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Am Sonntagnachmittag kam es in einem Pflegezentrum in Baden zu einem Tötungsdelikt. Eine 81-jährige Frau ist verstorben. Der 82-jährige Ehemann wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gewaltverbrechen aus. Der Mann befindet sich unter Haftbedingungen in behördlicher Obhut. Weiter in der Sendung: · Gemeinden im Kanton Solothurn sollen in Zukunft Parkbussen ausstellen dürfen, findet eine Kantonsrätin. Die sei rechtlich nicht möglich sagt die Regierung. Es sei aber eine gute Idee, die Kantonspolizei zu entlasten. · In Aarau-Rohr soll eine grosse Kläranlage für verschiedene Gemeinden gebaut werden. Diese Pläne stossen auf Widerstand. Der Kanton sagt, dass solche Pläne von Gross-Kläranlagen die Zukunft seien. · Die Äsche ist bedroht. Darum darf diese Fischart in den Flüssen im Aargau nicht mehr geangelt werden.
Die Äsche ist in den Schweizer Gewässern bedroht. Die Wassertemperatur ist in den letzten Jahren gestiegen. Vermehrt gab es einen Hitzesommer. Nun hat der Kanton Aargau entschieden, dass die Äsche nicht mehr gefischt werden darf. Auch im Kanton Solothurn gibt es ein Verbot. Weiter in der Sendung: · Am Sonntagnachmittag kam es in einem Pflegezentrum in Baden zu einem Tötungsdelikt. Eine 81-jährige Frau ist verstorben. Der 82-jährige Ehemann wurde schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gewaltverbrechen aus. Der Mann befindet sich unter Haftbedingungen in behördlicher Obhut. · Susanne Nielen-Gangwisch hat 30 Jahre in der Opferberatung gearbeitet. Lange hat sie die Opferberatung Aargau geleitet. Nun hört sie auf. Wir sprechen mit ihr über ihre Erfahrungen und ihre Arbeit in diesem herausfordernden Job.
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Eine Wiener Richterin schickt einen psychisch kranken Studenten in U-Haft, obwohl das Gesetz genau das untersagt. Die Mutter warnt Behörden und Ärzte vor einem drohenden Suizid. Auch eine Sozialarbeiterin des Gefängnisses schlägt Alarm. Dann folgt die Tragödie: Der Mann begeht Suizid. Und was ist da nur los in Österreichs Gefängnissen? Florian Klenk über die Geschichte eines Todes in staatlicher Obhut und das Versagen der Justiz.Die ganze Recherche von Florian Klenk können Sie hier nachlesen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dieser Beitrag erzählt nicht nur vom Igel im Winter in der freien Natur. Er ist in Zusammenarbeit mit Eva Baumann-Franke entstanden, einer Tierheilpraktikerin, die Igel in Not pflegt und fachkundig versorgt. Sie erlebt die dramatischen Folgen von Lebensraumverlust, Insektensterben und Klimawandel unmittelbar, denn immer mehr geschwächte Tiere werden in menschliche Obhut gebracht. Die Zahl der Igel, die auf Pflege angewiesen sind, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Es mag sich um eine Koinzidenz handeln. Aber auffällig ist dann doch, dass sich digital geprägte Banken vermehrt in die Obhut klassisch geprägter Banker begeben. Revolut macht den früheren SocGen-CEO Frédéric Oudéa zum Europa-Chef. Bei N26 übernimmt Noch-UBS-Vorstand Mike Dargan das Ruder. Und die Solarisbank wird neuerdings von einem Mann geführt (Steffen Jentsch), der, als er halb so alt war wie er es heute ist, schon zum Abteilungsleiter bei der Helaba aufstieg. So gesehen ist Oliver Behrens mit seinen mittlerweile 62 Jahren also ein absoluter Trendsetter! Dabei kam die Nachricht, dass Behrens der neue CEO von FlatexDegiro wird, im Sommer 2024 eher überraschend. Klar, einerseits konnte der Onlinebroker nach den Verwerfungen zwischen Großaktionär Bernd Förtsch und dem langjährigen Vorstandschef Frank Niehage einen seriösen Ruhepol gut gebrauchen. Andererseits: Wäre es nicht naheliegender gewesen, auf die neue Konkurrenz durch hippe Fintechs wie Trade Republic mit einem ebenso hippen neuen CEO zu reagieren? Statt mit Oliver Behrens, Ex-Deutsche-Bank, Ex-DWS, Ex-Deka, Ex-Morgan-Stanley. Und als Präsident von Frankfurt Main Finance (das wurde er 2024 ebenfalls) ist er zwar ein gewichtiger Kopf am Finanzplatz, aber gefühlt damals auf dem Weg zum operativen Has-been, zumal man ihn wenige Wochen vorher erst zum AR-Chef der DWS gekürt hatte. Um es kurz zu machen – so kann man sich täuschen! Behrens stürzte sich in seinen neuen Job. Und keine anderthalb Jahre später hat sich die Flatex-Aktie mehr als verdreifacht und steht der Frankfurter Onlinebroker (Börsenwert jetzt >4 Mrd. Euro) so prächtig da wie nie zuvor. Wie ist das passiert? Was kommt als nächstes? Und wie blickt Oliver Behrens aufs "Payment for Orderflow"-Verbot, wie auf den ETF-Boom, wie auf die Private-Markets-Welle? Unser Dank gilt dem Sponsor der heutigen Podcast-Folge, nämlich der "Frankfurt Digital Finance 2026" (Tickets & Programm gibt es hier: https://frankfurt-digital-finance.de/) == Fragen und Feedback zum Podcast: redaktion@finanz-szene.de oder (auch anonym) über Threema: TKUYV5Z6 Redaktion und Host: Christian Kirchner/Finanz-Szene.de Coverdesign: Elida Atelier, Hamburg Postproduction: Podstars Hamburg Musik: Liturgy of the street / Shane Ivers - www.silvermansound.com
Sie sind unschuldig – dieses Urteil hat das Bezirksgericht Brugg am Freitag gefällt. Es geht um eine Ärztin und einen leitenden Arzt der Psychiatrischen Dienste Aargau. Sie standen vor Gericht, weil in ihrer Obhut ein 18-jähriger Patient gestorben ist. Weiter in der Sendung: · SVP Kanton Solothurn: Die Basis tickt offenbar anders als die Parteileitung und die Fraktion im Kantonsrat. Diese sagen Ja zum Kredit von 85 Millionen Franken für den neuen Stützpunkt der Polizei in Oensingen. Der Parteitag kehrte aber am Donnerstag diese Empfehlung und hat für die Volksabstimmung die Nein-Parole gefasst. · Familien- und Ausbildungszulagen erhöhen oder nicht – über diese Frage stimmt das Volk im Kanton Solothurn ab. Ein Gespräch Pro und Kontra.
Was passiert eigentlich hinter den Türen des Jugendamtes. Wann wird ein Kind in Obhut genommen und kommt in eine Pflegefamilie. Was ist der Unterschied zwischen Bereitschaft- und Dauerpflege? Nach welchen Kriterien wird ausgewählt, wer dieses Kind begleiten darf. In dieser Folge öffnen wir einen Raum, der sonst oft von Vorurteilen, Unsicherheit und Angst geprägt ist. Frau N. Lapelosa, Sozialpädagogin B.A. beim Jugendamt Günzburg, nimmt uns mit in den Bewerbungsprozess für Pflegeeltern. Sie erzählt aus Sicht des Amtes, was wirklich geprüft wird, warum es nicht um Perfektion geht und weshalb Haltung, Stabilität und Beziehungsfähigkeit oft wichtiger sind als ein makelloser Lebenslauf. Es geht um Formulare und Gespräche, aber genauso um Gefühle, Zweifel, Verantwortung und um die große Frage, was ein Kind wirklich braucht. Diese Folge zeigt, wie viel Herz, Sorgfalt und Professionalität im besten Fall in der Arbeit des Jugendamtes stecken. Sie spricht über Herausforderungen im System, über emotionale Nähe und notwendige Abgrenzung und darüber, warum Pflegekinder keine Dankbarkeit schulden müssen. Vor allem aber macht sie Mut. Mut hinzuschauen, Mut, sich mit dem Gedanken Pflegefamilie auseinanderzusetzen. Und Mut, sich auf einen Weg einzulassen, der mehr Liebe braucht, als viele glauben. Ein ehrliches Gespräch für alle, die sich fragen, ob Pflegeelternschaft etwas für sie sein könnte. Und für alle, die spüren, dass Familie manchmal dort beginnt, wo jemand bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Nach wochenlangen Debatten einigten sich die EU-Länder darauf, der Ukraine ein Darlehen von 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Das dafür nötige Geld wird am Kapitalmarkt aufgenommen. Warum konnte sich die EU nicht darauf einigen, eingefrorene russische Gelder für die Ukraine einzusetzen? Weitere Themen: Trennen sich Eltern, erhalten sie im Regelfall das gemeinsame Sorgerecht. Der Elternteil, bei dem die Kinder überwiegend wohnen, hat die Obhut. Das Bundesgericht hält nun fest: Ziehen Obhutsberechtigte mit den Kindern eigenmächtig ins Ausland, machen sie sich nicht wegen Entführung strafbar.
Das Heim des jüdischen Frauenbunds in Neu-Isenburg ist eine Zufluchtsstätte für verwaiste jüdische Kinder und Frauen in Not. Während der Novemberpogrome wird das Heim zerstört, die Heimleiterinnen Emma Haas und Helene Krämer versuchen ihr Möglichstes, um die Menschen in ihrer Obhut zu schützen und selbst einen Weg aus Deutschland heraus finden. Mehr Informationen: bpb.de/543131
Jahrzehntelang wurden ledige Schwangere im katholischen Irland dazu gezwungen, ihre Babys in Heimen zu gebären und dort zu lassen. Hunderte Kleinkinder starben in der Obhut von Staat und Ordensschwestern, andere wurden an Familien im Ausland verkauft. Ein nationales Trauma das lange verborgen blieb. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless sitzt an ihrem Küchentisch nahe der westirischen Stadt Galway. In ihren Händen hält sie eine Liste mit Namen. 796 sind es insgesamt. Es sind die Namen der Kinder, die im nahen Mutter-Kind-Heim St. Mary's ums Leben kamen. Bis 1961 mussten ledige schwangere Frauen aus der Region ihre Kinder im St. Mary's gebären und im Alter von einem Jahr dort zurücklassen. Die Kinder wurden später adoptiert oder kamen in Pflegefamilien. Was die Mütter wollten, spielte keine Rolle. Zu mächtig war die katholische Kirche mit ihren Moralvorstellungen. Jahrzehntelang herrscht Schweigen über die toten Kinder von St. Mary's – bis Corless beginnt, ihre Liste zu schreiben. Doch mit der Liste ist ihre Suche noch nicht zu Ende. «Als mir klar wurde, dass im Heim Kinder gestorben sind, musste ich herausfinden, wo sie begraben wurden.» Corless macht sich gegen alle Widerstände auf die Suche und spürt ein Geheimnis auf, das das ganze Land verändern wird. Durch ihre Recherche hat Corless eines der dunkelsten Kapitel der irischen Geschichte ans Tageslicht geholt. «International» zeichnet ihre Suche nach und porträtiert Menschen, die die Kindheit im St. Mary's überlebt haben.
Jahrzehntelang wurden ledige Schwangere im katholischen Irland dazu gezwungen, ihre Babys in Heimen zu gebären und dort zu lassen. Hunderte Kleinkinder starben in der Obhut von Staat und Ordensschwestern, andere wurden an Familien im Ausland verkauft. Ein nationales Trauma das lange verborgen blieb. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless sitzt an ihrem Küchentisch nahe der westirischen Stadt Galway. In ihren Händen hält sie eine Liste mit Namen. 796 sind es insgesamt. Es sind die Namen der Kinder, die im nahen Mutter-Kind-Heim St. Mary's ums Leben kamen. Bis 1961 mussten ledige schwangere Frauen aus der Region ihre Kinder im St. Mary's gebären und im Alter von einem Jahr dort zurücklassen. Die Kinder wurden später adoptiert oder kamen in Pflegefamilien. Was die Mütter wollten, spielte keine Rolle. Zu mächtig war die katholische Kirche mit ihren Moralvorstellungen. Jahrzehntelang herrscht Schweigen über die toten Kinder von St. Mary's – bis Corless beginnt, ihre Liste zu schreiben. Doch mit der Liste ist ihre Suche noch nicht zu Ende. «Als mir klar wurde, dass im Heim Kinder gestorben sind, musste ich herausfinden, wo sie begraben wurden.» Corless macht sich gegen alle Widerstände auf die Suche und spürt ein Geheimnis auf, das das ganze Land verändern wird. Durch ihre Recherche hat Corless eines der dunkelsten Kapitel der irischen Geschichte ans Tageslicht geholt. «International» zeichnet ihre Suche nach und porträtiert Menschen, die die Kindheit im St. Mary's überlebt haben.
Jahrzehntelang wurden ledige Schwangere im katholischen Irland dazu gezwungen, ihre Babys in Heimen zu gebären und dort zu lassen. Hunderte Kleinkinder starben in der Obhut von Staat und Ordensschwestern, andere wurden an Familien im Ausland verkauft. Ein nationales Trauma das lange verborgen blieb. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless sitzt an ihrem Küchentisch nahe der westirischen Stadt Galway. In ihren Händen hält sie eine Liste mit Namen. 796 sind es insgesamt. Es sind die Namen der Kinder, die im nahen Mutter-Kind-Heim St. Mary's ums Leben kamen. Bis 1961 mussten ledige schwangere Frauen aus der Region ihre Kinder im St. Mary's gebären und im Alter von einem Jahr dort zurücklassen. Die Kinder wurden später adoptiert oder kamen in Pflegefamilien. Was die Mütter wollten, spielte keine Rolle. Zu mächtig war die katholische Kirche mit ihren Moralvorstellungen. Jahrzehntelang herrscht Schweigen über die toten Kinder von St. Mary's – bis Corless beginnt, ihre Liste zu schreiben. Doch mit der Liste ist ihre Suche noch nicht zu Ende. «Als mir klar wurde, dass im Heim Kinder gestorben sind, musste ich herausfinden, wo sie begraben wurden.» Corless macht sich gegen alle Widerstände auf die Suche und spürt ein Geheimnis auf, das das ganze Land verändern wird. Durch ihre Recherche hat Corless eines der dunkelsten Kapitel der irischen Geschichte ans Tageslicht geholt. «International» zeichnet ihre Suche nach und porträtiert Menschen, die die Kindheit im St. Mary's überlebt haben.
Durch einen Zufall kam in Irland ein Skandal ans Licht: Mehr als 9.000 Kinder, die der katholischen Kirche anvertraut wurden starben, obwohl sie in der Obhut von Nonnen waren. Eine Reportage von Franziska Hoppen.
Ist das Wohl eines Kindes akut gefährdet, wird es in Obhut genommen. Eine Soforthilfe sind oftmals Bereitschafts-Pflegeeltern. Bislang ist dieser Job nicht als Beruf anerkannt, das soll sich aber ändern.
Das Leben der Frau, an die ich heute denke, ist in drei knappen Zahlen einzugrenzen: 4, 14 und 24. Wie das? Mit vier Jahren wird Elisabeth, die ungarische Königstochter, mit vielen Geschenken und Amme und Gespielinnen nach Eisenach auf die Wartburg gebracht; nicht zu ihrem Vergnügen, sondern aus staatspolitischen Gründen. Sie soll den Sohn des damals sehr mächtigen thüringischen Landesfürsten der Ludowinger heiraten und so die Macht beider Seiten stärken und ausweiten. Der ihr zugedachte Herrmann stirbt aber und so heiratet sie mit gerade einmal 14 Jahren den jüngeren Sohn Ludwig. Es ist eine Verbindung, die damals sehr ungewöhnlich war, denn beide waren zusammen aufgewachsen und liebten sich aus ganzem Herzen.Die Verhältnisse auf der Burg, das ausschweifende Leben der Burggrafen und Ihres Gefolges und die Armut der Leibeigenen unterhalb der Burg in Eisenach und den umliegenden Weilern hat die junge Elisabeth schon immer zum Nachdenken gebracht und ihren Zorn erregt und ihre Hilfsbereitschaft. So bringt sie Brot und andere Lebensmittel nach unten zu den Bedürftigen und ihr Ludwig versteht sie und billigt ihr Handeln. Sie bekommt drei Kinder und könnte glücklich sein. Aber ihr geliebter Gatte stirbt auf der Reise zum Kreuzzug und ihr ist sehr schnell bewusst, was das bedeutet. Die restliche Verwandtschaft, denen Elisabeths Handeln und ihre Großzügigkeit schon immer ein Dorn im Auge war, lässt ihr keinen Raum zum Leben.So gibt sie ihre Kinder in Pflege und Obhut, geht nach Marburg auf ihr Witwengut und gründet ein Hospital für die Armen und Kranken. All ihr verbliebenes Geld geht dabei drauf und ihre Lebenskraft. Und so stirbt sie mit gerade einmal 24 Jahren. Zwischen diesen Zahlen 4, 14 und 24 liegen gerade einmal 20 Jahre mit einer Fülle an Leben, Liebe, Temperament, Glaube, Mutterglück, Tragik, Trauer und Engagement für die Mitmenschen. Normalerweise würden wir jetzt reagieren und denken: Oh Gott, wie furchtbar. Aber sie sieht es anders. Sie wird knapp am Ende ihres Lebens zu ihren treuen Gefährtinnen sagen: "Seht, ich habe es euch immer gesagt: Wir müssen die Menschen froh machen."
27. Januar 1997: Odo nimmt ein krankes Changeling-Baby in seine Obhut, was sofort seinen "Vater" Dr. Mora auf den Plan ruft, alte Ressentiments weckt und eine Debatte um (anti-)autoritäre Erziehung auslöst. Und bei den O'Briens ist es endlich soweit – ihr Nachwuchs könnte auf die Welt kommen, wenn nur Leihmutter Kira endlich zur Ruhe käme. So lösen sich zwei lange DS9-Handlungsstränge gleichzeitig auf. In Deutschland: Das Baby, ausgestrahlt am 6. März 1998.
Nach mehr als zwei Jahren sind alle lebenden Geiseln aus dem Gazastreifen wieder in israelischer Obhut. Auch die sterblichen Überreste von 28 toten Verschleppten sollen übergeben werden.
Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Bis 1961 mussten unverheiratete Mütter im irischen Tuam ihre Kinder in katholischen Mutter-Kind-Heimen gebären und zurücklassen. Über 700 dieser Kinder starben in der Obhut der Nonnen. Nun werden die Überreste ausgegraben und den Familien übergeben. Weingart, Christopher www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
00:22:28 Trauner, Martin full Credits Autor/in dieser Folge: Martin Trauner Regie: Martin Trauner Redaktion: Thomas Morawetz Interviews mit: Prof. Winfried Nerdinger (Architekturhistoriker, ehem. Leiter des Architekturmuseum der TU München) Prof. Egon Johannes Greipl - ehemaliger (seit 30-11-2013) bayerischer Generalkonservator Geschichte: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: Alles Geschichte – Der History-Podcast Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | Radiowissen JETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: ERZÄHLERIN Endlich, nach beinahe 16 Jahren Planungs- und Bauzeit ist es soweit. - Jetzt, 1843, ist sie fertiggestellt: Die königliche Hof- und Staatsbibliothek in München. ZITATOR (Architekturführer) Dieser in den großartigsten Verhältnissen angelegte Bau wurde im italienischen-mittelalterlichen Style ausgeführt. - ERZÄHLERIN - schreibt ein zeitgenössischer bautechnischer Führer - ZITATOR (Architekturführer) - In seinen ausgedehnten Räumlichkeiten umschließt das Gebäude die außerordentlich reiche, gegenwärtig 1.300.000 Bände zählende Staatsbibliothek. MUSIK 1. ZUSPIELUNG (Greipl) Da denkt man - riesengroß - da müssen alle Bücher der Welt hineinpassen - ERZÄHLERIN Sagt Egon Greipl, (ehemaliger) oberster Denkmalschützer in Bayern. - 2. ZUSPIELUNG (Greipl) - und dann geht man hinein und sieht, da ist eine Menge Platz verschenkt worden für eine Treppe und solche repräsentative Sachen. MUSIK ERZÄHLERIN Eine Prachttreppe, die seinerzeit nur der König benutzen durfte. An ihr hat man bis zuletzt gearbeitet. 54 Stufen muss die Majestät überwinden, um aus dem dunklen Eingangsbereich in das Licht, zu den Büchern, zur Wissenschaft zu gelangen. - Obwohl der König in den letzten Jahren meist ein schwieriger Auftraggeber gewesen ist, ständig an den Plänen etwas ändert oder ändern lässt, die Treppe findet selbst der Architekt so schlecht nicht: ZITATOR GÄRTNER Für die Haupttreppe stehe ich gut, das ist die pompöseste die wenigstens in Deutschland existiert. Diese gefällt mir selbst. MUSIK ERZÄHLERIN Und das ist der Baumeister des 152 Meter langen und 24 Meter hohen Monumentalbaus: Friedrich von Gärtner. Die Bibliothek: sein erster Auftrag für König Ludwig I. - Vor 16 Jahren, 1827, ließ Ludwig den gar nicht mehr so jungen Architekten gewähren: Gärtner soll nun endlich sein erstes Gebäude überhaupt bauen. Und dann gleich ein so großes. 3. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Ein riesiger Bau. Und die besondere Pointe oder Gemeinheit könnte man auch sagen, liegt darin, dass er diesen Bau an der von Klenze geplanten Ludwigsstraße vorgesehen hat... ERZÄHLERIN - so Winfried Nerdinger, Architekturhistoriker aus München. - Die Ludwigsstraße, sie ist des Königs Lieblingskind, sie soll seine Prachtmeile werden... 4. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Klenze hat ja diese Straße komplett geplant, das war "seine Straße", er hat den ganzen südlichen Teil bereits mit Neubauten bestückt und jetzt mitten hinein in seine Straße, der größte Bau überhaupt bis dahin, die Staatsbibliothek, da bekommt ausgerechnet sein Konkurrent den Auftrag. Und das war sicherlich für Klenze ein Schlag. MUSIKAKZENT ERZÄHLERIN Friedrich Gärtner und Leo Klenze, zwei Baumeister in königlichen Diensten - ein Berufsleben lang lauern sie wie Skylla und Charybdis, die beiden Ungeheuer, an der Meerenge von Messina. Und, um im mythologischen Bild zu bleiben, kein königlicher Auftrag soll an ihnen ungeschoren vorbei kommen. 5. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Die waren beide nicht von Pappe, um es mal salopp zu formulieren und haben mit allen Mitteln sich gegenseitig bekämpft und für ihre Karriere gekämpft. ERZÄHLERIN 26 Jahre ist er alt, da wird der junge begabte Nachwuchsarchitekt Friedrich Gärtner Ludwig vorgestellt. Und wer bringt ihn zum Kronprinzen? Der 7 Jahre ältere Klenze. Der, ein protestantischer Preuße, ist schon seit einem Jahr in Diensten des Königshofs. ZITATOR GÄRTNER Dass dieser zum Faktotum geworden ist, ersah ich schon längst, den Grad aber ersah ich da näher. 6. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Als drittes muss man immer noch den König mit einbeziehen, genauer gesagt, den Kronprinzen, der beide letztlich wie Schachfiguren in seinem Spiel benutzt hat. ZITATOR GÄRTNER Ich sah nur zu deutlich, dass einem schlechten Schachspieler leicht eine Figur genommen und die andere dafür hingesetzt werden kann. MUSIKAKZENT ERZÄHLERIN Über Gärtners Karriereleiter sind wir Sprosse um Sprosse relativ gut informiert. Denn mehr als 30 Jahre lang schreibt er Briefe, an Martin von Wagner. - 7. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Nun: der Martin von Wagner war eigentlich der Kunsthändler des Kronprinzen in Rom. ERZÄHLERIN Martin von Wagner ist der Freund von Friedrichs Vater, dem Hofbauintendanten Andreas Gärtner. Und auch wenn die Mutter Bedenken gegenüber Wagner äußert, Friedrich beschwichtigt: ZITATOR GÄRTNER Deine Warnung, gute Muttern über Wagner ist recht gut, allein sei versichert, sie war nicht nötig. So kenne ich meine Leute noch. Wagner ist ein guter, ernsthaft rechtschaffener Mann, allein nie für einen Freund geschaffen. ERZÄHLERIN Friedrich Gärtner und Wagner werden trotzdem Freunde, gute Freunde. Netter Nebeneffekt für Gärtner: Wagner hat einen sehr guten Draht zum Kronprinzen. - Gärtner macht in seinen Briefen aus seinem Herzen keine Mördergrube. Winfried Nerdinger: 8. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Ich glaube auch, dass man natürlich mit gewissen Abstrichen diesen Briefwechsel als ziemlich wichtige authentische Aussage nehmen kann, weil er sich da einem Freund geöffnet hat - Wir können da doch relativ tiefe Einblick in das Gefühlsleben Gärtners tun und in das Intrigenspiel bei Hofe. ERZÄHLERIN Über 100 Mal wird die Post von Gärtner die Zeiten überdauern, die Post von Wagner retour dagegen nicht. - Kennen gelernt haben sich die beiden in Rom. - ZITATOR GÄRTNER Rom ist nebenbei gesagt der herrlichste Ort, um einem als Mensch die besten Lebensregeln zu erteilen! MUSIK ERZÄHLERIN Im Oktober 1814 kommt Gärtner nach Rom. Nach seinem Architekturstudium in München bei Carl von Fischer, nach Lehrjahren in Paris, zieht der 22-Jährige in die deutsche Künstlerkolonie. "Quartiere degli Infedeli", "Viertel der Abtrünnigen", nennen es die Römer, wegen der vielen deutschen Protestanten. Der Katholik Gärtner kennt bald alle Trattorien und Weinstuben rund um seine Wohnung in der Via Sistina, nahe der spanischen Treppe. Jetzt will er wieder lernen, dieses Mal aber das Leben: MUSIK ZITATOR GÄRTNER Der Durst war groß, der Wein war gut und so wurde allgemeiner Jubel unter der Gesellschaft. Eine Gitarre, die uns begleitete, spielte bald ihren Saltarello, bald ihren Walzer... ERZÄHLERIN Martin von Wagner nimmt Friedrich in seine Obhut, im Auftrag von Andreas Gärtner, dessen Vater. Er zeigt ihm die mediterrane Lebensart, er bringt ihn in die Kreise der Rom-liebenden deutschen Künstler. Die feiern sich und "ihren" bayerischen Kronprinzen, den Kunstmäzen, am liebsten im Caffè Greco - keine zwei Minuten von der Wohnung Gärtners entfernt. Hier treffen sich auch die Mitglieder eines von Martin von Wagner initiierten Geheimbundes: "Nemesis" heißt er : MUSIK 9. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Diese Künstler haben sich die Nemesianer genannt. - Die Nemesis als ihre Göttin, die dem einzelnen das Geschick zuweist, dem einen das Gute, dem anderen das schlechte. So etwas, was für Künstler ja ganz wichtig ist: Der eine steigt auf, der andere steigt ab... ERZÄHLERIN Nemesis gibt sich zunächst wankelmütige, was das Schicksal des jungen Friedrich betrifft. Der "Orlando furioso", wie ihn seine Freunde jetzt rufen, genießt zwar in Rom das süße Leben in vollen Zügen, ganz untätig ist er freilich nicht. Er zeichnet etliche antike Ruinen, fährt nach Pompeji und Sizilien, besteigt die Vulkane Italiens. Und er beteiligt sich - auf sanftes Drängen seines Vaters - am Wettbewerb zum Bau der Münchner Glyptothek. Mit Hilfe seines Vaters, der die Pläne ein wenig korrigiert und nachbessert, wird sein Entwurf vom Preisgericht als der für den Bau geeignetste befunden. Den Auftrag bekommt, allem zu Trotz, wie kann es anders sein, Leo Klenze. MUSIK ZITATOR GÄRTNER Thermometer 5 Grad Beaumont - Pluvianopolis am 12ten des 8. Regenmonats 1817 nach Christi Geburt - Parameter (wie gewöhnlich): Regen, Hagel, Wind. ERZÄHLERIN Gärtner ist nach fast drei Jahren Sommer, Sonne, Kaktus wieder in München. In Pluvianopolis, der Regenstadt. Er schreibt an Wagner nach Rom: ZITATOR GÄRTNER Der ewigen Nemesis zum Gruße! Ohne Nachrichten aus Rom bin ich ein geschlagener Mensch. Oh große Nemesis! Was habe ich verschuldet, dass du gerade jetzt mich ins Exil geschickt, wo ich dickes Bier um 12 Uhr saufen muss. MUSIK ERZÄHLERIN Nemesis meint es tatsächlich nicht gut mit ihm. Nicht nur dickes Bier und saurer Wein schlagen ihm auf den Magen: In München, im Exil, findet er keine adäquate Anstellung, obwohl sein Vater immer noch königlich bayerischer Hofbauintendant ist, also de facto der oberste Baumeister. Und er würde so gerne in dessen Fußstapfen treten. ZITATOR GÄRTNER Es ist traurig, wenn man mehrere Jahre sich bemüht, um etwas zu lernen und am Ende wieder dort hingestellt ist, von wo man ausgegangen. Seit meiner Zurückkunft sitze ich da und lege die Hände in den Schoß. ERZÄHLERIN 26 Jahre ist Gärtner mittlerweile. Er sehnt sich nach Rom. Hier im kalten Norden, in München: - "Ein Windloch". Die Mutter stirbt. Er fühlt sich dazu verpflichtet, die Familie finanziell zu unterstützen, lebt aber im Gegenteil vom Geld des Vaters. Und dann auch noch das: ZITATOR GÄRTNER Mit unverändertem Gemüte durchlas ich heute die Entlassung meines alten und würdigen Vaters von seinem treuen Dienste und dessen Erstattung durch Klenze mit einer vermehrten Besoldung von 3000 fl. 10. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Aus den Briefen, die er an seinen Freund Martin von Wagner schrieb, kommt ganz klar heraus, dass diese Verdrängung seines Vaters als Hofbauintend
Wer hat nicht schon geschmunzelt, wenn er oder sie im Park einem geschäftigen Eichhörnchen begegnet ist, das in akrobatischer Manier Bäume hochklettert oder über Äste springt, die nach unserer Einschätzung eigentlich nicht halten können? Der Basler Kannenfeldpark ist eine solche Beobachtungsstation, da die Dichte an diesen Nagern dort sehr hoch ist. Wir erfreuen uns an ihrem Wildtierleben in der Stadt, doch wissen oft nicht, dass der Grossteil der Eichhörnchen nicht älter wird als ein Jahr, obwohl sie in menschlicher „Obhut“ locker 10-12 Jahre leben könnten. Die Risiken und Feinde dieses Wildtiers sind mannigfaltig und bilden einen starken Kontrast zum "Jöö", mit dem wir ihre Akrobatik gerne kommentieren. - In dieser Episode spreche ich mit Nicole Schnyder, deren Faszination für Eichhörnchen auf ihrem Balkon begann und sie dazu bewog, aktiv zu werden. Sie arbeitet mit der Eichhörnchen-Auffangstation in Freiburg im Breisgau zusammen und hat eine Auswilderungsvoliere in der Nähe von Basel auf deutschem Boden. Lass dich überraschen, wie viel mehr es über die Eichhörnchen zu entdecken gibt, denen wir im Alltag begegnen, ohne uns viele Gedanken zu machen.
Die Jugendämter in Deutschland haben im vergangenen Jahr fast 70.000 Kinder in Obhut genommen. Die Gründe sind vielfältig. Nicht immer sind es Misshandlung oder Vernachlässigung, die zu so einem Schritt führen.
Die Zoologin Tina Nagorzanski unterstützt Privatleute dabei, bedrohte Tiere zu retten und zu pflegen. Ihre Organisation Citizen Conservation vermittelt Kleintiere, darunter Fische, Lurche, Kröten und Schlangen, damit sie in Obhut erhalten bleiben. Nagorzanski, Tina www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Was als Sorgerechtsstreit begann, gipfelt in der Silvesternacht 2024 in Gewalt: Steakhaus-Erbin Christina Block steht ab Freitag vor Gericht, weil sie die Entführung zwei ihrer vier Kinder veranlasst haben soll. Die Kinder waren zu dem Zeitpunkt in Obhut ihres Ex-Mannes Stefan Hensel. Am Freitag, den 11. Juli, fängt der Prozess an. Mitangeklagt ist auch Christinas Lebensgefährte, der Sportjournalist Gerhard Delling. Auch Tochter Klara (14), die damals mit entführt wurde, tritt als Nebenklägerin auf und will gegen ihre Mutter aussagen. Alle neuen Entwicklungen des Falles und auch noch mal ein Rückblick auf die vorangegangenen Geschehnisse bespricht Lilly Burger mit BUNTE-Redakteur Stefan Blatt in einer neuen Folge BUNTE Menschen. Außerdem: Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer überrascht ihre Lebensgefährtin mit der Verkündung ihrer Trennung, Sängerin Katy Perry und Orlando Bloom verbringen trotz Trennung einen gemeinsamen Familienurlaub mit Tochter Daisy und Prinzessin Kate spricht offen wie nie über ihre Einsamkeit nach der Chemotherapie. Im Horoskop fragen wir die Sterne, wie sie für Schauspielerin Katja Riemann stehen, die bald Oma wird.
Vorne auf dem Cover ist die Maske – die gute alte Corona-Maske, schön, dass man sie kaum noch sieht. ‚Von der Pflicht‘ heißt das Büchlein von Richard David Precht, erschienen 2021. Als es mir damals in die Hände fiel, war ich gespannt, denn Pflicht, Zwang, Verbote und Einschränkungen waren ja das große Thema der Pandemiezeit. Aber Precht dröselt das Thema anders auf: die Pflicht hatte ganz früher mal ein positives Image! „..die Fürsorge und Obhut, die Teilnahme und der Dienst an der Gemeinschaft“ schreibt er, war „ein hohes Gut der Gesellschaft“. Mich erinnert das an die Familie, an Kindererziehung, bei der es ja auch außer Liebe und Vorbild um Grenzen und Pflichten geht. Richard David Precht entwickelt daraus den Gedanken weiter, den er schon früher geäußert hatte: ein Pflichtjahr wäre gut, nein sogar zwei für alle Menschen, erst im Jugendalter, nach dem Schulabschluss später nochmal zur Rentenzeit. Sich, wenn es die Gesundheit erlaubt, einbringen in die Gesellschaft, in welchem Bereich auch immer. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte vor Jahren eine soziale Pflichtzeit für alle, z.B. in der Altenpflege, gefordert, auch ihm geht es um den bröckelnden Zusammenhalt der Gesellschaft. Und aktuell im Zusammenhang der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht, wird es wieder diskutiert. Im Grunde eine Win-Win-Situation: Im sozialen, im Bildungs-Bereich beim Sport und in der Pflege wird jede helfende Hand gebraucht und viele Studien zeigen, dass ehrenamtlich Tätige glücklicher, wenigstens zufriedener sind im Leben. Klar, könnte es auch Geld dafür geben wie beim Bundesfreiwilligendienst, das übrigens gar nicht mal so wenig ist. Doch nach allem, was ich höre, stoßen diese Vorschläge eher auf Ablehnung. Lasst uns weiter darüber diskutieren, ich wäre dafür! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Fall des Pfarrers von Hauzenberg in Niederbayern machte jüngst bundesweit Schlagzeilen. Dem BR haben sich nun zahlreiche ehemalige Ministranten, Eltern und Ehrenamtliche anvertraut. In ihren detaillierten Schilderungen geht es um mutmaßliche Sauf-Exzesse von Minderjährigen in der Obhut eines Pfarrers. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sein Verhalten hart an der Grenze des Erlaubten oder schon weit drüber war. Im Ort selbst herrscht indes düstere Stimmung. Die einen solidarisieren sich auf Demos mit dem Pfarrer, die anderen aber gehen noch viel weiter.
Domino-Theorie auf afrikanisch: wenn ein Staat aus der kolonialen Abhängigkeit abfällt, purzeln weitere afrikanische Staaten aus der Obhut der westlichen Kolonisatoren. Fällt jetzt auch die Elfenbeinküste?Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Es gibt noch weiße Flecken in unserer ansonsten total überwachten und vernetzten Welt. Da kursieren im Moment aufregende Gerüchte über einen Militärputsch in dem westafrikanischen Land Elfenbeinküste . Junge Offiziere, inspiriert durch charismatische soldatische Staatenlenker in Burkina Faso, Niger und Mali, hätten jetzt in der Hauptstadt der Elfenbeinküste, Abidjan, einen unblutigen Putsch durchgeführt. Immer wieder wurden von privaten Videobloggern die selben Videos und Fotos gezeigt, die zum Teil erkennbar schon älter sind .Auch Bürger der Elfenbeinküste im Exil hatten keinen Kontakt zu ihrem Heimatland herstellen können. Eine Nachrichtenlage wie in den Jahren des noch jungen Peter Scholl-Latour in der Schwaz-Weiß-Ära des deutschen Fernsehens. Schnell waren Dementis im Umlauf: nein, Präsident Alassane Ouattara halte gerade ganz entspannt eine Sitzung seines Regierungskabinetts ab. Es gehe dabei um so harmlose Dinge wie Wohnungsbau . Dann wieder kursieren Bilder, wo der Präsident auf einem Sofa herumliegt, eingerahmt von jungen Offizieren. Während dessen herrscht Stillschweigen über die Elfenbeinküste in der Mainstreampresse. Die Tagesschau widmet sich nach wie vor der Frage: „Bleibt der Elfenbeinküste der Kakao?“ Auch wichtig. Elfenbeinküste ist der weltweit größte Exporteur von Kakao. Keine Kinderparty ohne Kakao, das ist richtig. Aber wenn ein Putschgerücht viral geht, sollte man dann als einflussreiches Medium nicht doch mal der Frage nachgehen, was an dem Getwitter dran sein könnte?Cote d'Ivoire, Elfenbeinküste, reif für den Putsch?Gründe gibt es weißgott mehr als genug, in dem westafrikanischen Staat Elfenbeinküste, oder französisch: Cote d'Ivoire, einen Umsturz zu versuchen. Der Name des Landes ist ja schon Programm. Eine ganze Zeit lang wurde schwunghaft mit Elefantenzähnen gehandelt. Die stolzen Könige der Savanne wurden massenhaft zur Strecke gebracht. Die Zähne wurden den verendenden Elefanten herausgerissen und eilig an eben diese Elfenbeinküste transportiert und außer Landes gebracht. Das ist also die Wahrnehmung des weißen Mannes: dies ist eine Küste, über die man Elfenbein in den Weltmarkt bringt. Handel mit Elfenbein ist natürlich schon lange verboten und geächtet. So sagt man. Die Umwandlung des Landes in eine Kakao-Monokultur folgte auf dem Fuße.Nach der Entlassung aus der französischen Kolonialherrschaft folgte zunächst eine Phase relativer Stabilität. Dann aber in den 2000er Jahren blutige Bürgerkriege, verbunden mit der zeitweiligen Spaltung in einen Nord- und einen Südstaat. Dann wieder die zerbrechliche Wiedervereinigung und irgendwann die bis heute andauernde Präsidentschaft von Alassane Ouattara. Ouattara stammt aus dem Norden des Landes, und zwar aus einem altehrwürdigen afrikanischen Adel, der sich bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Ouattara hatte lange Zeit in führender Position beim Internationalen Währungsfonds (IWF) gearbeitet, bevor er sich in die Niederungen der Tagespolitik der Elfenbeinküste hinab begab. Als Präsident erwies sich Ouattara als zuverlässiger „Partner“ der westlichen Staaten. Doch viele Aufgaben blieben unerledigt. Die soziale Schere geht immer weiter auseinander. Die Frauen gingen in letzter Zeit immer häufiger und nachdrücklicher auf die Straße. Die Jugend wird immer unruhiger...hier weiterlesen: https://apolut.net/afrika-erwacht-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
•Literatur-Klassiker• David fasst einen Plan und flieht aus der Fabrik. Müde und hungrig findet er Unterschlupf bei seiner gutherzigen Tante Betsey Trotwood, die ihn in ihre Obhut nimmt. Von Charles Dickens WDR 1957 www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Podcast-Tipp: Aus der Chronik des Dr. Watson https://1.ard.de/krimis-sherlockwatson Von Charles Dickens.
Der Ukrainer Dmytro ist dem mörderischen Krieg in seiner Heimat nur um Haaresbreite entkommen. Nach einer lebensgefährlichen Schussverletzung und seiner Gefangenschaft in einem feindlichen Kerker, ist er nun in der Obhut deutscher Mediziner. Doch seine sich rasch zuspitzenden Symptome sind weder mit Anpassungsstörungen, aufgrund der an der Front erlittenen psychischen Traumata, noch mit den Folgen seiner schweren körperlichen Verwundung zu erklären.
Willkommen zum letzten Teil unseres winterlichen Ferienspecials! Heute gibt's für euch das Ende von "Der Weihnachtszwölf" von Lucy Astner für euch. Wir verabschieden uns damit von Wichtel Wilson Wilbur Winterbottom, Alfie, Pippa und Bobby, und von der grießgrimmigen Tante Gunilla. Ab dem 21. Januar gibt's dann die neue Folge vom Baumhausbanden-Podcast für euch. Und ab da hören wir uns wie gewohnt jeden zweiten Dienstag!Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ..."Der Weihnachtszwölf" könnt ihr als Hardcover und Hörbüch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ob Wichtel Wilson Wilbur Winterbottom es schafft, Tante Gunilla davon zu überzeugen, wie fantastisch Weihnachten eigentlich ist? Hören wir doch weiter!Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ..."Der Weihnachtszwölf" könnt ihr als Hardcover und Hörbüch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wichtel Wilson Wilbur Winterbottom ist noch immer dabei, den Kindern Alfie, Pippa und Bobby eine unvergessliche Weihnachtszeit zu bescheren. Was er wohl nun vorhat? Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ..."Der Weihnachtszwölf" könnt ihr als Hardcover und Hörbüch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nun kennt ihr Wilson Wilbur Winterbottom ja schon etwas besser und die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf! Hören wir doch, wie es weiter geht!Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ..."Der Weihnachtszwölf" könnt ihr als Hardcover und Hörbüch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Willkommen zum zweiten Teil unseres Ferienspecials für Euch! Weiter geht's mit der Geschichte rund um den Wichtel Wilson Wilbur Winterbottom!Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ..."Der Weihnachtszwölf" könnt ihr als Hardcover und Hörbüch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Weihnachtsferien haben endlich begonnen! Von uns bekommt ihr von nun an jeden Dienstag und jeden Freitag einen Ausschnitt aus "Der Weihnachtszwölf" von Lucy Astner. Lernt den kleinen Wichtel Wilson Wilbur Winterbottom kennen, der nicht nur besonders hilfreich ist für das große Fest, sondern auch allerlei Schabernack im Kopf hat.Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben - und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert ..."Der Weihnachtszwölf" könnt ihr als Hardcover und Hörbüch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als das erste Kind in ihrer Obhut stirbt, beklagt die Familie ein Unglück. Auch noch beim zweiten und dritten in knapper Folge. Doch als das vierte Kind stirbt, während es mit Jeanne Weber allein ist, kommen langsam Zweifel. Schließlich wird sie wegen Mord angeklagt – und freigesprochen. Doch dann sterben noch mehr Kinder… Gast: Jeanne Drach von Oh Wow -- CW: Suizidversuch, Kindsmord, ErstickenUnterstütze den Podcast - werde Komplize! https://steadyhq.com/de/darfseinbisserlmordsein ** Trinkgeld: https://ko-fi.com/darfseinbisserlmordsein ** Merch: https://debms.myspreadshop.at/ ** Alle Links, Rabatte und Promocodes unserer Sponsoren findest du hier: https://linktr.ee/darfseinbisserl "Darf's ein bisserl Mord sein?" ist der #1 True Crime Podcast aus Österreich - internationale Fälle mit Flair. Egal ob deutsche, österreichische oder internationale Fälle - Mit Flair, Charme und Wiener Schmäh spricht Franziska Singer über kuriose, ungelöste und längst vergessene Kriminalfälle aus der ganzen Welt. Ob Serienmörder, Entführungen, ein Bankraub oder Femizide - bei Darf's ein bisserl Mord sein? wird jeden Montag je ein Kriminalfall ausführlich behandelt und durchleutet. Von diesen Verbrechen habt ihr bestimmt noch nie gehört! Darf's ein bisserl Mord sein? ist seit 2021 zweifacher Podcast Award Preisträger. Folge uns auf Instagram!Darf's ein bisserl Mord sein? ist eine Produktion der Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zu Beginn meines Kultivierungsweges schaute ich mir im Internet Programme an, die von nordamerikanischen Falun-Dafa-Praktizierenden erstellt worden waren. Allmählich verstand ich den bösartigen Charakter der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und beschloss... https://de.minghui.org/html/articles/2024/10/25/179181.html
Barbara Jost arbeitet seit 25 Jahren in der Psychiatrie. Eine Welt gefüllt mit Klischees, falschen Vorstellungen, Vorurteilen und Horrorstories. Damit möchte sie aufräumen. Eine psychiatrische Einrichtung ist kein Ort der Angst, keine Klapse, sondern ein ganz normales Krankenhaus, aber eins für die Seele. Für kaputte Seelen gibt es kein Röntgengerät, sagt die Psychiaterin. Mit viel Erfahrung, Empathie und Einfühlungsvermögen kümmert sie sich zusammen mit ihrem Team am Zentrum für Seelische Gesundheit im südhessischen Groß-Umstadt um Menschen mit den vielfältigsten psychischen Erkrankungen. Fast alle begeben sich aus freien Stücken in ihre Obhut und suchen Hilfe. Manche hören Stimmen im Kopf. Und die sind keine reine Einbildung. Im PET-Scan zeigt sich, das Gehirn der PatientInnen hört, obwohl niemand spricht. Spannendes aus der Welt, die viel mehr offene, als geschlossene Türen hat, im Gespräch von Bärbel Schäfer mit Barbara Jost im Sonntagstalk von SR 1 und hr3.
Barbara Jost arbeitet seit 25 Jahren in der Psychiatrie. Eine Welt gefüllt mit Klischees, falschen Vorstellungen, Vorurteilen und Horrorstories. Damit möchte sie aufräumen. Eine psychiatrische Einrichtung ist kein Ort der Angst, keine Klapse, sondern ein ganz normales Krankenhaus, aber eins für die Seele. Für kaputte Seelen gibt es kein Röntgengerät, sagt die Psychiaterin. Mit viel Erfahrung, Empathie und Einfühlungsvermögen kümmert sie sich zusammen mit ihrem Team am Zentrum für Seelische Gesundheit im südhessischen Groß-Umstadt um Menschen mit den vielfältigsten psychischen Erkrankungen. Fast alle begeben sich aus freien Stücken in ihre Obhut und suchen Hilfe. Manche hören Stimmen im Kopf. Und die sind keine reine Einbildung. Im PET-Scan zeigt sich, das Gehirn der PatientInnen hört, obwohl niemand spricht. Spannendes aus der Welt, die viel mehr offene, als geschlossene Türen hat, im Gespräch von Bärbel Schäfer mit Barbara Jost im Sonntagstalk von SR 1 und hr3.
Die Anzahl an Drogentoten steigt in Deutschland seit den letzten 15 Jahren stetig. In dieser Folge trifft Philipp Jennifer, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder. In ihrer Jugend gerät Jennifer über ihr soziales Umfeld zunächst ans Kiffen, mit der Zeit sucht sie aber nach einem stärkeren Rausch und bleibt letztlich an Crystal Meth hängen - eine synthetische Droge mit extrem hohen Suchtpotenzial, Jennifer ist von Tag eins an abhängig. An dem Tief- und Wendepunkt ihres Lebens, von dem sie uns in dieser Folge erzählt, findet sich Jennifer erst mit 29 Jahren. Heute ist sie seit knapp 11 Jahren clean. Das hat sie "nach einem krönenden Abschied" und mit vier Tagen Schlaf vom einen auf den anderen Tag geschafft. Auch während ihrer Schwangerschaften hat Jennifer nicht konsumiert. Davor und danach befand sie sich aber in einer Drogensucht, wie sie im Buche steht - ihr ganzer Alltag dreht sich um den nächsten Rausch - und dann ist da noch das Jugendamt, das die vernachlässigten Kinder nach einem besonders schweren Zwischenfall in Obhut nimmt. Jennifer existiert zwischen Entgiftung und Rückfall. Zu dem Zeitpunkt, wo sie für sich selbst erkennt, dass sie körperlich und seelisch völlig am Ende ist, kontaktiert sie das Jugendamt und nimmt dessen Hilfsangebote in Anspruch, die sie zuvor so oft abgelehnt hat. Sie bekommt einen Platz in einer Einrichtung für süchtige Mütter mit ihren Kindern. Hier verhilft man ihr über drei Jahre hinweg, zurück in klare Strukturen zu finden. Jennifer berichtet sehr positiv von der Einrichtung und hat sich einige der dort gesetzten Regeln bis heute beibehalten. Im Rückblick macht sich Jennifer große Vorwürfe, dass sie ihre Kinder während der Sucht so vernachlässigt hat und auf der anderen Seite glaubt sie, dass es sie ohne ihre Kinder noch viel schlimmer hätte treffen können, weil die ihr zumindest einen letzen Funken Restverantwortung abverlangt haben. Jennifers Folge ruft dazu auf, unser Schicksal in die Hand zu nehmen und diese Erkenntnis hält sie auch für den einzig wahren Weg aus der Sucht. Jennifers Geschichte gibt dazu vor allem eins: Mut. Immer auf dem Laufenden über Philipp und seine Projekte auf Instagram @philippfleiter Solltest du Hilfe benötigen oder für jemand anderes suchen, findest du hier Unterstützung: Caritas Suchtberatung: https://www.caritas.de/glossare/suchtberatung Narcotics Anonymous: https://narcotics-anonymous.de/ Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/ Telefon: 08000 110111 Sucht und Drogen Hotline: https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/ Telefon: 01806 313031 Kostenlose DRK-Hotline: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/ Telefon: 08000 365 000 Sorgentelefon für Angehörige: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/#:~:text=Ein%20bundesweites%20Sorgentelefon%20f%C3%BCr%20Angeh%C3%B6rige,%2806062%20%2F%20607%2067%29. Telefon: 06062 60767 Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Suchthilfeverzeichnis: https://www.dhs.de/suchthilfe Drugcom Drogenberatung Chat: https://www.drugcom.de/beratung/chat/ Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd im Auftrag von Podimo. Neue Folgen alle 14-Tage Montags überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Teilt die Folgen mit euren Liebsten und lasst uns eine Bewertung da.
Bei einer akuten familiären Krise oder bei Verletzung des Kindeswohls, werden die betroffenen Kinder in Obhut genommen. Das heißt: Die Behörden suchen eine Pflegefamilie für sie. Aber die sind Mangelware. Nach Schätzungen des Verbands der Pflege und Adoptivfamilien fehlen jährlich rund 4000 neue Pflegefamilien. Woran liegt das? Und wie kann dieser Mangel behoben werden? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Daniela Reimer – Pflegefamilienexpertin Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften; Dr. Carmen Thiele – Fachreferentin PFAD, Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien; Helga Heugel – Abteilungsleiterin Erziehungshilfen, Jugendamt Stuttgart
Wird dem Jugendamt ein Fall von Kindeswohlgefährdung bekannt, droht die Inobhutnahme. Matthias Ehlers spricht mit Betroffenen. Von Matthias Ehlers.
#214: “Babysitter für meine 21 Monate alte Tochter gesucht.” Diese kurze Annonce schaltet Alta Highsmith am 18. August 1971 in der Lokalzeitung. Am Tag darauf meldet sich eine Babysitterin. Mit einem murmeligen Gefühl gibt Alta ihre kleine Tochter Melissa in die Obhut von Ruth Johnson, der Babysitterin. Doch zum verabredeten Zeitpunkt taucht Ruth nicht auf. Baby Melissa ist verschwunden. Verzweifelt wendet sich Alta an ihren Exmann und die Polizei – aber keine Spur führt zu ihrer Tochter. Das Verschwinden von Melissa Highsmith bleibt jahrzehntelang ein Mysterium. Wo ist sie? Lebt sie noch? Wer ist Ruth Johnson? Und warum hat sie Baby Melissa entführt? Fast 50 Jahre nach ihrer Entführung machen sich Melissas Geschwister auf die Suche nach ihr. Wenn sie sie dieses Mal nicht finden, wollen sie ihre große Schwester offiziell für tot erklären lassen. Die Medien berichten, neue Hinweise und Spuren weisen zu mehreren Frauen, die glauben, Melissa zu sein. Ist die wahre Melissa dabei? In dieser Folge sprechen Linn und Leo auch über Hintergründe und Daten zu vermissten Kindern in den USA und Europa. Unter der europaweit gültigen Nummer 116 000 können sich Eltern melden, die ein Kind vermissen, aber auch Kinder und Jugendliche selbst, die beispielsweise von zu Hause ausgerissen sind und nicht mehr weiter wissen. Die Hotline ist 24/7 kostenlos erreichbar und wird von der Initiative Vermisste Kinder (https://www.initiative-vermisste-kinder.de/) angeboten. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/MordaufEx Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch, Linn Schütze Recherche: Leonie Bartsch, Viola Koegst, Antonia Fischer Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Quellen: Podcast: “The Vanished” – Melissa Highsmith New York Times: https://www.nytimes.com/2022/11/29/us/melissa-highsmith-kidnapped-found.html People-Magazine: https://people.com/crime/melissa-highsmith-woman-kidnapped-as-toddler-changes-name/ Oxygen: https://www.oxygen.com/crime-news/kidnapped-melissa-highsmith-legally-takes-on-birth-name Daily Mail Initiative Vermisste Kinder National Crime Information Center
Die Bilder des Isenheimer Altars von Tod und Auferstehung Jesu sollten Kranken Hoffnung geben. Funktioniert das heute noch? Sie gehören zu den eindrücklichsten Darstellungen von Tod und Auferstehung Jesu. Trösten sollten sie die Kranken, die sich in die Obhut des Antoniter-Ordens in Isenheim begaben, wo Fieberkranke gepflegt und versorgt wurden. Die Versenkung in die realistische Darstellung des Kreuzestodes Jesu, mit der an Karfreitag erinnert wird, sollte den Kranken Hoffnung auf Genesung schenken. Seit Jahren lebt der Autor mit einer Krebserkrankung. Wie legitim ist die Identifizierung mit dem Schicksal des Religionsstifters Jesus? Hilft der Blick auf die Bilder, mit der Krankheit umzugehen?
Habt ihr euch auch schon immer gefragt, was sich hinter den sagenumwobenen Wicheltüren verbirgt? Und was diese Wichtel mit Weihnachten zu tun haben? Findet es gemeinsam mit uns heraus!Papperlapups! Ihr wisst nicht, was ein "Weihnachtszwölf" ist? "Wichteltür" sagt euch nichts? Dann geht es euch wie Alfie, Pippa und Bobby, deren Eltern irgendwo auf der Welt Dinosaurierknochen ausgraben – und die ihre Kinder deshalb in der Obhut von Tante Gunilla gelassen haben. Gunilla hasst nicht nur Kinder, sie hasst auch Weihnachten und hat beschlossen, es dieses Jahr ausfallen zu lassen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Wilson Wilbur Winterbottom gemacht, den Weihnachtszwölf, der kurz vor Weihnachten durch die Wichteltür marschiert und den Kindern der Familie Briggs eine unvergessliche Weihnachtszeit beschert …"Der Weihnachtszwölf " könnt ihr in als Hardcover oder Hörbuch erwerben. Hier zum Beispiel: Der Weihnachtszwölf – BaumhausBandeWeitere Geschichten, Bastelideen und Rezepte findet ihr auf: BaumhausBande: Geschichten und DIY-Projekte für KinderWenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an buchstabenbande@luebbe.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ende des 19. Jahrhunderts verschwanden immer wieder Pflegekinder, sollen ins Ausland oder zu reichen Adoptiveltern gebracht worden sein. Doch was wirklich mit den Kindern geschah, die bei Elisabeth Wiese in Obhut kamen, war lange Zeit ungewiss. Heute bei True Crime Germany: Die herzlose Hebamme
Die Volksgruppe der Massai lebt in Ostafrika. Die Nomaden betrachten sich als Schützlinge der Himmelsgottheit Engai, die auf einem Vulkan in Tansania ihre irdische Wohnstatt hat. Engai, so die Überzeugung, soll den Massai die Obhut über alle Rinder dieser Welt übertragen haben.