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Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Derzeit läuft in der deutschen Hauptstadt ein Manöver. Der Name: „Operation Bollwerk Berlin 2026“. Laut Unterlagen geht es dabei um den „Transport von Schutzbefohlenen“ sowie die „Verbringung von Personen auf Wasserstraßen“. Das sei ein deutliches Alarmsignal, kommentiert AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens aus Berlin.
Der US-Präsident greift wieder nach Grönland. Der Verkehrsminister verschläft seine Verkehrswende. Und der neue Ebola-Ausbruch ist womöglich bedrohlicher als zunächst gedacht. Das ist die Lage am Montagabend. Hier geht´s zu den Artikeln: Konflikt um Arktisinsel: Trump schickt Sondergesandten nach Grönland, um »Freunde zu finden« Verlagerung auf Schiene und Wasserstraße: Rechnungshof wirft Schnieder Planlosigkeit bei Verkehrswende vor WHO ruft Gesundheitsnotstand aus: Drei Gründe, warum der neue Ebola-Ausbruch besorgniserregend ist +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 27. April 2026 reiste der iranische Außenminister, Abbas Araghchi nach Russland, St. Petersburg, um sich dort mit dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin zu treffen. Das Treffen diente dazu, die russische Unterstützung im Irankrieg zu festigen.(1) Der iranische Botschafter in Russland, Kazem Jalali erklärte,„dass die Präsidenten des Irans und Russlands seit Beginn des Krieges bereits drei Telefonate geführt hätten und beide in nationalen und internationalen Fragen ähnliche Positionen vertreten würden“.(2)Araghchi habe zudem erklärt, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau auf höchstem Niveau seien und weiter gefestigt würden. Zudem dankte er Russland für die Unterstützung.(3) Putin fügte hinzu:„Wir sehen, wie tapfer und heldenhaft das iranische Volk um seine Unabhängigkeit kämpft, um seine Souveränität. Wir werden von unserer Seite alles tun, was in ihrem Interesse liegt und den Interessen aller Völker der Region entspricht, damit der Frieden so schnell wie möglich erreicht werden kann."(4)Seit Beginn des Irankrieges stellt sich Wladimir Putin offen auf die Seite des Irans. Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax erklärte Putin,„er habe vorige Woche eine Botschaft des obersten Führers Modschtaba Chamenei erhalten und könne bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzten.“(5)Neues Friedensangebot aus TeheranDieses Treffen fand kurz nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA statt, das ursprünglich am vergangenen Wochenende erneut in Pakistan stattfinden sollte. Jedoch untersagte der US-Präsident, Donald J. Trump seiner Delegation die Anreise nach Pakistan.(6) Laut der Tagesschau.de begründete Trump die Absage mit einem neu eingebrachten Friedensvorschlag von dem Iran, den Trump und auch sein Außenminister, Marco Rubio als inakzeptabel bezeichnet haben sollen.(7)Laut Tagesschau.de und dem österreichischen Nachrichtenportal, AUF1 soll der Vorschlag beinhalten, dass die Straße von Hormuz geöffnet und der Krieg dadurch beendet wird. Über das iranische Atomprogramm soll später entschieden werden.(8)USA lehnt Angebot abIn einem Interview mit dem amerikanischen Sender Fox News erklärte Rubio zum Friedensangebot des Irans: „Die Öffnung des für Öl- und Gaslieferungen aus der Golfregion global wichtigen Handelsweges unter strikten Bedingungen sei weder für die USA noch für andere Staaten hinnehmbar.“ Weiter erklärte er:„Die Islamische Republik habe eine andere Sicht auf die Wasserstraße als der Großteil der Welt. Was Teheran mit einer Öffnung meine, sei, dass Schiffe passieren könnten, solange das mit dem Iran koordiniert und von ihm erlaubt werde, oder wir jagen euch hoch und ihr bezahlt uns. Das ist keine Öffnung. Es handelt sich um internationales Gewässer. Der Iran könne kein System normalisieren, und der Rest der Welt kein System akzeptieren, in dem Teheran entscheide, wer in der Straße von Hormus verkehren könne.“(9)Beide Seiten bezichtigen sich seit Wochen gegenseitig, inakzeptable Vorschläge einzubringen.(10) Jedoch lässt die Aussage von Marco Rubio die Vermutung zu, dass hier die Tatsachen verdreht werden. Schließlich will die USA mit dem Irankrieg genau das erreichen, was sie momentan dem Iran vorwerfen. Nämlich die Hoheit über die Öl- und Gaslieferungen, die aus dem Iran kommen und durch die Straße von Hormuz transportiert werden....https://apolut.net/krieg-politik-und-der-preis-des-gehorsams-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Iran verkündet die Öffnung der Wasserstraße – und nimmt sie kurz darauf zurück. Was zunächst inkonsequent wirkt, gerät zur Machtdemonstration.
Trump spricht von Friedensverhandlungen, gleichzeitig gibt es Spekulationen, er plane den Einsatz von Bodentruppen. Außerdem hat die Huthi-Miliz im Jemen Israel am Samstag angegriffen. Die Sorge: eine Blockade auch der Wasserstraße im roten Meer.**********In dieser Folge mit: Moderation: Till Haase, Sebastian Sonntag Andrea Beer, ARD-Korrespondentin Istanbul**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Henning Bornemann und Axel Naumer ordnen ein wer Walretter und wer Wahlverlierer ist. Außerdem haben sie Verkehrshinweise für gesperrte Wasserstraßen im Programm. Gast: Anny Hartmann. Von WDR 5 Satire Deluxe.
Wie sieht der Arbeitsalltag einer Lotsin auf dem Nord-Ostsee-Kanal aus, welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie kommt man heute überhaupt in die Lotsenausbildung? Darüber spricht Miriam Schlüter in der aktuellen Folge des HANSA Podcasts. Sie ist Seelotsin auf dem Nord-Ostsee-Kanal und war die erste weibliche Lotsin in ihrem Revier. Miriam Schlüter erläutert darin ausführlich, wie die Lotsenbrüderschaft NOK 1 aufgestellt ist und welche Weichen gestellt wurden. Im Gespräch geht es um den Verkehr auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, um Verantwortung und Kommunikation an Bord sowie um den eigenen Berufsweg in eine nach wie vor stark männerdominierte Branche. Schlüter beschreibt den Lotsenberuf als anspruchsvolle nautische Aufgabe mit hoher Verantwortung. Die Seelotsen auf dem Nord-Ostsee-Kanal, mitunter auch scherzhaft als „Grabenfahrer“ bezeichnet, übernehmen dabei weit mehr als reine Streckenbegleitung. Auf dem NOK gehe es nicht nur darum, Schiffe sicher durch den Kanal zu führen, sondern auch darum, Kapitäne in anspruchsvollen Situationen zu beraten und ihnen frühzeitig Sicherheit zu vermitteln. „Man muss ihnen einfach vorher sagen, was passieren wird“, sagt Schlüter, die auch die Reaktionen der Seeleute beschreibt. Zugleich macht die Lotsin deutlich, dass der Berufsalltag stark von äußeren Faktoren abhängt. Wetterlage, Verkehrsaufkommen und Schiffsgrößen beeinflussen, wann und wo ein Einsatz ansteht. Gearbeitet werde auf dem Kanal auch regelmäßig an Wochenenden. Besonders bei rauem Wetter über Dänemark steige der Verkehr auf dem NOK häufig an, weil mehr Schiffe den geschützten Weg durch den Kanal wählten. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist Schlüters persönlicher Weg in die Schifffahrt. Im Gespräch geht es auch um Frauen in der Seelotserei. Schlüter beschreibt ihre Sichtbarkeit als „Rückenwind“. Sie wolle damit auch anderen Frauen zeigen, dass der Beruf für sie offensteht. Noch immer ist der Frauenanteil sehr gering. „Wir sind bei ungefähr 850 Seelotsen und davon sind wir vier Frauen“, sagt sie. Umso wichtiger sei es, Vorbilder sichtbar zu machen und den Beruf stärker bekannt zu machen. Mit Fachkompetenz lasse sich dabei auch Skepsis schnell entkräften. Zudem erläutert sie die heutigen Zugangswege in die Lotsenausbildung und den hohen Nachwuchsbedarf.
Die Regierung Brasiliens hat die umstrittene Privatisierung mehrerer Flüsse im Amazonas-Gebiet zurückgezogen. Konkret ging es um ein im August erlassenes Dekret, das den Ausbau von Wasserstraßen für größerer Frachtschiffe vorsah (Autorin: Anne Herrberg)
Diese Woche mit Jonas Waack und Verena Kern Der wissenschaftliche Klimabeirat der EU warnt: Angesichts wachsender und zunehmend systemischer Klimarisiken sei ein Ausbau der Anpassungspolitik dringend erforderlich. In einem neuen Bericht fordern die Forscher:innen ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen, das sich an einer Erderhitzung von etwa drei Grad orientieren sollte. Mit dem geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung sollen Straßen, Brücken, Schienen, Wasserstraßen und auch neue LKW-Parkplätze künftig schneller gebaut und saniert werden können. Für nächste Woche ist die erste Lesung im Bundestag angesetzt. Nun hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen scharfe Kritik an den Plänen geübt: Das Beschleunigungsgesetz gehe auf Kosten von Natur und Umwelt. Ob tatsächlich eine Beschleunigung erzielt werde, sei fraglich. Plug-In-Hybride schlucken sehr viel mehr Sprit, als die Autobauer behaupten. Das haben bereits zahlreiche Untersuchungen nachgewiesen. Eine neue Studie auf der Basis von Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeugen verschiedener Hersteller zeigt nun: Der Spritverbrauch von Hybridautos ist noch höher als bislang gedacht – nämlich rund viermal höher als der offizielle Wert. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Seit mehr als 100 Jahren bringt die Hafentechnische Gesellschaft Fachleute aus Hafenbau, Wasserstraßen- und Küsteningenieurwesen zusammen. Doch was bedeutet das konkret? Der Hafenkonzert-Podcast ist in der Hamburger Speicherstadt, in Bremen und an der Schlei unterwegs. Wir sprechen mit Verantwortlichen aus Planung und Baupraxis über marode Kaimauern, langwierige Genehmigungsverfahren und den akuten Fachkräftemangel. Gleichzeitig zeigen junge Ingenieurinnen und Unternehmensgründer, warum Hafenbau heute nachhaltiger, interdisziplinärer und internationaler gedacht wird als je zuvor.
Großraum- und Schwertransporte sind unverzichtbar für Energiewende, Infrastruktur und Industrie – doch die Branche startet mit erheblichen Problemen ins Jahr 2026. Langwierige Genehmigungsverfahren, wachsende Bürokratie, fehlende Digitalisierung und eine marode Infrastruktur erschweren den Alltag vieler Unternehmen. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schulz und Christian Bonk über die aktuelle Lage der Schwertransportbranche und mögliche Lösungsansätze. Ein zentrales Thema: die Verlagerung des Hauptlaufs auf das Binnenschiff. Welche Potenziale bieten Wasserstraßen, wo liegen die Grenzen – und was muss sich politisch und administrativ ändern? Darüber sprechen sie mit Andreas Kahl, Geschäftsführer von Kahl Schwerlast und BSK-Mitglied.
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Der letzte Koalitionsausschuss des Jahres bringt Bewegung aber auch neue Bruchlinien. Die Regierung einigt sich auf ein großes Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das Autobahnen, Schienen und Wasserstraßen schneller voranbringen soll. Verfahren werden verkürzt, Umweltprüfungen gestrafft, Projekte als „überragendes öffentliches Interesse“ eingestuft. Beim Heizungsthema bleibt es dagegen beim Stillstand. Die Rentenreform nimmt Form an und bei der Ukraine-Unterstützung setzt die Koalition auf die Nutzung eingefrorener russischer Vermögen. Eine Entscheidung wird kommende Woche erwartet, möglicherweise flankiert von einem weiteren Treffen mit Selenskyj in Berlin. Ein Update über Baustreit, Haushaltsdruck und eine Koalition, die kurz vor Weihnachten Geschlossenheit demonstriert – und doch vor einem schwierigen Jahr 2026 steht. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski.Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Folge nehme ich Sie mit auf eine außergewöhnliche Expeditionsreise, die ich gemeinsam mit Kapitän Ulf Wolter erlebt habe – von Japans quirligem Städten und der malerischen Insel Hokkaido über die geheimnisvollen Aleuten bis in die unberührte Wildnis Alaskas.Kapitän Ulf Wolter erzählt von seinen ganz persönlichen Highlights: von den ersten Tagen in der vibrierenden Kultur Japans, von eindrucksvollen Walbeobachtungen auf dem offenen Pazifik und vom Kreuzen zwischen Vulkaninseln, Seeadlern und einsamen Buchten. Er berichtet von neuen Wasserstraßen, die er auf dieser Route erstmals befahren hat, und von den besonderen Momenten, in denen sich Naturgewalt und Stille begegnen – etwa bei den Bärenbeobachtungen.Ein Gespräch über nautische Präzision, Entdeckergeist und die Faszination einer Reise, die Asien und Alaska auf einzigartige Weise verbindet – voller Emotion, Weite und echter Expeditionsmagie.
"Wasserstraßen nicht vergessen": Verkehrsforscher zu Infrastruktur-Förderung des Bundes Auch wenn der Bund etliche Milliarden Euro für Sanierung und Neubau von Straßen und anderen Verkehrswegen gibt, hängen viele dieser Projekte noch in der Planungsphase fest. Um das zu ändern, will Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am Mittag den "Startschuss für alle baureifen Straßenprojekte" geben. Verkehrsforscher Alexander Eisenkopf (Uni Friedrichshafen) mahnt im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Jonathan Hadem, auch die Wasserstraßen auszubauen.
Die Industriegeschichte in Eberswalde bietet viele denkwürdige Anlaufpunkte: Den Finowkanal etwa. Er ermöglichte seit dem 18. Jahrhundert den Aufschwung der Region. Von Harald Asel
Ciao Ragazzi! Frieder ist zu Besuch in Minden, der Heimat von Angelprofi Enrico di Ventura. Die beiden angeln im Mittellandkanal, unweit vom Wasserstraßenkreuz mit der Weser. Der Plan: Zander und Barsche fangen. Kanalangeln ist eine spezielle Angelegenheit und Enrico erklärt Euch, wie er vorgeht und welche Köder er am liebsten benutzt. Crankbaits, Bladed Jigs, wie Chatterbaits und Gummifische am Jigkopf zum Beispiel. Und dann heißt es: Run and gun. Also den Kanal ablaufen, werfen und nach einigen Würfen, wenn nix passiert, wieder 50 Meter weiter. Spannende Einblicke, wie Enrico an seinen Hausgewässern angelt und exklusiv wird es für Euch nicht nur beim Zuhören, sondern auch was Enrico an Euch raushaut. Was es genau ist und was Ihr dafür tun müsst: Einschalten, aber Avanti! Noch mehr Podcast-Futter für Angelfans: Bei "Rute raus, der Spaß beginnt" stellen NDR Moderator Heinz Galling und Angelexperte Horst Hennings immer unterhaltsam und informativ die beliebtesten Angelfische und Reviere vor. https://1.ard.de/ruteraus
Der größte Binnenhafen Europas besteht aus einem Labyrinth von Wasserstraßen. Statt Kohle, dem einstigen schwarzen Gold des Ruhrgebiets, werden nun Container mit modernster Technik umgeschlagen. Ist dennoch etwas übrig geblieben von den alten Traditionen? Leue, Vivien www.deutschlandfunk.de, Das Wochenendjournal
Vorbei an Wasserschweinen, Hochmoorgelblingen und unfreiwillig schwimmenden Ameisen, reisen wir in dieser Folge in einige der wichtigsten Ökosysteme unserer Erde: Feuchtgebiete! Mit Feuchtgebieten steht und fällt die Gesundheit unseres Planeten. Sie stabilisieren das Klima, sind gigantische Kohlenstoffspeicher und versorgen ganze Kontinente mit Süßwasser. Sie sind die Heimat unzähliger Lebewesen. Sie sind auf unserem Planeten die Mitarbeiter des Monats: Wenn man die Leistungen aller Ökosysteme in Geldwerte umrechnet, gehen über 43 % des Gesamtwerts auf die Kappe von Feuchtgebieten.Umso erstaunlicher ist es, dass der Mensch alles andere als sorgsam mit ihnen umgeht. Das erzählt uns Dr. Karl Matthias Wantzen, der bei der UNESCO für Feuchtgebiete und Weltnaturerbe zuständig ist. Er kämpft gegen ein Großprojekt, das das wunderbare Pantanal zu vernichten droht.Diese Folge entstand in Partnerschaft mit dem Förderverein eines anderen wunderbaren Feuchtgebiets: Der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft hat uns wieder unterstützt und wir sagen Danke!!!Weiterführende Links:Wissenschaftler gegen die Wasserstraße im Pantanal: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969723063787Guardian Artikel zur Wasserstraße: https://www.theguardian.com/environment/article/2024/aug/12/hidrovia-brazil-pantanal-biodiversity-carbon-wetland-dredging-ports-paraguay-river-industrial-waterway-aoenature-Artikel zur Wasserstraße: https://www.nature.com/articles/s41559-022-01724-zBfN über Moore in Deutschland: https://www.bfn.de/moore Schwimmende Ameisen: https://www.popularmechanics.com/science/animals/a41244217/mechanics-of-fire-ant-rafts/Doñana-Nationalpark und die Erdbeere: https://www.spektrum.de/alias/bilder-der-woche/donana-nationalpark-endlich-ist-das-wasser-zurueck/2262359Unterstützt uns! https://steady.page/en/tierisch/aboutUnsere Förderpartner: https://www.bodden-nationalpark.de/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Manchmal fließen sie still, manchmal rauschen sie laut. Vom kleinen Rinnsal an der Quelle bis zur großen Wasserstraße wachsen Flüsse an und einige durchkreuzen unser Bundesland. Dabei sind die kleineren wie Fulda, Eder, Lahn und Kinzig vor allem touristisch interessant, während Rhein und Main auch mit der Berufsschifffahrt für die hessische Wirtschaft bedeutend sind. Nicht immer aber ist die Idylle ungetrübt. Verunreinigung, steigende Wassertemperatur und Niedrigwasser verändern das Leben im und am Fluss. Wie geht es unseren Flüssen? Welche Bedeutung haben sie für Tier und Mensch, für Wirtschaft und Kultur? Und was können wir zum Schutz unserer Flüsse tun? Darüber sprechen wir mit dem Gewässerexperten Enno Nilson, dem Chemiker und Flussschwimmer Andreas Fath, dem Biologen Daniel Grabner und dem Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch. Podcast-Tipp: radioeins - Die Literaturagenten “Zeitströme. Über Flüsse und Menschen", "Wohin du auch gehst" und mehr Wie haben Flüsse uns Menschen geformt? Was ist ein Fluss, was treibt ihn an? Und wenn er doch flüssig ist, wie können wir ihn dann überhaupt begreifen? Über diese Fragen sprechen die Literaturagenten mit Carsten Kluth, Autor des Buchs "Zeitströme". Zum African Book Festival treffen wir die kongolesisch-britische Autorin Christina Fonthes mit ihrem Debütroman "Wohin du auch gehst". Und unsere lesende Autorin Mithu Sanyal denkt mit Matthias N. Lorenz über "Nachbilder. Rostock-Lichtenhagen und die blinden Flecken der Erinnerung" nach. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d5a6eb087938a6f9/
Manchmal fließen sie still, manchmal rauschen sie laut. Vom kleinen Rinnsal an der Quelle bis zur großen Wasserstraße wachsen Flüsse an und einige durchkreuzen unser Bundesland. Dabei sind die kleineren wie Fulda, Eder, Lahn und Kinzig vor allem touristisch interessant, während Rhein und Main auch mit der Berufsschifffahrt für die hessische Wirtschaft bedeutend sind. Nicht immer aber ist die Idylle ungetrübt. Verunreinigung, steigende Wassertemperatur und Niedrigwasser verändern das Leben im und am Fluss. Wie geht es unseren Flüssen? Welche Bedeutung haben sie für Tier und Mensch, für Wirtschaft und Kultur? Und was können wir zum Schutz unserer Flüsse tun? Darüber sprechen wir mit dem Gewässerexperten Enno Nilson, dem Chemiker und Flussschwimmer Andreas Fath, dem Biologen Daniel Grabner und dem Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch. Podcast-Tipp: radioeins - Die Literaturagenten “Zeitströme. Über Flüsse und Menschen", "Wohin du auch gehst" und mehr Wie haben Flüsse uns Menschen geformt? Was ist ein Fluss, was treibt ihn an? Und wenn er doch flüssig ist, wie können wir ihn dann überhaupt begreifen? Über diese Fragen sprechen die Literaturagenten mit Carsten Kluth, Autor des Buchs "Zeitströme". Zum African Book Festival treffen wir die kongolesisch-britische Autorin Christina Fonthes mit ihrem Debütroman "Wohin du auch gehst". Und unsere lesende Autorin Mithu Sanyal denkt mit Matthias N. Lorenz über "Nachbilder. Rostock-Lichtenhagen und die blinden Flecken der Erinnerung" nach. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d5a6eb087938a6f9/
Diese Woche im Wochenblick-Podcast: Maurice Dannenberg und Katharina Witt nehmen wieder Platz am Mikrofon und führen durch eine neue Folge voller spannender Geschichten aus Dithmarschen. Zum Einstieg geht es um ein kurioses Missgeschick: Beim Kanalgeburtstag in Brunsbüttel ließ Maurice versehentlich sein Handy auf einer Plattform über dem Nord-Ostsee-Kanal fallen. Doch darf man da eigentlich hinterhertauchen? Kollege Jonas Bargmann hat beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sowie bei der Wasserschutzpolizei nachgefragt. Im zweiten Beitrag spricht Henning Voß mit dem bekannten Liedermacher Klaus Hoffmann, der am 3. August in der St. Bartholomäus-Kirche Wesselburen auftreten wird. Anlass ist sein 50. Album „Flügel“ – ein musikalischer Rückblick auf fünf Jahrzehnte Bühne, begleitet von Pianist Nikolai Orloff. Zum Abschluss gibt Michael Schittek, Geschäftsführer der Stadtmarketing Heide GmbH, einen Überblick über das Stadtführungsprogramm in Heide. Welche Touren gibt es? Was erwartet Gäste und Einheimische? Und warum lohnt sich ein neuer Blick auf die eigene Stadt?
Der Entwurf des Bundeshaushaltes der neuen Regierung ist da. Demnach will der Bund bis 2029 rund 166 Milliarden Euro in den Ausbau und die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur investieren. Im Podcast „VerkehrsRundschau Funk“ beschäftigen sich Marie Christin Wiens aus der Redaktion Transport, Verkehr und Logisitik und der stellvertretende Chefredakteur der VerkehrsRundschau, Lars Hoffmann, mit der Reaktion der Verbände aus Transport, Verkehr und Logisitik auf die Geldverteilung. Etwa 107 Milliarden Euro der Summe sind für die Bahnstrecken-Sanierung vorgesehen, 52 Milliarden Euro sollen in die Bundesstraßen fließen, 8 Milliarden Euro sind für die Wasserstraßen vorgesehen. Während der DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster bemängelt, dass die Erhöhung der Investitionen überwiegend aus Sondertöpfen kommt und dabei der reguläre Verkehrsetat unterfinanziert sei, kritisiert der Präsidiumsvorsitzende Frank Dreeke vom Deutschen Verkehrsforum (DVF), dass der Ausbau von Straßen und Schienen von der jährlichen Haushaltsführung abhängig sei und und nicht über das Sondervermögen bedient werde. Daher fehlten ihnen belastbare Zahlen, welche Investitionsmittel in diesen Bereichen ab 2026 langfristig zur Verfügung stehen.
Am 16. Juni 1900 wurde er feierlich eingeweiht – der Elbe-Lübeck-Kanal. 125 Jahre später werfen wir im Hafenkonzert-Podcast einen umfassenden Blick auf die traditionsreiche Wasserstraße, die Elbe und Ostsee verbindet. Wie entstand der Kanal? Was bedeutete er für den Wiederaufbau Hamburgs? Und welche Rolle spielt er heute noch für Schifffahrt, Tourismus und Wirtschaft? Diese Themen erwarten euch:
Die Lage im Nahen Osten zwischen Israel und Iran ist heute weiter eskaliert – und die gegenseitigen Angriffe von Israel und Iran könnten noch Tage weitergehen. Auf diese Attacken reagieren auch die Aktienmärkte und vor allem der Ölpreis - der geht massiv nach oben. Und eine bestimmte Wasserstraße steht wieder im Fokus – und damit die große Frage, wie sicher die Ölversorgung jetzt eigentlich noch ist? Nicolas Lieven und Melanie Böff klären außerdem, wie wichtig der Iran für die Energieversorgung der Welt ist und wie dieser Konflikt jetzt auch viele Fluglinien betrifft. Nahost-Liveblog: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-iran-freitag-100.html Mitreden! Deutschland diskutiert https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/mitreden/index.html
Die Verkehrsminister der Länder wollen, dass das unverhoffte Geld aus dem Infrastruktur-Paket von Union und SPD vorwiegend in ihren Sektor fließt. Darüber waren sie sich auf ihrer Tagung in Nürnberg einig. Und sie haben schon mal die Weichen dafür gestellt - mit einem Auftrag an die Bundesregierung: "Wir brauchen einen Verkehrsinfrastrukturfonds, der die Investitionen regelt", sagt Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Es gehe vor allem um Sanierung, Erhalt und Modernisierung - von maroden Brücken, aber auch Schienen, Straßen, Wasserstraßen und Schleusen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Constance Schirra sagte Hermann, die Länder seien sehr glücklich über die zusätzlichen Mittel, aber: "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel". Denn das Geld verteile sich über einen längeren Zeitraum und viele Aufgaben. Hören Sie im Interview außerdem, welche Pläne die Verkehrsminister mit dem Deutschlandticket haben.
Brückner, Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
In dieser Episode werfen wir einen detaillierten Blick auf die lebenswichtigen Schifffahrtsstraßen der Welt und die Herausforderungen, denen sie aufgrund geopolitischer Spannungen, klimatischer Veränderungen und sicherheitspolitischer Risiken ausgesetzt sind. Diese Nadelöhre sind nicht nur für den globalen Handel von zentraler Bedeutung, sondern auch hochgradig anfällig für Störungen, die weitreichende Folgen für Logistik und Supply Chains haben können.
US-Präsident Donald Trump will den Panamakanal wieder unter amerikanische Kontrolle bringen. Was macht die Wasserstraße so wichtig? Welche Rolle spielt China? Und ist die Forderung überhaupt realistisch?
Der riesige amerikanische Kontinent ist in der Mitte ganz schmal. In Panama sind es nur gut 80 Kilometer Landmasse, die Atlantik und Pazifik voneinander trennen. Anfang des 20. Jahrhunderts hievten die Vereinigten Staaten von Amerika die historische Handelsroute durch den Bau des Panamakanals auf ein neues Niveau. Seit 1914 verkehren Schiffe zwischen den beiden Ozeanen.Heutzutage ist der Panamakanal eine wichtige Handelsroute. Seit 1999 liegen Betrieb und Kontrolle komplett bei Panama. Die USA haben keine Hoheitsrechte mehr. Noch vor seinem Einzug ins Weiße Haus hat der designierte US-Präsident Donald Trump zu hohe Gebühren für US-Frachter kritisiert und eine Vorzugsbehandlung gefordert.Trumps Aussage, den Panamakanal ansonsten womöglich zurückzufordern, kommt für den Historiker Christian Cwik wenig überraschend: Man verstehe den Slogan "Make America great again" jetzt etwas besser, konstatiert Cwik im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Bis zur Übergabe des Kanals an Panama im Jahr 1999 sei die Wasserstraße "eines dieser Mosaiksteinchen, die die USA in ihrem Hegemonialbereich, nämlich dem Doppelkontinent der Amerikas, immer angestrebt haben", so Cwik weiter.Für die Vereinigten Staaten von Amerika war der Panamakanal einst essenziell, um die Erschließung der US-Ostküste voranzutreiben. Auch heutzutage ist er wichtig für den Warenverkehr innerhalb der eigenen Grenzen. Vor allem aber ist die Wasserstraße eine bedeutende Verbindung für Containerschiffe, die zwischen der US-Ostküste und Asien verkehren. "Es geht darum, dass die USA den Panamakanal möglicherweise in einer Art kolonialen imperialen Akt zurückholen wollen, denn in dem Kanal steckt sehr viel Rendite drin", vermutet der Cwik. "Der Panamakanal ist ein enorm bedeutendes Territorialobjekt", so der Experte weiter, und deshalb habe der künftige US-Präsident Interesse daran.Hat Trump nur den falschen Ton erwischt? Oder wie groß denkt er wirklich? In Panama sind Trumps territoriale Äußerungen jedenfalls auf wenig Gegenliebe gestoßen. Der Präsident des Landes, José Raúl Mulino, sei eigentlich ein "Freund der USA", sagt Cwik, und habe die Trump etwa bei dem Versuch unterstützt, Migrationswellen einzudämmen. Jetzt habe Mulino "ganz klar Partei gegen Trump ergriffen", so der Experte: "Ich denke, dass das auch dazu führen kann, dass so eine Politik die Panameños in die Hände der Chinesen treibt."Cwik liefert in der neuen Podcast-Folge vielfältige Informationen zu der historischen Handelsroute. Der Wunsch nach einem Wasserweg hat überhaupt erst zur Gründung von Panama geführt. Internationale Arbeitskräfte haben den Staat in der Folge stark geprägt. Auch damals schon hat es Einflüsse aus China gegeben. Schon am Kanalbau waren chinesische Arbeitskräfte beteiligt.Aus europäischer Perspektive ist der Kanal übrigens eine zentrale Verbindung zur Westküste Südamerikas und auch zum Westen der USA. "Deswegen ist Deutschland auch sehr daran interessiert, dass dort Ruhe herrscht", erklärt der Experte.Christian Cwik ist Historiker, Lateinamerikanist und Karibist am Centrum für Jüdische Studien (CJS) an der Universität Graz in Österreich. Außerdem fungiert er als Präsident des Forschungs- und Kulturvereins für Kontinentalamerika und die Karibik mit Sitz in Wien.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Vor Rügen hängt seit Freitag ein Öltanker fest, der völlig manövrierunfähig ist. Stefan Grammann vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee erklärt den aktuellen Stand und wie es mit dem Schiff weitergeht.
Ein Kontinent wird in der Mitte durchgeschnitten und eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt entsteht. Die Geschichte des Panamakanals von seinem Baubeginn 1881 bis zu seiner Übergabe an Panama 1999 ist dramatisch: Es gab Tausende von Toten, Putschversuche, Machtkämpfe und militärische Konfrontationen. Von Klaus Uhrig (BR 2019)
Der 1681 eingeweihte Canal du Midi war damals so etwas wie ein Weltwunder. Eine 241 Kilometer lange Wasserstraße durch Südfrankreich. Auf der Lebensader, auf der früher Güter vom Atlantik ans Mittelmeer transportiert wurden - fahren heute Touristen auf Hausbooten durch den Kanal.
Äußerungen von Donald Trump, den Panamakanal wieder unter US-Kontrolle zu bringen, sorgen international für Schlagzeilen. Während Panama Chinas Einfluss auf die Wasserstraße bestreitet, warnen Experten und Politiker vor Pekings wachsendem Einfluss in Mittelamerika. Droht ein neuer Konflikt um eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt?
Immer freitags frisch aus dem Podcast-Studio von Boyens Medien: der „Wochenblick“. Host Jörg Lotze und Maurice Dannenberg in „Studio 2“ schauen, unterstützt von den Reportern aus der Redaktion, auf die Themen, die Dithmarschen und die Dithmarscher bewegen. In dieser Folge geht es unter anderem um folgende Themen: - Die Nordbahn fährt nun mit Akkuzügen durchs Land, der DB Regio ist erneut der Zuschlag auf der Strecke zwischen Hamburg-Altona und Westerland erteilt worden, es tut sich einiges im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Doch besonders auf der Schiene bleiben die Herausforderungen groß. Darüber haben wir gesprochen mit Dr. Arne Beck, dem Geschäftsführer des Nahverkehrsverbundes Schleswig-Holstein (Nah.SH). - Was lange währt wird endlich gut oder – wie es der Brunsbütteler Bürgermeister Martin Schmedtje sagt – dauern Wunder manchmal länger. Gemeint ist der dritte und letzte Bauabschnitt für den Ausbau der Justus-von-Liebig-Straße. Mittwochvormittag war der Spatenstich. Brunsbüttel erhält einen neuen Tunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal hindurch. Allerdings keinen, durch den Autos fahren können. Mithilfe dieses Tunnels soll das Gleichstromkabel Borwin 6 unter der Wasserstraße hindurch geführt werden. - Der vierte Advent des Jahres 2024 wird in die Geschichte der St.-Jürgen-Kirche eingehen. Am kommenden Sonntag erklingt die neue Orgel erstmals im Rahmen eines Gottesdienstes. Doch geplant ist mehr als die Orgelweihe.
Auf der Mosel ist ein Frachtschiff auf ein Schleusentor gekracht. Daher ist ein durchgehender Schiffsverkehr an der Mosel zurzeit nicht möglich. Bergung und Reparatur seien hochkompliziert und gefährlich, sagt Albert Schöpflin, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn. Von WDR 5.
Schaar, Jörn www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Mrasek, Volkerwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Huthi greifen im Roten Meer weiter Frachtschiffe an. Die Miliz spricht von Vergeltung für die Bombardierung ihrer Stellungen im Jemen durch die USA und Großbritannien. Die Lage im Roten Meer vor Jemen eskaliert und nun plant auch die EU eine Marine-Mission zur Sicherung der Handels-Schifffahrt. Auch Deutschland wird sich mit einer Fregatte beteiligen. Wie wichtig ist die Wasserstraße für internationalen Handel und die Wirtschaft in Deutschland? Schicken wir Kriegsschiffe, um unseren Wohlstand zu schützen? Welche Rolle spielen die USA, welche Allianzen bilden sich im Roten Meer und könnte sich der Konflikt ausweiten? Darüber sprechen wir mit unter anderen mit Matthias Dembinski von Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, mit Julian Hinz vom Kiel Institut für Weltwirtschaft und mit dem Wirtschaftsjournalisten Marin Krauss. Podcast-Tipp: Zur Diskussion - Deutschlandfunk Zu Israels Krieg gegen die Hamas in Gaza kommen wachsende Spannungen im Roten Meer und am Golf von Aden hinzu. Wie gefährlich ist die Lage an der arabischen Halbinsel wirklich? Droht der Konflikt in Gaza sich auf die ganze Region auszubreiten? In der Sendung "Zur Diskussion" kommen alle Themen zur Sprache, die gesellschaftlich relevant sind und die Öffentlichkeit bewegen. Die Sendung lebt vom Widerstreit der Meinungen, von Erläuterung und Einordnung. https://www.ardaudiothek.de/episode/zur-diskussion-deutschlandfunk/nahost-konflikt-huthis-hisbollah-und-der-iran-wie-gefaehrlich-ist-die-lage/deutschlandfunk/13078425/
Eine Wanderung entlang des Rheins, einer Art deutschem Kultur- und Symbolfluss, auf der Suche nach seinen Anwohnern, Biografen und Naturschützern. Der Rhein: größte Wasserstraße Europas, aber auch eine Art deutscher Kultur- und Symbolfluss, für manche sogar der Vater Rhein. Wir wandern am Ufer, beschäftigen uns mit der Geschichte des Flusses, entdecken die Natur auch an Maas und Waal, die unterhalb von Rotterdam im Rheindelta gemeinsam ins Meer münden. Auf seinen Wanderungen interviewt der Autor zuerst einen Rhein-"Biographen" sowie Anwohner an den teils steinernen, teils betonierten Kölner Rheinufern, dann später entlang deutscher und niederländischer Auen Wanderinnen, die Natur suchen. Am Ende fahndet er mit Naturschützern nach neu angesiedelten Bibern. Wir hören von einer urwüchsigen, renaturierten Flusslandschaft, wo halbwilde Ponys und Rinder grasen - einem der größten Flussprojekte der Welt.
Der Bosporus ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Die Meerenge verbindet das Marmarameer mit dem Schwarzen Meer. Für den Reichtum von Byzanz war der Bosporus von großer Bedeutung. Auch heute haben die Istanbuler eine sehr innige Beziehung zum Bosporus. Er teilt die Millionenmetropole in europäische und asiatische Stadtviertel. Von Claudia Steiner (BR 2018)
NEWS IN SIMPLE GERMAN - Nachrichten in einfachem DeutschEpisode 46 - Italien will Brücke nach Sizilien bauen---Italien will eine Brücke bauen, um Sizilien mit dem italienischen Festland zu verbinden. Wenn die Brücke über die Wasserstraße von Messina gebaut wird, würde sie mit 3,2 Kilometern die längste Hängebrücke der Welt sein.Nun könnte das gigantische Projekt tatsächlich verwirklicht werden. Im letzten Monat verabschiedete die Regierung von Giorgia Meloni ein Dekret, das den Bau der Brücke ermöglichen soll.Bereits im Jahr 2006 wurde unter der Regierung von Berlusconi ein Auftrag zum Bau der Brücke an die italienische Firma 'WeBuild' vergeben. Zwischenzeitlich wurde dieser Plan aber wieder auf Eis gelegt, da die Regierung nach Berlusconi das Projekt als Geldverschwendung und Risiko für die Umwelt bezeichnete.Nun hat der aktuelle italienische Verkehrsminister Matteo Salvini den Bau der Brücke wieder auf die Agenda gesetzt und zu seiner Priorität erklärt. Der technische Leiter von WeBuild, Michele Longo, wurde ins italienische Parlament eingeladen, um über den wiederbelebten Plan zu sprechen."Die Brücke über die Straße von Messina ist ein Projekt, das sofort umgesetzt werden kann", sagte Longo dem Parlament."Sobald der Vertrag wieder in Kraft gesetzt und aktualisiert wird, kann das Projekt beginnen.""Die Detailplanung wird voraussichtlich acht Monate dauern, während die Bauzeit der Brücke etwas mehr als sechs Jahre betragen wird", sagte er.Die Kosten des Projekts belaufen sich allein für die Brücke auf 4,5 Milliarden Euro und für die Infrastruktur auf beiden Seiten auf 6,75 Milliarden Euro.Die Pläne scheinen zwar weit fortgeschritten zu sein, aber die Herausforderungen sind komplex.Der Süden von Italien ist anfällig für Korruption.Zwei große organisierte Kriminalitätsorganisationen (die kalabrische 'Ndrangheta' und die sizilianische 'Cosa Nostra') haben sich auf die Infiltration von Bauprojekten spezialisiert.Außerdem gibt es auch geophysikalische Probleme, die noch schwieriger zu bewältigen sein könnten.Die Wasserstraße von Messina liegt in einem Erdbebengebiet.Im Jahr 1908 tötete ein Erdbeben dort mehr als 100.000 Menschen. ---Ich hoffe, diese Folge hat Euch gefallen und würde mich freuen wenn Ihr diesen Podcast abonniert.Ich wünsche Euch einen angenehmen Tag und haltet die Ohren steif!Bye Bye!---https://www.instagram.com/simple_german_network/
Etwa 75 Kilometer südöstlich von Berlin fließt die Spree durch ein Niederungsgebiet, in dem sich der Flusslauf vielfach verzweigt, wodurch eine Moor- und Auenlandschaft entstanden ist, die heute ein Biosphärenreservat ist: der Spreewald. Mitten darin liegt die sorbische Stadt Lübbenau, die sich schon vor hundert Jahren kulinarisch durch die Sauren Gurken auszeichnete und an den Wochenenden zahlreiche Touristen aus Berlin und dem Ausland aufnahm, die sich auf Kähnen über die Wasserstraßen staken ließen. Unter diese mischte sich Bruno Manuel, um in der Berliner Volkszeitung vom 18. April 1923 darüber zu schreiben. Seine Kontrastierung zwischen Berlin und Lübbenau, aber auch zwischen Weinbauern und Gurkenbauern bringt uns Frank Riede näher.
Der Rhein ist eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas. Doch der Klimawandel bedroht die Schiffahrt und auch die Flora und Fauna entlang dieses Stroms. Was ist zu tun? Achim Nuhr hat zwei unterschiedliche Projekte besucht. Von Achim Nuhr.
Armenien und Aserbaidschan sind seit Jahren verfeindet. Russland gilt eigentlich als die Schutzmacht Armeniens, doch im Schatten des Kriegs gegen die Ukraine fühlt sich Armenien von Moskau im Stich gelassen. Wieso gilt das Verhältnis zwischen Russland und Armenien mittlerweile als angespannt? Und wie wird die Annäherung der Europäischen Union an Aserbaidschan in Armenien diskutiert? Diese Fragen klärt Jannis Carmesin mit Andrea Jeska, die gerade erst in Armenien recherchiert hat. Flüsse und Seen in Deutschland leiden darunter, dass sie begradigt, gestaut und mit zu vielen Schadstoffen belastet werden. Carolin Wahnbaeck war an der Unteren Havel in Brandenburg unterwegs, die gerade renaturiert wird. Die Autorin erklärt im Podcast, wie aus einer industriell genutzten Wasserstraße wieder ein Fluss wird und wie realistisch das EU-Ziel ist, alle Gewässer bis 2027 in einen guten Zustand zu überführen. Alles außer Putzen: Dieser Honiglebkuchen läutet den Advent ein. (https://www.zeit.de/zeit-magazin/wochenmarkt/2022-11/nuernberger-lebkuchen-honig-rezept-wochenmarkt) Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Marc Fehrmann und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Armenien: Schießen nach Stundenplan (https://www.zeit.de/2022/48/armenien-ukraine-krieg-oel-gas) Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan: Droht ein neuer Krieg an Europas Peripherie? (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-09/armenien-aserbaidschan-konflikt-berg-karabach) Kaukasus: Kaum Fortschritte bei armenisch-aserbaidschanischem Treffen in Sotschi (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-10/armenien-aserbaidschan-annaeherung-wladimir-putin) Naturschutz: Einmal begradigt und zurück (https://www.zeit.de/2022/48/naturschutz-untere-havel-wasserstrasse-umbau) Elbvertiefung: Die Schlammschlacht (https://www.zeit.de/2022/48/elbvertiefung-hamburger-hafen-containerschiffe) Schifffahrt in der Klimakrise: In neuem Fahrwasser (https://www.zeit.de/2022/41/schifffahrt-klimakrise-co2-neutralitaet)
Nach mehr als 750 Sendungen und über 22 Jahren hört einer der erfolgreichsten politischen Talkshow-Moderatoren auf. Frank Plasberg, 65 Jahre alt, moderiert am kommenden Montag zum letzten Mal in der ARD die Sendung „Hart aber fair.“ Der vielfach ausgezeichnete WDR-Journalist hat mit seiner Sendung Maßstäbe gesetzt, den politischen Talk durch die Einführung von Faktenchecks, Zuschauerfragen aus den sozialen Netzwerken und Video-Einspielern modernisiert. Jetzt will Plasberg Reden schreiben lernen und mit seiner kleinen Jacht die Wasserstraßen erkunden. Im Gespräch mit Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker spricht Plasberg über die Eklats in seinen Talkshows und er fordert auch ein Umdenken bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Er sagt: “Wir haben die Breite der Lebensrealitäten nicht mehr im Blick.” Plasberg fordert mehr Kontroverse und Unabhängigkeit bei den Sendern und eine schlankere Struktur. Zum Schluss verrät der 65-jährige WDR-Journalist aus dem Bergischen Land auch noch, mit welchem Talkshow-Kollegen er befreundet ist und wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden könnte.
Nach mehr als 750 Sendungen und über 22 Jahren hört einer der erfolgreichsten politischen Talkshow-Moderatoren auf. Frank Plasberg, 65 Jahre alt, moderiert am kommenden Montag zum letzten Mal in der ARD die Sendung „Hart aber fair.“ Der vielfach ausgezeichnete WDR-Journalist hat mit seiner Sendung Maßstäbe gesetzt, den politischen Talk durch die Einführung von Faktenchecks, Zuschauerfragen aus den sozialen Netzwerken und Video-Einspielern modernisiert. Jetzt will Plasberg Reden schreiben lernen und mit seiner kleinen Jacht die Wasserstraßen erkunden. Im Gespräch mit Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker spricht Plasberg über die Eklats in seinen Talkshows und er fordert auch ein Umdenken bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Er sagt: “Wir haben die Breite der Lebensrealitäten nicht mehr im Blick.”Plasberg fordert mehr Kontroverse und Unabhängigkeit bei den Sendern und eine schlankere Struktur. Zum Schluss verrät der 65-jährige WDR-Journalist aus dem Bergischen Land auch noch, mit welchem Talkshow-Kollegen er befreundet ist und wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden könnte. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Off The Path - Reisepodcast über Reisen, Abenteuer, Backpacking und mehr…
Du bist ein Fan von Roadtrips, weil man sich ständig fortbewegt und unterwegs so viel entdecken kann? Außerdem lässt du dich gerne treiben und möchest einfach mal die Seele baumeln lassen? Dann wäre vielleicht ein Roadtrip auf einer Wasserstraße das richtige für dich! Statt Camper mietest du dir ein Hausboot und statt Asphaltstraße wartet ein wunderbarer Kanal auf dich. Im Hausboot tuckerst du so gemütlich den Fluss entlang, gehst nach Lust und Laune an Land und entdeckst die Umgebung. In diesem Fall ist das die wunderschöne Natur und die malerischen Städte Südfrankreichs! In Südfrankreich kannst du mit dem Hausboot so viel entdecken: Unterwegs auf dem Canal du Midi! Christoph und Adrian hatten davor keine Erfahrung mit Hausbooten und standen nach einer kurzen Einführung direkt als Kapitän und Matrose auf dem gemieteten Boot! Auf dem Canal du Midi in Südfrankreich schipperten sie anschließend immer Richtung Osten und entdeckten nicht nur den Flusslauf, sondern auch die Umgebung. So legten sie hier und da an, besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten und genossen die kulinarischen Verlockungen der Weinregion! In dieser Podcastfolge berichten sie von ihrem Hausboot Abenteuer in Südfrankreich und du erfährst aus erster Hand wie einfach auch du in den Genuss einer Hausboot Tour kommen kannst. Also nichts wie reingehört! Hier erfährst du alles über Hausboot Touren: [04:55] Urlaub auf dem Hausboot: Wann? Wo? Wie? [13:30] Wie man ein Hausboot manövriert und ob du im Canal schwimmen solltest [19:30] Was es mit Schleusen auf sich hat und wie du sie bei der Planung berücksichtigen musst [23:15] Fahrräder: die perfekte Ergänzung [25:11] wie du deine Route und die Anreise planen solltest [34:52] Essen und Trinken unterwegs [38:38] Kaution, Benzin und die Kosten [41:42] Sehenswertes und Highlights unterwegs [46:30] Beste Reisezeit [49:00] Alternativoption: Die Masuren Shownotes: Für mehr Inspirationen verschiedenen Reisen kannst du auch mal in den Podcast von Adrian und Christoph bei Welttournee reinhören. Deren Folge zum Hausboot Südfrankreich findest du hier. Bücher, die im Podcast erwähnt wurden: Reise-Hacks für Laufbegeisterte Kochbuch für Camper Anbieter von Hausbooten: Le Boat Werde außerdem Mitglied in unserem Reiseclub bei Patreon! Unterstütze uns monatlich mit einem kleinen Beitrag und erhalte so exklusive Inhalte zu jeder Folge und höre zudem ohne Werbung. Bitte hinterlasse eine Rezension des Off The Path Podcasts auf Spotify oder iTunes. Bewertungen auf iTunes oder Spotify sind super hilfreich für das Ranking der Show und sind für uns die beste Bezahlung für die ganze Arbeit, die in die Show investiert wird.
Off The Path - Reisepodcast über Reisen, Abenteuer, Backpacking und mehr…
Auf einer Länge von 1.232,7 Kilometer schlängelt er sich aus einer Höhe von 2.345 Meter durch die Schweiz, Frankreich, Deutschland und die Niederlande bis er schließlich in die Nordsee mündet. Er ist eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt und mit seinen Nebenflüssen hat er ein Einzugsgebiet von neun Staaten. Dabei ist er absolut vielseitig, quetscht sich durch Schluchten, fließt durch ruhige Täler, wird zu Seen und Wasserfällen und passiert dabei unzählige Städte. Die Rede ist vom Rhein, der nicht nur deutsche Dichter und Denker inspiriert hat, sondern auch Sportler und Abenteurer wie Thimm Kruse! Barfuß auf dem Rhein: Mit dem SUP wollte Timm Kruse auf dem Rhein 1200 Kilometer zurücklegen Die Idee klingt so verlockend: sich mit dem SUP auf den Rhein begeben, immer der Strömung folgen, dabei die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen, beobachten wie sich der Fluss, Land und Leute verändern und die einmalige Natur genießen! Als Timm schließlich das erste Mal von einer Stromschnelle in die Tiefe gezogen wurde und direkt Bekanntschaft mit einem scharfkantigen Felsen machte, merkte er schnell, dass sein Unterfangen nicht nur abenteuerlich, sondern auch gefährlich war. Wie er es schließlich dennoch vom wilden Alpenrhein bis zur Nordsee schaffte, erfährst du in dieser Podcastfolge. Hier erfährst du alles über Timms Abenteuer mit dem SUP auf dem Rhein: [07:05] Der Rhein und Deutschland [13:33] Über den gefährlichen Start am Alpenrhein und wie es ist alleine unterwegs zu sein [25:23] Wie du mit Schwierigkeiten umgehst und den inneren Schweinehund besiegst [31:39] Zufriedenheit beim Reisen und die Grenzen der Menschen [38:11] Ein extrem ungewöhnlicher Reisebegleiter am Bodensee [41:21] Spannende Erlebnisse von unterwegs [55:09] Schlafplätze und interessante Begegnungen unterwegs [01:03:45] Das abrupte Ende der Reise Werbung: ADAC: Du brauchst noch eine Auslandskrankenversicherung? Dann schau beim ADAC vorbei. Ab 16,40 € bist du das ganze Jahr auf all deinen Reisen die ersten 63 Tage abgesichert. Schau einfach mal auf adac.de/imreisefieber und überall beim ADAC. Refurbed: Folge & schickt mir eine Nachricht auf Instagram.com/offthepath mit dem Code "Abenteuer". Shownotes: Du willst noch mehr von Timm und seiner unglaublichen Reise erfahren? Dann schau doch mal auf seiner Webseite vorbei. Dort findest du auch sein Buch "Barfuß auf dem Rhein", neben vielen anderen spannenden Büchern zu vergangenen Reisen! Werde außerdem Mitglied in unserem Reiseclub bei Patreon! Unterstütze uns monatlich mit einem kleinen Beitrag und erhalte so exklusive Inhalte zu jeder Folge und höre zudem ohne Werbung. Bitte hinterlasse eine Rezension des Off The Path Podcasts auf Spotify oder iTunes. Bewertungen auf iTunes oder Spotify sind super hilfreich für das Ranking der Show und sind für uns die beste Bezahlung für die ganze Arbeit, die in die Show investiert wird.