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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
16.03.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
US-Präsident Trump fordert Beteiligung anderer Staaten zur Sicherung der Straße von Hormus, Israelische Armee plant Fortsetzung der Angriffe auf Iran, Krieg im Nahen Osten hat weitreichende Folgen für Deutschland, EVP-Fraktion kooperiert offenbar enger mit der AfD als bislang bekannt, Ungarns Nationalfeiertag steht ganz im Zeichen des Wahlkampfs, Ergebnisse des 26. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Paralympische Winterspiele enden mit Abschlussfeier in Cortina d'Ampezzo, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur "Fußball-Bundesliga" und "Paralympics" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Zwei Wochen Iran-Krieg – und der Ölpreis ist um 40 Prozent explodiert. Während die Notierungen die 100-Dollar-Marke stürmen und die Straße von Hormus in Flammen steht, diskutieren die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Zschäpitz über das ultimative Börsen-Szenario. Erleben wir eine düstere Wiederholung der 1970er-Jahre inklusive Stagflation, Rezession und Börsencrash – oder rettet der „Trump-Put“ die Kurse im letzten Moment? Von Lieferketten-Chaos in der Chipindustrie bis hin zu den Profiteuren der Krise wie K+S und dem Verlierer Tui: Alles über die neue Panik an der Börse und warum die Notenbanken jetzt vor einem Dilemma stehen. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Bundesrat sagt Ja zu neuem EU‑Vertragspaket, Blockierte Strasse von Hormus treibt Ölpreis in die Höhe, Hausarztpraxis auf dem Land, neue Technik trifft Tradition im Schweizer National-Circus Knie
Seit Ende Februar greifen die USA und Israel Ziele in Iran an. Irans Gegenwehr findet unter anderem an der Straße von Hormus statt. Durch die winzige Meerenge zwischen Iran und Oman fließt ein großer Teil des weltweiten Öls. Iran hat sie faktisch blockiert. Die Folgen sind weltweit spürbar: Reedereien leiten Tanker um, die Ölpreise geraten ins Schwanken, und für US-Präsident Donald Trump wird der Krieg zum innenpolitischen Problem. Denn steigende Benzinpreise in den USA können ihm bei den anstehenden Midtermwahlen im Herbst sehr gefährlich werden. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Benzinpreise im ersten Jahr zu halbieren. Davon ist er sehr weit weg.In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Claus Hecking, SPIEGEL-Korrespondent in Boston und Kenner der internationalen Energiemärkte. Warum ist die Straße von Hormus so entscheidend? Und warum hat Trump die Reaktion der Ölmärkte offenbar so fundamental unterschätzt? Mehr zum Thema: (S+) Mysteriöse Signale im Irankrieg: »Yek«, »schisch«, »noh« – unbekannter Sender funkt Geheimbotschaften auf Persischhttps://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/irankrieg-kurzwellensender-in-westeuropa-funkt-mysterioese-botschaften-auf-persisch-a-b6a320af-f78c-4951-96a5-bbdf0d00d7cd (S+) Preise für Benzin und Diesel im Vergleich: Darum ist Sprit in Deutschland so viel teurer als in anderen EU-Ländernhttps://www.spiegel.de/wirtschaft/spritpreise-deutschland-im-eu-vergleich-benzin-und-diesel-besonders-teuer-a-1fb7b293-187d-4c7c-ad51-51b816cfa7c9 (S+) Trumps Weltunordnung: Plötzlich fühlt sich der Krieg ganz nah anhttps://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-warum-der-krieg-gegen-iran-ploetzlich-europa-trifft-und-die-welt-unsicherer-macht-a-a03ffdc8-19c3-4351-8d16-6bd1f59847b4 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nach Angriffen des Iran auf mehrere Frachtschiffe in der Straße von Hormus geriet eines in Brand. Die Besatzung wurde evakuiert, doch gelten drei Seeleute als vermisst.
Der Tag in 2 Minuten – vom 12.3.
Wie eng wir auf dieser Welt wirtschaftlich verflochten sind, das zeigt uns der Iran-Krieg wieder sehr deutlich: Raketen fliegen, Menschen sterben, Energiepreise steigen, Handelsströme trocknen aus oder verändern sich. Die Nervosität wächst, die wirtschaftlichen Abhängigkeiten treten in den Vordergrund. Jeder weitere Kriegstag, an dem die Straße von Hormus blockiert bleibt, sorgt für mehr Frust an Zapfsäulen und in Heizkellern und auch für mehr Angst, wie sich das alles weiterentwickelt. Wir blicken auf den Iran als Wirtschaftsmacht, auf die regionalen Machtverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten, und welche energiepolitischen und auch migrationspolitischen Fragen sich für uns in Deutschland stellen. Riccardo Mastrocola spricht darüber mit Walter Posch, Iran-Experte an der Landesverteidigungsakademie Wien, mit Claudia Kemfert, Energieexpertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, mit Eckart Woertz, Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien in Hamburg und mit Naika Foroutan, Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung in Berlin.
Der Krieg in Nahost hat den globalen Ölmarkt in Aufruhr versetzt. Nach den Angriffen Israels und der USA reagiert Iran mit Gegenschlägen, unter anderem gegen Ölanlagen in den benachbarten Golfstaaten und nimmt die Straße von Hormus ins Visier. Die Meerenge im Persischen Golf ist zentrales Nadelöhr für die weltweite Versorgung mit Gas und Öl. In dieser 11KM-Folge klären wir mit dem NDR-Wirtschaftsexperten Markus Plettendorff, wie alles miteinander zusammenhängt: Welchen Anteil haben reale Lieferschwierigkeiten und Börsen-Spekulation an den Ölpreissteigerungen? Wer verdient an hohen Spritpreisen an der Tankstelle mit? Und wie sinnvoll sind die politischen Gegenmaßnahmen, die gerade diskutiert werden? Alle Entwicklungen im Iran-Krieg und Hintergrundberichte zu den Auswirkungen: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp “Zehn Minuten Wirtschaft”: https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Maximilian Stockinger Mitarbeit: Stephan Beuting, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Fabian Zweck, Lorenz Kersten, Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
11.03.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
US-Streitkräfte haben nahe der strategisch wichtigen Straße von Hormus 16 iranische Minenleger-Boote zerstört. Präsident Donald Trump warnte zuvor vor iranischen Minen und drohte mit bislang beispiellosen militärischen Konsequenzen.
Bundesregierung gibt in Reaktion auf gestiegene Energiepreise Ölreserve frei, Die Meinung, Krieg in Nahost: Gefahr von Seeminen und iranischen Luftangriffen in der Straße von Hormus, Fehlende Militärlieferungen für die Ukraine als Folge des Nahost-Kriegs, Deutscher Mittelstand hofft auf bessere Geschäfte mit Chile durch neuen Präsidenten, Para-Sportlerin und frühere Olympia-Teilnehmerin Marchand schreibt auch ohne Medaille Sportgeschichte, #mittendrin aus Trebenow: Wie die Kidzgarage gegen Langeweile helfen soll, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema Paralympics dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Beim Brand eines Postautos gestern Abend sind in Kerzers im Kanton Freiburg mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Die Kantonspolizei geht einer Meldung nach, dass sich eine Person im Bus selber angezündet haben soll. Weitere Themen: ⦁ Beim Krieg im Nahen Osten hat der Iran offenbar erneut Israel und die Golfstaaten angegriffen. Auch Israel meldet neue Angriffe gegen den Iran sowie die Hisbollah-Miliz im Libanon. Die USA teilen mit, dass sie in der Nähe der Strasse von Hormus 16 iranische Schiffe zerstört hätten - es sollen Schiffe sein, die Minen legen können. ⦁ Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa wollen morgen und übermorgen streiken. Grund ist, dass man sich bei Verhandlungen nicht einigen konnte. Dabei sei es unter anderem um die Altersvorsorge gegangen. Betroffen sind Passagier- und Frachtflüge der Lufthansa, die von deutschen Flughäfen starten. ⦁ Weltweit gibt es so viele Milliardäre wie nie zuvor - das zeigt die aktuelle Reichstenliste der US-Zeitschrift Forbes. Mittlerweile besitzen mehr als 3'400 Menschen über eine Milliarde US-Dollar. Unter den Neulingen ist auch der ehemalige Schweizer Tennisspieler Roger Federer. Der reichste Mensch bleibt der Tech-Unternehmer Elon Musk.
Die Wall Street startet schwach in die Woche, notiert aber deutlich über den vorbörslichen Tiefs. Der S&P 500 rutschte zeitweise auf 6585 Punkte ab. WTI-Öl schoss über Nacht um mehr als 30 Prozent auf über 119 US-Dollar, stabilisierte sich zuletzt aber bei rund 102 US-Dollar. Bereits letzte Woche war Öl um 36 Prozent gestiegen, der größte Wochenanstieg seit Einführung des WTI-Kontrakts 1983. Der Energiepreisschock belastet vor allem Airlines, Industrie- und Rohstoffwerte und schürt neue Inflations- und Rezessionssorgen. Auslöser der Turbulenzen sind zunehmende Angebotsrisiken im Ölmarkt: Mehrere OPEC-Staaten, darunter Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate, drosseln ihre Produktion, während Angriffe auf Energieinfrastruktur und Störungen im Tankerverkehr durch die Straße von Hormus die Märkte nervös machen. Neben der geopolitischen Lage rücken in dieser Woche wichtige Konjunkturdaten in den Fokus, allen voran die US-Inflationszahlen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Die Bären sind los: Nach einer dramatischen Woche schickt der Iran-Krieg den Dax auf Talfahrt, Minus sieben Prozent. Während die Straße von Hormus dicht ist und die globale Ölversorgung wackelt, stellt sich die alles entscheidende Frage: Springt der Ölpreis nun dauerhaft über die 100-Dollar-Marke oder erleben wir nur einen gigantischen geopolitischen Bluff? Wir analysieren die Warnungen vor 150 Dollar je Barrel und Trumps harte Linie. Plus: Beiersdorf crasht wegen Niveau-Ausblicks um 25 Prozent, dagegen profitiert die Deutsche Börse von den massiven Bewegungen an den Finanz- und Energiemärkten. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing.
Die USA und Israel greifen den Iran an, der wehrt sich. Unter anderem sperrt die Islamische Republik die Straße von Hormus. Das ist ein wichtiger Transportweg für Erdöl und Flüssiggas (LNG). Der Iran beschießt außerdem Energieanlagen in Saudi-Arabien und Katar. Das Emirat stellt deshalb an zwei Standorten seine Flüssiggas-Produktion ein. Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur wenig. Trotzdem sorgt der Iran-Konflikt speziell an den europäischen Gasmärkten für Verwerfungen. Warum? Was bedeutet das für die deutsche Energieversorgung? Was bedeutet es, wenn man jetzt noch eine Gasheizung besitzt? "Die Ölversorgung ist deutlich flexibler", sagt Jakob Schlandt. Er warnt: Beim Gas könnte es anders als beim Öl besonders dicke kommen. Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Der Krieg im Nahen Osten geht in die zweite Woche: Israel, die USA und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Im Interview mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Nico Lange den Krieg im Nahen Osten und erklärt, wie er sich auf die Ukraine auswirkt – etwa bei der Lieferung von Waffen. Das weltweite Rennen um bodengebundene Luftverteidigung und Lenkflugkörper sei durch den Krieg im Nahen Osten massiv verschärft worden. Lange spricht auch über das Durchhaltevermögen der iranischen Revolutionsgarden, die Blockade der Straße von Hormus und den Einsatz von Soldaten auf dem Boden. Aus Sicht des Sicherheitsexperten profitiert Russlands Machthaber Putin von dem Krieg. „Jeder Tag mit einem hohen Ölpreis ist für Putin wieder ein guter Tag“, so Nico Lange, Gründer des Instituts für Risikoanalyse und internationale Sicherheit (IRIS). Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Krieg im Nahen Osten - war das ein Schwarzer Schwan für die Börsen? „Ein Schwarzer Schwan war es nicht - das wäre ein total überraschendes Ereignis. Wir hatten ja schon Wochen und Tage vorher Anzeichen. Überraschender waren die Gegenschläge vom Iran", so Jessica Schwarzer. Jens Klatt (XTB-Marktanalyst): „Wir sind verhältnismäßig solide unterwegs. Die Abschläge zu Wochenbeginn waren erwartbar. Zur Mitte der Woche haben wir wieder Käufe gesehen. Besonders stark getroffen hat es vielleicht den Dax im Vergleich zur Wall Street. Die hat recht stark gehalten. Gefühlt haben wir das Schlimmste überstanden." Buchautorin und Finanzjournalistin Schwarzer ergänzt: „Wenn man langfristig investiert, kann man solche Dips schon nutzen und nachkaufen. Ich bin Team breit gestreut. Nicht die Nerven verlieren und das Depot wild umschichten." Und droht jetzt ein Energiepreis-Schock? „Wenn man die Spikes beim Ukraine-Krieg erlebt hat, ist es aktuell mehr ein Sturm im Wasserglas. Ich bin skeptisch. Die Aufschläge kommen und es hängt sicherlich davon ab, wie sich die Lage in der Straße von Hormus entwickelt. In Summe hält sich der Ölpreis solide", so der XTB-Experte Klatt. Wo gibt es jetzt Chancen und wo Risiken? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com
Krise rund um den Iran - Steigende Ölpreise, die blockierte Straße von Hormus und ein Konflikt, der immer größere Kreise zieht: Der Krieg im Nahen Osten hat bereits wirtschaftliche Folgen für die Welt. Doch wie stark trifft es Europa? Kommt jetzt ein neuer Preisschock und eine höhere Inflation?
Seit die USA und Israel den Krieg gegen den Iran begonnen haben, ist die Weltwirtschaft in Aufruhr. Vor allem die Sperrung der Straße von Hormus, eine bedeutende Meerenge, hat große Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Auch bei uns sind die Preise für Sprit und Energie bereits in die Höhe geschnellt. Sind das tatsächlich Auswirkungen des Kriegs oder Gier der Konzerne? Und wie wird sich der Iran-Krieg weiterhin auf die weltweite Wirtschaft auswirken? Darüber spricht Studio KURIER-Host Caroline Bartos mit Wirtschafts-Ressortleiter Robert Kleedorfer. Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast.Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Kaltenbrunner mit dem ehemaligen Brigadier Gerald Karner über den fünften Kriegstag im Iran und die hoch volatile Lage im Nahen und Mittleren Osten. Karner erklärt den enormen militärischen Aufmarsch der USA und Israels, die Größenordnung der eingesetzten Truppen und Waffensysteme und warum die Luftoperationen gegen den Iran Wochen dauern könnten. Ausführlich diskutiert werden die verbliebene Schlagkraft des iranischen Regimes, seine ballistischen Raketen, Drohnen und unterirdischen Anlagen sowie die zentrale Rolle russischer Rüstungshilfe. Der Experte schildert, wie israelische und amerikanische Geheimdienste offensichtlich über Jahre Quellen in der iranischen Führung aufgebaut haben und wie Hightech, Cyberangriffe und KI heute militärische Planung prägen. Thema sind auch mögliche Bodentruppeneinsätze, Überlegungen zur Bewaffnung oppositioneller Gruppen wie der Kurden und das Risiko eines langen, blutigen Stellvertreter- oder Bürgerkriegs. Karner ordnet die Rolle der Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabiens, ein, erklärt die Verwundbarkeit der Region durch Drohnen und die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für Energiepreise und Welthandel. Im Gespräch geht es zudem um die wachsende Isolation Irans und Russlands, mögliche Beistandsszenarien für Europa und die innenpolitische Zwickmühle von US-Präsident Donald Trump zwischen Wahlversprechen und Israels Sicherheitsinteressen. Abschließend beschreibt Karner die bereits desolate wirtschaftliche Lage im Iran, die Gefahr einer humanitären Katastrophe und die hohe Zahl an zivilen Opfern und Repressionsopfern schon vor Beginn des Krieges. Links zur Folge: Recherchen von bellingcat zum Absturz der MH17 Serie "Teheran" auf AppleTV Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Nach den Angriffen auf den Iran steigen die Gaspreise spürbar. Eine Blockade der Straße von Hormus könnte den Markt nun empfindlich erschüttern. Für Deutschland drohen höhere Energiekosten. Das hat Folgen für Industrie und Verbraucher.
Fünf Tage nach Beginn der gemeinsamen Militäroperation der USA und Israels im Iran spricht das Pentagon von deutlichen Erfolgen. Zahlreiche iranische Kriegsschiffe seien zerstört worden und die Luftherrschaft stehe kurz bevor. Parallel dazu bereitet Washington Maßnahmen zur Sicherung des globalen Ölhandels vor.
Die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland schienen sich gerade zu mehren – da wirbelte der US-amerikanische Angriff auf den Iran wieder alle Prognosen durcheinander. Vor allem die Blockade des Seeweges durch die Straße von Hormus belastet die Rohstoffmärkte – und damit auch die Preisentwicklung in Deutschland. „Im schlimmsten Fall droht uns eine Stagflation für dieses Jahr, also eine Kombination aus wirtschaftlicher Stagnation und stärker steigenden Preisen“, sagt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, im Capital Wirtschaftspodcast. Allerdings ist für den Ökonomen ein solches Szenario „nicht unbedingt der wahrscheinlichste Fall“. Entscheidend sei, wie lange die Öl- und Gasttransporte behindert würden. „Wenn die Straße von Hormus in spätestens einem Monat wieder für Gas und Öl geöffnet ist, dann ist das für uns keine große Sache“, sagt Schmieding. „Bleibt die Straße von Hormus für längere Zeit geschlossen, dann wird sich das in Europa vor allem am Preis für Flüssiggas bemerkbar machen.“ Im Podcast erklärt Schmieding, warum Donald Trump ein Interesse hat, den Krieg schnell zu beenden, welche Rolle das Zollurteil des Obersten Gerichtshofes spielt – und ob das Konjunkturprogramm der Bundesregierung schon wirkt. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Seit die Angriffe auf den Iran am vergangenen Samstag gestartet sind, warnen Wirtschaftsexperten vor den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Beschuss der Golfstaaten durch den Iran, die Sperre der Straße von Hormus und weitere Verwerfungen könnten zu steigenden Ölpreisen und Krisen in der internationalen Wirtschaft führen. Harald Oberhofer vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mit einem Überblick über die derzeit angespannte Lage und wo sich das noch alles hinentwickeln könnte.
Die militärische Kampagne im Nahen Osten ist so konzipiert, dass die iranischen Raketenkapazitäten zerstört sind, bevor die USA und Israel ihre Vorräte an Abfangraketen aufgebraucht haben. Das besagt eine Analyse des Institute for the Study of War. Andere Fachleute sehen die wirtschaftliche Bedrohung – mit der Straße von Hormus und dem Suezkanal – als Teil des iranischen Kalküls.
Der Irankrieg betrifft nicht nur Israel, die USA und den Iran, sondern die ganze Welt. Eine der wichtigsten Energiehandelsrouten, die Strasse von Hormus ist gesperrt, die Preise für Öl und Gas steigen. Das geltende Völkerrecht wird nicht mehr eingehalten - ein Bedeutungsverlust für die Uno. Weitere Themen: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat den amerikanischen Angriff auf Iran so klar verurteilt wie kein zweiter europäischer Regierungschef. Für Spanien und ganz Europa könne der Irankrieg katastrophale Folgen haben. Mit solchen Aussagen riskiert Sánchez den Bruch mit den USA. Im neuen Wettlauf mit China legt die Nasa einen Gang zu. Die amerikanische Weltraumbehörde hat kürzlich bekannt gegeben, ihr Artemisprogramm beschleunigen zu wollen. Alle Kräfte sollen auf den Mond fokussiert werden, verlangt die Nasa. Wie aber steht es um die Chancen und Risiken dieses Wettrennens?
Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran. Was bedeutet das für die Ukraine? Erhard Bühler sieht große Nachteile für das von Russland überfallene Land. Und: Kann der Iran die Straße von Hormus wirklich sperren?
Der Irankrieg betrifft nicht nur Israel, die USA und den Iran, sondern die ganze Welt. Eine der wichtigsten Energiehandelsrouten, die Strasse von Hormus, ist gesperrt. Die Preise für Öl und Gas steigen. Das geltende Völkerrecht wird nicht mehr eingehalten - ein Bedeutungsverlust für die Uno.
Nach den gezielten Angriffen auf den Iran und der Blockade der Straße von Hormus schießen Öl- und Gaspreise in die Höhe. Gold und Bitcoin schlagen wilde Kapriolen, die Börsen schwanken – und Anleger fragen sich: Stehen wir am Beginn einer langanhaltenden Krise oder ist das nur ein heftiges, aber vorübergehendes Schlagloch? Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz ordnen das geopolitische Beben ein, analysieren die Strategie von Donald Trump und erklären, welche realwirtschaftlichen Folgen drohen. Außerdem zeigen sie, warum Diversifikation gerade jetzt die wichtigste Versicherung fürs Depot ist – und welche Absicherungen in diesem Umfeld überhaupt Sinn ergeben. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Die militärische Eskalation rund um den Iran sorgt für Turbulenzen auf den Energiemärkten. Die Ölpreise sind zweistellig angestiegen, auch der Preis für Erdgas hat sich deutlich verteuert. Während OPEC+ eine Ausweitung der Produktion ankündigt, wächst die Sorge vor einer Blockade der Straße von Hormus – mit möglichen Folgen für Inflation und Wirtschaftswachstum in Europa.
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran erhielten Tankschiffe in der Straße von Hormus von den Revolutionsgarden die Warnung, diese Handelsroute nicht mehr zu passieren. Eine Sperrung hätte schwerwiegende Konsequenzen für die Weltwirtschaft.
Gespräch zwischen Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump über Kriege und Zölle, Lage in Iran am 4. Tag des Angriffs von USA und Israel, Iranische Flüchtlinge berichten in der Türkei über die Angriffe, Libanon und seine Beteiligung am Iran-Krieg durch die Hisbollah-Miliz, Schiffsverkehr beeinträchtigt durch Irans Sperrung der Straße von Hormus, Weitere Meldungen im Überblick, Sicherheitsbedenken 100 Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Mexiko, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zum Thema "WM-Qualifikation" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Keine australische Beteiligung an Angriffen gegen Iran / United Nations Security Council unter Handlungsdruck / United Nations ruft zur Deeskalation im Libanon auf / Regierung unter Druck wegen gestrandeter Staatsbürger / Johann Wadephul kündigt Evakuierung besonders Schutzbedürftiger aus Nahost an / Mark Carney zu dreitägigem Besuch in Australien / Rückgang von Baugenehmigungen um 7,2 Prozent / Agrarproduktion 2025/26 voraussichtlich über 100 Milliarden Dollar / Konflikt treibt Ölpreise – rund 20 Prozent des weltweiten Öls passieren die Straße von Hormus
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus. Die Begründung der USA und Israels für den Konflikt - eine unmittelbare Bedrohung durch die iranischen Raketenarsenale und durch das Atomprogramm - haben Cornelius Adebar nicht überzeugt. Über die möglichen Motive für den Angriff spricht der Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in dieser Folge des Podcasts Streitkräfte und Strategien mit Host Stefan Niemann. Die iranischen Gegenschläge richten sich nicht nur gegen US-Militärstützpunkte in der Region, sondern auch gegen die Energie-Infrastruktur in den Ölstaaten. Dies, die Folgen für den Tourismus, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Ölpreise seien Dinge, die für die Staaten der arabischen Region überhaupt nicht wünschenswert seien, so Adebahr. Er erklärt, wer nun im Iran das Sagen hat, wie das Regime militärisch aufgestellt ist und er beschreibt Szenarien für den weiteren Verlauf des Krieges. Die Aufforderung von US-Präsident Trump an das iranische Volk, sich das Land „zurückzuholen“ habe etwas Zynisches. Außerdem schätzt Adebahr ein, wie die Zukunft des Iran aussehen könnte. Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Cornelius Adebahr:https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipps:11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_IranLost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/
Gespräch zwischen Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump über Kriege und Zölle, Lage in Iran am 4. Tag des Angriffs von USA und Israel, Iranische Flüchtlinge berichten in der Türkei über die Angriffe, Libanon und seine Beteiligung am Iran-Krieg durch die Hisbollah-Miliz, Schiffsverkehr beeinträchtigt durch Irans Sperrung der Straße von Hormus, Weitere Meldungen im Überblick, Sicherheitsbedenken 100 Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Mexiko, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zum Thema "WM-Qualifikation" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die „Buy the Dip“ Reaktion auf die Kriegs-Schlagzeilen war von kurzer Dauer. Über Nacht dreht die Stimmung, Tech schwach, Asien deutlich im Minus, und die US-Futures geben die komplette Erholung wieder ab. Gleichzeitig springt Öl weiter an, Brent über 84 Dollar nach Berichten über eine mögliche Schließung der Straße von Hormus, während die Renditen deutlich steigen und Zinssenkungserwartungen zurückgenommen werden. Auch im Kreditmarkt knirscht es nach erhöhten Rücknahmeanträgen bei einem großen Private-Credit-Fonds von Blackstone. Energie- und Rüstungswerte führen, Airlines und Transport stehen unter Druck, Tech bleibt schwach – es ist die Kombination aus höherem Öl, steigenden Zinsen und wachsender Nervosität im Finanzsystem, die das Umfeld deutlich anspruchsvoller macht. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Die „Buy the Dip“ Reaktion auf die Kriegs-Schlagzeilen war von kurzer Dauer. Über Nacht dreht die Stimmung, Tech schwach, Asien deutlich im Minus, und die US-Futures geben die komplette Erholung wieder ab. Gleichzeitig springt Öl weiter an, Brent über 84 Dollar nach Berichten über eine mögliche Schließung der Straße von Hormus, während die Renditen deutlich steigen und Zinssenkungserwartungen zurückgenommen werden. Auch im Kreditmarkt knirscht es nach erhöhten Rücknahmeanträgen bei einem großen Private-Credit-Fonds von Blackstone. Energie- und Rüstungswerte führen, Airlines und Transport stehen unter Druck, Tech bleibt schwach – es ist die Kombination aus höherem Öl, steigenden Zinsen und wachsender Nervosität im Finanzsystem, die das Umfeld deutlich anspruchsvoller macht. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Kaum eine Straße hören wir im Moment so oft wie „Die Straße von Hormus“. Und auch wer sich mit weltweiten Frachtstraßen nicht auskennt, weiß inzwischen trotzdem: Weil es durch den Iran-Krieg da stockt und Schiffe festhängen, wird's bei uns teurer. Vor allem wenn es um Heizöl, Gas oder Sprit geht. Kommt jetzt der Energiepreis-Schock? Darüber reden wir jetzt im SWR3 Topthema mit Caro Knape
Der Iran-Krieg bringt die Weltwirtschaft ins Wanken: Die Straße von Hormus als Nadelöhr des globalen Ölhandels steht unter Druck, Märkte reagieren nervös, Tausende deutsche Reisende sind in der Golfregion gestrandet. Mit Oliver Stock, Herausgeber der Wirtschaftszeitschrift „Business Punk“, sprechen wir über wirtschaftliche Folgen und Inflationsrisiken. Andreas Schmidt, Podcastunternehmer und Radiomoderator in Dubai, schildert die Lage vor Ort. Mit dem Philosophen und Kultur- und Wissenschaftsjournalisten Alexander Grau diskutieren wir die politische Schlagseite der Berlinale. Und: Was lässt sich aus Javier Mileis Reformkurs lernen? Das hören wir von Rechtsanwalt Carlos Gebauer, Präsident des Javier-Milei-Instituts für Deregulierung in Europa.
Journalist und Nahost-Experte Karim El-Gawhary beschreibt die Situation im Gazastreifen als humanitäre Katastrophe mit zerstörter Infrastruktur, massiver Vertreibung und einer „Waffenruhe“, die diesen Namen kaum verdient. Er betont, dass die israelische Besatzung von Gaza und Westjordanland der zentrale Kernkonflikt ist und skizziert vier Optionen: Status quo, Vertreibung der Palästinenser, eine inzwischen fast unmögliche Zwei-Staaten-Lösung und eine schwer vorstellbare Einstaaten-Lösung mit gleichen Rechten für alle. El-Gawhary kritisiert die Rolle der USA und die „Glitzerpläne“ für Gaza, die die Lebensrealität der Palästinenser ausblenden, und warnt vor der politischen Dynamik unter Präsident Trump. Im Blick auf den Iran spricht er über ein reformunfähiges Regime, eine polarisierte Gesellschaft, mögliche Szenarien von Militärdiktatur bis Staatszerfall und die Gefahr eines regionalen Flächenbrands inklusive Angriffen auf Öl-Infrastruktur und der Straße von Hormus. Er erklärt, wie begrenzt der Zugang von Journalist:innen nach Gaza ist, schildert seine Arbeitsweise mit lokalen Partnern vor Ort und warum er konsequent menschennahe Geschichten erzählt. El-Gawhary setzt sich mit Vorwürfen der Einseitigkeit und des Antisemitismus auseinander und verweist darauf, dass Begriffe wie „Besatzung“ und „besetzte Gebiete“ völkerrechtlich definiert und vom Internationalen Gerichtshof bestätigt sind. Persönlich spricht er über Shitstorms, die Nicht-Verlängerung seines ORF-Vertrags, die große öffentliche Wertschätzung und seine Motivation, als unabhängiger Journalist weiterzuarbeiten – unter anderem mit einem wöchentlichen Podcast „Nahost. Nah dran.“ und Live-Formaten. Zum Schluss erzählt er, wie ihn Geschichten extremer Gewalt und Ohnmacht belasten und warum „Ausladen“ – also Erzählen, Schreiben und Diskutieren – für ihn ein zentraler Weg ist, seelisch in Balance zu bleiben. Podcast-Empfehlung der Woche: Podcast "Freiwärts - Aus dem Trauma in die Kraft" Titelbild Folge: Sascha Osaka Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Von geopolitischen Beben bis zur Pariser Sterneküche: Während die Sperrung der Straße von Hormus und der Tod der iranischen Führung die Welt in Atem halten und Lieferketten bedrohen, sorgt ein moderner „Druide” mit seinen Wildkräutern in Frankreichs Gourmetszene für magische Momente. Wir haben drei Einblicke in aktuelle Ereignisse für Sie zusammengefasst – kurz und bündig.
Die USA und Israel haben sich entschieden den Iran anzugreifen und mit gezielten Bombardierungen das Regime zu schwächen. Ein erster Coup ist gelungen. Der Revolutionsführer Ali Chamenei ist tot. Das hat in Teilen der iranischen Bevölkerung und bei Exiliranern große Freude ausgelöst. Aber wie geschwächt die Mullahs nun dastehen, das ist völlig offen. Der Iran ist zu Gegenangriffen übergegangen und er blockiert die für den weltweiten Ölhandel so wichtige Straße von Hormus. Wie weit die Amerikaner gehen werden, ob das Atomprogramm des Iran damit endgültig gestoppt werden kann, ob es einen Regimewechsel geben wird und welche Auswirkungen dieser Krieg auf die Weltwirtschaft haben wird, kann noch niemand wissen. Wir wollen drüber reden. Mit Sebastian Sons von der Nahost Denkfabrik Carpo Mit unserem Israel Korrespondenten Jan Christoph Kitzler, mit dem Militär- und Sicherheitsexperten Nico Lange und einer Iran-Expertin Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast Der Weltspiegel-Podcast befasst sich in einer Extra-Ausgabe ebenfalls mit den Geschehnissen im Iran. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger aus dem Studio Istanbul (zuständig für Iran) war selbst noch bis vor kurzem in Teheran. Was bedeutet der Tod des obersten Anführers des Irans jetzt genau? Der Iran, so Katharina Willinger, habe immer schon mit einem Flächenbrand für die ganze Region gedroht, sollte das Land angegriffen werden. Außerdem geht es darum, wie US-Präsident Donald Trump jetzt weiter reagieren wird. Innenpolitisch steht er unter starkem Druck, schließlich war er es, der immer wieder versprochen hatte, dass es mit ihm keine weiteren Kriege geben wird. Was ist das Ziel von US-Präsident Trump im Iran? Das schätzt der Weltspiegel-Podcast mit ARD-Washington-Korrespondentin Gudrun Engel ein. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2e4d739ed67cfe98/
Warka maanta waxaa ka mid ah wararka dagaalka ay Maraykanka iyo Israel ku qaadeen Iraan iyo Xildhibaan Barnaby Joyce oo ka tirsan xisbiga One Nation oo ka digey dhibaato ku timaadda dhaqaalaha iyo kaydka shidaalka Australia, xiritaanka marinka Hormus awgeed.
Luftangriffe der USA und Israels: Iran droht mit Vergeltungsschlägen, Golfstaaten bisher zurückhaltend mit Gegenschlägen, Krieg am Golf bringt weltweit den Flugverkehr durcheinander, Gesperrte Straße von Hormus zwingt Reedereien zu großen Umwegen mit Konsequenzen für den Welthandel, Ergebnisse des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis Der Beitrag zur "Fußball-Bundesliga" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Luftangriffe der USA und Israels: Iran droht mit Vergeltungsschlägen, Golfstaaten bisher zurückhaltend mit Gegenschlägen, Krieg am Golf bringt weltweit den Flugverkehr durcheinander, Gesperrte Straße von Hormus zwingt Reedereien zu großen Umwegen mit Konsequenzen für den Welthandel, Ergebnisse des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis Der Beitrag zur "Fußball-Bundesliga" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin. Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Bente Scheller:https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html
Israel und die USA greifen Iran an, Reaktionen in den USA nach den Iran-Angriffen, Iran blockiert Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern, Ergebnisse des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur Fußball-Bundesliga dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Israel und die USA greifen Iran an, Reaktionen in den USA nach den Iran-Angriffen, Iran blockiert Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in fast allen Bundesländern, Ergebnisse des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zur Fußball-Bundesliga dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.