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1,3 Millionen Menschen wohnen in Charkiw, das in Reichweite der russischen Artillerie liegt. Die Stadt überlebt vor allem durch das Engagement der Zivilgesellschaft und eine enge Verzahnung von Behörden und privaten NGOs. Der ukrainische Ansatz gilt als Modell weltweit. Als Russland vor vier Jahren versuchte, die Ukraine mit einem raschen Angriff zu überwältigen, drangen russische Truppen bis in die Stadt Charkiw vor und konnten erst nach heftigen Strassenkämpfen zurückgeschlagen werden. Von den rund 2 Millionen Einwohnern blieben zunächst nur 300 000 Zivilisten in der Stadt zurück. Inzwischen sind wieder 1,3 Millionen Menschen in Charkiw. Wie überlebt eine Millionenstadt in Frontnähe? Das ukrainische Rezept beruht auf einer engen Vernetzung von Behörden und Zivilgesellschaft. Zahlreiche NGOs übernehmen Aufgaben, die eigentlich staatlich sind. Das NGO «Relief Coordination Centre» beispielsweise organisiert die Evakuierung von Flüchtlingen und ihre Unterbringung in der Stadt. Es hat eine interaktive Karte der Region erstellt, die Auskunft über Bevölkerung, Infrastruktur, Nahrungsmittel gibt und eine zielgenaue Hilfe ermöglicht. In der Region Charkiw sind dreitausend private NGOs registriert, in der Ukraine sogar über zehntausend. Charkiw gilt als Vorbild für die Ukraine und die Ukraine als Modell weltweit. Experten sagen, der Ukrainekrieg habe nicht nur die Kriegsführung grundlegend verändert, sondern auch die Art der humanitären Hilfe.
1,3 Millionen Menschen wohnen in Charkiw, das in Reichweite der russischen Artillerie liegt. Die Stadt überlebt vor allem durch das Engagement der Zivilgesellschaft und eine enge Verzahnung von Behörden und privaten NGOs. Der ukrainische Ansatz gilt als Modell weltweit. Als Russland vor vier Jahren versuchte, die Ukraine mit einem raschen Angriff zu überwältigen, drangen russische Truppen bis in die Stadt Charkiw vor und konnten erst nach heftigen Strassenkämpfen zurückgeschlagen werden. Von den rund 2 Millionen Einwohnern blieben zunächst nur 300 000 Zivilisten in der Stadt zurück. Inzwischen sind wieder 1,3 Millionen Menschen in Charkiw. Wie überlebt eine Millionenstadt in Frontnähe? Das ukrainische Rezept beruht auf einer engen Vernetzung von Behörden und Zivilgesellschaft. Zahlreiche NGOs übernehmen Aufgaben, die eigentlich staatlich sind. Das NGO «Relief Coordination Centre» beispielsweise organisiert die Evakuierung von Flüchtlingen und ihre Unterbringung in der Stadt. Es hat eine interaktive Karte der Region erstellt, die Auskunft über Bevölkerung, Infrastruktur, Nahrungsmittel gibt und eine zielgenaue Hilfe ermöglicht. In der Region Charkiw sind dreitausend private NGOs registriert, in der Ukraine sogar über zehntausend. Charkiw gilt als Vorbild für die Ukraine und die Ukraine als Modell weltweit. Experten sagen, der Ukrainekrieg habe nicht nur die Kriegsführung grundlegend verändert, sondern auch die Art der humanitären Hilfe.
1,3 Millionen Menschen wohnen in Charkiw, das in Reichweite der russischen Artillerie liegt. Die Stadt überlebt vor allem durch das Engagement der Zivilgesellschaft und eine enge Verzahnung von Behörden und privaten NGOs. Der ukrainische Ansatz gilt als Modell weltweit. Als Russland vor vier Jahren versuchte, die Ukraine mit einem raschen Angriff zu überwältigen, drangen russische Truppen bis in die Stadt Charkiw vor und konnten erst nach heftigen Strassenkämpfen zurückgeschlagen werden. Von den rund 2 Millionen Einwohnern blieben zunächst nur 300 000 Zivilisten in der Stadt zurück. Inzwischen sind wieder 1,3 Millionen Menschen in Charkiw. Wie überlebt eine Millionenstadt in Frontnähe? Das ukrainische Rezept beruht auf einer engen Vernetzung von Behörden und Zivilgesellschaft. Zahlreiche NGOs übernehmen Aufgaben, die eigentlich staatlich sind. Das NGO «Relief Coordination Centre» beispielsweise organisiert die Evakuierung von Flüchtlingen und ihre Unterbringung in der Stadt. Es hat eine interaktive Karte der Region erstellt, die Auskunft über Bevölkerung, Infrastruktur, Nahrungsmittel gibt und eine zielgenaue Hilfe ermöglicht. In der Region Charkiw sind dreitausend private NGOs registriert, in der Ukraine sogar über zehntausend. Charkiw gilt als Vorbild für die Ukraine und die Ukraine als Modell weltweit. Experten sagen, der Ukrainekrieg habe nicht nur die Kriegsführung grundlegend verändert, sondern auch die Art der humanitären Hilfe.
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 8. Februar 2026Mt 5,13-16Salz ist selbst keine Speise, aber ohne Salz ist jede Speise geschmacklos. Salz ist kein Nahrungsmittel, sondern ein Zusatz. Zu viel Salz macht das Essen ungenießbar, zu wenig Salz macht es fad. Auf das rechte Maß kommt es an. Das wissen alle, die kochen, und ebenso alle, die das Gekochte essen dürfen. Was will Jesus sagen, wenn er von seinen „Followern“, wie man heute sagt, seinen Jüngern, schlicht und einfach behauptet, sie seien „das Salz der Erde“?
3 Nahrungsmittel. 3 Endbuchstaben. 3 einvokalige Substantive. Was für eine Überlegung steckt nur hinter diesem tollen Titel!? Gar keine, meinst du?! Wer sagt denn so etwas??!! Dann hör doch besser selbst nach, warum die Folge so heißt, wie da steht!!??
Es gibt unzählige Ernährungsformen. Low Carb, Keto, vegan, High Protein, mediterran. Und doch scheitern viele Menschen nicht an der Auswahl der Lebensmittel, sondern am Alltag drumherum: zu häufiges Essen, zu wenig Pausen, zu viel versteckte Energie, zu viele ultrahoch verarbeitete Produkte. Genau hier setzen Ernährungsinterventionen an. Sie verändern nicht zuerst das „Was“, sondern das „Wann“, „Wie oft“, „Wie viel“ und „in welcher Qualität“. Und genau deshalb wirken sie häufig stärker als jede neue Diätidee. In dieser Abschlussfolge der HEALTH NERDS Spezialreihe schauen wir uns drei der wichtigsten Interventionen systematisch an: Intervallfasten, Kalorienzählen und Clean Eating. Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt, welche biologischen Mechanismen dahinterstecken, wie gut die wissenschaftliche Evidenz ist und wo die Grenzen liegen. Dabei wird klar: Intervallfasten ist keine Wunderwaffe, aber für viele ein wirksames Tool, um aus der Dauerernährung auszusteigen, Verdauung und Stoffwechsel zu entlasten und wieder metabolische Flexibilität zu fördern. Entscheidend ist nicht das Zeitfenster als Dogma, sondern die sinnvolle Umsetzung, inklusive ausreichender Eiweiß und Ballaststoffversorgung und mit Blick auf Stress, Schlaf und individuellen Alltag. Auch das Kalorienzählen wird neu eingeordnet. Ja, die Energiebilanz ist Physik. Aber Kalorienangaben sind Schätzwerte, die Verarbeitung ist individuell, und das Zählen kann mental belasten. Trotzdem kann es als temporäres Selbstmonitoring helfen, Portionsgrößen realistisch einzuschätzen und versteckte Überbilanzierung sichtbar zu machen. Nicht für immer, nicht für alle, aber für viele als Rekalibrierung sinnvoll. Der dritte Baustein ist Clean Eating. Keine starre wissenschaftliche Definition, aber ein klarer Kern: echte Lebensmittel statt ultrahoch verarbeiteter Produkte. Weniger versteckter Zucker, weniger industrielle Fettkombinationen, mehr Volumen, mehr Sättigung, mehr Nährstoffdichte. Und ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Getränke. Flüssige Kalorien sind für viele der größte Hebel, weil ein großer Teil des zugesetzten Zuckers über Softdrinks und gesüßte Drinks aufgenommen wird. Am Ende dieser Folge steht das große Bild: Gesundheit entsteht selten durch Extreme, sondern durch Prinzipien, die zur Biologie passen und im Alltag funktionieren. Keine Ideologie, keine perfekte Diät, sondern Werkzeuge, die helfen, Struktur in Ernährung zu bringen. Welche Intervention passt wirklich zur eigenen Lebensrealität? Warum scheitern viele an Dogmen, aber profitieren von simplen Routinen? Und welche kleine Veränderung hätte bei den meisten den größten Effekt - Essenspausen, weniger flüssige Kalorien oder bessere Lebensmittelqualität? HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
«DU BIST NICHT, WAS DU ISST» Seit 1960 gibt es 800 neue Krankheiten – und 2000 neue Lebensmittelzusätze. Wie du dennoch einen Weg zur gesunden Ernährung finden kannst, darüber spreche ich mit Harry Beck. Wir verlassen die Oberfläche der herkömmlichen Ernährungsberatung, beleuchten Hintergründe und Zusammenhänge - und geben praktische Tipps für den Alltag. In dieser Episode kannst du von den jahrzehntelangen Erfahrungen und dem fundiertem Wissen von Harry Beck profitieren! «Die Basisernährung ist das Fundament für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit», so Harry Beck, dipl. Ernährungsberater und Sportmentor. Doch gesunde Ernährung braucht Wissen, denn «du bist eben nicht, was du isst», sagt er. Wir sprechen unter anderem darüber,- warum die Basisernährung stimmen muss, ehe Supplemente wirken können,- wie wir umweltbelastete Nahrungsmittel vermeiden können, - warum Kohlenhydrate im Ausdauersport zum Mythos geworden sind- warum die Stärkung des Immunsystems im Mund und mit den Zähnen beginnt,- wie viele Proteine Ausdauersportler brauchen,- warum der Blinddarm kein Blindgänger ist,- warum Omega-3-Kapseln nicht zu empfehlen sind.... ___________Harry Beck ist auf Instagram: https://www.instagram.com/helveticpro/___________TriStory: https://tristory.news.blog/___________TriStory ist auf Instagram, Facebook und LinkedIn___________Kontakt: tristory@gmx.ch___________Die finanzielle Unterstützung von TriStory ist gerne möglich. Weitere Details hier:https://tristory.news.blog/unterstutzung/ ___________TWINT (nur in der Schweiz): + 41 79 261 60 90 – Stichwort Podcast ___________IBAN-Zahlungsinfos Empfänger: Sabine KlapperVerwendungszweck: PodcastKontonummer: 3500-5.224765.9
Begegnen Austauschen Dranbleiben - Herausforderungen auf dem Medical Medium Weg meistern
In dieser Folge sprechen wir über Streptokokken und ihre Rolle bei chronischen Erkrankungen und wiederkehrenden Beschwerden.Wir erklären, warum Streptokokken heute aus Medical-Medium-Perspektive problematischer sind als früher. Dabei geht es um den Einfluss von Antibiotika, um Anpassungsprozesse von Bakterien und um Auswirkungen auf die Darmgesundheit und unser Immunsystem.Natürlich sprechen wir auch über Lösungen: Was gibt es für Nahrungsmittel und für Nahrungsergänzungsmittel, die hilfreich sind.
Eine Welt ohne Frauen in der Landwirtschaft - unvorstellbar: Hofläden geschlossen, weniger Vielfalt auf unseren Tellern, kein Urlaub auf dem Bauernhof mehr, Familienbetriebe, die ins Wanken geraten, weil niemand mehr die unsichtbare Arbeit leistet, von Kinderbetreuung, vom Stall über den Papierkram bis zur Pflege der Angehörigen. Und weltweit: Millionen Menschen, deren Ernährungssicherheit gefährdet ist, weil ausgerechnet jene fehlen, die heute den Großteil der Nahrungsmittel anbauen.Die Gesprächspartnerinnen: Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes.https://www.landfrauen.info Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland-Korb statt freier MarktEin Kommentar von Janine Beicht. Statt Ursachen zu beheben, produziert die Politik neue Eingriffe, die Marktmechanismen verzerren. Haushalte kürzen den Konsum, während SPD und Bundesregierung mit Symbolprojekten von eigenem Versagen ablenken.Die Wurzeln der Preiskrise: Wie Politik die Teuerung schürteDeutschland ringt mit einer anhaltenden Welle steigender Lebensmittelpreise, die seit 2020 um mehr als 35 Prozent geklettert sind, wie die Verbraucherzentrale Bundesverband berichtet (1). Dieser Anstieg belastet Haushalte massiv, insbesondere jene mit geringem oder mittlerem Einkommen, und zwingt viele dazu, ihren Konsum einzuschränken. Die Umfrage aus dem Jahr 2025 enthüllt, dass 45 Prozent der Befragten auf bestimmte Produkte verzichten, weil sie zu teuer geworden sind, ein Zuwachs von sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands kommentiert:„Eine gesunde Ernährung wird immer mehr zu einer Frage des Geldbeutels. Das darf nicht sein. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen machen die hohen Lebensmittelpreise zu schaffen. Wer ohnehin schon Schwierigkeiten hatte, den Lebensmitteleinkauf zu bezahlen, hat mittlerweile keine Möglichkeiten mehr, noch weiter zu sparen.“ Ramona Pop (1)Sie weist ebenso darauf hin, dass die Preisentwicklung nicht allein auf höhere Produktionskosten zurückzuführen ist. Stattdessen profitieren Ketten und Hersteller indirekt von dieser Dynamik, während die Verbraucher leiden.Kaufkraft, Ausgaben und öffentliche WahrnehmungDer Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren an den gesamten Konsumausgaben hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Er lag 2023 bei etwa 14,4 Prozent aller Haushalte, verglichen mit 14 Prozent im Jahr 1998, basierend auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes. (2) Bei einkommensschwachen Haushalten unter 1.300 Euro monatlich stieg er von 17,5 Prozent 2018 auf 18 Prozent 2023. Gestiegene Löhne und Transferleistungen wie Grundsicherung oder Wohngeld haben die Kaufkraftlücke teilweise geschlossen, erklärt Ökonom Maximilian Stockhausen vom Institut der Deutschen Wirtschaft. (2)Dennoch empfinden 58 Prozent der Befragten der Forsa-Umfrage Sorgen wegen steigender Lebenshaltungskosten, wobei Lebensmittelpreise am stärksten wahrgenommen werden. Die geldpolitische Expertin Silke Tober vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung merkt an, dass Nahrungsmittelpreise besonders im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stünden, was zu einer Überschätzung der mittelfristigen Inflationsentwicklung führe, und dass deutsche Lebensmittelpreise im internationalen Vergleich günstig blieben. (3)...https://apolut.net/spd-will-grundnahrungsmittel-regulieren-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Billigere Nahrungsmittel und weniger Inflation: Jakob Zirm erklärt, wie die Senkung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel funktioniert und was sie bringt.
Die Autorin und Ärztin Dr. Ronja Lutz fasst die umfangreichen gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Fabrikzucker zusammen und zeichnet sechs Jahrzehnte lobbyfinanzierte Desinformation und Korruption nach. «Zucker ist die Einstiegsdroge.»Diesen Satz hörte ich zum ersten Mal, als ich im Rahmen einer einjährigen Wildnisausbildung permanent in der nordamerikanischen Wildnis lebte. Eine Gruppe von sieben Menschen wollte lernen, sich auf indigene Art und Weise in der Wildnis zurechtzufinden. Ein den gesamten Lebensstil beeinflussender Faktor war die Ernährung. Es gab keinen Zucker, kein Mehl, keine Nudeln und keinerlei verarbeitete Produkte. Nie zuvor habe ich so viel über Nahrung und ihre Auswirkungen auf meinen Körper gelernt. Dabei spielte Fabrikzucker eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund hatte ich die Ärztin, Mutter und zweite Vorsitzende der Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e. V. zu einem Gespräch über ihr aktuelles Buch «Der Welt-Zucker-Betrug» eingeladen. In diesem Buch beschreibt sie „sechs Jahrzehnte zwischen Desinformation und Korruption” rund um Fabrikzucker. Sie fasst die seit 1962 gut belegten gesundheitsschädlichen Wirkungen von Zucker zusammen und beschreibt die von der Zuckerlobby finanzierten „Strategien zur Verteidigung des Fabrikzuckers”. Dazu zählen die Erzeugung von Verwirrung sowie die Beeinflussung von Forschung, Öffentlichkeit und Politik. Angesichts der immensen Schäden und Krankheiten, die durch den übermäßigen Konsum von verarbeitetem Zucker und Auszugsmehl entstehen, wird deutlich, wie viel «Überzeugungsarbeit» in den letzten sechs Jahrzehnten geleistet werden musste, damit Zucker weiterhin als Nahrungsmittel akzeptiert und teilweise sogar empfohlen wird. Ich bespreche mit Dr. med. Ronja Lutz, wie eine Ernährung aussehen kann, die relevante Mengen von Fabrikzucker vermeidet und wie sich diese in einer «Gesellschaft auf Zucker» integrieren lässt. Zum Ende ihres Buches schreibt sie diesbezüglich: «Wir entscheiden, wie wir leben und uns ernähren wollen, nicht die Industrien, deren potenzielle Kunden wir sind und die versuchen, uns über Werbekampagnen zu suggerieren, wir bräuchten ihre Produkte, um glücklicher, zufriedener oder gesünder zu sein.» Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/welt-zucker-betrug-lutz Das Buch von Dr. Lutz: https://emu-verlag.de/Der-Welt-Zucker-Betrug/65479 Produktionskosten: ca. 1700 € Eine Screen-Talk-Produktion: https://www.screen-talk.de Weitere Produktionen ermöglichen: https://www.barucker.press/p/meine-arbeit-ermoglichen
Werbung | Exklusives Angebot für unsere Hörer: Lest das Handelsblatt 12 Monate zum halben Preis: www.handelsblatt.com/podcast50 Netflix kauft für $82,7 Mrd. den Streaming- und Filmbereich von Warner Brothers Discovery. Das traditionelle Fernsehgeschäft soll in einer separaten Transaktion ausgegliedert werden. Die Aktionäre sollen mit $23,25 in Cash und $4,50 pro Aktie in Netflix-Aktien abgefunden werden. Ein Mega-Deal, der die Branche einschneidend verändern wird. Abseits dieser Nachrichten, stehen vor allem die Ergebnisse im Fokus. Die Aktien von Ulta Beauty, Rubrik und Samsara profitieren von soliden Zahlen. DocuSign und Hewlett Packard Enterprise stehen nach den Quartalszahlen unter Druck. Wegen einer Kapitalerhöhung sehen wir bei den Aktien von SoFi vor dem Opening Abgabedruck. Um 16 Uhr MEZ wird das Dezember-Verbraucher-vertrauen der Universität von Michigan gemeldet. Der Index soll bei 52 liegen. Außerdem wird die Wall Street um die gleiche Zeit auf den September-PCE achten. Der Inflationsindikator soll im Vergleich zum Vorjahr und Vormonat um 2,8% und 0,3% gestiegen sein. Die Kernrate, die weder Nahrungsmittel noch Energie beinhaltet, soll um 2,9% und 0,2% gestiegen sein. An einer Zinssenkung in der kommenden Woche werden die Daten nichts ändern. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ +++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_Ad_Alliance_approved.pdf +++ Der Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance. Die allgemeinen Datenschutzrichtlinien der Ad Alliance finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Die Ad Alliance verarbeitet im Zusammenhang mit dem Angebot die Podcasts-Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum
Im Ringen um einen Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs gibt es Fortschritte. Bei Gesprächen in Genf haben die USA und die Ukraine gemeinsam einen neuen Entwurf erstellt. Wie die Verhandlungen bei den Ukrainerinnen und Ukrainer ankommen, erklärt Daniela Prugger, freie Journalistin in Kiew. · Sie haben Hustensirup getrunken und sind daran gestorben: In Indien erschüttert der Tod von 20 Kindern das Land. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO ist alarmiert. Denn: Indien gilt als Apotheke der Welt und beliefert andere Länder mit günstigen Medikamenten. Südasien-Korrespondentin Maren Peters über die Hintergründe. · Schweizer Soldatinnen und Soldaten sollen wieder Munition mit nach Hause nehmen. So will es die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats und will damit einen Parlamentsentscheid aus dem Jahr 2007 rückgängig machen. Was hat sich seit der Verbannung der Taschenmunution aus den Haushalten verändert? Antworten von Kriminologin Nora Markwalder. · PFAS landen vor allem übers Essen in unserem Körper. Kürzlich zeigte ein Bericht auf, welche Nahrungsmittel in der Schweiz besonders mit den Ewigkeitschemikalien belastet sind. Wie es in unseren Nachbarländern ausschaut, erklärt der ETH-Chemiker Martin Scheringer.
Im Osten Polens hat sich auf einer strategisch wichtigen Bahnlinie zwischen Warschau und Lublin eine Explosion ereignet. Die Regierung geht davon aus, dass der Anschlag einem Zug galt. Was ist bislang bekannt über den Vorfall? Weitere Themen: Erstmals liegt eine Untersuchung darüber vor, wie hoch tierische Nahrungsmittel in der Schweiz mit den Ewigkeitschemikalien PFAS belastet sind. Die geltenden Grenzwerte wurden laut der Studie grösstenteils eingehalten. Doch es gibt Ausnahmen. Das Tessiner Parlament entscheidet über eine Anzeigepflicht bei Missbrauch in der Kirche. Kirchenverantwortliche müssten demnach jeden Missbrauchsfall – und auch jeden Verdacht – innerhalb von 30 Tagen den Strafverfolgungsbehörden melden. Ein Novum in der Schweiz.
Die Wall Street bleibt nervös, mit einer insgesamt uneinheitlichen Tendenz. Google steht im Mittelpunkt: Der Einstieg von Berkshire Hathway fachen den Wert genauso an, wie der anstehende Launch von Gemini 3.0. Außerdem plant Trump die Zölle auf einige Nahrungsmittel zu senken. Laut Barron's könnte Starbucks und Chipotle profitieren. Aramark steht nach den flauen Zahlen und Aussichten unter Druck. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Futures waren einige Stunden vor Handelsstart stark im Plus, haben die gesamten Gewinne vor dem Start abgegeben. Seit Anfang September ging es an einem Montag im Nasdaq 100 zumeist bergauf. Wer nur an dem Tag in dem Index investiert war, blickt seit Anfang September auf eine Performance von 11%. Die Aktien von Google stehen weiterhin im Fokus. Berkshire Hathaway hat während des dritten Quartals eine rund $4 Mrd. Beteiligung aufgebaut. Bill Ackman von Pershing Square hat 6,3 Millionen Aktien in den Alphabet Class C-Aktien gehalten, und die Anteile an den Alphabet Class-A Aktien von 5,4 auf 4,8 Millionen gesenkt. Diese Woche soll Gemini 3 von Google an den Start gehen. Einige glauben, dass man damit OpenAI und Anthropic überholen wird. Dass Donald Trump die Zölle auf diverse Nahrungsmittel senken wird, könnte den Aktien der Restaurant- und Getränke-Bereich zugutekommen. Barron's nennt Starbucks, Chipotle, Cheesecake Factory und Keurig Dr. Pepper als Gewinner. Aramark ist auf den Betrieb von Cafeterias und Lebensmittel für Restaurants und im Unterhaltungsbereich etabliert. Die Aktie ist nach verfehlten Zahlen und Aussichten unter Druck. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ +++ Hinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_Ad_Alliance_approved.pdf +++ Der Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance. Die allgemeinen Datenschutzrichtlinien der Ad Alliance finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Die Ad Alliance verarbeitet im Zusammenhang mit dem Angebot die Podcasts-Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum
US-Präsident Donald Trump hat Einfuhrzölle auf Kaffee, Rindfleisch und Dutzende weitere landwirtschaftliche Produkte und Nahrungsmittel gesenkt. Und zwar per sofort oder sogar rückwirkend. Wie es zu diesem überraschenden Entscheid kam. (00:00) Intro und Schlagzeilen (00:57) Donald Trump macht Ausnahmen bei seinen Gegenzöllen (05:55) Nachrichtenübersicht (11:51) Welche Folgen die Zoll-Absprache mit den USA für die Schweiz hat (18:00) Beim EU-Vertragspaket gehen die Meinungen der Mitte auseinander (21:45) Bisher herrscht an der Klimakonferenz eine konstruktive Stimmung
Wie wir uns ernähren hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit und auf die Umwelt. Jana, Mona und Robert wollen in der Sondersendung „Besser essen! - das neuneinhalb-Spezial“ herausfinden, wie sie sich nicht nur gesund, sondern auch umwelt- und klimafreundlicher ernähren können.
Raphael Rohner:Es geht um Geld, um richtig, richtig viel Geld. Eigentlich müsste man meinen, dass jeder und jede in der Schweiz früher oder später über Nacht ein paar hundert Millionen Franken mehr auf seinem Konto hat und dann in Saus und Braus leben könnte. Zumindest wenn wir den Gegnerinnen und Gegnern der neuen Juso-Initiative zuhören, dann bekommt man das Gefühl, dass viele Leute von dieser neuen Initiative betroffen sind. Das ist aber nicht so. Nur wenige Leute haben überhaupt so viel Geld, dass sie zur Kasse beten würden. Ein durchaus emotionales Thema, wie immer, wenn es ums Geld geht. Ihr hört hinter der Schlagzeile diesen Podcast von CH Media. Am Mikrofon Raphael Rohner. Bei mir im Studio ist Politchefin von CH Media Doris Kleck. Worum geht es bei dieser Initiative genau? Doris Kleck:Die Juso will mit ihrer Initiative, dass grosse Erbschaften bestürzt werden. Genau geht es um Erbschaften ab 50 Mio. Franken. Für diese soll ein Steuersatz von 50% gelten. Ich kann ein Beispiel machen. Wenn du 60 Mio. Franken erbst, dann ist das 10 Mio. über einem Freibetrag. Dann müsstest du 50% auf 10 Mio. zahlen. Das heisst, du würdest eine Erbschaftsteuer von 5 Mio. entrichten müssen. Findest du nicht so viel? Wenn sie 1 Mio. sind, dann musst du die Hälfte von 950 Mio. steuern. Dann sind wir bei 475 Mio. Franken. Das ist der eine Teil. Die Juso will eine nationale Erbschaftsteuer-Initiative einführen. Bis jetzt haben wir kantonale Erbschaftsteuern. Die sind kantonal geregelt. Das Zweite ist, weil die Juso sagt, sie will, dass die Einnahmen für die Bekämpfung der Klimakrise und den besseren Klimaschutz verwendet werden. Die zusätzlichen Einnahmen wären zweckbund. Das sind die zwei Ziele der Initiative. Darum heisst sie auch «Initiative für eine Zukunft». Raphael Rohner:«Initiative für eine Zukunft». Das ist spannend. Wie viele Leute werden betroffen? Du hast gesagt, wenn ich jetzt so viel erbe, was wahrscheinlich nicht passieren würde, wirst du so viel Geld erben? Doris Kleck:Nein, ich werde auch nicht so viel Geld erben. Ich bin nicht direkt betroffen von dieser Initiative. Laut Steuerverwaltung sind 2500 Personen direkt betroffen. In der Schweiz leben 2500 Personen mit einem Vermögen von über 50 Mio. Franken. Aber diese Initiative wird indirekte Effekte haben. Das ist ein grosser Streitpunkt zwischen Befürworter und Gegner. Der Bund geht davon aus, dass ein grosser Teil der «Superreichen», wie die Juso sagt, wegziehen würde. Damit würden andere Einnahmen fehlen. Die Supervermögen zahlen Einkommensteuern und heute schon Vermögensteuern. Raphael Rohner:Ist es nicht so, dass die «Superreichen» zum Teil auch pauschal besteuert werden und keine grosse Wertschöpfung auf unsere Gesellschaft haben? Doris Kleck:Das ist etwas anderes. Nicht alle «Superreichen» werden pauschal besteuert. Vor allem nicht die Schweizer. Peter Spuler wird nicht pauschal besteuert in der Schweiz. Auch Willi Michel nicht. Pauschal besteuert werden können nur Ausländer. Die haben keinen Job oder Arbeitseinkommen mehr in der Schweiz. Darum werden sie nach Aufwand besteuert. Das ist etwas, was die Juso kritisiert. Die pauschal Besteuerten sind superreich und haben ein Vermögen auf der ganzen Welt. Das hat man bei den Datengrundlagen nicht berücksichtigt, dass es die pauschal Besteuerten auch gibt. Das Problem ist, dass die Kantone keinen Zugriff auf die Daten haben. Die werden nach Aufwand besteuert. Was man davon ausgehen kann, die pauschal Besteuerten kommen in die Schweiz, um Steuern zu sparen. Das sind extrem mobile Personen. Die haben drei Wohnsitze. Einen in Italien, einen in Dubai, einen irgendwo. Das sind auch Leute, die zum Steueroptimieren kommen. Das sind auch die ersten, die weg sind. Raphael Rohner:Aber es sind wahrscheinlich auch nicht die, die etwas vererben. Doris Kleck:Heute ist es in der Schweiz bei den kantonalen Erbschaftssteuern, dass du als Erbe bezahlst. Bei dieser Initiative wäre es so, dass der Erblasser, der besteuert wird, auf einem Nachlass erhoben wird. Das stimmt. Wenn ein pauschal Besteuerter mit einem Vermögen von 2 Mrd. in der Schweiz sterben würde, ist die Vorstellung, dass sein Nachlass, sein Vermögen von den 2 Mrd. in der Schweiz besteuert wird. Auch wenn seine Erben auf der ganzen Welt verteilt werden. Das ist ein anderer Mechanismus, wie die Erbschaftssteuer berechnet wird. Raphael Rohner:Wie gefährlich ist die Initiative wirklich? Doris Kleck:Die Gegner dieser Initiative sagen, sie treffe v.a. Unternehmer. Unternehmer haben ihr Vermögen. Das liegt nicht einfach auf dem Bankkonto. Das haben sie investiert in ein Unternehmen, in Anlagen, das ist Betriebsvermögen. Sie sagen, wenn wir die Erbschaftssteuer entrichten müssten, müssten wir die Unternehmen verkaufen, damit die Erbschaftssteuer bezahlt werden könnte. Das ist das eine. Wieso sich v.a. die in der Schweiz verankerten Unternehmen wehren, ich weiss nicht, vor einem Jahr oder im Sommer sagte Peter Spuler, der Bahnunternehmer aus Thurgau, er überlege sich schon wegzuziehen wegen dieser Initiative. Diese Initiative löste bei vielen reichen Leuten Nervosität aus. Das ist das eine. Das andere ist, wieso wir indirekt von diesen Unternehmen betroffen wären, wenn diese superreichen weggehen und Bund und Kantone andere Einnahmen fehlen. Die Schweiz hat z.B. eine recht hohe Vermögensteuer. Ich glaube, 1% der top Haushalte, der reichsten Haushalte, zahlen auf Vermögensteuer in der Schweiz. Sie bringt ca. 9 Mrd. Fr. ein. Das ist eine Steuer, die die Kantone sehr gerne haben, weil sie sehr konstant und gut berechenbar ist. 1% der vermögendsten Haushalte in der Schweiz zahlen 51% der Vermögensteuer. Die 5% der reichsten Haushalte zahlen sogar 87% der Vermögensteuer. Raphael Rohner:Also ein Haufen Geld, das am Schluss fehlen könnte. Doris Kleck:Genau. Die Schweiz hat eine hohe Progression bei den Einkommen. Raphael Rohner:Was heisst Progression? Doris Kleck:Je reicher du bist, desto grösser ist der Anteil des Einkommens, den du steuern zahlen musst. Je reicher, desto mehr beteiligst du dich an der Finanzierung des öffentlichen Lebens. Die Angst der Gegner ist auch, dass ein Teilhalt dieser Einnahmen wegfallen würde. Es gibt konservative Schätzungen des Bundes. Sie gehen davon aus, dass der Schweiz 1,3 bis 1,7 Mrd. Fr. entgehen würde, wenn diese Initiative angenommen wird. Die Frage ist, wie die Finanzierungslücke entdeckt wird, die entsteht. Es ist befürchtet, dass wir als Mittelstand geschröpft werden, wenn die Reichen weggehen. Die JUSO sagt, das sei alles Angstmacherei. Es ist doch ganz einfach. Je höher die Steuern sind, desto höher sind die Einnahmen. Raphael Rohner:Aber die JUSO sagt, dass umso mehr solche Steuern erhoben werden, umso mehr Geld reinkommt. Sie haben ja auch die Zahlen. Das zeigt mir auch der Rundschau, der heftig diskutiert wurde. Gibt es nicht auch mehr Geld, wenn man mehr Steuern einzieht? Doris Kleck:Bei den Steuern spricht man von Elastizität. Dieses Konzept gibt es auch in anderen Bereichen der Ökonomie. Du kannst die Steuern bis zu einem gewissen Grad erhöhen. Dann gibt es vielleicht höhere Einnahmen. Aber irgendwann kommt der Effekt, dass die Leute ihr Verhalten anpassen. Wenn du einen Steuersatz von 50 % hast, kannst du davon ausgehen, dass sie reichen. Sie haben auch die Mittel dazu, dass sie ihr Verhalten anpassen. Du kannst die Leute ja nicht in der Schweiz physisch festhalten. Die JUSO sagt, dass der Bundesrat schauen kann, dass die Steuern nicht umgehen. Aber du kannst diesen Leuten nicht den Pass wegnehmen und sagen, sie dürften nicht auswandern. Das geht einfach nicht. Wir haben keine Kapitalkontrolle. Auch wenn jemand von diesen Reichen auswandert, kann es sein, dass er wegen etwas anderem geht, weil er heiratet oder den Guggen war. Und gar nicht wegen dieser Erbschaftssteuer. Es ist extrem schwierig, das zu verhindern. Der Bund hat diese Elastizität auch berechnen lassen. Marius Brühlhardt, der Ökonom aus Lausanne, kennt sich wahrscheinlich am besten in der Schweiz mit den Erbschaftssteuern aus. Er ist ein Befürworter einer moderaten Erbschaftssteuer. Aber er kam auch zum Schluss, dass viele ihr Verhalten anpassen würden und weggehen würden. Ich würde sagen, das ist ein unverdächtiger Kronzeuge auf der Seite des Bundes. Raphael Rohner:Aber wie schlimm wäre es, wenn die reichen Leute gehen würden? Da würden sie viel Geld fehlen. Andererseits kommen sie vielleicht auch mehr Leute her, weil sie finden, es sei ein faires System. Doris Kleck:Boah, das glaube ich nicht. Sie könnten ja schon heute kommen und sagen, die Vermögenssteuer ist weltweit nicht verbreitet. Wenn jemand gerne Steuern zahlen will, ist es nicht so, dass die Schweiz die Reichen überhaupt nicht hart anlangt oder ihnen das Geld nicht nimmt. Die Schweiz hat auch hohe Steuern für vermögende Personen. Und wenn jemand findet, er würde gerne Vermögenssteuer zahlen, ist er da herzlich willkommen. Raphael Rohner:Fassen wir nochmals schnell zusammen. Die JUSO verlangt bei ihrer neuen Initiative, dass bei Erbschaften über 50 Mio. Fr. die Hälfte des Betrags an Bund geht. Und das Geld wird nicht für etwas ausgehen wie für Bildung. Nein, das Geld ist zweckgebunden und soll in den Klimaschutz fliessen. Schnell einen Blick auf die Befürworter. Welche Argumente haben sie? Haben sie auch gute Argumente für diese Initiative? Wie siehst du das? Doris Kleck:Sie sagen, die Reichen seien diejenigen, die unser Klima, unsere Umwelt kaputt machen. Und die sollen jetzt auch zahlen. Sie verbinden die Vermögensungleichheiten, die es gibt, die auch zunimmt, auch in der Schweiz. Das ist etwas, das sie anprangern. Und das Zweite ist die Klimakrise und der ganze Klimawandel. Und sie verbinden diese zwei Elemente. Sie sagen, die Reichen mit ihren Yachten und Privatschätzen verursachen mehr CO2-Emissionen. Und darum sollen sie auch für den Klimaschutz aufkommen. Das ist ihr Argument. Es ist tatsächlich so, wenn du reich bist, kannst du mehr konsumieren. Raphael Rohner:Aber es ist schon etwas so. Die reichen Leute mit ihren Yachten sorgen einfach auch beweisenermassen dafür, für eine grössere Umweltbelastung, für eine grössere Umweltzerstörung und für einen grösseren CO2-Ausstoss. Es ist ja eigentlich so. Dazu gibt es Fakten. Doris Kleck:Ja gut, es gibt verschiedene Studien. Ich gebe dir grundsätzlich recht. Je reicher du bist, desto mehr konsumierst du, fliegst du, hast du einen grösseren CO2-Ausstoss. Was aber interessant ist, die reichen Leute für den Franken, den sie konsumieren, ist der grösste Teil. Sie konsumieren nachhaltiger, als wahrscheinlich du und ich oder irgendjemand, der wenig Geld hat. Weil sie sich auch mehr leisten können. Sie gehen dann wahrscheinlich in den Naturwiegenposten oder das Biofleisch zum Beispiel zum Nahrungsmittel nehmen. Oder sie kaufen nachhaltiger produzierte Kleider, weil sie einfach teurer sind. Raphael Rohner:Aber dafür dreimal im Jahr neue Kleider? Doris Kleck:Das ist die Frage. Es gibt auch viele, die nicht so viel Geld haben, die dreimal im Jahr neue Kleider kaufen. Einfach billige Produkte aus China, die überhaupt nicht nachhaltig sind. Ich finde, ich warne einfach davon, zum... Ich meine, es ist auch extrem polemisch. Die haben einfach alle Yachts und Yachten und Privatjet und unbestritten, wenn man mehr Geld hat, konsumiert man mehr, aber man konsumiert vielleicht auch nachhaltiger. Das ist das eine. Und was mich etwas stört, ist, der Bund gibt 2 Mrd. pro Jahr für Klimaschutzmassnahmen aus. Zum Beispiel, wenn du dein Haus sanieren möchtest oder deine Höhenheizung ersetzen möchtest, kannst du dir Subventionen abholen. Es passiert einiges in diesem Bereich. Jetzt kann man sagen, 2 Mrd. ist uns zu wenig. Aber diese 2 Mrd. kommen aus dem Haushalt. Es sind Steuereinnahmen, die man dafür braucht. Und wer zahlt mehr Steuern? Das sind wieder die Reichen und die Vermögenden. Sie beteiligen sich heute überproportional an diesen Ausgaben für den Klimaschutz. Das passiert schon. Raphael Rohner:Braucht diese Initiative deiner Meinung nach gar nicht? Doris Kleck:Ich finde, diese Initiative hat Nebeneffekte, die nicht cool sind, die nicht gut sind. Ich finde, man sollte Unternehmertum in der Schweiz nicht anbürgen. Ich finde, die Vorstellungen der Juso sind einfach. Sie haben das Gefühl, wenn man die Unternehmen nichts für den Klimaschutz macht. Ich glaube, der Staat muss molenkend eingreifen und Klimaschutzmassnahmen fördern. Aber die Juso stellt alles am Pranger, wie wenn jedes Unternehmen und jeder Unternehmer extrem klimaschädigend wäre. Dass der Staat das besser könnte, das glaube ich nicht. Ich meine nur das Weltbild, das sie haben. Es schwirren auch Umsetzungsmassnahmen herum. Es gibt ein Papier der SP-Fraktion oder der Fraktion Spitze, das sagt, wir wollen gar nicht Familienunternehmen zerstören. Wir können das anders machen. Sie haben einen Vorschlag, dass sie die Unternehmen-Aktien dem Staat abgeben. Raphael Rohner:Das wäre eine Enteignung. Doris Kleck:Ja, bei aller Liebe, das ist wie Planwirtschaft pur. Dass der Staat, vielleicht ist das Geld besser, wenn das Geld im Unternehmen bleibt und das Unternehmen sich klimafreundlich verhält. Dort die Transformation investieren. Ich weiss nicht, ob du die Rundschau geschaut hast. Dort wurde die Juso-Präsidentin Hostetmana gefragt, wie sie sich die neue Wirtschaft vorstellt. Die Juso will nicht nur den Klimawandel bekämpfen, sondern sie will einen Totalumbau der Wirtschaft. Raphael Rohner:Das habe ich gesehen. Doris Kleck:Dann sagt sie, sie wollen weg vom Turbo-Kapitalismus, und wir wollen eine nachhaltigere Wirtschaft. Zum Beispiel müssen nachhaltige Sektoren wie der Care-Sektor massiv ausgebaut werden. Care-Arbeit ist wahrscheinlich die Kita-Betreuer und die ganze Pflege. Unsere Wirtschaft oder unsere Gesellschaft kann nicht bestehen, indem wir einfach mehr Leute... Ich sage nicht, dass der Care-Sektor nicht wichtig ist, aber wir können ja nicht die Leute einfach für den Care-Sektor ausbilden. Das kann auch nicht unsere Wirtschaft sein. Wir müssen ja Wertschöpfung erwirtschaften. Es ist auch ein komisches Bild, dass wenn ein paar Leute reicher werden, dass alle anderen ärmer werden. Sie machen einfach Milchbüchelrechnungen, die nicht stimmen. Sie haben wirklich ein komisches Bild unserer Wirtschaft. Ich glaube, das ist so... Ja... Das finde ich schwierig an dieser Initiative. Raphael Rohner:Was hättest du anders formuliert, wenn du diese Initiative lanciert hättest? Doris Kleck:Ich meine, die Diskussion über die Erbschaft steuert sich immer wieder. Die Kantone hatten früher noch höhere Erbschaftssteuern. Respektive sie haben früher noch Kinder noch bezahlen lassen. Viele Kantone sind davon weggekommen. Ich glaube ausser Kanton Waadt und Kanton Jura. Es kann funktionieren mit einer Erbschaftssteuer. Unsere Wirtschaft bricht nicht zusammen, aber dann muss es ein sehr moderater Satz sein. 50% ist wirklich einfach... Ja, das ist wirklich einfach so viel. Das funktioniert so nicht. Wenn man eine solche Steuer erhebt, gibt es viele negative Effekte. Die Initiative kann uns dazu bewegen, dass wir uns überlegen, wie unser Steuersystem aussehen würde, wenn wir es auf der grünen Wiese bauen würden. Raphael Rohner:Also komplett neu. Doris Kleck:Komplett neu. Dann kann man sich schon überlegen, wie es nicht sein würde, eine moderate Erbschaftsteuer zu haben. Aber dann muss man sich auch überlegen, wie sich das mit unserer Vermögenssteuer vertreibt. Vermögenssteuer ist von den Unternehmern auch nicht geliebt, weil es an der Substanz zerrt. Könnte man eine neue Mischform machen, eine moderate Erbschaftsteuer, um die Vermögenssteuer zu senken? Man könnte sich auch überlegen, ob es sinnvoll ist, immer nur unsere Mehrwertsteuer zu erhöhen. Raphael Rohner:Das wäre ein Ansatz. Doris Kleck:Da bin ich auch nicht sicher. Das Problem ist einfach, es gibt verschiedene Argumente für und gegen jede Steuer. Bei den Vermögenssteuern ist es so, dass die Kantone es sehr gerne haben, weil sie konstant fliessen. Bei den Erbschaften wird es viel volatiler, weil du nicht weisst, wenn in deinem Kanton eine hohe Erbschaft anfällt. So gibt es immer dafür und dann wieder. Ich finde es eine tolle, theoretische Überlegungsschiebung, ein neues Steuersystem zu schaffen. Aber wir sind nicht an diesem Punkt. Raphael Rohner:Wir sind an dem Punkt, wo es darum geht, ob wir die Juso-Initiative annehmen oder ablehnen. Danke für das Gespräch. Doris Kleck:Danke für die Einladung. Tschüss.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten Thema heute: Trauminsel Mallorca – Teil 2 – Der Osten der Insel Foto: Michael Weyland In unserem Themenschwerpunkt Mallorca haben wir im ersten Teil Tipps zur Anreise, zur Mobilität auf der Insel und zur Unterkunft gegeben. Dass wir in Colonia Sant Jordi verdankten wir dem Insidertipp eines Dauerurlaubers auf der Insel, diesen Tipp geben wir genauso weiter. Foto: Michael Weyland Der Reisetipp: Sant Jordi liegt wie bereits erwähnt grade mal 45 Autominuten vom Flughafen entfernt, aber erfreulich weit weg von Ballermann und Co. - fast an der südlichsten Spitze der Insel in der Gemeinde Ses Salines. Von dort aus haben wir die Insel 10 Tage lang ohne Stress erkundet. Aufgrund der Lage von Sant Jordi empfiehlt es sich, zuerst an der Ostküste der Insel entlang zu fahren. Starten sollte man aber mit einem kurzen Trip in den südlichen Teil, zum 1863 erbauten Leuchtturm Far des Cap de ses Salines. Er liegt an der südlichsten Spitze der Insel, Luftlinie 7,5 Kilometer entfernt, mit dem Auto dauert es eine allerdings gute halbe Stunde. Foto: Michael Weyland Von dort geht es dann weiter in Richtung Norden, wir empfehlen als nächsten Stopp das gut 15 Minuten entfernte Santanyí, einen authentischen mallorquinischen Ort. Ideal für einen Besuch ist der Samstag. Dann ist Markttag in der Stadt, man sollte nicht zu spät dort sein, wenn man noch einen Parkplatz bekommen will. So bietet sich auch ein Frühstück in einem der Cafés rund um einen der schönsten Märkte der Insel an. Für essenstechnische Selbstversorger DIE Gelegenheit, landestypische Nahrungsmittel zu kaufen. Foto: Michael Weyland Weiter geht es für rund 25 Minuten in Richtung Norden nach Cala d'Or , zu gut Deutsch, die „goldene Bucht“, mit einem kurzen Zwischenstopp am Hafen von Porto Petro, einem kleinen Hafenort mit gerade einmal 500 Einwohnern. Hier kann man am kleinen Yachthafen spazierengehen, sich einen café con leche gönnen und einen Blick auf die eine oder andere Yacht werfen. Die Fans von größeren Yachten sollten allerdings gleich nach Cala d'Or weiterfahren. Foto: Michael Weyland Mit rund 600 Liegeplätzen kann man den Ort neben Palma, Port Adriano oder Andratx – zu den größeren und luxuriöseren Marinas zählen. Die meist zweistöckigen Gebäude haben fast immer eine weiß getünchte Fassade, die Architektur erinnert an Ibiza und so ist es auch gedacht. Nun können Sie sich entweder auf den rund 40-minütigen Rückweg nach Sant Jordi machen oder über Porto Cristo und Cala Millor bis hoch in den Norden der Insel fahren. Dann dauert die Rückfahrt ca. eine Stunde. Auch nicht die Welt! Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Heute spreche ich mit Julia, einer ehemaligen Teilnehmerin meines 'Lifestyle Schlank' Programms. Julia ist 39 Jahre alt und fühlt sich schon seit ihrem 9. Lebensjahr zu dick. Schon in diesem jungen Alter begann sie gemeinsam mit einer Freundin, ihre Körper zu vergleichen und zu bewerten. Mit 11 Jahren begann sie dann völlig unbegründet – denn aus heutiger Sicht weiß sie, dass sie eigentlich nie zu dick war – ihre Diätkarriere. Durch das frühe Starten mit Diäten lernt sie nie einen normalen Umgang mit Essen, sondern entwickelte das für Diäten typische Schwarz-Weiß-Denken, was oft in großen Essanfällen endete, besonders dann, wenn sie zuckerhaltige Nahrungsmittel zu sich nahm. Sie versuchte, ihren Zuckerkonsum zu normalisieren, was ihr jedoch nicht gelang. Jedes Mal, wenn sie Zucker zu sich nahm, führte das zu einem Essanfall. Im Programm erkannte sie erstmalig, dass sie süchtig nach Zucker ist, und entwickelte eine Strategie, wie sie mit dieser Sucht umgehen möchte. Wie diese Strategie aussieht und welche Erkenntnisse Julia während des Programms noch gewonnen hat, erfährst du in diesem Interview. Ich wünsche dir wie immer viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören. PS: Ich freue mich auch immer sehr über eine positive Bewertung von euch.
Wir stehen in einem riesigen Röhrensystem. Und das befindet sich in einer Glashalle – einer Art Gewächshaus – nahe der Kleinstadt Klötze in der Altmark. Wir haben so etwas noch nie gesehen. Und es genau hier auf einer Wiese in der Altmark zu finden, überrascht uns. In kilometerlangen Glasröhren wachsen Algen, die geerntet werden. Bisher kennen wir die Altmark eher als eine Region, in der Spargel, Kartoffeln oder Getreide wachsen. Aber Algen? Das klingt zwar verrückt – aber warum genau hier Wissenschaftler auf die Idee gekommen sind, Algen anzubauen, erfahren wir bei unserem Besuch. Und wir erfahren, was man aus Algen so alles machen kann und warum die kleinen grünen Organismen sogar die Zukunft unserer Ernährung sein können - eine Art Superfood. Wir sind Björn Menzel und Pierre Gehmlich und wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge.
Unter Anaphylaxie versteht man eine akute systemische Reaktion mit Symptomen einer allergischen Sofortreaktion, die den ganzen Organismus erfassen kann und potenziell lebensbedrohlich ist.In Österreich gelten rund eine Million Menschen als Allergiker.In Europa sind schätzungsweise 1,2 % bis 3,5 % der Bevölkerung allergisch auf Bienen- oder Wespengift und entwickeln eine anaphylaktische Reaktion.Merke: nicht jede Allergie führt zu einer lebensbedrohlichen Überreaktion des Abwehrsystems.Anaphylaktische Reaktionen manifestieren sich im Wesentlichen an Haut, Atemwegen, im Magen-Darm- und Herzkreislauf System.Diese Überreaktion des Abwehrsystems kann ganz unterschiedlich auftreten.Zu Beginn einer Anaphylaxie können sich im Sinne von Warnzeichen, leichtere Beschwerden bemerkbar machen wie Juckreiz beziehungsweise Brennen an Handinnenflächen und Fußsohlen oder im Genitalbereich, metallischer Geschmack, Angstgefühle, Kopfschmerzen oder Desorientierung.Diese Beschwerden sind aber bei Kleinkinder nicht erkennbar! Bei ihnen treten häufig als Initialsymptome noch vor Eintritt objektiver Beschwerden Unruhe oder Rückzugsverhalten auf.Bei Kindern sind Nahrungsmittel die häufigsten Auslöser schwerer anaphylaktischer Reaktionen, während bei Erwachsenen auch Insektengifte und Medikamente sehr häufige Auslöser darstellen.Ich erkläre meinen geschätzten Podcast Fans was man als Allergiepatient tun sollte und wo man sich Hilfe holen kann.Denken Sie aber unbedingt daran immer ihren Pen oder Nasenspray dabei zu haben. Im Nachtkastl hilft er rein gar nix!---DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.Weitere Informationen auf doc-on-air.comDas Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.atBei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut---Meinen Kurs "autogenes Training" findet Ihr auf www.ohne-stress.com - mit dem Gutscheincode PODCAST20 um 20% günstiger!
Beim Verfassen dieser Anmoderation zeigte der „Weltbevölkerungszähler“ 8 Milliarden 252 Millionen 218 Tausend 576. Dass die Weltbevölkerung rasch wuchs und irgendwann an die Grenze stoßen könnte, die durch das Maximum der auf der Erde produzierbaren Nahrungsmittel gegeben sei, kalkulierte man schon vor 100 Jahren. Der Hamburger Anzeiger berichtete in seiner Ausgabe vom 24. Oktober 1925 über die Schätzungen von George Handley Knibbs, einem Mathematiker aus Australien, der zur Mathematical Theory of Population publiziert hatte. Rosa Leu weiß, wie weit von der aktuellen Weltbevölkerung seine damalige Prognose lag.
Fleisch, Obst und Schokolade werden immer teurer. Die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen vier Jahren um rund 30 Prozent in die Höhe geschossen. Aber nicht nur die Preise für Nahrungsmittel sind gestiegen, auch die für Dienstleistungen. Wer kann sich das noch leisten? Welche Verantwortung trägt der Einzelhandel für diese Teuerung? Und was muss die Politik gegen die Inflation unternehmen?
Welche Lebensmittel machen unser Gedächtnis stark und das Gehirn fit? Die Wissenschaft entdeckt immer wieder erstaunliche Zusammenhänge zwischen dem, was wir essen und unserer Psyche. Kann unsere Ernährung Stress, Angst und sogar Depressionen lindern? Ketogen kochen gegen Depressionen? «Puls»-Host Tama James-Vakeesan kocht mit Timur Liwinski. Der Arzt, Assistenzpsychiater und Forscher untersucht, wie eine ketogene Ernährung in der Therapie gegen Depressionen wirken kann. In der Küche sprechen die beiden über neue Erkenntnisse aus der Forschung, spezifische Nahrungsmittel, die dem Gehirn guttun – und über die Vision, seelische Gesundheit künftig über die Ernährung zu stärken. Das Mikrobiom – Der Schlüssel zum Glück? Denis kämpfte jahrelang mit Konzentrationsproblemen, war oft gereizt und müde. Auf der Suche nach Lösungen stolperte er über das Thema Mikrobiom. Als er gezielt seine Ernährung umstellte, veränderte sich sein Zustand – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Die Erkenntnis: Eine westliche Ernährung mit viel Fleisch, Zucker und Fertigprodukten raubt dem Gehirn oft genau jene Nährstoffe, die es für eine optimale Leistung braucht. Ernährung statt Pillen – Medizin der Zukunft? Die Darmflora könnte eine zentrale Rolle spielen bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Bipolarität. Die Geschichte der Australierin Jane, die nach mehreren Stuhl-Transplantationen völlig symptomfrei wurde, sorgt für Aufsehen. Welches Potential birgt das Zusammenspiel der sogenannten Darm-Hirn-Achse für therapeutische Ansätze in der Zukunft? «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Ernährung und Psyche Was tut meinem Gehirn besonders gut? Welche Nahrungsmittel können einen positiven oder negativen Einfluss haben? Und ist es möglich, dass mir ausgerechnet meine Leibspeise immer wieder die Stimmung vermiest? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
In dieser Folge beantworte ich die Frage, wie man mit Esssucht umgehen kann, wenn man – anders als bei anderen Süchten – nicht einfach vollständig auf den „Suchtstoff“ verzichten kann. Schließlich brauchen wir Essen zum Überleben – gleichzeitig fällt es vielen schwer, bei bestimmten Lebensmitteln ein gesundes Maß zu finden. Du erfährst: ✅ warum Abstinenz bei Esssucht anders funktioniert als bei Alkohol oder Drogen, ✅ was du tun kannst, wenn bestimmte Lebensmittel immer wieder Essanfälle auslösen, ✅ wie du erkennst, welche Nahrungsmittel oder Situationen bei dir das Suchtverhalten triggern, ✅ ob es sinnvoll ist, als Esssüchtige:r vollständig auf Zucker zu verzichten – oder ob das gar nicht nötig ist, ✅ mit welcher Vorgehensweise du suchtartige Essanfälle stoppen kannst. Am Ende der Folge hast du ein besseres Verständnis davon, wie du mit Esssucht umgehen kannst, ohne dich dauerhaft einschränken zu müssen – und wie du wieder mehr Selbstbestimmung und Leichtigkeit im Alltag gewinnst. Ich wünsche dir wie immer viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören. PS: In diesem Mini-Format beantworte ich echte Fragen aus der „Fragen an Julia“-Telegram-Gruppe meines 10-wöchigen Online-Coaching-Programms LIFESTYLE SCHLANK. Bitte beachte, dass es sich dabei um originale Sprachnachrichten aus dem Coaching-Alltag handelt. Die Audioqualität ist daher nicht wie gewohnt – der Inhalt dafür umso authentischer. Links zu mir: ➡️ Instagram: https://www.instagram.com/julia_shinecoaching/ ➡️ Ausbildung: https://shinecoaching.de/ausbildung-shine-coach/
KI-Chatbots: Kalifornien zieht die Notbremse; NS-Verstrickungen in Adenauers Kanzleramt; Bessere Nutzpflanzen durch bessere Gentechnik; Neuer IQB-Bildungstrend - Leistungen von Schülern sacken weiter ab; Alkohol trinken - Ab welchem Alter ist das okay?; mRNA - vielversprechende Therapie gegen Krebs?; Vor 1,5 Millionen Jahren - frühe Werkzeugmacher; Was ist dran am Hype um proteinreiche Nahrungsmittel?; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Das Welternährungsprogramm der UNO hat tonnenweise Nahrungsmittel an den Grenzen nach Gaza. Sie könnten eine Million Menschen zwei Monate ernähren. Die Hilfe kommt aber nur langsam herein. Israel hat nach der Übergabe der überlebenden Geiseln der Hamas die Grenze zu Gaza wieder für Hilfslieferungen geöffnet. Es sind aber bislang nur wenige Grenzübergange geöffnet – ein großer Teil, gerade im Norden, sei noch geschlossen, sagt Martin Frick. Der Direktor des UN-Welternährungsprogramms in Deutschland beschreibt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler, dass die Straßen noch von Trümmern des Krieges bedeckt seien und erst geräumt werden müssten, damit Hilfslieferungen durchkommen. Die Hamas hat nach dem Ende der israelischen Angriffe dutzende Zivilisten erschossen - angeblich weil diese mit Israel kollaboriert hatten. Die Bundesregierung hat mit Entsetzen auf diese öffentlichen Hinrichtungen im Gaza-Streifen reagiert. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte in Berlin, diese willkürlichen Erschießungen würden nochmals unterstreichen, dass man es mit einer Terror-Organisation zu tun habe, die es schnell zu entwaffnen gelte. Mit Blick auf die Hamas sagte Frick, während des Waffenstillstands Anfang 2025 habe das UN-Welternährungsprogramm gezeigt, dass es Hilfsgüter direkt und effizient verteilen könne: "Uns wurde auch durch das israelische Militär bestätigt, dass es bei uns keine Fälle von Abzweigung an die Hamas gab - insofern bin ich zuversichtlich."
Energie, Nahrungsmittel, Miete – alles wird teurer. Auch das Gesundheitswesen steht unter finanziellem Druck. Wo Einsparpotenziale sind, erklärt Gesunheitsökonomin Clarissa Kurscheid.
Alkohol, Nahrungsmittel, Medikamente – zahlreiche Wechselwirkungen können den heilenden Effekt von Antibiotika beeinflussen.
Die Waffen schweigen, aber die Menschen im Gazastreifen warten immer noch auf Nahrungsmittel und Medikamente │ In Israel warten die Menschen auf die Freilassung der verbliebenen Hamas-Geiseln │ US-Präsident Trump will am Montag in die Region reisen │ Russische Luftangriffe haben die Stromversorgung in der Ukraine zeitweise unterbrochen, ukrainische Drohnen treffen offenbar Ölraffinierie in Russland
Gianna Luzio aus Savognin übernimmt 2026 das Bundesamt für Kommunikation vom scheidenden Direktor Bernard Maissen. Die Mitte-Generalsekretärin engagiert sich für die romanische Sprache. In der Vergangenheit stand ihr Führungsstil jedoch auch in der Kritik. Weitere Themen: · Im Engadin dürfen neu die Jungwölfe des Agnas-Rudels geschossen werden. Laut dem Amt für Jagd und Fischerei betrifft die Bewilligung derzeit jedoch nur ein einziges Tier. · Chur hat ein neues Unihockey-Team: Floorball Chur United. Am Wochenende steht für Männer und Frauen das erste Nati-A-Heimspiel nach der Fusion auf dem Programm. Ein Besuch im Training. · In Mastrils waren Dörrbirnen einst ein wichtiges Nahrungsmittel. Heute ist das Handwerk fast verschwunden – nur ein Ehepaar hält die Tradition noch am Leben. Eine Reportage.
Mehr als ein Drittel der globalen Landfläche wird landwirtschaftlich genutzt für Nahrungsmittel- und Kraftstoffproduktion, und das wiederum führt zu Zielkonflikten zwischen Ernährungssicherheit, ökologischer Nachhaltigkeit und Geopolitik. Darum forscht Richard Fuchs am Campus Alpin des KIT interdisziplinär zu Landbedeckung, Landnutzung, und wie Mensch und Klimawandel unsere Böden und unsere Ernährung beeinflussen.
Etwas zum Knabbern für das Eichhörnchen am Waldrand. Ein Häppchen für das Igelchen im Laubhaufen. Das ist erstens nicht nötig und verstösst zweitens meist gegen das Gesetz. Wild lebende Tiere haben über Jahrmillionen gelernt, sich selbst artgerecht zu ernähren. Unsere Hilfe haben sie nicht nötig, sagt Marie-Louise Kieffer von der Umweltberatung Luzern. Oft tut man dem Tier nicht einmal einen Gefallen, denn unsere Nahrungsmittel können ungesund sein und unerwünschtes Verhalten fördern. Ausserdem stellt das Füttern von Tieren nichts anderes dar als Umwelt- oder Gewässerverschmutzung, und es ist Littering und Lebensmittelverschwendung. Wie man freilebende Tiere auch ganz gut beobachten kann, ohne sie anzufüttern, sagt die Umweltberaterin im «Ratgeber».
Den Herbst sehen viele als eine Zeit des Neustartes und Umbruches, und deswegen ist er auch die perfekte Jahreszeit, um mit mehr Struktur und Balance in den Alltag zu starten – und genau darum geht es in dieser Podcastfolge. Ich spreche über das Thema Mealprep. Ich zeige dir meine besten Tipps und liebsten hormonfreundlichen Rezepte, , die nicht nur gesund und lecker, sondern auch schnell und einfach zubereitet sind. Gerade für uns Frauen im mittleren Alter kommt zwischen Alltagsstress, Kindern und fehlender Zeit oft eine gesunde Ernährung zu kurz. Wenn dann nichts Passendes im Haus zu finden ist, wird oft zu schnellen Energiequellen gegriffen – meist ungesunden, süßen Snacks. Deswegen ist es so wichtig, Mahlzeiten vorzubereiten. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das Meal-Preppen auch ganz einfach meistern. In dieser Folge erfährst du, welche Nahrungsmittel besonders hormonfreundlich sind und sich perfekt vorberieten lassen, wie eine hormonfreundliche Einkaufsliste aussehen könnte und welche Nahrungsmittel du immer vorrätig zuhause haben solltest. Mit einer guten Planung und kleinen, alltagstauglichen Schritten kommst du easy in die Umsetzung und kannst dich selbst in stressigen Phasen nährstoffreich versorgen – ohne komplizierte Rezepte oder stundenlang in der Küche zu stehen. Du erfährst: ✨ Welche hormonfreundlichen Rezepte du einfach und lecker meal-preppen kannst ✨ Meine wichtigsten Mealprep Tipps ✨ Warum du unbedingt starten sollten, deine Mahlzeiten vorzubereiten ✨ Wie eine hormonfreundliche Einkaufsliste aussehen könnte ✨ Wie du easy in die Umsetzung kommst und direkt starten kannst
Den Einfall, Nahrungsmittel in luftdicht verschlossenen Behältnissen zu erhitzen und so zu konservieren, hatte der Pariser Nicolas Appert. Das brachte den britischen Kaufmann Peter Durand auf die Idee, die Methode von Appert mit Blechkanistern auszuprobieren, und erfand damit die Konservendose.
Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel, sie wird seit langem kultiviert. Heute sind in Deutschland rund 200 Sorten zugelassen, sie enthalten viele Vitamine und essentielle Aminosäuren. (BR 2014)
Millionen Menschen hungern auf der Welt - auch weil die Hilfe nicht ankommt. „Das Problem liegt beim Zugang, nicht beim Mangel an Hilfsgütern“, sagt Mathias Mogge von der Welthungerhilfe. Besonders betroffen seien neben Gaza auch der Sudan und Mali. Mogge, Matthias www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Donald Trump hat mit seinen Asyl- und Steuergesetzen Fakten geschaffen, doch das gefällt in den USA nicht jedem: Elon Musk wendet sich gegen den Präsidenten und will eine eigene Partei gründen. Ob der Milliardär den Republikanern damit gefährlich werden könnte, erklärt USA-Korrespondentin Susanne Heger. Der Mindestlohn in Deutschland wird bis 2027 in zwei Schritten deutlich angehoben. Damit werden auch viele heimische Nahrungsmittel teurer. Der als „Bauer Willi“ bekannte Landwirt und Autor Willi Kremer-Schillings erläutert, weshalb die billige Konkurrenz aus dem Ausland zahlreiche Betriebe in die Insolvenz treiben wird. Während der Corona-Zeit hatte Familienrichter Christian Dettmar verfügt, dass Schulkinder in Weimar keine Masken tragen mussten. Wenig später wurde er dafür selbst verklagt. Dettmars Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht wurde abgelehnt. Die Hintergründe zu dem Fall erläutert Anwalt Gerhard Strate.
Allergien sind in der Schweiz weit verbreitet, Tendenz steigend. Während Pollenallergien vor allem lästig sind, können Lebensmittelallergien gar lebensbedrohlich sein. Diagnose und Therapie ermöglichen Betroffenen wieder ein normales Leben. «Puls» stellt neue Ansätze vor, die Hoffnung wecken. Allergikerin oder nicht? – Neue Tests versprechen mehr Gewissheit Seit Jahren spürt «Puls»-Moderatorin Tama James-Vakeesan in alltäglichen Situationen leichte allergische Symptome. Nun will sie der Sache auf den Grund gehen und lässt sich abklären – klassisch mit Haut-Pricktest und Antikörper-Bestimmung im Blut. Aber auch mit einem neuen Verfahren der Universität Bern, das eine höhere Genauigkeit verspricht und neue Hoffnungen für Diagnostik und Behandlung weckt. Allergischer Schock – Was tun im Notfall? Die Anaphylaxie ist zwar selten, sie ist aber eine lebensbedrohliche, allergische Reaktion. Bei Kindern sind es vor allem Nahrungsmittel, bei Erwachsenen Insektengifte, die einen allergischen Schock auslösen können. Was tun? «Puls» besucht die Notfall-Schulung des Allergiezentrums Schweiz und zeigt, wie Betroffene und besorgte Eltern den Einsatz des Notfall-Sets üben. Lebensmittelallergie bei Kindern – Was bringt die orale Immuntherapie? Besteht nicht bloss eine Unverträglichkeit, sondern gar eine Allergie auf Lebensmittel wie Milch oder Nüsse, schränkt das nicht nur den Alltag ein – es kann gar lebensbedrohlich sein. Entsprechende Nahrungsmittel werden deshalb strikt vermieden. Einen alternativen Ansatz verfolgt die orale Immuntherapie: «Puls» zeigt, wie das Immunsystem dabei schrittweise und unter ärztlicher Aufsicht zu mehr Toleranz trainiert wird. Pollenallergie ade? – Mit Hypnose gegen Heuschnupfen Michèle Rüedi sucht seit ihrer Jugend nach einem Mittel gegen ihre hartnäckige Pollenallergie. Auf Empfehlung aus dem Freundeskreis hat die «rec.»-Reporterin über das Winterhalbjahr Hypnose ausprobiert. Zeigt die Methode Wirkung? Ein Besuch während der Pollenflug-Saison soll es zeigen. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Allergien» Wann lohnt sich eine Allergie-Abklärung? Kann sich eine Lebensmittelallergie mit der Zeit wieder auswachsen? Wie effektiv ist eine Immuntherapie? Kann das Verabreichen einer Adrenalin-Spritze bei Herzproblemen gefährlich sein? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. «Puls kompakt» – Vier Tipps bei Allergie-Symptomen Die Behandlung einer Allergie basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: der Vermeidung der Allergene, der Linderung der Symptome durch Medikamente und der Immunisierung durch eine sogenannte Hyposensibilisierung. In einer Notfallsituation kann die Adrenalin-Spritze die lebensbedrohlichen Symptome schnell lindern.
Mit der Anzahl verarbeiteter Nahrungsmittel hat sich auch die Kurve der Zivilisationskrankheiten erhöht, sagt die Köchin Sarah Wiener. Darmkrebs bei Jugendlichen sei in den 80ern kein Thema gewesen. Es brauche endlich einen Gesetzesrahmen. Hoheisel, Clara www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Die US-Einwanderungsbehörde ICE ist in der Kritik: Sie verhaftet und dokumentiert Migrantinnen und Migranten und schiebt sie ohne Rechtsverfahren ab. Ist dieses Vorgehen legal? Einschätzungen dazu gibt's von einem Politikwissenschaftler vom John F. Kennedy Institut der FU Berlin. Weitere Themen: · Israel hat die Aktivistin Greta Thunberg ausgewiesen, nachdem sie versucht hat, Nahrungsmittel in den Gazastreifen zu bringen. Sie war mit anderen Aktivistinnen und Aktivisten auf einem Segelschiff der Organisation «Freedom Flotilla Coalition» unterwegs. · Der bekannte Pariser Kunsthistoriker Bill Pallot muss sich vor Gericht verantworten. Er hat zusammen mit einem Restaurator Stühle aus dem 18. Jahrhundert gefälscht und verkauft. · In einem spanischen Küstenstädtchen in Galizien wurden die Strandduschen abgestellt. Damit wollen die Behörden ein Zeichen setzen gegen den verschwenderischen Umgang der Touristinnen und Touristen mit Wasser.
Was oft als Mäkelei abgetan wird, ist manchmal keine. Wenn Essen ist kein Genuss ist, sondern vor allem eine Belastung darstellt, kann ARFID dahinter stecken - und das vielleicht viel häufiger als wir denken. Bei dieser speziellen Essstörung wird ein Großteil der Nahrungsmittel vermieden weil Angst oder Ekel besteht oder schlicht: null Komma null Interesse für Nahrungsaufnahme überhaupt. Alle Altersklassen können betroffen sein und manchmal ist die Aversion gegen Essen so stark, dass sich Mangelerscheinungen einstellen können. Aber auch das Seelenleben und das soziale Umfeld werden belastet. In der heutigen Folge spricht Franca über diese häufig unerkannte (weil unbekannte) Essstörung, erklärt Entstehung, Unterschiede zu anderen Störungen und gibt Tipps zum Umgang. BZgA Beratungsstellensuche: Finde spezialisierte Beratungsstellen für Essstörungen in Deutschland.
Grossoffensive im Gazastreifen: Die UNO warnt vor einer Hungersnot. Corinne Fleischer, Leiterin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen für den Nahen Osten, berichtet von ihren Verhandlungen mit Israel, der umstrittenen Stiftung, die nun Hilfsgüter verteilt, und vom Chaos vor Ort. Das UNO-Welternährungsprogramm ist eine der führenden humanitären Organisationen im Gazastreifen und spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmittel. Die Leiterin Corinne Fleischer beschreibt die Situation vor Ort, nimmt Stellung zur umstrittenen neuen Stiftung Gaza Humanitarian Foundation und sagt, wie sie mit israelischen Behörden verhandelt, damit mehr Hilfslieferungen möglich sind. Corinne Fleischer ist zu Gast bei David Karasek.
Pat Eckert ist einer der wenigen zertifizierten Wassersommeliers weltweit – und ein echter Wasserliebhaber. Denn Wasser ist nicht gleich Wasser. In dieser Folge sprechen wir vor allem über Wasser als Nahrungsmittel. Kaum jemand weiß, wie unterschiedlich Wässer schmecken können – vom Gletscherwasser bis zum „osteuropäischen Kampfwasser“. Wie ein solches Wasser mit 7.800 mg Mineralstoffen schmeckt, dafür versuchen wir hier Worte zu finden. Nach diesem Gespräch wird Wasser nicht mehr einfach nur Wasser sein. Sowohl das Wasser selbst als auch die entsprechenden Quellen erzählen ganze Geschichten. Transparenzhinweis: Diese Folge ist erstmal am 15.4. um 03:00Uhr und in leicht abgeänderter Version am 15.4. um 08:41Uhr veröffentlicht worden.
Die erste Euphorie ist verflogen nach dem Sturz von Assad. Jetzt geht es darum, eine langfristige Perspektive für Syrien zu eröffnen. Syrien hat eine Übergangsregierung, der neue Machthaber Ahmed al-Scharaa versucht moderat aufzutreten, ist aber bisher ein Dschihadist gewesen. Jetzt hat er die islamistische Kämpferkluft gegen westliche Anzüge getauscht und sagt: „Wir können Syrien nicht aufbauen, wenn die Gesellschaft nicht geeint ist.“ Ob die Islamisten eine offene Gesellschaft schaffen können, das fragen sich sowohl die Syrer im In- und Ausland als auch die internationale Gemeinschaft. Noch gelten Sanktionen, es gibt keine funktionierende Infrastruktur, kaum Strom und Nahrungsmittel, die Wirtschaft und die Gesundheitsversorgung liegen am Boden. Wie geht es jetzt weiter? Darüber sprechen wir mit der Syrien-Expertin Dr. Regine Schwab, mit unserem Korrespondenten in Istanbul Uwe Lueb, mit dem in Deutschland lebenden syrischen Journalisten Abdulah Al Samman und mit Oliver Hochedez von der Malteser Nothilfe. Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast Syrien: Wie gelingt die Aufarbeitung der Verbrechen? Folter, Hinrichtungen, Giftgas gegen das eigene Volk. Die Liste der Verbrechen ist lang, nicht nur vom Assad-Regime, sondern auch von verschiedenen Milizen-Gruppen. Nach dem Umsturz ist die Hoffnung groß, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Welche juristischen Möglichkeiten gibt es, die Menschenrechtsverbrechen aufzuklären? Darüber sprechen wir in dieser Weltspiegel Podcast Folge. ARD-Reporterin Kristin Becker und Ramin Sina, ARD-Korrespondent im Studio Kairo, berichten von ihren Eindrücken vom Foltergefängnis Saidnaja und von den Menschen, die selbst dort gefoltert wurden und nun zurückgekehrt sind. Und Patrick Kroker, Rechtsanwalt beim European Center for Constitutional and Human Rights, erklärt, wie ein mögliches Sondertribunal aussehen könnte. *** Triggerwarnung: Diese Folge enthält Beschreibungen von Folter *** https://www.ardaudiothek.de/episode/weltspiegel-podcast/syrien-wie-gelingt-die-aufarbeitung-der-verbrechen/ard/14134087/
Die erste Euphorie ist verflogen nach dem Sturz von Assad. Jetzt geht es darum, eine langfristige Perspektive für Syrien zu eröffnen. Syrien hat eine Übergangsregierung, der neue Machthaber Ahmed al-Scharaa versucht moderat aufzutreten, ist aber bisher ein Dschihadist gewesen. Jetzt hat er die islamistische Kämpferkluft gegen westliche Anzüge getauscht und sagt: „Wir können Syrien nicht aufbauen, wenn die Gesellschaft nicht geeint ist.“ Ob die Islamisten eine offene Gesellschaft schaffen können, das fragen sich sowohl die Syrer im In- und Ausland als auch die internationale Gemeinschaft. Noch gelten Sanktionen, es gibt keine funktionierende Infrastruktur, kaum Strom und Nahrungsmittel, die Wirtschaft und die Gesundheitsversorgung liegen am Boden. Wie geht es jetzt weiter? Darüber sprechen wir mit der Syrien-Expertin Dr. Regine Schwab, mit unserem Korrespondenten in Istanbul Uwe Lueb, mit dem in Deutschland lebenden syrischen Journalisten Abdulah Al Samman und mit Oliver Hochedez von der Malteser Nothilfe. Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast Syrien: Wie gelingt die Aufarbeitung der Verbrechen? Folter, Hinrichtungen, Giftgas gegen das eigene Volk. Die Liste der Verbrechen ist lang, nicht nur vom Assad-Regime, sondern auch von verschiedenen Milizen-Gruppen. Nach dem Umsturz ist die Hoffnung groß, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Welche juristischen Möglichkeiten gibt es, die Menschenrechtsverbrechen aufzuklären? Darüber sprechen wir in dieser Weltspiegel Podcast Folge. ARD-Reporterin Kristin Becker und Ramin Sina, ARD-Korrespondent im Studio Kairo, berichten von ihren Eindrücken vom Foltergefängnis Saidnaja und von den Menschen, die selbst dort gefoltert wurden und nun zurückgekehrt sind. Und Patrick Kroker, Rechtsanwalt beim European Center for Constitutional and Human Rights, erklärt, wie ein mögliches Sondertribunal aussehen könnte. *** Triggerwarnung: Diese Folge enthält Beschreibungen von Folter *** https://www.ardaudiothek.de/episode/weltspiegel-podcast/syrien-wie-gelingt-die-aufarbeitung-der-verbrechen/ard/14134087/
Die Welt staunte nicht schlecht, als im Juni 2023 vier Geschwister im Alter von ein bis dreizehn Jahren im kolumbianischen Amazonas-Dschungel lebend gefunden wurden. Die Geschwister hatten nach einem Flugzeugabsturz, bei dem ihre Mutter ums Leben kam, vierzig Tage im Dschungel überlebt. Die Kinder waren mit dem rauen Urwaldterrain vertraut, versteckten sich vor wilden Tieren in Baumstämmen, sammelten Wasser aus Bächen und Regen in Flaschen und aßen Nahrungsmittel wie Maniokmehl aus den Trümmern. Sie wussten auch, welche wilden Früchte und Samen sie essen konnten.