German tabloid published by Axel Springer AG
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Der FC Bayern und Eintracht Frankfurt haben einen „Durchbruch“ beim Transferpoker um Nathaniel Brown erzielt – das berichtet die „Bild“-Zeitung. Bayer 04 Leverkusen hat die Ausstiegsklausel des 16 Jahre alten defensiven Mittelfeldspielers Kennet Eichhorn gezogen und ihn bis 2031 unter Vertrag genommen. In der neuen Folge „DONE DEALS – der Transfermarkt-Podcast“ sprechen die Hosts Fabian Knottnerus und Lennart Gens über die beiden Personalien. Hat Eichhorn mit dem Wechsel zur Werkself die richtige Entscheidung getroffen und ist Nathaniel Brown wirklich 60 Millionen Euro wert?
Während Russlands Machthaber Putin internationale Gäste zu einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, greift die Ukraine in Putins Heimatstadt ein Öldepot und militärische Einrichtungen an. Solche Angriffe zu diesem Anlass hat Julian Röpcke nicht erwartet. Der Journalist der Bild-Zeitung spricht mit Host Anna Engelke über die russische Flugabwehr und über die militärische Lage an der Front. Julian Röpcke war selbst häufig vor Ort und berichtet eindringlich, was er zum Beispiel in der Stadt Cherson erlebt hat. Die Menschen versuchen, mit dem Pflanzen von Bäumen russische Drohnen abzuhalten, wegen der häufigen Explosionen tragen Kinder Ohrschützer.Im Interview geht es auch um die systematischen Angriffe auf Zivilisten und z.B. die Energieinfrastruktur, mit denen Russland die Menschen mürbe machen will. Die Ukraine habe "eine unfassbare Resilienz gezeigt in den letzten Monaten", sagt Röpcke. Der Journalist rechnet nicht damit, dass Putin auf ein Angebot des ukrainischen Präsidenten eingeht. Der hatte in einem offenen Brief ein direktes Treffen vorgeschlagen, um den Krieg zu beenden. Kai Küstner erklärt, was Selenskyj mit dem Schreiben bezweckt. Unter anderem gehe es darum, Putin unter Zugzwang zu setzen sowie den USA und Donald Trump klarzumachen, dass der ukrainische Präsident den Frieden wirklich will. Außerdem schätzt Kai ein, wie (un)realistisch baldige Verhandlungen sind.Nicht nur in der Ukraine ist kein Ende des Krieges in Sicht, sondern auch im Nahen Osten. Die pro-iranische Terrormiliz Hisbollah ist nicht bereit, einer Waffenruhe mit Israel zuzustimmen. Daher ist es weiterhin fraglich, ob es zu einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran kommt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Julian Röpckehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3282470.htmlOffener Brief von Selenskij an Putinhttps://www.president.gov.ua/en/news/vidkritij-list-prezidentu-rosijskoyi-federaciyi-vid-preziden-104769Podcast-Tipp: Synapsen "Long Covid und ME/CFS bei Kinder"https://1.ard.de/Synapsen_LongCovid-KinderAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Krieg in der Ukraine, Konflikte im Nahen Osten, Krise in der Wirtschaft. Wer Nachrichten schaut bekommt schnell das Gefühl: Die Welt steht am Abgrund. Aber ist das wirklich so? Oder ist es nur die negative Berichterstattung, die diesen Eindruck vermittelt? Sind es alarmistische Überschriften, die einfach mehr Aufmerksamkeit, mehr Klicks bringen? Und welchen Anteil haben Medien an der Politikverdrossenheit vieler Menschen? Darüber spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit Paul Ronzheimer, dem stellvertretenden Chefredakteur der BILD-Zeitung. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de oder schicken Sie eine Sprachnachricht per WhatsApp an die 0151 239 694 97. Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Milliarden-Umbau für den Zivilschutz: „Deutschlands Sicherheitsplan für den Kriegsfall!“, so berichtet (hinter Bezahlschranke) die Bild-Zeitung in einem aktuellen Artikel. Von 110.000 Feldbetten und einer App, „die uns zum nächsten Bunker führt“, ist die Rede. Das Blatt beruft sich auf „exklusive“ Informationen, wonach Bundesinnenminister Alexander Dobrindt tief in die Staatskasse greifen will. Von 10 MilliardenWeiterlesen
Die Wirtschaft steht Gewehr bei Fuß. „Mercedes als Rüstungsfirma?“ und „Rollen bald Panzer mit Mercedes-Stern vom Band“, fragt die Bild-Zeitung. Und vom Mercedes-Chef heißt es: „Wir wären dazu bereit.“ In einem Interview äußert sich der 56-jährige Ola Källenius zur Beteiligung seines Konzerns im Bereich der Rüstungsindustrie. Herausgekommen ist dabei ein Interview, das zeigt: AnWeiterlesen
Das Statement von Julian Röpcke hat vor allem in den alternativen Medien für Aufsehen gesorgt. Der „Bild“-Reporter machte im April öffentlich, dass er noch in diesem Jahr die Bild-Zeitung verlassen und zu einem ukrainisch-deutschen Drohnen-Hersteller wechseln wird. Das nicht näher genannte Unternehmen soll seit 2023 operieren und zu den größten Lieferanten der Ukraine gehören.Weiterlesen
Die Journalistin Tanit Koch ist seit Mitte April in den vom NDR verantworteten Ausgaben des Reportage-Magazins "KLAR" als Moderatorin zu sehen. Das Thema dieser ersten Sendung ist "Zielscheibe Polizei: Pöbeln, Hass und Gewalt". Es geht um die Folgen von Respektlosigkeiten und körperlichen Attacken gegenüber denjenigen, die die Bevölkerung schützen sollen. Tanit Koch wurde bekannt als Chefredakteurin der Bild-Zeitung. Später war sie Geschäftsführerin bei n-tv sowie Chefredakteurin bei RTL- Deutschland. 2021 leitete sie die Wahlkampfkommunikation für den damaligen Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Vor zwei Jahren wurde sie Autorin beim Focus. Auf dem Roten Sofa wollen wir mit Tanit Koch über alte und neue Aufgaben sprechen.
Nachdem er in seiner Rolle als Redakteur bei der BILD-Zeitung massiv für die Bewaffnung der Ukraine getrommelt hat, wechselt Julian Röpcke demnächst zu einer ukrainisch-deutschen Waffenschmiede, die genau diese Bewaffnung verkauft. Bis dahin will er weiter so tun, als sei er ein unabhängiger Journalist. Diese Farce sagt viel über die deutsche Medienlandschaft. Ein Kommentar vonWeiterlesen
Im Januar 1970 wurde in Hamburg ein Polizist getötet – mitten auf der berühmten Davidwache auf der Reeperbahn. Über den Fall wurde damals viel berichtet. "Polizist in der Davidwache erschossen", titelte das "Hamburger Abendblatt", die "Bild"-Zeitung notierte "Das Protokoll des Todes". Er beschäftigte die Stadt – und seit seiner frühen Kindheit auch den ZEIT-Autor Sönke Callsen. Denn sein Vater, damals ein junger Polizist, war in jener Nacht auf der Wache und erzählte ihm oft davon. Was genau ist damals geschehen? Warum schoss plötzlich ein Mann um sich? Dazu recherchierte Söhnke Callsen nun über Monate hinweg. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen Söhnke Callsen und der Host Maria Rossbauer über den Fall. Söhnke Callsen berichtet, wie es zu den Schüssen kam, er erzählt über das Leben des getöteten Polizisten Uwe Kraack und von Heinz Saworra, dem Mann, der ihn erschoss. Es geht um die Reeperbahn in den Siebzigerjahren, die geprägt war von Prostitution und Gewalt, um die Rolle der Polizei in alledem – und darum, was dieses Ereignis mit seinem Vater und schließlich mit ihm selbst gemacht hat. Im Podcast "Elbvertiefung" sprechen die Hosts in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde. Text zur Folge: Davidwache in Hamburg: Mein Vater und die tödliche Nacht von St. Pauli [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Schüler auf den Ernstfall vorbereiten: Das will Alexander Dobrindt (55, CSU) umsetzen. Gegenüber der Bild-Zeitung sagt der Innenminister: „Zivile Verteidigung“ gehört in die Schulen.“ In den Medien scheint an diesem Vorhaben niemand Anstoß zu nehmen. Und da wird das Problem auch schnell sichtbar: Unter normalen Umständen ließe es sich leicht über „Zivilschutz“ anWeiterlesen
Der DAX rutschte unter 22.000 Punkte, Öl, Inflation und Krisenangst drückten auf die Stimmung. Für Wikifolio-Trader Christoph Gum alias CAESAR2020 ist das aber kein Grund für hektische Flucht, sondern für kühle Analyse. Sein Risikomodell schlug früh Alarm, deshalb wurde im Wikifolio "Alpha AI Leaders" Cash aufgebaut und das Portfolio teilweise abgesichert. Jetzt schaut Gum auf die Gewinner der KI-Revolution: Amazon über Anthropic, Nvidia als Infrastrukturmacht, Bloom Energy als Stromquelle für das Datencenter-Zeitalter und Micron als Speicherhebel. Seine klare Botschaft: Wer jetzt nur auf Panik und Schlagzeilen starrt, macht den alten Börsenfehler. Die aktuelle Schwäche ist für ihn kein KI-Abgesang, sondern eher eine scharfe Rabattaktion vor der nächsten Wachstumswelle. Wikifolio: Alpha AI Leaders https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfpaailead?src=search_extended&searchTerm=gum
Tanja Valérien spricht in der 92. Folge ihres Podcasts „Gespräche über Wandlung“ mit der Journalistin, Verlegerin und Chefredakteurin der Medienmarke Madame PETRA WINTER, Jahrgang 1975. In ihrem Zuhause in München – wo sie sie auch fotografiert hat – sprechen sie über ihre jungen Eltern… ihre Heimat Cloppenburg… warum sie nicht in den Kindergarten wollte… Wettkampfschwimmen, Ju-Jutsu-Training und Disziplin… sehr gute Schulnoten… Selbstbewusstsein und Selbstliebe… das Studium der politischen Wissenschaften, Journalistik und Italienisch an der Universität Hamburg… Praktika bei Welt am Sonntag, Radiostationen und als Gästebetreuerin bei der Johannes B. Kerner Show… ihre frühe erste Ehe mit nur 24 und warum sie scheiterte… Wochenendbeziehung, Entbehrungen und Lehrjahre bei BILD und GLAMOUR in München… warum sie immer die Vision hatte, an die Spitze zu kommen… Ehrgeiz, Verantwortung und Erfolg… den Posten als Chefredakteurin des Frauenmagazins COSMOPOLITAN mit 30 Mitarbeitern, der ihr bereits mit nur 29 Jahren anvertraut wurde… Liebe, zweite Hochzeit, Schwangerschaft, geplante Geburt, Kind und Karriere, Mutterliebe… ihr Organisationstalent… die wundervolle Kinderfrau… Gewissensfragen, Empathie… warum so viele Redakteurinnen keine Kinder haben… Wandlung, Gefühle und Loslassen… der Seitenwechsel nach sieben Jahren zur Modemarke S.OLIVER als Marketingleitung… das Mitwirken bei der ersten Staffel der Fernsehshows GNTM mit Heidi Klum und FASHION HERO mit Claudia Schiffer… das verlockende Angebot von Kai Diekmann als Mitglied der stellvertretenden Chefredaktion der BILD-Zeitung… das Pendeln zwischen Job in Berlin und Familie in München, Stress, Überforderung und Einsicht… Fügung, Schicksal… den Traumjob als Chefredakteurin des Luxusmagazins MADAME, den sie seit 12 Jahren mit so viel Hingabe und Leidenschaft ausübt, dass sie in der Branche wertschätzend nur noch „Madame Winter“ genannt wird… den Mut, 2021 die Medienmarke MADAME (Madame, Monsieur, Madame Arabia, Events, Produkte…) mit drei Partnern als Verlegerin zu übernehmen… Risiko, Investment, schlaflose Nächte und Zuversicht… die Dankbarkeit für ihr wundervolles Team… Zielgruppe, Zuspruch, Perfektion… ihr neuestes Projekt als Publishing Director: der genderfluide Luxustitel „T: THE NEW YORK TIMES STYLE MAGAZINE“, der im März 2026 erstmals in Deutschland als Print- und Digitalmagazin erscheint und Themen rund um Stil, Kultur, Kunst und Design behandelt… Luxus, Überfluss, Brain food, Inspiration… Nutzen und Grenzen der KI… Schönheitsoperationen, das Älterwerden, Freundinnen und Träume.
Der Fall „Schabowski“ des OVG Münster wandert zum Bundesverwaltungsgericht! Das Verfahren dreht sich um den berühmten Sprechzettel von Günther Schabowski zur Pressekonferenz vom 9.11.1989. Von wem hatte das Haus der Geschichte diesen Zettel gekauft? Ein Journalist der BILD-Zeitung verklagte das Museum auf Grundlage des presserechtlichen Auskunftsanspruchs nach Art. 5 GG. Das OVG Münster nahm einen solchen Anspruch an, unter Ablehnung und Orientierung an den Versagungsgründen des IFG und des Art. 86 DSGVO. Nun geht das Haus der Geschichte in Revision. Ab Minute (20:39) sprechen Dr. Stefan Brink und Prof. Niko Härting über das Entschließungspapier der Datenschutzkonferenz zum P20-Datenhaus, einem Bund-Länder-Projekt zur IT-Infrastruktur der Polizei. In dem Papier wird insbesondere das Fehlen einer gesetzlichen Grundlage der geplanten IT-Architektur bemängelt. Zum Schluss geht es ab Minute (30:13) um das KI-Tool Microsoft Copilot. Eigentlich dürfte Copilot auf keine als vertraulich gekennzeichneten Dateien zugreifen; ein solcher Zugriff fand dennoch statt. Stefan und Niko beleuchten die datenschutzrechtlichen Konsequenzen und landen schließlich beim Stichwort der digitalen Souveränität.
Spielmacher - Der EM-Talk mit Sebastian Hellmann und 360Media
Normalerweise dreht sich bei Spielmacher alles um Fußball – um Leidenschaft, Teamgeist und die Geschichten hinter dem Spiel. Doch manchmal lohnt sich der Blick über die Seitenlinie hinaus. In unseren Special-Folgen sprechen wir mit Menschen, die gestalten, Verantwortung übernehmen und neugierig bleiben. In dieser Folge ist Paul Ronzheimer zu Gast – Journalist, Kriegs- und Krisenreporter, stellvertretender Chefredakteur bei Bild. Einer, der von den Brennpunkten der Welt berichtet – und dessen Weg an einem Fußballplatz in Ostfriesland begann. Heute interviewt Paul die mächtigsten Menschen der Welt. Seine Karriere begann jedoch als junger Reporter bei Kickers Emden am Spielfeldrand. Er vergab Noten, obwohl er gar nicht so viel Ahnung hatte, und füllte täglich eine Seite über die dritte Liga. „Gar nicht so leicht, über Fußball zu berichten“, sagt er rückblickend. In einem interessanten Gespräch mit Sebastian Hellmann geht es um diese Anfänge, um Vereinsleben und um die Kunst des Fragens – aber auch um die berühmten „Maulwürfe“ im Fußball und darum, wie Reporter seit jeher um Informationen ringen. Außerdem verrät er, warum der Zauber eines gelungenen Podcast immer beim Zuhörer beginnt. Hellmann und Ronzheimer reden über Live-Journalismus unter Zeitdruck, Kritik und Shitstorms – aber auch über seine Zeit im männerdominierten Fußballumfeld, darüber, warum Themen wie Homosexualität im Profifußball bis heute selten offen diskutiert werden und warum Ronzheimer sein Jubel bei der Bambi-Verleihung nachträglich ein bisschen unangenehm ist. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
„Bild“-Zeitung titelt: Bundesregierung will Angriffe im Iran „ermöglichen“ AUF1-Nachrichtenchef Martin Müller-Mertens hatte es wenige Stunden nach dem Kriegsbeginn im Iran vorausgesagt: Der Schutz Israels werde bald eine große Frage in der Region sein.
Seine Heimat ist Aurich in Ostfriesland, sein Arbeitsgebiet die ganze Welt. Der Journalist Paul Ronzheimer berichtet seit mehr als zehn Jahren aus Kriegs- und Krisengebieten. Der 40-Jährige startete seine berufliche Karriere mit einem Volontariat bei der "Emder Zeitung", mittlerweile fungiert er als stellvertretender Chefredakteur der BILD-Zeitung. Besonders für seine Berichterstattung in der Ukraine wird er von Leserinnen und Lesern geschätzt und vor vier Jahren sogar als "Journalist des Jahres" ausgezeichnet. Erst kürzlich erhielt er für den Podcast, der seinen Namen trägt, den Medienpreis BAMBI in der Kategorie "Kultur", da er einen wichtigen Beitrag zur politischen Aufklärung leistet. Über seine ostfriesischen Wurzeln, Gespräche mit despotischen Machthabern und seinen Blick auf Deutschland, erzählt Paul Ronzheimer im Februar bei 3nach9.
Sind die Deutschen faul und unwillig, zu arbeiten? Man konnte einige Politiker so verstehen in den vergangenen Wochen. In der Diskussion ging es auch um die Rente. Die gibt es erst ab 67, später als das früher der Fall war. Das soll das Rentensystem stabil halten. Müssen Menschen künftig noch länger arbeiten? In den kommenden Jahren wird es immer mehr Rentner und weniger Beitragszahler geben. Die Rentenkommission der Bundesregierung denkt der Bild-Zeitung zufolge über die Rente mit 70 nach. Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Andreas Fischer mit dem Rentenforscher Axel Börsch-Supan gesprochen. Er ist Direktor des Munich Research Institute for the Economics of Aging and SHARE Analyses.
Werbung / Anzeige: Hier gehts zum Burga Sale mit Rabattcode: AUNDOHOTLINEX15 (15% auf alles im Online Shop) + „Kaufe 2 Handyhüllen, erhalte 2 gratis“-AngebotBeckenboden statt Bauchgefühl, Schulwahl statt Schulstress und Humor zwischen Öffentlichkeit und Bild-Zeitung. Anahita wird fitter mit gezieltem Training, wir sprechen über Vorsorge fürs Alter (Spoiler: der Beckenboden ist kein Trend), verlieren uns kurz in der Schulwahl unserer Kinder und merken: Gedanken sind ansteckend. Dazu Kaffeeklatsch über alles, was uns gerade bewegt – und warum Humor in der Öffentlichkeit manchmal Mut, manchmal ein dickes Fell braucht.
Since Russia launched its full-scale invasion of Ukraine, it has also escalated a shadow war against the West. Using cyberattacks, destruction of property, arson, assassinations, and information operations, Russian agents sow chaos and fear, while probing and testing capabilities and responses in the event of a broader full-scale war. In a wide-ranging conversation, host Bakhti Nishanov talks to shadow war and energy expert Benjamin Schmitt about his experiences tracking Russia's sabotage attempts across the globe. They delve into Schmitt's quest to show the world how Russia's actions affect the lives and livelihoods of people throughout the West, a journey that has taken him from Chile to the Arctic to the Baltic Sea and beyond. Read "Underwater Mayhem: Countering Threats to Energy and Critical Infrastructure Across the NATO Alliance and Beyond," here: https://kleinmanenergy.upenn.edu/research/publications/subsea-sabotage-protecting-energy-infrastructure-from-hostile-aggression/ --- Benjamin L. Schmitt is a senior fellow at the University of Pennsylvania, where he holds a joint academic appointment with the Department of Physics and Astronomy and the Kleinman Center for Energy Policy. He is also a senior fellow and the director of the graduate program at Perry World House. At Penn, Schmitt focuses on the project development and field deployment of the Simons Observatory, a new set of experimental cosmology telescopes and energy support infrastructure under construction at a high-altitude site in the Atacama Desert in northern Chile. In his joint role at Penn, he also pursues research and teaching with the Kleinman Center related to European energy security, critical infrastructure protection, export controls policies, and modern sanctions regimes. At Perry World House, Schmitt focuses on national security analysis focused on the transatlantic community and the Indo-Pacific, as well as emerging space security challenges. Previously, Schmitt was a research associate and project development scientist at the Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, where he supported the technical design, project management, and deployment of novel instrumentation and infrastructure for next-generation experimental cosmology telescopes at the South Pole. For this work, he traveled to the Amundsen-Scott South Pole Station in Antarctica in early 2020 and received the U.S. Antarctica Service Medal. Schmitt remains an affiliate of the Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics and is also an associate of the Harvard-Ukrainian Research Institute. Schmitt is a term member of the Council on Foreign Relations. He is co-founder of the Duke Space Diplomacy Lab, where he is also a fellow of Duke's Rethinking Diplomacy Program. Schmitt is also a senior fellow for Democratic Resilience at the Center for European Policy Analysis (CEPA). Previously, Schmitt served as European energy security advisor at the U.S. Department of State, where he advanced diplomatic engagement vital to the energy and national security interests of the transatlantic community, with a focus on supporting the resilience of NATO's eastern flank and Ukraine in the face of Russian malign energy activities. Schmitt has been an invited lecturer on energy, national security, and science policy at Harvard, Princeton, Stanford, Morgan Stanley Investment Management, the National Defense University, and more. He also regularly publishes in Foreign Policy, The Daily Beast, Newsweek, The Hill, Atlantic Council, and Harvard International Review. Schmitt regularly provides expert commentary for print, television, and radio, including The New York Times, The Washington Post, The Wall Street Journal, Foreign Policy, NPR's Marketplace, BBC World Service, Slate, Vox, The Sunday Telegraph, Voice of America, Deutsche Welle, Bild Zeitung, Handelsblatt, and the Kyiv Post. Schmitt is a past recipient of the Government of Poland's Amicus Poloniae Award, has been honored as "Ukraine's Friend of the Week" by the Kyiv Post, and has received both Superior and Meritorious Honor Awards from the U.S. Department of State. Before entering government, Schmitt served as a NASA Space Technology Research Fellow while pursuing doctoral research in experimental cosmology at the University of Pennsylvania. For this work, Schmitt received both M.A. and Ph.D. degrees in experimental physics from the University of Pennsylvania. Schmitt has also previously served as a U.S. Fulbright Research Fellow to the Max-Planck-Institute for Nuclear Physics in Heidelberg, Germany. Schmitt is an Eastman School of Music trained classical vocalist with multiple leading operatic roles and solo concert performances on his resume. He is also a member of the United States Golf Association. Schmitt is a proud native of Rochester, New York. He resides in Philadelphia, Pennsylvania. --- This podcast is hosted by Bakhti Nishanov and produced by Alanna Novetsky, in conjunction with the Senate Recording Studio.
Im ersten Presseclub des Jahres 2026 unterhalten sich Ali und Björn mit Christoph Fröhlich, Chefredakteur von „DAS INVESTMENT“. Seit Christoph 2023 die Chefredaktion des Branchenmagazins für Finanzdienstleister und Asset Manager übernommen hat, gibt sich das Magazin bunter und lauter – auch der Relaunch im vergangenen Jahr hat für einen frischen Look gesorgt. Die Handschrift Christophs als Reporter und Digital Native ist dabei unverkennlich: Nach einer Station bei der „Bild“-Zeitung war er rund zehn Jahre beim stern, zunächst als Redakteur für digitale Themen, später als Ressortleiter für die Bereiche Auto, Digital, Genuss, Gesundheit, Reise, Wirtschaft und Wissen. Dort entwickelte er auch digitale Storytelling-Formate. Zwei Themen haben die Runde beschäftigt: Zum einen ELTIFs, die neuen semiliquiden Fonds, die nach einem holprigen Start seit 2024 ein Hoffnungsträger der Finanzbranche sind. Viele Finanzdienstleister zeigen sich angesichts der schlechten Erfahrungen mit offenen Immobilienfonds allerdings noch zurückhaltend. Das liegt nicht nur an der begrenzten Liquidität der Langfristfonds, sondern auch an vielen Neuheiten: Das Pricing ist mitunter ambitioniert, die Renditeberechnungen (interner Zinsfuß) ungewohnt, und der Vertrieb fremdelt zudem mit der Frage, wie die Sachwerte in den Fonds eingebucht und bewertet werden. Einig war sich das Gesprächs-Trio: Es ist noch viel Aufklärung über ELTIFs nötig. Das zweite Thema, das Christoph mitbrachte, war die Frage, ob aktives und passives Management konvergieren. ETFs werden immer „aktiver“ und immer häufiger als Hülle genutzt, in die Asset Manager ihre klassischen Strategien packen, die zuvor offenen Publikumsfonds vorbehalten waren. Doch die Produktebene ist nur die eine Dimension; die andere ist, dass Big Data und quantitative Strategien immer stärker Einzug in die Welt des aktiven Managements halten. Literaturtipps gab es auch. Christoph empfiehlt das Buch „Build – ein unorthodoxer Leitfaden: Wie man Produkte erschafft und Unternehmen gründet, die es wert sind“ von Tony Fadell, der lange bei Apple an iPod und iPhone mitgearbeitet und später Nest mitgegründet hat. Björn hat sich in Vorbereitung auf die Winterpause das Buch „Das maurische Spanien. Geschichte und Kultur“ von Georg Bossong besorgt, in dem es um Kultur und Geschichte der Iberischen Halbinsel geht, die noch immer von der jahrhundertelangen islamischen Herrschaft geprägt ist. Ali hat das Buch „Devil Take the Hindmost: A History of Financial Speculation“ von Edward Chancellor wieder aus dem Bücherregal gezogen und 20 Jahre nach der Erstlektüre festgestellt, dass die Geschichte der Finanzspekulation nichts an Aktualität und Brisanz verloren hat.
Nicht erst seit Russlands Überfall auf die Ukraine wird auch um die Deutungshoheit in diesem Krieg gekämpft. Medien im Allgemeinen und den Kriegsberichterstattern im Speziellen fällt dabei eine wichtige Rolle zu. Sie versuchen, ein möglichst genaues Bild der militärischen, menschlichen, aber auch politischen Lage zu zeichnen – und das oft unter Einsatz ihres Lebens, wie jüngst bei einem Drohnenangriff auf ORF-Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz. Auch der stellvertretende Chefredakteur der BILD-Zeitung, Paul Ronzheimer, berichtet regelmäßig mitten aus dem Kriegsgeschehen. Wie unterscheiden die beiden Top-Journalisten zwischen Information und Propaganda? Was sehen sie als ihre Aufgabe als Journalisten in einem Kriegsgebiet? Und wie ordnen sie aktuell die Geschehnisse im Ukraine-Krieg ein? Das und mehr diskutieren sie am Mittwoch um 20:15 Uhr auf PULS 24 & JOYN bei “Pro & Contra” bei PULS 24-Moderatorin Gundula Geiginger. Gäste: Christian Wehrschütz, ORF-Korrespondent u.a. in der Ukraine und am Balkan Paul Ronzheimer, stv. Chefredakteur und Kriegsreporter, BILD-Zeitung Marina Weisband, Publizistin, geboren in der Ukraine und in Deutschland aufgewachsen. Ehemalige Politikerin der Piratenpartei und heute engagiert bei den Grünen Moderation: Gundula Geiginger
Er hat Liz Taylor das Frühstück gebracht, war eng mit Karl Lagerfeld befreundet, hat Caroline von Monaco vor Gericht vertreten und mehr als einmal die „Bild“-Zeitung verklagt, dessen legendärer Chefredakteur sein eigener Vater war. Matthias Prinz hat ein rasantes Leben voller Leidenschaft geführt und jetzt, im Jahr vor seinem 70. Geburtstag, ein Buch darüber geschrieben („Bis in die letzte Instanz“). In unserer Reihe „Entscheider treffen Haider“ spricht der Star-Anwalt über seine prominenten Klienten, seinen Freund Axel Springer junior – und über seine Hoffnung, eines Tages nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen zu sein.
Die Marken- und Marketingnews der KW 43 mit folgenden Themen: Der Postillon bringt eine eigene gedruckte Zeitung heraus und will damit langfristig die Bild-Zeitung herausfordern. Bei ProSieben Sat.1 räumt der neue Eigentümer Media For Europe den Vorstand komplett aus und baut Stellen ab. Knoppers positioniert sich mit „Dein Zwischendrin“ als Snack für die kleine Pause. OpenAI und Anthropic werben für ChatGPT und Claude bewusst ohne KI, um Vertrauen aufzubauen. Christoph Maria Herbst kehrt als „Stromberg“ in der Kampagne für Probonio zurück. Und die Stiftung EAR macht mit der Sesamstraße auf Elektroschrott aufmerksam. ✨
Wo Pflege ein Geschäft ist, wird der Mensch zur Ware: Hat in den Pflegeheimen von "Alloheim" der Personalmangel System? Die Daten einer geheimen Informantin legen das nahe. Lisa und Alexander vom Team Wallraff sprechen über den riesigen Datensatz, den sie analysiert haben und wie sie den Personalmangel in den Pflegeheimen der Alloheim-Kette ganz persönlich im Undercover-Einsatz erlebt haben. +++Hier geht's zur Reportage auf RTL++++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html ++++++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Themen von Minh Thu und Matthis am 15.10.2025: (00:00:00) Zugvögel: Warum die Bundespolizei wegen „Verunreinigung von Bahnanlagen“ ermittelt. (00:01:34) Wehrdienst: Welche Aspekte für Streit in der Koalition sorgen. (00:06:01) Hamas: Woran sich die Terrorgruppe beim sogenannten Friedens-Deal bisher nicht gehalten hat und ob sie ihre Waffen abgeben wird. (00:11:36) Erotik: Warum OpenAI-Chef Sam Altman eine Erotikfunktion bei ChatGPT einführen will. (00:14:09) Podcast-Tipp: Warum sich der TikToker Levi Penell von der BILD-Zeitung missverstanden gefühlt hat. Zur aktuellen Folge von „Musste durch – mit Levi und Fabi“ geht's hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/musste-durch-mit-levi-und-fabi/urn:ard:show:a029fd2f59cb52dd/ Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Europas größtes Tonstudio-Franchise wird zur Plattform für Verlagswachstum. Aus dem Bestreben heraus, eine eigene Künstlerkarriere aufzubauen, gründete Johan Jimi Prinz ein eigenes Tonstudio. Seine Prinz Studios haben sich mittlerweile zum größten Tonstudio-Franchise Europas entwickelt, mit 18 Standorten in der DACH-Region, darunter Berlin, Frankfurt, Köln und München. Im Redfield Podcast spricht er mit Alexander Schröder über seinen rasanten Weg vom Musiker und Produzenten aus Recklinghausen zum Unternehmer - über seine Zeit bei Goldmann Music von Xatar, die ihn mit Anfang Zwanzig fast in den Burn-out trieb und darüber, warum er früh gelernt hat, Musikbusiness und Unternehmertum zusammenzudenken. Prinz erklärt, wie das Franchise-Modell der Prinz Studios funktioniert, welche Rolle Standortpartner:innen übernehmen, welche Standards er in Technik und Ästhetik vorgibt – und warum er dabei trotz Wachstum bewusst auf Qualität und Haltung setzt. Außerdem geht es um den Aufbau seines Musikverlags Prinz Publishing, welcher langfristig das zentrale Standbein des Unternehmens werden soll. Prinz berichtet von Songwriting-Camps mit über 200 Beteiligten und seiner Vision, wie sich die Branche weiter professionalisieren kann. Er erklärt, wie unglaublich wichtig Netzwerken für ihn ist, warum er mit Unternehmen wie Bamboo Artists oder hyper soda zusammenarbeitet und zudem die eigenen Labelaktivitäten etabliert. Dabei wird auch klar, wie wichtig es ist, eine gute Story zu erzählen und was mit einem macht, wenn die BILD-Zeitung ihn als „König des Raps“ bezeichnet. Ein Gespräch über unbedingten Willen, unternehmerischen Drive, nachhaltige Strukturen im Musikbusiness, Vertrauen in junge Teams – und die Frage, wie man aus einer Vision eine skalierbare Plattform für die nächste Generation von Artists macht. www.prinzstudios.com www.redfield-podcast.de
Hey Freunde, in dieser Folge habe ich Marli in Berlin getroffen und wir reden unter anderem über die Hustle-Lore seines Vaters, welche Erfahrungen er als Deutsch-Türke macht, wie er es in die BILD Zeitung geschafft hat und warum er E-Scooter so hart feiert. Viel Spaß!
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 29. September 2025. Am letzten Freitag hatten Nazis aus NPD und so genannten freien Strukturen eine Mahnwache in Neumünster angemeldet. Unter dem Motto "Kinderschänder raus aus Neumünster" wollten die Nazis ab 17:30 Uhr Uhr ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda in die Öffentlichkeit tragen. In Internetveröffentlichungen wurde im Vorwege wiederholt zum verurteilten Sexualstraftäter diskutiert und gehetzt. Für die Mahnwache war verdeckt und erst eine Stunde zuvor mobilisiert worden. So kamen dann auch nicht mehr als 15 rechtsextreme Unterstützer*innen an dem Platz vor der Holstengalerie zusammen. Die Rechtsextremen wollten den Protest als unpolitischen Protest verstanden wissen. Doch die mitgebrachten "Heimat"-Flaggen zeigten eindeutig, wessen Geistes Kind man ist. Ein anwesender Antifaschist wurde umgehend kriminalisiert, indem man seine Personalien aufnahm und ihm später ein Platzverweis erteilt wurde. Heute kann sich die Boulevardpresse bestehend aus Neumünster TV, der Bild-Zeitung und der britischen Sun wieder beruhigen und über Männer berichten, die ins Gebüsch pinkeln. Es ist schon komisch, dass ein Video aus dem Handyladen am Kuhberg auf der Webseite der britischen Sun auftauchte. Das Geflecht der Boulevardmedien sorgte dafür, dass Pfefferspray in Neumünster zeitweise ausverkauft und die Angst groß war. In Leck ist übrigens 2012 eine Spontandemonstration von Anwohnern gegen einen verurteilten Sexualstraftäter in ihrer Nachbarschaft eskaliert. Neonazis besorgten sich einen Strick und versuchten sich gewaltsam Zugang zum Haus zu verschaffen, um den 18-jährigen zu lynchen. Die Themen im Fleckenhörer heute: +++ Achtung, Neumünster – wichtige Mitteilung für alle Bürgerinnen und Bürger: Stadtverwaltung plant umfassende Einsparungen – und zwar in allen sozialen Bereichen +++ Windows 10 Updates verlängert: Deutsche Umwelthilfe kritisiert fehlenden langfristigen Support und wirft Software-Giganten Täuschungsmanöver vor +++ Naturtagebuch-Wettbewerb der BUND Jugend mit großer Gewinnchance +++ Antifa-Kongress in Erfurt Musik: Rauchen (Hamburg) The Dead End Kids (Dresden/Leipzig) Keine Faxxen (Düsseldorf) Shane McGowan and the Popes (Dublin)
In der 24. Ausgabe der Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über den Vorschlag von Bodo Ramelow, dass Deutschland eine neue Nationalhymne brauche. Wir sehen das anders, wenngleich die Kinderhymne von Bertolt Brecht ihren Reiz hat. Ole erzählt außerdem von seinen Erfahrungen bei Lanz & Co. Weitere Fragen, die uns beschäftigen, drehen sich um das Thema Populismus. Gibt es den nur von rechts oder links? Kann man auch von einem Populismus der Mitte sprechen, wenn fortwährend von „wir“ die Rede ist? Danach beantworten wir Fragen zum Thema Aufklärung über ökonomische Verhältnisse: Sind Linke in Talkshows ein bisschen feige? Kann es eine linke Bild-Zeitung geben? Sind vulgäre linke Streamer aus den USA eine gute Antwort auf verlogene liberale Diskurse? Dabei geht es auch um Finanzierungsfragen: Was, wenn Linke für Krypto-Börsen Werbung machen würden? Dies und mehr gibt es in der neuen Speakeasy-Bar von „Wohlstand für Alle“ mit Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt!Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Am Sonntag starben sechs Journalisten bei einem gezielten Angriff auf ein Journalistenzelt in Gaza-Stadt. Darunter der prominente Al-Jazeera-Korrespondent und Pulitzerpreisträger Anas al-Sharif. Gezielt Journalisten zu ermorden, ist ein schweres Kriegsverbrechen, die Kritik an Israels Kriegsführung fällt dementsprechend hart aus. Eine Ausnahme macht dabei einmal mehr die deutsche BILD-Zeitung, die ihren ermordeten Al-Jazeera-Kollegen kurzerhand zum „Terroristen“Weiterlesen
Kitzler, Jan-Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
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Die Saison 2024/2025 ist beendet, der Bayer hat keinen Titel gewonnen, aber trotzdem eine herausragende Saison gespielt. Xabi Alonso verlässt den Verein in Richtung Madrid, hinterlässt aber ein großes Erbe für den neuen Mann auf der Bank, Erik ten Hag. Was bleibt? Was kommt? Was waren die besten Momente der Saison? Wie ist die Arbeit von Alonso und Rolfes zu bewerten? Das besprechen Lara, Nils und Kevin heute mit Pippo Arens von der BILD-Zeitung, der Bayer 04 seit 2008 begleitet und 13 Trainer hat kommen und gehen sehen. Wenn einer eine gebildete Meinung hat, dann er - no pun intended. Viel Spaß ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.Führung beginnt mit Gefühl: Im Podcast Führungsgefühle erfährst du, wie emotionale Intelligenz, Selbstreflexion und neue Leadership-Ansätze echte Veränderung bewirken können. Jetzt entdecken auf www.fuehrungsgefuehle.de.
Kai Diekmann war 16 Jahre an der Spitze der Bild-Zeitung und hat mit Storymachine eine PR-Agentur gegründet. Wir sprechen über gute Führung, New Work und die besten Geschäftsideen.Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel:(00:00) Intro(03:30) Wie beschreibt Kai Diekmann seinen Führungsstil?(10:00) Teams zusammenhalten in schwierigen Zeiten(18:20) Wie hat Kai Diekmanns einen Führungsstil entwickelt?(22:10) Der Einfluss von mächtigen Menschen(28:30) Wie das Silicon Valley Diekmann veränderte(37:30) Wie hat sich Diekmann als Gründer von Storymachine neu erfunnden?(44:30) Die Medienszene heute und damals(58:14) Kai Diekmanns Geschäftsidee(1:01:00) OutroMehr Kontext:In diesem Gespräch reflektiert Kai Diekmann über seine 16-jährige Führungserfahrung bei der Bild-Zeitung. Er diskutiert die Herausforderungen und Veränderungen in der Führung im digitalen Zeitalter, die Bedeutung von Fehlerkultur und Teamloyalität sowie die Notwendigkeit einer radikalen Qualitätskontrolle. Diekmann teilt auch persönliche Erfahrungen und Einsichten, die er aus Begegnungen mit mächtigen Persönlichkeiten und seiner Zeit im Silicon Valley gewonnen hat. In diesem Gespräch reflektiert Kai Diekmann über die Veränderungen im Journalismus und die Herausforderungen, die die digitale Transformation mit sich bringt. Er spricht über die Notwendigkeit von unabhängigem Journalismus, die Rolle der sozialen Medien und die Personalisierung im Journalismus. Zudem thematisiert er seinen Führungsstil und die Bedeutung von Teamarbeit in der heutigen Zeit.Keywords:Führung, Verantwortung, Fehlerkultur, Teamloyalität, Qualität, Authentizität, Silicon Valley, Medien, Bild, Kai Diekmann, Journalismus, Medien, digitale Transformation, Führung, soziale Medien, Personalisierung, Trends, Widerstand, Reflexion, Neuanfang
Tschermak, Moritz;Schertz, Christian;Krebbers, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Nach einer massiven Hetzkampagne der BILD-Zeitung hat das Arbeits- und Sozialministerium (BMAS) unter Hubertus Heil (SPD) letzten Freitag die Referentin Melanie Schweizer fristlos entlassen und ihr auch den Beamtenstatus entzogen. BMAS räumt selbst ein, dass die Maßnahme erst nach Eingang der Presseanfrage des Springer-Blattes eingeleitet wurde. Vor diesem Hintergrund wollten die NachDenkSeiten wissen, wie dasWeiterlesen
Die Nord-Stream-Pipelines sind aktuell wieder in den Schlagzeilen. Nachdem Gerüchte über eine US-amerikanische Übernahme der Pipelines durch Kauf vor Kurzem für Aufregung sorgten, meldete am 4. März 2025 die BILD-Zeitung, dass derzeit intensiv geprüft werde, welche Hebel Deutschland in der Hand habe, um ein Comeback von Nord Stream 2 zu verhindern. Immer, wennWeiterlesen
Die 12. Spezialbrigade „Asow“ der ukrainischen Nationalgarde hatte im Februar ihr internationales Bataillon in Schloss Diedersdorf bei Berlin einquartiert. Man suche nach Unterstützern, so die offizielle Begründung. Bei einem Interview der BILD-Zeitung mit dem Asow-Pressesprecher sah man in den Hintergrundbildern das Wolfsangelsymbol auf den Uniformen der Einheit, ursprünglich das Wappen der SS-Panzerdivision „Das Reich“. DieWeiterlesen
Nicole Diekmann ist Journalistin und Autorin, und wie sie immer wieder scherzhaft anmerkt, weder verwandt noch verschwägert mit Kai Diekmann, dem ehemaligen Chefredakteur der Bildzeitung. Sie war einige Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin, beschäftigt sich mit Hass im Netz. (Wdh. vom 19.11.2024)
Wie blicken Journalistinnen und Journalisten auf die Bundestagswahl? Das ist die zentrale Frage in unserem Table-Medienpanel.Wir haben vier Kolleginnen und Kollegen eingeladen: Bojan Pancevski, Chefkorrespondent des Wall Street Journal; Eva Quadbeck, Chefredakteurin des Redaktionsnetzwerks Deutschland; Paul Ronzheimer, Podcaster, Kriegskorrespondent und Vize-Chefredakteur der Bild-Zeitung, und Sara Sievert, Chefreporterin bei t-online. Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Eine gute Boulevardzeitung muss süchtig machen.“Kai Diekmann, langjähriger Bild-Chefredakteur, erklärt, warum Boulevardjournalismus oft unterschätzt wird und was ihn von „Qualitätsmedien“ unterscheidet.
„Auf Antrag von Wagenknecht-Partei: Erste Stadt beschließt Werbeverbot für Bundeswehr“ – so lautet eine aktuelle Schlagzeile der Bild-Zeitung. Endlich! Mal eine positive Nachricht. Während die Kriegstreiberei immer weiter geht, stellt die Stadt Zwickau ein unmissverständliches Stoppschild auf. Das gilt zumindest für Werbung auf städtischen Fahrzeugen. Das ist vorbildlich. Hoffentlich folgen dem viele weitereWeiterlesen
In dieser Ausgabe von Short Night erfahrt ihr weshalb die BILD Zeitung im Hause Helmut durchgerufen hat, den neuesten Klatsch und Tratsch aus dem Dschungel und warum Culcha Candelas Aura alles andere als Lit ist. Außerdem verrät euch Lena wie ihr zukünftig euer Auto fast kostenlos am Flughafen parken könnt, ihr besser keine Lampen bei Temu kaufen solltet und was Lena & David auf einer Sex-Party machen würden. Das alles und vieles mehr mit euren beiden lieblings Aluhut-Verschwörungstheoretikern Lena und David. Instagram: @lenameckel / @davidhelmut
Wie wurde bei BILD über die FTI Pleite berichtet? Warum hat BILD keine klassische Reiseredaktion? Und warum befindet sich die zweitgrößte Leserschaft der BILD im Reiseziel Mallorca? Michael Quandt ist leitender Redakteur bei der BILD und der erste HIN & WEG Podcast Gast der zum dritten Mal dabei ist! In der neuen Folge von Deutschlands meistgehörtem Touristik Podcast erzählt er von seiner Arbeit als Reise- und Kulinarikjournalist, wie sich die FIT Insolvenz bei der BILD entfaltet hat und was diese für die BILD Leserschaft bedeutet hat. Außerdem erzählt er über seinen Werdegang bei Deutschlands größter Zeitung und was ihn als Reise- und Luftfahrtliebhaber umtreibt. Im Vorspann sprechen Sven und Andy über den neuen, erneut Frauen-freien BTW-Vorstand, neue Flugverbindungen nach Asien und ob Ulli Schultz (wer immer das auch ist) vielleicht nicht doch eine eigene Reisesendung bekommen sollte. Jetzt online. Jetzt hören!
Tanja Valérien spricht mit Deutschlands bekanntestem Medienanwalt MATTHIAS PRINZ, Jahrgang 1956, in seinem Zuhause in Hamburg, wo sie ihn in seinem Garten auch fotografiert hat, über ein Leben im Rollstuhl, nachdem er 2014 beim Joggen einem Herzstillstand erlitt…die drei langen Jahre in Krankenhäusern…Hoffnung, Wehmut, Höhen und Tiefen, das Loslassen, Träume, Schicksal, Resignation...seine große Leidenschaft für Sport und das Schauspielerei…den Vater und großes Vorbild Günter Prinz, ehemaliger Chefredakteur der Bild-Zeitung und späterer Vorstand des Axel Springer Verlages…seine sehr kritische Meinung über ein Jurastudium in Deutschland…sein großer Kampf um das Persönlichkeitsrecht…seine Spitznamen "Rächer der Begehrten“ und „Robin Hood der Reichen“…die Waagschale der Justiz…Spaß mit Karl Lagerfeld…Freundschaft, Vertrauen, Talent, Erfolg...Helmut Newton gegen Alice Schwarzer…seine Mandantin Prinzessin Caroline von Hannover, die er gegen Paparazzi und Medien aus Europa und deren andauernden Eingriff in die Privatsphäre verteidigte, welche zu Präzedenzfällen bei den höchsten deutschen Gerichten sowie dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte führten…Gegendarstellungen auf Titelseiten…die notwendige Qualitätskontrolle des Journalismus...Rekordschmerzensgelder…Gleichheit der Menschen...warum die Verteidigung von Tom Cruise gegen Burda nicht zustande kam…Königshäuser, Stars und Sternchen…Geld, Honorar und Gerechtigkeit...Weinlese in Frankreich als Mittel zum Zweck…seine Arbeit in Rio de Janeiro für die Deutsch-Brasilianische Handelskammer …die lehrreiche Zeit als Assistent von Professors Hein Kötz am Institut für internationales Privat- und Prozessrecht der Universität Hamburg…das weiterführende Studium an der Harvard Law School in den USA…Sichtweise, Respekt, Herausforderung,…welche Mandanten er grundsätzlich ablehnt…Liebe auf den ersten Blick für seine Frau Alexandra von Rehlingen, mit der er vier Kinder hat…Humor, Toleranz und Milde…das geliebtes Handbike, welches ihm vor sechs Jahren Ferdinand Piëch geschenkt hat…seine Kanzlei in Hamburg und warum er nie ans aufhören denkt.
She's a Peacemaker: Kristina Lunz. 2016 arbeitete sie beim Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC an der Seite der Frauenorganisation „Sisma Mujer“ mit. Mehrere Jahre war sie für die UN in New York und Myanmar aktiv, bevor sie 2018 das Centre for Feminist Foreign Policy in Berlin gründete. Ins Rollen gebracht hatte ihre internationale Tätigkeit ein Stipendium für ein Studium in Oxford, wo sie in der Friedensforscherin Scilla Elworthy eine inspirierende Persönlichkeit und Mentorin fand. Daneben initiierte sie aber in Deutschland großen Kampagnen mit, wie „Stop Bild Sexism“ gegen den Sexismus der Bild-Zeitung oder #Ausnahmslos, die hervorhob, dass Sexualisierte Gewalt in allen Bevölkerungsgruppen noch immer viel zu präsent ist. 2016 erhielt sie dafür zusammen mit ihren Mitstreiterinnen den Clara-Zetkin-Award und 2019 schaffte sie es auf die Forbes-Liste 30 Under 30. Bei FREIHEIT DELUXE erzählt Kristina Lunz von den alltäglichen Sexismus-Erfahrungen in dem kleinen fränkischen Dorf, in dem sie aufwuchs. Sie beschreibt, wie sie schon damals die „Übergriffigkeit des Fahrlehrers“ nicht dulden wollte, die Sprache oder Durchsetzungskraft dafür aber noch fehlte. Wie die kleinen Unterdrückungen, die kleine Straflosigkeit und Normalisierung von männlicher Gewalt mit den großen Kriegen am Ende zusammenhängt, analysiert sie zusammen mit Jagoda Marinić - auch am Beispiel des Falls von Gisèle Pelicot. Nicht nur die Abgründigkeit des Falls, sondern ihre Stärke, ihre Parole „Die Scham muss die Seite wechseln“ sind es, die Frauen weltweit bewegen und die eine neue Richtung vorgeben. Eine Richtung, die auch ihre Idee von „feministische Außenpolitik“ einschlägt und den sie als Weg versteht, der nur in kleinen, „Schneckentempo-Schritten“ gegangen werden kann - an dem aber am Ende vielleicht eine friedlichere Zukunft auf uns wartet… Hier hört ihr, wo sie zum ersten Mal patriarchale Erfahrungen gemacht hat (4:27) inwiefern feministisches Denken in den letzten Jahren vielmehr zur Popkultur wurde (14:18) warum sie die Zeit bei einer kolumbianischen Frauenrechtsorganisation so geprägt hat (24:34) was aus ihrer Sicht feministische Außenpolitik ausmacht (36:39) ob er sich als konservativ bezeichnen würde (53:26) was die Kriminalisierung von Abtreibungen für Auswirkungen hat (1:06:48) welche Ideen ihr die Friedensforscherin Scilla Elworthy mitgegeben hat (1:23:53) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler und Christoph Scheffer. Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Und hier könnt ihr unseren NEWSLETTER abonnieren: https://www.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/freiheit-deluxe-podcast---der-newsletter-v1,artikel_newsletter_freiheitdeluxe-100.html
She's a Peacemaker: Kristina Lunz. 2016 arbeitete sie beim Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Gruppe FARC an der Seite der Frauenorganisation „Sisma Mujer“ mit. Mehrere Jahre war sie für die UN in New York und Myanmar aktiv, bevor sie 2018 das Centre for Feminist Foreign Policy in Berlin gründete. Ins Rollen gebracht hatte ihre internationale Tätigkeit ein Stipendium für ein Studium in Oxford, wo sie in der Friedensforscherin Scilla Elworthy eine inspirierende Persönlichkeit und Mentorin fand. Daneben initiierte sie aber in Deutschland großen Kampagnen mit, wie „Stop Bild Sexism“ gegen den Sexismus der Bild-Zeitung oder #Ausnahmslos, die hervorhob, dass Sexualisierte Gewalt in allen Bevölkerungsgruppen noch immer viel zu präsent ist. 2016 erhielt sie dafür zusammen mit ihren Mitstreiterinnen den Clara-Zetkin-Award und 2019 schaffte sie es auf die Forbes-Liste 30 Under 30. Bei FREIHEIT DELUXE erzählt Kristina Lunz von den alltäglichen Sexismus-Erfahrungen in dem kleinen fränkischen Dorf, in dem sie aufwuchs. Sie beschreibt, wie sie schon damals die „Übergriffigkeit des Fahrlehrers“ nicht dulden wollte, die Sprache oder Durchsetzungskraft dafür aber noch fehlte. Wie die kleinen Unterdrückungen, die kleine Straflosigkeit und Normalisierung von männlicher Gewalt mit den großen Kriegen am Ende zusammenhängt, analysiert sie zusammen mit Jagoda Marinić - auch am Beispiel des Falls von Gisèle Pelicot. Nicht nur die Abgründigkeit des Falls, sondern ihre Stärke, ihre Parole „Die Scham muss die Seite wechseln“ sind es, die Frauen weltweit bewegen und die eine neue Richtung vorgeben. Eine Richtung, die auch ihre Idee von „feministische Außenpolitik“ einschlägt und den sie als Weg versteht, der nur in kleinen, „Schneckentempo-Schritten“ gegangen werden kann - an dem aber am Ende vielleicht eine friedlichere Zukunft auf uns wartet… Hier hört ihr, wo sie zum ersten Mal patriarchale Erfahrungen gemacht hat (4:27) inwiefern feministisches Denken in den letzten Jahren vielmehr zur Popkultur wurde (14:18) warum sie die Zeit bei einer kolumbianischen Frauenrechtsorganisation so geprägt hat (24:34) was aus ihrer Sicht feministische Außenpolitik ausmacht (36:39) ob er sich als konservativ bezeichnen würde (53:26) was die Kriminalisierung von Abtreibungen für Auswirkungen hat (1:06:48) welche Ideen ihr die Friedensforscherin Scilla Elworthy mitgegeben hat (1:23:53) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler und Christoph Scheffer. Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Und hier könnt ihr unseren NEWSLETTER abonnieren: https://www.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/freiheit-deluxe-podcast---der-newsletter-v1,artikel_newsletter_freiheitdeluxe-100.html
In der Migrationsfrage wird der Ton immer schärfer. Selbst bei der sozialdemokratischen Innenministerin von Deutschland, Nancy Faeser. Ab Mitte September wird es an sämtlichen deutschen Grenzen Kontrollen geben. Im Raum steht die Zurückweisung von sämtlichen Geflüchteten, egal aus welchem Grund sie kommen. Beim österreichischen Außenminister sorgt das bereits für Aufregung, er sagt der Bild-Zeitung: "Österreich wird keine Personen entgegennehmen, die aus Deutschland zurückgewiesen werden." Wenn andere Länder ebenso reagieren, könnte es zu einem Dominoeffekt in ganz Europa kommen. Sind wir mittendrin in einer großen Asyl- und Migrationskrise? Darüber sprechen Deutschland-Korrespondentin Birgit Baumann und Chronikredakteurin Irene Brickner vom STANDARD im Podcast. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Wieder ist die Welt - oder zumindest Europa - zu Gast bei Freunden. Die Stimmung auf den Straßen ist so gut wie seit langem nicht mehr. Aber hilft das auch der Krisen-Regierung von Olaf Scholz?
Heute erschien in der Bild-Zeitung als Aufmacher dieser Artikel. Auf der dritten Seite geht es dann weiter im Text. Dort wird dann auch die behauptete Spionagetätigkeit von drei Deutschen für China verknüpft mit den Angriffen Putins auf „unsere“ Flugzeuge. Das ist perfekte Propaganda. Propaganda, die vermutlich bei vielen Deutschen verfängt. Wie sollten sie sich davorWeiterlesen