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Ahoi und Willkommen zum 2. Teil Live von Bord aus dem Westlichen Mittelmeer! Euer Lektor auf See und Wachtmeister sendet wieder live aus der Kabine und nimmt Euch gemeinsam mit Alina zu den Highlights der Routen: Rom, La Spezia, Cannes und Marseille. Seid gespannt, was es dort zu erleben gibt. Patrick und Alina berichten aus erster Hand mit vielen Tipps, wertvollen Informationen und Erfahrungen. Viel Spaß beim Hören der Folge!Ahoi!
Am 14. Juni entscheidet die Schweiz über das neue Zivildienstgesetz. Der Zugang zum Zivildienst soll erschwert werden, damit Armee und Zivilschutz mehr Personen zur Verfügung stehen. Kritiker bezweifeln die Wirkung der Massnahmen und betonen die Wichtigkeit des Zivildienstes für die Gesellschaft. Wer den Militärdienst nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, kann Zivildienst leisten. Bis 2009 brauchte es dafür eine Gewissensprüfung. Heute reicht ein Gesuch. Den Gewissenskonflikt belegen Gesuchsteller dadurch, dass sie bereit sind, im Zivildienst 1,5-mal so viele Diensttage zu leisten wie in der Armee. Diese können sie aber zeitlich und örtlich selbst einteilen. Dies scheint für viele Dienstpflichtige attraktiv zu sein. Gab es im Jahr 2011 noch 4670 Zulassungen zum Zivildienst, waren es im letzten Jahr 7211. Ein neuer Höchststand. Bundesrat und Parlament möchten die Zulassungen um 40 % auf rund 4000 pro Jahr reduzieren. Hintergrund sind Personalprobleme in der Armee und in Zivilschutz. Mit über 140'000 Dienstpflichtigen liegt die Armee aktuell zwar im Soll, warnt aber ab 2028 vor einem Unterbestand. Der Zivilschutz kämpft über die ganze Schweiz gesehen bereits heute mit einem Personalmangel. Geplante Massnahmen Künftig sollen weniger Schweizer Zivildienst leisten. Erreicht werden soll dies mit verschiedenen Massnahmen. Unter anderem bleibt in Zukunft die Mindestzahl von 150 Diensttage bestehen, unabhängig davon, wie viele Tage bereits im Militär geleistet wurden. Der Faktor 1.5 für die Zivildienstpflicht (im Vergleich zur Wehrdienstpflicht) soll auch für Unteroffiziere oder Offiziere gelten. Im Weiteren wird eine jährliche Einsatzpflicht im Zivildienst eingeführt (früher frei planbar). Und da der Armee medizinisches Personal fehlt, soll es im Zivildienst in Zukunft keine Einsätze mehr geben, die ein Studium in Human-, Zahn-, oder Veterinärmedizin erfordern. Pro/Contra Gegen die Gesetzesänderung haben der Zivildienstverband Civiva und die Jungen Grünen das Referendum ergriffen. Der Zivildienst leiste einen enormen Beitrag in der Gesellschaft, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und soziale Arbeit. Eine Einschränkung des Zivildienstes wäre ein erheblicher Verlust und löse die Probleme der Armee nicht. Die Befürworter argumentieren, dass die Revision für mehr Gerechtigkeit sorge. Besonders gegenüber jenen, die ihren Dienst in Armee und Zivilschutz pflichtbewusst leisten. Die Massnahmen sichern die Verteidigungsbereitschaft der Schweiz und sichert Bestände. Der Dienst in der Armee oder im Zivilschutz werde wieder zum Normalfall, während der Zivildienst nur für begründete Ausnahmen zum Zug kommt. Soll der Zivildienst unattraktiver werden, zugunsten von Armee und Zivilschutz? Oder wäre das ein grosser Verlust für die gesamte Gesellschaft? Darüber diskutieren im Forum: · Ja zu höheren Hürden: Melanie Racine, Vizepräsidentin Jungfreisinnige Schweiz · Nein zu höheren Hürden: Valentin Humbel, JUSO Luzern Die Sendung wird auch Live im Fernsehen auf SRF 1 übertragen.
Der aktuelle Podcast widmet sich Robert Harris' Roman „Vergeltung“ – einem Buch, das den November 1944 mit beklemmender Präzision zurückholt. Während das Deutsche Reich in einer letzten verzweifelten Offensive die neu entwickelte V2-Rakete gegen England einsetzt, schildert Harris die Ereignisse aus zwei Perspektiven: den deutschen Ingenieur Rudi Graf, der im besetzten Holland die Starts überwacht, und die britische Offizierin Kay Caton Walsh, die einen Einschlag in London nur knapp überlebt. Was die Besprechung besonders hervorhebt: Der Sprecher ging zunächst mit Vorbehalten an das Thema heran – zu technisch, zu militärisch, zu oft erzählt. Doch Harris gelingt es, ihn schnell zu überzeugen. Der Roman zeigt beide Seiten des Krieges, ohne in einfache Schwarz-Weiß-Muster zu verfallen. Graf erscheint als idealistischer Wissenschaftler, der längst zwischen Pflicht, Schuld und Ernüchterung zerrieben ist. Kay dagegen verkörpert die Entschlossenheit der WAAF, eine Frau, die ihren Dienst mit Mut und Klarheit versieht. Sehr eindrücklich wird die Atmosphäre beschrieben: Harris' Schauplätze – Peenemünde, Scheveningen, Mechelen, das bombardierte London – wirken so plastisch, dass man sich mitten hineinversetzt fühlt. Die Spannung ist konstant spürbar, die Stimmung düster, aber nie effekthascherisch. Obwohl der Roman nicht brutal erzählt ist, rücken einem die Figuren erstaunlich nahe. Auch die Nebenwelten des Krieges – SS, Offiziere, Zwangsarbeiter, die erschöpfte Bevölkerung in Belgien und England – sind präsent, ohne dass Harris sie überzeichnet. Am Ende bleibt für den Sprecher vor allem eines: „Vergeltung“ geht unter die Haut. Der Roman zeigt die Komplexität des Krieges, ohne einfache Rollen zu verteilen. Keine „bösen Deutschen“ gegen „gute Engländer“, sondern Menschen in Extremsituationen, gefangen zwischen Moral, Überzeugung und Überleben. „Vergeltung“ erschien 2020 und ist für ihn ein herausragender Roman, der historische Spannung mit menschlicher Tiefe verbindet.
Frühjahr 1940. Polen wurde zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion aufgeteilt. Zehntausende polnische Offiziere, Polizisten und Intellektuelle geraten in sowjetische Gefangenschaft.
Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 Orte wie Auschwitz, Bergen-Belsen oder Buchenwald befreiten, stießen sie auf eine Hölle, die viele nie für möglich gehalten hatten. Soldaten, Kriegsberichterstatter und Mediziner, die als Erste die Lager betraten, sahen die schlimmsten Abgründe der Menschheit: fast verhungerte Überlebende, Leichenberge, die unfassbare Grausamkeit offenbarten.Besonders bekannt ist die Reaktion von Dwight D. Eisenhower, der nach der Befreiung von Ohrdruf zutiefst erschüttert war. Er befahl, die Gräuel zu dokumentieren, und zwang deutsche Zivilisten und Offiziere, die Lager zu besichtigen, um ihnen die grausame Realität ihres Regimes unmissverständlich vor Augen zu führen.So eine Situation erlebte auch der Prophet Hesekiel, als Gott ihm in einer Vision die tiefste Verderbnis seines Volkes offenbarte (Hesekiel 8) – einen Götzendienst, durchtränkt von ritueller Perversion, moralischem Verfall und schamloser Rebellion gegen den heiligen Gott. So ist es auch heute: Nach außen wird ein Stück weit der Schein gewahrt, aber im tiefsten Inneren des Herzens geschieht auf übelste Weise Abgötterei – mit schlimmen Folgen.Wie ermutigend ist es zu wissen, dass Jesus diese Abgründe bereits kennt, dass es nichts in unserem Leben gibt, das ihn abschrecken würde. Er kennt unsere dunkelsten Gedanken, unsere vernarbten Vergangenheiten, unsere geheimen Kammern des Götzendienstes, die niemand sieht. Jesus blickt täglich durch das Schlüsselloch unserer Seele und erschrickt nicht. Im Gegenteil, er bietet uns Vergebung und einen Neuanfang an. Timothy Keller sagte: »Das Evangelium lautet: Wir sind sündiger und fehlerhafter, als wir zu glauben wagten, und doch in Christus mehr geliebt und angenommen, als wir es je hofften.«Simon PaulsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Seit Januar 2001 ist Frauen der Waffendienst erlaubt. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit Zeitzeuginnen der ersten Stunde, Stabsfeldwebel Annett Selzer vom Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt und Hauptmann a.D. Sandy Kirchner, sowie Hauptmann Nils Birk vom ZMSBw über das Kreil-Urteil, das die Bundeswehr zweifellos veränderte. Vor genau 30 Jahren, 1996, klagte eine junge Frau aus Niedersachsen vor dem Verwaltungsgericht Hannover gegen die Bundesrepublik Deutschland. Die Elektronikerin Tanja Kreil wollte nach Abschluss ihrer zivilen Ausbildung als Waffenelektronikerin zur Bundeswehr, wurde aber abgelehnt. Der Grund: als Angehörige einer Instandsetzungseinheit hätte sie Dienst an der Waffe leisten müssen, was Frauen laut Grundgesetz nicht erlaubt war. Denn im Artikel 12a, Absatz 4 hieß es, dass Frauen „unter keinen Umständen Dienst an der Waffe leisten“ dürfen. Tanja Kreil sah sich in ihrem Geschlecht diskriminiert und das Verwaltungsgericht Hannover wandte sich zur rechtlichen Klärung an den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das Grundgesetz wird geändert Der EuGH gab Tanja Kreil recht. In Folge wurde der Artikel 12a, Absatz 4 des Grundgesetzes insofern geändert, als dass Frauen jetzt „auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden“ dürfen, der Waffendienst ihnen aber fortan auf freiwilliger Basis gestattet ist. Tanja Kreil machte von diesem wegweisenden Recht zwar keinen Gebrauch, statt ihrer aber 244 andere Frauen. Diese rückten im Januar 2001, vor genau 25 Jahren, als erste Frauen der Bundeswehr zum allgemeinen Waffendienst in die Streitkräfte ein. Mit dem Kreil-Urteil endete ein Ringen um geschlechterübergreifende Gleichstellung, dessen Anfänge bis in die Mitte der 1970er-Jahre zurückreichten. Im Dialog Stabsfeldwebel Annett Selzer war eine von 151 Frauen, die im Januar 2001 ihren Dienst beim Heer begannen (neben 76 bei der Luftwaffe und 17 bei der Marine). Hauptmann a.D. Sandy Kirchner meldete sich im Juli 2001 zum allerersten Lehrgang für weibliche Offiziere. Hauptmann Nils Birk ist Historiker am ZMSBw und beschäftigt sich in seiner Dissertation mit der Ausgangsfrage, welche Rolle Frauen bei der Streitkräfteplanung der Bundeswehr seit deren Gründung 1955 spielten. „Eine unerwartet und überraschend große“, sagt Birk, bis 2001 habe der parlamentarische Gesetzgeber hier aber sehr enge Grenzen gezogen. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert ist Fachjournalist mit dem Schwerpunkt Militärgeschichte. Einen Namen hat er sich vor allem als Biograph Lothar-Günther Buchheims und mit Büchern über U 96, „Das Boot“, gemacht.
Nach monatelanger Blockade durch Ungarn steht die Freigabe eines milliardenschweren EU-Kredits für die Ukraine offenbar kurz bevor. Und: Polen kehrt in die europäische „Panzerliga“ zurück. Mehr dazu gleich im Infoteil. Am 22. April 1945, vor genau 81 Jahren, erreichten polnische und sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin und befreiten die verbliebenen Häftlinge. Unter den Inhaftierten stellten Polinnen und Polen die größte Gruppe. Viele von ihnen gehörten zur intellektuellen Elite des Landes – darunter Universitätsprofessoren, Geistliche und Offiziere. Das Thema greifen wir im Gespräch mit dem Historiker Prof. Axel Drecoll auf. Und in unserer Reihe „Aus dem Archiv der deutschen Redaktion“ senden wir den zweiten Teil einer Sendung aus dem Jahr 1961 über polnische Volksinstrumente. Beim letzten Mal ging es um den Dudelsack – ein Instrument, das man eher mit Schottland verbindet. Heute stehen die gęśle im Mittelpunkt – ein Instrument, das man auf Deutsch
Ahoi Ihr Lieben! In der heutigen Folge von Meerlust der Kreuzfahrt Podcast spricht Euer Lektor auf See und Wachtmeister Patrick Büchler über eine ganz spannende Facette und Art der Kreuzfahrt: Die Expeditionsschiffe - allen voran die Schiffe von Hapag Lloyd wie die Hanseatic Nature. In dieser Folge geht es in erster Linie um die Schiffe an sich und die Möglichkeiten, die Welt zu entdecken. Natürlich hat Patrick auch wieder einen tollen Gast dabei: Anja. Anja berichtet live im Studio über ihre Fahrt auf einem Expeditionsschiff. Viel Spaß beim Hören der Folge!
Ahoi Ihr Lieben! Titanic, Estonia, Costa Concordia – Schiffsunglücke, die die Welt schockierten.In dieser Folge von MeerLust erzählen Euch Euer Lektor auf See und Wachtmeister Patrick Büchler wieder gemeinsam mit Alina, was damals schiefging, welche Lehren die Kreuzfahrtindustrie gezogen hat und warum moderne Kreuzfahrten heute so sicher sind wie nie.Technik, Ausbildung, Regeln – und der Mensch - alles veränderte sich im Laufe der Zeit - leider oftmals erst dann wenn etwas Schlimmes passierte. Viel Spaß beim Hören der Folge!
Wer kennt es nicht? Egal, ob in der Tagesschau, bei Live Auftritten oder einfach im Alltag: Pannen. Es passieren immer und überall Dinge, die so nicht sein sollten, so nicht geplant waren oder die einfach unangenehm sind. Natürlich gibt es sowas auch an Bord. Euer Lektor auf See und Wachtmeister Patrick Büchler hat in seiner langen Zeit an Bord natürlich schon viele solcher Momente erlebt. Gemeinsam mit Alina erzählt er heute aus dem Nähkästchen, was an Bord alles schon so schief gelaufen ist: bei den Gästen, bei den Kollegen und natürlich auch bei ihm selbst! Viel Spaß beim Hören der Folge! Ahoi!
Sanditz heißt das neue Gesellschaftslabor von Lukas Rietzschel – ein Ort im Osten. Immer noch eine Nachwendegesellschaft, wie schon in seinem Roman „Raumfahrer“ und im Theaterstück „Widerstand“: wo Offiziere, Frührentner, Orgelbauer, ehemalige Bürgerrechtler, selbsternannte Widerständler, Lokaljournalistinnen sowie die Familie Wenzel Alltag, Werte und Zugehörigkeit aushandeln. Warum schließen sich an Orten wie Sanditz so viele den Rechten an: deutschnational, xenophob und zunehmend demokratiefeindlich? Ein reines Ost-Thema ist das für den Autor Lukas Rietzschel nicht.
Es wird immer bizarrer. Offiziere des US-Streitkräfte erklären ihren Rekruten, Jesus habe Donald Trump gesalbt, damit der Präsident die biblische Endschlacht gegen die teuflischen Heerscharen anführt und gewinnt.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Im Netz kursieren in den letzten Wochen vermehrt Berichte über eine extrem irrationale Motivation der US-Regierung, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Christliche Fundamentalisten hätten die Trump-Administration gekapert. Trump habe den Krieg gegen den Iran aus religiösen Antrieben losgetreten. Erschreckende Selbstzeugnisse aus dem engeren Zirkel von Trump geben zu solchen Vermutungen durchaus reichlich Anlass.Das ist leider zutreffend. Aber ein so großes Projekt wie die Durchführung eines Krieges lässt sich mit religiösem Dünkel alleine nicht erfolgreich durchführen. Zu viele, zum Teil sehr unterschiedliche Interessengruppen müssen an einem Strang ziehen. Die einschlägig vorbelasteten Finanzkreise müssen einverstanden sein. Die Industrie muss erkennen, dass sich so ein Abenteuer lohnt. Und vor allem weite Kreise der Bevölkerung müssen begeistert werden, Leib und Leben aufs Spiel zu setzen, mit ungewissem Ausgang. Im Iran-Krieg geht es nicht darum, dass die USA Öl-Vorkommen erobern. Denn die USA selber exportieren Öl in Hülle und Fülle. Eher geht es darum, den großen Herausforderer China von wichtigen Rohstoffen abzuschneiden. Dabei macht aber ein einfacher Blick auf den klug kalkulierten chinesischen Energie-Mix deutlich, dass China auch sehr gut ohne venezolanisches oder iranisches Öl weitermachen kann.Sicher geht es aber darum, die Vorherrschaft der USA und Israels im Nahen Osten weiter auszubauen, indem man mit Iran den letzten großen Gegenspieler in der Region ausschaltet. Doch da wächst nun zur gleichen Zeit der Unmut in Trumps amerikanischer Heimatfront: mit dem Schwanz wedelt der Hund. Zu offenbar ist, dass die USA einen risikoreichen Krieg unterstützt, der vorrangig die Interessen der Netanyahu-Regierung bedient. So kommt es, dass der völkerrechtswidrige Überfall von USA und Israel gegen den friedlichen Nachbarn Iran in der US-Bevölkerung gar nicht gut ankommt. Nur 27 Prozent der befragten US-Bürger billigen Trumps Überfall auf den Iran (1). Dass die USA jeden Tag sage und schreibe 900 Millionen US-Dollar für den Iran-Krieg verpulvert, stößt angesichts der immer größer werdenden sozialen Probleme im amerikanischen Hinterland auf Zorn und Verbitterung (2). Im Gegensatz zu seinen Amtsvorgängern Bush Eins und Bush Zwei scharen sich die Amerikaner dieses Mal nicht hinter ihrem Staatsoberhaupt.Das ficht aber den Trump Donald nicht an. Keck fordert er auch nach entschiedener Gegenwehr der Iraner von diesen weiterhin eine „bedingungslose Kapitulation“. Verbal knüpft Trump damit an die Forderungen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg gegen Hitler-Deutschland und Japan an. Völlig verfehlt. Denn die Alliierten meinten damals die bedingungslose Kapitulation der politisch Verantwortlichen. Trump dagegen sagte in einem Interview:„Bedingungslose Kapitulation meint: wir machen weiter bis sie [die Iraner] winseln: ‚Gnade, Onkel!‘ oder bis sie nicht mehr weiterkämpfen können oder so lange, bis keiner mehr da ist, der noch winseln kann … bis niemand mehr da ist, um zu kapitulieren.“ (3)...https://apolut.net/kreuzzug-von-armageddon-gegen-den-iran-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
2018 beginnen im Sudan Proteste gegen die Erhöhung der Preise für Lebensmittel. Obwohl die Proteste zu Beginn schnell und repressiv niedergeschlagen werden, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer und entflammen eine Revolution für den Fall des Regimes. Als in vielen Städten Platzbesetzungen vor den Militärhauptsitzen entstehen, sehen sich die Offiziere schließen gezwungen, den Diktator nach 30 Jahren abzusetzen. Aber die Protestierenden bleiben. Sie wollen eine zivile Regierung. Und in den Platzbesetzungen und in tausenden Nachbarschaftskomitees, die sich dezentral und konsensbasiert organisieren, leben sie bereits eine Demokratie, die der Diversität des Sudans entspricht. Acht Jahre später verliert man im Dickicht des grausamen Kriegs im Sudan schnell diesen Moment des Aufbruchs aus den Augen. Dabei muss man sich mit der Dezemberrevolution beschäftigen, um zu verstehen, dass dieser Krieg auch eine Konterrevolution ist.
Ermittlungen gegen Offiziere des kommunistischen Geheimdienstes StB wegen Verfolgung des Schauspielers Töpfer, Prävention des Risikoverhaltens an Schulen, Zikmund-Villa
Ermittlungen gegen Offiziere des kommunistischen Geheimdienstes StB wegen Verfolgung des Schauspielers Töpfer, Prävention des Risikoverhaltens an Schulen, Zikmund-Villa
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter am Freitag mit der Theologin Marion Heider. Zu Beginn erzählt sie Persönliches: In ihrer Freizeit geht sie gern wandern, fährt Rennrad und entspannt beim Nähen – "nähen ist mein Yoga“. Danach geht es um den Bibeltext aus dem Markusevangelium, der von Johannes dem Täufer erzählt. Die Geschichte ist hart: Johannes sagt offen die Wahrheit, kritisiert Herodes – und wird dafür getötet. Marion Heider erklärt, wie Macht, Angst und falsche Versprechen Menschen in schlimme Verstrickungen bringen können. Johannes steht für Mut und Wahrheit, auch wenn der Preis hoch ist. Die Folge regt dazu an, über Wahrheit, Verantwortung und eigenes Handeln nachzudenken – ein Podcast, der unter die Haut geht und unbedingt gehört werden sollte.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Andere sagten: Er ist Elíja. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Heródias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab sich für Heródias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Heródias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte: Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Heródias antwortete: Den Kopf Johannes' des Täufers. Da lief das Mädchen zum König hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf Johannes' des Täufers bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab. (Mk 6,14-29)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
2018 beginnen im Sudan Proteste gegen die Erhöhung des Preises für Lebensmittel. Obwohl die Proteste zu Beginn schnell und repressiv niedergeschlagen werden, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer und entflammen eine Revolution für den Fall des Regimes. Als in vielen Städten Platzbesetzungen vor den Militärhauptsitzen entstehen, sehen sich die Offiziere schließen gezwungen, den Diktator nach 30 Jahren abzusetzen. Aber die Protestierenden bleiben. Sie wollen eine zivile Regierung. Und in den Platzbesetzungen und in tausenden Nachbarschaftskomitees, die sich dezentral und konsensbasiert organisieren, leben sie bereits eine Demokratie, die der Diversität des Sudans entspricht.Acht Jahre später verliert man im Dickicht des grausamen Kriegs im Sudan schnell diesen Moment des Aufbruchs aus den Augen. Dabei muss man sich mit der Dezemberrevolution beschäftigen, um zu verstehen, dass dieser Krieg auch eine Konterrevolution ist.Vielen Dank an Myriam Ahmed, die wir für diese Folge interviewen durften. Mehr über ihre Arbeit könnt ihr auf Instagram erfahren: @myri.ahm Hier kann man die Arbeit der Emergency Response Rooms unterstützen:https://www.sudansolidarity.com/In dieser Folge kommen Ausschnitte aus folgenden Videos vor:What's going on in Sudan? von Labournet TV Gidam: Protesttrommeln in KhartumSudan Deposed a Dictator, but Protests Won't Stop. Here's WhyAußerdem empfehlen wir noch diese beiden Videos, wenn ihr euch noch mehr informieren wollt:Sara Abbas The Problem with Icons. Feminist Contestations in Sudan's Ongoing Revolution Sudan's War and the Counter-Revolution: Neighborhood Resistance Committees Explained Episodenbild von Osama Elfaki als Creative CommonsSupport the showDie Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Schickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.net Schickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 Leipzig Abonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichte Folgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Was bedeutet die neue US-Drohkulisse im Persischen Golf?Ein Kommentar von Rainer Rupp.Der ehemalige Top-Analyst der CIA Larry Johnson, der schon seit etlichen Jahren zu einem rigorosen Kritiker der imperialistischen, kriegslüsternden US-Außenpolitik geworden ist, hat gestern, Donnerstag, den 29. Januar 2026, in einem E-Mail-Rundschreiben eindringlich vor der zunehmenden Wahrscheinlichkeit eines neuen US-Angriffs auf Iran in den nächsten Tagen gewarnt. Sein Schreiben leitete er ein mit den Worten: „Aufgrund der jüngsten Äußerungen von Donald Trump und verschiedener Mitglieder der iranischen Regierung und des Militärs steuern wir auf einen neuen Krieg im Persischen Golf zu. Aber es sind nicht nur die Worte, die mich beunruhigen. Wenn man die Gesamtheit der aktuell in der Region zusammengezogenen US-Militärressourcen mit denen vergleicht, die sich vor Israels Überraschungsangriff auf den Iran im Juni 2025 im Persischen Golf befanden, dann ergibt sich ein sehr bedrohliches Bild“, so Johnson.Nun wäre es nicht das erste Mal, dass die Kriegstreiber in Washington in den letzten Jahren immer wieder mal eine erschreckende Drohkulisse gegen Iran in der Region aufgebaut haben. Wie zum Beispiel in der 2011-2012 Krise, als unter Präsident Obama das Pentagon drei kampfbereite Flugzeugträger-Schlachtgruppen in Reichweite der iranischen Küste zusammengezogen hatte. Aber auch damals – Irans Verteidigungsfähigkeiten waren noch weitaus schwächer als heute – gab es starken Widerstand innerhalb des Pentagons und der Stabschefs der US-Waffengattungen gegen einen Krieg mit Iran, der den US-Streitkräften und der US-Wirtschaft hohe Verluste versprach.Da Kriege zwischen Staaten nie einfach so aus dem Nichts passieren, wie die West-„Eliten“ in Politik und Medien uns im Fall der Ukraine weismachen wollen, weil Putin eines langweiligen Tages aus einer bösen Laune heraus nichts Besseres zu tun hatte, als einen Krieg anzufangen, weil also jeder Krieg eine Vorgeschichte hat, wollen wir uns auch diese im Zusammenhang des US-Iran-Konfliktes kurz ansehen.Der politische HintergrundAusschlaggebend für die Entwicklung in dieser Region war die US-Deklaration Anfang der 50er Jahre, dass der Raum um den Persischen Golf „von vitalem Interesse“ für die Sicherheit der Vereinigten Staaten ist. Dies ist die höchst-mögliche Sicherheitseinstufung und bedeutet, dass Washington seither - egal unter welchem US-Präsident – bereit war, sowohl mit sogenannten „verdeckten Operationen“ als auch mit offener militärischer Gewaltanwendung die US-Kontrolle über diese Region mit allen Mitteln zu „verteidigen“. Mit dem US-initiierten Sturz des ersten, demokratisch gewählten, iranischen Ministerpräsidenten Mohammed Mossadek und der anschließenden Einsetzung des US-hörigen, tyrannischen Folterregimes des fake „Schahs von Persien“, des ehemaligen Unteroffiziers „Mohammed Reza Pahlevi“, hatten die USA 1953 mit großer Brutalität ihren Anspruch auf die Beherrschung der Region auch in der blutigen Praxis unterstrichen.Zuvor hatte Mossadek im Mai 1951 den Briten die Kontrolle über das iranische Öl entrissen und es zum Staatsbesitz erklärt. London bat insbesondere die USA um Hilfe. Washington operierte verdeckt und schickte den CIA-Agenten Kermit Roosevelt, ein Experte in psychologischer Kriegsführung, als Leiter der Operation nach Teheran. Der bestach mit Erfolg die kaiserlichen, iranischen Offiziere. Ein verfrühter Putschversuch der kaiserlichen Garde gegen Mossadek scheiterte jedoch. ...https://apolut.net/neuer-us-krieg-gegen-iran-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Bundeswehr muss sich um Nachwuchs kümmern. Deshalb kommen Jugendoffiziere in Schulen, um mit Jugendlichen über die Sicherheitspolitik zu sprechen. Doch nicht jeder Lehrer ist über einen solchen Besuch erfreut.
2. Februar 1945. Im Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich gelingt mehr als 400 sowjetischen Offizieren das Unmögliche: die Flucht aus dem Todesblock. Es ist der größte dokumentierte Ausbruch aus einem KZ überhaupt. Die Geflüchteten versuchen verzweifelt, in Sicherheit zu gelangen – trotz eisiger Temperaturen und geschwächt durch die Misshandlungen im Lager. Lager-SS und zahlreiche Zivilisten machen Jagd auf sie. Zynisch nennen die Nationalsozialisten die Menschenhatz "Mühlviertler Hasenjagd". Innerhalb weniger Tage werden nahezu alle entflohenen Häftlinge getötet. Nur ein knappes Dutzend überlebt. Nur die wenigsten Menschen in der Umgebung helfen den Flüchtenden. Zu ihnen gehört die Familie Langthaler aus Schwertberg. Unter Lebensgefahr verstecken sie zwei der Offiziere bis zum Kriegsende. Die heute 94-jährige Anna Hackl ist damals ein junges Mädchen. In Inside Austria erinnert sie sich an die Wochen, die ihr Leben geprägt haben, und daran, wie gewöhnliche Menschen aus der Umgebung zu Mördern wurden. In Teil zwei dieser Mini-Serie nimmt Anna Hackl uns mit in die angsterfüllte Zeit des Versteckens und erzählt von einer besonderen Freundschaft, die daraus entstand. Historiker Matthias Kaltenbrunner hilft uns zu rekonstruieren, warum sonst kaum jemand sich den Befehlen der SS widersetzt hat.
Die Bundeswehr soll zum integralen Bestandteil der Öffentlichkeit werden. So will es die Politik. Werbeplakate, Schulbesuche, Offiziere in Uniform in den Medien: Die Präsenz des Militärischen wird immer offensichtlicher. Nun ist es zu einem Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt in Zweibrücken durch vermummte und bewaffnete Soldaten der Bundeswehr gekommen. Santa Claus mit Maschinengewehr? Das kamWeiterlesen
2025 neigt sich dem Ende zu – und damit auch das Gedenkjahr zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Ein Jahr, in dem auch daran erinnert wurde, wie schwer sich Österreich lange mit dem eigenen Anteil an den NS-Verbrechen tat. Lieber sah man sich als »erstes Opfer« statt als aktiver Teil eines Regimes, das Millionen Menschen ermordete. Verantwortung daran trugen aber nicht nur österreichische Parteigänger und Wehrmachtssoldaten. Auch viele Zivilistinnen und Zivilisten wurden zu Tätern. Besonders deutlich wird das an einem Verbrechen, das von den Nationalsozialisten zynisch als »Mühlviertler Hasenjagd« bezeichnet wurde. Im Kriegswinter 1945 gelang mehr als 400 Häftlingen des Konzentrationslagers Mauthausen – fast alle sowjetische Offiziere – die Flucht. Die extrem geschwächten Männer versuchten verzweifelt, die nahende russische Front zu erreichen. Doch Lager-SS und große Teile der lokalen Bevölkerung jagten sie erbarmungslos. Innerhalb weniger Tage wurden nahezu alle Geflohenen getötet. Nur wenige Menschen im Mühlviertel widersetzten sich der angeordneten Verfolgung. Zu ihnen gehörte die Familie Langthaler, die zwei sowjetische KZ-Flüchtlinge unter Lebensgefahr bis Kriegsende versteckte. In einer dreiteiligen Miniserie erzählen wir die Geschichte dieser Rettungsaktion. Dazu besuchen wir die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Und wir treffen die 94-jährige Anna Hackl, deren Familie damals zwei Flüchtlinge versteckte. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In der Nacht auf den 2. Februar gelingt mehr als 400 sowjetischen Offizieren das Unmögliche: die Flucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen. Es ist der größte dokumentierte Ausbruch aus einem KZ. Ausgehungert, geschwächt und der eisigen Kälte ausgeliefert, versuchen die Geflüchteten verzweifelt, in Sicherheit zu gelangen. Doch Lager-SS und zahlreiche Zivilisten machen Jagd auf sie. Zynisch nennen die Nationalsozialisten die Menschenhatz "Mühlviertler Hasenjagd". Innerhalb weniger Tage werden nahezu alle entflohenen Häftlinge getötet. Nur ein knappes Dutzend überlebt. Zu den wenigen Menschen, die sich der angeordneten Verfolgung widersetzen, gehört die Familie Langthaler aus Schwertberg. Unter Lebensgefahr verstecken sie zwei der Offiziere bis zum Kriegsende. Die heute 94-jährige Anna Hackl ist damals ein junges Mädchen. In Inside Austria erinnert sie sich an die Wochen, die ihr Leben geprägt haben – und daran, wie das Schweigen über die Menschenjagd jahrzehntelang anhielt. In Teil eins dieser Mini-Serie besuchen wir den Ort, an dem diese ihren Anfang nahm – das Konzentrationslager Mauthausen. Es geht um die Frage, wie viel die Zivilbevölkerung über die Verbrechen der Nazis wusste – und welchen Anteil ganz normale Bürger daran hatten.
Dass die Kommunikation zwischen den Soldaten an der Front und ihren Familien daheim eine wertvolle Informationsquelle zur Stimmungslage der Soldaten ist, war der militärischen Führung im 1. Weltkriegs sehr bewusst, weshalb sog. Militärische Überwachungsstellen geschaffen wurden, die die Feldpost mitlasen, zensierten und Berichte, man könnte sagen, zur Lage in den Köpfen der Soldaten verfassten. Ob der Geheimrat L. Gülle ein Historiker, ein Militär war, oder ein Pseudonym ist, konnten wir nicht feststellen. Jedenfalls berichtet er sehr freimütig und konkret im Hamburgischen Correspondenten vom 22. November 1925 über diese Zensur-Stellen und über die Aufgaben der dort tätigen Offiziere, dass man vermuten müsste, der Autor selbst wäre einer dieser Offiziere gewesen. In seiner „Skizze“ erfahren wir recht detailliert, wie sich im Kriegsverlauf die Stimmung, die aus der Feldpost sprach, wandelte. Frank Riede gibt uns Einblick in die Stimmungen im Schützengraben.
Der Name kommt aus dem althochdeutschen krimpfan- „krümmen‘“Wir Mediziner sprechen von Varizen (fremdwörtlich Varix, Plural Varizen, von lateinisch varix - die Krampfader) oder auch Varikositas.Bei etwa einem Drittel aller Frauen und bei fast 20 Prozent der Männer werden gehäuft Krampfadern diagnostiziert.Schon seit der Antike wurde die Varikosis bei bestimmten Berufen beobachtet: bei Ackerbauern und Eselstreibern, auch bei Läufern, Lastträger und Menschen, die zur Rechten des Herrschers stehen müssen.In der Folge galten auch Briefträger und Wache stehende Kapitäne und Offiziere als prädisponierende Berufe.Besonders Schwangere, Menschen mit stehenden oder sitzenden Berufen, Raucher, Übergewichtige und Personen mit Bewegungsmangel haben ein erhöhtes Risiko. Krampfadern werden von Spezialisten wie Phlebologen (Venenärzten), Angiologen (Gefäßspezialisten) oder Gefäßchirurgen behandelt.Als erste Anlaufstelle kann auch der Hausarzt dienen, der dann an einen Spezialisten überweiset, wenn eine genauere Untersuchung oder Behandlung notwendig ist. Naturheilmittel sind sicher die 2. Wahl.Ich arbeite seit über dreißig Jahren mit Dr. Alexander Flor, Venenarzt und Laserspezialist in Wien zusammen. Er ist mit seinem Team eine ausgezeichnete Anlaufstelle für die Heilung von Venenleiden. Alexander ist ein erfahrener Operateur und auch theoretisch als Dozent international anerkannt---DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.Weitere Informationen auf doc-on-air.comDas Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.atBei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut---Meinen Kurs "autogenes Training" findet Ihr auf www.ohne-stress.com - mit dem Gutscheincode PODCAST20 um 20% günstiger!
Ein massiver Umsturz erschüttert Chinas Militär: Laut Whistleblower Cai Shenkun sollen Hunderte hochrangige Offiziere im Zuge einer Säuberungswelle entlassen worden oder unter Untersuchung sein. Besonders brisant: Viele der betroffenen Generäle wurden von Militärchef Xi Jinping persönlich befördert.
Politik und Medien im Westen heizen die Kriegshysterie anEin Kommentar von Tilo Gräser.Kann es sein, dass der kollektive Westen, ob mit oder ohne US-Führung, einen Krieg gegen Russland vorbereitet? Einen Krieg, für den ein Anlass geschaffen wird, wenn es soweit ist, wie einst beispielsweise mit dem Anschlag auf die USS „Maine“ 1898, mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz 1939 oder dem Zwischenfall im Golf von Tonkin 1964? Mit diesen und anderen Vorfällen wurden Kriege begründet – hinterher kam raus, dass sie gefälscht beziehungsweise klassische False-Flag-Operationen waren. Aber da war es längst zu spät, Millionen Menschen waren getötet, millionenfaches Leid angerichtet und Länder zerstört.Ich stellte mir diese Frage, nachdem ich mehrere ehemalige Militärs und Sicherheitsexperten hörte, die vehement der von Regierungen von EU- und NATO-Staaten verbreiteten Behauptung widersprachen, Russland bereite in den nächsten Jahren einen Angriff auf den Westen vor. Dafür würden schon Pläne ausgearbeitet wie der „Operationsplan Deutschland“, über den zwar manches zu lesen war, der aber geheim bleibt. Da werden gar Jahreszahlen genannt und sollen Milliarden ausgegeben werden, um „kriegstüchtig“ zu werden – natürlich nur zur Verteidigung, um Russland abzuschrecken, heißt es.Davon reden regierende Politiker, sogenannte Militärexperten und mit den regierenden verbundene Mainstream-Journalisten. Ehemalige hochrangige westliche Offiziere wie Harald Kujat oder Erich Vad und auch frühere Außenpolitiker wie Klaus von Dohnanyi oder Günter Verheugen erklären das dagegen für Unsinn. Eines ihrer Argumente ist, dass es keinerlei Aussagen von Russlands Präsident Wladimir Putin über mögliche Pläne für den Angriff auf den Westen gibt. Sie machen zum anderen darauf aufmerksam, Russland sei militärisch dazu auch gar nicht in der Lage, was der langsame Vormarsch in der Ukraine zeige und das Kräfteverhältnis mit der NATO in Westeuropa belege.Eine im Februar dieses Jahres veröffentlichte Studie der Organisation Greenpeace fand heraus, dass „die NATO in fast allen Dimensionen Russland überlegen ist – und trotzdem weiter aufrüsten will“. Danach hätte Russland gar keine Chance, wenn in Moskau jemand auf die Idee käme, den Westen angreifen zu wollen. Wenn dem so ist, wozu dann die angekündigte milliardenschwere Aufrüstung? Wirklich nur, weil den Wirtschaftspolitikern des Westens nichts anderes einfällt, um die selbst verursachte Wirtschaftskrise zu bewältigen und weil die Rüstungsmilliarden der eigenen Bevölkerung nur mit Hilfe der „russischen Gefahr“ übergeholfen werden können?Geschieht das wirklich nur, weil seit langem Angst das bevorzugte Mittel der Herrschenden und Mächtigen im Westen ist, um die eigene Bevölkerung unter Druck und Kontrolle zu halten? Oder steht dahinter, was noch immer hinter den Kriegen des Kapitalismus steckte: Überfall, um zu erobern und den Gegner zu zerstören, um ihn als Konkurrenten auszuschalten und sich seine Reichtümer anzueignen zum eigenen Profit?...https://apolut.net/auf-dem-weg-nach-gleiwitz-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Finale ... oho ... Finale im Kreuzfahrt ABC ... In der heutigen Folge widmet sich Patrick wieder gemeinsam mit Alina den letzten Buchstaben des ABC, nämlich heute W,X,Y, und Z. Auf den ersten Blick schwierige Buchstaben, aber es täuscht. Hört rein und erfahrt viele News, Geschichten und Wissenswertes zu diesen Buchstaben des ABC.Ein würdiges Filiale dieser Staffel! Danke an Euch alle für das fleißige Hören!!!!Bis bald, Euer Patrick
Endspurt im Kreuzfahrt ABC hier bei meerlust, der Kreuzfahrt Podcast. Auch heute hat Euer Lektor auf See, Patrick Büchler, gemeinsam mit Alina wieder drei Buchstaben aus dem Bereich der Kreuzfahrt und Seefahrt für Euch am Start. Von T wie Tendern über U wie Unterdeck bis hin zu V wie Verhalten an Bord ist alles dabei. Seid gespannt und habt viel Spaß beim Hören der Folge! Ahoi, Euer Patrick
In Colombier ist eine Beförderungsfeier für Rekruten ausgeartet. 22 junge Männer wurden verletzt, weil ihnen heftige Schläge auf Schulter und Schlüsselbein verpasst wurden. Tragen solche Rituale tatsächlich zum Zusammenhalt der Truppen bei oder geht es nur um Belustigung und Demütigung? Zwei Rekruten erlitten beim Vorfall 2018 Rippenbrüche, andere wurden tagelang wegen Schmerzen krankgeschrieben. Nun hat die Militärjustiz die verantwortliche Kommandantin und zwölf Offiziere verurteilt. Warum gibt es solche Rituale? Welche psychologischen Faktoren spielen eine Rolle und können sich Rekruten diesen teils fragwürdigen Praktiken auch verweigern? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Hubert Annen, Dozent für Militärpsychologie und Militärpädagogik, Militärakademie an der ETH ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Heródias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu.Eines Tages ergab sich für Heródias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Heródias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte: Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre.Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Heródias antwortete: Den Kopf Johannes' des Täufers. Da lief das Mädchen zum König hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf Johannes' des Täufers bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen.Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab. (Mk 6,17-29)
Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Heródias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab sich für Heródias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Heródias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte: Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Heródias antwortete: Den Kopf Johannes' des Täufers. Da lief das Mädchen zum König hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf Johannes' des Täufers bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab. (Mk 6,17-29)
Ahoi zusammen! Euer Lektor auf See und Wachtmeister Patrick Büchler nimmt Euch heute wieder gemeinsam mit Alina mit in die Welt der Kreuzfahrt und Seefahrt mit den nächsten spannenden Buchstaben des Kreuzfahrt ABC. Heute dreht sich alles um die Buchstaben Q,R und S. Von der Qualität an Bord gehts zur Organisation der Reiseunterlagen bis hin zum Klassiker an Bord: der Seetag! Seid gespannt und hört rein. Patrick und Alina haben wieder viele tolle Infos, Geschichten und News für Euch! Viel Spaß beim Hören der Folge!Ahoi, Euer Patrick
Als das Dritte Reich im März 1935 die Wehrpflicht einführt, bricht es offen mit dem Versailler Vertrag. Hitlers Entscheidung löst bei der Reichswehr fast so etwas wie Panik aus. Stellen sich die Offiziere nun gegen die Aufrüstung? Melde dich und unterstütz mich doch auf Patreon oder mit Paypal: https://linktr.ee/deutschland33_45pod Erwähnte Folgen: #34.16: Manstein über den angeblichen Röhm-Putsch #33.28: Friedrich von Prittwitz tritt als deutscher Botschafter in den USA zurück Ausgewählte Literatur: Wilhelm Deist u.a.: Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik, Stuttgart 1979 (= Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 1). Erich von Manstein: Aus einem Soldatenleben. 1887-1939, Bonn 1958. Klaus-Jürgen Müller, Das Heer und Hitler. Armee und nationalsozialistisches Regime. 1933–1940, Stuttgart 1969 (2. Aufl. 1988). Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org Outro: leider bis auf Weiteres keine Musik mehr, weil die Plattformen selbst bei urheberrechtsfreien Titel Probleme machen Episodenbild: Zentralbild Musterungslokal des Wehrbezirkskommados VI in der Potsdamer Privatstrasse 121, (Juni 1935); bei der Untersuchung. 20 543-35 [Scherl Bilderdienst], Bundesarchiv, Bild 183-R96908 / CC-BY-SA 3.0 Tags: #Neuere_und_neueste_Geschichte #Deutschland
Einst war die Schweiz für Russland ein besonderer Partner: Nicht-Mitglied der EU und der Nato, und wichtiger Handelsplatz für russische Rohstoffe. Jetzt wird diskutiert über die Gefahr russischer Raketen und Panzer an der Grenze. Wir fragen nach, wer sich warum vor Russland fürchtet – oder nicht. «Reporter» ist unterwegs in Russland. Und trifft ein Land im Kriegsmodus, in dem seit Jahren eine Militarisierung der Gesellschaft, insbesondere der Jugend, betrieben wird. Begriffe wie Dienst am Vaterland, Heimat verteidigen oder Patriotismus sind weit verbreitet. Stark propagandiert durch die staatlichen Institutionen wie Medien oder Schulen. Aber auch gesellschaftlich verankert. Militärhistoriker sprechen von einer «heroischen Gesellschaft». «Reporter» ist dabei bei einer militärischen Schülerparade, im Museum des Sieges, wo der Kampf gegen Hitlerdeutschland gleich gesetzt wird mit dem Angriffskrieg in der Ukraine oder in einem Trainingscamp, das Freiwillige fit machen will für den Dritten Weltkrieg. Bilder, wie man sie nur mehr selten sieht, aus Russland. Dann fragt «Reporter» in der Schweiz nach: Müssen wir uns vor diesem Russland fürchten? Angehende Rekruten zeigen dabei überraschend viel Vertrauen in die Neutralität. Eine Neutralität, die auch in Zusammenhang mit Russland wieder zum politischen Zankapfel und ganz unterschiedlich interpretiert wird. Offiziere ihrerseits warnen: Die Schweizerinnen und Schweizer sind sich der neuen Gefahren nicht bewusst.
Für das offizielle Russland ist die Schweiz nicht mehr neutral. Sie gilt als Teil des «kollektiven Westens», dem Russland feindlich gegenübersteht. In Russland haben wir ein Land im Kriegsmodus getroffen. Die Bevölkerung, insbesondere die Jugend, wird auf militärisch-patriotischen Kurs gebracht. «Reporter» ist unterwegs in Russland. Und trifft ein Land im Kriegsmodus, in dem seit Jahren eine Militarisierung der Gesellschaft, insbesondere der Jugend, betrieben wird. Begriffe wie Dienst am Vaterland, Heimat verteidigen oder Patriotismus sind weit verbreitet. Stark propagandiert durch die staatlichen Institutionen wie Medien oder Schulen. Aber auch gesellschaftlich verankert. Militärhistoriker sprechen von einer «heroischen Gesellschaft». «Reporter» ist dabei bei einer militärischen Schülerparade, im Museum des Sieges, wo der Kampf gegen Hitlerdeutschland gleich gesetzt wird mit dem Angriffskrieg in der Ukraine oder in einem Trainingscamp, das Freiwillige fit machen will für den Dritten Weltkrieg. Bilder, wie man sie nur mehr selten sieht, aus Russland. Dann fragt «Reporter» in der Schweiz nach: Müssen wir uns vor diesem Russland fürchten? Angehende Rekruten zeigen dabei überraschend viel Vertrauen in die Neutralität. Eine Neutralität, die auch in Zusammenhang mit Russland wieder zum politischen Zankapfel und ganz unterschiedlich interpretiert wird. Offiziere ihrerseits warnen: Die Schweizerinnen und Schweizer sind sich der neuen Gefahren nicht bewusst.
Die Menschenjagd im Mühlviertel - Massenflucht aus dem KZ-Mauthausen vor 80 Jahren - (5) Juristische Aufarbeitung in Österreich und Erinnerungspolitik in der Sowjetunion - Mit: Matthias Kaltenbrunner, Historiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München - Sendung vom 7.2.2025Buchtipp: Matthias Kaltenbrunner: Flucht aus dem Todesblock. Der Massenausbruch sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und die "Mühlviertler Hasenjagd"
In jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm.Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden.Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu.Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Herodias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte: Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Herodias antwortete: Den Kopf Johannes' des Täufers.Da lief das Mädchen zum König hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf Johannes' des Täufers bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die Menschenjagd im Mühlviertel - Massenflucht aus dem KZ-Mauthausen vor 80 Jahren - (4) Rettung für wenige - Mit: Matthias Kaltenbrunner, Historiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München - Sendung vom 6.2.2025Buchtipp: Matthias Kaltenbrunner: Flucht aus dem Todesblock. Der Massenausbruch sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und die "Mühlviertler Hasenjagd"
Die Menschenjagd im Mühlviertel - Massenflucht aus dem KZ-Mauthausen vor 80 Jahren - (3) Großfahndung - Mit: Matthias Kaltenbrunner, Historiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München - Sendung vom 5.2.2025Buchtipp: Matthias Kaltenbrunner: Flucht aus dem Todesblock. Der Massenausbruch sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und die "Mühlviertler Hasenjagd"
Die Menschenjagd im Mühlviertel - Massenflucht aus dem KZ-Mauthausen vor 80 Jahren - (2) Der Ausbruch - Mit: Matthias Kaltenbrunner, Historiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München - Sendung vom 4.2.2025Buchtipp: Matthias Kaltenbrunner: Flucht aus dem Todesblock. Der Massenausbruch sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und die "Mühlviertler Hasenjagd"
Die Menschenjagd im Mühlviertel - Massenflucht aus dem KZ-Mauthausen vor 80 Jahren - (1) "Aktion K" - Mit: Matthias Kaltenbrunner, Historiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München - Sendung vom 3.2.2025Buchtipp: Matthias Kaltenbrunner: Flucht aus dem Todesblock. Der Massenausbruch sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und die "Mühlviertler Hasenjagd"
Mit 11. Jänner 2025 präsentieren wir Ihnen eine neue zehnteilige Sendereihe auf radio klassik Stephansdom – den Ballkalender. Constantin Staus-Rausch besucht in der heurigen Ballsaison zehn Wiener Bälle, erzählt über deren Geschichte und berichtet live und aktuell über die heurige Ausgabe. In der aktuellen Ausgabe berichtet Staus-Rausch vom Ball der Offiziere aus der Wiener Hofburg: Organisiert wird der Ball jährlich von der Absolventenvereinigung Alt-Neustadt, ein „Verein“ also aller „Absolventen“ der Theresianischen Militärakademie, welche 1751 gegründet und in welcher 1752 der erste Unterricht aufgenommen wurde. Der „Alt-Neustädter Ball“ – besser bekannt als der „Ball der Offiziere“ – ist eine Veranstaltung mit langer Tradition. Menschen aus unterschiedlichen Gesellschafts-, Berufs- und Altersgruppen treffen einander immer wieder gerne zum geselligen Beisammensein. Die Uniformen aus aller Welt verdeutlichen die Einbettung des Bundesheeres und seiner Offiziere in der österreichischen Gesellschaft sowie der internationalen Gemeinschaft.
Heute: Wer hat die Gaspipeline in der Ostsee gesprengt? ++ Die jüngste Enthüllung klingt schon wie eine Räuberpistole: im Suff nach Wodka, Bier oder was auch immer soll die Idee zu dieser Sprengung entstanden sein. Doch wer hat die Gas-Pipeline Nord Stream in der Ostsee wirklich gesprengt? Jetzt hat das amerikanische Wall Street Journal eine exklusive große Reportage mit einer erweiterten Darstellung veröffentlicht, die weltweit eine intensive Reaktion hervorgerufen hatte. Danach haben ukrainische Offiziere und Geschäftsleute während einer feuchtfröhlichen Feier im Frühjahr 2022 beschlossen, die Pipeline in die Luft zu sprengen. Sie hätten danach gerade auf einen Erfolg im Abwehrkampf gegen die russische Armee angestoßen. Denn die beiden Erdgaspipelines, die russisches Gas nach Europa transportierten, würden mit Milliarden dem Kreml bei seiner Kriegsführung helfen. Die CIA warnte Selensky, die Operation zu stoppen. Der ordnete dann auch einen Stopp an. Doch es war zu spät. Die ukrainische Armeeführung habe keine Möglichkeiten mehr, so sagte sie jedenfalls, die Tätergruppe zu erreichen. Die - gut trainierte Kampftaucher - brachte den Sprengstoff mit Zeitzünder an den Rohren auf dem Grund der Ostsee an. Eine geringe Menge des leichten Sprengstoffes HMX würde ausreichen, um die Hochdruckrohre aufzureißen, so das Wall Street Journal. Der wohl größte Sabotage-Akt an kritischer Infrastruktur enthält viel politischen Sprengstoff: Wem nutzt es? Warum wird diese Geschichte gerade jetzt veröffentlicht? Darüber unterhält sich Holger Douglas mit dem Wiener Journalisten Richard Schmitt. Was ist glaubhaft und welche politischen Folgen hat die Veröffentlichung? ++ Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
LdN372 Sieg bei Vorwahlen: Ist Trump noch zu stoppen?, Bundeswehr-Offiziere abgehört, Deutschlands ungerechtes Steuersystem, Mythos "Clankriminalität", Arbeitspflicht für Geflüchtete, Recht auf Abtreibung in Frankreichs Verfassung
Die russische Abhöraktion ist laut Verteidigungsminister Pistorius durch einen "individuellen Anwendungsfehler" verursacht worden. Wenn sich bei den weiteren Ermittlungen keine schweren Sachverhalte ergäben, werde er keinen seiner besten Offiziere Putins Spiel opfern, sagte Pistorius auf einer Pressekonferenz. „Es sieht leider sehr schlecht aus momentan für Deutschland, vor allem für die Glaubwürdigkeit“, findet die finnische Sicherheitsexpertin Minna Ålander. Damit meint sie nicht nur das Zögern von Kanzler Scholz bei Leopard-Panzern und Taurus-Marschflugkörpern. Sondern auch die Naivität der deutschen Offiziere, die keine abhörsichere Leitung für ein vertrauliches Gespräch über die Ukraine genutzt haben. Die deutsche Sorge von Moskau durch Taurus-Lieferungen als Kriegspartei gesehen zu werden, ist aus ihrer Sicht in der Begründung unschlüssig. In Finnland sei es völlig klar: Der Westen ist in den Augen von Putin und Russland schon Kriegspartei. Finnland sei in der Lage, sein eigenes Staatsgebiet selbst zu verteidigen, so Ålander im Interview mit Anna Engelke. Durch Finnlands Beitritt in die NATO sei es für Russland viel schwieriger, einen Angriff beispielsweise auf baltische Länder zu planen. Fragen, Kritik und Feedback gerne an streitkraefte@ndr.de Von Russland verbreiteter Mitschnitt des Gesprächs der Luftwaffen-Offiziere über Taurus https://sputnikglobe.com/20240301/full-transcript-of-german-top-military-officials-leaked-plot-to-attack-crimean-bridge-1117078481.html Podcast-Tipp: Stadt, Land Mensch www.ardaudiothek.de/stadt-land-mensch-die-deutschlandreportage/13167949/
Vergangenen Freitag wurde berichtet, deutsche Offiziere einschließlich des Inspekteurs der Luftwaffe hätten einen möglichen deutschen Angriff auf die Brücke von Kertsch, die das russische Festland mit der Krim verbindet, einschließlich die Verschleierung dieses Vorgangs besprochen. Dieses Gespräch sei von russischer Seite abgehört und veröffentlicht worden. Die Planung einer solchen militärischen Intervention ist nach Art. 26Weiterlesen
Eine Telefonkonferenz von hochrangigen Luftwaffen-Offizieren wurde geleakt. Europas Sozialdemokraten rüsten sich für den Wahlkampf. Und im Osten entwickelt sich ein neues Selbstbewusstsein. Das ist die Lage am Samstag. Die Artikel zum Nachlesen: MAD ermittelt wegen Spionage-Verdacht bei der Bundeswehr Sie soll es mit Putin aufnehmen Neues Deutschland +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/spiegellage +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.