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Contempt of Court in Deutschland – Reformbedarf oder Überreaktion? Dysfunktionale Strafverteidigung steht auf der Agenda der StPO-Reformkommission des BMJV. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Dr. Mathias Grzesiek spricht mit Prof. Matthias Jahn, der zuletzt auf dem 47. Strafverteidigertag in Köln zu diesem Thema referiert und in der Juniausgabe der StV publiziert hat, über die Unterschiede zwischen dysfunktionaler Verteidigung, Konfliktverteidigung und Prozesssabotage und warum diese Differenzierung für die Reformdebatte entscheidend ist. Prof. Jahn ordnet insbesondere einen der zentralen Vorschläge der Reformkommission ein: die geplante Contempt of Court-Regelung als neuer § 177a GVG mit Ordnungsgeldern bis 3.500 Euro. Dabei beleuchtet er die mit diesem Vorschlag verfolgten Ziele und setzt sich mit den wesentlichen Einwänden auseinander. Außerdem richtet sich der Blick auf die USA, wo eine solche Regelung zum Alltag gehört, und darauf, wo ein Vergleich mit dem deutschen Recht an seine Grenzen stößt. Prof. Jahn veranschaulicht den Status quo in Deutschland anhand des prominenten Beispiels der Rechtsanwältin S. im Zündel-Verfahren vor dem LG Mannheim. Schließlich bewertet er vor dem Hintergrund des erwarteten Abschlussberichts der Kommission im November 2026, welche der diskutierten Vorschläge realistisch in ein Reformgesetz einfließen könnten. Hier geht´s zur Folge „40 Jahre Strafverteidigung“: https://criminal-compliance.podigee.io/69-rosinusonair Hier geht´s zur Folge „Keine Demokratie ohne Strafverteidigung-Interview mit Prof.Matthias Jahn“: https://criminal-compliance.podigee.io/245-cr Dr. Grzesiek im Gespräch mit: Prof. Dr. Matthias Jahn war nach seiner Tätigkeit als Strafverteidiger (1998-2002), Staatsanwalt (2002-2005) und wiss. Mitarbeiter am BVerfG bis 2013 ordentlicher Professor und Ordinarius des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Leiter der Forschungsstelle für Recht und Praxis der Strafverteidigung („RuPS“). Zudem ist Prof. Jahn seit 2005 im zweiten Hauptamt Richter am OLG, zunächst in Nürnberg und seit 2014 in Frankfurt a.M.. Kontakt: sekretariat-jahn@jura.uni-frankfurt.de https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Sachsen will den Sonderparagrafen für Politiker-Beleidigungen streichen und das Strafrecht klarer fassen. Denn auch Zugbegleiter oder Rettungskräfte seien gefährdet und hätten keinen besonderen Schutz.
Eine Frau im Bikini – gefilmt ohne ihr Wissen, mutmaßlich mit Smart Glasses. Später entdeckt sie sich auf TikTok. Ihr Video wurde tausendfach geklickt, von sexistischen Kommentaren flankiert. Smart Glasses machen heimliches Filmen einfach, ob im Club, im Fitnessstudio, im Freibad. SWR-Journalistin Melanie Schoepf erzählt in dieser 11KM-Folge, wie groß das Problem in Deutschland schon ist, wo das Strafrecht hinterherhinkt und wie Smart Glasses unseren Alltag verändern könnten. Hier geht's zum team.recherche-Film “Heimlich gefilmt – online gedemütigt: Warum du jetzt nirgends mehr sicher bist” von Melanie Schoepf, Tasnim Rödder und Lisa Hüttl: https://www.ardmediathek.de/video/heimlich-gefilmt-online-gedemuetigt-warum-du-jetzt-nirgends-mehr-sicher-bist/heimlich-gefilmt-online-gedemuetigt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMjA3OTk Hier geht's zu Collien Fernandes: F*ck Deepfakes, unserem Doku-Tipp: https://1.ard.de/ageoffake_c Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Axinja Weyrauch Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck Host: Nadja Mitzkat Produktion: Lorenz Kersten, Viktor Fölsner-Veress und Christine Dreyer Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Es sind im Leben oft nicht die angenehmsten Situationen, in denen plötzlich Anwältinnen und Anwälte ins Spiel kommen. Familien-, Arbeits- und Mietrecht, Strafrecht, nette Mandanten, fiese Mandanten, mal geht’s gerecht zu und dann auch wieder nicht. Unser heutiger Gast, Ronen Steinke, hat sich aus seinem Wissen - er ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter - einen hübschen Teppich gewebt, der u.a. aus journalistischer Arbeit für die sz, einem eigenen Podcast und einigen vielbeachteten Büchern besteht, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten landen. Und regelmäßig wird die Arbeit des 1983 in Erlangen geborenen und in Nürnberg aufgewachsenen Journalisten ausgezeichnet. Was sicherlich seiner Fähigkeit geschuldet ist, dieses doch recht trockene, umfangreiche und auch einschüchternde Metier nachvollziehbar und alltagstauglich aufzubereiten mit Büchern wie „Jura not alone“ oder „Meinungsfreiheit“. Über Ronen Steinkes Musikgeschmack ist bisher nichts an die Öffentlichkeit gedrungen, über Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend konnten wir bislang nur spekulieren. Aber das ändert sich mit diesem Besuch in der Hörbar Rust augenblicklich und für immer. Herzlich Willkommen Ronen Steinke. Playlist zur Sendung: Ruthless Ginsburgs - I Dissent Bad Religion - 21st Century Digital Boy Portishead - Over Babyshambles - F..ck Forever Daniel Kahn - Hallelujah Interrupters - Alien Pjotre Iljitsch Tschaikovsky - Valse Sentimentale (für Klavier), Op. 51, No. 6 Noga Erez - Smiling Upside Down | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Dr. Elisa Hoven ist Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht an der Universität Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof. Um Verbrechen und ethische Dilemmata geht es auch in ihren Romanen. Nach "Dunkle Momente" rund um die Strafverteidigerin Eva Herbergen hat sie jetzt "Feine Risse" vorgelegt. Auf WDR 2 spricht sie mit Jörg Thadeusz über die Wahrheit hinter den fiktiven Fällen und den schmalen Grat zwischen Recht und Gerechtigkeit. Von Elisa Hoven.
BGH 24.02.2026 – VI ZR 415/23 und VI ZR 416/23:Abonnieren und weiter empfehlen! Instagram: rechtsprechung_newsJura; Urteil; Rechtsprechung; News; Referendariat;Rechtswissenschaften; Prozess; Recht; Gericht; Gesetz; Klage;Rechtsanwalt; Staatsexamen; Paragraf; Jurist; Examen; StEx;Rechtsreferendariat; Anwalt; Ref; Paragraph; Referendar; Justiz; Bundesverfassungsgericht; Rechtsreferendar; Richter; law; Jurastudent; Jurapodcast; Staatsanwalt; Rechtswissenschaft; Streit; Verurteilung; Polizei; Beamte; Polizist; Klage; Kläger; Beklagte; Klausur; Erstesexamen; Assessorexamen; Erstesstaatsexamen; Repetitor;Repetitorium; Assessor; Zivilrecht; BGB; BGH; Bundesgerichthof; Landgericht; Oberlandesgericht; OLG; LG; Amtsgericht; AG; ZPO; Strafrecht; StGB; Strafgesetzbuch; Strafe; StPO; strafbar; Bewährung; Beschlagnahme; Prozess; Haftung; Rechtsstaat; Demokratie; zivil; Verbraucher; Unternehmer; Widerruf; Unternehmen; Grundrechte;Strafverteidiger; Grundgesetz; Marokko; Staat; Unterlassung: Ehre; Spiegel; Zeit; Spionage; Pegasus; Portal; Verlag; Internet; Achtung; Völkerrecht; Königreich;
Paperwings Podcast - Der Business-Interview-Podcast mit Danny Herzog-Braune
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Enis Tiz, frisch gewählter Oberbürgermeister und zweifacher Vater, über seinen ungewöhnlichen Weg vom Strafrecht in die Kommunalpolitik. Wir tauchen ein in seine Erfahrungen mit Social Media als Wahlkampf-Booster, diskutieren, warum Ehrlichkeit und Werteorientierung für ihn keine Floskeln sind und wie er sich trotz politischer Herausforderungen selbst treu bleibt. Gemeinsam beleuchten wir, wie Mentoren, Kampfsport und Familie seine Führungshaltung geprägt haben und warum Demut gerade in der Politik unverzichtbar ist. Ich erfahre, wie Enis seine Rolle als Oberbürgermeister versteht, welche Strategien er für gesunde Führung nutzt und was ihn wirklich antreibt. Höre rein, wenn du wissen willst, wie man Wirkung entfaltet, ohne sich zu verbiegen – und die eigene Persönlichkeit zum Erfolgsfaktor macht.
In dieser Folge ist Prof. Frauke Rostalski zu Gast, Lehrstuhlinhaberin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Uni Köln sowie Mitglied des Deutschen Ethikrats. Zunächst (03:02) wird der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt thematisiert. Welche Strafbarkeitslücken schließt der Entwurf? Anschließend (10:24) werden auf Ebenen Bezug genommen, auf denen die Meinungsfreiheit zunehmend unter Druck gerät. Rostalski schildert die Beobachtung einer ,,Diskurs-Vulnerabilität“ und berichtet ab Minute (15:54) über das Diskursklima an den Universitäten. Sodann (17:48) geht es um das Strafrecht als Verteidigungsmittel der wehrhaften Demokratie, beispielsweise durch den Entzug des passiven Wahlrechts für den Tatbestand der Volksverhetzung. In diesem Rahmen wird auch ab Minute (22:10) über das Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zur Einordnung der AfD als ,,gesichert rechtsextremistisch“ gesprochen. Der Podcast endet mit einem positiven Ausblick auf den Meinungsdiskurs.
Justitias Töchter. Der Podcast zu feministischer Rechtspolitik
In dieser Folge von „Justitias Töchter“ sprechen Dana und Selma mit Julia Bellan und Franziska Pröll über Femizide. Julia und Franziska sind Journalistinnen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für ihren Artikel „Du gehörst mir, also töte ich dich“ wurden sie mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2025 sowie dem Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus 2025 ausgezeichnet. In Deutschland gibt es bislang keinen eigenständigen Straftatbestand für Femizide. Tötungen von Frauen werden überwiegend unter allgemeinen Delikten wie Mord oder Totschlag erfasst. Warum viele eine rechtliche Anerkennung von Femiziden fordern und welche gesellschaftlichen Folgen damit verbunden sind, diskutieren sie in dieser Folge.
Gehe in das Gefängnis. Gehe nicht über Los. Was beim Spieleabend für Unmut sorgt, ist im deutschen Strafrecht ganz genau geregelt. Geldstrafe, Freiheitsstrafe, Bewährung – das StGB kennt viele Reaktionen auf eine Straftat. Aber wie passt das alles zusammen? Und was genau ist eigentlich eine Strafe? Und was nicht? Dr. Christian Rosinus erklärt in der aktuellen Folge der Reihe „Wirtschaftsstrafrecht A-Z" das Sanktionssystem des StGB: Freiheitsstrafe und Geldstrafe als einzige echte Hauptstrafen, das Tagessatzsystem nach § 40 StGB und – seit Februar 2024 – die geänderte Ersatzfreiheitsstrafe nach § 43 StGB. Besonders im Fokus steht die Strafzumessung nach § 46 StGB. Welcher Spielraum steht dem Gericht zu, welche Umstände wirken strafschärfend und welche Rolle spielt ein Geständnis? Außerdem geht es um die Aussetzung der Strafvollstreckung zur Bewährung und die Gesamtstrafenbildung nach dem Asperationsprinzip des § 54 StGB. Dr. Rosinus unterscheidet die strafrechtliche Geldstrafe von der ordnungswidrigkeitenrechtlichen Geldbuße und ordnet ein, was ein funktionierendes Compliance-Management-System in der Strafzumessung bewirken kann. https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
In deze aflevering vertelt Davina Simons hoe Simons Advocaten ontstond. Een eigen kantoor was nooit haar levensdroom, maar het gevoel begon te borrelen terwijl ze bij Walter Damen werkte. Ze wilde zelf bepalen welke dossiers ze aannam, hoe ze haar tijd indeelde en welke waarden ze uitdroeg. Op een bepaald moment dacht ze: het leven is aan de durvers. Vandaag runt ze haar eigen kantoor en combineert ze ondernemerschap met een drukke praktijk in strafrecht. De branding van haar kantoor is opvallend voor een vaak klassieke sector: een logo in roze en rood, haar lievelingskleuren. Eerst twijfelde ze of het niet te vrouwelijk of te soft zou overkomen, daarna besefte ze dat het ook krachtig en pittig kan zijn. Die eigenzinnigheid trekt ze door op sociale media, waar ze justitie op een laagdrempelige manier uitlegt. Mediavragen kiest ze zorgvuldig — entertainment alleen volstaat niet. Wat ze doet, moet maatschappelijke meerwaarde hebben en passen bij wie ze professioneel wil zijn. Haar specialisatie in zedenzaken en geweldsdelicten komt niet toevallig. Net daar zit volgens Davina het grootste menselijk aspect: of het nu over slachtoffers of daders gaat, er zit altijd een verhaal achter. Ze weigert geen cliënten op basis van de feiten alleen, maar wel op basis van hun houding — is er schuldinzicht, kan ze mee een traject afleggen. Ze verdedigt niet de daad, maar de mens achter de daad, ook al leidt dat tot weerstand. Mensen vereenzelvigen een advocaat soms met de cliënt, maar dat klopt niet met wat strafrecht betekent. Het gesprek gaat ook over de prijs van haar keuze. Altijd aanstaan, telefoons die vanuit de gevangenis komen, weekends die zomaar kunnen kantelen. Zelfs op vakantie kan ze haar laptop niet laten liggen. Haar uitlaatklep? Sporten, vrienden en familie — net het sociale leven dat anderen uitput, laadt haar op. Haar droom? Een stabiel, goed draaiend kantoor van een handvol medewerkers waar kwaliteit en een sterke werksfeer samengaan. Haar advies aan wie twijfelt: je kunt altijd meer dan je denkt — uitgaan van je eigen kracht is voor haar de essentie van CEO zijn van je leven. Trends is een podcastkanaal van de redactie van Trends.--- --- Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Nicht immer reicht das Recht aus, um Gerechtigkeit zu schaffen. Elisa Marie Hoven weiß das nur zu gut. Sie ist Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht an der Universität Leipzig und hat ihre juristische Expertise in einen neuen Roman gegossen. "Feine Risse" erscheint am 27. Mai - und heute Abend findet die Buchpremiere im Renaissance-Theater statt. Frauke Thiele hat das Buch bereits gelesen.
Versuch und Rücktritt – wann Strafbarkeit beginnt und wann sie wieder entfällt Zwischen strafloser Vorbereitung und strafbarem Versuch liegt oft nur ein schmaler Grat. Doch selbst wenn die Schwelle zur Strafbarkeit bereits überschritten ist, eröffnet das Strafrecht mit der „goldenen Brücke“ einen Weg zurück in die Straflosigkeit. In der aktuellen Folge der Reihe „Wirtschaftsstrafrecht A-Z" widmet sich Dr. Christian Rosinus diesem höchst praxisrelevanten Thema: Versuch und Rücktritt. Er erläutert, wann das unmittelbare Ansetzen zur Tat nach § 22 StGB bereits strafbar ist und wie sich das bei den typischen Delikten des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts konkret auswirkt. Wer über den Versuch spricht, muss auch an den Rücktritt denken. Dr. Rosinus zeigt, wann dieser in Betracht kommt und unter welchen Voraussetzungen man wirksam von der Tat zurücktreten kann. Außerdem geht es um die tätige Reue bei vollendeten Taten, den Versuch im Ordnungswidrigkeitenrecht nach § 13 OWiG und die strategischen Konsequenzen für Unternehmen, die im Rahmen einer internen Untersuchung einen Versuch entdecken. Hier geht‘s zur Folge „Rechtsprechungsupdate: Arrest und Einziehung beim untauglichen Versuch“: https://criminal-compliance.podigee.io/232-cr https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
BGH 21.01.2026 – XII ZB 142/25: Abonnieren und weiter empfehlen! Instagram: rechtsprechung_newsJura; Urteil; Rechtsprechung; News; Referendariat;Rechtswissenschaften; Prozess; Recht; Gericht; Gesetz; Klage;Rechtsanwalt; Staatsexamen; Paragraf; Jurist; Examen; StEx;Rechtsreferendariat; Anwalt; Ref; Paragraph; Referendar; Justiz; Bundesverfassungsgericht; Rechtsreferendar; Richter; law; Jurastudent; Jurapodcast; Staatsanwalt; Rechtswissenschaft; Streit; Verurteilung; Polizei; Beamte; Polizist; Klage; Kläger; Beklagte; Klausur; Erstesexamen; Assessorexamen; Erstesstaatsexamen; Repetitor;Repetitorium; Assessor; Zivilrecht; BGB; BGH; Bundesgerichthof; Landgericht; Oberlandesgericht; OLG; LG; Amtsgericht; AG; ZPO; Strafrecht; StGB; Strafgesetzbuch; Strafe; StPO; strafbar; Bewährung; Beschlagnahme; Prozess; Haftung; Rechtsstaat; Demokratie; zivil; Verbraucher; Unternehmer; Widerruf; Unternehmen; Grundrechte;Strafverteidiger; Grundgesetz; Ehe; Scheidung; scheiden; trennen; Trennung; Unterhalt; Immobilie; Einfamilienhaus; Haus; Wohnung; vermieten; Miete; Vermieter; Nießbrauch; Kündigung; Zwangsversteigerung; versteigern; Familienrecht;
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Daniel Ziegener sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Teure KI: Auf der Google I/O ging es hauptsächlich um KI. Die Preise für deren Nutzung ziehen deutlich an. Was plant Google und sind die teuren Abo-Preise dafür gerechtfertigt? Wird gute KI bald komplett hinter Paywalls verschwinden? Und welche Rolle spielt Android in Googles KI-Zukunft? - Ungewollte Glasfaser: Der Glasfaserausbau in Deutschland geht voran, doch nur wenige Haushalte entscheiden sich auch für einen entsprechenden Vertrag. Warum wollen so viele Menschen kein Glasfaser-Internet? Warum sollte man mehr zahlen, wenn Surfen, Gaming und Streamen auch über DSL funktioniert? Und was sind die Folgen, wenn der Glasfaserausbau immer weitergeht, aber keiner dafür zahlen möchte? - Problematische Mini-Kameras: Smart Glasses sind kaum noch von normalen Brillen zu unterscheiden – dabei gibt es einen offensichtlich gravierenden Unterschied: Die smarten Brillen können in der Öffentlichkeit unbemerkt Filmaufnahmen erstellen. Das aktuelle Strafrecht schützt unfreiwillig gefilmte Personen im Alltag aber kaum. Reicht ein kleines Aufnahme-Licht an der Brille wirklich als Schutzmaßnahme? Sollte heimliches Filmen grundsätzlich verboten werden? Oder werden Smart Glasses gerade zum Datenschutz-GAU? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Daniel Ziegener sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Teure KI: Auf der Google I/O ging es hauptsächlich um KI. Die Preise für deren Nutzung ziehen deutlich an. Was plant Google und sind die teuren Abo-Preise dafür gerechtfertigt? Wird gute KI bald komplett hinter Paywalls verschwinden? Und welche Rolle spielt Android in Googles KI-Zukunft? - Ungewollte Glasfaser: Der Glasfaserausbau in Deutschland geht voran, doch nur wenige Haushalte entscheiden sich auch für einen entsprechenden Vertrag. Warum wollen so viele Menschen kein Glasfaser-Internet? Warum sollte man mehr zahlen, wenn Surfen, Gaming und Streamen auch über DSL funktioniert? Und was sind die Folgen, wenn der Glasfaserausbau immer weitergeht, aber keiner dafür zahlen möchte? - Problematische Mini-Kameras: Smart Glasses sind kaum noch von normalen Brillen zu unterscheiden – dabei gibt es einen offensichtlich gravierenden Unterschied: Die smarten Brillen können in der Öffentlichkeit unbemerkt Filmaufnahmen erstellen. Das aktuelle Strafrecht schützt unfreiwillig gefilmte Personen im Alltag aber kaum. Reicht ein kleines Aufnahme-Licht an der Brille wirklich als Schutzmaßnahme? Sollte heimliches Filmen grundsätzlich verboten werden? Oder werden Smart Glasses gerade zum Datenschutz-GAU? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Daniel Ziegener sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Teure KI: Auf der Google I/O ging es hauptsächlich um KI. Die Preise für deren Nutzung ziehen deutlich an. Was plant Google und sind die teuren Abo-Preise dafür gerechtfertigt? Wird gute KI bald komplett hinter Paywalls verschwinden? Und welche Rolle spielt Android in Googles KI-Zukunft? - Ungewollte Glasfaser: Der Glasfaserausbau in Deutschland geht voran, doch nur wenige Haushalte entscheiden sich auch für einen entsprechenden Vertrag. Warum wollen so viele Menschen kein Glasfaser-Internet? Warum sollte man mehr zahlen, wenn Surfen, Gaming und Streamen auch über DSL funktioniert? Und was sind die Folgen, wenn der Glasfaserausbau immer weitergeht, aber keiner dafür zahlen möchte? - Problematische Mini-Kameras: Smart Glasses sind kaum noch von normalen Brillen zu unterscheiden – dabei gibt es einen offensichtlich gravierenden Unterschied: Die smarten Brillen können in der Öffentlichkeit unbemerkt Filmaufnahmen erstellen. Das aktuelle Strafrecht schützt unfreiwillig gefilmte Personen im Alltag aber kaum. Reicht ein kleines Aufnahme-Licht an der Brille wirklich als Schutzmaßnahme? Sollte heimliches Filmen grundsätzlich verboten werden? Oder werden Smart Glasses gerade zum Datenschutz-GAU? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Hollywood entdeckt Nürnberg: Der Film „Nuremberg“ (2026) bringt die historischen Prozesse auf die große Leinwand. Doch wie viel Geschichte steckt wirklich hinter dem Kinostoff zwischen dem Psychiater Douglas Kelly und Hermann Göring – und warum sind die Nürnberger Prozesse bis heute so relevant für das Völkerrecht? In dieser Folge von „Bratwurst mit Chili“ sprechen Michael Husarek und Lukas G. Schlapp mit Prof. Dr. Christoph Safferling, Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, internationales Strafrecht und Völkerrecht an der FAU Erlangen-Nürnberg sowie Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. Im Gespräch geht es um die juristische Bedeutung der Prozesse, ihre Wirkung bis in die Gegenwart – und darum, wie sich Geschichte überhaupt filmisch erzählen lässt. Außerdem blicken wir auf aktuelle Themen: den Angriff auf den Iran, die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag und – abseits von Völkerrecht – den Eurovision Song Contest.
Es ist ein Mordfall zur Zeit der DDR, der Jahrzehnte später im vereinten Deutschland vor Gericht landet und die zentrale juristische Frage aufwirft: Soll nach DDR‑Recht oder nach dem geltenden Strafrecht der BRD geurteilt werden? Am 10. April 1987 findet ein Armeeangehöriger in der DDR die Leiche einer jungen Frau in einem kleinen Waldgebiet bei Plauen. Die Volkspolizei sucht nach verdächtigen Männern, die nach dem Mord in der Nähe des Tatorts und am Grab des Opfers gesehen wurden - kann den Fall jedoch nicht aufklären. Kurz vor der Wende vernichtet die StaSi wichtige Aktenunterlagen – das Verbrechen wird zum Cold Case. Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung beginnt Kriminalhauptkommissar Enrico Petzold bei der Mordkommission und rollt die Ermittlungen zur getöteten 18-jährigen Ines Bausch* wieder auf. Am Ende legt er rund 200 Ordner an, befragt 5.500 Personen und fährt rund 1.200 Mal nach Plauen und in die Umgebung, um den Täter zu fassen. 30 Jahre nach dem Sexualverbrechen zahlt sich die Hartnäckigkeit des Sachbearbeiters schließlich aus. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer ist Kriminalhauptkommissar Enrico Petzold von der Polizeidirektion Zwickau, der 16 Jahre lang in diesem Mordfall ermittelt und dabei nie locker gelassen hat. Außerdem im Interview: Richter Altfrid Luthe und Vorsitzender Richter Torsten Sommer vom Landgericht Zwickau. Sie erklären, wieso der Mord nach DDR-Strafrecht abgeurteilt wurde, obwohl das Land zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr existierte. *Name geändert *** Link zum Zweiteiler „Bad Banker – Die geheime Welt der Geldwäsche“ auf dem ZDF Streamingportal: https://kurz.zdf.de/XYCast/ *** Noch mehr spannende Fälle gibt es jetzt auch im Kanal „ZDF True Crime“ auf YouTube: https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gast: KHK Enrico Petzold, Polizeidirektion Zwickau Interviewpartner: Altfrid Luthe & Torsten Sommer, Richter & Vorsitzender Richter am Landgericht Zwickau Autorin dieser Folge: Natascha Fehn Audioproduktion & Technik: Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Zuhause geboren - der Podcast von und mit Hausgeburtshebamme Margarete Wana
Triggerwarnung: #Geburt und Tod #Gerichtsverhandlung #Strafrecht Andrea, eine liebe Hausgeburtskollegin und sehr engagierte Freundin, die mir während dieser Zeit enorm zur Seite gestanden ist, im Dialog mit mir. Das ist FOLGE 4! In dieser Folge sprechen wir über die Überwachung der kindlichen Herztöne während der Geburt, das Dopton, das CTG und über den Vorwurf, der mir vor Gericht gemacht wurde, warum ich kein CTG während der Geburt geschrieben habe. Diese Folge ist eine von mehreren. In den Shownotes findets du die vorangegangenen Folgen.
Wer übers Netz beleidigt und gedemütigt wird, hat es schwer, sich dagegen zu wehren. Das liegt auch daran, dass digitale Gewalt so vielfältig ist – auch strafrechtlich. Und nicht alles, was Menschen verletzt, bekommt man mit Strafrecht in den Griff. Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die Gefängnisse in Italien platzen aus allen Nähten. Wie sollen Jugendliche unter diesen Bedingungen resozialisiert werden? Eine Reportage von Verena Schälter. Von Verena Schälter.
► Tickets für unsere Tour: https://www.eventim.de/artist/die-deutschenIn diesem eindringlichen Interview schildert Christian seinen Weg vom zufälligen Opfer einer Entführung in Hannover bis hin zum Kampf für Gerechtigkeit vor Gericht. Der ehemalige Fertigungsleiter nimmt die Zuschauer mit in die schrecklichen 36 Stunden seiner Gefangenschaft, in denen er unter Waffengewalt festgehalten und erpresst wurde. Gemeinsam mit den Gastgebern analysiert er das Sicherheitsgefühl in deutschen Großstädten, das Versagen bürokratischer Abläufe bei der Polizei und die ernüchternde Realität unseres Rechtssystems. Diese bewegende Geschichte beleuchtet nicht nur die psychologischen Folgen eines solchen Traumas, sondern deckt auch erschreckende Lücken in der Strafverfolgung auf. Mit einem Blick auf den Täter-Opfer-Ausgleich und die mangelnde Abschreckung durch das aktuelle Strafrecht, regt dieses Video zum Nachdenken über gesellschaftliche Werte und notwendige Reformen an. Es ist ein Plädoyer für mehr Sicherheit, Transparenz und ein Rechtssystem, das Betroffene in den Mittelpunkt stellt, anstatt sie durch bürokratische Hürden zusätzlich zu belasten.► Zu den Anlaufstellen für Gewaltopfer:https://www.bmas.de/DE/Soziales/Soziale-Entschaedigung/Antragstellung/antragstellung.htmlhttps://weisser-ring.de/https://www.hilfe-info.de/Webs/hilfeinfo/DE/HilfeUndBeratung/AnsprechpartnerUndBeratungsstellen/EinrichtungenOpferhilfe/EinrichtungenDerOpferhilfe_node.htmlAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
Geuther, Gudula www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Raillon, Philip www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Bundesjustizministerin Hubig will Femizide konsequenter als Mord bestrafen. Oft werten Gerichte Taten nur als Totschlag, da patriarchale Besitzansprüche bisher nicht zwingend als "niedrige Beweggründe" gelten. Das Gesetz soll das ändern.**********In dieser Folge mit: Moderation: Till Haase, Sebastian Sonntag Gesprächspartnerin: Sabrina Loi, Deutschlandfunk Nova Nachrichten**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Markus Haintz ist Rechtsanwalt und Volljurist, ursprünglich spezialisiert auf Baurecht und Architektenrecht, heute aktiv im Medien- und Äußerungsrecht. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er ab 2020 als juristische Stimme der Querdenken-Bewegung bekannt. Mit seiner Kanzlei führt er nach eigenen Angaben über 1.100 laufende politische Verfahren und vertritt unter anderem Mandanten wie Flavio von Witzleben. Haintz ist dabei nicht nur Anwalt, sondern selbst betroffen: gekündigte Bankkonten, ein nicht verlängerter Lehrauftrag, eine Hausdurchsuchung und nach eigenen Angaben rund 20 bis 30 Strafverfahren gegen ihn in den letzten Jahren.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die zentrale Frage, wie politische Verfolgung in Deutschland heute tatsächlich aussieht. Haintz beschreibt das Land nicht als totalitären Staat, aber auch nicht mehr als funktionierende Demokratie, sondern als Postdemokratie. Oppositionelle würden weniger durch direkte Repression mundtot gemacht als durch wirtschaftlichen Druck: gekündigte Konten, verlorene Aufträge, Strafanzeigen-Wellen und Hausdurchsuchungen, die selbst zur Strafe werden. Es geht um die Doppelmoral der Justiz bei Volksverhetzung und NS-Symbolik, das Geschäftsmodell hinter den Strack-Zimmermann-Anzeigen, die Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und die These, dass im deutschen Strafrecht vor allem der Recht bekommt, der es sich leisten kann. Am Ende steht ein vorsichtig optimistischer Ausblick auf eine kritische Öffentlichkeit, ein lernendes System und die Aufforderung, den Mund weiter aufzumachen.
OLG Celle 19.11.2025 – 4 U 117/25: Abonnieren und weiter empfehlen! Instagram: rechtsprechung_newsJura; Urteil; Rechtsprechung; News; Referendariat;Rechtswissenschaften; Prozess; Recht; Gericht; Gesetz; Klage;Rechtsanwalt; Staatsexamen; Paragraf; Jurist; Examen; StEx;Rechtsreferendariat; Anwalt; Ref; Paragraph; Referendar; Justiz; Bundesverfassungsgericht; Rechtsreferendar; Richter; law; Jurastudent; Jurapodcast; Staatsanwalt; Rechtswissenschaft; Streit; Verurteilung; Polizei; Beamte; Polizist; Klage; Kläger; Beklagte; Klausur; Erstesexamen; Assessorexamen; Erstesstaatsexamen; Repetitor;Repetitorium; Assessor; Zivilrecht; BGB; BGH; Bundesgerichthof; Landgericht; Oberlandesgericht; OLG; LG; Amtsgericht; AG; ZPO; Strafrecht; StGB; Strafgesetzbuch; Strafe; StPO; strafbar; Bewährung; Beschlagnahme; Prozess; Haftung; Rechtsstaat; Demokratie; zivil; Verbraucher; Unternehmer; Widerruf; Unternehmen; Grundrechte;Strafverteidiger; Grundgesetz; Beweis; Beweisverwertungsverbot; Beweisantrag; Verbot; Zeuge; mitgehört; abgehört; Beweisnot; Telefon; Handy;
Der heutige (erste) Gastbeitrag dreht sich um die Frage, ob K.O.-Tropfen ein gefährliches Werkzeug im StGB darstellen. Der Beitrag wird euch präsentiert von Pascale Fett von der Uni Marburg.Hier gehts zum neuesten Aufsatz von Pascale Fett zu diesem Thema: Das gefährliche Werkzeug im Sinne der Strafnormen des StGB am besonderen Beispiel von sog. K.O.-Tropfen. Zugleich eine Besprechung von BGH Beschl. v. 8.10.2024 – 5 StR 382/24, in: Neue Zeitschrift fürStrafrecht (NStZ) 2026, S. 11-16Support the show
Wir sprechen mit Prof.in Dr.in Susanne Beck. Sie ist Professorin für Strafrecht und Dekanin an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Gegenstand des Gesprächs sind die Diskussionen und Vorschläge rund um die Schaffung neuer Straftatbestände aus Anlass der von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen erhobenen Vorwürfe.Links:https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/deepfakes-bmjv-entwurf-digitale-gewalt-ulmen-strafnorm-ehrverletzung-collien-fernandeshttps://verfassungsblog.de/ki-grok-deepfakes-strafrecht/https://verfassungsblog.de/deepfakes-und-die-strafrechtsfalle/https://verfassungsblog.de/pornografische-deepfakes/
Der Fall des deutschen Schauspielers Christian Ulmen, dessen Ex-Frau Collien Fernandes ihm vorwirft, Deepfake-Pornobilder von ihr erstellt und verbreitet haben soll, hat international für Aufsehen gesorgt. Aber wie sieht die Rechtslage in Österreich aus, wenn man Opfer von Deepfakes wird? Opferanwältin Patricia Hofmann erklärt im Gespräch mit Georg Renner, welche Straftatbestände heute schon greifen – von Cybermobbing über Nötigung bis zum neuen Cyberflashing-Paragrafen –, wo das Strafrecht aber noch empfindliche Lücken hat. Denn wer im stillen Kämmerlein sexualisierte Deepfakes herstellt, ohne sie zu verbreiten, ist derzeit nicht strafbar. Hofmann plädiert für einen eigenen Auffangtatbestand, der schon die Herstellung unter Strafe stellt. Außerdem: Was man als Betroffene konkret tun sollte – von der Beweissicherung über Opferschutzeinrichtungen bis zur Anzeige –, warum die Täterausforschung im Netz so schwierig ist und was sich politisch ändern müsste. Patricia Hofmanns Blog im "Standard": https://www.derstandard.at/recht/blog-mit-recht-gegen-gewalt Online-Beweissicherung: https://www.netzbeweis.com/ Gewaltschutzzentrum Österreich: https://www.gewaltschutzzentrum.at/ Die Möwe-Kinderschutzzentren: https://die-moewe.at/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Themen dieser Folge1. BayObLG, Beschl. v. 09.02.2026 – 203 StRR 30/26 | Schwere Brandstiftung: Arrestzelle als Wohnung Eine Arrestzelle in einer JVA ist eine „zum Wohnen bestimmte Räumlichkeit" i.S.d. § 306a Abs. 1 Nr. 1 StGB. 2. OVG Lüneburg, Beschl. v. 25.03.2026 – 8 LA 8/26 | Befangenheit: Geschiedener Ehemann als Vorinstanz-Einzelrichter Kein gesetzlicher Ausschlussgrund nach § 54 Abs. 1 VwGO i.V.m. § 41 Nr. 2 ZPO, da der Ex-Ehemann nicht selbst Partei ist. Keine Besorgnis der Befangenheit, wenn beide Beteiligten trotz Kenntnis der Umstände kein Ablehnungsgesuch stellen. 3. AG Hamburg-St. Georg, Urt. v. 25.03.2026 – 951 Cs 7/25 | Trunkenheitsfahrt auf E-Scooter: Keine Regelvermutung nach § 69 Abs. 2 Nr. 2 StGB Die Regelvermutung der charakterlichen Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen gilt bei E-Roller-Fahrten nicht.4. BayObLG, Beschl. v. 13.02.2026 – 204 StRR 102/26 | Trunkenheit im Verkehr: Parkhaus bleibt öffentliche Verkehrsfläche Ein Parkhaus verliert seine Eigenschaft als öffentlicher Verkehrsraum nicht durch die kurzzeitige Sperrung der Ausfahrt für einen einzelnen Nutzer. 5. AG Marl, Urt. v. 20.11.2025 – 18 Ds-29 Js 279/25-235/25 | Vermummungsverbot: Schal und Mütze bei Gegendemonstration Freispruch. Schal und Mütze bei knapp über null Grad erfüllen weder die objektiven noch die subjektiven Voraussetzungen des § 27 Abs. 7 i.V.m. § 17 Abs. 1 Nr. 1 VersG NRW. 6. OLG Dresden, Beschl. v. 02.12.2025 – 1 ORs 27 SRs 636/25 | § 315c StGB: Parkrempler und Kausalität zwischen Fahruntüchtigkeit und konkreter Gefahr Bei alltäglichen Unfallgeschehen (hier: Parkrempler) sind erhöhte Feststellungsanforderungen zur Kausalität zwischen Fahruntüchtigkeit und konkreter Gefährdung zu stellen. Support the show
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Montag von guten Gesprächen mit dem Iran sprach, stiegen die Börsenkurse und der Ölpreis sank. Zufall? Laut der «Financial Times» wurden kurz vor Trumps Ankündigung auffällig grosse Wetten am Ölmarkt platziert, was auf Insiderhandel deuten könnte. Weitere Themen: Der Energiekonzern Axpo hat sich mit der Frage beschäftig, ob in der Schweiz neue Kernkraftwerke gebaut werden sollen. In einer umfangreichen Studie zeigt der Konzern auf, was dafür und was dagegen spricht. Das Fazit: realistischer wäre eine Energiepolitik mit mehr Strom aus erneuerbaren Quellen. Im Kanton Genf wählen die Stimmberechtigten am Sonntag den Generalstaatsanwalt. Zur Wahl stehen Amtsinhaber Olivier Jornot von der FDP, sowie sein Herausforderer, der Linke Pierre Bayenet. Beide haben ihre ganz eigene Vorstellung, wie das Strafrecht umgesetzt werden soll.
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Een zaak die na meer dan 30 jaar eindelijk is opgelost en een verdachte die na al die tijd voor de rechter moet verschijnen. De Nijmeegse verkrachtingszaak uit 1994 is een voorbeeld van wat we een cold case noemen: oude, vaak vastgelopen onderzoeken die soms ineens weer in beweging komen door nieuwe technieken of inzichten. Maar hoe werkt dat precies? Waarom worden sommige zaken pas na tientallen jaren opgelost? En wat doet dat met slachtoffers en nabestaanden? Jan praat erover met rechtspsycholoog en universitair hoofddocent Strafrecht aan de Universiteit van Maastricht Robert Horselenberg!
Am 11. September 1993 entdeckt ein Passant auf einem Waldweg in der tschechischen Region Franzensbad, wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, die Leiche einer jungen Frau. Sie wurde erdrosselt. Fast zeitgleich untersucht die Polizei im thüringischen Gera mehrere aufgebrochene Autos, unter anderem einen roten Wartburg. Der Fahrer des Wagens findet darin kurze Zeit später den Ausweis einer jungen Tschechin. Noch ahnt niemand, dass hinter dem routinemäßigen Polizeieinsatz von Sachbeschädigung ein viel größeres Verbrechen steckt. Erst als Monate später klar wird, dass die Taten miteinander in Zusammenhang stehen, beginnen für die Kripo jahrelange, grenzübergreifende Ermittlungen. Die Zusammenarbeit beider Länder verläuft nach der Auflösung des Ostblocks lange schleppend. Dann, im Jahr 2004 – elf Jahre nach dem Mord – ändert sich mit dem Eintritt Tschechiens in die EU die Gesetzeslage und vereinfacht den Austausch zwischen den Behörden. Nun wird jedes kleine Detail in den Akten noch einmal überprüft. Zu Gast im Aufnahmestudio bei Rudi Cerne und Conny Neumeyer ist Kriminalhauptkommissar a. D. Wolfgang Albert, der zunächst als Sachbearbeiter und später als Kommissariatsleiter in Gera für den Fall zuständig war. Er berichtet von einem Täter, der seinen Willen um jeden Preis durchsetzen wollte. Außerdem im Interview: Prof. Dr. Arndt Sinn. Der Strafrechtswissenschaftler der Universität Osnabrück erklärt, warum grenzüberschreitende Ermittlungen damals so herausfordernd waren. Noch mehr spannende Fälle gibt es jetzt auch im Kanal „ZDF Tue Crime“ auf YouTube: https://www.youtube.com/@ZDFTrueCrime *** Moderation: Rudi Cerne, Conny Neumeyer Gast: KHK a. D. Wolfgang Albert, Kriminalpolizeiinspektion Gera Experte: Prof. Dr. Arndt Sinn, Professor für u. a. europäisches Strafrecht, Universität Osnabrück Autor dieser Folge: Jan Vogelgesang Audioproduktion & Technik: Louis Schäffer, Christina Maier Leitung Postproduktion: Stephan Gossen Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Katharina Jakob, Zoë Jungblut Redaktion ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
"Der Tag in 2 Minuten – vom 13.2.