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Explosionen und dichter Rauch durch ukrainische Drohnen in Sankt Petersburg – kurz vor dem Start des Wirtschaftsforums, einem für Präsident Putin sehr wichtigen Termin. Gleichzeitig stockt die russische Offensive an der Front. Die Ukraine zeigt in den letzten Wochen Stärke und offenbart die Schwächen Russlands. Entsteht dadurch gerade eine mögliche Grundlage für echte Verhandlungen? Zumindest steigt der Druck auf Putin, das beobachtet ARD-Korrespondent Florian Kellermann in Kiew, der vorher jahrelang aus Moskau berichtet hat. In dieser Folge erzählt er, wie die Menschen in Russland und den besetzten Gebieten den Krieg immer mehr zu spüren bekommen und wie sich auch im russischen Staatsfernsehen der Ton ändert und was das bedeutet. Alle Nachrichten zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine findet ihr auf der Themenseite der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/thema/ukraine In dieser früheren 11KM-Folge „Ukraine: Mit neuem Selbstbewusstsein gegen Russland“ schauen wir mit ARD-Korrespondentin Rebecca Barth auf die Front – und klären, wie sich die Ukraine einen Vorteil gegenüber Russland erarbeiten konnte: https://1.ard.de/11KM_Ukraine_Selbstbewusstsein Hier geht's zu „Was tun, Herr General?“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/general Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Niklas Münch, Nicole Dienemann Host: Nadja Mitzkat Produktion: Theo Weiß, Konrad Winkler, Hanna Brünjes, Jürgen Kopp Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Bei beiden Brennpunkten – Iran und Ukraine – geht das zähe Ringen um Lösungen weiter. Iranische Staatsmedien behaupten, die Antwort an die USA übermittelt zu haben, in der es um Stellungnahme zu einem Verhandlungsrahmen über das Kriegsende gehe. Das Atomprogramm soll dabei zunächst ausgeklammert werden und die Feuerpause wurde durch neue Drohnenangriffe verletzt. Überraschenderweise sprach sich Putin für Gerhard Schröder als Vermittler im Ukrainekrieg aus, und kündigte ein baldiges Ende des von ihm als Spezialoperation bezeichneten Krieges an.
Diese Texte untersuchen die anhaltende Relevanz von George Orwells Werk, insbesondere im Hinblick auf moderne politische Krisen und die Erosion der Wahrheit. Die Analyse zeigt auf, wie Animal Farm als zeitlose Warnung vor Machtmissbrauch und sprachlicher Manipulation dient, die heute durch digitale Propaganda und „alternative Fakten“ neue Brisanz gewinnt. Orwells Essays werden dabei als praktisches Werkzeugset für kritisches Denken und den Schutz der Demokratie beschrieben. Durch die Verknüpfung von persönlicher Erfahrung und politischer Analyse decken die Quellen universelle Muster von Totalitarismus und Nationalismus auf. Letztlich betonen die Texte, dass klare Sprache und intellektuelle Ehrlichkeit die wichtigsten Verteidigungsmittel gegen die Korruption des Denkens sind. Die Quellen verdeutlichen, dass Orwells Einsichten keine historischen Relikte, sondern unverzichtbare Anleitungen für die heutige Zivilgesellschaft darstellen.Orwells Sprachkritik und moderne politische Propaganda sind heute untrennbar miteinander verbunden, da Orwells Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Sprache und Denken als grundlegendes Analysewerkzeug für das Verständnis gegenwärtiger Desinformation dienen. Sein Kernargument besagt, dass die Verrohung der Sprache und der politische Niedergang sich gegenseitig verstärken: Unklare Sprache führt zu unklarem Denken, was wiederum die Akzeptanz totalitärer Tendenzen erleichtert.Die Zusammenhänge lassen sich in folgenden Punkten konkretisieren:Der Mechanismus der Sprachmanipulation: Orwell beschrieb in seinem Essay Politics and the English Language (1946), wie politische Sprache gezielt Euphemismen und Worthülsen nutzt, um Lügen wahrhaftig und Gräueltaten respektabel erscheinen zu lassen. In der heutigen Zeit finden sich direkte Parallelen in Begriffen wie „Spezialoperation“ statt Krieg, „erweiterte Verhörtechniken“ statt Folter oder „optimale Personalanpassung“ statt Massenentlassungen.Newspeak und die Einengung des Denkens: Das Konzept des „Newspeak“ (Neusprech) aus 1984 zielte darauf ab, den Wortschatz so weit zu reduzieren, dass regimekritische Gedanken buchstäblich nicht mehr formuliert werden können. Moderne Propaganda nutzt zwar oft Informationsüberflutung statt Wortmangel, erzielt aber denselben Effekt der „Entwirklichung“: Wenn Wörter ihre feste Bedeutung verlieren, wird Wahrheit zur Verhandlungssache.Doublethink und „alternative Fakten“: Der Begriff „Doublethink“ (Doppeldenk) beschreibt die Fähigkeit, zwei widersprüchliche Überzeugungen gleichzeitig für wahr zu halten. Als die US-Beraterin Kellyanne Conway 2017 den Begriff „alternative Fakten“ einführte, stiegen die Verkaufszahlen von 1984 massiv an, da die Öffentlichkeit darin eine unmittelbare Bestätigung der Orwellschen Diagnose erkannte.Die Rolle der Squealer von heute: In Animal Farm illustriert die Figur des Squealer, wie die herrschende Elite durch ständige Umdeutung der Geschichte und Manipulation von Statistiken die Massen gefügig hält. Heute wird dieser Prozess durch Algorithmen und soziale Medien in Echtzeit vollzogen, wobei komplexe Sachverhalte auf simple Slogans (wie „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“) reduziert werden, um kritisches Denken zu unterbinden.Sprache als Werkzeug des Widerstands: Für Orwell war klare Sprache ein „politisches Programm“. Er betrat Neuland, indem er zeigte, dass intellektuelle Freiheit mit der Fähigkeit beginnt, die Realität präzise zu benennen. In einer Welt von Deepfakes und algorithmischer Überwachung bleibt sein Appell aktuell: Wer klar schreibt und spricht, bildet ein Gegengewicht zu den manipulativen Strukturen der Macht.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass moderne Propaganda die von Orwell beschriebenen Mechanismen nicht nur übernommen, sondern durch technologische Mittel perfektioniert hat. Orwells Werk bietet jedoch weiterhin das notwendige Vokabular und die diagnostischen Werkzeuge, um diese schleichenden Angriffe auf die Wahrheit zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Diese Texte untersuchen die anhaltende Relevanz von George Orwells Werk, insbesondere im Hinblick auf moderne politische Krisen und die Erosion der Wahrheit. Die Analyse zeigt auf, wie Animal Farm als zeitlose Warnung vor Machtmissbrauch und sprachlicher Manipulation dient, die heute durch digitale Propaganda und „alternative Fakten“ neue Brisanz gewinnt. Orwells Essays werden dabei als praktisches Werkzeugset für kritisches Denken und den Schutz der Demokratie beschrieben. Durch die Verknüpfung von persönlicher Erfahrung und politischer Analyse decken die Quellen universelle Muster von Totalitarismus und Nationalismus auf. Letztlich betonen die Texte, dass klare Sprache und intellektuelle Ehrlichkeit die wichtigsten Verteidigungsmittel gegen die Korruption des Denkens sind. Die Quellen verdeutlichen, dass Orwells Einsichten keine historischen Relikte, sondern unverzichtbare Anleitungen für die heutige Zivilgesellschaft darstellen.Orwells Sprachkritik und moderne politische Propaganda sind heute untrennbar miteinander verbunden, da Orwells Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Sprache und Denken als grundlegendes Analysewerkzeug für das Verständnis gegenwärtiger Desinformation dienen. Sein Kernargument besagt, dass die Verrohung der Sprache und der politische Niedergang sich gegenseitig verstärken: Unklare Sprache führt zu unklarem Denken, was wiederum die Akzeptanz totalitärer Tendenzen erleichtert.Die Zusammenhänge lassen sich in folgenden Punkten konkretisieren:Der Mechanismus der Sprachmanipulation: Orwell beschrieb in seinem Essay Politics and the English Language (1946), wie politische Sprache gezielt Euphemismen und Worthülsen nutzt, um Lügen wahrhaftig und Gräueltaten respektabel erscheinen zu lassen. In der heutigen Zeit finden sich direkte Parallelen in Begriffen wie „Spezialoperation“ statt Krieg, „erweiterte Verhörtechniken“ statt Folter oder „optimale Personalanpassung“ statt Massenentlassungen.Newspeak und die Einengung des Denkens: Das Konzept des „Newspeak“ (Neusprech) aus 1984 zielte darauf ab, den Wortschatz so weit zu reduzieren, dass regimekritische Gedanken buchstäblich nicht mehr formuliert werden können. Moderne Propaganda nutzt zwar oft Informationsüberflutung statt Wortmangel, erzielt aber denselben Effekt der „Entwirklichung“: Wenn Wörter ihre feste Bedeutung verlieren, wird Wahrheit zur Verhandlungssache.Doublethink und „alternative Fakten“: Der Begriff „Doublethink“ (Doppeldenk) beschreibt die Fähigkeit, zwei widersprüchliche Überzeugungen gleichzeitig für wahr zu halten. Als die US-Beraterin Kellyanne Conway 2017 den Begriff „alternative Fakten“ einführte, stiegen die Verkaufszahlen von 1984 massiv an, da die Öffentlichkeit darin eine unmittelbare Bestätigung der Orwellschen Diagnose erkannte.Die Rolle der Squealer von heute: In Animal Farm illustriert die Figur des Squealer, wie die herrschende Elite durch ständige Umdeutung der Geschichte und Manipulation von Statistiken die Massen gefügig hält. Heute wird dieser Prozess durch Algorithmen und soziale Medien in Echtzeit vollzogen, wobei komplexe Sachverhalte auf simple Slogans (wie „Vier Beine gut, zwei Beine schlecht“) reduziert werden, um kritisches Denken zu unterbinden.Sprache als Werkzeug des Widerstands: Für Orwell war klare Sprache ein „politisches Programm“. Er betrat Neuland, indem er zeigte, dass intellektuelle Freiheit mit der Fähigkeit beginnt, die Realität präzise zu benennen. In einer Welt von Deepfakes und algorithmischer Überwachung bleibt sein Appell aktuell: Wer klar schreibt und spricht, bildet ein Gegengewicht zu den manipulativen Strukturen der Macht.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass moderne Propaganda die von Orwell beschriebenen Mechanismen nicht nur übernommen, sondern durch technologische Mittel perfektioniert hat. Orwells Werk bietet jedoch weiterhin das notwendige Vokabular und die diagnostischen Werkzeuge, um diese schleichenden Angriffe auf die Wahrheit zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Selenskij will mehr Ukrainer als Kanonenfutter - Merz will liefernEin Kommentar von Rainer Rupp.„To bleed the Russians“ war das öffentlich erklärte Ziel der US-Kriegstreiber und ihrer diensteifrigen westlichen EU/NATO Vasallen, nämlich „die Russen auszubluten“. Der einflussreiche US-Oberkriegstreiber und Trump-Freund, der republikanische Senator Lindsey Graham, hat den Krieg in der Ukraine immer wieder in öffentlichen Stellungsnahmen mit dem Argument verteidigt, dass er eine ausgezeichnete strategische Investition für die Vereinigten Staaten darstellt: Amerika liefert die Waffen und das Geld, die Ukraine liefert die Soldaten und führt die Kämpfe, Russland wird geschwächt, und „kein einziger amerikanischer Soldat stirbt“ dabei. Er hat diese Sichtweise nie verborgen und in mehrfachen Variationen davon wiederholt. Hier noch einige Beispiele:"Mir gefällt der strukturelle Weg, auf dem wir uns hier befinden. Solange wir der Ukraine mit den benötigten Waffen und der wirtschaftlichen Unterstützung helfen, werden sie bis zum letzten Mann kämpfen."Während eines Treffens mit Präsident Selenskyj im Mai 2023 in Kiew sagte Graham nachdem Selenskyj den USA für ihre Hilfe gedankt hatte:„Das ist das beste Geld, das wir je ausgegeben haben. Die Russen sterben. … - Mit der Ukraine haben wir eine einzigartige Ressource… Dieses Land ist bereit, bis zum letzten Ukrainer zu kämpfen, und in der Zwischenzeit haben wir keinen einzigen amerikanischen Soldaten verloren, während viele Russen sterben."Inzwischen, nach etwas mehr als 4 Jahren nach Beginn der russischen Spezialoperation in der Ukraine am 24. Februar 2022, gehen den Kriegsherren in Kiew nicht nur die Waffen aus, sondern auch das menschliche Kanonenfutter. Auch der Geldfluss aus dem Westen, der im Laufe der Jahre auf Hunderte von Milliarden Dollar und Euro angewachsen ist, ist seitdem sich Washington unter Trump zunehmend aus dem Ukraine Abenteuer verabschiedet hat, spärlicher geworden. Das braucht die Kriegsherren in Kiew jedoch nicht zu sorgen, denn bei den 90 Milliarden Euro, die Frau von der Leyen der Ukraine fürs laufende Jahr ohne detaillierten Verwendungsnachweis versprochen hat, besteht genügend Spielraum, um ein paar Prozent in die Privatschatullen der ukrainischen politischen und militärischen Kriegsgewinnler umzuleiten, die sich dann beim Kauf von privaten Villen in Italien oder Miami wieder materialisieren.Nun aber scheint der Zeitpunkt näher zu kommen, an dem der „letzte Ukrainer“ für das große Ziel des Westens, nämlich Russland auszubluten, kämpfen und sterben wird. Denn US/EU/NATO haben mit ihrem Stellvertreter-Krieg nicht Russland ausgeblutet, sondern die Ukraine. Zwar ist die EU weiter bereit, Geld für Kiew zusammenzukratzen, aber für das Geld kann sie von den Amerikanern keine Waffen mehr kaufen, zumindest nicht die, welche die Ukraine am dringlichsten braucht, nämlich alle Formen von Flugabwehrwaffen. Ausgerechnet von diesen Waffen haben die USA infolge ihres jüngsten, unprovozierten, völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen Iran die Hälfte ihrer Reserven verballert, um – meist vergeblich – iranische Vergeltungsraketen abzuwehren.Natürlich kann die Ukraine von den 90 Milliarden Euro sich noch andere Waffen oder entsprechende Bauteile dafür beschaffen, aber jetzt kommt das Problem mit dem sprichwörtlich „letzten Ukrainer“. Denn ohne eine ausreichende Zahl technisch versierter Soldaten, können auch diese neuen Waffen nur begrenzt eingesetzt werden. Das würde den Sieg Russlands näherbringen und würde auch – Oh Schreck, Oh Schreck - die bisher reichlich sprudelnden Geldhähne aus der EU und zusätzlich aus Deutschland abdrehen. Das würde das Ende des bis in die Puppen korrupten Regimes in Kiew bedeuten, und sowie die endgültige strategische Niederlage der EU und Rest-NATO....https://apolut.net/ukrainische-fluchtlinge-vom-asyl-zur-armee-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Welt als Wettbörse Einige verrückte Statements von Donald Trump dienen offenkundig nur der Bereicherung des eigenen Familienclans und der superreichen Kumpels.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Man staunt ja immer wieder erneut, wenn man Trumps Zickzack-Kurs beobachtet.Mal will Trump die ganze Welt mit seinen lähmenden Zöllen belegen – um im nächsten Moment zu sagen: nee, alles nicht so schlimm! Mal sagt er, er will eine ganze Zivilisation in einer einzigen Nacht auslöschen – um dann wenig Stunden später einen zweiwöchigen Waffenstillstand auszurufen.Die Amerikaner machen dazu ihre Späße: Trump ist eben TACO. Soll heißen: Trump always chickens out – also auf Deutsch: Trump zieht dann doch immer wieder den Schwanz ein. Gebildete Königsdeuter sprechen vornehm von einem „erratischen Regierungsstil“. Soll heißen: Trump taumelt von einem Irrtum zum nächsten Irrtum. Naja. Möglicherweise folgen Trumps Hakenschläge doch einer Logik. Jedenfalls hat die britische Medienanstalt BBC in einer aktuellen Fernsehdokumentation den schwerwiegenden Verdacht vorgebracht, dass Trump womöglich seinem Hofstaat die Steilvorlage für kriminellen Insiderhandel liefert (1). Insiderhandel bedeutet: Leute aus dem engen Umkreis von Trump wissen genau, was der Präsident in sehr naher Zukunft öffentlich verkünden wird. Und die Insider kaufen oder verkaufen dann an der Wettbörse oder am Markt für Warentermingeschäfte Anteilspapiere. Nach Trumps überraschender Verkündung einer seiner berühmten Einhundertachtzig-Grad-Wendungen haben die Insider dann gigantische Gewinne realisieren können.Die BBC dokumentiert dazu einige Auffälligkeiten.Der erste Fall ereignet sich am 9. April letzten Jahres, also 2025. Zuvor hatte Trump am 2. April den so genannten „Liberation Day“ ausgerufen. Die Zölle sollten drastisch erhöht werden für Importe aus so ziemlich allen Ländern der Erde. Die Märkte duckten sich weg. Die Börsen japsten. Und nun am 9. April verkündet Trump ganz fröhlich, dass er eben diese Zollerhöhungen für unbestimmte Zeit aussetzen will. Die Börse der S&P 500, also der fünfhundert größten börsennotierten US-Unternehmen, jubiliert und der Kurs steigt um 9,5 Prozent an. Seltsam, seltsam: um 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit kaufen plötzlich eine Handvoll Spekulanten wie verrückt Aktien, nachdem die Woche eigentlich sehr flau gewesen war und nichts darauf hindeutet, dass sich daran irgendetwas ändern könnte. Und, siehe da: um 18:18 Uhr verkündet Trump sein Zoll-Moratorium. Und bereits eine Minute später springen die Aktienkurse nach oben. Jene Spekulanten mit dem siebten Sinn haben mal eben in zwanzig Minuten sage und schreibe zwanzig Millionen Dollar verdient. Für nichts. Das soll man erst einmal der Kassiererin bei ALDI erklären, die sich mit 400 Euro im Monat herumschlägt.Nächster von BBC dokumentierter Fall: im Dezember 2025 wird auf der Wettbörse Polymarket ein Kundenkonto mit Namen Burdensome Mix eingerichtet. Der unbekannte Wettfreund setzt darauf, dass exakt am 3. Januar 2026 der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro seines Amtes enthoben wird. Tatsächlich werden Maduro und seine Frau in einer Spezialoperation der US-Streitkräfte in der venezolanischen Haupststadt Caracas exakt zu jener Zeit in die USA entführt. Burdensome Mix hatte auf diese Entführung 32.000 Dollar gesetzt. Da seine Voraussage eingetroffen war, konnte er nun am 3. Januar den Betrag von 436.000 Dollar abholen. Eine beachtliche prophetische Begabung!Nur mal so am Rande vermerkt: das Wettbüro Polymarket nimmt Wetten zu fast allen Themen entgegen, egal ob es nun um Wetter- und Klimageschehen geht, ob um Sport, um Scheidungen von Filmstars oder um politische Ereignisse. Kurzfristig konnte man auch darauf wetten, wann in diesem Jahr die Atombombe explodieren wird. Das wurde aber dann doch aufgrund ethischer Bedenken wieder eingestellt (2). ...https://apolut.net/trumps-schmutziger-insiderhandel-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit ihrer Initiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» will die SVP verhindern, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz vor dem Jahr 2050 auf mehr als 10 Millionen steigt. Bundesrat, Parlament und alle anderen Parteien lehnen die Initiative ab. Der starre Deckel sei nicht praktikabel. Ausserdem: Kuba steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Viele Menschen haben genug von den ständigen Stomausfällen, der Benzin- und Lebensmittelknappheit und davon, dass Medikamente fehlen. Deshalb kam es am Wochenende zu Protesten, was äusserst selten ist in dem kommunistischen Land. Der russische Präsident Wladimir Putin nennt den Krieg gegen die Ukraine eine «Spezialoperation». US-Präsident Donald Trump braucht für den Krieg gegen den Iran «Kampfoperation». Und auch sonst ähnelt sich die Rhetorik der beiden stark. Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?
Die weltweiten Militärausgaben haben 2,6 Billionen Dollar erreicht. Die Aufwendungen fürs Militär stiegen auch im vergangenen Jahr deutlich: um 13 Prozent. Das geht aus dem Standardwerk «The Military Balance» hervor, das jährlich vom Londoner Strategieinstitut IISS publiziert wird. Weitere Themen: vor genau vier Jahren hat Russland seinen Grossangriff auf die Ukraine gestartet. Anzeichen für ein baldiges Ende des Krieges gibt es nicht. Russland scheint kein Interesse daran zu haben und auf Zeit zu spielen. Wie populär ist die «Spezialoperation» in Russland noch? Ferien in die USA sind bei der Schweizer Bevölkerung aktuell nicht angesagt. Die Nachfrage nach Reise in die USA sei vergleichsweise gering, heisst es in der Reisebranche. Das hat mit Donald Trump zu tun, aber nicht nur.
In Russland darf der Aggressionskrieg gegen die Ukraine nach wie vor nur "miltärische Spezialoperation" genannt werden. Wie der Kreml seine Kriegshelden feiert und was Bürger auf der Straße sagen.
Friedrich Merz hat das absolulte Gespür für die Themen und Probleme, die wirklich wichtig sind für die Gesellschaft. Natürlich muss es ausgerechnet jetzt zur Chefsache werden, dass man sich um Klarnamen im Internet kümmert. Das Mobbing, vor allem gegen Politiker ist aber auch echt ein schwerwiegendes Problem, deshalb bekommen gerne auch Mal Rentner Post von der Staatsanwaltschaft, weil sie Friedrich Merz Pinocchio auf Social Media genannt haben. Das kann man sich nicht ausdenken. Die Welt wäre wirklich eine bessere und vielleicht wären sogar Weltwirtschaftskrisen, das Rentenproblem, der Sozialstaat und womöglich auch die Spezialoperation in den Ukraine niemals passiert, hätten die Menschen ihre echten Namen im Internet benutzen müssen. Danke Friedrich Merz, für diesen Einsatz und das Gespür für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Außerdem sprechen wir ganz spontan über eine sehr alte Leidenschaft und ein längst vergangenes Hobby von Jan. Vogelspinnen. Die schönsten Tiere der Welt. Wer unter Arachnophobie leidet, sollte die letzte halbe Stunde auslassen ... oder vielleicht extra mal reinhören um zu verstehen, was für tolle Tiere das sind. (00:00:00) - Teaser/Intro (00:00:46) - Zucker-Fasten beginnt! (00:03:15) - Klarnamen im Internet? (00:11:05) - Als das Internet noch der Wilde Westen war (00:15:10) - Würden Klarnamen wirklich was ändern? (00:21:26) - Das Recht auf Vergessen geht verloren (00:30:54) - Peinliche Texte von damals (00:36:48) - Jans Leidenschaft für Vogelspinnen (00:42:40) - Ethik unter Vogelspinnenhaltern (00:47:56) - Jan packt die Vogelspinnenhaut heraus (00:55:48) - Terraristik-Trend ist seit Jahren vorbei
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt. Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt. Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als «Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln. Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name geändert
Sie kämpfen an der Front, kehren versehrt heim. Und dann? Welche Unterstützung erhalten die «Helden der Spezialoperation» tatsächlich? Calum MacKenzie hat mit russischen Kriegsveteranen gesprochen. Im TALK erzählt er, wie er sie gefunden hat. Und wie er mit dem Risiko der (Selbst-)Zensur umgeht.
Sie kämpfen an der Front, kehren versehrt heim. Und dann? Welche Unterstützung erhalten die «Helden der Spezialoperation» tatsächlich? Calum MacKenzie hat mit russischen Kriegsveteranen gesprochen. Im TALK erzählt er, wie er sie gefunden hat. Und wie er mit dem Risiko der (Selbst-)Zensur umgeht.
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt. Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt. Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als «Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln. Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name geändert
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt. Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt. Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als «Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln. Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name geändert
Die US-Invasion in Venezuela, die Entführung des Präsidenten, die verhängte Seeblockade und die gewaltsame Durchsetzung eines kolonialen Wirtschaftsmodells markieren einen der folgenschwersten Präzedenzfälle der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. Damit übertrifft die Tragweite der Ereignisse in Venezuela jene der russischen ‚militärischen Spezialoperation‘ in der Ukraine bei Weitem. Ein Beitrag des russischen Politologen und China-Experten Wassilij Kaschin,Weiterlesen
#Gedankenmacher #DNEWS24 #Ukrainekrieg #DrohnenWas lange befürchtet wurde, ist in dieser Woche eingetreten. Wladimir Putin testet den Westen und der lässt sich überrumpeln.43 Monate nach Beginn der russischen "Spezialoperation" gegen die Ukraine, 11 Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch die russische Föderation wird klar: auf Appeasement folgt feiges Unvermögen, nicht der Frieden in unserer Zeit.
In Russland haben 4,5 Millionen Jugendliche im Sommer eines der 40.000 Ferienlager besucht. Dort stehen militärische Spiele auf dem Programm, denn das Land braucht Soldaten für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Kriege, Machtpolitik, Hungersnöte, autoritäre Regime, erratische Zölle. Wo man hinschaut, so scheint es gerade, ist Krise oder braut sich gleich die nächste zusammen. Die Schweizer UN-Diplomatin Pascale Baeriswyl und der deutsche Politikwissenschaftler Carlo Masala ordnen ein. Im Osten Europas tobt seit dreieinhalb Jahren ein Krieg. Oder seit 2014. Oder gar nicht, denn Russland spricht bekanntlich von einer «Spezialoperation». Gaza ist ein Trümmerfeld, die Bevölkerung stirbt oder ist am Verhungern, das Wort Genozid ist allenthalben zu hören. Und über all die Konflikte im globalen Süden wird kaum mehr berichtet. Selbst die Schweiz, die sich einst erfolgreich aus allem raushielt, ist nun von Donald Trumps wankelmütiger Zollpolitik betroffen. Wo man auch hinschaut: Nationalismus, Populismus und Autoritarismus sind auf dem Vormarsch. Was geschieht hier eigentlich gerade? Und wie kam es zu dieser umgreifenden Destabilisierung? Bringen mehr Waffen weniger Krieg? Oder mehr? Und was, wenn Russland gewinnt? Auf der Suche nach Antworten auf all diese komplexen Fragen spricht Olivia Röllin mit dem deutschen Politikwissenschaftler und Experten für internationale Politik Carlo Masala und der Schweizer UN-Botschafterin in New York Pascale Baeriswyl.
Kriege, Machtpolitik, Hungersnöte, autoritäre Regime, erratische Zölle. Wo man hinschaut, so scheint es gerade, ist Krise oder braut sich gleich die nächste zusammen. Die Schweizer UN-Diplomatin Pascale Baeriswyl und der deutsche Politikwissenschaftler Carlo Masala ordnen ein. Im Osten Europas tobt seit dreieinhalb Jahren ein Krieg. Oder seit 2014. Oder gar nicht, denn Russland spricht bekanntlich von einer «Spezialoperation». Gaza ist ein Trümmerfeld, die Bevölkerung stirbt oder ist am Verhungern, das Wort Genozid ist allenthalben zu hören. Und über all die Konflikte im globalen Süden wird kaum mehr berichtet. Selbst die Schweiz, die sich einst erfolgreich aus allem raushielt, ist nun von Donald Trumps wankelmütiger Zollpolitik betroffen. Wo man auch hinschaut: Nationalismus, Populismus und Autoritarismus sind auf dem Vormarsch. Was geschieht hier eigentlich gerade? Und wie kam es zu dieser umgreifenden Destabilisierung? Bringen mehr Waffen weniger Krieg? Oder mehr? Und was, wenn Russland gewinnt? Auf der Suche nach Antworten auf all diese komplexen Fragen spricht Olivia Röllin mit dem deutschen Politikwissenschaftler und Experten für internationale Politik Carlo Masala und der Schweizer UN-Botschafterin in New York Pascale Baeriswyl.
Die Verhandlungen zur Ukraine-Krise verlaufen vor dem Hintergrund von taktischen und strategischen russischen Siegen im Gebiet der Spezialoperation. Unangenehme Meldungen für Wladimir Selenskij kommen nicht nur aus Konstantinowka oder Pokrowsk, sondern praktisch von allen Frontabschnitten. Von Jewgeni Krutikow
Präsident Putin belohnt «Heldenmütter», die der Nation viele Kinder gebären. Die tiefe Geburtenrate erfüllt den Kreml mit Sorge, besonders seit dem Krieg gegen die Ukraine. Überhaupt propagiert die russische Führung «traditionelle Werte» - die sexuellen Minderheiten bezahlen den Preis. Alexei in Sankt Petersburg ist Punkmusiker. Früher besang er Männer, doch seit die LGBT-Bewegung vom Kreml als «extremistisch» eingestuft wurde, hat er seine Songs umgetextet. Nun singt er von Freundinnen und es geht angeblich um heterosexuelle Liebe. «Natürlich ist es ein totaler Scheiss. Meine Lieder fühlen sich jetzt an wie gelogen». Die schwule Band tarnt sich und ihre Auftritte. Aus Angst vor Repression. Was bleibt, sind unterschwellige Andeutungen. «Wer sie versteht, versteht sie». Der Kreml inszeniert sich als Verteidiger von «traditionellen Werten» in einer «Schicksalsschlacht» gegen den angeblich moralisch korrupten Westen. Seit Beginn der sogenannten «Spezialoperation», dem Krieg gegen die Ukraine, sucht er verstärkt auch nach Mitteln, um die Geburtenrate zu steigern. Frauen, die der Nation zehn Kinder schenken, bekommen eine Prämie. Der Zugang zu Abtreibungen dagegen wird erschwert. Der Kreml weiss dabei die orthodoxe Kirche auf seiner Seite. Doch lässt sich auch die Bevölkerung für Putins «traditionelle Werte» mobilisieren? Erstaustrahlung: 15. Februar 2025
Präsident Putin belohnt «Heldenmütter», die der Nation viele Kinder gebären. Die tiefe Geburtenrate erfüllt den Kreml mit Sorge, besonders seit dem Krieg gegen die Ukraine. Überhaupt propagiert die russische Führung «traditionelle Werte» - die sexuellen Minderheiten bezahlen den Preis. Alexei in Sankt Petersburg ist Punkmusiker. Früher besang er Männer, doch seit die LGBT-Bewegung vom Kreml als «extremistisch» eingestuft wurde, hat er seine Songs umgetextet. Nun singt er von Freundinnen und es geht angeblich um heterosexuelle Liebe. «Natürlich ist es ein totaler Scheiss. Meine Lieder fühlen sich jetzt an wie gelogen». Die schwule Band tarnt sich und ihre Auftritte. Aus Angst vor Repression. Was bleibt, sind unterschwellige Andeutungen. «Wer sie versteht, versteht sie». Der Kreml inszeniert sich als Verteidiger von «traditionellen Werten» in einer «Schicksalsschlacht» gegen den angeblich moralisch korrupten Westen. Seit Beginn der sogenannten «Spezialoperation», dem Krieg gegen die Ukraine, sucht er verstärkt auch nach Mitteln, um die Geburtenrate zu steigern. Frauen, die der Nation zehn Kinder schenken, bekommen eine Prämie. Der Zugang zu Abtreibungen dagegen wird erschwert. Der Kreml weiss dabei die orthodoxe Kirche auf seiner Seite. Doch lässt sich auch die Bevölkerung für Putins «traditionelle Werte» mobilisieren? Erstaustrahlung: 15. Februar 2025
In Russland selbst ist bis heute von einer "militärischen Spezialoperation" die Rede, wenn es um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine geht. Die Begriffe Krieg oder Invasion sind verboten. So soll die russische Bevölkerung über das eigentliche Ziel Putins im Unklaren gelassen werden. Dass das teilweise bis heute gelingt, greift der in Kiew geborene und heute deutsche Schriftsteller und Journalist Dmitrij Kapitelman in seinem neuen Werk "Russische Spezialitäten" auf. Natascha Freundel hat es gelesen.
In Russland wird der dritte Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine kaum beachtet. Beim Thema Friedensverhandlungen sei die russische Gesellschaft gespalten, berichtet unsere Korrespondentin.
Becker, Lilia www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Heute ist der dritte Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine. In der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 2022 hatte Russland die Ukraine angegriffen, die Kämpfe gehen bis heute weiter. Wie gehen die Russen mit dem Jahrestag um? │ Der russische Außenminister Lawrow hat sich heute mit seinem türkischen Kollegen Fidan getroffen. Die Türkei hat - wieder - angeboten, mögliche Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine auszurichten. │ US-Präsident Trump empfängt den französischen Präsidenten Macron heute Abend in Washington. │ Heute sind viele Spitzenpolitiker zu Gast in der Ukraine. Mit dabei ist auch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. │ Rebecca Barth gibt in einem Kommentar einen Ausblick darauf, was wir in Europa von der Ukraine lernen können, wenn es um den Umgang mit den USA und dem drohenden Bruch des transatlantischen Bündnisses geht.
Präsident Putin belohnt «Heldenmütter», die der Nation viele Kinder gebären. Die tiefe Geburtenrate erfüllt den Kreml mit Sorge, besonders seit dem Krieg gegen die Ukraine. Überhaupt propagiert die russische Führung «traditionelle Werte» - die sexuellen Minderheiten bezahlen den Preis. Alexei in Sankt Petersburg ist Punkmusiker. Früher besang er Männer, doch seit die LGBT-Bewegung vom Kreml als «extremistisch» eingestuft wurde, hat er seine Songs umgetextet. Nun singt er von Freundinnen und es geht angeblich um heterosexuelle Liebe. «Natürlich ist es ein totaler Scheiss. Meine Lieder fühlen sich jetzt an wie gelogen». Die schwule Band tarnt sich und ihre Auftritte. Aus Angst vor Repression. Was bleibt, sind unterschwellige Andeutungen. «Wer sie versteht, versteht sie». Der Kreml inszeniert sich als Verteidiger von «traditionellen Werten» in einer «Schicksalsschlacht» gegen den angeblich moralisch korrupten Westen. Seit Beginn der sogenannten «Spezialoperation», dem Krieg gegen die Ukraine, sucht er verstärkt auch nach Mitteln, um die Geburtenrate zu steigern. Frauen, die der Nation zehn Kinder schenken, bekommen eine Prämie. Der Zugang zu Abtreibungen dagegen wird erschwert. Der Kreml weiss dabei die orthodoxe Kirche auf seiner Seite. Doch lässt sich auch die Bevölkerung für Putins «traditionelle Werte» mobilisieren?
Präsident Putin belohnt «Heldenmütter», die der Nation viele Kinder gebären. Die tiefe Geburtenrate erfüllt den Kreml mit Sorge, besonders seit dem Krieg gegen die Ukraine. Überhaupt propagiert die russische Führung «traditionelle Werte» - die sexuellen Minderheiten bezahlen den Preis. Alexei in Sankt Petersburg ist Punkmusiker. Früher besang er Männer, doch seit die LGBT-Bewegung vom Kreml als «extremistisch» eingestuft wurde, hat er seine Songs umgetextet. Nun singt er von Freundinnen und es geht angeblich um heterosexuelle Liebe. «Natürlich ist es ein totaler Scheiss. Meine Lieder fühlen sich jetzt an wie gelogen». Die schwule Band tarnt sich und ihre Auftritte. Aus Angst vor Repression. Was bleibt, sind unterschwellige Andeutungen. «Wer sie versteht, versteht sie». Der Kreml inszeniert sich als Verteidiger von «traditionellen Werten» in einer «Schicksalsschlacht» gegen den angeblich moralisch korrupten Westen. Seit Beginn der sogenannten «Spezialoperation», dem Krieg gegen die Ukraine, sucht er verstärkt auch nach Mitteln, um die Geburtenrate zu steigern. Frauen, die der Nation zehn Kinder schenken, bekommen eine Prämie. Der Zugang zu Abtreibungen dagegen wird erschwert. Der Kreml weiss dabei die orthodoxe Kirche auf seiner Seite. Doch lässt sich auch die Bevölkerung für Putins «traditionelle Werte» mobilisieren?
Die Winterkampagne im Gebiet der Spezialoperation ist im vollen Gange. Die Initiative liegt fest bei den russischen Streitkräften, die das ukrainische Militär gleich an mehreren Abschnitten zurückdrängen. Kiew fehlt es an Personal. "RIA Nowosti" berichtet über die Lage an der Front. Von Andrei Koz https://freedert.online/international/232731-vorstoesse-im-donbass-worauf-bereitet/
Vielfach verschiedene Nachrichten haben die letzten Tage geprägt:- ein weiteres Opfer des Anschlags in Magdeburg ist gestorben- Präsident Biden betont, dass der Sturm aufs Kapitol vor vier Jahren nicht umgeschrieben werden darf, aber der künftige Präsident erwägt bereits, die verurteilten Straftäter zu begnadigen- Schnee, Glatteis und Kälte halten den einen Teil Deutschlands im Griff, zu hohe Temperaturen, Tauwetter und Hochwassergefahr den anderen- In Syrien versucht man ein vorsichtiges Herangehen an eine neue Ordnung und die türkische Regierung versucht gleichzeitig mit Bomben und Raketen die Kurden im Norden Syriens zu vertreiben- Die Ukraine unternimmt einen Überraschungsgegenstoß in Russland und Präsident Putin treibt die militärische "Spezialoperation" weiter, ohne Rücksicht auf die vielen toten Soldaten aus Russland und Nordkorea- die Menschen in Deutschland beklagen die Inflation und die hohen Butterpreise und haben 180 Millionen Euro für Silvesterfeuerwerke ausgegeben.Und dann lese ich das heutige Schlussgebet aus den Laudes und schon der erste Satz bestätigt mein Empfinden wenn ich lese: Gütiger Gott, wir gehen durch eine Welt voll Zwielicht und Schatten. Ja genau, das ist die Beschreibung der Realität, die wir sehen und unter der wir leiden. Aber unser Beten bleibt dabei nicht stehen. Denn die nächste Zeile lautet: Lass dein Licht in unseren Herzen aufstrahlen und führe uns durch das Dunkel dieses Lebens in deine unvergängliche Klarheit. Die Bitte um SEIN Licht in unser Herz betont die Hoffnung, die wir haben können, im Glauben an den Gott der gekommen ist, unser Leben voller Zwielicht und Schatten zu teilen und durch Leiden und Tod hindurch zum Ewigen Leben bei ihm zu führen.
Georgien hat gewählt. Die russlandfreundliche Regierungspartei Georgischer Traum hat mit knapp 54 Prozent der Stimmen den Sieg für sich beansprucht. Die zentrale Wahlleitung hat das auch bestätigt, aber es gibt massive Zweifel am Ablauf der Wahl. Die proeuropäische georgische Präsidentin ortet Wahlbetrug durch eine "russische Spezialoperation" und fordert die Bevölkerung zu Protesten auf. Hat Russland die Wahl gestohlen? Wie geht es weiter in der Ex-Sowjet-Republik im Südkaukasus? Und was hat das mit Europa zu tun? STANDARD-Korrespondent Jo Angerer liefert Antworten.
Guten Morgen! Das Sicherheitsgesetz der Ampel ist durch den Bundestag, bleibt aber zum Teil im Bundesrat stecken. — In Deutschland könnte es potenziell üppige Quellen von Seltenen Erden geben – in erloschenen Vulkanen. — Kommt nach dem Tod des Hamas-Führers Sinwar durch eine israelische Spezialoperation der Gaza-Konflikt wieder zur Ruhe? Erfahren Sie mehr… mit Epoch Times.
Der Nahe Osten wartet auf einen iranischen Gegenschlag. Die Welt ignoriert die Tragödie im Sudan. Und Russlands Präsident ist gar nicht überrascht. Das ist die Lage am Mittwochmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Einbunkern für den großen Krieg »Sie schossen dem Jungen in den Kopf. Er explodierte.« So unwirsch und gereizt reagiert Putin auf die ukrainische Offensive +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Bevölkerung in Russland lebt in einer anderen Informationswelt als wir in der Schweiz. Auch deswegen unterstützen viele Russinnen und Russen den Krieg in der Ukraine nach wie vor. Doch wie funktioniert die russische Propaganda? Und glauben die Menschen wirklich, was ihnen erzählt wird? Bei Marina und Andrei läuft der Fernseher fast den ganzen Tag – ausser beim Essen. Es sind russische Scharfmacher, wie etwa der Nachrichtenmoderator Wladimir Solowjow, die bei ihnen über den Bildschirm flimmern. Und Nachrichten, ganz im Sinne des Kremls. Die Ukraine, ist Marina überzeugt, habe Russland angegriffen. Unabhängige Fernsehsender oder Radiostationen, unabhängige Zeitungen: in diesen Zeiten des Krieges, der sogenannten «Spezialoperation», gibt es sie nicht mehr in Russland. Sie wurden hinausgedrängt, ins Exil. Verboten oder gesperrt. Man kann sie dennoch empfangen, wenn man denn will. Viele wollen es nicht, haben Angst, das staatliche Narrativ zu hinterfragen, stellt der Soziologe Lew Gudkow fest. Zumal der Kreml selbst Unabhängigkeit imitiert. Etwa in seinen Kanälen im Internet, wo Kommentatoren vermeintlich alternative Standpunkte vertreten. Wer blickt da noch durch? «Ich rede mir ein, dass ich nicht einfach ‘Propaganda-Geschwurbel konsumiere. Aber vielleicht täusche ich mich auch selbst?», sinniert Maxim. Mascha wiederum nimmt Antidepressiva. Mit staatlichen Medien will sie nicht zu tun haben.
Ab heute im Kino: Ryan Gosling und Emily Blunt: in der Actionkomödie "The Fall Guy" von David Leitch - eine Hommage an die 80er-Jahre-Serie "Ein Colt für alle Fälle". Bettina Dunkel stellt ihn vor / Russlands Krieg gegen die Ukraine wird maßgeblich auch im Namen der Kultur geführt. Landauf landab eröffnen Museen und Wanderausstellungen, die der sogenannten "Militärischen Spezialoperation" gewidmet sind. Christine Hamel berichtet / Die Natur ist für Künstlerinnen und Künstler ein wahres Schatzhaus der Inspiration. In der Galerie Handwerk in München hat nun eine Ausstellung eröffnet, die Arbeiten zum Thema Wasser zeigen: Julie Metzdorf über die Ausstellung "Wellen, Wogen, Wirbel" / Sprachliche Moden sagen viel aus über unsere Gesellschaft. Was genau macht zum Beispiel ein "Zukunftsmacher"? Anmerken dazu von Knut Cordsen.
Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine vor mehr als zwei Jahren haben beide Seiten Zehntausende Tote und Verletzte zu beklagen. Zerstörungen, Massaker an der Zivilbevölkerung, Verschleppungen, Vergewaltigungen und Diebstähle sind die Bilanz der „militärischen Spezialoperation”, wie der Krieg in Russland offiziell noch immer genannt werden muss. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht. Seit geraumer Zeit ist ein Abnutzungskrieg im Gange. Eine Basis für einen Frieden auf dem Wege von Verhandlungen scheint es nicht zu geben. Wie ist die militärische Lage für die Ukraine? Warum wird in Europa die Hilfe für die Ukraine nicht besser koordiniert? Was würde dem Land helfen?
Seit 2014 führt Russland einen verlustreichen Krieg gegen die Ukraine. Welche Ziele der Kremlherrscher dabei verfolgt, ist nicht wirklich klar. Trotzdem unterstützt die große Mehrheit der Russen ihren Präsidenten und seine so genannte "militärische Spezialoperation". Wie lässt sich all das erklären? Liegt es auch daran, dass es nach dem Ende der Sowjetunion keine ernsthafte Aufarbeitung des Stalin-Terrors gegeben hat? Julia Smilga über politische Apathie in Russland und ihre Ursachen.
Blaschke, Björnwww.deutschlandfunk.de, @mediasres
Die Armee bräuchte viel mehr Geld, als sie zur Verfügung hat. Die «Rundschau» fragt nach den Verantwortlichen. Weiter: Loverboys versprechen Frauen die grosse Liebe – und drängen sie dann in die Prostitution. Und: Der Schweizer Wirtschaftsanwalt, der in Moskau westliche Firmen liquidiert. Der 1,4-Milliarden-Engpass: Warum hat niemand die Notbremse gezogen? Die Schweizer Armee braucht Geld – viel mehr, als sie im Moment zur Verfügung hat. Das führt zum grössten «Liquiditätsengpass» in ihrer Geschichte. Wer hat hier gepatzt? Die Armee, oder doch die Politik, die mehr wusste, als bisher bekannt? Die «Rundschau» ist unterwegs in einer Panzer-Garage und an der «Defense Show» in Saudi-Arabien und fragt nach: bei Finanzpolitikern, der Rüstungslobby und einer Beschaffungsexpertin. An der Theke: Gerhard Pfister, Mitte-Parteipräsident. Die Masche des Loverboys: Wenn der Liebste ein Zuhälter ist Es beginnt mit Flitterwochen und dem Versprechen der Liebe fürs Leben. Die Loverboy-Masche ist eine Taktik im brutalen Geschäft des Menschenhandels. Die Frauen sind verliebt, doch ihr vermeintlicher Lover ist ein Zuhälter, der sie in die Prostitution zwingt. Ein Blick hinter die Fassade eines hässlichen Geschäfts. Raus aus Russland: Wie ein Schweizer in Moskau Firmen liquidiert 30 Jahre lang hat der Schweizer Wirtschaftsanwalt Daniel Marti westliche Firmen beim Eintritt in den russischen Markt unterstützt. Doch seit der «Spezialoperation» macht er fast nur noch das Gegenteil: Liquidierungen. Seine Wohnung in Moskau ist voller Kisten von Mandantinnen und Mandanten, die 2022 Hals über Kopf Russland verlassen haben. Die «Rundschau» hat Marti begleitet – vom Gerichtssaal im Zentrum Moskaus bis zur Berghütte im Berner Oberland, wo er zwischendurch Homeoffice macht.
Die Armee bräuchte viel mehr Geld, als sie zur Verfügung hat. Die «Rundschau» fragt nach den Verantwortlichen. Weiter: Loverboys versprechen Frauen die grosse Liebe – und drängen sie dann in die Prostitution. Und: Der Schweizer Wirtschaftsanwalt, der in Moskau westliche Firmen liquidiert. Der 1,4-Milliarden-Engpass: Warum hat niemand die Notbremse gezogen? Die Schweizer Armee braucht Geld – viel mehr, als sie im Moment zur Verfügung hat. Das führt zum grössten «Liquiditätsengpass» in ihrer Geschichte. Wer hat hier gepatzt? Die Armee, oder doch die Politik, die mehr wusste, als bisher bekannt? Die «Rundschau» ist unterwegs in einer Panzer-Garage und an der «Defense Show» in Saudi-Arabien und fragt nach: bei Finanzpolitikern, der Rüstungslobby und einer Beschaffungsexpertin. An der Theke: Gerhard Pfister, Mitte-Parteipräsident. Die Masche des Loverboys: Wenn der Liebste ein Zuhälter ist Es beginnt mit Flitterwochen und dem Versprechen der Liebe fürs Leben. Die Loverboy-Masche ist eine Taktik im brutalen Geschäft des Menschenhandels. Die Frauen sind verliebt, doch ihr vermeintlicher Lover ist ein Zuhälter, der sie in die Prostitution zwingt. Ein Blick hinter die Fassade eines hässlichen Geschäfts. Raus aus Russland: Wie ein Schweizer in Moskau Firmen liquidiert 30 Jahre lang hat der Schweizer Wirtschaftsanwalt Daniel Marti westliche Firmen beim Eintritt in den russischen Markt unterstützt. Doch seit der «Spezialoperation» macht er fast nur noch das Gegenteil: Liquidierungen. Seine Wohnung in Moskau ist voller Kisten von Mandantinnen und Mandanten, die 2022 Hals über Kopf Russland verlassen haben. Die «Rundschau» hat Marti begleitet – vom Gerichtssaal im Zentrum Moskaus bis zur Berghütte im Berner Oberland, wo er zwischendurch Homeoffice macht.
Russland führt Krieg: Das größte Land der Erde, mit gut 140 Millionen Einwohnern. Väter und Söhne sind als Soldaten in die Ukraine, zehntausende sind nicht zurückgekommen. Die Inflation im Land rast und macht das Leben teurer. Und dennoch kommt aus der Bevölkerung kaum hörbare Kritik am Krieg. Wie kommt das? Stehen wirklich alle hinter Putin und der „Spezialoperation“, wie er sie nennt? Was denken die Russen über den Westen? Die Korrespondent:innen des ARD Studio Moskau Frank Aischmann, Christina Nagel und Ina Ruck sprechen auf ihren Reisen mit vielen Menschen – auch wenn westliche Journalisten längst nicht mehr überall willkommen sind. In dieser Folge von „Inside Russland“ schildern sie ihre Eindrücke über die Stimmung im Land. ********* Hier findet ihr weiterführende Infos: tagesschau.de https://twitter.com/inaruck https://www.instagram.com/weltspiegel https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/index.html
Russland führt Krieg: Das größte Land der Erde, mit gut 140 Millionen Einwohnern. Väter und Söhne sind als Soldaten in die Ukraine, zehntausende sind nicht zurückgekommen. Die Inflation im Land rast und macht das Leben teurer. Und dennoch kommt aus der Bevölkerung kaum hörbare Kritik am Krieg. Wie kommt das? Stehen wirklich alle hinter Putin und der „Spezialoperation“, wie er sie nennt? Was denken die Russen über den Westen? Die Korrespondent:innen des ARD Studio Moskau Frank Aischmann, Christina Nagel und Ina Ruck sprechen auf ihren Reisen mit vielen Menschen – auch wenn westliche Journalisten längst nicht mehr überall willkommen sind. In dieser Folge von „Inside Russland“ schildern sie ihre Eindrücke über die Stimmung im Land. ********* Hier findet ihr weiterführende Infos: tagesschau.de https://twitter.com/inaruck https://www.instagram.com/weltspiegel https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/index.html
Vor einem Jahr gab Putin den Angriffsbefehl. Was eine kurze „militärische Spezialoperation“ werden sollte, ist zu einem blutigen Abnutzungskrieg degeneriert. Die Welt schlafwandele nicht in einen größeren Krieg, sagte kürzlich UN-Generalsekretär Guterres, sie tue es mit weit geöffneten Augen. Kann der Konflikt noch eingedämmt werden? Oder droht im zweiten Kriegsjahr die gefürchtete Eskalation? Martin Dum diskutiert mit Dr. Gustav Gressel – Militärexperte, European Council on Foreign Relations; Prof. Dr. Reinhard Merkel – Rechtsphilosoph, Universität Hamburg; Sonja Zekri – Kulturkorrespondentin, Süddeutsche Zeitung
Der seit 2014 laufende verdeckte Krieg zwischen Russland und der Ukraine nahm am 24. Februar 2022 eine neue, offen kriegerische Qualität an. Der Angriffskrieg wird nach russischer Sprachregelung nicht als Krieg, sondern als „Spezialoperation“ bezeichnet, obschon er alle Merkmale eines Krieges aufweist. Mit der Vermeidung des Begriffs „Krieg“ soll der Vorwurf des Bruchs des inWeiterlesen
Russlands Militär hat im Krieg gegen die Ukraine nur noch wenig konventionelle Instrumente zur Verfügung. Zentrales Problem ist weiterhin das Personal, sagt der NDR-Militärexperte Andreas Flocken. Der Kreml könnte die Generalmobilmachung ausrufen. Das wäre dann aber das Eingeständnis, dass es sich in der Ukraine keineswegs um eine militärisch Spezialoperation handelt. Der langjährige ARD-Korrespondent Carsten Schmiester geht der Frage nach, wie das Verhältnis des Westens zu Russland nach dem Krieg aussehen könnte. Interview mit Russland-Expertin Liana Fix zum künftigen Umgang mit Russland https://www.ndr.de/nachrichten/info/Fix-Uns-stehen-in-Bezug-auf-Russland-Jahre-des-strategischen-Wartens-bevor,audio1181098.html SPD skizziert neue Ostpolitik, Deutsche Welle https://www.dw.com/de/spd-skizziert-neue-ostpolitik/a-62416535 Putins Sieg mitdenken – Herausforderung für Europa, Fjodor Krascheninnikow, Böll-Stiftung https://www.boell.de/de/2022/04/29/putins-sieg-mitdenken-herausforderung-fuer-europa What Does Europe Look Like 3-7 Years After Russia's War in Ukraine?, Center for European Policy Analysis https://cepa.org/what-does-europe-look-like-3-7-years-after-russias-war-in-ukraine/ Best and Bosom Friends: Why China-Russia Ties Will Deepen after Russia's War on Ukraine, Center for Strategic and International Studies https://www.csis.org/analysis/best-and-bosom-friends-why-china-russia-ties-will-deepen-after-russias-war-ukraine Verbot des Propagandakanals RT in Europa war rechtmäßig, entschied jetzt der Europäische Gerichtshof, Deutscher Journalistenverband https://www.djv.de/startseite/service/blogs-und-intranet/djv-blog/detail/news-eugh-gibt-gruenes-licht Podcast-Tipp: Energiekrise - und jetzt? Neue Folge: Was kommt nach dem Tankrabatt? https://www.ardaudiothek.de/sendung/energiekrise-und-jetzt/10686223/ Mitarbeit an diesem Podcast: Julia Weigelt
Gestern hat der russische Präsident und Kriegsherr Wladimir Putin zum 77. Jahrestag des Sieges der damaligen Sowjetunion über Hitler-Deutschland die traditionelle Militärparade zu diesem Gedenktag genutzt, um ein paar – aus seiner Sicht – wohl „klärende“ Worte an die Welt zu richten. In Sachen „Spezialoperation“ in der Ukraine, wie er den brutalen Überfall seiner Armee auf das Brudervolk im Nachbarland nennt. Wir haben zugehört. Und das hat auch Jürgen Trittin getan. Einst Bundesminister im Kabinett von Kanzler Schröder und mittlerweile außenpolitischer Sprecher seiner Grünen-Bundestagsfraktion und Obmann derselben im Auswärtigen Ausschuss, also quasi der ranghöchste Grüne dort. Heute ist er zu Gast bei Wach und Wichtig.
Neben dem heißen Krieg in der Ukraine führt Russland einen weiteren Krieg: den Desinformations-Krieg. Dabei sollen mithilfe von Fake News und Propaganda Verunsicherung und Zweifel geweckt werden, sagt Josef Holnburger von Cemas, dem Center für Monitoring, Analyse und Strategie. Holnburger beschäftigt sich seit Jahren wissenschaftlich mit Desinformation und Verschwörungsidelogien und vor allem damit, wie sich all das im Internet verbreitet. »Es geht in der Konsequenz eigentlich um die Destabilisierung von Demokratien«, sagt er. »Deswegen werden da auch Narrative geteilt, die sich widersprechen.« Gerade während des Kriegs in der Ukraine könne man das gut sehen, so Holnburger: »Da wird zum Beispiel gesagt, es gebe gar keinen Krieg, sondern nur eine Spezialoperation. Andererseits wird dann behauptet, dass ein Krieg notwendig war, weil man jetzt Biowaffen-Labore in der Ukraine entdeckt habe und die ausgeräumt werden müssten oder weil es sowieso einen geheimen Angriffsplan der NATO gegeben hätte.« Am Ende gehe es darum, verschiedene Narrative anzubieten und zu sehen, »was am Ende hängenbleibt.« In dieser Folge »Acht Milliarden«. sprechen wir über die verschiedenen Akteure der russischen Desinformationskampagnen, die Ziele dahinter und warum das deutsche Querdenker-Milieu so viel von Putin hält, obwohl der kein Impfgegner ist. Sie haben Anmerkungen, Anregungen, Kritik oder Themenvorschläge zu dieser Sendung? – dann schreiben Sie uns doch eine Mail an die Adresse acht.milliarden@spiegel.de. Sie können uns auch eine WhatsApp-Nachricht schicken: +49 – 151 – 728 29 182 Weiterführende Links: Desinformation im Ukrainekrieg: Wie Putins Propaganda in Deutschland wirkt Russlandverbindungen der AfD: Putins nützliche Idioten Telegram-Analyse zum Ukraine-Krieg: RT DE dominant im verschwörungsideologischen Milieu Stimmenfang – Podcast: Fake News und Faktenchecks: Wie gefährlich ist Desinformation für unsere Demokratie? See omnystudio.com/listener for privacy information.
In Moskau werden Menschen verhaftet, die mit leeren Plakaten auf die Straße gehen. Bei »falschen Darstellung von Handlungen der russischen Armee« drohen bis zu 15 Jahre Haft. Seit Kriegsbeginn ist es in Russland noch einmal gefährlicher geworden, seine Meinung zu sagen. Wie kann man da herausfinden, was Russinnen und Russen über den Krieg gegen die Ukraine denken? Für die aktuelle Titelgeschichte haben es Autorinnen und Autoren der ZEIT geschafft, mit unterschiedlichen Russinnen und Russen zu sprechen – mit solchen, die die »Spezialoperation« unterstützen, und solchen, die tief bestürzt über den Faschismus und aus Angst um ihr eigenes Leben aus Russland geflohen sind. Die Redakteurin Caterina Lobenstein erzählt im Podcast mit Sarah Schaschek von diesen Gesprächen – und von dem Bild, das sie zeichnen: Die russische Gesellschaft ist tief gespalten – und steht vor einer medialen Isolation.
Russlands Vormarsch in der Ukraine stockt, doch Tag für Tag erreichen uns neue Horrormeldungen über Angriffe auf Krankenhäuser, Schulen oder Wohngebäude. Die russische Armee kesselt Städte wie Mariupol ein. Die von Wladimir Putin euphemistisch bezeichnete "Spezialoperation" ist ein Krieg, der ganze Städte zerstört und bereits Tausende getötet hat. Der Westen unterstützt die Ukraine mit der Lieferung von Waffen, schließt ein militärisches Eingreifen jedoch weiterhin aus. Einige fragen nun, ob es nicht besser wäre, den Krieg schnell zu beenden, um das Leid zu beenden. Doch wie lassen sich die russischen Angriffe stoppen, damit nicht noch mehr Menschen sterben? Verlängern weitere Waffenlieferungen den Krieg oder können sie helfen, ihn zu beenden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unser heutiger Gast Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Putins Krieg trifft auch das eigene Land und treibt die eigene Bevölkerung in die Flucht, wenn auch aus ganz anderen Gründen. In einer Rede beschimpfte der russische Präsident Russen, die dem Westen zugewandt sind, als "Verräter" und "Abschaum". Er vergleicht diese mit "Mücken", die man einfach "ausspuckt". Diese Rede hat viele junge Großstädter in Russland erschüttert. Viele von ihnen sind gegen den Krieg – kritische Aussagen oder gar Proteste sind jedoch verboten und werden hart bestraft. Einige können sich ein Leben in ihrem Heimatland unter diesen Umständen offenbar nicht länger vorstellen. Hunderttausende sind bereits in Nachbarländer wie Georgien und Usbekistan abgewandert. Wir sprechen in dieser Folge mit Maxim Kireev über den sogenannten Braindrain der jungen Russinnen und Russen. Und sonst so? Die Tennis-Weltranglistenerste Ashleigh Barty verkündet mit nur 25 Jahren ihr Karriereende. Moderation und Produktion: Till Schwarze Mitarbeit: Larissa Kögl, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.[mailto:wasjetzt@zeit.de]. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in der Ukraine(https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/liveblog-krieg-ukraine-russland-news) Russischer Angriffskrieg: Lieber aufgeben?(https://www.zeit.de/2022/13/russland-angriffskrieg-ukraine-wladimir-putin) Russland: Putins innerer Krieg(https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/russland-wladimir-putin-innenpolitik-repression-bevoelkerung/komplettansicht) Tennis: Tennis-Weltranglistenerste Ashleigh Barty verkündet Karriereende(https://www.zeit.de/sport/2022-03/tennis-weltrang-ashleigh-barty-karriereende)