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Auf der Suche nach den reichsten Durchschnittsbürgern zeigen amtliche Quellen manchmal Überraschendes. Vom zweiten Blick und den Tücken der Statistik.
In den meisten Paarbeziehungen steuert noch immer der Mann das meiste zum Haushaltseinkommen bei. Lediglich in jedem zehnten Haushalt hat die Frau ein höheres Nettoeinkommen als der Lebens- oder Ehepartner. Dazu veröffentlichte das Statistische Bundesamt erst kürzlich Zahlen. Wie kommt Frau also dahin, mehr Geld in der Tasche zu haben? Ein möglicher Ansatz: regelmäßig und erfolgreich Gehalt verhandeln. Wie eine gute Vorbereitung aussieht, welche psychologischen Tricks Du Dir im Gespräch zu eigen machen kannst und was Du auf vermeintliche Totschlagargumente entgegnest, erfährst Du in dieser Folge.
Steigende Energiepreise haben 2022 weltweit zu einer deutlichen Inflation geführt. Darunter leiden bis heute vor allem die Haushalte der Unter- und Mittelschicht, geben sie doch in Relation zum Haushaltseinkommen besonders viel für Güter und Dienstleistungen aus, die sich in den letzten beiden Jahren deutlich verteuert haben. Eine US-Studie hat sich die Finanzströme nun genauerWeiterlesen
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Studie: Hohe Lebensmittelpreise belasten Mehrheit der Deutschen Die hohe Inflation hat die Haushalte hierzulande im vergangenen Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Dies gilt insbesondere für die Preissteigerungen bei Lebensmitteln. 52 Prozent der Deutschen fühlten sich dadurch am stärksten belastet. Es folgen Strom (35 Prozent) und die Heizung (32 Prozent). Haushalte mit weniger als 2.000 Euro Nettoeinkommen pro Monat waren überdurchschnittlich von Preissteigerungen bei den Grundbedürfnissen betroffen: Sechs von zehn Geringverdienern fühlten sich durch die hohen Lebensmittelpreise am stärksten belastet, vier von zehn durch die Stromkosten. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "TeamBank-Liquiditätsbarometer". Die Inflation hat auch dazu beigetragen, dass 30 Prozent der Deutschen heute monatlich weniger Geld zur freien Verfügung haben als noch vor einem Jahr. Auch hier sind Geringverdiener stärker betroffen: 41 Prozent derjenigen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 1.000 bis 2.000 Euro haben monatlich weniger Geld, bei noch geringerem Einkommen sind es 36 Prozent. Dagegen haben nur 17 Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen ab 4.000 Euro weniger Geld zur Verfügung. Deutliche Mehrheit nutzt Finanzierungen Um sich trotz finanzieller Engpässe etwas leisten zu können, sind Finanzierungen ein beliebtes Mittel. 73 Prozent der Deutschen haben bereits mindestens eine Variante in Anspruch genommen. An erster Stelle steht der Kauf auf Rechnung, den 38 Prozent schon einmal genutzt haben. Mit 29 Prozent folgt der Dispokredit. An dritter Stelle stehen der Ratenkauf und das Darlehen für größere Anschaffungen, wie z.B. Immobilien- oder Kfz-Finanzierungen, mit jeweils 28 Prozent. Vor allem für Gutverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 4.000 Euro ist die Finanzierung eine Selbstverständlichkeit. Fast die Hälfte von ihnen (46 Prozent) hat schon einmal eine Finanzierung in Anspruch genommen. Bei den Geringverdienern mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro sind es nur 13 Prozent. Im Umgang mit Finanzierungen sind die Deutschen sehr verantwortungsbewusst. 56 Prozent nutzen sie nur in Ausnahmefällen. Weitere 30 Prozent machen sich während der Laufzeit Sorgen, ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen zu können. Dies gilt sogar für 38 Prozent der Befragten mit einem Haushaltseinkommen von 1.000 bis 2.000 Euro. 27 Prozent lehnen alle Finanzierungsformen grundsätzlich ab, bei den Geringverdienern mit weniger als 1.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen sind es sogar 34 Prozent. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Studie: Deutsche wollen sparen Beim Konsum herrscht in Deutschland derzeit vor allem Zurückhaltung. 70 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wollen wegen der hohen Preise geplante Ausgaben reduzieren oder sogar ganz darauf verzichten. Im Vergleich zum Februar 2024 ist die Sparbereitschaft leicht um drei Prozentpunkte gestiegen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in der Mittelschicht. 78 Prozent der Befragten mit einem Haushaltseinkommen von 3.000 bis 4.000 Euro wollen auf Ausgaben verzichten. Ab einem Einkommen von 4.000 Euro sind es 68 Prozent. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie "TeamBank-Liquiditätsbarometer". Am höchsten ist die Sparbereitschaft bei Restaurantbesuchen. 32 Prozent planen, hier auf Ausgaben zu verzichten. Bei einem Einkommen von 3.000 bis 4.000 Euro sind es sogar 37 Prozent. An zweiter Stelle stehen Urlaubsreisen. Hier will sich jeder fünfte Deutsche einschränken. Dahinter folgen mit 17 Prozent Investitionen in die Wohnungseinrichtung. Wie hoch die Sparneigung ist, zeigt auch, dass 63 Prozent in den kommenden zwölf Monaten Rücklagen für besondere Anschaffungen bilden wollen. Finanzielle Zuversicht wächst nur langsam Trotz des verhaltenen Konsumklimas hellt sich die Stimmung der Deutschen rund um ihre Finanzen auf, wenn auch nur sehr langsam. Dies belegt der Liquiditätsindex im Rahmen der Studie. Mit einem Indexwert von 11,5 Punkten setzt sich der Aufwärtstrend zum dritten Mal in Folge fort. Nach dem durch Pandemie und Energiepreiskrise ausgelösten Einbruch stieg der Wert im Juni 2023 erstmals wieder von 4,75 auf 5,5 Punkte und legte im Februar 2024 auf 8 Punkte zu. Vom bisherigen Höchstwert von 31,25 Punkten im Jahr 2019 ist der Indexwert allerdings noch weit entfernt. Auch die individuellen finanziellen Möglichkeiten werden etwas optimistischer eingeschätzt: 67 Prozent der Deutschen bezeichnen ihre aktuelle Finanzlage als mindestens gut. Das sind vier Prozentpunkte mehr als noch im Februar 2024. Besonders stark verbessert hat sich die Situation der 18- bis 29-Jährigen. 74 Prozent von ihnen geht es finanziell mindestens gut. Zu Jahresbeginn waren es noch 13 Prozentpunkte weniger. Die Studie "TeamBank-Liquiditätsbarometer" untersucht seit dem Jahr 2013 Liquidität und Konsumverhalten der deutschen Bevölkerung. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: Getsafe wollte Friday schlucken Das Insurtech Getsafe hat mit dem Insurtech Friday wegen einer Übernahme verhandelt. Der Digitalversicherer aus Heidelberg wollte den Kfz-Spezialisten schlucken. Doch aus der Übernahme wird nichts. Darüber berichtet das Online-Portal "Finance Forward". Demnach habe Investor Baloise den Deal ausgebremst. Rentenlücke wird nach wie vor unterschätzt Knapp 30 Prozent der Deutschen geben an, dass sie von einer monatlichen Rentenlücke zwischen 500 bis 1000 Euro ausgehen. Unter den Befragten mit einem durchschnittlichen Haushaltseinkommen von 3.500 bis 4.000 Euro geht jeder fünfte davon aus, dass es nur maximal 500 Euro monatlich weniger sein werden. Rund 49 Prozent der Befragten zwischen 18 und 34 Jahren glauben, bei der späteren Netto-Rente auf maximal 1.000 Euro verzichten zu müssen. Unter den ab 55-jährigen vermuten dies ebenfalls rund 47 Prozent. Das geht aus dem Axa Vorsorge Report hervor. Versicherer befürchten überdurchschnittlich hohe Naturgefahrenschäden Nach einem schadenreichen ersten Halbjahr rechnen die Versicherer für das gesamte Jahr 2024 mit Naturgefahrenschäden von mindestens sieben Milliarden Euro. Für die ersten sechs Monate bilanziert der GDV dagegen bereits Naturgefahrenschäden in Höhe von 3,9 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatten Wetterextreme wie Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen versicherte Schäden von 4,9 Milliarden Euro verursacht. Globale Dividendenausschüttungen erreichen Rekordniveau Die globalen Dividendenausschüttungen haben im zweiten Quartal 2024 ein neues Rekordniveau erreicht und sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent gestiegen, was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Insgesamt haben europäische Unternehmen im zweiten Quartal 278,6 Milliarden US-Dollar und im gesamten ersten Halbjahr 347 Milliarden US-Dollar ausgeschüttet. Die Zwölf-Monats-Ausschüttungen stiegen bis Juni 2024 im Jahresvergleich um 5,1 Prozent auf 2,1 Billionen US-Dollar. Dies geht aus dem aktuellen „Dividenden-Update“ von Vanguard hervor. BVK hat Bedenken wegen Generationenkapital Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute teilt die Bedenken des Bundesrates, dass der Gesetzentwurf zur Sicherung der Rente nicht ausreicht, die gesetzliche Rentenversicherung nachhaltig zu sichern. Der Verband sieht insbesondere eine drohende Überforderung der jüngeren Generation durch steigende Sozialversicherungsbeiträge. Prämien in der Industrieversicherung stabilisieren sich Der Preisanstieg in der Industrieversicherung ist zunächst gestoppt und für Unternehmen in Deutschland wird es wieder leichter, ihre Risiken kostenverträglich abzusichern. Zwar bleibt der Druck in einigen Sparten hoch, doch der Positivtrend könnte sich verfestigen, lautet die Einschätzung des Risikoberaters und Maklers WTW in seinem halbjährlichen Trendreport zum deutschen Industrieversicherungsmarkt.
Im Gespräch mit Stefan Heimlich für den Elektroauto-News.net Podcast wurden die Pläne und Forderungen des Auto Club Europa (ACE) zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland intensiv erörtert. Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE, erläuterte einen detaillierten Fünf-Punkte-Plan des ACE, der auf eine verstärkte staatliche Unterstützung und klare politische Maßnahmen abzielt. Der erste Punkt des Plans betont die Einführung sozial gestaffelter Kaufprämien für Elektroautos. Diese sollen nach dem Anschaffungspreis und dem Haushaltseinkommen bemessen werden, um insbesondere Normalverdienern den Zugang zu Elektrofahrzeugen zu erleichtern. Heimlich argumentierte, dass die Förderung von Premiumfahrzeugen ineffektiv sei und stattdessen erschwingliche Modelle für den breiten Markt unterstützt werden müssten. Um diese Prämien zu finanzieren, schlägt der ACE eine CO₂-Abgabe bei der Erstzulassung von Fahrzeugen mit fossilen Antrieben vor. Diese Maßnahme soll erhebliche staatliche Einnahmen generieren, die in die Förderung der Elektromobilität fließen könnten. Parallel dazu forderte Heimlich die schrittweise Abschaffung des Dieselprivilegs, um die Steuerlast zwischen Diesel und Benzin zu harmonisieren und zusätzliche Mittel für die Förderung von Elektroautos zu schaffen. Ein weiterer wesentlicher Punkt betrifft die Dienstwagenbesteuerung. Heimlich kritisierte die derzeitige steuerliche Begünstigung von Plug-in-Hybriden, da viele dieser Fahrzeuge kaum elektrisch betrieben würden. Der ACE plädiert für eine deutlich höhere Besteuerung von Plug-in-Hybriden und fossilen Fahrzeugen, während reine Elektrofahrzeuge weiterhin steuerlich begünstigt werden sollen. Schließlich sprach Heimlich über die Einführung einer Sonderabschreibung für Unternehmen, die in Elektrofahrzeuge investieren. Eine solche Abschreibung würde Unternehmen einen erheblichen finanziellen Anreiz bieten, ihre Flotten auf Elektrofahrzeuge umzustellen und somit einen Beitrag zur Reduktion der CO₂-Emissionen zu leisten. Zum Ende des Gesprächs wurde auch die emotionale Komponente der Elektromobilität thematisiert. Heimlich betonte, dass die Automobilhersteller eine Schlüsselrolle dabei spielen, Elektrofahrzeuge durch attraktives Design und Fahrspaß zu vermarkten. Die Begeisterung der Kunden für die neuen Technologien sei entscheidend, um den Übergang zur Elektromobilität erfolgreich zu gestalten. Das Gespräch schloss mit einer klaren Botschaft: Die Umsetzung des Fünf-Punkte-Plans des ACE würde nicht nur die Elektromobilität fördern, sondern auch entscheidend dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.
In dieser Folge von baugeld gibt, stellen wir Dir das neue KfW Ergänzungskredit-Programm vor, das seit dem 08.05.2024 ab sofort für bereits bezuschusste Einzelmaßnahmen beantragt werden kann. Dieser Ergänzungskredit wird in zwei Programmnummern, 358 und 359, unterteilt. Das Kernmerkmal dieses Kredits ist, dass er zusätzlich zu bereits erhaltenen Zuschüssen beantragt werden kann. Die Antragsberechtigung erfordert, dass eine Zuschusszusage der KfW oder eine Unterstützungszusage des BAFA nicht älter als zwölf Monate ist und noch nicht ausgezahlt wurde. Wir erläutern auch die Details der beiden Programme 358 und 359, ihren Anwendungsbereich, die zugehörigen Zinssätze, und das Kreditangebotsverfahren. Wichtige Merkmale wie die maximale Kreditsumme, das anwendbare Haushaltseinkommen und die Zinssätze werden ebenso abgedeckt. Anschließend diskutieren wir die Sinnhaftigkeit dieses Kreditprogramms und wie es mit der bestehenden KfW-Heizungsförderung und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM-Programm) zusammenarbeitet. Zuletzt erläutern wir außerdem die Voraussetzungen und Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um den Ergänzungskredit zu beantragen, und geben einige abschließende Gedanken und Perspektiven zu diesem neuen Angebot der KfW. Trotz der kurzfristigen Ankündigung dieses Kredits hoffen wir, dass wir Dir einen umfassenden Einblick in dieses neue Förderprodukt bieten konnten. Wir sind hier, um Dich über alle relevanten Entwicklungen zu informieren und Dir bei Deinen Investitionsentscheidungen zu helfen. Höre rein und lasse Dich von den Erkenntnissen inspirieren. Wir schauen auf die vergangenen zwei Wochen und zeigen Dir, was sich verändert hat und wo der Markt aktuell bei Best- und Vollfinanzierungen auf jeweils 10, 15 und 20 Jahre steht. Des Weiteren beleuchten wir weitere, spannende Punkte aus der Wirtschaft, Immobilien und Finanzierungswelt! Du möchtest eine unabhängige, ganzheitliche und kostenfreie Beratung zu Deiner individuellen Situation? Melde Dich ganz einfach bei uns oder buch Dir online einen Termin! Webseite: www.baugeldundmehr.de Terminbuchung: www.baugeldundmehr.de/onlinetermin Tiktok: www.tiktok.com/@baugeldundmehr YouTube: baugeld YouTube Kanal IG: baugeldundmehr Viel Spaß beim Zuhören wünschen Michi & Dimi
Die Themen im heutigen Versicherungsfunk Update sind: MetallRente, KlinikRente und ChemieRente: Gemeinsame AKS-Weiterbildungsplattform Um kontinuierlich eine hochwertige Beratung zu gewährleisten, ist das Angebot eBranchenCampus eine Qualitätsinitiative für die drei großen Branchenlösungen MetallRente, KlinikRente und ChemieRente. Sie wurde am 30. Oktober offiziell eingeführt. Der eBranchenCampus ist eine Online-Lernplattform mit webbasierten Trainings, die Geschäftspartnern die Chance bieten, ihr bestehendes Fachwissen zu vertiefen und sich als AKS-Experten für die besonderen Angebote der Branchenversorgungswerke auszuweisen. Swiss Life stellt die Plattform in ihrer Rolle als Konsortialführerin für alle drei Branchenlösungen bereit. Weltspar-Tag: Verzicht ist das Gebot der Stunde Besonders Haushalte mit niedrigen Einkommen bis 1.000 Euro spüren die Folgen des Preisanstiegs und müssen in größerem (42 Prozent) oder kleinem Umfang (42 Prozent) verzichten. Auch 80 Prozent der Befragten mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 2.000 Euro reagieren auf die Preissteigerungen mit Verzicht. Allerdings sinkt in dieser Gruppe der Anteil derjenigen, die stark verzichten müssen, auf 29 Prozent. 51 Prozent geben an, sich in kleinerem Umfang eingeschränkt zu haben. Von den Befragten mit einem mittleren Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3.000 bis 4.000 Euro erklären nur 32 Prozent, nicht verzichten zu müssen. Verzicht in kleinerem Umfang betraf 51 Prozent, in größerem Umfang 17 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt das Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassenverbands, für das 4.800 Menschen befragt wurden. Wechsel der Kfz-Versicherung: So ticken junge Verbraucher Wechseln Versicherte im Alter von 18 bis 35 Jahren ihren Kfz-Anbieter, soll Geld gespart werden. 84 Prozent der 387 Befragten gaben das an. Unzufriedenheit mit dem Versicherer spielt nur bei 16 Prozent eine Rolle beim Wechsel. Die Mehrheit der Befragten legt auch Wert auf einen direkten Ansprechpartner (72 Prozent). 76 Prozent geben an, ihre Kfz-Versicherung über das Internet abgeschlossen zu haben. Diese Ergebnisse brachte eine Online-Umfrage von Clark hervor. Appian launcht Connected Underwriting für Lebensversicherungen in Partnerschaft mit Swiss Re Appian hat die Verfügbarkeit der 'Connected Underwriting Life Workbench' bekanntgegeben. Sie hilft Versicherern, Arbeitsabläufe und Daten in einem automatisierten End-to-End-Prozess zu vereinheitlichen. Die Lösung erleichtert den Underwritern die Arbeit, indem sie ihnen eine zentrale Schnittstelle bereitstellt, um Risiken zu bewerten und zu klassifizieren, Ausnahmen zu behandeln und Fallentscheidungen zu treffen. Helvetia internationalisiert mit einer Niederlassung in Großbritannien ihr Geschäft weiter Helvetia Global Solutions erhält für ihre britische Niederlassung die behördliche Genehmigung für das Specialty-Lines-Geschäft. Dazu gehört auch die Zeichnung internationaler Risiken im Specialty-Lines-Geschäft, zum Beispiel in General Aviation und im Transportgeschäft. Die britische Niederlassung wird von Marc Davis geleitet. Oh du schreckliche - Aller schrecklichen Dinge sind 3 Die #UglyChristmasInsuranceSweaterChallenge geht in die dritte Runde. Wie im vergangenen Jahr darf jeder aus der Branche beweisen, dass er oder sie einen richtig schrecklichen Geschmack hat. Bis zum 26. November kann jeder hässliche, grässliche Weihnachtspullis entwerfen und uns unter ohduschreckliche@versicherungsbote.de zusenden. Ab dem 30. November entscheidet dann wieder die Branche, wer denn nun wirklich den schlechtesten Geschmack hat.
Die richtige Aufteilung von Elternzeit und Elterngeld zu finden, ist wichtig – und ziemlich kompliziert. Denn die optimale Aufteilung ist oft sehr individuell. Sie soll sich nicht nur finanziell lohnen, sondern auch langfristig und alle Seiten sollten damit zufrieden sein. Für diese Folge hat Jule mit Sarah, Tamer und Steffen aus der Finanzfluss-Community gesprochen. Sie berichten, wie ihre individuellen Lösungen aussehen und teilen ihre Tipps für den Weg dorthin. ➡️ Zur LINKBOX (Links zu unseren Produkten und Werbepartnern): https://www.finanzfluss.de/podcast-linkbox/ ℹ️ Weitere Infos zur Folge: Das Youtube-Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=w6U_D6riwS4 Der Elterngeldrechner: https://familienportal.de/familienportal/meta/egr
Die Schweiz ist ein beliebtes Ziel für gut situierte deutsche Vorruheständler und Pensionäre mit einem Haushaltseinkommen von über 100.000 Euro, die auswandern und den Ruhestand in einem Umfeld, wo alles funktioniert, verbringen möchten. Niedrige Steuern, eine atemberaubende Landschaft, frische Luft und politische Stabilität machen das Land der Eidgenossen zu einem Paradies für den Herbst deines Lebens. Allerdings gibt es auch einige steuerliche und rechtliche Besonderheiten zur Schweiz, die man als deutscher Ruheständler beachten muss und dazu wollen wir heute sprechen.
In diesem Podcast-Interview spreche ich mit Marielle und Mike von den Beziehungsinvestor*innen darüber, über welche Themen man in der Beziehung gesprochen haben sollte und wie man bei unterschiedlichen Bedürfnissen auf Augenhöhe miteinander verhandeln kann.
Thema heute:Verwitwung verdreifacht das Risiko finanzieller Überlastung durch Wohnkosten Der Verlust des Partners oder der Partnerin ist nicht nur emotional und sozial ein tiefgreifender Einschnitt, er hat oft auch Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Hinterbliebenen - wenn sich das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben ändert. Regelmäßige Ausgaben müssen dann daran angepasst oder ein höherer Anteil des Einkommens für die Konsumausgaben aufgewendet werden. Hierzu zählen die Wohnkosten, die nicht ohne Weiteres gesenkt werden können. Die Wohnkostenbelastung nimmt durch Verwitwung zu Die statistischen Analysen von Daten aus den fünf Jahren vor dem Todesfall bis zum 5. Jahr nach der Verwitwung zeigen, dass Verwitwung im Alter unmittelbar und anhaltend mit einer Zunahme der Wohnkostenbelastung - dem Anteil des monatlichen Einkommens, der für das Wohnen aufgewendet wird - von ca. 17 auf 25 Prozent einhergeht. Mehr Haushalte sind nach Verwitwung von einer Wohnkostenüberlastung betroffen und das Armutsrisiko steigt Der gestiegene Anteil an Einkommen, der für die Wohnkosten aufgebracht wird bzw. werden muss, führt auch zu einem größeren Anteil an Haushalten, die finanziell überlastet sind. Nach der vom Statistikamt der Europäischen Union verwendeten Definition wird von Überlastung ausgegangen, wenn mehr als vierzig Prozent des Einkommens für die Wohnkosten aufzubringen sind. Nach den Ergebnissen der Studie verdreifacht sich das Überlastungsrisiko von 6 Prozent vor der Verwitwung auf 19 Prozent danach, d. h. etwa ein Fünftel der untersuchten Altersgruppe ist nach Verwitwung von ihren Wohnkosten überbelastet. Eine Wohnkostenüberlastung führt häufig dazu, dass das verbleibende Haushaltseinkommen unter der Armutsschwelle liegt. Nahezu alle (95%) überlasteten Verwitweten aus dem unteren Einkommensdrittel haben nach Abzug der Wohnkosten ein verbleibendes Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Dies trifft jedoch auch auf immerhin zwei Drittel der Überlasteten zu, die vor der Verwitwung dem oberen Einkommensdrittel angehörten. Geschlecht, Einkommensniveau und Wohnsituation sind maßgebliche Einflussfaktoren für die Wohnkostenbelastung nach Verwitwung Wie stark die Wohnkostenbelastung nach dem Tod des Ehepartners oder der Ehepartnerin steigt, hängt in erheblichem Maße vom Geschlecht, dem Einkommensniveau vor dem Todesfall und davon ab, ob man zur Miete wohnt oder im selbstgenutzten Wohneigentum. Zur Miete wohnende einkommensschwächere Witwen sind besonders gefährdet Bei ungünstigem Zusammentreffen von Merkmalen kann die Verwitwung zu einer gravierenden Zunahme der Wohnkostenbelastung führen. Frauen, die zur Miete wohnen und aus dem unteren und mittleren Einkommensdrittel kommen, stellen ein Viertel der Verwitweten im Untersuchungszeitraum. Diese Frauen erleben nach dem Tod ihres Ehemanns den stärksten Anstieg ihrer Wohnkostenbelastung. Ihr Überlastungsrisiko steigt von 9 auf 32 Prozent und ihnen verbleiben nach Abzug der Wohnkosten monatlich weniger als 900 Euro Resteinkommen, gemessen an Preisen von 2016. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Gute Nachrichten für die Globus kommt aus den USA. Joe Biden konnte seinen letzten Widersacher in den eigenen Reihen, Senator Joe Manchin von seinem Klimaschutzpaket überzeugen. Manchin hat sich bis dato wegen Inflationssorgen gegen eine derartige Konjunkturspritze gewehrt, aber vielleicht auch, weil in seinem Wahlkreis West Virginia eine Schiefergas-Pipline-Projekt noch in der Pipline ist. Doch jetzt spricht nicht mehr nur der Umweltschutz für zusätzlich saubere Energien, sondern auch die Energiesicherheit und Unabhängigkeit. Fossile wie erneuerbare Energien werden in den USA jetzt gefördert. Es werden zwar nicht wie ursprünglich vorgesehen 555 aber immerhin 369 Milliarden US-Dollar in neue Pipelines, Wasser-, Wind – und Solarenergie, in Turbinen und die Batterieproduktion investiert oder auch in kommunale Dekarbonisierungsprojekte und in private Energiesparmaßnahmen. Das meiste Steuergeld fließt nicht als Direktförderung, sondern in Form von Steuerreduktionen für die US Clean Energy -Branche und in „grüne“ Kredite für die Privathaushalte. Saubere Autos werden bei Haushaltseinkommen unter 150.000 US-Dollar mit 7500 US-Dollar bezuschusst. Damit erhofft sich die USA bis 2030 um 40 Prozent weniger Treibhausgase als noch 2005 auszustoßen. Green Energy-Fonds, Windkraft- und Solarspezialisten haben in den letzten Wochen wieder schöne Kursanstiege gesehen. Denn auch in Europa setzt mal alles daran nicht länger an Putin´s Öltropf zu hängen. Europa geht einen weiteren, für mich nicht gangbaren Weg: Voll Kraft in die Atomkraft! Dazu mehr in der morgigen Börsenminute. Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin #JoeBiden #Klimaschutzpaket #ErneuerbareEnergien #Bärenmarkt #Investments #podcast #Börsenminute #Umweltschutz #Versorgungssicherheit #USA #Clean Energy #Windkraft #Solar #Wasserkraft #Anlage #Anlagevermögen #Kursanstieg #Batterien #Turbinen #Dekarbonisierung #Treibhausgas #Schiefergas #Konjunktur #GreenEnergy #Treibhausgas Foto: Unsplash/Zbynek Burival
Bauernpräsident Joachim Rukwied hat die Verbraucher auf weiter steigende Lebensmittelpreise eingestimmt. Er sagte im Dlf, die Landwirtschaft hierzulande kämpfe ums Überleben. In keinem anderen Land würden die Verbraucher so wenig von ihrem verfügbaren Haushaltseinkommen für Nahrungsmittel ausgeben.Direkter Link zur Audiodatei
Geld verdienen und etwas für die Umwelt tun. In Zeiten von steigenden Preisen und Klimawandel eine gute Kombi, finden wir. Wir sprechen heute über Photovoltaik. Also über den selbst erzeugten Strom aus der Sonne. Die gute Nachricht schon mal vorweg: So eine Anlage ist nicht nur für die Hauseigentümerinnen unter uns. Auch Mieter:innen und Menschen mit Balkon können die Sonne für sich nutzen. Ab wann sich eine Solaranlage lohnt, wie wir beim Kauf am besten vorgehen und mit einer PV-Anlage nebenher auch noch das Haushaltseinkommen verbessern können, darüber sprechen wir mit unserer Finanztip-Expertin Ines Rutschmann.
Der Indikator für Erwerbsarbeit wird in der Europäischen Union nach dem Haushaltseinkommen berechnet. Das verschleiere die Armut besonders von Frauen, denn damit werde nicht sichtbar, dass oft das Einkommen von Frauen für ein selbstständiges Leben nicht ausreiche. Das sagt Anna Schwarz, Universitätsassistentin am Institut für Finanzwissenschaft und öffentliche Wirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. In ihrer Forschung beschäftigt sich Anna Schwarz unter anderem mit der Frage der „working poor“: wenn also Menschen zwar einen Job haben, das Einkommen aber für ein würdiges Leben nicht ausreicht.
Moderator Max von Malotki diskutiert den Vorschlag, Elterngeld nach dem Haushaltseinkommen zu berechnen. Arno Orzessek kommentiert frische Zahlen zur Popularität von Verschwörungsideen. Und: Mit Flüchen gegen Polens PiS.
Thema heute: Baukindergeld: Wichtige Frist bis Ende März 2021 verlängert Bau- und kaufwilligen Familien räumt die Bundesregierung wegen Corona ein bisschen mehr Zeit ein, sich ihre Chance auf 12.000 Euro Baukindergeld pro Kind zu sichern. Die Antragsfrist gilt jetzt nicht mehr bis Ende dieses Jahres, sondern bis Ende März. "Das bedeutet, wer bis zum 31. März 2021 einen Kaufvertrag unterzeichnet oder die Baugenehmigung erhält, kann noch bis Ende 2023 einen Antrag auf Baukindergeld bei der Förderbank KfW stellen", sagt man bei der LBS-West. Wichtig ist, dass der Antrag innerhalb der ersten 6 Monate nach Einzug gestellt wird. Zwei Jahre nach Einführung des Baukindergeldes waren nach Angaben des Bundesinnenministeriums bis Ende August dieses Jahres mehr als 260.000 Anträge mit einem Volumen von rund 5,5 Mrd. Euro bei der KfW eingegangen. Das entspricht durchschnittlich 1,8 geförderten Kindern pro Antrag. Wenige Monate vor Ende der Antragsfrist war damit knapp die Hälfte des Fördertopfes in Höhe von insgesamt 9,9 Mrd. Euro ausgeschöpft. Mit 51.680 geförderten Wohneinheiten stammte bis Ende Juni dieses Jahres mehr als jeder fünfte Antrag aus Nordrhein-Westfalen. Die KfW schüttete dabei knapp 1,1 Mrd. Euro an die Häuslebauer zwischen Rhein und Weser aus. Dahinter folgten Baden-Württemberg mit rund 714 Mio. Euro, Bayern mit ca. 709 Mio. Euro und Niedersachsen mit gut 620 Mio. Euro. In Bremen wurden in den gut zwei Jahren, in denen es die Leistung gibt, 41 Mio. Euro Baukindergeld vergeben. Wer hat Anspruch auf das Baukindergeld? Als natürliche Person haben Sie Anspruch auf das Baukindergeld, wenn Sie: - (Mit-)Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum geworden sind und selbst kindergeldberechtigt sind oder mit der kindergeldberechtigten Person in einem Haushalt leben und - in Ihrem Haushalt mindestens ein Kind gemeldet ist, das zum Zeitpunkt der Antragstellung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Für das Kind muss im Haushalt zudem eine Kindergeldberechtigung vorliegen. - Ihr jährliches zu versteuerndes Haushaltseinkommen darf 90.000 Euro bei einem Kind, zuzüglich 15.000 Euro je weiterem Kind, nicht überschreiten. Das Kind muss die oben genannten Bedingungen erfüllen. Was wird gefördert? Gefördert wird der erstmalige Erwerb oder Bau von Wohneigentum für die eigene Familie, wenn dies zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrages oder der Erteilung der Baugenehmigung ihre einzige Wohnimmobilie in Deutschland ist. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Sind die Wiener beim Haushaltseinkommen wirklich das Schlusslicht in Österreich, wie Finanzminister Gernot Blümel behauptet? Und wenn ja, warum? Moderator Elias Natmessnig hat Innenpolitk-Experten Bernhard Gaul dazu befragt und einige überraschende Antworten erhalten. Und wir haben auch den neuen Job von Wiens Ex-Bürgermeister Michael Häupl für euch. Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert uns und hinterlasst uns eine Bewertung! Mehr daily Podcasts gibt es unter www.kurier.at/daily
Thema heute: Postbank Wohnatlas 2020 Wie viel vom Einkommen das Wohnen zur Miete oder im Eigenheim kostet, dieser Frage sind Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas nachgegangen. Sie empfehlen, dass Wohnen nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens kosten sollte. Demnach wäre 2019 in 379 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten der Kauf einer 70-Quadratmeter-Wohnung für einen Durchschnittshaushalt finanzierbar gewesen. Die Mieten bleiben dort sogar unterhalb dieser 30-Prozent-Schwelle. Modellrechnung analysiert Unterschiede Die HWWI-Modellrechnung zeigt aber auch, dass Eigentümer gegenüber Mietern in 84 bundesdeutschen Regionen im Vorteil waren. Sie mussten hier im Durchschnitt einen geringeren Anteil des Haushaltseinkommens für die Finanzierung aufbringen als Mieter für die örtliche Nettokaltmiete. Auf Basis der durchschnittlich regional verfügbaren Haushaltseinkommen wurde dabei berechnet, welcher Einkommensanteil für die Finanzierung bzw. für die Nettokaltmiete einer 70-Quadratmeter-Wohnung aufgebracht werden muss. Für die Finanzierung einer Immobilie wurde mit einem Zinssatz von 2,45 Prozent, einer Anfangstilgung von vier Prozent und 20 Prozent Eigenkapital kalkuliert. Nebenkosten für Grunderwerbsteuer, Notar oder Umbauten wurden nicht berücksichtigt. Belastung durch Wohnkosten steigt an Die HWWI-Modellrechnung zeigt, dass die finanziellen Belastungen 2019 gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Im Durchschnitt über alle Landkreise und kreisfreien Städte zahlten die Bürger im vergangenen Jahr 13,4 Prozent (Vorjahr 13,0 Prozent) des regional verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und 17,0 Prozent (Vorjahr 15,7 Prozent) für die Finanzierung einer Eigentumswohnung. Jeder siebte deutsche Haushalt (14 Prozent) lebte 2019 in einer Region, in der im Schnitt mehr als 20 Prozent des Einkommens für Miete aufgebracht werden musste. Im Vorjahr traf dies nur auf jeden achten Haushalt (12 Prozent) zu. Beim Wohnungskauf sieht es ähnlich aus. 2018 war nur jeder achte deutsche Haushalt (12 Prozent) von hohen regionalen Preisen betroffen: Die Finanzierung überstieg im Schnitt 30 Prozent des Haushaltseinkommens. 2019 galt dies bereits für etwa jeden siebten Haushalt (15 Prozent). Im Jahr 2018 hätte die Finanzierung einer 70 Quadratmeter großen Wohnung für jeden vierten deutschen Haushalt (25 Prozent) weniger als zwölf Prozent des Einkommens gekostet. Im aktuellen Wohnatlas findet sich nur noch jeder sechste Haushalt (16 Prozent) in einer derart günstigen Region. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Wozu benötigen Menschen finanzielle Bildung? In der Schule wird das notwendige Wissen nur selten vermittelt. Der Grund ist naheliegend: Lehrer besitzen zum Teil selbst keine eigenen finanziellen Kompetenzen. Zu einem gelungenen und selbstbestimmten Leben gehören auch finanzielle Entscheidungen. Um diese Entscheidungen zufriedenstellend treffen zu können, sind Kompetenzen notwendig, die nicht im traditionellen Bildungssektor wie Mathematik oder den Naturwissenschaften enthalten sind. Finanzielle Entscheidungen haben Konsequenzen. Manchmal lebenslange. Finanzielle Bildung hilft uns, die Welt besser zu verstehen. Hierzu gehört ein grundlegendes Verständnis für die Funktion von Geld und Vermögen im gesellschaftlichen Kontext. Dabei geht es um die Vermittlung von Werten, Einstellungen und Denkweisen. Finanzielle Bildung soll uns auch dazu befähigen, auf aktuelle ökonomische Entwicklungen - wie beispielsweise eine Finanzkrise – gut reagieren zu können. Es gibt vier Kernbereiche finanzieller Bildung: Vermögen bilden mit Verschuldung umgehen sich versichern täglich mit Geld umgehen "Vermögen bilden" bedeutet zum einen, in der Gegenwart auf Konsum zu verzichten. Immer zugunsten der Zukunft. Theoretisch umfasst der Planungshorizont die gesamte Lebensspanne. Ziel sollte eine angemessene und selbstbestimmte Bewertung des Lebensstandards in verschiedenen Lebensphasen sein. Vermögen bilden bedeutet auch, Einkommensquellen zu generieren, sei es durch Zinsen, Mieteinnahmen oder Dividenden. Inflation wirkt sich auf verschiedene Vermögensformen unterschiedlich aus. Deshalb zählt finanzielle Bildung bei mir zur Allgemeinbildung. "Verschuldung" entsteht beispielsweise durch die Ansicht, die Rückzahlung von Krediten sei eine Art nachträgliches Sparen. Wenn Raten nicht mehr zurückgezahlt werden können, weil das verfügbare Haushaltseinkommen und ein eventuell vorhandenes eigenes Vermögen dauerhaft nicht ausreichen, ist man in der Schuldenfalle. Das Wissen um Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten zählt zur finanziellen Allgemeinbildung. Wichtig zu verstehen ist, dass Überschuldung immer zur Senkung des Lebensstandards führt, also zum Gegenteil dessen, was mit der Schuldenaufnahme ursprünglich beabsichtigt worden war. Der Kernbereich "sich versichern" umfasst die Risikominimierung für sich selbst, die eigene Familie und andere Gruppen. Vorzeitiger Tod, Krankheit, Unfall, Diebstahl und die Schädigung Dritter können die wirtschaftliche Existenz eines Privathaushalts gefährden. In der Sozialversicherung - also der Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall-, und Arbeitslosenversicherung - richten sich die Beiträge nach dem Einkommen des Versicherten, nicht nach dem Risiko. Hier gilt das Prinzip des sozialen Ausgleichs. Im Gegensatz dazu folgt die Beitragsberechnung der Individualversicherung dem Äquivalenzprinzip. Das bedeutet, die Höhe des Versicherungsbeitrags richtet sich nach dem Risiko der jeweiligen Risikogruppe. Der "tägliche Umgang mit Geld" ist ein weiterer wichtiger Teil der finanziellen Bildung. Hierzu gehört in erster Linie die Erstellung einer persönlichen Finanzplanung. Sie sollte die Einnahmen und regelmäßigen wiederkehrenden Ausgaben für einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise einen Monat, enthalten. Die Finanzplanung hilft dabei, einen Überblick über das eigene Budget, finanzielle Belastungen und die eigene Vermögensstruktur zu erhalten. Die Kompetenz zur Verwaltung eines Girokontos ist heutzutage von entscheidender Bedeutung: Überweisung, Einzugsermächtigung, Dauerauftrag, Lastschrift, Online-Banking. All dies muss regelmäßig geprüft werden. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des bargeldlosen elektronischen Zahlungsverkehrs kann schnell der Überblick über die eigenen Finanzen verloren gehen. Deshalb befürworte ich die Verwendung von Bargeld bei den einzelnen Budgets. Leider ist das Thema Geld in vielen Haushalten in Deutschland nach wie vor tabu: "Über Geld spricht man nicht", heißt es dann. Das Thema Geld wird zur Intimsphäre gezählt. Menschen, die sich in finanziellen Fragen auskennen, werden zuweilen als sonderbar oder oberflächlich angesehen. Die Einstellung, der Staat habe den Bürger zu versorgen, ist immer noch weit verbreitet. Vielen Menschen erscheint das Thema Geld oder finanzielle Bildung so komplex oder abstrakt, dass sie die intensive Auseinandersetzung mit finanziellen Fragestellungen vermeiden. Der Grundstein für einen erfolgreichen Umgang mit Geld sollte bereits im Kindesalter gelegt werden. Finanzielle Bildung im Elternhaus ist wirksamer als in der Schule oder anderen Bildungseinrichtungen. Wenn die Eltern selbst nicht erfolgreich mit Geld umgehen können, misslingt finanzielle Bildung zu Hause. Fehler im Umgang mit Geld werden somit an die nächste Generation weitergegeben. Jeder Mensch hat ein Recht auf finanzielle Bildung. Und jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten. Dieser Podcast hier zahlt jeden Tag darauf ein. Sei so nett und leite diese Folge an drei Menschen aus deinem Umfeld weiter, damit die Gruppe der geldbewussten und geldkompetenten Menschen weiter wachsen kann. Ich danke Dir.
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Benjamin Gämperli ist im Treuhandwesen tätig und Gesellschafter einer privaten Schweizer Immobilien-AG mit dem Fokus auf der Realisation und dem Verkauf von Wohneigentum in der Schweiz. In diesem Gespräch sprechen wir über verschiedene Aspekte des Schweizer Immobilienmarktes. Wieviel Eigenkapital ist bei einem Immobilienkauf in der Schweiz erforderlich? Wie hoch ist der kalukatorische Zins in der Schweiz mit dem Banken rechnen und warum liegt dieser deutlich über dem aktuellen Marktzins? Was für ein Haushaltseinkommen ist bei einem Einfamilienhaus für 1 Millionen CHF erforderlich? Warum ist es sehr schwierig für 1 Million CHF ein passendes Objekt zu finden? Warum sind die Baukosten in der Schweiz höher? Welche Arten an Zinsfestschreibungen gibt es in der Schweiz und was ist die Libor-Hypothek? Was sind die Vorteile der Schweiz als Immobilienstandort aus der Sicht eines Schweizers? Welche Portale sind zur Identifizierung geeigneter Objekte zu empfehlen? ...und weitere spannende Punkte. Viel Spaß bei dem heutigen Gespräch. Sponsor dieser Folge ist die Homeday GmbH: Die Homeday GmbH ist ein technologiegetriebenes Maklerunternehmen mit einem neuen Produkt - dem Preisatlas. Der Preisatlas ist eine Art Google Maps für Immobilien. Beim Preisatlas gibst Du eine Adresse ein und erhältst einen m2-Preis als erste Wertindikation. Du erhältst ein Gefühl für den Wert der Immobilie. Preisatlas - Immobilienwert kostenfrei bestimmen (eine Art Google Maps für Immobilien): Preisatlas der Homeday GmbH Lerne Vermögensaufbau à la Geldbildung® für clevere Privatanleger bei einem Ganztagesseminar von Geldbildung®: http://www.geldbildung.de/seminare Wenn Dir mein Podcast gefällt, dann würde ich mich über eine Rezension freuen. Solltest Du den Podcast bereits abonniert haben, dann klicke auf "Suchen" und gebe "Geldbildung" ein. Es sollte dann das Rezensionsfeld erscheinen. Danke! Willst Du mehr aus Deinem Geld machen und eigenständig Dein Vermögen anlegen und mehr Vermögen bilden? Sichere Dir mein 50-minütiges Video und wöchentliche Tipps zum Thema Vermögensaufbau in Dein Postfach: Mehr Erfolg bei Deiner Geldanlage Podcast abonnieren: Geldbildung Podcast abonnieren
Die Arbeitsgruppe Wohnungsbau hat sich geeinigt – und "eines der dicksten Bretter der Koalitionsverhandlungen gebohrt", wie es Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) nannte. Die Parteien wollen bis 2021 bis zu vier Milliarden Euro lockermachen, um mehr billigen Wohnraum zu schaffen und um jungen Familien beim Traum vom Eigenheim zu helfen. In diesem Paket enthalten ist das Projekt "Baukindergeld": Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 75.000 Euro sollen pro Jahr und Kind einen Zuschuss von 1.200 Euro für die Dauer von zehn Jahren erhalten. Wir besprechen mit Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE, ob diese Maßnahme wirklich sinnvoll ist und was von der geplanten Verschärfung der Mietpreisbremse zu halten ist. Milliardär Elon Musk steckt nicht nur hinter dem Elektroauto Tesla. Heute Abend um 20.30 Uhr soll sein zweites Standbein in den Himmel starten: die Falcon Heavy seiner Firma SpaceX. Mit an Bord der Rakete auf der Reise Richtung Mars ist, nun ja, natürlich ein Tesla, als Ballast. Doch der Raketenstart ist kein PR-Gag. Musk will das All touristisch zu erschließen. ZEIT-ONLINE-Wissensredakteurin Saskia Gerhard erklärt, was der heutige Raketenstart für die Raumfahrt bedeutet – wenn er denn funktioniert. Und sonst so? Heute vor 20 Jahren kam Falco bei einem Autounfall in der Karibik ums Leben. Nicht nur seine Fans trauern, auch die katholische Kirche verbeugt sich auf ihre Art.