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Aus Nachrichtendiensten werden Geheimdienste – das hat am Mittwoch das Bundeskabinett beschlossen. Der Entwurf muss noch den Bundesrat und den Bundestag passieren. Am 1. Januar 2027 soll er in Kraft treten. Die Regierung will dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz weitreichende operative Handlungsmöglichkeiten geben – auch im Inland. Worauf man in Jahrzehnten des Kalten KriegesWeiterlesen
Die militärische Landesverteidigung hat seit 2022 wieder politische Priorität, wie aber steht es um die Zivilverteidigung? Oberstleutnant Michael Gutzeit spricht dazu mit der Historikerin, Cornelia Juliane Grosse, die am ZMSBw zur Zivilverteidigung im Kalten Krieg forscht und dem sicherheitspolitischen Analysten und Berater, Ferdinand Gehringer. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Zeitenwende die öffentliche Wahrnehmung wieder auf die Rolle der Bundeswehr in der Landes- und Bündnisverteidigung gelenkt. Zugleich ist auch die Zivilverteidigung, als zweiter Baustein der Gesamtverteidigung, erneut ins Blickfeld geraten. Wirft man einen Blick zurück, so zeigen sich bereits früh parallele Entwicklungen. Mit der Aufstellung der Bundeswehr ab 1955 wurde auch der zivile Anteil der Verteidigung aufgebaut. Bis zum Ende des Kalten Krieges entstand so ein komplexes System der Gesamtverteidigung, das die Bundesrepublik bei einem Angriff des Warschauer Paktes umfänglich schützen sollte. Nach 1990/91 wurden diese Strukturen umfänglich abgebaut. Heute stellt sich angesichts einer veränderten Bedrohungslage die Frage, wie ein erneuertes Konzept der Gesamtverteidigung aussehen kann? Was kann man hierfür aus der Zeit des Kalten Krieges lernen und welche Rolle spielen hybride Bedrohungen? Welchen Platz nimmt die Bevölkerungen in den Planungen ein? Im Podcast geht es um das Zusammenspiel aus historischer Erfahrung und aktueller Bedrohungslage. Es zeigt sich, dass vieles gar nicht so neu ist wie es scheint. Aber: Die Bundesrepublik ist, anders als im Kalten Krieg, kein unmittelbarer Frontstaat mehr und die hohe Zahl an hybriden Angriffen und Bedrohungen schafft eine neue Dimension von Komplexität. Wo steht unser Land also hinsichtlich der Planungen? Ist auch in der Zivilverteidigung eine Zeitenwende eingeleitet? GesprächspartnerCornelia Juliane Grosse ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung am ZMSBw. Sie ist Chefredakteurin der "Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung" und verantwortliche Redakteurin der Buchreihe "Kriege der Moderne". Sie forscht außerdem zur Zivilverteidigung, zur zivil-militärischen Zusammenarbeit sowie zur Militärgeschichte im Kalten Krieg. Ferdinand Gehringer arbeitet als selbstständiger sicherheitspolitischer Analyst und Autor. Auf nationaler und internationaler Ebene berät er zu Fragen der hybriden Bedrohungen, dem Schutz kritischer Infrastrukturen sowie zur Cyber- und Informationssicherheit an der Schnittstelle von Technologie, Regulierung und Geopolitik. Er ist Sachverständiger, entwickelt Sicherheitskonzepte, schreibt Analysen und berät den Deutschen Bundestag, Ministerien, das Europäische Parlament sowie internationale Partner. Oberstleutnant Michael Gutzeit ist der Leiter der Informationsarbeit (LdI) und Pressesprecher des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam sowie für die Webseite und digitale Medien verantwortlich.
Die Welt ist im Wandel: Alte politische Bündnisse und Institutionen scheinen brüchig, neue Allianzen entstehen. Was passiert da geopolitisch? Und inwiefern betrifft das alles Deutschland? Mit der Migrationsforscherin Dr. Sandra Kostner habe ich u.a. über die politische Neuordnung der Welt seit dem Ende des Kalten Krieges, Regime-Change-Operationen der USA, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, den Aufstieg Chinas, den Iran-Krieg und die Auswirkungen auf Deutschland sowie die Bedeutung von Europa, UN und NATO gesprochen.
Der gebürtige Thüringer Horst Tatzkow glaubte wohl, seiner Familie Gutes zu tun, als er sich in Zeiten des Kalten Krieges als Diener zweier Geheimdienste verdingte. Das Gegenteil war der Fall. Mit seiner Enttarnung als CIA-Agent in der DDR brach für seinen ahnungslosen 15-jährigen Sohn eine Welt zusammen. Jürgen Tatzkow fand trotzdem seinen Weg, studierte und machte im Schuldienst Karriere, während sein Vater nach Haftentlassung nunmehr für die HVA, den ostdeutschen Auslandsgeheimdienst spionierte. Der Sohn bietet, gestützt auf spätere Gespräche mit dem Vater sowie Recherchen in diversen Archiven, Einblicke in seine Familiengeschichte im Schatten des zweitältesten Gewerbes der Welt.
Im Westen macht sich politische Unreife gefährlich breit – in Russland bestimmt Besonnenheit die ReaktionEin Kommentar von Tilo Gräser.Ein neuer großer Krieg wird kommen und Europa zerstören – darin sind sich immer mehr Beobachter und Analytiker des neuen West-Ost-Konfliktes auf beiden Seiten einig. Verantwortlich dafür sind demnach vor allem westeuropäische Politiker. Diese „schlafwandeln“ nicht, sondern provozieren sehenden Auges weiter Russland. Sie glauben anscheinend tatsächlich, sie könnten die größte Nuklearmacht der Welt „in die Knie“ zwingen.Dabei handelt es sich wahrscheinlich um die gefährlichste Illusion seit Ende des Kalten Krieges. Als seien die dafür verantwortlichen Politiker im Westen blind aufgrund ihrer eigenen Russophobie. Die mehr ein tiefsitzender pathologischer Russlandhass ist, wie der britische Politikwissenschaftler Richard Sakwa einschätzt. Der renommierte Russland-Kenner von der Universität Kent hat mehrere Bücher über das postkommunistische Land veröffentlicht. In einem Gespräch mit dem norwegischen Politologen Glenn Diesen hat Sakwa gewarnt, „Russophobie führt uns in den Krieg“.Zugleich erklärte er, dass es sich weniger um eine klassische Phobie handelt. Bei dieser würden die Betroffenen dem aus dem Weg gehen, was ihnen Angst macht. Anders sei es bei dem, was aus Sakwas Sicht eher Russlandhass ist und tiefer sitzt. Das sei verbunden mit dem beispiellosen Versuch, Russland zu negieren, was weit über die übliche Kritik hinausgehe. Nicht einmal im Kalten Krieg habe es das gegeben, was heute gegenüber Russland üblich scheine:Der aktuelle weitverbreitete und überwältigende Russlandhass zeige sich in „dem Versuch, eine ganze Zivilisation, ein ganzes Land zu negieren“. Sakwa verweist auch darauf, dass nach 1990 die Chancen, Russland einzubeziehen, vom Westen ausgeschlagen wurden:Er berichtet von seiner Teilnahme an den jüngsten „Primakow-Lesungen“ im Juni in Moskau. Dabei habe er beobachtet, dass trotz alledem die „pro-europäische Stimme in den Machtkorridoren des Kremls nach wie vor recht stark“ zu vernehmen sei. Aber der Beitritt zum politischen Westen und gar der NATO sei Moskau immer verwehrt worden. Politologe Diesen verweist in dem Gespräch mit Sakwa auf die Legende vom unersättlichen imperialen Russland. Die sei von seinen Gegnern mit dem gefälschten Testament von Zar Peter dem Großen begründet worden. Sakwa widerspricht den darauf aufbauenden Behauptungen, Russland sei imperialistisch, von Grund auf autokratisch, despotisch, und barbarisch.„faktisch keine Diplomatie, keinen Dialog, das Verbot russischer Sportmannschaften, die kulturelle Negierung, die Kritik an jedem im Westen, der tatsächlich sagt, man muss nicht unbedingt den Standpunkt Moskaus übernehmen, aber man muss anerkennen, dass das Handeln Russlands einer Logik folgt, die über eine irrationale Pathologie hinausgeht.“„In Washington wurde ganz klar die Entscheidung getroffen, dass Russland zu groß, zu chaotisch, zu unübersichtlich, zu gefährlich, zu atomar bewaffnet und so weiter ist, um in den politischen Westen aufgenommen zu werden.“...https://apolut.net/russlandhass-im-westen-befeuert-kriegsgefahr-von-tilo-graser/
Wie hört man ein Kabel ab, das tief auf dem Meeresgrund liegt und niemand finden sollte? Operation Ivy Bells war eine der gewagtesten Abhöraktionen des Kalten Krieges.
Die neue EU-Bedrohungsanalyse: Russland als „größte Gefahr Europas“Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Nach einem Bericht der Welt am Sonntag vom 11. Juli 2026 liegt den EU-Außenministern eine neue Bedrohungsanalyse des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS) vor. Das Dokument soll die Grundlage für die künftige Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union bilden. Das Original ist bislang nicht veröffentlicht worden. Bekannt sind lediglich die Inhalte, die aus dem internen Papier zitiert wurden. Nachfolgend werden die Kernaussagen dieser Bedrohungsanalyse aufgelistet und von mir kommentiert.Die Kernaussagen der Analyse lauten:1. Russland ist die größte Bedrohung EuropasRussland sei die „unmittelbarste, bedeutendste, direkteste und langfristigste Sicherheitsbedrohung für den europäischen Kontinent“.Kommentar:Nicht Staaten an sich stellen die größte Gefahr für den Frieden dar, sondern politisches Handeln. Bedrohungen entstehen durch Eskalation, Konfrontation, Machtpolitik, Aufrüstung, fehlende Diplomatie und die Weigerung, die legitimen Sicherheitsinteressen anderer Staaten ernst zu nehmen.Aus meiner Sicht greift die Bedrohungsanalyse daher wesentlich zu kurz. Sie dreht in meinen Augen den Spieß um. Sie erklärt Russland zur größten Gefahr Europas, ohne die Entwicklung der europäischen Sicherheitsordnung seit dem Ende des Kalten Krieges kritisch zu beleuchten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verschwand zwar der Ost-West-Konflikt, nicht jedoch das Bedürfnis westlicher Machtpolitik nach einem strategischen Gegner. Russland wurde schrittweise wieder zum zentralen Feindbild aufgebaut. Ich führe dies unter anderem auf geopolitische Interessen insbesondere der USA, den Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes – vor dem US-Präsident Dwight D. Eisenhower bereits 1961 warnte – sowie auf machtpolitische Motive westlicher Regierungen zurück.Während unter früheren US-Regierungen die Konfrontation mit Russland maßgeblich von Washington vorangetrieben wurde, hat sich der Schwerpunkt seit dem Amtsantritt Donald Trumps nach Europa verlagert. Vor allem die sogenannte „Koalition der Willigen“ – Großbritannien, Frankreich und Deutschland geführt von den Bellizisten Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz – tritt für eine harte Linie gegenüber Russland ein. Unterstützt wird dieser Kurs von führenden Vertretern der Europäischen Union, insbesondere von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas.Wer die Sicherheitslage in Europa beurteilen will, sollte deshalb nicht nur fragen, von welchem Staat eine Bedrohung ausgeht. Ebenso entscheidend ist die Frage, welche politischen Entscheidungen Spannungen abbauen – und welche sie weiter verschärfen. Aus meiner Sicht liegt die größte Gefahr für die europäische Sicherheit nicht in der Existenz eines bestimmten Staates, sondern in einer insbesondere von Europa betriebenen Politik der Eskalation, die Konfrontation über Diplomatie stellt.2. Begründung: Angriff auf die UkraineAls Hauptgrund wird der russische Angriff auf die Ukraine genannt. Dieser habe die europäische Sicherheitsordnung grundlegend verändert.Kommentar:Diese Begründung setzt den Beginn des Konflikts auf den 24. Februar 2022. Damit übernimmt sie eine Sichtweise, die den jahrelangen geopolitischen Vorlauf weitgehend ausblendet. Der Krieg begann nicht erst mit dem russischen Einmarsch, sondern ist das Ergebnis einer Eskalation, die nach meiner Auffassung spätestens mit dem Euromaidan 2014 eine neue Qualität erreichte, wie auch der Vorgänger von Trumps Schoßhündchen Mark Rutte, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg richtig bemerkte. ...https://apolut.net/europa-auf-kriegskurs-von-uwe-froschauer/
Henry Kissinger – einflussreicher Staatsmann und polarisierende Figur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Von diesem „Scheinriesen“ der amerikanischen Außenpolitik während des Kalten Krieges handelt der von Arvid Schors (Universität zu Köln) herausgegebende Sammelband „Henry Kissinger. Ordnungsmacht und Deutungshoheit“. Aus diesem Anlass fand am 17.6.2026 an der Universität zu Köln eine Diskussion mit Agnes Bresselau von Bressensdorf (Institut für Zeitgeschichte München), Cora Schmidt-Ott (Universität Freiburg) und Arvid Schors unter der Moderation von Miloš Vec (Universität Wien / Universität zu Köln) statt. Die Diskutanten versuchten sich der Person Henry Kissinger jenseits seiner historischen Ikonisierung zu nähern und dabei auch weniger beachtete Aspekte wie seine wissenschaftliche Arbeit in das Gesamtbild einfließen zu lassen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/henry_kissinger_diskussion
Für Jüngere heute kaum mehr vorstellbar, prägten alliierte Soldaten Jahrzehnte lang das Bild vieler deutscher Städte. Im hessischen Gelnhausen verdoppelten 8.000 US-Soldaten die Einwohnerzahl und verwandelten das beschauliche Nest besonders am „Payday“ in eine völlig andere Welt. Die Schwestern Helgard und Heike Haug kehren in ihre alte Heimat zurück, um diese Ära zu dokumentieren. Ihr Feature zeigt das Leben einer typischen Garnisonsstadt im Spannungsfeld zwischen Kleinstadt-Banalität und dem tödlichen Ernst des Kalten Krieges. Von Helgard und Heike Hauk WDR/SWR 2011
Wenn über den Ukraine-Krieg und seine Ursachen gesprochen wird, dann spielt immer wieder die Osterweiterung der Nato eine Rolle. Auch der Angreifer Russland selbst führt sie immer wieder ins Feld, um den Krieg zu rechtfertigen. Und auch einige Historiker und Politiker sagen, in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges habe der Westen die historische Chance verstreichen lassen, Russland auf Augenhöhe einzubinden und so den Ukraine-Krieg zu verhindern. In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler mit dem Historiker und Offizier Matthias Rogg über den ewigen Streitpunkt Nato-Osterweiterung. Er findet, eine zentrale Rolle spiele dabei die oft wenig beachtete russische Primakow-Doktrin. Nach wem sie benannt ist, was sie genau besagt und was sich daraus ableiten lässt, besprechen wir in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?".Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. Juni 2026 geplant.
Für die einen verkörpert er Freiheit, Ursprünglichkeit und die Sehnsucht nach Natur. Für die anderen ist er ein schwieriger Hund, dessen Bedürfnisse oft unterschätzt werden. Doch was steckt wirklich hinter dieser faszinierenden Rasse?In dieser Folge tauchen wir tief in die Geschichte des Tschechoslowakischen Wolfhundes ein. Wir sprechen über seine Entstehung während des Kalten Krieges, die gezielte Verpaarung von Deutschen Schäferhunden und Karpatenwölfen sowie die Frage, ob das ursprüngliche Ziel der Zucht überhaupt erreicht wurde.Außerdem schauen wir uns an, welche Eigenschaften diese Hunde mitbringen können, welche Bedürfnisse häufig hinter ihrem beeindruckenden Äußeren stehen und warum gerade die Wolfsoptik für viele Menschen Fluch und Segen zugleich sein kann.Doch am Ende geht es um mehr als nur eine Hunderasse.Es geht um unsere Faszination für das Wilde. Um die Frage, warum Menschen sich Wölfe tätowieren lassen, von Wildnis träumen und gleichzeitig Angst vor ihr haben. Und darum, was passiert, wenn diese Sehnsucht auf die Realität eines lebenden Tieres trifft.Wie immer gilt: Rasseprofile beschreiben Wahrscheinlichkeiten, keine Garantien. Jeder Hund ist ein Individuum und kein Fell gewordener Rassestandard. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir werfen einen Blick auf die Beziehungen zwischen der Ukraine und der belarussischen Opposition. Wir gehen der Frage nach, warum Kiew seine bisherige Zurückhaltung aufgegeben hat und welche Folgen das für die Region haben könnte. Und schließlich werfen wir einen Blick in unser Archiv. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 1951 mit dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck. Heute gilt die europäische Integration vielen als Friedensprojekt. Zu Beginn des Kalten Krieges wurde sie im Ostblock jedoch ganz anders gesehen.
Wir werfen einen Blick auf die Beziehungen zwischen der Ukraine und der belarussischen Opposition. Wir gehen der Frage nach, warum Kiew seine bisherige Zurückhaltung aufgegeben hat und welche Folgen das für die Region haben könnte. Und schließlich werfen wir einen Blick in unser Archiv. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 1951 mit dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck. Heute gilt die europäische Integration vielen als Friedensprojekt. Zu Beginn des Kalten Krieges wurde sie im Ostblock jedoch ganz anders gesehen.
Die Serie "For All Mankind" spielt zur Zeit des Kalten Krieges und zeigt den Wettlauf ins All, der zwischen den USA und der Sowjetunion lief aus amerikanischer Sicht.
In knapp sieben Wochen unterzeichnen Deutschland und Polen ein neues Verteidigungsabkommen — voraussichtlich am 17. Juni, dem Jahrestag des Nachbarschaftsvertrags von 1991. Ein Vertrag, der vor 35 Jahren unter ganz anderen Vorzeichen entstand: nach dem Ende des Kalten Krieges, vor dem EU-Beitritt Polens, vor allem, was heute die geopolitische Lage prägt. Was ist in diesem Kontext vom deutsch-polnischen Sicherheitsabkommen zu erwarten? Wie laufen die Vorbereitungen? Und: Wie stehen die Chancen auf einen Durchbruch bei der Frage der humanitären Geste für die etwa 50.000 noch lebenden Opfer der deutschen Besatzung? Ein Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Warschau, Miguel Berger.
Ab dem Jahr 1961 sind Ost- und West-Berlin durch eine Mauer geteilt. Erst 28 Jahre später wird diese Grenze aufgehoben. Im ersten Teil unserer Doppelfolge erzählen wir von den Anfängen des Kalten Krieges und wie es geschehen konnte, dass ein tödlicher Streifen einmal quer durch die deutsche Hauptstadt gezogen wurde. Es geht um die Menschen, die dieses Monstrum geplant und gebaut haben. Um die Reaktion der Welt auf den Bau der Mauer. Aber auch um all jene, die sich nicht damit abfinden wollen und alles für ein Leben in Freiheit riskieren.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Flemming, Thomas - Die Berliner Mauer, Geschichte eines politischen BauwerksTaylor, Frederick - Die Mauer, 13. August 1961 bis 9. November 1989Litfin, Jürgen - Tod durch fremde Hand: Das erste Maueropfer in Berlin und die Geschichteeiner FamilieRenatus Deckert (Hg.): Die Nacht, in der die Mauer fielAndreas Frost: Michael Gartenschläger. Der Prozess++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden? Hier gehts lang! ++++ Kinotickets für 'Nürnberg' gewinnen: @wasbishergeschah.podcast auf Instagram ++++ WBG live in Düsseldorf: https://rausgegangen.de/events/was-bisher-geschah-geschichtspodcast-0/ ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jennifer Khakshouri, Elke Heidenreich, Thomas Strässle und Gast Denise Tonella diskutieren über «Meine Liebe stirbt nicht» von Roberto Saviano, «Die Reise ans Ende der Geschichte» von Kristof Magnusson, «Nebelflüchtige» von Flurina Badel sowie «Die Lebensentscheidung» von Robert Menasse. Vor 20 Jahren hat Roberto Saviano mit «Gomorra» die Mafia aufgeschreckt. Seitdem lebt er unter Polizeischutz wegen Morddrohungen. Die Mafia bleibt dennoch sein Thema. Jetzt hat er einen Roman nach einer wahren Geschichte geschrieben. «Meine Liebe stirbt nicht» erzählt von einer verhängnisvollen Beziehung – anhand von Gerichtsunterlagen, Abhörprotokollen und schriftstellerischer Fantasie. Der deutsch-isländische Schriftsteller Kristof Magnusson ist bekannt für gute Unterhaltung mit Tiefgang. Sein neuer Roman ist ein historischer Spionage-Thriller und gleichzeitig eine Parodie darauf. Am Ende des Kalten Krieges schien alles möglich: In dieser Zeit schickt Magnusson einen jungen, erfolgreichen Schriftsteller auf Agentenmission. «In den Tag» von Christoph Ribbat beschreibt die Schwelle zwischen Augenaufschlag und Wachwerden. Jenseits heutiger Selbstoptimierung entfaltet er eine Kulturgeschichte des Aufwachens, amüsant und anekdotisch: Paul McCartney soll einen seiner Songs komplett geträumt haben. Autoren wie Toni Morrison, Sylvia Plath und Ernest Hemingway schrieben ganz früh morgens. Die Bündnerin Flurina Badel greift in «Nebelflüchtige» ein aktuelles politisches Thema auf: Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Engadin macht erschwinglichen Wohnraum für Einheimische knapp. Die Romanfigur Aita kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Bergdorf zurück. Das Haus soll verkauft werden – und so vermischt sich die Trauer über die Mutter mit jener über den Verlust der Heimat. Seit seinem preisgekrönten Roman «Die Hauptstadt» ist der österreichische Autor Robert Menasse der literarische Europa-Spezialist. Nach flammenden Plädoyers für Europa zeigt er sich in der Novelle «Die Lebensentscheidung» abgeklärter: Er schickt einen müden und ernüchterten Angestellten der Europäischen Kommission in den Tod. Ein Buch über verpasste Chancen, Freundschaft und Müttersöhne. Die Bücher der Sendung sind: • Roberto Saviano: «Meine Liebe stirbt nicht» (Hanser); • Kristof Magnusson: «Die Reise ans Ende der Geschichte» (Klett-Cotta); • Christoph Ribbat: «In den Tag» (Insel); • Flurina Badel: «Nebelflüchtige» (Rotpunkt); und • Robert Menasse: «Die Lebensentscheidung» (Suhrkamp).
Im August 2024 kommen beim größten Gefangenenaustausch zwischen Ost und West seit Ende des Kalten Krieges 16 Menschen für den Westen frei. Deutschland schickt dafür unter anderem den sogenannten "Tiergartenmörder", Wadim Krassikow, zurück nach Russland. Wie kam dieser Deal mit Putin zustande? Journalistinnen und Journalisten des Bayerischen Rundfunks haben monatelang recherchiert und mit Menschen gesprochen, die bei den geheimen Verhandlungen dabei waren. Host Franka Hennes trifft drei Deutsch-Russen, die ihre Geschichte erzählen: von ihrer Verhaftung durch den russischen Geheimdienst, ihrer Zeit in Haft und teilweiser völliger Isolation. Waren ihre Verhaftungen willkürlich? Wurden sie als "Verhandlungsmasse" in Russland gesammelt? Die Host stellt all diese Fragen auch dem russischen Regime. Franka Hennes trifft Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz. Sie will wissen: War der Deal mit Putin ein Fehler? Und was sagt er uns über Putins Agenda und sein Handeln heute? Alle fünf Folgen von "Schattendeals: Putins Geiseln" gibt es ab dem 13. April 2026 in ARD Sounds. Jetzt abonnieren und den Start nicht verpassen
In ganz Polen feiern die Gläubigen am Ostersonntag eines der wichtigsten Feste im christlichen Kalender - die Auferstehung Christi. Im überwiegend römisch-katholischen Land ist Ostern tief in der Tradition und im christlichen Erbe verwurzelt. Mehr dazu im Magazin. Der Glaube und das Wort - sie begleiten viele Menschen in Polen seit Generationen. Eine besondere Rolle spielte dabei auch das Radio. Als im Jahr 1952 die polnische Redaktion von Radio Free Europe ihre Arbeit aufnahm, betonte ihr Leiter Jan Nowak-Jeziorański, seine Mitarbeiter seien keine „Seelsorger“. Ganz zutreffend war das jedoch nicht - denn auch katholische Geistliche saßen am Mikrofon. Welche Bedeutung hatten diese Sendungen für viele Hörer und Hörerinnen in Polen? UND: Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Wie arbeitete die deutsche Redaktion in den 60er- und 70er-Jahren - in einer Zeit des Kalten Krieges, der Zensur und begrenzter technischer Möglichkeiten?
Der Frühling bringt das Gefühl von Aufbruch, Veränderung und neuen Möglichkeiten. Ein Reise-Autor begleitet Mitte der 70er-Jahre zu Zeiten des Kalten Krieges den Frühling auf seinem klassischen Weg durch ganz Europa.
Am 20. März 2016 besuchte US-Präsident Barack Obama Kuba. Doch das Tauwetter in den spannungsreichen Beziehungen hielt nur kurz. Mit Donald Trump kehrte die Rhetorik des Kalten Krieges zurück - und die Möglichkeit einer Militärintervention. Ridderbusch, Katja www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Die Shahed-Drohne, die der Iran heute in großem Umfang in regionalen Konflikten einsetzt, hat ihren Ursprung in den 1980er-Jahren. Deutschland und die USA arbeiteten damals an einem Konzept für kostengünstige Drohnen, um sowjetische Raketensysteme abzuwehren. Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde die Entwicklung eingestellt, und auch der 2002 aufgelöste Flugzeughersteller Dornier stellte die Produktion ein.
TAGESDOSIS Spezial mit Willy Wimmer.28. Februar 2026, kurz nach Mitternacht.Während in Oman noch verhandelt wird, während Diplomaten in Hotelzimmern sitzen und Texte redigieren, fallen die ersten Bomben auf Teheran. Keine UN-Resolution. Kein Sicherheitsratsbeschluss. Kein bewaffneter Angriff, der Gegenwehr nach Art. 51 der UN-Charta rechtfertigen würde. Nur Luftüberlegenheit, politischer Wille – und die Gewissheit, dass niemand die Angreifer zur Rechenschaft ziehen wird.Aber halt. Bevor man weiterliest, muss man wissen, was auf dem Tisch lag. Denn das ist der eigentliche Skandal.Der omanische Außenminister Badr bin Hamad Al Busaidi – der Mann, der die Fäden in der Hand hielt – sprach noch am 27. Februar von einem Durchbruch und erklärte, ein erfolgreicher Abschluss sei sehr wahrscheinlich. Der Iran habe angeboten, kein nukleares Material mehr zu lagern, was den Bau einer Atombombe unmöglich machen würde, und den IAEA-Inspektoren vollen Zugang zu gewähren. Das ist nicht irgendein Angebot. Das ist das Kernstück jedes denkbaren Abkommens – Null-Lagerung, volle Transparenz.Der iranische Außenminister Abbas Araghchi nannte die Genfer Runde die bisher „beste und ernsthafteste“ und kündigte technische Folgegespräche für die nächste Woche in Wien an.Besser als Obama. Besser als der JCPOA 2015. Der Frieden war zum Greifen nah.Unterdessen hatte US-Sondergesandter Witkoff nach eigenen späteren Angaben bereits beim zweiten Treffen gewusst, dass eine Einigung unmöglich sei – die Verhandlungen aber dennoch fortgesetzt. Die Operation „Epic Fury“ begann weniger als 48 Stunden nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde in Genf.Klartext: Während Oman Vertrauen aufbaute, während Iran sein weitreichendstes Angebot aller Zeiten auf den Tisch legte, während Inspektoren der IAEA für Wien eingeflogen wurden – lud Washington die Bomben. Die Diplomatie war Tarnung. Zeitgewinn für die Angriffsvorbereitungen.Washington nennt es Präventivschlag. Tel Aviv nennt es Selbstverteidigung. Dieselben Regierungen, die Putins Einmarsch in die Ukraine als Angriffskrieg, als Bruch des Völkerrechts, als zivilisatorischen Rückfall brandmarken – führen selbst einen Krieg ohne Mandat gegen einen souveränen Staat. Mitten in laufenden Verhandlungen. Mit einem historischen Einigungsangebot auf dem Tisch. Der Doppelstandard ist nicht subtil. Er ist die Botschaft.Die Menschheit hat nach 1945 einen Werkzeugkasten gebaut. Instrument für Instrument, Trauma für Trauma. Aus 70 Millionen Toten, aus dem Holocaust, aus Hiroshima, aus Ruanda, aus Srebrenica. Jedes dieser Werkzeuge war die Antwort auf ein konkretes Versagen. Und jetzt, 2026, werden diese Werkzeuge nicht einfach ignoriert – sie werden von ihren eigenen Schöpfern demontiert.Hier sind die zehn Fragen, die sich daraus ergeben.apolut stellte sie Willy Wimmer.Willy Wimmer (CDU) gehörte von 1976 bis 2009 dem Deutschen Bundestag an und war einer der langjährigen Sicherheitspolitiker seiner Fraktion. Von 1985 bis 1992 diente er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung unter Manfred Wörner und Gerhard Stoltenberg. In diese Phase fiel die sicherheitspolitisch entscheidende Umbruchzeit Europas: das Ende des Kalten Krieges, die deutsche Wiedervereinigung und die Neuordnung der militärischen Strukturen in Deutschland.Politisch und administrativ war das Umfeld geprägt durch die Prozesse der KSZE (Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, später OSZE) sowie durch die Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag, der 1990 die außen- und sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen der deutschen Einheit regelte. Parallel dazu erfolgte die militärische Integration der Streitkräfte der DDR: ...https://apolut.net/apolut-fragt-10-fragen-an-willy-wimmer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Schlüsselstaat EurasiensEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Geht es den USA im Konflikt mit dem Iran wirklich um Menschenrechte, Demokratie oder die angebliche Gefahr iranischer Atomwaffen? Oder verbirgt sich hinter der moralischen Rhetorik ein wesentlich nüchterneres strategisches Kalkül?Ein Blick auf die geopolitische Landkarte legt eine andere Interpretation nahe. Der Iran liegt an einer der wichtigsten Schnittstellen Eurasiens – zwischen den Energiezentren des Nahen Ostens, den Rohstoffregionen Zentralasiens und den aufstrebenden Wirtschaftsmächten Asiens. Wer diesen Raum kontrolliert oder politisch schwächt, beeinflusst zugleich die Entwicklung eines ganzen Kontinents. Genau deshalb steht der Iran seit Jahrzehnten im Fokus US-amerikanischer Machtpolitik. Nicht Menschenrechte oder Atomprogramme bilden den eigentlichen Kern des Konflikts, sondern die strategische Rolle des Landes als geopolitischer Schlüsselstaat auf dem eurasischen Schachbrett.Das Zusammenwachsen Eurasiens versuchen die USA zur Erhaltung einer unipolaren, von ihnen gesteuerten Weltordnung mit allen denkbaren Mitteln zu verhindern.Halford Mackinder und Zbigniew BrzezinskiIn geopolitischen Analysen gilt der eurasische Kontinent seit über einem Jahrhundert als das strategische Zentrum der Weltpolitik. Bereits der britische Geograf Halford Mackinder formulierte Anfang des 20. Jahrhunderts die berühmte „Heartland-Theorie“. Seine zentrale These lautete, dass die Kontrolle über die große Landmasse Eurasiens – insbesondere über die inneren Regionen zwischen Osteuropa und Zentralasien – einen entscheidenden Einfluss auf die globale Machtverteilung haben könne. Wer diese zentrale Landmasse kontrolliere, so Mackinder, könne langfristig eine dominierende Stellung in der Weltpolitik erlangen.Mackinder fasste seine Überlegungen 1904 in einem oft zitierten geopolitischen Leitsatz zusammen:„Wer Osteuropa beherrscht, kontrolliert das Heartland; wer das Heartland beherrscht, kontrolliert die Weltinsel; wer die Weltinsel beherrscht, kontrolliert die Welt.“Mit der „Weltinsel“ meinte Mackinder die zusammenhängende Landmasse aus Europa, Asien und Afrika – also den mit Abstand größten geopolitischen Raum der Erde. Auf dieser sogenannten Weltinsel leben heute rund 85 Prozent der Weltbevölkerung, hier befinden sich der Großteil der landwirtschaftlichen Produktionsflächen, ein erheblicher Teil der industriellen Kapazitäten sowie die wichtigsten Energie- und Rohstoffreserven der Welt. Eurasien allein umfasst rund 36 Prozent der globalen Landfläche, beherbergt jedoch etwa 70 bis 75 Prozent der Weltbevölkerung und erwirtschaftet mehr als 60 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.Aus Mackinders Sicht lag der entscheidende Vorteil des Heartlands darin, dass es im Gegensatz zu den klassischen Seemächten kaum durch Flotten blockiert werden konnte. Wer diese riesige, ressourcenreiche Landmasse kontrollierte und durch Eisenbahnen und später moderne Infrastruktur miteinander verband, hätte langfristig einen strukturellen Machtvorteil gegenüber maritimen Imperien.Diese Überlegungen beeinflussten über Jahrzehnte strategisches Denken im Westen. Besonders deutlich griff der US-amerikanische Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski diese Logik nach dem Ende des Kalten Krieges wieder auf. In seinem 1997 erschienenen Buch "The Grand Chessboard" bezeichnete er Eurasien als das „geopolitische Schachbrett“, auf dem sich die Zukunft der globalen Machtverhältnisse entscheidet....https://apolut.net/iran-der-wahre-kriegsgrund-der-usa-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Mit dem Ende des Kalten Krieges sanken die Verteidigungsausgaben in den westlichen Staaten deutlich, in Europa bis 2015 im Schnitt um rund 25 Prozent gegenüber 1990. Diese „Friedensdividende“ wurde jedoch nicht genutzt, um Staat und Abgabenlast zu reduzieren, sondern um den Wohlfahrtsstaat auszubauen. Angesichts der geopolitischen Zeitenwende liegt es auf der Hand, dass wir diese Entwicklung umkehren müssen. Die Politik müsste Sozialausgaben zugunsten von Verteidigung und Investitionen in die wirtschaftliche Basis kürzen. Doch damit tut sie sich offenkundig schwer. Stattdessen setzt man darauf, das staatliche Budget auszuweiten, um beides zu haben: den Sozialstaat und die höheren Verteidigungsausgaben. Das passt zur historischen Erfahrung: Guns-and-Butter-Rüstung obendrauf, während der Sozialstaat bleibt. Die Folge sind mehr Schulden und mehr Steuern – und das dauerhaft.Europa diskutiert über gemeinsame Schulden und neue „Safe Assets“, um Aufrüstung, Transformation und geopolitische Herausforderungen zu finanzieren. Doch wie sicher sind Staatsanleihen wirklich, wenn Staaten unter Druck geraten? Die aktuelle Forschung zeigt, dass ausgerechnet in Kriegen und in Krisenzeiten Staatsanleihen historisch häufig massive Realverluste für Gläubiger und Sparer gebracht haben.Im Expertengespräch erklärt Dr. Christoph Trebesch, Professor für Makroökonomie an der Universität Kiel und Direktor der Kiel Initiative in Geopolitics and Economics am IfW Kiel, die historischen Muster von Aufrüstung, die langfristigen fiskalischen Folgen und die Frage, ob Europa sich eine Guns-and-Butter-Politik überhaupt leisten kann.HörerserviceAnalyse Are Government Bonds Safe in Times of War and Pandemic?: https://is.gd/0qrHzV Studie Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War: https://is.gd/NrTOgr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Atombomben. Eigentlich nicht so geil. Außer, man jagt gerade in „Fallout 3“ die Siedlung Megaton in die Luft, nuked sich durch das Endgame von „Civilization“ oder kriecht im „Modern Warfare“ aus dem Hubschrauber. Einst das Schreckgespenst des Kalten Krieges, gehören Nuklearwaffen inzwischen zur Ikonografie der Popkultur. In Spielen sind sie gleichermaßen Belohnung am Ende eines Tech-Trees oder Zerstörungsinstrument böser Gruppen, die wir dringend aufhalten sollten. In diesem Podcast sprechen wir daher über die Darstellung von und den Umgang mit Atomwaffen in Spielen und fragen uns, ob die allzu sorglose Integration von Atompilzen vielleicht schon bald nicht mehr so flockig über die Bühne geht. Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:22:26 - Zwischen technischer Faszination und Grusel 00:41:06 - Atombombe als Spielmechanik 01:15:49 - Popkulturelle Verarbeitung In dieser Folge zu hören: Dom Schott, Jochen Redinger, Andre Peschke Ab mit euch und Abo aboschließen! https://www.gamespodcast.de/abo
Oelze, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
++ Eure Meinung ist uns wichtig. Macht jetzt mit bei der anonymen Hörer-Umfrage: https://tally.so/r/Xx5Dxe ++Hinter Türchen 1 verbirgt sich eine WBG-Premiere. Zum ersten Mal starten wir eine Folge nicht auf der Erde, sondern im Weltall.Im Sommer des Jahres 1969 sagt Neil Armstrong seinen weltberühmten Satz „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit.“Rhetorisch clever, denn was er nicht ausspricht: Es ist ein Mensch, der als Erster den Mond betritt, aber noch wichtiger nach Jahren des Kalten Krieges: es ist ein Amerikaner.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastWerde Teil der Supporter-Community und höre WBG werbefrei: https://steady.page/de/wbg/about++ Livetour-Tickets gibts hier: wbg.190a.de ++++ Du möchtest mehr über unseren Werbepartner erfahren? Alle Infos findest du hier: https://linktr.ee/wasbishergeschah.podcastOder du möchtest unser Werbepartner werden? Dann melde dich: werbung@wasbishergeschah.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ohne die aktuelle Gegenwart des Kalten Krieges oder Zeiten des zunehmenden Einsatzes von Chemieprodukten im Haushalt, sucht diese Neuverfilmung von The Incredible Shrinking Man ihren metaphorischen Anker in grundlegenden Sinnfragen übers Leben, Sterben und Selbstwertgefühl eines Mannes. Daniel findet das nicht so konsequent erkennbar, wie noch bei älteren Versionen dieser Geschichte, hat der französischen Produktion Der Mann der Immer Kleiner Wurde aber durchaus unterhaltsame Momente mit gelungener Tricktechnik positiv abgewinnen können.
In Berlin treffen die Kontrahenten des Kalten Krieges auf engstem Raum direkt aufeinander. Nach dem Sieg gegen Hitler-Deutschland verwalten die Alliierten die ehemalige Reichshauptstadt zunächst noch gemeinsam. Doch bald kommt es zum Bruch – und die USA starteten eine der größten Abhöraktionen aller Zeiten.+++Host und Redaktion: Insa Bethke/GEO EPOCHE Gast: Kirsten BertrandSprecher: Peter KaempfeProduktion: Lia Wittfeld/Audio Alliance+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/geoepoche ++++++ Auf RTL+ und GEO EPOCHE+ erscheinen die neuen Folgen von "Verbrechen der Vergangenheit" jeweils 14 Tage früher als auf den anderen Plattformen. +++ Sie möchten uns schreiben? Wir freuen uns über Feedback per Mail anverbrechendervergangenheit@geo.deSIE MÖCHTEN MEHR VON GEO EPOCHE HÖREN....?"Germanen gegen Rom": Unter geo.de/germanen finden Sie die neue sechsteilige Podcast-Serie sowie ein Abo-Angebot für unsere Hörerinnen und Hörer für GEO+"Menschen, die Geschichte machten - kurz erzählt": Das neue Kurzformat von GEO EPOCHE mit Peter Kaempfe auf GEO+. Zu allen bisher erschienenen Folgen geht es hier: geo.de/menschen... ODER LESEN?Unter www.geo-epoche.de können Sie einen Monat lang GEO EPOCHE+ kostenlos testen - mit fast 3000 Artikeln zu allen Aspekten der Weltgeschichte.Folgen Sie GEO Epoche gern auf Social Media, bei Instagram (@geo_epoche) und Facebook (@geoepoche) +++AKTION: Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts können unterwww.geo-epoche.de/podcast kostenlos ein eBook aus unserem Heft "Verbrechen der Vergangenheit" herunterladen.+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Oktober 1962.Die Welt hält den Atem an. Vor der Küste Kubas stehen sich die Supermächte des Kalten Krieges gegenüber.Amerikanische Spionageflugzeuge haben sowjetische Raketen entdeckt - Atomraketen, die in Minuten Washington, New York oder Chicago zerstören könnten.Die USA verhängen eine Seeblockade, die Sowjetunion schickt ihre Flotte in Richtung Karibik.Ein einziger Fehltritt - und der Atomkrieg wäre Realität.Tief unter der Wasseroberfläche, an Bord des sowjetischen U-Boots B-59 glauben die Männer, der Krieg habe bereits begonnen.Der Kommandant befiehlt, den nuklearen Torpedo einsatzbereit zu machen.Nur einer widerspricht: Wassili Alexandrowitsch Archipow.Es ist der Moment, in dem ein einzelner Mann eventuell die Welt vor der nuklearen Katastrophe bewahrt - und doch jahrzehntelang unbekannt bleibt.
Die Koalition streitet sich um den Wehrdienst in Deutschland. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben viele europäische Länder die Wehrpflicht abgeschafft, Deutschland hat sie ausgesetzt. Viele suchen nach Möglichkeiten, ihre Truppen aufzustocken. Vor allem im Osten Europas - dort, wo Russland ganz nah dran ist. Text und Moderation: Caroline AmmeSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Den Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlHinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Vor einer Woche attackierten russische Drohnen sein Land, heute ist er zum Empfang bei Kanzler Friedrich Merz:Polens Präsident Karol Nawrocki ist erst seit einem Monat im Amt, muss sein Land durch die gefährlichste Zeit seit dem Ende des Kalten Krieges führen. Im Präsidentenpalast in Warschau empfing er Paul zu einem Gespräch über Wladimir Putin, Donald Trump und darüber, was er heute mit Kanzler Merz diskutieren will.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geheimdienste – für viele ein Mythos, für manche ein Schreckensbild, für die Wissenschaft ein schwer zugängliches Forschungsfeld. Dr. Noura Chalati und Dr. Silvia-Lucretia Nicola sprechen in der aktuellen Folge von „Zugehört“ über ein wenig beleuchtetes Kapitel der Geheimdienstgeschichte: die Beziehungen zwischen den Geheimdiensten in Syrien und der DDR zwischen 1960 und 1990. Von Spitzeln, Foltermethoden und dem langen Schatten der Vergangenheit In dieser Folge von Zugehört berichtet die Politikwissenschaftlerin Dr. Noura Chalati über die bislang kaum erforschte Zusammenarbeit zwischen den syrischen Geheimdiensten (Mukhabarat) und dem ostdeutschen Geheimdienst, der Staatssicherheit, während des Kalten Krieges. Auf Basis von Archivfunden rekonstruierte sie, wie autoritäre Regime Informationen, Methoden und Machtlogiken trotz gegenseitigem Misstrauen austauschten – von Spitzelnetzwerken bis hin zu Folterpraktiken. Dabei wird schnell deutlich: Geheimdienste sind und waren nie rein nationale Akteure, sondern stets Teil transnationaler Beziehungsgeflechte. Es wird nachgezeichnet, wie historische Kontinuitäten bis in die Gegenwart reichen. Was steckt hinter der oft erzählten Legende vom „Deutschen Stuhl“? Welche Rolle spielten die Mukhabarat bei der Aufrechterhaltung der Machthaber in Syrien über mehrere Dekaden? Wie lassen sich staatliche Gewalt und Verbrechen von Geheimdiensten aufarbeiten? Ein Gespräch über Repression, Überwachung und Bürokratie – und die schwierige Frage, wie eine Gesellschaft nach Jahrzehnten der Totalüberwachung und Gewalt zur Aussöhnung finden kann. Die GesprächspartnerinnenDr. Silvia-Lucretia Nicola ist Sozialwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr im Forschungsbereich Einsatz. Neben der Erforschung der deutsch-irakisch-kurdischen Beziehungen nach 1991 dokumentiert und begleitet sie die Auslandseinsätze der Bundeswehr wissenschaftlich. Dr. Noura Chalati ist Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen, Geheimdienste und Naher Osten. Sie studierte in Berlin, Lyon und Edinburgh und wurde in Berlin promoviert. Ihre Promotion entwickelt sie als Teil der Forschungsgruppe „Learning Intelligence: The Exchange of Secret Service Knowledge between Germany and the Arab Middle East 1960–2010“ am Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Berlin.
Ein Vortrag der Historikerin Daniela MünkelModeration: Sibylle Salewski **********Während des Kalten Krieges bekämpften sich die Geheimdienste der beiden deutschen Staaten gegenseitig. Ihre Spionage und Propaganda vertiefte die deutsche Teilung.********** Daniela Münkel ist Historikerin und Leiterin der Abteilung Vermittlung und Forschung des Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv. Ihr Vortrag hat den Titel "Geheimdienstkrieg in Deutschland. Spionage, Propaganda, Gegenspionage." Sie hat ihn am 17. Juni 2025 in Berlin gehalten im Rahmen der Ringvorlesung "Hybride Konflikte im Kalten Krieg" des Berliner Kolleg Kalter Krieg. ********** Schlagworte: +++ Krieg der Geheimdienste +++ Spionage im Kalten Krieg +++ deutsche Teilung +++ Ost-West-Konflikt +++ DDR Staatssicherheit +++ Bundesnachrichtendienst +++ Organisation Gehlen +++ Propagandakrieg DDR BRD +++ Geheimdienste im Kalten Krieg +++ Eiserner Vorhang +++ Westmächte und Ostblock +++ CIA und KGB in Deutschland +++ Geschichte der Spionage +++ Stasi-Unterlagen-Archiv +++ Berliner Kolleg Kalter Krieg +++ hybride Konflikte Kalter Krieg +++ Ost-West-Propaganda +++ Spionagegeschichte Deutschland +++ Bundesarchiv DDR BRD +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Kalter Krieg: Vorläufer hybrider KonflikteKalter Krieg: Der NATO-Doppelbeschluss 1979Kalter Krieg: Eisenhower startet "Space Race"**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Fünfzig Jahre sind eine lange Zeit, im günstigen Fall ein halbes Leben. Wer solch eine Lebensspanne bewusst erlebt hat, dem zwingen sich mit seinen Erinnerungen unweigerlich Vergleiche auf. Wie sah Europa, wie sah die Welt heute vor fünfzig Jahren – am 1. August 1975 – aus, mitten in der Epoche des „Kalten Krieges“? Da währteWeiterlesen
Im Herbst 1962 stationiert die Sowjetunion auf Kuba heimlich Atomraketen. Als US-Präsident John F. Kennedy durch Überwachungsfotos davon erfährt, stellt er Moskau ein Ultimatum und droht mit Vergeltung. Es beginnen die gefährlichsten Wochen des Kalten Krieges. Dies ist der zweite Teil jenes Dramas, das die Welt an den Rand des Abgrunds brachte: die Kubakrise.Host und Redaktion: Insa Bethke/GEO EPOCHE Gast: Andreas SedlmairSprecher: Peter KaempfeProduktion: Lia Wittfeld/Audio Alliance+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/geoepoche ++++++ Auf RTL+ und GEO EPOCHE+ erscheinen die neuen Folgen von "Verbrechen der Vergangenheit" jeweils 14 Tage früher als auf den anderen Plattformen. +++ Sie möchten uns schreiben? Wir freuen uns über Feedback per Mail anverbrechendervergangenheit@geo.deSIE MÖCHTEN MEHR VON GEO EPOCHE HÖREN UND LESEN?"Deutschland 1945": Unter www.geo.de/1945 finden Sie alle acht Folgen sowie ein vergünstigtes Abo für das Verbrechen der Vergangenheit-Special über das Kriegsende vor 80 Jahren.Folgen Sie GEO Epoche gern auf Social Media, bei Instagram (@geo_epoche) und Facebook (@geoepoche) +++AKTION: Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts können unterwww.geo-epoche.de/podcast kostenlos ein eBook aus unserem Heft "Verbrechen der Vergangenheit" herunterladen.Außerdem können Sie unter www.geo-epoche.de einen Monat lang GEO EPOCHE + kostenlos testen - mit fast 3000 Artikeln zu allen Aspekten der Weltgeschichte sowie weiteren Audio-Inhalten.Weitere historische Reportagen mit Peter Kaempfe bietet der GEO EPOCHE-Podcast"Menschen, die Geschichte machten" - jeden zweiten Dienstag überall, wo es Podcasts gibt.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Atombomben zünden im eigenen Land? Speicherseen aus der Erde sprengen mit nuklearen Sprengköpfen, ganze Bergketten pulverisieren für eine Autobahn? Oder gleich einen Durchbruch vom Atlantik zum Pazifischen Ozean mit einigen Nuklearexplosionen graben - und dafür Millionen Menschen umsiedeln? Klingt absurd. Und doch gab es in der Zeit des Kalten Krieges in den USA und der Sowjetunion ernstzunehmende Projekte dazu. Von Markus Mähner (BR 2025)
Im Herbst 1962 stationiert die Sowjetunion auf Kuba heimlich Atomraketen. Als US-Präsident John F. Kennedy durch Überwachungsfotos davon erfährt, stellt er Moskau ein Ultimatum und droht mit Vergeltung. Es beginnen die gefährlichsten Wochen des Kalten Krieges. Dies ist der erste Teil jenes Dramas, das die Welt an den Rand des Abgrunds brachte: die Kubakrise.Host und Redaktion: Insa Bethke/GEO EPOCHE Gast: Andreas SedlmairSprecher: Peter KaempfeProduktion: Lia Wittfeld/Audio Alliance+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/geoepoche ++++++ Auf RTL+ und GEO EPOCHE+ erscheinen die neuen Folgen von "Verbrechen der Vergangenheit" jeweils 14 Tage früher als auf den anderen Plattformen. +++ Sie möchten uns schreiben? Wir freuen uns über Feedback per Mail anverbrechendervergangenheit@geo.deSIE MÖCHTEN MEHR VON GEO EPOCHE HÖREN UND LESEN?"Deutschland 1945": Unter www.geo.de/1945 finden Sie alle acht Folgen sowie ein vergünstigtes Abo für das Verbrechen der Vergangenheit-Special über das Kriegsende vor 80 Jahren.Folgen Sie GEO Epoche gern auf Social Media, bei Instagram (@geo_epoche) und Facebook (@geoepoche) +++AKTION: Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts können unterwww.geo-epoche.de/podcast kostenlos ein eBook aus unserem Heft "Verbrechen der Vergangenheit" herunterladen.Außerdem können Sie unter www.geo-epoche.de einen Monat lang GEO EPOCHE + kostenlos testen - mit fast 3000 Artikeln zu allen Aspekten der Weltgeschichte sowie weiteren Audio-Inhalten.Weitere historische Reportagen mit Peter Kaempfe bietet der GEO EPOCHE-Podcast"Menschen, die Geschichte machten" - jeden zweiten Dienstag überall, wo es Podcasts gibt.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Zeiten, in denen manch einer die Ostsee vom Strandkorb aus mit einer "lauwarmen Badewanne" verwechselt hat, sind vorbei. Das ruhige Wasser spiegelt für den Politikwissenschaftler Sebastian Bruns etwas ganz anderes wider: "In der Ostsee sehen wir wie unter dem Brennglas die Geopolitik im 21. Jahrhundert", sagt der Marine-Experte des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel.Ein Blick auf die Landkarte zeigt: Von den neun Ostsee-Anrainern sind acht Staaten Mitglieder der Nato. Dazu kommt Russland, das neben seiner Küstenline bei Sankt Peterburg auch über die Exklave Kaliningrad verfügt. Zu Zeiten des Kalten Krieges sicherte die Nato in der Ostsee die Freiheit der Seewege vor dem Warschauer Pakt, erinnert Bruns im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Heute geht es nicht nur um internationales Seerecht, sondern vor allem um den Schutz kritischer Infrastruktur, also um Pipelines, Windparks und Unterseekabel.Ganz zentral an dieser neuen Lage ist der Umgang mit hybriden Bedrohungen, etwa mit der russischen Schattenflotte: Die veralteten Schiffe, die nach und nach auf Sanktionslisten der EU landen, stehen nicht nur im Fokus, weil Putin auf diese Weise seine Kriegswirtschaft versorgt: "Wir gehen davon aus, dass diese Schiffe auch für andere Aktivitäten genutzt werden", erklärt Bruns. Spionage mit Drohnen und Sabotage an Unterseekabeln sieht er als zentrale Gefahren, denn die Ostsee ist enorm wichtig für die europäische Energie- und Datensicherheit. Diese neuen Gefahren haben auch den Fokus des Nato-Manövers "Baltic Operations" verändert, an dem dieses Jahr 9000 Soldatinnen und Soldaten aus 17 Ländern beteiligt sind. Die Übungen in der Ostsee seien viel komplexer, sagt Bruns: "Es geht um komplizierte U-Boot-Jagdmanöver und um die Einbindung von Heer und Luftwaffe". Die Nato-Übung hat Anfang Juni in Rostock begonnen. Dort ist seit Ende 2024 die "Commander Task Force Baltic" angesiedelt, ein taktisches Hauptquartier, das von der Deutschen Marine geführt wird. Deutschland hat die größte Marine aller Nato-Staaten im Ostseeraum. "Daraus leiten wir eine Verantwortung ab", sagt Bruns - nicht ohne zu betonen, dass das "amerikanische Commitment" für die europäischen Partner von großer Bedeutung ist. Denn - und auch hier zeigt sich die Geopolitik des 21. Jahrhunderts - der Schwerpunkt der USA liegt immer stärker auf dem Pazifik: "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass die Amerikaner jetzt Ernst machen mit ihrem Fokus auf China", warnt Bruns.Das Ziel: Mehr Verantwortung tragen, die USA aber trotzdem im Boot behalten. "Wir müssen schneller ausrüsten und aufrüsten, sichtbarer sein, ohne die Fahne zu sehr in den Wind zu halten", erklärt Bruns. Dabei sollte man aber eines nicht vergessen: Es dauert lange, Schiffe zu beschaffen und Besatzungen zu trainieren. Denn bei der maritimen Sicherheit, so der Experte, sei der Fortschritt kein Sprint, sondern ein Marathonlauf.Bei dieser Folge handelt es sich um einen Re-Upload. Die Folge haben wir erstmals am 12. Juni 2025 veröffentlicht.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Atombomben zünden im eigenen Land? Ganze Bergketten pulverisieren für eine Autobahn? Oder gleich einen Durchbruch vom Atlantik zum Pazifischen Ozean mit einigen Nuklearexplosionen graben und dafür Millionen Menschen umsiedeln? Klingt absurd. Und doch gab es in der Zeit des Kalten Krieges in der Sowjetunion und den USA ernstzunehmende Überlegungen dazu. Autor: Markus Mähner (BR 2025)
Das „Gleichgewicht des Schreckens“ ist Geschichte, aber Atomwaffen spielen immer noch eine große Rolle, um echte oder vermeintliche Gegner in Schach zu halten. Zu den Atommächten zählen Russland und die USA, Frankreich, Großbritannien und China. Außerdem Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel. Und in absehbarer Zeit vielleicht auch Japan und der Iran? Über 12.000 atomare Sprengköpfe gibt es weltweit, einige davon sind auch in Deutschland stationiert. Die einen sehen sie als Garant für Sicherheit, andere als großes Risiko. Dort, wo Atomwaffen getestet oder eingesetzt wurden, bedeuten sie seit Jahrzehnten reales Leid, das vom Rest der Welt gerne übersehen wird. Wie groß ist die Gefahr durch Atomwaffen fast vier Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges? Wen behütet und wen bedroht der „atomare Schutzschirm“? Und wie steht es um das iranische Atomwaffenprogramm? Darüber sprechen wir mit Malte Göttsche vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und Florian Eblenkamp von ICAN, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen. Podcast-Tipp: Der tagesschau Zukunfts-Podcast: mal angenommen Mal angenommen, Deutschland hat eigene Atomwaffen... Hätte Deutschland dann international mehr Gewicht? Ist nukleare Aufrüstung sinnvoll? Oder würden uns dann alle hassen? Ein Gedankenexperiment. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:60f3cac60c5a5a91/
Das „Gleichgewicht des Schreckens“ ist Geschichte, aber Atomwaffen spielen immer noch eine große Rolle, um echte oder vermeintliche Gegner in Schach zu halten. Zu den Atommächten zählen Russland und die USA, Frankreich, Großbritannien und China. Außerdem Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel. Und in absehbarer Zeit vielleicht auch Japan und der Iran? Über 12.000 atomare Sprengköpfe gibt es weltweit, einige davon sind auch in Deutschland stationiert. Die einen sehen sie als Garant für Sicherheit, andere als großes Risiko. Dort, wo Atomwaffen getestet oder eingesetzt wurden, bedeuten sie seit Jahrzehnten reales Leid, das vom Rest der Welt gerne übersehen wird. Wie groß ist die Gefahr durch Atomwaffen fast vier Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges? Wen behütet und wen bedroht der „atomare Schutzschirm“? Und wie steht es um das iranische Atomwaffenprogramm? Darüber sprechen wir mit Malte Göttsche vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und Florian Eblenkamp von ICAN, der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen. Podcast-Tipp: Der tagesschau Zukunfts-Podcast: mal angenommen Mal angenommen, Deutschland hat eigene Atomwaffen... Hätte Deutschland dann international mehr Gewicht? Ist nukleare Aufrüstung sinnvoll? Oder würden uns dann alle hassen? Ein Gedankenexperiment. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:60f3cac60c5a5a91/
Die Zeiten, in denen manch einer die Ostsee vom Strandkorb aus mit einer "lauwarmen Badewanne" verwechselt hat, sind vorbei. Das ruhige Wasser spiegelt für den Politikwissenschaftler Sebastian Bruns etwas ganz anderes wider: "In der Ostsee sehen wir wie unter dem Brennglas die Geopolitik im 21. Jahrhundert", sagt der Marine-Experte des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel.Ein Blick auf die Landkarte zeigt: Von den neun Ostsee-Anrainern sind acht Staaten Mitglieder der Nato. Dazu kommt Russland, das neben seiner Küstenline bei Sankt Peterburg auch über die Exklave Kaliningrad verfügt. Zu Zeiten des Kalten Krieges sicherte die Nato in der Ostsee die Freiheit der Seewege vor dem Warschauer Pakt, erinnert Bruns im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Heute geht es nicht nur um internationales Seerecht, sondern vor allem um den Schutz kritischer Infrastruktur, also um Pipelines, Windparks und Unterseekabel.Ganz zentral an dieser neuen Lage ist der Umgang mit hybriden Bedrohungen, etwa mit der russischen Schattenflotte: Die veralteten Schiffe, die nach und nach auf Sanktionslisten der EU landen, stehen nicht nur im Fokus, weil Putin auf diese Weise seine Kriegswirtschaft versorgt: "Wir gehen davon aus, dass diese Schiffe auch für andere Aktivitäten genutzt werden", erklärt Bruns. Spionage mit Drohnen und Sabotage an Unterseekabeln sieht er als zentrale Gefahren, denn die Ostsee ist enorm wichtig für die europäische Energie- und Datensicherheit. Diese neuen Gefahren haben auch den Fokus des Nato-Manövers "Baltic Operations" verändert, an dem dieses Jahr 9000 Soldatinnen und Soldaten aus 17 Ländern beteiligt sind. Die Übungen in der Ostsee seien viel komplexer, sagt Bruns: "Es geht um komplizierte U-Boot-Jagdmanöver und um die Einbindung von Heer und Luftwaffe". Die Nato-Übung hat Anfang Juni in Rostock begonnen. Dort ist seit Ende 2024 die "Commander Task Force Baltic" angesiedelt, ein taktisches Hauptquartier, das von der Deutschen Marine geführt wird. Deutschland hat die größte Marine aller Nato-Staaten im Ostseeraum. "Daraus leiten wir eine Verantwortung ab", sagt Bruns - nicht ohne zu betonen, dass das "amerikanische Commitment" für die europäischen Partner von großer Bedeutung ist. Denn - und auch hier zeigt sich die Geopolitik des 21. Jahrhunderts - der Schwerpunkt der USA liegt immer stärker auf dem Pazifik: "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass die Amerikaner jetzt Ernst machen mit ihrem Fokus auf China", warnt Bruns.Das Ziel: Mehr Verantwortung tragen, die USA aber trotzdem im Boot behalten. "Wir müssen schneller ausrüsten und aufrüsten, sichtbarer sein, ohne die Fahne zu sehr in den Wind zu halten", erklärt Bruns. Dabei sollte man aber eines nicht vergessen: Es dauert lange, Schiffe zu beschaffen und Besatzungen zu trainieren. Denn bei der maritimen Sicherheit, so der Experte, sei der Fortschritt kein Sprint, sondern ein Marathonlauf.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Den USA in ihrem „neuen Realismus“ folgen und sich gleichzeitig von deren hegemonialen Anspruch befreien: Dies betrifft auch jenes postmoderne Kulturkonzept, das auf die Bedingungen des Kalten Krieges zurückgeht. Gerade unsere humanistischen geistigen Traditionen, so Hauke Ritz in seinem Buch „Warum der Weltfrieden von Deutschland abhängt“, könnten Brücken sein für eine künftige Friedensordnung auf demWeiterlesen
Die Erwartungen sind groß: Die transatlantische Militärallianz fordert von Deutschland eine deutlich stärkere Rolle im Bündnis. Aber was kann die in den letzten Jahrzehnten so geschrumpfte Bundeswehr leisten? In Zeiten des Kalten Krieges verfügte Deutschland über fast 500.000 Soldaten, übrig geblieben sind davon noch etwa ein Drittel. Angesichts der neuen Bedrohungen verlangt die NATO jetzt wieder eine deutlich größere Armee in Deutschland. Das ist nicht nur logistisch eine große Herausforderung, das wird auch teuer: Deutschland wird weit mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung investieren müssen. Geschenke darf Deutschland zum 70. Jahrestag seiner Mitgliedschaft im Bündnis nicht erwarten - eher große Herausforderungen. Was kommt da auf uns zu? Wir schauen auf den Festakt im NATO-Hauptquartier in Brüssel und sprechen unter anderem mit Prof. Gunther Hellmann, Politikwissenschaftler an der Goethe-Uni, Oberst André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes und Dr. Sascha Hach vom Leibnitz Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Podcast-Tipp: Was tun, Herr General? Wie kann man Putins Invasion stoppen? Welche Strategie verfolgt die russische Armee in der Ukraine? Wie stark sind die Verteidiger? Wie hilfreich ist die Unterstützung von Deutschland und NATO? MDR AKTUELL Moderator Tim Deisinger wird diese und andere drängende Fragen zum Ukraine-Krieg in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler in einer "Lagebesprechung" diskutieren. https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/10349279/
Die Erwartungen sind groß: Die transatlantische Militärallianz fordert von Deutschland eine deutlich stärkere Rolle im Bündnis. Aber was kann die in den letzten Jahrzehnten so geschrumpfte Bundeswehr leisten? In Zeiten des Kalten Krieges verfügte Deutschland über fast 500.000 Soldaten, übrig geblieben sind davon noch etwa ein Drittel. Angesichts der neuen Bedrohungen verlangt die NATO jetzt wieder eine deutlich größere Armee in Deutschland. Das ist nicht nur logistisch eine große Herausforderung, das wird auch teuer: Deutschland wird weit mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung investieren müssen. Geschenke darf Deutschland zum 70. Jahrestag seiner Mitgliedschaft im Bündnis nicht erwarten - eher große Herausforderungen. Was kommt da auf uns zu? Wir schauen auf den Festakt im NATO-Hauptquartier in Brüssel und sprechen unter anderem mit Prof. Gunther Hellmann, Politikwissenschaftler an der Goethe-Uni, Oberst André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes und Dr. Sascha Hach vom Leibnitz Institut für Friedens- und Konfliktforschung. Podcast-Tipp: Was tun, Herr General? Wie kann man Putins Invasion stoppen? Welche Strategie verfolgt die russische Armee in der Ukraine? Wie stark sind die Verteidiger? Wie hilfreich ist die Unterstützung von Deutschland und NATO? MDR AKTUELL Moderator Tim Deisinger wird diese und andere drängende Fragen zum Ukraine-Krieg in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler in einer "Lagebesprechung" diskutieren. https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/10349279/
Die Militärausgaben sind letztes Jahr weltweit so stark gestiegen, wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Umgerechnet haben die Staaten insgesamt über 2,2 Billionen Franken ausgegeben. Das sind fast 10 Prozent mehr als im Jahr davor. Weitere Themen: · Nordkorea hat zum ersten Mal bestätigt, dass es für Russland Soldaten in den Krieg geschickt hat. · Donald Trump fordert von Wladimir Putin, dass dieser "aufhört zu schiessen" und ein Friedensabkommen mit der Ukraine unterzeichnet. · Das Eidgenössische Musikfest soll 2031 im Sankt Galler Rheintal durchgeführt werden.
Vor 40 Jahren, am 11. März 1985, wurde mitten im Kältesten Krieg Michail Gorbatschow zum Generalsekretär der KPdSU gewählt. Als er am 25. Dezember 1991 als Präsident der Sowjetunion zurücktreten musste, war die Welt eine andere: Der Kalte Krieg war beendet, die drohende Atomkriegsgefahr zwischen den Supermächten gebannt, 80 Prozent der Nuklearsprengköpfe weltweit verschrottet undWeiterlesen
Erste Gespräche zwischen den USA und Russland über ein Kriegsende in der Ukraine. Nicht dabei: Die Ukraine. Sicherheitsforscherin Florence Gaub analysiert, wie das Land seine Sicherheit gewährleisten könnte. Nach dem Ende des Kalten Krieges gab die Ukraine ihre nuklearen Waffen ab, im Vertrauen auf Schutzversprechen der USA und Russlands. Fast auf den Tag genau vor drei Jahren überfiel Russlands die Ukraine. Nun verhandeln Russland und die USA über ein mögliches Kriegsende in der Ukraine – ohne die Ukraine. Einen Beitritt der Ukraine zur NATO bezeichneten die Amerikaner im Zuge dessen bereits als unrealistisch. In der aktuellen Folge von »8 Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit der Militärstrategin Florence Gaub über die brisante Option, dass die Ukraine angesichts fehlender Sicherheitsgarantien durch die USA eine Atombombe entwickeln könnte. Gaub erläutert: »Eine Option für die Ukraine ist, sich eine Atombombe zuzulegen. Sie haben die Ressourcen und die Leute, die recht schnell eine Atombombe bauen könnten.« Das könnte wiederum zu nuklearer Aufrüstung führen. Gaub warnt: »Wenn die Ukraine diesen Weg geht, könnte das einen Dominoeffekt auslösen, bei dem andere Staaten ebenfalls über die Entwicklung eigener Atomwaffen nachdenken.«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.