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In diesem Video erkläre ich dir das Schweizer Steuersystem — leicht verständlich und auf den Punkt.Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Quellensteuer und ordentlicher Besteuerung?Wann wirst du automatisch der Quellensteuer unterstellt und in welchen Fällen musst du eine ordentliche Steuererklärung einreichen?Wenn du in die Schweiz einwanderst, hier arbeitest oder bereits Grenzgänger bist, erfährst du in diesem Video genau, welches Steuermodell für dich gilt und welche finanziellen Auswirkungen das hat.Perfekt für alle, die einen schnellen Überblick wollen, ohne Fachjargon und komplizierte Paragraphen.Unsere begleitete Auswanderung mit dem Onlinekurs - Die 7 Schritte in die Schweiz: https://www.auswandernschweiz.ch/challenge-page/auswandern-schweiz-onlinekurs
In unserer Weihnachtsfolge besprechen wir Ideen für die Erbschaftsteuer – aus Unternehmersicht. Zu Gast ist Daniel Heidrich, seines Zeichens Geschäftsführer des Mittelständlers Dimidia. Weitere Themen sind die Förderung von Innovation und Investitionen, eine effiziente Besteuerung von Unternehmen sowie die Rolle von Unternehmerrisiko in der Wirtschaft. Die Aufnahme stammt von unserem Jahrestreffen am 10. Dezember. Zum Schluss folgen ein kleiner Jahresrückblick und unsere Lieblings-Outtakes aus den diesjährigen Podcast-Aufnahmen.(01:57) Live-Gespräch zu Erbschaftsteuer mit dem Unternehmer Daniel Heidrich(46:59) Kleiner Jahresrückblick(48:57) OuttakesDaniel Heidrichs Unternehmen Dimidia: https://www.dimidia.de/ Daniels Kolumne "Im Osten nichts Neues": https://ostdeutschland.info/im-osten-nichts-neues-7-un-vermoegen/Daniel im ausführlichen Podcast-Interview bei Selfmade von Sebastian Klein (Taxmenow): https://open.spotify.com/show/0QLtLxmv3H0GHHHHfU5UOQ?si=85171cb081614a37Hier könnt ihr unseren Newsletter abonnieren: https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/mitmachen/newsletter/Und hier geht's zu Spenden und Fördermitgliedschaften: https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/unterstuetzen/Wir freuen uns über jegliches Feedback an info@netzwerk-steuergerechtigkeit.de oder per Nachricht an einen unserer Kanäle auf den sozialen Medien: https://linktr.ee/netzwerksteuergerechtigkeitCredit für Musik und Soundeffekte:Intro: Stefan Vidal Schneider, stefanvidalschneider.deOutro: Christmas Jazz - Christmas Holiday von Tunetank auf Pixabay
In dieser Folge sprechen wir sehr klar und direkt über das politische Versagen der letzten Jahre – und vor allem darüber, was das für euch, eure Finanzen und unsere Mandanten bedeutet. Wir schauen uns an, wie politische Entscheidungen zur Besteuerung, Rentenpolitik und privaten Vorsorge das finanzielle Fundament vieler Menschen ins Wanken bringen.Wir reden darüber, wie stark der Mittelstand unter steigenden Belastungen leidet, warum Unternehmer mit Standort Deutschland zunehmend im Nachteil sind und welche langfristigen Folgen das für Wohlstand und Zukunftssicherheit hat. Ohne Polemik, aber mit Fakten, Erfahrung und einem Blick hinter die Kulissen aus unserer täglichen Arbeit.Instagram:@finanzenmitphil@finanzenmitfuchs
Bundesministerin Bas erklärt stolz, ihre Maßnahmen würden die Beitragszahler nicht belasten. Das Publikum lacht, Frau Bas verweigert die inhaltliche Diskussion und wendet stattdessen Strategem 21 an, um sich aus der Situation zu lösen. Ich nenne u. a. die Argumente, die sie hätte vorbringen können – offenbar aber nicht kannte. [1] Robert Habeck sagte in der Weihnachtsansprache 2023: „Zum Beispiel, dass wir als Staat die EEG-Umlage bezahlen und nicht die Bürgerinnen und Bürger.“ Es ist derselbe Denkfehler wie bei Bas: Eine Finanzierung aus Steuergeldern wird fälschlich als „keine Belastung“ dargestellt. Voranmeldung für das Webinar zu spieltheoretischem Verhandeln: https://www.rieck-verlag.de/verhandlu... STOPP: Bitte schicken Sie keine Mails an meine Uni-Adresse! Diese Adresse ist ausschließlich für dienstliche Angelegenheiten vorgesehen. Die 36 Strategeme der Krise: https://www.amazon.de/exec/obidos/ASI... Als Hörbuch: https://payhip.com/b/4nBZl ► WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK: Ökonomische Inkonsistenz der Rentenfinanzierung Kern der Kritik ist die Finanzierung der Renten-Haltelinie, die Rentenniveau (48 %) und Beitragssatz (20 %) stabilisieren soll. Die Behauptung, dies geschehe „aus Steuermitteln“ und belaste Beitragszahler nicht, ist ökonomisch falsch. In einem nationalen Finanzsystem existieren nur zwei Einnahmequellen: Beiträge und Steuern. Eine Subventionierung der Rentenkasse aus Steuern stellt keine Entlastung dar, sondern lediglich eine Verlagerung der Belastung von einer Säule zur anderen. Da nahezu jeder Beitragszahler auch Steuerzahler ist, findet sehr wohl eine Belastung statt. Eine gegenteilige Darstellung verkennt die staatliche Budgetrestriktion und wirkt fachlich unhaltbar. Kritisch ist zudem die stärkere Besteuerung von Kapitaleinkünften zur Stabilisierung des Umlagesystems. Angesichts des demografischen Wandels ist private, kapitalgedeckte Vorsorge eine notwendige Ergänzung. Ihre steuerliche Schwächung untergräbt die langfristig erforderliche Diversifikation der Altersvorsorge. Strategem 21 – Die Haut der Zikade abwerfen Die politische Reaktion lässt sich mit Strategem Nr. 21 erklären: In einer ausweglosen Situation wird eine leere „Hülle“ zurückgelassen, um sich der Verantwortung zu entziehen. Statt über ökonomische Argumente zu sprechen, wurde die Debatte auf Nebenschauplätze verlagert: angebliches Auslachen der Person, Geschlechterfragen, Klassenkampfparolen. Die Ministerin stilisiert sich zur Opferfigur und delegitimiert Kritiker moralisch. Dieses Ablenkungsmanöver entspricht dem von Harry G. Frankfurt beschriebenen Bullshit-Argument: Es ist gleichgültig, ob die Behauptung wahr ist – entscheidend ist allein ihre propagandistische Wirkung. Implikationen für Verhandlungen Statt Interessen von Arbeitgebern und Beitragszahlern zu analysieren, wurde eine starre Positionsverteidigung betrieben. Eine kompetente Verhandlungsführung hätte die steuerpolitischen Motive offen benannt und Interessen integriert, statt mittels Strategem die inhaltliche Verantwortung zu verlassen. #profrieck #bas Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen eine kleine Provision gezahlt wird. Vielen Dank, falls Sie diese Links nutzen! Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind kein finanzieller oder medizinischer Rat.
Weil der Kanton grosse Reserven und keine Schulden hat, sanken die Steuern schon für dieses Jahr. SVP, FDP und GLP wollten sogar einen Steuerfuss von nur 90 Prozent. Mitte-Links hat das aber verhindert. Weitere Themen: · Die Bündner Regierung will eine Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen, als Ersatz für die Besteuerung des Eigenmietwerts. · Im Fall um zwei Polizeischüler der Kantonspolizei Graubünden fordern die politischen Parteien eine transparente Aufarbeitung. · Im Val Müstair zeigen Beobachtungen der Behörden, dass sich Wintertourismus und Wildtierschutz nicht in die Quere kommen müssen.
Ein Standpunkt von Günther Burbach.Es gibt politische Entscheidungen, die laut und sichtbar sind. Und dann gibt es jene, die im Hintergrund beschlossen werden, technisch klingen, kaum diskutiert werden und trotzdem das Leben von Millionen Menschen verändern. Die Rentenbesteuerung gehört zu dieser stillen Kategorie.Seit der Reform von 2005 hat sich das System so grundlegend verändert, dass viele Menschen erst im Ruhestand merken, was damals wirklich beschlossen wurde: dass sie in einem bürokratischen Hybrid aus alten und neuen Regeln gelandet sind, der am Ende häufig zu einer doppelten Belastung führt.Deutschland ist ein Land, das von seinen Ältesten erwartet, die Folgen einer komplizierten Steuerlogik zu tragen, die sie weder wollten noch verstanden. Und während die Politik das Problem seit Jahren kleinredet, wächst die Frustration der Betroffenen weiter, völlig zu Recht. Der Systembruch von 2005 und warum er bis heute für Verwirrung sorgtBis 2004 wurden Rentenbeiträge überwiegend aus bereits versteuertem Einkommen gezahlt. Das heißt: Der Staat hatte seinen Anteil schon bekommen, bevor der Beitrag überhaupt bei der Rentenkasse landete. Deshalb wurden die späteren Renten nur mit einem kleinen „Ertragsanteil“ besteuert, ein vereinfachtes, aber nachvollziehbares System.Mit dem Alterseinkünftegesetz von 2005 wurde alles umgedreht: Die Beiträge sollten schrittweise steuerfrei gestellt werden, dafür sollte die spätere Rente höher besteuert werden. Eine sogenannte „nachgelagerte Besteuerung“.Auf dem Papier sah das logisch aus. In der Realität traf es eine gesamte Generation, die zwischen beiden Systemen hängt.Wer jahrzehntelang Rentenbeiträge aus versteuertem Einkommen gezahlt hat und jetzt eine Rente erhält, die zu einem großen Teil besteuert wird, steht vor einem klaren Widerspruch, den die Politik nie wirklich aufgelöst hat: Warum soll ein Einkommen nachträglich besteuert werden, das damals bereits der Lohnsteuer unterlag?Die Politik hat bis heute keine befriedigende Antwort darauf gegeben.Die gefährliche MischphaseDer eigentliche Skandal liegt nicht im neuen System. Sondern darin, dass niemand sauber getrennt hat, welche Rentenansprüche aus welchem Teil des Lebens stammen.Ein typisches Erwerbsleben sieht heute so aus:20, 30 oder mehr Jahre Beiträge aus versteuertem Einkommen (altes System)10, 15 oder mehr Jahre Beiträge aus unversteuertem Einkommen (neues System)Eigentlich müsste jeder Rentenanspruch anteilig berechnet werden. Das wiederholt auch die wissenschaftliche Literatur ständig.Doch in der Praxis passiert genau das nicht. Die Rentenversicherung rechnet nicht nach alten und neuen Jahren getrennt. Die Finanzämter ebenfalls nicht.Es heißt oft: „Doppelbesteuerung ist verboten.“ Das stimmt, aber nur theoretisch. In der praktischen Umsetzung sind viele Rentner genau dort gelandet: im Niemandsland zwischen zwei Systemen, in dem sie kaum Chancen haben, ihren Anspruch sauber nachzuweisen....https://apolut.net/wie-die-rentenpolitik-millionen-menschen-in-die-falle-laufen-lasst-von-gunther-burbach/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was ist überhaupt "Vermögen", wer hat wie viel davon, und wie ist es verteilt - zwischen oben und unten, alt und jung, Ost und West? Würde eine andere Besteuerung eine "bessere" Verteilung organisieren? Und wird man heutzutage überhaupt noch anders als durch erben vermögend? Markus Plettendorff und Host Alex Drost wagen den Versuch, in 10 Minuten Wirtschaft Antworten auf diese Fragen zu finden. Links: Wer besitzt wie viel? https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html Wie sich die Vermögensverteilung entwickelt hat https://www.diw.de/de/diw_01.c.932568.de/100_jahre_diw/wie_sich_die_vermoegensverteilung_in_deutschland_entwickelt_hat.html Spahn kritisiert Ungleichheit - und erntet Beifall https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/spahn-vermoegensverteilung-100.html Vermögen in Deutschland weiter ungleich verteilt https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/bundesbank-studie-privatvermoegen-100.html
In Folge 66 diskutieren Jörg F. Kurzenberger und Charlotte Pötters unter anderem über: ⏩ einen BFH-Beschluss vom 25.6.2025 (XI R 14/24 / XI R 21/21) zur Besteuerung der Übertragung von (digitalen) Einzweck-Gutscheinen nach Inkrafttreten der Gutschein-Richtlinie, ⏩ ein EuGH-Urteil vom 23.10.2025 (C-744/23, Financial Bulgaria) zur (zufälligen) Entgeltlichkeit einer Leistung sowie ⏩ ein BFH-Urteil vom 25.6.2025 (XI R 17/22) zum Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs nach Rechnungskorrekturen. Viel Spaß beim Zuhören!
Die DAC 8-Richtlinie der Europäischen Union und das Crypto-Asset Reporting Framework der OECD (kurz: CARF) werden ab 2026 extreme Bedeutung für Kryptoanleger haben: Ab diesem Zeitpunkt müssen Krypto-Anbieter die Transaktionsdaten ihrer Nutzer automatisch den Steuerbehörden melden. Ziel ist die Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch den internationalen Informationsaustausch. Die Steuerbehörden werden damit in die Lage versetzt, die korrekte Besteuerung der Kryptowerte überprüfen zu können.Welche Daten genau gemeldet werden und unter welchen Voraussetzungen nun Handlungsbedarf für Kryptoanleger besteht, darüber klärt Mag. Mario Wegner, Partner im Bereich Finanzstrafrecht und Abgabenverfahrensrecht bei Pwc Österreich, im Gespräch mit Claudia Hahnekamp-Propst (Linde Verlag) auf.
In dieser Folge sprechen Anja und Nic über Reichtum – und was er mit Demokratie zu tun hat.Wir fragen:Wie viel Ungleichheit verträgt eine Gesellschaft?Warum ist die Konzentration von Vermögen nicht nur ein ökonomisches, sondern ein demokratisches Problem?Und was steckt wirklich hinter der Erbschaftssteuer-Initiative, über die die Schweiz am 30. November 2025 abstimmt?Wir sprechen über:die wachsende Vermögenskonzentration in der Schweizdie antidemokratische Wirkung von Reichtum und Lobbyismusdie Mythen rund um die Erbschaftssteuer (Familienunternehmen, Wegzug, Arbeitsplatzverlust)und die kulturelle Seite: Bro-Culture, Coaching-Wahn und das Märchen vom „selbstgemachten Reichtum“
Mit dem Ja zum EU-Vertragspaket demonstrieren die Kantone Einigkeit. Doch bei der Frage, ob es dafür ein Ständemehr braucht, gehen die Meinungen auseinander. Wie passt das zusammen? Kritische Fragen an den obersten Kantonsvertreter, Markus Dieth. Am Freitag hat sich die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in der Europafrage positioniert. Eine grosse Mehrheit der Kantone spricht sich dabei für die EU-Verträge aus. Doch so klar scheint die Haltung innerhalb der KdK nicht zu sein. Denn rund ein Drittel der Kantone setzen sich gleichzeitig für ein Ständemehr an der Urne ein, was die Chancen auf ein Ja stark mindert. Wie geeint sind die Kantone also wirklich? Und spielen sie mit dem «Ja-aber» den EU-Gegnern in die Hände? Ebenfalls in die Schlagzeilen gerieten die Kantone kürzlich, weil sie das sogenannte Kantonsreferendum gegen die Individualbesteuerung ergriffen haben, ein politisches Instrument, das äusserst selten zum Einsatz kommt. Insgesamt zehn Kantone sprachen sich damit gegen die Reform des Steuersystems aus und erzwangen eine Volksabstimmung über das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung. Warum dieser laute Widerstand gegen eine zivilstandsunabhängige Besteuerung? Erkennen die Kantone die Zeichen der Zeit nicht – oder sind sie zu bequem für einen Systemwechsel? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Mit dem Ja zum EU-Vertragspaket demonstrieren die Kantone Einigkeit. Doch bei der Frage, ob es dafür ein Ständemehr braucht, gehen die Meinungen auseinander. Wie passt das zusammen? Kritische Fragen an den obersten Kantonsvertreter, Markus Dieth. Am Freitag hat sich die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) in der Europafrage positioniert. Eine grosse Mehrheit der Kantone spricht sich dabei für die EU-Verträge aus. Doch so klar scheint die Haltung innerhalb der KdK nicht zu sein. Denn rund ein Drittel der Kantone setzen sich gleichzeitig für ein Ständemehr an der Urne ein, was die Chancen auf ein Ja stark mindert. Wie geeint sind die Kantone also wirklich? Und spielen sie mit dem «Ja-aber» den EU-Gegnern in die Hände? Ebenfalls in die Schlagzeilen gerieten die Kantone kürzlich, weil sie das sogenannte Kantonsreferendum gegen die Individualbesteuerung ergriffen haben, ein politisches Instrument, das äusserst selten zum Einsatz kommt. Insgesamt zehn Kantone sprachen sich damit gegen die Reform des Steuersystems aus und erzwangen eine Volksabstimmung über das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung. Warum dieser laute Widerstand gegen eine zivilstandsunabhängige Besteuerung? Erkennen die Kantone die Zeichen der Zeit nicht – oder sind sie zu bequem für einen Systemwechsel?
Der Verkauf eines Unternehmens gehört zu den größten finanziellen Entscheidungen im Leben eines Unternehmers. Kaum ein Thema wird dabei so häufig unterschätzt wie die steuerlichen Folgen. Welche Abgaben tatsächlich auf Sie zukommen, welche Gestaltungsspielräume das Gesetz zulässt und wie Sie durch frühzeitige Planung erhebliche Steuervorteile sichern können, darüber sprechen wir in dieser Episode mit Dr. Niels Worgulla, Steuerexperte und Seniorpartner der DHPG. Er erklärt, worin sich die Besteuerung von GmbHs und Einzelunternehmen unterscheidet, welche Chancen die 55-Jahre-Regel bietet und warum eine klug aufgesetzte Holding-Struktur oft über hunderttausende Euro Unterschied entscheiden kann. Rufen Sie uns gerne direkt an oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter:
Stefanie Bremer ist Millionenerbin und setzt sich für eine höhere Besteuerung von Reichen ein.
In der heutigen Folge sprechen Martin und Calso mit Matthias Steger über die steuerliche Lage von Bitcoin in Deutschland. Welche Entwicklungen gibt es im Steuerbereich und wie entstehen die aktuellen oder zukünftigen Regelungen? Ein Gespräch mit einem wahren "Steuer-Nerd", wie er sich selber in der Folge bezeichnet.Von und mit: - Martin - Calso - Matthias StegerProduziert und geschnitten: ThorstenHier könnt ihr uns eine Spende über Lightning da lassen: ⚡️nodesignal@getalby.comNeben dem Podcast findet ihr uns auch auf YouTubeFür Feedback und weitergehenden Diskussionen kommt gerne in die Telegramgruppe von Nodesignal und bewertet uns bei Spotify und Apple Podcasts, das hilft uns sehr. Folgt uns auch gerne bei Nostr:npub1n0devk3h2l3rx6vmt24a3lz4hsxp7j8rn3x44jkx6daj7j8jzc0q2u02cy und Twitter.Blockzeit: 916156Make Economy Great Again PodcastMatthias Steger Consulting Steuerberatungsgesellschaft mbHFolge mit Tami zu Bitcoin und SteuernRechtssichere Bootsunfälle mit Markus BüchTimestamps:(00:00:00) Intro(00:00:22) Begrüßung & Vorstellung(00:05:13) Überblick über Feinheiten des deutsche Bitcoinsteuersystem(00:13:25) Ist Deutschland ein Steuerparadies?(00:22:14) Stolpersteine in der Besteuerung(00:40:56) Wie steht die Politik zum Thema?(00:49:29) Angebot für B2B(00:57:08) Was kommt in Zukunft?(01:05:07) Zusammenfassung, Ausblick und Verabschiedung
Es gibt viel Reichtum in Deutschland. Großen Reichtum! Aber der größte Teil davon liegt in den Händen einzelner Superreicher und die meisten von ihnen haben ihn geerbt oder zu Lebzeiten des Erblassers geschenkt bekommen. Erben - das klingt nach Privatsache. Aber „Eigentum verpflichtet“, steht im Grundgesetz. Und das könnte dementsprechend auch für Erbschaften gelten. Aber gerade die Superreichen in Deutschland zahlen im Verhältnis zu wenig oder zu selten Erbschaftssteuer, sagt unter anderem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Muss sich daran etwas ändern? Damit der Reichtum der Reichen auch in reicherem Maße gemeinnützigen Zwecken zugutekommt? Sollen reiche Erben und Erbinnen mehr von ihrem Erbe abgeben zum Wohle unserer Gemeinschaft? Oder sollte ererbtes Vermögen, wenn es in einem Unternehmen steckt, unangetastet bleiben - zum Wohle unserer Wirtschaft? Die Erbschafts-Debatte ist reich an Argumenten für und wider. Und sie ist auch nicht arm an überraschenden Perspektiven: Wenn zum Beispiel manche Superreiche selbst fordern, höher besteuert zu werden - und auf der anderen Seite manche Nicht-Reiche meinen, dass diejenigen mit viel Geld auch ohne neue Erbschaftsteuerregelungen nützlich für unsere Gesellschaft sind. Was also ist gerecht, wenn es um Erbschaften und ihre Besteuerung geht? Schöpfen wir aus dem Wissens- und Erfahrungsschatz des Steuerexperten Markus M. Grabka vom DIW Berlin, der Journalistin Nena Brockhaus, der Referentin für Steuerrecht und Steuerpolitik des Netzwerks Steuergerechtigkeit Julia Jirmann und der Millionenerbin Stefanie Bremer. Podcast-Tipp: SWR1 Leute Krisenmanager, Vermittler und Testamentvollstrecker Beim Erben hört in vielen Familien der Zusammenhalt auf: Marcel Sonnenberg ist Testamentsvollstrecker und verrät in SWR1 Leute, was er mit den "Erben der Toten" erlebt hat. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:2bf5dc1c2779e2eb/
Es gibt viel Reichtum in Deutschland. Großen Reichtum! Aber der größte Teil davon liegt in den Händen einzelner Superreicher und die meisten von ihnen haben ihn geerbt oder zu Lebzeiten des Erblassers geschenkt bekommen. Erben - das klingt nach Privatsache. Aber „Eigentum verpflichtet“, steht im Grundgesetz. Und das könnte dementsprechend auch für Erbschaften gelten. Aber gerade die Superreichen in Deutschland zahlen im Verhältnis zu wenig oder zu selten Erbschaftssteuer, sagt unter anderem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Muss sich daran etwas ändern? Damit der Reichtum der Reichen auch in reicherem Maße gemeinnützigen Zwecken zugutekommt? Sollen reiche Erben und Erbinnen mehr von ihrem Erbe abgeben zum Wohle unserer Gemeinschaft? Oder sollte ererbtes Vermögen, wenn es in einem Unternehmen steckt, unangetastet bleiben - zum Wohle unserer Wirtschaft? Die Erbschafts-Debatte ist reich an Argumenten für und wider. Und sie ist auch nicht arm an überraschenden Perspektiven: Wenn zum Beispiel manche Superreiche selbst fordern, höher besteuert zu werden - und auf der anderen Seite manche Nicht-Reiche meinen, dass diejenigen mit viel Geld auch ohne neue Erbschaftsteuerregelungen nützlich für unsere Gesellschaft sind. Was also ist gerecht, wenn es um Erbschaften und ihre Besteuerung geht? Schöpfen wir aus dem Wissens- und Erfahrungsschatz des Steuerexperten Markus M. Grabka vom DIW Berlin, der Journalistin Nena Brockhaus, der Referentin für Steuerrecht und Steuerpolitik des Netzwerks Steuergerechtigkeit Julia Jirmann und der Millionenerbin Stefanie Bremer. Podcast-Tipp: SWR1 Leute Krisenmanager, Vermittler und Testamentvollstrecker Beim Erben hört in vielen Familien der Zusammenhalt auf: Marcel Sonnenberg ist Testamentsvollstrecker und verrät in SWR1 Leute, was er mit den "Erben der Toten" erlebt hat. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:2bf5dc1c2779e2eb/
Am 28. September 2025 entscheidet die Stimmbevölkerung über einen Systemwechsel bei der Besteuerung von Wohneigentum. Wird die kantonale Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften eingeführt, fällt der Eigenmietwert. Was bedeutet das für Eigentümerinnen und Mieter? Wer in seinem eigenen Haus oder in seiner eigenen Wohnung lebt, muss den Eigenmietwert versteuern. Dieser Wert orientiert sich am Betrag, der bei einer Vermietung der Liegenschaft eingenommen werden könnte. Diese Besteuerung soll nun abgeschafft werden. Im gleichen Schritt sollen die geltenden Abzugsmöglichkeiten – etwa bei Schuldzinsen oder beim Unterhalt – stark eingeschränkt werden. Im Gegenzug sollen die Kantone die Möglichkeit erhalten, eine Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften einzuführen. Dafür ist eine Verfassungsänderung nötig. Über diese stimmt die Bevölkerung am 28. September 2025 ab. Bei einem Ja tritt auch die damit verknüpfte Gesetzesvorlage zur Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts in Kraft. Wer profitiert, wer verliert? Die vom Parlament beschlossene Reform sorgt bereits im Vorfeld der Abstimmung für hitzige Diskussionen. Für die Befürworterinnen und Befürworter ist klar, dass mit dem Eigenmietwert die Eigentümer gegenüber den Mietenden benachteiligt werden. Die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung vereinfache das Steuersystem und reduziere die Anreize zur privaten Verschuldung. Die Reform sei ausgewogen und fair. Die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage warnen hingegen vor massiv weniger Steuereinnahmen für den Staat. Ausserdem komme die Abschaffung des Eigenmietwerts primär Eigenheimbesitzern zugute. Weil Hausbesitzerinnen ihre Unterhaltskosten und Energiesparmassnahmen kaum mehr von den Steuern abziehen könnten, sei zudem die Energiewende gefährdet. Welche Auswirkungen hätte die Abschaffung des Eigenmietwerts? Droht tatsächlich ein massiver Steuerausfall oder tritt genau das Gegenteil ein? Und was bedeutet die Vorlage für die Energiewende? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 12. September 2025 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Gregor Rutz, Nationalrat SVP/ZH und Präsident HEV Schweiz; – Brigitte Häberli-Koller, Ständerätin Die Mitte/TG und Vizepräsidentin HEV Schweiz; – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; und – Peter Schilliger, Nationalrat FDP/LU. Gegen die Vorlage treten an: – Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; – Mathias Zopfi, Ständerat Grüne/GL und Präsident Schweizerischer Gemeindeverband; – Martin Bühler, Leitender Ausschuss Konferenz der Kantonsregierungen, Regierungsrat GR/FDP; und – Martin Wyss, Vorstand Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband.
Für die einen ist der Eigenmietwert eine unfaire Belastung von Hausbesitzerinnen, für die anderen ist er gerechtfertigt, weil er einen Ausgleich schafft zwischen Mieterinnen und Eigentümerinnen. Wer eine Liegenschaft besitzt und diese selbst nutzt, muss den sogenannten Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Im Gegenzug können Schuldzinsen und die Kosten für den Unterhalt vom Einkommen abgezogen werden. Nun hat das Parlament eine Gesetzesänderung verabschiedet, die die Besteuerung des Eigenmietwerts abschafft und im Gegenzug die Abzugsmöglichkeiten bei Investitionen und Unterhaltskosten einschränkt. Links gegen rechts Die bürgerlichen Parteien und der Schweizer Hauseigentümerverband kämpfen für die Abschaffung des Eigenmietwerts. Hingegen bekämpfen die linken Parteien und der Mieterinnen- und Mieterverband den Systemwechsel. Gäste im «Forum» - Markus Meier, Direktor des Hauseigentümerverbands Schweiz (HEV). Er setzt sich für die Abschaffung des Eigenmietwerts ein. - Markus Portmann, Vizepräsident aeesuisse (Dachverband der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz). Er wehrt sich gegen die Abschaffung des Eigenmietwerts.
Im Monatsreport August 2025 diskutieren Felix Früchtl und Sven Gerngroß darüber, was in unserem Land alles falsch läuft.Seid gespannt! [00:00]
Eine neue Greenpeace-Studie zeigt: Mit dem Flugzeug ist man in Europa oft günstiger unterwegs als mit der Bahn. Grund dafür sei eine unterschiedliche Besteuerung, sagt Mobilitätsforscherin Katja Diehl. Die Bahn habe einen "systemischen Nachteil". Von WDR 5.
Israel hat angekündigt, den gesamten Gazastreifen einnehmen zu wollen. Über das Vorhaben und die Lage in der Region berichtet „Weltwoche“-Nahostkorrespondent Pierre Heumann. Der AfD-Politiker Joachim Paul darf nicht zur Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen antreten – wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue, wie der Wahlausschuss der Stadt die Entscheidung begründet. Über den Vorgang informiert der Landtagsabgeordnete selbst in unserer Sendung. Was will die EU mit der Besteuerung von Wasser? Diese Frage erörtert Prof. Stephan Sander-Faes von der Universität Bergen. Und Florian Machl betrachtet in seinem Kommentar die jüngste Rüge der österreichischen Außenpolitik durch Russland.
Der deutsche Pass ist einer der stärksten der Welt – aber in Zeiten von EU-Krise, möglicher Wehrpflicht und drohender Besteuerung nach Staatsangehörigkeit reicht er oft nicht mehr aus. Der Schweizer Pass steht bei vielen Deutschen ganz oben auf der Wunschliste – und das aus gutem Grund.In diesem Video erkläre ich dir:
drei F+ - Der Franke und Bornberg Podcast zu Versicherungen, Finanzen und Nachhaltigkeit
In unserer neuen Folge "Altersvorsorge: Zeit zum Handeln, aber wie?" diskutieren Katrin Bornberg und Michael Franke das wichtige Thema Altersvorsorge und klären, was Sie jetzt konkret für eine gute Absicherung tun können. Dabei helfen unsere Produkt-Ratings zum Thema „Altersvorsorge“, die seit 25 Jahren für Transparenz und Orientierung im Markt sorgen. Wir beleuchten das Umlageverfahren und dessen historische Entwicklung seit der Bismarck'schen Rentenversicherung und diskutieren die Auswirkungen der demografischen Entwicklung und des bevorstehenden Renteneintritts der Babyboomer-Generation auf den Generationenvertrag. Darüber hinaus analysieren wir die drei Schichten der privaten Altersvorsorge in Deutschland. Wir erörtern die steuerlichen Implikationen der Rürup- und Riester-Rente sowie die Flexibilität und Besteuerung der klassischen Privatrente. Wir erklären, welche Kriterien ein Produkt erfüllen sollte, um im Rating zu bestehen – darunter steuerliche Optimierungsmöglichkeiten, flexible und renditestarke Anlagekonzepte sowie klare und verbindliche Garantien. Zudem erläutern wir, welche Rolle Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in modernen Altersvorsorgeprodukten spielen und welche Aspekte in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen haben. Hören Sie jetzt rein und vertiefen Sie Ihr Wissen über die aktuellen Herausforderungen und Lösungen der Altersvorsorge. #Altersvorsorge #Rente #Podcast #Rürup #Riester
Ab welchem Einkommen gehört man eigentlich zur sogenannten Mittelschicht? Ab wann ist man reich? Viele werden überrascht sein, denn die Summen sind keineswegs astronomisch hoch. In der neuen Folge beschäftigen wir uns mit Einkommen in Deutschland und vergleichen diese mit anderen westlichen Ländern. Dabei fällt rasch auf, dass es nicht die Einkommen sind, sondern die Vermögen, durch die eine große Ungleichheit entsteht. Der Gini-Koeffizient zeigt aber auch, wie Umverteilung durch eine progressive Besteuerung funktioniert – vor allem, wenn man Deutschland mit den USA vergleicht. Auch sonst ist die internationale Perspektive aufschlussreich: In Amerika scheint das Pro-Kopf-Einkommen circa 15.000 Dollar höher zu sein, aber bei genauerem Hinsehen ergibt sich ein differenziertes Bild. Auch wuchs in den vergangenen 30 Jahren die asiatische Mittelschicht dynamisch, wodurch die westliche Mitte einen Positionsverlust erleidet, der vor allem beim Konsum deutlich wird. Darüber hinaus ist festzuhalten: Reich durch Arbeit wird kaum jemand. Mehr dazu in der neuen Folge von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt. Literatur: Branko Milanović über die neue globale Ungleichheit: https://stonecenter.gc.cuny.edu/files/2024/01/Milanovic-2024-The-Three-Eras-of-Global-Inequality-1820%E2%80%932020-with-the-Focus-on-the-Past-Thirty-Years.pdf?utm_source=chatgpt.com Jens Priewe vergleicht Einkommen in USA und Deutschland: https://www.boeckler.de/data/downloads/IMK/FMM%20Konferenz%202023/v_2023_10_21_priewe.pdf Einkommensrechner vom IW Köln: https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ab-diesem-einkommen-gilt-man-als-reich.html DIW über Mietbelastung: https://www.diw.de/de/diw_01.c.916410.de/mietbelastung_in_deutschland_____schere_zwischen_arm_und_reich_geht_auseinander.html DIW über Einkommensverteilung: https://www.diw.de/de/diw_01.c.911745.de/publikationen/wochenberichte/2024_34_1/zufriedenheit_mit_einkommen__arbeit_und_gesundheit_unterscheidet_sich_nach_haushaltseinkommen__alter_und_elternschaft.html Termin: Am 23. August tritt Wolfgang mit Stefan in Frankfurt auf: https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-23-8-2025/e2373505 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Die Bundesrepublik versteht sich als soziale Marktwirtschaft, als Rechtsstaat und als Demokratie. Ihre Verfassung verpflichtet sie zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse und zur Besteuerung nach Leistungsfähigkeit. Doch diese Versprechen sind eine Verhöhnung der Urteilskraft unserer Bürger – und das nicht zufällig. Hinter der Fassade ordnungspolitischer Rhetorik hat sich ein System etabliert, das Reichtum schützt, Umverteilung nachWeiterlesen
Dass das Bündnis Sahra Wagenknecht zahlreiche Standpunkte mit der AfD teilt, ist weder neu noch rätselhaft. Ein Kommentar von Paul Clemente. Parteigründerin Sahra Wagenknecht ist eine traditionelle Linke. Ihre Politik wendet sich vor allem an die Unterschicht. Deren Lebensniveau möchte sie anheben, deren Freiheitsoptionen vergrößern. Damit steht sie konträr zur postmodernen Linken: Die will den akademischen Townhouse-Hipster als Wähler, verspricht ihm Gendersternchen und Windrad-Strom. Vor allem soll der Einzelne sich ideologischen Vorgaben unterwerfen. Ironie: Die entsorgte Freiheit fand ausgerechnet im rechten Diskurs eine neue Bleibe. Das belegten die Lockdown-Jahre überdeutlich: Während die links-grüne Ampel Freiheitsrechte aushebelte und Zwangsimpfungen propagierte, verteidigten Wagenknecht und die AfD die Freiheit des Einzelnen.Dieser gemeinsame Widerstand gegen Mainstream-Politik fand im Russland-Ukraine-Konflikt seine Fortsetzung. Wieder waren es Wagenknecht und die AfD, die für Frieden und Energiehandel mit Russland votierten. Manch AfD-Anhänger erhob Wagenknecht gar zur Hoffnungsträgerin: Für eine Querfront-Politik. Gemeinsam gegen den Block der Altparteien. Als Vorbild diente Griechenland: Dort koalierte 2014 die linke Syriza-Partei mit der rechten Morgenröte. Beider Ziel: Widerstand gegen die Sparpolitik der Troika.Natürlich blieben diese Parallelen auch den Mainstream-Medien nicht verborgen. Seitdem versuchen sie, die „rote Sahra“ als verkappte „Rechte“ zu entlarven. Jeder Satz von ihr wurde (und wird) nach brauner Schmuggelware abgeklopft: Ob sie sich für bezahlbare Energie oder regulierte Zuwanderung einsetzte, ob sie den Euro oder Freihandelsverträge wie CETA oder TTIP ablehnte - stets kommentierte der Medien-Chor: All das will auch die AfD.2017 präsentierte das Boulevardblatt B.Z. eine Auflistung dieser Gemeinsamkeiten. Überschrift: „Die Populinke. So häufig übernimmt Sahra Wagenknecht Positionen der AfD“. Dennoch schloss Wagenknecht eine Koalition ihres BSW mit der AfD regelmäßig aus. Der Grund ist leicht zu erraten: Die AfD ist nämlich eine Upper Class-Partei. Nicht zufällig zählen Klassiker des Wirtschaftsliberalismus wie Ayn Rand oder August von Hayek zu Alice Weidels favorisierten Lektüren. Mögen vereinzelte Sozialromantiker sich zur AfD verirren, Wahlprogramm und Leitlinie fordern das Gegenteil. Deren Neoliberalismus ist mit Wagenknechts Revival der sozialen Marktwirtschaft unvereinbar. Bereits 2015 kritisierte Wagenknecht: Die AfD verfüge über kein Konzept für gerechte Löhne, zur Besteuerung von Superreichen, zur Entlastung des Mittelstandes, zur Behebung von Altersarmut und zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Auf Wahlveranstaltungen warnte sie: Die AfD ist keine Partei der Unterschichten....https://apolut.net/bsw-und-afd-war-da-was-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser kompakten und hochaktuellen Willi-pedia-Podcast-Folge besprechen Podcast Producerin Timothea Imionidou und Pressesprecherin Claudia Schittelkopp drei Themen, die grenzüberschreitend tätige Unternehmer direkt betreffen – mit besonderem Blick auf Deutschland, die Schweiz und Spanien. Neue Urteile zur Betriebsstätte. Der Bundesfinanzhof hat in zwei aktuellen Entscheidungen konkretisiert, wann eine Betriebsstätte im Ausland steuerlich anerkannt wird. Es geht um mehr als ein Büro – nämlich um Dauer, Verfügungsmacht und tatsächliche Geschäftstätigkeit vor Ort. Für Unternehmer mit Verbindungen nach Spanien oder der Schweiz ein Thema von enormer Relevanz. Wegzugsbesteuerung – Reform dringend nötig. Wer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, wird in Deutschland unter Umständen steuerlich so behandelt, als hätte er seine Unternehmensanteile verkauft – obwohl kein tatsächlicher Verkauf stattgefunden hat. Diese Praxis steht in der Kritik, da sie gegen das Prinzip der Besteuerung nur bei realisierten Gewinnen sowie gegen die Freizügigkeit im EU-Binnenmarkt verstoßen könnte. Stundung bei Wegzug in die Schweiz. Gute Nachrichten für Unternehmer, die vor dem 1. Januar 2022 in die Schweiz gezogen sind: Unter bestimmten Voraussagungen kann eine zinslose und unbefristete Stundung der Wegzugsbesteuerung beantragt werden – sogar rückwirkend mit potenzieller Steuererstattung. Allerdings gilt: Wer profitiert, muss auch sauber dokumentieren. Jetzt reinhören – für mehr Klarheit im Steuerdschungel internationaler Unternehmensstrukturen.
In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar beantworten wir wieder Fragen aus dem Publikum. Politisches, Ökonomisches und Kulturelles wechseln sich dabei ab: Wir setzen uns mit dem Solidarismus von Rudolf Diesel auseinander, der typisch ist für die Soziologie eines Ingenieurs. Diesel entwickelte nicht nur den berühmten Motor, sondern auch eine Gesellschaftstheorie, die alle Widersprüche des Kapitalismus auflösen wollte. Wir sprechen auch über Engels' These vom „absterbenden Staat“ und fragen uns, ob man im Sozialismus noch länger repressive Staatsorgane benötigt. Außerdem geht es um die Besteuerung und die Prüfung von Vermögen: Ist eine Vermögenssteuer überhaupt möglich?Wir geben Literaturempfehlungen, diskutieren über Kitsch und Camp beim Eurovision Songcontest und sprechen über unsere Reisegewohnheiten. Zunächst aber geht es um Oles Auftritt in der Phoenix-Runde und um den vielleicht beigelegten Zollstreit zwischen den USA und China. Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Guten Morgen! Selenskyj ist auf Druck von Trump bereit, Putin am Donnerstag in der Türkei zu treffen. Steht der Ukrainekrieg vor dem Ende? Seit Jahresbeginn gelten in Deutschland deutlich strengere Regeln für die Besteuerung von Kryptowährungen. Wie können Anleger Strafzahlungen vermeiden? Die US-Regierung Überlegt, die Einkommenssteuer abzuschaffen und stattdessen auf Importzölle zu setzen. Europäische Exporteure betrachten dies mit gemischten Gefühlen.
Daniel Pauw ist systemischer Berater, Coach und Mitautor des Buchs New Work Man. Mit über 15 Jahren Erfahrung in Organisationsentwicklung und Transformationsprozessen arbeitet er heute bei Covolution. Außerdem ist er Gründer von Salty Elephant (Yoga-Reisen) und lebt in München. Vincent Herr ist Autor, Berater für Geschlechtergerechtigkeit und derzeit in Elternzeit mit drei kleinen Kindern. Gemeinsam mit Martin Speer schrieb er das Buch „Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“, das mit Einblicken in Männerrunden und männliche Perspektiven auf Gleichstellung sofort zum Bestseller wurde - und es bis heute ist. Während ich mit Daniel stark systemisch und intersektional auf die Probleme schaue, die überkommene männliche Ideale allen machen, also auch den Frauen, spreche ich mit Vincent über das männliche Privileg, das sich auch im Erfolg des aktuellen Buches spiegelt. Warum können Männer dieselben Dinge sagen und werden (auch von vielen Frauen!) als progressiver wahrgenommen, als wenn eine weiblich gelesene Person diese Aussagen oder Analysen platzieren würde? Zentrale Themen mit Daniel: Zentrale Themen: Traditionelle Männlichkeit & ihre Folgen: Männliche Rollenbilder prägen Selbst- und Fremdbild nachhaltig. Sie fördern emotionale Abgrenzung, Selbstüberforderung und wirken sich negativ auf Gesundheit, Sozialkompetenz und Umweltverhalten aus. Männer sterben im Schnitt fünf Jahre früher – nicht biologisch bedingt, sondern durch sozialisierte Lebensführung. Genderstereotype & strukturelle Ungleichheiten: Frauen – auch High Potentials – erhalten überproportional mehr negatives Feedback. Tief verankerte Geschlechterrollen benachteiligen nicht nur Frauen und FLINTA-Personen, sondern auch Männer selbst. Sichtbare Symptome reichen von ungleicher Besteuerung (z. B. Hygieneprodukte) bis zu Alltagsdiskriminierung. Kontakt & Bildung als Schlüssel: Der beste Weg, Vorurteile abzubauen, ist echter Dialog und Kontakt mit Menschen außerhalb der eigenen sozialen Blase. Bildung über Gender, Intersektionalität und strukturelle Ungleichheit ist in Deutschland stark unterrepräsentiert und sollte integraler Bestandteil gesellschaftlicher Diskurse sein. Themen mit Vincent: Der Safe-Space-Effekt: Wenn Frauen einen Raum verlassen, ändert sich der Ton: Männer äußern sich offener, oft abwehrend oder kritisch gegenüber Gleichstellung. Das Buch dokumentiert diese Dynamiken als ehrlichen Spiegel männlicher Innenräume. Wissens- und Perspektivdefizite bei Männern: Viele Männer haben kaum Bewusstsein für strukturellen Sexismus und unterschätzen Alltagsdiskriminierung. Das größte Hindernis für Fortschritt: Ignoranz, nicht aktive Ablehnung. Privilegien erkennen & nutzen: Herr und Speer reflektieren kritisch, dass ihnen als weißen Männern mehr Gehör geschenkt wird – obwohl sie über Probleme sprechen, die sie selbst nicht erleben. Ihr Buch soll daher vor allem anderen Männern helfen, sich zu reflektieren und aktiv zu werden.
Nach 155 Tagen politischen Ringens hat Österreich eine neue Bundesregierung: Ein historisches Dreierbündnis aus konservativer Volkspartei, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos. An der Spitze steht Christian Stocker. Der ÖVP-Politiker hatte selbst nicht damit gerechnet, Bundeskanzler zu werden. Doch das ist nicht die einzige Überraschung: Das mächtige Finanzministerium geht an den linken Ökonomen Markus Marterbauer von der SPÖ. Er steht für eine stärkere Besteuerung von Vermögen und will die Staatsausgaben erhöhen, um die Wirtschaft anzukurbeln.In dieser Folge von Inside Austria werfen wir einen Blick auf die neue Regierung und ihre Schlüsselfiguren – vom neuen Bundeskanzler bis zum bekannten »Wut-Wirt« und TikTok-Koch Sepp Schellhorn. Wir analysieren, was das Dreierbündnis schaffen muss – allen voran die Budgetsanierung mit Einsparungen von 6,4 Milliarden Euro. Und zeigen, wo die größten Stolpersteine liegen. Wird Österreichs Drei-Parteien-Koalition es besser machen als zuletzt die Ampelregierung in Deutschland? UMFRAGE: Wie gefällt Ihnen unser Podcast und welche Themen interessieren Sie besonders? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dazu kurz ein paar Fragen beantworten: https://umfrage.spiegelgruppe.de/jfe/form/SV_cYJj0NtDZD3ZmVE?a=7 In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Meereis an Nord- und Südpol schrumpft auf historisches Tief +++ Männer mit besserer Sperma-Qualität leben länger +++ Milliardäre in Deutschland sind meistens Männer +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Copernicus: Global sea ice cover at a record low and third-warmest February globally, Copernicus, 5.3.2025Semen quality and lifespan: a study of 78 284 men followed for up to 50 years, Human Reproduction, 5.3.2025Systematic bone tool production at 1.5 million years ago, Nature, 5.3.2025Männer, Milliarden, Macht: Wie die fehlende Besteuerung von Vermögen Geschlechterungleichheit zementiert, Oxfam Deutschland, 6.3.2025Urban highways are barriers to social ties, PNAS, 4.3.2025Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Sebastian Klein ist reich geworden - und hat 90 Prozent seines Vermögens weggegeben. Über die Gefahren großer Vermögenskonzentration werde viel zu wenig gesprochen, sagt Klein. Milliarden-Erbschaften müssten endlich angemessen besteuert werden. Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Interviews
Wohlstand ist hierzulande ungleich verteilt. Den oberen zehn Prozent gehören zwei Drittel des Vermögens. Das gefährde die Demokratie und müsse durch Besteuerung korrigiert werden, sagen die einen. Andere warnen vor möglichen Folgen für die Wirtschaft. Garvert, Jan www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Die Kämpfe in Syrien sind wieder aufgeflammt. Eine Rebellenallianz hat innert kürzester Zeit die Millionenstadt Aleppo eingenommen. Um über diese neuen Entwicklungen zu reden, reist heute der iranische Aussenminister zu seinem Amtskollegen in die Türkei. Weitere Themen: · Ethische Grundwerte oder der Begriff Compliance sind Ihnen vielleicht auch schon begegnet, wenn Sie sich durch die Internetseite einer Firma geklickt haben, um sich vor einem Bewerbungsgespräch schlau über ein Unternehmen zu machen. Ein Forschungsprojekt von Schweizer Hochschulen hat nun herausgefunden: Wenn Firmen ethische Grundwerte einhalten und sich an Regeln und Gesetze halten, dann lohnt sich das nicht nur moralisch, sondern auch finanziell. · Überstunden, zu wenig Personal, schlechte Stimmung im Korps – bei der Kantonspolizei Basel-Stadt rumort es seit längerem. Dazu kommt ein externer Untersuchungsbericht, der von Sexismus, Rassismus und einem Führungsproblem im Korps spricht. Die Politik hat als Folge Druck gemacht und die Sicherheitsdirektorin mit personellen Massnahmen reagiert. Was aber sagen eigentlich die Polizistinnen und Polizisten zu all dem? · Verschiedene Steuervergünstigungen von Bund und Kantonen schaden dem Klima. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der ETH Lausanne und der Uni Lausanne. Besonders ins Gewicht fallen Abzüge für Pendlerinnen und Pendler. Ausnahmen von der Schwerverkehrsabgabe und vor allem die fehlende Besteuerung des internationalen Flugverkehrs, heisst es. Diese drei Punkte seien verantwortlich für rund sechs Prozent der Schweizer CO2-Emissionen.
Die führenden 20 Industrie- und Schwellenländer haben sich zu einer Zusammenarbeit bei der Besteuerung von Milliardenvermögen geeinigt. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG kommentiert die Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Brasilien: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Finnland und Deutschland besorgt über zwei beschädigte Datenkabel in der Ostsee / G20-Staaten planen stärkere Besteuerung der Superreichen und halten am 1,5-Grad-Ziel fest / Zwei zusätzliche Anklagen gegen den Moderator Alan Jones / Premierminister Albanese bespricht Status Taiwans mit Chinas Präsidenten / CCTV- und Bodycam-Aufnahmen belasten Polizisten in Totschlagprozess / Ehemalige Flugkapitän will gegen seine 32-jährige Haftstrafe wegen Mordes Berufung einlegen / Zwei 19-jährige Frauen mit Verdacht auf Methanolvergiftung im Krankenhaus in Thailand
Ein Gericht in Hongkong hat 45 Aktivistinnen und Aktivisten wegen «Staatsgefährdung» zu Gefängnisstrafen zwischen drei und zehn Jahren verurteilt. Es war der bislang grösste Prozess unter dem umstrittenen Sicherheitsgesetz. Weitere Themen: · Bereits am ersten Tag des G20-Gipfels in Brasilien haben sich die Teilnehmenden auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Die 20 grössten Wirtschaftsmächte wollen den Kampf gegen Hunger und Klimaerwärmung vorantreiben und sich für eine wirksame Besteuerung der Superreichen einsetzen. · Zehntausende Menschen demonstrieren in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington gegen ein geplantes Gesetz. Dieses würde die Rechte der indigenen Maori untergraben, so der Verwurf. · Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé will sein Wassergeschäft neu aufstellen, um es profitabler zu machen.
Laut Medienberichten erlaubt Präsident Biden der Ukraine den Einsatz von US-Waffen gegen Ziele tief auf russischem Staatsgebiet, Parteien legen ihre Kanzlerkandidaten vor vorgezogenen Neuwahlen fest, Gespräche über Pläne zur Besteuerung von Superreichen auf G20-Gipfel in Brasilien, Weitere Meldungen im Überblick, Hype um sogenannte Dubai-Schokolade mit Engelshaar und Pistaziencreme, Das Wetter
Laut Medienberichten erlaubt Präsident Biden der Ukraine den Einsatz von US-Waffen gegen Ziele tief auf russischem Staatsgebiet, Parteien legen ihre Kanzlerkandidaten vor vorgezogenen Neuwahlen fest, Gespräche über Pläne zur Besteuerung von Superreichen auf G20-Gipfel in Brasilien, Weitere Meldungen im Überblick, Hype um sogenannte Dubai-Schokolade mit Engelshaar und Pistaziencreme, Das Wetter
Andere würden sich über ein Plus von fünf Millionen Euro freuen, Sebastian Klein hat das meiste seines Millionen-Vermögens weggegeben und engagiert sich für die Besteuerung von Reichen.
Was, wenn es politische Mehrheiten für einen höheren Mindestlohn, mehr Umweltauflagen und eine höhere Besteuerung von Unternehmen und Privatvermögen gibt? Könnte die Politik das dann tatsächlich umsetzen? Und wenn ja, mit welchen Folgen? Diesen Fragen geht der Ökonom und Politikwissenschaftler Charles E. Lindblom in seinem Aufsatz „The Market as Prison“ 1982 nach. Seine Antwort: Der Markt ist ein Gefängnis. Die demokratischen Spielräume sind viel kleiner, als wir gemeinhin annehmen. Unternehmen haben nämlich mächtige Mittel zur Hand, um Reformen zu stoppen: Unternehmen können Arbeitslosigkeit produzieren, sie können die Produktion ins Ausland verlagern und sie können eine Rezession herbeiführen. Dies mag gar nicht immer die Intention der Unternehmer sein, aber es ist der Markt selbst, mit dem ein „automatischer“ Bestrafungsmechanismus installiert wurde. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ gehen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Lindbloms berühmter These nach. Literatur: Pepper D. Culpepper, Kathleen Thelen: Are We All Amazon Primed? Consumers and the Politics of Platform Power, online: https://pure.mpg.de/rest/items/item_3070468_4/component/file_3289366/content Pepper D. Culpepper: Structural power and political science in the post-crisis era, online: https://www.cambridge.org/core/journals/business-and-politics/article/abs/structural-power-and-political-science-in-the-postcrisis-era/69EE7F712E7A09C811224B688AA0ADB8 Jacob S. Hacker, Paul Pierson: Business Power and Social Policy: Employers and the Formation oft he American Welfare State, online: https://library.fes.de/libalt/journals/swetsfulltext/14403774.pdf Charles E. Lindblom: The Market as Prison, online: https://www.jstor.org/stable/2130588 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Alle Informationen zu unserem Kinderbuch "Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut" findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app