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Das klassische Schuhmacherhandwerk in Berlin stirbt aus. Aktuell sind bei der Handwerkskammer nur noch 44 Betriebe registriert. Hohe Mieten und der Trend zum Wegwerfprodukt lassen das Gewerbe zunehmend verschwinden. Von Efthymis Angeloudis
Deutschland diskutiert Industriepolitik – lautstark, dringend und mit milliardenschweren Forderungen.In dieser Folge sprechen Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission, und Elif Senel über die zentralen Themen des 26. Hauptgutachtens und die Frage, welche Maßnahmen die deutsche Industrie braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben.Im Mittelpunkt stehen Wettbewerbspolitik, Regulierung und Industriepolitik – und warum diese drei Bereiche stärker zusammengedacht werden müssen. Außerdem geht es um den Standort Deutschland, hohe Energiepreise, die Rolle des Kartellrechts und die schleppende KI-Transformation der Industrie.Die vier Leitfragen der Folge:1️⃣ Was verrät die Entwicklung der 100 größten Unternehmen über die Lage der deutschen Industrie – und welche Spuren hat der Energiepreisschock im verarbeitenden Gewerbe hinterlassen?2️⃣ Wie kann Industriepolitik von der Strompreisbelastung bis zur Förderung strategischer Technologien den Wettbewerb stärken?3️⃣ Warum bleibt die KI-Transformation der deutschen Industrie hinter ihrem Potenzial zurück – und wie kann mehr Tempo gelingen?4️⃣ Wie lässt sich Kartellrecht schlagkräftiger machen – von Schadensersatzklagen über Rüstungsmärkte bis zur lernenden Fusionskontrolle?Direkt zu den richtigen Themen springen? 03:01 - Lage der deutschen Industrie 16:21 - Industriepolitik und Strompreise25:57 - Kartellrecht: Rüstung & Spritpreise 38:07 - KI-Transformation
Die Bundeswehr will manche ihrer alten Flächen wieder nutzen. Dabei haben Kommunen hier Wohnungen, Gewerbe und Energiewende geplant. Vor Ort wächst daher der Frust über unklare Pläne und fehlende Entschädigungen. Sturmberg, Jessica Petermann, Anke Richter, Christoph www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
In Spandau entsteht gerade der Siemensstadt Square. Ein Quartier mit Wohnen, Gewerbe, Industrie und Forschung, inklusive neuer S-Bahn-Strecke. Und das alles fast geräuschlos, ohne öffentlichen Streit. Nun wurde Richtfest gefeiert. Von Sebastian Schöbel
1% Bonus und eine Beteiligung an Anthropic. Das gibt's grad beim BlackRock Private Equity Fund im Broker von Scalable Capital. Mehr Infos hier. Anthropic will wohl mit Samsung KI-Chip bauen. NVIDIA umwirbt kleine Cloud-Anbieter. OpenAI x US-Regierung? Tesla besser, Aktie fällt trotzdem. Rivian und BYD besser, Aktien steigen. Lucid enttäuscht. Bayer und Vonovia pushen DAX. KNDS-IPO gescheitert. Klimaanlagen boomen, vor allem in den USA. Trane (WKN: A2P09K) baut große Anlagen für Gewerbe und Rechenzentren. Aufträge plus 40%, Service wächst zweistellig. Europa bisher kleines Business, aber vielleicht mit Nachholpotenzial. Beijer Ref (WKN: A3CMPX) macht Klima- und Kältetechnik seit 1866, ist ein Serial Acquirer aus Schweden und hat 700% Rendite in 10 Jahren gemacht. Aber: letzte 5 Jahre seitwärts. Wieviel Rendite ist bei der aktuellen Bewertung drin? Diesen Podcast vom 03.07.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung. Hinweis: Es gelten Teilnahmebedingungen. Kapitalanlagen bergen Risiken. Es bestehen Liquiditätsbeschränkungen. Bitte beachte die spezifischen Produktinformationen. Teilnahmebedingungen: www.scalable.capital Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Im Kampf gegen Wohnungsknappheit hat der Bund ein neues Förderprogramm aufgelegt. Das Geld fließt, wenn aus ungenutzten Gewerbe-Immobilien Wohnraum entsteht. Doch der Umbau ist häufig mit Herausforderungen verbunden.
Die Wall Street startet uneinheitlich in den Juli und das dritte Quartal. Nach starken Gewinnen am Vortag und dem besten Quartal für den S&P 500 und Nasdaq seit 2000 nehmen Anleger zunächst Gewinne mit. Im Fokus stehen die morgigen US-Arbeitsmarktdaten, der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und die ADP-Daten. Der private Stellenaufbau fiel mit 98.000 Jobs im Juni etwas schwächer aus als erwartet. Meta steigt ins Cloud-Business ein, und führt im Tech-Sektor die Gewinnerlisten an. Cloudflare gehört zu den Verlierern dieser Nachricht. Nike belastet nach vorsichtigen Aussagen zur Nachfrage, während Constellation Brands solide Zahlen vorgelegt hat. Bei Tech bleibt die KI-Story zentral: Goldman Sachs empfiehlt, den Rücksetzer bei Hyperscalern vor der Berichtssaison zu kaufen, sofern die Unternehmen zeigen können, dass die hohen KI-Investitionen auch in Umsatzwachstum münden. Gleichzeitig sorgen Microsofts mögliche Stellenstreichungen, neue KI-Modelle von Anthropic und die ausgeweitete Energiepartnerschaft von Bloom Energy und Brookfield für Gesprächsstoff. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Wall Street startet etwas schwächer in den Juli und das dritte Quartal. Nach starken Gewinnen am Vortag und dem besten Quartal für den S&P 500 und Nasdaq seit 2000 nehmen Anleger zunächst Gewinne mit. Im Fokus stehen die morgigen US-Arbeitsmarktdaten, der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und die ADP-Daten. Der private Stellenaufbau fiel mit 98.000 Jobs im Juni etwas schwächer aus als erwartet. Nike belastet nach vorsichtigen Aussagen zur Nachfrage, während Constellation Brands solide Zahlen vorgelegt hat. Bei Tech bleibt die KI-Story zentral: Goldman Sachs empfiehlt, den Rücksetzer bei Hyperscalern vor der Berichtssaison zu kaufen, sofern die Unternehmen zeigen können, dass die hohen KI-Investitionen auch in Umsatzwachstum münden. Gleichzeitig sorgen Microsofts mögliche Stellenstreichungen, neue KI-Modelle von Anthropic und die ausgeweitete Energiepartnerschaft von Bloom Energy und Brookfield für Gesprächsstoff. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/WallStreet_Juni * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Knapper Wohnraum, leere Gewerberäume: Dagegen soll das Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen" helfen. "Es gibt schon Erfahrungen, welche Immobilien sich eignen", sagt Architektin Christa Reicher, RWTH Aachen: "Es ist machbar und auch bezahlbar." Von WDR 5.
Der Blog zum KaffeeKOMPASS-Podcast – Folge 81: Heute wird die Runde spannend ergänzt: Michaels Sohn Theo ist zu Gast und berichtet von seinem Praktikum in Toms Rösterei. Zwei große ‚E‘ kennzeichnen Barista & Hommel-Kaffeesysteme-Geschäftsführer Michael Murschel und seinen Gesprächspartner Thomas „Tom“ Schulz, den Inhaber und Röstmeister der W&S Kaffee-Manufaktur: Expertise und Enthusiasmus. Beides sprüht dem Hörer der KaffeeKOMPASS Podcast-Reihe ab der ersten Sekunde entgegen, wenn zwei ausgewiesene Fachleute rund um das schwarze Gold fachsimpeln. Folge 81 kommt echtes Manufakturfeeling auf: Michaels Sohn Theo ist die achte Hommel-Generation und taucht mit einem einjährigen Praktikum in Toms Rösterei tief in die Materie ein. Wie es ihm ergeht und was W&S so besonders macht, könnt ihr in dieser Folge hören. Milestones Folge 81 A) Begrüßung & Einstieg B) Vorstellung und Vergleich der Unternehmen C) Arbeitsweise und Tagesablauf in der Rösterei D) Manueller Röstprozess und Qualitätskontrolle E) Interne Logistik, Sauberkeit und körperliche Anforderungen F) Theos Praktikum und Entwicklung G) Unternehmensphilosophie und Marktausrichtung Zusammenfassung Wo ein Fachgeschäft für Kaffeesysteme für Gewerbe- und Privatkunden durch unvorhersehbare Tagesabläufe stets in einer Art Impr-Modus ist, ist der Arbeitsalltag in einer Rösterei streng getaktet, was Tom gerne als „Hochleistungssport“ bezeichnet: Früher Beginn, klar definierte Abläufe und hohe Anforderungen an die menschliche Wahrnehmung und Konzentration sind herausfordernd. Schließlich wird hier im Manufakturverfahren und somit rein manuell geröstet. Michaels Sohn Theo vertritt die achte Generation des Familienunternehmens und möchte neben Hommel Kaffeesysteme auch genau diese Welt in- und auswendig kennenlernen. Also durchläuft er im einjährigen Praktikum alle relevanten Stellen in Toms Firma und wird auch in die Prozessoptimierung eingebunden. Wie es für ihn läuft und mit welcher Unternehmensphilosophie W&S sich seine Marktposition erarbeitet hat, hört ihr in dieser Folge. Viel Spaß!
Leerstehende Büros und Arztpraxen als Ferienwohnungen – und das legal, ohne Zweckentfremdungssatzung. Caro von Planeko erklärt, warum Gewerbeeinheiten gerade der Schlüssel für legale Kurzzeitvermietung in Großstädten sind: Die Zweckentfremdungssatzung gilt ausschließlich für Wohnraum – bei genehmigten Gewerbeflächen greift sie schlicht nicht.Was du konkret brauchst: Sanitäranlagen, Küche, ausreichend Belichtung und Belüftung. Büros und Arztpraxen bringen das oft schon mit. Die Machbarkeitsprüfung bei Planeko kostet 450 Euro, dauert 14 Tage und zeigt dir genau, was an deinem Objekt noch fehlt. Die Nutzungsänderung selbst startet ab 1.650 Euro, die Bearbeitungszeit beim Bauamt liegt zwischen 6 und 16 Wochen.Drei Fehler, die du vermeiden musst: Erst kaufen oder mieten, dann prüfen – falsche Reihenfolge. Blind dem Makler vertrauen, dass das Objekt baurechtlich als Gewerbe genehmigt ist. Und bei großen Einheiten die Teilungserklärung nicht auf Ausschluss von Ferienwohnungen prüfen. Robert's Harry-Potter-Apartment war vorher eine Gewerbefläche – heute 10.000 Euro Umsatz pro Monat.Buch jetzt ein kostenloses Erstgespräch mit den Bauherrenberatern von Planeko – mit dem Code FEWOBUTLER10 erhältst du als Neukunde 10 % Rabatt auf deine erste Nutzungsänderung.
Deutschland diskutiert über hohe Strompreise, Netzausbau und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Gleichzeitig nutzen viele Unternehmen einen naheliegenden Hebel bislang kaum um diese Probleme zu meistern: Gewerbe- bzw. Industriespeicher. Während in einigen Branchen offenbar regelrechte Jubelstimmung herrscht, bleiben andere Firmen vorerst skeptisch.
Schreiben Sie mir!Die Dörfer sind finanziell am Ende. Jedenfalls die meisten. Neue Einnahmen sind wichtig, um das Dorf am laufen zu halten. Und der beste Weg, etwas gegen den Frust zu tun, der sich auftut, wenn nichts mehr geht. Und der die politischen Extreme ernährt. Die Erneuerbaren bringen Geld in die Fläche. Und sie liefern günstige Energie für Bürger:innen, Gewerbe und vor allem für die Wärmewende. Wenn man alles zusammendenkt. Und mit den Bürger:innen verhandelt. Am Beispiel eines Dorfes in der Altmark erkläre ich hier, wie das gehen kann und wie man in einem gemeinsamen Prozess Dorfentwicklung, Klimaschutz und Eigennutz durchaus zusammenbringen kann. Und auch muss. Wir müssen handeln, denn ansonste ist der Exodus des ländlichen Raumes nicht mehr aufzuhalten. Und da sind Windkraftanlagen im Wald manchmal das kleinere Übel.obeschreibung Dähre - Die Doku Support the show
Wer Immobilien hält und nur mit 2 Prozent abschreibt, verschenkt jedes Jahr bares Geld. Aaron Tobias erklärt, wie du mit Restnutzungsdauer und Kaufpreisaufteilung deine AfA erhöhst und so deinen Cashflow als Vermieter spürbar verbesserst.Das nimmst du aus der Folge mit:1. Warum die wirtschaftliche Restnutzungsdauer fast immer kürzer ist als die pauschalen 50 Jahre und wie ein Gutachten das gegenüber dem Finanzamt nachweist.2. Wie Kaufpreisaufteilung und Restnutzungsdauer zusammenhängen und warum der Sweet Spot wichtiger ist als die maximale Abschreibung.3. Welche Objekte sich lohnen: die Faustregel, alles vor Baujahr 1980 zu prüfen, auch bei Altbau und Gewerbe.Aaron Tobias ist Marketing Direktor bei DIMBEG (nutzungsdauer.com, kaufpreisaufteilung.com) und hat aus einer einzigen Wohnung in Magdeburg ein siebenstelliges Portfolio aufgebaut.Folgt unserem Gast:linkedin.com/in/aaron-tobias-921185110dimbeg.denutzungsdauer.comkaufpreisaufteilung.comlinkedin.com/company/dimbeg-gmbh---
Schreibtische raus, Bett und Sofa rein? Mehrere Studien sehen großes Potenzial darin, ungenutzte Büros in Wohnungen umzuwandeln. Doch es gibt hohe Hürden. Mit dem neuen Förderprogramm "Gewerbe zu Wohnen" will der Staat Anreize für einen Umbau setzen. Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Neckar-Alb Podcast von RTF1 & RTF3 | Reutlingen Tübingen Zollernalb
Mehrere Tage ohne Strom - Wie gingen Betriebe damit um? Erst am Mittwochabend waren alle wieder am Netz. Die Folgen reichen von Einschränkungen im Tagesgeschäft bis hin zum völligen Stillstand. | Videos in der RTF1 Mediathek: www.rtf1.tv | RTF1 - Wissen was hier los ist! |
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Branche allgemein und die Arbeit von Gewerbe- und Industriemaklern im besonderen? Im Podcast „Die Versicherungsbranche in 2030 Tagen“ spricht MarKo Petersohn mit Daniel Dierkes, Gründer und Geschäftsführer von SureIn, über Künstliche Intelligenz, automatisierte Prozesse und die neue Rolle von Maklern. Dierkes ist überzeugt: Der größte Wandel passiert nicht an der digitalen Oberfläche, sondern im operativen Maschinenraum der Branche. Seine These: „Die Frage ist nicht, wie digital ist ein Unternehmen, sondern wie viel Arbeit ist bereits automatisiert.“ Warum KI Makler nicht ersetzt, sondern sie produktiver macht, weshalb Gewerbe- und Industriekunden weiterhin Vertrauen und Beratung brauchen und wie sich Schadenprozesse, Vertrieb und Skalierbarkeit verändern könnten — darum geht es in dieser Folge.
Polizei und Sanität fanden am Freitagmorgen in einer Wohnung in Strengelbach eine tote Person. Diese hat sich mit Blausäure vergiftet. Diverse Retterinnen und Retter klagten beim Einsatz über Übelkeit. Um weitere Vergiftungen auszuschliessen, wurde auch das kantonale Katastrophenelement aufgeboten. Weiter in der Sendung: · Laufenburg: Das Technologiezentrum der Firma Flexbase scheint in einem Rekordtempo voranzukommen. Am Freitag war die Grundsteinlegung. Das geplante Gebäude soll am Schluss ein Volumen haben, das jenem von gegen 1000 Einfamilienhäusern entspricht. · Olten: Der City Träff beim Bahnhof Hammer ist seit drei Monaten in Betrieb. Er soll ein Treffpunkt sein für Randständige. Dadurch sollen Reibungsflächen zwischen ihnen, Passanten und Gewerbe in der Innenstadt verringert werden. Die Zuständigen sagen, das Konzept funktioniere. · Aarau: Die im Stadtteil Rohr geplante regionale Kläranlage stösst in der Anhörung auf Kritik. Grundsätzlich sind alle Parteien dafür, grössere Anlagen zu bauen. Aber der Standort in Rohr zwischen Wohnquartier und Auenpark sei nicht ideal, sagen SP, FDP und EVP. · Seit einem Jahr tragen 20 Fussball-Schiedsrichter im Kanton Solothurn eine Bodycam. Diese soll Angriffe gegen die Schiris registrieren bzw. verhindern. Die Auswertung des Versuchs zeigt, dass die Spieler gegenüber den Schiedsrichtern mehr Respekt zeigen.
Sozialabbau unter Kriegswirtschaft: Wirtschaftsweise erklären den Ausnahmezustand zur NormalitätDas Gutachten zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die immer mehr leisten und gleichzeitig auf immer mehr verzichten soll. Gesundheit, Freizeit und soziale Sicherheit werden zunehmend der wirtschaftlichen Verwertungslogik untergeordnet.Ein Kommentar von Janine Beicht.Am 27. Mai 2026 präsentierten die Wirtschaftsweisen des Sachverständigenrates ihr Frühjahrsgutachten (1), ein Dokument, das weniger wie eine wirtschaftliche Analyse wirkt als wie die Verwaltung eines schleichenden Niedergangs. Während der Iran-Krieg die politisch deformierten Energiepreise endgültig explodieren lässt, Inflation und Produktionskosten nach oben treibt und die deutsche Wirtschaft unter der Last aus Deindustrialisierung, Abgabenstaat und geopolitischer Selbstbeschädigung ächzt, rechnen die Ökonomen den kommenden Verzicht erstaunlich nüchtern zur neuen Realität um.Das Bruttoinlandsprodukt (1) wächst 2026 nur noch um 0,5 Prozent statt der bisher erwarteten 0,9 Prozent, 2027 um 0,8 Prozent. Die Verbraucherpreisinflation (1) klettert auf 3,0 Prozent im laufenden Jahr und bleibt 2027 bei 2,8 Prozent. Hohe Öl- und Gaspreise fressen die Kaufkraft der Haushalte auf, verteuern die Produktion und lähmen Investitionen im verarbeitenden Gewerbe. Die Warenexporte sinken bereits das dritte Jahr in Folge, China drängt als aggressiver Konkurrent auf den europäischen Markt. Einzig das im März 2025 beschlossene Finanzpaket für Verteidigung und Infrastruktur (2) stützt die öffentlichen Investitionen etwas. Das ist kein Zufall. Die Regierung rüstet auf, während sie den Bürgern erklärt, der Sozialstaat sei zu teuer geworden.Das ist kein Unglück der Natur. Das ist das Ergebnis einer Politik, die den Sozialstaat demontiert, um Platz für Rüstungsausgaben und Krisenmanagement zu schaffen. Die Experten nennen es „Reformdruck“ (3). In Wahrheit ist es die bittere Vorbereitung auf weitere Kriege. Doch anstatt die politischen Ursachen dieser Entwicklung grundsätzlich infrage zu stellen, konzentriert sich das Gutachten fast ausschließlich darauf, wie die Bevölkerung die Konsequenzen tragen soll. Die wirtschaftliche Ausgangslage beschreiben die Wirtschaftsweisen selbst in ungewöhnlicher Deutlichkeit: (1)„Die seit sieben Jahren anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft ist nicht nur konjunkturell bedingt, sondern längst Ausdruck tiefer struktureller Verwerfungen. Neben der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industrieprodukte auf den Weltmärkten schlägt inzwischen vor allem die demografische Entwicklung mit voller Wucht auf Wachstum, Produktivität und Wohlstand durch. […] Im Frühjahr 2026 steht die deutsche Volkswirtschaft, nach einer anhaltend schwachen Entwicklung unter verstärktem Anpassungsdruck.“Allein der Begriff „Anpassungsdruck“ wirkt wie ein Euphemismus für das, was tatsächlich gemeint ist. Die Bevölkerung soll lernen, mit weniger Wohlstand, höheren Abgaben und schlechteren sozialen Leistungen zu leben. Der Ausnahmezustand wird zum Normalzustand erklärt....https://apolut.net/arbeiten-bis-zum-umfallen-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Leerstehende Büros, volle Wartelisten auf dem Wohnungsmarkt: Mit dem neuen Förderprogramm 'Gewerbe zu Wohnen' will die Bundesregierung ab Juli 2026 zwei Probleme auf einmal angehen. Bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit, gedeckelt auf 300.000 Euro pro Unternehmen, sollen den Umbau von beheizten Gewerbeimmobilien in Wohnraum anreizen. Im Fördertopf liegen 300 Millionen Euro, gefördert werden bis zu 30 Prozent der Umbaukosten bis 100.000 Euro je Einheit.Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach ordnen ein, was dieses Programm für Gewerbeimmobilien, Innenstädte und Wohnraummangel bedeutet. Sie sprechen über strenger gewordene Kreditprüfungen, deutlich höhere Eigenkapitalanforderungen der Banken, Debt Funds als Ersatzfinanzierer und eine Bauwirtschaft, in der 2025 nur rund 206.000 Wohnungen fertiggestellt wurden.Zwischen politischer Symbolik, Bürokratie, restriktiver Finanzierung und echter Chance zum Wohnraum schaffen bleibt die Frage: Wird Gewerbe zu Wohnen zum wirksamen Instrument gegen die Wohnungsnot in Deutschland oder nur zum gut gemeinten Förderprogramm im Schatten einer tiefgreifenden Bau- und Finanzierungskrise? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Georg Wilke führt ein Fotostudio mit Spezialisierung auf Business-Porträts in der Wiener Innenstadt. Er stammt aus einer Fotografenfamilie und erlebt die Entwicklungen in seinem Gewerbe seit Jahrzehnten mit. Wir sprechen in dieser Podcast-Episode unter anderen darüber: Wie Smartphones und KI die Fotografie verändern. Welche Rolle Profifotografen in Zukunft noch spielen werden. Wie er Wünsche von Kunden mit seinem Stil in Einklang bringt. Wie weit er bei der Bildbearbeitung geht. Wie er Kunden gewinnt und was die Adresse im Zentrum Wiens damit zu tun hat. Über diesen Podcast:Website: relevantmagazin.atCorporate Podcast Newsletter: Podcast & BusinessRedaktion & Produktion: Stefan Tesch SIE WOLLEN EINEN EIGENEN PODCAST STARTEN? – ICH KONZIPIERE UND PRODUZIERE IHREN PODCAST!
In der heutigen Folge von Der Immobilienpodcast gehen wir einen Schritt weiter als beim klassischen Fix & Flip.
In dieser Solo-Folge von „Baugeld gibt“ liefert euch Dimi den aktuellen Zins- und Markteinblick per 13. Mai 2026 — ausnahmsweise ohne Michi, aber wie gewohnt mit vielen Zahlen, klaren Einschätzungen und einem direkten Blick auf das, was Immobilienkäufer und Finanzierungsinteressierte aktuell wissen müssen.
Die Stadt Zürich stimmt am 14. Juni über die «Parkplatz-Kompromiss-Initiative» ab. Sie will verhindern, dass öffentliche Parkplätze verschwinden. Befürworter sehen darin Schutz für Gewerbe und Autofahrende, Gegnerinnen warnen vor blockierter Verkehrspolitik und weniger Spielraum im Quartier. Weitere Themen: · Schaffhausen: Die Stadt will vorerst keine weiteren Gemeinden aufnehmen. Gespräche über eine mögliche Fusion mit Merishausen und Bargen haben zwar stattgefunden, konkret geprüft wird ein Zusammenschluss aber nicht. Aus Sicht der Exekutiven wäre eher eine Fusion von Merishausen und Bargen sinnvoll. · Zitterpartie im wichtigen Zürcher Kellerduell: Die Grasshoppers drehen gegen den FC Winterthur ein 0:2 in ein 3:2 und sichern sich damit die Teilnahme an der Barrage. Die Winterthurer steigen nach dieser Niederlage nach vier Jahren in der Super League definitiv in die Challenge League ab.
Der Basler Gewerbeverband warnt: der Wohnschutz in Basel vernichte Arbeitsplätze. Eine Umfrage bei Firmen habe ergeben, dass jede Dritte Arbeitsplätze streichen müsse. Der Verband der Mieterinnen und Mieter widerspricht. Es würden weiterhin Investitionen getätigt. Ausserdem Thema: · Landrat entscheidet über OECD-Gelder · Taubeninitiative kommt an die Urne · Büsserach vermietet Kirschbäume
Die Produktion tierischer Lebensmittel ist stark verankert in der Schweizer Landwirtschaft. Kritikerinnen und Kritiker sagen, Umwelt und Tierwohl leiden darunter. Von der Landwirtschaft heisst es, man sei hierzulande prädestiniert für die Haltung von Nutztieren. Weitere Themen: Gewaltdelikte gegen Frauen nehmen zu. Die Kriminalstatistik 2025 lieferte kürzlich die neusten Zahlen dazu. Wie gehen junge Frauen mit solchen Fakten um und wie denken sie über Gewalt in Beziehungen? Das Gespräch mit Gymnasiastinnen. Sextourismus ist in Thailand weit verbreitet. Nicht nur in Bangkok wird offen für Massagesalons und einschlägige Bars geworben, sondern im ganzen Land. Dabei ist Prostitution in Thailand eigentlich verboten. Eine Gruppe von Sexarbeiterinnen und Aktivistinnen will das Gewerbe nun legalisieren.
In der aktuellen Folge von „Wie ist die Lage?“ ist der Leiter des Bezirksamts Eimsbüttel, Christian Zierau, zu Gast bei Lars Meier. Er spricht über seine ersten Monate im Amt und darüber, wie er den Bezirk Eimsbüttel für sich entdeckt hat. Themen sind unter anderem die Entwicklung des MARKK, welches er als gelungenes Beispiel für Transformation beschreibt, sowie die Baustellen rund um die Osterstraße und die damit verbundenen Herausforderungen für Anwohnende und Gewerbe. Zierau zeichnet das Bild eines Bezirks, der für ihn deutlich lebendiger ist als sein Ruf und auch kulturell wie sportlich viel zu bieten hat. Außerdem gibt er Einblicke in seinen Arbeitsalltag zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit und beschreibt seinen Anspruch, Verwaltung mit einer gewissen Leichtigkeit und Selbstironie zu verbinden. Ein Gespräch über Stadtentwicklung, Haltung und einen Bezirk mit überraschend viel Dynamik. Diese Folge wird präsentiert von der Olympia-Kampagne Hamburg. Hamburg will sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben – für internationale Aufmerksamkeit, neue Impulse und ein Sportereignis, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt. Wenn du das unterstützen willst: Stimme am 31. Mai mit Ja.
Kollege Jan Zipperer ist in seinem wohlverdienten Urlaub und aus diesem Grund hat sich Karsten Prof. Dr. med. Heiko Graf ins Studio eingeladen. Er ist Klinikdirektor in derKlinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin im städtischem Klinikum Karlsruhe. Am 2. Mai gehen viele Psychotherapeuten und ihre Unterstützer demonstrieren. Auch in Karlsruhe. Sie wollen ein Zeichen gegen die Kürzungen in ihrem Gewerbe setzen. Doch was sind das für Kürzungen und welche Auswirkungen haben diese auf die psychotherapeutische Landschaft in der Region? Die Antworten hört ihr im Podcast. Dazu ist Heiko Graf eines sehr wichtig: „Psychische Erkrankungen sind keine Form von Schwäche. Es sind Erkrankungen, die man sehr gut behandeln kann“ Also holt euch Hilfe, wie es Karsten auch gemacht hat. Wie diese Hilfe aussehen kann und was da in solchen Sitzungen passiert, das hört ihr euch am besten mal an. Danke an Heiko Graf für diese interessante Folge! 29:59 ist der Podcast, der sich wöchentlich mit spannenden Themen aus dem Sendegebiet des Radiosenders "die neue welle" auseinandersetzt. Unterhaltsame und manchmal auch sehr kuriose Geschichten, die im Radio nur kurz oder gar nicht vorkommen. Dies ist Folge: 330.
Bevor es in Wien wie heute ein überbordendes Warenangebot an jeder Ecke gab, zogen die Hausierer durch die Stadt. Mit Stoffen, Kuckucksuhren, Drechslerwaren, oft mit Novitäten und natürlich mit Alltagswaren im Gepäck versorgten sie die Stadt direkt an der Haustür.In dieser Folge erzählen wir von einem Leben zwischen harter Arbeit und unsicherem Einkommen, von strengen Vorschriften und großem Misstrauen durch die Behörden und auch durch die Bevölkerung. In Wien sieht man in Hauseingängen manchmal noch Tafeln mit der Aufschrift „Betteln und Hausieren verboten“. Denn obwohl Hausierer für viele Menschen unverzichtbar waren, galten sie oft als Störenfriede.Eine Folge über ein Gewerbe zwischen Notwendigkeit und Misstrauen und zwischen cleverem Geschäftssinn und sozialem Überlebenskampf.
PnP-Spezial Heute wird uns ein A verkauft. Oder auch nicht. Es geht zumindest um dubioses Gewerbe und es bereitet uns viel Freude. Besonders wenn wir es zweimal nehmen. Podcast herunterladen
Wer als Einzelunternehmer:in WKO-Mitglied ist, aufgrund einer Gewerbe- oder anderen Berufsberechtigung, ist bei der Sozialversicherung der Selbständigen (kurz SVS) in der Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung pflichtversichert. Fidas-Berater Jörg Atzlinger wirft einen Blick auf die wichtigsten Regelungen, praktischen Auswirkungen und gibt Tipps für den Alltag
Hannes Schrader ist der erste Mann, der den Titel "Blumenfee" verliehen bekommen hat. Schrader repräsentiert damit ein Jahr lang die Floristik – ein Gewerbe, das neue Wege sucht. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Wann Privatvermögen plötzlich gewerblich wird und welche steuerlichen Folgen drohen. Diese Episode zeigt klar, wann eine scheinbar einfache Vermietung zur steuerlichen Falle wird und warum die Betriebsaufspaltung erhebliche Risiken birgt. Im Fokus stehen die steuerlichen Unterschiede zwischen Privat- und Betriebsvermögen: Während im Privatvermögen Veräußerungen nach 10 Jahren steuerfrei möglich sind und keine Gewerbesteuer anfällt, führt Betriebsvermögen zu Gewerbesteuerpflicht und zur Gefahr der Aufdeckung stiller Reserven – etwa bei Betriebsaufgabe oder Gesellschafterwechsel. Die Betriebsaufspaltung, entwickelt durch Richterrecht (grundlegend BFH, Beschluss v. 08.11.1971, GrS 2/71, BStBl 1972 II S. 63), bewirkt dabei, dass eigentlich vermögensverwaltende Tätigkeiten als gewerblich eingestuft werden. Erklärt werden die Voraussetzungen: sachliche Verflechtung (Überlassung wesentlicher Betriebsgrundlagen wie Grundstücke oder Patente) und personelle Verflechtung (einheitlicher geschäftlicher Betätigungswille). Zudem werden typische Fallkonstellationen, Gestaltungsvarianten und Risiken – etwa bei fehlendem Mietvertrag, Untervermietung oder Arbeitszimmern – praxisnah dargestellt. Abschließend geht es um Gestaltungsoptionen wie die Immobilien-GmbH (§ 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG) sowie die steuerlich problematische Beendigung einer Betriebsaufspaltung. Diese Episode liefert eine kompakte und fundierte Einordnung der Betriebsaufspaltung mit konkreten Beispielen und rechtlichen Grundlagen. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Das Buch zum Podcast "Sei doch nicht besteuert" von Fabian Walter, kannst du jetzt unter folgendem Link bestellen: https://amzn.eu/d/26qeFBW Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de Neues „Sei doch nicht besteuert“-Buch, jetzt kaufen https://amzn.eu/d/hhFdFNV
Eine Uni mit Waldcampus, ein fast 60 Meter großer “Eber”-Kran im Familiengarten und eine alte Rohrleitungsfabrik als Kreativ-Hub: Eberswalde nordöstlich von Berlin ist eine der buntesten Städte in Brandenburg. Ihre Technik- und Industrievergangenheit hat die Stadt umgemünzt in neue Projekte und Ideen. Zu Gast im Podcast ist Sarah Polzer-Storek, die aus der alten Rohrleitungsfabrik Rofin einen Treffpunkt für Kunst, Gewerbe und Szene gemacht hat. Außerdem geht's um die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde: Die HNEE ist Deutschlands einzige Hochschule, an der jeder Studiengang ganz bewusst mit Fokus auf Nachhaltigkeit angelegt ist. Plus: Der Extra-Tipp für Outdoor-Fans – eine Radtour am Finowkanal mit Stop am Schiffshebewerk.
Wirtschaftswende auf dem Prüfstand: Kanzler Friedrich Merz trifft heute auf der Internationalen Handwerksmesse in München eine Art „Verbandsquartett“. Er ist zum Gespräch mit den Spitzen der Verbände aus Industrie, Arbeitgebern, Handel und Gewerbe sowie dem Handwerk verabredet. Rasmus Buchsteiner analysiert das Standing des Kanzlers bei den Verbandschefs und die harten Erwartungen der Industrie, während der Frust über aufgeschobene Reformen im Mittelstand wächst. Im 200-Sekunden-Interview dazu: Handwerkspräsident Jörg Dittrich über „brennende Hütten“ in den Betrieben und seine klaren Forderungen an den Kanzler vor dem heutigen Spitzengespräch. „Mehr Warken wagen“: Im Bundestag soll heute die angepasste Krankenhausreform das Parlament passieren. Gesundheitsministerin Nina Warken verbucht einen Etappensieg, allerdings nicht ohne Preis: Die Länder haben dem Bund auf den letzten Metern mehr Mitspracherecht und Zeit abgerungen. Unser POLITICO-Gesundheitsexperte Louis Westendarp ordnet ein, ob die Reform wirklich wirken kann oder nur die nächste Milliarden-Finanzlücke im System kaschiert. Insights zur Gesundheitspolitik gibt es von uns bei POLITICO bald auch zu lesen. Nächste Woche starten wir mit unserem PRO-Newsletter „Gesundheit“ – hier zum kostenlosen Probeabo anmelden. KI-Party im Regierungsviertel: Während in München über die schwächelnde Wirtschaft gesprochen wird, feiert Berlin die Eröffnung eines neuen AI Centers. Mittendrin zwischen Tech-Milliarden und Techno-Beats: Digitalminister Karsten Wildberger und Forschungsministerin Dorothee Bär. Unsere neuen Formate „Inside AfD“ gibt es hier und „Power & Policy“ hier. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Seit anderthalb Jahren ist der TCS-Campingplatz Gampelen geschlossen. Eigentlich sollte er renaturiert werden; er liegt im Naturschutzgebiet Fanel. Aber bisher ist nichts passiert. Nun kommt Bewegung in die Sache – nicht nur wegen der Wildschweine, die den Badeplatz bereits umgepflügt haben. Weiter in der Sendung: · Die Stadt Biel organisiert den Verkehr neu und testet Parkplätze für Leute, die zwingend mit dem Auto in die Stadt müssen – zum Beispiel das Gewerbe. · Der FC Thun spielt nach zehn Siegen ein 2:2 Untentschieden gegen den FC St. Gallen und bleibt damit mit 14 Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle. · Der SCB sichert sich den Platz in den Play-In mit einem 2:1 gegen den EV Zug nach Penaltyschiessen. · Weitere Resultate SCL Tigers - Freiburg 3:4 Genf-Servette - EHC Biel 5:3
Mit der SRG-Initiative soll die Medienabgabe gesenkt werden. Damit würden Haushalte und Unternehmen entlastet, betonen die Befürworter. Die Gegnerinnen warnen: Die Initiative schwäche den Zugang zu verlässlicher Information. Am 8. März kommt die SRG-Initiative – auch Halbierungsinitiative genannt – zur Abstimmung. Sie verlangt, dass die von allen Haushalten zu entrichtende Medienabgabe auf 200 Franken pro Jahr gesenkt wird. Zudem sollen alle Unternehmen von der Abgabe befreit werden. Das würde gemäss Prognosen des Bundesamts für Kommunikation dazu führen, dass die SRG ab 2029 noch rund 630 Millionen Franken aus der Abgabe erhalten würde: Also rund halb so viel wie bisher. Parlament und Bundesrat lehnen die Initiative ab. Der Bundesrat hat allerdings ein Gegenprojekt auf Verordnungsstufe beschlossen: Die Abgabe für die Privathaushalte sinkt bis 2029 von heute 335 Franken schrittweise auf 300 Franken. Zudem werden Unternehmen entlastet, künftig zahlt statt jedes dritte rund jedes fünfte Unternehmen eine Abgabe. Entlastung der Bevölkerung oder Angriff auf Vielfalt und Qualität? Die Befürworter der Initiative – darunter die SVP, die Jungfreisinnigen und der Gewerbeverband – betonen: Die Gebührensenkung entlaste die Bevölkerung und das Gewerbe. Zudem sorge die Initiative dafür, dass sich die SRG auf ihren Kernauftrag des Service public fokussiere. Gemäss Initiativtext soll die SRG mit der Abgabe Radio- und Fernsehprogramme finanzieren, die «einen unerlässlichen Dienst für die Allgemeinheit erbringen». Die Gegenseite – darunter zahlreiche Verbände sowie FDP, Mitte, GLP, SP und Grüne – warnt: Die Initiative gefährde das vielfältige und qualitativ gute Angebot der SRG in allen Sprachregionen und würde sie zu einem «radikalen Abbau» zwingen. Zudem müsse die SRG auch ohne die Initiative bereits sparen – das Gegenprojekt des Bundesrats ist beschlossene Sache. Welche Folgen hätte die Initiative für die SRG? Und ist es gerechtfertigt, dass sowohl Haushalte als auch Unternehmen eine Medienabgabe zahlen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 20. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Gregor Rutz, Nationalrat SVP/ZH; – Melanie Racine, Vizepräsidentin Jungfreisinnige; – Jan Koch, Vizepräsident Bündner Gewerbeverband und Grossrat SVP/GR; und – Urs Furrer, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband. Gegen die Vorlage treten an: – Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher Uvek; – Priska Wismer-Felder, Nationalrätin Die Mitte/LU; – Jon Pult, Vizepräsident SP; und – Susanne Wille, Generaldirektorin SRG.
95.5 Charivari - Das Münchenbriefing - Münchens erster Nachrichtenpodcast
Vom Krankenbett in den Stadtrat: Stefan Jagel (Die Linke) ist die soziale Stimme im Münchner Wahlkampf. Der gelernte Krankenpfleger kam durch den Pflegenotstand zur Politik und will jetzt als Oberbürgermeister das „soziale Gewissen“ der Stadt sein. Sein Versprechen: Als erste Amtshandlung würde er eine wöchentliche Sozialsprechstunde einführen, um die Politik wieder näher zu den Menschen zu bringen.In dieser Folge von „Das München Briefing“ redet Stefan Jagel Tacheles über die Mietenkrise. Er erklärt, warum er Investoren kritisch sieht, wie er gegen Mietwucher und Leerstand vorgehen will und warum München mehr Genossenschaften statt teurer Luxus-Lofts braucht. Ein Gespräch über soziale Ungleichheit, den Schutz kleiner Gewerbe und die Frage, wie München für alle bewohnbar bleibt – nicht nur für Gutverdiener.Das erwartet dich in dieser Folge:Soziale Prioritäten: Warum seine politische Karriere im Krankenhaus begann und was er daraus für das Rathaus gelernt hat.Mieten-Stopp: Sein Plan für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau und der Kampf gegen die Verdrängung.Gewerbe-Schutz: Warum er auch bei den Gewerbemieten eingreifen will, um kleine Läden vor großen Konzernen zu schützen.Persönliches: Wie er bei Alpenüberquerungen den Kopf frei bekommt und warum er Hass im Netz konsequent ignoriert.Verwaltungs-Check: Warum er die Arbeit der Stadtverwaltung mehr würdigen will, statt nur den Rotstift anzusetzen.Stefan Jagel fordert eine radikale Kehrtwende in der Sozialpolitik. Ist er die Stimme, die im Rathaus bisher gefehlt hat? Hör jetzt rein!Dein Guide zur Kommunalwahl am 8. März:Diese Folge ist das Herzstück unseres großen Wahl-Checks. Damit du die beste Entscheidung für dein Viertel und unsere Stadt treffen kannst, haben wir mit allen relevanten Spitzenkandidaten gesprochen.Hör dir auch die anderen Kandidaten-Checks an.Abonniere „Das München Briefing“, damit du keine der Sonderfolgen zur Wahl verpasst. Dein Update für München – kurz, knackig und direkt ins Ohr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die 289. Ausgabe der Dunkelkammer ist zugleich die Premiere des Kärntner Investigativjournalisten Franz Miklautz. In seinem ersten Beitrag geht es um zwei WC-Container, die in der Klagenfurter Stadtpolitik für gehörigen Stunk sorgen. 2023 kosteten diese die Stadt 18.000 Euro, ein Jahr später waren es 35.700 Euro – bei gleichzeitig verdoppelter Benützungsgebühr. Den Zuschlag erhielt eine Firma, hinter der Freunde und frühere Geschäftspartner des Klagenfurter Vizebürgermeisters Patrick Jonke stehen. Dessen Lebensgefährtin war als Marktkoordinatorin mit der Abwicklung befasst. Der Firma fehlte zuletzt sogar ein laufendes Gewerbe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Stadtrechnungshof prüft. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Dachdecker:innen gründen oft im Zweifel, ob Organisation und Kund:innenakquise gelingen – dabei schlummern im Handwerk Chancen, die selten sichtbar werden. Wie sich aus Widerspruch Wachstum entfaltet, zeigt Bastian Meyer am eigenen Unternehmen: Erst Software, dann eigene Baustelle, immer echtes Risiko. Wer im Chaos von Zetteln und Ungewissheit neue Routinen sucht, findet hier einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen von Handly – mit allem Stolz, Zweifel und der Kraft echter Veränderung. Du erfährst... …wie Handly Dachdecker*innen bei der Gründung unterstützt und Prozesse optimiert …warum Bastian Meyer eine eigene Dachdeckerei gründete, um authentisch zu beraten …wie Handwerksbetriebe durch Digitalisierung und KI effizienter arbeiten können __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Nach der neuesten Firmenbefragung der Stadt Zürich richten Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter Forderungen an die Stadt: Sie soll nicht nur an die Bevölkerung denken, sondern auch ans Gewerbe. Konkret geht es etwa um günstigere Räume für Unternehmen oder um Parkplätze. Weitere Themen: - Kundgebung gegen das Regime im Iran bleibt in Zürich friedlich. -Kanton Aargau schliesst sich versuchshalber wieder der Greater Zurich Area an. -Schaffhauser Polizei nimmt drei mutmassliche Einbrecher fest.
Eines der grössten Probleme für die Wirtschaft sind bezahlbare Gewerbe- und Büroräume, wie eine Befragung zeigt. Viele Firmen kritisieren zudem die Steuerbelastung und das Wohnangebot. Positiv sei die hohe Lebensqualität. Weitere Themen: · Massiver Stellenabbau am Globus-Hauptsitz in Zürich: 48 von 150 Arbeitsplätzen fallen weg · Die Regionen Glattal, Limmattal, Pfannenstil, Zimmerberg und Stadt Zürich spannen beim Verkehr zusammen und wollen die Entwicklung der Mobilität vorantreiben · Passagierrekord bei der Felseneggbahn im August 2025 · Immer mehr Zugvogelarten - insbesondere Störche - überwintern in der Region Zürich Schaffhausen
Im November haben deutsche Betriebe wieder mehr produziert - den dritten Monat in Folge. Das nährt Hoffnungen auf ein Ende der Talfahrt im verarbeitenden Gewerbe. Doch regional gibt es große Unterschiede. Von Anna Corves
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Die Babos sprachen heute „Börse“ – und das knapp eine Stunde lang. Daran merkt man, dass es heute viele Themen zu besprechen gab. An den Börsen geht es aktuell etwas volatiler zu – kein Wunder nach sechs positiven Monaten im Nasdaq und vielen neuen Höchstständen. Und genau in solchen Zeiten wird pauschal über „Blasen“ und „Crashes“ gesprochen. Heute ordnen die Investmentbabos Michael und Endrit ein, wie eine Blase entsteht und ob wir uns aktuell in einer solchen befinden. Darüber hinaus werden die Nachrichten aus China über eine weiterhin schrumpfende Wirtschaft – insbesondere im verarbeitenden Gewerbe – thematisiert. Ebenso besprechen sie, weshalb der Hang Seng trotzdem so gut läuft und wie es in Deutschland angesichts der BIP-Stagnation aussieht. Nicht zuletzt geht es auch um den neu gewählten Bürgermeister in New York, einst die Hauptstadt des Kapitalismus. Viele Themen – und natürlich auch viele Insights und Insiders. Daher lohnt es sich, die Stunde zu investieren. Happy Weekend! Liebe Grüße Michael Duarte & Endrit Cela - Besuchen Sie uns auf unserer Website: https://www.investmentbabo.com - Liken Sie uns auf Facebook: https://www.facebook.com/Investmentbabo - Folgen Sie uns auf Twitter: https://www.twitter.com/investmentbabo - Folgen Sie uns auf Instagram: https://www.instagram.com/investmentbabo DISCLAIMER: Der Inhalt dieses Podcasts dient ausschließlich der allgemeinen Information. Diese Informationen können und sollen eine individuelle Beratung durch hierfür qualifizierte Personen nicht ersetzen. Die Informationen in Bezug auf die von der Clartan Associés und AMF Capital AG verwalteten Sondervermögen stellen keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung dar.
Die Regierung hat 50 Millionen Franken für die präventive Umsiedlung von Brienz/Brinzauls beantragt. Die Lage im evakuierten Dorf bleibt gefährlich. Gemeindepräsident Daniel Albertin sagt, der Kredit sei ein starkes Signal für all jene, die sich ein Leben in Brienz nicht mehr vorstellen können. Weitere Themen: · In Chur stocken derzeit mehrere Strassen- und Tiefbauprojekte, obwohl die Budgets bewilligt sind und die Bauunternehmen ihre Offerten längst eingereicht haben. Aus dem Parlament heisst es, dies sorge für grosse Unsicherheit beim lokalen Gewerbe. Der neue Stadtrat will die Prozesse nun anpassen.
Endlich zurück aus der Sommerpause, widmen wir uns in dieser Episode dem Thema, das uns gerade begeistert: Wie gelingt die perfekte selbstgemachte Pizza? Wir teilen unsere Erfahrungen – vom ersten Versuch auf dem Grill bis zum Profi-Pizzaofen, von der Auswahl des Mehls bis zum knusprigen Rand. Dabei diskutieren wir klassische Fehler, überraschende Aha-Momente und warum eine echte neapolitanische Pizza in 90 Sekunden fertig ist. Natürlich gibt es auch wieder Hörerkommentare, ein bisschen Kinotalk und unser beliebtes Episodenquiz. Lust auf mehr als Tiefkühlpizza? Dann hör rein und entdecke mit uns die Welt des echten Pizzagenusses!
Am Wochenende fand die letzte Ausgabe des «Flâneur»-Festivals statt. Es lockte 85'000 Leute in die Elisabethenstrasse. Das Gewerbe hofft auf ein neues Festival.
Schaffhausen war im Mittelalter für den Salzhandel bekannt. Später durch seine Unternehmen aus der Metall, Maschinen- und Uhrenindustrie. Doch die Industriekrise traf Schaffhausen hart, sagt SRF-Korrespondent Roger Steinemann im «Tagesgespräch unterwegs – Rendez-vous in Schaffhausen». Treffpunkt ist die ehemalige Stahlgiesserei. Dieser Ort habe Schaffhausen «in mehrfacher Hinsicht geprägt» sagt Steinemann. Vor 200 Jahren wurde am Rande von Schaffhausen die Schmelzhütte gegründet. Es war die Initialzündung der Industrialisierung des Kantons. Hunderte von Arbeitern haben in der Stahlgiesserei im Schichtbetrieb gearbeitet und Stahl gegossen. Anfangs der 1990er Jahre brachen die Aufträge weg und die Industrie geriet in die Krise. Die Stahlgiesserei wurde geschlossen. In Schaffhausen brachen über zehn Prozent der Arbeitsplätze weg. Roger Steinemann, der damals soeben seine Lehre als Elektromechaniker beendet hatte, bekam die Krise hautnah mit. Als Volontär des Lokalradios «Munot» berichtete er über einbrechende Steuereinnahmen und er kannte viele direkt Betroffene, die sich ausserhalb von Schaffhausen Arbeit suchen mussten oder ganz wegzogen. Eine Massnahme des Kantons war, eine Wirtschaftsförderung zu installieren, um neue Firmen und Menschen anzuziehen. Im Fall der Stahlgiesserei dauerte es sogar 30 Jahre, bis Neues entstand. Erst als sich ein einheimischer Investor dem Gelände annahm, ging es vorwärts. 500 neue Wohnungen sind entstanden in der ehemaligen Stahlgiesserei in der Nähe des Bahnhofs. Daneben gibt es Gewerbe und Restaurants. Kurz: Es ist ein neues Quartier entstanden. Gefragt, welche Klischees es über Schaffhausen gibt, sagt Korrespondent Roger Steinemann, die Menschen nehmen Schaffhausen als «kleine Stadt» am Rande der Schweiz wahr. Die Schaffhauser würden manchmal damit hadern, «nur» als kleine Stadt am Rande der Schweiz wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig würden sie damit auch ein wenig kokettieren. «Den Schaffhausern ist es wohl in ihrer kleinen Stadt, wo man sich kennt».