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270 | Nicolas Schell ist ein Pionier für GTM-Engineering - mit AI-Tools automatisiert er ganze Vertriebs-Teams.Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.So erreichst du uns:Sprachnachricht senden: https://www.speakpipe.com/digitaleoptimistenEmail schreiben: alexander@digitaleoptimisten.deLearningsGo-to-market-Engineering: Vier SchritteDas Go-to-market-Engineering-Playbook besteht aus vier Schritten: ICP definieren, TAM mappen, Kontaktdaten der Entscheider finden und Cold Outreach planen. Nico erklärt diese Struktur explizit im Gespräch als Kernprozess des GTM-Engineerings. Die klare Abfolge macht GTM-operativ umsetzbar und messbar, statt vage zu bleiben.ICP und datengetriebene ZielgruppenDer ICP wird datengetrieben definiert, indem man das Problem des Kunden sichtbar macht und analysiert, in welcher Situation er es hat. Für die Longlist nutzt Scalantech Northdata, Google Maps Scraping (Epi-Fi) und Datenbanken wie AI Arc; dabei wird ein Pareto-Ansatz verwendet, um die 20% der Kunden zu finden, die 80% des Umsatzes ausmachen. In der Fallstudie Seven Senders erzielte man 10% Antwortrate per E-Mail, 25% per LinkedIn und 38 Meetings in zwei Monaten, was die Wirksamkeit datengetriebener Zielgruppenauswahl belegt.Natürliche Nachricht statt KI-MassenoutreachManuell erstellte Outreach-Nachrichten werden anschließend mit KI-gestützten Anpassungen personalisiert; vollständige KI-Generierung lehnt Nico ab. Der Fokus liegt darauf, dass die Ansprache natürlich wirkt, fast wie eine Nachricht an einen Kumpel, statt wie eine Standard-Sales-Nachricht. Obwohl Trigger-Hacks funktionieren können, bleiben Fundamentals wie gute Liste, Personalisierung und solides Angebot entscheidend.Hypothese: Services als SoftwareHypothese: Die Zukunft gehört Services as software; Unternehmen setzen KI-Agenten ein, um Services zu automatisieren; die nächste Trillion-Dollar-Firma könnte eine Softwarefirma sein, die sich als Servicesfirma maskiert. Zukunftsgespräche sehen auch produktisierte Services und AI-Agenten pro Kunde vor; eine konkrete Idee ist eine Go-to-Market-Engineering-School kombiniert mit einer Headhunting-Agentur für AI-Engineers.KeywordsGTM Engineering, Go-to-Market Engineering, Vertriebsautomatisierung, KI im Vertrieb, Sales Automation, B2B Vertrieb, Kaltakquise, Cold Outreach, Leadgenerierung, NeukundengewinnungClay, Lemlist, n8n, Claude Code, Apollo, Northdata, AI Arc, InstantlyKI ersetzt Jobs, AI SDR, KI Vertriebler, Services as Software, Vertrieb der Zukunft, Sales mit KI, Automatisierung MittelstandVertriebsteam durch KI ersetzen, Cold Outreach personalisieren, ICP definieren, B2B Leadliste erstellen, Outreach Antwortrate erhöhenNicolas Schell, Scalantech, Digitale Optimisten
Split, Essex, Tübingen – Sara hat sich ihren Weg durch die Welt gewiggled. Zusammen mit Lokallegende-Addi geht's um das Leben zwischen Sprachen, Kulturen und Kreativität – und was das alles mit dem eigenen Kopf macht. Sara hat dazu ihre ganz eigenen Takes: ein Kurzfilm ganz ohne Worte, Street Art, Illustration. Überlebt so eine Kunstseele den Agenturalltag oder wird sie dadurch sogar beflügelt? Im Sitzen widmen sich die Artys dem Spagat zwischen persönlicher Kreativität und kommerziellem Kundenwunsch. Denn mit Sara ist endlich jemand im Studio der Addis Sprache spricht – Dänglisch.
In dieser Podcast-Folge geht es darum, warum scheinbar klare Begriffe in Unternehmen oft zu Missverständnissen führen. Wörter wie „Lead“, „Priorität“ oder „Kunde“ werden zwar von allen benutzt – aber nicht automatisch gleich verstanden. Michael Stiller zeigt, wie dadurch Missverständnisse und falsche Erwartungen zwischen Marketing, Vertrieb und Führung entstehen. Und warum bessere Zusammenarbeit manchmal nicht mit mehr Prozessen beginnt, sondern mit der Klärung der Begriffe, nach denen Teams arbeiten.
In der neuen Episode sprechen die Analysten Tommy Brandl und Ernst Wieninger über den Titel der Carolina Hurricanes!Ebenso wird das neue 10 Säulen Programm DEB 2034 unter die Lupe genommen.Viele Ideen - aber umsetzbar?Neue Eisflächen - wie können diese finanziert werden?Deutsche Trainer in der DEL, DEL 2 und Oberliga - können auch ausländische Trainer eine DEB-Lizenz erhalten.Zum Abschluss der Folge gehen Ernst und Thomas noch auf einige Transfers in der Penny DEL und DEL 2 einViel Spaß beim HörenStay SafePS: Mit unserem Partner THE LOCKERROOM erhält jeder Kunde, der einen Artikel aus den Ligen NHL, NFL, MLB und NBA erwirbt, einen Rabatt von 10% mit dem Code "THA"!www.thelockerroom.store
Wer bei seinem Smart Meter ungewöhnliche Stromverbräuche feststellt, sollte schnell handeln. Wir klären, wie ihr Fehler aufdeckt und Schadensersatz einfordert.
Stefan Fraude ist seit zwei Jahren der CEO von Brack.Alltron. Mit einem Umsatz von mehr als 1.1 Mrd. CHF und 1.400 Mitarbeitenden gehört das Unternehmen zu den grössten, digitalen Händlern in der Schweiz. In der Diskussion mit Marcus berichtet der promovierte Betriebswirt, wie sein Team und er das Unternehmen vom Nischenplayer zum Gesamtwarenhaus transformieren und es fit für die Zukunft machen. Welche Rolle spielt die Markenstrategie bei einer Transformation? Welche Führungsprinzipien sind zentral, um ein Unternehmen erfolgreich zu transformieren? Wie muss man mit einem Buying Center umgehen, in dem der Kunde von einem AI-Agenten unterstützt wird? Wie wird sich der digitale Handel wandeln?
Je besser du in deinem Beruf wirst, desto mehr siehst du.Mehr Details.Mehr Zusammenhänge.Mehr Baustellen.Mehr Potenzial.Genau das macht dich zu einem guten Pferdeprofi.Und genau das kann deine Kunden frustrieren.Denn während du bereits die nächsten zehn Entwicklungsschritte siehst, ist dein Kunde vielleicht gerade erst stolz auf den ersten.In dieser Folge spreche ich über eine wichtige Erkenntnis aus einem Kundenfeedback:
Vertrauen gewinnen Shownotes In dieser Episode von TomsTalkTime geht es um ein Thema, das im Verkauf oft unterschätzt wird: Vertrauen gewinnen, bevor Kunden überhaupt mit Dir sprechen. Denn viele Unternehmer, Selbstständige und Coaches glauben, sie müssten einfach nur ihr Angebot verbessern. Noch ein Bonus, noch ein Modul, noch eine neue Beschreibung, noch ein besserer Preis. Natürlich darf Dein Angebot stark sein. Aber wenn Dein Kunde Dir noch nicht vertraut, wird selbst das beste Angebot schwer verkauft. Genau hier setzt diese Folge an. Tom zeigt Dir, warum Vertrauen nicht erst im Verkaufsgespräch entsteht. Vertrauen entsteht viel früher. Es entsteht, wenn jemand Deine Inhalte sieht, Deine Stimme hört, Deine Gedanken liest oder merkt: Diese Person versteht mein Problem. Diese Person spricht meine Sprache. Diese Person bringt Klarheit in mein Chaos. Vertrauen gewinnen bedeutet also nicht, Menschen zu überreden. Es bedeutet, Unsicherheit zu reduzieren. Denn ein Kauf ist für Deinen Kunden immer auch ein kleines Risiko. Er fragt sich: Funktioniert das wirklich? Passt das zu mir? Versteht diese Person mein Problem? Ist das den Preis wert? Und wenn diese Fragen offen bleiben, wird er zögern. In dieser Episode erfährst Du, warum Sichtbarkeit die Vorstufe von Vertrauen ist, warum klare Sprache Sicherheit schafft und wie Content bereits vor dem ersten Gespräch Vertrauen aufbauen kann. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Folge lernst Du, warum Vertrauen gewinnen einer der wichtigsten Umsatzhebel für Dein Business ist. Viele Unternehmer konzentrieren sich zu stark auf ihr Angebot. Sie arbeiten an Paketen, Preisen, Webseiten und Verkaufsargumenten. Das ist nicht falsch. Aber oft liegt das eigentliche Problem früher: Der Kunde fühlt sich noch nicht sicher genug. Tom erklärt, dass Vertrauen oft wichtiger ist als das perfekte Angebot. Denn wenn Dein Kunde Dich nicht einschätzen kann, schaut er Dein Angebot nicht mit echter Kaufbereitschaft an. Er bleibt vorsichtig. Er vergleicht. Er schiebt die Entscheidung auf. Ein weiterer wichtiger Punkt ist Sichtbarkeit. Vertrauen entsteht selten durch einen einzigen Kontakt. Menschen brauchen Wiederholung. Sie sehen einen Post, hören eine Podcastfolge, lesen einen Gedanken oder erleben ein Beispiel, das ihr Problem trifft. Schritt für Schritt entsteht daraus Vertrautheit. Auch klare Sprache spielt eine zentrale Rolle. Komplizierte Begriffe machen Dich nicht automatisch professioneller. Oft machen sie Dein Angebot nur schwerer verständlich. Wenn Du einfach erklären kannst, wem Du hilfst, wobei Du hilfst und welches Ergebnis entsteht, fühlt sich Dein Kunde schneller sicher. Content wird in dieser Episode als Vertrauensaufbau verstanden. Ein Podcast, ein Newsletter, ein Video oder ein Post kann wie ein erstes Gespräch wirken. Dein Wunschkunde erkennt, wie Du denkst, wie Du Probleme löst und ob Deine Art zu ihm passt. Tom spricht außerdem darüber, warum Unsicherheit Verkäufe blockiert. Wenn zu viele Fragen offen sind, sagt der Kunde oft nicht direkt Nein. Er sagt: Ich melde mich später. Und meistens bedeutet das: gar nicht. Zum Schluss zeigt Tom, warum Podcasting mit KI ein starker Hebel sein kann, um Vertrauen regelmäßig aufzubauen. Ein Podcast schafft Nähe durch Stimme. KI hilft dabei, Themen zu planen, Inhalte zu strukturieren und aus einer Folge weitere Content-Stücke zu machen. Die wichtigste Erkenntnis dieser Episode: Vielleicht brauchst Du nicht sofort ein besseres Angebot. Vielleicht brauchst Du mehr Vertrauen im Markt. Shownotes und Episodendetails Verkaufen beginnt nicht erst im Verkaufsgespräch. Verkaufen beginnt viel früher. Es beginnt in dem Moment, in dem ein Mensch Dich zum ersten Mal wahrnimmt. Vielleicht über einen Post. Vielleicht über Deinen Podcast. Vielleicht über eine Empfehlung. Vielleicht über ein Video oder einen Newsletter. Und genau dort beginnt auch der Prozess, in dem Du Vertrauen gewinnen kannst. Viele Unternehmer unterschätzen diesen Punkt. Sie denken, das Gespräch entscheidet alles. Natürlich ist ein gutes Gespräch wichtig. Aber wenn Dein Kunde schon vorher kein Vertrauen aufgebaut hat, wird das Gespräch schwerer. Dann musst Du mehr erklären. Mehr überzeugen. Mehr rechtfertigen. Und oft landest Du schneller beim Preis. Wenn aber vorher schon Vertrauen entstanden ist, verändert sich die Dynamik. Der Kunde kommt nicht völlig kalt zu Dir. Er kennt Deine Denkweise. Er hat Deine Stimme gehört. Er hat gesehen, wie Du Probleme erklärst. Er hat vielleicht schon das Gefühl: Diese Person versteht mich. Das macht einen riesigen Unterschied. In dieser Episode zeigt Tom, warum Vertrauen oft wichtiger ist als das perfekte Angebot. Denn ein Angebot kann noch so gut sein. Wenn der Kunde sich unsicher fühlt, wird er trotzdem zögern. Unsicherheit ist einer der größten Verkaufsblocker. Sie entsteht, wenn Fragen offen bleiben. Was bekomme ich genau? Passt das zu mir? Wird das funktionieren? Kann ich dieser Person vertrauen? Ist das wirklich mein nächster Schritt? Wenn Deine Inhalte diese Fragen bereits vor dem Gespräch beantworten, baust Du Sicherheit auf. Und Sicherheit macht Entscheidungen leichter. Ein zentraler Hebel dafür ist klare Sprache. Wenn Du kompliziert sprichst, muss Dein Kunde zu viel übersetzen. Er versteht vielleicht nicht genau, was Du anbietest. Oder er fühlt sich überfordert. Und Überforderung führt selten zu Kaufbereitschaft. Klare Sprache dagegen schafft Orientierung. Sie zeigt: Du weißt, worum es geht. Du kannst das Problem einfach erklären. Und wenn Du es einfach erklären kannst, wirkst Du automatisch kompetenter. Genau deshalb ist Content so wertvoll. Content ist nicht nur Marketing. Content ist Vertrauensarbeit. Durch Inhalte kannst Du zeigen, wie Du denkst. Du kannst typische Fehler erklären. Du kannst Beispiele geben. Du kannst Deinem Markt helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Besonders stark funktioniert das über Podcasting. Denn Deine Stimme schafft Nähe. Menschen hören Dir beim Autofahren, beim Spazierengehen oder im Alltag zu. Dadurch entsteht ein persönlicher Kontakt, der viel tiefer gehen kann als ein kurzer Text im Feed. Wenn Du dann zusätzlich KI nutzt, wird dieser Prozess leichter. KI kann Dir helfen, Themen zu finden, Episoden vorzubereiten, Shownotes zu erstellen und aus einer Folge weitere Inhalte zu machen. Das heißt: Du kannst regelmäßiger sichtbar sein, ohne Dich komplett im Content-Chaos zu verlieren. So kannst Du systematisch Vertrauen gewinnen, bevor Kunden überhaupt mit Dir sprechen. Die Kernfrage dieser Episode lautet deshalb: Hat Dein Markt schon genug Vertrauen, um Dein Angebot wirklich ernst zu nehmen? Wenn nicht, liegt genau hier ein großer Hebel für mehr Anfragen, bessere Gespräche und mehr passende Kunden. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten Es gibt Vertriebsfehler, die Aufträge kosten — und einer davon ist so alltäglich, dass ihn fast jeder täglich begeht. Hunderte Male. Ohne es zu merken. Genauer gesagt: Es ist eine einzige Nachricht. Sie killt mehr Deals als jeder Preiseinwand. Mehr als jeder Wettbewerber. Mehr als jede verpatzte Kaltakquise. Und zwar alle zusammen. Ich spreche konkret vom Autoresponder. Der klassischen „Bin dann mal weg"-Mail. Vielleicht denkst du jetzt: „Christopher, das ist doch Standard. Jeder hat eine Abwesenheitsnotiz." Genau das ist aber das Problem. Weil sie Standard ist, denkt niemand darüber nach. Was sie eigentlich kommuniziert. Und vor allem: was sie kostet. Eine Geschichte, die sich so zugetragen hat Um Ostern herum hat mich ein Kunde um Hilfe gebeten. Es ging um die Auswahl eines CRM-Systems. Wer sowas schon mal gemacht hat, weiß: Das ist nervenaufreibend. Und verdammt wichtig. Schließlich ist das CRM das digitale Rückgrat deines gesamten Vertriebs. Wir hatten zwei Anbieter in der engeren Auswahl. Zwei starke Lösungen. Zwei motivierte Sales-Teams. Vor Ostern liefen die Drähte heiß. Denn es ging auf eine Entscheidung zu. Die Nerven waren blank. Kurz vor dem Finale schickte der Projektleiter noch eine letzte Frage. Gleiche Mail. Gleiche Uhrzeit. An beide Anbieter. Bei Anbieter A kam zurück: ein Autoresponder. „Ich bin bis zum 30. im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meinen Kollegen XY." Der Projektleiter war fassungslos. Der Vertriebler war einfach weg. Ohne Vorankündigung. Ohne Übergabe. Er schrieb den Vertriebsleiter an. Auch von dem: Autoresponder. „Bin ebenfalls nicht erreichbar. Meine Assistentin hilft weiter." In diesem Moment klingelte sein Handy. Mitten in die Wut hinein. Anbieter B. Jemand sagte: „Herr Mayer hier. Mein Kollege ist heute leider nicht da — aber ich habe Ihre Nachricht gesehen und bin direkt ins System. Ihre Antwort habe ich vorbereitet. Wollen wir kurz sprechen?" Die Entscheidung war damit gefallen. Nicht wegen des Preises. Nicht wegen der Features. Sondern weil einer einfach da war. Der andere nicht. Ein Autoresponder hat diesen Deal gekillt. Und das in weniger als fünf Sekunden. Daran siehst du also: Es geht nicht um große Strategie — sondern um solche kleinen, alltäglichen Vertriebsfehler die Aufträge kosten. Was dein Kunde wirklich will — und was ihn zum Abbruch bringt McKinsey hat Ende 2025 über 3.600 B2B-Einkäufer befragt. Das Ergebnis ist brutal ehrlich. Die wichtigsten Gründe, warum Einkäufer einen Lieferanten verlassen: 52 %: Verschiedene Teams geben widersprüchliche Informationen zu Preis, Verfügbarkeit oder Lieferzeit. 52 %: Ich kann die Person mit dem richtigen Wissen nicht erreichen. 51 %: Der Lieferant kann nicht kanalübergreifend kommunizieren. 50 %: Keine auf mein Geschäft zugeschnittene Vertriebserfahrung. Merkst du was? Keiner dieser Gründe hat mit Preis oder Produkt zu tun. Es geht ausschließlich um Erreichbarkeit und Reibungslosigkeit. Das nennt man Customer Effort. Der Kunde will nämlich gar nicht „begeistert" werden. Er will einfach keine Steine im Weg. Die Harvard Business Review hat das schon 2010 gezeigt. Nicht Begeisterung treibt Loyalität. Sondern wie einfach der Kunde sein Problem lösen kann. Deshalb bestätigt Gartner das auch: Kunden mit nur einer schwierigen Interaktion haben eine viermal niedrigere Loyalität. Schlimmer noch: 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein Autoresponder ist die Definition einer schwierigen Interaktion. Vertriebsfehler die Aufträge kosten: Die drei Szenarien, in denen dein Autoresponder zuschlägt 1. Der Neukunde Stell dir vor: Jemand wurde dir empfohlen. „Sprich mal mit dem Account Manager da. Der ist super." Der Interessent schreibt dir eine Mail. Vielleicht der wichtigste Neukunde des Jahres. Und was kommt zurück? „Bin im Urlaub. Melden Sie sich bei..." Glaubst du wirklich, der ruft jetzt einen fremden Kollegen an? Und erklärt dem alles nochmal von vorne? Vergiss es. Der hat nämlich nicht nur dich angeschrieben. Sondern zwei, drei andere auch. Außerdem zeigt die Studie von Drift: Wer zuerst antwortet, hat eine über 50 Prozent höhere Chance auf den Auftrag. Völlig unabhängig von Preis und Leistung. Dein Autoresponder hat dir diesen Vorsprung genommen. Und zwar endgültig. 2. Der Kunde im Angebotsprozess Noch schmerzhafter. Du hast Wochen investiert. Präsentationen gehalten. Referenzen geschickt. Der Kunde ist heiß. Er will abschließen. Und hat noch eine letzte Frage. Du bist im Urlaub. Dein Autoresponder sagt: „Kümmer dich selbst." Zwei Wochen später fragst du dich: „Was ist eigentlich aus dem Angebot geworden? Der Kunde meldet sich einfach nicht mehr." Doch. Hat er. Du hast nur nicht geantwortet. 3. Der treue Bestandskunde Der, der seit Jahren bei dir kauft. Der ein Problem hat und schnell Hilfe braucht. Dein Autoresponder signalisiert ihm: „Meine Freizeit ist wichtiger als dein Problem." Dazu fällt mir Anthony Iannarino ein. Einer der klügsten Sales-Köpfe der USA. Er bringt es auf den Punkt: „Abwesenheit lässt die Zuneigung nicht wachsen. Sie lässt sie abwandern. Mehr Kunden gehen durch Vernachlässigung verloren als durch jede andere Ursache." Vernachlässigung. Genau das tut dein Autoresponder. „Aber ich habe doch ein Recht auf Urlaub!" Ja, hast du. Absolut. Darum geht es aber gar nicht. Es geht nämlich um den Unterschied zwischen Person und Firma. Dein Kunde will etwas von deinem Unternehmen. Und dein Unternehmen muss dafür sorgen, dass seine Customer Experience einfach und schnell ist. Völlig egal, ob du gerade am Strand liegst. Sam Walton, der Gründer von Walmart, hat es einmal so gesagt: „Es gibt nur einen Chef — den Kunden. Und der kann jeden im Unternehmen feuern. Vom Vorstand abwärts. Einfach indem er sein Geld woanders ausgibt." Der Kunde muss sich nicht um deine interne Organisation kümmern. Er muss nicht warten. Und vor allem: Er muss nicht dreimal nachfragen. Im Gegenteil: Seine Aufgabe endet, sobald er auf „Senden" klickt. Ab da ist es deine Bringschuld. Punkt. So machst du es besser: Drei Stufen der Vertriebs-Erreichbarkeit Stufe 1: Proaktiv kommunizieren (kostet nichts) Wenn du länger als zwei, drei Tage weg bist: Informiere deine wichtigsten Kunden. Und zwar vor deiner Abreise. Nicht durch einen Autoresponder — sondern proaktiv. „Hallo Herr Kunde, ich bin von Donnerstag bis Dienstag auf einer Familienfeier. Kein Problem — mein Kollege Peter Mayer übernimmt. Er ist komplett eingearbeitet und kann jede Frage sofort beantworten. Sie erreichen ihn unter [Durchwahl/Mail]." Am besten stellst du den Kollegen vorher schon vor. In einem gemeinsamen Call oder per Mail. Dann kennt der Kunde ihn nämlich. Und fühlt sich nicht abgeschoben. Stufe 2: Echte Übergabe mit Substanz (braucht Struktur) Telefon umstellen. E-Mail-Zugriff für die Vertretung. Und vor allem: Das CRM so pflegen, dass jeder Kollege innerhalb von 30 Sekunden versteht, was Phase ist. Wenn ein Kunde anruft und du nicht da bist, sollte nicht der Praktikant rangehen. Der dann sagt: „Äh, der Herr Müller ist nicht da. Keine Ahnung, worum es geht. Soll er zurückrufen?" Besser so: „Herr Mayer hier, Kollege von Herrn Müller. Ich sehe gerade im System: Es geht um den Projektabschluss Phase 2. Angebot vom 12. Juni. Hier ist Ihre Antwort. Wollen wir's kurz besprechen?" Das ist 2026 übrigens kein Hexenwerk mehr. CRM-Systeme. Cloud-Telefonanlagen. Shared Inboxes. Das kostet nämlich nur ein paar Euro im Monat. Und spart dir hunderttausende an verlorenen Deals. Stufe 3: Hyperpersonalisierung (der echte Wettbewerbsvorteil) Die Top-Performer im B2B-Vertrieb gehen noch weiter. McKinsey zeigt nämlich: Diese Unternehmen wachsen 15 Prozent schneller als der Durchschnitt. Die anderen schaffen nur 7 Prozent. Was heißt das konkret? Ein Dealroom für jeden Kunden. Eine gemeinsame Projektseite. Alle Ansprechpartner sichtbar — inklusive Verfügbarkeitsstatus. Alle Dokumente und der aktuelle Stand an einem Ort. Der Kunde sieht sofort: Wer ist da? Wen spreche ich an? Und für Routinefragen findet er die Antwort vielleicht sogar direkt auf der Seite. Ohne überhaupt jemanden zu kontaktieren. Das ist längst keine Science-Fiction mehr. Es gibt Standardsoftware, die das abbildet. Und Kunden lieben es. Denn sie bekommen damit endlich, was sie wirklich wollen: Kontrolle und Geschwindigkeit. Quick Takeaways Dein Autoresponder tötet Deals. Jeden Tag. Auch wenn du es nicht mitbekommst. Der Kunde will keine Begeisterung — er will keine Hindernisse. Customer Effort ist der Loyalitätstreiber Nr. 1. Jeder Kundenkontakt ist ein „Moment der Wahrheit" (Jan Carlzon). Ein Autoresponder ist immer ein negativer Moment. 50 % der Einkäufer verlassen einen Lieferanten, weil sie die richtige Person nicht erreichen (McKinsey 2025). Proaktive Abwesenheits-Kommunikation kostet dich 2 Minuten. Einen verlorenen Kunden reinzuholen kostet dich dagegen Wochen. Eine echte Urlaubsvertretung braucht CRM-Zugriff und Telefonumstellung. Nicht „ruf doch mal den Soundso an". Dealrooms und Hyperpersonalisierung sind keine Spielerei — sie bringen 15 % mehr Wachstum als der Durchschnitt. FAQ: Häufige Fragen zum Autoresponder Warum ist ein Autoresponder schädlich für den Vertrieb? Er signalisiert: „Meine Abwesenheit ist wichtiger als dein Anliegen." Der Kunde soll einen fremden Kollegen anrufen und alles nochmal erklären. Die meisten tun das nicht. Sie gehen zum Wettbewerber. Schnelle Reaktion ist der wichtigste Conversion-Faktor — ein Autoresponder macht das unmöglich. Was ist die beste Alternative zur klassischen Abwesenheitsnotiz? Die proaktive Kommunikation vor der Abwesenheit. Informiere aktive Kunden und Interessenten, bevor du gehst. Stelle außerdem eine echte Vertretung vor — jemanden, der das CRM kennt und sofort antworten kann. Ideal ist ein Dealroom. Oder eine Projektseite. Dort sehen Kunden, wer verfügbar ist. Und finden direkt Antworten. Wie richte ich eine professionelle Urlaubsvertretung im Vertrieb ein? Erstens: CRM und E-Mail-Zugriff für die Vertretung sicherstellen. Zweitens: Telefon auf den Kollegen umstellen. Drittens: Die Vertretung proaktiv beim Kunden vorstellen — am besten noch vor der Abreise. Außerdem alle offenen Vorgänge dokumentieren. Mit Status und nächsten Schritten. So kann der Vertreter selbstständig antworten. Was kostet ein verlorener Kunde durch schlechte Erreichbarkeit? McKinsey beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Lieferantenwechsels bei schlechter Erreichbarkeit auf über 50 Prozent. Dazu kommt nämlich: Negative Kundenerfahrungen führen zu viermal niedrigerer Loyalität. Und 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein verpasster Anruf kostet also nicht nur den aktuellen Deal. Sondern auch zukünftige — durch Reputationsverlust. Kann ich im Urlaub komplett abschalten, ohne Kunden zu verlieren? Ja — mit dem richtigen System. Der Schlüssel: Das Unternehmen bleibt erreichbar, nicht die Person. Dafür brauchst du drei Dinge. Erstens: einen gut eingearbeiteten Vertreter. Zweitens: ein CRM mit vollständiger Dokumentation. Drittens: eine gemeinsame Projektseite als Dealroom. So bekommen Kunden jederzeit Antworten — während du völlig offline bist. Entscheidend ist die Vorbereitung. Wer im CRM nur Stichworte hinterlässt, kann keine saubere Übergabe erwarten. Anleitung: Bessere Erreichbarkeit in 6 Schritten So verhinderst du ab sofort, dass deine Abwesenheit Kunden kostet. CRM-Check: Sind alle offenen Vorgänge aktuell dokumentiert? Kann ein Kollege innerhalb von 30 Sekunden verstehen, was Phase ist? Wenn nicht: nacharbeiten. Telefonanlage prüfen: Rufumleitung auf Vertretung einrichten. Keine Weiterleitung ins Leere. Idealerweise mit Rufnummernerkennung, die sofort den Kundendatensatz öffnet. Proaktiv informieren: Drei Tage vor Abwesenheit alle aktiven Kontakte per Mail anschreiben. Vertretung namentlich vorstellen. Erreichbarkeit nennen. Übergabestatus bestätigen. Außerdem: ruhig auch anrufen, nicht nur mailen. Vertretung briefen: 30-Minuten-Call mit dem Kollegen. Durchgehen: Welche Deals sind heiß? Welche Kunden brauchen besondere Aufmerksamkeit? Wo liegen die Antworten? Eigene Abwesenheitsnotiz optimieren: Falls du doch eine brauchst: Kein „ich bin nicht da". Sondern konkrete Vertretung mit Namen und Durchwahl. Mit dem Hinweis, dass die Vertretung bereits informiert ist. Rückkehr-Check: Nach dem Urlaub prüfen: Welche Kunden haben sich gemeldet? Wurden alle Anfragen beantwortet? Was kannst du beim nächsten Mal noch besser machen? Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung.
In dieser sehr persönlichen Solo-Folge erzählt Sascha zum ersten Mal offen von seiner eigenen Reise: vom verkopften, rational-logischen Unternehmer, der trotz finanzieller Freiheit und Erfolg innerlich leer war – hin zur inneren Arbeit, die alles verändert hat. Eine Folge über den Moment, in dem äußerer Erfolg nicht mehr reicht, und darüber, was wirklich passiert, wenn man den Mut findet, nach innen zu schauen.In dieser Folge erfährst du:* Warum die Business-Basics irgendwann nicht mehr weiterhelfen – und wo das eigentliche Problem liegt* Woran du erkennst, dass deine Blockaden innere Themen sind (Preise erhöhen, Sichtbarkeit, Loslassen)* Was Sascha auf einem Breathwork-Retreat in Portugal erlebt hat – und warum er danach die Psychedelika fast nicht mehr brauchte* Warum du emotionale Probleme nicht mit dem Kopf lösen kannst* Wie psychosomatische Symptome zum Weckruf werden, wenn man die innere Arbeit zu lange aufschiebt* Warum gerade Selbstständige und Unternehmer kaum einen Raum haben, sich auszukratzenHighlights:„Du kannst emotionale Probleme nicht mit dem Kopf lösen." – Sascha„Zeig mir dein Business und ich sag dir, wer du bist." – Sascha„Ich bin selber mein bester Kunde." – SaschaConnect:→ Website: https://saschaboampong.de→ Instagram: https://instagram.com/saschaboampong→ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-boampong/→ E-Mail: hallo@saschaboampong.de
Vor ein paar Tagen habe ich eine laaaange Absage bekommen. Und ehrlich? Ich habe mich selten so sehr über eine Absage gefreut.
PDFs ausdrucken, Dokumente hochladen, Portale durchsuchen, Rückfragen beantworten – und am Ende wartet der Kunde trotzdem. Willkommen in der Realität vieler Versicherungsprozesse.In dieser Folge spricht Sebastian Langrehr mit Mathias Staar, Gründer & CEO von Flixcheck, über die größte unterschätzte Baustelle der Versicherungsbranche: Kundenkommunikation.Warum scheitert Digitalisierung oft nicht an Technologie, sondern an Prozessen? Weshalb verlieren Versicherer täglich Zeit, Geld und Kundenzufriedenheit durch unnötige Reibung? Und warum ist moderne Kundenkommunikation plötzlich die Grundlage jeder ernstzunehmenden KI-Strategie?Eine Folge über echte Prozessoptimierung statt Buzzword-Bingo, über „No Bullshit Digitalisierung“, Datenqualität, AI-Hypes und die Frage, warum Geschwindigkeit heute zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird.Schreibt uns gerne eine Nachricht!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde? In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht.
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde? In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht. Zu Gast: Markus Montz Host: Jan Schüßler Produktion: Tobias Reimer Mehr zum Thema Agentic Commerce lesen Sie in unserem Schwerpunkt bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Agentic-Commerce-Wie-weit-autonomes-Einkaufen-schon-ist-11184792.html
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde? In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht. Zu Gast: Markus Montz Host: Jan Schüßler Produktion: Tobias Reimer Mehr zum Thema Agentic Commerce lesen Sie in unserem Schwerpunkt bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Agentic-Commerce-Wie-weit-autonomes-Einkaufen-schon-ist-11184792.html
Mitarbeiterorientierung ist eines der meistgenutzten Schlagworte moderner Unternehmensführung. Doch was bedeutet sie eigentlich im Alltag eines Logistikunternehmens? Ausgehend von einem früheren Gespräch mit Axel Frey von Seifert Logistics diskutieren wir, ob wirklich der Kunde oder doch der Mitarbeiter im Mittelpunkt erfolgreicher Unternehmen stehen sollte. Dabei wird schnell klar: Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit sind keine Gegensätze, sondern eng miteinander verbunden. Die Folge beleuchtet, warum motivierte Mitarbeiter oft der entscheidende Wettbewerbsvorteil sind – gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Kunde oder Mitarbeiter – wer steht wirklich im Mittelpunkt erfolgreicher Unternehmen? Warum Mitarbeiterzufriedenheit weit mehr ist als Obstkorb und Kickertisch Sinnvermittlung als unterschätzter Hebel für Motivation und Leistung Wie Führungskräfte Mitarbeiter befähigen und produktiver machen können Weshalb Verantwortung übertragen oft der Schlüssel zu Wachstum und Engagement ist Die Diskussion zeigt, dass Mitarbeiterorientierung nicht auf Hochglanzbroschüren oder Karriereseiten entsteht, sondern im täglichen Umgang miteinander. Wer seinen Mitarbeitern Sinn vermittelt, Hindernisse beseitigt und ihnen Verantwortung zutraut, schafft die Grundlage für bessere Leistungen und höhere Zufriedenheit. Gleichzeitig profitieren Kunden von motivierten Teams, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren. Eine Folge über moderne Führung, Unternehmenskultur und die Frage, warum langfristiger Unternehmenserfolg fast immer bei den Mitarbeitern beginnt.
Der Besenwagen segelt über den Mondsee. Tobias Bayer vom Team Alpecin-Premier Tech steht am Steuerrad und blickt aus dem Schiebedach nach vorn. Der WorldTour-Profi aus Österreich ist bereits seit 6 Jahren im Dienste der belgischen Equipe und hat mit dem vergangenen Giro d‘Italia bereits genauso viele Grand Tours in den Beinen. Die darunter längste Etappe war ein eigentlich kurzes Zeitfahren…
In einer Landi-Filiale werden Cherry-Tomatenstauden entsorgt, obwohl ein Kunde sie kaufen würde. Weshalb? +++ Weiteres Thema: Was gilt, wenn während der Ferienabwesenheit eine Betreibung eintrifft?
Man kommt als Kunde und geht als Freund. So etwas wird gerne über besonders gastfreundliche Restaurants gesagt. Aber über einen Discounter? Doch, das geht auch. Sagt unser Kolumnist Hendrik Schröder.
Warum scheitern B2B-Innovationen oft nicht an der Technologie, sondern schlichtweg am System? In Folge 96 von Working with Startups from Science begrüßt Host Nicolas Rode Klaus Schein, den Programmdirektor für Co-Creation an der Steinbeis-University Schools of Next Practices in Berlin und Autor des Fachbuchs „Co-Value Creating – Mit strategischen Kunden nachhaltig wachsen“. Klaus blickt auf eine über 45-jährige Karriere zurück, von den Anfängen als Entwicklungsingenieur bei Rohde & Schwarz über Stationen bei HP, GE und Rockwell Automation bis zu seiner heutigen Rolle als Architekt für moderne Zusammenarbeit. Das Kernproblem: Die Sackgasse der VorleistungenViele Unternehmen stecken in einer lähmenden Falle : Kunden fordern hochspezifische Gesamtlösungen an. Das Engineering investiert beträchtliche Ressourcen und Know-how in detaillierte Angebote. Am Ende legt der Anbieter sein geistiges Eigentum offen , woraufhin der Einkauf das Konzept nutzt, um den Preis im Gespräch mit Mitbewerbern drastisch zu drücken. Das führt zu einem Teufelskreis aus extremem Margendruck und Innovationsstau. „Wir verlieren nicht wegen Technik oder Beziehung. Wir verlieren wegen des Systems.“ – Klaus Schein Wenn der Anbieter in Vorleistung geht und der Kunde erst sehr spät entscheidet, entsteht ein einseitiges Risiko, das wertvolle Kapazitäten bindet und mühsam erarbeitetes Know-how abfließen lässt. Die Lösung: Co-Value Creating (CVC) & „Beweis vor Budget“Die Antwort auf dieses Dilemma lautet Co-Value Creating (CVC). Das Prinzip bricht radikal mit der rein transaktionalen Logik und setzt konsequent auf das Credo „Beweis vor Budget“. Leistung wird direkt an verbindliche Entscheidungen gekoppelt. Hierzu dient der von Klaus Schein entwickelte evolutionäre VICI-Prozess. Kultureller Wandel und SteuerungsinstrumenteKlaus schöpft aus Erlebnissen bei HP („HP Way“) und GE, wo Jack Welch als „Chief Fun Officer“ Vorgesetzte als Wegräumer verstand. Um Silokämpfe zu überwinden , entwarf er eine Matrix, welche die Beidhändigkeit (Ambidextrie) zwischen dem Nutzen des Bestehenden (Exploit) und dem Erkunden des Neuen (Explore) sichert und vier Basiskulturen integriert: Stabilität, Agilität, Leistung und Innovation. Für die operative Umsetzung bietet CVC konkrete Steuerungswerkzeuge : den CVC-Index mit dem Value Influence Score (VIS) und Work Probability Index (WPI) , das prozessagnostische VOTE-Modell , das Prisma-Modell für vier Dimensionen (strategisch, kaufmännisch, operativ, technisch) sowie das RISE-Framework zur Skalierung. Hinzu kommt die IPPP-Logik (Invest in People & Planet to multiply Profit) : Wer konsequent in Mitarbeiter und Nachhaltigkeit investiert, realisiert Einsparungen und generiert eine enkeltaugliche Rendite. Für wen ist diese Folge relevant? Inhaber, Geschäftsführer, Vertriebsleitungen, Key Account Manager sowie Verantwortliche aus Engineering und Operations. Jetzt reinhören auf podcast.startupsfromscience.de und den Systemfehler beheben! Website: covaluecreating.com | Kontakt: linkedin.com/in/klaus-schein #CoCreation #B2BSales #Mittelstand #Innovation #CoValueCreating #StartupsFromScience #Engineering #KeyAccountManagement #Maschinenbau #Steinbeis
In dieser Episode besprechen die Analysten Thomas Brandl und Ernst Wieninger unter anderem die Stanley Cup Finals zwischen den Carolina Hurricanes und den Vegas Golden Knights.Wer holt sich den Cup? Welche Spieler machen den Unterschied?DEB:Harold Kreis nicht mehr Bundestrainer - Taskforce zur Findung des Coaches gebildet !Künast soll Entlastung bekommen durch einen Teammanager - kann das funktionieren?Aktuelle Transfers in DEL und DEL 2Bill Peters an GBS erkrankt - was ist das?Ist es heilbar ?Diese und viele weitere Themen in der aktuellen FolgeViel Spaß beim HörenStay SafePS:Mit unserem neuen Partner THE LOCKERROOM erhält jeder Kunde, der einen Artikel aus den Ligen NHL, NFL, MLB und NBA erwirbt, einen Rabatt von 10% mit dem Code "THA"!www.thelockerroom.store
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Wer einen Glasfaseranschluss bestellt hat, sollte Verzögerungen nicht aussitzen. Wir klären, was Verbraucher über Verträge, Laufzeiten und Haftung wissen müssen.
ZIPPERS INSIGHTS - Der Podcast der beyond-print.de Redaktion
Social Media ist kein Schminken, kein Tanzen und schon gar kein Zeitvertreib. Es ist einer der mächtigsten Vertriebskanäle unserer Zeit – und die Druckindustrie täte gut daran, ihn endlich ernst zu nehmen. In dieser Episode von Zippers Insights spreche ich mit Markenstratege und Social-Commerce-Experte Florian Hommeier über die großen Fragen: Wie können Druckereien und Medienhäuser Social Commerce nutzen, ohne im Einheitsbrei der Bedeutungslosigkeit zu versinken? Welche Rolle spielt Storytelling dabei – und warum ist der Held der Geschichte immer der Kunde?Wir diskutieren, wie KI Content-Pläne, Skripte und Prozesse unterstützen kann, warum Vertrauen aber nur durch echte Menschen entsteht – und weshalb Ausreden wie „keine Zeit, kein Budget, keine Leute“ in Wirklichkeit nur mangelnden Willen kaschieren. Florian erklärt, warum gerade junge Mitarbeitende die besten Social-Media-Macher sind, wie Mittelständler Reichweite und Leads gewinnen können und weshalb die Druckindustrie 2030 entweder eine enge Kundennähe lebt – oder vom Markt verschwindet.Ein ehrliches Gespräch über Chancen, Irrtümer und mutige Entscheidungen. Denn eines ist klar: Zukunft ist kein Zufall. Zukunft ist die Summe der Fragen, die wir heute stellen – und der Geschichten, die wir morgen erzählen.Auf "Zippers Insights" präsentiert Bernd Zipper, CEO der zipcon consulting und Blogger bei beyond-print.de, gemeinsam mit interessanten Gesprächspartnern aktuelle Themen aus dem Print-Bereich. Mehr Infos und der Podcast zum nachlesen auf www.beyondprint.de #zipcon #berndzipper #beyondprint #webtoprint #onlineprint #print
Die hy Consulting Group baut sein Pricing-Team weiter aus und Folge 128 ist der offizielle Einstand eines neuen Partners. Dr. Amadeus Petzke startet am 01. Juni 2026 mit fast 25 Jahren Erfahrung in Pricing und Commercial Excellene. Davon war er knapp 20 Jahre bei BCG als Leader Pricing Enablement Center Europe und danach als Partner bei Monitor Deloitte mit Verantwortung für Product & Pricing sowie alle digitalen Pricing-Kooperationen. Was ihn zum perfekten Fit für hy macht, ist die Kombination aus echter Industrieexpertise in Maschinenbau, Chemie, Medizintechnik und Baustoffen auf der einen Seite und dem digitalen Mindset auf der anderen. Viele Industrieunternehmen stehen gerade vor enormen Herausforderungen rund um Geschäftsmodelle, Vertrieb und Pricing und genau dafür ist hy nun künftig noch besser aufgestellt. Das Gespräch liefert Stoff für alle, die tiefer gehen wollen als die Preisliste. Beim Value-based Pricing beschreibt Amadeus ein Muster, das er in fast jedem Projekt wiedersieht: Unternehmen kommen mit dem Narrativ, sie hätten die besten Produkte, der Vertrieb schöpfe nur nicht den richtigen Preis ab. Für ihn greift das zu kurz und klingt dem Kunden gegenüber schlicht unfair. Pricing muss nach vorne gedacht werden, als echtes Win-win bei dem beide Seiten am gemeinsam geschaffenen Mehrwert partizipieren. Beim Thema Sustainability Pricing, sein wie er es nennt zweiter Bildungsweg, hat er eindeutige Erfahrungen gemacht: Green Premiums gibt es im B2B bis auf regulatorisch erzwungene Ausnahmen nicht. Ein Farbenhersteller, der mehr verdient wenn sein Kunde zu viel Farbe verbraucht, hat kein Nachhaltigkeitsproblem sondern ein strukturelles Pricing-Problem. Wie Amadeus es auf den Punkt bringt: „Was mich wirklich differenziert am Markt von meinen Wettbewerbern ist die Fähigkeit, immer den besten Preis zu finden für das Produkt beim Launch, aber auch entlang des Lebenszyklus." Über den Gast Dr. Amadeus Petzke ist seit Juni 2026 Partner im Pricing and Sales Team bei hy Consulting Group. Zuvor war er knapp vier Jahre Partner bei Monitor Deloitte als Market Offering Lead Product & Pricing sowie davor knapp 20 Jahre bei BCG, zuletzt als Partner and Associate Director und Leader des Pricing Enablement Center Europe. Er hat an der HHL Leipzig Graduate School of Management studiert und am Karlsruher Institut für Technologie in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Sein Fokus liegt auf Pricing-Transformation in der Industrie, vor allem in Maschinenbau, Chemie, Medizintechnik und Baustoffen, sowie auf der Frage, wie Unternehmen nachhaltige Pricing-Fähigkeiten aufbauen statt sich einmalig zu optimieren.
Wer KI heute nur als Tool zur Effizienzsteigerung im Backoffice sieht, verpasst die Chance, die größte Baustelle der Branche zu lösen: die echte Verzahnung von digitalem Neukundengeschäft und stationärer Bestandsdurchdringung. In dieser Folge spreche ich mit Nina Schmal (Vorständin für Kundenmanagement und neue Geschäftsmodelle) und André Nakonetzki (Bereichsleiter Kunde und Marke) von der Provinzial darüber, wie KI als Motor für hyperpersonalisierte Kundenbeziehungen und hybride Vertriebswege etabliert werden kann. Wir beleuchten, warum die Debatte um Produktivität zu kurz greift und wie sich das Kundenverhalten durch die neue Transparenz grundlegend verändert. 5 Highlights der Episode KI verschiebt die Grenzen von Komplexität: Nina betont, dass KI Prozesse radikal transparenter macht, was eine Branche, die lange von Intransparenz gelebt hat, vor völlig neue Herausforderungen und Chancen stellt. Der Wunsch nach menschlicher Interaktion bleibt: Trotz der hohen Akzeptanz von KI im Alltag erwarten laut Studien immer noch rund 86 % der Menschen eine menschliche Entscheidung im finalen Abschluss oder im Schadenfall. Hybride Kundenbeziehungen als Zukunft: Der persönliche Berater behält seine Daseinsberechtigung. KI übernimmt die transaktionalen und einfachen Serviceaufgaben (wie Adressänderungen), während der Mensch bei komplexen Themen und auf der Beziehungsebene punktet. Halluzinationsfreie Beratung durch Technologie: Durch den Einsatz von Retrieval-Augmented Generation (RAG) arbeitet die Provinzial daran, KI-Systeme mit verlässlichen Tarif- und Vertragswerken zu füttern, um Kunden rund um die Uhr korrekte Auskünfte zu geben. Zusammenführung der Datenwelten: André erklärt, wie die Provinzial Bestandsdaten, Partnerakten und Verhaltensdaten auf einem zentralen Hub zusammenführt, um Vertriebspartnern hochqualifizierte, relevante Leads statt sturer Telefonlisten zu liefern. Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Nina Schmal Zum LinkedIn-Profil von André Nakonetzki Stich aus der Masse hervor. Werde die Marke, die jeder Entscheider kennt. Echte Relevanz entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch Vertrauen. Wir bringen deine Botschaft dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Vom Sponsored Podcast für maximale Awarenes über das Fachmagazin für echtes Print-Prestige bis hin zum direkten Lead bei unseren Boutique-Events. Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/werbung.
Was du heute tun kannst, um mit 90 noch deinen Koffer selber zu tragen Darmgesundheit und Ernährung sind die ersten beiden Hebel bei chronischen Beschwerden, nicht die letzten. In dieser persönlichen Folge erzähle ich, wie ich vor fast 20 Jahren zu diesem Thema kam und warum es mich bis heute begeistert. Dazu eine Faustregel fürs Essen und der Grund, warum sich eine Messung am Anfang lohnt. Das erwartet dich in dieser Folge Wie ich über das Hotelfach und Roman zur Ernährung und Darmgesundheit kam Der Kunde mit Diabetes, dessen Zuckerwerte nach 14 Tagen wieder normal waren Warum Ernährung und Darm bei chronischen Beschwerden an den Anfang gehören Warum schlank nicht gleich gesund ist Die Faustregel für Mahlzeiten und Pausen im Alltag Warum sich eine Messung lohnt, bevor du irgendetwas einnimmst Timestamps 00:00 Einstieg: warum Darmgesundheit für mich alles verändert hat02:00 Vom Hotelfach zur Ernährung: wie ich über Roman reinkam04:00 Metabolic Balance und der Kunde mit Diabetes beim Endokrinologen11:00 Ernährung und Darm zuerst, nicht zuletzt13:30 Schlank ist nicht gesund: die entzündliche Basis19:00 Erst messen: Mikrobiomanalyse und Prevent 36021:30 Gesund alt werden: die 97-Jährige und der eigene Koffer23:30 Mein Appell: Gesundheit in die eigenen Hände LINKS Mikrobiomanalyse: https://arktisbiopharma.ch/products/mikrobiomanalyse-mit-audio-besprechung Prevent 360 Blutanalyse: https://arktisbiopharma.ch/products/prevent-360 21-Tage Detox- und Intervallfastenprogramm: https://arktisbiopharma.ch/products/21-tage-detox-und-intervallfasten-bundle-nach-der-upgraders-methode Darmglück-Frühstück: https://arktisbiopharma.ch/products/dein-darmgluck-fruhstuck Als Podcasthörer:in bekommst du von uns einen Rabatt auf unsere Produkte. Und zwar 15% Rabatt auf deinen ersten Einkauf (1-mal anwendbar, nur auf nicht bereits rabattierte Produkte). Der Gutscheincode ist in beiden Arktis BioPharma Shops in der SCHWEIZ und in DEUTSCHLAND gültig. Gib hierfür den Gutscheincode podcast15 ein, bevor du deine Bestellung abschliesst. Arktis BioPharma SCHWEIZ Arktis BioPharma DEUTSCHLAND Abonniere den Darmglück-Podcast in deiner Lieblings-Podcastapp (Apple Podcasts, Spotify, Deezer, Google Podcasts etc.), indem du "Darmglück" in die Suche eingibst.
In der neuen Ausgabe sprechen Ernst Wieninger und Thomas Brandl über die Eishockey WM.Finnland ist WeltmeisterSchweiz und das Finaltrauma - es wirkt wie ein FluchNorwegen holt sensationell Bronze - Henrik Haukeland der KeyplayerDas deutsche Eishockey im Vergleich mit dem Schweizer - was sind die Unterschiede und was macht die Schweiz einfach besser als der DEB?Transfers in der DEL 2 und Penny DEL Viel Spaß beim HörenStay SafePS: Mit unserem Partner THE LOCKERROOM erhält jeder Kunde, der einen Artikel aus den Ligen NHL, NFL, MLB und NBA erwirbt, einen Rabatt von 10% mit dem Code "THA"!www.thelockerroom.store
Finalveckan är igång!Vi släpper därför ett specialavsnitt här där vi pratat med Finalveckans första offer! Vi har en ambition om att försöka hinna prata med så många som möjligt beroende på hur veckan utvecklar sig.Men se det här som den perfekta frukostsmörgåsen för att dra igång dagen!Tack för att du lyssnar!Kramar i tusentalPelle och Gustav
In vielen Fertigungen ist Papier noch immer der Standard. Aber was passiert, wenn sich ein Maschinenplan ändert und der gedruckte Zettel schon im Umlauf ist? In dieser Podcastfolge sprechen wir über E-Labels in der Fertigung: Was können sie wirklich, wann lohnt sich der Umstieg?
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Der Besenwagen rollt von E-Bikes umzingelt freihändig über die Ziellinie. Der Giro d‘Italia geht's ins große Finale, doch spannend ist wie sooft nur das Rennen um die Ehrenplätze. Das Rosa Trikot sitzt bei Jonas Vingegaard wie auf Maß geschneidert und der Laufsteg bis Rom scheint bereit zu stehen. Ob die italienische Mode auch in Frankreich passt?
In diesem Deep Dive spricht Markus mit Dennis Just, CEO von Emmi AI, über seinen ungewöhnlichen Weg vom professionellen E-Sports-Spieler über mehrere Startup-Exits bis hin zur KI für Industrieunternehmen. Dennis erzählt, wie Emmi AI Physik-Simulationen mit KI ersetzt, warum Siemens Energy ihr erster großer Kunde wurde und wie der Exit zu Mistral zustande kam. Außerdem: Was Mistral von Aleph Alpha unterscheidet, warum Top-Down-Sales der entscheidende Hebel war und was Dennis über AI, Energieverbrauch und die Gesellschaft denkt.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
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Im Besenwagen werden die schwarzen Anschnallgurte umgeschnürt und die Aluhüte aufgesetzt. Die Gerüchteküche am Transfermarkt brodelt kräftig und verbreitet ihren Duft am Streckenrand des Giro d'Italia. Nach einer kleinen Stärkung sammeln wir Benny Behrla auf. Als Judoka war er bei den Olympischen Spielen in Peking mit dabei und heute bringt er mit seiner Talent Kids Foundation verschiedene Sportarten in den Sportunterricht. Da darf der Radsport natürlich nicht fehlen!
Upptäck ny forskning och fascinerande program om vetenskap med Sveriges Radios skarpaste vetenskapsjournalister. 20 minuter varje vardag. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Programmet sändes första gången i mars 2026.Om inte uppfinningen med sedelnumrerings-maskinen gått åt pipan för Ferdinand Tollin och om han inte hade blivit refuserad av Kungliga Vetenskapsakademin, och hade inte Emanuel Swedenborg tappat gajsten för naturvetenskapen och istället bli andeskådare, så kanske Sverige hade varit först med att utveckla det moderna flygplanet. Det säger historikern Anders Vesslén som specialintresserat sig för de bägge svenska universalgenierna.Redan 1716 publiceras Emanuel Swedenborgs förslag i tidskriften Dedalus hyperboreus. Maskinen att flyga i vädret med har ett stort ovalt bärplan, en flätad korg i mitten och så kallade luftåror med fjädrar. Konstruktionen är tyngre än luft och bygger på fasta vingar, något som moderna experter senare har pekat ut som en anmärkningsvärt framsynt tanke. Samtidigt saknas det avgörande som 1700-talet inte kunde erbjuda, en motor, och Swedenborg inser själv att muskelkraften inte räcker.Hundra år senare dyker tecknaren och uppfinnaren Ferdinand Tollin upp i arkiven. Efter ett misslyckat försök med en sedelnumreringsmaskin åt Riksbanken växer skulderna. När Kungliga Vetenskapsakademien refuserar hans manus om flyg tar livet en mörkare vändning med fiender, landsflykt och ett spår som slutar i Schweiz. Skisserna rör sig mellan kloka iakttagelser och tvära felsteg, men rymmer idéer som gör det lätt att förstå varför drömmen om flyg levde långt innan genombrottet 1903. I bakgrunden finns Polhem, bildningsresor och en tid då ballonger dominerar, medan de här konstruktionerna söker en annan väg upp i luften.Reporter: Joacim Lindwalljoacim.lindwall@sr.seProducent: Lars Broströmlars.brostrom@sr.se
Mehr Umsatz mit Verkaufspsychologie - Online und Offline überzeugen
Kennst du das: Du bietest die perfekte Lösung an, doch dein Kunde hält an seinem Problem fest? In dieser Episode spreche ich darüber, warum wir manchmal lieber im Problem verharren, statt echte Veränderung zuzulassen. Ich erkläre das psychologische Prinzip des sekundären Gewinns und zeige, wie unbewusste Vorteile uns sabotieren können. Gemeinsam analysieren wir, wie du diese Blockaden erkennst und in deinem Marketing gezielt ansprichst. Lass uns herausfinden, wie du Mut zur Veränderung machst und echte Fortschritte erzielst!
Reichweite killt Vertrauen – Downloads sind keine Leads. Du hast 40 Podcast-Folgen, alles sauber produziert, trotzdem bleibt das Telefon stumm? Ich lege den Finger in die Wunde: Nicht die Technik, sondern dein Podcast-Ansatz entscheidet, ob dir das Business durch die Lappen geht. Kein Schnickschnack, sondern Ehrlichkeit – das Fundament für alle, die mehr erwarten als warme Worte. Du glaubst, Reichweite bringt automatisch Anfragen? Vergiss es. Downloads sind die Schaufensterpuppe, nicht der Kunde, der kauft. Nützlichkeit ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr: Das Wissen liefert auch die KI. Was zählt, ist Haltung, Ehrlichkeit – und das, wofür du stehst (und was du ablehnst). Tiefe schlägt Taktik: Vertrauen entsteht, wenn du dich traust, Kante zu zeigen, Fehler offenlegst und aus der Komfortzone aussteigst – erst dann wird aus Hörern ein echter Lead. Deine Zeit ist zu wertvoll für Larifari. Richt dich aus, miss das Richtige – oder lass es bleiben. Details, Audit und kein Blabla: https://theangryteddy.com ____ Dein nächster Schritt: Vom Hörer zum Strategen. Du spürst, dass ein Podcast der richtige Hebel für dein Business ist, aber weißt nicht, wie du deine Expertise in ein Format gießt, das „klar“ statt „laut“ ist? Als strategischer Podcast-Coach und dipl. systemischer Coach verbinde ich Marketing-Erfahrung (seit 2006) mit der Tiefe, die deinem Fundament oft fehlt. Wir finden deine Haltung und deine Botschaft, bevor wir über Mikrofone reden. Schritt 1: Mach den Selbstaudit Du willst erstmal selbst Klarheit schaffen? Lade dir das kostenlose Podcanvas Audit Worksheet herunter und prüfe das Fundament deines (geplanten) Podcasts auf Herz und Nieren: ➡️ https://www.teddy.click/podcanvas Schritt 2: Lass uns Strategie reden Der erste Schritt für eine gemeinsame Zusammenarbeit ist immer ein kostenloses Strategie-Gespräch. Wir klären in 30 Minuten, ob (und wie) ich der richtige Partner für dich bin. ➡️ http://teddy.click/zusammenarbeit Bleiben wir in Kontakt: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/friesenecker/
Abschiedsmelodien zum Start: Wir forschen nach, was es mit Fred Strittmatter und Quirin Amper jr. auf sich hat und lösen nach Jahrzehnten auf, welcher Titel ursprünglich hinter dem Song „Liebe Freunde von Otto“ steckt. Da passt mindestens namentlich der Podcast „Reflektor“, den Jürgen für sich entdeckt hat. Außerdem findet im Hause Hüsam am Aufnahmetag ein großer „Roblox“-Event statt – die Gelegenheit für Yuki, alle Hörer zu verbellen. Roland kann dank neuer Kontaktlinsen berichten, dass „Ghost Recon Wildlands“ bis auf zwei Trophäen abgehakt ist, und dass die „Splinter Cell“-Teile „Double Agent“, „Conviction“ und „Blacklist“ bereitstehen. Jürgen bringt gemischte Kunde: „Assassin’s Creed Shadows“ ist durch, in „Astro Bot“ fehlt immer noch eine Trophäe. Wir trösten uns mit einem Abstecher bei Amazon, Epic und Creative Assembly. Aus rein beruflichen Gründen ist Roland außerdem in „Star Trek: Starfleet Academy“ – dem Spiel, nicht der Serie! – sowie in „Final Fantasy 14: A Realm Reborn“ unterwegs. Einige wenige Bittbriefe gilt es zu öffnen, dann berichtet Jürgen von seinen Flohmarkt-Abenteuern. Hat er über sich gebracht, eine Blu-ray zu erwerben? Oder investiert er weiter in tote Medien? So oder so ist ein „Winnetou“-Sammelalbum ein großartiger Fund. Im Fernsehen ist das Ende nahe: Die siebte Staffel von „Don Matteo“ serviert zum Ende etliche Mythology-Episoden, die siebte Staffel von „Buffy: Im Bann der Dämonen“ erreicht im Hause Hüsam ebenfalls ihren Höhepunkt. Betrübt müssen wir feststellen, dass wir tatsächlich verpasst haben, dass „Das Traumschiff“ Ostern erneut in See gestochen ist. Doch dafür waren wir mit John McClane in Washington, D.C. unterwegs. (Aufgenommen am 11. April 2026)
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Du kennst das: Du sitzt im Termin. Der Kunde erzählt sein Problem. Und in deinem Kopf läuft schon die Lösung – fertig formuliert, mit Demo, Use Cases und Pricing-Slide. Du hörst kaum noch zu. Du wartest nur noch auf deinen Einsatz. Genau das ist der Grund, warum so viele Deals nicht abschließen. Im systemischen Vertrieb machst du es genau andersherum. Du springst nicht auf die Lösung. Du fragst dich erstmal in den Kunden hinein – mit einer Methode, die aus dem Coaching kommt und seit Jahrzehnten in der Unternehmensberatung getestet ist. In dieser Folge spreche ich mit Frederik Meßmer über genau diesen Ansatz. Frederik ist Fractional Sales Leader, systemischer Coach und hat in den letzten zehn Jahren genau diese Methodik in Vertrieben aufgebaut – unter anderem in Healthcare und SaaS. Du lernst, wie du mit cleveren Fragen, einem klaren Gesprächsaufbau und ein bisschen Coaching-Mindset deine Abschlussquote spürbar steigerst. Ohne Druck. Ohne Pitch-Marathon. Ohne Feature-Talk. Was ist systemischer Vertrieb eigentlich? Systemischer Vertrieb kommt – wie der Name vermuten lässt – aus der systemischen Beratung und dem Coaching. Frederik wurde damals in der Unternehmensberatung gemeinsam mit dem ganzen Team zum systemischen Coach ausgebildet. Nicht, um Therapeut zu werden, sondern um Kunden besser zu verstehen. Und um genau das zu verkaufen, was sie wirklich brauchen. Die Grundidee ist einfach: Statt dem Kunden eine Lösung aufzudrücken, ziehst du sie gemeinsam mit ihm aus seiner Welt heraus. Du arbeitest nicht am Kunden, sondern mit ihm. Genau wie im Coaching: Der Coach hat keine fertige Lösung in der Tasche – er stellt die Fragen, die den Klienten zur eigenen Erkenntnis führen. Im Vertrieb funktioniert das genauso. Du verkaufst nicht mehr aktiv. Du machst es dem Kunden möglich, sich selbst zu überzeugen. Das senkt den Verkaufswiderstand massiv – und das Ergebnis sind kürzere Sales Cycles und höhere Abschlussquoten. Frederik nutzt diese Methodik seit über zehn Jahren in seiner vertrieblichen Praxis und schult mittlerweile ganze Teams darin. Problemklau: der häufigste Fehler im Verkaufsgespräch Es gibt einen Klassiker, den ich immer wieder bei Verkäufern beobachte – und ehrlich gesagt: Mir passiert er auch noch. Im Coaching nennt man das „Problemklau". Der Kunde fängt an, sein Problem zu beschreiben – und du springst sofort auf die Lösung. Beispiel: Jemand sagt „Ich habe Probleme abzunehmen". Die typische Antwort? „Iss doch einfach weniger" oder „Mach mehr Sport". Klingt logisch. Ist aber Unsinn. Denn der andere hat sich das schon hundertmal selbst gesagt. Trotzdem hat er es nicht getan. Wenn du mit so einem Standard-Ratschlag kommst, erreichst du ihn nicht. Du erreichst nur dich selbst. Im B2B-Vertrieb ist es genauso. Der Kunde sagt „Wir haben zu wenig qualifizierte Leads". Und der Verkäufer? Schmeißt sofort die Pipeline-Optimierung, das KI-Lead-Scoring und drei Case Studies in den Termin. Falsch. Die richtige Reaktion ist: Du fragst nach. Was hat der Kunde schon probiert? Was hat funktioniert? Was nicht? Wo brennt es wirklich? Erst, wenn du das verstanden hast, darfst du überhaupt anfangen, über deine Lösung zu reden. Vorher pitchst du gegen die Wand. Kläger, Besucher, Kunde: drei Rollen verstehen Im systemischen Verkaufen gibt es eine ganz simple Einordnung deines Gesprächspartners. Frederik beschreibt sie so: Dein Gegenüber befindet sich entweder in der Rolle des Klägers, des Besuchers oder des Kunden. Und je nach Rolle gehst du komplett anders ran. Der Kläger: Beschreibt sein Problem. Er klagt. Er ist frustriert. Hier darfst du auf keinen Fall zu früh mit Lösungen kommen. Lass ihn das Problem ausbreiten. Frag tiefer rein. Erst, wenn der Schmerz wirklich auf dem Tisch liegt, ist er bereit für eine Lösung. Der Besucher: Schaut sich um. Hat noch keinen klaren Auftrag an dich. Wenn du den jetzt mit Demo und Pitch erschlägst, ist er sofort weg. Stattdessen: ihn abholen, mitnehmen, Vertrauen aufbauen. Der Kunde: Hat Bewusstsein für sein Problem. Will aktiv etwas verändern. Hier darfst du gemeinsam an der Lösung arbeiten – aber bitte erst nach sauberer Bedarfsanalyse. Was passiert in der Praxis? Die meisten Verkäufer behandeln jeden Gesprächspartner wie einen Kunden. Pitch ab Minute eins. Demo ab Minute drei. Und wundern sich, warum der Termin nicht in einen Auftrag mündet. Wenn du dagegen die Rolle deines Gegenübers erkennst, kannst du dein Verhalten anpassen – und holst plötzlich Termine ab, die du sonst verloren hättest. Der Gesprächsaufbau im systemischen Vertrieb: 5 Phasen Ein gutes Verkaufsgespräch hat im systemischen Ansatz immer den gleichen Aufbau. Fünf Phasen. In dieser Reihenfolge: Einstieg – Smalltalk und Rahmung. Du kommst an. Der Kunde kommt an. Du klärst, wie ihr arbeitet (Notizen machen, Fragen stellen, Zeitfenster). Zielklärung – Was soll das Gespräch eigentlich bringen? Wann ist es für den Kunden ein Erfolg? Bedarfsanalyse – Was steckt wirklich dahinter? Welche Themen brennen? Was wurde bisher probiert? Lösungssuche – Erst jetzt wird über Lösungen gesprochen. Gemeinsam. Abschluss – Commitment, nächste Schritte, Vertrag. Klingt unspektakulär. Ist es auch. Aber wenn ich mir die meisten Vertriebsgespräche anschaue, springen Leute direkt von Phase 1 in Phase 4. Smalltalk, Pitch, Demo, Angebot. Die zwei wichtigsten Phasen – Zielklärung und Bedarfsanalyse – werden komplett übersprungen. Die Folge: Du verkaufst auf Basis deiner eigenen Annahmen. Nicht auf Basis dessen, was der Kunde wirklich braucht. Und das endet meistens damit, dass der Kunde sagt „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – wohlwissend, dass er es nie unterschreiben wird. Er war nur höflich. Offene und geschlossene Fragen: das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit Die zwei wichtigsten Fragearten in der Fragetechnik im Vertrieb kennt jeder: offene und geschlossene Fragen. Aber kaum jemand setzt sie bewusst ein. Offene Fragen beginnen mit einem W: Was, wie, wo, wann, weswegen, wer. Sie öffnen den Kunden. Sie laden zum Erzählen ein. Du nutzt sie vor allem in der Bedarfsanalyse, wenn du verstehen willst, was los ist. Beispiel: „Was sind aktuell deine drei größten Herausforderungen im Vertrieb?" Geschlossene Fragen kann man nur mit Ja oder Nein beantworten. Du nutzt sie zum Konkretisieren und vor allem am Ende, wenn du ein Commitment willst. Beispiel: „Wenn ich dir zeige, wie wir das lösen, und Business Case und Zahlen passen – kommen wir dann zusammen?" Frederik bringt noch eine spannende Variante ins Spiel: die Entweder-Oder-Frage. Wird oft bei der Terminvereinbarung benutzt. „Passt es dir besser am Donnerstagnachmittag oder am Mittwochvormittag?" Eigentlich sind das zwei Ja-Antworten – beide Optionen führen zum Termin. Dem Gegenüber bleibt nur das Nein, wenn er aktiv ablehnen will. Wichtig: Warum-Fragen sind im systemischen Ansatz tabu. Warum? Weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Frag stattdessen „Was ist der Hintergrund?" oder „Weswegen?". Inhaltlich das Gleiche – aber öffnender. Der moralische Vorvertrag: dein Frühwarnsystem Eine der mächtigsten Techniken aus dem systemischen Verkaufen ist der moralische Vorvertrag. Funktioniert so: Bevor du in die Lösungspräsentation gehst, holst du dir vom Kunden eine bedingte Zusage. Etwa so: „Wenn ich dir gleich zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und der Business Case passt – kommen wir dann zusammen?" Was passiert dann? Drei Antworten sind möglich: Ja – Super. Du kannst mit Vollgas in die Lösung. Der Kunde hat sich emotional bereits committet. Nein – Auch super. Denn jetzt weißt du sofort: Da ist noch was. Vielleicht fehlt das Budget. Vielleicht ist er nicht entscheidungsbefugt. Vielleicht laufen schon Verträge mit dem Wettbewerb. Du kannst nachfragen, statt blind zu pitchen. Es kommt: „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – Klassiker. Der Kunde will höflich rauskommen. Hier kontert Frederik mit einer brillanten Frage: „Mache ich gerne. Was müsste denn drinstehen, damit du es unterschreibst?" Und plötzlich öffnet sich das Gespräch wieder. Die meisten Pipelines sind voll mit Angeboten, die nie unterschrieben werden. Genau, weil dieser moralische Vorvertrag fehlt. Wenn du ihn konsequent einbaust, wird deine Pipeline schlank und ehrlich. Time kills all deals – und nichts tötet einen Deal schneller als ein unausgesprochenes Nein. Aktives Zuhören und das "Was noch?"-Prinzip Eine offene Frage zu stellen ist die eine Sache. Mit der Antwort umzugehen, eine ganz andere. Die meisten Verkäufer hören die erste Antwort, springen dankbar drauf, weil sie passt – und verkaufen daran vorbei. Frederik bringt eine Coaching-Technik mit, die er „die produktive Faulheit" nennt. Du fragst: „Was sind eure aktuellen Herausforderungen?" Der Kunde antwortet. Und du sagst nur: „Was noch?" Dann nochmal: „Und was noch?" Und dann nochmal. Bis der Kunde wirklich nichts mehr nennt. Klingt banal. Wirkt aber Wunder. Denn die ersten zwei, drei Antworten sind oft nur die Oberfläche. Das wirklich brennende Thema kommt häufig erst beim vierten oder fünften Mal. Und dann hast du den Hebel, an dem deine Lösung ansetzt. Wenn du die volle Liste hast, fasst du zusammen: „Habe ich das richtig verstanden – das, das und das sind eure Themen. Auf welche drei davon sollen wir uns heute fokussieren?" Damit lässt du den Kunden priorisieren. Du steuerst das Gespräch, ohne ihn zu manipulieren. Genau das ist der Kern von systemischem Vertrieb. Das Buying Center hacken: Perspektivwechsel als Zauberwaffe Jetzt kommt der Klassiker, den ich oft höre: „Das funktioniert vielleicht im Einzelgespräch, aber wir haben Buying Center mit fünf Entscheidern. Da hilft dir keine Coaching-Technik." Falsch. Genau dort ist systemischer Vertrieb am stärksten. Denn Coaching arbeitet immer mit Systemen – ein Klient bringt ja auch immer sein Umfeld mit (Familie, Chef, Kollegen, innere Stimmen). Dasselbe Prinzip nutzt du im Buying Center. Frederik beschreibt es so: Du sitzt mit dem Geschäftsführer am Tisch. Der ist begeistert. Aber er sagt: „Sprich mal mit meinem IT-Leiter, der muss das absegnen." Statt zu hoffen, dass der IT-Leiter freundlich ist, holst du ihn mit einer Perspektivwechselfrage in den Raum: „Mal angenommen, dein IT-Leiter hätte heute alles mitgehört, was wir besprochen haben – was, glaubst du, würde er sagen? Wo hätte er Bedenken?" Plötzlich beantwortet dir der Geschäftsführer die Einwände, die du sonst erst in Runde drei zu hören bekommen hättest. Du kannst die Lösung im selben Termin schärfen. Und Frederik geht noch weiter: „Was muss ich mit ihm besprechen, damit er Ja sagt?" Und im besten Fall: „Eigentlich kannst du das doch selbst entscheiden – soll ich dir den Vertrag direkt schicken?" Das verkürzt den Sales Cycle dramatisch. Wo du sonst sechs Runden gedreht hättest, bist du in drei durch. Und du verlierst nicht zwischendurch das Projekt, weil ein Geschäftsführer wechselt oder ein Stakeholder das Unternehmen verlässt. Warum Trainings im systemischen Vertrieb so wichtig sind Hier kommt die unbequeme Wahrheit: Diese Methode liest sich einfach. Sie umzusetzen ist die Hölle. Frederik selbst hat ein halbes Jahr gebraucht, bis er die Zielklärungsfrage „Woran würden Sie erkennen, dass sich der Termin heute für Sie gelohnt hat?" im echten Gespräch flüssig stellen konnte. Vorher stand sie als Spickzettel in seinem Notizbuch. Das heißt für dich: Einmal-Schulungen reichen nicht. Auch das beste Playbook bringt nichts, wenn du es nicht trainierst. Frederik empfiehlt – und ich teile das zu hundert Prozent – wöchentliche Pitch- oder Frage-Trainings im Team. Dein Team wird es zu Beginn hassen. Niemand stellt sich gerne in eine Übungssituation. Aber: Wer es bei den eigenen Kollegen nicht hinbekommt, bekommt es beim Kunden erst recht nicht hin. Und wer denkt „ich mach das beim Kunden besser" – sorry, das stimmt nicht. Du machst es schlechter. Weil der Druck dort höher ist. Mein Tipp: Setzt euch als Team einmal hin und sammelt eure besten Fragen. Pro Gesprächsphase. Dann übt ihr eine Frage pro Woche. Nach einem Quartal habt ihr eine echte Methodik, kein zusammengewürfeltes Bauchgefühl. Wie viel sprichst du eigentlich? Der Gesprächsanteil als KPI Eine schöne und oft unterschätzte Kennziffer ist der Gesprächsanteil im Verkaufsgespräch. Klassische Daumenregel: Der Kunde sollte mehr reden als du. Bei reinen Discovery-Calls liegt der ideale Sweet Spot bei rund 40 % Verkäuferanteil. Frederik arbeitet aktuell mit einem Team, das bei über 60 % Gesprächsanteil liegt. Warum? Viele Demos. Macht in dem Setting kurzzeitig Sinn – langfristig nicht. Sein Ziel: Sie unter 55 % zu drücken. Mit modernen Tools wie Demodesk oder ähnlichen Gesprächs-Recordern kannst du das heute automatisch tracken. Ein digitaler Coach läuft mit, transkribiert, analysiert und gibt dir konkrete Hinweise. Frederik setzt solche Tools selbst aktiv ein – auch in seinen eigenen Mandaten. Das ist deutlich günstiger als ein dauerhaft eingekaufter externer Trainer und liefert messbare Ergebnisse. Quick Takeaways: das Wichtigste auf einen Blick Kein Problemklau – Spring nicht auf Lösungen, bevor du das Problem wirklich verstanden hast. Rolle erkennen – Kläger, Besucher oder Kunde? Pass dein Verhalten an. 5 Phasen – Einstieg, Zielklärung, Bedarfsanalyse, Lösungssuche, Abschluss. In dieser Reihenfolge. Moralischer Vorvertrag – Hol dir die bedingte Zusage, bevor du pitchst. „Was noch?" – Frag drei Mal mehr nach, als du normalerweise würdest. Perspektivwechsel – Hol fehlende Stakeholder virtuell in den Raum. Training schlägt Talent – Wöchentliche Übungen sind nicht optional, sondern Pflicht. Fazit: Vom Pitch-Maschine zum echten Berater Wenn du eine Sache aus dieser Folge mitnimmst, dann diese: Hör auf, deinem Kunden zu sagen, was sein Problem ist. Frag ihn. Systemischer Vertrieb ist keine Geheimwissenschaft – es ist die Disziplin, die Klappe zu halten und stattdessen die richtigen Fragen zu stellen. Der Kunde fühlt sich verstanden. Du baust Vertrauen auf. Und plötzlich verkauft sich deine Lösung fast von selbst – weil der Kunde gemeinsam mit dir den Weg dahin gegangen ist. Kein Druck. Kein Pitch. Kein „Schicken Sie mal ein Angebot, das in der Schublade verschwindet". Wenn du als Vertriebsleiter merkst, dass dein Team zu viel im Feature-Talk hängt und zu wenig fragt: Fang mit einer einfachen Fragenliste pro Gesprächsphase an. Etabliere wöchentliche Übungssessions. Und überleg, ob ein systemisches Coaching-Format euch nicht den entscheidenden Hebel liefert. Wenn du tiefer einsteigen willst: Buch dir ein Strategiegespräch mit mir. Wir schauen gemeinsam, wo dein Vertrieb gerade steht und welche Hebel am schnellsten wirken. Hier geht's zum Termin. FAQ zum systemischen Vertrieb Was ist der Unterschied zwischen systemischem Vertrieb und klassischem Verkauf? Klassischer Verkauf arbeitet mit Pitch und Lösungspräsentation. Systemischer Vertrieb dreht den Spieß um: Du stellst Fragen, hörst aktiv zu und führst den Kunden gemeinsam mit ihm zu seiner eigenen Erkenntnis. Das senkt den Verkaufswiderstand und führt zu nachhaltigeren Abschlüssen, weil der Kunde die Lösung als seine eigene wahrnimmt. Welche Fragetechniken sind im B2B-Vertrieb am wirkungsvollsten? Offene W-Fragen für die Bedarfsanalyse, Skalenfragen zur Priorisierung, hypothetische Fragen für Perspektivwechsel und geschlossene Fragen für den Abschluss. Vermeide Warum-Fragen, weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Nutze stattdessen „Weswegen?" oder „Was ist der Hintergrund?". Funktioniert systemischer Vertrieb auch in komplexen Buying Centern? Ja, gerade dort entfaltet er seine größte Wirkung. Über Perspektivwechselfragen holst du fehlende Stakeholder virtuell in den Raum und kannst Einwände vorwegnehmen. Das verkürzt den Sales Cycle deutlich und reduziert das Risiko, dass dein Deal an einem unerwarteten Entscheider scheitert. Was ist der moralische Vorvertrag im Verkaufsgespräch? Der moralische Vorvertrag ist eine bedingte Zusage des Kunden vor der Lösungspräsentation. Du fragst sinngemäß: „Wenn ich dir zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und Zahlen passen – kommen wir zusammen?" Das filtert echte Interessenten von höflichen Absagern und hält deine Pipeline sauber. Wie trainiere ich mein Vertriebsteam in systemischem Verkaufen? Einmal-Schulungen reichen nicht. Etabliere wöchentliche Übungssessions im Team, in denen Verkäufer Fragen aneinander durchspielen. Arbeite mit Gesprächsaufzeichnungen und KI-gestützten Coaching-Tools. Erstelle eine Fragenliste pro Gesprächsphase und übe diese systematisch ein. Konsequenz schlägt Genie. Anleitung: Dein erstes Gespräch im systemischen Vertrieb In sechs Schritten zu deinem ersten Gespräch nach der systemischen Methode – sofort umsetzbar. Smalltalk und Rahmung – Komm an, lass den Kunden ankommen. Klär die Spielregeln: Zeitfenster, Notizen, gegebenenfalls digitaler Assistent. Zielklärung – Frag: „Woran würdest du erkennen, dass dieses Gespräch heute ein Erfolg war?" Dann Klappe halten. Bedarfsanalyse mit „Was noch?" – Stell offene Fragen. Frag drei Mal mehr nach, als du dich traust. Lass den Kunden priorisieren. Moralischer Vorvertrag – Hol dir vor der Lösung die bedingte Zusage: „Wenn alles passt, kommen wir zusammen?" Lösung präsentieren – Erst jetzt. Auf Basis dessen, was der Kunde dir gegeben hat. Nicht auf Basis deiner Annahmen. Abschluss mit klaren nächsten Schritten – Wer entscheidet wann? Welche Stakeholder müssen mit? Schick proaktiv die Materialien für die nächste Runde. Was nimmst du mit? Hand aufs Herz: Wo ertappst du dich am häufigsten beim Problemklau? Pitchst du zu früh? Sprichst du zu viel? Schreib mir gerne auf LinkedIn – ich bin gespannt, welche dieser Techniken du diese Woche zuerst ausprobierst. Und wenn dir die Folge weitergeholfen hat, teile sie mit jemandem aus deinem Vertriebsteam. Aktives Zuhören ist eine Mannschaftssportart.
Veckans gäst i ”Home Edition” försökte inte bara rädda mig och min Son Leon i ”Jagad” kanal 5 som avslutades i veckan. Nu hjälper han även mig med huset på landet. Eller rättare sagt allt innan huset byggs. Rikard är en av grundarna i Sjöliv som jobbar i skärgården med att bygga bryggor, sjötransporter, river hus, fixar avlopp/vatten. Många frågor och mycket att tänka på och Rikard och hans gäng ger mig enorm trygghet i allt det då det är ett stort projekt. Vi pratar såklart också om hur han upplevde att vara medhjälpare i ”Jagad”, då stressen blev total, och om vad som också hände som ni tittare inte såg. Vi pratar kring det jag upplevt och stött på inför bygget med allt vad det innebär innan huset byggs inom avlopp/vatten/riva hus och tillstånd från kommunen som man bör tänka på. Jag är också nyfiken på hans resa då starten med att jobba i skärgården började mad att han inte ville sitta på kontor när han var klar civilingenjör. För 23 år sedan startade han, och två likasinnade vänner, Sjöliv. Kunde dom allt om bygg, transporter och markarbeten i skärgård . Nej, men dom började med att bygga flytbryggor, sa Ja till uppdrag och lärde längs vägen. Rikard sköter deras Instagram och det var så vi kom i kontakt, för han och hans medarbetare har sån skön humor. Hur kan man får grävmaskiner i skärgården och pontoner att blir roliga. Det pratar vi också om i veckans avsnitt. Missa inte! Produceras av More Than Words
Kurz vor Feierabend fällt Bäckereiverkäuferin Sabine ein junger Mann auf, der den Laden betritt, sich seltsam verhält und schnell wieder verschwindet - ohne etwas zu kaufen. Sie ahnt nicht, dass sie diese Begegnung Tage später der Polizei schildern muss.
Der Besenwagen ist wieder in der Ramsau. Nach 5 Jahren in der WorldTour und zuletzt beim Team Red Bull-BORA-hansgrohe unter Vertrag ist Anton Palzer zurück auf dem Beifahrersitz. Bei einer Watzmann-Umrundung mit Ski und Gravelbike auf dem Dachträger, blicken wir zusammen zurück auf eine Radsport-Karriere als Quereinsteiger, seine Erfahrungen aus zwei Grand Tours und darauf wie es weitergeht mit goschnpoliern.
In this episode, Troy and Carlos dissect Barcelona's challenging exit from the Champions League after a tough elimination against Atlético Madrid. They cover tactical shortcomings, refereeing controversies, and the future outlook for the team. Main Topics: Match recap: key moments, tactical errors, and defensive lapses Refereeing decisions: contentious refereeing calls and VAR controversies Financial and transfer landscape: how spending differences impact European competitiveness Player performances: standout efforts from Gavi and Lamine, and disappointments from others Future prospects: transfer strategies, squad depth, and season goals Key Insights: Barcelona's defensive fragility revealed by backline lapses, especially from Kunde and Araujo Persistent high-line strategy criticized for creating openings, especially against quick counterattacks Controversial refs decisions: Atletico Madrid's fouls went unpunished, affecting match fairness Key players like Gavi and Lamine showed exceptional effort, hinting at their importance for next season Financial disparities with clubs like Bayern, PSG, and Atletico Madrid explained how spending influences European success Emphasis on squad strengthening: central defense, striker, and depth needed for future campaigns Reflections on the team's mental resilience, notably La Menia's leadership after elimination Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Hochpreis-Kunden Shownotes In dieser Episode von TomsTalkTime geht es um eine der spannendsten Fragen für Unternehmer, Selbstständige und Coaches: Was überzeugt Hochpreis-Kunden wirklich? Viele glauben noch immer, dass sie nur besser pitchen, mehr Argumente liefern oder ihren Preis stärker rechtfertigen müssen. Aber genau da liegt oft der Denkfehler. Denn Hochpreis-Kunden kaufen nicht einfach nur Informationen oder Leistungen. Sie kaufen Vertrauen, Sicherheit und Klarheit. Tom zeigt Dir in dieser Folge, warum Premium-Kunden nicht auf den billigsten Anbieter anspringen, sondern auf den, der klar, sicher und professionell wirkt. Es geht also nicht nur um Verkauf. Es geht um Positionierung, Wirkung, Kommunikation und um das, was Du zwischen den Zeilen ausstrahlst. Wenn Du Hochpreis-Kunden gewinnen willst, dann darfst Du nicht nur an Deinem Angebot arbeiten, sondern auch an Deiner Präsenz. Ein zentraler Punkt dieser Episode ist die Frage, warum Klarheit so viel stärker verkauft als komplizierte Formulierungen. Viele Unternehmer reden zu viel, erklären zu viel und versuchen dadurch, Unsicherheit zu kaschieren. Doch genau das wirkt oft schwächer statt überzeugender. Hochpreis-Kunden wollen nicht mit Informationen überschüttet werden. Sie wollen spüren, dass Du weißt, was Du tust und dass Du sie sicher ans Ziel führen kannst. Außerdem geht es darum, wie Deine Energie das Vertrauen beeinflusst. Tom erklärt sehr klar, dass Menschen sofort spüren, ob Du in Dir ruhst oder ob Du innerlich wackelst. Gerade Hochpreis-Kunden reagieren stark auf diese Signale. Sie kaufen nicht nur ein Ergebnis, sondern immer auch das Gefühl, in guten Händen zu sein. Genau deshalb entscheidet oft nicht nur Dein Angebot über den Abschluss, sondern Deine gesamte Wirkung. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Folge erfährst Du, warum Hochpreis-Kunden selten den günstigsten, sondern fast immer den klarsten Anbieter wählen. Tom zeigt, dass Vertrauen im Premium-Segment stärker wirkt als Preisargumente und dass Unsicherheit ein stiller Verkaufsverhinderer ist, der viele gute Unternehmer unnötig klein hält. Du lernst, wie Deine Energie darüber entscheidet, ob ein Kunde sich bei Dir sicher fühlt oder nicht. Außerdem wird deutlich, weshalb Hochpreis-Kunden nicht einfach Informationen kaufen, sondern vor allem Sicherheit, Orientierung und Stabilität. Genau diese Faktoren machen am Ende oft den Unterschied zwischen einem netten Gespräch und einem echten Abschluss. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Vertrauensaufbau vor dem Preisgespräch. Tom erklärt, warum Vertrauen lange vor dem konkreten Angebot entsteht und wie wichtig dabei Konsistenz, Auftreten und klare Kommunikation sind. Wenn Du Hochpreis-Kunden gewinnen willst, darf Deine Botschaft nicht nur gut klingen, sondern sie muss sofort verständlich, relevant und glaubwürdig sein. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Wer Hochpreis-Kunden anziehen will, muss nicht lauter werden, sondern klarer. Nicht härter verkaufen, sondern stärker führen. Nicht schöner reden, sondern verständlicher auftreten. Genau das macht diese Episode so wertvoll für alle, die ihr Business auf ein höheres Level bringen wollen. Shownotes und Episodendetails Was überzeugt Hochpreis-Kunden wirklich? Genau um diese Frage geht es in Episode 941 von TomsTalkTime. Und die Antwort ist für viele Unternehmer spannender, als sie zuerst denken. Denn oft glauben wir, dass Premium-Kunden vor allem mehr Informationen brauchen. Mehr Argumente. Mehr Beweise. Mehr Leistung. Natürlich ist Qualität wichtig. Aber Hochpreis-Kunden entscheiden selten nur auf Basis von Fakten. Sie achten stark auf Klarheit, Sicherheit und Wirkung. Tom zeigt in dieser Episode, warum genau diese Faktoren so entscheidend sind. Ein großer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Klarheit. Wer im Premium-Bereich verkaufen will, darf nicht verwirren. Er muss verständlich, präzise und sicher auftreten. Hochpreis-Kunden suchen keinen Anbieter, der alles ein bisschen macht. Sie suchen jemanden, der genau weiß, was er tut. Und genau das muss man spüren. Außerdem geht es um Deine Energie. Also um die Frage, wie Du wirkst, wenn Du sprichst, schreibst oder Dich in Gesprächen zeigst. Denn Menschen merken sehr schnell, ob jemand innerlich stabil ist. Oder ob jemand versucht, sich mit zu vielen Worten größer zu machen, als er sich selbst fühlt. Gerade Hochpreis-Kunden reagieren sensibel auf solche Signale. Ein weiterer wichtiger Punkt ist Unsicherheit. Tom erklärt, warum Unsicherheit oft nicht laut sichtbar ist, aber trotzdem sofort wirkt. Zu weiche Formulierungen, zu viele Erklärungen oder unnötige Rabatte senden schnell das Signal, dass etwas nicht stabil ist. Und genau das kostet Vertrauen. Wenn Du Hochpreis-Kunden anziehen willst, darfst Du lernen, klar und ruhig zu führen. Sehr spannend ist auch der Gedanke, dass Premium-Kunden nicht einfach Information kaufen. Information gibt es heute überall. Was sie wirklich suchen, ist Sicherheit. Sicherheit, dass Du ihr Problem verstanden hast. Sicherheit, dass Du einen Weg hast. Sicherheit, dass sie mit Dir eine gute Entscheidung treffen. Deshalb beginnt Verkauf im Hochpreis-Segment viel früher als beim Preis. Vertrauen entsteht schon beim ersten Eindruck. In Deiner Sprache. In Deiner Positionierung. In Deiner Konsistenz. In der Art, wie Du Fragen stellst und Orientierung gibst. Auch das macht diese Episode so wertvoll. Denn sie bleibt nicht bei Theorie stehen. Sie hilft Dir, Dein eigenes Auftreten neu zu bewerten. Du bekommst ein klares Gefühl dafür, was Hochpreis-Kunden wirklich überzeugt und warum klare Kommunikation oft stärker verkauft als perfekte Worte. Wenn Du also hochwertigere Kunden gewinnen, bessere Preise durchsetzen und mit mehr Souveränität auftreten willst, dann liefert Dir diese Folge wichtige Denkanstöße und direkt umsetzbare Impulse. Genau darum lohnt es sich, diese Episode nicht nur anzuhören, sondern auch ehrlich auf das eigene Business zu übertragen. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. 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