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In dieser Folge reisen wir nach Indien. Nach Mumbai. In eine Stadt, die viele Menschen „City of Dreams“ nennen: Stadt der Träume. Hier leben rund 24 Millionen Menschen. Mumbai ist ein Schmelztiegel. Eine Stadt, in die Menschen mit großen Hoffnungen kommen.Und natürlich ist Mumbai auch Bollywood. Das Zentrum der indischen Filmwelt. Hier entstehen jedes Jahr Filme, Serien, Streamingformate. Hier werden Geschichten erzählt von Liebe, Aufstieg, Drama und Happy End. Bollywood ist ein riesiges Geschäft – und eine riesige Sehnsuchtsmaschine. Denn Millionen Menschen träumen mit. Manche im Kino. Manche vor den Villen der großen Stars. Und manche träumen davon, selbst einmal auf der Leinwand zu stehen.Unsere Kollegin Lena Bodewein hat für diese Ausgabe einen jungen Schauspieler getroffen, der diesen Traum tatsächlich geschafft hat. Prajesh Kashyap kam über das Theater zum Film, musste viele Vorsprechen, Absagen und Enttäuschungen aushalten. Einmal probte er monatelang für eine Tanzszene – und bei der Premiere war sie aus dem Film geschnitten. Heute wird er auf Mumbais Straßen erkannt. Aber sein Weg zeigt auch: Träume erfüllen sich in Bollywood nicht einfach so. Sie brauchen oft Geduld.Aber in Mumbai geht es nicht nur um die ganz großen Träume vom Ruhm. Manchmal ist ein Traum auch viel bescheidener: ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen. Lena Bodewein begleitet die berühmten Dabbawalas von Mumbai. Seit mehr als 130 Jahren bringen sie Essen von Zuhause in die Büros der Stadt. In metallenen Henkelmännern, mit dem Fahrrad, mit dem Zug, wieder mit dem Fahrrad. Fast komplett analog, nach einem ausgeklügelten System, das weltweit bestaunt wird. Und Lena Bodewein führt uns nach Dharavi, eine der größten informellen Siedlungen Asiens, vielen bekannt aus dem Film „Slumdog Millionaire“. Von außen wirkt Dharavi arm und einfach. Doch wer hineingeht, entdeckt auch etwas anderes: Werkstätten, Nähstuben, Lederproduktion. Ein riesiger Business-Hub auf engstem Raum. Hier werkeln viele Menschen an ihrem Traum von einem besseren Leben.Können wir uns vielleicht etwas abgucken – von den vielen Träumen in Mumbai?Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und Haiti.
Als der Bundespräsident 1981 mit einer selbstdarstellerischen Rede das UNO Jahr der Behinderten eröffnen will, hat er seine Rechnung ohne die Krüppelgruppen gemacht. Mit Plakaten, Sprechchören und Gesang wird die Bühne von mehreren behinderten Menschen besetzt gehalten, die sich aneinander gekettet haben. Denn Grund zum Protest gibt es allerhand: Behinderte Menschen werden ausgesondert, in Heimen und Werkstätte werden Menschenrechte verletzt, Bus und Bahn sind für sie nicht nutzbar und die Täter der sogenannten Euthanasie arbeiten noch immer in der Behindertenfürsorge.In den nächsten Jahrzehnten wird die Bewegung kreativ, frech und erfolgreich für ihre Rechte streiten. Und sie wird dem skrupellosen Leistungsideal der Profitgesellschaft, das alle Menschen behindert, eine Kampfansage machen.Vielen Dank an Udo Sierck, den ich für diese Folge interviewen durfte. Mehr über Udo, seine Arbeit und Publikation findet ihr hier: https://www.udosierck.com/Literatur: Udo Sierck: Frech und Frei. Fünfzig Jahre Behindertenbeweung Archiv der Behindertenbewegung mit digitalisierten Zeitschriften: https://archiv-behindertenbewegung.org/warum-dieses-archiv/Film über den Protest gegen das UNO Jahr der Behinderten"Behindertsein ist schön" war ein Slogan und Titel eines Textes von Gusti Steiner.Der Fotograf des Titelbildes ist Ernst Herb. Zum Podcast "Geschichte wird gemacht" der Hans-Böckler-Stiftung geht's hier: https://geschichtewirdgemacht.podigee.io/ Support the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Schickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Warum muss das System der Werkstätten dringend verändert werden? Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat: wie es dort war, wie wenig Geld er verdiente und warum er kündigte.
36 Aargauer und Luzerner Gemeinden wollen ihr Abwasser künftig in Wildegg reinigen lassen. In einer neuen grossen Abwasserreinigungsanlage. Die Verantwortlichen haben am Freitag über ihre Pläne informiert; sie hoffen auf weniger Widerstand als aktuell in Aarau bei einem ähnlichen Projekt. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Da sich das Aarewasser in den letzten Tagen weiter aufgewärmt hat, hat die Axpo nun die zwei Atomreaktoren Beznau I und II abgeschaltet. · Das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) erhält ein neues Probelokal und neue Werkstätten. Diese sollen im Attisholzareal eingerichtet werden. · Die Reportage vom ersten öffentlichen Rampenverkauf der SBB: alles muss weg - vom alten Erst-Klass-Sitz bis zur Telefonkabine.
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Der einzelne Akku wirkt harmlos. Aber was passiert, wenn im Betrieb plötzlich dutzende davon gleichzeitig geladen werden?
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf den Mindestlohn. In Werkstätten für behinderte Menschen gilt das nicht. Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen kämpft für den Mindestlohn für alle. (00:00:00) Intro (00:01:46) Werkstatt-Entgelt: Kein Mindestlohn für behinderte Menschen (00:05:50) Trennung vom Arbeitsmarkt: Womöglich verfassungswidrig? (00:07:45) Der Werkstätten-Alltag und was sich ändern müsste (00:12:10) Mediale Diskurse: Führen sie zu Veränderungen? (00:15:43) Wie inklusivere Betriebe und Werkstätten aussehen könnten (00:19:02) Bildung und Aufklärung für mehr Inklusion (00:22:21) Raul Krauthausens Blick in die Zukunft Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-raul-krauthausen-mindestlohn-werkstaetten
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf den Mindestlohn. In Werkstätten für behinderte Menschen gilt das nicht. Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen kämpft für den Mindestlohn für alle. (00:00:00) Intro (00:01:46) Werkstatt-Entgelt: Kein Mindestlohn für behinderte Menschen (00:05:50) Trennung vom Arbeitsmarkt: Womöglich verfassungswidrig? (00:07:45) Der Werkstätten-Alltag und was sich ändern müsste (00:12:10) Mediale Diskurse: Führen sie zu Veränderungen? (00:15:43) Wie inklusivere Betriebe und Werkstätten aussehen könnten (00:19:02) Bildung und Aufklärung für mehr Inklusion (00:22:21) Raul Krauthausens Blick in die Zukunft Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-raul-krauthausen-mindestlohn-werkstaetten
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben gesetzlichen Anspruch auf den Mindestlohn. In Werkstätten für behinderte Menschen gilt das nicht. Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen kämpft für den Mindestlohn für alle. (00:00:00) Intro (00:01:46) Werkstatt-Entgelt: Kein Mindestlohn für behinderte Menschen (00:05:50) Trennung vom Arbeitsmarkt: Womöglich verfassungswidrig? (00:07:45) Der Werkstätten-Alltag und was sich ändern müsste (00:12:10) Mediale Diskurse: Führen sie zu Veränderungen? (00:15:43) Wie inklusivere Betriebe und Werkstätten aussehen könnten (00:19:02) Bildung und Aufklärung für mehr Inklusion (00:22:21) Raul Krauthausens Blick in die Zukunft Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-raul-krauthausen-mindestlohn-werkstaetten
RFID, Bluetooth Low Energy oder Ultra-Wideband – schnell stellt sich die Frage: Welche Technologie passt eigentlich zu meinem Unternehmen? Wir geben einen praxisnahen Entscheidungsleitfaden, mit dem ihr die richtige Ortungstechnologie findet!
In dieser besonderen Folge von Nice2Know geht es nicht um ein klassisches Fachthema, sondern um ein Thema, das für das SHK-Handwerk enorm wichtig ist: die Innung.Florian spricht mit Justin Bartnik, Ausbilder und Dozent bei der Innung SHK Köln, sowie Andreas Bäcker, Geschäftsführer der Innung SHK Köln. Gemeinsam klären sie, was eine Innung eigentlich ist, worin sie sich von der Handwerkskammer unterscheidet und warum viele Vorurteile über Innungen heute nicht mehr passen. Was ist eine Innung?Die Innung ist im Gegensatz zur Handwerkskammer freiwillig. Sie vertritt die Interessen der SHK-Betriebe, organisiert Ausbildung, Prüfungen, Weiterbildungen und bietet Unterstützung in vielen betrieblichen Fragen.Ausbildung als HerzstückJustin erklärt, welche Rolle die Innung als dritte Säule neben Betrieb und Berufsschule spielt. Besonders die überbetrieblichen Lehrgänge sorgen dafür, dass Azubis praktische Fähigkeiten vertiefen und sicherer im Handwerk werden.Warum haben Innungen manchmal ein angestaubtes Image?Andreas und Justin sprechen offen über alte Vorurteile: alte weiße Männer, dicke Zigarren, verkrustete Strukturen. Die Innung Köln zeigt aber, dass es auch anders geht: jünger, transparenter, moderner und praxisnaher.Digitalisierung und moderne AusbildungEin großer Schwerpunkt ist die Frage, wie Ausbildung heute aussehen muss. AR-Brillen, Tablets, Apps, digitale Unterlagen und moderne Werkstätten gehören für die Innung Köln inzwischen dazu. Gleichzeitig geht es darum, jungen Menschen Orientierung zu geben und sie nicht einfach laufen zu lassen.Azubis sind keine billigen ArbeitskräfteFlorian macht deutlich: Wer gute Fachkräfte will, muss ausbilden, fördern und Zeit investieren. Berichthefte, praktische Anleitung und echtes Interesse am Nachwuchs dürfen nicht nebenbei laufen.Unterstützung für BetriebeDie Innung hilft nicht nur bei Ausbildung und Prüfungen, sondern auch bei rechtlichen Fragen, Betriebsübergaben, Normen, Fachinformationen und Netzwerken zwischen Betrieben, Herstellern und Endkunden.Einladung an SkeptikerZum Schluss laden Justin und Andreas Betriebe, Hersteller, Außendienstler und Handwerker ein, einfach mal vorbeizukommen, sich die Arbeit der Innung anzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen.Darum geht's in der Folge
Seit ihrer Kindheit reist unsere NDR-Kollegin regelmäßig zu ihrer Familie in den Iran. Als sie Ende 2025 erneut nach Teheran fliegt, ahnt sie noch nicht, dass sich das Land wenige Monate später im Krieg befinden wird.Doch schon kurz nach ihrer Ankunft spürt sie: Diesmal ist etwas anders. In Taxis, Werkstätten und bei Familienessen kreisen die Gespräche immer wieder um dieselben Themen - steigende Preise, Zukunftsängste und die Frage, wie lange das Leben im Iran noch bezahlbar bleibt.Für diese Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ fährt sie mit ihrem Cousin in den Süden Teherans. Dort besucht sie eine kleine Sockenproduktion, versteckt in einer gemieteten Wohnung mitten in Shahr-e Rey. Frauen arbeiten hier stundenlang zwischen Kartons, heißen Metallformen und Verpackungsbergen - darunter auch die 18-jährige Somaye aus Afghanistan, die seit ihrem 14. Lebensjahr arbeitet und kaum Zugang zu Bildung hatte.Wenige Tage später erlebt unsere Kollegin im Norden Teherans das persische Familienfest Shab-e Yalda - die längste Nacht des Jahres. Zwischen Musik, Tanz und Familienessen wird deutlich: Selbst in wohlhabenderen Vierteln bestimmt die wirtschaftliche Krise längst den Alltag vieler Menschen.Kurz bevor die Proteste eskalieren, reist sie weiter in den Süden des Landes - auf die Inseln Qeshm und Hormoz im Persischen Golf. Dort begegnet sie einer völlig anderen Seite des Iran: farbenfrohe Salzlandschaften, kleine Tuk-Tuks, alternative Cafés und Menschen, die vom Tourismus leben und gleichzeitig mit Inflation, Wasserknappheit und wirtschaftlicher Unsicherheit kämpfen.Eine Reise durch ein Land voller Gegensätze - zwischen Herzlichkeit, Erschöpfung und der Angst vor dem, was kommen könnte.Unsere Kollegin war für uns dort.Weltspiegel Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/
Seit über 60 Jahren begleitet der Verein Appisberg in Männedorf Menschen mit Behinderungen und bildet sie in seinen Werkstätten aus. Nun aber rumort es: Der gesamte Vorstand ist zurückgetreten. Er wollte den Verein in eine Stiftung umwandeln, die Mitglieder wollten dies aber nicht. Weitere Themen: · Die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland schliessen das Jahr 2025 mit einem Plus in der Rechnung und einem Passagierrekord ab. · Das Bezirksgericht Uster verurteilt einen Pfleger, welcher am Unispital Zürich und an der Klinik Bethanien Patienten bestohlen hat.
Es wird wieder warm, in den Büros, den Werkstätten und auf den Baustellen des Landes. Ein Glück, wer da eine Klimaanlage hat oder einen Ventilator. Aber was hilft eigentlich besser?
Unsere Sendung hat den Anspruch, aktuelle Themen zu bringen, die Menschen mit Beeinträchtigungen interessieren und Ihnen Hilfe für besondere Lebenslagen aufzeigen. Dieses Mal hat Mareike an einer Veranstaltung im FEK-Neumünster teilgenommen und lässt Rosa Cuevas zu Wort kommen. Es geht um eine neue Therapieform, die bei schwer zu behandelnden Depressionen zum Einsatz kommen kann; die Esketamin-Therapie. Für unsere Themenvielfalt spricht, dass wir ein weiteres, ganz anderes Thema behandeln. Wir stellen die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft-Werkstatträte in Schleswig-Holstein vor und sprechen mit Kerstin Scheinert vom Vorstand. Die Werkstadträte verfolgen das Ziel, allen Menschen in Werkstätten zu einem selbstbestimmten Arbeiten zu verhelfen. Die Werkstatträte arbeiten eng mit der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung zusammen, die wir in unserer Juni-Ausgabe vorstellen werden. Die Sendung läuft immer am dritten am Dienstag um 19 Uhr und ist jetzt in der Audiothek des Freien Radio Neumünster als Podcast nachzuhören. Die Musik müssen wir aus rechtlichen Gründen einkürzen.. Wer selber betroffen ist oder allgemeine Anregungen für Themen rund um die Herausforderungen von Krankheiten und Behinderungen hat, kann sich per Mail direkt an die Redaktion wenden: info@freiesradio-nms.de
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Foto: ©ADAC/Gerd GeorgeAlles wird teurer, das merkt man überall. Im Supermarkt, an der Tankstelle, auf der Öl- und Gasrechnung und auch bei der Autoreparatur. Hier sind – wie überall im Geschäftsleben – nicht nur seriöse Unternehmen unterwegs, sondern auch Firmen, die abzocken wollen. Koste es, was es wolle und in der Regel kostet es unser Geld. Aufmerksam sollte man daher sein, wenn beim so genannten Frühjahrscheck völlig unerwartet teure Schäden auffallen. Die manchmal gar nicht vorhanden sind. Darum geht es diesmal!Nach dem Winter werben viele Werkstätten für ihren Frühjahrscheck. Dabei wird das Fahrzeug für eine kleine Gebühr rundum untersucht, mit dem Ziel, Schäden nach dem Winter zu finden. Immer wieder erlebt der ADAC, dass bei diesen Frühjahrschecks vermeintliche Defekte - teils im vierstelligen Bereich - gefunden werden. Damit einher geht meist auch das Angebot der Werkstatt, den Schaden sofort vor Ort zu beheben, oft wird eine hohe Dringlichkeit oder ein Verkehrssicherheitsproblem geltend gemacht. Der Mobilitätsclub informiert darüber, wie mit diesen Frühjahrschecks umgegangen werden kann und welche Rechte Autofahrer haben.Generell ist ein regelmäßiger Check zu empfehlen. Ein Fahrzeug besteht aus einer Vielzahl von Verschleißteilen, die durch den Einfluss von Belastung, Wetter und Zeit an Leistung einbüßen oder sogar kaputt gehen können. Für Werkstätten sind Frühjahrschecks insofern interessant, als dass sie auftretende Defekte reparieren können. Den ADAC erreichen aber immer wieder Verdachtsmeldungen von Mitgliedern, dass einzelne Werkstätten versuchen, nach einem Check unnötige Reparaturen zu verkaufen.Autofahrer sollten wissen, dass es ihnen bei einem Frühjahrscheck immer freisteht, ein Reparaturangebot abzulehnen. Der eigentliche Auftrag bezieht sich nur auf die Untersuchung und nicht auf einen möglichen Folgeauftrag. Insbesondere bei aufwändigeren Reparaturen empfiehlt der ADAC, dass man sich zunächst den Schaden zeigen lassen sollte und dann einen Kostenvoranschlag anfertigen lässt. Anschließend kann man sich bei einer zweiten Werkstatt oder einer neutralen Prüfstelle eine weitere Bewertung oder Angebot einholen. ADAC Untersuchungen zeigen, dass die Reparaturkosten je nach Anbieter sehr weit auseinander liegen können, weshalb sich Vergleichen immer lohnt.Verbraucher sollten dann stutzig werden, wenn sie zu einer sofortigen Entscheidung gedrängt werden. Selbst für den Fall, dass der Schaden so schwer sei, dass man damit nicht mehr weiterfahren könne, gibt es die Möglichkeit, sich telefonischen Rat bei einer anderen Werkstatt oder auch der ADAC Technik-Hotline einzuholen. Auf keinen Fall sollte bei Skepsis ein Reparaturauftrag erteilt werden - auch eine mündliche Zusage kann bereits als Auftrag gewertet werden. Wer von vornherein eine neutrale Untersuchung favorisiert, sollte den Frühjahrscheck bei einer Einrichtung durchführen lassen, die keine eigenen Reparaturen anbietet. Das können unabhängige Prüfdienste sein - auch der ADAC bietet entsprechende Untersuchungen in vielen Prüfzentren an. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
In der 328. Episode des IGEL Podcasts begrüßt Sascha Lang erneut Jennifer Sonntag zur beliebten Reihe „Sonntag trifft IGEL“. Gemeinsam nehmen sie die Protestwochen im Mai 2026, die Diskussionen rund um das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die gesellschaftliche Stimmungslage unter die Lupe. Mit scharfem Humor, ehrlichen Emotionen und deutlichen Worten sprechen beide darüber, warum Inklusion in Deutschland oft noch auf Sparflamme läuft – und warum Protest sichtbarer werden muss. Jennifer berichtet offen über ihre Erfahrungen mit Demonstrationen trotz ME/CFS, erklärt die Bedeutung von Liegend-Demos und macht deutlich, warum politische Teilhabe nicht an Erschöpfung scheitern darf. Gleichzeitig geht es um rechte Tendenzen unter Menschen mit Behinderung, die Rolle sozialer Medien, die Wirkung von Kampagnen wie AbilityWatch und die mediale Aufmerksamkeit rund um die Protesttage. Auch die Diskussion um Werkstätten für behinderte Menschen und die aktuelle Jan-Böhmermann-Sendung werden kritisch eingeordnet. Zwischen Sarkasmus, Klartext und nachdenklichen Momenten entsteht ein Gespräch über Menschenrechte, Sichtbarkeit und die Frage, warum viele noch immer glauben, Inklusion sei ein „Extra“ statt ein Grundrecht. Diese Episode ist laut, unbequem, ehrlich – und genau deshalb hörenswert.Links aus der Episode:Hier ist das ZDF-Magazin-Royale mit Jan Böhmermann zu der Sendung mit den Werkstättenlöhnen:https://www.zdf.de/play/shows/zdf-magazin-royale-102/zdf-magazin-royale-vom-8-mai-2026-100 Hier ist die Hotel-Matze-Folge mit der Wirtschaftsexpertin Ulrike Hermann:https://www.youtube.com/watch?v=Li8jOBgDamM Hier ist die Hotel-Matze-Folge mit dem Aktivisten Marcant:https://www.youtube.com/watch?v=LwmX3W_9KwQ Hier geht es zu Jennifer Sonntag:www.jennifer-sonntag.deInstagram:https://www.instagram.com/blind.feminista/Facebook:https://www.facebook.com/Jennifersonntaginklusionsbotschafterin/ Link zu Sascha Lang Facebook:https://www.facebook.com/share/16U3LWoDMK/?mibextid=wwXIfr> Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Social Media:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com #IGELPodcast #SonntagTrifftIGEL #SaschaLang #JenniferSonntag #Inklusion #Behindertenrechte #Barrierefreiheit #Teilhabe #BGG #Protesttag #Menschenrechte #AbilityWatch #MECFS #Werkstattdebatte #JanBöhmermann #DisabilityRights #Aktivismus #PolitikUndInklusion #Inklusator #InklusionRockt
Wer sein Auto in die Werkstatt bringen muss, braucht oft Geduld: Wegen der steigenden Zahl und des höheren Alters vieler Fahrzeuge sind Termine vielerorts erst nach Wochen verfügbar, sagt Autohausbesitzer Daniel Penders. Zudem mangele es an Personal. Von WDR 5.
Arbeit und Beschäftigung - unter diesem starken Titel stand die Podiumsdiskussion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05. Mai 2026 in Kiel. Der IGEL Podcast war live im Kulturforum zu Gast und Sascha Lang moderierte eine intensive und emotionale Diskussion rund um Arbeit, Beschäftigung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Eingeladen hatten das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord), die Lebenshilfe Schleswig-Holstein sowie der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH). Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Aktion Mensch. Zum Auftakt begrüßte Janine Kolbig vom ZSL Nord die Gäste und machte deutlich, dass Gleichstellung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade in Zeiten sozialer Kürzungen müsse man laut bleiben und für Rechte kämpfen. Moderiert wurde die Runde von Sascha Lang, dem Inklusator und Host des IGEL Podcasts. Mit auf dem Podium war Michaela Pries, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein. Ebenfalls beteiligt waren Ingo Scheuse, Kerstin Scheinert, Birgit Ehlers sowie weitere Expertinnen und Experten aus Selbstvertretung, Politik, Verwaltung und Praxis. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um den Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung. Diskutiert wurde über Werkstätten für behinderte Menschen, den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie über echte Wahlfreiheit. Die Teilnehmenden machten deutlich, dass Arbeit weit mehr bedeutet als nur Geld zu verdienen. Arbeit bedeutet Teilhabe, Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung. Kritisch beleuchtet wurden bürokratische Hürden, komplizierte Zuständigkeiten und mangelnde Unterstützungssysteme. Mehrfach wurde betont, dass Arbeitgeber oft bereit wären, Menschen mit Behinderung einzustellen, das System jedoch zu kompliziert sei. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention spielte eine zentrale Rolle in der Diskussion. Die Forderung war klar: Rechte müssen umgesetzt und nicht nur besprochen werden. Besonders eindrücklich waren die persönlichen Erfahrungen und Praxisbeispiele der Gäste. Es wurde darüber gesprochen, wie wichtig Mut zur Inklusion und ein Perspektivwechsel in Politik und Gesellschaft sind. Die Runde zeigte, dass Inklusion nur funktioniert, wenn Menschen selbst mitentscheiden dürfen. Sascha Lang betonte mehrfach, dass niemand mehr in alte Systeme gezwängt werden dürfe. Das Ziel müsse ein inklusiver Arbeitsmarkt sein, in dem Menschen mit Behinderung selbstverständlich dazugehören. Die Diskussion machte deutlich, dass Schleswig-Holstein bereits gute Ansätze zeigt, viele Herausforderungen aber bundesweit bestehen. Eine starke, ehrliche und ungeschnittene Liveaufnahme voller Impulse, Forderungen und echter Stimmen für mehr Teilhabe. Mehr auf:www.zsl-nord.dewww.bsvsh.orgwww.lebenshilfe-sh.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
In der vierten Folge der Reihe „Verhindert die Politik echte Teilhabe?“ spricht Sascha Lang mit Wilfried Oellers, dem Teilhabepolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dabei geht es nicht nur um politische Konzepte, sondern auch um die Frage, warum viele Menschen mit Behinderung das Gefühl haben, dass Veränderung oft zu langsam passiert. Wilfried Oellers beschreibt seinen Weg in die Politik und erklärt, warum ihn insbesondere soziale Themen und Teilhabepolitik geprägt haben. Sascha Lang konfrontiert ihn dabei immer wieder mit kritischen Stimmen aus der Behindertenbewegung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Politik echte Inklusion tatsächlich vorantreibt oder ob bürokratische Prozesse Teilhabe eher verhindern. Diskutiert werden unter anderem die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Zukunft der Werkstätten für behinderte Menschen. Dabei prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander – zwischen Schutzräumen, Übergängen in den ersten Arbeitsmarkt und echter Selbstbestimmung. Auch die Verantwortung von Unternehmen und Gesellschaft wird intensiv angesprochen. Wilfried Oellers macht deutlich, dass Inklusion nicht allein durch Gesetze entstehen kann. Sascha Lang hinterfragt gleichzeitig, warum viele gesetzliche Regelungen in der Praxis trotzdem nicht konsequent umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Barrierefreiheit in Deutschland und die Frage, warum es hier noch immer massive Defizite gibt. Das Gespräch beleuchtet zudem die Rolle des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie notwendige Weiterentwicklungen im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Kontrovers wird es besonders bei der Frage nach politischen Prioritäten und dem Tempo von Reformen. Sascha Lang spricht offen die Enttäuschung vieler Betroffener über politische Versprechen an. Wilfried Oellers verteidigt politische Prozesse, räumt aber gleichzeitig bestehende Probleme ein. Die Folge zeigt deutlich, wie komplex Inklusionspolitik zwischen Idealen, Finanzierung und Realpolitik geworden ist. Dabei wird immer wieder klar, dass echte Teilhabe weit mehr bedeutet als Symbolpolitik oder einzelne Projekte. Es geht um Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und gleichberechtigte Chancen in allen Lebensbereichen. Eine intensive Diskussion mit klaren Positionen, kritischen Nachfragen und spannenden politischen Einblicken. Eine Podcastfolge für alle, die Inklusion nicht nur als Schlagwort sehen, sondern als gesellschaftlichen Auftrag verstehen.Mehr zu den Protesttagen gibt es unter:www.aktion-mensch.de und: www.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL Podcast Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia: Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: office@inklusator.com
300.000 Menschen mit Behinderung arbeiten in Deutschland in sogenannten Werkstätten. Das Konzept steht jedoch seit Jahren in der Kritik: niedrige Löhne, fehlende Mitbestimmung und begrenzte Chancen darauf, auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Was müsste sich ändern, damit echte Inklusion und Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt möglich werden? Ein Gespräch mit Sozialrechtler Felix Welti und Aktivist Raul Krauthausen.
In der zweiten Ausgabe der Rubrik **„Verhindert die Politik echte Teilhabe?“** spricht Sascha Lang mit Heike Heubach, der behindertenpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.Heike Heubach ist die erste taube Abgeordnete im Deutschen Bundestag – und sie bringt eine klare Perspektive mit: Teilhabe ist kein Nice-to-have, sondern ein Menschenrecht.Wie barrierefrei ist Politik wirklich? Heubach gibt Einblicke in ihren Alltag im Bundestag – zwischen Gebärdensprachdolmetschung, strukturellen Hürden und echter Pionierarbeit.Im Fokus steht der aktuelle Entwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz: Warum hält sie ihn für unzureichend? Wieso werden wirtschaftliche Interessen über Teilhabe gestellt? Und wo will sie im parlamentarischen Verfahren nachschärfen?Ein besonders brisanter Punkt: die Rolle der Privatwirtschaft. Warum bleibt sie erneut weitgehend außen vor – und warum ist genau das ein zentrales Problem für echte Inklusion?Heike Heubach spricht offen über politische Machtverhältnisse, den Einfluss anderer Ministerien und warum selbst gute Vorhaben oft ausgebremst werden.Auch die aktuellen Proteste rund um den Europäischen Protesttag ordnet sie klar ein: Die Unzufriedenheit ist berechtigt – und notwendig.Was muss sich konkret ändern? Weniger Bürokratie, mehr Zuhören, echte Beteiligung von Betroffenen – und endlich konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.Weitere Themen: Arbeitsmarkt, Werkstätten-Reform, fehlende Durchlässigkeit, niedrige Entgelte und warum inklusive Teams nachweislich besser funktionieren.Ein ehrliches Gespräch über Grenzen der Politik – und den Willen, sie zu verschieben. Mehr zu den Protesttagen gibt es unter:www.aktion-mensch.de und: www.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL Podcast Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia: Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: office@inklusator.com
Menschen mit Lernschwierigkeiten, vor allem Menschen mit Down-Syndrom, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung tritt sie auch zu einem früheren Zeitpunkt auf. Das stellt Arbeitgeber, z. B. Werkstätten, Wohngruppen und Angehörige, vor große Herausforderungen. In dieser Sendung geht es u. a. darum, wie eine Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten diagnostiziert werden, wie das Wohn- und Arbeitsumfeld gestaltet werden und damit erhalten werden kann und wo Angehörige Unterstützung finden. Interviewpartnerinnen: - Christina Kuhn, Demenz Support Stuttgart gGmbH – Zentrum für Informationstransfer ww.demenz-support.de - Brigitte Mikesky, Lebensanker e.V. ww.lebensanker-esens.de - Dr. rer. med. Valentina Tesky, Goethe-Universität Frankfurt www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/99595362/Tesky__Valentina - Adelina Berisha, Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein www.demenz-sh.de
In Podcast-Episode #126 sprechen wir ausführlich über den Digitalisierungsanspruch in Werkstätten und Kfz-Servicebetrieben. Wie ist der Stand der Automatisierung von Abläufen im Arbeitsalltag, wo bleibt Umsatz liegen weil Prozesse noch nicht harmonisiert sind und wie kann Künstliche Intelligenz helfen? Diese und weitere Fragen haben wir verschiedenen Systemgebern gestellt, um ein Stimmungsbild zu erhalten. Anhand der Antworten der Verantwortlichen von Vergölst, Pneuhage, Motoo und der GRS blicken wir auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Digitalkonzepte. Dabei zeigt sich: Digitalisierung ist in Werkstatt-Kooperationen längst keine Frage des Grundsatzes mehr – wohl aber eine der Umsetzung.
Das neue Budget betrifft auch Familien, konkret den Familienbonus // Und: die Blinker-Pflicht für E-Scooter sorgt in NÖ für einen Ansturm bei Händler und Werkstätten
In ihrem Jahresbericht zieht das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit eine positive Bilanz. Die Beanstandungen blieben konstant. Zusätzliche Arbeit verursachen dem Amt Tierseuchen und die steigende Anzahl Hundebisse - erklärt der Kantonstierarzt im Interview. Weitere Themen: · Besucherrekord an der Agrischa in Zernez: 15'000 Menschen haben am Wochenende das Landwirtschafts-Festival im Engadin besucht. Wohl auch dank des guten Wetters, freuen sich die Organisatoren. · Hinter den Fassaden von Chur: Interessierte hatten am Wochenende Gelegenheit, öffentliche Gebäude, Werkstätten oder Privatwohnungen zu besichtigen - die Reportage vom «Open House».
Beim Kletteraktionstag der bdks - Baunataler Diakonie Kassel wird schnell klar: Klettern ist weit mehr als Bewegung. In der Kletterhalle erleben Beschäftigte und Fachkräfte, wie viel Kraft, Konzentration, Vertrauen und Selbstüberwindung in dieser Sportart stecken. Genau darum geht es bei der BGW-Kletterinitiative für Werkstätten für behinderte Menschen: gemeinsam aktiv sein, Gesundheit fördern und im besten Fall ein Angebot schaffen, das langfristig bleibt. In dieser Folge begleiten wir den Auftakt in Kassel, hören bewegende Momente an der Wand und erfahren, warum Klettern Menschen auf körperlicher, mentaler und sozialer Ebene stärkt. Vorstand Michael Conzelmann berichtet, welche Rolle Sport bei der bdks spielt und wie es nach dem Aktionstag weitergehen könnte. Außerdem zeigt uns das Team von CLIMB HIGH! wie inklusives Klettern in der Praxis funktioniert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beschäftigten der bdks, die ihre Eindrücke, Emotionen und persönlichen Erfolgserlebnisse mit uns teilen.
Motoren-Wettrüsten, Szene-Logik und die Frage, warum so viele Menschen trotzdem nicht aufs Rad steigen. Wir haben Sissi Pärsch vom Podcast „Nimms Rad Industry Insights“ zu Gast – und sprechen einmal quer durch das, was in der Branche gerade schiefläuft. Sissi nennt es die „Inzucht der Ideen in der Fahrradbranche“ Wir tauchen tief ein und holen das an die Oberfläche, was oft untergeht: Alltag statt Szene, Zugang statt Credibility, Gefühl statt Datenblatt. Mit dabei: - JOON als Versuch, Bedürfnisse anders zu denken – und was davon übrig bleibt. - Lime als Gegenmodell mit Fahrzeugen für echte Nutzung statt Szene-Logik. - Werkstätten, die einladen – und solche, die abschrecken. - Die Fatbike-Debatte in den Niederlanden. Wenn ihr wissen wollt, warum 1500 Watt nicht die Lösung für alle Probleme sind: Diese Folge hören.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
20 Meter. Mehr sind es nicht. Trotzdem denkt man: Wie soll das gehen? Ein Strom aus Mofas, Autos, Menschen – ohne Lücke. Und dann geht man einfach los. Langsam, ohne stehen zu bleiben. Und plötzlich funktioniert dieses liebenswerte ‘Chaos'. Hanoi ist laut, voll, intensiv und voller Momente, die bleiben. Sei es die bewegte Geschichte Vietnams, die spannenden Menschen, die legendären Foto-Spots… Jochen liebt diesen Ort schon länger, und unsere ‘Chefin' Camilla war gerade erst dort. Zusammen merken wir schnell, wie ähnlich sich unsere ersten Eindrücke anfühlen – dieses Überfordertsein, dieses Staunen, diese Neugier - und dieses Essen! Die vielleicht weltbeste Suppe auf einem kleinen Plastikhocker am Straßenrand, zahlreiche andere preisverdächtige Gerichte in völlig entspannten Restaurants oder auf der Straße. Frisch gebrautes Bier und ein Kaffee, der mehr Dessert als Getränk ist. Trinken kann man ihn übrigens auf einem historischen Balkon über einer lebhaften Kreuzung. Und irgendwann merkt man: Hanoi ist nicht zu viel oder chaotisch. Es ist einfach nur anders - und eine der spannendsten Städte in Asien.—
Bengt Stiller hat einen Bildband über „Räder aus Stahl“ veröffentlicht. Was fasziniert ihn an Stahlrahmen und Rahmenbauern? (00:01:05) Begrüßung (00:02:54) Bengt Stiller – Räder aus Stahl (00:04:33) Faszination des Rahmenbaus (00:08:08) Die Seele des Rahmens (00:10:52) Räder und Freiheit (00:13:27) Verbindung zwischen Rahmenbauern, Sammlern und Veranstaltungen (00:15:00) Pantografieren und Punzieren (00:18:34) Alex Moulton (00:23:24) Veränderungen in der Stahlrahmenwelt (00:25:52) Gravelbike als Entdeckungserlebnis (00:27:35) Stahlrahmenbau heute (00:32:26) Fotografieren in Werkstätten (00:36:40) Berliner Knoten (00:39:23) Warum ein Bildband im Jahr 2026? (00:42:30) Stahlrahmenbau in zehn Jahren (00:49:27) Verabschiedung (00:51:01) Musik: Nick Drake – Day Is Done Hier geht’s zu unserer Playlist auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/0rFFrMDgoZX2PdHMwvaEmG?si=8w56NndiQQikVzEDcWtjNg Hier könnt ihr uns bei Steady unterstützen: https://steadyhq.com/de/antritt/about Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/antritt ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/antritt-bengt-stiller-ueber-sein-buch-raeder-aus-stahl
Bengt Stiller hat einen Bildband über „Räder aus Stahl“ veröffentlicht. Was fasziniert ihn an Stahlrahmen und Rahmenbauern? (00:01:05) Begrüßung (00:02:54) Bengt Stiller – Räder aus Stahl (00:04:33) Faszination des Rahmenbaus (00:08:08) Die Seele des Rahmens (00:10:52) Räder und Freiheit (00:13:27) Verbindung zwischen Rahmenbauern, Sammlern und Veranstaltungen (00:15:00) Pantografieren und Punzieren (00:18:34) Alex Moulton (00:23:24) Veränderungen in der Stahlrahmenwelt (00:25:52) Gravelbike als Entdeckungserlebnis (00:27:35) Stahlrahmenbau heute (00:32:26) Fotografieren in Werkstätten (00:36:40) Berliner Knoten (00:39:23) Warum ein Bildband im Jahr 2026? (00:42:30) Stahlrahmenbau in zehn Jahren (00:49:27) Verabschiedung (00:51:01) Musik: Nick Drake – Day Is Done Hier geht’s zu unserer Playlist auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/0rFFrMDgoZX2PdHMwvaEmG?si=8w56NndiQQikVzEDcWtjNg Hier könnt ihr uns bei Steady unterstützen: https://steadyhq.com/de/antritt/about Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/antritt ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/antritt-bengt-stiller-ueber-sein-buch-raeder-aus-stahl
Menschen mit einer Lernbehinderung können selten ihren Beruf frei wählen, meist arbeiten sie in „Werkstätten für behinderte Menschen“ (WfbM). Diese sollen für den ersten Arbeitsmarkt rehabilitieren. Doch weniger als ein Prozent der rund 300.000 Werkstattbeschäftigten wechselt in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Möglichkeiten für inklusive Arbeitsverhältnisse außerhalb der Werkstätten gibt es. Woran liegt es, dass sie kaum genutzt werden? Und wie kann Teilhabe im Arbeitsleben gelingen? Eine Spurensuche in der Praxis. Von Nele Dehlenkamp SWR 2024
Bengt Stiller hat einen Bildband über „Räder aus Stahl“ veröffentlicht. Was fasziniert ihn an Stahlrahmen und Rahmenbauern? (00:01:05) Begrüßung (00:02:54) Bengt Stiller – Räder aus Stahl (00:04:33) Faszination des Rahmenbaus (00:08:08) Die Seele des Rahmens (00:10:52) Räder und Freiheit (00:13:27) Verbindung zwischen Rahmenbauern, Sammlern und Veranstaltungen (00:15:00) Pantografieren und Punzieren (00:18:34) Alex Moulton (00:23:24) Veränderungen in der Stahlrahmenwelt (00:25:52) Gravelbike als Entdeckungserlebnis (00:27:35) Stahlrahmenbau heute (00:32:26) Fotografieren in Werkstätten (00:36:40) Berliner Knoten (00:39:23) Warum ein Bildband im Jahr 2026? (00:42:30) Stahlrahmenbau in zehn Jahren (00:49:27) Verabschiedung (00:51:01) Musik: Nick Drake – Day Is Done Hier geht’s zu unserer Playlist auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/0rFFrMDgoZX2PdHMwvaEmG?si=8w56NndiQQikVzEDcWtjNg Hier könnt ihr uns bei Steady unterstützen: https://steadyhq.com/de/antritt/about Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/antritt ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/antritt-bengt-stiller-ueber-sein-buch-raeder-aus-stahl
Wie wird ein Kunstwerk zum Produkt? Und wie funktioniert der Markt dazu? Kunsthistoriker Christian Huemer hat durch die Jahrhunderte hindurch nach Antworten auf diese Fragen gesucht - und in der Ausstellung „Noble Begierden. Eine Geschichte des Europäischen Kunstmarkts“ im Gartenpalais Liechtenstein in Wien zusammengetragen. In dieser Folge des WELTKUNST Podcast „Was macht die Kunst?“ spricht der Kunsthistoriker und Kurator über die Anfänge des europäischen Kunstmarkts, die Anpassung der Künstler und ihrer Werkstätten an die Bedürfnisse des Marktes und über den wissenschaftlichen Umgang mit historischen Datenkonvoluten. Christian Huemer ist seit 2017 Leiter des Belvedere Research Center, studierte Kunstgeschichte in Wien, Paris und New York und leitete von 2008 bis 2017 die Abteilung Collecting & Provenance am Getty Research Institute in Los Angeles. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
Mehr als 300.000 Menschen mit Behinderung arbeiten in Deutschland in geschützten Werkstätten. Im Schnitt verdienen sie dort 232 Euro im Monat. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten will das ändern.
Jan-Martin Klinge setzt an seiner Schule aktuelle Lernkonzepte radikal um: Lernbüros, Werkstätten, digitale Infrastruktur, 800 individuelle Stundenpläne – und es funktioniert!
Märchenwälder, U-Boote und Wolkenbetten: Almut Ochsmann zeigt, wie die Werkstätten des Badischen Staatstheaters Bühnenbilder zum Leben erwecken.
Steve Mude, Experte für Fahrräder, enthüllt in dieser Folge BikeSOS als „ADAC für Bikes“ – Pannenhilfe mobil rund um die Uhr, europaweit bis 1200 km weit, sogar bei Events wie L'Eroica für 8000 Rennradfahrer. Er berichtet von spektakulären Einsätzen, bei denen jedes Bike vor Ort zerlegt und repariert wird, inklusive Shimano-Motor-Tausch in nur sechs Stunden, und stellt Services über Abos, Versicherungen oder Leasing für Flotten vor. Revolutionär: Der weltweit erste künstliche Velomechaniker mit KI für Diagnosen, Wartungspläne und Lehrlinge – pure Effizienzsteigerung in Werkstätten. Hör rein und rette dein Bike! Mehr Infos auf https://www.bike-sos.com/. Hat dir der Experte gefallen? Kommentiere, starte und abonniere! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie wird aus Erz eine Klinge, die Jahrhunderte überdauert? Florian Messner nimmt mit in die Werkstätten des Mittelalters: vom Rennofen über das Verschweißen mehrerer Stahlpartien bis zur gezielten Härtung für den Kampf gegen neue Rüstungen. Werkstattzeichen verraten Handelsnetze quer durch Europa – und moderne Analysen wie Röntgen und CT entschlüsseln Herstellung, Datierung und Herkunft. Technik, Transfer und Forschung greifen ineinander und zeichnen ein überraschend dynamisches Bild mittelalterlicher Innovation.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalDen Blog-Artikel zu Florians Besuch im Badischen Landesmuseum findet ihr unter: www.echo.landesmuseum.deDas Forschungsprojekt "Klang 2" von Florian findet ihr auf: www.projectklang.euLiteratur zum Weiterlesen:MESSNER, Florian: The Highest Art of Smithery: eine kulturhistorische, materialtechnische und experimentalarchäologische Untersuchung von Schwertern und historischen Schwertschmieden in Tirol (9.-16. Jh.). Innsbruck 2023LAIBLE, Thomas: Das Schwert – Mythos und Wirklichkeit. Bruckmühl 2006OAKESHOTT, Ewart: Records of the Medieval Sword. Woodbridge 2009Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#europa #altertum #antike #mittelalterBild: Florian Messner, mit freundlicher Genehmigung des Landesmuseums Kärnten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Sprung in ein geregeltes Berufsleben ermöglichen. In einem Bruchteil der Fälle klappt das. Die allermeisten Betroffenen bleiben dagegen als billige Arbeitskräfte auf ihrer Stelle kleben – mit Hungerlohn und ohne Perspektive. Das nutzen ausgerechnet solche Firmen schamlos aus, die auf die Integration Benachteiligter pfeifen. Von Ralf Wurzbacher. Dieser BeitragWeiterlesen
Eigentlich will Brasiliens Präsident Lula da Silva die Zerstörung des Regenwalds stoppen. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319 mitten im Amazonas könnte das Gegenteil bewirken. Die Strasse droht zu einem Einfallstor für Landräuber zu werden. Die Bundesstrasse BR-319 ist der einzige Landweg, der die Millionenmetropole Manaus im Herzen des Amazonas mit dem Rest Brasiliens verbindet. Die Fahrt auf der BR-319 ist ein Abenteuer: Es gibt keine Tankstellen, keine Werkstätten, keine Handyverbindung. Zudem besteht ein grosser Teil der Strasse nur aus einem Lehmtrassee, das die meiste Zeit des Jahres kaum befahrbar ist. Zum Glück, sagen Umweltschützer und Indigene. Viele von ihnen befürchten, dass eine ausgebaute Strasse den Raubbau am Amazonas-Urwald beschleunigen würde. Sie könnte künftig all denen als Zufahrtsweg dienen, die im Gebiet ihren illegalen Aktivitäten nachgehen wollen: Landräuber und Goldgräber. Die Gefahr ist real. Bereits jetzt ist der Regenwald von der fortschreitenden Abholzung bedroht. Der Staat vermag die illegalen Viehzüchter und Goldschürfer nicht unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt die Reportage, die uns über die umstrittene, holprige Verkehrsader mitten durch den Amazonas führt.
Eigentlich will Brasiliens Präsident Lula da Silva die Zerstörung des Regenwalds stoppen. Aber sein Projekt zum Ausbau der Bundesstraße BR-319 mitten im Amazonas könnte das Gegenteil bewirken. Die Strasse droht zu einem Einfallstor für Landräuber zu werden. Die Bundesstrasse BR-319 ist der einzige Landweg, der die Millionenmetropole Manaus im Herzen des Amazonas mit dem Rest Brasiliens verbindet. Die Fahrt auf der BR-319 ist ein Abenteuer: Es gibt keine Tankstellen, keine Werkstätten, keine Handyverbindung. Zudem besteht ein grosser Teil der Strasse nur aus einem Lehmtrassee, das die meiste Zeit des Jahres kaum befahrbar ist. Zum Glück, sagen Umweltschützer und Indigene. Viele von ihnen befürchten, dass eine ausgebaute Strasse den Raubbau am Amazonas-Urwald beschleunigen würde. Sie könnte künftig all denen als Zufahrtsweg dienen, die im Gebiet ihren illegalen Aktivitäten nachgehen wollen: Landräuber und Goldgräber. Die Gefahr ist real. Bereits jetzt ist der Regenwald von der fortschreitenden Abholzung bedroht. Der Staat vermag die illegalen Viehzüchter und Goldschürfer nicht unter Kontrolle zu bringen. Das zeigt die Reportage, die uns über die umstrittene, holprige Verkehrsader mitten durch den Amazonas führt.
Diesmal geht es um Erkältungen, eine ganze Reihe Computerspiele, Werkstätten und Autos, Statistik, Vorsorge und Rosenquarzzäpfchen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AlliterationAmArsch Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Autowrack vor dem Hbf Oberhausen soll Raser warnen. Friseure, Metzger und Werkstätten ziehen die Preise an. Von Dagmar Schlichting.
Aus der Erde auf den Amboss (4) Vom Eisenbarren zum Werkstück. Mit: Raimund Karl, Privatdozent für keltische Altertumskunde, Universität Wien. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom: 16.10.25
Die weltweit bekannte Diamantenhandelsfirma und -schleiferei Asscher in Amsterdam machte sich ihren Namen nicht zuletzt dadurch, dass sie den bislang weltgrößten bekannten Diamanten, den „Cullinan“ zerlegte und schliff. Aufgrund des wertvollen Materials, das dort verarbeitet wurde, und den geschützten Verarbeitungstechniken war die Schleiferei sehr abgeschottet, so dass es durchaus ein Scoop war, als eine schwedische Journalistin für eine Reportage Einblick in die Werkstätten erlangte. Ihr Bericht wurde übersetzt und nachgedruckt, so auch von den Harburger Anzeigen und Nachrichten am 10. Oktober 1925. Frank Riede liest für uns diesen Artikel, der eine lebendige Beschreibung von den Vorgängen an den Schleifgeräten und eine große Faszinationen der Autorin für das Thema vermittelt, allerdings dennoch von zahlreichen falschen Zahlen durchwoben ist. Gramm und Karat purzeln da munter durcheinander, was wir heutzutage dank Wikipedia schnell herausfinden können.
Im durch Drohnensichtungen alarmierten Deutschland geht die Debatte darüber weiter, wie man sich vor bedrohlichen Flugobjekten schützen und sie abwehren kann. Darüber spricht Host Stefan Niemann im Schwerpunkt der Sendung mit Julia Weigelt. Sie hat zum Thema Sabotage in der Bundeswehr recherchiert - wozu zum Beispiel die Verunreinigung des Trinkwassersystems einer Fregatte, Metallspäne im Schiffsantrieb einer Korvette oder der Brand von mehreren Bundeswehr-LKW in zivilen Werkstätten gehören. Julia erklärt, welche Ziele Saboteure verfolgen, wie die Bundeswehr sich davor zu schützen versucht und sie schildert, was Deutschland dabei von Finnland lernen kann. Unter Beteiligung des finnischen Militärs gibt es dort schon seit den 60er Jahren nationale Verteidigungskurse. Kai Küstner geht in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien ebenfalls auf die aktuelle Drohnen-Debatte ein und erklärt, welche Ziele Russland mit seiner hybriden Kriegsführung verfolgt. Kai berichtet außerdem darüber, dass der Bundestag das Gesetz zum neuen Wehrdienst für diese Woche von der Tagesordnung genommen hat. Und dass Pentagon-Chef Pete Hegseth 800 Top-Generäle und Admiräle hat einfliegen lassen, um der angeblichen woken Verweichlichung der US-Truppe den Kampf anzusagen. Aber natürlich geht ein Blick in dieser Folge auch nach Israel. Vor genau zwei Jahren, am 7.Oktober 2023, haben Anhänger der radikal-islamistischen Hamas Israel überfallen und mehr als 1.200 Menschen ermordet. Israel antwortete mit dem Gaza-Krieg, in dem es nun zaghafte Hoffnungen auf einen Frieden gibt. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Nach Kriegsschiff-Sabotage: So will sich die Bundeswehr besser schützen (NDR) https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/sabotage124.html Neuer Sabotageverdachtsfall bei der Marine (Tagesschau) https://www.tagesschau.de/investigativ/marine-kriegsschiff-sabotageverdacht-100.html Gespräche über einen Friedensplan für Gaza (Tagesschau) https://www.tagesschau.de/thema/gaza Podcast-Tipp: Krieg in Nahost - Welche Rolle spielt Deutschland beim Gaza-Friedensplan? (11KM) https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e84a35d42d05581f/
Die Gartenfärberin.Schon als Kind hat Sue Ivan von einem Garten geträumt. Denn ausgiebiges Grün gibt es in ihrer Kindheit in Linz nur bei Ausflügen aufs Land. Später studiert und arbeitet sie in Wien, wird Projektmanagerin und Webdesignerin, arbeitet an einem Forschungsinstitut. Bis ihre Sehnsucht nach mehr Grün so groß wird, dass sie sich auf die Suche macht. 2009 kauft sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Haus mit Garten mitten in Pfaffendorf im Weinviertel, nahe der tschechischen Grenze. Anfangs soll es ein Wochenendhaus werden, heute lebt sie das ganze Jahr über darin.Aus dem vormals zugepflasterten Innenhof ist ein grünes Meer geworden: Hibiskus, Riesenbuchs, Apfelbaum, Herbsthimbeere… Eine Holzbiene fliegt von Blüte zu Blüte, Rusty hockt im Gebüsch und schnurrt. „Wenn sie sich wohlfühlt, dann macht sie das“, sagt Sue Ivan. Was für Katzen selbstverständlich ist, gilt auch für Hühner: Denn Rusty ist eine ihrer beiden Hühnerdamen. Vier Kaninchen gibt es außerdem – und ganz viel Platz in Werkstätten für Sue Ivans Leidenschaft: handgefärbte Wolle.Mit der Akribie einer Forscherin, einem Gespür für Ästhetik und einer Freude am Tun geht Sue Ivan an ihre Woll-Farb-Kunstwerke heran. In ihren handgefärbten Wollsträngen finden sich die Farben ihres Gartens wieder.Gestaltung der Sendung: Gerlinde Petric-Wallner. MEHR INFOS:Buch und Blog zum Garten:"Haltbarmachen im Glasumdrehen" von Sue Ivan, erschienen im Löwenzahn-VerlagHandgefärbte Wolle:Positive Ease Yarns
Elektroautos zerstören Werkstätten – oder doch nicht? In dieser Folge sprechen wir mit Kfz-Meister Michael Dittmar, der seit über 30 Jahren eine freie Werkstatt in Bochum betreibt und schon seit 2010 mit Elektromobilität arbeitet. Er räumt mit Mythen rund um wartungsfreie E-Autos auf, erklärt, wie Reparaturen an Hochvoltbatterien und Elektromotoren wirklich funktionieren und was es für freie Werkstätten bedeutet, wenn immer mehr E-Fahrzeuge auf die Straßen kommen. Ein Gespräch über Handwerk, Nachhaltigkeit und den realistischen Blick auf die Zukunft der Werkstätten.
"Wir haben geschaffen, was uns gefiel, und wenn die Wiener Werkstätte eines unserer Produkte verkauft hatte, gab es eine große Party“, zitiert Anne-Katrin Rossberg, Kustodin der Sammlung Metall und Wiener Werkstätte Archiv im Wiener MAK die Keramikerin Vally Wieselthier. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03.09.2025
Raul Krauthausen ist Experte für Inklusion, Autor, Podcaster und er hat einen Newsletter, "Sent from my wheelchair". Wir sprechen mit ihm über Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Universal Design, ruinös empathische Politik & Künstliche Intelligenz. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander.