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Die USA und ihre Verbündeten greifen iranische Schiffe und Drohnen in der Straße von Hormus an, um die blockierte Ölroute wieder freizumachen. Iran reagiert mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur im Golf. Öl- und Gaspreise steigen weiter.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Unsere aktuellen Themen im Überblick: Im Bundestag rücken die Grünen mit einem neuen Antrag die Förderung muslimischen Lebens in den Fokus. International eskaliert der militärische Kampf um die blockierte Ölroute in der Straße von Hormus. Gleichzeitig sorgt auf EU-Ebene Ungarns Veto gegen neue Ukrainehilfen für heftigen Streit über das Einstimmigkeitsprinzip.
Während Israel und die USA weiter den USA angreifen, antwortet das Land mit Gegenangriffen auf Israel und seine Nachbarstaaten. Unterdessen zerbricht man sich in Europa den Kopf darüber, wie man auf die Krise reagieren soll. Vor allem mit Hinblick auf die gesperrte Straße von Hormus, die auch in Europa die Spritpreise durch die Decke gehen lässt. Sollte sich Europa am Krieg beteiligen, um ihn zu einem raschen Ende zu bringen, können die Europäer das überhaupt und würde das nicht noch mehr Gefahren und Probleme bedeuten? Das analysieren wir heute mit dem Militärexperten Gerald Karner.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! EU und Japan handeln zur Sicherung der strategischen Straße von Hormus, der Druck auf Deutschland aufgrund der explodierenden Spritpreise wächst, und ein deutsches Paar sitzt in Katar fest, mitten im Iran-Konflikt.
Die Blockade der Straße von Hormus infolge des Irankriegs bringt die deutsche Chemieindustrie zunehmend unter Druck. Rohstoffengpässe, steigende Preise und gestörte Lieferketten belasten Unternehmen, Landwirtschaft und mittelfristig auch das Gesundheitswesen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi fordert nach dem Ende des Krieges Regeln für eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Er betonte, dass der Iran weder einen Krieg wollte noch die Schließung der Meerenge.
Rund 20.000 Seeleute sitzen fest, 3.200 Schiffe: Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist um 95 Prozent zurückgegangen. Mehr als 20 Schiffe meldeten seit Kriegsbeginn Angriffe oder Sicherheitsvorfälle.
Europäische und japanische Staats- und Regierungschefs verurteilten die iranischen Angriffe, warnten vor globalen Energieengpässen und sicherten ihre Unterstützung zu, um die lebenswichtige Schifffahrtsroute Hormus offen zu halten.
Der Tag in 2 Minuten – vom 19.3.
Wie immer beginnen wir mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Europa widersetzt sich den Forderungen von Präsident Trump, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen", sagte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius am Montag. Wir werden die Positionen der europäischen Länder diskutieren und darüber sprechen, ob die Ablehnung dieser Forderungen die Zukunft der NATO gefährden könnte. Unser zweites Diskussionsthema ist ein Gesetzentwurf im US-Bundesstaat Virginia, der es Schulen verbietet, Falschinformationen über die Ausschreitungen im US-Kapitol am 6. Januar 2021 zu verbreiten. Der Gesetzentwurf schreibt vor, dass die Ereignisse als „beispielloser, gewalttätiger Angriff" auf die demokratischen Institutionen der USA beschrieben werden müssen, der die Absicht hatte, die Präsidentschaftswahlen 2020 zu kippen. In unserem Wissenschaftsthema geht es um eine Studie, die zeigt, dass allein der Gedanke an verschiedene alkoholische Getränke unsere Stimmung beeinflussen kann. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die Oscar-Verleihung vom vergangenen Sonntag. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Expressions with Machen – Part 2. Die Deutschen lieben ihren Käsekuchen. Doch auch der amerikanische Cheesecake hat viele Fans. Auf den ersten Blick scheinen beide Kuchen gleich, doch es gibt natürlich Unterschiede. Welcher von beiden besser schmeckt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Schnaps ist ein deutsches Kulturgut, wie Bier, Wurst oder Lederhosen und wird in Deutschland seit Hunderten von Jahren hergestellt. Leider hat man nach dem Genuss oft einen Kater, und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Einen Kater haben. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen" Schulen in Virginia dürfen keine falschen Aussagen über den Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 verbreiten Neue Studie: Schon der Gedanke an verschiedene Alkoholarten kann die Stimmung beeinflussen Oscar-Verleihung 2026: Glanz und Spannung vergangener Tage Käsekuchen oder Cheesecake? Schnaps, ein deutsches Kulturgut
Der Iran blockiert seit dem 2. März 2026 die Straße von Hormus teilweise und übt Druck auf den internationalen Schiffsverkehr aus. Länder wie Indien konnten nach Verhandlungen einige Schiffe freibekommen, während Deutschland einen Einsatz der Bundesmarine ablehnt. Experten warnen vor der Gefahr von Seeminen, die die Meerenge langfristig lahmlegen könnten.
US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf die NATO-Partner: Die Zukunft des Bündnisses könne leiden, wenn Verbündete die geplante Sicherungsmission in der Straße von Hormus nicht unterstützen. Während die USA eine internationale Marinekoalition vorbereiten, bleiben zentrale europäische Staaten auf Distanz.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Die Auswirkungen des Iran-Krieges werden zunehmend in unterschiedlichen Bereichen spürbar. Da ist zunächst die Forderung der USA nach Unterstützung der NATO-Verbündeten, um das Passieren der Meeresenge von Hormus wieder zu gewährleisten. Deutschland kontert dies mit einem klaren Nein. Doch nicht nur die Preise bei Treibstoffen steigen, auch die Düngemittelindustrie ist stark betroffen, und damit die Landwirtschaft weltweit. Und wie kommentiert US-Präsident Trump die Zurückhaltung der Bündnispartner?
Während Teile der deutschen Politik aktuellen US-Forderungen nach einer tieferen Kollaboration im Irankrieg in überraschender Eindeutigkeit widersprechen (wenigstens/immerhin bezüglich der Straße von Hormus), fordern manche deutsche Medien die gefährliche weitere Verstrickung Deutschlands in diesen Krieg. Die Bundesregierung agiert somit (momentan, selektiv) beim Irankrieg vorsichtiger, als von so manchem Mainstream-Journalisten gefordert – wahrscheinlich deuten die ihreWeiterlesen
Durch den Krieg im Iran ist die für die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormus unpassierbar geworden. Donald Trump hoffte auf Unterstützung seiner Verbündeten, bekam aber reihenweise Absagen, unter anderem aus Berlin. Paris hingegen sandte einen Flugzeugträger und andere Truppen gen Osten. Über den unterschiedlichen Umgang der Europäer mit dem Konflikt in Nahost und die aktuelle Lage in den USA berichten US-Korrespondentin Stefanie Bolzen und Frankreich-Korrespondentin Martina Meister im Gespräch mit Antonia Beckermann und Wim Orth. „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Zweckentfremdung des "Sondervermögens" durch die Bundesregierung laut Wirtschaftsforschungsinstituten, Neuer Schufa-Score soll Bonitätsbewertung leichter nachvollziehbar machen, Israel tötet laut eigenen Angaben iranischen Sicherheitschef, US-Präsident Trump kritisiert mangelnde Bereitschaft zur Absicherung der Straße von Hormus durch NATO-Staaten, US-Präsident Trump spricht von "freundlicher Übernahme" von Kuba, Havarierter russischer Tanker treibt im Mittelmeer, Mindestens 400 Tote bei pakistanischem Angriff auf Afghanistan, Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte von Angestellen der katholischen Kirche und ihrer Einrichtungen, Ausstellung zeigt Werke zu Felsen von Étretat im Frankfurter Städel Museum, Das Wetter
China importiert trotz des Irankriegs weiterhin iranisches Rohöl. Zentral sind dabei der Hafen Jask sowie eine Pipeline, die Transporte unabhängig von der Straße von Hormus ermöglichen. Analysten sehen darin sowohl eine wirtschaftliche Absicherung Chinas als auch eine wichtige Einnahmequelle für den Iran während des Konflikts.
Der US-Präsident ärgert sich über ausbleibende Unterstützung in der Straße von Hormus. Dem Libanon droht eine israelische Großoffensive. Und drei »Wegwerfagenten« Russlands stehen vor Gericht. Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Darum legt sich Berlin mit Trump an Die ganze Analyse hier: Libanon steht vor einer brutalen Wahl Mehr Hintergründe hier: Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Spione Moskaus an+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Zweckentfremdung des "Sondervermögens" durch die Bundesregierung laut Wirtschaftsforschungsinstituten, Neuer Schufa-Score soll Bonitätsbewertung leichter nachvollziehbar machen, Israel tötet laut eigenen Angaben iranischen Sicherheitschef, US-Präsident Trump kritisiert mangelnde Bereitschaft zur Absicherung der Straße von Hormus durch NATO-Staaten, US-Präsident Trump spricht von "freundlicher Übernahme" von Kuba, Havarierter russischer Tanker treibt im Mittelmeer, Mindestens 400 Tote bei pakistanischem Angriff auf Afghanistan, Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte von Angestellen der katholischen Kirche und ihrer Einrichtungen, Ausstellung zeigt Werke zu Felsen von Étretat im Frankfurter Städel Museum, Das Wetter
Der US-Präsident will, dass die europäischen Bündnispartner Kriegsschiffe schicken, um die Straße von Hormus zu sichern. Die stehen vor einem Dilemma.
Es kommt ja selten vor, dass die deutsche Regierung in außen- und sicherheitspolitischen Fragen mal etwas Vernünftiges sagt – aber die klare Absage an Donald Trump, die Straße von Hormus durch deutsche Marineeinheiten abzusichern, war ein solcher Fall. Wie zu befürchten, gab es jedoch sogleich Kritik an dieser Entscheidung. Vorgetragen hat sie der „VerbandWeiterlesen
While global oil prices are rising significantly, the European Union has stated that it will not participate in a military operation in the Strait of Hormuz for the time being. US President Donald Trump does not seem happy about Europe's decision. - Während die weltweiten Ölpreise signifikant ansteigen, hat die Europäische Union erklärt, sie werde sich vorerst nicht an einem Militäreinsatz in der Straße von Hormus beteiligen. US-Präsident Donald Trump scheint über die Absage der EU nicht erfreut und wirft den Europäern mangelnde Hilfsbereitschaft vor.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
16.03.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Donald Trump dachte offenbar, Irans Führungsstruktur würde durch die Luftangriffe der USA und Israels schnell zerbrechen. Jetzt könnte dieser Krieg zu einer ernsthaften Gefahr für die Macht des US-Präsidenten werden.Seit dem 28. Februar führen die USA und Israel Krieg gegen Iran. Die Angriffe der USA und Israels haben im Land eine schwere humanitäre Krise ausgelöst, mehrere Krankenhäuser wurden evakuiert, zugleich geraten Schifffahrt, Ölmarkt und die gesamte Region unter Druck. US-Präsident Donald Trump hatte offensichtlich gehofft, dass das Regime in Teheran schnell kapitulieren würde. Das scheint ein verheerender Fehler gewesen zu sein. Denn nun könnte nicht die Macht der Mullahs in Gefahr sein, sondern seine. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Mathieu von Rohr, Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts. Wie gefährlich ist ein langer, ausgedehnter Krieg in Iran für Donald Trumps? Könnten die US-Bürger Trump die Quittung im November bei den Midterms präsentieren?Mehr zum Thema:(S+) Der US-Präsident verlangt, dass Nato-Verbündete die Straße von Hormus militärisch offen halten. Die Bundesregierung lehnt das ab. Und wählt deutliche Worte.https://www.spiegel.de/politik/deutschland/darum-legt-sich-berlin-mit-trump-an-a-6a488793-53ca-4081-a12e-5c9d87710384 (S+) Das Pentagon schickt Elitesoldaten an den Persischen Golf. Sie könnten die Ölinsel Charg einnehmen. Doch die Gefahr wäre groß: Die Iraner verfügen über Seeminen, Antischiffsraketen und jede Menge Drohnen.https://www.spiegel.de/ausland/iran-holt-donald-trump-sich-die-verbotene-insel-charg-a-7d415d66-7b97-4d57-bf94-0402aedc083b (S+) Wo wird im Nahen Osten angegriffen? Wie sind die Region und die Welt vom Konflikt betroffen? Der Überblick in Karten und Grafiken.https://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-in-grafiken-und-karten-hier-finden-sie-alle-wichtigen-daten-a-8a4e9e9d-22d0-4e5d-80c7-6515b6632480 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version lautete der Folgentitel »Teheran oder Washington – welches Regime fällt zuerst?"« Wir haben diesen nach Veröffentlichung der Folge geändert.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
US-Präsident Trump will, dass sich die NATO für Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus einsetzt. Gesucht werden „Leute, die einige der böswilligen Akteure ausschalten werden, die sich entlang der Küste befinden“. Einige Staaten wie Japan, Australien und Deutschland haben bereits abgesagt.
Der Kanzler will die Bundeswehr aus dem Irankrieg heraushalten. Im EU-Parlament ist die Brandmauer gefallen. Und: Markus Söders Pläne für Atomkraftwerke. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe: Deutsche Soldaten in der Straße von Hormus? Auf keinen Fall! Oder? Mehr Hintergründe: Die Brandmauer steht vor dem Fall. Und jetzt? Mehr Hintergründe: Warum das Kernkraft-Comeback wohl ausfallen wird+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
EU schließt Einsatz in Straße von Hormus vorerst aus, Arbeitsgruppe zur umstrittenen Preisgestaltung der Spritpreise von Mineralölkonzernen, Mailänder Großbank UniCredit legt Angebot für Übernahme von Commerzbank vor, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Weißenfels: Projekt gegen Fachkräfte- und Lehrermangel, Politthriller "One Battle After Another" erhält sechs Oscars bei Preisvergabe in Los Angeles, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Oscar-Verleihung darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In der Ursprungsversion des Beitrags über die Oscarverleihung war nur der erste Teil des Statements von Javier Bardem zu sehen ("No to war") - wir haben die Version korrigiert und sein Statement verlängert ("No to war and free palestine").
Naher Osten: Iran warnt vor Einmischung anderer Länder // Wadephul schließt deutsche Beteiligung in der Straße von Hormus ab // International Energy Agency will über 400 Millionen Barrel Öl aus Notreserven freigeben // Sorge um Anstieg der Benzinpreise wächst in Australien // Fünftes Mitglied der iranischen Frauenfußballmannschaft zieht Asylantrag in Australien zurück // Regierung von Victoria führt neue Befugnisse gegen den Verkauf von illegalem Tabak ein // Großer Preis von China: Kimi Antonelli wird zweitjüngster Sieger in der Formel-1-Geschichte
US-Präsident Trump fordert Beteiligung anderer Staaten zur Sicherung der Straße von Hormus, Israelische Armee plant Fortsetzung der Angriffe auf Iran, Krieg im Nahen Osten hat weitreichende Folgen für Deutschland, EVP-Fraktion kooperiert offenbar enger mit der AfD als bislang bekannt, Ungarns Nationalfeiertag steht ganz im Zeichen des Wahlkampfs, Ergebnisse des 26. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Paralympische Winterspiele enden mit Abschlussfeier in Cortina d'Ampezzo, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur "Fußball-Bundesliga" und "Paralympics" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Zwei Wochen Iran-Krieg – und der Ölpreis ist um 40 Prozent explodiert. Während die Notierungen die 100-Dollar-Marke stürmen und die Straße von Hormus in Flammen steht, diskutieren die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Zschäpitz über das ultimative Börsen-Szenario. Erleben wir eine düstere Wiederholung der 1970er-Jahre inklusive Stagflation, Rezession und Börsencrash – oder rettet der „Trump-Put“ die Kurse im letzten Moment? Von Lieferketten-Chaos in der Chipindustrie bis hin zu den Profiteuren der Krise wie K+S und dem Verlierer Tui: Alles über die neue Panik an der Börse und warum die Notenbanken jetzt vor einem Dilemma stehen. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Bundesrat sagt Ja zu neuem EU‑Vertragspaket, Blockierte Strasse von Hormus treibt Ölpreis in die Höhe, Hausarztpraxis auf dem Land, neue Technik trifft Tradition im Schweizer National-Circus Knie
Seit Ende Februar greifen die USA und Israel Ziele in Iran an. Irans Gegenwehr findet unter anderem an der Straße von Hormus statt. Durch die winzige Meerenge zwischen Iran und Oman fließt ein großer Teil des weltweiten Öls. Iran hat sie faktisch blockiert. Die Folgen sind weltweit spürbar: Reedereien leiten Tanker um, die Ölpreise geraten ins Schwanken, und für US-Präsident Donald Trump wird der Krieg zum innenpolitischen Problem. Denn steigende Benzinpreise in den USA können ihm bei den anstehenden Midtermwahlen im Herbst sehr gefährlich werden. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Benzinpreise im ersten Jahr zu halbieren. Davon ist er sehr weit weg.In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Claus Hecking, SPIEGEL-Korrespondent in Boston und Kenner der internationalen Energiemärkte. Warum ist die Straße von Hormus so entscheidend? Und warum hat Trump die Reaktion der Ölmärkte offenbar so fundamental unterschätzt? Mehr zum Thema: (S+) Mysteriöse Signale im Irankrieg: »Yek«, »schisch«, »noh« – unbekannter Sender funkt Geheimbotschaften auf Persischhttps://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/irankrieg-kurzwellensender-in-westeuropa-funkt-mysterioese-botschaften-auf-persisch-a-b6a320af-f78c-4951-96a5-bbdf0d00d7cd (S+) Preise für Benzin und Diesel im Vergleich: Darum ist Sprit in Deutschland so viel teurer als in anderen EU-Ländernhttps://www.spiegel.de/wirtschaft/spritpreise-deutschland-im-eu-vergleich-benzin-und-diesel-besonders-teuer-a-1fb7b293-187d-4c7c-ad51-51b816cfa7c9 (S+) Trumps Weltunordnung: Plötzlich fühlt sich der Krieg ganz nah anhttps://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-warum-der-krieg-gegen-iran-ploetzlich-europa-trifft-und-die-welt-unsicherer-macht-a-a03ffdc8-19c3-4351-8d16-6bd1f59847b4 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nach Angriffen des Iran auf mehrere Frachtschiffe in der Straße von Hormus geriet eines in Brand. Die Besatzung wurde evakuiert, doch gelten drei Seeleute als vermisst.
Der Tag in 2 Minuten – vom 12.3.
Wie eng wir auf dieser Welt wirtschaftlich verflochten sind, das zeigt uns der Iran-Krieg wieder sehr deutlich: Raketen fliegen, Menschen sterben, Energiepreise steigen, Handelsströme trocknen aus oder verändern sich. Die Nervosität wächst, die wirtschaftlichen Abhängigkeiten treten in den Vordergrund. Jeder weitere Kriegstag, an dem die Straße von Hormus blockiert bleibt, sorgt für mehr Frust an Zapfsäulen und in Heizkellern und auch für mehr Angst, wie sich das alles weiterentwickelt. Wir blicken auf den Iran als Wirtschaftsmacht, auf die regionalen Machtverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten, und welche energiepolitischen und auch migrationspolitischen Fragen sich für uns in Deutschland stellen. Riccardo Mastrocola spricht darüber mit Walter Posch, Iran-Experte an der Landesverteidigungsakademie Wien, mit Claudia Kemfert, Energieexpertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, mit Eckart Woertz, Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien in Hamburg und mit Naika Foroutan, Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung in Berlin.
Der Krieg in Nahost hat den globalen Ölmarkt in Aufruhr versetzt. Nach den Angriffen Israels und der USA reagiert Iran mit Gegenschlägen, unter anderem gegen Ölanlagen in den benachbarten Golfstaaten und nimmt die Straße von Hormus ins Visier. Die Meerenge im Persischen Golf ist zentrales Nadelöhr für die weltweite Versorgung mit Gas und Öl. In dieser 11KM-Folge klären wir mit dem NDR-Wirtschaftsexperten Markus Plettendorff, wie alles miteinander zusammenhängt: Welchen Anteil haben reale Lieferschwierigkeiten und Börsen-Spekulation an den Ölpreissteigerungen? Wer verdient an hohen Spritpreisen an der Tankstelle mit? Und wie sinnvoll sind die politischen Gegenmaßnahmen, die gerade diskutiert werden? Alle Entwicklungen im Iran-Krieg und Hintergrundberichte zu den Auswirkungen: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp “Zehn Minuten Wirtschaft”: https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Maximilian Stockinger Mitarbeit: Stephan Beuting, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Fabian Zweck, Lorenz Kersten, Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
11.03.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
US-Streitkräfte haben nahe der strategisch wichtigen Straße von Hormus 16 iranische Minenleger-Boote zerstört. Präsident Donald Trump warnte zuvor vor iranischen Minen und drohte mit bislang beispiellosen militärischen Konsequenzen.
Bundesregierung gibt in Reaktion auf gestiegene Energiepreise Ölreserve frei, Die Meinung, Krieg in Nahost: Gefahr von Seeminen und iranischen Luftangriffen in der Straße von Hormus, Fehlende Militärlieferungen für die Ukraine als Folge des Nahost-Kriegs, Deutscher Mittelstand hofft auf bessere Geschäfte mit Chile durch neuen Präsidenten, Para-Sportlerin und frühere Olympia-Teilnehmerin Marchand schreibt auch ohne Medaille Sportgeschichte, #mittendrin aus Trebenow: Wie die Kidzgarage gegen Langeweile helfen soll, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema Paralympics dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Beim Brand eines Postautos gestern Abend sind in Kerzers im Kanton Freiburg mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Die Kantonspolizei geht einer Meldung nach, dass sich eine Person im Bus selber angezündet haben soll. Weitere Themen: ⦁ Beim Krieg im Nahen Osten hat der Iran offenbar erneut Israel und die Golfstaaten angegriffen. Auch Israel meldet neue Angriffe gegen den Iran sowie die Hisbollah-Miliz im Libanon. Die USA teilen mit, dass sie in der Nähe der Strasse von Hormus 16 iranische Schiffe zerstört hätten - es sollen Schiffe sein, die Minen legen können. ⦁ Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa wollen morgen und übermorgen streiken. Grund ist, dass man sich bei Verhandlungen nicht einigen konnte. Dabei sei es unter anderem um die Altersvorsorge gegangen. Betroffen sind Passagier- und Frachtflüge der Lufthansa, die von deutschen Flughäfen starten. ⦁ Weltweit gibt es so viele Milliardäre wie nie zuvor - das zeigt die aktuelle Reichstenliste der US-Zeitschrift Forbes. Mittlerweile besitzen mehr als 3'400 Menschen über eine Milliarde US-Dollar. Unter den Neulingen ist auch der ehemalige Schweizer Tennisspieler Roger Federer. Der reichste Mensch bleibt der Tech-Unternehmer Elon Musk.
Die Wall Street startet schwach in die Woche, notiert aber deutlich über den vorbörslichen Tiefs. Der S&P 500 rutschte zeitweise auf 6585 Punkte ab. WTI-Öl schoss über Nacht um mehr als 30 Prozent auf über 119 US-Dollar, stabilisierte sich zuletzt aber bei rund 102 US-Dollar. Bereits letzte Woche war Öl um 36 Prozent gestiegen, der größte Wochenanstieg seit Einführung des WTI-Kontrakts 1983. Der Energiepreisschock belastet vor allem Airlines, Industrie- und Rohstoffwerte und schürt neue Inflations- und Rezessionssorgen. Auslöser der Turbulenzen sind zunehmende Angebotsrisiken im Ölmarkt: Mehrere OPEC-Staaten, darunter Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate, drosseln ihre Produktion, während Angriffe auf Energieinfrastruktur und Störungen im Tankerverkehr durch die Straße von Hormus die Märkte nervös machen. Neben der geopolitischen Lage rücken in dieser Woche wichtige Konjunkturdaten in den Fokus, allen voran die US-Inflationszahlen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Bären sind los: Nach einer dramatischen Woche schickt der Iran-Krieg den Dax auf Talfahrt, Minus sieben Prozent. Während die Straße von Hormus dicht ist und die globale Ölversorgung wackelt, stellt sich die alles entscheidende Frage: Springt der Ölpreis nun dauerhaft über die 100-Dollar-Marke oder erleben wir nur einen gigantischen geopolitischen Bluff? Wir analysieren die Warnungen vor 150 Dollar je Barrel und Trumps harte Linie. Plus: Beiersdorf crasht wegen Niveau-Ausblicks um 25 Prozent, dagegen profitiert die Deutsche Börse von den massiven Bewegungen an den Finanz- und Energiemärkten. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing.
Die USA und Israel greifen den Iran an, der wehrt sich. Unter anderem sperrt die Islamische Republik die Straße von Hormus. Das ist ein wichtiger Transportweg für Erdöl und Flüssiggas (LNG). Der Iran beschießt außerdem Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Das Emirat stellt deshalb an zwei Standorten seine Flüssiggas-Produktion ein. Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur wenig. Trotzdem sorgt der Iran-Konflikt speziell an den europäischen Gasmärkten für Verwerfungen. Warum? Was bedeutet das für die deutsche Energieversorgung? Was bedeutet es, wenn man jetzt noch eine Gasheizung besitzt? "Die Ölversorgung ist deutlich flexibler", sagt Jakob Schlandt. Er warnt: Beim Gas könnte es anders als beim Öl besonders dicke kommen. Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Der Krieg im Nahen Osten geht in die zweite Woche: Israel, die USA und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Im Interview mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Nico Lange den Krieg im Nahen Osten und erklärt, wie er sich auf die Ukraine auswirkt – etwa bei der Lieferung von Waffen. Das weltweite Rennen um bodengebundene Luftverteidigung und Lenkflugkörper sei durch den Krieg im Nahen Osten massiv verschärft worden. Lange spricht auch über das Durchhaltevermögen der iranischen Revolutionsgarden, die Blockade der Straße von Hormus und den Einsatz von Soldaten auf dem Boden. Aus Sicht des Sicherheitsexperten profitiert Russlands Machthaber Putin von dem Krieg. „Jeder Tag mit einem hohen Ölpreis ist für Putin wieder ein guter Tag“, so Nico Lange, Gründer des Instituts für Risikoanalyse und internationale Sicherheit (IRIS). Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Kaltenbrunner mit dem ehemaligen Brigadier Gerald Karner über den fünften Kriegstag im Iran und die hoch volatile Lage im Nahen und Mittleren Osten. Karner erklärt den enormen militärischen Aufmarsch der USA und Israels, die Größenordnung der eingesetzten Truppen und Waffensysteme und warum die Luftoperationen gegen den Iran Wochen dauern könnten. Ausführlich diskutiert werden die verbliebene Schlagkraft des iranischen Regimes, seine ballistischen Raketen, Drohnen und unterirdischen Anlagen sowie die zentrale Rolle russischer Rüstungshilfe. Der Experte schildert, wie israelische und amerikanische Geheimdienste offensichtlich über Jahre Quellen in der iranischen Führung aufgebaut haben und wie Hightech, Cyberangriffe und KI heute militärische Planung prägen. Thema sind auch mögliche Bodentruppeneinsätze, Überlegungen zur Bewaffnung oppositioneller Gruppen wie der Kurden und das Risiko eines langen, blutigen Stellvertreter- oder Bürgerkriegs. Karner ordnet die Rolle der Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabiens, ein, erklärt die Verwundbarkeit der Region durch Drohnen und die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für Energiepreise und Welthandel. Im Gespräch geht es zudem um die wachsende Isolation Irans und Russlands, mögliche Beistandsszenarien für Europa und die innenpolitische Zwickmühle von US-Präsident Donald Trump zwischen Wahlversprechen und Israels Sicherheitsinteressen. Abschließend beschreibt Karner die bereits desolate wirtschaftliche Lage im Iran, die Gefahr einer humanitären Katastrophe und die hohe Zahl an zivilen Opfern und Repressionsopfern schon vor Beginn des Krieges. Links zur Folge: Recherchen von bellingcat zum Absturz der MH17 Serie "Teheran" auf AppleTV Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Nach den Angriffen auf den Iran steigen die Gaspreise spürbar. Eine Blockade der Straße von Hormus könnte den Markt nun empfindlich erschüttern. Für Deutschland drohen höhere Energiekosten. Das hat Folgen für Industrie und Verbraucher.
Fünf Tage nach Beginn der gemeinsamen Militäroperation der USA und Israels im Iran spricht das Pentagon von deutlichen Erfolgen. Zahlreiche iranische Kriegsschiffe seien zerstört worden und die Luftherrschaft stehe kurz bevor. Parallel dazu bereitet Washington Maßnahmen zur Sicherung des globalen Ölhandels vor.
Seit die Angriffe auf den Iran am vergangenen Samstag gestartet sind, warnen Wirtschaftsexperten vor den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Beschuss der Golfstaaten durch den Iran, die Sperre der Straße von Hormus und weitere Verwerfungen könnten zu steigenden Ölpreisen und Krisen in der internationalen Wirtschaft führen. Harald Oberhofer vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mit einem Überblick über die derzeit angespannte Lage und wo sich das noch alles hinentwickeln könnte.
Die militärische Kampagne im Nahen Osten ist so konzipiert, dass die iranischen Raketenkapazitäten zerstört sind, bevor die USA und Israel ihre Vorräte an Abfangraketen aufgebraucht haben. Das besagt eine Analyse des Institute for the Study of War. Andere Fachleute sehen die wirtschaftliche Bedrohung – mit der Straße von Hormus und dem Suezkanal – als Teil des iranischen Kalküls.