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Über den Gräbern schwebt der Geist der Vergessenen und der Berühmten: Beethoven, Gustav Klimt, Peter Altenberg. Die Wiener Totenstadt wurde am 1. November 1874 eröffnet, ist 240 Hektar groß, das Leichenfeld hat Platz für vier Millionen Tote. Der jüdische Teil ist traditionell zugewachsen. Jeden Abend, wenn es dunkel ist, werden die fünf Tore geschlossen. Obdachlose erklettern Schlafstellen. Von Anja Kempe. WDR 3 Kulturfeature (Ausschnitt)
Welz, Franka www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Drei Jahre Krieg, Millionen Vertriebene, Hunger auf historischem Ausmaß und trotzdem bleibt der Sudan einer der blinden Flecken der internationalen Politik. Die Vereinten Nationen sprechen inzwischen von der schlimmsten dokumentierten humanitären Krise weltweit. Im Gespräch mit Niddal Salah-Eldin, Aufsichtsrätin von UNICEF Deutschland und Mitglied des deutschen Sudan-Netzwerks, geht es um die Hintergründe eines Krieges, der längst mehr ist als ein interner Machtkampf. Der Konflikt zwischen sudanesischer Armee und der paramilitärischen Miliz RSF wird massiv von außen beeinflusst – unter anderem durch die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Saudi-Arabien und Russland. Außerdem geht es um die internationale Sudan-Konferenz in Berlin, bei der Deutschland gemeinsam mit internationalen Partnern die sogenannten Berlin Principles auf den Weg gebracht hat. Doch die entscheidende Frage bleibt: Reicht Diplomatie aus, wenn externe Akteure den Krieg weiter befeuern? Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Sie gehört zu den grossen Vergessenen des 20. Jahrhunderts: die französische Philosophin, Sozialaktivistin und Mystikerin Simone Weil. Eine einzigartige Denkerin, die im Sinne einer bedingungslosen Menschlichkeit mit ihrer Kritik auch vor eigenen Reihen nicht Halt machte. Der französische Philosoph Albert Camus nannte sie den einzigen grossen Geist unserer Zeit – trotzdem blieb Simone Weil vom Philosophie-Kanon weitgehend unbeachtet. Vielleicht, weil sie eine Frau war. Vielleicht, weil sie schon mit 34 Jahren starb. Vielleicht aber auch, weil sie partout in keine Schublade passen wollte. 1909 in Paris in eine jüdisch-intellektuelle Familie geboren, wählte Simone Weil freiwillig ein Leben in Armut. Als überzeugte Linke engagierte sie sich vehement für die Arbeiterklasse, kritisierte jedoch gleichzeitig die Ideen von Marx und schon früh den stalinistischen Sozialismus. Sie war eine scharfsinnige Philosophin und hatte gleichzeitig einen zutiefst christlich-spirituellen Blick auf die Welt. Ihre Analysen über den Totalitarismus der 1930er Jahre, aber auch ihr radikaler Einsatz für Gerechtigkeit haben heute eine neue Dringlichkeit. Der Schweizer Künstler Thomas Hirschhorn etwa widmet Simone Weil in Genf aktuell einen ganzen Pavillon – eine «soziale Skulptur» – die ihren Geist über zwei Monate lang wieder aufleben lässt. Welche Kraft steckt bei Simone Weil in der Verbindung von Philosophie und Spiritualität? Und inwiefern kann ihr ethischer Kompass heute Orientierung für eine gerechtere Welt bieten? Diesen und weiteren Fragen geht diese «Perspektiven»-Sendung nach. In der Sendung kommen zu Wort: · Wolfram Eilenberger, Philosoph und Autor des Buches «Feuer der Freiheit» (Klett-Cotta 2022), in dem es u.a. um Simone Weils Biografie und Philosophie geht · Mae Bengert, Professorin an der HU Berlin für Literatur, Religion und Genderstudies und Mitglied des Simone-Weil-Denkkollektivs · Thomas Hirschhorn, Künstler Autor: Igor Basic
„Im Land der Vergessenen“ heißt Aliyeh Ataeis Erzählband über das Leben in Afghanistan und Iran. Rezensentin Maryam Aras ist auch Autorin („Dinosaurierkind“) und empfiehlt den Band.
Berühmte Autorinnen und Autoren pflegten Brieffreundschaften mit literarischem Mehrwert, die Apostel hielten mit Briefen und Segensformeln die verstreuten christlichen Gemeinden zusammen.
Kermani, Navid www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Journalisten sortieren, gewichten und selektieren – so wird der Inhalt von Nachrichtensendungen festgelegt. Die jährliche Top Ten der "Vergessenen Nachrichten" legt den Fokus auf News, die wichtig sind, aber dennoch kaum Beachtung fanden.**********In dieser Folge mit: **********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wurde die Literatur aus der DDR nach der Wende ausradiert? Carsten Gansel geht dem in seinem neuen Buch „Ausradiert?“ nach. Eine Untersuchung zur Vernichtung großer Buchbestände.
Helmut Zacharias: Der Name dieses „Zaubergeigers“ war einmal für Millionen selbstverständlich, heute klingt er wenn, dann nach einem Echo aus der Rundfunk- und Fernsehgeschichte. Der Musikwissenschaftler Andreas Jakubczik hat genau hingehört und ein Buch mit unzähligen Dokumenten, Bildern und Fundstücken des einst berühmten Geigers geschrieben. Man blättert darin nicht durch ein Musiker-Leben, sondern hört förmlich mit, wie sich ein Jahrhundert verschiebt, meint SWR Kultur-Rezensent Andreas Maurer.
Der Ausserrhoder Volksmusikforscher und Instrumentenbauer Urs Klauser beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit der Frage, wie die Schweizer Volksmusik vor 1700 geklungen hat. Er baut Instrumente nach und spielt mit seiner Band Tritonus die alten Musikstücke. Nun hat er ein Buch geschrieben. Weitere Themen: · Warum war gerade die Standesinitiative zur Verjährungsfrage bei Mord im Bundesparlament erfolgreich? · Frühlingssession im Kantonsrat St. Gallen: Rat diskutiert über das Behindertengesetz und über die Verteilung der Gelder aus dem Lotteriefonds · Die Mitte nominiert Andreas Breitenmoser für Wiler Stadtpräsidium
Carnyx, Trumscheit oder Glasharmonika? Das sind alles Musikinstrumente, die heutzutage vergessen sind. Der Autor Marcus Seibert hat diesen Instrumenten sein neues Buch gewidmet.
Egelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Was macht wahre Führung aus? Sadhguru erklärt die 3 entscheidenden Eigenschaften jeder erfolgreichen Führungspersönlichkeit.
Tran, Anh www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Fuchs, Gotthard www.deutschlandfunk.de, Am Sonntagmorgen
Ernst, Sonja www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Wagner, Thomas www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Tenenberg, Miron www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
Böttchers innere Reisen. Heute: Friedensbewegung. Auf die nächste Reise geht Jens Böttcher am dritten Freitag im nächsten Monat. Die Wiederholung zwischen 18 und 19 Uhr. Alle Folgen nachzuhören unter: https://radiomuenchen.net/de/podcast-archiv/sendeformate/boettchers-innere-reisen.html Mehr zu Jens Böttcher: www.jensboettcher.net Facebook: Jens Böttcher (Künstlerseite) und Paco de Luca (frei erfundenes Sekretariat) Instagram: jens.boettcher.art YouTube: Jens Böttcher
Heute erinnern wir an das historische Treffen von Premierminister Tadeusz Mazowiecki mit Bundeskanzler Helmut Kohl 1989. Ausserdem besuchen wir zwei alte masurische Friedhöfe.
Im (vorerst) letzten Teil ihrer Reihe ‚Lass uns mal ein paar Werke von Horror-Altmeister Wes Craven besprechen‘ nehmen André und Frankster den Kultklassiker ‚Das Haus der Vergessenen‘ („The People Under the Stairs“, 1991) unter die Lupe. Warum gilt dieser Horrorfilm als Must-See? Und welchen prägenden Einfluss hat er auf die Popkultur ausgeübt?
Eine Schweizer Arzttochter, die sich in den Dienst der Gestapo stellt. Eine Frau zwischen den Rollen von Täterin und Opfer: Spionin, Gefangene, Blockälteste im KZ Ravensbrück – und schliesslich verurteilte Kriegsverbrecherin. Carmen Mory ist lebenslustig, sprachgewandt, die Welt steht ihr offen. Doch sie lässt sich auf die NS-Diktatur ein: Als Gestapo-Spionin pendelt sie zwischen Berlin, Zürich und Paris, lebt auf grossem Fuss, verrät Menschen, und landet schliesslich selbst im KZ Ravensbrück. Nach dem Krieg wird Mory von ehemaligen Mithäftlingen beschuldigt an Selektionen teilgenommen und selbst gemordet zu haben. Im ersten Hamburger Ravensbrück-Prozess wird sie am 3. Februar 1947 zum Tode verurteilt. In der Episode zu hören: • Caterina Abbati, Berner Historikerin und Autorin • Andrea Genest, Leiterin Gedenkstätte Ravensbrück Quellen: Literatur: Caterina Abbati: Ich, Carmen Mory. Das Leben einer Berner Arzttochter und Gestapo-Agentin (1906–1947). Chronos, Zürich 1999. Film: DOK: Der Todesengel aus Adelboden: Regie Michael Hegglin 2008 Mahn und Gedenkstätte Ravensbrück Musik: Ensemble Cantaderas - "OLVIDADAS - die Vergessenen" zu Ehren der spanischen Frauen, die zwischen 1939 und 1945 in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurden. ___________________ Hier lernt ihr die Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
WISSEN SCHAFFT GELD - Aktien und Geldanlage. Wie Märkte und Finanzen wirklich funktionieren.
Lange drehte sich alles um die „Magnificent Seven“. Doch jetzt kehrt Bewegung in den Markt: Anleger entdecken die restlichen 493 Unternehmen im S&P 500 wieder – und fragen sich, ob die Stunde der Vergessenen geschlagen hat. Du hast einen Themen-Wunsch für den Podcast? Schreibe mir gerne einfach per E-Mail: krapp@abatus-beratung.com Viel Spaß beim Hören, Dein Matthias Krapp (Transkript dieser Folge weiter unten) NEU!!! Hier kannst Du Dich kostenlos für meinen Minikurs registrieren und reinschauen. Es lohnt sich: https://portal.abatus-beratung.com/geldanlage-kurs/
Heinz von Cramer erweckt in diesem Hörspiel einige der seltsam verwunschenen Figuren aus unterschiedlichen Stücken Maeterlincks zu neuem Leben. Die meist mit und durch diese Figuren sich ergebenden Ereignisse und Beziehungen untereinander verweisen allesamt auf die nur erahnbare Verlassenheit, Ausgesetztheit und Einsamkeit des Menschen gegenüber der Gewissheit des Todes. In düsteren Wäldern, gefährlicher Meeresnähe, in alten Schlössern mit zerfallenden Türmen, um die nie gesehene Vögel kreisen, tauchen diese Figuren auf und scheinen ein falsches, wie in fremde Träume gebanntes Leben zu führen. Textcollage in Hörspielform von Heinz von Cramer Nach Maurice Maeterlinck Mit: Mathias Kahler-Polagnoli, Donata Höffer, Christine Heiß, Reinhart Firchow, Ingrid van Bergen u. a. Hörspielbearbeitung und Regie: Heinz von Cramer SWR 2008
Bernhard, Henry www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Theo hat seinen Haustürschlüssel im Waldfreibad vergessen. Eilig fährt er zurück. Aber er kommt zu spät, es ist schon zugesperrt. Ohnehin hat sein Schlüssel eigene Pläne. Mit den Fundsachen anderer Badegäste hat er sich zum Kraken der vergessenen Dinge verknotet, um nach Badeschluss die Becken unsicher zu machen. Theos Abenteuer beginnt. Alle 6 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Der Krake der vergessenen Dinge von Christian Bartel. Es liest: Boris Aljinovic. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Diese Folge ist allen Vergessenen gewidmet. Wir denken an euchVielen dank an Marwin für das Intro!Hier findest du alle Infos und Rabatte unserer Werbepartner: linktr.ee/daspodcastufo Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schätzungen zufolge schlummern in Deutschland mehrere Milliarden Euro auf sogenannten nachrichtenlosen Konten. Der Staat möchte das Geld in soziale Projekte investieren, doch die rechtliche Hürden sind hoch.
In dieser Episode entführen wir euch an einen Ort, der mehr Fragen stellt als Antworten gibt: den Friedhof der Namenlosen in Wien. Dort, wo die Donau einst ihre Toten anspülte, erzählen wir von vergessenen Schicksalen, anonymen Bestattungen und der stillen Arbeit von Josef Fuchs – dem Wächter der Vergessenen.Wir tauchen ein in düstere Begegnungen, flüsternde Stimmen im Nebel und die geheimnisvolle Präsenz, die Besucher noch heute spüren. Dabei werfen wir auch einen Blick auf wissenschaftliche Erklärungen für das Paranormale – ob sie beruhigen oder noch mehr Fragen aufwerfen, bleibt abzuwarten.Freut euch auf eine Mischung aus unheimlichen Geschichten, historischen Einblicken und der dunklen Magie eines Ortes, den die Natur sich längst zurückgeholt hat.
Dungeon Siege ist einer dieser berühmten Klassiker aus der zweiten oder auch dritten Reihe, die in Genre-Rückblicken gerne einmal übersehen werden. Dabei hatte das Action-Rollenspiel von Chris Taylor (Total Annihilation, Supreme Commander) wirklich etwas zu bieten: hübsche (ja!) 3D-Umgebungen, eine erbarmungslos düstere Atmosphäre und einen Soundtrack, der bis heute kaum ein Knie still ruhen lässt. Dom Schott ist riesiger Freund des Spiels und wird nicht müde, in seinem Freundes- und Familienkreis immer wieder von Dungeon Siege zu erzählen. Und nun hat es auch Géraldine Hohmann erwischt: Sie wurde von Dom zum Reboot von "OK COOL schmökert" geschliffen, um mit ihm gemeinsam durch das Originalhandbuch zu blättern. Gemeinsam diskutieren sie über Fantasy-Illustrationen, Übersichtskarten, unscharfe Screenshots und lauschen dabei dem Main Thema, sowie einigen explodierenden Fieslingen (ja!!).
»In den Nachrichten hört man sowieso immer nur dasselbe!« Das meinen viele Menschen, und ganz unrecht haben sie nicht. Tatsächlich gibt es in jedem Jahr einige Dauerbrenner-Themen, die einen großen Teil der anderen Inhalte verdrängen. So musste man in den News-Spalten der online-Zeitungen zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels weit scrollen, um eine Nachricht zu finden, die nichts mit den Kriegen in der Ukraine und im Gazastreifen oder mit der Klimakrise zu tun hatte – wohl auch deshalb, weil Schreckensmeldungen mehr Leser anziehen als positive Nachrichten.Die INA (Initiative für Nachrichtenaufklärung) veröffentlicht daher jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk eine »Liste der vergessenen Nachrichten«. Das sind zehn Themen, die keine oder nur wenig Aufmerksamkeit in den Medien bekommen haben, obwohl sie gesellschaftlich relevant sind. Auf den ersten Platz hat es im April 2024 die Phytosanierung geschafft, eine Möglichkeit, wie man mit Schwermetallen verunreinigte Gewässer umweltschonend wieder sauber machen kann. Nie davon gehört? Das ist es ja ...Es ist sicher bedauerlich, wenn man nicht umfassend informiert ist, sondern nur kurze Informationen zu ein oder zwei aktuellen Dauerbrenner-Themen aufnimmt. Viel schwerwiegender aber ist es, wenn im persönlichen Leben wenige Themen so viel Raum einnehmen, dass sie viel wichtigere Fragen verdrängen. Der Beruf, die Kinder, die Gesundheit, überhaupt die Probleme des Alltags können so wichtig werden, dass man der guten Botschaft der Bibel gar keine Beachtung schenkt: Gott wurde Mensch. In Jesus gibt es Vergebung von Schuld, ein sinnerfülltes Leben und die Gewissheit der Auferstehung. Dieses Thema sollte bei uns die Nummer 1 sein – und dann wird auch alles andere seinen Platz finden.Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Rudolf Maukes abstrakte Gemälde und Skizzen waren in den 1950er Jahren präsent und gefragt. Trotzdem geriet er später in der öffentlichen Wahrnehmung in Vergessenheit, um nur noch von Sammlern der so genannten Nachkriegsmoderne geschätzt zu werden. Oliver Ahlers war anlässlich einer Aktion auf den Maler aufmerksam geworden und widmet ihm jetzt zum 100. Geburtstag ein besonderes Forum in seiner Galerie in der Düsteren Straße: Mit Arbeiten aus dem Ateliernachlass des Künstlers und ...
Julius Bittner, komponierender Jurist im Wien um 1900 war zu Zeiten ein viel gespielter Opernmeister, ist aber heute völlig vergessen. 2024 hat sich sein Geburtstag zum 150. Mal gejährt. Erklungen ist kein einiges Werk aus seiner Feder – „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz bitte aber am 10. Dezember im Haus Hofmannsthal zu einem „Abend für Julius Bittner“ – und bringt im Podcast einige der (wenigen erhaltenen) Aufnahmen seiner Musik zum Klingen – was neugierige Musikfreunde sicher aufhorchen lässt!
Rauchhaus, Vinz www.deutschlandfunk.de, Corso
Aleida Assmann und Navid Kermani blicken in neuen Büchern auf große Fragen der Zeit. Im Gespräch erzählen sie über Gemeinsinn und eine Reise auf einen gezeichneten Kontinent. Dazu Lesungen mit Anna Staab und Christoph Pütthoff.
Der Vogel von Sakkara, Pentagon-Dodekaeder oder der Mechanismus von Antikythera: Wenn Archäologen Gegenstände finden, deren Nutzen oder Hintergrund sie sich nicht erklären können, rätselt schnell die ganze Welt mit. Solche Objekte nennt man Out-of-Place-Artefakte. Sie stellen die konventionelle Chronologie der Geschichte infrage, weil sie zu fortschrittlich wirken, hunderte Jahre jener Zeit voraus, aus der sie eigentlich stammen. Das ruft Ufologen, Prä-Astronautiker und Parawissenschaftler auf den Plan. Die Fake Busters haben sich einige dieser Objekte angeschaut und versucht, logische Erklärungen zu finden. Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu…Finde uns auch auf Instagram.Abonniere uns auf Apple Podcasts, Spotify oder Google Podcasts und hinterlasst uns eine Bewertung.Mehr Podcasts gibt es unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nur noch wenige wissen, dass das demokratische Nachkriegsitalien seinen Ursprung in den Gesetzen und Verordnungen der Partisanenrepublik Ossola hatte und dass sich hier eines der dramatischsten Kriegskapitel in den Alpen ereignete. Von Mirko Schwanitz www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Der Wind beißt, ich stehe auf der Klippe stehe und starre auf den kalten, gleichgültigen Atlantik. Hinter mir schlafen die Vulkane, alt und geduldig wie meine ungelesenen Bücher. Ich schreibe, weil ich muss, weil die Geschichten in mir es verlangen. Meine Bücher aber verstauben unbeachtet in den vergessenen Ecken der Buchhandlungen. Niemand liest meine Bücher. Aber ich schreibe weiter. Ich schreibe, weil ich muss. Vielleicht bin ich wahnsinnig, meine Hartnäckigkeit ist Wahnsinn. Vielleicht jage ich einem Phantom hinterher, einer Hoffnung ohne Sinn. Aber ich höre wie mir jemand zuflüstert: Vielleicht wird eines Tages... Vielleicht wird eines Tages, lange nachdem ich gegangen bin, jemand diese Worte finden und sich fragen, was für ein Mann das war, der sie geschrieben hat. Vielleicht hören sie in meinen Geschichten das Echo dieses Landes – die Einsamkeit des Meeres, die stille Kraft der Vulkane. Vielleicht finden sie in meiner Einsamkeit ein Stück von sich selbst. Diese Hoffnung, so fragil wie ein Sonnenstrahl im Winter, gibt mir Kraft. Ich schreibe für die zukünftigen Leser, die meine Worte entdecken werden, wenn ich nur noch Staub bin. Vielleicht wird man mich dann nicht als den Vergessenen sehen, sondern als den Schriftsteller, der die Last dieses Landes in seinen Worten getragen hat. Der Wind heult lauter, der Atlantik tobt, und ich ziehe meinen Mantel fester. Die Vulkane stehen wachsam hinter mir, wie meine Worte, und warten auf den Tag, an dem endlich jemand zuhören wird. Ich werde weiterschreiben, solange ich noch atmen kann, um die Chance zu wahren, dass meine Worte mich überleben und einen Leser finden, der sie versteht. Diese schwache Hoffnung ist genug, um mich am Leben zu erhalten. Ich schreibe, weil ich muss.
GAST: Christian Link Christian arbeitete 20 Jahre lang als professioneller Close-up-Magier und ist seit 2012 Inhaber der 'Wunderkammer' in Zürich, einer Galerie für Kuriositäten. Christian sammelt und verkauft eine Vielzahl von Gegenständen, darunter Meteoritenstücke aus dem All, Hasenembryonen mit nur einem Auge, Requisiten aus Star Wars Filmen und Dinosaurierknochen. Seit 2021 ist er auch im Bereich der Naturgeschichte und Wissenschaften bei Koller Auktionen tätig, wo er die neue Abteilung “Out of this World” ins Leben gerufen hat. Eine seiner größten Errungenschaften für Koller war der Verkauf eines 67 Millionen Jahre alten Tyrannosaurus Rex bei einer Auktion für mehrere Millionen Franken. - KAPITEL: (00:00) Intro: Christian Link (01:33) Wie Geschichten Wert kreieren (06:51) Woher kommt das Sammler-Gen? (10:46) Von der KV-Lehre zum Berufs-Magier (19:20) Wie wird man Berufszauberer? (27:40) Der Weg zum Kuriositäten-Sammler (32:12) Die Geschichte hinter den Wunderkammern (34:33) Christians Wunderkammer (36:04) Sammler vs. Händler (44:03) Der Einstieg ins Auktionshaus (48:34) "Out of this World": Meteoriten, Dinosaurier & Galionsfiguren (59:46) Traditionelle Auktionen vs. "Out of this World" (01:02:14) T-Rex Trinity Skelett: Hinter den Kulissen der Auktion (01:16:37) Challenge: Zuhause nach Schätzen suchen - LINKS UND RESSOURCEN: Wunderkammer auf YouTube - https://www.youtube.com/@Wunderkammer_by_ChristianLink/videos Wunderkammer Webseite - https://wunderkammer.zuerich Wunderkammer auf Instagram - https://www.instagram.com/wunderkammer_zurich Trinity T-Rex - https://www.nzz.ch/english/months-after-market-scandal-a-t-rex-goes-under-the-hammer-ld.1731475 Kollerauktionen - Out of this World - https://www.kollerauktionen.ch/cn/fachgebiete/ootw/ Out of this World Auktion Juni 2024 - https://www.kollerauktionen.ch/en/zuerich/a209/out-of-this-world-14/?pposKatalogPosition=51&show=detail
Eines der wichtigsten Erfolgsprinzipien in Strafrechtsklausuren ist es, schlicht keines der zu prüfenden Delikte zu vergessen. Dies passiert besonders leicht mit den vergleichsweise "kleinen" Delikten wie z.B. Hausfriedensbruch (§ 123 StGB), Beleidigung (§ 185 StGB) oder Sachbeschädigung (§ 303 StGB), die neben den eigentlichen Schwerpunkten der Klausur (wie z.B. Tötungsdelikte nach §§ 211, 212 StGB oder Raub nach § 249 StGB) leicht aus dem Blick geraten. In dieser Folge schauen wir uns die zehn am häufigsten vergessenen Delikte in Strafrechtsklausuren an. Zu jedem Delikt wird zusätzlich eine Anregung gegeben, welche Thematik man sich zu dem jeweiligen Delikt noch einmal anschauen könnte. Zur Ergänzung empfohlen: Hofmann-Podcast "10 Minuten Jura", Folge 3: 3 Strategien für die erfolgreiche Strafrechtsklausur Repetitorium: https://www.repetitorium-hofmann.de Anwalt für Prüfungsrecht: http://www.rechtsanwalt-hofmann.net - für Jurastudierende kostenlose Erstberatung! Intro: Jörg Hofmann, https://www.joerg-hofmann.com https://open.spotify.com/artist/7mGFxzVs5CPMyf3Lalpvlc
In der Nacht zum 4. Januar huschen einige Sternschnuppen über den Himmel. Es ist der Strom der Quadrantiden – nach dem Sternbild Mauerquadrant, das es heute nicht mehr gibt. Einst befand es sich zwischen Bootes, Herkules und Drache. Lorenzen, Dirkwww.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ken Loach gilt als Urgestein des britischen Kinos: seit nunmehr fast 60 Jahren dreht der 87-jährige Filme – wütende aber gleichzeitig warmherzige Sozialdramen über die Vergessenen der Working Class. Jetzt kommt mit „The Old Oak“ Loachs – wie er sagt – letzter Film ins Kino.
Predigt von Markus Habicht, AVC, am Sonntag, 12.11.2023. Der Herzenswunsch von Jesus ist es, dass wir zu unserer ersten Liebe zurückfinden und für ihn mehr brennen als jemals zuvor. In dieser Predigt hören wir von ganz praktischen Beispielen, wo und wie sich das zeigen kann. Doch was drängt uns? Ist es die Not, die überall zu sehen ist, oder ist es die Liebe Christi? Markus Habicht, Mitarbeiter des AVC, führt uns in diese praktischen Bereiche. Die Mitarbeiter des AVC arbeiten in Brennpunkten – dort, wo Christen verfolgt werden und geistliche sowie materielle Not zusammentreffen. Hand in Hand mit lokalen Partnern engagieren sie sich in über sechzig Ländern auf vier Kontinenten mit viel Herz, Leidenschaft und Liebe für die Bedürftigen und Vergessenen dieser Welt.
Predigt von Markus Habicht, AVC, am Sonntag, 12.11.2023. Der Herzenswunsch von Jesus ist es, dass wir zu unserer ersten Liebe zurückfinden und für ihn mehr brennen als jemals zuvor. In dieser Predigt hören wir von ganz praktischen Beispielen, wo und wie sich das zeigen kann. Doch was drängt uns? Ist es die Not, die überall zu sehen ist, oder ist es die Liebe Christi? Markus Habicht, Mitarbeiter des AVC, führt uns in diese praktischen Bereiche. Die Mitarbeiter des AVC arbeiten in Brennpunkten – dort, wo Christen verfolgt werden und geistliche sowie materielle Not zusammentreffen. Hand in Hand mit lokalen Partnern engagieren sie sich in über sechzig Ländern auf vier Kontinenten mit viel Herz, Leidenschaft und Liebe für die Bedürftigen und Vergessenen dieser Welt.
Kriminalautor Friedrich Ani führt in seinem ersten Fall des Pfälzer ARD Radio Tatorts die Polizei zu einem brennenden Gasthaus in Landau: Polizeioberkommissarin Anima King von der Direktion Landau und Kriminalhauptkommissarin Fe Ekkelsberg aus Ludwigshafen ermitteln wegen schwerer Brandstiftung - und treffen in der alten Festungsstadt an der Südlichen Weinstraße auf dubiose Gestalten. Eine Zwölfjährige ist an einer Rauchvergiftung gestorben, weil Immobilienspekulation und Vetternwirtschaft dunkle Blüten treiben. | Von Friedrich Ani | Mit Janina Fautz, Lisa Wagner, Cédric Cavatore, Rainer Furch, Sierk Radzei, Yasmina Djaballah u.a. | Komposition: Clemens Haas | Regie: Maidon Bader | SWR 2023 | Mehr Krimi-Kicks gibt's unter https://1.ard.de/schlechtegesellschaft-radiotatort
Den Krieg mit Aserbaidschan um die Region Bergkarabach hat Armenien 2020 verloren, seither herrscht ein brüchiger Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Nachbarn im Kaukasus. Die Journalistinnen Anna Aridzanjan, Marianna Deinyan und Tigran Petrosyan beschreiben am Journalismusfest Innsbruck 2023 ihren Kampf gegen Europas Desinteresse. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Preisdeckel für russische Öllieferungen legt fest, dass Russland in Europa und den G7-Staaten höchstens 60 US-Dollar pro Barrel verlangen kann. Ein neuer wissenschaftlicher Bericht behauptet nun, dass die Preissenkungen, die Russland infolge der Sanktionen akzeptieren musste, lange nicht so groß waren wie allgemein angenommen. Der Journalist Maxim Kireev hat sich mit dieser Frage befasst – und berichtet im Podcast über seine Recherche. In Bangladesch harren seit Jahren Hunderttausende Rohingya unter prekären Bedingungen in einem Flüchtlingslager aus. Ihr wahrscheinlich wichtigster Fürsprecher, der Aktivist Mohib Ullah, wurde dort im September 2021 getötet. Der ZEIT-Redakteur Moritz Aisslinger war in Bangladesch und hat das Lager besucht. Im Gespräch berichtet er von der Lage am Ort und der Arbeit von Mohib Ullah. Alles außer Putzen: Ein Goodie-Bag für die Oscarverleihung Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Leon Holly, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: - Nord-Stream-Pipelines: Ein Job für Profis (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/nord-stream-pipelines-explosionen-ukraine-ermittlungen-faq) - Michail Krutichin: "Russlands Defizit wird kolossal sein" (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-01/russland-michail-krutichin-gasmarkt-oelexport-ukraine) - Rohingya: Das Lager der Vergessenen (https://www.zeit.de/2023/11/rohingya-bangladesch-fluechtlingslager-myanmar) - Bangladesch: Großbrand in Rohingya-Geflüchtetenlager zerstört Tausende Unterkünfte (https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-03/bangladesch-rohingya-gefluechtetenlager-grossbrand-myanmar-gefluechtete-muslime)
Kaum ein archäologischer Fund hat die Welt je wieder so berührt, wie der des Grabes von Tutanchamun. Im November 1922 entdeckte der britische Archäologe Howard Carter während Grabungsarbeiten im Tal der Könige eine unter antikem Schutt verborgene Felstreppe: Der Eingang zum Grab des ägyptischen Königs. Eine perfekte Sensation.