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Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Maxi, 23 I Wie findet man zu sich selbst, wenn gleichzeitig die Sucht das eigene Leben bestimmt?In dieser Folge erzählt mein Gast offen über Transsexualität und die eigene Geschichte mit Opioiden. Es geht um Identität, Abhängigkeit, Selbstzweifel und die schwierige Suche nach einem Leben, das sich endlich nach dem eigenen anfühlt.Wir sprechen darüber, welche Rolle Opioide im Alltag spielen, wie Sucht und persönliche Krisen miteinander verwoben sein können und was es bedeutet, sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen.Eine persönliche Geschichte über Abhängigkeit, Selbstfindung und den Wunsch, endlich bei sich selbst anzukommen.Keywords: Opioide, Transsexualität, trans, Opioidabhängigkeit, Sucht, Identität, Selbstfindung, Abhängigkeit, Entzug, Recovery, Transition, Lebensgeschichte, Erfahrungsbericht
Jam, 20 I Ich dachte, HHC-Vapes wären eine harmlose Alternative. Heute sehe ich das völlig anders.In dieser Folge erzähle ich, wie sich mein Konsum entwickelt, warum ich immer häufiger zur Vape greife und wann mir klar wird, dass ich die Kontrolle verliere.Es geht um Abhängigkeit, Suchtdruck, unangenehme Erfahrungen und darum, warum ich HHC-Vapes heute mit ganz anderen Augen sehe.Meine Erfahrung ist für mich eindeutig: Ich würde die Finger davon lassen.Eine persönliche Geschichte über HHC, Vapes und die Gefahr, vermeintlich harmlosen Konsum zu unterschätzen.Keywords: HHC, HHC Vapes, Vape, Cannabinoide, Cannabis, Abhängigkeit, Sucht, Suchtdruck, Entzug, Kontrollverlust, Erfahrungsbericht, Recovery
Chris, 22 I Ich nehme Oxys nur am Wochenende. Also habe ich kein Problem – oder?Was zunächst nach kontrolliertem Konsum aussieht, beginnt immer mehr Raum einzunehmen. Die Gedanken kreisen um das nächste Wochenende, die nächste Tablette und das Gefühl, das Oxycodon auslöst.In dieser Folge geht es um die Grenze zwischen gelegentlichem Konsum und Abhängigkeit. Wann beginnt Sucht? Wie lange kann man sich einreden, alles unter Kontrolle zu haben? Und woran merkt man, dass sich längst etwas verändert hat?Eine ehrliche Geschichte über Oxycodon, Selbsttäuschung und den schleichenden Weg in die Abhängigkeit.Keywords: Oxycodon, Oxys, Opioide, Wochenendkonsum, Opioidabhängigkeit, Sucht, Abhängigkeit, Kontrollverlust, Entzug, Suchtdruck, Recovery, Erfahrungsbericht
Willkommen auf meinem Kanal.In der heutigen Folge ist Jakob zu Gast.Ich bin gespannt was er uns zu erzählen hat.Viel Spaß mit der Folge.Hier ist der Mana Entzug LinkTree:https://linktr.ee/manaentzug?utm_source=linktree_profile_share<sid=eb937eec-d889-4a27-be2d-9839ec7954acHier ist der Link zu ProxyPrintery:https://proxyprintery.comHier ist mein LinkTree zu all meinen SocialMedia:paths.to/YugisockeMeine E-Mail Adresse findest du hier:yugisocke@gmail.com
Koffein ist die meistkonsumierte psychoaktive Substanz der Welt, aber die am wenigsten hinterfragte. Carolin Reichert forscht am Zentrum für Chronobiologie in Basel seit fast zwanzig Jahren zu Schlaf und der inneren Uhr, ihre Doktorarbeit hat sie über das Adenosin-System geschrieben, genau den Mechanismus, den Koffein blockiert. Im Gespräch geht es um Entzug ohne Abhängigkeit, den Cortisol-Mythos rund um den perfekten Kaffee-Zeitpunkt und die grosse Koffein-Wissenslücke bei Kindern und Jugendlichen.
CDU/CSU fordern eine Vielzahl an Maßnahmen im Kampf gegen den Islamismus und Gefährder. Die SPD will ein Verbot von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz verankern.
Der Tag in 2 Minuten – vom 28.7.
Gruber, Georg www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Wird der Terror-Anschlag von Berlin politisch instrumentalisiert – und noch mehr Überwachung eingeführt? Und: Kommen jetzt wirklich Abschiebungen und der Entzug der Staatsbürgerschaft, wie sogar Kanzler Merz fordert? Mehr dazu – in unserem Schwerpunkt des Tages + Corona: Menschen in Deutschland wurden in Zwangsquarantäne gesteckt + Und: Staatsversagen! Jetzt warnt ein Theologe vor der zunehmenden Islamisierung Deutschlands
Nach dem Terror von Berlin forderten jetzt sogar Bundeskanzler Friedrich Merz und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze Abschiebungen – und den Entzug der Staatsbürgerschaft. Doch ist das wirklich realistisch? Oder wird der Anschlag vielmehr zum Anlass genommen, um die Überwachung noch weiter zu verschärfen? Brisantes Interview mit dem Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau.
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Gruber, Georg www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Kokain ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, und der Konsum bei jungen Erwachsenen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht. In dieser Folge spricht Redakteur Marlon mit Marco, 25 Jahre alt, offen darüber, wie aus gelegentlichem Konsum mit 17 eine Abhängigkeit wurde, die zum Schluss bei bis zu zehn Gramm Kokain pro Tag lag. Er erzählt, wie der erste Kontakt mit der Droge entstand und warum daraus schnell mehr wurde, welche Rolle Leistungsdruck, Selbstwertgefühl und Einsamkeit dabei spielten, und wie sich sein Alltag, seine Freundschaften und die Beziehung zu seiner Familie durch den Konsum veränderten. Er beschreibt den Moment, der für ihn zum Wendepunkt wurde, den Weg über Entgiftung und Reha, und was von der Sucht bis heute geblieben ist. Am Ende erzählt Marco, was sich in seinem Leben seit dem Entzug verändert hat und was er anderen jungen Menschen raten würde, die selbst mit Kokain in Kontakt kommen. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an amr@pqpp2.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus" werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Heute wird es mal wieder alkoholfrei: Zu Gast ist Gregory Emmel, der Gründer von Haardt Hills aus Gimmeldingen in der Pfalz. Gregory ist Münchner, BWLer und Quereinsteiger im Wein-Game. Seine Reise führte ihn von jugendlichen Burgunder-Käufen (damals noch mit Taschengeld machbar) über Gutachten exklusiver Weinkeller und Wein-Tech-Startups in die Pfalz. Warum? Wegen der Liebe. Und jetzt krempelt er mit seinen alkoholfreien Premium-Kreationen den Markt um. Vergesst klebrig-süße, billige Traubensäfte, bei Haardt Hills geht es um echtes Handwerk, Herkunft und Charakter. Gregory arbeitet eng mit befreundeten Pfälzer Winzerfamilien zusammen, setzt auf Handlese aus der Mittelhaardt und nutzt ein echtes Hightech-Verfahren. Dank einer weltweit einzigartigen, patentierten Membrantechnologie wird dem Ausgangswein der Alkohol schonend entzogen, während der komplette, feine Aromenkomplex voll erhalten bleibt. Kein künstliches Drüber-Parfümieren, keine verkochten Noten. Das Ergebnis ist qualitativ so stark, dass selbst Willi seine, nett gesagt, anfängliche Skepsis ganz schnell begraben musste. Wer Gregory eine Weile zuhört, merkt sofort, dass hinter dem Projekt ein genialer Kopf mit einer Menge Humor steckt. Er verrät, warum seine Brand eine Hommage an die Hollywood Hills ist und wie er es geschafft hat, dass seine alkoholfreien Weine heute in absoluten Spitzengastronomien ausgeschenkt werden. Haardt Hills x TundA* Weinpaket: https://www.haardt-hills.de/shop/p/or19z8tyyzqrwyx555llk4gcyj62do Folgt Gregory Emmel auf Instagram: https://www.instagram.com/gte85/ Folgt Haardt Hills auf Instagram: https://www.instagram.com/haardt.hills/ Website: https://www.haardt-hills.de/ Bestellt die „Anleitung zum Weinsaufen 2“ auf Amazon https://amzn.to/4umAqXX Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Marius I Nach Jahren der Alkoholabhängigkeit trifft Marius eine klare Entscheidung: Nie wieder Alkohol.In dieser Folge erzählt er, wie sich sein Leben seitdem verändert hat, welche Herausforderungen auch nach dem Entzug bleiben und warum Abstinenz jeden Tag eine bewusste Entscheidung ist.Wir sprechen über den langen Weg zurück ins Leben, über Rückfälle, Hoffnung und darüber, wie es gelingt, sich Schritt für Schritt eine neue Zukunft ohne Alkohol aufzubauen.Eine ehrliche Geschichte über Sucht, Heilung und den Mut, nie wieder aufzugeben.Keywords: Alkohol, Alkoholabhängigkeit, Marius, Flaschengeist, Abstinenz, trocken leben, Recovery, Alkoholentzug, Sucht, Neuanfang, Rückfall, psychische Gesundheit, Erfahrungsbericht
Stefely, Magdalena www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
Marius I Der Alkohol bestimmt über viele Jahre Marius' Leben.In dieser Folge erzählt er offen von seiner Alkoholabhängigkeit, den Gründen, warum aus gelegentlichem Trinken eine Sucht wurde, und dem mutigen Schritt in den stationären Entzug.Wie fühlt sich ein Alkoholentzug an? Welche Ängste begleiten die ersten Tage ohne Alkohol? Und was braucht es, um nach der Entgiftung nicht wieder in alte Muster zurückzufallen?Ein ehrliches Gespräch über Sucht, Hoffnung und den langen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.Keywords: Alkohol, Alkoholabhängigkeit, stationärer Entzug, Entgiftung, Marius, Flaschengeist, Alkoholentzug, Sucht, Recovery, Abstinenz, Therapie, Rückfall, psychische Gesundheit, Erfahrungsbericht
Hauptsache nicht Anke - die trans Edition vom Pink Channel Hamburg
In der Sondersendung Israel von „Hauptsache nicht Anke“ beleuchtet der Aktivist Ariel Alvarez-Pereyre den queeren Aktivismus in Be'er Scheva, der trotz verbesserter lokaler Kooperationen weiterhin mit strukturellen Versorgungsengpässen für trans Personen kämpft. Ergänzend dazu schildert der Pädagoge Jonathan Maman von der Organisation *Havruta* die Zerreißprobe zwischen Glauben und Identität sowie die dringende Notwendigkeit geschützter Räume abseits von gefährlichen Konversionstherapien. Wie prekär die Lage für trans Jugendliche aktuell ist, verdeutlichen Merav Livni Keish und Orly Ben Slous vom *„Bund der Löwinnen“*, die nach dem kompletten Entzug staatlicher Fördergelder rein ehrenamtlich an Schulen für die Sicherheit von trans Kids kämpfen. Den geopolitischen Rahmen zieht schließlich der Journalist Julien Bahlul, welcher die drakonische Unterdrückung und Verfolgung queerer Menschen in den palästinensischen Gebieten durch Organisationen wie die Hamas analysiert und eine faktenbasierte Debatte einfordert. Zusammen bieten diese unterschiedlichen Stimmen einen tiefgreifenden Einblick in den täglichen Kampf um Akzeptanz, Sicherheit und das fundamentale Recht auf ein freies Leben in einer von Spannungen geprägten Region. Weiterlesen →
Marius I Marius hätte fast sein Leben durch Alkohol verloren.Heute spricht er offen über seine Alkoholabhängigkeit, den körperlichen Zusammenbruch und den Moment, an dem klar wurde: So kann es nicht weitergehen.In dieser Folge erzählt Marius von seinem Absturz, den Folgen des jahrelangen Alkoholkonsums und seinem Weg zurück ins Leben. Wir sprechen über Scham, Entzug, Rückfälle und darüber, warum Hoffnung selbst dann noch möglich ist, wenn man glaubt, alles verloren zu haben.Eine ehrliche und bewegende Geschichte über Alkohol, Sucht und einen Neuanfang.Keywords: Alkohol, Alkoholabhängigkeit, Alkoholsucht, Marius, Alkoholentzug, Recovery, Abstinenz, Rückfall, Sucht, psychische Gesundheit, Neuanfang, Erfahrungsbericht
Jugendliche sind täglich auf den sozialen Medien unterwegs, oft stundenlang. Sie scrollen durch kurze Videos auf Instagram und Tiktok, klicken sich durch Youtube oder verschicken Fotos via Snapchat an Freundinnen und Freunde. Weltweit wird kontrovers darüber diskutiert, wie schädlich die sozialen Medien für Jugendliche sind. In Australien beispielsweise gilt seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. In der Schweiz findet aktuell eine politische Debatte über ein Verbot statt. Unsere Redaktion hat mit den Jugendlichen selbst gesprochen und mit ihnen ein Experiment durchgeführt. Schülerinnen und Schüler einer 1. Sekundarklasse haben 14 Tage lang auf Social-Media-Apps verzichtet. Kein Tiktok, kein Snapchat, kein Youtube. Haben sie es geschafft? Was hat es mit den Jugendlichen gemacht? Und wie sinnvoll sind Social-Media-Verbote überhaupt? Das erzählen die Macher des Experiments, Boris Gygax und Christian Brüngger vom Ressort «Reportagen & Storytelling» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandrea Aregger Produktion: Sara Spreiter Artikel zum grossen Experiment: Wir haben einer 1. Sek die Social-Media-Apps weggenommen – mit verblüffenden Folgen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Gerome war 5 Jahre lang Heroin-abhängig und spricht in dieser Folge ganz offen über sein Leben als Süchtiger.Wie fühlt sich Heroin an? Wieviel kostet eine Dosis? Was macht es mit dir und deinem Körper, und wie heftig ist ein Entzug wirklich?"Du kannst nicht zu 100% verhindern, dass Jugendliche damit in Kontakt kommen", sagt er und leitet damit eine unfassbar spannende Diskussion ein, die du auf keinen Fall verpassen solltest.► TOP-Dog Podcast auf Youtube: https://www.youtube.com/@basti.pfaffi► TOP-Dog Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4EYT0zHpmx4Udew3qNhRzr► TOP-Dog Podcast auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/top-dog-podcast/id1529007507► Instagram: https://www.instagram.com/basti.pfaffi/► TikTok: https://www.tiktok.com/@basti.pfaffi► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-pfaffenzeller/► Falls du ein offenes Ohr brauchst: https://calendly.com/sebastian-pfaffenzeller/meeting► Falls du uns unterstützen möchtest: https://www.paypal.com/ncp/payment/JSJB9PEWA6YC6
Marius I Alkohol hat Marius' Leben über viele Jahre bestimmt.Auf seinem YouTube-Kanal Flaschengeist spricht er offen über seine Vergangenheit, seine Alkoholabhängigkeit und den langen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.In dieser Folge erzählt Marius, wie seine Sucht begann, warum der Alkohol immer mehr Kontrolle über sein Leben übernahm und welcher Moment schließlich alles veränderte. Wir sprechen über Rückfälle, Scham, Hoffnung und darüber, was ihm geholfen hat, heute abstinent zu leben.Eine ehrliche Geschichte über Alkohol, Absturz und den Mut, neu anzufangen.Keywords: Alkohol, Alkoholabhängigkeit, Alkoholsucht, Flaschengeist, Marius, Abstinenz, Recovery, Entzug, Rückfall, Sucht, psychische Gesundheit, Selbsthilfe, Neuanfang, Erfahrungsbericht
Johanna, 25 I Ich kämpfe jeden Tag gegen die Opioid-Sucht.Der Entzug ist nicht nur körperlich. Er spielt sich auch in meinem Kopf ab. Immer wieder kommen Zweifel, Suchtdruck und die Angst vor einem Rückfall. Trotzdem gebe ich nicht auf.In dieser Folge erzähle ich von meinem Weg aus der Abhängigkeit, von Rückschlägen, kleinen Erfolgen und dem täglichen Kampf, mein Leben zurückzugewinnen.Es ist kein leichter Weg. Aber es ist der einzige, der mir eine Zukunft gibt.Keywords: Opioide, Opioid-Sucht, Abhängigkeit, Entzug, Recovery, Rückfall, Oxycodon, Heroin, Polamidon, Methadon, Sucht, Drogen, Erfahrungsbericht
JERRY, 19 I Ich denke, ich kenne meine Grenzen. Doch dieses Mal ist alles anders.Nach dem Konsum von GBL verliere ich das Bewusstsein. Mein Körper macht nicht mehr mit und plötzlich geht es nicht mehr um den nächsten Rausch – sondern ums Überleben.In dieser Folge erzähle ich von meiner Überdosis, den Minuten, an die ich mich kaum erinnern kann, und den Folgen eines Moments, der mein Leben hätte beenden können.Eine schonungslose Geschichte über Selbstüberschätzung, Kontrollverlust und die lebensgefährlichen Risiken von GBL.Keywords: GBL, GHB, Überdosis, Drogennotfall, Sucht, Abhängigkeit, Partydrogen, Kontrollverlust, Blackout, Entzug, Recovery, Erfahrungsbericht
JERRY, 19 I Ich bin ständig auf der Suche nach dem nächsten Kick. GBL, GHB, Flakka und immer neue Research Chemicals bestimmen meinen Alltag. Ich verliere jedes Gefühl für Grenzen. Der Rausch wird zur Normalität, während mein Leben immer weiter außer Kontrolle gerät.Ich rede mir ein, alles im Griff zu haben. Doch in Wirklichkeit dreht sich längst alles nur noch um den nächsten Konsum. Beziehungen zerbrechen, mein Körper macht nicht mehr mit und ich entferne mich immer weiter von dem Menschen, der ich einmal war.In dieser Folge erzähle ich, wie sich das Leben anfühlt, wenn immer stärkere Substanzen den Alltag bestimmen und der Ausstieg scheinbar unmöglich wird.Keywords: Research Chemicals, RCs, GBL, GHB, Flakka, Alpha-PVP, Partydrogen, Sucht, Abhängigkeit, Kontrollverlust, Drogen, Entzug, Recovery, Erfahrungsbericht
JERRY, 19 I Ich bin voll drauf.Heroin, Crystal Meth und Benzodiazepine bestimmen meinen Alltag. Ich wache auf und denke nur daran, wie ich an den nächsten Stoff komme. Familie, Freunde und Zukunft spielen kaum noch eine Rolle. Mein Leben dreht sich nur noch um den nächsten Rausch.Ich verliere die Kontrolle. Körperlich, psychisch und emotional. Jeder Tag fühlt sich wie ein Kampf an – zwischen Konsum, Entzug und dem verzweifelten Versuch, irgendwie weiterzumachen.In dieser Folge erzähle ich, wie es sich anfühlt, wenn die Sucht das Kommando übernimmt und nichts mehr so ist, wie es einmal war.Eine schonungslose Geschichte über Kontrollverlust, Verzweiflung und den täglichen Kampf ums Überleben.Heroin, Crystal Meth, Benzodiazepine, Benzos, Sucht, Drogensucht, Abhängigkeit, Kontrollverlust, Entzug, Rückfall, Polytoxikomanie, Recovery, Drogen, Lebensgeschichte, Erfahrungsbericht
JERRY, 19 I Heroin. Crystal Meth. Benzodiazepine.Irgendwann ging es nicht mehr um Genuss. Nicht mehr um Neugier. Nicht einmal mehr um den Rausch.In dieser Folge geht es um Polytoxikomanie – den gleichzeitigen Konsum mehrerer harter Substanzen. Um Kontrollverlust, Beschaffung, Abstürze und den Alltag eines Lebens, das sich nur noch um den nächsten Konsum dreht.Wie fühlt es sich an, wenn Heroin, Crystal Meth und Benzos den Alltag bestimmen?Wann merkt man, dass man die Kontrolle verloren hat?Und wie tief kann ein Mensch fallen?Eine schonungslose Geschichte über Sucht, Verzweiflung und das Leben im Ausnahmezustand.Heroin, Crystal Meth, Benzos, Benzodiazepine, Polytoxikomanie, Sucht, Abhängigkeit, Drogen, Entzug, Rückfall, Drogensucht, Methamphetamin, Opiate, Recovery, Erfahrungsbericht
Der Erfolgsautor Christoph Peters ist durch die Hölle einer schweren Alkoholerkrankung und den entsprechenden Entzug gegangen. Schon als Kind aß er heimlich Schnapspralinen, trank als Jugendlicher im Internat und glaubte, er könne nur mit Alkohol ein guter Künstler sein. Über 20 Jahre war er schwer abhängig. Was sein Wendepunkt war, wie er wieder zu sich selbst gefunden hat und wie man sich selbst oder Angehörigen helfen kann, das erzählt Christoph Peters bei Dominique Knoll. Es werden in diesem Gespräch schwere Suchterfahrungen und Alkoholentzug thematisiert. Falls Sie auf diese Themen/dieses Thema sensibel reagieren, hören Sie den Podcast vielleicht lieber mit einer vertrauten Person, um sich eventuell über das Gehörte unterhalten zu können.
Wann weiß man, dass sein Alkoholkonsum besorgniserregend ist? Diese Frage hat sich Christoph Peters schon lange nicht mehr gestellt. Bei ihm ging es nur noch darum, die Suchterkrankung vor seinen Angehörigen zu verbergen und vor sich selbst schönzureden. Irgendwann wusste er, so geht es nicht weiter und er begab sich in einen Entzug. Das war vor zwanzig Jahren und nun hat er über diese Erfahrung einen Roman geschrieben, der schonungslos mit seiner eigenen Geschichte abrechnet und uns mitten hineinführt, in das komplexe System des Alkoholismus.Das Gespräch dreht sich um autofiktionales Erzählen, warum manche Geschichten viele Jahre brauchen, um geschrieben werden zu können und darüber, wie sehr man sich in seine Figuren hineinversetzt, ganz egal, ob sie real existieren oder ausgedacht sind.Zu den Büchern in dieser Folge:„Entzug“ von Christoph Peters„Hauptsache kein Zeitgeist“ von Hayat Erdoğan„Lebensversicherung“ von Kathrin Bach„Mehr Leben als geplant“ von Veronika Peters Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Pegeltrinken bedeutet lügen, verstecken, verschleiern. Die Frau darf es nicht wissen, die Nachbarn sowieso nicht. Nur wenige Freunde wissen, dass der Ich-Erzähler ein massives Alkoholproblem hat. In seinem Roman "Entzug" schreibt der Schriftsteller Christoph Peters eng an der eigenen Biografie entlangt, wie der Entzug vor zwanzig Jahren aussah. Der Erzähler hat seit dem 16. Lebensjahr durchgetrunken, nun begibt er sich in eine Klinik, wohl wissend, dass es hart wird, körperlich und seelisch. Für den Protagonisten und auch für Peters selbst hingen Alkohol und Kreativität als Autor und Maler fast 25 Jahre lang untrennbar zusammen. Erst die enttäuschte mail seines Verlegers, der sein neustes Manuskript nicht abnehmen will, weckt ihn auf. Im Gespräch mit Katrin Schumacher erzählt Christoph Peters vom Beginn der Alkoholsucht und von ihrem Ende. Wir folgen ihm in die unwirtliche Klinik und in die Möglichkeit, der Erinnerung an die Sucht literarisch zu begegnen. Diese Folge "Unter Büchern" ist ein Live-Podcast, aufgenommen bei den Thüringer Literaturtagen auf Burg Ranis am 13. Juni 2026.
Ein gebrochenes Herz ist nicht nur ein metaphorischer Begriff für die Trauer um eine gescheiterte Liebesbeziehung. Dahinter verbirgt sich tatsächlich eine messbare und potenziell lebensbedrohliche Realität. Der tragische Tod von Marjane Satrapi, Autorin des weltberühmten Comix “Persepolis” mit nur 56 Jahren führt vor Augen: Tiefe Trauer und sozialer Entzug können uns zerstören. Es heißt, sie sei an der Trauer über den Verlust ihres geliebten Mannes, Matthias Ripa, gestorben. Tatsächlich unterscheidet sich die klinische Trauer nach einem Todesfall von der traumatischen Ungewissheit und dem klassischen Liebeskummer bei einer Trennung. Was genau ist das Broken-Heart-Syndrom und wie lässt sich ein tiefer Liebeskummer überstehen? Der Tag fragt, was passiert, wenn das Herz bricht? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Dr. Stephanie Grabhorn, Chefärztin der Blomenburg Privatklinik sowie dem Kardiologen Prof. Norbert Frey von der Uni Heidelberg, mit Elena Sohn, Trauerbegleiterin, Autorin und Gründerin der Beratungsplattform “Die Liebeskümmerer” und mit der Schriftstellerin Amelie Fried. Podcast-Tipp: SWR - Herz ohne Filter/ Toxische Beziehungen - Wenn Liebe weh tut Am Anfang ist es die ganz große Liebe und dann geht der Horror los: Manipulation, Demütigung, Machtspiele, Gewalt. Menschen, die in einer toxischen Beziehung sind, fällt es sehr schwer, sich daraus zu lösen. Warum ist das so? Was ist eigentlich eine toxische Beziehung, wie entsteht sie und wie kommt man da wieder raus? Darüber spricht Sabine mit der Psychotherapeutin Anne Johne. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6ce964f22bac2cf9/
Peinliche Schnapskäufe, erniedrigende Camouflage-Spiele in der eigenen Familie. Christoph Peters leuchtet das Innenleben eines Alkoholikers in allen Details aus. Dann der Entzug, in dem die eigenen Dämonen nicht verschwinden wollen.
ab 1:20 Min.- Elizabeth Strout: Erzähl mit alles | Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth | Gelesen von Gabriela Blum | 8 Std. 57 Min. | Der Hörverlag || ab 12:14 Min.- Christoph Peters: Entzug | Gelesen von Nico Holonics | 10 Std. 7 Min. | Der Hörverlag || ab 22:34 Min.- Lena Gorelik: Alle meine Mütter | gelesen von Inka Löwendorf | 6 Std. 51 Min. | Argon-Verlag || ab 28:29 Min.- Marie-Aude Murail: Über kurz oder lang | aus dem Französischen von Tobias Scheffel | Gelesen von Johannes Quester | 3 Std. 20 Min.| Ab 12 Jahren | Der Diwan
Content-Hinweis: In dieser Folge geht es u.a. um psychische Erkrankungen und Suizid-Gedanken.Melanie & Jobst im Gespräch mit Benjamin. Wir reden über die Shitlers, Bardowick, Hubert Selby onanierend im kalten Entzug, Ungerechtigkeit & Gewalt, Empathie-Unterricht in der Fahrschule, aus Versehen Humor, mit Timo "The Longest Line" im Auto hören, die Band Heyt, Scared Straight & Ten Foot Pole, statt Propaghandi nur ...but Alive, ein handkopierter Katalog mit CDs, mit 12 mal Death Metal probieren, den Gitarristen von Ryker´s im Zug treffen, ein vakuumöser Haushalt, Hobby Holz hacken, ständig in hab acht Stellung sein, immer Angst haben fertig gemacht zu werden, bei Oma Anni auf den Feldern abhängen, den Spargel zu kurz abstechen, ein wandernder Granatsplitter in Opas Stirn, die ganze Welt voll mit Schmerzen, wie beim Hulk, wegen Lippen-Gaumen-Spalte zur Sonderschule, in Bardowick beim All-You-Can-Eat-Chinesen, das Lieben auslagern, plötzlich wurde Papa weicher, bei der Freundin die Arschdusche einbauen, das Nazi-Gymnasium in Lüneburg, wenn man wütend ist hat man meistens ne Wahnsinns-Angst, ST aufm Walkman, so genannte Elternbands, aus Wut kann Poesie entstehen, das 1000 Steine Projekt, Life of Agony & Spudmonsters & Pro-Pain, eigentlich Melodien brauchen, Flag of Democracy im Fundbureau, Nazi-Parties in Garagen, ein Band-Wettbewerb in Winsen/Luhe, Stress mit Okkervil River, sechs Kassetten auf Einlegen Kassetten, es wird blöd wenn Sachen monetarisiert werden müssen, das Tracy Chapman-Problem, Kafka & Benn, Menschen mit langen beigen Mänteln wollen Kleinanzeigen schalten, das große Frisör-Special im Prinz, plötzlich Video-Spiele als Kulturgut sehen, eines tages vom Spiegel, der coole Bill Watterson, mit der Härte nicht weiterkommen, ein unglücklicher Mensch der mit Glück überschüttet wurde, Bolt Thrower, dumm was lernen angeht, Depressionen sind der Porsche unter den psychischen Erkrankungen, Melancholie vs. Trauer vs. Depression, Absagen sammeln müssen, in Arzt-Romane auf Platz 23 sein, die Zeit braucht Offenporiges, den Gedanken Zügel anlegen, die zuverlässige Qualle, in den Schatten wachsen die größten Monster, eigentlich nach Berlin wollen, in sich reisen, mehr Punks auf Sylt, beiläufige Freundlichkeiten, das neue Album von Kim Gordon, Sonic Youth is ne Scheiß-Band, superteurer lila Spitzkohl, die Doku "The Other F-Word", uvm.Drei Songs für die Playlist:1) Ein Lieblings-Lied des 16-jährigen Benjamin: SUICIDAL TENDENCIES - Alone2) Ein Song mit dem man Benjamin auf die Tanzfläche locken kann: RAGE AGAINST THE MACHINE - Killing in the Name of3) Ein wirklicher guter Kinder-Song: BUMMELKASTEN - Rolltreppenmax
Beim Berlin-Besuch erhebt Reza Pahlavi schwere Vorwürfe gegen das Regime in Teheran und fordert ein Ende westlicher Verhandlungen. Unterstützung erhält er von Armin Laschet. Er sieht im Sohn des letzten Schah einen möglichen Übergangsführer – doch sein tatsächlicher Rückhalt im Iran bleibt ungewiss. Nach einem Pressetermin wurde Pahlavi von einem Mann mit einer roten Flüssigkeit bespritzt.
Themen u.a.: Der CDU-Arbeitnehmerflügel ist geschwächt, spielt aber weiterhin eine wichtige Rolle, meint unser Gast, der Politikprofessor Wolfgang Schroeder. Und: Kann der Klimagipfel in Kolumbien den Grundstein für den Ausstieg aus Öl und Gas legen? Von WDR 5.
Drees, Jan www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
30 Sekunden Zusammenfassung Dein Gehirn schneidet nach einer Trennung einen Film zusammen und löscht die schmerzhaften Szenen. Du hältst nicht an einem Menschen fest sondern an einer Geschichte die es so nie gab. Idealisierung ist kein Liebesbeweis sondern Selbstschutz. Wenn du die Beziehung perfekt machst musst du dich nicht fragen warum du so lange Dinge toleriert hast die dir geschadet haben. Dein Nervensystem reagiert auf Trennung wie auf einen Entzug und jede schöne Erinnerung auf Dauerschleife füttert diese Sucht. Dein Körper kann nicht loslassen weil er denkt er hat etwas Perfektes verloren. Drei Fragen die durch den Scheiß schneiden: Wie habe ich mich die MEISTE Zeit gefühlt? Wer war ich in dieser Beziehung und erkenne ich mich wieder? Und was würde ich meinem besten Freund sagen wenn er mir genau das erzählt? Loslassen beginnt nicht damit dass du aufhörst an jemanden zu denken sondern damit dass du den ungeschnittenen Film anschaust und die Wahrheit aushältst. Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Kostenfreier Bindungstypentest: Bist du Eisbär, Schwan oder Pinguin? Hier klicken! Hier gehts zur Warteliste der neuen Runde "Werde Beziehungssicher"! Jetzt auf die Warteliste setzen und Angebot bald sichern!
Diese Folge ist ein Charaktertest. Nicht nur für die drei Podcaster Lundt, Klaas & Schmitt, sondern auch für Sie, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Grundsätzlich gilt bei Baywatch Berlin ja immer, erstmal irgendwie durchzukommen. In dieser Woche werden zudem noch Haltungsnoten von unsichtbaren Gagpunktrichtern verteilt. Wer an den falschen Stellen lacht, kriegt Punktabzug, und bei starken Vergehen droht sogar der Entzug des Ausweises für eine unbedenkliche Persönlichkeit. Thematisch gliedert sich der Test in folgende Prüfungsbereiche: Klaas' (enorm) spielsüchtige Mutter, Chicos mit Blut und Schweiß getränkter Weg zum Lottomillionär, das Spätwerk von Waldi Hartmann und die wohl diffizilste Herausforderung: Tümpel-Wal Timmy und sein Sandbankhopping. Ab welcher Größe hat man eigentlich Mitgefühl mit einer Meereskreatur, und wie müssen sich die Krabben im Eimer auf dem Fischkutter nebenan fühlen, deren jähes Ende von der Weltpresse deutlich zurückhaltender dokumentiert wird? Wo war Greenpeace, als die Polizei den Wels vom Brombachsee erschossen hat und ist eigentlich dieser eine Pinguin mittlerweile da angekommen, wo er so dringend hinwollte? Auch wenn hier Spaß und Witze angeboten werden: Nicht alles, was sich lustig anfühlt, ist auch zum Lachen geeignet. Bleiben Sie wachsam und lassen Sie sich nicht verarschen von DENEN da im Podcaststudio, Ihr Peter Hahne. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Alkoholismus ist in Deutschland weit verbreitet. Darüber zu sprechen ist immer noch mit Scham besetzt. Der Maler und Schriftsteller Christoph Peters hat mit "Entzug" einen berührenden Roman geschrieben: Über die eigene Alkoholabhängigkeit und den harten Entzug.
Erste Szene: Auf dem Küchentisch steht eine Wodkaflasche, eine Antwort darauf, wie sie dort hingekommen ist, gibt es nicht. Christoph Peters erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der den Stoff, den Alkohol, braucht, um schreiben, denken und fühlen zu können. Irgendwann trinkt er nur noch, um zu trinken. Das wird so nicht weitergehen können."Entzug" ist die schonungslose Auseinandersetzung mit der komplizierten Logistik einer Sucht, dem Weg aus der Abhängigkeit zurück ins Leben. Vielfach wurden seine Erzählbände und Romane mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Nach "Der Sandkasten" (2022) und "Krähen im Park" (2023) erschien 2025 "Innerstädtischer Tod", der letzte Teil einer an Wolfgang Koeppen angelehnten "Trilogie des Scheiterns". Zu Gast in NDR Kultur à la carte spricht Christoph Peters mit Joachim Dicks über seinen autofiktionalen Ich-Erzähler im Roman "Entzug", über das Drama der Sucht und das gute Gelingen des Schreibens ohne Alkoholrausch.
Autor Christoph Peters hat jahrelang seine Ängste vor dem leeren Blatt mit Alkohol behandelt. Nun erzählt er in seinem Roman "Entzug" von einem Schriftsteller, der sich in eine Klinik einweisen lässt, um gegen die Sucht zu kämpfen. Peters, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Autor Christoph Peters hat jahrelang seine Ängste vor dem leeren Blatt mit Alkohol behandelt. Nun erzählt er in seinem Roman "Entzug" von einem Schriftsteller, der sich in eine Klinik einweisen lässt, um gegen die Sucht zu kämpfen. Peters, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Giordano, Anna www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In dieser Folge spricht Arne Friedrich mit Hagen Decker über ein Leben, das nach außen lange funktioniert hat, während es innen zerbrochen ist.Hagen erzählt offen von seiner Kindheit in der DDR Prägung, von emotionaler Kälte, Gewalt und den Glaubenssätzen, die ihn bis ins Erwachsenenleben begleitet haben. Mit 25 kommt er zum ersten Mal mit Kokain in Kontakt. Was sich zunächst wie ein Push und wie „Farbfernsehen“ anfühlt, wird Schritt für Schritt zur Abhängigkeit: erst am Wochenende, dann im Alltag, dann im Job. Er beschreibt den Kontrollverlust, das Doppelleben, die Scham, das Lügen, die Isolation und den Moment, in dem seine Partnerin ein Ultimatum stellt.Wir sprechen darüber, warum Sucht oft unsichtbar bleibt, warum Rückfälle Teil einer chronischen Erkrankung sein können, und welche Rolle Therapie, Offenheit und ein neuer Sinn im Leben spielen. Eine Folge über Ehrlichkeit, Verantwortung, Hilfe annehmen und den Mut, einen neuen Weg zu gehen, auch wenn man nicht weiß, wohin er führt.Wenn du dich in Teilen wiedererkennst oder jemanden kennst, der kämpft: Du bist nicht allein. Hol dir Unterstützung.Themen: Kokainabhängigkeit, Scham, Kindheit, Trauma, Therapie, Rückfall, Recovery, Beziehungen, mentale GesundheitTrigger Hinweis: Gewalt in der Kindheit, Sucht, emotionaler MissbrauchHagen's Podcast - IM RAUSCH
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
04.11.2025 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.