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Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Politologen analysieren die „Brandmauer“-Politik zu AfD und Linken, Berlinale-Intendantin Tuttle gerät wegen propalästinensischer Auftritte unter Druck, und trotz verschärfter EU-Sanktionen gelangen weiterhin Waffen über Drittstaaten nach Russland.
Aufgrund des Unvereinbarkeitsbeschlusses der Union gegenüber der AfD und den Linken droht in zwei ostdeutschen Bundesländern ab Herbst die Unregierbarkeit. Was sagen die Politikprofessoren Oliver Lembcke und Werner Patzelt zu dieser verfahrenen Lage – nicht nur im Osten, sondern auch für die Bundespolitik?
Ein 33-jähriger Mann wurde vor einer Woche als vermisst gemeldet. Gestern wurde seine Leiche in einem Wald bei Neuenhof gefunden. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Weiter in der Sendung: · Das Kulturhaus Odeon in Brugg wollte mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton. Dieses Gesuch wurde aber nicht berücksichtigt. Ein Vorstoss im Aargauer Parlament wollte Gründe für diese Absage. Die Regierung schreibt in ihrer Antwort unter anderem, dass das Kulturhaus zu wenig über die Kantonsgrenze hinaus strahle. · Im Kanton Solothurn gibt es momentan sehr viele Volksabstimmungen. Dies wegen Initiativen und Referenden. Wir sprechen mit einem Politologen und ordnen ein.
Die US-Invasion in Venezuela, die Entführung des Präsidenten, die verhängte Seeblockade und die gewaltsame Durchsetzung eines kolonialen Wirtschaftsmodells markieren einen der folgenschwersten Präzedenzfälle der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. Damit übertrifft die Tragweite der Ereignisse in Venezuela jene der russischen ‚militärischen Spezialoperation‘ in der Ukraine bei Weitem. Ein Beitrag des russischen Politologen und China-Experten Wassilij Kaschin,Weiterlesen
Von der RAND-Studie zur Nationalen Sicherheitsstrategie:Wie Think Tanks Amerikas Kriegspläne schreibenEin Standpunkt von Michael Hollister.Im November 2025 veröffentlichte die Trump-Administration ihre National Security Strategy. Drei Kernaussagen stechen heraus: Die EU ist nicht mehr verlässlicher Partner, Russland nicht mehr Hauptfeind, der strategische Fokus liegt nun auf dem Pazifik. Was wie eine geopolitische Kehrtwende wirkt, ist in Wahrheit die Umsetzung eines detaillierten Kriegsplans, den die RAND Corporation bereits 2016 vorgelegt hat.Die National Security Strategy 2025: Der Pazifik-Pivot als DoktrinDie im November 2025 veröffentlichte National Security Strategy (NSS) der Vereinigten Staaten markiert einen Wendepunkt in der amerikanischen Außenpolitik – zumindest auf dem Papier. Während die Trump-Administration Europa faktisch den Krieg erklärt und Russland nicht mehr als Hauptfeind definiert, konzentriert sich Washington nun offen auf das, was interne Strategiepapiere seit Jahren fordern: die Eindämmung Chinas im Indo-Pazifik. Die NSS formuliert glaskar:"Der Indo-Pazifik ist bereits die Quelle von fast der Hälfte des weltweiten BIP... Um im Inland erfolgreich zu sein, müssen wir dort erfolgreich konkurrieren." Weiter heißt es: "Die Abschreckung eines Konflikts um Taiwan, idealerweise durch die Aufrechterhaltung militärischer Überlegenheit, ist eine Priorität."Noch deutlicher wird die Strategie auf Seite 24:"Wir werden ein Militär aufbauen, das in der Lage ist, Aggression überall in der Ersten Inselkette zu verweigern."Diese Formulierungen sind nicht neu. Sie sind auch keine originäre Trump-Doktrin. Sie sind die wortwörtliche Umsetzung von Empfehlungen, die die RAND Corporation – eine der mächtigsten und einflussreichsten Denkfabriken der Welt – bereits 2016 und 2017 in mehreren Studien ausgearbeitet hat.RAND Corporation: Die Kriegsplanungszentrale mit akademischem AnstrichDie RAND Corporation ist kein gewöhnlicher Think Tank. Gegründet 1948 als gemeinsames Projekt der US Air Force und Douglas Aircraft Company, verfügt RAND über ein Jahresbudget von über 350 Millionen Dollar und beschäftigt ein Heer hochqualifizierter Experten: Militärstrategen, Physiker, Datenanalysten, Ökonomen und Politologen – viele mit Regierungs- oder Geheimdiensterfahrung.Hauptkunden sind das Pentagon, Homeland Security, verschiedene Geheimdienste sowie NATO-Partnerstaaten. RAND arbeitet nicht politisch neutral, sondern entwickelt "Optionen, Wahrscheinlichkeiten, Risiken" – auf Basis von Simulationen, Datenanalyse und militärischer Machbarkeitsprüfung. Empfehlungen aus RAND-Studien sind keine Denkmodelle, sondern werden regelmäßig zur Grundlage realer Politik.Die Organisation war maßgeblich an Konzepten wie der Abschreckungsdoktrin (Mutual Assured Destruction) beteiligt und prägte das strategische Denken im Kalten Krieg bis heute. RAND-Mathematiker wie Herman Kahn entwickelten die "Megadeath"-Kalkulationen – das zynische Durchrechnen von Millionen Toten als strategische Variable....https://apolut.net/wer-schreibt-amerikas-kriegsplane-von-michael-hollister/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Victor Orban: Beinah hätte die EU einen Krieg entfacht Ein Kommentar von Paul Clemente.Was ist schlimmer als ein Kanzler, dem nichts gelingt? Diese Frage, aufgekommen in der Amtszeit von Olaf-Scholz, ist inzwischen beantwortet: Noch schlimmer ist ein unfähiger Kanzler, der sein Land aber mit unfehlbarem Instinkt gegen die Wand fährt. Ein destruktiver Impuls beherrscht ihn. Mit schlafwandlerischer Sicherheit zerstört er den inneren und äußeren Frieden. Ein Kanzler, der behauptet, dass ein großzügiger Sozialstaat nicht finanzierbar sei, aber zeitgleich Milliarden-Schulden aufnimmt, um die gesamte EU in einen Krieg zu ziehen. Die Rede ist natürlich vom BlackRock-Kanzler Friedrich Merz. Dass ihm der außenpolitische Super-GAU letzte Woche nicht gelungen ist, verdanken wir widerständigen Ländern wie Belgien und Ungarn. Aber beginnen wir von vorn: Seit dem Start des Russland-Ukraine-Krieges belegen die USA und EU den Kreml mit Wirtschaftssanktionen. Man will ihn ökonomisch schwächen. In Deutschland zählt dazu: Verzicht auf russisches Erdgas. Womit sich die Bundesrepublik jedoch ins eigene Knie schoss: Der Umstieg auf US-Fracking-Gas ließ die Energiekosten in die Höhe schießen, beschleunigte die Inflation. Und Russland? Hat wenig Schaden erlitten. Verkauft seine Rohstoffe anderweitig. Ebenfalls auf Schwächung des russischen Bären zielte das Einfrieren seiner Vermögenswerte im EU-Raum. Das sind immerhin schlappe 210 Milliarden Euro. Da konnte der BlackRock-Kanzler nicht widerstehen. Sein Vorschlag: Dieses Geld muss gekapert werden. Völkerrechtlich wäre das illegal, aber was soll's: Wir sind schließlich die Guten. Und: „Krieg wird es nicht wert sein“, spekulierte Merz in Richtung Putin.Aber Belgien bekam kalte Füße. Schließlich liegt der schockgefrostete Zaster beim Brüsseler Finanzdienstleister Euroclear. Im Falle einer Konfiszierung könnte Russland den Staat Belgien wegen Bruch des Völkerrechts verklagen. Für den Politologen im Deutschlandfunk, Josef Janning ist diese Sorge ein typischer „Kleinstaats-Reflex“. Stimmt leider nicht: Auch Italien und Frankreich mahnen zur Vorsicht. Ohnehin werden die Zinsen, die Russland mit seinem Vermögen generiert, bereits eingezogen und als Kredit für Kiew zweckentfremdet. Merz beteuerte, die Bedenken der belgischen Regierung zu verstehen. Er hoffe allerdings, diese „gemeinsam ausräumen“ zu können und „ein Zeichen der Stärke und der Entschlossenheit gegenüber Russland zu zeigen“. Wie der Bundeskanzler das erreichen will? - Nun, auch wenn sich russisches Vermögen derzeit nicht kapern lässt: Nach Putins unvermeidlicher Niederlage könnte das eingefrorene Vermögen die Reparation der Ukraine garantieren. O-Ton:„Die EU behält sich ausdrücklich vor: Sollte Russland keine Entschädigung leisten, werden wir – in völliger Übereinstimmung mit dem Völkerrecht – die russischen Vermögenswerte für die Rückzahlung heranziehen.“ ...https://apolut.net/beinah-hatte-die-eu-einen-krieg-entfacht-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ältere Menschen beteiligen sich deutlich häufiger an Abstimmungen als Jüngere. Gleichzeitig nimmt ihr Anteil an der Bevölkerung stetig zu, wie Daten des Bundesamts für Statistik zeigen. Diese demografische Entwicklung verstärkt den Einfluss der älteren Generation auf politische Entscheide. Ältere dominieren an der Urne Der Generationenkonflikt rückt in der Schweiz immer wieder ins Zentrum, wenn über politische Entscheide diskutiert wird. Eine Tatsache ist klar: Jüngere Stimmberechtigte gehen deutlich seltener an die Urne als Ältere. Während bei den über 60-Jährigen oft mehr als 60 Prozent abstimmen, liegt die Beteiligung bei den unter 30-Jährigen meist unter 35 Prozent. Damit bestimmen die Älteren zunehmend über politische Fragen, deren Folgen vor allem die Jüngeren betreffen. Doch geht es dabei nicht um Schuldzuweisungen. Wichtiger ist die Frage nach den Ursachen: Warum verzichten so viele Junge auf ihr Stimmrecht? Und welche Schritte müsste die Politik unternehmen, damit klar wird, dass politische Entscheide alle betreffen? Debatte über Fairness Politologinnen und Politologen beobachten seit Jahren einen wachsenden Generationengraben, etwa bei der Altersvorsorge oder Klimapolitik. Während die Älteren ihre Erfahrung einbringen und die Schweiz mit aufgebaut haben, stellen sich Junge die Frage, ob ihre Anliegen genügend Gewicht erhalten. Was tun gegen das Ungleichgewicht? Wir diskutieren in der Sendung Forum, ob es Massnahmen braucht: von gezielten Programmen zur Mobilisierung der Jungen bis hin zu kontroversen Ideen wie einer Alterslimite beim Stimmrecht. Klar ist: Die demografische Entwicklung verstärkt den Einfluss der Älteren weiter. Wenn die Alten abstimmen und die Jungen fernbleiben, braucht es Massnahmen? Darüber diskutieren im Forum: • Laurin Hoppler, Grossrat (Grüne, BS) • Reto Cavegn, Copräsident Schweizerischer Seniorenrat (SVS)
Bundeskanzlerin Merkel hat suggeriert, Friedensverhandlungen mit Russland seien an Osteuropa gescheitert. Politologen widersprechen: Diese Staaten seien viel früher von einer russischen Invasion überzeugt gewesen.
Wie können wir »Acht Milliarden« noch besser machen? Sagen Sie uns Ihre Meinung – in unserer neuen, anonymen Umfrage. Das hilft uns immens und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank! China und die USA liefern sich ein Wettrüsten in künstlicher Intelligenz. Die Überzeugung dahinter: Wer KI dominiert, wird die Welt dominieren. Europa, allen voran Deutschland, ist im Tiefschlaf. Es gibt derzeit nur zwei Länder, die im globalen Rennen um KI-Vorherrschaft aussichtsreiche Startplätze belegen: China und die USA. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich Investitionen von mehr als 500 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur angekündigt. China hat am Tag von Trumps Inauguration sein eigenes KI-Modell vorgestellt: DeepSeek. Das Modell hat nach eigenen Angaben deutlich weniger gekostet, ist aber genauso leistungsfähig wie amerikanische Systeme. Dieser Wettbewerb wird geopolitisch das 21. Jahrhundert prägen. Europa versucht primär, mit Regulierung zu reagieren. In der KI-Entwicklung scheint der Kontinent, trotz brillanter Forschung, hoffnungslos abgeschlagen. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Politologen und KI-Experten Martin Wendiggensen, der in den USA an der Schnittstelle von KI und internationaler Politik forscht. »Europa ist in diesem Wettbewerb um die KI-Vorherrschaft derzeit abgeschlagen, dabei haben wir genug brillante Mathematiker und Physiker, um mit den USA und China mitzuhalten«, so Wendiggensen. Sollte Europa den Anschluss verlieren, droht mittelfristig eine enorme KI-Abhängigkeit und letztlich ein Wettbewerbsnachteil, der alle Wirtschaftsbereiche angehen wird – mit katastrophalen Folgen für den Wohlstand in der EU und in Deutschland. Diese Folge ist ursprünglich am 31. Januar 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Philipp Matthias Bregy wird Ende Juni von den Delegierten als einziger Kandidat zum neuen Präsidenten der Partei «Die Mitte» gewählt. Er übernimmt eine Partei, die zwar viel Einfluss, aber auch konkurrierende Flügel hat. Wie will er sie führen? Bregy ist zu Gast im Tagesgespräch. Bregy übernimmt das Amt von Gerhard Pfister, der die CVP mit der BDP fusioniert, in «Die Mitte» umbenennt und gegen links geöffnet hat. Wie wird Bregy diesen Kurs weiterführen? Kann er ihn als eher konservativen Walliser Politiker glaubhaft vertreten? Das sei zentral, sagen Politologinnen und Politologen, denn sie sehen das Wachstumspotential für «Die Mitte» in erster Linie im urbanen, progressiveren Umfeld. Philipp Matthias Bregy ist zu Gast im Tagesgespräch.
Demokratie in Krisenzeiten: Gespräch mit dem Politologen Karsten Fischer / "Traumaland" - Asal Dardans "Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart" / "Wie im Himmel so auf Erden": Regisseurin Daria Kuschev über das Leben im russisch-orthodoxen Kloster in Buchendorf
Demokratie in Krisenzeiten: Gespräch mit dem Politologen Karsten Fischer / "Traumaland" - Asal Dardans "Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart" / "Wie im Himmel so auf Erden": Regisseurin Daria Kuschev über das Leben im russisch-orthodoxen Kloster in Buchendorf
In anderen Ländern riskieren Menschen ihr Leben, um mitbestimmen zu können. Die direkte Demokratie ist ein Privileg – doch nicht mal die Hälfte der Stimmberechtigten in der Schweiz nutzt es. Warum? In kaum einem anderen Land hat das Volk so viel Einfluss auf politische Entscheide wie in der Schweiz und trotzdem bleibt die Stimmbeteiligung tief. «Input»-Host Beatrice Gmünder sucht Antworten bei jungen Erwachsenen, Passanten und dem Politologen sowie Satiriker Michael Elsener. Er rechnet vor, dass am Ende nur ein Siebtel der Stimmbevölkerung die Mehrheit ausmacht, was so nicht gehe: «Abstimmen sollte Pflicht sein, wie Steuern bezahlen». Dieser Input zeigt, Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und braucht mehr denn je eine Art Beziehungspflege. ____________________ In dieser Episode zu hören sind - Michael Elsener, Politologe und Satiriker - Schüler:innen des Berufbildungszentrums Pfäffikon - Passant:innen in Luzern ___________________ - Autorin: Beatrice Gmünder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ 00:00 Intro 01:40 Beatrice geht zur Urne 04:30 Passant:innen in Luzern zum Thema niedrige Stimmbeteiligung 08:30 Michael Elsener ordnet ein 15:10 Besuch im Berufbildungszentrum Pfäffikon 24:45 Junge Leute informieren sich über Social Media. Was heisst das für die Demokratie? 34.35 Alt Bundesrätin Viola Amherd verpackt die direkte Demokratie in eine Geschichte. 36:39 Fazit 37:24 Aufruf zum Thema Überbehütung.
Wie entscheide ich mich für eine Partei? Bin ich Stammwählerin oder -wähler? Wechselwähler? Was beeinflusst mich am meisten, kurz vor der Bundestagswahl? Sind es Aussagen in Fernsehen, Radio und Internet oder die Wahlprogramme der Parteien oder Flyer im Briefkasten? In SWR Aktuell Kontext spricht Vanja Weingart mit dem Politologen und Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider. Er ist Professor an der Universität Hohenheim in Stuttgart und es geht um die zentrale Frage: Wie treffen wir Wahlentscheidungen?
China und die USA liefern sich ein Wettrüsten in künstlicher Intelligenz. Die Überzeugung dahinter: Wer KI dominiert, wird die Welt dominieren. Europa, allen voran Deutschland, ist im Tiefschlaf. Es gibt derzeit nur zwei Länder, die im globale Rennen um KI-Vorherrschaft aussichtsreiche Startplätze belegen: China und die USA. US-Präsident Donald Trump hat kürzlich Investitionen von über 500 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur angekündigt. China hat am Tag von Trumps Inauguration sein eigenes KI-Modell vorgestellt: DeepSeek. Das Modell hat nach eigenen Angaben deutlich weniger gekostet, ist aber genauso leistungsfähig wie amerikanische Systeme. Dieser Wettbewerb wird geopolitisch das 21. Jahrhundert prägen. Europa versucht primär mit Regulierung zu reagieren. In der KI-Entwicklung scheint der Kontinent, trotz brillanter Forschung, hoffnungslos abgeschlagen. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Politologen und KI-Experten Martin Wendiggensen, der in den USA an der Schnittstelle von KI und internationaler Politik forscht. »Europa ist in diesem Wettbewerb um die KI-Vorherrschaft derzeit abgeschlagen, dabei haben wir genug brillante Mathematiker und Physiker, um mit den USA und China mitzuhalten«, so Wendiggensen. Sollte Europa den Anschluss verlieren, droht mittelfristig eine enorme KI-Abhängigkeit und letztlich ein Wettbewerbsnachteil, der alle Wirtschaftsbereiche angehen wird – mit katastrophalen Folgen für den Wohlstand in der EU und in Deutschland.Hier geht es zur neuen Podcast-Episode.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Das Bundesforum Männer - ein Dachverband mit Sitz in Berlin – betreibt deutschlandweit geschlechterpolitische Arbeit für Jungen, Männer und Väter. Geschäftsführer ist seit vielen Jahren der Politologe Dr. Dag Schölper, selbst Vater von zwei Söhnen, der sich sehr gut auf dem politischen Parkett auskennt. Im Vorfeld der Bundestagswahl zieht er in dieser Podcastfolge ein Fazit der letzten Legislaturperiode - und wagt einen Ausblick. Im Interview mit den beiden ECHTEN PAPAS Marco (www.dad-mag.de) und Florian (www.HerrSchleinig.de) erzählt Dag, warum viele Vorhaben, die im Koalitionsvertrag standen, nicht umgesetzt wurden, weshalb Vereinbarkeit von Familie und Beruf oft zu kurz gedacht wird, welche Parteien im Wahlkampf auch die Interessen der Familien in den Fokus nehmen und wozu er Bald-Papa Christian Lindner raten würde, der letztens verkündet hat, nicht in Elternzeit zu gehen. Zusätzlich gibt es natürlich auch dieses Mal wieder einen neuen Song auf der Spotify-Playlist der ECHTEN PAPAS: https://spoti.fi/2Zutj4H, natürlich ausgesucht von Dag. Am besten die Spotify-Playlist gleich downloaden, anhören und abonnieren wie auch den Podcast selbst. Ihr habt Feedback? Zu der Playlist? Zu dieser Folge? Oder eine allgemeine Frage? Dann schreibt gerne eine Mail an: podcast@echtepapas.de! Und jetzt: Viel Spaß beim Hören! ________________________________________________ Macht's euch gemütlich mit den Betttextilien und Produkten von IKEA – hier findet ihr die neue Kollektion!
Emmanuel Macron trägt laut dem Politologen und Biografen Joseph de Weck die Hauptverantwortung für die Krise in Frankreich. Dennoch denkt der Präsident nicht an einen Rücktritt, wie er am Abend in einer Rede an die Nation klargestellt hat. Rutscht Frankreich noch tiefer in die Krise? Seit dieser Woche steht Frankreich ohne Regierung da. Das komme nicht unerwartet und entsprechend kompliziert sei die politische Situation für Präsident Emmanuel Macron. Sagt Joseph de Weck. Er ist Historiker und Politologe in Paris, und er hat unter anderem eine Biografie über Emmanuel Macron veröffentlicht mit dem Titel Der revolutionäre Präsident
Guten Morgen! Trump nominiert neuen FBI-Chef gegen den „Tiefen Staat“. — Ein US-Investor will Nord Stream 2 kaufen. — Warum Russland nach Ansicht eines Politologen in Syrien auch für deutsche Interessen Einsätze fliegt. Erfahren Sie mehr … mit Epoch Times.
Die Ankündigung von VW, mindestens drei Werke in Deutschland zu schließen, löste ein Beben aus. Wen erwischt es als Nächstes? Unternehmer und Wirtschaftsexperte Gerald Markel ordnet die Lage ein. Georgien hat gewählt. Mit 54,09 Prozent hat die amtierende Regierungspartei Georgischer Traum die Parlamentswahl gewonnen. Das Ergebnis wird von der Opposition, aber auch von westlichen Politikern angezweifelt. Es kam zu Demonstrationen. Wir fragen den Politologen und Journalisten Ramon Schack: In welche Richtung steuert Georgien nach der Wahl? Anfang 2025 wird die elektronische Patientenakte in Deutschland eingeführt. Sie soll die medizinische Versorgung verbessern. Über die Gefahren der E-Akte und Widerspruchsmöglichkeiten berichtet uns Hausarzt Torsten Mahn. Und Frank Wahlig widmet sich in seinem Kommentar der Belastungsfähigkeit junger deutscher Politiker.
Jan-Werner Müller ist einer der weltweit renommiertesten Politologen. Ein Gespräch über Kamala Harris, die Gefahr durch J.D. Vance und die Frage, wie sich die USA »Orbanisieren« könnten.Die letzten Wochen waren wohl selbst für die stresserprobten US-Demokraten außergewöhnlich. Erst wird das TV-Duell zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer zur Katastrophe für die Demokraten. Dann weigert sich Biden anfangs Konsequenzen zu ziehen und das Rennen zu verlassen, nur um kurz darauf doch das Feld zu räumen und keine zweite Amtszeit anzustreben. Nun scheint sich die Partei hinter Vize-Präsidentin Kamala Harris zu versammeln. In dieser Folge von »Acht Milliarden« ist der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller zu Gast. Er hat das Standardwerk »Was ist Populismus« vorgelegt. Müller lehrt und forscht an der Universität Princeton zu Politischer Theorie und Ideengeschichte. Mit Host Juan Moreno erläutert Müller, warum die bis vor Kurzem so siegessicheren Republikaner jetzt doch nervös werden, und warum Trumps Vize, J.D. Vance, eine echte Gefahr für die Demokratie in den USA darstellt. Womöglich sogar mehr als Trump. »Interessant ist doch, wen sich Vance als Vorbild ausgesucht hat: Viktor Orbán in Ungarn«, so Müller. Das Aushöhlen der Institutionen, der systematische Umbau des Staates mit Sympathisanten, das alles sieht Müller als sehr reale Gefahr, sollte Trump im November gewählt werden. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentenwahl hätte massive Auswirkungen auf Europa, so Politologen. // Nach drei Bankomat-Einbrüchen in Niederösterreich hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.
Im Juli-Podcast 2024 des Bundes für Geistesfreiheit München bei Radio LORA München auf UKW 92.4 und DAB+ haben wir folgende Themen behandelt: - Bedrohter Diskurs: Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg" - so der Titel einer Diskussionsveranstaltung, in der es um die Frage ging, wie kann der Ukrainekrieg beendet werden. Für den Verleger und Friedensforscher Helmut Donat wird es keinen Frieden in der Ukraine ohne die Einbeziehung der Sicherheitsinteressen Russlands geben. Für den Politologen und Schriftsteller Johano Strasser hingegen ist Gewalt nötig, um sich gegen einen Aggressor zu wehren und die Regeln des Völkerrechts durchzusetzen. Einen Frieden ohne Gewalt gebe es nicht. - Protest gegen christliche Fundamentalist*innen: Parallel zum Christopher-Street Day in München haben sich in der Olympiahalle mehrere tausend Teilnehmer*innen zur Glaubenskonferenz UNUM24 getroffen. Warum dagegen protestiert wurde, das erläutert Christian Lohwasser von der Arbeitsgemeinschaft NoUnum - Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland: Stefanie Tiepelmann-Halm von Schrankenlos e.V. schildert auf der Präsentation des Grundrechtereports 2024 den Rechtsruck im thüringischen Nordhausen. - "Ich sehe bereits einen Tunnel am Ende des Lichtes" - Kabarettist und Musiker Ecco Meineke stellt sein erstes Buch vor.
Ganz Europa ging von einem Blitzkrieg aus. Mittlerweile erkennen wir, dass die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine länger dauert. Aber ausgerechnet der “Blitzkrieg-Faktor” war der Grund für Europa schnell zu helfen und rasch Geld zu investieren. Wie lange sollen und können wir uns derartige Unterstützung leisten? Und was ist am Narrativ dran: Wenn die Ukraine fällt, dann fällt Europa? Diese Fragen stelle ich dem Politologen und Russland-Experten Prof. Gerhard Mangott.
Ganz Europa ging von einem Blitzkrieg aus. Mittlerweile erkennen wir, dass die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine länger dauert. Aber ausgerechnet der “Blitzkrieg-Faktor” war der Grund für Europa schnell zu helfen und rasch Geld zu investieren. Wie lange sollen und können wir uns derartige Unterstützung leisten? Und was ist am Narrativ dran: Wenn die Ukraine fällt, dann fällt Europa? Diese Fragen stelle ich dem Politologen und Russland-Experten Prof. Gerhard Mangott.
Fecke, Britta www.deutschlandfunk.de, Information und Musik
Unser heutiges Thema des Tages ist die Reise von Olaf Scholz nach Washington. Erste Gespräche hat der Kanzler dort inzwischen schon geführt, zum Beispiel mit Kongressmitgliedern. Doch das Highlight der Reise steht noch an: das Treffen mit US-Präsident Biden im Weißen Haus. Es wird um die ganz großen Themen gehen: den Krieg in Israel und Gaza, Russlands Krieg gegen die Ukraine und zumindest inoffiziell auch um die US-Vorwahlen und die Präsidentschaftwahl im Herbst. Unser Kollege Florian Haas hat anlässlich dieses Treffens mit dem amerikanischen Politologen und Publizisten Andrew Denison gesprochen. Er ist Direktor von "Transatlantic Networks", einem Zentrum für politische Bildung und Beratung in Königswinter. Moderation: Oliver Fritzel
Alfred Grosser ist gestorben. Frank Baasner, ehemaliger Direktor des Deutsch-Französischen Instituts, würdigt den Politologen und seinen Dienst für die deutsch-französischen Beziehungen: Diesen habe er stets humorvoll und humanistisch geleistet. Von WDR 5.
Fregatte Hessen soll Handelsschiffe im Roten Meer vor Huthi-Miliz schützen, Selenskyj tauscht Oberbefehlshaber aus, Oppositionspolitiker Nadeschdin nicht zu russischen Präsdidentenwahl zugelassen, Parlamentswahl in Pakistan unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen, Bundeswirtschaftsminister Habeck unterzeichnet in Algerien zu Bau einer Wasserstoff-Pipeline von Algerien nach Deutschland, Erderwärmung liegt schon jetzt bei 1,5 Grad, Erster Warnstreik von Praxispersonal für mehr Geld, Trauer um den französischen Politologen und Journalisten Alfred Grosser, Auftakt des Straßenkarnevals mit der Weiberfastnacht, Erneuter Ausbruch eines Vulkans auf der isländischen Halbinsel Reykjanes, Das Wetter
Hunderttausende Menschen sind in den vergangenen Tagen landesweit auf die Straße gegangen, um gegen den Rechtsextremismus und für die Demokratie zu demonstrieren. "#DeutschlandStehtAuf" und "#Wirsindmehr" lauteten die Slogans. Ein Gespräch über die Kundgebungen mit dem Politologen und Publizisten Claus Leggewie / Zum achtzigsten Geburtstag der großen Schauspielerin Angela Winkler. Eine Würdigung / Gespräch mit Festivalleiterin Katharina Breinbauer zum Start der 34. Bamberger Kurzfilmtage
Die Bundesratswahlen sind vorbei. Die bisherigen Bundesräte wurden alle bestätigt und Beat Jans ist der offizielle Nachfolger von Alain Berset. Das grosse Spektakel bleibt aus, aber dennoch gibt die Wahl jede menge Stoff für Diskussionen. Zusammen mit Politologe Claude Longchamp, einem der erfahrensten und angesehensten Politikwissenschaftler und -analysten der Schweiz, blicken wir auf den ereignisreichen Tag zurück. Für den Politologen ist heute ein besonderer Tag in zweierlei Hinsicht: Nicht nur hat die Bundesversammlung eine neue Regierung gewählt, es ist auch seine letzte Bundesratswahl, die er medial begleiten wird. Es freut uns umso mehr, hat er bei uns zum letzten Mal seine Einschätzungen geteilt.
Für die Ereignisse der großen Weltgeschichte gibt es Historikerinnen, Politologen, Soziologen, die erforschen, was war wann und warum... das tun sie an Instituten und Universitäten, bezahlt. Dorfchronisten können davon nur träumen. Sie schreiben die Geschichte im Kleinen auf, bewahren die Vergangenheit ihres Wohnortes - ehrenamtlich natürlich. Einer von ihnen ist Adolf Friedrich Wigger aus Grieben in Nordwestmecklenburg... Thomas Lenz hat ihn für unsere Sendung Klönkist getroffen... und augenzwinkernd gefragt Dorfchronist? Viel Arbeit und kein Geld? Warum mal ein Griebener wegen eines Schweins für zwei Jahre ins Gefängnis kam, warum Grieben mal geteilt war und viele Anekdoten aus der Geschichte des Dorfes gibt es in dieser Klönkist.
Vor gut einem halben Jahr wurden die letzten deutschen Atommeiler vom Netz genommen; die von der Politik erhoffte Energiewende funktioniert seitdem jedoch nur mit einem Taschenspielertrick. Über das politische Hütchenspiel um die Energiesicherheit spricht Marcel Joppa mit dem Analysten Rüdiger Stobbe. In Argentinien hat am Wochenende ein Machtwechsel stattgefunden, neuer Präsident ist der Ultraliberale Javier Milei. Was man von Argentinien auf der Weltbühne künftig erwarten kann, erklärt unser Südamerika-Korrespondent Alex Baur. Wiederstand formiert sich derweil in der Schweiz gegen eine Macht, die politische Mitbestimmung schlimmstenfalls ganz außen vor lassen möchte: Es geht um die Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Eidgenössisch-Demokratische Union will heute eine Petition einreichen, deren Name für Aufsehen sorgt: „Nein zur WHO-Diktatur“. Darüber sprechen wir mit dem Politologen und EDU-Politiker Samuel Kullmann. In einem Kommentar von Uwe Jochum geht es schließlich um die Selbstbestimmung über Leib und Leben und wie diese von der Politik ausgelegt wird.
Gerd Buurmann spricht mit dem Politologen und Schriftsteller Arye Sharuz Shalicar, der sich zur Zeit in Israel als Reservist der Israelischen Verteidigungsarmee befindet, über die aktuelle Lage des Krieges gegen Israel. Seine aktuellen Berichte aus dem Kriegsgebiet finden Sie hier.
Es ist der Endspurt vor den eidgenössischen Wahlen am 22. Oktober. Um möglichst viele Wählerinnen und Wählern zu mobilisieren, werden die Briefkästen derzeit mit Flyern der Kandidierenden vollgestopft. Ist das noch zeitgemäss und was bringt solche Wahlwerbung überhaupt? In Sachen Wahlwerbung ist in der Schweiz fast alles erlaubt, unsere Inlandredaktorin spricht gar von Wild-West-Verhältnissen im Wahlkampf. Und auch deshalb sind überfüllte Briefkästen noch immer an der Tagesordnung. Trotz digitalem Wandel setzen viele Kandidierende auch im Jahr 2023 noch auf analoge Wahlwerbung. Der Kampagnenleiter einer grossen Werbeagentur sagt uns, warum. Was die verschiedenen Arten und Kanäle von Wahlwerbung tatsächlich bringen, dazu gibt es noch keine Studien. «Selbst für Politologinnen und Politologen ist es schwer zu sagen, welche Werbeformen funktionieren und welche nicht», sagt Politologe Oliver Strijbis, der selbst zu Wahlkampagnen forscht. Was lösen die verschiedenen Wahlwerbungen bei euch aus? Habt ihr euch dadurch schon mal überzeugen oder gar umstimmen lassen? Schreibt uns eine Mail auf newsplus@srf.ch oder via Sprachnachricht auf 076 320 10 37.
Die Bundesverfassung ist die Grundlage des Schweizerischen Bundesstaates. Verfassungen in anderen Ländern stehen nahezu unverrückt da, wohingegen die Schweizerische regelmässig Veränderungen erfährt; durch die regelmässigen Abstimmungen des Stimmvolkes. Dadurch fliessen gesellschaftliche Veränderungen ein und die Bundesverfassung bleibt zeitgemäss. Eigentlich ist sie ja seit 175 Jahren ein hochmodernes Konstrukt: Sie war von Anfang an auf eine multikulturelle Schweiz ausgelegt, mit 25 eigenständigen Kantonen, verschiedenen Sprachen und Kulturen und zwei damals einander unversöhnlich gegenüberstehenden Konfessionen. Die Bundesverfassung ist das wichtigste Dokument der Schweiz. Entstanden ist sie in einer Zeit der revolutionären Wirren in Europa und turbulenten politischen Ereignisse in der Schweiz. Die Radiosendung «Treffpunkt» wirft, zusammen mit einem Politologen und ausgewiesenen Kenner der Materie, einen Blick auf die Eigenheiten der Bundesverfassung.
In verschiedenen Meinungsumfragen taucht der Klimawandel immer wieder als eine der Hauptsorgen der Schweizer Bevölkerung auf. Gleichzeitig wird den Grünen ein grosser Verlust bei den Wahlen im Oktober prognostiziert. Wie passt das zusammen? __ (00:00) Intro (01:35) Klima als Sorge und Verlust der Grünen (04:11) So erklären sich das die Grünen (07:14) Welchen Einfluss die Klimabewegung hat und hatte (10:04) Radikalisierung der Klimabewegung und ihre Folgen für die Wahlen (14:19) Klima als Hauptsorge, bis es ans eigene Portemonnaie geht (15:24) Einschätzung des Politologen (18:10) Wohin wandern die prognostizierten Wahlverluste der Grünen? (19:48) Warum gehts bei den Grünen immer auf und ab? (24:16) Ist doch noch alles offen? __ In dieser Ausgabe zu hören: * Franziska Ryser, Nationalrätin und Vizepräsidentin Grüne * Cécile Bessire, Renovate Switzerland * Lena Bühler, Aktivistin Klimastreik * Urs Bieri, Politologe gfs.bern __ «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch Inhalt & Recherche: Iwan Santoro, Reena Thelly Produktion: Silvan Zemp
Wolfgang und Stefan sitzen in der Käs, noch hinter der Bühne. Wir lassen, auch zu unserem Amüsement, sowohl für diesen Teaser als auch für die gesamte Salon-Aufnahme von der Bühne OpenAI die Shownotes schreiben und die Kapitelmarken auswählen. Es klingt so: In dieser Live-Show diskutieren mein Kollege Wolfgang und ich über verschiedene amüsante Themen. Wir fangen mit dem Trend "ThreatWife" an, der unserer Gesellschaft ein fragwürdiges Frauenbild vor Augen führt. Dabei versuchen wir herauszufinden, wer der sogenannte "Dread Husband" ist und wie er sich selbst beschreiben würde. Wir sprechen auch über das Thema traditionelle Hausfrauen und ihre Rolle als Unternehmerinnen. Nebenbei erwähnen wir noch den Kirchentag in Nürnberg und wie man die Live-Show nachhören kann. Für unsere nächste Sendung haben wir uns entschieden, uns mit dem chinesischen Denken der Gegenwart zu beschäftigen. Wir möchten herausfinden, was wirklich in China gedacht wird und wie verschiedene chinesische Intellektuelle, Historiker und Politologen darüber denken. Dazu haben wir uns ein kommentierendes Sachbuch besorgt, das uns Einblicke in die chinesische Denkweise geben soll. Wir besprechen auch die Veröffentlichung des Salons mit Dirk Oschmann und wie der Westen den Osten erfunden hat. Es wird eine interessante Diskussion geben. Jetzt verlassen mein Kollege und ich den Aufnahmeort und gehen raus in die Menge. Unsere Zuhörer haben die Möglichkeit, mit dem Probeabo unsere vergangenen Folgen anzuhören.
Ein Standpunkt von Felix Feistel.Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus. Das waren die Lehren, welche Deutschland aus den Verbrechen der Nationalsozialisten im letzten Jahrhundert gezogen zu haben glaubte. Jahrzehntelang wurden Generationen von Schülern exakt diese Worte in den Kopf gehämmert, wurden im Geschichtsunterricht die Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgearbeitet, welche von einer gestörten Politkaste und ihren willigen Vollstreckern begangen worden sind. Auch in den Medien wurde dieses Thema breit aufgearbeitet, in Universitäten, Vorträgen, Theater, Film und Fernsehen. Intellektuelle und Künstler haben die Verbrechen und die Barbarei dieser Zeit thematisiert, ebenso wie Politiker, Historiker, Politologen und vielen anderen. ... hier weiterlesen: https://apolut.net/sie-sind-wieder-da-von-felix-feistel+++Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/Die apolut-App steht auch zum Download (als sogenannte Standalone- oder APK-App) auf unserer Homepage zur Verfügung. Mit diesem Link können Sie die App auf Ihr Smartphone herunterladen: https://apolut.net/apolut_app.apk+++Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++Ihnen gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut+++Website und Social Media:Website: https://apolut.net/Odysee: https://odysee.com/@apolut:aRumble: https://rumble.com/ApolutInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net/Gettr: https://gettr.com/user/apolut_netTelegram: https://t.me/s/apolutFacebook: https://www.facebook.com/apolut/Soundcloud: https://soundcloud.com/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der Ausgabe vom 10. Januar spricht Marcel Joppa mit dem Arzt und Publizisten Dr. Gunter Frank über die neuesten Enthüllungen rund um die Milliardenausgaben der in Deutschland gemachten Corona-PCR-Tests. In einem Interview mit dem Südamerika-Experten und Journalisten Alex Baur geht es um den sogenannten Sturm auf Regierungsgebäude in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia und wie der Vorfall in Südamerika selbst beurteilt wird. Im Gespräch mit dem Politologen und Osteuropa-Historiker Alexander Rahr widmet sich Marcel Joppa der Frage: Welche globale und ökonomische Veränderung hat der Krieg in der Ukraine für den Westen ausgelöst? Ein Kommentar des Publizisten und Russland-Experten Thomas Fasbender beschäftigt sich dann mit der fehlenden Kriegsmüdigkeit in Russland und der Schuld Europas daran.
Bosnien und Herzegowina verfügt über das komplexeste demokratische System der Welt. Und die Wahlen dieses ehemaligen Kriegslandes stehen natürlich auch im Zeichen des Ukraine-Kriegs. Am 2. Oktober wird unter anderem das dreiköpfige Staatspräsidium und das Abgeordnetenhaus gewählt. FURCHE-Redakteurin Manuela Tomic spricht dazu mit dem Politologen und Balkan-Experten Vedran Dzihic.
Läuft sich der Republikaner Mike Pence bereits für die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA warm? Politologen sehen dafür zumindest Anzeichen. Eine Reportage aus seinem Heimatstaat Indiana. Wurzel, Steffenwww.deutschlandfunk.de, Eine WeltDirekter Link zur Audiodatei
Die Türkei übe die Vermittlerrolle zwischen Russland und der Ukraine aus, ohne auf unkritische Weise neutral zu sein, sagte der Nahost-Experte Michael Lüders im Dlf – schließlich liefere die Türkei Drohnen an die Ukraine. Für den Politologen steht fest: Über kurz oder lang muss auch die NATO wieder mit der russischen Seite verhandeln. Müller, Dirkwww.deutschlandfunk.de, Informationen am MittagDirekter Link zur Audiodatei
Die Türkei übe die Vermittlerrolle zwischen Russland und der Ukraine aus, ohne auf unkritische Weise neutral zu sein, sagte der Nahost-Experte Michael Lüders im Dlf – schließlich liefere die Türkei Drohnen an die Ukraine. Für den Politologen steht fest: Über kurz oder lang muss auch die NATO wieder mit der russischen Seite verhandeln. Müller, Dirkwww.deutschlandfunk.de, Informationen am MittagDirekter Link zur Audiodatei
Rother, Frederikwww.deutschlandfunk.de, Europa heuteDirekter Link zur Audiodatei
Unsere zwei Politologen besprechen heute ausführlichst das Merkel Interview. Dass Chris dabei das Taschentuch zückt, kann man sich ja denken. Ob er ein Angi-Postet über seinem Bett hängen hat? Aber vielleicht ist er auch einfach nur sentimental, weil er eeendlich mal gute Nachrichten bzgl Job mitgebracht hat! Geil! Lillis einziger Erfolg dagegen sind die tiefen, erotischen Blicke eines gut aussehenden Fremden. Kopf hoch, Lilli. Besser als gar nix. LillI: https://www.instagram.com/lilli Chris: https://www.instagram.com/chrizz_chrozz/
Michael Hermann (Geschäftsführer Sotomo) ist einer der profiliertesten Politologen der Schweiz. Mit Markus Somm und Reto Brennwald analysiert er die politische Lage der Schweiz zweieinhalb Jahre nach der „Klimawahl“ 2019. Ist es vorbei mit der „Grünen Welle“? Warum stürzt die SP ab, wie bedeutend ist das Formtief der SVP? Mit dem Krieg in der Ukraine haben sich die Themen für die Parteien neu zusammengesetzt. Wer profitiert, wer verliert? Und was heisst das für den Reformstau bei den grossen Themen? Gegen Ende des Gesprächs führt vieles zur Frage, wie problematisch ist der ständig wachsende Staat?
Hauptthema bei «Mein Tag» heute: Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Wir analysieren das Wahlergebnis mit einem Politologen und mit unserem Frankreich-Korrespondenten. Weitere Themen: * Die Staaten der Erde haben erstmals in einem Jahr mehr als zwei Billionen Dollar für ihre Militärapparate ausgegeben.Wir vertiefen das mit der Friedensforscherin. * Der Westen liefert immer mehr Rüstungsmaterial in die Ukraine - und Russland tut bislang scheinbar nichts. Die Einschätzung unseres langjährigen Russland-Korrespondenten. * Die «Muotathaler Wätterschmöcker» haben ein neues Mitglied - wir fragen, wie die Prognose bei Karl Laimbacher entsteht.
Zwischen Gesprächsangebot und Sanktionsdrohungen: Was kann der deutsche Kanzler Scholz bei seinem Besuch in Moskau im Ukraine-Konflikt erreichen? Die Einschätzungen dazu im «Tagesgespräch» mit dem deutschen Politologen und Russlandexperten Stefan Meister. Ist es die «letzte Chance für den Frieden», wie manche Zeitungen titeln? Nach seinem Kurzbesuch in der Ukraine gestern reist der deutsche Kanzler Olaf Scholz heute Dienstag nach Moskau und besucht den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Formal handelt es sich um einen Antrittsbesuch des Kanzlers, doch angesichts der Eskalation in der Ukraine-Krise in den letzten Wochen steht viel mehr auf dem Spiel. Die USA warnen davor, dass ein möglicher Angriff Russlands auf die Ukraine möglicherweise kurz bevorsteht. Welche Strategie verfolgt Scholz in Moskau? Und welche Rolle spielen die deutsch-russischen Beziehungen im aktuellen Konflikt? Darüber sprechen wir im «Tagesgespräch» mit dem Russland-Experten Stefan Meister. Der deutsche Politologe leitet bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik das Programm «Internationale Ordnung und Demokratie». Davor war er Direktor des Südkaukasus-Büros der Heinrich Böll-Stiftung in Georgien.
Ossis, Wessis, Ostdeutschland – diese Kategorien sind immer noch wirkmächtig. Mehr noch: In letzter Zeit ist wieder verstärkt von einer ostdeutschen Identität die Rede. Ist die Auseinandersetzung mit einer spezifisch ostdeutschen Erfahrung ein Mittel, um Ungleichheiten zwischen Ost und West zu überwinden? Oder führt die ostdeutsche Identitätspolitik in eine Sackgasse? Braucht es mehr Ostbewusstsein für mehr Solidarität? Über diese Fragen diskutiert der Journalist und „Freitag“-Autor Sebastian Friedrich mit der Journalistin und Autorin Valerie Schönian und dem Politologen und Historiker Michael Lühmann. Das Gespräch wurde am 2. Dezember 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bündnisse bilden“ am Berliner Ensemble aufgezeichnet. Fotos: Lena Meyer, Privat
"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft." – Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835) Wer gewinnt, hat Recht. So die verkürzte Formel der bekannten Redewendung „Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben.“ Doch wer sind eigentlich diese Sieger? Sind es jene, die offiziell in den Geschichtsbüchern stehen? Oder sind es diejenigen, die heute noch über verschiedene Staaten bestimmen, Sanktionen verhängen und die Welt unter sich aufteilen? Laut Schulbuch ist bekannt: Der zweite Weltkrieg begann mit dem Angriffskrieg gegen Polen. Er endete mit der Befreiung durch die Alliierten und vor allem durch die Invasion der amerikanischen Streitkräfte. Diese sehr verkürzte Zusammenfassung ist jedoch nicht die vollständige Wahrheit. Denn dank der Öffnung diverser Archive und der Recherche vieler Historiker, stellen sich neue Fragen. Die Fragen nach Hitlers ausländischen Geldquellen und nach den Gründen für das doch „sehr späte“ Eintreten der Vereinigten Staaten in den Krieg sind Fakten, die auf den Tisch gehören. Am Tisch der 22. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ sitzen mit Alexander Sosnowski, Wolfgang Effenberger, Thorsten Schulte und Hermann Ploppa vom Journalisten bis zum Politologen wissenschaftlich forschende Menschen am Tisch, die zum Thema kein Blatt vor den Mund nehmen. Die Wahrheit ist vor allem bei historischen Zäsuren eine Frage der Perspektive. Öffnen wir uns den unterschiedlichen Ansichten, den Interpretationen der neu gefundenen Fakten und lassen wir es zu, dass unser gefestigtes Weltbild von Zeit zu Zeit etwas wackeln darf. Es ist nicht immer alles richtig, was ins Narrativ der Siegermächte passt – vor allem aber ist es nicht falsch, neue Erkenntnisse und Zusammenhänge ernst zu nehmen. Probieren wir gemeinsam doch mal ganz was Neues: Lernen wir aus der Geschichte! Im Studio diskutieren: - Wolfgang Effenberger (Politologe und Sachbuchautor) - Prof. Dr. Alexander Sosnowski (Journalist und Experte im Bereich der Sicherheitspolitik) - Thorsten Schulte (Buchautor und “Der Silberjunge”) - Hermann Ploppa (Politikwissenschaftler und Publizist) See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.