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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Telekom startet globales eSIM-Produkt T-Travel für internationale Reisende Die Deutsche Telekom startet mit T-Travel ein neues eSIM-Produkt für internationale Reisende. Über die digitale Plattform können Nutzerinnen und Nutzer mobile Datenpakete für mehr als 200 Destinationen buchen und direkt auf einem eSIM-fähigen Endgerät aktivieren – unabhängig davon, bei welchem Mobilfunkanbieter sie bisher Kunde sind. Die Nutzung erfolgt vollständig digital über eine eSIM-fähige Infrastruktur. Reisende wählen aus vier verschiedenen Paketen das passende Datenpaket für ihr Reiseziel aus und können es bereits vor Reiseantritt aktivieren. T-Travel startet mit den vier Paketfamilien Lite, Standard, Max und Unlimited. Die Laufzeit kann je Angebot zwischen einem und 30 Tagen gewählt werden; Datenvolumen und Preis richten sich nach Destination und Reisedauer. Reisende buchen und aktivieren Datenpakete digital Die Vorteile von T-Travel sind die einfache Aktivierung und Premium-Netzwerke in über 200 Destinationen – und das zu günstigen und transparenten Preisen ohne Vertragsbindung. So wird mobiles Internet im Ausland sorgenfrei. Die Telekom bietet ein weltweites Mobilfunknetz mit rund 600 internationalen Partnern und ist auch hier führend in 5G-Roaming. Reisende möchten meistens direkt nach der Landung online sein, ohne eine lokale SIM-Karte kaufen oder hohe Roamingkosten befürchten zu müssen. Genau dafür hat die Telekom T-Travel entwickelt. Ein besonderes Augenmerk wurde auf Einfachheit gelegt, damit die Kunden bei allen Themen rund um die Buchung und Nutzung unterstützt werden. Dafür steht unter www.t-travel.com ein Webportal oder alternativ die App „T-Travel“ zur Verfügung. Angebot in mehreren Sprachen Der Service startet in zahlreichen weltweit und in Europa verbreiteten Sprachen, darunter Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Kroatisch. Das Sprachangebot wird nach und nach erweitert. Komfortable Nutzung für Familien Nutzerinnen und Nutzer können mehrere eSIM-Datenpakete zentral verwalten, beispielsweise für Familienmitglieder oder Mitreisende. Ein rund um die Uhr verfügbarer Kundenservice unterstützt bei Fragen zur Nutzung des Angebots. Für Telekom-Mobilfunkkunden ändert sich durch T-Travel nichts an der Nutzung und Buchung ihrer bisherigen Roamingangebote. Sie können ihre Datenpässe oder Roamingoptionen weiterhin wie gewohnt über die bestehenden Telekom-Kanäle nutzen und buchen. T-Travel ergänzt das Portfolio als eigenständiges digitales Travel-eSIM-Angebot für zusätzliche Zielgruppen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Am 20. September ist der Internationale Tag der Kinderrechte. An der katholischen Grundschule St. Elisabeth in Kerpen-Blatzheim sind Kinderrechte das ganze Jahr über Thema, unter anderem im Kinderparlament. Rektorin Judith Beerbaum und die Kinder selbst erzählen von ihren Erfahrungen und Beschlüssen. Diesen Beitrag produzierte Katrin Henn für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Mehr Streit um Jobs: Arbeitsrechtsfälle bei großen Versicherern sind stark gestiegen und das Prozesskostenrisiko ist hoch Parallel zum Stellenabbau in vielen deutschen Unternehmen nehmen arbeitsrechtliche Konflikte bei großen Rechtsschutzversicherungen deutlich zu: Bei der Arag ist die Zahl der gemeldeten Arbeitsrechtsschutzfälle zwischen 2021 und 2025 um 63 Prozent gestiegen. Exklusive Zahlen, die Finanztip von Roland und der WGV vorliegen, bestätigen die Entwicklung: Roland registrierte 2025 gut 34 Prozent mehr Arbeitsrechtsschutzfälle als 2021. Besonders deutlich zeigt sich der Anstieg bei Streitigkeiten um Kündigungen. Eine aktuelle Finanztip-Berechnung zeigt: Ein Arbeitsrechtsstreit kann Beschäftigte mehrere Tausend Euro kosten. Der unabhängige Geldratgeber erklärt, für wen sich Arbeitsrechtsschutz lohnt – und warum ein Abschluss erst bei drohendem Jobverlust zu spät ist. Finanztip geht von einem Bruttomonatsgehalt von 5.000 Euro aus. Der Gesamtstreitwert in Höhe von 20.000 Euro setzt sich aus der Kündigungsschutzklage über drei Bruttomonatsgehälter, insgesamt 15.000 Euro und dem Zeugnis (ein Bruttomonatsgehalt gleich 5.000 Euro) zusammen. Die Gerichtskosten betragen 810 Euro, die Anwaltskosten liegen bei 2.618 Euro. Ohne außergerichtliche Vertretung liegt das eigene Prozesskostenrisiko bei 3.428 Euro, mit außergerichtlicher Vertretung bei 4.126 Euro. Auch wer gewinnt, zahlt den eigenen Anwalt Ein Streit mit dem Arbeitgeber birgt übrigens ein besonderes Kostenrisiko: „Vor dem Arbeitsgericht trägt in erster Instanz jede Seite ihre eigenen Anwaltskosten – unabhängig davon, wer gewinnt. Wer verliert, muss zusätzlich die Gerichtskosten bezahlen“, sagt man bei Finanztip. Eine Rechtsschutzversicherung ist daher besonders relevant für Beschäftigte, die viel zu verlieren haben, nur geringe Rücklagen besitzen oder voraussichtlich nur schwer einen vergleichbaren neuen Job finden würden. „Wichtig ist, den Schutz nicht erst abzuschließen, wenn sich ein Konflikt bereits abzeichnet“, so Finanztip. Nach der Kündigung bleiben nur drei Wochen In der Regel gilt bei der Versicherung eine Wartezeit von drei Monaten. Der Versicherer kann die Leistung ablehnen, wenn der Auslöser des Streits bereits vor Vertragsbeginn oder während der Wartezeit lag. Eine Kündigungsschutzklage muss in jedem Fall innerhalb von drei Wochen beim Arbeitsgericht eingereicht werden. Verstreicht die Frist, gilt die Kündigung in der Regel als wirksam. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Viele Autofahrer zahlen zu viel für Pannenschutz: Vergleich zeigt günstige Alternativen zum ADAC Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, muss für zuverlässige Pannenhilfe nicht zwingend Mitglied im ADAC sein. Ein aktueller Vergleich des unabhängigen Geldratgebers Finanztip zeigt: Mehrere Automobilclubs und Mobilitätsanbieter bieten vergleichbaren Schutz für die meisten Urlaubsreisen häufig günstiger an. Wer etwa statt eines weltweiten einen europaweiten Tarif wählt, kann bis zu 57 Euro pro Jahr sparen. Für Einzelpersonen empfiehlt Finanztip den Tarif mobil Premium von Mobil in Deutschland e. V. für 68 Euro im Jahr. Für Paare und Familien ist ACE Classic mit 82 Euro die günstigste Empfehlung, weil Partner und Kinder ohne Aufpreis mitversichert sind. Ebenfalls empfehlenswert ist der Mobilschutz EURO der BAVC-Bruderhilfe. Der Tarif kostet nur wenig mehr, bietet aber zusätzliche Leistungen – etwa einen Mietwagen bereits ab der eigenen Haustür statt erst ab 50 Kilometern Entfernung. Steigende ADAC-Beiträge als Anlass zum Tarifcheck Der Vergleich zeigt außerdem: Ein höherer Beitrag bedeutet nicht automatisch bessere Leistungen. So begrenzt der ADAC die Erstattung für Abschleppkosten auf 300 Euro, wenn ein Partnerunternehmen eingesetzt wird. Die von Finanztip empfohlenen Tarife übernehmen organisierte Pannenhilfe und Abschleppen dagegen unbegrenzt. Je nach Leistung kostet eine ADAC-Mitgliedschaft jährlich bis zu 139 Euro pro Person – ab 2027 steigen die Preise auf bis zu 174 Euro. Ein Tarifcheck lohnt sich gerade jetzt: „Die Beitragserhöhung ist ein guter Anlass, den eigenen Pannenschutz zu vergleichen – oft gibt es günstigere Alternativen mit vergleichbaren Leistungen“, sagt man bei Finanztip. Den passenden Tarif finden Verbraucherinnen und Verbraucher schnell und einfach in einer übersichtlichen Vergleichstabelle. Den Pannenschutz sollte man rechtzeitig abschließen. Die Finanztip-Redaktion hat 16 Tarife von acht Automobilclubs und Mobilitätsanbietern anhand einheitlicher Mindestkriterien untersucht. 12 Tarife erfüllten alle Mindestanforderungen. Voraussetzung für eine Empfehlung waren unter anderem eine unbegrenzte Kostenübernahme für organisierte Pannenhilfe und Abschleppen sowie ausreichend hohe Leistungen für Hotelübernachtungen, Mietwagen und Taxifahrten nach einem Fahrzeugausfall. Autofahrer sollten sich nicht darauf verlassen, bei einer Panne direkt vor Ort Mitglied in einem Automobilclub zu werden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Das Lemabri und die EPG in Boppard – eine Erfolgsgeschichte Vor einiger Zeit haben wir uns mit der Sternegastronomie beschäftigt und erstmals über das „Lemabri“ berichtet! Uns war nämlich aufgefallen, dass zwei frühere Sterneköche, Sarah Henke und Christian Eckhard, ihre Sternelokale in Andernach aufgegeben haben und in Boppard-Buchholz im Lemabri kochen. Sarah Henke hat uns erzählt, wie es dazu kam. Auslöser war die Geburt Ihres Sohnes 2021. Sarah Henke: Wir haben ja jahrelang in der Sternegastronomie gearbeitet, ich glaube über 18 Jahre, und als dann 2021 unser Sohn zur Welt gekommen, macht man sich natürlich Gedanken, wie organisieren wir uns jetzt neu und wir hatten dann glücklicherweise eigentlich von zwei Seiten das Angebot erhalten. Im ersten Schritt dieses nur - da gibt ein großes Unternehmen vierzig Kilometer von Euch entfernt, die möchten eine Mitarbeiterkantine eröffnen. An dieser Stelle kann man gut nachvollziehen, was sich das Ehepaar Henke – Eckhard gefragt hat. Sarah Henke: Hmm, Mitarbeiterkantine? Ob das zwei ehemalige Sterneköche machen möchten, sei dahingestellt. Dann kam das Angebot nochmal auf uns zu und dann haben wir gesagt – ok, wie hören uns das mal an, wir schauen uns das mal an und dann sind wir nach Boppard-Buchholz ins Industriegebiet gefahren … … was sich als gute Entscheidung herausstellte. Denn bei dem Unternehmen handelt es sich um die Ehrhardt Partner Group (EPG), einen der größten internationalen Software-Dienstleister und führenden Anbieter von softwarebasierten Logistiklösungen mit mehr als 1000 Beschäftigten und weltweit rund 1600 Kunden. Und es ging auch nicht um eine simple Betriebskantine. Sarah Henke: Sarah Henke: Es ist ein wunderschönes Restaurant geworden mit 120 Sitzplätzen, die Mitarbeiter müssen natürlich auch mittags hier ihren Platz finden, es ist einfach von der Inneneinrichtung, vom Innendesign, wirklich ein sehr, sehr schönes Restaurant. Jetzt hat natürlich der Mitarbeiter der EPG die Möglichkeit, mittags hier bei uns zu essen, oder auch das Essen abzuholen, genauso können aber auch externe Gäste mittags zu uns kommen und das wird auf jeden Fall auch sehr gut angenommen. So gut, dass es sich lohnt, vorsichtshalber zu reservieren. Natürlich werden hier regelmäßig auch die Gäste der EPG bewirtet. Und auch die weitere Entwicklung dürfte den ehemaligen Sterneköchen gut gefallen. Denn unmittelbar neben dem „Lemabri“ plant die EPG ein Hotel mit 65 Zimmern und Business-Standard, die Eröffnung soll 2027 sein – passend zum vierzigjährigen Firmenjubiläum! Klingt nach einer Win-Win-Situation. Für die Mitarbeiter, die künftigen Hotelgäste und für Sarah Henke und Christian Eckhard. Denn so viel dürfte klar sein. Bei der Qualität des Essens dürften die meisten Gäste wiederkommen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Es ist sicherlich keine üble Nachrede zu behaupten, dass bis vor drei Jahren kaum jemand Dietzhölztal-Ewersbach kannte, zumindest nicht in der Automobilszene. Wirtschaftsfachleute hingegen kannten den Ort als Wohnort von Prof. Dr. Friedhelm Loh, dem Eigentümer der Friedhelm Loh Group, zu der unter anderem Rittal gehört. Mit der Gründung des Nationalen Automuseums The Loh Collection wurde der Ort dann zur Pilgerstätte von Tausenden von Automobilfans. Und: Der Besuch lohnt sich! Darum geht es diesmal!Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Nationale Automuseum The Loh Collection: Seit der Eröffnung am 23. Juli 2023 hat sich die mehrfach prämierte Sammlung im mittelhessischen Dietzhölztal-Ewersbach als feste Größe der internationalen Automobil- und Klassikerszene etabliert. Mehr als 275.000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt haben die Ausstellung seitdem erlebt. Zur Verbesserung der Infrastruktur vor Ort entsteht derzeit auf dem Museumsgelände ein Hotel mit 60 Betten. Faszination auf Rädern: 140 Jahre AutomobilgeschichteHerzstück des Museums ist die Dauerausstellung. Sie umfasst rund 130 sorgfältig ausgewählte Fahrzeuge aus 140 Jahren Automobilgeschichte – von frühen Pionierautomobilen über Design-Ikonen, Prototypen und Einzelstücke bis zu Rennwagen von internationalem Rang. Zu den Highlights zählen unter anderem Michael Schumachers letzter Weltmeister-Ferrari, der Lincoln Continental von US-Präsident John F. Kennedy und das nur einmal gebaute Rekordfahrzeug Maybach Exelero.Rallye-Legenden: Zeitreise auf Asphalt, Schotter und Schnee Neben der Dauerausstellung prägen hochkarätige Sonderausstellungen das Profil des Museums. Nach „100 Jahre 24h Le Mans – der Mythos, die Helden, die Autos“, „Ferrari – Meisterstücke für Rennstrecke und Straße“ und „Grand Prix – Ikonen der Königsklasse“ steht aktuell der Rallyesport im Mittelpunkt. Das Chassis #1 des exklusiven Hochleistungsfahrzeugs überbrachte Hans Werner Aufrecht, Gründer von AMG und HWA, persönlich dem Nationalen Automuseum (v.l.nr. Hans Werner Aufrecht, Martin Marx, CEO HWA, Simon-Markus Loh, Prof. Friedhelm Loh HWA EVO: moderner Meilenstein trifft MotorsportgeschichteEin besonderer Akzent im Jubiläumsjahr ist der HWA EVO. Das Chassis #1 des exklusiven Hochleistungsfahrzeugs überbrachte Hans Werner Aufrecht, Gründer von AMG und HWA, persönlich dem Nationalen Automuseum. Aus diesem Anlass zeigt das Museum seit dem 22. Juli 2026 im Rahmen einer Sonderausstellung auf dem „Marktplatz“ ein außergewöhnliches Ensemble, das die Entwicklungslinie vom historischen Homologationsmodell über den DTM-Rennsport bis zur modernen Neuinterpretation nachzeichnet. Im Mittelpunkt steht der HWA EVO, der formal und ideell an den Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II anknüpft. Im Nationalen Automuseum trifft der Neuzugang auf zwei Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II mit den Chassis-Nummern 1 und 500. Alle Fotos: © Nationales Automuseum The Loh Collection Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: vilocar startet durch in Deutschland: Elektrofahrzeuge nach dem Prinzip des Dienstrad-Leasings Was beim Fahrrad mittlerweile gang und gäbe ist, müsste doch auch beim Auto funktionieren, dachte man sich bei vilocar, einer Marke der Vilonda GmbH. Denn mittlerweile hat sich das Prinzip des Dienstrad-Leasings etabliert. Bei Vilocar überträgt man dieses Prinzip vom Fahrrad auf das Auto. Vilocar bietet Beschäftigten in dem Fall die Möglichkeit, ein Elektrofahrzeug über den Arbeitgeber zu leasen und die monatliche Leasingrate im Rahmen einer Gehaltsumwandlung aus dem Bruttogehalt zu finanzieren. Das Modell dieses Autoleasings orientiert sich am Prinzip des etablierten Dienstrad-Leasing. Die Nutzerinnen und Nutzer können zwischen rund 100 Fahrzeugen von 30 Marken wählen. Das Angebot reicht von familiengerechten Elektrofahrzeugen bis hin zu sportlichen Elektro-Modellen. Sevilay Gökkaya, CEO und Managing Director von vilocar Full Service – Lieferung bis zur Haustür Im monatlichen Paket sind alle Leistungen rund um das Fahrzeug enthalten. Dazu zählen Versicherungsschutz, Wartung und Verschleiß, Zulassung sowie die Lieferung des Fahrzeuges bis zur Haustür. Darüber hinaus ist die Nutzung des Fahrzeuges durch Dritte – auch Fahranfänger – möglich. Die Mitarbeitenden erhalten einen einfachen und risikoarmen Zugang zu elektrischer Mobilität. Mitarbeitende erzielen Preisvorteile von bis zu 60% gegenüber Privat-Leasing. Dies ist abhängig von der persönlichen Einkommens- und Steuersituation, der Leasingrate und dem Fahrzeugmodell, Laufzeit und Kilometerleistung. Der individuelle Nettoaufwand wird auf der Plattform transparent dargestellt. Für die Nutzung des Fahrzeuges fallen lediglich die individuellen Ladekosten an, sofern diese nicht vom Arbeitgeber übernommen werden. Kostenneutral, geringer Aufwand und abgesichert auch für den Arbeitgeber vilocar bietet mit dem Angebot den Unternehmen eine flexible Alternative zu klassischen Mobilitätsangeboten und ein interessantes Instrument zur Mitarbeiterbindung und Motivation. Darüber hinaus wird die Erreichung der ESG-Ziele und der Eintritt in die CO2-neutrale Mobilität unterstützt. Die Fahrzeugauswahl, Antragstellung und weitere Schritte werden vollständig digital über die Webseite abgebildet. Dadurch erhalten Mitarbeitende und Arbeitgeber einen transparenten Prozess von der Auswahl des Fahrzeuges bis zur Vertragsverwaltung. Die Vertragslaufzeit beträgt in der Regel 48 Monate. Die Laufleistung kann frei vereinbart werden. Mit vilosafe schützt vilocar Arbeitgeber und Mitarbeitende vor finanziellen Risiken, wenn sich die berufliche oder persönliche Situation während der Vertragslaufzeit ändert. Etwa beim Ausscheiden aus dem Unternehmen, Elternzeit oder längerer Krankheit. Alle Fotos/Grafiken: vilocar Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Der Schöpfungsgarten der Pfarreiengemeinschaft Erftstadt-Ville liegt direkt an der St.-Barbara-Kirche und wurde im Juni 2026 feierlich eingeweiht. Als Gemeinschaftsprojekt für Artenvielfalt, Begegnung und Schöpfungsverantwortung lädt er zu Meditation, Yoga, Qi Gong, gemeinsamen Gartenaktionen und Gottesdiensten ein – die blauen Bänke bieten Raum zum Verweilen und Austausch. Diesen Beitrag produzierte Martin Mölder für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Einbauküche dem Vormieter abkaufen: Was gilt? Endlich ist die passende Wohnung gefunden - doch der Vormieter möchte eine stolze Summe für die Einbauküche. Wohnungssuchende sollten dann genau prüfen, was sie übernehmen und ob der verlangte Preis angemessen ist, rät das Infocenter der R+V Versicherung. Ein Mieter darf Einrichtungsgegenstände aus seinem Besitz natürlich an den Nachmieter verkaufen. "Diese 'Ablösezahlung' ist grundsätzlich zulässig. Die beiden Parteien schließen damit einen normalen Kaufvertrag", sagt man bei der R+V Versicherung. Verpflichtet ist der Nachmieter dazu jedoch nicht - etwa wenn er bereits eine eigene Küche besitzt. Eine vereinbarte Ablöse wird zudem meist nur fällig, wenn der Mietvertrag tatsächlich zustande kommt. Nicht alles darf abgelöst werden Bei fest mit der Wohnung verbundenen Einbauten gelten andere Regeln. "Wer etwa einen Bodenbelag verlegt oder ein WC eingebaut hat, kann dafür vom Nachmieter in der Regel keine Ablöse verlangen", so die R+V. Im Gegenteil: Ob solche Einbauten in der Wohnung bleiben dürfen, muss der Vormieter mit dem Vermieter klären. Dieser kann auch verlangen, dass die Einbauten vor dem Auszug entfernt werden. Haben sich Vormieter und Nachmieter auf eine Übernahme verständigt, können sie den Kaufpreis aushandeln. Dabei gibt es jedoch Grenzen. "Die Ablösezahlung darf den Zeitwert der Möbel nicht um mehr als 50 Prozent übersteigen", sagt man bei der R+V. Ist eine gebrauchte Küche zum Zeitpunkt des Verkaufs beispielsweise noch 2.000 Euro wert, darf der Kaufpreis demnach höchstens 3.000 Euro betragen. Hat der Nachmieter einen deutlich überhöhten Preis bezahlt, kann er den zu viel gezahlten Betrag zurückfordern. Andere Regeln für Abstandszahlungen Etwas anderes sind Abstandszahlungen. Dabei verlangt der Vormieter Geld allein dafür, dass er die Wohnung früher räumt oder auf sein Mietrecht verzichtet. "Eine solche Vereinbarung ist unwirksam", sagt man. Erlaubt ist hingegen, dass der neue Mieter nachweislich entstandene Umzugskosten des Vormieters übernimmt. Weitere Tipps des R+V-Infocenters: · Eine Ablösevereinbarung muss nicht zwingend schriftlich sein. Trotzdem ist es sinnvoll, den Zustand der übernommenen Möbel sowie den Kaufpreis schriftlich festzuhalten. · Den Kaufpreis erst bezahlen, wenn der Mietvertrag tatsächlich zustande kommt. · Wirkt der verlangte Preis überhöht, sollten Nachmieter den Zeitwert der Möbel prüfen und sich Anschaffungsbelege oder Rechnungen zeigen lassen. · Soll der Vormieter früher ausziehen, ist ein Mietaufhebungsvertrag mit dem Vermieter der richtige Weg - nicht eine unzulässige Abstandszahlung. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Dass Automobile und Emotionen bei den meisten von uns zusammengehören, ist keine Neuigkeit. Zwar gibt es wirklich Käufer, die das alles völlig nüchtern sehen und bei denen im Zweifelsfall tatsächlich ein Euro mehr oder weniger beim Kaufpreis ausschlaggebend ist, das dürfte aber eher die Ausnahme, als die Regel sein. Wer sich für ein Fahrzeug von CUPRA interessiert, für den überwiegen die Emotionen bestimmt, was aber keineswegs heißt, dass man unnötig Geld ausgeben müsste, wie das Beispiel des neuen CUPRA Raval Plus beweist. Darum geht es diesmal!CUPRA erweitert die Modellpalette seines vollelektrischen Raval um die neue Plus-Variante. Sie ist beim Preis, bei der Leistung und bei der Reichweite jetzt die Einstiegsversion der Baureihe. Auf Basis der neuesten MEB+-Plattform des Volkswagen Konzerns und für eine neue fortschrittliche Generation entwickelt, die den Nervenkitzel sucht, verbindet der CUPRA Raval den dynamischen Charakter und die aerodynamische Agilität eines Kompaktwagens mit dem Platzangebot und der Vielseitigkeit deutlich größerer Fahrzeuge.Der CUPRA Raval wurde nicht nur in Barcelona entworfen, er wurde auch dort entwickelt und wird dort produziert. Zudem ist er ist nach einem der bekanntesten Stadtviertel der katalanischen Metropole benannt, so schließt sich der Kreis. Er ist weder ein Kompaktwagen, der versucht sportlich zu sein, noch ein Performance-Fahrzeug, das nach Alltagstauglichkeit strebt, sondern beides in einem – und das ohne Kompromisse.CUPRA positioniert den Raval definitiv für den Stadtverkehr, das erkennt man leicht beim Blick auf seine Eckdaten. Der CUPRA Raval Plus kombiniert die Kraft eines 99 kW (135 PS) starken Elektromotors mit einer komplett neuen Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP), er erreicht so eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Geladen wird mit bis zu 11 kW (AC) oder bis zu 88 kW (DC). An einer Schnellladestation beträgt die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent rund 23 Minuten – das ist genug Zeit für eine kurze Kaffeepause. Die Fokussierung auf die Stadt bedeutet aber keinesfalls, dass man bei der Ausstattung Abstriche machen muss, das zeigt der Blick auf die Serienausstattung. Natürlich hat er eine Climatronic an Bord, ebenso wichtige Features wie die automatische Distanzregelung, den Spurwechselassistenten „Side Assist“ inklusive Totwinkelassistent und den Ausparkassistenten. Auch auf Keyless Go muss man nicht verzichten. Da ist der Preis von 29.850, -- Euro definitiv angemessen. Natürlich kann man auch bei der Basisversion das eine oder andere Extra ordern. Falls Ihnen der Raval als solcher gut gefällt, Ihnen aber der Sinn nach mehr Leistung oder mehr Reichweite steht, dann seien Sie unbesorgt. Cupra bietet den Raval auch als Endurance mit 155/kW/211 PS für 34.790, -- Euro und als VZ mit 166kW/226 PS für 39.990, -- Euro an. Dann kommen Sie sogar gut 440 Kilometer weit! Alle Fotos: © Seat/CUPRA Deutschland Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Gekündigt vom eigenen Versicherer: Warum jetzt schnelles Handeln zählt Die meisten wissen: Eine Versicherung kann man natürlich selbst kündigen. Weniger bekannt ist, dass nach einem regulierten Schadenfall auch der Versicherer den Vertrag beenden kann. Das gilt in vielen Sparten – von der Hausrat- und Haftpflicht- bis zur Kfz-Versicherung. „Eine Kündigung des Versicherers sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen, sondern zum Anlass, rasch selbst aktiv zu werden“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Denn andere Anbieter werten eine Kündigung häufig als Zeichen für ein erhöhtes Risiko. Sie halten sich mit neuen Angeboten zurück oder gewähren nur noch stark eingeschränkte Leistungen. Im schlimmsten Fall findet sich gar kein neuer Versicherer. „Eine Kündigung muss jedoch nicht immer das Ende des Vertrags bedeuten. In manchen Fällen sind Versicherer bereit, einen bestehenden Vertrag fortzuführen, wenn bestimmte Anpassungen vorgenommen werden“, so der BdV. Mithilfe einer Vertragssanierung lässt sich zum Beispiel eine Selbstbeteiligung einführen oder eine bereits vereinbarte Selbstbeteiligung für eine gewisse Zeit erhöhen. Auch der Ausschluss einzelner Leistungen kann im Einzelfall eine Lösung sein – sofern der übrige Schutz bestehen bleibt und das ausgeschlossene Risiko tragbar ist. Notfalls lässt sich auf den Schutz für ein mitversichertes Fahrrad in der Hausratversicherung verzichten. Ganz anders liegt der Fall, wenn ein Versicherer anbietet, künftig Leitungswasserschäden aus der Wohngebäudeversicherung auszuklammern. Ein solches Angebot sollten Versicherte ausschlagen. Bleibt der Versicherer hart und ist zu keiner Anpassung bereit, führt oft ein anderer Weg zum Ziel: die sogenannte Kündigungsumkehr. Der Gedanke dahinter ist, dem Versicherer zuvorzukommen. Die versicherte Person kündigt selbst, noch ehe die Kündigung des Versicherers greift. Wer als Kündigender auftritt statt als Gekündigter, hat in der Regel bessere Karten bei der Suche nach dem nächsten Anbieter. Ob das gelingt, hängt allerdings von der Art der Kündigung ab. Bei einer ordentlichen Kündigung durch den Versicherer sind Versicherte auf das Entgegenkommen ihres Versicherers angewiesen und sollten aktiv das Gespräch suchen. Günstiger liegt der Fall bei einer außerordentlichen Kündigung, etwa infolge eines Schadenfalls: „Dann können Versicherte selbst kündigen und den Zeitpunkt so wählen, dass ihre Kündigung vor der des Versicherers wirksam wird. Denn bei wechselseitigen Kündigungen gilt stets die, die zuerst wirksam wird. Wer anschließend einen neuen Vertrag abschließen möchte, sollte frühere Schäden oder Kündigungen korrekt im Antrag angebe. Falsche Angaben können später den gesamten Versicherungsschutz gefährden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
© AvD-Röhrl-Klassik176 Porsche, 45 Jahre Modellgeschichte und ein Weltmeister als Wegbegleiter: Die fünfte AvD-Röhrl-Klassik verspricht ein rollendes Fest für alle, die automobile Leidenschaft nicht nur sehen, sondern fühlen wollen. Gemeinsam mit ihrem Idol Walter Röhrl geht es auf eine rund 750 Kilometer lange Reise durch die schönsten Landschaften von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.© AvD-Röhrl-Klassik Darum geht es diesmal!Wenn vom 2. bis 5. September 2026 die fünfte AvD-Röhrl-Klassik in Schmallenberg startet, wird Automobilgeschichte lebendig. 176 historische Porsche machen sich gemeinsam mit ihrem Idol Walter Röhrl auf eine rund 750 Kilometer lange Reise durch die schönsten Landschaften von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Das Rekordteilnehmerfeld erlebt an zweieinhalb Fahrtagen eine einzigartige Mischung aus Fahrspaß, sportlicher Herausforderung und emotionalen Momenten. © AvD-Röhrl-KlassikDie AvD-Röhrl-Klassik ist eine Hommage an die klassischen Porsche. Zugelassen sind Modelle bis Baujahr 1998. Die Spannbreite ist dabei beeindruckend: vom Porsche 356 „Knickscheibe“ aus dem Jahr 1953 bis zu mehreren Porsche 993 aus dem Jahr 1998. Dazwischen liegen 45 Jahre Porsche-Geschichte. Mit 78 Fahrzeugen stellt der Porsche 911 mit deutlichem Abstand das größte Kontingent im Starterfeld.© AvD-Röhrl-Klassik Mitten unter den Teilnehmern wird auch der Schirmherr und zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl am Start sein. Statt Rallye-Overall trägt er Schiebermütze und Polohemd, doch seine Leidenschaft für Porsche und den sportlichen Wettbewerb ist ungebrochen. Dabei ist die AvD-Röhrl-Klassik keine Rallye im klassischen Sinne, sondern eine Orientierungsfahrt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen, bei denen vorgegebene Strecken in einer bestimmten Zeit zu absolvieren sind. Das Ganze findet im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt. © AvD-Röhrl-KlassikDrei Tage, sechs EtappenAm Donnerstag, dem 3. September, führt die 190 Kilometer lange Auftaktetappe „Drei-Seen-Platte“ tief hinein ins Sauerland. Sorpe-, Möhne- und weitere Stauseen, historische Fachwerkorte und anspruchsvolle Prüfungen sorgen für reichlich Abwechslung. Am Freitag geht es zunächst südwärts ins Gladenbacher Bergland. 133 Kilometer, neue Strecken und vier Prüfungen führen unter anderem durch Bad Laasphe und vorbei an der Wisent-Wildnis bei Bad Berleburg. Zum Finale führt die 145 Kilometer lange Etappe „Wüste und Wasser“ durch das Lennetal, vorbei an den Sauerland-Pyramiden und über die Hohe Bracht. Entlang von Bigge- und Listertalsperre geht es sogar aufs Wasser, wenn auf dem Schiff „Westfalen“ eine außergewöhnliche Mittagspause wartet.Fotos: © Siehe Copyrightvermerk bei dem jeweiligen Foto Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Kartenzahlung im Handel fest verankert - girocard verzeichnet Höchstwerte bei Terminals Ich persönlich bin ein großer Fan der Kartenzahlung, sei es mit Kreditkarte, oder mit girocard. Mir ist es ein Grauen, wenn vor mir an einer Kasse der Kunde anfängt, nach Kleingeld zu suchen, um seine Einkäufe zu bezahlen. In gefühlt acht von zehn Fällen reicht das Klimpergeld nicht aus und am Ende wird doch ein großer Schein gezückt. Das kostet Zeit ohne Ende und ich habe das Vergnügen fast immer dann, wenn ich grade Tiefkühlware kaufe, die zügig wieder in den Tiefkühlschrank gehört. Daher hat mir die folgende Meldung der EURO Kartensysteme GmbH ausgesprochen gut gefallen. Denn im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete die girocard ein neues Akzeptanzhoch: 1.397.000 Terminals stehen Verbraucherinnen und Verbrauchern zum Bezahlen zur Verfügung. Somit steigt die Anzahl der Bezahlpunkte im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent (1. Halbjahr 2025: 1.257.000). Wie häufig die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen an der Ladenkasse gezückt wird, zeigen die Transaktionszahlen: Im ersten Halbjahr 2026 hieß es dort rund 4,21 Milliarden Mal "Mit girocard, bitte!" - ein Plus von 4,0 Prozent (1. Halbjahr 2025: 4,04 Milliarden). Der damit erzielte Umsatz erhöht sich um 0,8 Prozent auf 151,9 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2025: 150,7 Milliarden Euro). Alltagsbegleiter auch für kleine Beträge Kundinnen und Kunden nutzen ihre girocard auch bei niedrigen Bezahlbeträgen gerne: Im ersten Halbjahr liegt der Durchschnittsbon nur noch bei 36,12 Euro (1. Halbjahr 2025: 37,28 Euro). Ich zahle selbst bei Minimalbeträgen gerne mit der Karte, selbst wenn diese unter fünf Euro liegen. Ob mit der Karte, dem Smartphone oder der Smartwatch: Kontaktlose Zahlungen sind im Juni mit rund 92 Prozent aller Transaktionen längst der Standard beim Bezahlen (Juni 2025: 88 Prozent). Nahezu alle Terminals bieten diese bequeme Möglichkeit inzwischen an. girocard-Akzeptanz auf Wachstumskurs Im ersten Halbjahr 2026 erhöhte sich die Zahl der aktiven Terminals mit girocard-Akzeptanz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die genannten 11,1 Prozent, nachdem das Wachstum von 2024 auf 2025 noch bei 6,2 Prozent lag. somit hat diese Entwicklung deutlich an Tempo gewonnen. Dies liegt auch am wachsenden Interesse von internationalen Anbietern, die auf Nachfrage des hiesigen Handels sowie dessen Kundschaft reagieren und die girocard in ihr Portfolio integrieren. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Das Netzwerk Löwenzahn e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Hürth, der Menschen im Vorruhestand und Ruhestand miteinander verbindet. Seit 1999 bietet das Netzwerk zahlreiche Möglichkeiten für Begegnung, Bildung und gemeinsame Freizeitgestaltung. Dazu gehören unter anderem Wanderungen, Radtouren, Spiele, Gesprächskreise, Ausflüge sowie Computer- und Smartphone-Kurse. Ziel des Vereins ist es, auch im Ruhestand aktiv zu bleiben, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Interessen und Aktivitäten zu teilen. Auch Nichtmitglieder können an vielen Angeboten teilnehmen. Das Foto zeigt den Vereinssitz in der Rosellstraße in Hürth. Diesen Beitrag produzierte Jan Sting für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Die meistgefragten Campingplätze 2026: Deutsche Camper bevorzugen verstärkt heimische Campingplätze Camping- und Ferienpark Wulfener Hals auf Fehmarn bleibt der Lieblings- Campingplatz der Deutschen Foto: PiNCAMP/Wulfener Hals PiNCAMP powered by ADAC Camping bleibt eine der beliebtesten Urlaubsformen der Deutschen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach besonders attraktiven Campingplätzen. Das zeigt das aktuelle Ranking "PiNCAMP Most Wanted 2026", das auf den Seitenaufrufen deutscher Nutzer auf PiNCAMP basiert. Demnach stehen heimische Campingplätze bei deutschen Campern weiterhin besonders hoch im Kurs. 39 der 100 meistgefragten Campingplätze liegen in Deutschland - neun mehr als im Vorjahr. Dahinter folgen Italien mit 25 und Kroatien mit 23 Campingplätzen. Innerhalb Deutschlands stellt Schleswig-Holstein mit zehn Campingplätzen die meisten Top-100-Platzierungen. Drei davon schaffen es sogar unter die ersten zehn. Dahinter folgen Bayern mit neun sowie Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils sechs Campingplätzen. "Deutschland bietet eine außergewöhnliche Bandbreite an Urlaubsregionen und Camping-Konzepten. Gerade diese Vielfalt macht deutsche Campingplätze so attraktiv", sagt man bei PiNCAMP. Der Camping- und Ferienpark Wulfener Hals auf Fehmarn behauptet erneut die Spitzenposition. Auf Rang zwei folgt Rosenfelder Strand Ostsee Camping in Schleswig-Holstein. Der Campingplatz war im Vorjahr noch nicht unter den Top 100 vertreten und ist damit der höchstplatzierte Neueinsteiger im aktuellen Ranking. Rang drei belegt das Vela Blu Camping Village in Italien, das sich gegenüber dem Vorjahr um neun Plätze verbessert. Hohe Nachfrage ist nicht nur eine Frage der Größe Die hohe Nachfrage ist nicht nur eine Frage der Größe. Die Top 100 der meistgefragten Campingplätze deutscher Camper zeigen die Vielfalt des Campingtourismus. Durchschnittlich verfügen die Plätze über 422 Standplätze und 195 Mietunterkünfte. 73 Prozent der Platzierten tragen 4,5 oder 5 ADAC-Sterne. Dennoch macht das Ranking deutlich: Weder Größe noch eine hohe ADAC-Klassifikation allein erklären die Nachfrage. Zu den meistgefragten Campingplätzen deutscher Camper gehören einige der größten Campingresorts Europas - etwa Valamar Camping Lanterna in Kroatien mit mehr als 3.200 Standplätzen und Mietunterkünften sowie Marina di Venezia Camping Village und Union Lido Mare in Italien mit über 3.000 beziehungsweise rund 2.700 Standplätzen und Mietunterkünften. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Berufsunfähigkeit: fünf wichtige Fakten zur Absicherung Mit dem Start der Ausbildung oder des Studiums beginnt für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Doch unabhängig davon, ob der Berufseinstieg gerade bevorsteht oder bereits Berufserfahrung vorhanden ist: Die eigene Arbeitskraft zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für finanzielle Sicherheit. Wer seinen Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausüben kann, muss häufig auch mit Einkommenseinbußen rechnen, sagt man bei der LVM-Versicherung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU) federt eben dieses Risiko ab. Sie greift in Form einer monatlichen Rente, wenn die berufliche Tätigkeit dauerhaft eingeschränkt oder nicht mehr möglich ist. Worauf es bei dieser Absicherung ankommt, erklären diese fünf wichtigen Fakten. Fakt 1: Wer früh abschließt, zahlt oft weniger Je jünger eine Person beim Vertragsabschluss ist, desto günstiger fallen die Beiträge häufig aus. Diese Konditionen gelten in der Regel für die gesamte Laufzeit des Vertrags. Wer sich früh um seine Absicherung kümmert, kann daher oft langfristig von niedrigeren Beiträgen profitieren. Fakt 2: Wer früh abschließt, hat bessere Chancen auf umfassenden Schutz Neben dem Alter spielt auch der Gesundheitszustand beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung eine wichtige Rolle. Versicherer prüfen vor Vertragsabschluss verschiedene Gesundheitsangaben, um das individuelle Risiko einzuschätzen. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass bereits gesundheitliche Beschwerden oder Vorerkrankungen vorliegen, die sich auf die Versicherbarkeit oder die Vertragsbedingungen auswirken können. Fakt 3: Ehrliche Gesundheitsangaben zahlen sich aus Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, sollte Gesundheitsfragen sorgfältig und vollständig beantworten. Denn unvollständige oder fehlerhafte Angaben können später zu Problemen bei der Leistungsprüfung führen. Fakt 4: Psychische Erkrankungen an erster Stelle Viele Menschen verbinden Berufsunfähigkeit vor allem mit schweren Unfällen. Tatsächlich sind jedoch psychische Erkrankungen die häufigste Ursache. Im Jahr 2026 gingen rund 32 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit auf psychische Leiden und Erkrankungen des Nervensystems zurück. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Burn-out oder Angststörungen. Fakt 5: Ein guter Vertrag schützt den ausgeübten Beruf Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kommt es nicht nur auf die Höhe der versicherten Rente an. Ebenso wichtig sind die Vertragsbedingungen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten insbesondere auf den sogenannten "abstrakten Verweisungsverzicht" achten: Dieser stellt sicher, dass die Versicherung die versicherte Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann, den sie theoretisch noch ausüben könnte. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Wenn man die Medien verfolgt, liest und hört man immer wieder, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren tot seien und die Zukunft würde den reinen Elektrofahrzeugen gehören! Da wundert man sich als Motorjournalist schon etwas, denn der eine oder andere Automobilhersteller scheint das anders zu sehen. So bietet Opel den neuen Opel Astra zwar batterie-elektrisch an, aber auch als Plug-in-Hybrid, Benzin-Hybrid und als effizienten Diesel. Wie sagt man so schön? Totgesagte leben länger! Darum geht es diesmal!Er ist aus der Automobillandschaft – nicht nur bei uns in Deutschland – nicht mehr wegzudenken. Der Opel Astra gehört zum automobilen C-Segment, das seit mittlerweile 90 Jahren eine wichtige Säule des Opel-Portfolios ist und das 1936 mit dem Kadett begann. Sein Nachfolger – der Opel Astra – wird aktuell in Rüsselsheim entworfen, entwickelt und gebaut. Es gibt ihn derzeit in vier verschiedenen Antriebsarten: Als Diesel, Benzin-Hybrid, Plug-in Hybrid und vollelektrisch. Da ich persönlich ein Freund von Plug-in-Hybriden bin, was mir im Zweifelsfall die Suche nach einer Ladesäule erspart, habe ich mich für den Test des Opel Astra Sports Tourer als Plug-in-Hybrid entschieden. Power und Drive! Plug-in-Hybride werden zu Recht als „Das Beste aus zwei Welten“ bezeichnet. Wer nicht grade vergisst, den Benzintank zu befüllen, dem kann es egal sein, wenn der Strom ausgeht. Andererseits hat man aber – bei geladener Batterie - keine Probleme mit Bereichen, in denen Verbrenner verboten sind. Denn der aktuelle Astra-Plug-in-Hybrid schafft rein elektrisch bis zu 84 Kilometer gemäß WLTP- Messung. Innerorts - im EAER-City-Zyklus gemessen - sind sogar bis zu 101 Kilometer (WLTP) vollelektrisch drin. Die Systemleistung von 144 kW (196 PS) und bis zu 360 Newtonmeter Drehmoment stellen die aktuelle Leistungsspitze im Astra-Antriebsportfolio dar. Dazu gibt es ein vorbildliches Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor mit dem neuen, elektrifizierten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Der 1,6‑Liter-Vierzylinder leistet 110 kW (150 PS). Der E‑Motor steuert bis zu 92 kW (125 PS) bei. Der Spurt auf Tempo 100 ist nach 7,7 Sekunden erledigt, die Top-Speed ist bei 225 km/h erreicht, rein elektrisch sind es maximal 135 km/h. Die Kosten!Die Preise des Astra Sportstourer beginnen bei 33.390,00 Euro mit dem 107 kW (145 PS) starken Benziner mit 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe (eDCT) als Edition und reichen bis 46.630,00 Euro, dafür bekommt man den Plug-In-Hybrid mit 144 kW (196 PS), natürlich mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (eDCT) und der Ausstattung Ultimate. Unter immerhin einem Dutzend Varianten sollte nun wirklich jeder Kunde das Richtige finden! Alle Fotos: © Opel Automobile GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Gaspreise erreichen neues Hoch – Grundversorgung wird für Haushalte zur Kostenfalle Die Gaspreise für Neukundinnen und Neukunden sind auf den höchsten Stand seit fast dreieinhalb Jahren gestiegen. Die günstigsten von Finanztip empfohlenen Gastarife mit zwölf Monaten Preisgarantie kosten aktuell im Schnitt 11,56 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Im Februar 2026, vor Beginn des Iran-Kriegs, lag der Gaspreis noch bei rund 9,4 ct/kWh – das entspricht einem Anstieg von rund 23 Prozent. Für einen Beispielhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh bedeutet allein ein Preisanstieg um 2 ct/kWh Mehrkosten von rund 300 Euro pro Jahr. Wer mit Gas heizt, sollte deshalb vor dem Winter seinen aktuellen Tarif prüfen – und erwägen, jetzt einen neuen Vertrag mit Preisgarantie abzuschließen. Besonders Haushalte in der teuren Grundversorgung können durch einen Anbieterwechsel weiterhin mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Noch Anfang März lagen die Gaspreise deutlich niedriger als jetzt: Empfehlenswerte Tarife mit zwölf Monaten Preisgarantie kosteten im Durchschnitt 9,34 ct/kWh. Am 17. März waren es infolge des starken Anstiegs bereits 10,47 ct/kWh. Aktuell liegt der Durchschnittspreis bei 11,56 ct/kWh – so hoch wie seit Anfang März 2023 nicht mehr. Damals lag der Gaspreis bei 12,05 ct/kWh. Krise im Nahen Osten treibt Gaspreise Hintergrund des jüngsten Preisanstiegs sind unter anderem die gestiegenen Preise am europäischen Gasmarkt. „Deutschland ist bei seiner Gasversorgung zwar nicht unmittelbar von Lieferungen aus dem Nahen Osten abhängig“, sagt man bei Finanztip. „Trotzdem schlagen die dortigen kriegerischen Auseinandersetzungen auf die Preise an den internationalen Gasmärkten durch – und belasten nun auch die deutschen Gaskundinnen und -kunden.“ Der Preis am niederländischen Handelsplatz TTF ist ein wichtiger Referenzwert für den europäischen Gaspreis. Dort lagen die Gaspreise während des vergangenen Winters noch relativ stabil bei rund 30 Euro je Megawattstunde (Euro/MWh). Seit Beginn des Iran-Kriegs schwanken sie stark um rund 50 Euro/MWh. Entwicklung der Gaspreise unklar – jetzt Tarife vergleichen Finanztip empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern, vor dem Winter die Preise in ihrem laufenden Gastarif mit den aktuellen Angeboten zu vergleichen. Wer für den kommenden Winter Planungssicherheit möchte, kann sich jetzt einen Tarif mit zwölf Monaten Preisgarantie sichern. Darauf zu setzen, dass Gas kurzfristig wieder deutlich billiger wird, ist eine Wette. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Zehn Jahre Keyless-Test: Oft noch unsicher Mit einem Funkverlängerer kann überprüft werden, ob ein Keyless-System sicher ist. Foto: ©ADAC/Test und Technik Autos mit Keyless-System versprechen einen gewissen Komfort, denn für das Öffnen und Starten des Fahrzeugs muss man nicht mehr den Schlüssel in die Hand nehmen. Allerdings ist diese Technik vielfach unsicher. Seit zehn Jahren testet der ADAC im Rahmen seines Autotests die Sicherheit der Systeme. Stand heute wurden über 850 Fahrzeuge untersucht. Die Erfahrungen des Mobilitätsclubs zeigen klar: Einige Hersteller nehmen die Gefahr immer noch nicht ernst genug, obwohl technische Lösungen verfügbar sind. Je nach Fahrzeugmodell kann mit speziellen Geräten die Funkkommunikation zwischen Auto und Schlüssel künstlich verlängert werden. Diebe nutzen das aus und können das Auto ohne den Schlüssel illegal öffnen und in vielen Fällen sogar starten und davonfahren. Für den ADAC Test werden die Signale zwischen Auto und Schlüssel mit einem Funkverlängerer gestreckt. So lassen sich hunderte Meter Strecke und sogar Mauern oder Türen überwinden. Am Fahrzeug wird dann überprüft, ob es sich mit dem verlängerten Signal öffnen und starten lässt. Die Ergebnisse sind aus Sicht des ADAC inakzeptabel: Auch heute kann noch fast die Hälfte der Fahrzeuge mit einem verlängerten Funksignal geöffnet werden, in rund jedem dritten Fall gelang sogar der illegale Start des Motors. Die Zahlen zeigen zwei Trends: Einige Hersteller haben die Problematik ernst genommen und nachgebessert. Sie rüsten ihre Autos in der Regel mit der sogenannten Ultra Wide Band-Technologie (UWB) nach, die nach dem aktuellen Stand der Technik als gut abgesichert gilt. Dennoch gibt es immer noch viele Hersteller, die auf den alten, unsicheren Standard setzen. Der ADAC fordert, dass alle Fahrzeughersteller Keyless-Systeme künftig zeitgemäß absichern müssen. Die Technologie ist erprobt und kann mit geringen Mehrkosten verbaut werden. Das Problem der Keyless-Diebstähle ist seit über 15 Jahren bekannt und kann so einfach abgeschafft werden. Verbraucher sollten beim Kauf aktiv nachfragen, ob das Keyless-System des Fahrzeugs auf diese Technologie setzt und im Zweifelsfall auf die Komfortfunktion verzichten. Zudem sollte man das Fahrzeug über Nacht möglichst in einer verschlossenen Garage abstellen und Funkschlüssel innerhalb von Gebäuden nicht in der Nähe von Außentüren, Außenwänden und Fenstern aufbewahren. Helfen kann es auch, den Schlüssel in eine Metalldose (Keksdose), oder ein abschirmendes Etui zu legen oder ihn in Alufolie zu wickeln. Probieren Sie es einfach mal aus. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: TÜV SÜD gibt coole Ratschläge zum Kauf von Eismaschinen Ob cremiges Pistazieneis, fruchtiges Sorbet oder proteinreicher Frozen Yogurt - selbst gemachtes Eis erlebt seit einiger Zeit einen regelrechten Boom. Moderne Eismaschinen versprechen schnellen Eisgenuss zu Hause und ermöglichen es, Zutaten individuell auszuwählen und auf persönliche Vorlieben abzustimmen. Das Spektrum reicht dabei von kompakten Geräten mit Kühlbehälter bis hin zu Modellen mit integriertem Kompressor. Worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten, erklärt der TÜV SÜD. Denn nicht jede Eismaschine passt zu jedem Haushalt, sagt man dort. "Entscheidend ist vor allem, wie häufig das Gerät genutzt wird und welche Ansprüche die Verbraucher an Komfort, Kapazität und Zubereitung haben." Schnell einsatzbereit oder platzsparend? Grundsätzlich wird zwischen Eismaschinen mit integriertem Kompressor und Geräten mit vorgekühltem Behälter unterschieden. Kompressor-Modelle übernehmen die Kühlung selbstständig und können jederzeit verwendet werden. Das spart Vorbereitungszeit. Je nach Modell und Rezept ist das Eis häufig nach etwa 20 bis 40 Minuten fertig. Dafür benötigen die Geräte mehr Platz in der Küche und sind oft teurer in der Anschaffung. Modelle mit Kühlbehälter sind kompakter und günstiger, erfordern aber etwas Vorlaufzeit. Der Behälter muss vor der Nutzung mehrere Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, weshalb dafür ausreichend Platz vorhanden sein sollte. Für ein gutes Ergebnis sollten außerdem die Zutaten und die Eismasse vor der Zubereitung gut durchgekühlt sein. Die eigentliche Zubereitung dauert je nach Gerät und Rezept meist etwas länger. Die passende Größe für den eigenen Bedarf Viele Verbraucher orientieren sich zunächst an der Leistung oder an Zusatzfunktionen. Im Alltag ist allerdings häufig entscheidender, wie viel Eis tatsächlich benötigt wird. Kleine Geräte eignen sich gut für einzelne Portionen oder kleinere Haushalte. Familien oder Haushalte mit mehreren Personen profitieren dagegen von einem größeren Fassungsvermögen. Gleichzeitig benötigen größere und leistungsstärkere Geräte meist mehr Platz und sind während des Betriebs oft deutlich zu hören. "Wer nur gelegentlich Eis zubereitet, muss nicht zwingend zu einem größeren Modell mit Kompressor greifen", so der TÜV SÜD. Reinigung und Hygiene nicht unterschätzen Da bei der Eisherstellung häufig Milchprodukte, Sahne oder frische Zutaten verarbeitet werden, spielen Reinigung und Hygiene eine wichtige Rolle. Verbraucher sollten deshalb darauf achten, dass sich alle relevanten Teile möglichst leicht reinigen lassen. Herausnehmbare und spülmaschinengeeignete Komponenten erleichtern die Reinigung deutlich. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Es mag verwunderlich klingen, aber wenn man viele Jahre als Motorjournalist tätig ist, dann reichen oft die ersten Meter Fahrstrecke, um zu wissen, ob das Testfahrzeug etwas taugt oder nicht. Und dieser Eindruck bleibt oft während des gesamten Testzeitraums erhalten. Der Kia Sportage überzeugte eigentlich schon seit seiner ersten Generation. Die aktuelle fünfte Generation mit Plug-in-Hybrid steht auf meiner persönlichen Einkaufsliste! Darum geht es diesmal!Wenn man von Bestsellern im SUV-Segment sprechen kann, dann gehört der Kia Sportage definitiv dazu. Er wurde weltweit bisher mehr als sieben Millionen Mal verkauft. 2022 wurde mit der fünften Generation erstmals eine speziell auf Europa zugeschnittene Modellvariante eingeführt, sie fand über 60.000 Käuferinnen und Käufer. Für das Modelljahr 2026 hat Kia den Sportage umfassend überarbeitet, dabei wurde auch die außergewöhnlich vielfältige Antriebspalette nochmals optimiert und erweitert. Power und Drive! Erfreulicherweise gibt es den Kia Sportage auch als Plug-in-Hybrid, wobei dieser Plug-in-Hybrid jetzt zusätzlich zum Allradantrieb auch als Fronttriebler erhältlich ist. Die Gesamtleistung liegt aktuell bei beiden Antriebsarten bei 212 kW (288 PS). Die Höchstgeschwindigkeit wird bei beiden bei 206 km/h erreicht, rein elektrisch schaffen beide 140 km/h. Auf Tempo 100 beschleunigt der Allradler in 7,8 Sekunden der Fronttriebler in 7,5 Sekunden. Rein elektrisch schafft der Sportage - je nach Fahrprofil - zwischen 66 und 85 Kilometer. Geschaltet wird mit einem 6-Stufen-Automatikgetriebe. Kia hat dem Sportage zudem eine umfangreiche Assistenzpalette spendiert, auch diese wurde mit der Modelpflege erweitert. Serienmäßig gibt es den Frontkollisionswarner mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, den aktiven Spurhalteassistenten 2.0, dazu kommt der Spurfolgeassistent 2.0. Flankiert wird das durch den intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (mit Stummschaltung), Fahreraufmerksamkeitsassistent, Fernlichtassistent und Müdigkeitswarner. Eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und viele weitere optionale Systeme runden das Bild ab. Da bleiben wohl keine Wünsche mehr offen. Die Kosten!Den Kia Sportage Plug-in-Hybrid gibt es ab 43.100,00 Euro in der Ausstattungslinie Core mit Frontantrieb. Der Preis steigert sich dann über die Linien Vision und Spirit bis hin zur GT-Line für 52.500,00 Euro. Für die Allradversion sind jeweils 2.500,00 Euro Aufpreis fällig, die Allradvariante ist auch erst ab der zweiten Ausstattungsstufe Vision erhältlich. Natürlich gibt es auch noch einige sinnvolle Optionen, die aber preislich völlig akzeptabel sind. Alle Fotos: © Kia Deutschland GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Sicher fahren mit Extra-Last - Beladung verändert Bremsweg, Lenkverhalten und Fahrstabilität Foto: GTÜ Ferienreise, Umzug, Baumarkteinkauf oder die Fahrt zum Wertstoffhof: In solchen Alltagssituationen wird der Pkw deutlich schwerer beladen als sonst. Zieht der Wagen einen beladenen Anhänger, hat dies ebenfalls Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH rät, Extra-Lasten nicht zu unterschätzen. Denn mit zusätzlichem Gewicht fährt ein Auto nicht einfach „wie sonst, nur langsamer“. Bremsweg, Lenkverhalten, Kurvenstabilität, Reifenbelastung, Sicht, Beschleunigung und Rangierverhalten verändern sich deutlich. Das gilt für den Solo-Pkw mit vollem Kofferraum ebenso wie für ein Gespann. Die wichtigste Regel: Zulässige Gewichte müssen eingehalten werden. In der Zulassungsbescheinigung Teil I, auch Fahrzeugschein genannt, finden sich unter anderem die zulässige Gesamtmasse, Achslasten sowie die gebremste und ungebremste Anhängelast. Besonders die Hinterachse wird schnell stark beansprucht – etwa durch einen voll beladenen Kofferraum, Passagiere auf der Rückbank, einen Heckträger oder zusätzlich die Stützlast eines Anhängers. Wer unschlüssig ist, sollte das Fahrzeug oder die Ladung wiegen. Öffentliche Waagen gibt es beispielsweise bei Wertstoffhöfen. Auch Baustoffhändler, Entsorger oder Kieswerke haben solche Anlagen. Die Gewichtsverteilung entscheidet ebenfalls über die Sicherheit im Straßenverkehr. Im Auto sollte man schwere Gegenstände möglichst tief und möglichst weit vorn platzieren, also nahe an die Rücksitzlehne oder im hinteren Fußraum, sofern dort niemand sitzt. Gefährlich sind lose Gegenstände auf Rückbank, Hutablage oder oben auf dem Gepäckstapel: Sie können bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver durch den Innenraum geschleudert werden. Paragraf 22 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) schreibt vor, dass die Ladung so zu sichern ist, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder einer plötzlichen Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann. Wichtig ist die Stützlast als zentrales Stabilitätskriterium. Sie beschreibt beim Fahren mit Anhänger die Kraft, mit der die Deichsel auf die Anhängekupplung drückt. Zu wenig Stützlast kann das Gespann instabil machen und Schlingern begünstigen. Zu viel Stützlast belastet diese Kupplung, die Hinterachse, Reifen und Fahrwerk des Zugfahrzeugs. Die Stützlast sollte daher möglichst sinnvoll ausgenutzt und niemals überschritten werden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die Bayern haben auch im Rheinland die eine oder andere Spur hinterlassen. Kurfürst Clemens August zum Beispiel. In Brühl hat er nicht nur Schloss Augustusburg gebaut. Ganz in der Nähe in der Schlosskirche Sankt Maria von den Engeln hat er sich einen bayerisch pompösen Hochaltar bauen lassen. Darüber und über die Geschichte dieser Franziskaner-Kirche hat Autor Michael Hartke mit Stadtführerin Gabriele Saage und Küster Sascha Rassner gesprochen. Diesen Beitrag produzierte Michael Hartke für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ADAC untersucht Ladeverluste von E-Autos / Haushaltssteckdose ist und bleibt eine Notlösung Foto: ADAC Wenn ein E-Auto geladen wird, kann nicht die gesamte elektrische Energie in der Batterie gespeichert werden. Das ist technisch nicht möglich, denn während des Ladevorgangs sind einige Bordsysteme im Fahrzeug aktiv, die Strom benötigen. Außerdem entstehen Verluste bei der Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. Wie hoch dieser zusätzliche Energiebedarf genau ausfällt, hat der ADAC in einer Studie mit fünf aktuellen E-Autos untersucht. Die Fahrzeuge wurden dafür an einer Haushaltssteckdose und einer Wallbox aufgeladen. An der Wallbox erfolgten die Ladevorgänge jeweils mit maximaler Leistung und mit reduzierter Ladeleistung, wodurch das Laden mit überschüssigem Strom aus einer PV-Anlage simuliert wurde. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Laden an der Haushaltssteckdose mit 2,3 kW ist bei allen Autos mit den höchsten Verlusten verbunden. Am ineffizientesten zeigte sich der Mercedes-Benz CLA EQ, bei dem fast ein Viertel des verbrauchten Stroms nicht im Akku landete. Bei allen anderen Fahrzeugen lagen die Verluste bei rund 15 Prozent. Effizienter ist das Laden mit überschüssigem Strom aus einer PV-Anlage, selbst wenn die Ladeleistung aufgrund geringen Ertrags auf 4,2 kW reduziert wird. Die Verluste bei allen Autos in der Studie lagen dabei unter 13 Prozent. Am effizientesten ist es jedoch, das Fahrzeug an einer Wallbox mit der höchstmöglichen Ladeleistung aufzuladen. Je nach Fahrzeug sind das 11 kW oder auch 22 kW: Alle Ladeverluste lagen in diesem Szenario unter sieben Prozent. Am effizientesten war der Renault R5, der sowohl beim PV-Überschussladen als auch an der Wallbox die geringsten Verluste aufwies. Aus Sicht des ADAC bekräftigen diese Ergebnisse die bestehende Empfehlung: Die Haushaltssteckdose ist nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch im Sinne der Effizienz zum regelmäßigen Laden eines E-Autos ungeeignet und sollte als Notlösung betrachtet werden. Wer sich detailliert mit den Ladeverlusten eines Fahrzeugs auseinandersetzen will, dem empfiehlt der ADAC einen Blick in die Datenbank von Green NCAP. Das Verbraucherschutzprogramm bewertet die Umweltauswirkungen aktueller Fahrzeuge. Bei E-Autos spielt das Thema Energieeffizienz eine große Rolle, wobei auch die Ladeverluste an der heimischen Wallbox ermittelt werden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael WeylandThema heute: Einschulung: Welche Versicherungen jetzt wichtig sindBund der Versicherten e. V. (BdV) erklärt, welche Versicherungen Kinder zum Schulstart (nicht) brauchen In vielen Bundesländern enden bald die Sommerferien und für angehende Erstklässler und ihre Familien beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Eltern und Großeltern fragen sich daher, welche Versicherungen jetzt wichtig werden. „Zunächst ist eine gute Absicherung der Eltern entscheidend“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). „Sie sollten insbesondere gegen die finanziellen Folgen eines Todesfalls oder eines dauerhaften Verlusts ihrer Arbeitskraft versichert sein.“ Hierfür sind eine Risikolebensversicherung sowie eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung geeignet. Für alle Familien unverzichtbar – auch unabhängig vom Schulstart – ist die private Haftpflichtversicherung. Wenn Familienmitglieder Dritte schuldhaft schädigen, kommt sie für die Folgekosten auf. „In einem Familientarif sollten auch Schäden durch deliktunfähige Kinder eingeschlossen sein“, sagt der BdV. So sind auch Schäden abgesichert, die Kinder unter sieben Jahren bzw. unter zehn Jahren im Straßenverkehr verursacht haben. Wenn all diese Absicherungen bestehen, sollte zudem die Absicherung des Kindes gegen Invalidität geprüft werden. „Wenn Eltern beruflich kürzertreten müssen, um sich um ihr dauerhaft beeinträchtigtes Kind zu kümmern, gehen damit auch finanzielle Einbußen einher. Hier kann eine Pflegetagegeldversicherung helfen“, so der BdV. Diese wichtige Absicherung zahlt bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit des Kindes ein lebenslanges Tagegeld. Die Höhe der Versicherungsleistung sollte so gewählt werden, dass zumindest ein Elternteil die Erwerbstätigkeit zugunsten der Betreuung des Kindes reduzieren kann. Eine weitere Absicherung, die schon für Kinder sinnvoll sein kann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Schülerinnen und Schüler. Früh abgeschlossen kann die BU für Kinder viele Vorteile bieten, denn der Abschluss ist in jungen Jahren meist unkomplizierter. Bei der Wahl des passenden Tarifs zählen viele Details. Wichtig sind insbesondere eindeutige Bedingungen zur Berufsunfähigkeit bei Schülerinnen und Schülern und flexible Möglichkeiten zur Anpassung des Vertrags - beispielsweise durch Nachversicherungsgarantien und Dynamisierungen. Eltern sollten sich vor dem Abschluss unbedingt anbieterunabhängig von Fachleuten wie spezialisierten Versicherungsberatern oder Versicherungsmaklern beraten lassen. Kombiprodukte sind für die Absicherung von Kindern keine gute Wahl. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neues BGH-Urteil: Riester-Bausparer sollten Jahresentgelte zurückfordern Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Riester-Bausparer können unzulässige Gebühren zurückfordern. Der unabhängige Geldratgeber Finanztip stellt dafür ein Musterschreiben bereit. Damit können Betroffene Jahresentgelte aus den vergangenen Jahren zurückverlangen. Diese können pro Vertrag inklusive Verzugszinsen durchaus bei 100 Euro liegen. Laut jüngsten Zahlen gibt es rund 1,5 Mio. Riester-Bausparverträge. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat klargestellt: Jahresentgelte, mit denen Bausparkassen ihre Vertragsverwaltung auf die Kunden abwälzen, sind auch bei Riester-Bausparverträgen unzulässig (Az. XI ZR 83/25). Viele Bausparkassen hatten die Erstattung von Entgelten nach einem vergleichbaren Urteil des BGH zu ungeförderten Bausparverträgen aus dem Jahr 2022 bislang für Riester-Bausparer abgelehnt. Bei Riester-Bausparverträgen, so brachten sie vor, seien solche Entgelte gesetzlich erlaubt. Mit dem Urteil ist diese Rechtsfrage nun geklärt. „Das Urteil schafft endlich Klarheit. Wer einen Riester-Bausparvertrag bespart und Gebühren bezahlt hat, sollte das Geld jetzt zurückfordern”, sagt man bei Finanztip. Mit dem Musterschreiben von Finanztip lässt sich der Anspruch schnell und einfach geltend machen. Bauspargebühren zurückfordern Betroffene sollten die jährlichen Kontoauszüge ihres Riester-Bausparvertrags prüfen und nach Bezeichnungen wie „Jahresentgelt” suchen. Die Gebühr wird in der Regel jährlich abgebucht. Gebühren aus der Ansparphase der Jahre 2023, 2024, 2025 und 2026 können zurückverlangt werden. Ein Beispiel: Wurden in der Ansparphase für die Verwaltung des Vertrags jährlich 24 Euro erhoben, wären das über die vier Jahre gerechnet 96 Euro. Hinzu kommen Verzugszinsen, die die Bausparkasse zusätzlich zahlen muss. Diese müssen fünf Prozentpunkte über dem Basiszins liegen. Aktuell liegt dieser bei 1,52 Prozent pro Jahr, dem Betroffenen stehen dann 6,52 Prozent Jahreszins zu. Lehnt die Bausparkasse die Rückerstattung ab, sollten sich Verbraucher an die zuständige Schlichtungsstelle wenden. Hintergrund Bereits 2022 hatte der BGH entschieden, dass entsprechende Jahresentgelte bei klassischen Bausparverträgen unzulässig sind. Das aktuelle Urteil stellt nun klar, dass dieser Grundsatz auch für Riester-Bausparverträge gilt. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: 36 Grad und heißer Asphalt: Reifentipps für sichere Fahrt Foto: Hankook Tire Europe GmbH Hitzewellen und Temperaturrekorde beherrschen aktuell die Schlagzeilen. Die hohen Lufttemperaturen und stark aufgeheizte Fahrbahnbeläge rücken auch das Reifenverhalten und die richtige Pflege in den Fokus. Beruhigend: Moderne Qualitätsreifen sind für hohe Temperaturen und thermische Belastungen im Fahrbetrieb ausgelegt, erklärt der Reifenhersteller Hankook Tire. Allerdings gilt: Gerade im Sommer entscheidet die richtige Wartung darüber, ob Reifen ihre Sicherheitsreserven voll ausspielen können. Im Fahrbetrieb entsteht Wärme vor allem durch die permanente Verformung des Reifens in der Aufstandsfläche. Diese sogenannte Walkarbeit nimmt zu, wenn Reifen mit zu niedrigem Luftdruck, hoher Geschwindigkeit oder starker Beladung gefahren werden. Kommen hohe Außentemperaturen und heißer Asphalt hinzu, steigt die thermische Beanspruchung zusätzlich. Hankook empfiehlt deshalb besonders bei Hitzewellen die regelmäßige Kontrolle von Luftdruck, Profiltiefe und Reifenzustand. Autofahrer sollten den Druck insbesondere vor größeren Touren oder nach längerer Standzeit prüfen, und zwar bei kalten Reifen. Wird bei warmem Reifen gemessen und dann gar Luft abgelassen, kann nach dem Abkühlen ein zu niedriger Luftdruck entstehen. Das erhöht die Walkarbeit, die Wärmeentwicklung, den Verschleiß sowie den Spritverbrauch - und kann die Sicherheitsreserven des Reifens verringern. Hankook empfiehlt für den Luftdruck-Check: Den Reifendruck regelmäßig und immer bei kalten Reifen prüfen und dabei die Angaben des Fahrzeugherstellers beachten. Diese finden sich etwa in der Tankklappe, an der B-Säule oder in der Betriebsanleitung. Besonders vor Urlaubsfahrten mit viel Gepäck sollte man den Beladungszustand berücksichtigen und gegebenenfalls bei voller Beladung der Herstellervorgabe anpassen. Warnmeldungen des Reifendruckkontrollsystems sollte man immer beachten, allerdings zeigen nur aktive Systeme den tatsächlichen Druck an, die üblichen passiven Systeme ersetzen nicht den Check. Heißer Asphalt erhöht die Belastung - regelmäßige Kontrolle hilft Aufgeheizte Fahrbahnen erhöhen die Temperatur der Reifenoberfläche zusätzlich. Bei intakten, korrekt befüllten und passend belasteten Reifen ist dies im normalen Fahrbetrieb aber kein Grund zur Sorge. Kritisch kann Hitze jedoch werden, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen: falscher Luftdruck, hohe Beladung, lange Autobahnetappen, Vorschäden oder fortgeschrittene Reifenalterung. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Kia hat 100.000 Elektroautos in Deutschland verkauft Kia hat beim Gesamtabsatz von Elektroautos (EVs) in Deutschland den neuen Meilenstein von 100.000 Einheiten erreicht. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs der Elektroauto -Absatz der Marke um 87 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, fast doppelt so stark wie im Gesamtmarkt, dieser lag bei einem Plus von 48 Prozent. Bereits 41,9 Prozent aller Kia-Neuzulassungen waren reine Stromer, hier liegt der Gesamtmarkt bei 24,8 Prozent. Der enorme Zuwachs im EV-Absatz geht einher mit der rasanten Erweiterung der Kia-Elektropalette. Von den aktuell erhältlichen 15 vollelektrischen Modellen und Modellvarianten der Marke wurde die Hälfte seit Ende 2025 neu eingeführt. Damit besitzt der Elektrovorreiter, der mit dem Soul EV schon 2014 sein erstes Elektroauto in Deutschland herausbrachte und mit seiner umfassenden Expertise heute eine führende Rolle in der Elektrifizierungstechnologie einnimmt, eine der jüngsten und breitesten E-Paletten im Markt. Sie deckt in ihrer Vielfalt unterschiedlichste Kundenanforderungen ab. Wie stark das Interesse an elektrischen Kia-Modellen bei deutschen Kunden gewachsen ist, zeigt auch eine jetzt veröffentlichte Carwow-Analyse. Darin wurde ermittelt, welche Automarken auf der Online-Plattform im ersten Halbjahr 2026 am häufigsten angefragt wurden. Das Resultat: Kia war mit 7,8 Prozent die am viertmeisten gesuchte Marke und erreichte bei den EVs mit einem Anfrage-Plus von 404 Prozent den zweiten Platz (9,9%). Eine weitere aktuelle Studie bestätigt das hohe technologische Niveau der Kia-Stromer. Laut der groß angelegten Untersuchung der schwedischen Gebrauchtwagenplattform Carla besitzen die Akkus von Kia-Modellen nach 100.000 Kilometern durchschnittlich noch 96,8 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität und lassen damit die Modelle aller anderen getesteten Marken hinter sich. Mit der Neuausrichtung von Kia im Jahr 2021 wurde die Elektromobilität strategisch zum Kernbestandteil der Marke. Mit dem neuen Slogan „Movement that inspires“ (Bewegung, die inspiriert) wurde der Umbau der Marke vom reinen Automobilhersteller zu einem Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen gestartet. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Bußgelder aus dem Ausland besser nicht ignorieren - Vollstreckung auch in Deutschland möglich Im Ausland muss man sich an die Verkehrsregeln des jeweiligen Landes halten. Tut man das nicht, können Bußgeldbescheide ein unliebsames spätes Souvenir aus dem Urlaub werden. Einfach ignorieren sollte man sie nicht, denn sie können auch in Deutschland vollstreckt werden, wie die ADAC Juristen informieren. Mit besonders hohen Bußgeldern müssen Reisende vor allem in Skandinavien, den Niederlanden und der Schweiz rechnen. Für Geschwindigkeitsverstöße um 20 km/h werden in Norwegen mindestens 610,-- Euro, in den Niederlanden 225,-- Euro und in Schweden 215,-- Euro fällig. In Finnland sind es 200,-- Euro und in der Schweiz 190 Euro. Zum Vergleich: In Deutschland müsste man mindestens 60,-- Euro zahlen. Auf Alkohol am Steuer sollte man nicht nur aus Sicherheitsgründen verzichten. Auch wer seinen Geldbeutel schonen will, sollte sich nach dem Trinken nicht hinters Steuer setzen. Wird man dennoch erwischt, wird es in fast allen Ländern richtig teuer. Hohe einkommensabhängige Strafen gibt es in den skandinavischen Ländern Dänemark, Finnland und Schweden. Auch in Deutschland sind bei 0,5 Promille mindestens 500 Euro fällig. Falschparken kostet in den Niederlanden ab 120,-- Euro, in Estland bis zu 200,-- Euro und in Ungarn bis zu 390,-- Euro. Da ist ein Parkverstoß in Deutschland mit 10 bis 110 Euro geradezu ein Schnäppchen. Auch die Smartphonenutzung am Steuer kann richtig ins Geld gehen, in den Niederlanden muss man mit 430,-- Euro tief in die Tasche greifen. Noch teurer ist es in Norwegen, wo ein Handyverstoß 875,-- Euro kostet. In Deutschland geht es dagegen bei ebenfalls humanen 100,-- Euro Bußgeld los. Tipp der ADAC Juristen: Für den Fall der Fälle haben die ADAC-Juristen einen Rat, wie man eventuell etwas günstiger wegkommt. Manche Länder gewähren bei sofortiger oder zeitnaher Zahlung des Bußgeldes einen Rabatt. In Spanien erhält man bei Zahlung innerhalb von 20 Tagen einen Rabatt von 50 Prozent. In Italien erhält man beispielsweise 30 Prozent Rabatt, wenn man die Geldbuße innerhalb von fünf Tagen ab Zustellung des Bußgeldbescheids zahlt. Den Bußgeldbescheid einfach aussitzen und hoffen, dass nichts passiert, ist hingegen keine gute Idee. Nichtbezahlte Bußgelder aus anderen EU-Ländern können ab einem Betrag von 70,-- Euro (Bußgelder aus Österreich bereits ab 25,-- Euro) auch in Deutschland vollstreckt werden. Für die Eintreibung zuständig ist ausschließlich das Bundesamt für Justiz. Für private Inkassodienstleister besteht hingegen keine Möglichkeit, hierzulande öffentlich-rechtliche Forderungen aus Verkehrsverstößen durchzusetzen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Bei Sommerhitze werden Kirchen zu willkommenen Rückzugsorten. Die Pfarrkirche St. Remigius in Bergheim bietet mit ihren dicken Mauern angenehme Kühle, Ruhe und eine Atempause vom Alltag. Besucher und Chormitglieder erzählen, warum die Kirche an heißen Tagen nicht nur spirituell, sondern auch als Ort der Erholung und Entschleunigung besonders wertvoll ist. Diesen Beitrag produzierte Jan Sting für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Bestseller nachgeschärft: Neuer Toyota Yaris Cross ab sofort bestellbar Der neue Yaris Cross ist ab sofort bestellbar. Der überarbeitete europäische Bestseller von Toyota rollt in zwei Leistungsstufen und fünf unterschiedlichen Ausstattungslinien zu Preisen ab 27.640 Euro auf die Straße. Die Auslieferung der ersten Einheiten ist für September geplant. Der neue Yaris Cross präsentiert sich mit einem geschärften Design und neuen Ausstattungsmerkmalen. Insbesondere die neu gestaltete Frontpartie verleiht dem Modell eine kraftvollere Präsenz auf der Straße. Der neue Kühlergrill mit auffälligem Wabenmuster ist in Wagenfarbe lackiert, um sich elegant in die Fahrzeugfront einzufügen. Den Vollhybridantrieb des Yaris Cross gibt es weiterhin in zwei Leistungsstufen. Für das Einstiegsmodell Pure ist der Hybridantrieb mit 85 kW/116 PS Systemleistung und einem Drehmoment von 141 Nm verfügbar. In Verbindung mit den übrigen Ausstattungslinien Active, Teamplayer, Lounge und GR SPORT fährt der Yaris Cross mit einer Systemleistung von 96 kW/130 PS sowie 185 Nm Drehmoment vor. Die Varianten Teamplayer und Lounge lassen sich zudem mit dem intelligenten Allradantrieb AWD-i kombinieren, der zusätzliche Sicherheit und Stabilität liefert. In der Basisausführung Pure, die ausschließlich mit dem Einstiegs-Hybrid erhältlich ist, sind unter anderem Ausstattungshighlights wie eine Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer und das Multimediasystem Toyota Touch enthalten, dazu eine Rückfahrkamera und vieles mehr. Dazu gehört auch ein umfangreiches Arsenal an Sicherheitssystemen, zu dem unter anderem das Pre-Collision-System (PCS) mit Notbremsassistent, ein Nothalte-Assistent (EDSS), ein Front-Kollisionswarner (FCW) und einige weitere Systeme gehören. Mit dem Garantiemodell Toyota Relax sind Kundinnen und Kunden dauerhaft sorgenfrei unterwegs. Die Anschlussgarantie wird nach der dreijährigen Neuwagen-Herstellergarantie mit jeder Inspektion erneuert, die bei einem Toyota oder Lexus Vertragspartner bis zu einem Alter von 15 Jahren oder einer Laufleistung von 250.000 Kilometern durchgeführt wird. Dadurch erhalten Fahrzeughalter für einen Wartungsintervall lang – je nach Modell zwölf oder 24 Monate – Garantie auf die wesentlichen Bauteile ihres Fahrzeugs. Eine lückenlose Inspektionshistorie bei einem autorisierten Toyota Vertragspartner ist nicht erforderlich. Alle Fotos: Toyota Deutschland GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Ärger im Urlaubsdomizil: Wer haftet für Schäden und Diebstahl in der Ferienwohnung? Ein Rotweinfleck auf dem hellen Teppich, ein Kratzer im Esstisch, eine zerbrochene Vase: Ein Malheur in einer fremden Unterkunft ist schnell passiert und die Vermieter dürfen dafür Ersatz verlangen. „Ob die private Haftpflicht bei Mietsachschäden zahlt, hängt von den konkreten Vertragsbedingungen ab. Versicherte sollten ihre Police daher genau prüfen“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Beim Einbruch greift dagegen ein anderer Schutz: Stehlen Unbekannte persönliche Gegenstände aus der abgeschlossenen Unterkunft, ist die Hausratversicherung mit integrierter Außenversicherung zuständig. Der Hausrat reist mit: die Außenversicherung Der eigene Hausrat bleibt auch fernab der Wohnung eine Weile geschützt. Genau das leistet die Außenversicherung – zumindest vorübergehend. „Die Außenversicherung sorgt dafür, dass der eigene Hausrat auch im Urlaubsdomizil geschützt ist, egal ob im Inland oder im Ausland“, teilt der BdV mit. Sie greift also auch dann, wenn in eine abgeschlossene Ferienunterkunft eingebrochen wird. Wie lange dieser Schutz läuft, variiert je nach Vertrag; häufig sind es mindestens drei Monate. Grenzenlos ist der Schutz aber nicht. Oft ist die Erstattung nach oben gedeckelt, etwa auf zehn oder zwanzig Prozent der vereinbarten Versicherungssumme. Und bestimmte Dinge, etwa Bargeld oder Wertsachen, sind mitunter ganz ausgeschlossen oder nur eingeschränkt abgedeckt. Ein Blick auf Leistungsausschlüsse und Entschädigungsgrenzen zahlt sich deshalb aus. Auch bei Raub, wenn also jemand unter Gewaltandrohung zur Herausgabe seiner Sachen gezwungen wird, leisten viele Hausratversicherungen. Zwei Punkte sind dafür entscheidend: Die Tat muss vor Ort geschehen sein, und der Vorfall sollte umgehend der Polizei angezeigt werden. Kaputtgemacht – und jetzt? Die Privathaftpflicht Geht das Inventar der Unterkunft versehentlich zu Bruch, ist wiederum die private Haftpflichtversicherung am Zug. „Entscheidend ist, dass Mietsachschäden an beweglichem wie unbeweglichem Inventar in der Police enthalten sind, sonst bleibt man am Ende auf den Kosten sitzen“, so der BdV. Der Haken: Manche Verträge decken genau solche Schäden nur begrenzt ab oder klammern sie aus. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft die Bedingungen oder fragt direkt beim Versicherer nach – idealerweise schriftlich. Wenn der Akku zur Gefahr wird Die Akkus alltäglicher Geräte können sich entzünden, wenn etwas nicht stimmt. Kommt es dadurch zu einem Brandschaden in der gemieteten Unterkunft, kann wiederum die private Haftpflichtversicherung zuständig sein. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Lake Powell Resort and Marina Foto © Arizona Office of TourismWir müssen zugeben, dass man sich momentan gut überlegen sollte, ob man die USA besucht. Diese Entscheidung können wir Ihnen auch nicht abnehmen. Falls es Sie aber in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten treibt, dann wollen wir Sie mit einem kleinen Reisetipp unterstützen, der Sie durch Arizona führen wird. Foto © Flagstaff, Ping Tang Darum geht es diesmal!Heute nutzen wir mal wieder die Gelegenheit, innerhalb unserer Automobilberichterstattung einen Reisetipp zu geben. Und dazu begeben wir uns nach Arizona. Der US-Bundesstaat gilt für viele als Synonym für Sonne und Wüste. Doch wer den US-Bundesstaat vor allem mit Kakteen und roten Felsen verbindet, irrt. Teile von Arizona zählen zu den abwechslungsreichsten Höhenlandschaften der USA. Nur wenige Fahrstunden von den Wüstenregionen entfernt erwarten Besucher angenehm kühle Bergorte, schattige Kiefernwälder, glasklare Seen und Gipfel auf über 3.000 Metern Höhe. Möglich machen das die enormen Höhenunterschiede des Bundesstaates. Vom Wüstenboden bis zu alpinen Berglandschaften reicht das Spektrum – und damit auch der Temperaturunterschied. Arizona zeigt, dass der amerikanische Südwesten überraschend vielseitig sein kann. Also ist das die Gelegenheit für einen Roadtrip. Egal, mit welchem Fahrzeug. Flagstaff - Sunset Crater Volcano National Park © credit Arizona Office of TourismFlagstaff: Sommerfrische zwischen Kiefernwäldern und SternenhimmelAls ich vor vielen Jahren mal die Route 66 unter die Räder genommen habe, war Flagstaff ein absolutes Muss. Auf rund 2.100 Metern Höhe bietet die Stadt eine willkommene Auszeit von der Wüstenhitze. Wander- und Mountainbike-Strecken führen durch die größten zusammenhängenden Ponderosa-Kiefernwälder der Welt. Dank der klaren Luft zählt Flagstaff außerdem zu den besten Orten der USA für Sternenbeobachtungen. Die Stadt mit ihren rund 77.000 Einwohnern gilt auch als Tor zum Grand Canyon.Lake Powell Foto © Arizona Office of Tourism Lake Powell: Hausboot statt HotelLake Powell, der riesige Stausee an der Grenze zu Utah, begeistert mit türkisblauem Wasser, versteckten Buchten und eindrucksvollen Sandsteinwänden. Besonders beliebt sind hier mehrtägige Hausboot-Urlaube, bei denen das Boot zum schwimmenden Ferienhaus wird.Prescott, Foto © AZ Robert MinklerPrescott: Kajakfahren zwischen GranitfelsenPrescott im Zentrum des US-Bundesstaates überrascht mit Granitfelsen, Seen und angenehm milden Sommertemperaturen. Am Watson Lake, Lynx Lake und Goldwater Lake laden Kajaktouren, Stand-up-Paddling, Angeln und Spaziergänge entlang markanter Granitformationen zu aktiven Sommertagen ein. Payson - Green Valley Park and Lake_Foto /C) credit An Pham_10-25 (17)White Mountains: Arizona auf mehr als 3.000 MeternIm Osten des Bundesstaates erstrecken sich die White Mountains – eine Landschaft aus Bergwäldern, kristallklaren Seen und Gipfeln mit mehr als 3.000 Metern Höhe. Pine und Payson: Versteckte Rückzugsorte im GrünenZwischen Phoenix und den White Mountains liegen die kleinen Orte Pine und Payson. Und hier endet unser Roadtrip durch Arizona. Zumindest vorerst! Alle Fotos: © Siehe Bildunterschriften. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Steuer-Endspurt bis 31. Juli: Klassische Steuersoftware lohnt sich für viele nicht Zwar hatten wir in dieser Woche schon einen Tipp von Finanztip zum Sparen bei den Stromkosten im Programm, da für viele Steuerpflichtige am 31.07 die Frist zur Abgabe der diesjährigen Steuererklärung endet, hat der unabhängige Geldratgeber dieses Thema kurzfristig auch noch bearbeitet. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass fast jeder Fünfte die Steuererklärung noch mit einer klassischen Steuersoftware erledigt. Der Ratgeber hat sechs installierbare Steuerprogramme sowie zwölf Steuer-Apps und Browserlösungen getrennt getestet. Das Ergebnis: Angestellte, Rentnerinnen und Rentner sowie Vermieter kommen mit Apps und Browserlösungen meist einfacher ans Ziel. „Für die meisten lohnt sich die klassische Steuersoftware nicht mehr, App- und Browserlösungen sind deutlich komfortabler, Verbraucherinnen und Verbraucher können die App- oder Browserlösung kostenlos ausprobieren. Bezahlt wird erst, wenn die Steuererklärung ans Finanzamt übermittelt wird.“ Eine verständlichere Sprache und eine einfache Bedienung machten die Programme zudem auch für Einsteiger attraktiv. Klassische Software bleibt für komplexe Fälle wichtig Apps und Browserlösungen stoßen allerdings auch an ihre Grenzen. Die Tests zeigen zwar, dass viele Apps und Browserlösungen immer mehr steuerliche Themen bei der Einkommensteuer abdecken. Doch für Selbstständige, Gewerbetreibende und bei Umsatzsteuer-Themen empfiehlt sich noch immer klassische Steuersoftware. Wer eine installieren möchte, kann auf die Empfehlungen von Finanztip setzen: Wiso Steuer 2026 gibt es etwa für rund 46 Euro für fünf Steuererklärungen pro Steuerjahr, im Abo wird's günstiger. Knapp 22 Euro kostet Tax 2026 (, das Programm Steuersparerklärung (Steuerjahr 2025) gibt es für rund 39 Euro und Taxman kostet knapp 35 Euro. Wer eine App verwenden möchte, fährt mit Wiso Steuer für rund 46 Euro und der kostenlosen App Check24 Steuer am besten. Die Kosten für ein Steuerprogramm sind komplett in der Steuererklärung absetzbar, weil diese immer weniger als 100 Euro betragen. Nach jüngsten Daten des Statistischen Bundesamts haben zuletzt 15,2 Millionen Steuerpflichtige eine Einkommenssteuererklärung abgegeben –13,2 Millionen erhielten eine Steuererstattung von durchschnittlich 1.240 Euro. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ADAC Test 2026: Unbewirtschaftete Rastplätze an Autobahnen / Sanitäranlagen bleiben größte Schwachstelle / Fast jeder zweite Rastplatz fällt durch Der ADAC hat im Rahmen eines aktuellen Tests 50 unbewirtschaftete Rastplätze an deutschen Autobahnen aus seinem Tests 2022 wiederholt untersucht. Das Ergebnis fällt dabei nochmals deutlich schlechter aus als beim letzten Mal: Mit 46 Prozent erhält fast die Hälfte der Rastplätze die Bewertung "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft". Gleichzeitig halbierte sich der Anteil guter Rastplätze nahezu: Er sank von 40 Prozent im Jahr 2022 auf nur noch 18 Prozent. Ein "sehr gut" erreicht kein einziger Rastplatz. Knapp zwei Drittel der Anlagen haben sich im Vergleich zu 2022 verschlechtert, nur acht Prozent konnten ihr Ergebnis verbessern. Die größten Defizite zeigen sich bei den Toilettenanlagen: 62 Prozent der Rastplätze erhalten in der Kategorie "Sanitäre Anlagen" die Bewertung "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft". Auf sechs Anlagen musste ein K.O. oder Teil-K.O. aufgrund gesperrter Toiletten ausgesprochen werden. Oft sind aber auch schon grundlegende Funktionen nicht zuverlässig gewährleistet. So fehlen Seifenspender oder sind defekt, Handtrockner funktionieren nicht, Toilettenpapier ist (teilweise) nicht vorhanden und die Sauberkeit lässt vielfach zu wünschen übrig. Auch der bauliche Zustand und die Ausstattung der barrierefreien Toiletten entsprechen oft nicht den Erwartungen. Damit erweisen sich die Sanitäranlagen als zentrale Schwachstelle unbewirtschafteter Rastplätze. Die Kategorie "Verkehr und Parken" schneidet dagegen erneut vergleichsweise positiv ab. Mit "gut" erzielt sie das beste Kategorieergebnis im Test. Die meisten Rastplätze sind verkehrssicher angelegt. Verbesserungsbedarf besteht jedoch bei den Stellplätzen für Pkw mit Anhängern, Gespanne und Wohnmobile: Auf 38 Prozent der Anlagen fehlen entsprechende Parkmöglichkeiten. Nicht in der Wertung, aber eine auffällige Entwicklung: Auf acht der 50 Rastplätze waren Schrottautos abgestellt. Auch beim Sicherheitsgefühl besteht Optimierungsbedarf. Insgesamt erreicht die Kategorie "Persönliche Sicherheit" lediglich ein ausreichendes Ergebnis. Defizite zeigen sich vor allem bei der Beleuchtung der Parkflächen, der Einsehbarkeit der Toilettengebäude und der Notrufeinrichtungen. Auf jedem fünften Rastplatz fehlt ein Notruf vollständig. Positiv bewertet der ADAC hingegen, dass auf allen Anlagen Handyempfang vorhanden ist und alle Toilettengebäude alle Toilettengebäude beleuchtet sind. Alle Fotos: ADAC e.V. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Finanztip: Stromanbieterwechsel spart Hunderte Euro – in weniger als zehn Minuten Das Thema Stromkosten wird uns – genauso wie beim Gas und Benzin – sicherlich noch lange bewegen, denn die Preise gehen nun mal häufiger nach oben, statt nach unten. Doch man kann zumindest beim Strom etwas sparen, wenn man aus der teuren Grundversorgung in einen günstigen Stromtarif wechselt. Liegt der Stromverbrauch eines Beispielhaushaltes bei 3.000 kWh Strom pro Jahr - das entspricht etwa dem Verbrauch einer Familie mit Kind – und der Strompreis der Grundversorgung bei 40,62 Cent je kWh, dann zahlt die Familie im Jahr 1218,60 Euro. Wechselt sie in einen günstigeren Tarif, der nur 31,42 Cent je kWh kostet, zahlt sie nur 942,60 Euro pro Jahr und spart 276 Euro. Prüfen Verbraucher ihren Tarif jährlich und wechseln den Stromanbieter, profitieren sie immer von den günstigsten Preisen. „Wer seinen Stromvertrag noch nie gewechselt hat, steckt in der oft besonders teuren Grundversorgung des lokalen Versorgers und kann mit einem Tarifwechsel vergleichsweise viel sparen“, sagt man bei Finanztip. Zuletzt befanden sich 29 Prozent der Haushalte in der Strom-Grundversorgung – das bestätigte die Bundesnetzagentur auf Anfrage von Finanztip. Diese Grundversorgung lässt sich jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Aktuell liegt die Strom-Grundversorgung im Mittel derzeit bei 40,62 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die günstigsten von Finanztip empfohlenen Tarife kosten dagegen im Mittel nur 31,42 Cent pro kWh bei 12 Monaten Preisgarantie. Dabei ist der jährliche Grundpreis miteinberechnet, Neukundenboni nicht. So funktioniert der Wechsel Für den Tarifvergleich benötigt man nur die Postleitzahl und den letzten Jahresverbrauch. Der Wechsel selbst dauert oft weniger als zehn Minuten und geht einfach online. In der Regel lässt sich während des Vertragsabschlusses auswählen, dass der neue Stromanbieter die Kündigung des bisherigen Vertrags erledigen soll. Beim Stromvergleich nicht nur auf Neukundenboni achten Ein Stromausfall droht beim Wechsel nicht. „Bestenfalls vergleicht man einmal im Jahr Tarife und prüft, ob sich ein Wechsel lohnt“. Einfach und schnell finden Stromkunden empfehlenswerte Tarife mit dem Finanztip-Stromvergleich. Zwar gibt es bei vielen Tarifen einen Bonus für Wechsler. Finanztip empfiehlt jedoch, nicht nur diesen im Blick zu haben. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Porsche intensiviert das Fahrerlebnis aller Taycan-Modelle mit dem neuen E-Shift-System, das mit virtuellen Gangwechseln und noch emotionalerem Electric Sport Sound sorgen für eine intensive Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. Zudem steht für das Topmodell Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket erstmals auch direkt ab Werk ein Manthey Kit mit tiefgreifenden Modifikationen bereit. Darum geht es diesmal!Zum neuen Modelljahr intensiviert Porsche das Fahrerlebnis aller Taycan-Modelle: Das neue E-Shift-System mit virtuellen Gangwechseln und der noch emotionalere Electric Sport Sound sorgen für eine intensive Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. Für das Topmodell Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket steht ein Manthey Kit mit tiefgreifenden Modifikationen bereit, auf Wunsch erstmals auch direkt ab Werk. Power und Drive! Porsche bietet seit Längerem für zahlreiche GT-Modelle Manthey Kits für die Rundstrecke an. Nun wird das Angebot erstmals auch auf einen Elektro-Sportwagen ausgeweitet. Das neue Manthey Kit mit umfangreichen Aerodynamik-, Fahrwerks- und Antriebsoptimierungen steigert die Performance des Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach Paket nochmals deutlich. Auf der Nordschleife des Nürburgrings erzielte Lars Kern damit unlängst eine neue Bestzeit für Elektrofahrzeuge der Oberklasse. Das Manthey Kit ist entweder als Nachrüst-Satz oder auch direkt ab Werk erhältlich. Auch in puncto Effizienz erreicht der Taycan eine neue Bestmarke: Für die heckgetriebenen Modelle stehen nun besonders rollwiderstandsarme Sommerreifen zur Verfügung. In Kombination mit der Performance-Batterie Plus ermöglichen sie erstmals bis zu 700 Kilometer WLTP-Reichweite. Damit wird der Taycan langstreckentauglicher denn je.Fahrspaß für alle Sinne: neue E-Shift-OptionMit der neuen E-Shift Option wird das Fahrerlebnis in allen Taycan auf Wunsch noch emotionaler, intensiver und multisensorisch erlebbar. Alternativ zum Automatik-Modus können Fahrer über die Paddles des GT-Sportlenkrads zwischen insgesamt acht virtuellen Gängen wechseln. Die Gangwechsel werden dabei realitätsnah simuliert: Spürbare Schaltrucke, ein gangspezifisches Schleppmoment – vergleichbar mit dem umgangssprachlich als Motorbremse bezeichneten Verhalten eines Verbrenners.Alle Fotos: © 2026 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Toyota, BMW Group, Bosch und Repsol starten Praxistest für Fahrzeuge mit 100 Prozent erneuerbarem Kraftstoff Foto: Toyota, BMW Group, Bosch, Repsol Toyota Motor Europe (TME) startet gemeinsam mit der BMW Group, Bosch und Repsol ein wegweisendes Pilotprojekt in Spanien. Im Rahmen des sechsmonatigen Praxistests wird das Potenzial von Fahrzeugen untersucht, die ausschließlich mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden können (Vehicles running Exclusively on Eligible Fuels – VEEF). Seit Anfang Juli kommt eine Flotte von rund 20 Toyota- und BMW-Fahrzeugen zum Einsatz, die mit Repsols zu 100 Prozent erneuerbarem Benzin „Nexa 95“ betankt werden. Unterstützt wird das Projekt durch die digitale Kraftstoff-Nachverfolgungstechnologie von Bosch. Ziel des Pilotprojekts ist es, unter realen Bedingungen zu belegen, dass Fahrzeuge, die ausschließlich mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden, bereits heute im großen Maßstab eingesetzt werden können. Damit soll ein technologieoffener Ansatz zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs unterstützt werden. Drei Schwerpunkte des Pilotprojekts Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Themenfelder: Die Verfügbarkeit von erneuerbarem Benzin – unter Nutzung der Infrastruktur von Repsol, aktuell dem einzigen Anbieter von 100 Prozent erneuerbarem Benzin an öffentlichen Tankstellen in Spanien. Die Einsatzbereitschaft digitaler Nachverfolgungs- und Zertifizierungstechnologien - ermöglicht durch Boschs „Digital Fuel Twin“, der die Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe über den gesamten Lebenszyklus dokumentiert und der Betrieb von VEEF-Fahrzeugflotten unter realen Bedingungen - mit bestehenden Fahrzeugen und vorhandener Infrastruktur. Das Bosch-System erfasst und validiert Tankvorgänge aus verschiedenen Datenquellen, darunter Fahrzeugdaten, Informationen von Tankstellen sowie Transaktionen über Tankkarten. Dadurch wird eine transparente und nachvollziehbare Dokumentation des Einsatzes erneuerbarer Kraftstoffe ermöglicht. Sofort einsetzbar bei vorhandenen Fahrzeugen und bestehender Infrastruktur Im Gegensatz zu Ansätzen, die neue Fahrzeugtechnologien oder zusätzliche Infrastrukturinvestitionen erfordern, setzt das Pilotprojekt auf bereits verfügbare Fahrzeuge. Toyota España stellt Toyota- und Lexus-Pkw bereit, hinzu kommen Flottenfahrzeuge der BMW Group. Damit wird die unmittelbare Anwendbarkeit erneuerbarer Kraftstoffe als sogenannte „Drop-in-Lösung“ zur Reduzierung von CO₂-Emissionen im Straßenverkehr demonstriert. Repsols „Nexa 95“ wird aus RED-konformen Rohstoffen (Renewable Energy Directive) hergestellt. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Exklusive Edition: Subaru Forester setzt elegante Akzente - Neue EDITION EXCLUSIVE CROSS mit schwarzen und grünen Dekorelementen Mit einer neuen Sonderedition startet der Subaru Forester in den Sommer: Schwarze und grüne Dekorelemente außen und innen verleihen der EDITION EXCLUSIVE CROSS einen eigenständigen Charakter, während die Technikausstattung ein hohes Komfort- und Sicherheitsniveau garantiert. Die neue Sonderedition basiert auf dem Forester 2.0ie Exclusive und ist zu Preisen ab 48.390 Euro bestellbar. Mit der EDITION EXCLUSIVE CROSS kehrt eine besonders beliebte Sonderedition des Forester zurück ins Modellprogramm der japanischen Allradmarke. Diesmal setzt das Sondermodell exklusive Akzente: Der Frontgrill ist in Mattschwarz gehalten und mit einer grünen Spange versehen, was in Verbindung mit weiteren grünen Designelementen und einem grünen Modellschriftzug am Heck für einen individuellen Auftritt sorgt. Zum hochwertigen Gesamteindruck tragen auch die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in „Dark Metallic“ bei. In Sachen Ausstattung lässt die EDITION EXCLUSIVE CROSS kaum Wünsche offen. Auf Basis des zweithöchsten Niveaus Exclusive verfügt das Sondermodell zusätzlich über ein Audio- und Infotainmentsystem von Harman Kardon mit 11,6-Zoll-Display, elf Lautsprechern inklusive Subwoofer sowie Smartphone-Einbindung mit Wireless Apple CarPlay und Wireless Android Auto, eine Lenkradheizung und eine LED-Heckklappenbeleuchtung. Darüber hinaus sind Highlights wie ein elektrisches Panorama-Glasschiebedach, elektrisch verstellbare Vordersitze, eine elektrisch bedienbare Heckklappe und eine 360-Grad-Panoramakamera an Bord. Serienmäßig sicher In seiner sechsten Modellgeneration streckt sich der Forester auf 4,67 Meter Länge und bietet bei 2,67 Metern Radstand den Insassen in beiden Sitzreihen komfortable Platzverhältnisse. Für hohe Sicherheit sorgt das erweiterte Eyesight-System, das verschiedene Assistenzsysteme wie ein Notbremssystem, einen aktiven Spurhalte- und Spurleitassistenten, einen Stop-&-Go-Anfahrassistenten und eine multinationale Verkehrszeichenerkennung kombiniert. Auch ein Fahrer-Erkennungssystem, das vor Müdigkeit und Ablenkung warnt, sowie ein radargestützter Spurwechsel-, Totwinkel- und Querverkehrassistent sind an Bord. Angetrieben wird der Forester von einem 100 kW/136 PS starken 2,0-Liter-Boxerbenziner, der vom serienmäßigen Mildhybrid-System e-Boxer unterstützt wird. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Für Kinder und Jugendliche, deren Familien sich keinen Urlaub leisten können oder deren Eltern arbeiten müssen, gibt es im Rhein-Erft-Kreis verschiedene Ferienangebote. Eines bietet die KJG Sindorf jedes Jahr an. Kinder bis 13 können dabei zehn Tage mit einer großen Gruppe Urlaub an unterschiedlichen Orten in Deutschland machen. Auch für Jugendliche gibt es Ferienfreizeiten. Die führen dann oft auch ins Ausland. Diesen Beitrag produzierte Michael Hartke für die Medienwerkstatt Katholisches Bildungsforum Rhein-Erft.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Stromausfall: Welche Solaranlagen liefern Notstrom? Im Durchschnitt ist ein deutscher Haushalt nur rund zwölf Minuten im Jahr von einem Stromausfall betroffen. Dennoch führen Sabotage wie kürzlich in Berlin, Naturkatastrophen und technische Defekte immer wieder zu lokalen Stromausfällen. Die Folgen eines mehrtägigen Stromausfalls können für Betroffene verheerend sein: keine Elektrizität, kein Mobilfunk, kein Wasser, keine Heizung. Im Winter drohen zudem kostspielige Schäden an Gebäuden durch geplatzte Wasser- und Heizungsrohre. Eine Möglichkeit, sich gegen Stromausfälle zu wappnen, sind Solaranlagen mit Not- oder Ersatzstromfunktionen und Batteriespeicher. „Photovoltaik ist in der Lage, im Notfall dezentral und ohne funktionierenden Netzzugang die Energieversorgung sicherzustellen. Das dient der Krisensicherheit der Betreiber und steigert die Resilienz unseres Energiesystems“, sagt man beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Während eines Stromausfalls könnten Solaranlagen bei entsprechender Ausstattung Haushalte temporär mit Strom versorgen. Voraussetzung hierfür seien ein inselbetriebsfähiger Wechselrichter, der eigenständig eine Netzfrequenz herstellen kann und den Betrieb der Anlage unabhängig vom Stromnetz ermöglicht, sowie ein Batteriespeicher. Die Mehrkosten seien in der Regel überschaubar. Auch bei Photovoltaik-Bestandsanlagen sei die Nachrüstung mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion in vielen Fällen möglich. Grundsätzlich wird bei notstromfähigen Photovoltaikanlagen zwischen Anlagen mit Notstromfunktionen, die einzelne Geräte über eine Steckdose versorgen können (nicht automatisch umschaltend), und Anlagen mit Ersatzstromfunktion, die ein Teilnetz (einzelne Phase) oder das gesamte Hausnetz versorgen können, unterschieden. Beim Ersatzstrom können Photovoltaikanlagen, die mit einem inselbetriebsfähigen Batteriewechselrichter und einer Netztrennungseinrichtung ausgestattet sind, Ersatzstrom auch in Zeiten von Stromausfällen liefern. Diese Anlagen trennen bei Ausfall der öffentlichen Versorgung die häuslichen Stromkreise vom Netz und schalten um auf Inselbetrieb. Die vorhandene Elektroinstallation und die angeschlossenen Geräte werden dann aus der Batterie versorgt. Die technisch einfachere Notstromvariante lässt die Versorgung einzelner Geräte zu, die bei Ausfall der Netzversorgung umgesteckt werden müssen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Schutz für die Familie: Vergleich von Risikolebensversicherungen senkt Kosten um bis zu zwei Drittel Wer Kinder hat, einen Baukredit abbezahlt oder Alleinverdiener in der Familie ist, für den ist eine Risikolebensversicherung in der Regel sinnvoll. Sie sichert die Hinterbliebenen im Todesfall finanziell ab – etwa, um Kredite abzulösen oder das fehlende Einkommen auszugleichen. Ein Vergleich lohnt sich: Selbst für gewöhnliche Fälle unterschieden sich die Beiträge bei den getesteten Versicherern in der Finanztip-Analyse um über 6.000 Euro über die gesamte Laufzeit. „Die Unterschiede sind enorm – wer beim falschen Anbieter abschließt, zahlt nach unserer Analyse bis zu dreimal mehr als beim günstigsten Anbieter“, sagt man bei Finanztip. Die Kosten einer Risikolebensversicherung sind von der Versicherungssumme sowie den individuellen Risikomerkmalen abhängig und daher von Fall zu Fall unterschiedlich. Große Preisunterschiede – Basistarif reicht meist aus Finanztip hat das kürzlich für verschiedene Musterkunden berechnet: Ein 40-jähriger Programmierer, der eine Versicherungssumme von 300.000 Euro über 20 Jahre Laufzeit vereinbart, zahlt beim teuersten Anbieter insgesamt 6.115 Euro mehr als beim günstigsten. Der Jahresbeitrag liegt je nach Versicherer zwischen rund 232 und 537 Euro. Ein anderer Fall: Eine 35-jährige, rauchende Bankkauffrau, die 300.000 Euro absichert, kann durch einen Versicherungsvergleich rund 5.820 Euro über 15 Jahre Vertragslaufzeit sparen. Beim günstigsten Anbieter beträgt ihr Jahresbeitrag rund 197 Euro, während sie beim teuersten Versicherer knapp 585 Euro zahlen würde. „Zusätzliche Bausteine oder hochpreisige Premiumtarife verteuern den Schutz nur, ohne einen relevanten Mehrwert zu bieten“, erklärt man bei Finanztip. Generell reiche der Basistarif völlig aus. Für gesunde Menschen ist der Abschluss bei den meisten Anbietern zudem bequem online möglich. Im Finanztip-Test haben die Huk24 und die WGV am besten abgeschnitten. Wer Vorerkrankungen hat, sollte hingegen vorab eine sogenannte Risikovoranfrage über einen unabhängigen Makler oder Honorarberater stellen. Über-Kreuz-Verträge: Steuern sparen und doppelt absichern Paare mit Kindern sollten zwei einzelne Verträge über Kreuz abschließen. Dabei ist Partner A der Vertragsinhaber, der das Geld erhält, wenn Partner B als versicherte Person stirbt – und umgekehrt. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neuer Citroën ë-C3 Tonic: Der schicke Einstieg in die Elektromobilität Citroën erweitert das Angebot des vollelektrischen ë-C3 um die neue Sonderedition ë-C3 Tonic. Sie kombiniert markante Designakzente, moderne Konnektivität und eine erweiterte Ausstattung – und kostet dabei nur 310 Euro mehr als die jeweilige Einstiegsversion. Mit dem ë-C3 Tonic setzt Citroën seine Strategie fort, Elektromobilität für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Das Sondermodell richtet sich insbesondere an Kundinnen und Kunden, die unkompliziert auf ein vollelektrisches Fahrzeug umsteigen möchten und dabei Wert auf attraktives Design, moderne Konnektivität und hohen Alltagsnutzen legen. Auf Basis der Ausstattungslinie YOU übernimmt der ë-C3 Tonic die Stärken der neuen Modellgeneration: fünf vollwertige Sitzplätze, den für Citroën typischen hohen Komfort sowie ein alltagstaugliches Konzept für elektrische Mobilität. Ergänzt wird dies durch exklusive Designmerkmale und zusätzliche Ausstattungsdetails, die den Alltag noch angenehmer machen. Eigenständiger Auftritt mit markanten Designakzenten Der neue ë-C3 Tonic setzt optisch klare Akzente und unterstreicht seinen modernen und urbanen Charakter. Exklusive Ausstattungsmerkmale verleihen der Sonderedition einen eigenständigen Auftritt. Moderne Konnektivität serienmäßig Auch im Innenraum verbindet der ë-C3 Tonic Funktionalität mit modernem Ambiente. Zur Serienausstattung gehören ein ergonomisch positionierter 10,25-Zoll-Farb-Touchscreen mit kabelloser Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto … sowie eine Armaturentafel mit Stoffbezug aus der Ausstattungslinie PLUS. Zwei Batterievarianten für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse Der Tonic ist in zwei elektrischen Antriebsvarianten erhältlich. Der ë-C3 Tonic Urban Range verfügt über eine 30-kWh-Batterie und erreicht eine Reichweite von bis zu 206 Kilometern nach WLTP beziehungsweise bis zu 293 Kilometern im Stadtverkehr. Der Tonic Standard Range ist mit einer 44-kWh-Batterie ausgestattet und bietet eine Reichweite von bis zu 309 Kilometern nach WLTP beziehungsweise bis zu 440 Kilometern im Stadtverkehr. Der ë-C3 Tonic Urban Range ist ab 20.450 Euro erhältlich, der ë-C3 Tonic Standard Range startet bei 23.760 Euro. Alle Fotos: Stellantis/Citroën Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: norisbank Sommerumfrage 2026 - Beim Bezahlen im Ausland fühlen sich viele Deutsche nicht ausreichend informiert Auf Reisen wird zwar immer selbstverständlicher mit Karte oder Smartphone-App bezahlt. Bei den zusätzlichen Kosten, die dabei entstehen können, bleibt für viele Deutsche dennoch ein Fragezeichen. Genau das zeigt die repräsentative Umfrage der norisbank, ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe, zum Bezahlverhalten der Deutschen 2026. Nach eigener Einschätzung fühlen sich 58,1 Prozent der Deutschen "sehr gut oder eher gut" über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Bargeldabheben im Ausland informiert. Gleichzeitig sagen 33,1 Prozent der Befragten, dass sie sich dabei "eher schlecht oder gar nicht" auskennen. Das Bezahlen im Urlaub bleibt für viele nicht nur eine Frage der bevorzugten Zahlungsart, sondern auch eine Frage von Vertrauen und Transparenz. Besonders gut informiert fühlen sich die Jüngeren In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen geben 62,2 Prozent an, sich ausreichend über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Abheben im Ausland informiert zu fühlen. Bei den 35- bis 49-Jährigen sind es 61,5 Prozent, bei den 50- bis 69-Jährigen immerhin noch 52,9 Prozent. Vor allem beim Bezahlen und Abheben im Ausland sind viele unsicher Wer im Ausland bezahlt oder Geld abhebt, möchte wissen, was am Ende tatsächlich berechnet wird. Genau an diesem Punkt herrscht Unsicherheit. Besonders häufig geht es um mögliche Gebühren beim Bargeldabheben, aber auch um Kosten beim Bezahlen in Fremdwährung, um Wechselkurs und Umrechnung. Auch zusätzliche Optionen am Terminal oder Geldautomaten sorgen immer wieder für Fragezeichen. Etwa jeder Dritte fühlt sich laut aktueller Umfrage der norisbank bei möglichen Gebühren im Ausland nicht ausreichend informiert. Mehr Klarheit beim Bezahlen auf Reisen Gerade auf Reisen, wenn Gebühren und Wechselkurse schnell Fragen aufwerfen, sorgen einfache und verlässliche Lösungen für mehr Sicherheit. Mit der Mastercard direkt der norisbank können Kunden beispielsweise weltweit kostenlos und bargeldlos bezahlen, online einkaufen und an Geldautomaten ab 50 Euro kostenlos Bargeld abheben. Wer zudem im Ausland in Fremdwährung zahlt, kann womöglich sogar sparen, weil der Umrechnungskurs meist günstiger ist, als direkt in Euro zu bezahlen. Weil alle Umsätze direkt vom Girokonto abgebucht werden, bleiben die Ausgaben zudem transparent und gut nachvollziehbar. In der ausgezeichneten norisbank App lassen sich Kartenumsätze tagesaktuell überwachen, sodass die eigenen Finanzen auch unterwegs immer im Blick bleiben. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Fahrrad-Check vor der Tour – aber was ist mit dem Versicherungsschutz? Radfahren boomt, doch viele vernachlässigen die Wartung ihres Drahtesels. Laut aktueller DEKRA/Ipsos-Fahrradstudie verzichten 68 Prozent der Radbesitzer auf einen regelmäßigen Service. „Vor einer Radtour gehört nicht nur das Fahrrad auf den Prüfstand, sondern auch der Versicherungsschutz. Eine Privathaftpflichtversicherung ist unverzichtbar und beim Thema Diebstahl stehen verschiedene Absicherungsoptionen zur Wahl“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Egal ob Wochenendausflug oder Urlaubstour: Eine Privathaftpflichtversicherung sollte immer mit im Gepäck sein. Denn wer beim Radfahren einen Unfall verursacht und dabei andere Menschen verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt, muss den Schaden aus eigener Tasche begleichen. Es sei denn, die Haftpflichtversicherung springt ein. Doch wie sieht es mit dem Schutz des eigenen Rads aus? „Die Hausratversicherung kann auch unterwegs helfen. Wird das Fahrrad aus einem verschlossenen Raum gestohlen – zum Beispiel aus dem Keller eines Hotels oder dem Abstellraum einer Ferienwohnung – ist das ein klassischer Einbruchdiebstahl, der über die Hausratpolice abgedeckt ist“, sagt der BdV. Auf dem Campingplatz lässt sich dieser Schutz jedoch kaum umsetzen. Worauf es bei der Fahrradabsicherung in der Hausratversicherung ankommt, erklärt das BdV-Infoblatt „Hausratversicherung“. Wer sein Rad auch gegen einfachen Diebstahl schützen möchte, kann dies häufig über einen Zusatzbaustein in der Hausratversicherung tun – gegen einen entsprechenden Aufpreis. Bei vielen Premiumtarifen ist dieser Schutz oft sogar inklusive. „Mittlerweile bieten zahlreiche Versicherer einen Rund-um-die-Uhr-Schutz an. Das bedeutet: Auch in den Nachtstunden ist das Fahrrad versichert, sofern es mit einem Schloss an einem festen Gegenstand gesichert war – etwa an einem Laternenpfahl oder Fahrradständer“, sagt man. Vor dem Start in den Urlaub empfiehlt es sich, bei der eigenen Versicherung die genauen Konditionen zu erfragen und sich den Schutzumfang schriftlich bestätigen zu lassen. Geht die Radtour über die Landesgrenzen hinaus, lohnt sich ein Blick in die Versicherungsunterlagen: Gilt der Schutz auch im Ausland? Am besten klären Reisende auch das rechtzeitig mit ihrem Versicherer ab. Ebenso wichtig ist es, sich vorab über die Verkehrsregeln im Zielland zu informieren. In einigen Ländern ist beispielsweise das Tragen eines Fahrradhelms gesetzlich vorgeschrieben. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neue Regeln in Urlaubsländern: GTÜ-Tipps von der ETA in England bis zum Warnblinklicht in Spanien Foto: die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH Die Vorfreude auf den Sommerurlaub wächst in diesen Tagen. Doch bevor es losgeht, sollte man sich mit den Vorschriften für den Straßenverkehr im Urlaubsland und in Transitländern vertraut machen, betont die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH. Das gilt vor allem für Neuerungen rund um Maut, Einreisebedingungen und Absicherung des Fahrzeugs bei Panne oder Unfall. Es ist wichtig, aktuell informiert zu sein – sonst kann es teuer werden. Die Prüforganisation GTÜ nennt vier Beispiele. Großbritannien: In Großbritannien ist die elektronische Einreisegenehmigung ETA (Electronic Travel Authorisation) als Folge des Brexits schon seit April 2025 verpflichtend. Ab diesem Sommer kontrollieren die Briten strenger als bisher auch Touristen, ob sie diese Genehmigung haben. Sie lässt sich über eine Smartphone-App oder das Verwaltungsportal www.gov.uk/eta beantragen. Das kostet 20 Pfund Sterling – rund 23 Euro. Italien: In Italien soll man seit dem 1. Juni 2026 einen Teil der Autobahnmaut zurückerhalten, wenn man wegen einer Baustelle erhebliche Zeit im Stau gestanden hat. Berechnet und beantragt wird die Erstattung über eine App. Zu Beginn gilt die Regelung aber nur für Autos mit italienischer Zulassung. Ob künftig auch ausländische Fahrzeughalter davon profitieren, muss noch entschieden werden. Österreich: In Österreich steht das „Pickerl“ auf der Windschutzscheibe vor seinem Abschied. Ab dem kommendem Jahr wird die österreichische Autobahnvignette nur noch digital vergeben. Das ist konsequent, denn die Lösung hat sich längst bei den meisten Autofahrern durchgesetzt. Aber Vorsicht: Es gibt aktuell zahlreiche Warnungen vor gefälschten Webseiten für den Vignettenkauf. Am besten erwirbt man diese daher ausschließlich direkt über den Autobahnbetreiber Asfinag oder vertrauenswürdige deutsche Anbieter wie das Mautportal des ADAC, rät die GTÜ. Spanien: Bei Pannen und Unfällen darf für in Spanien zugelassene Fahrzeuge seit Januar 2026 kein Warndreieck mehr aufgestellt werden. Stattdessen ist nun ein batteriebetriebenes „V16“-Blinklicht vorgeschrieben. Wer mit dem eigenen Wagen nach Spanien fährt, darf weiterhin das Warndreieck benutzen. V16-Leuchten sind vor allem bei Dunkelheit und schlechtem Wetter besser zu erkennen als das Warndreieck. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neue Spielregeln im Onlinehandel – Für Sendungen aus Nicht-EU-Ländern sind künftig extragebühren fällig! Ab dem 1. Juli 2026 will die EU die Spielregeln des grenzüberschreitenden Online-Handels neu ordnen. Wie nötig das ist, zeigt die Beratungspraxis des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). Denn viele Verbraucher merken erst dann, wo ihre vermeintlich europäische Bestellung tatsächlich herkommt, wenn etwas schiefläuft: Die Rücksendung soll nach China gehen oder auf Beschwerden reagiert niemand. Ab sofort erhebt die Europäische Union eine neue Zollpauschale für viele Pakete aus Nicht-EU-Ländern. Bislang galt für Waren im Wert von bis zu 150 Euro eine Zollbefreiung. Ab dem 1. Juli greift nun eine neue Übergangsregelung. Pro Warenkategorie werden künftig drei Euro fällig. Das Ziel? Die neue Regelung soll den rasant wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten besser kontrollierbar machen und für gleiche Spielregeln sorgen – unabhängig davon, ob ein Händler inner- oder außerhalb der Europäischen Union sitzt. Dass Veränderungen dringend notwendig sind, belegen Zahlen der Europäischen Kommission: Im Jahr 2025 wurden rund 5,8 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro in die Europäische Union eingeführt. Umgerechnet sind das knapp 16 Millionen Sendungen – jeden Tag. Wenn die Rücksendung zur Fernreise wird Die Paketflut hat viele Gesichter. Das Sommerkleid für den Urlaub, die Handyhülle für drei Euro oder das Ersatzteil für die Kaffeemaschine: Für viele gehören Bestellungen bei den großen chinesischen Onlineplattformen längst zum Alltag. Die günstigen Preise machen die Angebote attraktiv. Doch nicht jedes Schnäppchen hält, was die Produktbeschreibung verspricht. Immer wieder warnen Behörden vor mangelhaften Produkten. Doch das sind nicht die einzigen Punkte: Reklamationen bleiben unbeantwortet oder die Rücksendung nach China kostet mehr als die Ware selbst. Die Durchsetzung von Ansprüchen außerhalb der Europäischen Union ist kompliziert. Besonders häufig zeigt sich das beim sogenannten Dropshipping. Verbraucher bestellen bei einem Online-Händler, der laut Impressum in der EU sitzt. Der Online-Shop wirkt deutsch oder europäisch, versendet wird die Ware jedoch direkt aus einem Drittstaat. Meist fällt das erst auf, wenn die Lieferung ungewöhnlich lange dauert oder eine Rücksendung erforderlich wird. Nicht selten stehen Verbraucher dann aber plötzlich allein da. Zuständigkeiten bleiben unklar und Betroffene werden sprichwörtlich von Pontius zu Pilatus geschickt. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Leben und arbeiten in Europa: Kein Nachteil bei der Rente Für viele Menschen gehört es mittlerweile zum Alltag, in verschiedenen europäischen Ländern zu leben und zu arbeiten. Damit hierdurch keine Nachteile in der sozialen Absicherung entstehen, zeigte die Deutsche Rentenversicherung Bund anlässlich des Europatages, welche Bedeutung Europa für das Thema soziale Sicherheit über die Grenzen hinweg hat. Das Europarecht stellt sicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Nachteile bei ihrer sozialen Absicherung entstehen, wenn sie im europäischen Ausland leben und arbeiten. Und auch viele Rentnerinnen und Rentner verbringen ihren Lebensabend im europäischen Ausland und beziehen dort ihre Rente aus Deutschland. Fast fünf Prozent der Rentenzahlungen gehen in EU-Länder Die Deutsche Rentenversicherung zahlt insgesamt rund 1,71 Millionen Renten ins Ausland. Knapp 72 Prozent der Auslandsrenten gehen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), insgesamt rund 1,23 Millionen Zahlungen. Das entspricht rund 4,7 Prozent aller Rentenzahlungen der Deutschen Rentenversicherung. Knapp 231.000 Renten werden an deutsche Rentnerinnen und Rentner mit Wohnsitz im Ausland gezahlt, davon fast 126.000 in Länder der EU. Ausländische Beschäftigte zahlen Rentenversicherungsbeiträge Allein in Deutschland haben zuletzt rund 2,46 Millionen Menschen aus anderen Staaten der EU gearbeitet und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt. Vor zehn Jahren waren es noch knapp eine Million. Das entspricht einer Steigerung auf das 2,5-fache an Beschäftigten aus EU-Mitgliedstaaten. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf die Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Beschäftigungszeiten im europäischen Ausland zählen für die Rente Die sozialen Sicherungssysteme in den 27 Ländern der EU sind zum Teil sehr unterschiedlich. Eins haben sie jedoch gemeinsam: Eine Rente wird nur gezahlt, wenn bestimmte Mindestversicherungszeiten erfüllt sind. Hierfür können Versicherungszeiten, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten zurückgelegt wurden, zusammengerechnet werden. So erfüllt zum Beispiel ein Versicherter, der 20 Jahre in Deutschland und 25 Jahre in Frankreich gearbeitet hat, die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren, um vorzeitig eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der deutschen Rentenversicherung beziehen zu können. Rentenzahlungen aus mehreren Ländern möglich Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt jeder Staat aus den in seinem sozialen Sicherungssystem zurückgelegten Zeiten eine eigene Rente. Es ist daher möglich, dass Rentenzahlungen zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Eine "Gesamtrente", die von einem Land auch für andere Länder gezahlt wird, gibt es grundsätzlich nicht. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Nicht nur für Tuner: Warum die Einzelabnahme viele Autofahrer betrifft Foto: KÜS Breite Felgen, tiefergelegtes Fahrwerk, ein Auspuff wie ein Ofenrohr: Wer an Einzelabnahme denkt, hat meist die klassische Tuningszene vor Augen. Soweit das Klischee. Genau darin liegt allerdings ein weitverbreitetes Missverständnis. Denn die technische Überprüfung baulicher Veränderungen am Fahrzeug ist längst kein exklusives Thema für Menschen mit Benzin im Blut und Spoiler am Heck. Häufig beginnt sie dort, wo eine Änderung zunächst völlig harmlos erscheint. Schon andere Räder, ein Zubehörteil oder eine fest montierte Halterung können ausreichen. Schnell steht dann die Frage im Raum, ob das Fahrzeug überhaupt noch legal unterwegs ist. Maßstab ist § 19 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Je nach Art und Auswirkung des Umbaus erlischt sogar die Betriebserlaubnis. Entscheidend ist dabei nicht, ob ein Teil spektakulär aussieht, sondern ob es sicherheits- oder zulassungsrelevante Folgen hat. „Viele denken bei Einzelabnahme nur an extremes Tuning“, sagt man bei der KÜS Technik GmbH. „In der Praxis geht es aber oft um deutlich alltäglichere Veränderungen“. Mehr als Spoiler und Felgen Aus einem vermeintlich kleinen Umbau kann schnell ein Fall für Fachleute werden. Der erste Blick geht dabei meist in die Unterlagen. Für viele Zubehörteile existieren offizielle Genehmigungen oder technische Belege. Sie zeigen, ob ein Bauteil am Fahrzeug verwendet werden darf – und ob anschließend noch eine zusätzliche Prüfung erforderlich ist. Lange Zeit galt die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) als bekanntestes Dokument für Fahrzeugteile. Im Juni 2024 wurde sie von der nationalen Teiletypgenehmigung (TTG) abgelöst. Daneben existieren EG- und ECE-Genehmigungen für international geregelte Bauteile. Fehlen passende Unterlagen oder ist ein Umbau durch bestehende Nachweise nicht mehr abgedeckt, führt kein Weg an der Einzelabnahme vorbei. Dort wird individuell beurteilt, ob das Fahrzeug weiterhin sicher ist und den geltenden Vorschriften entspricht. Wie schnell das relevant werden kann, zeigt das Beispiel Räder und Reifen. Dass extrem breite Felgen eine Abnahme benötigen, ist vielen bekannt. Doch oft entscheiden die Details. Traglast, Einpresstiefe, Freigängigkeit und Reifengröße müssen exakt zusammenpassen. Selbst die Radschrauben sind keineswegs Nebensache. Kugelbund, Kegelbund oder Flachbund sehen für den Laien alle gleich aus. Tatsächlich entscheidet ihre Form aber darüber, ob ein Rad korrekt sitzt. Ähnlich verhält es sich mit scheinbar harmlosen Zubehörteilen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Pflicht zur Betriebsrente: Hohe Gebühren können Beschäftigte Zehntausende Euro kosten Wer nicht widerspricht, soll künftig automatisch in eine betriebliche Altersvorsorge einbezogen werden. Das zieht die Bundesregierung derzeit in Betracht. Der unabhängige Geldratgeber Finanztip begrüßt den politischen Vorstoß – warnt aber: Ohne Kostendeckel, hohen Aktienanteil und einfache Mitnahme beim Jobwechsel droht die Pflicht-Betriebsrente zur Vorsorge-Falle zu werden. Hohe Gebühren nicht auf Kosten der Altersvorsorge Nach Finanztip-Berechnungen können geringe Kostenunterschiede über Jahrzehnte viel Endkapital kosten: Wer 40 Jahre lang monatlich 150 Euro in eine Geldanlage mit sechs Prozent Rendite pro Jahr einzahlt, hat bei jährlichen Kosten von 1,0 Prozent am Ende brutto rund 50.000 Euro weniger Endkapital als bei geringeren Kosten von 0,2 Prozent. Bei 0,5 Prozent jährlicher Kosten wären es rund 30.000 Euro weniger. Bei 30 Jahren und einer monatlichen Sparrate von 150 Euro liegt der Unterschied immerhin noch bei rund 19.000 Euro und 11.000 Euro. Finanztip fordert Kostendeckel Finanztip fordert deshalb eine verbindliche Obergrenze für die Gesamtkosten. Die jährlichen Effektivkosten sollten maximal 0,5 Prozent des angesparten Vermögens betragen – inklusive Kapitalanlage, Verwaltung und Depotführung. Für ein einheitliches Standardprodukt sollten die Kosten nach Ansicht der Finanztip-Experten bei höchstens 0,2 Prozent pro Jahr liegen. „Eine verpflichtende Betriebsrente, die vor allem Banken, Versicherern und dem Vertrieb nutzt, verfehlt ihr eigentliches Ziel, die Altersvorsorge der Menschen zu sichern”, sagt Finanztip. “Das Ersparte sollte auch tatsächlich den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugutekommen.“ Wahlfreiheit und Flexibilität bei Produkten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen die betriebliche Altersvorsorge zu einem großen Teil aus ihrem eigenen Einkommen. „Die Beschäftigten sollten daher selbst entscheiden, wie das Geld angelegt werden soll. Wem etwa Nachhaltigkeit wichtig ist, der sollte auch in entsprechende Produkte investieren können“, sagt man. Wer keine eigene Wahl trifft, sollte automatisch in ein günstiges Standardprodukt (Default-Produkt) ohne starre Garantieanteile und mit hohem Aktienanteil investieren – etwa auf Basis breit gestreuter Aktien-ETFs. Kein Nachteil mehr beim Jobwechsel Finanztip fordert außerdem mehr Flexibilität beim Arbeitgeberwechsel. Betriebsrenten müssten anders als heute ohne großen Aufwand übertragen und weitergeführt werden können. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: