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Nach 35 Jahren seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und angesichts der zunehmend instabilen geopolitischen Lage wäre es an der Zeit, das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin neu zu denken. Welche Bedeutung hatte die Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags im Jahr 1991 in Bonn für die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern? Wie haben sich beide Staaten und Gesellschaften seitdem entwickelt, und inwieweit hat diese Entwicklung die bilateralen Beziehungen beeinflusst? Wie wichtig sind effektive Kontakte zwischen Warschau und Berlin für die Europäische Union in Zeiten globaler Spannungen? Unter anderem darüber sprechen wir in der heutigen Sendung. Unser Gast ist Prof. Waldemar Czachur, Germanist an der Universität Warschau und stellvertretender Direktor der Staatlichen Hochschule für Öffentliche Verwaltung (KSAP).
Nach 35 Jahren seit der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und angesichts der zunehmend instabilen geopolitischen Lage wäre es an der Zeit, das Verhältnis zwischen Warschau und Berlin neu zu denken. Welche Bedeutung hatte die Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags im Jahr 1991 in Bonn für die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern? Wie haben sich beide Staaten und Gesellschaften seitdem entwickelt, und inwieweit hat diese Entwicklung die bilateralen Beziehungen beeinflusst? Wie wichtig sind effektive Kontakte zwischen Warschau und Berlin für die Europäische Union in Zeiten globaler Spannungen? Unter anderem darüber sprechen wir in der heutigen Sendung. Unser Gast ist Prof. Waldemar Czachur, Germanist an der Universität Warschau und stellvertretender Direktor der Staatlichen Hochschule für Öffentliche Verwaltung (KSAP).
Folge 197 - Wenn einer seit über 30 Jahren den besten Köchen der Welt beim Kochen zuschaut – und trotzdem nicht zunimmt – dann muss er entweder einen Deal mit dem Teufel haben oder ein verdammt guter Reporter sein. Stefan Quante ist Letzteres. Wahrscheinlich. Er hat Ferran Adrià in den Kochtopf geschaut, als el Bulli noch das heißeste Restaurant der Welt war. Er hat Eckart Witzigmann als „Jahrhundert-Koch" porträtiert – und der Mann hat nicht widersprochen. Er hat Jean-Claude Bourgueil 2001 in der Wüste von Dubai besucht und ihn 23 Jahre später in Düsseldorf-Kaiserswerth wieder getroffen – immer noch am Herd, immer noch mit Stern. 124 Michelin-Sterne hat Bourgueil in seiner Karriere gesammelt. Stefan Quante hat sie alle gezählt.In dieser Folge empfängt Buddy einen Gast, vor dem er ausnahmsweise ein ganz kleines bisschen nervös ist. Denn Stefan Quante ist nicht irgendein Journalist – er ist der kulinarische Reporter des WDR, Träger des Rumohr-Rings (die höchste Auszeichnung der deutschen Gastronomie-Akademie, nur 21 Mal vergeben seit 1963), und ein Mann, der Gorbatschow und den Dalai Lama interviewt hat, bevor er sich entschied, dass Köche die spannenderen Gesprächspartner sind.Carsten ist diesmal verhindert – dafür treffen sich Buddy und Stefan zu zweit in Buddys Studio in Essen. Quasi unter Nachbarn – der eine aus Heiligenhaus, der andere aus Heidhausen. Ruhrgebiet meets Haute Cuisine. Oder wie Quante es vermutlich formulieren würde: eine Reportage aus dem wahren Leben.Es geht um Sterne und Seele, um Baiersbronn und das Burj Al Arab, um die Frage, warum ein Germanist aus Bochum plötzlich in den teuersten Küchen der Welt steht – und warum die beste Geschichte manchmal nicht auf dem Teller liegt, sondern daneben.#SOULFOOD # SOULFOODPASSIONISTAS # CARSTENHENN #GASTROSURIVIAL #BUDDYZIPPER #GASTROPODCAST #KULINARIK #STERNEKUECHE #KOCHGOTT #gastrosurivial #sterneküche #foodporn #foodlover #instafood #gastronomie #podcast @buddyzipper @carstenhenn @soulfoodpassionistas
Wurde die Literatur aus der DDR nach der Wende ausradiert? Carsten Gansel geht dem in seinem neuen Buch „Ausradiert?“ nach. Eine Untersuchung zur Vernichtung großer Buchbestände.
Weshalb sind Werke von Goethe, Kafka und Thomas Mann, aber auch die Autobiografie von Hildegard Knef stilistisch hervorragend, was bedeutet "Stil" überhaupt, was sind gute und schlechte Metaphern und wieso das Adjektiv "der Spazierstock unter den Wörtern"? Der Publizist und Essayist Michael Maar gilt als der "genaueste Leser des Literaturbetriebs".
Weshalb sind Werke von Goethe, Kafka und Thomas Mann, aber auch die Autobiografie von Hildegard Knef stilistisch hervorragend, was bedeutet "Stil" überhaupt, was sind gute und schlechte Metaphern und wieso das Adjektiv "der Spazierstock unter den Wörtern"? Der Publizist und Essayist Michael Maar gilt als der "genaueste Leser des Literaturbetriebs".
Die Österreichische Reitkunst und deren Zentrum, die Spanische Hofreitschule Wien ist meiner Meinung nach zu schön, um hässliche Schlagzeilen zu produzieren. Der Meinung ist auch Germanist und Philosoph Dr. Werner Poscharnigg, dessen Standardwerk „Meilensteine österreichischerReitkunst“ in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Abgesehen davon, dass die österreichische Reitkultur ein Weltkulturerbe ist, militärisch geprägt und über Jahrhunderte in Wien bewahrt wurde zeichne die Reitweise in der Spanischen Hofreitschule vor allem „die Pferdeschonung, Methodik und der überragende Sitz der Reiterinnen aus. Dies ist die Grundlage für Langlebigkeit undGesundheit der Pferde.“Nach einer ganzen Buchserie über Dinge, die die österreichische Reitkunst auszeichnen, präsentiert Dr. Werner Poscharnigg am Freitag, 17. Oktober um 17 Uhr, in derReisnerstraße 40, 1030 Wien jetzt ein neue Werk mit einem sehr kritisch klingende Buchtitel: „Spanische Hofreitschule: Spannungen, Machtspiele, Intrigen.“Was seit etwa der Jahrtausendwende schief laufe, zu Konflikten, Qualitätsverlust und hohen finanziellen Defiziten geführt habe erzählt das engagierte Mitglied des Verein„Freunde der Spanischen Hofreitschule“ in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge. Prickelndes Hörvergnügen wünschen Julia und Ihre Welshies,die ihr sehr gerne unterstützen könnt, indem ihr den Podcast liked, kommentiert, abonniert oder ihn weiterempfehlt. Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/#Pferde #Hofreitschule #SRS #Wien #Reitkunst #Dressur #Weltkulturerbe #podcast #reiten Foto: Dr. Werner @Poscharnigg
Heute haben Anika und Nina gleich doppelt Premiere: Nicht nur sitzen sie ausnahmsweise in Ninas Büro, sondern sie haben auch erstmals eine echte Theater-Fachfrau zu Besuch: In der zweiten Folge der Mini-Reihe „Eure Zukunft – Jobs und Wege für Germanist:innen“ quatscht Jacqueline Rausch, Dramaturgin und stellvertretende Intendantin am Kinder- und Jugendtheater Dortmund, mit den beiden über ihre Leidenschaft fürs Theater und die vielfältigen Aufgaben, die sie tagtäglich übernimmt. Was eine Dramaturgin am Theater alles macht, was der Unterschied zur Regieassistentin ist und wieso Überforderung das beste Rezept fürs Leben ist, erfahrt ihr in der 74. Folge unserer Coffeetalks!
Dabei käme es genau auf die Unterschiede an, meint der Kulturwissenschaftler, Germanist und Publizist in seinem aktuellen Buch „Die Entscheidung – Deutschland zwischen 1929 und 1934“ (Rowohlt Verlag, 34 Euro). Mit einer genauen Analyse könne eine Wiederholung verhindert werden. Neben seiner Tätigkeit als Feuilletonredakteur der SZ, schrieb Bisky in den vergangenen Jahren u.a. Bücher über die Deutsche Einheit und Heinrich von Kleist. Seit 2021 ist der gebürtige Leipziger und Sohn des früheren PDS-Vorsitzenden Lothar Bisky Redakteur beim Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Autobiografie trägt den Untertitel „Der Sozialismus und ich“. Im Gespräch mit Doris Maull beschreibt Jens Bisky die Wendejahre aus seiner Sicht, die unterschiedlich empfundenen Lebensbedingungen in Ost und West und die Differenz zwischen Hamburg und seiner Wahlheimat Berlin.
Der amerikanische Präsident Donald Trump nutzt in seiner zweiten Amtszeit das gesamte rechtspopulistische Arsenal, um die liberale Demokratie und Kultur zu schwächen. Er setzt die Nationalgarde in demokratisch regierten Städten ein, versucht die Nationalbank unter seine Kontrolle zu bringen und reformiert das Wahlrecht zu seinen Gunsten. Tech-Milliardäre, Medien, Universitäten und Kultureinrichtungen haben seinem Druck bereits nachgegeben. Lediglich einige Gerichte halten Trumps Zoll- und Migrationspolitik in Zaum. Wo bleibt der Widerstand der Demokraten? Wie beschädigt ist die amerikanische Demokratie? Claus Heinrich diskutiert mit Prof. Russell Berman PhD. – Germanist, Stanford University, Kalifornien; Prof. Dr. Christiane Lemke – Politikwissenschaftlerin, Universität Hannover; Prof. Dr. Britta Waldschmidt-Nelson – Historikerin, Universität Augsburg
Medien für den Rest. Eine Radioshow für alles was wir lieben ähh. hassen. ## Das Ende der Intellektuellen In der aktuellen und damit 2. Ausgabe der Hallischen Jahrbücher – erschienen vor kurzem in der Edition Tiamat – geht es um „das Zeitalter des Populismus“. In dem erneut sehr lesenswerten Band beschäftigt sich der Germanist und Publizist Lukas Sarvari unter der Überschrift „Das Ende der Intellektuellen“ mit dem Revival des offenen Briefes. Wir danken ihm und dem Herausgeberkollektiv für die Textfreigabe zu dieser Sendung. Gehen Sie also mit der Redaktion 17grad und Lukas Sarvari in dieser Sendung auf eine Reise durch Geschichte und Gegenwart der öffentlichen Meinungsbekundung. Uns begleiten dabei: The Burning Hell, Workers in Songs, The Dead South, Molly Tuttle & Golden Highway, Jayke Orvis, Frank From Blue Velvet. # 17grad Eine Radioshow aus Hamburg und München für alles was wir lieben ähh. hassen. Verpassen Sie keine Folge des innovativen Radioformats, in dem unsere engagierten Helden trotz unterschiedlicher ideologischer Überzeugungen für eine bessere Welt kämpfen. Auf ein Neues! Bleiben Sie Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer weiter entspannt vor Ihren Volksempfängern auf ihren Sitzen sitzen und hören Sie nun… Dies ist eine Sendeübernahme vom FSK in Hamburg. * http://www.17grad.net/
Elitär, exklusiv, käuflich und ungerecht, sagen die Gegner – innovativ, leistungsförderlich, individualisiert und familienfreundlich, die Befürworter. Die Positionen könnten unterschiedlicher nicht sein. Bei vielen Eltern sind Privatschulen beliebt, bei Bildungsverantwortlichen und in der Wissenschaft gelten sie eher als geduldete oder gefährliche Konkurrenz. Mit Gerhard Pfister, Nationalrat, promovierter Germanist und mit viel Erfahrung in Führungsgremien von Privatschulen ausgestattet, diskutiere ich die aktuelle Situation von privaten und öffentlichen Schulen. Und wir fragen, weshalb Privatschulen den Zeitgeist offenbar besser treffen, aber auch, wie und ob sie einen Beitrag zur Inklusion leisten könnten. Moderiert wird das Gespräch von Urs Leuthard, Journalist und Leiter der TV-Bundeshausredaktion SRF. Literatur: Hoffmann, L. et al. (2019). Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern an Schulen in privater und öffentlicher Trägerschaft. Kölner Zeitschrift für Soziologie, 71. 385-408. Stamm, M. (2024). Die Popularität von Privatschulen nimmt zu. Sind öffentliche Schulen schlechter? NZZ, 09.12, 16. Education to Go Konzeption: Margrit Stamm & Buero GDL. Redaktion: Dominic Dillier & Margrit Stamm Layout: Dominic Dillier & Buero GDL Bild: cic Grafik: Orkan Design gmbh Weitere Informationen: www.margritstamm.ch / www.buerogdl.ch
Heute haben Anika und Nina einen Ehrengast: Podcast-Urgestein und Coffeetalk-Mitbegründer Holger Kahle ist zu Besuch und eröffnet die neue Mini-Reihe „Eure Zukunft – Jobs und Wege für Germanist:innen“. Als Referent der Research Alliance Ruhr und der Universitätsallianz Ruhr berichtet er von vielen spannenden Prozessen hinter den Kulissen des Unialltags und gibt Einblicke in das vielfältige Profil des Forschungsreferenten (des Forschungsberaters). Was sein Job mit dem Germanistikstudium zu tun hat, welche Kompetenzen es besonders braucht und wieso der Plan B manchmal der perfekte Plan A ist, erfahrt Ihr in der 72. Folge unserer Coffeetalks!
Liebe Wunderbar-Together-Crew, diese Folge geht raus an alle, die sich für besonders empathisch halten – und das bislang noch kein einziges Mal hinterfragt haben. Denn Prof. Fritz Breithaupt, unser heutiger Gast, forscht seit Jahren zur Empathie – und attestiert ihr die ein oder andere dunkle Seite.
Von Mani Matter bis Lo und Leduc. Dazwischen liegen mittlerweile sechzig Jahre erfolgreiche Musikgeschichte. Woher kommt dieser Erfolg? Der Filmemacher Stascha Bader geht in seinem neusten Film dem Geheimnis hinter dem Berner Erfolg nach. Stascha Bader stammt aus Zürich und gehörte in den frühen Achtzigerjahren zu einer genauso aufstrebenden und innovativen Musikszene wie seine Kolleginnen und Kollegen aus Bern. Mit dem einzigen Unterschied, dass es die meisten Zürcher Bands nach wenigen Jahren nicht mehr gab. Bis heute hat Stascha Bader, der mittlerweile Filmemacher ist und einen Doktortitel in Germanistik hat, das musikalische Ende nicht verdaut. Und nimmt dies nun zum Anlass, endlich «Das Geheimnis von Bern» zu lüften. Was er dabei entdeckt, hat ihn selbst erstaunt. Denn das Geheimnis hinter dem Berner Erfolg hat mehr mit den Texten zu tun als mit der Musik. Insofern war die Entscheidung, Germanist zu werden, vielleicht doch ein Segen. Jedenfalls schliesst sich für Stascha Bader mit seinem Film «Das Geheimnis von Bern» endlich ein Kreis.
In der aktuellen und damit 2. Ausgabe der Hallischen Jahrbücher – erschienen vor kurzem in der Edition Tiamat – geht es um „das Zeitalter des Populismus“. In dem erneut sehr lesenswerten Band beschäftigt sich der Germanist und Publizist Lukas Sarvari unter der Überschrift „Das Ende der Intellektuellen“ mit dem Revival des offenen Briefes. Wir danken … 277 Das Ende der Intellektuellen weiterlesen →
Man müsste mal...mehr Zeit haben! Modern ausgedrückt geht es in den Büchern von Bert Lingnau um „True Crime“. Aber er ist Germanist. „Ich spreche lieber von „alten Kriminalfällen“, sagt Bert Lingnau, der für seine Bücher zahlreiche größere und kleinere Verbrechen aus Mecklenburg und Vorpommern recherchiert und niedergeschrieben hat. „Der älteste Fall, den ich beschrieben habe, ist ein wahres Verbrechen aus dem Jahre 1135 aus Anklam und der jüngste ist ein Fall aus dem Jahr 1985, der sich südlich von Ludwigslust zugetragen hat“, so Lingnau. Insgesamt hat er seit 2010 bisher knapp 200 wahre Kriminalfälle aus fast 900 Jahren in seinen 5 Büchern veröffentlicht. Mal sind es Gerichtsakten, mal ist es Schriftverkehr zwischen Anwälten und ihren Klienten, mal Zeitungsausschnitte oder anderes in den Archiven der Städte und Gemeinden, in denen Lingnau die Informationen für seine Fälle findet. Aber es ist geht nicht nur um Mord und Totschlag in seinen Fällen. Auch Skurriles und Witziges findet sich dort. Vom klassischen Nachbarschaftsstreit über Zechpreller, Gänsediebe und Betrüger bis zum Wunderheller geht die Bandbreite der Missetäter. Welche Stadt ist die „Verbrechenshauptstadt“ Mecklenburg-Vorpommerns? Welche Vorlieben hatte der Kindermörder Adolf Seefeld? Was geschah 1985 in der Nähe von Techentin und wie ist Bert Lingnau überhaupt auf die Idee gekommen, Journalist und Buchautor zu werden? Antworten gibt er in dieser guten halben Stunde im Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 12. März 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V Homepage: https://bert-lingnau.de Facebook: https://www.facebook.com/bert.lingnau.1
Rainer Moritz - der Germanist, Literaturkritiker und Autor ist bekennender Schlagerfan. Und als solcher inzwischen Experte, auch auf dem Gebiet des maritimen Schlagers. - Die Schlager und das Meer sind untrennbar miteinander verbunden. Sehnsucht, Fernweh und Liebe sind die Inhalte, mit denen Interpreten wie Hans Albers schon in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Erfolg hatten. - In den 50er Jahren war der maritime Schlager auf der Erfolgsschiene: Sängerinnen wie Lolita oder Margot Eskens oder auch Freddy Quinn waren die Protagonisten. Sie besangen die Seeleute, deren Heimat das Meer ist oder Cindy, die von ihrem Matrosen verlassen wird. - In den 70er Jahren verliert der Schlager an Bedeutung – allerdings sind einige der maritimen Schlager längst zum allgemeinen Liedgut geworden. "La Paloma" zum Beispiel hat inzwischen Volkslied-Potenzial. - Seit einigen Jahren gibt es eine neue Lust am Seemannslied. Dabei ist die Zuordnung zum Schlager oder Singer/Songwriter längst fließend und nicht mehr eindeutig. Gruppen wie Hafennacht singen maritime Lieder. Und die norddeutschen Musiker von Santiano rocken maritim sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Rainer Moritz erzählt über den maritimen Schlager, über Inhalte und Protagonisten. Moderation: Kerstin von Stürmer
[Kosmetik : Düfte : Unternehmertum] Wolfgang Lederhaas, Germanist und Philosoph, hat seine Leidenschaft für Düfte zum Beruf gemacht. Als Kosmetikhersteller, Kursleiter und in seiner aktuellen Rolle als Funktionär gibt er Einblicke in einen hochregulierten Markt. Der Quereinsteiger spricht über seinen Weg von der Diplomatischen Akademie zum erfolgreichen Unternehmer, die Komplexität der Kosmetikherstellung und seine Mission, Klein- und Kleinstbetriebe zu unterstützen. Besonders spannend: Seine Ausführungen zur Duftkomposition, wo "Stinkstoffe" eine überraschend wichtige Rolle spielen. Ein inspirierender Talk für alle, die eine berufliche Neuorientierung erwägen.[Bio] Wolfgang Lederhaas verbindet die Geistes- und Naturwissenschaften. Er studierte Philosophie und Germanistik in Graz, Wien und Berlin. Anschließend widmete er sich einer naturwissenschaftlichen Ausbildung. Er ist nunmehr Dozent für Kosmetologie sowie Bundessprecher der Kosmetikhersteller Österreichs und Mitglied zahlreicher Expertengremien. 2011 gründete er die Naturkosmetikmarke und das Creative Lab LEDERHAAS, wo er als Entwickler hauseigene wie externe Produkte kreiert. Seine Zusammenarbeit mit Größen wie Nikolaus Harnoncourt und Arnulf Rainer erlangte weltweite Aufmerksamkeit. Seine Produkte wurden u.a. mit dem European Design Award und red dot award ausgezeichnet.[Links] LEDERHAAS Cosmetics https://www.lederhaas-cosmetics.com/Kurs Tipp: Kosmetikhersteller:in mit geprüftem Know-how https://wifiwien.at/60278x [Kontaktinformationen] Herausgeber: WIFI der Wirtschaftskammer Wien | Host: Florian Raspel - Leitung Portfoliomanagement & Vertrieb | Technische Umsetzung: WoW - WIFI online Werkstatt | Währinger Gürtel 97, 1180 Wien | www.wifiwien.at | 97@wifiwien.at [Kontaktinformationen] Herausgeber: WIFI der Wirtschaftskammer Wien | Host: Florian Raspel - Leitung Portfoliomanagement & Vertrieb | Technische Umsetzung: WoW - WIFI online Werkstatt | Währinger Gürtel 97, 1180 Wien | www.wifiwien.at | 97@wifiwien.at
Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod? So what, sagt der Germanist Philip Kraut von der Humboldt Uni in Berlin. Denn eines weiß er: Die Klage über den Verfall des Deutschen ist so alt wie die deutsche Sprache selbst. Und gute Nachrichten: Es gibt sie noch immer. Wissenschaftlich seien solche Thesen jedenfalls nicht haltbar. Und auch im Alltag plädiert Kraut für mehr Entspanntheit im Umgang mit sprachlicher Varianz.
Die Ludwigsgalerie in Oberhausen feiert den bekannten deutschen Humoristen Vicco von Bülow alias Loriot mit einer großen Ausstellung. Loriot habe unsere Kultur für Selbstironie geöffnet, sagt der Germanist Stefan Neumann. Von WDR 5.
Wenn Neo Helm nicht in ein Buch vertieft ist, steckt er in Sportschuhen oder lustwandelt mit griffbereiter Kamera in der Natur. Er kommt Menschen und ihren Geschichten ganz nahe, weil er seine Leidenschaft, die Welt der Bücher, zum Beruf gemacht hat. Der promovierte Germanist arbeitete in Buchverlagen, bevor er sich 2015 als Lektor selbstständig machte. Seitdem feilt er mit Schreibenden der Genres Belletristik, Sachbuch und Ratgeber an ihren Manuskripten. Mit "Halbgott" veröffentlicht der Autor sein Fantasy-Debüt. Mehr zu Neo Helm findest Du hier: https://www.neo-helm.de/ https://www.instagram.com/neo.helm.autor/ Mehr zur BuchWerkstatt findest Du hier: https://www.instagram.com/reginalehrkind/ https://www.linkedin.com/in/reginalehrkind/ https://reginalehrkind.de https://www.youtube.com/@BuchWerkstatt Mail: info@reginalehrkind.de
In diesem Interview treffen zwei außergewöhnliche Gäste mit unterschiedlichen, aber hochspannenden Perspektiven aufeinander: Klaus-Rüdiger Mai, Germanist, Historiker und Autor des Spiegel-Bestsellers „Angela Merkel: Zwischen Legende und Wirklichkeit – eine kritische Biografie“, bringt eine analytische und historische Sichtweise auf die Kanzlerschaft von Angela Merkel ein. Er beleuchtet ihre politische Karriere im Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Realität. Martin Heipertz, ehemaliges CDU-Mitglied, war 25 Jahre lang in der Partei und hatte unter anderem die Büroleitung von Wolfgang Schäuble im Bundesfinanzministerium inne. 2021 trat er aus der CDU aus. Er veröffentlichte das Buch „Merkelismus: Die hohe Kunst der flachen Politik“, in dem er Merkels Politikstil kritisch analysiert und dessen Auswirkungen auf die Partei und das Land beleuchtet. Gemeinsam bieten sie einen facettenreichen, kritischen Blick auf eine Kanzlerschaft, die Deutschland und Europa über 16 Jahre geprägt hat. Im Interview diskutieren wir zentrale Themen von Angela Merkels politischem Vermächtnis: Was ist „Merkelismus“? Wie hat sie den innerparteilichen Anden-Pakt geknackt und ihren Aufstieg gesichert? Wir sprechen über ihr Verhältnis zu den Medien, ihre Migrationspolitik, die Rolle der Krisen in ihrer Amtszeit, ihr Verhältnis zum deutschen Nationalstaat sowie zu ihrer DDR-Vergangenheit. Zudem fragen wir, wie viel „Merkel“ in der heutigen Merz-CDU steckt und wie Angela Merkel einmal in den Geschichtsbüchern eingeordnet werden könnte.
Das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt ist weltweit das erste Museum, das sich der Epoche der Romantik als Ganzes widmet. Als Brückenbauer in diese Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein fungiert Wolfgang Bunzel. (Wdh. vom 16.09.2024)
Im akademischen Betrieb hat Heinrich Detering Grenzen aufgeweicht: als Germanistikprofessor, der gleichzeitig Lyriker ist und sich eingehend mit Bob Dylan beschäftigt. Der 65-Jährige sagt von sich, er wechsele alle zehn Jahre sein Spezialgebiet. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
James Hawes will mit seinem Bestseller „Die kürzeste Geschichte Deutschlands“ seinen britischen Landleuten ein anderes Deutschland-Bild vermitteln.
Das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt ist weltweit das erste Museum, das sich der Epoche der Romantik als Ganzes widmet. Als Brückenbauer in diese Zeit vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein fungiert Wolfgang Bunzel.
Bernhard, Henry www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
For 37 years, 17 June was a public holiday in West Germany. The occasion was the popular uprising that took place on this day in 1953 in the former GDR. But what were the estimated one million citizens protesting about when they took to the streets across the country? And why did West Germany commemorate the day for 37 years? We talk to Professor Michael Hau, German scholar and historian at Monash University in Melbourne and explain. - 37 Jahre lang war der 17. Juni ein Feiertag in Westdeutschland. Anlass war der Volksaufstand, der an diesem Tag im Jahr 1953 in der damaligen DDR stattgefunden hat. Doch worum ging es den geschätzt eine Million Bürgern und Bürgerinnen, als sie überall im Land auf die Straße gingen? Und warum gedachte Westdeutschland dem Tag 37 Jahre lang? Wir klären die Hintergründe im Gespräch mit Professor Michael Hau, Germanist und Historiker an der Monash University in Melbourne.
Zum 100. Todestag Franz Kafkas legt der Germanist und Typograph Günter Karl Bose ein kunstvoll gestaltetes Kompendium vor: „Franz Kafka im Ostseebad Müritz (1923) ist ebenso sorgsam recherchiertes Dokument der letzten große Liebe Kafkas zu Dora Diamant wie liebevoll gestaltete Chronik eines Sommers an der See – mit historischen Abbildungen, Annoncen und Artefakten. Eine Rezension von Ina Beyer
Zum 100. Todestag Franz Kafkas legt der Germanist und Typograph Günter Karl Bose ein kunstvoll gestaltetes Kompendium vor: „Franz Kafka im Ostseebad Müritz (1923) ist ebenso sorgsam recherchiertes Dokument der letzten große Liebe Kafkas zu Dora Diamant wie liebevoll gestaltete Chronik eines Sommers an der See – mit historischen Abbildungen, Annoncen und Artefakten. Eine Rezension von Ina Beyer
Über dieses heikle Thema sei zu lang geschwiegen worden, sagt der US-amerikanische Germanist und Goetheforscher Daniel Wilson: "Goethe und die Juden". So heißt sein neues Buch, in dem er sich das Verhältnis des Dichters zu Jüdinnen und Juden ganz genau ansieht. Wilson durchkämmt sein Werk, aber schaut sich auch an, wie Goethe privat sprach, wie er sich politisch verhielt oder als Theaterdirektor in Weimar – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen: zwischen Feindschaft und Faszination. Außerdem diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann diesmal über ein hochaktuelles und ebenso streitbares Buch: "Die vulnerable Gesellschaft" von Frauke Rostalski. Die Juristin beklagt eine neue Verletzlichkeit und die juristischen Folgen. Sind wir wirklich zu weich? Geht das Gesetz zu weit und macht selbst Opfer unfrei? "Der erste Satz" kommt diesmal aus einem Buch, das höchst unterhaltsam Illusionen platzen lässt: In "Mythos Nationalgericht" erklärt der italienische Historiker Alberto Grandi, was wirklich hinter Pizza, Carbonara und italienischem Olivenöl steckt. Und kurz vor der Europawahl empfehlen unsere Hosts diesmal den Klassiker "Der entführte Westen", ein Essay von Milan Kundera aus dem Jahr 1983. Darin beklagt Kundera eine Entführung, wie er es nennt, von Mitteleuropa in den Osten, obwohl Staaten wie Polen, Tschechien oder Ungarn eigentlich tief sitzende westliche Traditionen hätten. Sie erreichen das Team von "Was liest du gerade?" unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Zwischen Feindschaft und Faszination, C.H. Beck, 351 Seiten, 29,90 Euro Frauke Rostalski: Die vulnerable Gesellschaft. Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung für die Freiheit, C.H. Beck, 189 Seiten, 16 Euro Alberto Grandi: Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche, aus dem Italienischen von Andrea Kunstmann, Harper Collins, 256 Seiten, 22 Euro Milan Kundera: Der entführte Westen. Die Tragödie Mitteleuropas, aus dem Französischen von Uli Aumüller, Kampa, 96 S., 20 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Seidel, Ännewww.deutschlandfunk.de, Kultur heute
(00:00:39) Er ist Germanist, Leiter des Robert Walser-Archivs in Bern, Gründer des Literatur-Magazins «Das Narr» und selbst ist er seit Kurzem auch unter die Schriftsteller gegangen: Lukas Gloor. Er war heute unser Morgengast. (00:11:22) Schweizer Grand Prix Literatur geht an Klaus Merz: Wir würdigen das Werk des 78-jährigen Autors. (00:15:46) Neuer Film von US-Filmemacher Frederick Wiseman: «Menus plaisirs – Les Troisgros» portraitiert ein Gourmet-Restaurant in Frankreich. (00:20:01) Die Bedeutung der frühen Schweizer Jazzorchester: Sachbuch «HOT! Jazz als frühe Popkultur» rückt die ersten Unterhaltungsorchester ins Rampenlicht. (00:24:24) Wer bin ich, wo möchte ich dazugehören und wo nicht? Das Stück «I want to belong (and sing a song)» geht in der Alten Reithalle Aarau essenziellen Fragen nach.
Was haben der Göttervater Odin und der Donnergott Thor mit den Gräbern Walhallas gemeinsam? Die Erzählungen über sie entstammen der "Edda". Fast alle germanische Göttersagen haben ihren Ursprung in den beiden Werken.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:09:10 - Germanist und Skandinavist Rudolf Simek00:18:41 - Kulturwissenschaftlerin Kathrin Chlench-Priber00:30:37 - Matthias Toplak, der Direktor des Wikinger-Museums Haithabu**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Der Historiker und Journalist Philipp Gut ist Russland-Kenner. Er berichtet über die aktuelle Lage im größten Staat der Welt. Die Schweizer Psychoanalytikerin Jeannette Fischer spricht über geheime Leidenschaften und die Opernsängerin und Kontrafunk-Klassik-Expertin Jenifer Lary über die Geschichte weihnachtlicher Musik. Und der Germanist und Politikwissenschaftler Uwe Jochum kommentiert auf ganz eigene Art die Weihnachtsgeschichte.
Die internationale Lage wird durch den Nahostkonflikt immer brisanter. Über zwei Millionen Palästinenser könnten aus dem Gazastreifen die Flucht ergreifen, sollte ihnen diese Möglichkeit eröffnet werden. Im Interview mit Marcel Joppa spricht der Schweizer Journalist und Publizist Erich Gysling dabei von einem hoffnungslosen Dilemma. Derweil hat eine weitere Meldung am Montag zumindest die deutsche Politik vereinnahmt: Die ehemalige Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht kündigte offiziell eine Parteineugründung und ihren Austritt aus der Linkspartei an. Was das für die politische Landschaft bedeutet, erklärt der Berliner Politik-Korrespondent Frank Wahlig. Außerdem widmen wir uns dem heutigen „Tag der Bibliotheken“ in Deutschland. Seit Jahren werden diese Bildungseinrichtungen immer digitaler, es wird woker und es wird sogar zensiert. Mehr darüber weiß der Germanist und ehemalige wissenschaftliche Bibliothekar Dr. Uwe Jochum. In einem Kommentar von Gudula Walterskirchen geht es schließlich um die jüngsten Ermittlungen gegen Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz.
In den 1920er-Jahren herrscht Aufbruchstimmung in der amerikanischen Filmindustrie. Mitten drin: ein Comic-Zeichner, der übers Ohr gehauen wird – Walt Disney. Statt aufzugeben erfindet er eine Figur, die zum Grundstein für ein Firmenimperium wird: Micky Maus. **********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:05:02 - Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Krissy Mockenhaupt erinnert an "Steamboat Willie", mit dem Walt Disney Filmgeschichte geschrieben hat00:09:58 - Journalist und Comic-Experte Andreas Platthaus über den Firmengründer Walt Disney00:20:30 - ARD-Korrespondentin Katharina Wilhelm über die Bedeutung der Walt Disney Company für das heutige Hollywood00:33:20 - Germanist und Historiker Ohle Fram über Comic als neunte Kunst**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.
Dieter Richter ist Germanist mit Leidenschaft für Italien. Er hat über den Vesuv, über Capri und Goethe in Neapel geschrieben. Im Talk erzählt er, was Italien ihm bedeutet und warum Klischees auch manchmal stimmen. Moderation: Stefan Parrisius
"Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört." Gesagt hat das Willy Brandt. Die Zugkraft dieses Zitats war, als die Mauer fiel, längst noch nicht klar. Dem Altkanzler nicht, der Bevölkerung nicht. Zunächst war es vor allem Jubel, Euphorie, Grenzen überschreiten zu dürfen.
Seit mehr als 50 Jahren lebt Niklaus Schweizer in Honolulu und lehrt Germanistik an der Universität von Hawaii. Nebst seiner Professur war er lange Honorarkonsul für die Schweiz. Mindestens so gross wie seine Leidenschaft für Literatur ist sein Interesse an der hawaiischen Geschichte und Kultur. Schon als Kind lauschte Niklaus Schweizer fasziniert der Radiosendung «Hawaii Calls» und wünschte sich, diese Inselgruppe mit ihrer besonderen Musik eines Tages selbst zu besuchen. Als Gymnasiast in den 1950er Jahren trat er als Amateurfunker von Zürich aus mit Menschen rund um den Globus in Kontakt. Auf diesem Weg schloss er erste Freundschaften in der Pazifikregion und begann, sich für die Kolonialgeschichte zu interessieren. Heute ist er ein ausgewiesener Kenner der bewegten Geschichte und Musik des ehemaligen Königreichs von Hawaii. Er spricht fliessend Hawaiisch und freut sich über das neue Selbstbewusstsein der traditionellen Kultur. Erstsendung: 05. März 2023
Ob zum Thema Russland, zum Fall Julian Assange oder zu Corona: In weiten Teilen des „Journalismus“ wird der Bruch mit der Realität zur bestimmenden Konstante. Der österreichische Germanist und Philosoph Ortwin Rosner zeigt im NachDenkSeiten-Interview, wie sich Medien von der Realität abkoppeln und wie die „Kämpfer gegen Hass“ selbst Hass schüren und Feindbilder pflegen. DieWeiterlesen
Sam De Graeve, dames en heren! De man die de eerste jaren van z'n leven zijn talenknobbel liet masseren van de Ardennen tot in Kaiserslautern, en in de Britse velden. Een avontuurlijke improvisator die met z'n vierjarige dochter al liftend naar Santiago de Compostela reist, z'n vader beter leert kennen terwijl ze de muur van Hadrianus trotseren; en dat gelukkig ook nog eens allemaal in heerlijke brieven heeft gegoten. Ondanks een jeugd met pieken en dalen, kroonde hij zich uit Germanist en werd hij opgepikt door legende Jackie ‘Zaki' Dewaele. Hij werd vervolgens hoofdredacteur van Humo, eindredacteur van De Slimste Mens ter Wereld, creatief directeur van Woestijnvis en uitgever bij Borgerhoff & Lamberigts. Ontdek en geniet! Deze aflevering is ten voordele van Homaar vzw. Homaar is een plek in Wetteren waar je als jongere tussen 16 en 23 jaar even ruimte krijgt. Je kan gedurende één of twee weken overdag terecht in het huis om even op adem te komen, therapieën te volgen, stil te staan en erna met ‘goesting' verder te kunnen gaan. Er wordt actief aan de slag gegaan, zodat je al je talenten kan (her)ontdekken en die sterktes kan gebruiken op school, in je opleiding, thuis, in je relatie of op je job. Jullie kunnen Homaar mee ondersteunen door een vrijwillige bijdrage naar keuze te storten op het rekeningnummer BE64 3632 2312 0652 (SUPPORT BY SOUIDI FOUNDATION VZW - afgekort: SBSF vzw). Op het einde van elk kalenderjaar worden alle bijdragen verzameld en gelijk verdeeld onder de verschillende goede doelen die onze gasten in betreffend kalenderjaar hebben uitgekozen. Maak mee een verschil en lever een vrijwillige bijdrage, lieve vrienden.
Seit mehr als 50 Jahren lebt Niklaus Schweizer in Honolulu und lehrt Germanistik an der Universität von Hawaii. Nebst seiner Professur war er lange Honorarkonsul für die Schweiz. Mindestens so gross wie seine Leidenschaft für Literatur ist sein Interesse an der hawaiischen Geschichte und Kultur. Schon als Kind lauschte Niklaus Schweizer fasziniert der Radiosendung «Hawaii Calls» und wünschte sich, diese Inselgruppe mit ihrer besonderen Musik eines Tages selbst zu besuchen. Als Gymnasiast in den 1950er Jahren trat er als Amateurfunker von Zürich aus mit Menschen rund um den Globus in Kontakt. Auf diesem Weg schloss er erste Freundschaften in der Pazifikregion und begann, sich für die Kolonialgeschichte zu interessieren. Heute ist er ein ausgewiesener Kenner der bewegten Geschichte und Musik des ehemaligen Königreichs von Hawaii. Er spricht fliessend Hawaiisch und freut sich über das neue Selbstbewusstsein der traditionellen Kultur.
Eigentlich vertieft sich Dirk Oschmann in die neuere deutsche Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts: Der in Gotha in Thüringen geborene Germanist ist Professor an der Universität in Leipzig. Doch dann schreibt er im Februar 2022 einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ): "Wie sich der Westen den Osten erfindet", lautet der etwas provokante Titel. Darin beklagt Oschmann, dass sich der Westen Deutschlands anmaße, "den Osten identitätspolitisch zu interpretieren und dabei faktisch zu isolieren." Und er zeigt sich besorgt über tief sitzende Differenzen zwischen den Menschen in Ost- und Westdeutschland und spricht von einem jetzt schon "gänzlich irreparablen ökonomischen Ungleichgewicht". Sein Artikel wurde viel diskutiert und für seine Thesen bekam er auch viel Kritik zu hören. Ist der Blick auf den Osten tatsächlich durch die "westdeutsche Brille" geprägt und ist das wirklich Teil eines Verständigungsproblems? Wie können eventuell bestehende Gräben zwischen den Menschen in Ost und West überbrückt werden? Über all diese Themen sprechen wir mit Dirk Oschmann in SWR1 Leute. Moderation: Nabil Atassi
26.02.2023 – Julia Neigel, Sängerin und Musikproduzentin, Prof. Peter J. Brenner, Germanist, sowie Gerald Markel, Politblogger und Immobilienentwickler, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Wirkungslosigkeit westlicher Wirtschaftssanktionen gegen Rußland, über die bevorzugte Behandlung von Migranten in Deutschland und über die Chancen des Massenprotests in unseren Gesellschaften. Außerdem geht es um den Rauswurf der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot durch die Universität Bonn.
Die Büttenrede ist fester Bestandteil des Sitzungskarnevals. Sie kann ernst und melancholisch, komisch und schlüpfrig, kritisch und böse sein. Auf jeden Fall darf sie schimpfen. Nur, wie weit darf sie gehen, auf wessen Kosten, wann wird sie heikel? Ist es schon zu viel, wenn CDU-Chef Friedrich Merz ein „Flugzwerg“ genannt wird? Michael Köhler diskutiert mit Dr. Carl Dietmar – Historiker, Prof. Dr. Karl Heinz Göttert – Germanist, Anka Zin - Kabarettistit
Glem de hermetiske tankejonglører – hvis man vil have filosofi, der forstår eksistensen, er Arthur Schopenhauer »the shit«. Germanist og forfatter Søren Fauth fortæller om den tyske ærke-pessimist, og om hvorfor netop han behøves i en tid, som er besat af at forskønne virkeligheden. Programmet blev sendt første gang den 14. december 2020. 24 spørgsmål til professoren er støttet af Carlsbergfondet.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Im September 1522 erscheint es, vor genau 500 Jahren - das Buch, mit dem nichts mehr so ist wie zuvor. Luthers Übertragung des Neuen Testaments ins Deutsche ist stilistisches Meisterwerk, übersetzerische Kühnheit und sprachgeschichtliche Revolution. Viele sehen hier die Geburtsstunde des Neuhochdeutschen, wie wir es noch heute sprechen. War also jemand wichtiger für unsere Sprache als Martin Luther? Unser Gesprächsgast ist der Luther-Kenner, Germanist und Schriftsteller Karl-Heinz Göttert.
Buchmann, Anjawww.deutschlandfunk.de, CorsoDirekter Link zur Audiodatei