bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

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beyond the obvious – nach dem Blog jetzt auch der Podcast von Daniel Stelter. Der promovierte Ökonom bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt und gibt Antworten auf die Wirtschaftsfragen unser Zeit.

Dr. Daniel Stelter


    • Mar 4, 2026 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
    • 1h 11m AVG DURATION
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    Endlich deutsches Gas fördern

    Play Episode Listen Later Mar 4, 2026 46:56


    Bundeswirtschaftsministerin Reiche plädiert für die Förderung von Gas aus heimischen Lagerstätten. Eine klima- und geopolitisch richtige Forderung, schließlich ist Flüssiggas ähnlich umweltschädlich wie Kohle und die nationalen Vorkommen machen uns unabhängiger von den Verwerfungen in der Welt.Dass das sogenannte Fracking in Deutschland risikoarm betrieben werden kann, hat Professor Dr. Hans-Joachim Kümpel, Geophysiker und langjähriger Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, in Episode 161 Zu viel Angst vorm Fracking mit Daniel Stelter diskutiert. Doch nicht nur das, Fracking kann auch einen signifikanten Beitrag zur Energiesicherheit in Deutschland leisten. Angesichts der jüngsten weltpolitischen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten, die gravierende Auswirkungen auf wichtige Transportwege für Gas und Öl haben, ist es höchste Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Divergierender Währungsraum

    Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 79:18


    Der Euro war von Beginn an kein optimaler Währungsraum: sehr unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen, Produktivitätsniveaus, Staatsfinanzen und Arbeitsmärkte wurden unter einer einheitlichen Geldpolitik zusammengefasst. Das Ventil der Wechselkursanpassung zum Ausgleich von wirtschaftlichen Divergenzen entfiel.Die Hoffnung der Euro-Befürworter war damals, dass die gemeinsame Währung den Druck erzeugen würde, den es braucht, um zu einer wirtschaftlichen Konvergenz zu führen. In einem 2018 erschienenen Papier rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) vor, dass es statt der erhofften Konvergenz zu einem massiven Auseinanderlaufen der wirtschaftlichen Entwicklung gekommen ist. Wer jetzt glaubt, dass es seit 2018 besser geworden ist, wird durch eine aktuelle Studie des Flossbach von Storch Research Institute eines Schlechteren belehrt. Die Unterschiede bei Wachstum, Inflation, Schulden, Leistungsbilanzen und Löhnen wachsen weiter. Auf den Punkt gebracht: Ein Zins für 21 Länder funktioniert nicht, wenn Wirtschaftsstrukturen und Politik so auseinanderdriften.Daniel Stelter im Gespräch mit Gunther Schnabl, Professor für Wirtschaftspolitik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Leipzig und Direktor des Flossbach von Storch Research Institute. Schnabl ist neben Moritz Peifer einer der Autoren der Studie Der Euro als optimaler Währungsraum? Eine Bestandsaufnahme.HörerserviceStudie Economic Convergence in the Euro Area: Coming Together or Drifting Apart? des IWF zur Divergenz der Eurozone: https://is.gd/CpomkZ Studie Der Euro als optimaler Währungsraum? Eine Bestandsaufnahme: https://is.gd/Fs9Q33 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Mehr Verteidigung ohne Schuldenunion

    Play Episode Listen Later Feb 25, 2026 53:29


    Russlands Angriffskrieg und das Zittern um die Verlässlichkeit des Partners USA zwingen Europa, seine Verteidigung massiv auszubauen. Schätzungen sprechen von rund 250 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr für die EU. In Paris und Rom sieht man darin den Hebel für die nächste Stufe der Schulden- und Transferunion. Doch das ist nicht der einzige Weg und für Deutschland ganz sicher nicht der beste. Wie es anders gehen kann, diskutierte Daniel Stelter in Episode 284 mit Rob Murray, Senior Fellow beim Atlantic Council und Assistant Professor of Practice an der Johns Hopkins University. Das Konzept einer Defense, Security and Resilience Bank, einer globalen Verteidigungsbank, die Verteidigungsausgaben finanziert, ohne Deutschland in eine Haftungsunion zu ziehen, erhält durch die jüngsten Debatten erneut Aktualität. Zeit für ein bto REFRESH.HörerserviceStudie Defending Europe Without the US: First Estimates of What is Needed: https://is.gd/ikTDpl Studie Guns and Growth: The Economic Consequences of Defense Buildups: https://is.gd/c67ALi Konzept Global Defense Bank: https://is.gd/OUh0i9 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Das Guns-and-Butter-Modell

    Play Episode Listen Later Feb 22, 2026 62:08


    Mit dem Ende des Kalten Krieges sanken die Verteidigungsausgaben in den westlichen Staaten deutlich, in Europa bis 2015 im Schnitt um rund 25 Prozent gegenüber 1990. Diese „Friedensdividende“ wurde jedoch nicht genutzt, um Staat und Abgabenlast zu reduzieren, sondern um den Wohlfahrtsstaat auszubauen. Angesichts der geopolitischen Zeitenwende liegt es auf der Hand, dass wir diese Entwicklung umkehren müssen. Die Politik müsste Sozialausgaben zugunsten von Verteidigung und Investitionen in die wirtschaftliche Basis kürzen. Doch damit tut sie sich offenkundig schwer. Stattdessen setzt man darauf, das staatliche Budget auszuweiten, um beides zu haben: den Sozialstaat und die höheren Verteidigungsausgaben. Das passt zur historischen Erfahrung: Guns-and-Butter-Rüstung obendrauf, während der Sozialstaat bleibt. Die Folge sind mehr Schulden und mehr Steuern – und das dauerhaft.Europa diskutiert über gemeinsame Schulden und neue „Safe Assets“, um Aufrüstung, Transformation und geopolitische Herausforderungen zu finanzieren. Doch wie sicher sind Staatsanleihen wirklich, wenn Staaten unter Druck geraten? Die aktuelle Forschung zeigt, dass ausgerechnet in Kriegen und in Krisenzeiten Staatsanleihen historisch häufig massive Realverluste für Gläubiger und Sparer gebracht haben.Im Expertengespräch erklärt Dr. Christoph Trebesch, Professor für Makroökonomie an der Universität Kiel und Direktor der Kiel Initiative in Geopolitics and Economics am IfW Kiel, die historischen Muster von Aufrüstung, die langfristigen fiskalischen Folgen und die Frage, ob Europa sich eine Guns-and-Butter-Politik überhaupt leisten kann.HörerserviceAnalyse Are Government Bonds Safe in Times of War and Pandemic?: https://is.gd/0qrHzV Studie Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War: https://is.gd/NrTOgr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Die gefährliche Eurobonds-Falle

    Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 74:28


    Der Ökonom Dr. Hanno Lustig, Professor für Finanzwesen an der Stanford University in Kalifornien, brachte angesichts der Eurobond-Diskussion das aktuelle europäische Finanzproblem mit zwei Sätzen auf den Punkt: „Hey Mitbewohner, ich stoße an mein Kreditkartenlimit. Sollen wir uns eine gemeinsame Kreditkarte zulegen?” (a. d. Engl.) Schon seit Jahren drängen die Eurozonen-Mitbewohner Frankreich und Italien darauf, Zugriff auf die deutsche Kreditkarte zu bekommen. Mit Erfolg, wie der „Wiederaufbaufonds“ und jüngst die Ukrainehilfe unterstreichen. Mit dem Argument, man könne doch nur mit gemeinsamen Schulden die EU „retten“ und die Verteidigungsfähigkeit herstellen, läuft jetzt der Generalangriff. Diese für Deutschland schädliche Position wird mittlerweile sogar von der Bundesbank und der Deutschen Bank unterstützt. Die Risiken einer Vergemeinschaftung der Haftung werden dabei offenbar unterschätzt. Steigende Schuldenstände in Frankreich und Italien, ungelöste Strukturprobleme im Euroraum und fehlende politische Integration werfen die Frage auf, ob gemeinsame Anleihen wirklich Stabilität schaffen – oder lediglich nationale Reformverweigerung finanzieren.Wie eine solide Finanzarchitektur des Euro aussehen könnte, hat Dr. Jörg König, Ökonom bei der Stiftung Marktwirtschaft, in Folge 242 Falsche Medizin erklärt. König erläutert Reformvorschläge für die europäischen Fiskalregeln, darunter mehr Marktdisziplin durch sogenannte Accountability Bonds, besicherte Staatsanleihen und eine geordnete Staateninsolvenz. Im Zentrum steht aber die grundsätzliche Frage, wie fiskalische Eigenverantwortung im Euroraum gestärkt werden kann – statt über gemeinsame Schulden neue Haftungsrisiken zu schaffen. Angesichts der aktuellen Eurobond-Debatte ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Kommunale Schuldenfalle

    Play Episode Listen Later Feb 15, 2026 66:53


    Deutschland erlebt eine Zeitenwende der Kommunalfinanzen. Haben die Kommunen zwischen 2015 und 2022 noch über 40 Milliarden Euro an Überschüssen erzielt, fahren Städte und Gemeinden seit 2023 immer größere Defizite ein. Für 2025 und die kommenden Jahre werden Defizite von über 30 Milliarden pro Jahr erwartet. Die wesentliche Verantwortung für die Misere trägt dabei die Bundespolitik, die den Kommunen viele Aufgaben überträgt, ohne für die Kosten aufzukommen. Doch die Probleme gehen nicht primär auf sinkende Einnahmen zurück, sondern auf eine explosive Ausgabendynamik. Besonders anschaulich wird das Thema am Beispiel der Stadt Erlangen. Eine vermeintlich wohlhabende Wissenschafts- und Industriestadt, getragen von Großunternehmen wie Siemens, kippt innerhalb weniger Monate in eine Haushaltsnotsituation. Der Grund ist allerdings kein Schicksalsschlag, sondern eine Mischung aus Einnahmenillusion und Ausgabenexpansion – und damit ist die Situation in Erlangen symptomatisch für die Republik. Im Gespräch mit Daniel Stelter erklärt der Kommunalpolitiker und OB-Kandidat für Erlangen Prof. Dr. Holger Schulze, wie ambitionierte Klimapolitik, teure Infrastrukturprojekte und ein plötzlicher Einbruch der Gewerbesteuer die Stadt an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht haben. Schulze zeigt am konkreten Beispiel, wie Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen bekommen, ohne dass deren Finanzierung und Prioritätensetzung gesichert sind. HörerserviceBertelsmann-Stiftung Kommunaler Finanzreport 2025: Knappe Kassen, große Aufgaben: https://is.gd/0Neo7x Prof. Schulzes Buch zur Kommunalwahl 2026: Erlangen, das Klima & die StUB – Wege in die Haushaltskrise und wieder heraus: https://is.gd/aJehDj beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Alles halb so schlimm?

    Play Episode Listen Later Feb 11, 2026 89:37


    Staatsschulden sind nicht per se schlecht – entscheidend ist, wofür sie eingesetzt werden. Aber wofür darf der Staat Schulden machen und wofür nicht? Ist das Ende von Sparzwang und schwarzer Null ein Freibrief für Staatsschulden? Können Staatsschulden nicht positiv wirken? Kann der Staat überhaupt ohne Schulden auskommen? Darüber hat Daniel Stelter im April 2022 in Folge 132 mit dem Titel Gefährlicher (Aus)Weg mit dem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Barry Eichengreen von der University of California in Berkeley gesprochen. Eichengreen ist einer der Autoren des Buches “In Defense of Public Debt” (dt. “Zur Verteidigung von Staatsschulden”). Der Ökonom ordnete historisch ein, wann und warum Staatsschulden Wachstum und Stabilität fördern können – und wo ihre Grenzen liegen. Er erklärte, weshalb Schulden in der Vergangenheit oft produktiv eingesetzt wurden, warum dies heute zunehmend schwieriger wird und welche Risiken entstehen, wenn steigende Verschuldung nicht mit Investitionen in Produktivität und Zukunftsfähigkeit einhergeht. In Zeiten explodierender Defizite und nachlassender Zukunftsinvestitionen gewinnt dieses Gespräch neue Aktualität. Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Zukunftsrepublik statt Schuldenrepublik

    Play Episode Listen Later Feb 8, 2026 64:09


    Die Ausgaben des Bundes sind seit 2014 um 70 Prozent gestiegen – deutlich schneller als die Wirtschaftsleistung, die nominal um rund 50 Prozent zugelegt hat. Das viele Geld floss dabei nicht in Investitionen oder Bildung, sondern in den Ausbau des Sozialstaates und in den Schuldendienst. Trotz der Veruntreuung der eigentlich für Investitionen gedachten Sondervermögen klaffen in der Haushaltsplanung große Löcher. Nun soll die Schuldenbremse so „reformiert” werden, dass sich die Lücken mit noch mehr Schulden stopfen lassen. Damit stellt die Regierung laufenden Konsum weiterhin vor Investition in die Zukunft. Auch die meisten anderen europäischen Staaten geben zu viel Geld für die Gegenwart aus – und zu wenig für die Zukunft. Die sogenannte Future Ratio oder auch Zukunftsquote misst, wie stark Staatshaushalte auf die Zukunft ausgerichtet sind. Das ernüchternde Ergebnis einer Studie des ZEW Leibniz-Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien liegen nur im Mittelfeld oder darunter, während die baltischen Staaten, Schweden und die Schweiz deutlich zukunftsorientierter agieren. Besonders alarmierend ist der klare Zusammenhang, den die Studie findet: Je höher die Staatsschuldenquote, desto niedriger die Zukunftsquote. Hohe Schulden sind also nicht Ausdruck vorausgedachter Investitionspolitik, sondern Indikator politischer Gegenwartsorientierung – Schulden werden genutzt, um laufende Ausgaben und Versprechen zu finanzieren, nicht, um die Basis für künftigen Wohlstand zu legen.Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert Prof. Dr. Friedrich Heinemann vom ZEW in Mannheim, wie man mehr Zukunftsorientierung bewirken könnte.HörerserviceZEW-Report The Future Ratio: A New Metric for Forward-Looking Fiscal Policy in Europe: https://is.gd/JMUJIU beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Die veraltende Wirtschaft

    Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 58:36


    Deutschland investiert seit Jahren zu wenig. Das gilt gleichermaßen für den Staat wie die Privatwirtschaft. Der Kapitalstock ist mittlerweile älter als in Frankreich und Italien und beinahe schon auf dem schlechten Niveau Großbritanniens. Eine Folge der ausbleibenden Investitionen ist, dass unser Wachstumspotenzial immer schlechter wird. Das müssten wir schnellstens ändern, doch leider passiert viel zu wenig. Und das, was passiert, geschieht mit falschen Prioritäten, in mangelhafter Umsetzung und immer noch zu spät. Die Substanz erodiert und die Unternehmen wandern weiterhin ins Ausland ab. Das alles und die ausbleibenden Produktivitätsfortschritte gefährden unsere Wettbewerbsfähigkeit und langfristig unseren Wohlstand.Wie es um den deutschen Kapitalstock bestellt ist, diskutierte Daniel Stelter in Episode 196 mit Dr. Claus Michelsen, Leiter Wirtschaftspolitik beim Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Michelsen erklärte, warum öffentliche Investitionen entscheidend für Produktivität und industriellen Kern sind, wie stark Deutschlands Kapitalstock an Modernität verloren hat und weshalb Bürokratie und politische Unsicherheit den strukturellen Wandel zusätzlich bremsen. Mit einer aktuellen Einordnung ist es Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceStudie Wirkungen öffentlicher Investitionen auf Unternehmen in Deutschland vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW): https://is.gd/q4FQOg Die Studie Alternder Kapitalstock: Wettbewerbsfähigkeit steht auf der Kippe vom Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (vfa): https://is.gd/48QgX2 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    (Ir)rationales Gold

    Play Episode Listen Later Feb 1, 2026 76:43


    Der Goldpreis hat ungeahnte Höhen erreicht. In der letzten Januarwoche 2026 sind 5.000 US-Dollar pro Feinunze Gold überschritten worden. Ist das eine spekulative Blase oder sehen wir das finale Alarmsignal eines kollabierenden Schuldenzyklus? In dieser Episode geht es um das “Schuldenendspiel” und die Erosion des Vertrauens in Papierwährungen. Darüber spricht Daniel Stelter mit einem der führenden Experten für Edelmetall-Assets, Ronald-Peter Stöferle. Er ist Managing Partner bei der Incrementum AG und Autor des In-Gold-We-Trust-Reports. Stöferle macht deutlich, warum Gold in Zeiten hoher Verschuldung und geldpolitischer Unsicherheit wieder als monetärer Anker wahrgenommen wird, wie sich Gold von Silber und anderen Edelmetallen unterscheidet und ordnet die historische Rallye des Goldpreises und die drohende Instabilität des globalen Finanzsystems ein.Zunächst geht es aber um die wirtschaftliche Umbruchphase in Deutschland, in der weniger der Stellenabbau als vielmehr das Ausbleiben neuer Jobs zum Problem wird. Daniel Stelter konstatiert eine Erneuerungskrise: Sinkende Investitionen, schwache Gründungsdynamik und unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen bremsen die Entstehung neuer Wertschöpfung. Stelter diskutiert anhand der Analysen von Prof. Dr. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg und Lehrstuhlinhaber für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg, ob eine pro-kompetitive Industriepolitik helfen kann, den Neuaufbau zu fördern oder ob staatliche Eingriffe eher Teil des Problems sind.HörerserviceIn-Gold-We-Trust-Report 2025: https://is.gd/YgktM1Incrementum Bitcoin-Kompass: https://is.gd/xt0RhI Beitrag Die Erneuerungskrise von Enzo Weber im Online-Wirtschaftsmagazin Makronom: https://is.gd/hk6jQf Beitrag Pro-kompetitive Industriepolitik für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft von Monika Schnitzer und Enzo Weber: https://is.gd/Yg09wC beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Europa und die neue Sicherheitsökonomie

    Play Episode Listen Later Jan 28, 2026 83:14


    Das Zeitalter der „Kriegswirtschaft“ macht ein seit Jahrzehnten vor allem hierzulande vernachlässigtes Thema wieder hochaktuell: die wirtschaftspolitische Staatskunst, auch als Geoökonomie bezeichnet. Zum Begründer dieser Disziplin wurde der deutschstämmige Ökonom Albert O. Hirschman, der 1945 unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik vor dem Zweiten Weltkrieg das Buch mit dem Titel „National Power and the Structure of Foreign Trade“ veröffentlichte. Was aus Hirschmans Buch zu lernen ist und vor allem welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, diskutierte Daniel Stelter mit Professor Jesse Schreger von der Columbia Business School in New York in Folge 290. Angesichts der atemberaubenden geopolitischen Veränderungen ist es Zeit für ein bto REFRESH! HörerserviceStudie zum Thema Geoeconomics: https://is.gd/ZVRfp9 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Willkommen in der Kriegswirtschaft

    Play Episode Listen Later Jan 25, 2026 99:42


    Das Theater um Grönland und die Reden in Davos haben es erneut gezeigt: Die Europäer haben immer noch nicht erkannt, wie fundamental sich die Weltordnung geändert hat. Seit etwa zehn Jahren verfolgt China eine Strategie, die systematisch und bewusst jeden bedeutenden Produktions-Bottleneck der Welt kontrolliert. China hat sich so systematisch auf einen neuen Kalten Krieg vorbereitet. Wie erfolgreich das war, musste Donald Trump mit seinen Zöllen feststellen. China hatte eine deutlich bessere Verhandlungsposition und die USA mussten einlenken.Darauf reagieren die USA nun, nachdem sie den Aufstieg des strategischen Rivalen viel zu lange unterschätzt haben. Was Donald Trump gerade macht, bestätigt: Wir leben in einer Kriegswirtschaft, in der nicht mehr der Markt, sondern die Kontrolle über Produktionsengpässe die Macht definiert. Trump geht es nicht um ein “Stück Eis” im hohen Norden. Es geht um 43 der 50 von den USA als kritisch eingestuften Mineralien.Über die These der Kriegswirtschaft diskutiert Daniel Stelter mit David Baverez, Autor des 2024 erschienenen Buches Welcome to the War Economy!HörerservicePaper des Center for Strategic & International Studies (CSIS): https://is.gd/b3LtVu David Baverez' Buch WELCOME TO THE WAR ECONOMY!: https://is.gd/zcEiHr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Staatlich erzeugte Wohnungsnot

    Play Episode Listen Later Jan 21, 2026 78:22


    Migration ohne Wohnungen zu bauen, bürokratisierte Bauauflagen und Überregulierung des Wohnungsmarktes haben Deutschland in die Wohnungsnot geführt. Doch statt daraus Schlüsse zu ziehen, überbieten sich die Parteien mit Interventionsphantasien, die bis zur Enteignung reichen.Dabei wäre es besser, sich auf den Markt zu besinnen, wie Professor Dr. Steffen Sebastian, Lehrstuhlinhaber für Immobilienfinanzierung an der Universität Regensburg und Vorsitzender der Mietspiegel-Kommission der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. in Folge 187 erklärt hat: Mieten freigeben, Bedürftige gezielter mit Wohngeld unterstützen und den Markt arbeiten lassen. Ein radikaler Vorschlag, den Mangel an Wohnraum in Deutschland zu bekämpfen. Angesichts der Not ist es Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Finanzkrise reloaded

    Play Episode Listen Later Jan 18, 2026 71:24


    Die weltweite Verschuldung erreicht neue Rekordstände und die Risiken verlagern sich zunehmend in einen Bereich, der lange als sicher galt: die Staatsanleihemärkte. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften die Staatsschulden der entwickelten Volkswirtschaften bis 2030 auf durchschnittlich knapp 120 Prozent des BIP steigen. Nicht wenige Staaten weisen schon heute Schuldenniveaus auf, die früher nur nach Kriegen erreicht wurden. Ohne echte Konsolidierung könnte die Staatsverschuldung in den Industrieländern bis 2050 auf rund 170 Prozent des BIP steigen. Ende November 2025 hat Pablo Hernández de Cos, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), in einer bemerkenswerten Rede vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. Ursächlich ist eine grundlegende Verschiebung der Staatsfinanzierung seit der globalen Finanzkrise. Besonders problematisch ist dabei der wachsende Einfluss von Nichtbanken-Finanzinstituten wie Hedgefonds, die mit hohen Hebeln Staatsanleihen finanzieren und damit neue systemische Verwundbarkeiten schaffen. Die Notenbanken sind heute weniger handlungsfähig als in früheren Krisen und klassische Auswege wie Inflation, Wachstum oder finanzielle Repression tragen kaum noch. Daniel Stelter im Gespräch mit Christian Schütte, leitender Redakteur beim manager magazin und Autor des Buches Die Schuldenbombe, über die womöglich bevorstehende Finanzkrise 2.0.HörerserviceRede von Pablo Hernández de Cos, General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): https://is.gd/GxNec0 Buch Die Schuldenbombe von Christian Schütte: https://is.gd/Yp6AY8 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter ⁠handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Wendepunkt für die Eurozone

    Play Episode Listen Later Jan 14, 2026 78:47


    Man musste kein Hellseher sein, um die Entscheidung der EU-Staats- und Regierungschefs vorauszusehen: Sie entschieden im Dezember 2025, dass nicht etwa russisches Vermögen für die weitere Ukraine-Hilfe mobilisiert wird, sondern die deutschen Steuerzahler. Erneut führten die EU-Staatsoberhäupter gemeinsam mit der EU-Kommission das gut eingeübte Stück “Deutschland zahlt” auf. Dabei wurde doch hoch und heilig versprochen, der sogenannte “Wiederaufbaufonds” sei eine absolute Ausnahme und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht hat sich dieser Auffassung – naiv oder mutwillig – angeschlossen.Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu beleuchten, wie kritisch man das BVerfG-Urteil aus dem Jahr 2022 sehen muss. Im Mittelpunkt der heutigen Episode steht das Interview mit Bruno Schönfelder, Universitätsprofessor emeritus für Volkswirtschaftslehre an der TU Bergakademie Freiberg. Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert er, warum selbst diese – erneute – Überschreitung der eigentlich gesetzten Grenzen dem Euro nur Zeit kaufen kann. Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Der Euro ist eine Last

    Play Episode Listen Later Jan 11, 2026 75:22


    Mehr als zehn Jahre liegt die Eurokrise nun zurück. Der Europäischen Zentralbank (EZB) und den Regierungen ist es vordergründig gelungen, den Euro zu stabilisieren und Zweifel am Fortbestand der Währungsunion zu zerstreuen. Und nicht nur das, die Eurozone scheint weiterhin attraktiv zu sein, wie der Beitritt Bulgariens Anfang des Jahres 2026 belegt.Kritiker würden anmerken, dass es nicht unbedingt ein Zeichen von Attraktivität ist, wenn wirtschaftlich schwache und politisch instabile Länder beitreten, während wirtschaftlich erfolgreiche Staaten, wie Polen und Tschechien, die eigentlich verpflichtet wären, einzutreten, nicht einmal daran denken.Die Eurozone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden – genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte. Warum sollte man da freiwillig mitmachen, wenn man sich wohl in der Rolle des Finanziers wiederfindet?Genauso muss man sich aber fragen, ob man weiter mitmachen sollte, wenn man sich inzwischen genau in dieser Rolle befindet. Darüber diskutiert Daniel Stelter mit dem Ökonomen Robin Brooks, Senior Fellow bei der Brookings Institution, der offen fordert: Deutschland muss den Euro verlassen, um Europa wieder handlungsfähig zu machen.HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Kontrollverlust im Gesundheitswesen

    Play Episode Listen Later Jan 7, 2026 95:20


    Der demografische Wandel tritt in den kommenden Jahren mit voller Wucht ein. Damit das Sozialsystem diese Herausforderung bewältigen kann, müsste es heute in einem sehr stabilen Zustand sein. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Schon heute sind die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege völlig ausgeufert. Die Politik fokussiert sich derweil darauf, neue Einnahmequellen für ein ineffizientes und ineffektives System zu erschließen. Sie sollte sich stattdessen besser daran machen, das Gesundheitssystem grundlegend zu reformieren.Wo die Probleme liegen und was dagegen zu tun wäre, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, in Folge 282. Angesichts drastischer Beitragssteigerungen in diesen Wochen ist es höchste Zeit für dieses bto REFRESH!HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Deutschland? Keine gute Aktie!

    Play Episode Listen Later Jan 4, 2026 62:20


    Wir leben in einer Zeitenwende. Aber in einer ganz anderen als von der Politik proklamiert. Es ist nicht nur ein geopolitischer, sondern ein fundamentaler ökonomischer Bruch. Während die Netzwerkökonomie – KI und Plattformen – zu einer „Winner-takes-most“-Verteilung führt und den Wohlfahrtsstaat unter Druck setzt, versuchen die Staaten, ihre explodierenden Schulden durch finanzielle Repression zu entwerten. Besonders kritisch ist die Lage in der Eurozone: Frankreichs Dysfunktionalität wird durch den Euro kaschiert, während Deutschland als fiskalischer Anker zunehmend selbst schwächelt.Über den Ernst der Lage diskutiert Daniel Stelter mit Prof. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Was für ein Jahr (2)

    Play Episode Listen Later Dec 28, 2025 42:40


    Das Jahr 2025 ist bald Geschichte. 2026 verspricht ein mindestens genauso spannendes (Podcast-)Jahr zu werden. Doch zunächst kommt der zweite Teil unseres Jahresrückblicks mit einer Auswahl der interessantesten Gespräche zur Ära Trump 2.0 und den Veränderungen in der Geopolitik, zu Verteidigung und Sicherheit in Europa, zur Geldordnung, zum Euro und den Schulden, aber auch zu Innovation und Zukunftstechnologien.Mit dabei sind Unternehmer, Ökonomen, Wissenschaftler und Experten aus vielen Bereichen – Prof. Rüdiger Bachmann, Prof. Gabriel Felbermayr, Prof. Kirsten Wandschneider, Prof. Werner Plumpe, Prof. Guntram Wolff, Rob Murray, Prof. Kenneth Rogoff, Steffen Murau, Daniel Lacalle, Michael Sonenscher, Oliver Coste, Yann Coatanlem, Prof. Carl Benedikt Frey, Prof. Helmut Schönenberger. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Was für ein Jahr (1)

    Play Episode Listen Later Dec 21, 2025 45:38


    Das Jahr 2025 ist auf der Zielgeraden angekommen. Nur noch ein paar Tage oder ein paar letzte Meter – um im Bild zu bleiben – und wir stehen vor einem neuen Jahr, dessen Herausforderungen schon deutlich erkennbar sind. Doch zunächst ist jetzt traditionell die Zeit für einen Blick zurück auf überaus spannende zwölf Podcast-Monate. Im heutigen ersten Teil des Rückblicks geht es um die wirtschaftliche Lage, die neue Bundesregierung, die Energiepolitik, die Sozialsysteme und um die Infrastruktur.Mit dabei sind Unternehmer, Ökonomen, Wissenschaftler, Künstler und Experten aus vielen Bereichen – Vince Ebert, Prof. Hans-Werner Sinn, Prof. Hubertus Bardt, Prof. Stefan Kooths, Jan Emblemsvåg, Anna Veronika Wendland, Dr. David Bothe, Ivan Savin, Jeroen van den Bergh, Prof. Bernd Raffelhüschen, Dr. Jens Baas, Prof. Andreas Peichl, Prof. Friedrich Heinemann, Prof. Sarah Necker, Prof. Alexander Markowetz, Dr. Arnim Rosenbach. Der zweite Teil folgt am kommenden Sonntag. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Unendliche Abhängigkeit

    Play Episode Listen Later Dec 14, 2025 91:23


    Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA geht mit Europa hart ins Gericht. Dabei ist es falsch, von einer „Scheidungsurkunde“ zu sprechen, wie es der eine oder andere Politiker und Kommentator tat. Die neue Sicherheitsstrategie ist vielmehr so zu sehen wie das Schreiben eines sehr besorgten Freundes, der darauf hinweist, dass der Lebenswandel nicht geeignet ist, ein langes und gesundes Leben zu sichern. Die Antwort aus deutscher und europäischer Sicht kann nur lauten: den unbequemen Rat annehmen und die Aspekte, an denen man noch etwas ändern kann, ändern. Dabei geht es um den Dreiklang von wirtschaftlicher Stärke, militärischer Macht und politischem Gewicht.Militärische Autonomie ist eine große Herausforderung, stecken doch in vielen Waffensystemen “Made in EU” zahlreiche kritische Komponenten aus den USA. Wie Europa zu strategischer Autonomie finden kann, erklärt Prof. Guntram Wolff im Gespräch mit Daniel Stelter. Wolff ist Ökonom an der Solvay Brussels School, Senior Fellow bei Bruegel und Kiel Institute Fellow. Er war von August 2022 bis Februar 2024 Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). General a.D. Christian Badia beschreibt im zweiten Teil die operative Realität der Bundeswehr: vorhandene Kampfkraft, aber große strukturelle Defizite und ein enormer Modernisierungsbedarf.HörerserviceStudie Europe's dependence on US foreign military sales and what to do about it des Bruegel Think-Tank: https://is.gd/tG30rN beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Rente ist Betrug à la Ponzi

    Play Episode Listen Later Dec 10, 2025 66:15


    Erneut hat die Politik in ihren Augen die Rente „sicher gemacht“, indem sie mal wieder ein Versprechen abgegeben hat, nämlich dass die Rente sicher sei. In Wirklichkeit haben die politisch Verantwortlichen aber nur versprochen, anderen Menschen mehr Geld abzunehmen, um es an die Rentner weiterzugeben. Das entspricht einem ordentlichen Ponzi-Schema, bei dem es darum geht, genug Einnahmen zu erzielen, um die Ansprüche der Leistungsempfänger – in diesem Fall der Rentner – zu befriedigen. Letztere stellen angesichts des demografischen Wandels die Mehrheit der Wähler, was erklärt, warum die Politik sich immer stärker an den Interessen der Rentner orientiert. Doch das geht nicht ewig gut, denn es droht nicht nur die Überlastung der Wirtschaft, sondern auch die logische Wirkung der aktuellen Demografie und damit der Kollaps des Systems. Schließlich müssen immer weniger Junge die Versorgung von immer mehr Alten gewährleisten. Genau auf diese Weise scheitert ein Ponzi-Schema. In Episode #203 sprach Daniel Stelter mit Dr. Tobias Kohlstruck. Er leitet bei der Stiftung Marktwirtschaft, einem unabhängigen und überparteilichen wirtschaftspolitischen Thinktank, den Bereich Steuern und Staatsfinanzen. Angesichts des Rentenbeschlusses des Bundestags im Herbst 2025 ist es Zeit für dieses bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Im Dschungel des Sozialstaats

    Play Episode Listen Later Dec 7, 2025 80:34


    Über 500 Sozialleistungen gibt es auf Bundesebene – so eine Schätzung. Nichts Genaues weiß man nicht. Hinzu kommen noch vielfältige Leistungen auf Kommunal- und Landesebene. Der Sozialstaat ist so komplex, dass niemandem mehr klar wird, wer überhaupt wofür wie viel Geld erhält.Doch das, was man verstehen kann, führt bereits zu erheblichen Fehlanreizen, wenn es beispielsweise für Familien fast nichts an dem verfügbaren Einkommen ändert, ob sie 2.000 Euro im Monat mehr verdienen oder nicht. Statt also immer mehr Geld in einen ohnehin schon undurchdringlichen Dschungel zu stecken, sollte die Politik das System auf wenige, transparente Leistungen kürzen und die Anreize zur Teilnahme am Arbeitsmarkt in den Fokus nehmen.Neue Studien des ifo Instituts verdeutlichen, wie hunderte Sozialleistungen, widersprüchliche Anreizstrukturen und extrem hohe Grenzbelastungen Arbeit unattraktiv machen und Reformen blockieren. Daniel Stelter diskutiert mit Prof. Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, konkrete Lösungsansätze – von einem integrierten Transfersystem über verbesserte Arbeitsanreize bis hin zu gezielten Vereinfachungen, die Milliarden einsparen und hunderttausende zusätzliche Arbeitskräfte mobilisieren könnten.Hörerserviceifo Schnelldienst Mindestlohnerhöhung in der Wirtschaftsflaute: Erwartete Reaktionen der Unternehmen: https://is.gd/2jjo5X IW-Studie Öffentliche Ausgaben im internationalen Vergleich: Wo steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarregionen?: https://is.gd/jixTn6 ifo Forschungsbericht Eine Inventur im „Haus der sozialen Hilfe und Förderung“: https://is.gd/hGJjk3 ifo Forschungsbericht Konzeption eines integrierten Sozialtransfersystems: https://is.gd/VEq37f beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion nur noch bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    EU behindert Entwicklung Afrikas

    Play Episode Listen Later Dec 3, 2025 49:51


    Anlässlich von 25 Jahren Partnerschaft trafen sich Ende November 2025 die Führungsspitzen von Europäischer Union (EU) und Afrikanischer Union (AU) sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs von Mitgliedstaaten beider Organisationen in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Anwesend war auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron.Das siebte Gipfeltreffen EU-AU stand unter dem Motto „Förderung von Frieden und Wohlstand durch wirksamen Multilateralismus“. Nicht auf der Agenda stand allerdings das Problem, dass 14 Staaten der Region – alles ehemalige französische Kolonien – „heimliche“ Mitglieder der Eurozone sind. Ein Überbleibsel der französischen Kolonialpolitik. Die Bindung der Währung dieser Länder an den Euro verfestigt Handelsstrukturen und erschwert die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Dieses Problem hat Daniel Stelter bereits in Folge #134 Der verratene Kontinent mit dem Schweizer Ökonomen Beat Kappeler diskutiert. Zeit für ein bto REFRESH.Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Fehlereingeständnis? Fehlanzeige!

    Play Episode Listen Later Nov 30, 2025 69:10


    Deutschland ist nicht allein mit seiner Energiewende. Großbritannien hat in den letzten 20 Jahren einen ähnlichen Weg gewählt – mit gleichem Ergebnis. Der Umstieg auf Wind und Sonne statt Kohle und Gas – und Deutschlands Verzicht auf Kernkraft – hat die Kosten für Strom explodieren lassen. Der Niedergang der energieintensiven Industrien in beiden Ländern dürfte eine direkte Folge davon sein, wie auch der Rückgang der Produktivitätsfortschritte. Hier wie dort werden Auswirkungen wie explodierende Strompreise und Deindustrialisierung von einer Politik ignoriert, die obendrein physikalische Realitäten ausblendet. Allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied im Umgang mit der Thematik: Während die Briten die Kosten der Transformation transparent darlegen, werden sie in Deutschland seit Jahren systematisch verschleiert. Für beide Länder gilt jedoch gleichermaßen: „Der erste Schritt ist zuzugeben, dass man ein Problem hat.“ Neue Studien verdeutlichen, warum der bisherige Kurs weder technisch noch wirtschaftlich tragfähig ist und welche milliardenschweren Investitionsrisiken drohen. Wie groß die Schwierigkeiten tatsächlich sind, erläutert Dr. David Bothe, Direktor bei Frontier Economics. Er ist einer der Autoren der DIHK-Studie „Neue Wege für die Energiewende ('Plan B')“.HörerservicePodcast A Long Time In Finance: https://is.gd/1dPYDQ Studie Neue Wege für die Energiewende ('Plan B') im Auftrag der DIHK: https://is.gd/ydoHSZ beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Cum-Ex bleibt ein Skandal

    Play Episode Listen Later Nov 26, 2025 46:20


    Rund 1,6 Milliarden Euro wollte sich Dänemark mit einer Klage vor dem Londoner High Court von Steuerbetrügern zurückholen und hat eine schwere Niederlage erlitten. Die Klage auf Erstattung von zu Unrecht erschlichenen Steuererstattungen – bekannt geworden als Cum-Ex-Skandal – wurde im Oktober 2025 abgewiesen, weil der Richter den dänischen Behörden mangelhafte Prüfung der Auszahlungen und damit faktisch eine erhebliche Mitschuld attestierte. Das erinnert an das Bild vom Hühnerstall, um den der Fuchs schleicht und bei dem wissentlich die Tür offengelassen wurde. Genau diesen bildlichen Vergleich verwendete Gerhard Schick, Vorstand der „Bürgerbewegung Finanzwende“, in der bto-Episode 68 mit Blick auf die Cum-Ex-Betrügereien. Schick prangerte darin Interesselosigkeit und Unvermögen der Institutionen an, deren Versagen die Finanzkrise 2008/2009, den Cum-Ex-Skandal oder das Wirecard-Desaster zum erheblichen Nachteil der Steuerzahler begünstigt haben. Er zeigte außerdem auf, mit welchen Konzepten solche Auswüchse verhindert werden könnten. Angesichts der Entscheidung in London höchste Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Trumps Angriff auf die Weltwirtschaft

    Play Episode Listen Later Nov 23, 2025 83:50


    In vielen Hauptstädten der Welt und in noch mehr Unternehmen wird man die Tage zählen, bis Donald Trump nicht mehr im Amt ist und alles wieder gut wird. Doch diese Hoffnung dürfte trügen. Trump hat den internationalen Rahmen zerschlagen, der seit 1945 Sicherheit, Wachstum und Wohlstand garantiert. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Trump – oder irgendjemand in seinem Umfeld – einen Plan hat, um das globale System zu ersetzen, das er gerade zerstört hat. Was bleibt, ist ein gefährliches Vakuum in einer Zeit, in der der Westen Zusammenhalt bitter nötig hätte. Trumps Ansatz der Reindustrialisierung durch Zölle trägt ökonomisch nicht. Steigende Produktionskosten, fehlende Fachkräfte und politische Unsicherheit verhindern Investitionen und viele der aktuell angekündigten US-Investitionen folgen eher der Marktlogik als dem Protektionismus. Neue Studien und Einschätzungen internationaler Ökonomen zeigen, warum die USA unter Trump ein globales System demontieren, das sie selbst aufgebaut haben – und dass das entstehende Vakuum für Europa brandgefährlich ist. Im ausführlichen Gespräch mit Philip Coggan, langjähriger Wirtschaftsjournalist der Financial Times und des Economist sowie Autor des Buches „Trumps Angriff auf die Weltwirtschaft: Wie Amerikas Zollpolitik einen globalen Handelskrieg entfacht und unseren Wohlstand gefährdet”, wird deutlich, wie schädlich Trumps Wirtschaftspolitik für Handel, Finanzmärkte, internationale Ordnung und die Zukunft des Dollars sein könnte. HörerserviceStudie Die Produktion mit Zöllen zurück ins eigene Land holen? des Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/qQhY3u Buch „Trumps Angriff auf die Weltwirtschaft - Wie Amerikas Zollpolitik einen globalen Handelskrieg entfacht und unseren Wohlstand gefährdet” von Philip Coggan: https://is.gd/3PCgDn beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Schlüsselindustrie am Tiefpunkt

    Play Episode Listen Later Nov 19, 2025 37:36


    Die deutsche Chemieindustrie schlägt Alarm: Hohe Energiepreise, schrumpfende Auslandsnachfrage und strukturelle Standortprobleme setzen der Branche massiv zu – und stehen sinnbildlich für die Krise der gesamten deutschen Industrie. „Die deutsche Chemie taumelt dem Jahresende entgegen, die Auftragsbücher sind im Inland und im Ausland leer“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup, in diesen Tagen. Die Chemieindustrie sei wieder auf dem geschäftlichen Niveau von 1995 angelangt. Der Verbandschef fürchtet einen „Knockout“ für die Branche. „Was wir jetzt verlieren, wird nicht mehr wiederkommen“, sagt Große Entrup.Doch es ist nicht allein die Chemieindustrie. Laut der Konjunkturumfrage des Münchner ifo Instituts vom Oktober 2025 rutscht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie auf einen neuen Tiefpunkt. Anhand der neuesten Zahlen des VCI ordnet Daniel Stelter die aktuelle Lage ein und zeigt, warum Deutschland im internationalen Wettbewerb weiter an Boden verliert. Überraschen darf das nicht, Warnrufe gab es genügend. Besonders prominent war der von Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG, eines im M-DAX notierten Spezialchemiekonzerns mit Hauptsitz in Köln. Bereits im September 2022 warnte er in Episode #155 eindringlich: Deutschland droht der K. o. Und erklärte, warum hohe Kosten, regulatorische Eingriffe und energiepolitische Fehlentscheidungen zentrale Wertschöpfungsketten gefährden – und was passieren muss, damit Unternehmen hierzulande wieder investieren. Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceQuartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI): https://is.gd/oXBZWJ Studie Deutsche Industrie sieht eigene Wettbewerbsfähigkeit auf Rekordtief des ifo-Instituts: https://is.gd/wgbOxs beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Licht und Schatten beim Mindestlohn

    Play Episode Listen Later Nov 16, 2025 62:05


    Sind steigende Löhne wirklich ein Gewinn für alle? Die Befürworter des Mindestlohns und seiner weiteren Steigerung verweisen auf den bisherigen Erfolg des Instruments. Und in der Tat hatte der deutliche Anstieg des Mindestlohnes seit seiner Einführung 2015 von 8,50 Euro je Stunde auf heute 12,82 Euro keinen messbaren negativen Effekt auf die Beschäftigung. Trotz einer durchschnittlichen Lohnsteigerung von 5 Prozent pro Jahr, die nach Inflation zu real rund 15 Prozent höheren Mindestlöhnen geführt hat. In den kommenden zwei Jahren soll der Mindestlohn um weitere 14 Prozent bis auf 14,60 Euro (2027) steigen. Die Optimisten erwarten auch künftig keine negative Beschäftigungswirkung, schließlich sei es doch nur gerechtfertigt, dass man von seinem Einkommen leben können muss. Wer könnte da schon widersprechen? Nur ist die Zeit der progressiven Entwicklung des Mindestlohns eine besonders gute Phase in der deutschen Wirtschaftsgeschichte gewesen. Daraus zu schließen, man könne einfach so weitermachen wie bisher, könnte sich als naiv erweisen.Besonders spannend: Daniel Stelters Gespräch mit Dr. Effrosyni (Efi) Adamopoulou, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs „Ungleichheit und Verteilungspolitik“ am ZEW Mannheim. Sie erklärt, wie Mindestlöhne innerhalb von Unternehmen wirken, warum sie Produktivitätsschocks ungleich verteilen und weshalb Kurzarbeit eine bessere Antwort auf Krisen sein kann als Entlassungen. Eine Episode über die feine Balance zwischen sozialer Gerechtigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und ökonomischer Vernunft.HörerserviceStudie Minimum Wages, Productivity, and Reallocation des IZA - Institute of Labor Economics finden Sie hier: https://is.gd/bnkMpCEconomist-Artikel What harm do minimum wages do? - Three decades of research have led to a rethink: https://is.gd/xM8vADStudie Minimum Wages and Insurance within the Firm des ZEW zum Mindestlohn: https://is.gd/pFndEo beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion vom 14. November bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Gold – Seismograf im Finanzsystem

    Play Episode Listen Later Nov 12, 2025 68:19


    In den letzten drei Jahren hat sich der Goldpreis mehr als verdoppelt – ein deutliches Zeichen wachsender Zweifel am Finanzsystem und möglicher Umbrüche im Weltwährungssystem. Immer mehr Notenbanken setzen auf Gold statt US-Dollar oder Euro. Was hinter diesem Trend steckt, kommentiert Daniel Stelter in dieser Episode. Was im Goldmarkt passiert, erklärte Ronald Stöferle, Managing Partner der Liechtensteiner Fonds- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Incrementum AG und Herausgeber des renommierten „In Gold We Trust“-Reports in der Folge 170 mit dem bezeichnenden Titel GOLDENE ZEITEN. Gemeinsam beleuchteten sie, warum Notenbanken Gold in Rekordmengen kaufen, welche Parallelen zur Krise von Bretton Woods bestehen und was das für Anleger und das Geldsystem der Zukunft bedeutet. Zeit für ein bto REFRESH.Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Die neue Weltfinanzordnung

    Play Episode Listen Later Nov 9, 2025 90:37


    Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven ist auf 56,3 Prozent gefallen. Das ist der niedrigste Stand seit 30 Jahren. China arbeitet systematisch daran, die Dollar-Dominanz zu brechen und wickelt einen immer größeren Anteil des Handels nicht mehr in Dollar, sondern in Renminbi ab. Schon jetzt liegt der Anteil bei rund 30 Prozent, nachdem auch Saudi-Arabien begonnen hat, die chinesische Währung zu akzeptieren. Bilaterale Währungsswap-Linien mit über 40 Zentralbanken – von Argentinien über die Türkei bis Saudi-Arabien – im Gesamtvolumen von 591 Milliarden Dollar etablieren China als faktischen Kreditgeber letzter Instanz für Schwellenländer. Auch der Versuch, das Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) als Alternative zum Dollar-basierten SWIFT-System zu etablieren, dient letztlich dem Ziel, die Vorherrschaft des US-Dollars zu brechen. Dabei bekommt China Unterstützung aus unerwarteter Richtung. Die USA selbst sind dabei, die Währungsdominanz des Dollars zu beenden. So lautet jedenfalls die These von Harvard-Professor Dr. Kenneth Rogoff, dem ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, in seinem neuen Buch „Our Dollar, Your Problem“. Für Rogoff befindet sich der US-Dollar im „späten Mittelalter“ seiner Vorherrschaft und wird, wie andere Währungen zuvor, seinen Sonderstatus verlieren. Daniel Stelter spricht mit Kenneth Rogoff über die neue Weltfinanzordnung und die Bedeutung des Dollars darin.HörerserviceBuch Our Dollar, Your Problem – Aufstieg und Fall des Dollars und was seine Instabilität für uns und die globalen Finanzmärkte bedeutet von Kenneth Rogoffhttps://is.gd/hRN2GW beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Teil des Problems

    Play Episode Listen Later Nov 5, 2025 98:12


    Scott Bessent, der US-Finanzminister, hat sich in einem Artikel kritisch mit der Politik der US-Notenbank FED auseinandergesetzt. Er beklagt unzureichende theoretische Fundierung, Selbstüberschätzung und eine übermäßige Einmischung in die Märkte. Folge seien Blasen, Vermögensungleichheit und eine Verzerrung der Marktsignale.Diese Kritik ist berechtigt – wenngleich Bessent damit bestimmte politische Ziele verfolgen dürfte – und keineswegs neu. Der Zyklus aus Krisen und Notenbankintervention läuft bereits seit über 30 Jahren und er dauert an. Dabei sind die Nebenwirkungen seit langem bekannt. Kein geringerer als der Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnte bereits 2003 vor der Finanzkrise. Im Dezember 2020 sprach William White mit Daniel Stelter über seine Sicht auf die Politik der Notenbanken. Der bezeichnende Titel zur damaligen Folge: Die Zentralbanken löschen mit Benzin. Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceArtikel The Fed's New “Gain-of-Function” Monetary Policy des US-Finanzministers Scott Bessent im Magazin THE INTERNATIONAL ECONOMY: https://is.gd/JdYRVm Artikel Der Mann, der zu viel wusste über den ehemaligen BIZ-Chefökonomen William White im Magazin DER SPIEGEL: https://is.gd/6rgHbE beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Das ominöse Versagen des Marktes

    Play Episode Listen Later Nov 2, 2025 92:48


    Politiker und Interessenvertreter sprechen gerne von „Marktversagen“, um staatliche Eingriffe zu rechtfertigen. Tatsächlich ziehen aber staatliche Eingriffe allzu oft Fehlentwicklungen nach sich, die dann als angebliches Marktversagen gerechtfertigt werden. Beispiele gibt es dafür mehr als genug: die Energiepolitik, die Wohnungspolitik oder auch die Geldpolitik. Der sogenannte Greenspan-Put – die implizite Garantie der Notenbank, bei Krisen die Zinsen zu senken und die Risiken zu übernehmen – hat dazu geführt, dass Banken und Investoren immer größere Wetten eingehen konnten, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen. Die Europäische Zentralbank setzt diese Politik der Manipulation bei den Staatsanleihen der Eurozone fort. Wenn aber das Haftungsprinzip aus dem marktwirtschaftlichen System herausgenommen wird, dann funktioniert es nicht mehr. Die Folge sind immer öfter auftretende und in ihrer Dimension immer größere Krisen an den Finanzmärkten, sowie eine deutlich gestiegene Verschuldung. Vieles spricht dafür, dass die Stagnation, die wir in Deutschland seit 2018 durchleben und die sich mittlerweile zu einer Dauer-Rezession auswächst, in erheblichem Maße die Folge zunehmender staatlicher Eingriffe ist. Das ist die zentrale Feststellung von Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor der Forschungsgruppe Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft, in seinem neuen Buch „Marktwirtschaft – Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb" und darüber spricht Daniel Stelter mit ihm im Experteninterview. Aktueller Einschub zu Beginn: Daniel Stelter berichtet von seiner gerade zu Ende gegangenen Reise nach China. Sein Fazit: China entwickelt sich zum Deutschland des 21. Jahrhunderts.HörerserviceBuch MARKTWIRTSCHAFT – WOHLSTAND, WACHSTUM, WETTBEWERB von Dr. Stefan Kooths: https://is.gd/fGo8QF Spiegelbeitrag KAPITALISMUS-REFORM JETZT!: https://is.gd/btBd8A beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    So sanieren wir Deutschland

    Play Episode Listen Later Oct 29, 2025 59:38


    Bereits im Jahr 2018 beschrieb Daniel Stelter in seinem Bestseller Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert den absehbaren Niedergang Deutschlands. Mittlerweile ist allen klar, dass ein großer Teil seiner Prognosen eingetreten ist und unser Land in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt. Aber wie kann es weitergehen? Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, um den Wohlstand der kommenden Generationen zu sichern? Wie kann Deutschland intelligenter gemanagt werden? Warum müssen wir den Klimaschutz neu denken? Wie kann die Infrastruktur radikal erneuert werden? Wie muss ein neuer Bildungspakt aussehen? Wie können mehr Menschen ein Vermögen aufbauen? Diese Fragen erscheinen brandaktuell, jedoch hat Stelter sie sich schon 2021 gestellt und in seinem bis dato letzten Buch Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040 beantwortet. In Episode 61 sprach er mit der Wirtschafts- und Finanzexpertin des Bayerischen Rundfunks, Christine Bergmann, über sein Sanierungsprogramm für Deutschland. Zeit für ein bto Refresh!HörerserviceBuch EIN TRAUM VON EINEM LAND: DEUTSCHLAND 2040: https://is.gd/zLop6J Buch DAS MÄRCHEN VOM REICHEN LAND: WIE DIE POLITIK UNS RUINIERT: https://is.gd/KIWSRHÜberblick zu den Büchern von Dr. Daniel Stelter: https://is.gd/YMr5b8 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Das Ende des Fortschritts

    Play Episode Listen Later Oct 26, 2025 78:28


    Ein kurzer aktueller Einschub zur Chipkrise in der deutschen Automobilindustrie: Ein geopolitischer und wirtschaftlicher Konflikt zwischen den Niederlanden, China und (indirekt) den USA hat den globalen Halbleitermarkt stark belastet. Schwer betroffen kämpfen die deutschen Autohersteller gegen die Auswirkungen der Exportbeschränkungen für Halbleiter des Unternehmens Nexperia, die China als Reaktion erlassen hat.Hauptthema Innovation: Die technologische Entwicklung Chinas ist beeindruckend. Mit der Industriestrategie „Made in China 2025“ verfolgt die chinesische Regierung das Ziel, das Land bis 2049 zur globalen Supernation zu entwickeln. Die technologische Souveränität hat dabei oberste Priorität. Doch ist damit der Aufstieg Chinas zur führenden Nation bei Innovationen gesichert? Die USA sind unstrittig die technologische Supermacht der heutigen Zeit. Werden die Vereinigten Staaten ihre Dynamik erhalten können?Skepsis ist angebracht. Dr. Carl Benedikt Frey, Professor für Künstliche Intelligenz und tätig am Oxford Internet Institute (Großbritannien), zeigt in seinem neuen Buch How Progress Ends – Technology, Innovation, and the Fate of Nations auf, dass weltweit eine Phase der technologischen Stagnation droht. Bedingt durch einen Verlust an Freiheit und Dezentralisierung. HörerserviceStudie EU INNOVATION POLICY – HOW TO ESCAPE THE MIDDLE TECHNOLOGY TRAP der Università Bocconi zur europäischen Innovationskraft: https://is.gd/1X4ilb ifo-Schnelldienst zu Innovationen in Deutschland und der EU – Weg der Stärke?: https://is.gd/9gCQEI Studie WHO IS LEADING THE CRITICAL TECHNOLOGY RACE? des Australian Strategic Policy Institute (ASPI): https://is.gd/byqOPj beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Glaubwürdigkeitsrevolution in der Ökonomie

    Play Episode Listen Later Oct 22, 2025 29:31


    Der Wirtschaftsnobelpreis 2021 ging an David Card, Joshua Angrist und Guido Imbens. Die drei Wissenschaftler erhielten die Auszeichnung für ihre bahnbrechenden Arbeiten, die die empirische Wirtschaftsforschung grundlegend verändert haben. Nicht nur, weil kürzlich der diesjährige Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen worden ist und auch nicht nur, weil Prof. Dr. Rüdiger Bachmann von der University of Michigan/USA auch schon vor vier Jahren in Folge 103 die Preisvergabe eingeordnet hat, ist es Zeit für dieses bto REFRESH, sondern weil Card, Angrist und Imbens die sogenannte „Credibility Revolution“ in der empirischen Wirtschaftsforschung ausgelöst haben. Weshalb die Methoden der Nobelpreisträger heute eine breite Anwendung in der Politikgestaltung und -evaluation finden.Vorher gibt es aber noch ein hochaktuelles Thema, was uns vom üblichen Muster einer REFRESH-Folge abweichen lässt. Denn im aktuellen Handelskonflikt mit den USA greift China zu einer sehr scharfen Waffe: die Exportbeschränkung Seltener Erden. So werden 17 chemische Elemente bezeichnet, die für moderne Technologien unverzichtbar sind. China hat sich hier bei Gewinnung und Verarbeitung faktisch eine Monopolstellung erarbeitet. In Zeiten zunehmender Spannungen wird dieser Umstand zu einer echten Crux und für alle, die keine Vorkommen dieser Seltenen Erden haben. Ohne Lieferung dieser Metalle droht ein erheblicher Mangel mit gravierenden Auswirkungen für die Wirtschaft und Sicherheit vieler Länder. Hightech-Produkte wie Computer und Handys bis zu Displays, Leuchtmitteln, Katalysatoren oder Magneten und vielfältige andere Anwendungen sind ohne diesen Rohstoff nicht denkbar. Mindestens ebenso relevant ist ihr Einsatz bei Produkten der Luft- und Raumfahrt und der Militärtechnik. Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Zwischen Nobelpreis und Klimapopulismus

    Play Episode Listen Later Oct 19, 2025 60:35


    Während die Anhänger der Degrowth-Bewegung nach der Volksabstimmung für „Klimaneutralität 2040“ in Hamburg jubelten, ehrte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften drei Ökonomen, deren Forschungsschwerpunkt das innovationsgetriebene wirtschaftliche Wachstum ist. Diese gegensätzlichen Ereignisse zeigen erneut, was falsch läuft in Deutschland und Europa.Philippe Aghion vom Collège de France (Paris/Frankreich) und Peter W. Howitt von der Brown University (Rhode Island/USA) erklären, wie Innovationen das langfristige Wirtschaftswachstum antreiben und warum einige Gesellschaften prosperieren, während andere stagnieren. Der dritte Preisträger Joel Mokyr von der Northwestern University (Illinois/USA) zeigt unter anderem auf, wie wichtig es ist, eine Kultur zu haben, die technologischen Wandel begrüßt und die „schöpferische Zerstörung“ akzeptiert. Alle drei Wirtschaftsnobelpreisträger eint, dass sie – im Unterschied zu einem großen Teil der Bürger Hamburgs – erkennen, wie wertvoll wirtschaftliches Wachstum ist. Welche Bedeutung ihre Forschung hat, erklärt Professor Dr. Rüdiger Bachmann von der University of Michigan (USA).Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Supermacht Demografie

    Play Episode Listen Later Oct 15, 2025 59:41


    Die alternde Gesellschaft führt zu deutlich steigenden Kosten für Pensionen, Renten und die Gesundheitsversorgung. Obwohl die Politik in Deutschland das Thema verdrängt, sind massive Verteilungskonflikte zu erwarten, da die Aufwendungen kaum noch tragbar sind.Hinzu kommt eine weitere negative Wirkung, denn eine alternde und schrumpfende Bevölkerung bedeutet auch, dass das Wirtschaftswachstum zurückgeht. Schon jetzt liegt das Potenzialwachstum Deutschlands bei nur noch 0,5 Prozent. Allein Deutschland verliert bis 2030 mehr als drei Millionen potenziell erwerbsfähige Menschen. Was für unser Land gilt, gilt in diesem Fall auch für die ganze Europäische Union. Doch kann eine Region in der “Schrumpf-Vergreisung”, wie es der inzwischen verstorbene Soziologe, Professor Gunnar Heinsohn, in Folge 104 formuliert hat, im weltweiten Wettbewerb noch bestehen? Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Die demografische Produktivitätsfalle

    Play Episode Listen Later Oct 12, 2025 64:27


    Sozialstaat, Verteidigung, Investitionen in die Zukunft – all dies lässt sich am leichtesten finanzieren, wenn die Wirtschaft wächst. Wächst die Wirtschaft aber nicht, dann verschärfen sich die Verteilungskonflikte. Die OECD rechnet vor, dass das reale BIP pro Kopf in Deutschland seit 2015 weniger als drei Prozentpunkte zugelegt hat – in den USA um rund 40 Prozentpunkte und im Schnitt aller OECD-Länder um 36 Prozentpunkte. Sogar der Euroraum als Ganzes hat sich mit rund 12 Prozentpunkten deutlich besser entwickelt. Die Aussichten für eine Trendwende sind schlecht. Laut Prognosen sinkt das Potenzialwachstum weiter und dürfte 2030 gerade einmal 0,2 Prozent betragen. Neben dem Rückgang der Produktivitätsfortschritte durch fehlende Investitionen und Innovationen liegen die Ursachen dafür vor allem auch im Rückgang der Erwerbsbevölkerung. Bis 2040 wird ein Verlust von etwa 8 bis 10 Prozent erwartet, regional können es sogar bis über 15 Prozent sein. Nettozuwanderung und steigende Erwerbsquoten können das nur teilweise kompensieren.Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) legt zusätzlich den Finger in die Wunde: 1,8 Prozent Produktivitätszuwachs jährlich sind bis 2035 erforderlich, um den heutigen Lebensstandard zu halten. Darüber spricht Daniel Stelter mit dem Geschäftsführer des IW, Prof. Dr. Hubertus Bardt. Er lehrt als Honorarprofessor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschafts- und Industriepolitik sowie Klimaökonomie.HörerserviceStudie Hemmnisse und Herausforderungen bei der Bewältigung der demografischen Produktivitätslücke in Deutschland des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW): https://is.gd/ojHzrz Studie OECD‑Wirtschaftsberichte: Deutschland 2025 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: https://is.gd/59YD4n beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Reizthema Anreize — Bürgergeld vs. Mindestlohn

    Play Episode Listen Later Oct 8, 2025 58:52


    Arbeit muss sich lohnen und der Sozialstaat sollte die richtige Balance zwischen Unterstützung und dem Setzen von Anreizen finden. Die aktuelle Diskussion zum Bürgergeld dreht sich genau um diese Frage: Ist die Hilfe ausreichend oder zu großzügig bemessen, um einen Arbeitsanreiz zu setzen? Die Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) versuchte in einer Studie nachzuweisen, dass sich Arbeit immer lohnt. Die Stiftung geht von einem Vergleich zwischen nicht arbeitenden Bürgergeldempfängern und Mindestlohnarbeitern mit 38,2 Arbeitsstunden pro Woche aus. Je nach Wohnort und den dortigen Wohnkosten ergeben sich dabei im Vergleich zum Bürgergeldbezug Stundenlöhne von 2,48 Euro bis 4,33 Euro, die einen Lohnabstand von monatlich 379 bis 662 Euro (Single-Haushalt) ergeben. Damit dieser Abstand überhaupt erreichbar ist, müssen aber gegebenenfalls Ansprüche auf Sozialleistungen wie Wohngeld, Kindergeld oder Kinderzuschlag einbezogen werden. Es darf bezweifelt werden, dass derartige Stundenlöhne ausreichend große Anreize bilden, um Menschen zur Arbeit zu motivieren und die Sozialsysteme zu entlasten.Schon vor der Einführung des Bürgergeldes gab es Kritik an seiner Anreizwirkung. In der 159. Episode des Podcasts sprach Daniel Stelter mit dem Bürgergeld-Experten Holger Schäfer, Senior Economist für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit am Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln. Zeit für ein bto REFRESH.HörerserviceStudie Bürgergeld statt Hartz IV (...) des DIW: https://is.gd/lqplUE Studie Lohnt sich Arbeit in Deutschland noch? der Hans-Böckler-Stiftung des DGB: https://is.gd/APIxwe beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Sozialstaat erdrückt eigene Basis

    Play Episode Listen Later Oct 5, 2025 87:35


    Deutschland lebt „strukturell über seine Verhältnisse“, so der Bundesrechnungshof. Im Jahr 2026 wird fast jeder dritte von der Bundesregierung ausgegebene Euro mit Krediten finanziert. Das hat wenig mit einer „soliden Finanzwirtschaft“ zu tun, konstatieren die Rechnungsprüfer. Einer Feststellung, der man mit Blick auf die Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte, deren Folgen wir heute zu spüren bekommen, wohl nur zustimmen kann.Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln macht dieser Tage in einer neuen Studie folgende Rechnung auf: Die Sozialausgaben des Bundes sind seit 1992 von 4,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf 5,2 Prozent gestiegen. Standen soziale Leistungen 1992 noch für 35 Prozent des Haushalts, sind es heute 48 Prozent. Pro Einwohner stiegen die Ausgaben inflationsbereinigt um 82 Prozent. Im Gegenzug sank der Anteil der Investitionen am Haushalt von 15,4 Prozent 1992 auf 8,6 Prozent im Jahr 2011. Seither stiegen sie wieder an, auf 12,2 Prozent im letzten Jahr. Doch nicht allein der Bund leidet unter den steigenden Sozialausgaben. Auf kommunaler Ebene ergibt sich das gleiche Bild. Seit Jahren werden Investitionen vernachlässigt, während die Zahlungen für soziale Leistungen ungezügelt ansteigen. Jetzt, wo die schlechte wirtschaftliche Lage beginnt, sich in den Steuereinnahmen bemerkbar zu machen, explodieren die Defizite. Im Gespräch mit Daniel Stelter ist in dieser Episode Prof. Dr. Jens Boysen-Hogrefe. Er ist Experte für Staatsfinanzen und Öffentliche Haushalte am Institut für Weltwirtschaft in Kiel und lehrt an der Kieler Christian-Albrechts-Universität Ökonometrie und Prognosemethoden.HörerserviceStudie Budgetzusammensetzung des Bundes – Ein Blick auf die Ausgabenseite seit 1992 des Instituts der Deutschen Wirtschaft: https://is.gd/XnlYBy Studie Kommunaler Finanzreport 2025 - Knappe Kassen, große Aufgaben der Bertelsmann Stiftung: https://is.gd/OE2LUg beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Neues Geldsystem beendet Geldschöpfung der Banken

    Play Episode Listen Later Oct 1, 2025 77:24


    Das Drucken gefälschter Banknoten ist illegal. Das Schaffen privaten Geldes ist es jedoch nicht. Weit über 90 Prozent des von uns genutzten Geldes wurde von den Privatbanken geschaffen. Es stellt sich die Frage, ob das so weitergehen soll. Die Öffentlichkeit betrachtet das Geld der Banken als elektronisches Bargeld und damit als eine sichere Kaufkraftquelle. Dabei stehen auf der einen Seite der Bankbilanzen riskante Vermögenswerte und auf der anderen Seite Verbindlichkeiten, die die Öffentlichkeit für sicher hält. Deshalb fungieren Zentralbanken als Kreditgeber der letzten Instanz. Außerdem bieten Regierungen Einlagensicherungen und Kapitalspritzen. Das Bankwesen ist zwar aus diesem Grund auch stark reguliert, dennoch wirken Kreditzyklen nach wie vor enorm destabilisierend.Könnte eine Umstellung auf ein sogenanntes Vollgeldsystem das Finanzwesen stabiler machen? Das diskutierte Daniel Stelter mit Prof. Dr. Joseph Huber in Folge 106 “Geldsystem: Verschuldung und Finanzkrisen erfordern Umdenken”. Angesichts der aktuellen Schuldensituation ist es Zeit für ein bto REFRESH.HörerserviceErläuterung der Bundesbank zur Geldschöpfung: https://is.gd/NiPzA0 Erläuterung der Bank of England zur Geldschöpfung: https://is.gd/sgytX6 Kommentar von Martin Wolf in der Financial Times (kostenpflichtig): https://is.gd/TCCyAw beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Zeit für die Geldrevolution

    Play Episode Listen Later Sep 28, 2025 91:13


    Die westlichen Industrienationen stehen vor einem historischen Schuldenproblem, nachdem sie Kriegslasten ähnelnde Verbindlichkeiten in Friedenszeiten angehäuft haben. Gleichzeitig stehen wir vor großen geopolitischen Herausforderungen. In der neuen, multipolaren Welt, geprägt von der Rivalität zwischen China und den USA, muss Europa selbst für die eigene Sicherheit sorgen und die Verteidigungsausgaben massiv erhöhen, obwohl der fiskalische Spielraum bereits heute gegen null tendiert. Die naheliegenden Lösungen – Sparen oder Steuererhöhungen – sind politisch toxisch. Eine finanzielle Repression würde dauern und wäre ebenfalls mit negativen Nebenwirkungen verbunden. Bleibt eine radikale Idee: die Neuordnung des Geldsystems. Der Umstieg auf sogenanntes Vollgeld verspricht nicht nur mehr Finanzstabilität, sondern ermöglicht auch einen eleganten Weg der Entschuldung.Wie das Vollgeld-System funktionieren könnte, bespricht Daniel Stelter mit Norbert Tofall vom Flossbach von Storch Institut. Er ist nicht nur Experte für Geldordnung und Marktwirtschaft, sondern auch für die Themen Reformen und Wohlstand, Strukturwandel der Globalisierung, Geopolitik und Geoökonomik sowie für die politische und ökonomische Entwicklung in Deutschland, Europa, den USA und China.HörerserviceStudie zu verdeckten Verbindlichkeiten des Staates: https://is.gd/t2Hxng Text Vollgeldsystem: So lösen sich Schulden in Nichts auf (ET: 2015) von Dr. Daniel Stelter: https://is.gd/rCXs7K Kommentar Finanzielle Repression oder Geldreform? von Norbert F. Tofall von Flossbach von Storch: https://is.gd/bgMtxq beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Verschleierte Schreckensbilanz

    Play Episode Listen Later Sep 24, 2025 26:46


    bto#325 REFRESH – Zumeist schauen die Finanzminister in Deutschland nur auf die Einnahmen und Ausgaben eines Jahres, aber sie erstellen keine ordentliche Bilanz. Angesichts überbordender Schulden und der Situation des Staatshaushalts ist es aber höchste Zeit, dass man den Zuwachs an Verbindlichkeiten durch Leistungszusagen und den Verzehr an Vermögen durch unzureichende (Re-)Investitionen offen ausweist, um zu besseren Entscheidungen zu kommen. Hätte der Bund dieses Doppik genannte Verfahren, die doppelte Buchführung, in den letzten 20 Jahren genutzt, dürften Sozialversicherungen und Infrastruktur heute in einem besseren Zustand sein. Stattdessen werden immer neue Schulden als Sondervermögen getarnt und die dringend nötige, aber nur mit tiefgreifenden und unbequemen Reformen umsetzbare Haushaltssanierung wird immer weiter verschoben. Worum es bei der doppelten Buchführung geht und warum auch der Staat wie ein Unternehmen bilanzieren sollte, hat Daniel Stelter bereits in einem der ganz frühen bto-Podcasts – Episode 31 – erklärt. Zeit für ein bto REFRESH. Hörerservice beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Zeitfenster verpasst, Geld verprasst, Zukunft verspielt

    Play Episode Listen Later Sep 21, 2025 76:19


    bto#324 – Das ifo Institut, das Institut der Deutschen Wirtschaft, der Rat der Wirtschaftsweisen, die Bundesbank, der Bundesrechnungshof: Alle diese namhaften Institutionen – und nicht nur sie – zeigen in unzähligen Studien auf, dass Deutschland ein erhebliches Wachstumsproblem hat, massiv an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verloren hat, sich nun endgültig ein Sozialsystem nicht mehr leisten kann, das in Wahrheit schon lange nicht mehr bezahlbar ist, und zudem eine Regierung hat, die den Spielraum der als “Sondervermögen” verbrämten Billionen-Schulden dazu nutzt, Löcher zu stopfen, die sie selbst durch Ausweitung des Sozialstaats und Leugnung des Reformbedarfs vergrößert hat. Geht es so weiter, droht schon bald der völlige Stillstand. Noch verfügt die Bundesregierung über 16 Prozent diskretionären fiskalischen Spielraum. Doch dieser Spielraum erodiert schnell: Bis 2029 könnte er auf nur noch fünf Prozent schrumpfen. Im Jahr 2035 könnte er null betragen, wie das Dezernat Zukunft in einer aktuellen Studie vorrechnet. Dann wären Wahlen, wie die Autoren schreiben, “fiskalisch und politisch bedeutungslos”. In dieser Episode spricht Dr. Daniel Stelter mit Dr. Florian Schuster-Johnson, Head of Growth & Budget Lab beim Dezernat Zukunft. Der promovierte Ökonom ist Spezialist für Fiskalpolitik, Makroökonomik und Finanzstabilität in Deutschland und der EU.HörerserviceEinschätzung des ifo Instituts München zum Haushalt: https://is.gd/9ytmWx Studie des Institut der Deutschen Wirtschaft Köln: https://is.gd/cNkgdh Bundesbankkommentar: https://is.gd/mRBn73 Studie des Dezernat Zukunft: https://is.gd/WFhrIe Haushaltstracker des Dezernat Zukunft: https://is.gd/jyJYOB Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Klimapolitik ist ein Marathon

    Play Episode Listen Later Sep 17, 2025 65:12


    bto#323 REFRESH – Die Auswirkungen des Klimawandels werden in immer dramatischeren Bildern beschrieben. Nur dadurch – glauben die Vertreter dieser Auffassung – lässt sich die Bevölkerung für die zweifellos erforderlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel mobilisieren. Doch was ist dran an den Bildern überfluteter Städte und vertrockneter Landstriche? Was sind die wirklich realistischen Szenarien und welche Schlüsse sollte man aus ihnen ziehen?Das diskutierte Daniel Stelter mit Professor Dr. Jochem Marotzke, Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie und einer der koordinierenden Leitautoren des aktuellen Sachstandsberichts des Weltklimarates (IPCC), in Episode 177 im Februar 2023. Nach dem Skandal um die Veröffentlichung einer fehlerhaften Studie aus dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung im Wissenschaftsmagazin nature ist es Zeit für dieses bto REFRESH. Hörerservice beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Realität gegen Alarmismus

    Play Episode Listen Later Sep 14, 2025 62:58


    bto#322 – Im April 2024 sorgte eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für Schlagzeilen. Die Studie, veröffentlicht im renommierten Wissenschaftsjournal Nature, prognostizierte der Welt einen Einkommensverlust von 19 Prozent bis zum Jahr 2050, verursacht durch den Klimawandel.Mittlerweile steht fest, dass die Studie fundamental fehlerhaft ist. Der tatsächliche wirtschaftliche Schaden wird bei weitem nicht so groß sein wie die Studie behauptet. Während die Prognose bei ihrer Veröffentlichung mediale Monsterwellen schlug, verursachte die eigentlich gute Nachricht allerdings keine Schlagzeilen. Was nicht nur deshalb bedauerlich ist, weil sich so Zukunftsängste verfestigen und sich der Eindruck vieler Menschen, alles würde schlechter werden, verfestigt. Sondern weil die Studie des PIK in die politische Entscheidungsfindung einfließt. Die OECD, die Weltbank, die US-Regierung und das Network for Greening the Financial System (NGFS) – ein Zusammenschluss von Zentralbanken – beispielsweise übernahmen die Ergebnisse des PIK als Leitlinie. Der Alarmismus verunsichert nicht nur viele, er trübt den realistischen Blick auf die Welt und ihren Zustand. Der Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski schreibt in seinem gleichnamigen Buch über „33 erstaunliche Lichtblicke" und führt damit eine faktenbasierte Aufklärung fort, die der Schwede Hans Rosling vor Jahren mit seinem internationalen Bestseller „Factfulness" begründet hat. Daniel Stelter diskutiert mit Axel Bojanowski und stellt fest: In der Welt geht es voran. HörerserviceText zur Klimastudie des PIK (Bezahlschranke): https://is.gd/fzcZWf Text zum PIK (Bezahlschranke): https://is.gd/0rxvCQ beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Dieser Riese schläft nicht mehr

    Play Episode Listen Later Sep 10, 2025 90:46


    bto#321 REFRESH – Die Bilder von Xi, Putin und Modi, die gemeinsam lachen und sich an den Händen halten, haben jüngst eine klare Botschaft an die internationale Gemeinschaft gesendet: Die Machtverhältnisse in der Welt verändern sich! Der 25. Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) war das größte Treffen in der Geschichte des Zusammenschlusses seit seiner Gründung im Jahr 2001. Obwohl die Mitglieder längst nicht so einheitliche Positionen vertreten, wie der Gipfel suggerierte, ist die multipolare Welt inzwischen Realität.Eine wichtige Rolle in dieser neuen Welt spielt Indien. Der Subkontinent bekommt immer mehr Gewicht und strebt selbstbewusst einen eigenen Weg zwischen den Blöcken an. Gerade im Vergleich zu China verkörpert Indien dabei eine andere Haltung. Der indische Top-Manager und frühere CEO von Tata Sons, Ramabadran Gopalakrishnan, meinte in Episode 239 vom April 2024, kulturell würde man eher mehr auf Soft Power setzen. Zeit also für ein bto REFRESH.Hörerservice beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Nicht das Ende der Geschichte

    Play Episode Listen Later Sep 7, 2025 103:04


    bto#320 – Die Dominanz des Westens und seiner liberalen Werte im Zeitalter der multipolaren Welt scheint zu erodieren: China, Russland und andere BRICS-Staaten folgen eigenen Entwicklungspfaden, die oft explizit anti-liberal sind und auf tief verwurzelte kulturelle und zivilisatorische Normen zurückgreifen. Die Erwartung, der Liberalismus wäre ein erfolgreiches Exportgut in der globalisierten Welt und damit das „Ende der Geschichte“, wie es der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama im Sommer 1989 formulierte, wurde enttäuscht. Stattdessen ist unstrittig, dass wir uns in einem Systemwettbewerb befinden. Die BRICS-Staaten haben schon jetzt ein größeres ökonomisches Gewicht als der Westen. Auch militärisch sind sie ernst zu nehmen, wie die jüngste Parade in Peking deutlich gezeigt hat. Wollen wir im Systemwettbewerb bestehen und zugleich unsere Gesellschaftsordnung bewahren, müssen wir im Westen Selbstkritik üben, alte Gewissheiten hinterfragen und nach tragfähigen Lösungen suchen. Die überzogenen Ansprüche des liberalen Paradigmas – offene Märkte, Wettbewerb als Ziel an sich, Verhinderung jeglicher Ungleichbehandlung und maximaler Minderheitenschutz – sind im globalen Kontext überzogen und kaum durchsetzbar.Über die Zukunft des Liberalismus spricht Dr. Daniel Stelter mit dem irischen Ökonomen und Podcaster Philip Pilkington, dessen Buch The Collapse of Global Liberalism: And the Emergence of the Post Liberal World Order im Mai erschienen ist. Das vollständige Gespräch (englisch) befindet sich am Ende dieses Podcasts.HörerserviceDas Streitgespräch zum Liberalismus: https://is.gd/f3lelZ beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Die (un)heimliche Enteignung

    Play Episode Listen Later Sep 3, 2025 67:22


    bto#319 REFRESH – Frankreichs Staatsschuldenkrise steht symptomatisch für die Herausforderungen, vor denen viele Staaten im Westen stehen: Was tun, um die Schulden in den Griff zu bekommen? Getilgt werden Staatsschulden ohnehin nur höchst selten. Sie werden umgeschuldet und über Zeit entwertet. Wachsen die Schulden dennoch schneller als die nominale Wirtschaftsleistung, bleibt Sparen, Pleitegehen oder eben die heimliche Enteignung der Sparer über die Inflation. Dazu müssen die eigentlich unabhängigen Notenbanken unter den Einfluss des Finanzministeriums gebracht werden. Der Fachbegriff dafür ist die sogenannte „fiscal dominance”. Donald Trump strebt genau das offen und laut an. Die europäischen Regierungen hingegen dürften es auf dem leisen Weg versuchen. Wie „fiscal dominance” funktioniert und was es bedeutet, erklärte der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Guillaume Plantin, Professor für Economics und Fakultätsdekan an der französischen Universität Sciences Po in Episode 240. Zeit also für ein bto REFRESH.HörerserviceDer zitierten Artikel von Prof. Plantin und Kollegen: https://is.gd/3mMQpD beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Frankreichs Insolvenzverschleppung

    Play Episode Listen Later Aug 31, 2025 58:14


    bto#318 – Die Welt steht vor einer neuen Schuldenkrise. Laut jüngstem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die globale Staatsverschuldung im Jahr 2025 rund 95 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts erreichen – Tendenz weiter steigend. Bis 2030 könnte der Wert schon nahe an 100 Prozent liegen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in Frankreich. Hier liegt die Staatsverschuldung bei 113 Prozent des BIP und das Defizit bei gut sechs Prozent. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Versteckte Pensionslasten sind quer durch alle Ministerien verteilt, sodass z. B. Bildungs- oder Militärausgaben auf dem Papier viel höher aussehen, als sie in der Realität sind. Tatsächlich stehen Milliarden versteckter Versorgungsleistungen hinter diesen Positionen. Politische Polarisierung und Reformverweigerung lähmen das Land. Innerhalb von nur zwölf Monaten dürfte am 8. September die mittlerweile dritte Regierung daran scheitern, einen mehrheitsfähigen Konsolidierungskurs zu finden. Die Konsequenzen dürften gravierend werden, und zwar über die französischen Landesgrenzen hinaus.Im Gespräch analysiert Romain Poirot-Lellig, ehemaliger EU-Diplomat und Dozent für internationale Beziehungen an der Universität Sciences Po in Paris, wie Frankreich seine wahren Haushaltsprobleme verschleiert und warum das Land damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Eurozone gefährdet. Daniel Stelter zieht daraus die Lehre für Deutschland: Die aktuelle Politik mit Sondervermögen, kreditfinanzierter Aufrüstung und fehlenden Reformen führt in eine ähnliche Sackgasse. Die Folge: finanzielle Repression – niedrige Zinsen, hohe Inflation und schleichende Enteignung der Sparer.HörerserviceStudie des IPP: https://is.gd/7Bawc8Zusammenfassung der IPP-Studie: https://is.gd/OsIZZcGastbeitrag von Romain Poirot-Lellig im Handelsblatt: https://is.gd/fQwxyX beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Claim bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

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