Wie einfach komme ich an ein Balkonkraftwerk? Was steht wirklich im Heizungsgesetz? Wo ist der Haken bei der Shopping-App Temu? Wann lohnt sich wieder die Anlage von Tagesgeld oder Festgeld? Im Podcast "Zehn Minuten Wirtschaft" liefern wir euch täglich die wichtigsten Wirtschaftsthemen in 10 Minuten – recherchiert von den Fachjournalistinnen und Fachjournalisten der NDR Info Wirtschaftsredaktion. Jeden Werktag ab 16 Uhr in der ARD Audiothek.

Wer KI-Modelle bauen will, braucht leistungsstarke Chips und riesige Rechenzentren. Davon profitieren viele Firmen. Doch Entwickler wie Google, Anthropic, Google oder OpenAI haben selbst noch keinen stabilen Weg gefunden, um ihre Modelle zu Geld zu machen. Zwar versuchen sie es mittlerweile verstärkt über Nutzungsgebühren - aber je höher diese Kosten sind, desto mehr Kunden überlegen, wie sehr ihnen die Modelle wirklich nutzen – eine Zwickmühle. Wie und ob sich KI zu Geld machen lässt, klären Markus Plettendorff und Alex Drost in 10 Minuten Wirtschaft.Links: Berauscht von KI - eine neue Blase an den Märkten? https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/ki-blase-100.html Was KI kostet und wer das alles bezahlt https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/kuenstliche-intelligenz-kosten-100.html Neue chinesische KI fordert US-Konkurrenz heraus https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/ki-konkurrenz-china-usa-100.html

Dies ist Teil 3 unserer großen VW-Recherche, in der sich alles um China - den wichtigsten Einzelmarkt für Volkswagen - dreht: Die Zukunft des Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, wie es dort weitergeht. Volkswagen will sich in China neu erfinden, will günstiger und viel schneller produzieren und sehr viele neue Modelle auf den Markt bringen – in China für China. Was wird das bringen und wie kommen die neuen Autos an? Host Ines Burckhardt spricht mit ARD-Korrespondent Benjamin Eyssel in Peking. Schreibt uns gerne an wirtschaft@ndr.de! Der Film zur Recherche ist in der ARD-Sendung Plusminus zu sehen - zu finden in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/plusminus/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cw

Dies ist Teil 2 unserer großen VW-Recherche. Wenn ihr es noch nicht gehört habt: Teil 1 beschäftigt sich ausführlich mit den neuen Hoffnungsträgern von Volkswagen. In dieser Folge nehmen Markus Plettendorff und Host Ines Burckhardt unter die Lupe, wie Volkswagen das Schiff noch umsteuern will, welche Rolle das Land Niedersachsen dabei spielt – und welche Veränderungen überhaupt realistisch ist. Schreibt uns gerne an wirtschaft@ndr.de! Der Film zur Recherche ist in der ARD-Sendung Plusminus zu sehen - zu finden in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/plusminus/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cw

Wir sind zurück aus der Sommerpause! Und das gleich mit einem der wichtigsten Themen für Deutschland überhaupt: Die Krise bei Volkswagen. Standorte stehen auf der Kippe, zehntausende Stellen werden abgebaut. Und doch spricht man vor allem bei der Kernmarke VW von einer möglichen Trendwende. ID.Neo, ID.Cross und vor allem ID.Polo: Die neuen E-Auto-Modelle sind die Hoffnungsträger. Experten und Kund*innen loben: Reichweite und Preise stimmen endlich. Die NDR Info Wirtschaftsredaktion und unsere Korrespondenten im Ausland haben recherchiert, haben mit VW-Vorständen gesprochen, mit Experten, Influencern und Kundinnen und Kunden, auch in den wichtigen Märkten USA und China. Zwischen Euphorie und Krise – schafft Volkswagen die Wende? Darüber sprechen wir in den kommenden drei Folgen "10 Minuten Wirtschaft" - diese Folge startet mit einer Analyse der "Hoffnungsträger", im Studio ist Nicolas Lieven aus der NDR Info Wirtschaftsredaktion. Schreibt uns gerne an wirtschaft@ndr.de! Der Film zur Recherche wird in der ARD-Sendung Plusminus zu sehen sein - am 29.7. um 21:45 Uhr im Ersten oder nach Veröffentlichung in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/plusminus/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cw

"Heiratet, das spart Steuern!“ - ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Doch die Realität ist komplizierter: Das Ehegattensplitting belohnt vor allem Paare, bei denen einer viel verdient - und der andere wenig oder gar nicht arbeitet. Die Folge? Für viele lohnt sich mehr Arbeit finanziell kaum. Besonders Frauen bleiben so oft in Teilzeit hängen. Jetzt steht das Modell politisch unter Druck. Abschaffen oder behalten? Wir rechnen nach, erklären die Kritik - und zeigen, was sich für euch ändern könnte.Link zur Bertelsmann-Studie:https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus

Tupper war gestern – heute heißt das Versprechen „Frische“ und kostet schnell mehrere hundert Euro. Das österreichische Unternehmen Ringana verkauft „Frischekosmetik“, Beauty-Drinks und Nahrungsergänzung – über ein Multi-Level-Marketing-System mit rund 30.000 Vertriebspartner:innen. Doch wie fair ist dieses Geschäftsmodell wirklich? Wer verdient – und wer bleibt auf den Kosten sitzen? Unsere Kollegin Susan Penack war undercover bei einem „Fresh Date“, hat Produkte für 180 Euro im Monat getestet – und mit Expertinnen, Aussteigerinnen und Betroffenen gesprochen. Alles, was ihr zu Ringana wissen müsst, erfahrt ihr in dieser Folge 10 Minuten Wirtschaft.Susans fyi-Reportage: Das System Ringana: Undercover beim „Fresh Date“https://www.youtube.com/watch?v=II1BPkdAr8o

Es gibt immer mehr Superreiche in der Welt. Das sagt die Boston Consulting Group in ihrem aktuellen Wealth Report. Markus Plettendorff und Melanie Böff klären, warum die Zahl der Superreichen steigt und was diese Entwicklung für die Debatte über Reichtum und Steuern bedeutet. Zehn Minuten Wirtschaft: Wie gerecht ist Deutschlands Wohlstand verteilt? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e08adc04e4f5ab0e/

Einmal zahlen, überall trainieren: von der Muckibude über das Yoga-Studio bis zum Schwimmbad - das geht mit sogenannten Fitness-Aggregatoren. Die haben mittlerweile Millionen Mitglieder, auch weil viele Firmen das ihren Mitarbeitern spendieren. Urban Sports Club, Wellpass, Hansefit und Wellhub verändern damit den Fitnessmarkt. Für die teilnehmenden Studios hat das aber auch Schattenseiten! Warum das so ist, erklärt Astrid Kühn im Gespräch mit Arne Schulz in gut zehn Minuten Wirtschaft.Noch mehr "Wellbeing" - wir erklären das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e30065a0a1785eeb/Dazu passend - Hintergründe zum Nutriscore: Kann ich dem Label wirklich trauen? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:766180f57f3c9a11/Sportvereine, gemeinschaftlich finanziert - wie Fans ihrem Verein das Stadion bezahlen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f3414506d5751cc3/

Wer eine Wohnung sucht, hat es schwer. Host Niels Walker bespricht mit Isabel Lerch aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion, wie die Lage ist, was Experten raten und was die Politik (nicht) tut.

Wer für schnelles mobiles Internet bezahlt, will es auch bekommen. Eine neue App soll zeigen, ob das Handynetz wirklich hält, was der Vertrag verspricht. Und wenn nicht, kann es Geld zurück geben. Markus Plettendorff und Melanie Böff klären Details und Fallstricke.

Gleicher Preis, gleiche Packung - aber plötzlich ist weniger drin: Shrinkflation ärgert Kunden und Verbraucherschützer. Ein Gerichtsurteil gegen den Milka-Hersteller Mondelez könnte nun Folgen für andere Hersteller haben. Welche das sind und wie sich Verbraucher vor Shrinkflation schützen können, klären Astrid Kühn und Melanie Böff. Podcast-Tipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://1.ard.de/wie-wir-ticken

Taylor Swift hatte 1.000 Gäste bei ihrer Hochzeit mit Travis Kelce dabei. Billig war das bestimmt nicht. Wir Deutschen heiraten im Schnitt etwas kleiner (und günstiger). Welche Trends es gibt, was die kosten und wo man sparen kann, verrät Wiebke Neelsen aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion im Gespräch mit Host Niels Walker in dieser XL-Folge über's Heiraten. Mit dabei: was ist ein Ehevertrag und was hat es mit der Zugewinngemeinschaft auf sich?Danach gehen wir in die Sommerpause. Kommende Woche gibt es keine neuen Folgen von uns, danach melden wir uns mit einer Auswahl der besten (und noch aktuellen) Folgen der letzten Monate zurück. Habt einen schönen Sommer! Euer Team von 10 Minuten Wirtschaft. :)

Volkswagen ist zwar noch die Nr.1 bei uns in Deutschland, aber auch das hilft nicht mehr viel: weltweit verliert VW Marktanteile, die Fabriken sind längst nicht mehr ausgelastet. Der Konzern verdient immer weniger Geld! So kann es nicht weitergehen sagt der VW-Chef und will kürzen, sparen und Werke schließen. Doch dazu muss er den Aufsichtsrat überzeugen, erklärt Nicolas Lieven aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion Host Niels Walker. Und das wird nicht leicht...Liveblog:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/live-blog-jobabbau-und-werksschliessungen-bei-vw-wann-und-wo-gibt-es-proteste,vw-1180.html

Mit die besten U-Boote der Welt kommen aus Deutschland! Nun hat die TKMS-Werft aus Kiel einen großen Auftrag aus Kanada an Land gezogen: Es geht um 12 High-Tech-U-Boote, Milliarden Euro, viele Tausend neue Arbeitsplätze und außerdem auch um ein besseres "Wir-Gefühl" zwischen Europa und Kanada. Host Niels Walker spricht darüber im Podcast mit Markus Plettendorf aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion.

Der Sommer ist da - und der Urlaub steht für viele vor der Tür. Auch wenn der Iran-Krieg das Ostergeschäft verhagelt hat und die Reisekosten gestiegen sind: Laut aktuellem Urlaubsplanungsindex planen rund zwei Drittel der Deutschen mindestens eine Sommerreise. Astrid Kühn und Isabel Lerch schauen auf die Buchungslage – und geben Tipps für Kurzentschlossene. Denn wer flexibel ist, hat noch Chancen: Türkei und Ägypten haben noch Kapazitäten, Kreta und Bulgarien auch. Schwieriger wird es in Spanien – und an der deutschen Nordseeküste sind Sylt und St. Peter-Ording schon zu über 80 Prozent ausgelastet. Alles was ihr wissen müsst zum Sommerurlaub gibt es heute in 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert. Feedback wie immer an wirtschaft@ndr.de

Ladendiebstahl boomt – zum vierten Mal in Folge steigen die Zahlen. 4,3 Milliarden Euro Schaden im Einzelhandel, 29 Prozent mehr als noch 2020. Astrid Kühn und Markus Plettendorff schauen nach, wer klaut, was geklaut wird – und was der Handel dagegen tut. Denn die Täter sind nicht nur Gelegenheitsdiebe: Ein Drittel des Schadens geht auf organisierte Banden zurück, die regelrechte Bestelllisten abarbeiten. Und auch das eigene Personal ist für fast eine Milliarde Euro Schaden verantwortlich. Dazu kommt: 98 Prozent aller Diebstähle bleiben unentdeckt.

Die italienische Unicredit will die Commerzbank kaufen – und heute Nacht um 23:59 Uhr läuft die Annahmefrist für die Aktionäre ab. Astrid Kühn und Jörg Seisselberg erzählen, wie es dazu kam, warum das ein echter Wirtschaftskrimi ist – und was auf dem Spiel steht. Denn: elf Millionen Menschen haben ein Konto bei der Commerzbank. Und die Bank gilt als wichtige Stütze für den deutschen Mittelstand – mit einem globalen Netz, das exportorientierten Unternehmen hilft. Genau dieses Netz könnte nach einer Übernahme aus Mailand zur Disposition stehen. Dazu: 7.000 Stellen, die laut Medienberichten gestrichen werden sollen. Ihr erfahrt: wie ein schillernder Unicredit-Chef die Commerzbank heimlich ins Visier genommen hat, wer da gepennt hat - und wie Bundesregierung und Commerzbank selbst auf den Deal blicken.Kurz gehört, schnell kapiert - wie immer bei 10 Minuten Wirtschaft.

Steuern, Arbeitsmarkt, Krankschreibung – die Koalitionsspitzen haben sich auf ein Reformpaket geeinigt. Astrid Kühn und Claudia Plaß ordnen ein, was drin steht und was es bedeuten könnte. Familien mit mittleren Einkommen sollen bis zu 600 Euro im Jahr sparen, der Grundfreibetrag steigt, Kindergeld soll automatisch ausgezahlt werden. Wer über 250.000 Euro verdient, zahlt künftig zwei Prozentpunkte mehr Steuern. Und wer krank ist, muss ab dem ersten Tag persönlich zum Arzt – die elektronische Krankschreibung fällt weg. In dieser Folge bekommt ihr: Eine erste Einordnung der Steuerreform für kleine und mittlere Einkommen, dDen Unterschied zwischen Spitzensteuer und Reichensteuer in einfach erklärt . Und, was sich bei Krankschreibung und Befristung im Arbeitsrecht ändert sowie erste Reaktionen aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Ökonomen auf das Paket haben wir auch für euch!Mails an wirtschaft@ndr.deMehr zur Einigung: https://www.tagesschau.de/eilmeldung/koalitionsausschuss-ergebnisse-reformpaket-100.html?utm_source=chatgpt.com

Seit heute, 1. Juli 2026, ist der Tankrabatt abgelaufen – und die Spritpreise ziehen prompt wieder an. Astrid Kühn und Nicolas Lieven schauen genau hin: Was passiert gerade an den Tankstellen, wer hat vom Rabatt wirklich profitiert – und wie lange bleibt Sprit jetzt teuer? Denn die Lage ist komplizierter als sie aussieht: Die Straße von Hormus ist noch immer nicht frei, Öllager sind leer, und die Zerstörungen an Förderanlagen im Golf noch nicht vollständig bekannt. Dazu kommt alter Streit: Ifo-Institut und Kartellamt bezweifeln, dass der Rabatt wirklich vollständig an die Kunden weitergegeben wurde – die Mineralölbranche sieht das naturgemäß anders. Und Nicolas? Der hat noch ein paar interessante Takes für euch! 10 Minuten Wirtschaft, kurz gehört, schnell kapiert.Lob, Kritik, Anmerkungen an wirtschaft@ndr.de

Der Tankrabatt läuft aus, die Urlaubssaison beginnt – gleichzeitig haben sich Lebensmittel in den vergangenen Jahren drastisch verteuert. Aber wie bleibt das Leben bezahlbar? Die Politik diskutiert Reformen und Entlastungsmaßnahmen. Aber das Geld ist knapp, auch angesichts derandauernden Wirtschaftskrise. Über mögliche Lösungen sprechen Jörg Seisselberg und Host Alex Drost in 10 Minuten Wirtschaft.Links:NDR Info live vor Ort: Wie bleibt unser Leben bezahlbar? https://www.ndr.de/nachrichten/info/ndr-info-live-vor-ort-in-waren-wie-bleibt-unser-leben-bezahlbar,infovorort-104.htmlInflation bei drei Prozent - das neue Normal? https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-krieg-iran-deuschland-europa-100.htmlRegierung halbiert Wachstumsprognose auf 0,5 Prozent https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/wachstumsprognose-bundesregierung-102.html

CCS steht für Carbon Capture and Storage: Kohlenstoff auffangen und speichern. Im Winter hat die Bundesregierung den Weg für diese Technik geebnet, die den Klimawandel eindämmen soll. Jetzt bringen sich erste Unternehmen in Norddeutschland in Stellung! Aber was bringt die Technik, die wiederum viel Energie benötigt? Und welche Risiken gibt es? Das klären Arne Schulz und Alex Drost in 10 Minuten Wirtschaft. Links: CO2-Speicherung in der Nordsee https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/co2-speicherung-in-der-nordsee-bundestag-macht-weg-frei,kohlenstoffdioxid-100.html CO2 im Meer verpressen: eine gute Idee? https://www.ndr.de/podcast/co2-im-meer-verpressen-eine-gute-idee,audio-337794.html Weg für Export und Speicherung von CO2 ist frei https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/co-zwei-speicherung-bundestag-100.html Wie das CCS-Verfahren funktioniert https://www.tagesschau.de/video/video-1550518.html Heidelberger Unternehmen setzt CCS-Verfahren in Norwegen um https://www.tagesschau.de/video/video-1522796.html

Hitzewellen sind längst kein reines Wetterthema mehr – sie sind ein handfestes Wirtschaftsproblem. Astrid Kühn und Markus Plettendorff rechnen nach: Was kostet uns die Hitze wirklich – heute, und auf lange Sicht? Die Zahlen sind ernüchternd: Laut einer Untersuchung des Kreditversicherers Allianz Trade drohen Deutschland bis 2030 mehr als 112 Milliarden Euro Schaden durch wiederkehrende Hitzewellen. Krankschreibungen steigen, Maschinen fallen aus, Energiekosten explodieren – und Ökonomen warnen, dass die Wirtschaftsleistung bis 2030 um bis zu drei Prozent niedriger ausfallen könnte als ohne Hitze. Echtes Problem oder nur n bisschen Wetter? Wir ordnen das für euch ein, in 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert! Mails an wirtschaft@ndr.de

Hitzewelle in Deutschland – und trotzdem kein Recht auf Hitzefrei. Weder im Büro, noch auf dem Bau, noch im Homeoffice. So steht es im deutschen Arbeitsrecht. Astrid Kühn und Nicolas Lieven erklären, was das alles konkret bedeutet – für Büroangestellte, Bauarbeiter und alle, die im Homeoffice schwitzen. Und: Was passiert, wenn die Schule wegen Hitze früher schließt und die Kita um Abholung bittet? Darf man dann einfach die Arbeit stehen lassen – und bekommt man trotzdem Lohn?

Brutto wie netto – das ist der Charme des Minijobs. Bis zu 603 Euro im Monat, keine Steuern, keine Sozialabgaben. Für Studierende, Rentner und viele Frauen ist das Modell seit Jahren attraktiv. Knapp sieben Millionen Menschen nutzen es. Aber die Rentenkommission will den Minijob in seiner jetzigen Form abschaffen – für alle außer Schülerinnen und Schüler. Das Argument: Wer nie Beiträge einzahlt, bekommt später auch keine Rente. Und wer im Minijob bleibt, obwohl die Kinder längst groß sind, tappt womöglich in die Altersarmutsfalle – besonders Frauen. Wir sprechen über mögliche Konsequenzen der Reform, was das für Minijobber, aber auch für Arbeitgeber bedeuten würde - und wie wahrscheinlich es ist, dass es dazu kommt. 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert. Mails wie immer gern an wirtschaft@ndr.de

Die Rentenkommission hat heute ihr Reformpaket vorgelegt: 33 Punkte, darunter eine schrittweise Anhebung des Rentenalters, das Ende der Rente mit 63 – und eine neue kapitalgedeckte Komponente, die sogenannte Schweden-Rente. Die Idee: Zwei Prozent der Rentenbeiträge fließen künftig in den Kapitalmarkt – in den deutschen Staatsfonds KENFO, der mit über 9.000 Einzelwerten in mehr als 90 Ländern breit aufgestellt ist. Und der übrigens ursprünglich für etwas ganz anderes gegründet wurde: die Entsorgung von Atommüll. Was das Modell für Jung und Alt bedeutet, warum Schweden damit seit Jahrzehnten gute Erfahrungen macht – und was passiert, wenn die Börse crasht – das erklären Astrid Kühn und Alex Drost in Teil 1 unserer kleinen Reihe: Rentenreform – was nun?10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert. Ihr erreicht uns per Mail: wirtschaft@ndr.de

Die großen KI-Firmen haben ihre Haken ausgeworfen – und jetzt holen sie die Angelschnur ein. ChatGPT, GitHub Copilot, Gemini und Co. stellen gerade ihre Abrechnungsmodelle um: Statt Pauschale zahlen Nutzer künftig pro Token – also pro verarbeiteter Spracheinheit. Für Unternehmen, die KI intensiv nutzen, kann das die Kosten explodieren lassen. Bei einem großen IT-Dienstleister hat sich der Tokenverbrauch laut Handelsblatt verhundertfacht – mit sechsstelligen Kosten. Astrid Kühn und Isabel Lerch erklären, was hinter dem Strategiewechsel der Tech-Konzerne steckt, warum manche Firmen schon wieder über Nachwuchskräfte nachdenken – und ob lokale KI eine echte Alternative sein kann. Und: Was passiert, wenn Donald Trump einfach den Stecker zieht? Anregungen, Fragen, Lob und Kritik wie immer gern an wirtschaft@ndr.de 10MW zu lokaler KI: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:54f85ec1126ad088/

Die USA und Iran haben eine Absichtserklärung unterzeichnet: für Frieden, für eine Öffnung der Straße von Hormus. Erstmal klingt das nach Entspannung. Aber hält der Rahmen auch in der Realität? Die Gespräche über zentrale Knackpunkte wurden verschoben, viele Bedingungen sind offen – und die Zeit läuft: In 60 Tagen soll ein finales Friedensabkommen stehen. Was bedeutet der aktuelle Stand für die Weltwirtschaft und die gestörten Lieferketten? Das klären Nicolas Lieven und Melanie Böff.

Ein Abo, ein Handyvertrag, eine Bestellung im Onlineshop: Online ist vieles mit wenigen Klicks abgeschlossen. Doch wer danach widerrufen will, muss oft erst kompliziert suchen nach Formularen und Mailadressen. Ab morgen soll das einfacher werden: Unternehmen in der EU müssen einen gut sichtbaren Widerrufsbutton anbieten. Jörg Seisselberg und Melanie Böff klären, für welche Verträge das gilt und was sich dadurch wirklich ändert. Streaming-Tipp: Doku: Epstein Files - Jagd nach Models in Europa - in der ARD Mediathek https://1.ard.de/Epsteins_Jagd?cp=pod

Während alle auf Iran und die Straße von Hormus schauen, ist ein anderer Trump-Deal fast nebenbei auf den Weg gebracht worden: das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. Bringt das wirklich Handelsfrieden und was steht da eigentlich nochmal genau drin? Das klären Astrid Kühn und Melanie Böff.

Die USA und Iran haben sich geeinigt. Könnte die Straße von Hormus also bald wieder offen sein? Die Details des Abkommens sind jedenfalls noch unklar. Aber die Ölpreise fallen und an den Börsen steigen die Kurse. Ist die Krise wirklich vorbei? Claudia Plaß und Melanie Böff klären, was der USA-Iran-Deal für die Schifffahrt und die Wirtschaft bedeutet und warum Experten vor zu viel Euphorie warnen.

Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem sollen Asylanträge schneller geprüft und irreguläre Migration eingedämmt werden. Diese Regeln könnten sich aber auch auf die gewünschte Einwanderung auswirken. Deutschland braucht Einwanderung angesichts der Fachkräftelücke. Bremst der neue europäische Migrationspakt also auch die Zuwanderung, die wir hierzulande wirtschaftlich dringend brauchen? Darüber sprechen Markus Plettendorff und Melanie Böff.

SpaceX ist an der Börse – mit einer Bewertung von 1,8 Billionen Dollar und einem Versprechen, das fast schon surreal wirkt: 28,5 Billionen Dollar Marktpotenzial, mehr als die gesamte Wirtschaftsleistung der USA. Astrid Kühn und Nicolas Lieven ordnen ein, was an diesem "eigenen Kosmos" aus Raketen, Satelliten, KI und Mars-Plänen wirklich dran ist – und was Zukunftsmusik bleibt.

Die Fußball-WM 2026 soll ein Mega-Event werden – wirtschaftlich, sportlich, emotional. Doch die Zahlen zu den erwarteten Milliarden-Umsätzen, mit denen Trump und Fifa-Boss Infantino um sich werfen, sind mit Vorsicht zu genießen. Astrid Kühn und Nicolas Lieven schauen nüchtern hin: Was ist dran am versprochenen Wirtschaftsboom – und was braucht es, damit die WM auch für Deutschland zum echten Konjunkturimpuls wird? Denn klar ist: Die Stimmung ist verhalten. Nur jeder vierte Deutsche freut sich laut einer aktuellen Forsa-Umfrage auf das Turnier, kaum jemand hat Fanartikel gekauft, und 90 Prozent wollen das Spiel lieber zuhause schauen als in der Kneipe. Für Gastronomie und Brauereien kein gutes Zeichen. Warum es was bringen würde, wenn die deutsche Mannschaft weit kommt, was ein komplettes Panini-Sammelalbum kostet und was Nicolas fürs Spiel gegen Curacao tippt - das erfahrt ihr in dieser Folge 10 Minuten Wirtschaft: kurz gehört, schnell kapiert.

Der Diesel ist teuer – und das trifft niemanden härter als Speditionen, für die Kraftstoff bis zu einem Drittel der Betriebskosten ausmacht. Doch wie realistisch ist die Alternative? Astrid Kühn und Arne Schulz schauen sich an, ob Elektro-LKW im echten Logistik-Alltag funktionieren – und was den Umstieg noch bremst. Im Mittelpunkt: die Spedition Nanno Janssen aus Leer in Ostfriesland. 60 von 80 Lastern fahren dort bereits elektrisch. Fahrer berichten von leisen Kabinen und spürbarer Power – und davon, dass Laden unterwegs längst kein Problem mehr ist. Ihr erfahrt, für wen sich der Umstieg wirklich lohnt und warum - und auch, wo noch Hürden lauern. ARD Klima Update: Teurer Diesel: Mit Elektro-LKW aus der Energiekrise? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:feb39c66f7b7b38c/

Raketen, Satelliten, KI und jetzt die Börse: SpaceX von Elon Musk startet am Freitag den wohl spektakulärsten Börsengang aller Zeiten. Das Unternehmen wird mit 1,8 Billionen US-Dollar bewertet – das ist das 94-Fache des Jahresumsatzes. Der Hype ist enorm, die Risiken auch. Astrid Kühn und Isabel Lerch aus der NDR Info Wirtschaftsredaktion erklären, was SpaceX wirklich macht, womit das Unternehmen Geld verdient – und warum es ausgerechnet jetzt an die Börse geht. Was noch hinter den ganzen Plänen von Elon Musk steckt - von StarLink bis hin zur Mars-Besiedlung - und wie abhängig der ganze Hype von seiner Person ist, darüber sprechen sie auch. 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert! Habt ihr Anregungen oder Fragen für unsere nächste Folge zu SpaceX am kommenden Freitag? Sollen wir etwas beleuchten oder recherchieren? Dann schreibt uns schnell, an wirtschaft@ndr.de

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA soll die größte aller Zeiten werden – mehr Teams, mehr Spiele, mehr Geld. Aber für wen lohnt sich das eigentlich? Astrid Kühn und Markus Plettendorff nehmen die Ticketpreise unter die Lupe: Ein Eröffnungsspiel-Ticket für bis zu 14.000 Dollar, Endspielkarten auf dem Weiterverkaufsmarkt für 1,7 Millionen Dollar – und das alles mit Wissen und Beteiligung der Fifa, die am Weiterverkauf 15 Prozent mitverdient. Was steckt hinter dem sogenannten Dynamic Ticketing? Warum ermittelt in mehreren US-Bundesstaaten die Staatsanwaltschaft gegen den Weltverband? Und stimmt es wirklich, dass die WM schon seit Monaten ausverkauft ist – oder bleiben die Ränge leer?Podcast-Tipp: WDR 5 Das philosophische Radio https://1.ard.de/philosophisches-radio

Rente, Krankenversicherung, Pflege – alle Sozialkassen haben große Finanzlöcher. Und alle haben dasselbe Grundproblem: Zu wenige Junge zahlen für zu viele Alte. Die geburtenstarken Jahrgänge scheiden jetzt erst aus dem Berufsleben aus – der Peak kommt also noch. Gesundheitsministerin Warken hat mit Eckpunkten zur Pflegereform nun einen ersten Aufschlag gemacht: Mini-Jobber sollen erstmals Beiträge zahlen, Kinderlose mehr, Gutverdiener stärker. Gleichzeitig sollen Leistungen gekürzt und Zuschüsse später ausgezahlt werden. Fast vier Milliarden Euro sollen so zusätzlich in die Kasse kommen. Aber löst das wirklich etwas – oder werden die Probleme nur weitergeschoben? Astrid Kühn und Markus Plettendorff stellen die unbequemen Fragen: Warum geht die Politik das nicht endlich grundsätzlich an? Wann steigen die Sozialbeiträge auf 50 Prozent? Und stimmt es, dass die Zeit das Problem irgendwann von selbst löst?

Kurz nach Kriegsbeginn gab es einen Shitstorm gegen Ritter Sport, weil der Schokoladenhersteller weiter nach Russland lieferte. Heute reisen deutsche Unternehmer wieder zum Wirtschaftsforum nach Sankt Petersburg – und diesmal bleibt es weitgehend ruhig. Warum? In dieser Folge schauen Astrid Kühn und Nicolas Lieven genau hin: Fast 90 Prozent aller deutschen Unternehmen haben Russland nie verlassen – darunter viele Mittelständler. Konzerne wie Globus Holding und Milchproduzent Stefan Dürr sind sogar offen präsent. Die deutsch-russische Handelskammer hat die Rückkehr aktiv organisiert und argumentiert: 100 Milliarden Euro an deutschen Investitionen stehen auf dem Spiel. Gleichzeitig warnt Russlandexperte Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik: Die Teilnahme unterläuft das Ziel, Russland zu isolieren. Wie viel ist Pragmatismus, wie viel ist Positionierung für die Welt nach dem Krieg – und was war nochmal mit Moral? Antworten kriegt ihr in dieser Folge 10 Minuten Wirtschaft - kurz gehört, schnell kapiert.

DMK und Arla haben sich zusammengetan und einen europäischen Molkerei-Champion geschaffen. Ihre verarbeitete Milch dürfte fast jeder schon gekostet haben. Welche Auswirkungen hat das für uns im Supermarkt, aber auch für Milchbauern und den Milchmarkt? Das erklärt NDR-Landwirtschaftsjournalistin Astrid Kühn im Gespräch mit Host Arne Schulz in zehn Minuten Wirtschaft. Die Großmolkerei hofft auf bessere Geschäfte, zum Beispiel mit den gehypten Whey-Proteinen. Viele Bauern, die Mitglied in der Genossenschaft sind, hoffen offenbar auf stabilere Preise. Kritiker befürchten aber auch negative Auswirkungen durch die wachsende Marktmacht von Arla. LINKS Zehn Minuten Wirtschaft zur Bio-Landwirtschaft: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:414ea8e985bb436f/ Zehn Minuten Wirtschaft zu den Folgen des Iran-Kriegs für die Landwirtschaft: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1c99347b54528ec4

Männer verdienen in Deutschland bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit immer noch mehr als Frauen – ein Fakt, der oft für Frust sorgt. Um diese Lohnlücke endlich zu schließen, sollte eigentlich eine neue EU-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Doch statt verbindlicher Regeln droht nun eine deutliche Verzögerung. Wir - Isabel Lerch und Ines Burckhardt - nehmen das Gesetz heute für "10 Minuten Wirtschaft" genau unter die Lupe: Was bringt der neue Auskunftsanspruch für Beschäftigte wirklich? Wird das Vorhaben zum bürokratischen Monster, wie Arbeitgeber warnen, oder ist es der erhoffte Durchbruch für mehr Lohngerechtigkeit? Und wir klären, wie ihr selbst für mehr Durchblick auf eurem Lohnzettel sorgen könnt. Viele Zahlen zum Nachlesen gibt's hier: https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-GenderPayGap/_inhalt.html Wie kann die Lohnlücke geschlossen werden? Was haltet ihr vom geplanten Gesetz? Schreibt uns an wirtschaft@ndr.de! Wir freuen uns.

Mehr Geld verdienen mit meiner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und gleichzeitig das Stromnetz entlasten – das sogenannte Energy Sharing hat viel Potenzial. Seit dem 1. Juni gelten neue Regeln für den Verkauf meines überschüssigen Stroms. Wie das Energy Sharing in der Praxis funktioniert und wo es bei der Umsetzung noch Probleme gibt, erklärt NDR-Wirtschaftsjournalist Markus Plettendorff in zehn Minuten Wirtschaft unserem Host Arne Schulz. LINKS: Schon 2025 startete ein Pilotprojekt zum Energy Sharing in Niedersachsen. So ist es gelaufen: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Energy-Sharing-In-Deutschland-verboten-aber-in-Bakum-erlaubt,energysharing100.html Jetzt ist das Teilen von Strom in ganz Deutschland erlaubt. Das “ARD Klima Update” blickt ausführlich auf Herausforderungen und Chancen: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a0019e6dfcc8e218/

Es gibt immer mehr Superreiche in der Welt. Das sagt die Boston Consulting Group in ihrem aktuellen Wealth Report. Markus Plettendorff und Melanie Böff klären, warum die Zahl der Superreichen steigt und was diese Entwicklung für die Debatte über Reichtum und Steuern bedeutet.Zehn Minuten Wirtschaft:Wie gerecht ist Deutschlands Wohlstand verteilt?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e08adc04e4f5ab0e/