Podcasts about versicherten

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Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Neues Widerrufsrecht bei Lebensversicherungen: Für Altverträge bleibt vieles möglich Ab dem 19. Juni 2026 gelten neue Regeln für den Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen. Für neu abgeschlossene Verträge erlischt das Widerrufsrecht künftig spätestens nach 24 Monaten und 30 Tagen, auch wenn der Versicherer gegen seine Informationspflichten verstoßen hat. Auf bestehende Verträge hat die Gesetzesänderung jedoch keine Auswirkungen. Der Verbraucherschutzverein Bund der Versicherten e. V. (BdV) empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern deshalb weiterhin, ihre Möglichkeiten sorgfältig prüfen zu lassen, bevor sie eine Lebens- oder Rentenversicherung beenden. „Viele Versicherte wissen nicht, dass für ihre Altverträge weiterhin die bisherigen Regelungen gelten können. Wer vorschnell kündigt, verschenkt unter Umständen Geld“, sagt man beim BdV-Vorstand. „Wir müssen aber auch warnen. Die Versicherer blocken beim Widerruf. Und die Rechtsprechung ist restriktiv und wenig verbraucherfreundlich. Ansprüche von Versicherten werden häufig mit dem Vorhalt des Rechtsmissbrauchs zurückgewiesen.“ Für Lebens- und Rentenversicherungen, die vor dem 19. Juni 2026 abgeschlossen wurden, bleibt das bisherige Recht maßgeblich. Wurde die Widerrufsbelehrung fehlerhaft erteilt, kann ein Widerruf auch heute noch möglich sein. In einem solchen Fall kann der Widerruf finanziell deutlich attraktiver sein als eine Kündigung. Während Versicherte bei einer Kündigung meist nur den Rückkaufswert erhalten, können sie bei einem erfolgreichen Widerruf unter Umständen zusätzlich die Abschlusskosten zurückverlangen. „Ob ein Widerruf durchsetzbar ist oder nur eine Kündigung als bessere Lösung bleibt, hängt sehr vom Einzelfall ab“, sagt der BdV. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten ihre Rechte vor einer Entscheidung unabhängig prüfen lassen. Vorsicht geboten ist vor Finanzvermittlern oder Unternehmen, die aufdringlich eine Rückabwicklung anpreisen. Oft zahlt man hier unnötige Entgelte, Anwaltshonorare oder zusätzliche Gutachterkosten. Kritisch bewertet der BdV die neue gesetzliche Regelung für Neuverträge. Bislang mussten Versicherungsunternehmen die Folgen fehlerhafter oder unvollständiger Informationen tragen. Künftig endet das Widerrufsrecht auch dann nach spätestens 24 Monaten und 30 Tagen, wenn nur bestimmte Informationspflichten verletzt wurden.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL
Unklare Zukunft für versicherungsfremde Leistungen

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL

Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 3:58


Es gibt Leistungen, die die gesetzliche Krankenkassen übernehmen, die aber "versicherungsfremd" sind. Nun die Spar-Idee: die Finanzierung von den Versicherten auf alle Steuerzahler verteilen. Das ist aber kompliziert.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Getrennte Wege, gemeinsame Verträge: Was Scheidungspaare jetzt beachten müssen 14,7 Jahre hielt laut Statistischem Bundesamt hierzulande eine durchschnittliche Ehe im Jahr 2024 – rund ein halbes Jahr weniger als noch 2022. Was danach oft in Vergessenheit gerät: der gemeinsame Versicherungsschutz.  „Nach einer Scheidung oder Trennung sollten gemeinsame Versicherungsverträge unbedingt auf den Prüfstand – und bei Bedarf angepasst werden. Ob Scheidung oder Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft – beides kann den Versicherungsschutz verändern und das losgelöst von den üblichen Kündigungsfristen eines Vertrags. Deshalb sollte man gezielt prüfen, ob der eigene Vertrag solche besonderen Regelungen enthält“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Zu den praktischen Folgen einer Scheidung gehört oft auch eine Namensänderung. Nimmt die Frau beispielsweise ihren Geburtsnamen wieder an und zieht in eine eigene Wohnung, ist sie verpflichtet, dem Versicherer ihre Namensänderung sowie ihre neue Anschrift mitzuteilen. Tut sie dies nicht, kann der Versicherer ihr zwar keine Briefe zustellen. Die Schreiben gelten aber dennoch als zugestellt und die Frau würde beispielsweise Rechnungen nicht empfangen und angemahnt werden. „Sobald eine Scheidung absehbar ist, sollten beide Seiten klären, wer die gemeinsamen Versicherungsverträge übernehmen möchte oder übernehmen kann“, sagt man. Für die im Versicherungsschein genannten Versicherungsnehmer ist es einfach: Sie oder er führt den Vertrag weiter. Wer den Vertrag nicht fortsetzen kann, muss sich um einen neuen passenden Versicherungsschutz kümmern. Dieser sollte die K.-o.-Kriterien des BdV der jeweiligen Sparte erfüllen. Besonders heikel ist, wenn ein Partner im Zuge der Scheidung den Versicherungsschutz verliert, ohne davon etwas mitzubekommen. Deutlich wird das am Beispiel der Privathaftpflichtversicherung (PHV). In dieser können Partner mitversichert werden. Eheleute sind oftmals ohne konkrete Nennung mitversichert, bei Unverheirateten muss der Versicherungsnehmer oftmals den Partner dem Versicherer melden. Bei Unverheirateten wird üblicherweise verlangt, dass sie in einem gemeinsamen Haushalt leben. Ehepartner bleiben oftmals auch bei einer Trennung mitversichert, solange die Ehe noch besteht. Es sei denn, ein Ehepaar trennt sich und ein Partner zieht aus, noch bevor die Scheidung vollzogen ist. Wenn sich also Paare trennen (und einer auszieht), sollten mitversicherte Personen sich schnellstmöglich um einen eigenen PHV-Vertrag kümmern.     Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland   Thema heute:      Entspannt verreisen: Nicht jede Versicherung hält, was sie verspricht     Die Urlaubszeit rückt näher und Viele freuen sich auf Sonne, Strand und Erholung. Bei aller Vorfreude sollten Reisende jedoch die finanziellen Risiken einer Krankheit oder eines Unfalls im Ausland nicht unterschätzen. „Im Urlaub medizinische Hilfe zu erhalten, kann je nach Reiseland hohe Kosten verursachen – insbesondere ein Rücktransport kann sehr teuer werden“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV).  Daher sollte bei der Urlaubsplanung das Thema Versicherungen nicht zu kurz kommen. Allerdings sind nicht alle Reiseversicherungen sinnvoll.   Darauf kommt es bei der Auslandsreisekrankenversicherung an Eine der essenziellen Absicherungen für Reisen ins Ausland ist die Auslandsreisekrankenversicherung (ARKV). Sie übernimmt die Kosten für eine Heilbehandlung im Ausland und für einen medizinisch notwendigen Rücktransport, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. Beim Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung sollten Verbraucherinnen und Verbraucher darauf achten, dass der Versicherer die Kosten für den Rücktransport aus dem Ausland zum ständigen Wohnsitz oder dem vom ständigen Wohnsitz nächstgelegenen und geeigneten Krankenhaus trägt, wenn der Rücktransport medizinisch sinnvoll und vertretbar ist. Dies gilt auch für den Fall einer stationären Heilbehandlung, die nach ärztlicher Prognose länger als 14 Tage andauern würde. Außerdem sollte eine Erkrankung, die bereits vor Antritt der Reise bestand, mitversichert sein, wenn sie sich während der Auslandsreise verschlimmert.   Auslandsreisekrankenversicherung: Auf diese Kriterien sollten Sie achten. Wichtig: Vorhersehbare Behandlungen sind vom Versicherungsschutz der ARKV grundsätzlich ausgeschlossen. Vorhersehbar ist eine Behandlung beispielsweise dann, wenn sie für die Reisezeit geplant war oder schon vor Reiseantritt feststand. „Reisekrankenschutz ist oft in Kreditkarten eingeschlossen – aber Vorsicht: Die Leistungen sind in der Regel deutlich schlechter als bei einer gesonderten Auslandsreisekrankenversicherung“, sagt man beim BdV. So sind beispielsweise die Such-, Rettungs- und Bergungskosten nicht versichert und die Versicherungssummen meist niedriger. Zudem kann es sein, dass nur dann Versicherungsschutz besteht, wenn die Reise mit der Kreditkarte gebucht wurde. „Wir raten daher dazu, sich zusätzlich über einen separaten Vertrag abzusichern“.   Reisegepäckversicherung: Oft lückenhafter Versicherungsschutz    Auch Reisegepäck- und Reiserücktrittversicherungen sieht man kritisch. Sie sicherten keine existenziellen Risiken ab und oft ist nicht nachvollziehbar, wann Versicherte eine Leistung erwarten können. Bei Reisegepäckversicherungen können Versicherer zudem Leistungen kürzen, wenn die versicherte Person den Versicherungsfall grob fahrlässig herbeigeführt hat. „Gerade bei Diebstahl oder Raub wird Betroffenen häufig grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Schafft das Wohngeld ab!

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later May 11, 2026 10:33


Die Bundesregierung ist offensichtlich wild entschlossen, mit der Kettensäge durch alle Bereiche der sozialen Daseinsvorsorge zu wüten. Die Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung hat bereits das Bundeskabinett passiert und soll noch vor der Sommerpause im Bundestag verabschiedet werden. Auf die Versicherten kommen erhebliche Mehrbelastungen und Versorgungseinschränkungen zu. In der Pipeline sind ferner grundlegende Umbauten bei derWeiterlesen

Ergebnisorientiert - Der Podcast von und mit Ernst Crameri
3069 Interview mit Goran Dimitrijevic – Bleib am Ball

Ergebnisorientiert - Der Podcast von und mit Ernst Crameri

Play Episode Listen Later May 2, 2026 14:31


Also ich bin ganz erstaunt, dass es 93 Krankenkassen gibt. Ich dachte nur an die ganz Großen. Doch, die gibt es viele. Gerade die Betriebskrankenkassen sind oft aus Unternehmen heraus entstanden und teilweise gar nicht bundesweit offen. Manche versichern nur die Belegschaft eines Konzerns. Daher kommt diese enorme Spannweite. Wir sprechen hier von Kassen mit rund 5.000 Versicherten bis hin zur größten in Deutschland, der Techniker Krankenkasse, mit fast zwölf Millionen Versicherten. Das ist schon gewaltig. Wir arbeiten mit Businesspartnern. Am Markt gibt es im Wesentlichen zwei Standardsoftware-Systeme für Krankenkassen: Eines auf SAP-Basis und eines, das stärker mit Web-Services und Web-Clients arbeitet. Früher sprach man in der IT gern von viel Blech, also Hardware in gekühlten Räumen. Heute läuft vieles über virtuelle Server und Cloud-Strukturen. Wir arbeiten für den Marktführer im zweiten Bereich und betreuen damit rund 85 Prozent des Marktes. Gleichzeitig haben wir auch Expertise im SAP-Umfeld und unterstützen dort punktuell ebenfalls. Dadurch sind wir sehr breit aufgestellt. Du hast gesagt, rund 60 Millionen Menschen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Rest ist entweder privat versichert, gehört zu den Beamten mit freier Heilfürsorge oder fällt unter besondere Systeme wie Versorgungswerke, etwa bei Architekten oder Ärzten. Diese Gruppen sind oft nicht klassisch gesetzlich renten- oder krankenversichert. Unser Schwerpunkt liegt aktuell auf den gesetzlich Versicherten, aber selbstverständlich können wir auch die private Versicherungswirtschaft unterstützen, vor allem bei Lebens- und Gesundheitsprodukten wie privater Krankenversicherung oder Zusatzversicherungen. Ein riesiges Zukunftsthema ist die ePA, die elektronische Patientenakte. Dort spielt die digitale Identität eine zentrale Rolle. Langfristig werden auch private Versicherer daran nicht vorbeikommen. Ziel ist, medizinische Daten besser verfügbar zu machen, Doppeluntersuchungen zu vermeiden, Kosten zu senken und eine nachvollziehbare Gesundheitshistorie aufzubauen. Da ist noch viel Potenzial im Markt. Überraschend ist: Viele private Versicherungsunternehmen sind bei Automatisierung und Digitalisierung längst nicht so weit, wie man vermuten würde. In manchen Bereichen ist die gesetzliche Krankenversicherung sogar deutlich weiter. Und nicht nur dort: Auch der gesamte Public Sector, also Behörden und öffentliche Einrichtungen, steht vor großen Veränderungen. Ob Finanzbehörden, Meldeämter oder Standesämter – überall werden Digitalisierung, KI und Prozessberatung immer wichtiger. Wir bedienen heute eine Nische, aber eine mit sehr hoher Eintrittshürde. Es gibt nur wenige Mitbewerber mit dieser Tiefe an Erfahrung und Exzellenz. Wir können die laufende Transformation in unterschiedlichsten Rollen begleiten: von Projektleitung über Programmleitung bis hin zur Fachberatung. Trotz Wirtschaftskrise und Rezession halte ich diesen Bereich für relativ krisensicher. Denn jede gesetzliche Änderung aus Berlin erzeugt neue Anforderungen bei den Krankenkassen. Das heißt mehr Aufwand, mehr Anpassung, mehr Umsetzung. Genau dort setzen wir an und helfen, Anforderungen schnell aufzunehmen und sauber umzusetzen. Dabei sind 95 Prozent der Software-Anpassungen gesetzlich getrieben, also reine Regulatorik. Nur ein kleiner Teil entfällt auf Weiterentwicklung, Wartung oder individuelle Kundenwünsche. Deshalb spricht man in diesem Umfeld auch oft vom Standard, obwohl sich die Kassen in Prozessen, Satzungen und Auslegung teils deutlich unterscheiden. Ja, man ist in gewisser Weise ein Getriebener des Gesetzgebers. Viele Änderungen kommen kurzfristig, was für Softwarehäuser nicht leicht ist. Auch wenn heute agil gearbeitet wird, bleibt das System stark abhängig von politischen Vorgaben. Im Moment sind wir vor allem in Deutschland aktiv, aber die DACH-Region ist für uns sehr interessant. Gerade die Schweiz haben wir uns bereits angesehen. Die Regulatorien sind dort teils noch strenger, aber in vielen Punkten ähnlich. Daher wäre auch dort Unterstützung gut denkbar. Das ist vielleicht die wichtigste Botschaft: Bleib am Ball. Schau hin. Geh mit der Zeit. Der Markt verändert sich rasant. Wer nur reagiert, nimmt am Ende das, was übrig bleibt. Wer agiert, kann mitgestalten, den Weg mitbestimmen und sogar vorausgehen. Innovativ sein und dem Markt voraus sein, das macht am Ende auch richtig Spaß. #Interview #GoranDimitrijevic #Krankenkassen #GesetzlicheKrankenversicherung #PrivateKrankenversicherung #Digitalisierung #Automatisierung #ePA #ElektronischePatientenakte #Telematikinfrastruktur #PublicSector #Prozessberatung #Innovation #Transformation #DACH #Gesundheitswesen #IT #Regulatorik Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare  Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. 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Aktuelle Interviews
Gesundheitsversicherung: CSU-Gesundheitspolitikerin Zeulner sieht Gerechtigkeitsdefizit bei GKV-Reform

Aktuelle Interviews

Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 7:18


Die CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner kritisiert den niedrigen Bundeszuschuss für Bürgergeldempfänger: "Das kann so nicht sein, dass auf dem Rücken der Beitragszahler der Bundeshaushalt gestopft wird" und warnt vor einer Mehrbelastung der Versicherten um 1,75 Milliarden Euro durch die GKV-Reform.

NDR Info - Echo des Tages
Entwurf für Gesundheitsreforrm beschlossen

NDR Info - Echo des Tages

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 25:34


Die Bundesregierung hat den Entwurf von Gesundheitsministerin Warken für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es, die Kassen zu entlasten und die Beiträge der Versicherten stabil zu halten. Allein im kommenden Jahr sollen die Ausgaben um 16 Milliarden Euro reduziert werden. Patientinnen und Patienten müssen sich deshalb auf höhere Zuzahlungen und einige Abstriche einstellen. Bundeskanzler Merz nannte die Reform historisch; sie mache das Gesundheitssystem für alle bezahlbar.

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL
Hat Deutschland zu viele Krankenkassen?

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL

Play Episode Listen Later Apr 21, 2026 3:45


Mehr als 90 gesetzliche Krankenkassen haben die Versicherten in Deuschland zur Auswahl. Aus der schwarz-roten Koalition gibt es Rufe, die Zahl zu reduzieren. Aber das würde die Kosten kaum senken, sagt ein Experte.

Das Interview von MDR AKTUELL
Pantazis: Bund an Bürgergeld-Krankenkosten beteiligen

Das Interview von MDR AKTUELL

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 5:19


12 Milliarden Euro im Jahr kostet die Krankenversicherung für Bürgergeldempfänger. Das sollen weiter die Versicherten bezahlen, so der Plan des Gesundheitsministeriums. Christos Pantazis (SPD) will darüber diskutieren.

Regionaljournal Zentralschweiz
10 Prozent Rabatt bei Zuger Gebäudeversicherung

Regionaljournal Zentralschweiz

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 4:43


Im letzten Jahr gab es im Kanton Zug weniger Gebäudeschäden als in anderen Jahren. Die Gebäudeversicherung Zug schreibt daher einen Gewinn von über 17 Millionen Franken und gewährt den Versicherten erstmals einen Rabatt von 10 Prozent auf die Versicherungsprämie. Weitere Themen: · Zuger GLP nominiert Joëlle Gautier als Regierungsratskandidatin · Einsprache gegen neues Baureglement in Reichenburg SZ

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Fahrrad-Check vor der Tour – aber was ist mit dem Versicherungsschutz?     Bund der Versicherten e. V. (BdV) gibt Fahrradtipps: Privathaftpflicht ist ein Muss, beim Diebstahlschutz gibt es verschiedene Optionen Radfahren boomt, doch viele vernachlässigen die Wartung ihres Drahtesels. Laut aktueller DEKRA/Ipsos-Fahrradstudie verzichten 68 Prozent der Radbesitzer auf einen regelmäßigen Service. „Vor einer Radtour gehört nicht nur das Fahrrad auf den Prüfstand, sondern auch der Versicherungsschutz. Eine Privathaftpflichtversicherung ist unverzichtbar und beim Thema Diebstahl stehen verschiedene Absicherungsoptionen zur Wahl“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Egal ob Wochenendausflug oder Urlaubstour: Eine Privathaftpflichtversicherung sollte immer mit im Gepäck sein. Denn wer beim Radfahren einen Unfall verursacht und dabei andere Menschen verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt, muss den Schaden aus eigener Tasche begleichen. Es sei denn, die Haftpflichtversicherung springt ein. Doch wie sieht es mit dem Schutz des eigenen Rads aus? „Die Hausratversicherung kann auch unterwegs helfen. Wird das Fahrrad aus einem verschlossenen Raum gestohlen – zum Beispiel aus dem Keller eines Hotels oder dem Abstellraum einer Ferienwohnung – ist das ein klassischer Einbruchdiebstahl, der über die Hausratpolice abgedeckt ist“, sagt der BdV. Auf dem Campingplatz lässt sich dieser Schutz jedoch kaum umsetzen. Worauf es bei der Fahrradabsicherung in der Hausratversicherung ankommt, erklärt das BdV-Infoblatt „Hausratversicherung“. Wer sein Rad auch gegen einfachen Diebstahl schützen möchte, kann dies häufig über einen Zusatzbaustein in der Hausratversicherung tun – gegen einen entsprechenden Aufpreis. Bei vielen Premiumtarifen ist dieser Schutz oft sogar inklusive. „Mittlerweile bieten zahlreiche Versicherer einen Rund-um-die-Uhr-Schutz an. Das bedeutet: Auch in den Nachtstunden ist das Fahrrad versichert, sofern es mit einem Schloss an einem festen Gegenstand gesichert war – etwa an einem Laternenpfahl oder Fahrradständer“, sagt man. Vor dem Start in den Urlaub empfiehlt es sich, bei der eigenen Versicherung die genauen Konditionen zu erfragen und sich den Schutzumfang schriftlich bestätigen zu lassen. Geht die Radtour über die Landesgrenzen hinaus, lohnt sich ein Blick in die Versicherungsunterlagen: Gilt der Schutz auch im Ausland? Am besten klären Reisende auch das rechtzeitig mit ihrem Versicherer ab. Ebenso wichtig ist es, sich vorab über die Verkehrsregeln im Zielland zu informieren. In einigen Ländern ist beispielsweise das Tragen eines Fahrradhelms gesetzlich vorgeschrieben.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Der Tag - Deutschlandfunk
Ein Jahr elektronische Patientenakte - Zu kompliziert und kaum gebraucht

Der Tag - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 26:04


Die elektronische Patientenakte soll Versicherten das Leben leichter machen. Vor einem Jahr ging es los - genutzt wird sie wenig. Warum und was muss noch nachgebessert werden? Und: Die Lage im Südsudan - wie sich der Konflikt dort ausweitet. Armbrüster, Tobias

SWR Aktuell im Gespräch
Verbraucherschützerin Pop: "Elektronische Patientenakte muss einfacher werden."

SWR Aktuell im Gespräch

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 4:53


Wer sich auf der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums die Informationen über die Elektronische Patientenakte ePA durchliest, könnte meinen, die sei der größte gesundheitspolitische Wurf aller Zeiten. Seit dem 1. Oktober 2025 ist die Elektronische Patientenakte für Ärzte und Krankenhäuser verpflichtend. Patienten können die ePA schon etwas länger nutzen – was längst nicht alle machen. Von den Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland haben sich bislang nur etwas mehr als 18.000 für die Nutzung der ePA-App registriert - das sind gerade mal 1,45 Prozent. Was Ramona Pop, Vorstandsvorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands, davon hält, erklärt sie im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Florian Zelt.

Deutschlandfunk - Der Tag - Deutschlandfunk
Ein Jahr elektronische Patientenakte - Zu kompliziert und kaum gebraucht

Deutschlandfunk - Der Tag - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 26:04


Die elektronische Patientenakte soll Versicherten das Leben leichter machen. Vor einem Jahr ging es los - genutzt wird sie wenig. Warum und was muss noch nachgebessert werden? Und: Die Lage im Südsudan - wie sich der Konflikt dort ausweitet. Armbrüster, Tobias

Wieder was gelernt - Ein ntv-Podcast
Rekordbeiträge, aber chronisch pleite: Hat Jens Spahn die Krankenkassen ausgenommen?

Wieder was gelernt - Ein ntv-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 9, 2026 10:03


Die deutschen Krankenkassen sind chronisch pleite. Gleichzeitig zahlen die Versicherten einen Rekordbeitrag ein: Der Zusatzbeitrag ist so hoch wie nie. Oft wird den hohen Vorstandsgehältern die Schuld dafür gegeben. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Die Geldfresser liegen ganz woanders. Text und Moderation: Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:    Winterliche Gefahren: Wer räumen muss und welche Versicherungen schützen Noch ist der Winter nicht vorbei und mit jedem Schneefall und bei Eisglätte nehmen die Risiken für Unfälle auf Gehwegen, Hauseingängen und Zufahrten deutlich zu. Haus- und Grundstückseigentümer sowie in manchen Fällen auch Mieter sind gesetzlich verpflichtet, diese Flächen sicher für Passanten zu halten. Wer diese Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt, haftet für Schäden, die durch Unfälle auf nicht geräumten oder gestreuten Wegen entstehen. Eine Privathaftpflichtversicherung bietet in solchen Fällen finanziellen Schutz und wehrt unberechtigte Forderungen ab“, sagt der Bund der Versicherten e. V. (BdV). Primär sind Hauseigentümer für den Winterdienst verantwortlich. Diese Pflicht kann jedoch durch eine klare Vereinbarung im Mietvertrag auf Mieter übertragen werden. Kommt eine Person auf glatten Wegen zu Schaden, müssen Eigentümer und Mieter unter Umständen haften, wenn sie den Winterdienst vernachlässigt haben. „Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn es geschneit hat, während ein Eigentümer im Büro war und in dieser Zeit ein Passant auf einem nicht geräumten Gehweg vor dem Grundstück ausgerutscht ist“, sagt man. Sind Eigentümer beziehungsweise Mieter schadensersatzpflichtig, kann das teuer werden, denn sie haften mit Vermögen und Einkünften bis hin zur Pfändungsgrenze. Zur Absicherung der finanziellen Folgen dient in einem solchen Fall die Privathaftpflichtversicherung. Sie begleicht berechtigte Ansprüche und wehrt zu Unrecht erhobene Schadensersatzforderungen ab – sogar vor Gericht.   Hauseigentümer, die ihre Immobilie nicht selbst bewohnen, sollten zudem prüfen, ob sie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung benötigen. Diese deckt die Haftung ab, wenn Dritte beispielsweise auf einem nicht ordnungsgemäß geräumten Gehweg ausrutschen und sich verletzen. Zusätzlich empfiehlt der BdV, sich gegen Schäden abzusichern, die durch Schnee am Gebäude entstehen können. „Eine Wohngebäudeversicherung sollte idealerweise um eine Elementarschadenversicherung erweitert werden, um Schäden durch Schneedruck oder andere Naturereignisse abzudecken“.  Die Räum- und Streupflichten können regional unterschiedlich geregelt sein. In welchen Zeitfenstern und wie oft geräumt und gestreut werden muss, legen Städte und Gemeinden in ihren Ortssatzungen fest – und das kann ganz unterschiedlich ausfallen. Dort steht unter anderem auch, in welcher Breite die Wege zu räumen sind. In vielen Gemeinden gelten feste Zeiten, etwa von 7 bis 20 Uhr, in denen Gehwege begehbar sein müssen. Eigentümer sind in der Regel dafür verantwortlich, können die Pflicht jedoch per Mietvertrag auf die Mieter übertragen.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

MENO AN MICH. Frauen mitten im Leben.
Yesss... die W1-Wechseljahreberatung kommt!

MENO AN MICH. Frauen mitten im Leben.

Play Episode Listen Later Dec 12, 2025 32:55


Gynäkologin Prof. Dr. Marion Kiechle von der Technischen Universität München entwickelt, gefördert vom Bayrischen Gesundheitsministerium, die so genannte W1-Wechseljahreberatung: ein strukturiertes ärztliches Gespräch, das über die Menopause aufklärt und mit der Kasse direkt abgerechnet werden kann. Eine helle Freude für alle Meno-Aktivistinnen, die eine eigene Abrechnungsziffer für die Wechseljahreberatung gefordert hatten. Aber wie läuft die Beratung genau ab? Welchen Nutzen soll sie haben? Wann kommt sie, für die Frauen in Bayern und für alle Versicherten? Und wie sieht es mit anderen Forderungen der #wirsind9millionen-Bewegung aus, werden die jetzt auch erfüllt? Plus: Wie Gyn-Legende Kiechle auf die Meno-Bewegung blicktHier geht es zum SkinCode-Kurs mit Dermatologin Dr. Yael Adler aus unserer Werbung, zur Zeit mit 20 Prozent Weihnachtsrabatt.INFOS ZUR FOLGE:Hier geht es zu Prof. Dr. Marion Kiechle im Internet.Hier geht es zu ihrem Insta-Account.Hier geht es zum Text aus der Süddeutschen Zeitung (aus dem Bayernteil... Danke für den Hinweis, liebe Ira).Eine Landingpage für W1 gibt es noch nicht, wir tragen sie aber nach, sobald sie da ist. Dort kann man sich dann auch für die Studie anmelden.Hier geht es zum Newsletter "Saisonwechsel" von der BRIGITTE.Hier geht es zum meno_brigitte-Insta-Account.Hier geht es zu Dianas Instagram.Hier geht es zu Julias Instagram.+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet Ihr hier: https://linktr.ee/menoanmich +++ WEITERE ANGEBOTE aus der BRIGITTE Redaktion:Masterclass Finanzen (aus unserer Eigenwerbung in dieser Folge, der Early Bird Rabatt gilt bis zum 8. September): academy.brigitte.de/masterclass?utm_source=menoanmich&utm_medium=podcast&utm_campaign=mcf-premium-kh11&utm_term=shopSkin-Code-Kurs mit Dermatologin Dr. Yael Adler: brigitte.de/meno-skinKrafttraining-Kurs 50 plus der BRIGITTE: Forever Fit On Demand Kurs von BRIGITTE ACADEMYOn Demand Video-Kurs "Wechseljahre: Wissen, was hilft": https://academy.brigitte.de/course/wechseljahre?utm_source=podcast&utm_medium=meno&utm_campaign=wechseljahreKostenloses Webinar Rentenlücke berechnen: https://academy.brigitte.de/webinar-aufzeichnung-rentenluecke-berechnenETF Kurs: https://academy.brigitte.de/course/etf-kurs?utm_source=menoanmich&utm_medium=podcast&utm_campaign=etf-kurs-mEs gibt auch einen MENO AN MICH-Rabattcode, MENO15 (gilt für viele BRIGITTE-Angebote). Ihr habt Anregungen, wollt uns Eure Geschichte erzählen oder selbst bei uns zu Gast im Podcast sein? Dann schreibt uns beiden persönlich, worüber Ihr gern mehr wissen würdet, was Euch bewegt, rührt, entsetzt und Freude macht an podcast@brigitte.de. Wir freuen uns auf Euch! Und bewertet und abonniert unseren Podcast gerne auch auf Spotify, iTunes, Amazon Music oder Audio Now. Noch mehr spannende Beiträge findet Ihr zudem auf Brigitte.de sowie dem Instagram- oder Facebook-Account von BRIGITTE –schaut vorbei! +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland   Thema heute:    Feuergefahr in der Adventszeit: So sind Verbraucher richtig abgesichert - Bund der Versicherten e. V. (BdV) erklärt, welche Policen jetzt besonders wichtig sind   DEN Reim kennen wir alle: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür". Und wenn es ganz dumm läuft, dann steht auch die Feuerwehr vor der Tür. Draußen wird es früher dunkel – drinnen sorgen Kerzen, Lichterketten und Co. für gemütliches Licht. Doch was Behaglichkeit schafft, kann schnell gefährlich werden. „Wenn Weihnachtsdekoration Feuer fängt, ist keineswegs sicher, dass die Versicherung den Schaden vollständig ersetzt. Kerzen oder andere offene Flammen sollten daher niemals unbeaufsichtigt bleiben“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Um im Ernstfall finanziell geschützt zu sein, zählen die Privathaftpflicht-, die Wohngebäude- und bei hochwertiger Einrichtung auch die Hausratversicherung zu den wichtigsten Absicherungen. Gerät der Weihnachtsbaum in Brand und verursacht zusätzlich Schäden in der Nachbarwohnung, springt die Privathaftpflichtversicherung ein – vorausgesetzt, der Schaden wurde etwa durch Fahrlässigkeit ausgelöst. Die empfohlene Deckungssumme liegt bei mindestens 15 Millionen Euro pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Wer auf diesen Versicherungsschutz verzichtet, riskiert im Schadenfall hohe Zahlungsverpflichtungen, da man mit dem eigenen Einkommen und Vermögen haftet. Für Mieter spielt die Privathaftpflichtversicherung eine zentrale Rolle – insbesondere, wenn Mietsachen durch einen solchen Brand beschädigt werden. Dazu zählen fest verbaute Bestandteile wie Böden, Einbauküchen oder Badewannen. „Mieterinnen und Mieter sollten prüfen, ob ihre Privathaftpflichtversicherung Mietsachschäden in ausreichender Höhe abdeckt – auch an Gebäuden, Grundstücken und Wohnräumen“, sagt der BdV. Für Eigentümer ist eine Wohngebäudeversicherung unverzichtbar, da sie die Kosten für Reparatur oder Wiederaufbau nach Feuer- oder Löschwasserschäden am Gebäude übernimmt. Das gilt beispielsweise für Türen, Wände oder fest verklebte Parkettböden. Die Hausratversicherung kommt für Schäden durch Feuer oder Löschwasser auf, die am beweglichen Inventar entstehen – also beispielsweise an Möbeln, Kleidung oder auch Geschenken. Eine solche Police ist sinnvoll, wenn der Hausrat nicht ohne Weiteres aus eigenen Mitteln ersetzt werden könnte, ohne den Lebensstandard zu gefährden. Damit Versicherte im Schadenfall keine Kürzungen ihrer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung hinnehmen müssen, sollten ihre Verträge einen Verzicht auf den sogenannten Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls enthalten   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Info 3
Gegen Rassismus und Antisemitismus: Bund stellt Strategie vor

Info 3

Play Episode Listen Later Dec 8, 2025 13:05


In der Schweiz gibt es erstmals eine nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus. Sie verfolgt mehrere Ziele, unter anderem soll sie Betroffene schützen, die Rassismusprävention stärken und das gesellschaftliche Engagement fördern. Weitere Themen: In der Budgetdebatte von National- und Ständerat geht es auch um die rund 39'000 Angestellten des Bundes. Weil der Bund sparen muss, wollen die Bürgerlichen im Parlament verhindern, dass noch mehr Stellen geschafft werden oder zumindest den Teuerungsausgleich kürzen. Um die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen, sollen Krankenkassen den Versicherten künftig individuelle Empfehlungen geben dürfen, etwa für kostengünstigere Behandlungen. Gegner befürchten, die Krankenkassen könnten zu viel Macht erhalten.

SWR Aktuell im Gespräch
Krankenkassen werden 2026 teurer: Das müssen Sie wissen

SWR Aktuell im Gespräch

Play Episode Listen Later Nov 23, 2025 4:40


Viele Versicherte müssen sich 2026 auf höhere Beiträge einstellen. Die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Kassen werden in den kommenden Wochen festgelegt, einige Kassen rechnen mit deutlichen Erhöhungen. Auch private Versicherungen planen teils kräftige Anpassungen. Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geldratgeber Finanztip, ordnet die Lage ein, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel Warum steigen die Beiträge? Die Reserven vieler Krankenkassen seien aufgebraucht, sagt Sulilatu. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Krankenhäuser und Medikamente weiter, trotz des Sparpakets der Bundesregierung in Höhe von zwei Milliarden Euro. Wie viel mehr zahlen Versicherte? Die Unterschiede zwischen den Kassen könnten groß sein: Für Durchschnittsverdiener 5 bis 10 Euro mehr pro Monat, in Einzelfällen über 40 Euro netto monatlich. Bei den privaten Krankenkassen erwartet der Verband, dass rund 60 Prozent der Versicherten 2026 höhere Beiträge zahlen, im Schnitt um 13 Prozent. Lohnt ein Wechsel in die private Krankenversicherung? Sulilatu warnt vor schnellen Entscheidungen. Wer privat wechselt, müsse sicher sein, die Beiträge auch im Alter zahlen zu können. Optimal sei eine Entscheidung vor dem 40. Lebensjahr – inklusive Blick auf Familienplanung und mögliche Zusatzkosten. ZITAT„Ein Wechsel sollte niemals nur aus kurzfristigen Spargründen passieren.“ Bürgerversicherung als Lösung? Eine Bürgerversicherung könnte das System auf eine breitere Basis stellen, sagt Sulilatu, etwa wenn auch Beamte und Selbstständige einzahlen müssten. Doch das sei ein massiver politischer Einschnitt und aktuell nicht in Sicht.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland   Thema heute:    Winterliche Gefahren: Wer räumen muss und welche Versicherungen schützen      Noch ist der Winter nicht vorbei und mit jedem Schneefall und bei Eisglätte nehmen die Risiken für Unfälle auf Gehwegen, Hauseingängen und Zufahrten deutlich zu. Haus- und Grundstückseigentümer sowie in manchen Fällen auch Mieter sind gesetzlich verpflichtet, diese Flächen sicher für Passanten zu halten. Wer diese Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt, haftet für Schäden, die durch Unfälle auf nicht geräumten oder gestreuten Wegen entstehen. Eine Privathaftpflichtversicherung bietet in solchen Fällen finanziellen Schutz und wehrt unberechtigte Forderungen ab“, sagt der Bund der Versicherten e. V. (BdV). Primär sind Hauseigentümer für den Winterdienst verantwortlich. Diese Pflicht kann jedoch durch eine klare Vereinbarung im Mietvertrag auf Mieter übertragen werden. Kommt eine Person auf glatten Wegen zu Schaden, müssen Eigentümer und Mieter unter Umständen haften, wenn sie den Winterdienst vernachlässigt haben. „Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn es geschneit hat, während ein Eigentümer im Büro war und in dieser Zeit ein Passant auf einem nicht geräumten Gehweg vor dem Grundstück ausgerutscht ist“, sagt man. Sind Eigentümer beziehungsweise Mieter schadensersatzpflichtig, kann das teuer werden, denn sie haften mit Vermögen und Einkünften bis hin zur Pfändungsgrenze. Zur Absicherung der finanziellen Folgen dient in einem solchen Fall die Privathaftpflichtversicherung. Sie begleicht berechtigte Ansprüche und wehrt zu Unrecht erhobene Schadensersatzforderungen ab – sogar vor Gericht. Hauseigentümer, die ihre Immobilie nicht selbst bewohnen, sollten zudem prüfen, ob sie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung benötigen. Diese deckt die Haftung ab, wenn Dritte beispielsweise auf einem nicht ordnungsgemäß geräumten Gehweg ausrutschen und sich verletzen. Zusätzlich empfiehlt der BdV, sich gegen Schäden abzusichern, die durch Schnee am Gebäude entstehen können. „Eine Wohngebäudeversicherung sollte idealerweise um eine Elementarschadenversicherung erweitert werden, um Schäden durch Schneedruck oder andere Naturereignisse abzudecken“.   Die Räum- und Streupflichten können regional unterschiedlich geregelt sein. In welchen Zeitfenstern und wie oft geräumt und gestreut werden muss, legen Städte und Gemeinden in ihren Ortssatzungen fest – und das kann ganz unterschiedlich ausfallen. Dort steht unter anderem auch, in welcher Breite die Wege zu räumen sind. In vielen Gemeinden gelten feste Zeiten, etwa von 7 bis 20 Uhr, in denen Gehwege begehbar sein müssen. Eigentümer sind in der Regel dafür verantwortlich, können die Pflicht jedoch per Mietvertrag auf die Mieter übertragen.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Kassensturz
SVA verweigert IV-Bezügerin 20'000 Franken

Kassensturz

Play Episode Listen Later Nov 11, 2025 30:24


Eine Schweizer IV-Bezügerin erhält während fast zehn Jahren weniger Geld ausbezahlt, als ihr zusteht. Doch die SVA will nur für fünf Jahre Nachzahlungen leisten. Weitere Themen: Blick hinter die Kulissen der Discountkette «Action» und Fertigbouillons im Test. SVA verweigert IV-Bezügerin 20'000 Franken Eine Schweizer IV-Bezügerin erhält während fast zehn Jahren weniger Geld ausbezahlt, als ihr zusteht. Doch die SVA will nur für fünf Jahre Nachzahlungen leisten – der Rest sei verjährt, heisst es. «Kassensturz» fragt nach: Wie ist es möglich, dass ein administrativer Fehler der Ausgleichskasse auf dem Buckel der Versicherten ausgetragen wird? Discountkette «Action»: Wer zahlt für die tiefen Preise? «Action» macht sich auf, die Schweiz zu erobern: Die Discountkette mit Sitz in den Niederlanden hat binnen weniger Monate bereits acht Filialen eröffnet – weitere sollen folgen. «Kassensturz» blickt hinter die Kulissen des Milliardenkonzerns und zeigt, wer den Preis für die günstigen Produkte bezahlt. Fertigbouillons auf dem Prüfteller: Viel Salz und wenig Gemüse Fertigbouillons sind praktisch – aber sind sie auch schmackhaft? «Kassensturz» lässt zwölf der meistverkauften Gemüsebouillons aus dem Detailhandel von geschulten Gaumen degustieren. Fazit: Am besten schmeckte eines der günstigsten Produkte im Test.

Kassensturz HD
SVA verweigert IV-Bezügerin 20'000 Franken

Kassensturz HD

Play Episode Listen Later Nov 11, 2025 30:24


Eine Schweizer IV-Bezügerin erhält während fast zehn Jahren weniger Geld ausbezahlt, als ihr zusteht. Doch die SVA will nur für fünf Jahre Nachzahlungen leisten. Weitere Themen: Blick hinter die Kulissen der Discountkette «Action» und Fertigbouillons im Test. SVA verweigert IV-Bezügerin 20'000 Franken Eine Schweizer IV-Bezügerin erhält während fast zehn Jahren weniger Geld ausbezahlt, als ihr zusteht. Doch die SVA will nur für fünf Jahre Nachzahlungen leisten – der Rest sei verjährt, heisst es. «Kassensturz» fragt nach: Wie ist es möglich, dass ein administrativer Fehler der Ausgleichskasse auf dem Buckel der Versicherten ausgetragen wird? Discountkette «Action»: Wer zahlt für die tiefen Preise? «Action» macht sich auf, die Schweiz zu erobern: Die Discountkette mit Sitz in den Niederlanden hat binnen weniger Monate bereits acht Filialen eröffnet – weitere sollen folgen. «Kassensturz» blickt hinter die Kulissen des Milliardenkonzerns und zeigt, wer den Preis für die günstigen Produkte bezahlt. Fertigbouillons auf dem Prüfteller: Viel Salz und wenig Gemüse Fertigbouillons sind praktisch – aber sind sie auch schmackhaft? «Kassensturz» lässt zwölf der meistverkauften Gemüsebouillons aus dem Detailhandel von geschulten Gaumen degustieren. Fazit: Am besten schmeckte eines der günstigsten Produkte im Test.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland   Thema heute:   Kfz-Versicherung: Gut schlägt günstig   So wie Weihnachten jedes Jahr pünktlich kommt, so pünktlich kommen spätestens ab Oktober die Hinweise zur KFZ-Versicherung. Da die meisten KFZ-Verträge zum 31.12. eines Jahres kündbar sind, ist es sinnvoll, rechtzeitig einen Blick darauf zu werfen. Denn auch in diesem Jahr sagt die Prognose: Die Prämien in der Kfz-Versicherung werden erneut steigen. Somit werden viele Verbraucher im kommenden Jahr mehr Geld für ihre Kfz-Versicherung in die Hand nehmen müssen. Dennoch sollten sie nicht übereilt ihren Vertrag kündigen, um in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) sagt: „In der Kfz-Versicherung ist Geiz nicht immer geil, der günstigere Tarif ist oft nicht die bessere Alternative. Was man an der Prämie spart, zahlt man im Schadenfall eventuell doppelt und dreifach drauf, wenn die Leistungen des Billigtarifs nicht ausreichend sind.“ Bei der Suche nach einer Kfz-Versicherung sollte daher immer die Leistungsstärke im Vordergrund stehen und nicht der Preis. Zudem ist es nicht immer nötig, den Tarif zu wechseln, um an der Prämie zu sparen. Eventuell lohnt sich beispielsweise der Wechsel von der oftmals teureren Voll- in die Teilkaskoversicherung. Doch Vorsicht: Hat man eine gute Schadenfreiheitsklasse, kann die Vollkaskoversicherung sogar günstiger sein als der Teilkaskoschutz. Wer sparen will, sollte zudem prüfen, ob sich andere Parameter geändert haben, die Einfluss auf die Prämie haben: Hat sich der Kreis der Fahrer verkleinert? Ist die Jahreskilometerlaufleistung geringer geworden? Steht das Auto nachts mittlerweile in einer Garage statt an der öffentlichen Straße? Das alles kann die Prämie verringern. Gleiches gilt für eine Erhöhung des Selbstbehalts. Ist man mit dem bisherigen Versicherer zufrieden, kann es sich auch lohnen, direkt bei ihm nach einem besseren Angebot zu fragen. „Haken Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung nach, ob sie durch die Umstellung auf einen aktuellen Tarif sparen können, ohne dass sich die Leistungen verschlechtern“, empfiehlt der BdV. Auch wer bereits einen interessanten Tarif bei einer anderen Versicherung entdeckt hat, sollte den Fokus auf die Leistungen legen. Die Tarife haben teilweise sehr unterschiedliche Leistungsniveaus. Verbraucher sollten daher unbedingt ihren alten Vertrag mit dem neuen Angebot vergleichen. „Leistet beispielsweise der neue – vermeintlich günstigere – Kaskoversicherer nicht beim Zusammenstoß mit Tieren aller Art und ein fremder Hund rennt vor das Fahrzeug und verursacht einen Schaden, müsste die Reparatur aus eigener Tasche gezahlt werden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Versicherungsplauderei
Welche Vorteile Krankenzusatzversicherungen gesetzlich Versicherten bieten

Versicherungsplauderei

Play Episode Listen Later Nov 4, 2025 14:22


Private Krankenzusatzversicherungen werden immer wichtiger! Denn für bestimmten Behandlungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse keine Kosten. Um nicht selbst auf den Rechnungen sitzen zu bleiben, kann man sich mit einer Krankenzusatzversicherung absichern. Die gibt es zum Beispiel für Heilpraktiker, Hörgeräte, Sehhilfen oder Vorsorgeuntersuchungen. Aber auch im Krankenhaus könnt ihr den gesetzlichen Schutz ergänzen mit einer Krankenhauszusatzversicherung. Diese leistet häufig für Ein- oder Zweibettzimmer oder die Chefarztbehandlung. Erfahrt im Podcast, welche Absicherungsmöglichkeiten es gibt, wo ihr euch online informieren könnt und was ihr unbedingt beachten solltet, wenn ihr euch für eine Krankenzusatzversicherung interessiert. Weitere Informationen dazu gibt es hier:Ambulante Krankenzusatzversicherung | GKV Ergänzung | Allianz Krankenhauszusatzversicherung Premium Komfort | Allianz Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

hr2 Der Tag
Gewarnt, versichert, vorbereitet? Nach der Flut ist vor der Flut

hr2 Der Tag

Play Episode Listen Later Oct 29, 2025 53:53


Eine Flut, die Häuser und ganze Orte zerstört, Menschen verletzt oder tötet, ihr Hab und Gut verschlingt und sie obdachlos zurücklässt. Wie viele Menschen haben das schon erleben müssen, wie vor genau einem Jahr in der spanischen Region Valencia und wie vor mehr als vier Jahren im Ahrtal! Die Gefahr, jederzeit von der nächsten Flut heimgesucht zu werden, wird leider für uns alle immer größer, infolge des Klimawandels. Wie gut können wir also voraussehen, wann und wie sehr der nächste Starkregen die Flüsse über die Ufer treten lässt? Wie gut können wir vorbeugen, um Wassermassen aufzuhalten oder abzuschwächen? Und wie können wir am besten sicherstellen, dass hinterher denen geholfen wird, deren Häuser von einer Flut zerstört wurden? Wie könnte zum Beispiel eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden aussehen, die immer wieder gefordert wird? Kurz gesagt: Was kann und muss beim nächsten Mal besser laufen als vor, bei und nach so vielen früheren Fluten? Und was können wir lernen aus den Erfahrungen von Menschen, die bei einer Flut alles verloren haben? Hören wir dazu Prof. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Dr. Katharina Lengfeld vom Deutschen Wetterdienst (DWD), Stephen Rehmke, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten e. V., und Dorothe Reichling aus dem Ahrtal, Autorin des Buches „Nach der Flut kam die Wut - Ein Überlebensbericht aus dem Ahrtal und vom Versagen nach der Katastrophe“. Podcast-Tipp: Feuer und Flamme: Der Feuerwehr-Talk Wetterextreme wie Starkregen nehmen immer mehr zu: Hochwasser und Erdrutsche stellen die Feuerwehr vor große Herausforderungen. Wie sie diese bewältigen und welche Lehren aus dem Hochwasser im Ahrtal gezogen wurden, davon erzählen die Feuerwehrmänner Ronny und Martin aus Heidelberg. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:df55e65b1afd13bf/

hr2 Der Tag
Gewarnt, versichert, vorbereitet? Nach der Flut ist vor der Flut

hr2 Der Tag

Play Episode Listen Later Oct 29, 2025 53:53


Eine Flut, die Häuser und ganze Orte zerstört, Menschen verletzt oder tötet, ihr Hab und Gut verschlingt und sie obdachlos zurücklässt. Wie viele Menschen haben das schon erleben müssen, wie vor genau einem Jahr in der spanischen Region Valencia und wie vor mehr als vier Jahren im Ahrtal! Die Gefahr, jederzeit von der nächsten Flut heimgesucht zu werden, wird leider für uns alle immer größer, infolge des Klimawandels. Wie gut können wir also voraussehen, wann und wie sehr der nächste Starkregen die Flüsse über die Ufer treten lässt? Wie gut können wir vorbeugen, um Wassermassen aufzuhalten oder abzuschwächen? Und wie können wir am besten sicherstellen, dass hinterher denen geholfen wird, deren Häuser von einer Flut zerstört wurden? Wie könnte zum Beispiel eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden aussehen, die immer wieder gefordert wird? Kurz gesagt: Was kann und muss beim nächsten Mal besser laufen als vor, bei und nach so vielen früheren Fluten? Und was können wir lernen aus den Erfahrungen von Menschen, die bei einer Flut alles verloren haben? Hören wir dazu Prof. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Dr. Katharina Lengfeld vom Deutschen Wetterdienst (DWD), Stephen Rehmke, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten e. V., und Dorothe Reichling aus dem Ahrtal, Autorin des Buches „Nach der Flut kam die Wut - Ein Überlebensbericht aus dem Ahrtal und vom Versagen nach der Katastrophe“. Podcast-Tipp: Feuer und Flamme: Der Feuerwehr-Talk Wetterextreme wie Starkregen nehmen immer mehr zu: Hochwasser und Erdrutsche stellen die Feuerwehr vor große Herausforderungen. Wie sie diese bewältigen und welche Lehren aus dem Hochwasser im Ahrtal gezogen wurden, davon erzählen die Feuerwehrmänner Ronny und Martin aus Heidelberg. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:df55e65b1afd13bf/

Mehr Einsatz Wagen - Der Podcast
Mehr Einsatz Wagen Folge 78: Ausbau der elektronischen Patientenakte, mit Jan Pilhar, IBM

Mehr Einsatz Wagen - Der Podcast

Play Episode Listen Later Oct 28, 2025 34:19 Transcription Available


Die elektronische Patientenakte ist der Schlüssel zur digitalen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Jan Pilhar, Associate Partner Healthcare, IBM, informiert darüber, dass die IBM sich als technologischer Enabler, nicht als Datenmonetarisierer sieht. KI, Quantum Computing und neue Schnittstellen sollen die EPA vom statischen Dokumentenarchiv zum dynamischen, patientenzentrierten Gesundheitsökosystem machen.1. IBM & Rolle im GesundheitswesenIBM stellt die Technologie-Plattform für 16 deutsche Krankenkassen bereit, u. a. für den Betrieb der elektronischen Patientenakte (EPA).Keine eigenen Health-Produkte mit Datenmonetarisierung, sondern Infrastruktur- und Serviceanbieter.2. Elektronische Patientenakte (EPA)Status Quo: Aktuell vor allem PDF-Dokumente; Ausbau auf strukturierte Daten (MIOs) geplant.Integration von Wearables: Perspektivisch Schnittstellen für Smartwatches, Ringe, Food-Tracker und weitere Consumer-Devices.KI-Unterstützung: Geplante automatisierte Strukturierung unstrukturierter Dokumente, z. B. Arztbriefe.User Experience: Derzeit noch komplexe Zugangsprozesse (TAN, PIN, PUK). Ziel: vereinfachte Anmeldung (Face-ID, Komfort-Services).Opt-out & Akzeptanz: Nur ca. 5 % der Versicherten widersprechen. Bevölkerung ist digital aufgeschlossener als oft angenommen.Datenhosting: Souveräne Cloud, Server in Deutschland, BSI-zertifiziert. Skalierung auch für große Datenmengen vorgesehen.3. Herausforderungen & ChancenÄrzte & Primärsysteme: Viele Probleme liegen bei den Praxis- und Kliniksoftwares (PVS/KIS), nicht in der EPA selbst.Datenschutz vs. Patientenschutz: Balance neu denken, ohne Datenschutz aufzugeben.Bestandspatientenakten: Historische Papierakten bleiben größtenteils analog; kein groß angelegtes Digitalisierungsprogramm geplant.4. KI, Quantum & ZukunftsvisionenKurzfristig (3–5 Jahre): Ausbau der EPA zum Ökosystem, KI-basierte Mehrwertdienste, bessere Schnittstellen für Ärzte und Versicherte.Mittelfristig (5–10 Jahre): Kombination aus Quantum Computing und KI für Simulationen, personalisierte Medizin, beschleunigte Medikamentenentwicklung.Langfristig: Prävention statt Reparatur – Ziel: Krankheiten vorhersagen und vermeiden, Kosten senken, Lebensqualität steigern.5. IBM & InnovationWatson Health wurde verkauft, KI-Forschung läuft weiter (WatsonX).Zusammenarbeit mit Start-ups: von Partnerschaften über Hackathons bis zu gezielten Übernahmen.Beispielprojekt: „Making EPA Understandable“ – Einsatz von LLMs/Chatfunktionen für bessere Nutzererfahrung.6. Drei Wünsche für das deutsche GesundheitswesenBegeisterung und aktive Mitwirkung der Leistungserbringer an der EPA.Ständige Neubewertung der Balance zwischen Datenschutz und Patientenschutz.Nachhaltige Finanzierung und digitale Weiterentwicklung des Gesundheitssystems, um die Versorgung trotz demografischen Wandels zu sichern.Schreibt uns Eure Kommentare gerne an MehrEinsatzWagen@healthcarefuturists.com und vernetzt euch mit uns auf unseren Social Media Kanälen.

0630 by WDR aktuell
Trump: Gaza-Krieg ist vorbei | Hamburg will's grüner als die Grünen | Kritik an Pink Tax

0630 by WDR aktuell

Play Episode Listen Later Oct 13, 2025 17:28


Die Themen von Flo und Minh Thu am 10.10.25: (00:00:00) Erwin, der Elch: Wie das Rätsel um den Elch gelöst wurde, der in Baden-Württemberg durch die Wälder gewandert ist. (00:01:51) "The war is over": Warum US-Präsident Trump den Krieg in Gaza schon für beendet erklärt und wie Israel auf die Freilassung der Geiseln wartet. (Stand Montagmorgen 6 Uhr) (00:07:21) Zukunftsentscheid in Hamburg: Wie die Bürgerinnen und Bürger die Politik in ihrer Stadt zwingen wollen, schneller klimaneutral zu werden – nämlich schon 2040 statt erst 2045. (00:12:08) Krankenkassen-Beiträge: Wie Bundesgesundheitsministerin Warken dafür sorgen will, dass die Zusatzbeiträge für die Versicherten nicht weiter steigen. Und warum Ärzte-Vertreter Atteste bei Erkältungen für überflüssig halten. (00:15:41) Absurdes Gender-Marketing: Warum die Initiative „Goldener Zaunpfahl“ nichts von pinken Schmerzmitteln für Frauen hält. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – kommt auch gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland  Thema heute:     Wildunfall – Was ist versichert? Bund der Versicherten e. V. (BdV) gibt Tipps zum richtigen Versicherungsschutz und Verhalten    Im Herbst steigt das Unfallrisiko durch vermehrten Wildwechsel - insbesondere in den Morgenstunden und in der Dämmerung. Zwar verursachen die meisten Wildunfälle nur Blechschäden, doch auch diese können teuer werden. Vor den Folgekosten schützt die richtige Versicherung. „Wenn man lediglich eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, muss man nach einem Wildunfall die Schäden am eigenen Auto selbst zahlen“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Schäden durch Wildunfälle werden von der Kaskoversicherung übernommen – sofern diese vorhanden ist. Aber auch hier kommt es aufs Kleingedruckte an. Mehr als 280.000 Wildunfälle mit einer durchschnittlichen Schadenhöhe von 3.850 Euro zählten die deutschen Kfz-Versicherer allein im Jahr 2023 – laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). In der Teil- und in der Vollkaskoversicherung ist ein Zusammenstoß mit Haarwild versichert. Zum Haarwild zählen unter anderem Füchse, Hasen, Hirsche und Rehe sowie Wildschweine. „Die Kaskoversicherung übernimmt diese Schäden. Aber nicht alle Unfälle mit Tieren sind automatisch mitversichert“, so der BdV. Denn der Kasko-Versicherungsschutz hat Lücken: So sind beispielsweise Unfälle mit Nutz- und Haustieren sowie Kollisionen mit Federwild, Wölfen oder Waschbären nicht immer abgedeckt. „Solche Schäden werden nur übernommen, wenn die Bedingungen die sogenannte erweiterte Wildschadenklausel enthalten, die ausdrücklich einen Zusammenstoß mit Tieren jeder Art einschließt“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. Gut zu wissen: In der Teilkaskoversicherung hat ein Wildunfall keine negativen Auswirkungen auf den Schadenfreiheitsrabatt. In der Vollkaskoversicherung müssen betroffene Versicherte hingegen mit einer Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse rechnen. Auch für die anschließende Schadenregulierung ist es wichtig, sich schon am Unfallort korrekt zu verhalten. Zunächst sollte die Unfallstelle abgesichert und die Polizei benachrichtigt werden. Das angefahrene Tier sollte man auf keinen Fall anfassen oder von der Unfallstelle entfernen, da sonst eine Anzeige wegen Wilderei droht. Betroffene sollten am Unfallort oder in sicherer Entfernung auf das Eintreffen der Polizei oder der zuständigen Wildaufsicht warten. Wichtig ist es auch, sich eine Wildunfallbescheinigung ausstellen zu lassen und den Unfall umgehend dem Versicherer zu melden.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
Die Woche SPEZIAL – Der Pfefferminzia Sonder-Podcast zum Thema Einkommenssicherung

Die Woche – der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Play Episode Listen Later Oct 6, 2025 25:03 Transcription Available


Folgende Themen rund um die private Einkommenssicherung über die KlinkRente erwarten Sie in diesem Podcast: Ab 00:01:32: Warum braucht es eine private Einkommenssicherung über ein Versorgungswerk wie die KlinikRente und was zeichnet diese Lösung aus? Ab 00:03:45: Wir sprechen mit Adrian Santoro, Direktor Vertrieb KlinikRente Versorgungswerk, unter anderem darüber, welche Highlights die BU der KlinikRente den Versicherten bietet und warum gerade Frauen davon profitieren. Ab 00:12:23 Gerade im Bereich der Einkommenssicherung lohnt sich der frühe Abschluss. Und die KlinikRente hat hier einige Vorteile für junge Menschen. Wir berichten, welche das sind. Ab 00:13:46: Und Borut Boznar, Leiter Vertriebsunterstützung Konsortien bei Swiss Life, erklärt uns, welche Vorteile Vermittler von einer Zusammenarbeit mit der KlinikRente haben und welche Folgen die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat.

ETDPODCAST
ePA-Pflicht startet: So können Versicherte jetzt noch widersprechen - Nr.: 8162

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Oct 1, 2025 7:12


Ab Mittwoch sind Ärzte verpflichtet, die neue ePA mit den Daten ihrer Patienten zu füttern, die automatisch für jeden gesetzlich Versicherten angelegt wurden. Ausgenommen sind Menschen, die im Vorfeld widersprochen haben. Auch wer bereits eine ePA hat, kann jetzt noch ablehnen.

Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft.
Teurer Ärger: Erst Wasserschaden – dann Murks?

Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft.

Play Episode Listen Later Sep 30, 2025 28:45


Ein Wasserschaden ist ein Schock. Manchmal fängt der Ärger aber erst richtig an. Mit einem Anruf ist alles losgegangen: Plusminus nimmt Kritik an der Sanierungsfirma Polygon unter die Lupe. Auch ein Ex-Mitarbeiter erzählt. Und so vermeidet man Stress. Plusminus-Host David Ahlf spricht in dieser Folge mit SWR3 Reporter Jakob Reifenberger, der die Geschichte recherchiert hat. Die Firma Polygon war schnell da, haben ihm viele erzählt, aber dann habe es gedauert. Qualität - mangelhaft, kritisieren Kunden. Einige wundern sich über Posten auf der Rechnung. Wir schauen aufs große Ganze in diesem Business und fragen: Warum empfehlen Versicherungen große Sanierungsfirmen? Was, wenn es schlecht läuft? Zahlen am Ende alle Versicherten drauf? Darum geht es in der Folge: • Der Anruf und der Start der Recherche (02:29) • Diese Kritik haben Kunden und das sagt die Firma (05:55) • Auf einer Baustelle (10:26) • Folgen für uns alle? (18:05) • Warum empfehlen Versicherungen große Sanierungsfirmen? (23:25) • So vermeidet ihr unnötigen Stress (25:33) • Fazit (27:07) Weitere Infos und Quellen gibt es hier: • Den TV-Beitrag von Jakob Reifenberger und Julian Gräfe gibt es hier bei Marktcheck. https://www.ardmediathek.de/video/marktcheck/marktcheck-sendung-vom-30-september-2025/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjk0ODE • Die Internetseite von Polygon Deutschland. https://www.polygongroup.com/de-DE/ • Hier findet ihr das Image-Video von Polygon Deutschland: https://www.polygongroup.com/de-DE/wir/ • Beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) findet ihr in diesem Artikel grundlegende Infos zu Wohngebäudeversicherungen: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/weitere-versicherungen/wohngebaeudeversicherung-fuer-hausbesitzerinnen-ein-absolutes-muss-40830 • Der Bund der Versicherten ist ein Verbraucherschutzverein https://www.bundderversicherten.de/de/start • Eine Anlaufstelle bei Problemen kann auch der gemeinnützige Verein „Versicherungsombudsmann e.V.“ sein, der kostenfrei für Verbraucher arbeitet. https://www.versicherungsombudsmann.de/ Das Team: • Host: David Ahlf • @davidihrswisst https://www.instagram.com/davidihrswisst/ • Gast + Autor: Jakob Reifenberger • Technik: Robin Müller und Jens Baumgart • Grafik: Saskia Schmidt Kontakt: Ihr habt Fragen, Feedback oder Ideen? Schreibt uns an: plusminuspodcast@ard.de Der Podcast "Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft" ist eine Gemeinschaftsproduktion von BR, HR, SWR und WDR. Unser Podcast-Tipp: WDR 5 Politikum. Der Meinungspodcast. Politikum ist der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Die Kolleg:innen bieten Orientierung und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft. https://www.ardaudiothek.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/

Rendez-vous
Zuger Krankenkasse Klug stellt Tätigkeit ein

Rendez-vous

Play Episode Listen Later Aug 12, 2025 30:25


Die Zuger Krankenkasse Klug ist insolvent. Man stelle auf Ende Jahr die Versicherungstätigkeit ein, schrieb das 107 Jahre alte Unternehmen am Dienstag. Allen 9300 Versicherten werde ein Angebot für einen Wechsel unterbreitet, teilt das Bundesamt für Gesundheit mit.

Deffner & Zschäpitz: Wirtschaftspodcast von WELT
PKV-Drama, GKV-Frust – droht dem Gesundheitssystem der Kollaps?

Deffner & Zschäpitz: Wirtschaftspodcast von WELT

Play Episode Listen Later Jun 3, 2025 84:13


Privat und gesetzlich Krankenversicherte müssen immer höhere Beiträge leisten, zuletzt waren die Steigerungen besonders krass. Grund ist ein ineffizientes Gesundheitssystem, das auch noch von den Versicherten exzessiv genutzt wird. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz debattieren darüber, was im Gesundheitssystem geändert werden müsste, um die Krankenkassenbeiträge und damit auch die Lohnnebenkosten nicht weiter explodieren zu lassen. Weitere Themen: -Kinder-Revolution bei Neobrokern – nach Trade Republic zieht Finanzen ZERO nach -Fragwürdige Finfluenzer – was die Ratschläge von Social-Media-Stars wirklich taugen -Milliardendeal bei BionTech – steht die Volksaktie vor dem Comeback? -Märchenhafte Gewinne bei Rüstungskonzerne Bürgergeld – wie die Steuerzahler geschützt werden können -Mangelnde Mitwirkung – Woran die Reform des Bürgergelds wirklich scheitert DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Info 3
Grünliberale präsentieren To-do-Liste für neue Sicherheitspolitik

Info 3

Play Episode Listen Later Apr 5, 2025 13:58


Die Grünliberale Partei hat den Bundesrat an ihrer Delegiertenversammlung in Brig aufgefordert, anzupacken und die Sicherheit der Schweiz zu stärken. Die Partei hat dafür eine To-do-Liste für eine neue Schweizer Sicherheitspolitik verabschiedet. Weitere Themen: Am Samstag haben in Zürich mehrere tausend Menschen für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. Sie stören sich daran, dass institutionelle Anleger mit Mieten hohe Renditen erzielen. Neben Banken und Versicherungen prangern sie auch die Pensionskassen an. Auch sie verdienen mit Mieten Geld, um so die Renten ihrer Versicherten zu finanzieren. Ein Dilemma. Dank künstlicher Intelligenz kann eine Stimme geklont werden. Das wirft die Frage auf, ob KI auch Synchronsprecher oder Moderatorinnen ersetzen kann. Jüngstes Beispiel ist ein neues Online-Radio in Liechtenstein, wo Online-Artikel zu Newsbulletins zusammengefasst werden.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Der Zechpreller: 75 Millionen bezahlen Lauterbachs Klinikreform – er selbst nicht

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Feb 3, 2025 12:13


Der Bundesgesundheitsminister will die Krankenhauslandschaft bereinigen, das Verschwinden mithin hunderter Standorte „fördern“. Die Kosten sollen die Opfer, die gesetzlich Versicherten, tragen und zur Hälfte die Bundesländer, die das Versorgungssystem in Jahrzehnten haben verkommen lassen. Das alles ist zwar verfassungswidrig, haut aber bestimmt irgendwie hin. Bis zum höchsten Richterspruch ist der Kahlschlag erledigt. Von Ralf Wurzbacher.Weiterlesen

Gesundheitsgespräch
Die elektronische Patientenakte

Gesundheitsgespräch

Play Episode Listen Later Jan 16, 2025 45:40


Ab 15.1.2025 haben alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte, kurz ePA. Aber was bedeutet das? Wer trägt da was ein und wer darf das lesen? Alle Fragen rund um die ePA beantwortet Hausarzt Prof. Jörg Schelling.

Tagesschau (512x288)
tagesschau 20:00 Uhr, 15.01.2025

Tagesschau (512x288)

Play Episode Listen Later Jan 15, 2025 15:16


Einigung über Waffenruhe in Gaza und Austausch von Geiseln gegen Häftlinge zwischen Israel und der Hamas, Bundesentwicklungsministerin Schulze zu Gesprächen mit der Übergangsregierung und Hilfsorganisationen in Syrien, Start der Pilotphase zur Einführung der elektronischen Patientenakte für alle gesetzlich Versicherten, Familienbericht der Bundesregierung: Mehr Unterstützung für Alleinerziehende gefordert, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit Aachener Karlspreis ausgezeichnet, Standortinformationen aus Smartphone-Apps werden auf internationalen Datenmarktplätzen gehandelt, Mehr als tausend Unfälle und drei Tote bei Glatteis in Baden-Württemberg und Bayern, Das Wetter

SWR3 Topthema
„Sind wir selbst schuld an hohen Krankenkassenbeiträgen?“

SWR3 Topthema

Play Episode Listen Later Nov 15, 2024 3:46


„Wie viel sollen wir noch für die Krankenkasse zahlen?“ fragt sich der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas. Er rechnet mit einer deutlichen Beitragserhöhung für das kommende Jahr – und auch für die Jahre danach, wenn es die Politik nicht schafft, die Ausgaben einzudämmen. Schuld für die hohen Gesundheitskosten gibt Baas im Interview mit der Rheinischen Post vor allem Krankenhäusern und Pharmaunternehmen. Baas beschwert sich aber auch über die Versicherten, die seiner Meinung nach zu oft zum Arzt gehen. „Sind wir selbst schuld an hohen Krankenkassenbeiträgen?“ Das ist das SWR3-Topthema mit Franziska Ehrenfeld.

eHealth-Podcast
Folge #169 – TI-Messenger der gematik

eHealth-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 13, 2024 24:40


In dieser Folge spricht Christian mit TI-Mofrank (Timo Frank) über den TI-Messenger. Timo ist Produktmanager bei der gematik für den TI-Messenger und, obwohl es sich anbietet, ist in der Überschrift das einzige Wortspiel zu Timo und TIM. Was ist der TI-Messenger? Der TI-Messenger (TIM) wurde 2021 durch das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Kommunikation im Gesundheitswesen einfacher, sicherer und effizienter zu gestalten. TIM erlaubt es Ärzten, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und auch Versicherten, sicher Nachrichten, Dokumente und Dateien auszutauschen. Die Nutzung ist freiwillig und dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung höchste Sicherheitsstandards bietet. Zudem ist der Dienst geräteunabhängig, was ihn besonders flexibel macht. In Zukunft wird TIM sogar in die elektronische Patientenakte (ePA) integriert, um den Zugang für Versicherte noch einfacher zu machen. Technisch basiert TIM auf einem bewährten Standard, der z.B. auch beim Bundeswehr-Messenger eingesetzt wird, dem Matrix-Protokoll. Highlights aus dem Podcast Timo Frank erklärt detailliert, warum der TI-Messenger ein zentraler Baustein der digitalen Gesundheitsversorgung ist. Hier einige der wichtigsten Punkte aus dem Gespräch: Funktionalität: TIM bietet nicht nur den Austausch von Textnachrichten, sondern auch den Versand und Empfang von Dokumenten, Bildern und Audiodateien. Damit wird die Kommunikation umfassend erleichtert. Sicherheit: Dank der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind alle Daten optimal geschützt, was besonders im sensiblen Bereich des Gesundheitswesens essenziell ist. Interoperabilität und Dezentralität: Verschiedene Anbieter werden TIM-Dienste anbieten, die untereinander kompatibel sind. Nutzer können frei entscheiden, welchen Anbieter sie nutzen möchten. Integration: In Zukunft werden auch mit TIM ausgetauschte Informationen in der ePA gespeichert werden können. Neben den technischen und organisatorischen Details geben Timo und Christian auch Beispiele, wie TIM konkret im Alltag des Gesundheitswesens eingesetzt werden kann. Shownotes TI-Messenger: gematik-Seite Spezifikationen  Timo Frank: linkedin X Webseite  Matrix: Wikipedia 

Espresso
«So geht man nicht mit Mietern um!»

Espresso

Play Episode Listen Later Nov 11, 2024 12:30


Was Mieterinnen und Mieter einer Basler Überbauung erleben, tönt haarsträubend: Im Rahmen einer Totalsanierung fühlen sie sich von der Verwaltung im Stich gelassen. +++ Weiteres Thema: Bei der Krankenkasse entscheiden sich die meisten Versicherten für die tiefste Franchise.

Espresso
Groupe Mutuel streicht Behandlungen

Espresso

Play Episode Listen Later Oct 15, 2024 11:09


Eine 26-jährige Frau aus dem Kanton Freiburg hatte bereits zehn Rückenoperationen. Sie leidet unter starken, chronischen Schmerzen und ist auf regelmässige medizinische Massagen angewiesen. Bisher hat die Zusatzversicherung der Groupe Mutuel diese Massagen übernommen. Insgesamt 18 pro Jahr – alle drei Wochen eine. In einem Brief Ende Juni kündigte Groupe Mutuel nun an, man werde die Kontrollen der alternativmedizinischen Behandlungen verstärken. Der Brief ging an alle Versicherten. Für die junge Frau eine Katastrophe: Mehr als neun Massagen will ihr die Groupe Mutuel nicht mehr zahlen. Weitere Themen: - Buggys sollten einiges aushalten – tun sie aber nicht

Arena
Was macht die Politik gegen den Prämienschock?

Arena

Play Episode Listen Later Sep 27, 2024 79:15


Die Krankenkassenprämien steigen um sechs Prozent. Das gab der Bundesrat nun bekannt. Nach der Bekanntgabe streitet sich die Politik über die besten Rezepte gegen die steigenden Kosten. Wie krank ist das Gesundheitswesen? Seit drei Jahren klettern die Krankenkassenprämien konstant in die Höhe. Nun gab Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider den nächsten Prämienschub bekannt: 2025 steigen die Prämien durchschnittlich um sechs Prozent. Die Zukunft sieht nicht viel besser aus: Laut dem Krankenkassenverband Santésuisse sind die Gesamtkosten in der obligatorischen Krankenversicherung allein im ersten Halbjahr 2024 um rund eine Milliarde Franken gestiegen. Weshalb steigen die Kosten? Die Ursachen für die Kostenspirale im Gesundheitswesen sind vielfältig. Aufgrund des medizinischen Fortschritts werden heute beispielsweise mehr medizinische Leistungen pro Patientin und Patient erbracht. Weitere Gründe sind auch die Alterung der Bevölkerung sowie das Bevölkerungswachstum. Wer ist schuld am Anstieg der Krankenkassenprämien? Braucht es eine neue Spitalplanung? Zu den wichtigsten Leistungserbringenden im Gesundheitswesen gehören die Spitäler. Laut Bund machen die Spitalleistungen mit rund 32 Milliarden Franken einen Drittel der Gesundheitskosten aus. Die Situation der Spitäler in der Schweiz sorgt immer wieder für Diskussionen. Neue Zahlen zeigten jüngst, dass zwei Drittel aller Schweizer Spitäler im vergangenen Jahr mit einem Defizit abgeschlossen haben. Leistet sich die Schweiz zu viele Spitäler? Oder braucht es viel eher ein neues Modell für die Spitalplanung? Heiss diskutiert wird im Zusammenhang mit den Spitalkosten die einheitliche Finanzierung im Gesundheitswesen. Das Ziel: Die Krankenkassen sollen zusammen mit den Kantonen künftig ambulante und stationäre Behandlungen stärker mitfinanzieren – so will man Fehlanreize verhindern. Die Gewerkschaft VPOD hat das Referendum gegen die Revision ergriffen, da sie zu Verschlechterungen für die Versicherten und das Gesundheitspersonal führe. Welche Rezepte braucht das Schweizer Gesundheitswesen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 27. September 2024 in der «Arena»: – Rémy Wyssmann, Nationalrat SVP/SO; – Mattea Meyer, Co-Präsidentin SP; – Andri Silberschmidt, Vizepräsident FDP; und – Katharina Prelicz-Huber, Nationalrätin Grüne/ZH.

HeuteMorgen
Neuer Krankenkassenverband: Was heisst das für die Versicherten?

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Jun 21, 2024 12:18


Nach Santésuisse und Curafutura soll es in der Schweiz einen dritten Verband der Krankenkassen geben. Ein Paukenschlag in der Gesundheitspolitik.  Mehrere grosse Kassen, die einen Grossteil der Versicherten vertreten, wollen diesen Verband gründen. Sie verlassen ihre bisherigen Verbände. Sie wollen künftig besser zusammenarbeiten und Streitigkeiten beilegen. Eine grundsätzlich gute Nachricht für die Versicherten, sagt der Gesundheitsökonom Heinz Locher in diesem Sendungspodcast.  Ausserdem: An der Fussball-EM hat es bereits fünf Eigengoals gegeben, dabei läuft erst die Gruppenphase. Warum das eine hohe Zahl ist, erklärt SRF-Fussballexpertin Kathrin Lehmann.

Info 3
Bürgenstock: Ukraine-Gipfel geht mit Abschlusserklärung zu Ende

Info 3

Play Episode Listen Later Jun 16, 2024 13:22


An der Ukraine-konferenz auf dem Bürgenstock haben sich die teilnehmenden Staaten auf keine gemeinsame Postition einigen können. Es gibt zwar eine Schlusserklärung - dieser haben aber nur 80 der 92 teilnehmenden Staaten zugestimmt. Was bedeutet das? Ausserdem: Pensionskassen zahlen eine Rente, wenn jemand arbeitsunfähig wird. Weil die Höhe dieser Renten vom Lohn abhängt, beobachten Pensionskassen genau, wie lange ihre Versicherten krank sind und dem Arbeitsplatz fern bleiben. Auffallend ist: die Zahl der Langzeitkranken nimmt stark zu.

Tagesgespräch
Abstimmungskontroverse zur Prämienentlastungsinitiative

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later May 21, 2024 26:24


Jedes Jahr müssen wir für die Krankenkassenprämien tiefer in die Tasche greifen. Das belastet die Schweizer Haushalte. Die Entlastungs-Initiative der SP, welche am 9. Juni zur Abstimmung kommt, will deshalb die Prämien deckeln. Was spricht dafür, was dagegen? Die Prämienentlastungs-Initiative der SP will, dass alle Versicherten höchstens zehn Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Prämien in der obligatorischen Grundversicherung aufwenden müssen. Für den Betrag, der darüber hinausgeht, müssten Bund und Kantone aufkommen. Ob das funktionieren kann oder nicht - darüber debattieren in der Abstimmungskontroverse SP-Nationalrat Cédric Wermuth und FDP-Nationalrätin Regine Sauter.

Hintergrund - Deutschlandfunk
Vernetzte Gesundheit - Die digitale Patientenakte in den USA

Hintergrund - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Mar 8, 2024 18:53


2025 sollen in Deutschland alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte bekommen. In den USA gehören Arztbriefe, Überweisungen zu Fachärzten oder schwer zu entziffernde Rezepte bereits seit längerem der Vergangenheit an. Schuler, Marcuswww.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Easy German
400: Streit im Easy German Team

Easy German

Play Episode Listen Later Jul 4, 2023 33:39


Mit Blaulicht und 150 km/h wurde Janusz zurück nach Deutschland gebracht. Wir berichten, wie die Fahrt nach Berlin gelaufen ist und wie es Janusz jetzt geht. Obwohl Caris Europa-Reise ganz anders als geplant verlaufen ist, freut sie sich über "das Konzept Europa". Zum Abschluss beantworten wir, wie wir Konflikte untereinander und im Easy German Team lösen und ob Cari schon einmal so richtig wütend war.   Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership   Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors   Follow-up: Unsere jüngsten und ältesten Zuhörer*innen Wer ist der oder die jüngste oder älteste Zuhörer*in des Easy German Podcasts? Schickt uns gerne weiterhin eine E-Mail an podcast@easygerman.org oder schreibt uns einen Kommentar unter diese Podcast-Episode.   Das ist schön: Das Konzept Europa Europäische Union Eurozone Elektronische Gesundheitskarte (Wikipedia)   Eure Fragen Valerio fragt: Wie löst ihr Konflikte im Easy German Team? Pariya aus dem Iran fragt: Wie ist die Arbeitsmoral in Deutschland? Cultural Differences between the UK & Germany (Easy German 282) Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fmkannst du uns eine Sprachnachricht schicken.   Wichtige Vokabeln in dieser Episode der Krankenrücktransport: Dienstleistung, bei der eine kranke oder verletzte Person von einem Ort (oft im Ausland) zu einem anderen Ort (meistens ihrem Heimatort) transportiert wird, um dort medizinisch versorgt zu werden die Rettungsgasse: freier Weg zwischen Fahrzeugen auf einer Straße, der bei Staus oder Unfällen gebildet wird, damit Rettungsfahrzeuge schnell zum Einsatzort gelangen können düsen: umgangssprachlich für sehr schnell gehen, fahren oder reisen, oft mit dem Hinweis auf Eile oder Dringlichkeit die Errungenschaft: etwas Positives oder Bedeutendes, das durch Anstrengung, harte Arbeit oder Fähigkeiten erreicht wurde die Gesundheitskarte: Karte, die von Krankenkassen ausgestellt wird und die den Versicherten dazu berechtigt, medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen die Arbeitsmoral: Einstellung einer Person oder Gruppe zu ihrer Arbeit, oft im Hinblick auf ihr Engagement, ihre Zuverlässigkeit und ihren Wunsch, gute Arbeit zu leisten   Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership