POPULARITY
Wer beim Fahren ohne Ticket erwischt wird und die Geldstrafe nicht zahlen kann, dem droht Gefängnis. "Dass das Gesetz aus der Nazizeit kommt, sieht man ihm auch an", sagt Aktivist Arne Semsrott. Seine Initiative Freiheitsfonds kauft diese Menschen frei. Von WDR 5.
Willkommen bei The Weekly Apple!
Wer in Deutschland ohne gültiges Ticket ÖPNV fährt, kann bei wiederholtem Vergehen mit drakonischen Strafen rechnen. Nun wurde im Bundestag auf Vorlage der Grünen und der Linken darüber diskutiert, ob der Paragraf 265a des Strafgesetzbuches (StGB) gestrichen werden sollte, der das „Erschleichen von Leistungen“ und damit das sogenannte „Schwarzfahren“ unter Strafe stellt.Handelt es sich nicht eher um eine Ordnungswidrigkeit? 7000 Menschen sitzen jährlich im Gefängnis, weil ihnen das Geld fehlt, die Strafe zu zahlen. Das kostet den Staat Millionen, doch der Nutzen scheint gering zu sein. Selbst eher konservative Richter halten das Gesetz für reformbedürftig. Konservative und rechte Politiker hingegen sehen die bürgerliche Eigentumsordnung bedroht, wenn das unerlaubte Fahren im ÖPNV nur noch als Ordnungswidrigkeit behandelt wird. Die AfD warnt sogar vor dem Sozialismus.Interessanterweise tritt in dieser absurd anmutenden Argumentation deutlich hervor, warum das Gesetz überhaupt so hart mit Schwarzfahrern ins Gericht geht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Quellen/Literatur:Deutscher Bundestag: “Stenografischer Bericht. 71. Sitzung”, online verfügbar unter: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21071.pdfDeutscher Richterbund: “Stellungnahme des Deutschen Richterbundes”, online verfügbar unter: https://www.drb.de/fileadmin/DRB/pdf/Stellungnahmen/2023/DRB_230614_Stn_Nr_14_OEffentl._Anhoerung_RA_Bundestag_Befoerderungserschleichung.pdf Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich, Piper.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Am 24. April ist Ole in Ravensburg:https://www.imblauensessel.de/Am 27. April ist Ole in München:https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJVAm 7. Mai ist Ole in Nienburg:https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3
Jubel in Beirut über Waffenruhe zwischen Israel und Libanon/ Papst Leo XIV. übt bei seinem Besuch in Kamerun erneut scharfe Kritik an Staats- und Regierungschefs, die Milliarden für Kriege ausgeben/ Slowakei will das geplante 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland blockieren/ Schwarzfahren bleibt eine Straftat in Deutschland
Almanya'da "Schwarzfahren" olarak bilinen, bilet almadan otobüs veya tramvay gibi toplu taşıma araçlarına kaçak binme 90 yıldır ceza kanunu kapsamında bir suç olarak görülüyor. Verilen para cezasını ödemediği için her sene ortalama 8-9 bin kişi cezaevine giriyor. Bunun yargıya maliyeti 200 ise milyon Euro. Öte yandan kaçak yolculukların toplu taşıma şirketlerine verdiği zarar yıllık 250 milyon Euro civarında. Bürokrasiyi meşgul etmesi de cabası. İşte bu nedenle Federal Adalet Bakanı Stefanie Hubig (SPD), biletsiz yolculuğun artık bir suç değil, sadece bir "kabahat" sayılması için harekete geçti. Bu durumda para cezasını ödeyemeyen yolcular hapse girmeyebilecek. Koalisyon ortağı CDU/CSU bu plana karşı. Biletsiz yolculuk ne kadar adil? Konuyu Federal Meclis Adalet ve Tüketiciyi Koruma Komisyonu Üyesi ve Sosyal Demokrat Parti Milletvekili Hakan Demir ile konuştuk. Mikrofonda Aydın Işık ve Elmas Topcu var. Von Aydın Işık und Elmas Topcu.
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
In der Politik wird darüber nachgedacht, das Schwarzfahren zu entkriminalisieren, denn Ersatzfreiheitsstrafen gelten als unverhältnismäßig und teuer. Doch weder moralische noch ökonomische Gründe sollten das Recht nach Belieben biegen oder dehnen. Überlegungen von Thorsten Jantschek www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Was haben Fahrer, Seher und Maler gemeinsam? Mit der Vorsilbe "Schwarz" verändern sie ihren Charakter grundlegend. Helmut Schleich weiß, warum.
Schwarzfahren soll keine Straftat mehr sein. Zwischen 4,20 € für eine Fahrt, 60 € Strafe und einer U-Bahn, die wegen Streik sowieso nicht kommt, bleibt nur eins zuverlässig im Takt: der Irrsinn. Eine Glosse von Helmut Schleich.
„Wenn ich gewusst hätte, dass man dafür ins Gefängnis kommen kann, wäre ich in meinem Leben deutlich weniger schwarz gefahren“, gibt Comedian Kawus Kalantar offen zu. Denn jährlich landen 9000 Menschen, die ohne Fahrschein im ÖPNV erwischt werden, im Knast, weil sie sich die Geldstrafe nicht leisten können. Die Justiz ist mittlerweile überfordert, der Knast teuer, also was tun? Sarah und ihr heutiger Gast Kawus sprechen darüber, weil Justizministerin Hubig eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens vorgeschlagen hat. Beide finden das richtig und fordern mindestens die Rückkehr des 9 Euro Tickets für arme Menschen. Vorschlag von Sarah: Ticketpreise ans Einkommen binden, so dass die wirklich Reichen auch gern mal 2000 Euro für eine U-Bahnfahrt zahlen sollten. Kawus sieht das schon als kommendes Statussymbol für Millionäre. So leicht wäre das! Jetzt hoffen beide nur, dass Kanzler Merz den Podcast hört und die Vorschläge umsetzt. Im Themen-Speeddating outet sich Sarah als absoluter Wolfgang Kubicki Fan und Kawus als überzeugter Befürworter einer krassen Zuckersteuer. „Ich will, dass die Cola 11 Euro kostet.“ - Wumms, das sitzt. Und er fügt das Bild an vom adipösen 8-jährigen mit einem Softdrink in der Hand. „Zucker ist halt eine Droge“, meint Sarah und hätte nichts gegen ein Zuckerverbot. Zum Schluss erklärt Kawus, warum Comedian sein für ihn besser war als ein Masterstudium in Politik und Sarah hat weitere Vorschläge zur Entkriminalisierung. Spoiler: Gendern.Unser heutiger Podcast Tipp: “BEING THE BEATLES – eine Pop-Revolution”https://1.ard.de/being-the-beatles?cpNoch mehr extra 3 auf allen KanälenWebsite: https://www.x3.deMediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 (00:00:00) null(00:01:14) Heute zu Gast: Comedian Kawus Kalantar(00:06:01) Die Schnapsidee der Woche: Soll Schwarzfahren entkriminalisiert werden?(00:26:12) Speed-Dating – Fragen, mit Bitte um schnelle Antwort, Herr Kalantar.(00:26:46) Wird Deutschland klimaneutral oder gibt es ein Revival der FDP?(00:30:36) Sollte eine Zuckersteuer auf Softdrinks eingeführt werden?(00:35:28) Lieber ins All oder in die Tiefsee?(00:42:00) Ist die Waffenruhe im Iran Grund zum Aufatmen oder nur ein Luftholen vor der nächsten (00:53:22) Eine letzte Frage: Was würdest Du noch entkriminalisieren wollen, Sarah?(01:02:09) Warum hast Du Politikwissenschaften studiert, Kawus?
Die Themen: Minister Till Backhaus über den Wal „Timmy“; Israel setzt Angriffe auf Libanon fort; Waffenruhe zwischen USA und Iran; SPD-Parlamentsgeschäftsführer wirft Reiche fehlenden Einsatz für Bevölkerung vor; Indien will Grenze zu Bangladesch von Krokodilen und Schlangen bewachen lassen; Schwarzfahren bald keine Straftat mehr?; Winziges Cooladdi in Queensland (2 Einwohner) mit Pub und Postamt steht für 400.000 $ zum Verkauf. Frehitsfond für Schwarzfahrer:innen: https://www.freiheitsfonds.de/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Zwei Wochen Waffenruhe im Iran / Ben Roberts-Smith in Haft / Ukraine schlägt Russland Aussetzen von Angriffen vor / UN: 1,1 Millionen Vertriebene im Libanon / Benachteiligung von Menschen in ländlichen Gebieten durch neue Medicare-Regelungen / Entkriminalisierung von Schwarzfahren in Deutschland geplant
Justizministerin Hubig (SPD) erwägt, "Schwarzfahren" zu entkriminalisieren. Ist das angemessen? Diskussion mit Tobi Schäfer und Rechtsexpertin Christina Graebsch von der FH Dortmund. Von WDR 5.
Die Themen von Caro und Lisa am 08.04.26: (00:00:00) Quietschen: Warum Sportschuhe in Turnhallen Geräusche machen. (00:01:47) Irankrieg: Was bisher über die Feuerpause bekannt ist, die US-Präsident Trump angekündigt hat und was das mit dem Ölpreis macht. (00:07:42) Fahren ohne Ticket: Warum die SPD eine Entkriminalisierung will und wie wahrscheinlich eine Reform ist. (00:12:06) Hochbegabt: Was es bedeutet, einen IQ von über 130 zu haben. (00:17:35) Zugtickets: Wer sich auf die kostenlosen Zugtickets bewerben kann, die die EU ab heute wieder verschenkt. Hier könnt ihr euch bewerben: https://youth.europa.eu/discovereu_de Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – kommt auch gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) will das Schwarzfahren entkriminalisieren. "Der Deutsche Anwaltsverein begrüßt die Vorschläge", sagt Pressesprecher Swen Walentowski: "Allerdings glauben wir, dass die Herabstufung zur Ordnungswidrigkeit nicht reicht." Von WDR 5.
Der Tag in 2 Minuten – vom 7.4.
US-Präsident Trump lässt schon vor Ablauf seines Ultimatums Infrastruktur in Iran bombardieren. E-Autos überholen erstmals Benziner bei Neuzulassungen. Und Schwarzfahren soll laut Union strafbar bleiben. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Liveblog zum Krieg in Nahost: Trump droht Iran: »Eine ganze Zivilisation wird heute Abend sterben« Pkw-Zulassungen in Deutschland: Zahl neuer E-Autos steigt um 66 Prozent Schwarz-rote Regierung: Union stemmt sich gegen Entkriminalisierung des Schwarzfahrens +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Themen u.a.: Das Ehegattensplitting ist immer noch notwendig, weil es die Realität in vielen Familien abbildet, meint unsere Kollegin. Und: Warum ein alter weißer Mann allein die FDP nicht retten wird. Von WDR 5.
Erhöhung nur einmal täglich, Senkung jederzeit: So hoffte die Bundesregierung, den Spritpreis zu senken. Geklappt hat das bisher nicht. Es mehren sich die Forderungen nach schnellen Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher.
Justizministerin will Schwarzfahren entkriminalisieren. Pflegeheim in Unna droht Schließung. Von Caro Köhler.
Der Tag in NRW: Pflegeheimkette insolvent - Heim gerettet; Kommentar: Kubicki ist nicht die Zukunft; Alte Rezepte: Eintauchen in die Vergangenheit; "Schwarzfahren" bald nicht mehr strafbar?; Vergessene Welten: Das Mammut in Essen; Bund plant finanzielle Entlastung von Kommunen; "Technik für Großeltern": Gemeinsam lernen; NRW Stichtag: Verschiebung Oberkasseler Brücke in Düsseldorf. Moderation: Edda Dammmüller Von WDR 5.
Kreisstraße 34 zwischen Mommenheim und Zornheim ab April gesperrt, weiterhin Anzeigen wegen Schwarzfahren trotz Mainzer Stadtratsbeschluss und Trendwende bei Spritpreisen möglich. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/trump-auf-tour-fastnachtswagen-rollt-erneut-durch-mainz-5552123 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-mainz-bingen/landkreis-mainz-bingen/landstrasse-zwischen-mommenheim-und-zornheim-wird-gesperrt-5526969 https://www.allgemeine-zeitung.de/wirtschaft/wirtschaft-deutschland/trendwende-an-der-tankstelle-spritpreis-sinkt-5553034 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/trotz-beschluss-weiter-viele-anzeigen-wegen-schwarzfahrens-5547617 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/mainzer-parcussstrasse-ist-nur-noch-einspurig-befahrbar-5554244 Ein Angebot der VRM.
Das Bahnticket in der App ist praktisch. Doch fällt die App bei einer Kontrolle aus, droht eine Strafe. Wir erklären die Rechtslage und geben Tipps.
Wieso Kunsthallen-Chef Alexander Klar einen spektakulären Erweiterungsbau vorschlägt, weshalb eine Frau nach dem 29. Schwarzfahren in Haft geht und warum es Hoffnung am Arbeitsmarkt gibt.
Zu den Vorteilen des Älterwerdens gehört, dass es manchmal eine Preisermäßigung gibt. In dieser Hinsicht ist die Stadt Budapest zu empfehlen, wo die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab 65 Jahren gratis ist, für alle, auch für Ausländer. Der Personalausweis genügt. Die Monatskarten seien aber auch billig, erzählte ein einheimischer Bekannter, umgerechnet weniger als 30 Euro. Schwarzfahren dagegen sei teuer, und es gebe viele Kontrollen. Ich wurde ständig kontrolliert und freute mich schon im Voraus auf die nächste Kontrolle. Die Kontrolleurinnen, meist Frauen mittleren Alters, checkten nämlich immer lächelnd den Ausweis.
Er wird Millionär | Torsten Sträter vom Verband der Superreichen | extra 3 Extra: Wirtschaftskriminalität | Knast statt Bußgeld: Einsteigen, schwarzfahren, sattessen! | Endlich! Eine Barbie für arme Kinder! - Christian Ehring zeigt ein Best-of Gerechtigkeit.
Er wird Millionär | Torsten Sträter vom Verband der Superreichen | extra 3 Extra: Wirtschaftskriminalität | Knast statt Bußgeld: Einsteigen, schwarzfahren, sattessen! | Endlich! Eine Barbie für arme Kinder! - Christian Ehring zeigt ein Best-of Gerechtigkeit.
Rückrunde - Frage an Andy: Bist du schon mal mit den Öffis schwarzgefahren?
Busfahren ohne Ticket? Das kann euch im schlimmsten Fall ins Gefängnis bringen. Was die Nazis damit zu tun haben und warum die Abschaffung dieser Regelung längst überfällig ist, gibt's im News-Update. Außerdem: Eine Polizeianwärterin, die bei einer Mottoparty ihre Dienstuniform trug, hat ihren Job verloren. Gerechtfertigt oder überzogen? Wir stellen die Frage: Wo beginnt und endet gesellschaftliche Verantwortung für Beamt*innen – und welche Kontrollinstanzen gibt es, um gefährlichen Machtmissbrauch zu verhindern? Hört rein! Instagram Reel zur Initiative Freiheitsfonds: [Hier.](https://www.instagram.com/p/DOIsquZjTnW/) Artikel zur Polizeiuniform auf Mottoparty: [Hier.](https://www.spiegel.de/karriere/duesseldorf-polizeianwaerterin-verliert-job-wegen-uniform-auf-mottoparty-a-be3099b2-fd42-4e60-81ec-6cc11c43b407) Polizist belästigt Frauen auf Party: [Hier.](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-polizist-sexuell-belaestigt-frauen-party-li.3296516)
Schwarzfahren ist in Deutschland eine Straftat und keine Ordnungswidrigkeit. Wer ohne Fahrschein erwischt wird und die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss in den meisten Fällen ins Gefängnis. Besonders betroffen sind Menschen in Armut, Obdachlose oder Erkrankte. Eine Initiative hat jetzt wieder über 100 Schwarzfahrer aus der Haft freigekauft. Sie fordert die Abschaffung des seit der NS-Zeit bestehenden Gesetzes. Trotz Kritik von vielen Seiten halten Bundesregierung, Bundesländer und viele Verkehrsunternehmen weiter an der Regelung fest. Im WDR-Podcast "nah dran" spricht die Journalistin Isabel Schneider über die Hintergründe des Gesetzes, die gesellschaftliche Debatte und die Lebensgeschichten der Menschen, die sie bei ihren Recherchen kennengelernt hat. Von Isabel Schneider.
Das Landgericht Wuppertal hat am Mittwoch einen 40-jährigen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte im März 2024 in einem fast ausschließlich von Migranten bewohnten Haus in Solingen Feuer gelegt. Eine junge Familie aus Bulgarien mit zwei Kleinkindern kam in den Flammen ums Leben. Ausgerechnet in Solingen, wo bei einem rassistischen Brandanschlag vor mehr als 30 Jahren fünf Frauen und Mädchen ermordet wurden. Diesmal schlossen die Ermittler einen rassistischen Hintergrund der Tat von Anfang an aus. Allerdings stellte sich während des Prozesses heraus, dass die Ermittlungsbehörden zahlreiche Indizien nicht beachtet hatten, die eine rechtsextreme Gesinnung des Angeklagten nahelegen. Thies Marsen hat mit der Kriminologin Nicole Bögelein gesprochen, die den Prozess für das Forschungsprojekt "Judging Terror" beobachtet hat. Weitere Themen: Für Schwarzfahren in den Knast - Wie angemessen ist die Ersatzfreiheitsstrafe? / Brief aus dem Kongo - Frieden nach Jahrzehnten Krieg?
Wer wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe verurteilt wird und die nicht zahlen kann, dem droht Gefängnis. Das trifft vor allem Menschen in Armut. Was bedeutet die Haft für Betroffene und wie argumentieren Befürworter der Ersatzfreiheitsstrafe?
#MiR - Menschen im Rechtsstaat Carmen Wegge, Juristin, Künstlerin, Politikerin und Antifaschistin, im Interview Was ist das erste Wort, das uns zum Thema Rechtsstaat einfällt? Welche GG-Artikel lieben wir besonders und wann profitieren wir von unserem Rechtsstaat? Wo sehen wir uns selbst - beruflich wie privat - in der Pflicht und für welches rechtsstaatliche Thema wünschen wir uns mehr Aufmerksamkeit? Welchen Beitrag leistest Du, als Mensch, als Bürger, privat oder in Deinem Beruf? Last but not least: Unsere Message, die wir just in dieser Sekunde loswerden wollen. Der Artikel 21 GG ist einer meiner Lieblingsartikel, weil es natürlich auch da um den Schutz unserer Demokratie geht. Gerade in Zeiten, in denen wir sehen, dass die AfD stärker wird und wenn wir auf unsere Geschichte blicken, dann hat der Rechtsstaat bei der Bekämpfung der Demokratie eine große Rolle gespielt, weil wir entweder umfallen oder dafür sorgen, dass wir das Korrektiv sind. Am Ende des Tages sind wir die letzte Verteidigungslinie für die Demokratie. Ich finde, das sieht man gerade auch in den USA. Deswegen wäre mein großer Wunsch: Bleibt stabil, bleibt demokratisch! Wichtig: kennst Du eine Richterin, die unbedingt an ein Bundesgericht gehört? Carmen ist im Richterinnenwahlausschuss und darf Richterinnen vorschlagen. Fällt Dir jemand ein? Dann schreib Carmen! Von #MiR zu Dir aufs Ohr!
Immer mehr Leute in der Schweiz fahren Zug oder Bus, ohne ein Ticket zu lösen. Aktuelle Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg beim Schwarzfahren. Gleichzeitig wird der ÖV ausgebaut und dafür braucht es Geld. Der Kanton St.Gallen will das Loch in der ÖV-Kasse unter anderem mit Kontrollen stopfen. Weitere Themen: · Gemeindeversammlung von Samedan ist gegen die Integration des Spitals Oberengadin in das Kantonsspital Graubünden. · Dorfteil von Sorte bleibt auch nach dem Unwetter im Misox bedroht, zeigt eine neue Analyse. Korrektur: Bei Minute 1:38 hat sich ein Rechenfehler eingeschlichen. Die genannte Anzahl Kontrollen (3000) bei Bussen von durchschnittlich 100 Franken ergeben eine Gesamtsumme von 300'000 Franken, und nicht wie irrtümlich angegeben 30'000 Franken.
Isabel und Lukas sind zurück von einem Influencer-Event, wo Lukas ohne viel Vorwarnung plötzlich auf der Bühne neben dem tollen Alex Kumptner etwas kochen musste. Trotz Nervosität erinnern ihn solche Situationen an die Wichtigkeit, die eigene Komfortzone zu verlassen. Eine banale Situation im Kinosaal hat bei den beiden eine lebhafte Diskussion über die Moral von Sitzplatzwahl und Schwarzfahren entfacht. “Adolesence”, die 4-teilige Serie auf Netflix, hat die beiden wirklich gefesselt und zeigt, wie schwierig es ist, gute Eltern zu sein.
Achtung, Achtung! Hier sprach die Polizei - Der Podcast mit Münsters Sheriff a. D. Udo Weiss
In dieser Folge sprechcen wir über zwei Themen. Es geht um einen IS-Terroristen, der nicht abgeschoben wird. Außerdem geht es um das Thema Schwarzfahren in Münster.
Einige finden es unmoralisch - andere nennen es Kavaliersdelikt: mit Öffis ohne gültiges Ticket zu fahren. Wer erwischt wird, muss Bußgeld zahlen. Wer das ignoriert, erhält eine Strafanzeige. Leipzig will das abschaffen.
Ukraine-Krieg: US-Präsident Trump will Kiews Seltene Erden, wie viel Eigenmittel braucht die UBS?, Schwarzfahren auf Schweizer Skipisten kann teuer werden, Forschende machen sich Sorgen um den Sternenhimmel
Er hatte 20.000 € in der Tasche und war auf dem Weg ins Gefängnis – aber nicht als Krimineller. Der Aktivist und Journalist Arne Semsrott war entsetzt über ein deutsches Gesetz aus der Nazizeit, welches Menschen für etwas so Triviales wie das Nichtbezahlen eines Fahrpreises ins Gefängnis bringt. Wenn du beim Schwarzfahren erwischt wirst, musst du 60 € zahlen. Wenn du aber nicht zahlen kannst oder immer wieder schwarz fährst, musst du stattdessen ins Gefängnis. Natürlich trifft dieses Gesetz vor allem arme und schwache Menschen. Arne hat jedoch ein Schlupfloch gefunden: Du musst die Strafe nicht selbst bezahlen. Also gründete er einen Fonds, um Menschen aus dem Gefängnis zu befreien, indem er ihre Bußgelder bezahlt. Er kauft ihre Freiheit.
Die Äffchen berichten von ihrer kriminellen Vergangenheit und buddeln alte Jugendsünden aus. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Ein Straßenbahnfahrt ohne Ticket kann im Gefängnis enden. MDR THÜRINGEN Gerichtsreporterin Conny Hartmann und Reporter Oliver Gussor besprechen zwei Fälle, die vor Gericht gelandet sind. (Wiederholungssendung)
In dieser Folge spricht Verena Gründel mit Ralf Gernhold, der das größte Inhouse-IT-Projekt Europas leitet, das Projekt Vendo der Deutschen Bahn. Sie sprechen über gutes UX-Design, die Chancen von KI für die Deutsche Bahn und wie er systematisch Nutzerfeedback in die Produktentwicklung integriert. Er erzählt, warum auf einmal alles schief lief, als sie den Live-Knopf drückten - und was er aus seiner letzten Schwarzfahr-Erfahrung gelernt hat.Sicher dir jetzt dein Ticket für die DMEXCO am 18. und 19. September:https://dmexco.com/de/tickets/Die wichtigsten News aus der Welt des digitalen Marketings in Deutschland und international bekommst du jetzt im neuen DMEXCO Newsletter Digital Digest, immer Montag, Mittwoch und Freitag direkt in dein Postfach:https://go.dmexco.com/digital-digest-current-edition Ralfs Podcast-Tipp “Plan Z”: https://plan-z-podcast.podigee.io/187-new-episode
Anzeige: Hopeful News wird euch Präsentiert von Polarstern - 100% echter Ökostrom aus der Gemeinwohlökonomie. Mit dem Code "HopefulNews" 20€ auf die erste Jahresabrechnung sparen!Diesmal u.a. mit einem Hoch auf Hochbeete, dem Ende der Luftpost in Deutschland und für E-Zigaretten in Belgien, einer Idee gegen Wohnungsnot, der Ehe für Alle in Thailand, einer Klage gegen Elon Musk, mit Igeln, Bommelmützen und Kuchen.Host: Nicole Diekmann.Instagram: Nicole Diekmann (@nicolediekmann) Bluesky: @nicolediekmann.bsky.socialZu Gast: Hajo Schumacher.Instagram: @hajoschumacherPodcast: Wir. Der Mutmach Podcast Links und InfosCambridge university halts donations from fossil fuel groups (ft.com)Gegen Wohnungsnot: Wie New York Büros zu Wohnraum macht - ZDFheuteKöln: Kein Gefängnis mehr fürs Schwarzfahren | tagesschau.deElon Musk: Klage von X gegen Hassrede-Forscher abgewiesen - DER SPIEGEL Belgien verbietet Einweg-E-Zigaretten: Verkauf ab 2025 verboten (rnd.de)Thailand stimmt für Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe - SZ.de Deutsche Post: Ende der Luftpost – für die Umwelt (t-online.de)England: Frau bringt Mützenbommel zu Igelaufzuchtstation (faz.net)Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich | bpb.deNur der Tod ist schneller - Achilles | Droemer Knaur *Wenn ihr gute Nachrichten findet, schickt sie uns an HopefulNews@hauseins.fm | HAUSEINS | Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer beim Schwarzfahren erwischt wird, kann sich auf eine saftige Geldstrafe gefasst machen. Wer arm ist, hat darunter besonders stark zu leiden und ihm blüht vielleicht sogar das Gefängnis, wenn er der Zahlung nicht nachkommt. Wenn sich Klimaaktivisten auf der Straße festkleben, urteilen die Richter oft gnadenlos. Anders ergeht es den protestierenden Bauern, die Flughäfen und Autobahnen blockieren. Und wer aus prekären Verhältnissen stammt, wird vor Gericht kritischer beäugt, als jene, die aus derselben sozialen Klasse wie die Richter stammen. Die Liste solcher Ungerechtigkeiten ließe sich weiter fortführen. Leben wir also in einer Klassenjustiz? Dieser bekannte Begriff des Marxismus ist bis heute umstritten und mitunter beschreibt er nicht präzise genug, wo das eigentliche Problem liegt. Oft sind es gar nicht die Richter, sondern die Gesetzgeber, die die Klassengesellschaft manifestieren. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Volkmar Schöneburg: "Klassenjustiz", in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, online verfügbar unter: https://www.inkrit.de/e_inkritpedia/e_maincode/doku.php?id=k:klassenjustiz. Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich. Die neue Klassenjustiz, Berlin Verlag. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
#Schwarzfahren Wer kein Auto hat oder die Umwelt schonen möchte, fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das sind zum Beispiel der Bus, die U-Bahn oder die Straßenbahn. Die Preise für die Fahrkarten sind leider oft hoch. Das kann sich nicht jeder leisten. Deswegen fahren manche Leute ohne Fahrkarte. Sie steigen einfach ein und bezahlen nicht. Das nennt man Schwarzfahren. Meistens gibt es Kontrolleure, die in den Verkehrsmitteln mitfahren. Sie bitten die Fahrgäste, ihre Fahrausweise vorzuzeigen. Wenn sie jemanden ohne gültige Fahrkarte erwischen, dürfen sie von ihm ein Bußgeld verlangen. Schwarzfahren kostet zwischen 60 und 80 Euro. Wenn man das Bußgeld nicht bezahlt, wird man angezeigt. Dann wird der Fall von der Polizei geregelt. Viele Fälle enden sogar vor Gericht. Einige Menschen sehen das Schwarzfahren als Sport. Es ist immer ein Risiko, ob man erwischt wird oder nicht. Die Kontrolleure können ja nicht überall gleichzeitig sein. Ich kenne einen Mann, der noch nie eine einzige Fahrkarte gekauft hat. Er wurde noch niemals kontrolliert und erwischt. Dennoch ist Schwarzfahren nicht in Ordnung. Dem Verkehrsunternehmen fehlen die Einnahmen aus den nicht verkauften Fahrkarten. Es muss aber seine Kosten decken. Daher werden die Preise jedes Jahr erhöht. Das ärgert natürlich diejenigen, die immer brav eine Fahrkarte kaufen. So wie du und ich. Bist du selbst schon mal schwarzgefahren? Schreibe es uns in die Kommentare! die Vokabeln zum Text: schonen = ≈ schützen; (eng.) to preserve; to protect sich leisten = genug Geld haben, um sich etwas zu kaufen; (eng.) to afford der Kontrolleur, -e = jemand, der Fahrkarten im Zug oder Bus kontrolliert; (eng.) inspector vorzeigen = hier: (eng.) to show erwischen = ertappen; (eng.) to catch das Bußgeld, -er = Geldstrafe; (eng.) fine; penalty fee verlangen = fordern; (eng.) to demand; to request anzeigen = hier: (eng.) to report vor Gericht = (eng.) in court das Verkehrsunternehmen, - = (eng.) transportation company die Einnahme, -n = (eng.) income decken = hier: finanzieren; (eng.) to cover erhöhen = größer werden; (eng.) to raise #einfachdeutschlernencom #dldh #deutschlernendurchhören #deutschlernendurchhörencom #IOS_DldH #deutschlernenmitdialogen #@DldH #ANDROID_DldH #appDldH #App_DeutschlernendurchHören
Schlechte Noten, Pickel im Gesicht, Weinen vor den Teamkollegen, eine Kündigung, beim Schwarzfahren erwischt werden, zur Therapie gehen, einen Fehler machen: Wir können uns für so viel schämen. Scham fühlen wir alle, doch nur die wenigsten sprechen darüber. Wer sie aber für sich behält, gibt der Scham umso mehr Kontrolle über sich. Sie fördert dann destruktives und unmoralisches Verhalten, legen Studien nahe. Ebenso gibt es Beweise für den Zusammenhang zwischen Scham und Sucht, Gewalt und Aggression, Depressionen, Essstörungen sowie schikanösem Verhalten gegenüber Schwächeren. Viele wollen sich nicht verletzlich zeigen, aus Angst vor Ablehnung, wenn sie über ihre Schamerfahrungen sprechen. Dabei ist genau die Verletzlichkeit der Schlüssel, um die Scham zu bekämpfen, sagt die Scham-Forscherin Brené Brown. Ganz los, werden wir schamhafte Gefühle nie, aber wir können so mit ihnen umgehen, dass sie keine negativen Folgen für uns haben. In der aktuellen Folge von "Besser Leben" geht es um Browns aktuelle Forschungsergebnisse, wie man resilient mit Scham umgehen kann und so ein zufriedeneres Leben führt. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Der neue Podcast im Zündfunk startet mit einem Aufreger-Thema: dem 9-Euro-Ticket. BR-Reporter Ferdinand Meyen hat einen Aktivisten getroffen, der sich aus Protest ein riesiges Ticket gebastelt hat und sich an einem Fonds beteiligt, der einspringt, falls man beim Schwarzfahren erwischt wird. Ein Plädoyer in Sachen gerechter Zugang zum Öffentlichen Nahverkehr.
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einigen wichtigen Nachrichten aus dieser Woche. Zunächst werden wir die Verhaftung einer griechischen EU-Parlamentsabgeordneten am Sonntag kommentieren. Sie wird beschuldigt, Bestechungsgelder aus Katar angenommen zu haben. Danach sprechen wir über eine Anklage wegen Betrugs, die am Dienstag gegen den Gründer der Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, erhoben wurde. Im wissenschaftlichen Teil unseres Programms diskutieren wir heute, wie es zur Entstehung der modernen Hunderassen kam. Und zum Schluss sprechen wir über die Entscheidung des Europarats, Kroatien – aber nicht Bulgarien und Rumänien – ab Januar in den Schengen-Raum aufzunehmen. Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Wir werden das Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft in der WM-Vorrunde diskutieren. Außerdem sprechen wir über Reformvorschläge des deutschen Strafverfahrensrechts. Jemand, der ein Bagatelldelikt wie Ladendiebstahl oder Schwarzfahren begeht, soll künftig nicht mehr ins Gefängnis kommen, wenn er seine Geldstrafe nicht zahlen kann. Griechische Abgeordnete des EU-Parlaments soll Schmiergelder aus Katar angenommen haben Krypto-Milliardär Bankman-Fried wegen Betrugs angeklagt Züchtung von Hunderassen beruht nicht nur auf körperlichen Merkmalen, sondern auf Verhaltensmerkmalen Kroatien, jedoch nicht Bulgarien oder Rumänien, tritt dem Schengen-Raum bei Peinlich: Erneutes Vorrunden-Aus bei WM für Deutschland Keine Strafe fürs Klauen?
Delikte wie Schwarzfahren oder Ladendiebstahl können zu Gefängnisstrafen führen, wenn der Betreffende nicht zahlen kann. Oft trifft es Drogenabhängige und Menschen ohne Wohnsitz. Das Für und Wider solcher "Ersatzfreiheitsstrafen“ wird heiß diskutiert. Von Maike Hildebrandwww.deutschlandfunkkultur.de, Das FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Delikte wie Schwarzfahren oder Ladendiebstahl können zu Gefängnisstrafen führen, wenn der Betreffende nicht zahlen kann. Oft trifft es Drogenabhängige und Menschen ohne Wohnsitz. Das Für und Wider solcher "Ersatzfreiheitsstrafen“ wird heiß diskutiert. Von Maike Hildebrandwww.deutschlandfunkkultur.de, Das FeatureDirekter Link zur Audiodatei