Gleichgesinnten zu vernetzen sowie von hochkarätigen Veranstaltungen zu profitieren. ***  *** **Die Podcastredaktion:** Wenn Du eine Frage hast, dann schreib mir gerne eine E-Mail an hw@haukewagner.de Wenn Du mir ein Projekt verkaufen oder vermieten willst, dann ruf mich bitte an unter 01712627868 oder schreibe mir eine E-Mail an hw@kontriva.com - Vielen herzlichen Dank und bis gleich! Außerdem findest du uns auf X unter @mvoigtlaender und @haukewagner YouTube Kanal: https://www.youtube.com/@1aLAGE-Immobilienpodcast
Kirchenpräsident Wolkenhauer setzt auf Kirchengemeinden als Orte der Verständigung. (Autor: Regina König)
Kirchenpräsident Wolkenhauer setzt auf Kirchengemeinden als Orte der Verständigung. (Autor: Regina König)
Militärseelsorge wird in der Bundeswehr stark geschätzt – im Alltag wie im Einsatz. Nachdem wir in einer früheren Folge gefragt haben, warum das so ist und wie Militärseelsorge wirkt, rückt diese Episode das konkrete Angebot und den Lebenskundlichen Unterricht als größte Kontaktfläche der Militärseelsorge in den Fokus.Es geht um religiöse Distanz und gleichzeitige Offenheit für Sinn- und Gewissensfragen, um quasi-religiöse Praktiken im Einsatzkontext und um die Frage, wie ethische Bildung in der Bundeswehr wahrgenommen und verankert ist.Zu Gast sind Petra-Angela Ahrens und Hilke Rebenstorf. Grundlage der Folge ist Kapitel 5 der aktuellen Studie zur Militärseelsorge in der Zeitenwende. Die Studie „Was kann und was leistet Militärseelsorge?“ kann über folgenden Link als Buch bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/theologie-und-religion/praktische-theologie/60215/was-kann-und-was-leistet-militaerseelsorge?c=1477 Die erste Folge zum Thema „Militärseelsorge“ findet ihr hier: https://open.spotify.com/episode/2Id5sjnfqrylcMYfqpI1lj?si=dbp8aKE0RzC8I9cIuObuew Mehr zum Projekt erfahrt ihr hier: https://www.siekd.de/portfolio/militaerseelsorge-als-kirche-auf-zeit/ Und hier geht's zu der von Hilke erwähnten Podcastfolge zu den Kirchengemeinden: https://open.spotify.com/episode/5vfViPn6SBf5DGmmVX9LYQ?si=-OFVHnM8QDC71jcUiVoI2Q #Militärseelsorge #Bundeswehr #Seelsorge #LebenskundlicherUnterricht #InnereFührung
Jesus sagt, die "Pforten der Hölle" werden seine Gemeinde nicht überwältigen. Es ist also gut, sich so einer unbesiegbaren von Gott gestifteten Institution anzuschließen. Doch natürlich sind nicht alle Kirchengemeinden gleich. Manche sollte man gar meiden. Pastor Gert öffnet die Bibel und schaut nach, was man von einer Gemeinde erwarten kann und was nicht. Wie haben sich Kirchen überhaupt entwickelt und wer hat dort das Sagen? Fragen über Fragen.Wichtige Bibelstellen:Epheser 4,11-16Apostelgeschichte 18,23-19,20Apostelgeschichte 20,17+28Matthäus 9,36Apostelgeschichte 20,20+27Unser Spendenkonto, falls Sie uns unterstützen möchten:Delta Christl. Dienste e.V. (Vorstandsvorsitzender: Gert Hoinle)DE13 7935 0101 0000 8235 91BYLADEM1KSWPaypal? Klicken Sie hier zwecks QR-Code: https://www.delta-edition.de/WPVersio...Oder an: Spende@OnlineKirche.orgUnser Wise-Tag: @deltachristlichediensteevSpendenquittung? Bitte Namen und Adresse angeben.
Mit „Wie im Himmel“ bringt das Theater der Altstadt ein mitreißendes Stück über einen Chor in die Stuttgarter Johanneskirche. Mit dabei Sängerinnen und Sänger aus den Chören der umliegenden Kirchengemeinden, genauso wie Kinder und Menschen mit Behinderung. Der partizipative Ansatz des Stückes zeigt vor allem eines: Zuhören ist in unserer Gesellschaft wichtiger denn ja.
Evangelische Gemeinden in der Mainspitze vereinen sich, TU-Entdeckung könnte zu Parkinson-Medikament führen und Burgen in Darmstadt-Dieburg werden virtuell rekonstruiert. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/ruesselsheim/evangelische-gemeinden-vereinen-sich-in-der-mainspitze-5291154 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/landkreis-gross-gerau/katastrophe-im-schweinestall-in-riedstadt-500-tiere-sterben-5351568 https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/parkinson-tu-entdeckung-koennte-zu-medikament-fuehren-5320302 https://www.echo-online.de/politik/politik-hessen/wenn-einem-rathaus-in-hessen-personal-fehlt-hilft-das-land-5350880 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/landkreis-darmstadt-dieburg/fuenf-burgen-werden-zum-virtuellen-erlebnis-5335348 Ein Angebot der VRM.
Wenn die Kirchengemeinden kleiner werden, Gebäude geschlossen werden müssen oder Menschen aus anderen Nationen nach Deutschland flüchten – dann sind das Zeichen der Zeit, meint Bruder Paulus. Und wir sollten uns fragen: Was willst du uns damit sagen, Herr?
Die Ortsgemeinde ist die Basis kirchlichen Lebens: Hier erleben Menschen Glauben unmittelbar – im Gottesdienst, in Chören, Festen und gemeinsamen Aktivitäten. Das dortige Pfarrbüro und die Pfarrpersonen sind die erste Anlaufstelle für Lebensereignisse wie Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen und bieten Seelsorge vor Ort. Das flächendeckende parochiale System ist eine besondere Stärke, vor allem in ländlichen Regionen, wo sonst vieles fehlt. Doch angesichts schrumpfender Strukturen stellt sich die Frage: Wird diese Präsenz bleiben?Dr. Hilke Rebenstorf, Soziologin für Kirchen- und Religionssoziologie am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, hat im Zweiten Kirchengemeindebarometer untersucht, wie es den Gemeinden tatsächlich geht. Ein Drittel der Gemeinden floriert, ein Drittel kämpft ums Überleben. Der Unterschied liegt nicht nur an der Säkularisierung, sondern auch an regionalen Strukturen und dem Zentrum-Peripherie-Gefälle. Ihr Appell: Kirche und Kommune müssen enger kooperieren, Ressourcen bündeln und gerade im ländlichen Raum gezielt fördern – sonst droht der Verlust einer der letzten verlässlichen Anlaufstellen vor Ort. Hier geht es zur Publikation, entweder als Buch bestellbar oder als kostenloses eBook zum Download:Herausforderungen und Potenziale vor Ort - 978-3-7560-1900-7 | Nomos Und für Interessierte des ersten Kirchengemeindebarometers:Potenziale vor Ort. Erstes Kirchengemeindebarometer 2015 – Text im Druckformat zum freien Download verfügbar auf den Seiten des SI u.a. hier: Wie geht's der Kirchengemeinde? - Sozialwissenschaftliches Institut der EKD und Wie geht's der Kirchengemeinde? - Sozialwissenschaftliches Institut der EKD.Überraschend offen. Kirchengemeinden in der Zivilgesellschaft 2019 – bei Evangelische Verlagsanstalt Leipzig noch als e-book verfügbar #Kirche #Gemeindebarometer #ZukunftKirche #Sozialforschung #ReligionInDeutschland #Kirchengemeinde #GesellschaftImWandel #LandUndStadt #EKD #Parochie
Das Erzbistum Köln hat sich die Bewahrung der Schöpfung auf die Fahne geschrieben. Das BiCK-Projekt, Biodiversitätscheck in Kirchengemeinden soll das Vorantreiben und die Artenvielfalt in Kirchengemeinen fördern. Michael Hartke hat sich die Umsetzung eines BiCK-Projekts in Bergheim-Fliesteden angeschaut. Es blüht dort und gedeiht. Diesen Beitrag produzierte Michael Hartke für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft.
Die Bündner Regierung hat grünes Licht für eine Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten in der Stadt Chur gegeben. Dieser Entscheid ist Voraussetzung dafür, dass auch der lang diskutierte Konsumraum in der Stadt realisiert werden kann. Weiter in der Sendung: · Weitere Verzögerungen: Gegen die Baubewilligung für die neue Mehrzweckhalle Bach in Romanshorn wurde beim Thurgauer Verwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Damit verzögert sich der Baustart weiter auf unbestimmte Zeit. · Unsicherheiten belasten Thurgauer Wirtschaft: Die Auftragsbücher sind weiterhin nicht gefüllt, wie der neueste Thurgauer Wirtschaftsbarometer zeigt. Die handelspolitischen Unsicherheiten – auch rund um die US-Zölle – belasten die Thurgauer Wirtschaft. · Aus drei mach eins: In Glarus-Nord sollen die drei Kirchengemeinden fusioniert werden. Nun hat der Glarner Regierungsrat grünes Licht gegeben.
"Kirche und Gottesdienst sind ein Ort, an dem ich mich wohlfühle, an dem ich für mein Leben Stärke ziehe", sagt Katrin Thomas. Sie ist Präses der Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Lübeck Lauenburg. Die Synode ist so etwas wie das Parlament des Kirchenkreises, besetzt mit Vertreter:innen aus den Kirchengemeinden und verschiedenen Einrichtungen der Kirche. Als ehrenamtliche Präses ist Katrin Thomas neben aller Liebe zum Vertrauten auch ganz nah dran am Wandel der Kirche: "Heute ist es so, dass die Menschen sich sehr bewusst entscheiden und sich fragen: Ist das meine Institution, fühle ich mich da richtig? Und wenn nicht, dann trete ich aus“, berichtet Thomas. Die Kirche müsse sich angesichts enger werdender Finanzen und steigender Kosten fragen, wie sie in Zukunft aussehen möchte: „Wir sind aufgefordert, uns auch inhaltlich damit zu befassen: Was erwarten Menschen von der Kirche?“ In dieser Podcast-Folge kommt Redakteurin Annkathrin Bornholdt mit Katrin Thomas ins Gespräch über die "Expedition Kirche", den Zukunftsprozess im Kirchenkreis. Es geht um Ideen und Visionen, um Sorgen und Ängste, um "Schwarm-Intelligenz" und darum, wie es gelingen kann, das "Wir“-Gefühl über Gemeindegrenzen hinaus zu stärken. "Kirche hat immer einen Weg gefunden“, so Katrin Thomas. Neben allen Hürden und Abschieden warten auf diesem Weg auch große Chancen, davon ist sie überzeugt. Weiterführende Links: Informationen zur "Expedition Kirche“: https://www.kirche-ll.de/kirchenkreis/expedition-kirche.html London-Reise-Blog der jungen Delegation der Nordkirche: https://www.kirche-ll.de/aktuelles/nachrichten/details/open-horizon-der-reise-blog.html
Ostern nutzen viele Kirchengemeinden, um die Geschichte von Jesus' Kreuzigung lebendig zu halten. Die evangelische Kirchengemeinde St. Martini in Dransfeld hat dafür einen Ostergarten angelegt. Für das StadtRadio hat sich den Nico Mader angeschaut – und die Stationen des Gartens gezählt.
Abgelehnte Asylbewerber können in Kirchen Schutz finden. So die Idee des Kirchenasyls. Die Zahl der Fälle steigt. Nur sind sie nun auch dort nicht mehr sicher vor Abschiebungen. Abgelehnten Flüchtlingen Schutz zu gewähren, dafür stand das Kirchenasyl. Kirchengemeinden brachten Flüchtlinge in ihren Räumlichkeiten unter und der deutsche Staat tolerierte diesen Schutzraum. So war es seit über 40 Jahren Praxis. Angesichts einer schärferen Asyldebatte in den letzten Jahren, nutzen immer mehr Gemeinden diese kirchenrechtliche Ausnahme und bringen abgelehnte Asylbewerber bei sich unter. Zugleich mehren sich Berichte, wonach Polizei und Behörden das Kirchenasyl brechen, und abgelehnte Flüchtlinge abschieben. Wie steht es also um das Kirchenasyl?
Dota Kehrs Song zeigt die Notwendigkeit auf, die Grenzen der Menschen besser zu schützen und weniger die Grenzen der Länder, insbesondere bei Menschen, die Schutz suchen.Es gibt Frontex und Pushbacks, Zäune, Waffen, Flüchtlingsabwehr Konferenzen das Mittelmeer wird ein Massengrab - es gibt Grenzen. Diese Brutalisierung an den Außengrenzen, wo das Menschenleben nicht mehr zählt, wo allein die Abschottung des europäischen Wohlstands gegen den Rest der Welt im Zentrum steht, da geht Menschlichkeit verloren. Jetzt nach der Bundestagswahl sieht es so aus, als ob diese Brutalität auch weiter zunehmen wird, dass sie an Fahrt aufnimmt, dass noch mehr investiert wird in Inhumanität, in Ausgrenzung, in Abschottung und Abschiebung. Das Kirchenasyl ist der Versuch Menschen, die in der Situation sind, abgeschoben zu werden, zu schützen. Es ist oft die letzte Möglichkeit, die bleibt, um Menschen eine Perspektive zu eröffnen."Warum schützt man die Grenzen der Staaten so gut und die Grenzen der Menschen so schlecht?" – diese Frage aus dem Lied ist hochaktuell. Menschen auf der Flucht sind oft an ihren psychischen und physischen Grenzen, weil sie auf ihrem Weg Misshandlungen, Angst und Ausweglosigkeit erleben. Kirchenasyl bietet ihnen eine Atempause – einen geschützten Raum, in dem sie nicht nur vor Abschiebung sicher sind, sondern auch wieder zur Ruhe kommen können. Doch Kirchenasyl ist nicht nur ein Schutzraum für die Betroffenen, sondern auch ein Zeichen für die Kirche selbst: Es zeigt, dass Christsein mehr ist als Worte – es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Solidarität zu leben.Mit in der Folge ist Benedikt Kern, ein Theologe, der Kirchengemeinden in Fragen des Kirchenasyls berät https://www.katholisch.de/artikel/46751-theologe-kirchenasyl-entscheidend-fuer-relevanz-der-kirchenFoto ©Annika Weinthal Homepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/56tnCUAec2vaY6N5IBj3L7?si=c0f503daafc54699Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
In der neunten Podcast-Folge haben wir einen thematischen Schwerpunkt: Es geht um die Präventionsarbeit in der Kirche. Zu Gast sind Petra Kallies, Pröpstin im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, und Janina Timmermann, Präventionsbeauftragte des Kirchenkreises. Wie geht die evangelische Kirche heute mit den Themen sexualisierte Gewalt und Missbrauch um? Was wird getan, um Übergriffe zu verhindern und betroffenen Personen zu helfen? Ein Jahr, nachdem die ForuM-Studie veröffentlicht wurde, fragen wir uns: Was hat sich seitdem getan und was muss noch passieren, damit Kirche für alle ein sichererer Ort ist? Was bedeutet es, ein Schutzkonzept zu erstellen? Was können Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen tun, um ein respektvolles und grenzachtendes Miteinander zu gewährleisten? Und warum gibt es mitunter noch Widerstände beim Thema Prävention? Um all diese Themen geht es in dieser Folge. Ansprechstellen: Unabhängige Ansprechstelle für Menschen, die in der Nordkirche sexuelle Übergriffe erlebt oder davon erfahren haben (UNA) Telefon: 0800/ 022 00 99 (anonym und kostenfrei) Mail: una@wendepunkt-ev.de www.wendepunkt-ev.de/una Hilfetelefon sexueller Missbrauch Das Hilfe-Telefon berät anonym, kostenfrei und mehrsprachig. Telefonzeiten Mo., Mi., Fr.: 9-14.00 Uhr und Di, Do: 15-20 Uhr, Tel. 0800 - 22 55 53 0 Vernetzungsplattform für Betroffene von Betroffenen BeNe: https://betroffenen-netzwerk.de/ Weitere Ansprechstellen und Beratungsmöglichkeiten: https://www.kirche-ll.de/praevention/beratungsstellen.html Prävention und Intervention im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg Präventionsbeauftragte im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg Janina Timmermann Mobil: 0176/ 19 79 02 73 Mail: praevention@kirche-LL.de Übersicht Präventionsarbeit im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg: https://www.kirche-ll.de/praevention.html Hier geht es zum Interventionsplan des Kirchenkreises. Meldebeauftragter für den Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg: Malte Lücke Telefon: 0176/ 19 79 02 85 (Mi. 08.30-10.30 Uhr, Telefontermine außerhalb dieser Zeit nach Vereinbarung) Mail: meldung@kirche-ll.de Weitere Downloads gibt es hier. :
Kirchengemeinden beherbergen in ihren Räumen Geflüchtete, die eigentlich abgeschoben werden sollen in andere Länder. Rund 2400 Fälle an Kirchenasyl gab es im vergangenen Jahr. Lange vom Staat geduldet, häufen sich nun die Versuche der Behörden, Menschen aus dem Kirchenasyl zu holen. Gemeinden wehren sich dagegen. Ist das eine Anmaßung der Kirchen? Stellen sie sich über die Gesetze? Oder ist es eine legitime ethische Entscheidung, ein Akt der Nächstenliebe?
Martin Schäuble ist ein sehr anerkannter Jugendbuchautor, der sich schwierigen Themen stellt. In «Draußen mit Claussen» hat er vor einem Jahr über seinen Roman «Alle Farben grau» gesprochen, in dem er vom Suizid eines Jugendlichen erzählt. In seinem neuen Buch «Warum du schweigst» geht es um sexualisierte Gewalt im Breitensport. Dazu hat er intensiv recherchiert, mit Betroffenen und Fachleuten gesprochen. Viel hat ihm Ina Lambert, Geschäftsführerin von Safe Sport, geholfen. Erzählt wird die Geschichte von Lena. Fußball bedeutet ihr alles. Der neue Trainer bringt endlich Leidenschaft und Erfolg. Aber er fängt auch an, Grenzen zu überschreiten, erst unmerklich, dann immer massiver. Im Rückblick fragt man sich, warum das geschehen konnte, niemand eingeschritten ist oder geholfen hat. Es haben doch alle zumindest etwas gesehen, was sie hätte alarmieren müssen. Aber es fehlten das Interesse und der Mut einzuschreiten. Sensibel und genau erzählt Schäuble eine Geschichte, die sich so oder so ähnlich viel zu oft im Breitensport ereignet. Beim Lesen stellen sich sofort Assoziationen ein zu Grenzüberschreitung und Machtmissbrauch in Kirchengemeinden, Kultureinrichtungen oder Schulen. Es scheinen oft dieselben Dynamiken und Strukturen zu sein, die sexualisierte Gewalt möglich machen. Umso wichtiger ist eine Prävention, die Betroffene, Zeugen und Verantwortungsträger befähigt, sich zu wehren. Ina Lambert erklärt, wie sie gelingen kann. Und dass man die Aufarbeitung nicht vernachlässigen darf.
Wir leben in der Adventszeit. Was heißt das eigentlich? Geht es um stimmungsvolle Feiern, zu Hause oder in den Kirchengemeinden? Geht es um den allseits bekannten und beliebten Adventskranz und schöne Lieder? Advent bedeutet: Dass wir einen Heiland haben, unseren Herrn, der wiederkommt. Christus kommt wieder. Aber dann nicht in einer armseligen Krippe auf einem Strohbündel liegend.
Der Trend auf Friedhöfen ist unübersehbar: Die Felder für Sargbestattungen werden immer kleiner, die für Urnen immer größer. Und viel Menschen wollen ihre letzte Ruhe gar nicht auf dem Friedhof finden, sondern im Friedwald oder Ruheforst. Für Kommunen und Kirchengemeinden ist das vor allem ein finanzielles Problem, denn ihre Beisetzungsorte finanzieren sich überwiegend aus Grabgebühren. Wie lassen sich Friedhöfe zukunftsfähig machen? Ein Experimentierfeld im baden-württembergischen Süßen zeigt Lösungen. Das Credo der Initiatoren: Friedhöfe müssen neu gedacht und auf neue Weise ein Ort auch für die Lebenden sein.
Asyl und Migration sind die großen Erregungsthemen dieser Tage. Dafür gibt es Gründe. Die Verunsicherung ist groß. Sie wird aber auch geschürt. Verstörende Nachrichten, massive Bilder, verwirrende Debatten machen es einem nicht leicht, eine angemessene Haltung und Ausrichtung zu finden. Was zu oft übersehen wird: Es gibt eine inzwischen gut etablierte Migrationsforschung, in der Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenarbeiten. Sie erhebt die Zahlen und Fakten, über die es zu sprechen gälte. Zudem erinnert sie an die normativen Grundlagen im deutschen, europäischen und internationalen Recht, die nicht leichtfertig geopfert werden dürfen. Schließlich arbeitet sie der Politik zu, berät und entwickelt eigene Programme, mit deren Hilfe Migration besser gesteuert und Integration möglich gemacht werden kann. Es würde in den aktuellen Diskussionen viel helfen, wenn mehr auf die Migrationsforschung gehört würde. Petra Bendel (Universität Erlangen-Nürnberg) arbeitet seit vielen Jahren in der Migrationsforschung und hat viele Veränderungen begleitet: die Entstehung einer europäischen Migrationspolitik Ende der 1990er Jahre, den Flüchtlingssommer 2015, die Ankunft von Menschen aus der Ukraine 2022 und jetzt der scharfe Gegenwind von rechts. Seriös erklärt sie, worum es heute geht, was zu tun ist und was auf keinen Fall geschehen sollte – engagiert und sachlich. Wer mehr über ihre Forschungen lesen möchte, klicke hier. Interessant ist auch ein Projekt, bei dem sie mitgearbeitet hat: Mit Hilfe eines digitalen Tools sollen Migranten und Zielorte besser aufeinander abgestimmt, gut gematcht werden. Die Zusammenarbeit mit den Kirchen ist Petra Bendel wichtig. Besonders die Bedeutung von Kirchengemeinden bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen hebt sie hervor. Sie empfiehlt auch die Lektüre einer Broschüre, die die katholische und evangelische Kirche in Deutschland 2021 veröffentlicht haben: «Migration menschenwürdig gestalten».
Rund 40.000 Kirchen gibt es in Deutschland – doch die Zukunft von einem Drittel aller Gotteshäuser ist ungewiss. Die großen christlichen Kirchen haben immer weniger Mitglieder und weniger Geld. Doch was passiert dann mit den Gebäuden? Verkaufen und als Wohnungen, Kita oder Restaurant nutzen? Sollen die Kirchengemeinden sie dichtmachen und auf bessere Zeiten hoffen? Oder sollen die Kirchen sie einfach öffnen: als Dorfgemeinschaftshäuser oder Stadtteilzentren, in denen – neben Gottesdiensten – auch viel Anderes möglich ist.
"In God we trust" - "God bless America" - "One Nation under God": Sind das leere Floskeln oder spielt in den USA die Religion, vor allem der Einfluss der evangelikalen Christen, in der Politik eine maßgebliche Rolle? Wir haben darüber mit dem Politikwissenschafter Klaus Stüwe von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gesprochen. Klaus Stüwe beobachtet den US-Präsidentschaftswahlkampf. Als Wahlbeobachter einer deutschen Delegation in Atlanta wird er von 1. bis 6. November den Wahlkampfenspurt und die Wahl hautnah miterleben. Klaus Stüwe sagt: "Leider Gottes ist diese Land tief gespalten", die Spaltung gehe hinein bis in die Kirchengemeinden. Eine Sendung von Cornelia Grotte und Stefanie Jeller
In dieser Folge macht sich Stephanie auf den Weg nach Frankfurt zu ihrem ersten Chorwochenende mit Queerubim (Deutschlands einzigem queer-christlichen Chor). Chorleiter Tim ist evangelikal sozialisiert und hat zwei Kinder, als er sein Trans-Coming-out hat. Seine große Liebe gilt schon immer der Musik und den Queerubim, die er mitgegründet hat. Am Wochenende lernt Stephanie viele tolle Mitsänger:innen kennen: Da sind lesbische Mütter, die Kirchengemeinden leiten, der Pfarrer Nulf, der zu einer Drag-Show in die Kirche einlädt und Jochen, der sich als schwuler Mann in der Landeskirche engagiert und bei Rotwein darüber nachdenkt, wie die Gesetzlichkeit vieler Gemeinden mit der bedingungslosen Liebe Gottes zusammenpasst. Es entsteht die bunte Collage eines Sommerwochenendes über das gemeinsame Musizieren, die Freiheit, die im Glauben liegt, und die Tatsache, dass sich Gott weder vereinnahmen noch kaufen lässt.
Stevie Schmiedel ist Genderforscherin, Autorin und Beraterin für gendersensibles Marketing. Mit ihren Initiativen wie zuletzt wokidoki versucht sie, mithilfe von Bildung und echter Auseinandersetzung die Brücke zwischen woke und konservativ zu bauen. Außerdem möchte sie Konservative zum Thema Feminismus abholen und Leute wieder aus ihren isolierten Bubbles herausbewegen. Isa und Kira tauschen sich mit ihr zur Gefahr von Über-Wokeness, zu Radikalisierung und Antisemitismus in der feministischen Szene sowie dem Weg zu feministischen Werbekampagnen aus. Warum müssen wir uns mehr über uns selbst lustig machen? Inwiefern können Broschüren für Männer in evangelischen Kirchengemeinden effektiv sein? Und warum ist Stevie der Meinung, dass eigentlich die Bildzeitung heute den besten Job macht?
Die Kirchen befinden sich mitten in einer grossen Umbruchsphase. Vielerorts erneuern sich Kirchengemeinden, gleichzeitig entstehen neue Aufbrüche. Das Stichwort Church Pioneering steht für solche Initiativen, die heute in vielen europäischen Kirchen Innovationen wagen. Andi und Thorsten waren Mitte Juni 2024 zu Gast bei einem internationalen Vernetzungstreffen zum Thema «European Gathering on Church Pioneering» in Zürich. Und sie berichten von den Erfahrungen und Fragen, die sie aus vielen europäischen Projekten gehört haben: Wie können wir konsequent mit und für Menschen Innovationen entwickeln? Wie lernen wir die Kunst, versöhnt Dinge zu beenden und neugierig Experimente zu starten? Wie kann das Evangelium in neuen Kontexten Gestalt gewinnen – und welche Vision von Kirche brauchen wir auf dem Weg in die Zukunft?
Tim nimmt am Anfang seines Podcasts Bezug auf dieses Bild und spricht über den Reichtum in unseren Kirchengemeinden.
Für OrgelmusikerInnen ist Südniedersachsen eine faszinierende Landschaft. Die vermag auch das Publikum zu begeistern, das zum Orgelfestival „Vox Organi“ vom 26. April bis zum 27. Juli wieder durch die musikalische Region flanieren kann. Viele klangschöne Instrumente lassen sich besonders in den ländlichen Kirchengemeinen entdecken und dazu auch kaum bekannte historischen Kirchengebäude mit ihrer Geschichte. Da sich die südniedersächsischen Kirchengemeinden mehr und mehr für ...
Heutzutage werden wir oft nach unserer Leistungsfähigkeit gemessen. Wer sich viel einbringt und gute "Ergebnisse" schafft, ist wertvoll. Das nennt sich Leistungsgesellschaft und reicht bin in unere Kirchengemeinden. Gut, dass Gott einen anderen Blick auf uns hat. Psalm 139, 17+18: Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele. Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand! Und wenn ich am Morgen erwache, bin ich immer noch bei dir!"Bibelstelle: Neues Leben. Die Bibel © der deutschen Ausgabe 2002 / 2006 / 2017 SCM R.Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Max-Eyth-Str. 41, 71088 HolzgerlingenBild: iStock/monkeybusinessimagesHerzlichen Dank an meine Patreons, die es mir ermöglichen, diesen Podcast weiterhin zu produzieren:- Sonicka- Andreas PfeiferAlle (Spenden-)Links zum Podcast findet ihr hier. (Podcast-Portale, Rezensionen, Petreon)Oder schreibt mich direkt an: WhatsApp: +49 176 808 13 83 4Support the show
Sich außerhalb des Schulalltags um Kinder, Senioren oder Menschen mit Handycap zu kümmern und gleichzeitig die soziale Kompetenz zu erweitern, das ist die Idee des Schulsozialprojektes „Das kommt gut… an!“, einer Initiative der Young Caritas in Kürten in Kooperation mit der Caritas RheinBerg, der Gesamtschule Kürten und den Kirchengemeinden vor Ort. Insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich im vergangenen Halbjahr und erhielten jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Kürten ihre Teilnahme-Zertifikate.
Im Januar 1974 eröffnete das Jugendzentrum in Gütersloh - nach einer jahrelangen Suche nach geeigneten Räumen für Jugendliche, die nicht (oder nicht nur) die Freizeitangebote der Kirchengemeinden wahrnehmen, sondern sich einfach so im Stadtzentrum treffen wollten. Warum urbanes Leben soziokulturelle Zentren braucht, über die Durchsetzung der offenen Jugendarbeit in Blankenhagen und schnelle Lösungen, die dann 30 Jahre lang Provisorium bleiben - in der dritten Folge der Reihe: zBGütersloh (zBG03) berichtet Tim Zumloh aus seiner Forschung zur Geschichte des Gütersloher Jugendzentrums und zur Rolle von Jugendzentren in der zeithistorischen Stadtforschung. Die in der Folge genannte Literatur ist: Matthias Frese, Thomas Küster und Malte Thießen (Hg.), Varianten des Wandels. Die Region in der jüngsten Zeitgeschichte 1970-2020. (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 89), Paderborn 2023. Zeitzeug*innen können sich gerne melden bei Tim Zumloh: Tim.Zumloh[at]lwl.org
Die Welt wird immer digitaler - aber gilt dies auch für Kirchengemeinden? Wie Digitalisierung dort glücken kann, was sinnvoll ist und was vielleicht auch nicht, dazu sprechen wir in dieser Folge mit dem Journalisten Philipp Greifenstein.
Wenn man an Ehrenamtliche in den Kirchengemeinden denkt, dann fallen den meisten vermutlich zunächst Gottesdienste, Sakramente oder Bibelkreise ein. Doch das ist eine etwas verengte Sicht auf das Gemeindeleben. Auf dieser Ebene gibt es oft auch Initiativen, die soziale Projekte vorantreiben und manchmal sogar auch politische. In der Aschaffenburger Pfarrei Herz Jesu hat sich beispielsweise vor fünf Jahren eine Klimagruppe gegründet. Die will den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung ganz konkret umsetzen. Burkard Vogt hat sich mit zwei Vertreterinnen darüber unterhalten, wie das denn aussieht.
Derzeit gehen wir in unserem Dekanat auf Reisen. Wir schauen uns alle Gebäude unserer Kirchengemeinden an. Nüchtern analysieren wir Zustand, Auslastung und Bedarfe. Wird in diesem oder jenem Gebäude wirklich Begegnung mit Gott und anderen stattfinden?
Autorin Claudia Rudolff feiert heute in Hessen so wie viele in den Kirchengemeinden den Weltgebetstag mit. Ausgerechnet Frauen aus Palästina haben ihn vorbereitet...
Autorin Claudia Rudolff feiert heute in Hessen so wie viele in den Kirchengemeinden den Weltgebetstag mit. Ausgerechnet Frauen aus Palästina haben ihn vorbereitet.
Ist der Kipppunkt für die Volkskirche erreicht? / Kirchenvorstandswahl-Desaster? Kandidaten dringend gesucht / Verschwindet Religion? Gespräch mit dem Theologen Reiner Anselm // Beitrag von Nadja Stempel / Moderation: Matthias Morgenroth
Weniger Steuereinnahmen bedeuten echte Einschnitte bei den Angeboten der evangelischen Landeskirche in Bayern, auch Akademien und Bildungshäuser sind von Schließung betroffen. Was bedeutet das für die Gesellschaft?
Hutter, Ralfwww.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Zilm, Kerstinwww.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Psalm 46 beschreibt die Unsicherheit und das Wanken der Erde, sowohl auf globaler Ebene als auch innerhalb der Kirchengemeinden. Doch dieser Psalm bietet uns auch Hoffnung und erinnert uns daran, dass Gott unsere Zuflucht und unser Schutz ist. Dave wird uns in diesem Text die Kontraste zwischen Chaos und Frieden, zwischen Krieg und dem Eingreifen […]
Immer öfter werden in Deutschland Kirchen „ausrangiert“. Exakte Zahlen gibt es nicht, aber es dürfte sich um mehrere Hundert handeln. In Deutschland sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Kirchen verkauft oder radikal umgebaut worden. Exakte Zahlen gibt es nicht, aber es dürfte sich um mehrere Hundert handeln. Hauptgrund ist, dass immer weniger Christen die Gottesdienste besuchen. Außerdem gibt es in der katholischen Kirche kaum Priesternachwuchs, Kirchengemeinden müssen zusammengelegt werden. Obwohl der Abriss und Umbau von Kirchen mittlerweile schon als etwas Gewöhnliches bezeichnet werden kann, sorgt ein solcher Beschluss in den betroffenen Gemeinden immer noch für lebhafte Diskussionen. Mit großem Interesse wird vor allem verfolgt, wenn aus dem christlichen Gotteshaus ein Restaurant, ein Wohnhaus oder gar ein Fitnessstudio wird. Daran zeigt sich: Kirchen gelten immer noch als besondere Gebäude (SWR 12.08.2018)
Thorsten und Andreas reisen zurück in eine Epoche, in der es noch üblich war, jeweils einen liberalen und einen positiven (konservativen) Vertreter in Kirchengemeinden und theologischen Fakultäten nebeneinander wirken zu lassen. Einer der bekanntesten und strittigsten Theologen dieser Zeit war der Schweizer Theologe Adolf Schlatter (1852-1938). Er sollte in Bern, Berlin und Tübingen die bibel- und bekenntnisorientierte Position vertreten. Trotzdem versuchte er, seine pietistische Prägung und wissenschaftliche Theologie miteinander zu verbinden. Für die einen gab er dabei zu viele konservative Standpunkte auf, für die anderen war seine gläubige Theologie unvereinbar mit moderner Wissenschaft. Vielleicht macht gerade dieses strittige "zwischen den Stühlen" seine Theologie für uns heute interessant.
Bei Armut in der Familie kann der Schulanfang zur Belastung werden. Bücher und Co. wollen schließlich bezahlt werden. Ein offenes Ohr erhielten Betroffene zum Beispiel bei Sozialberatungsstellen, aber auch in Kirchengemeinden, sagt Heike Moerland von der Diakonie.Jungblut, Matthiswww.deutschlandfunk.de, Campus & KarriereDirekter Link zur Audiodatei
Man nannte sie "Rucksackdeutsche": Menschen, die ihr Hab und Gut auf dem Rücken trugen und aus Schlesien, Pommern, Ostpreußen oder dem Sudetenland nach Deutschland geflohen sind. Im unsichtbaren Gepäck hatten sie nicht nur ihre andersdeutsche Kultur, sondern auch ihren Glauben, mit dem sie in den Kirchengemeinden der neuen Heimat auf Ablehnung stießen: Katholische Flüchtlinge mit Heiligenbildern und Rosenkranz kamen in evangelische Städte oder Dörfer etwa auf die Schwäbische Alb, umgekehrt fanden protestantische Vertriebene in katholischen Gemeinden Zuflucht. Zeitzeugen erinnern sich.
Eine Welle der Hilfsbereitschaft geht derzeit durch den Norden - für die Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Auch viele Kirchengemeinden stellen Wohnraum zur VerfÃügung und begleiten Familien.