Podcasts about oberlausitz

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oberlausitz

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Best podcasts about oberlausitz

Latest podcast episodes about oberlausitz

places to go
Oberlausitz – Insel der Sinne

places to go

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 8:24


Der perfekte Ort für ein Wellnesshotel? Am Berzdorfer See bei Görlitz in der Oberlausitz, entschied das Unternehmerpaar Ina Lachmann und Henry Hedrich. Warum Gäste in ihrem Hotel „Insel der Sinne“ besonders gut zur Ruhe kommen und wie sich diese Region in den vergangenen Jahrzehnten von der Industrielandschaft zum Naturidyll verwandelt hat: Das erzählen dir in dieser Episode Kathrin Sander und Inka Schmeling, die beiden Hosts dieses Podcasts von der Reiseplattform plazy.travel.

WortMelder
In der Stadt begraben: Über die Macht der Toten

WortMelder

Play Episode Listen Later Jan 20, 2026 33:23


„Die Toten beeinflussten Stadtplanung, Infrastruktur und Hygiene – sie waren alles andere als machtlos“, sagt PD Dr. Martin Christ Friedhöfe sind weit mehr als Orte der Ruhe – sie erzählen von Macht, Religion, Stadtplanung und gesellschaftlichem Wandel. In dieser Folge WortMelder-Folge spricht der Historiker Martin Christ über die „Macht der Toten“ und darüber, wie Begräbnisse und Bestattungsorte London und München zwischen 1550 und 1870 geprägt haben. Christ führt uns zurück in eine Zeit, in der Tote allgegenwärtiger Teil des urbanen Lebens waren: Ob Kirchhöfe mitten in der Stadt, nächtliche Leichenprozessionen oder anonyme Massengräber während Pest- und Choleraepidemien – der Umgang mit den Toten sagt viel über die Lebenden aus. Christ darüber, wie konfessionelle Unterschiede, soziale Ungleichheit und städtisches Wachstum die Bestattungskultur beeinflusst haben. Eine Folge über Friedhöfe, die zeigt, warum Städte ohne ihre Toten nicht zu verstehen sind – und warum wir ihnen bis heute näher sind, als wir denken. PD Dr. Martin Christ ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kollegforschungsgruppe „Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen“ am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Er hat 2018 an der University of Oxford zur Reformation in der Oberlausitz promoviert. In seinem Habilitationsprojekt beschäftigte er sich mit urbanen Begräbnissen in München und London im Zeitraum ca. 1550-1870. Weitere Forschungsinteressen sind religiöse Koexistenz, südostasiatische Geschichte und Konversionsforschung. Lese- und Buchtipps zum Thema und Martin Christ: „Die Stadt und der Tod“, Band 56, Moderne Stadtgeschichte, 2025, hrsg. von Martin Christ und Dieter Schott: https://www.moderne-stadtgeschichte.de/index.php/msg/issue/view/7 Blog der Kollegforschungsgruppe „Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen“: https://urbrel.hypotheses.org/ persönliche Website von PD Dr. Martin Christ: https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/vollmitglieder/post-doc-fellows/martin-christ

meine Lesung
mL290 Miera Angel - Eine verführerische Erfüllung

meine Lesung

Play Episode Listen Later Jan 5, 2026 29:40


(!!!unbeauftrag und unbezahlte Werbung!!!)Eine verführerische Erfüllung /SBT (Miera Angel) Es ist die berührende Geschichte über Mara & Sam in 24 lyrischen Kurzkapiteln (jede ist kunstvoll illustriert), die ans Herz geht, die erotisch-romantischen Sinne verführt und die Gedanken beflügelt.Über den AutorMiera Angel, geboren 1987, stammt ursprünglich aus der Oberlausitz und wohnt nun seit längerem in Dresden.Ihre Berufszweige sind Mediengestaltung, Dekoration und natürlich die Schriftstellerei.SocialMedia & WebsiteInstagram: https://www.instagram.com/miera_angel_autorinhttps://www.instagram.com/auko.mediaWebsite:https://auko.mediaJetzt reinhören.---Meine LesungEin Podcast in dem Autoren ihre Bücher, und auch sich selbst vorstellen.Du als Leser, mit Interesse an Lesungen, kommst voll auf deine Kosten. Finden für dich interessante Lesungen nicht in deiner näheren Umgebung statt? Dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Hier stellen diverse Autoren ihre Bücher im Rahmen einer Lesung vor. Ein paar Fragen zum Autor und seinem Buch dürfen natürlich nicht fehlen. Der Podcast kommt in einem wöchentlichen Rhythmus und bietet ein riesiges Portfolio an Autoren bzw. Buch-Lesungen. Du kannst diesen Podcast auch kostenlos mit der App deiner Wahl abonnieren. Sobald es eine neue Folge gibt, wird diese zum anhören bereitgestellt. Alle Einzelheiten und Informationen unter https://meinelesung.de.Bist du AutorIn oder Autor und möchtest dein Buch in meinem Podcast vorstellen? Aufnahmen sind per Telefon, Skype, FaceTime, Zoom oder bei einem gemütlichen und persönlichen Zusammensitzen möglich. Melde dich ganz einfach bei mir, und wir können vorab alle Einzelheiten besprechen.Weitere Einzelheiten, Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter https://meinelesung.de.Dir gefällt dieser Podcast? Dann empfehle ihn weiter und lass eine kleine Bewertung in den entsprechenden Portalen da, wie zum Beispiel Apple Podcasts (iTunes) oder Podcast.de.Herzlichen Dank. SocialMedia:website: https://meinelesung.deInstagram: https://www.instagram.com/meinelesungfacebook: https://www.facebook.com/meineLesungYouTube: https://www.youtube.com/@meinelesungPodcast AbonnementRSS-Feed: https://pcr.apple.com/id1484505215

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL
Wie ein EU-Programm seit 30 Jahren den ländlichen Raum fördert

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL

Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 4:08


Dorfläden, Spielplätze, Wohnprojekte – solche Ideen brauchen Förderung. Die LEADER-Förderung der EU zielt auf ländlichen Regionen. In der Oberlausitz soll das Programm helfen, Familien zu halten oder zurückzuholen.

places to go
Oberlausitz – Heimat der Herrnhuter Sterne

places to go

Play Episode Listen Later Dec 5, 2025 9:36


Warum ausgerechnet im Matheunterricht die Idee zum Herrnhuter Stern geboren wurde und wie die zum Welterbe geadelte Herrnhuter Brüdergemeine einen universalen Baustil geprägt hat, darum geht's in dieser Episode. Kathrin Sander und Inka Schmeling sprechen mit Jacqueline Schröpel von der Herrnhuter Sterne Manufaktur in der Oberlausitz darüber, wie man dort seine eigenen Sterne gestalten kann und erzählen euch, welche Sterne für Sammler*innen die kostbarsten sind.

Bucketlist - Dein Reisepodcast
#31 Top-Sehenswürdigkeiten in der Oberlausitz feat. heyiamnele

Bucketlist - Dein Reisepodcast

Play Episode Listen Later Dec 4, 2025 33:05


In dieser Folge nimmt Reisebloggerin Nele Rose uns mit in die Oberlausitz – eine Region, in die sie sich so sehr verliebt hat, dass sie immer wiederkommt. Sie erzählt von ihren Eindrücken aus Görlitz, dem „Görliwood“ mit seinen über 4.000 Baudenkmälern, Filmkulissen, der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften und der Landskron-Brauerei. Weiter geht's nach Bautzen, der „Stadt der Türme“ und Zentrum der sorbischen Kultur, bevor es raus in die Natur geht: in die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, zur märchenhaften Rakotzbrücke im Rhododendronpark Kromlau und in den UNESCO-geschützten Muskauer Park!Links aus dieser Folge: Sehenswürdigkeiten in der OberlausitzNele bei Instagram

Glücksfall Fachkräftemangel
#166 – Unternehmerpreis Oberlausitz – Attraktive Arbeitgeber und regionale Strategien

Glücksfall Fachkräftemangel

Play Episode Listen Later Oct 30, 2025 41:18


In Görlitz wurden gerade die Oberlausitzer Unternehmerpreise verliehen. Mit dem „Glücksfall Fachkräftemangel" war ich vor der eigentlichen Verleihung der Preise als Keynote-Speaker gefragt – passend zum Themenschwerpunkt Fachkräfte. Die Veranstaltung war für mich gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes: Mein Buch war ein wesentlicher Teil des Präsents für die Nominierten für den Unternehmerpreis. Die Veranstaltung war als Kombination aus Tourismustag und Unternehmerpreis ein kluger Brückenschlag zwischen den Beteiligten in der Region. Und vor allem waren hier sehr unterschiedliche attraktive Arbeitgeber versammelt. Mit einigen habe ich gesprochen und Ihnen Inspirationen und O-Töne zusammengestellt. Als Anregung und gerne auch als etwas Werbung für eine Region, die positiv überrascht.  Themen:  Von Kohle zu Astrophysik. Was die Entwicklung der Region prägt und wie die Transformation in die Zukunft gelingen soll erklärt Landrat Dr. Stephan Meyer. Alles außer Rauhfaser. Mit Persönlichkeit und Engagement fördert Stephan Zehler Vereine, kümmert sich um den Zahnarzttermin für Mitarbeiter und wird von seinen Leuten als empathischer Chef gelobt. Er hält sein Team zusammen und Mitarbeiter klopfen an. Alles mit Herzblut. Wie Viviane Beier als Frau einen technischen Handwerksbetrieb leitet, die coolsten Jobs bietet und warum Empathie in der Führung so entscheidend ist.  Wir gehen selbst. Wie eine Reha-Klinik Mitarbeitende aus Vietnam, Brasilien und Kolumbien gewinnt. Carsten Tietze und Paula Jakob erklären, warum sie persönlich vor Ort sind und die Extra-Meile gehen.  Internationals und Heimkehrer. wie man wertschätzend und langfristig Menschen gewinnt und integriert.  Botschafter der Region. Was die Region touristisch zu bieten hat und wie aus Gästen Einwohner und Investoren werden können erklärt Olaf Franke, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft Oberlausitz.    Hier geht´s in die Oberlausitz: https://www.oberlausitz.com/  Hier zu meinen Gesprächspartnern:  Vamed Klinik Schloss Pulsnitz: https://www.vamed-gesundheit.de/reha/schloss-pulsnitz/ Viviane Beier: https://www.kaelte-klima-beier.de/ Stefan Zehler: https://zmalerei.de/

carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
BONUS – Kunsthistoriker & Museumsdirektor Dr. Peter Knüvener: Bewusste Auszeit an Sachsens Kraftorten

carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben

Play Episode Listen Later Oct 23, 2025 75:39


In dieser Folge reisen wir ins Reich der Ruhe – zu Sachsens spirituellen Orten. Kunsthistoriker Dr. Peter Knüvener führt uns über alte Pfade, vorbei an Klöstern und stillen Landschaften – ideale Orte für innere Balance. carpe diem-Host Holger Potye begibt sich auf eine Reise ins Reich der Ruhe und Kraft – in die Oberlausitz im Osten Sachsens. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Dr. Peter Knüvener wandert er auf einem Abschnitt des Zittauer Jakobswegs, von Ostritz nach Hirschfelde – einer Etappe, die als eine der schönsten des Pilgerwegs gilt. Unterwegs erleben sie, wie Geschichte, Natur & Spiritualität auf besondere Weise verschmelzen. Ein Zwischenstopp führt sie ins Städtische Museum Zittau, wo das Große Zittauer Fastentuch – eine monumentale Bilderbibel aus dem 15. Jahrhundert – zu stiller Betrachtung einlädt. Schließlich öffnet Mutter Petra im Klosterstift St. Marienthal die Pforten zu einem Ort, der seit fast 800 Jahren Menschen Raum für Einkehr, Glaube und Erneuerung bietet. Wo die Seele Urlaub machtIn einer Zeit, die von Informationsflut, Unsicherheit und Dauerstress geprägt ist, wächst die Sehnsucht nach Momenten der Stille und Klarheit. Spirituelle Orte in Sachsen wie Klöster, Kirchen und Pilgerwege werden zu Rückzugsräumen, in denen Achtsamkeit, Erdung und Balance wieder Platz finden dürfen. Zwischen uralten Mauern, sanften Hügeln und dem Rauschen der Neiße lässt sich hier erfahren, was es heißt, die Seele einfach Urlaub machen zu lassen. Sachsens PilgerwegeWer in Sachsen unterwegs ist, entdeckt ein Land voller Wege, die seit Jahrhunderten Körper, Geist und Seele in Bewegung bringen. Kaum eine Region Deutschlands bietet eine so große Dichte an historischen Pilgerpfaden – von sanften Hügellandschaften bis zu stillen Klosteranlagen. Jeder Weg erzählt eine Geschichte: vom Zittauer Jakobsweg (von Görlitz nach Prag), über den Sächsischen Jakobsweg und den Ökumenischen Pilgerweg Via Regia, der quer durchs Land verläuft, bis hin zur Via Imperii von Hof nach Stettin oder dem Lutherweg, der bedeutende Wirkungsstätten der Reformation verbindet. Wer sich auf einen dieser Wege begibt, folgt nicht nur alten Spuren – sondern auch der eigenen Sehnsucht nach Sinn, Stille und innerer Balance. Via SacraEin ganz besonderes Erlebnis ist die Via Sacra, die in Sachsen neun herausragende sakrale Orte miteinander verknüpft. Kirchen, Klöster und Kunstschätze von Weltrang laden entlang der Route zu Momenten der Besinnung und des Staunens ein. Sie ist mehr als ein Pilgerweg – sie ist eine trinationale Route, die Deutschland, Polen und Tschechien verbindet und Begegnungen über Grenzen hinweg ermöglicht. Ob zu Fuß, mit dem Rad: Wer sich auf diesen Weg begibt, erlebt, wie Spiritualität, Kultur und Natur zu einer tief berührenden Einheit verschmelzen. Viel Vergnügen mit diesem Podcast!  Show Notes: In dieser Bonusfolge trifft carpe diem-Host Holger Potye auf Dr. Peter Knüvener, den Direktor der Städtischen Museen Zittau, und Mutter Petra aus dem Klosterstift St. Marienthal in Ostritz. Über Dr. Peter KnüvenerDr. Peter Knüvener ist ein deutscher Historiker und Direktor der städtischen Museen Zittau in Sachsen. Er befasst sich vor allem mit der Kunst- und Kulturgeschichte des Spätmittelalters sowie der Oberlausitz. Nach seiner Promotion über die spätmittelalterliche Kunst in der Mark Brandenburg widmete er sich zunehmend der Erforschung und Vermittlung regionaler Geschichte. Heute leitet er die Städtischen Museen Zittau, zu denen auch das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster gehört. Dieser Podcast ist in Zusammenarbeit mit Sachsen-Tourismus entstanden. Entdecke spirituelle Orte, die dir Kraft geben – von stillen Klöstern über historische Kirchen bis hin zu Pilgerwegen mitten in der Natur. Folge dem sakralen Herz der Via Sacra und finde deinen Moment der Ruhe. Mehr Inspiration unter sachsen-tourismus.de.

Axel trifft ...
#295 - Kristina vom Dorf

Axel trifft ...

Play Episode Listen Later Oct 2, 2025 31:21 Transcription Available


In der aktuellen Podcastfolge spricht Gastgeber Axel Metz mit der sächsischen Autorin und Bloggerin Kristina vom Dorf, bekannt als "Sachsenmuddi", über ihr neues Kochbuch, das sich der sächsischen Küche widmet. Die Autorin, die sich selbst als Nichtköchin bezeichnet, erklärt, dass das Buch in Zusammenarbeit mit einem Koch entstanden ist und nicht nur traditionelle Rezepte enthält, sondern auch regionale Dialekte und kulturelle Geschichten Sachsens beleuchtet. Im Podcast diskutieren Kristina und Axel die Vielfalt der sächsischen Küche von der Oberlausitz bis zum Erzgebirge, erwähnen spezielle Gerichte wie Tote Oma und Würzfleisch und persönliche Anekdoten der Autorin und ihre Leidenschaft für den sächsischen Dialekt, den sie aktiv fördert, nachdem sie in ihrer Jugend versucht hatte, ihn abzulegen.

Im Gespräch
Thomas de Vachroi - Die Armut ist überall sichtbar

Im Gespräch

Play Episode Listen Later Jul 28, 2025 39:29


Thomas de Vachroi ist Deutschlands erster Armutsbeauftragter, im Auftrag der Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Er sammelt Spenden, besucht Schulen, ist unermüdlich im Einsatz und hat selbst eine bewegte Geschichte. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch

Pilger Plausch
#86 Pilgern im Herzen Europas – Mein stiller Aufbruch auf der Via Sacra

Pilger Plausch

Play Episode Listen Later Jun 10, 2025 36:15


In dieser Folge nehme ich dich mit auf einen ganz besonderen Weg: Ich gehe wieder los – und diesmal nicht nach Spanien, sondern mitten durch die Oberlausitz, auf der Via Sacra, einem grenzüberschreitenden Pilger- und Kulturweg durch Deutschland, Polen und Tschechien. Ein Weg, der weniger bekannt ist als der Jakobsweg – aber mindestens genauso reich an Eindrücken, spirituellen Orten und magischen Momenten. Was dich in dieser Folge erwartet:

Tagesschau (512x288)
tagesschau 20:00 Uhr, 09.06.2025

Tagesschau (512x288)

Play Episode Listen Later Jun 9, 2025 16:01


Proteste gegen Trumps Abschiebungspolitik - Der US-Präsident setzt auf Härte, Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland, Israels Marine setzt Hilfsschiff fest und weist Besatzung aus, Gleichgewicht der Ozeane durch Erderwärmung und Plastikmüll in Gefahr, Hadsch Wallfahrt in Mekka geht zu Ende, Wallfahrt der sorbischen Pfingstreiter nach Rosenthal in der Oberlausitz, Nations League Pokal geht an Portugal, Zuschauer des Nations League Endspiels tödlich verunglückt, 30 Jahre nach der Verhüllung des Berliner Reichstags durch das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Nations League" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.

Das Gespräch | rbbKultur
Christian Stäblein, Bischof der evangelischen Landeskirche

Das Gespräch | rbbKultur

Play Episode Listen Later Jun 8, 2025 48:16


Der gebürtige Niedersachse Christian Stäblein, seit 2019 Bischof der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hat eine Mission: Miteinander reden. Die Krisen in der Kirche und der Welt sieht er als Herausforderung. Debatten darüber, ob sich Kirche in Politik einmischen darf, führt er selbstbewusst, nicht nur, wenn es um Migrations- und Asylpolitik geht. Kirche muss sich auch politisch klar positionieren, aber nicht parteipolitisch, meint er. Um die Kirchenaustrittswelle zu stoppen, hat sich die Landeskirche vorgenommen, mit den Mitgliedern in Kontakt zu treten, ein Anliegen, das der Bischof ganz persönlich verfolgt. Ulrike Bieritz hat mit Bischof Christian Stäblein über gute Predigten, eine politische Kirche und die Zukunft der Institution gesprochen.

Sagen und Mythen aus Mitteldeutschland | MDR JUMP
Osterreiten in der Oberlausitz

Sagen und Mythen aus Mitteldeutschland | MDR JUMP

Play Episode Listen Later Apr 18, 2025 2:22


Hoch zu Rosse ziehen die schwarzen Reiter an den Schaulustigen vorbei. Jedes Jahr findet das Spektakel in der Oberlausitz statt.

Das Filmmagazin
Mit der Faust in die Welt schlagen - Filmkritik

Das Filmmagazin

Play Episode Listen Later Apr 13, 2025 20:50


Ein deutscher Film ohne erhobenen Zeigefinger – geht das? Ja, und „Mit der Faust in die Welt schlagen“ beweist eindrucksvoll, wie kraftvoll und zugleich leise Kino sein kann. In unserer neuen Folge vom Filmmagazin sprechen wir über das Langfilmdebüt von Constanze Klaue, das auf dem Roman von Lukas Rietschel basiert und die Geschichte zweier Brüder in der ostdeutschen Provinz erzählt. Im Zentrum steht das Leben in der Oberlausitz nach der Wende: Ein kaputtes Elternhaus, prekäres Aufwachsen zwischen Plattenbau und unfertigem Eigenheim, eine wortlose Gesellschaft, in der Schmerz und Orientierungslosigkeit nie ausgesprochen, sondern weitervererbt werden. Der Film zeigt, wie leicht jugendliche Radikalisierung geschehen kann – ohne sie zu erklären oder gar zu entschuldigen.

Bigital Thinking Podcast
Printsights #28: TEXpedition zu den Druck und Medien Awards 2024

Bigital Thinking Podcast

Play Episode Listen Later Oct 31, 2024 11:55


Wir waren bei den Druck und Medien Awards 2024 und wurden ziemlich überrascht. In dieser Episode erzählen wir dir alles über unsere TEXpedition.

Bigital Thinking Podcast
Printsights #27: Warum verhalten sich Kunden heute anders?

Bigital Thinking Podcast

Play Episode Listen Later Oct 24, 2024 13:21


Umhauen, abhauen. So beschreibt Eric das frühere Verkaufen. Aber wo kein Kunde ist, gibt es kein Geschäft. In dieser Episode spricht er mit Judy darüber, warum sich Kunden heute anders verhalten.

Bigital Thinking Podcast
Printsights #25: Social Media in der Druckbranche

Bigital Thinking Podcast

Play Episode Listen Later Oct 10, 2024 14:02


Kontinuität, Kongruenz, Transparenz – In der heutigen Printsights-Episode sprechen Judy und Eric über Social Media in der Druckbranche und klären die Frage: unnötig oder innovativ?

Update Erde - Deutschlandfunk Nova
Die Macht der K-Pop-Fans

Update Erde - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Sep 13, 2024 22:38


K-Pop-Fans haben gemeinsam Einiges für mehr Klimaschutz getan. Wir schauen, wie ein gutes Sozialsystem helfen kann, damit Menschen besser mit der Klimakrise klar kommen. Im Meer gibt es wohl weniger Fische als gedacht – was bedeutet das für den Fischkauf? Und: Kletterpflanzen könnten Straßen kühlen.**********Zusätzliche InformationenAglaia Dane und Ann-Kathrin Horn **********In dieser Folge:00:00:01 - Wie K-Pop-Fans Klimaschutz machen00:06:10 - Mit sozialer Absicherung mehr für Klimaschutz und gegen Klimafolgen tun00:11:10 - Worauf wir beim Fisch-Kauf achten können00:16:18 - Was geht: Kletterpflanzen könnten Straßen kühlen00:20:42 - Natursound: Bachplätschern in der Oberlausitz in Sachsen**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Fischratgeber der VerbraucherzentraleFischratgeber des WWFKlima-Statement der K-Pop-Band BlackpinkBericht der Internationalen Arbeitsorganisation zum Klima ORF-Bericht über die Kletterpflanzen-Pläne in WienAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de. Ihr könnt uns auch Sprachnachrichten an 0173 - 5401163 senden.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei WhatsApp die Datenschutzrichtlinien von WhatsApp.

Seitenweise Erfolg
Seitenweise Erfolg – Folge 5

Seitenweise Erfolg

Play Episode Listen Later Sep 11, 2024 89:10


Dieses Mal machte ich mich auf in die Oberlausitz. Vielleicht fragt ihr euch, was es denn aus der Oberlausitz zu berichten gibt. Ich kann euch versichern: So einiges! Im beschaulichen Beiersdorf hat Eric Bradatsch zusammen mit seinen Eltern und seinem umtriebigen Team eine der leistungsstärksten Großformat-Digitaldruckereien Europas aufgebaut. Wie er das geschafft hat? Mit Werten, einer großen Vision und seinem Team. Im Podcast geht es um Führung, Marketing und Vertrieb. So wurde Texsib gezielt dorthin entwickelt, wo es heute steht, und ist weiterhin stark auf Wachstumskurs! Ich konnte für mich einiges mitnehmen. Reinhören lohnt sich!

Steven Spoilberg
#077 - Die Oberlausitz von Mittelerde

Steven Spoilberg

Play Episode Listen Later Sep 7, 2024 88:55


Heidiho Welt, zurück aus mittelalterlichen Zuständen ohne Internet kommt MO mit voller Kraft zurück und lässt noch ein paar ergänzende Worte zu ALIEN: ROMULUS da. Bei Berg gibt es nachgeholt die Review zu einem deutschen Film mit Sandra Hüller und dem 50. und wohl letzten Film von Woody Allen. Sandro versucht uns alle nicht zu lange mit den RINGEN DER MACHT STAFFEL 2 einzuschläfern, muss aber doch seine sehr gespaltene Liebe dazu ausdrücken. Unterhaltsam wird es aber bei der Geburt eines neuen Formates (???): "Steven TRASHBerg" NIGHT SWIM ist zu lustig und unterhaltsam weil er so schlecht ist, als das er wirklich eine RANT ZONE verdienen würde. Das Herz für Tiere wird dann bei DOGMAN bedient. MO hat leichte Kost vom Mond und mindestens genauso wenig ernstzunehmender Rocker auf Mofas am Start bevor die Frucht der Lenden unseres speziellen Freundes Schuwadibumsi Ihren Erstling zerfetzt bekommt. Zum Schluss haben wir zwar keine Antworten aber makabere Faszination beim neuesten Film von Yorgos Lantimos. KINDS OF KINDNESS ist weird. Punkt. Bleibt spoilerfrei!

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur
Brüdergemeine - Herrnhut in Sachsen zum Weltkulturerbe ernannt

Studio 9 - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 26, 2024 7:03


Bekannt ist die Herrnhuter Brüdergemeine vor allem durch ihre Weihnachtssterne – nun hat die UNESCO der Siedlung der evangelischen Freikirche in der Oberlausitz den Welterbetitel verliehen. Diese Siedlungen seien besonders, sagt Pfarrer Peter Vogt. Vogt, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9

SWR2 am Samstagnachmittag
Tom Schulz: „Die Erde hebt uns auf“

SWR2 am Samstagnachmittag

Play Episode Listen Later Apr 13, 2024 4:34


Der 1970 in der Oberlausitz geborene und in Ost-Berlin aufgewachsene Tom Schulz zählt seit vielen Jahren zu den renommiertesten und produktivsten Lyrikern, er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Er lebt in Berlin und in Italien. Seine Liebe zu Italien lässt sich auch an seinem Gedichtband „Die Erde hebt uns auf“ ablesen: Da ist das adriatische Licht, Rauch von Oliven-Feuern, Geckos flitzen zwischen Mauerritzen und natürlich das Meer.

Gott und die Welt | rbbKultur
Wo der Pfarrer zwischen 6 Gemeinden pendelt

Gott und die Welt | rbbKultur

Play Episode Listen Later Apr 1, 2024 26:38


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verzeichnet jedes Jahr weniger Mitglieder. Die Gemeinden sind überaltert, viele müssen fusionieren. Auf dem Land ist dieser Wandel besonders deutlich: Pfarrstellen werden gestrichen, es gibt weniger Gottesdienste, die Wege zur Kirche werden länger für die Gläubigen. Im Lausitzer Braunkohlerevier ist Pfarrer Benjamin Liedtke für sechs Gemeinden zuständig – bald werden es noch mehr sein.

Sagen und Mythen aus Mitteldeutschland | MDR JUMP
Osterreiten in der Oberlausitz

Sagen und Mythen aus Mitteldeutschland | MDR JUMP

Play Episode Listen Later Mar 28, 2024 2:22


Hoch zu Rosse ziehen die schwarzen Reiter an den Schaulustigen vorbei. Jedes Jahr findet das Spektakel in der Oberlausitz statt.

Fakt oder Fake | MDR JUMP
Rollt man in Sachsen Ostereier, anstatt sie zu essen?

Fakt oder Fake | MDR JUMP

Play Episode Listen Later Mar 28, 2024 1:10


Ostern ist geprägt von vielen Bräuchen. Einen etwas seltsamen Osterbrauch gibt es wohl in der Oberlausitz in Sachsen. Dort werden angeblich die Eier lieber angeschoben als gegegessen. Fakt oder Fake?

Bigital Thinking Podcast
Vom Dienstrad, Teamentwicklung und Erreichbarkeit - Dr. Robert Peschke

Bigital Thinking Podcast

Play Episode Listen Later Jul 24, 2023 57:38


Dr. Robert Peschke ist Doktor der Philosophie, Managementberater, Radsportler, Kraftdreikämpfer und CEO von Little John Bikes.

In einem Jahr durch die Bibel
23.05.2023 2. Könige 15 gelesen von Liane Reff, Rothenburg, Oberlausitz

In einem Jahr durch die Bibel

Play Episode Listen Later May 22, 2023 6:37


23.05.2023 2. Könige 15 gelesen von Liane Reff, Rothenburg, Oberlausitz by Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt

SWR2 Forum
Steuergeld für die Kirchen – Wie weiter mit den Staatsleistungen?

SWR2 Forum

Play Episode Listen Later May 4, 2023 44:33


Seit über 200 Jahren gibt es sie, die Entschädigungszahlungen für die Enteignung der Kirchen im 19. Jahrhundert, heute bekannt als Staatsleistungen. Entschädigungszahlungen für die Enteignung der Kirchen im 19. Jahrhundert. 600 Millionen Euro Steuergeld waren es zuletzt, bezahlt auch von Nicht-Kirchenmitgliedern. Schon die Weimarer Verfassung sah deren Ende vor. Die Ampelregierung möchte dies nun umsetzen, aktuell stocken jedoch die Verhandlungen. Woran hakt es? Welche Ablösesummen sind angemessen? Und wie werden sich die Kirchen angesichts schwindender Mitgliederzahlen in Zukunft finanzieren? Norbert Lang diskutiert mit Johann Albrecht Haupt - Rechtswissenschaftler und säkularer Humanist, Prof. Dr. Thomas Schüller - Theologe und Kirchenrechtler, Universität Münster, Dr. Christian Stäblein - Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

prof zukunft schon universit weiter woran jahrhundert verhandlungen kirchen humanists entsch bischof theologe enteignung steuergeld die kirchen christian st thomas sch die ampel regierung mitgliederzahlen oberlausitz staatsleistungen weimarer verfassung welche abl
Die Podfluencer
143 Die Kulinarik zweier Foodlover aus der Oberlausitz by Pourparler mit Sülze

Die Podfluencer

Play Episode Listen Later Apr 12, 2023 28:34


In dieser Episode unseres Podcasts geht es um eine kulinarische Herausforderung der besonderen Art: Wir haben uns der Zubereitung und Verkostung von Teichelmauke, Schweinskopfsülze und veganer Sülze gestellt. Obwohl diese Gerichte auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinen, haben sie eines gemeinsam: Sie sind allesamt traditionelle Spezialitäten aus der deutschen Küche. Wir haben uns auf eine geschmackliche Entdeckungsreise begeben und teilen in dieser Folge unsere Erfahrungen und Eindrücke mit euch. Seid gespannt auf eine interessante Diskussion über die Vielfalt und Grenzen der deutschen Esskultur! Kategorie: Aktiv Explosiv Pourparler mit Sülze by Ronny Hausmann und David Kilian von LIEBLINGSLOKAL.DE Podcast: https://pourparlermitsuelze.lieblingslokal.de/ Instagram: https://www.instagram.com/pourparler.mit.suelze/ Du bist Podcaster (w/m/d) und möchtest Teil von Die Podfluencer werden? Melde dich auf https://www.diepodfluencer.com/ und starte bei Die Podfluencer durch. Intro-Sprecher: Thomas Speck https://www.der-schalltrichter.at/ Hosting-Plattform und Sponsoring: https://www.podcaster.de/ Producer: Giovanni Pellegrino und Michael Czesun by Podcast Creator https://podcastcreator.de/ueberuns Music by Nikitsan Music

Sagen und Mythen aus Mitteldeutschland | MDR JUMP
Osterreiten in der Oberlausitz

Sagen und Mythen aus Mitteldeutschland | MDR JUMP

Play Episode Listen Later Apr 7, 2023 2:14


Hoch zu Rosse ziehen die schwarzen Reiter an den Schaulustigen vorbei. Jedes Jahr findet das Spektakel in der Oberlausitz statt.

Hurra Hurra – ein Designpodcast der BURG
54 Hurra Hurra x Sebastian Krüger

Hurra Hurra – ein Designpodcast der BURG

Play Episode Listen Later Oct 24, 2022 56:05


Welche Wege stehen jungen Designer*innen nach dem Studium offen? Und wo können sie durch ihre Fähigkeiten gesellschaftlichen Wandel konkret mitgestalten? Einen Magister der Sinologie und einen Bachelor in Industriedesign in der Tasche, zog der Burg-Alumnus Sebastian Krüger zurück in seine Heimatstadt Weißwasser. Seit acht Jahren leitet und entwickelt er dort die Kulturabteilung des Soziokulturellen Zentrums Telux. In dieser Folge des Hurra Hurra Podcast gibt er im Gespräch mit Christian Zöllner Einblicke in seinen vielseitigen Arbeitsalltag und seine langfristigen Ziele für die Oberlausitz als eine Modellregion, in der die Dinge neu gedacht werden.

Gott und die Welt | rbbKultur
Wo der Pfarrer zwischen 6 Gemeinden pendelt

Gott und die Welt | rbbKultur

Play Episode Listen Later Sep 18, 2022 26:39


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verzeichnet jedes Jahr weniger Mitglieder. Die Gemeinden sind überaltert, viele müssen fusionieren. Auf dem Land ist dieser Wandel besonders deutlich: Pfarrstellen werden gestrichen, es gibt weniger Gottesdienste, die Wege zur Kirche werden länger für die Gläubigen. Im Lausitzer Brauunkohlerevier ist Pfarrer Benjamin Liedtke für sechs Gemeinden zuständig – bald werden es noch mehr sein.

Tod in Sachsen - Der Mordcast
Ein Schokoladenherz für einen Mörder

Tod in Sachsen - Der Mordcast

Play Episode Listen Later Aug 26, 2022 16:54


Der bestialische Mord an einem Mädchen schockiert die Bewohner der Oberlausitz. Der Täter scheint wahnsinnig zu sein….

Wortinspektor | MDR JUMP

Reißaus ist ein Ortsteil von Reichenbach. Aber wer möchte schon Reißaus nehmen, aus der schönen Oberlausitz? Die MDR JUMP Wortinspektion erklärt heute, wie es zum ungewöhnlichen Ortsnamen kam.

bedeutung wort begriff rei morning show herkunft reichenbach ortsteil oberlausitz ortsnamen mdr jump redwendung
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Evangelische Kirche in Ostdeutschland: zwischen Tradition und Erneuerung

Geschichte(n) hören

Play Episode Listen Later Jul 28, 2022 62:17


Wieso waren die Kirchen in der DDR 1989 voll, aber kurz darauf wieder leer? Hat die evangelische Kirche in Ostdeutschland damals die historische Chance verpasst, Mitglieder zu gewinnen? Könnten nicht gerade die Kirchen unsere polarisierte Gesellschaft heute wieder stärker zusammenführen? Und bräuchte eigentlich auch die EKD einen Ostbeauftragten? In der letzten Folge der East Side Stories sprechen die ehemalige Pröpstin Friederike von Kirchbach und der Pfarrer Dr. Justus Geilhufe über die Entwicklung der evangelischen Kirche in Ostdeutschland, über ihre Rolle in der Gesellschaft, das innerkirchliche Verhältnis zwischen Ost und West und darüber, was auch westdeutsche Gemeinden für die Zukunft von den ostdeutschen Brüdern und Schwestern lernen könnten. Friederike von Kirchbach (*1955, Gersdorf in Sachsen) studierte Theologie in Leipzig und Jena und war ab 1986 in der kirchlichen Jugendarbeit in der DDR tätig. Anfang der 1990er-Jahre wurde sie Pfarrerin im sächsischen Kreischa. Sie war Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Bis zu ihrem Ruhestand war sie zuletzt Pfarrerin in Berlin-Kreuzberg. Dr. Justus Geilhufe (*1990, Dresden) studierte Theologie und Philosophie in Jena, Princeton, München und Leipzig und hat in Göttingen promovierte. Seit 2021 ist er Gemeindepfarrer im mittelsächsischen Großschirma, Pfarrer der Domgemeinde Freiberg und Seelsorger an der Technischen Universität Freiberg.

Zwischen Poesie und Wahnsinn
No. 11 Immer wieder ein Marathon mit Sarah Schwarzer

Zwischen Poesie und Wahnsinn

Play Episode Listen Later Jul 18, 2022 63:37


Welche Motivation braucht es, immer wieder einen Marathon zu laufen? Ich habe eine wundervolle Lauffreundin, Sarah Schwarzer und die ist unglaublich motiviert was Marathons angeht. In Leipzig, in Paris, in der Oberlausitz oder im Thüringer Wald, nicht mal vor Ultras schreckt sie zurück. In der letzten Folge dieser Staffel dachte ich mir, hole ich mir etwas Motivation von ihr und teile sie mit euch. Sarah erzählt von Ihren Erfahrungen und wie sie sich als Mutter einer Tochter immer wieder dazu bringt, an ihre Grenzen zu gehen. Viel Spaß mit dieser Folge.

7 Tage 1 Song
#121 Stromae - L´enfer

7 Tage 1 Song

Play Episode Listen Later Jul 4, 2022 15:42


Diese Woche gibt es den ersten französischen Song in der 7Tage1Song Reihe. Ausgesucht hat ihn sich Paula Nowak, Studienleiterin Religionspädagogik, Schwerpunkt Mediendidaktik im Amt für kirchliche Dienste der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Es geht um einen Song von Stromae, der L´enfer, Hölle heißt, hier wird von einer Person gesprochen, die schwierige Zeiten durchlebt, dunkle Gedanken hat, Ängste die sie antreiben, Stress und Unwohlsein - all das ist die Hölle durch die er geht. Trotzdem gibt es einen Hoffnungsschimmer, denn er spricht auch davon, dass er sich nicht allein fühlt angesichts der Tatsache dass ganz viele Menschen auf der Welt ein ähnliches Gefühl haben. Diese Hoffnung ist winzig und trotzdem ist sie existent. Wir sollten daher den Mut haben selbst über diese Gefühle zu sprechen und ohne Abwertung und schnelle Tipps zuhören, wenn jemand von seinen miesen Gefühlen erzählt. Paula Nowak findet, dass gerade durch die musikalische Unterschiedlichkeit des Arrangements im Song - durch den Wechsel von Chor und Beat Drops – ein Gefühl entsteht, nicht allein zu sein. So kann der Song allen Menschen etwas bedeuten, denn auf einmal geht es nicht nur um totale Verlassenheit und Depression, sondern es geht dann generell um mentale Gesundheit, um persönliche Krisen, die jeder Mensch haben kann. Daher kann auch jede und jeder diesen Song fühlen. Der Chor zeigt: du bist getragen, du verlierst in deiner Trauer, in deinem Gefühl versagt zu haben, nicht deine Würde – wir, als Chor, haben zwar keine Lösung für dein Problem, aber wir können dir Würde und Respekt schenken. So beginnt der Weg aus der Hölle. Die französischen Texte werden von Manon gelesen. Foto: © Michael Ferire Homepage: https://7tage1song.de Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec Instagram: https://www.instagram.com/7tage1song/ Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/ Kontakt: post@7tage1song.de Link zum Song: https://songwhip.com/stromae/lenfer Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ

WDR Lebenszeichen
300 Jahre Herrnhuter Brüderunität

WDR Lebenszeichen

Play Episode Listen Later Jun 15, 2022 29:12


Vor 300 Jahren, am 17. Juni 1722, gründeten mährische Religionsflüchtlinge ein neues Dorf nahe dem Ort Berthelsdorf in der Oberlausitz. Der Beginn einer weltweiten religiösen Bewegung. Autor: Michael Hollenbach Von Michael Hollenbach.

Sternzeit - Deutschlandfunk
Einstein-Teleskop in der Lausitz - Testbohrung für Deutsches Zentrum für Astrophysik

Sternzeit - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jun 9, 2022 2:32


Im Granit der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal in der Oberlausitz fand im Frühjahr eine Probebohrung in gut 250 Metern Tiefe statt. Dort wird vielleicht bald ein Gravitationswellendetektor gebaut.Von Dirk Lorenzenwww.deutschlandfunk.de, SternzeitDirekter Link zur Audiodatei

In einem Jahr durch die Bibel
23.05.2022 2. Könige 15 gelesen von Liane Reff, Rothenburg, Oberlausitz

In einem Jahr durch die Bibel

Play Episode Listen Later May 22, 2022 6:37


23.05.2022 2. Könige 15 gelesen von Liane Reff, Rothenburg, Oberlausitz by 1189 Stimmen für 365 Tage

Wortinspektor | MDR JUMP

Zittau in der Oberlausitz wurde der Überlieferung nach 1238 von den beiden Brüdern Chastolaus und Enricus de Sitavia gegründet. Woher sie Stadt ihren Namen hat, erklärt heute die MDR JUMP Wortinspektion.

Nach meiner Kenntnis ist das sofort!
Nach meiner Kenntnis ist das live Folge 1 mit Torsten Pötzsch, Oberbürgermeister von Weißwasser/Oberlausitz

Nach meiner Kenntnis ist das sofort!

Play Episode Listen Later Mar 29, 2022 97:42


Es ist soweit: Nejkow und Kießling bereisen in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung das schöne Sachsen und sprechen mit den Menschen, für die Politik im Osten der Alltag ist. Als erstes eine Art Heimspiel - für uns und für den Gast. Wir haben Torsten Pötzsch im SKZ Telux Weißwasser besucht und sind mit ihm vom 100. ins 1000. und anschließend mit Expertinnen und Experten zurück auf die Füße...

Bigital Thinking Podcast
VUCA als Antwort auf VUKA

Bigital Thinking Podcast

Play Episode Listen Later Jan 10, 2022 36:09


Die Welt, in der wir leben, wird immer komplexer. VUKA ist ein Modell, welches diese Welt und ihre verschiedenen Komponenten beschreibt. Gleichzeitig ist die Antwort auf VUKA: VUCA.

Bigital Thinking Podcast
Jahresrückblick 2021

Bigital Thinking Podcast

Play Episode Listen Later Dec 27, 2021 45:46


Eric und Judith werfen einen Blick auf das Jahr 2021 und teilen ihre persönlichen Highlights und Erkenntnisse.

Richter und Denker
Richter und Denker: Bischof Christian Stäblein

Richter und Denker

Play Episode Listen Later Dec 22, 2021 32:24


Der geistliche Leiter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bischof Christian Stäblein, im Gespräch mit Christine Richter.

MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
#110 – Interview mit Dr. Katja Akgün zur Neuroimmunologie und welche Verbesserungen sich für die Behandlung von MS-Patienten ermöglicht

MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker

Play Episode Listen Later Nov 15, 2021 40:24


Willkommen zu Folge 110 vom MS-Perspektive-Podcast. Ich habe heute Dr. Katja Akgün zu Gast und wir unterhalten uns über die Neuroimmunologie und ihre Bedeutung für die Behandlung von Menschen mit Multipler Sklerose. Vorstellung Dr. Akgün ist Fachärztin für Neurologie, Leiterin des Infusionszentrums am Zentrum für klinische Neurowissenschaften und Leiterin des neuroimmunologischen Labors am Universitätsklinikum Dresden. Sie arbeitet eng mit dem MS-Zentrum Dresden zusammen, da das Infusionszentrum ein Teil davon ist. Einmal hat sie bei mir vertretungsweise das Arztgespräch gemacht. Dabei habe ich sie gleich angesprochen, ob sie als Interviewgast vorbeikommen will und sie hat direkt zugestimmt. Heute gibt uns Dr. Akgün einen kleinen Einblick in das Thema Neuroimmunologie. Denn die Neuroimmunologie spielt eine wesentliche Rolle bei Multipler Sklerose. Zur Neuroimmunologie hatte ich auch schon Professor Harms zu Gast, der erklärt hat, welche Forschungsfelder die Berliner Charité genauer untersucht. Höre gerne in die Folge rein, wenn es dich interessiert. Worum geht es in der Folge? Mit Dr. Akgün spreche ich  darüber: Woran in Dresden geforscht wird? Was das für MS-Patienten bedeutet? Welche Studien im Gange sind? Und welche Verbesserungen sich daraus für Menschen mit MS ergeben? Es wird eine ganz spannende Folge, bei der ich dir viel Spaß wünsche. Transkript des Interviews mit Dr. med. Katja Akgün Nele: Hallo Frau Dr. Akgün, schön, dass Sie da sind, ich freue mich riesig. Erstmal ein ganz liebes „hallo“ nach Dresden. Dr. med. Katja Akgün (Dr. Akgün): Ja, hallo, vielen Dank, liebe Grüße zurück. Schön, dass das heute klappt. Nele: Sie sind viel beschäftigt, insofern ganz großes Dankeschön, das sie sich die Zeit genommen haben. Bevor wir beginnen, sagen sie bitte nochmal ganz kurz etwas was zu sich, wer sie sind, damit die Hörerinnen und Hörer eine gkleine Idee haben, wen ich heute interviewe. Vorstellung und berufliche Stationen Dr. Akgün: Ich bin Katja Akgün, gehöre zum Dresdner Team von Professor Tjalf Ziemssen. Wir arbeiten beide eng zusammen. Ich bin groß geworden in dem Team und habe dort den Bereich kennengelernt und die Liebe zum wissenschaftlichen Aspekt bezüglich der Multiplen Sklerose gefunden. Ich habe hier in Dresden studiert, komme zwar nicht direkt hier aus der Region, sondern ein bisschen mehr nördlich aus der Oberlausitz. Aber ich bin sozusagen gar nicht weit weggezogen, sondern in Dresden gelandet. Habe hier studiert und damals meine Doktorarbeit bei Professor Tjalf Ziemssen gemacht. So bin ich in das Team gekommen. Initial , wollte ich gar nicht Neurologie machen, es hat mich aber so gefangen und bis heute nicht mehr losgelassen. Deshalb habe ich recht schnell meinen Schwerpunkt in der MS und in der Neuroimmunologie gefunden. Ich lebe hier mit meinem Mann und meiner Tochter. Mein Mann kommt eigentlich aus Gießen, das ist eine „Ost-West-Liebe“ bei uns, aber sind hier fest verankert und das passt alles ganz gut. Persönliche Motivation für den Beruf Nele: War das spannende Thema bei Professor Ziemssen der ausschlaggebende Punkt oder was war Ihre Motivation, dass sie letztendlich doch in die Neurologie reingerutscht sind? Gab es einen ganz speziellen Auslöser? Dr. Akgün: Naja, es war initial so, ich hatte damals im Studium immer ganz kurze Berührungspunkte mit den Fächern. Die Neurologie kommt im Medizinstudium relativ spät dran. Ich wollte damals eine Doktorarbeit machen und wissenschaftlich arbeiten, also richtig im Labor. Das wusste ich. Ich habe gesagt „wenn ich schon eine Doktorarbeit mache, dann richtig. Da will ich eine Pipette in der Hand halten und mit Zellkultur arbeiten und alles, was das Herz begehrt in der experimentellen Wissenschaft“. Einstieg ins Team vom MS-Zentrum Dresden Dann habe ich erstmal querbeet geschaut und Herr Ziemssen war damals noch ein junger Assistenzarzt, der gerade nach Dresden gekommen war und sein Labor aufgebaut hat. Er hat Leute gesucht, die das mit ihm machen wollen und so bin ich in das Team gerutscht und habe auch erstmal primär immunologisch gearbeitet und das ging dann letztendlich immer weiter. Das waren interessante Projekte. Begonnen hat es mit meiner Doktorarbeit, dabei habe ich bereits gemerkt „mit einer Doktorarbeit ist das Feld bei Weitem nicht abgedeckt“ und dann führte letztlich eins zum anderen. Ich habe mich zwar schon immer sehr für die Immunologie interessiert, also auch andere Autoimmunerkrankungen wie Rheumatologie, Dermatologie. Solche Fächer kamen prinzipiell auch in Frage, aber mir hat mal jemand gesagt „mach das, wo dein Herz hängt und wo du glaubst, dass dich das dein Leben lang begeistern kann. Immerhin musst du es dein Leben lang machen als Job“, und da habe ich gesagt „wenn ich ehrlich bin, ist es die Neurologie mit der Neuroimmunologie“. Herr Ziemssen hat mir zudem eine super Option in seinem Team angeboten. Da wäre ich schön dumm gewesen, wenn ich eine Kehrtwende gemacht hätte. Nele: Sehr gut, begeisterte Leute, das brauchen wir. Dann macht das Forschen ihnen mehr Spaß und sie finden auch mehr heraus. Womit beschäftigt sich die Neuroimmunologie im Allgemeinen und spezifisch auf die MS bezogen? Dr. Akgün: Neuroimmunologie ist ja eigentlich ein sehr großes Thema. Letztendlich geht es ja um autoimmune Phänomene bei neurologischen Erkrankungen. Die Multiple Sklerose ist da einfach so sehr im Fokus, weil sie die Erkrankung ist, wo wir den größten Patientenstamm haben. Es gibt aber viele neuroimmunologische Erkrankungen, beispielsweise das Guillain-Barré-Syndrom. Auch die Myasthenie ist letztendlich eine autoimmun vermittelte neurologische Erkrankung. Wir bei uns im Zentrum im Dresden fokussieren uns viel auf die chronisch-entzündlich Erkrankungen des zentralen Nervensystems und da ist die Multiple Sklerose eine der größten Vertreter. Die Neuroimmunologie beschäftigt sich dann natürlich mit ganz unterschiedlichen Facetten dieser Krankheitsbilder, hinterfragt also „was ist die Pathogenese? Wie entsteht diese Erkrankung? Wie wirken Medikamente? Wie müssen vielleicht Medikamente wirken, um gezielter diese Erkrankungen therapieren zu können?“. Aber eben auch Thema Biomarker-Monitoring, das in den letzten Jahren sehr in den Fokus geraten ist. Das sind Felder, die vom neuroimmunologischen Bereich abgedeckt werden und eigentlich das klinische Setting unterstützen sollen. Was haben sie in den letzten Jahren Neues über die Entstehung der Multiplen Sklerose herausgefunden? Dr. Akgün: Man muss klar sagen, dass wir das nicht alleine machen. Das ist Teamarbeit und da geht der Trend in den letzten Jahren deutlich hin. Ich bin jetzt ungefähr zehn Jahre in der Klinik. In der Zeit gab es schon einen immensen Wandel, dass man nicht mehr alleine in seinem Labor steht, sondern ein Team vor Ort hat, aber auch kooperiert mit anderen Laboren, weil jeder seine Expertise hat und wir heute schon feststellen, dass das so komplex ist und es auf so viele neue Messtechniken ankommt, dass wir zusammenarbeiten müssen. Den Wirkmechanismen der MS auf der Spur Es ist ja bekannt und oft diskutiert, dass die MS eine T-Zellen-mediierte Erkrankung ist, also die T-Zellen eine ganz wichtige Rolle spielen. Auch die B-Zellen sind gerade in den letzten Jahren sehr in den Fokus gerückt. Man hat das früher hinten angestellt und diese Erkenntnis, dass die T- und B-Zellen da sehr viel mehr interagieren miteinander und beide Funktionen und Schlüsselfunktionen haben, das sind Erkenntnisse aus den letzten Jahren. Andere Faktoren aber auch und das ist ein Schwerpunkt gewesen, den wir bei uns im Labor maßgeblich mit begleitet haben, ist der Aspekt, dass gerade T- und B-Zellen erstmal einen Auftrag kriegen müssen, bevor sie überhaupt aktiv werden und z. B. eine autoimmune Reaktion generieren können, also eine Reaktion gegen den eigenen Körper. Das machen nämlich sogenannte antigenpräsentierende Zellen oder dendritische Zellen und man weiß heute, dass wenn man die z. B. gezielt programmiert oder auch programmieren kann, man folglich eine T-Zell-Antwort verändert. Man vermutet zum einen, dass diese antigenpräsentierenden Zellen eine maßgebliche Rolle in der Entstehung der MS spielen und das konnten wir in unserem Labor mit verschiedenen Projekten und Messungen und Gewebeuntersuchungen nachweisen. Neue Behandlungsansätze Und es gibt jetzt – diese Ansätze kommen primär aus der Onkologie – schon die Idee, dass man die vorgeschalteten Zellen gezielt programmiert und verändert, um dann T- und B-Zellen – man sagt auch antigenspezifisch – also wirklich ganz selektiv positiv beeinflussen zu können. Der Vorteil dabei ist, dass man andere Funktionen des Immunsystems unbeeinflusst lässt und damit komplett erhält. Somit bleibt die Immunkompetenz weiterhin erhalten, was bisher manchmal ein Problem von immunsupprimierenden Therapien ist. Nele: Und sicherlich dadurch auch weniger Nebenwirkungen erzeugt, oder? Je spezifischer man wird, desto weniger Nebenwirkungen treten auf. Dr. Akgün: Exakt. Genau das ist das Ziel. Nele: Okay und da schauen sie, wie sie die Zellen sozusagen umprogrammieren. Die sind falsch programmiert und sie schauen, wie sie denen charmant vermitteln können, sich für die Person mit MS günstiger zu verhalten. Dr. Akgün: Sie haben es ganz schön gesagt, dieses charmante Vermitteln ist ja das, was bedeutet, dass es weniger Kollateralschäden gibt im Organismus und das wiederum bedeutet weniger Nebenwirkungen. Daher ist der charmante Weg das, was wir uns wünschen. Nele: Sehr gut. Jetzt haben sie auch gesagt, sie führen z. B. Studien zur Wirksamkeit von Therapien bei MS durch und dass sie dafür Biomarker nutzen. Ich glaube nicht jeder weiß genau, was Biomarker sind. Könnten sie das bitte einmal kurz und simpel erklären. Was sind Biomarker? Dr. Akgün: Auch das ist wieder ein sehr großer Begriff. Ich glaube was viele sich nicht immer so vor Augen führen, ist, dass ja alles, was sie als Patient an Untersuchungen erfahren in der Routinevorstellung beim Neurologen, Biomarker sind, die erhoben werden. Ein Biomarker ist eigentlich nur ein Messwert, der uns einen Zustand gibt über eine Erkrankung. Im besten Fall ist dieser Messwert sehr spezifisch, also selektiv für die Erkrankung und ich kann ihn bei wiederholten Messungen immer wieder gleich detektieren. Biomarker können ein Abbild sein für Reaktion, ein Ansprechen z. B. auf eine Therapie oder ein Indiz für eine Verschlechterung oder Verbesserung einer Erkrankung und somit ist es ein sehr großes Feld. Es gibt viele klinische Biomarker, da wären z. B. die neurologische Untersuchung –  der EDSS. Dann haben wir das MRT, auch das ist ein Biomarker, wenn man es so will, aber das Feld wird aktuell in den Studien sehr erweitert, weil diese Laborbiomarker, also die kleinste Funktion in dem großen Ganzen in den Fokus rücken und diese klinischen Marker immens unterstützen können. Wie viele interessante Biomarker aus dem Bereich der Neuroimmunologie haben Sie gefunden und wie gut geben diese Aufschluss darüber, ob eine Therapie wirkt oder vielleicht sogar in welcher Sensitivität? Dr. Akgün: Man muss sagen, wenn man sich traut in die Literatur der Neuroimmunologie und Biomarker zu gehen, wird man immens viele Sachen finden. Die Grundlagenwissenschaft spuckt immer wieder total spannende Parameter aus und das ist totaler Wahnsinn, was man da messen kann. Das ist auch ein bisschen die Intention, die wir haben mit unseren Studien. Sinnvoll ist es immer dann, wenn es am Ende beim Patienten landet. Wenn es hochrangig in einem Journal publiziert ist und dann steht es da auf weißem Papier, ist dem Patienten noch nicht geholfen. Deshalb wollen wir die Parameter heraus selektieren und die Techniken so gut zu verfeinern, dass es einfach messbar wird, effizient und kostengünstig ist und einen direkten Bezug zur Erkrankung hat. Wenn man das mal herunterbricht, bleibt aktuell gar nicht mehr so viel übrig. Etablierte Biomarker der Neuroimmunologie bei MS Was wir schon relativ regelmäßig nutzen, wenn MS-Patienten eine Immuntherapie bekommen, ist der Immunstatus. Man kann z. B. ein Blutbild machen, auch das wäre schon ein Biomarker. Aber man kann an dem Punkt noch sehr viel weiter in die kleinen Gruppen der Immunzellen gehen und diese Differenzierung zeigt uns bei verschiedenen Erkrankungen sehr gut auf, ob eine Therapie genommen wird oder nicht und auch wie intensiv der Effekt letztendlich in dem Immunsystem ist. Das funktioniert zum Beispiel für Natalizumab oder beim Fingolimod. Diese Typen von Biomarkern, setzen sich relativ gut durch und gehen in die Routine über. An der Schwelle zur Routine Demgegenüber gibt es aber andere Parameter wie bspw. Zytokinmessungen oder besonders aktuell die Neurofilamente, die an der Schwelle stehen zur Routine. Da wissen wir, das macht sehr viel Sinn. Die Krankenkassen interessieren sich dafür noch nicht wirklich, weil es natürlich immer Geld kostet, aber viele Patienten sind in immunologischen Studien oder man kann es auch auf Igelleistungen oder individuelle Abstimmungen machen und da wird es auch schon herangezogen. Nele: Jetzt muss ich nochmal ganz kurz rückfragen. Das klang gerade so, als ob sie bei manchen Medikamenten sehen können, ob der Patient, der die Therapie nehmen soll, diese überhaupt nimmt, oder? Denn „Therapietreue“ ist ja ein wichtiger Punkt. Ich habe das Thema zwar noch nicht individuell im Podcast angesprochen, will aber noch eine Folge dazu machen. Denn natürlich ist es hilfreich, zu wissen, ob der Patient sein Medikament nimmt oder nicht. Ansonsten denkt man „der Wirkstoff wirkt nicht, aber es liegt nicht am Wirkstoff, sondern daran, dass der Patient das Medikament nicht nimmt“. Ist das korrekt zusammengefasst? Dr. Akgün: Genau. Es gibt solche Möglichkeiten das zu monitoren. Nicht für alle Therapien so einfach, aber für bestimmte Präparate schon. Nele: Das ist ja gut für die allgemeine Aussage zur Wirksamkeit von Medikamenten. Dr. Akgün: Genau, was sie gerade angesprochen haben. Gerade wenn eben doch eine Krankheitsaktivität da ist. Da sollte im Arzt-Patienten-Vertrauen, unter vier Augen, ehrlich zugegeben werden, ob man das Medikament nimmt oder nicht, weil am Ende macht der Patient die Therapie nicht für mich als Arzt, sondern für sich und da muss man die Karten auf den Tisch legen. Aber prinzipiell kann man so etwas durch solche Biomarker differenzieren. Wie bestimmen sie die Biomarker und was verraten ihnen die Ergebnisse? Dr. Akgün: Das ist sehr vielfältig. Der Klassiker ist das Blut, obwohl man sagen muss, das ist eine relativ einfach zu erhebende Substanz. Sie ist in gewissen Mengen verfügbar und es macht keine zusätzlichen Umstände „ein Röhrchen mehr abzunehmen“, wenn die Patienten ein Routinemonitoring kriegen wo Leberwerte, Nierenwerte, etc. überprüft werden. Das gehört ja häufig zum Standardsetting mit dazu. Und die neuen Biomarker ergänzen dabei die Diagnostik. Es ist einfach ein sehr gutes Spiel, denn im Blut ist es ein Kompartment, was auch ein Immunkompartment ist, insofern dort zirkulierende Immunzellen abgebildet werden, die ja auf Wanderschaft sind und im besten Fall schon zeigen, was im restlichen Organismus ist, also ein Spiegel ist. Alternativen zum Liquor? Was natürlich trotzdem noch intensiv verwendet wird, ist der Liquor, also das Nervenwasser. Gerade bei der Multiplen Sklerose spielt das in der Erstdiagnostik eine sehr, sehr wichtige Rolle und man würde sicherlich noch häufiger Liquor entnehmen. Es ist eine exzellente Substanz, um eine sehr gute Aussage zu treffen, was zerebral, also im Zentralnervensystem, vor sich geht. Aber das ist natürlich eine Maßnahme, die man sich jetzt nicht alle drei Monate gönnen möchte und daher muss man andere Möglichkeiten finden und diskutieren, wie man möglicherweise schon eine Aussage treffen kann, wie die Konstellation im Nervenwasser ist, aber weniger invasiv und weniger kompliziert zu entnehmen ist. Das Potenzial von Bioproben wie Urin und Stuhl Andere Parameter sind momentan auch viel in Diskussion oder andere Substanzen oder Bioproben. Urin ist relativ einfach zu gewinnen und hat viele Analyten, die eine gute Aussagekraft haben. Das ist auch sehr im Fokus im Moment, wie man das weiter nutzen und verwenden kann. Stuhlproben, das klingt jetzt etwas eigenartig, aber das ist ja auch hier schon im Podcast in Diskussion gewesen. Da Ernährung und Immunsystem eng zusammenhängen, wird sich vielleicht auch in Zukunft einiges tun, und man wird herausfinden, ob man darüber eine Aussage treffen kann hinsichtlich Biomarkern in solchen Proben. Das sind ein bisschen die Klassiker. Alles andere ist schon sehr speziell. Man kann natürlich auch Hirnbiopsien machen und solche Aspekte. Das ist aber sehr individuell. Da muss man sehr komplizierte Fragestellungen haben. Das gehört nicht zu unserem Routinegeschäft. Nele: Ja, das klingt auch nicht so schön. Ich gebe, glaube ich lieber Urin und Blut ab. Und Lumbalpunktion ist etwas, worum sich die meisten MS-Patienten nicht so reißen. Dr. Akgün: Richtig. Nele: Jetzt haben sie bereits angesprochen, dass es verschiedene experimentelle Verfahren und Methoden gibt, die sie nutzen. Wenn es dich, liebe Lesering, lieber Leser interessiert, schau gern auf der Webseite nach, dort sind alle gelistet. Man findet dort unter anderem Zellkultur, verschiedene Analysen und Zellsortierung. Wie komplex sind die Untersuchungsverfahren und -methoden? Braucht man spezielle Geräte dafür? Eine hohe Rechenleistung? Gut ausgebildete Fachkräfte? Viel Zeit oder alles in Kombination? Dr. Akgün: Alles in Kombination trifft es ganz gut. Wir haben verschiedene Projekte oder auch Analysestufen im Labor, die zu unserem Forschungsauftrag gehören. Grundlagenforschung Manchmal sind die Analysetechniken noch sehr basal. Alles wird mit der Hand zusammenpipettiert, Zellen unter dem Mikroskop einzeln ausgezählt. Das ist die Essay-Entwicklung, die ersten Schritte. In dem Stadium wird viel probiert. „Wie muss ich die Konzentration zusammenstellen?“, etc. Da wird z. B. auch viel über Zellkultur gemacht. Das ist aber eine gute Möglichkeit, um sich an Biomarkermessungen heranzutasten. Vollautomatisierte Verfahren Dann gibt es bei uns auch im Labor vollautomatisierte Geräte. Dafür nehme ich die Probe des Patienten. Die wird auf das Gerät gestellt und nach vier Stunden gehe ich wieder ans Gerät und habe einen Messwert, eine Ausgabe mit einem Referenzbereich und das sind schon die Analyten, die sehr an diesem Routinesetting sind. Analysen im Zwischenstadium Außerdem haben wir viele Projekte, die sich genau in der Mitte befinden. Meist läuft das über eine unserer vielen Kooperationen. Ich denke da gerade an die Zellmechanik. Das ist eine Messtechnik, die zellmechanische Eigenschaften von Immunzellen beurteilen kann und die wir in Kooperation versuchen zu hinterfragen „wie nützt uns diese Messtechnik speziell bei unseren MS-Patienten, als Diagnosemöglichkeit oder als Therapiemonitoring?“ Da haben wir schon viel Erfahrung und das sind auch Prozedere, die automatisierter werden. Deshalb muss man ein bisschen differenzieren, was wir für ein Labor sind, weil es ja viele Arten von Laboren gibt. Diese Routinelabore, wo ich meine Serumprobe hinschicke und meine Leberenzyme und Nierenenzyme erhalte, sind vollautomatisiert. Das ist hoch qualitätsmangementgeprüft. So etwas sind wir nicht primär, sondern wir die Stufe davor, die an der Entwicklung beteiligt ist, um irgendwann Essays genau in dieses Routinesetting zu führen, und das ist notwendig, damit es irgendwann kosteneffektiv wird. Wenn Sie jemanden haben, der gut ausgebildet ist, dann aufwändige Geräte, die komplex auch in der Bedienung sind, das braucht Zeit, das braucht Equipment. Das ist teuer und für den Durchsatz, der ja heute auch Medizin bedeutet, eben noch nicht geeignet, aber wo die Reise hingeht für solche Biomarker. Zusammenfassung Biomarker Entwicklung Nele: Okay, also sie übersetzen quasi Forschung, schauen sich das ganz von Beginn an und skalieren es größer „inwieweit ist das machbar?“. Auf dem Weg fliegen ein paar Kandidaten raus, aber die übriggebliebenen werden irgendwann zur Routineuntersuchung. Uns diese finalen Biomarker kann ich dann bei einem normalen niedergelassenen Arzt erheben, der nicht an der Uniklinik sein muss. Dieser Arzt schickt meine Bioproben in ein Labor, wo sie analysiert werden und erhält eine gute Aussagekraft über meine Krankheit oder Aktivität der MS, oder? Dr. Akgün: Korrekt, ganz genau. Nele: Super. Jetzt würde mich noch das Thema Neurofilament-Leichtketten-Analyse interessieren, weil ich gelesen habe, dass es eine schöne Möglichkeit wäre, dass man irgendwann in Zukunft dann keine Lumbalpunktion mehr braucht. Erklären sie bitte die Neurofilament-Leichtketten Analyse genauer? Wo nehmen sie die Proben dafür? Dr. Akgün: Also wir n unserem Labor, aber auch in Dresden an sich, und diese Meinung teilen viele andere Kollegen weltweit, die sich mit diesem Parameter beschäftigen, sind der Meinung, dass das ein sehr sinnvolles Add-on ist im Monitoring der Patienten. Neurofilamente gehören zum Zytoskelett von Neuronen, die wir im Gehirn und im Rückenmark finden. Wenn diese Neuronen zerstört werden, werden die zytoskelettalen Produkte, also Neurofilamente, freigesetzt. Den Prozess kennt man schon viele Jahre. Man kann das z. B. im Liquor sehr gut messen, weil Patienten eben mit einer neuronalen Zerstörung sehr hohe Werte an diesen freigesetzten Neurofilamenten im Liquor haben. Das weiß man, das hat man auch oft schon diagnostisch gewählt, aber wie sie eben richtig gesagt haben, ist das ein Marker, der sich nicht dafür eignet, regelmäßig erhoben zu werden. Die Entnahme von Nervenwasser ist eine schwierige Konstellation. Neurofilamente zeigen an, wie aktiv die MS ist Bei der MS spielt es deshalb so eine interessante Rolle, weil wir heute wissen, dass dieser Schaden, der über die Neurofilamente angezeigt wird, ein Indiz dafür ist, wie aktiv die Erkrankung gerade ist. Wir können ja die Schübe mit dem Patienten differenzieren, diskutieren, ob da ein klinischer Schub da ist. Wir machen das MRT als Unterstützung, ob neue Läsionen aufgetreten sind, aber wir wissen, dass das seine Detektionsgrenze hat. Und wenn eben noch ein Minischaden da ist, den der Patient nicht einmal merkt, den das MRT auch nicht misst, dann können uns sehr wahrscheinlich die Neurofilamente an dem Punkt unterstützen und anzeigen z. B. „funktioniert die Therapie gut oder sogar richtig gut?“ Und das wollen wir ja eigentlich wissen. Was ist der ELISA? Wie funktioniert er? Die Neurofilamente sind deshalb jetzt wieder in den Fokus gerückt, weil es neue Techniken gibt, die minimalste Mengen an diesen Neurofilamenten messen können und das hat dazu geführt, dass man festgestellt hat „die Dinger sind ja auch im Blut vorhanden“. Die Konzentration ist zwar sehr, sehr viel geringer als im Nervenwasser, aber das korreliert eng. Ich muss sie halt dort nur messen können. Dafür hat man eine Technik genommen, den ELISA, den man auch im Nervenwasser anwendet. Man hat sozusagen Beats verwendet. Beats sind kleine Kügelchen, ähnlich Magnetkugeln – die haben an der Oberfläche einen Antikörper und dieser Antikörper kann das Neurofilament binden. Man kann dann dieses gebundene Neurofilament über Gegenfärbung und Fluoreszenzsignale sichtbar machen, das ist der ELISA. Das Problem beim ELISA ist aber oft, dass das Signal zu schwach ist. Diese Einzelbeats, also das Binden auf diese einzelnen Magnetkügelchen erlaubt, dass die Magnetkügelchen in einem Schritt vor der Messung aufgetrennt werden und das Gerät jedes einzelne Magnetkügelchen abscannt, ob es da ein kleines, gebundenes, gefärbtes Protein, also Neurofilament-Protein findet. Dadurch können sogar einzelne Proteine nachgewiesen werden. Einfach nur die Differenzierung einer seit Jahren etablierten Analysetechnik auf einzelne Magnetbeats, die dann selektiv abgearbeitet werden, erlaubt diese Messgrenze so immens sensitiv zu machen und man kann sozusagen einzelne Sandkörner in zehn Schwimmbecken nachweisen, so genau ist diese Technik. Das ist schon sehr fortgeschritten, sehr automatisiert und auch Durchsatzmedizin. Sprich, man kann viele Proben in kurzer Zeit damit analysieren und daher gibt es hier schon sehr viele, sehr gute Untersuchungen und wir wissen, dass das Neurofilament ein sehr guter Marker ist, um Krankheitsstabilität vs. -aktivität zu differenzieren. Potenziale der Neurofilament-Messung Da rückt dann natürlich in den Fokus, dass man sagt „Mensch, kann ich das nicht nutzen, um mir das Nervenwasser zu sparen und möglicherweise auch MRT?“, obwohl man vorsichtig sagen muss, dass das MRT uns natürlich noch ein bisschen mehr Auskunft gibt. Aber um mal eine Idee aufzuzeigen, wenn ich alle drei Monate zum Neurologen komme, meine Beschwerden berichte, könnte ich bei diesem Besuch meinen Neurofilamentwert mit untersuchen, genauso wie ich den neurologischen Status ermittle. Dann wüsste ich, die aktuelle Behandlung „passt oder passt halt nicht?“. Das ist etwas sehr Neues und sehr Spannendes, wo wir hoffen, dass wir das Patienten in der Zukunft sehr viel häufiger in der Routine anbieten können. Nele: Super. Denn viele MS-Patienten haben Angst vor der Lumbalpunktion. Und beim MRT ist es ähnlich, da brauchen manche Betroffene extra Beruhigungsmedikamente, für die Untersuchung. Und wenn diese Menschen vielleicht nur ins MRT müssen, wenn man sieht „hier gibt es eine stärkere Aktivität“, das wäre für viele eine große Erleichterung. Ich stelle mir das jetzt so vor, finde ich nur ein Korn im großen Wasserbecken, ist alles okay, aber wenn da ein kleines Häufchen Sand ist, bedeutet das leider viel Aktivität und dann muss etwas passieren in irgendeiner Art und Weise. Dr. Akgün: Ganz genau. Nele: Okay, super. Aber das finde ich ganz toll, schöne Sache. Blitzlichtrunde 1. Vervollständigen Sie den Satz: Für mich ist die Multiple Sklerose…? Dr. Akgün: …eine Erkrankung, die aktuell sehr im Fokus der Gesellschaft steht. Das finde ich super, weil es eine Erkrankung ist, die in den Fokus muss. Sie braucht eine extrem große Lobby und Leute, die fordern und wollen und Verbesserungen wollen für die Patienten, damit wir unsere Sache einfach auch besser machen, die, die in der Wissenschaft sind und die, die in der Versorgung sind. Nele: Ja, das ist auf jeden Fall auch meine Wahrnehmung. Da passiert gerade unglaublich viel und zum Glück auch im chronischen Bereich, der in den zurückliegenden Jahren nicht so im Fokus war und in den ja doch viele – zumindest von den älteren Patienten – rutschen bzw. gerutscht sind. Welche Internetseite können Sie zum Thema MS empfehlen? Dr. Akgün: Natürlich unsere Website. Ich glaube halt, dass der Dschungel der Websites oder wo man sich Inhalte runternehmen kann, groß ist. Es ist für Patienten manchmal schwierig zu differenzieren „welchen Informationen kann ich trauen und welche sind für mich als der Typ, der ich bin, wichtig und richtig?“. Wir machen daher die Patientenpodcasts und wollen aufklären. Auf der Webseite findet man den entsprechenden Link. Das ist das, was ich empfehlen kann, und ich finde solche Plattformen einfach toll, wie sie es jetzt haben, weil das echt ist, das ist real und da kann man sich austauschen und das sind verlässliche Informationen und das ist das, was die Patienten brauchen. Nele: Genau, wissenschaftlich fundiert. Ich kann den Patientenpodcast vom MS-Zentrum Dresden auch nur weiterempfehlen. In einer Folge lernt man auch ihr neuroimmunologisches Labor genauer kennen. Dr. Akgün: Also das, was ich gerade gesagt habe, haben wir in dem Patientenpodcast vom Labor mal ein bisschen visualisiert, weil man muss da drin sein. Wir machen das jeden Tag. Deshalb wissen wir, wovon wir reden, aber es ist auch für ärztliche Kollegen oft sehr abstrakt und das war  die Idee in dem Podcast, dem Patienten das mal ein bisschen zu zeigen. Da kann man sich das auch nochmal genauer anschauen, wie das wirklich aussieht und was wir da machen. Das war die Idee von diesem Podcast. Nele: Die Folge muss ich mir in den nächsten Tagen unbedingt noch anschauen. Als Letztes habe ich den Schlafpodcast gesehen, der war auch ganz toll. Für dich da draußen, unbedingt einschalten. Man muss dafür nicht Patient am MS-Zentrum in Dresden sein. Solange du der deutschen Sprache mächtig bist, ist das eine sehr interessante Informationsquelle. Und die Folgen machen Spaß. Welchen Durchbruch wünschen sie sich für die Forschung und Behandlung der MS in den kommenden fünf Jahren? Dr. Akgün: Naja, was ich schon hoffe und da bin ich auch relativ optimistisch, ist, dass sich die individuelle Therapie durchsetzt. Davon bin ich ein Verfechter. Wir reden immer davon, dass MS die Erkrankung mit den tausend Gesichtern ist, was ja impliziert, dass die Patienten alle unterschiedlich sind. Und jeder, der reinkommt, ist unterschiedlich. Das ist er als Mensch und das ist seine Erkrankung auch. Und meine Hoffnung, und daher arbeiten wir auch so kräftig an solchen Sachen, ist, dass Biomarker dabei helfen können zu differenzieren „wen habe ich da vor mir? Was braucht er für eine Therapie? Warum wirkt die Therapie? Warum ist die andere vielleicht nicht so optimal für den Patienten und wie sieht das individuelle Monitoring aus?“. Also dass wir individueller werden, personalisierter und dafür brauchen wir ein paar mehr Werkzeuge, als wir sie heute haben. Aber da tut sich Gott sei Dank sehr, sehr viel. Nele Handwerker: Darauf freue ich mich auch. Das finde ich ganz spannend, was sich da gerade alles regt. An dich da draußen nochmal der Aufruf Wenn du gefragt wirst, an einer Studie teilzunehmen, bitte, bitte mach das. Nur so können Experten, wie Frau Dr. Akgün und alle anderen Forscherinnen und Forscher und Neurologen, uns zunehmend besser helfen. Ich nehme immer an allen Studien teil, lasse mir den Sinn und vorab immer von meinem behandelnden Neurologe, Professor Ziemssen, erklären. Und er erklärt die Studien auch immer super, sodass ich gerne teilnehme, da, wo ich helfen kann. Ich habe zum Glück die MS nicht so schlimm, insofern bin ich nicht für alles qualifiziert, aber ich finde Studien immer sinnvoll und wichtig. Natürlich werden dadurch auch Sackgassen herausgefunden, ganz klar, nicht alles führt zum Erfolg, aber so ist Forschung. Verabschiedung Möchten Sie den Hörerinnen und Hörern noch etwas mit auf dem Weg geben? Dr. Akgün: Ich mache ja auch Sprechstunden, und habe dabei viele Patienten kennengelernt und ich glaube, am Ende ist es wichtig, dass man merkt, und lernt und für sich interpretiert, wer man ist und wo man mit seiner Erkrankung hin will. Wir sind Experten und ich bin ein Verfechter der Schulmedizin, aber am Ende sind das alles Beratungen. Man will den Patienten etwas an die Hand geben, aber man muss sich selbst treu bleiben und ich glaube, das ist das Wichtige. Und dass man objektiven Empfehlungen erstmal zuhört. Was man daraus für sich selber mitnimmt, und dann entscheidet liegt in eigenen Ermessen. So muss man durch das Leben gehen, mit oder ohne Erkrankung. Wie kann man am besten über die Forschung und Ergebnisse des neuroimmunologischen Labors an der Uniklinik Dresden informiert bleiben? Dr. Akgün: Auf der Website vom Zentrum für klinische Neurowissenschaften sind wir als Labor mit verlinkt. Wir werden das jetzt auch etwas aktueller halten. Das ist sozusagen ein Ziel, damit wir das für die Patienten sichtbarer machen, sonst ist es ja immer sehr im Forschungssetting. Wenn man sich da nicht bewegt, bekommt man es sonst nicht mit. Das zum einen und über Podcasts bzw. Patientenveranstaltungen – und das wäre über den Newsletter. Dort geben wir unsere Updates heraus. So wollen wir für die Patienten verständlich vermitteln „was ist jetzt neu? Was ist für mich als Patient relevant von diesen eher wissenschaftlich angehauchten Sachen?“ Und das in regelmäßigen Abständen. Nele: Ein ganz herzliches Dankeschön, Dr. Akgün! Weiter ganz viel Erfolg für sie, ihr Team und natürlich auch die ganzen Teams weltweit, die am Thema Neuroimmunologie arbeiten. Das ist ja auch etwas Schönes, zusammen findet man mehr raus. Dann ihnen eine gute Zeit und viele Grüße nach Dresden. Dr. Akgün: Lieben Dank, Grüße zurück. Bis bald. Tschüss. Nachwort Wie gesagt, mich plagt die MS zum Glück nicht so sehr, toi, toi, toi und mein Medikament wirkt von Anfang an, aber vielleicht ist es bei dir anders, du hast schon mehrere Therapien durch und es wäre ja total schön, wenn man in Zukunft wirklich von Anfang an sehen kann „du bist Typ X“ und man kann dir mit der „Therapie Beta“, helfen. Die wird bei dir anschlagen und zum Erfolg führen und man kann das auch messen, wie gut sie zum Erfolg führt und was man noch anderes machen muss, damit man die MS wirklich so zeitig wie möglich, so gut wie es geht aufhalten, am besten auf Pause-Modus setzen kann und das bis zum Lebensende. Das wäre doch das Schönste. Und vielleicht gehörst du da draußen auch zu den Menschen, die Angst vor MRT-Untersuchungen haben. Dann wäre es natürlich wunderbar, da nur rein zu müssen, wenn es nötig ist. Mich stört das nicht. Ich hatte das nur einmal, da war ich gerade in einer ängstlichen Phase. Ansonsten bin ich psychisch gut gewappnet und gehe ohne Probleme ins MRT. Es ist halt laut, aber ansonsten stört es mich nicht. Da ist ganz viel Tolles im Fluss und nochmal zur Wiederholung die Aufforderung: Wenn es Studien gibt, die dir nicht weh tun, beim Blutabnehmen ist es vielleicht ein kurzer Piks, aber im übertragenen Sinne, dann nimm bitte daran teil. Das hilft dir selber und uns allen. Studien sind sehr wichtig, sie ermöglichen neue Erkenntnisse. Ankündigung Folge 111 Beim nächsten Mal, interviewe ich MS-Patientin Melanie, die bei Instagram auch als @melsworldinpictures“ zu finden ist. Sie wird mir Rede und Antwort stehen zu ihrem Leben mit MS. Bei Melanie spielt die Psyche ein ganz großes Thema, und wirkt sich stark auf ihre MS aus. Ein spannendes Interview mit einer ganz tollen Frau. Einschalten lohnt sich. ++++++++++++++++++++ In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und komm gesund durch die Erkältungszeit. Tschüss, Nele Mehr Informationen rund um das Thema MS erhältst du in meinem kostenlosen MS-Letter.

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Wortinspektor | MDR JUMP

Mit einer Kopfbedeckung hat Herrnhut nichts zu tun. Woher der Name des kleinen aber sehr bekannten Örtchens in der Oberlausitz kommt, erklärt heute der MDR JUMP Wortinspektor, der immer dienstags zum Ortinspektor wird.