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Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina zur Verschärfung des Sexualstrafrechts. Außerdem: Wie verändert KI den Arbeitsalltag von Anwälten – und gibt es künftig mehr Geld?
Nach der Abstimmung über die Initiative gegen eine 10-Mio-Schweiz sprechen viele von der Schweiz als gespaltenem Land. Aber stimmt das Bild? Ist die Erklärung so einfach? Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer ordnet ein. Weitere Themen: · Der Kanton Waadt braucht dringend mehr Personal für den Strafvollzug. Mit Infoabenden will man bessere Kandidatinnen für die Arbeit im Gefängnis finden. Der Journalist Dario Brander sagt, wie man sich einen solchen Infoabend vorstellen muss. · Marius Borg Høiby, Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, ist der Vergewaltigung schuldig gesprochen worden. In anderen Punkten wurde er freigesprochen. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt, was das mit dem neuen Sexualstrafrecht zu tun hat. · Millionen von Spielerinnen und Spielern des beliebten Handyspiels Pokémon Go sollen indirekt militärische Drohnen trainiert haben. Digitalredaktorin Tanja Eder erklärt, wie das genau passiert ist.
Was hat das Reform-Treffen im Kanzleramt gebracht? + Die Justizminister:innen sprechen u.a. über Regeln zum Sexualstrafrecht + Fans freuen sich auf den Start der Fußball-WM
Kanzler Merz stimmmt im Bundestag auf Reformen ein + Ja heißt Ja: Justizministerkonferenz spricht über Änderungen beim Sexualstrafrecht + Fußball-Weltmeisterschaft startet heute
Geuther, Gudula www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
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In der Türkei feiert der Wunschgegner des Präsidenten ein Comeback. In Deutschland ist der Opferschutz löchrig. Und: In den USA tritt Komiker Stephen Colbert denkwürdig ab. Das ist die Lage am Freitagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Absetzung von CHP-Chef Özel: Eine Opposition ganz nach Erdoğans Geschmack Verfolgung bei Sexualstraftaten: Er soll sie Dutzende Male betäubt, vergewaltigt und gefilmt haben. Doch eine Gesetzeslücke schützt ihn Letzte Sendung des US-Entertainers: Goodbye, Stephen Colbert – hallo, Realität +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In Berlin und Brüssel wird über das Sexualstrafrecht diskutiert. Mit Hessens Justizminister Christian Heinz sprechen wir über einen Gesetzentwurf, der die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellt.
Nach dem EU-Votum für die "Nur Ja heißt Ja"-Regelung fordert Grünen-Abgeordnete Lena Gumnior weiterhin eine ebensolche Regelung in Deutschland. Viele Menschen seien in Extremsituationen in einer Art Schockstarre und könnten nicht Nein sagen. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Eine Initiative im EU-Parlament fordert "Nur Ja heißt Ja" europaweit im Sexualstrafrecht. In Deutschland gilt bisher "Nein heißt Nein". Reicht das aus, oder braucht es eine Reform zum besseren Schutz von Opfern? Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
Die Themen von Minh Thu und Robert am 28.04.2026: (00:00:00) Ein Ladegerät für alles: Warum alle neuen Laptops in der EU seit heute einen USB-C-Anschluss haben müssen. (00:02:22) Vergewaltigungen: Wie eine Initiative im EU-Parlament das Sexualstrafrecht einheitlich regeln will - nach dem Prinzip "Nur Ja heißt Ja". (00:08:53) Anschlagsversuch bei Trump-Dinner: Warum der "Salad Guy" sitzen geblieben ist und wie krass politische Gewalt in den USA zugenommen hat. (00:14:19) Drogennetzwerk von „Rich Kids“: Wie junge Menschen aus reichen Familien in NRW einen Drogenring aufgebaut haben sollen. Hat euch unsere Folge gefallen? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder ne Mail an 0630@wdr.de. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Stichler, Christian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Um Frauen besser vor Vergewaltigung zu schützen, fordern die Grünen eine Zustimmungsregel beim Sex. Eigentlich müsste man ja schon bei der Männererziehung ansetzen, sagt Strafrechtsanwältin Christina Clemm. Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Blendina Beqiri ist Pflegefachkraft und gibt Workshops zu Anti-Rassismus und Diversity in der Pflege. 2024 hat sie die Initiative „Pflege gegen Rechts“ mit gegründet. Mit Frank spricht sie über fehlende Wertschätzung, schmerzhafte Erinnerungslücken und erfundene Weihnachtsgeschenke. Warum Rassismus krank macht, was sie bei ihrem ersten Pflegeeinsatz im Krankenhaus erleben musste und welchen Kommentar von Patient*innen sie nicht mehr hören kann. (04:25) Passkontrolle (08:20) Klischee-Check (16:35) "Die gesamte Grundschulzeit wollte ich dazugehören" (27:05) "Ich wusste, dass ich was Soziales machen werde“ (37:00) Diskriminierung beim 1. Vorstellungsgespräch (52:25) Fließbandarbeit wider Willen im Krankenhaus Rassismus im Gesundheitswesen (1:09:45) Initiative "Pflege gegen Rechts" SUPPORT: Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ Paypal: frank@halbekatoffl.de Steady: https://steady.page/de/halbekatoffl/about Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de | Stichwort: KONTO PODCAST WORKSHOP & BERATUNG https://halbekatoffl.de/workshops/ Petition "Nur ja heißt ja: Sexualstrafrecht an internationale Menschenrechtsstandards anpassen": https://innn.it/ja Spenden für "Radikale Töchter": https://radikaletoechter.de
Auf EU-Ebene wird eine Verschärfung des Sexualstrafrechts diskutiert, um Jugendliche besser zu schützen. Auf "Nein heißt Nein" soll "Nur Ja heißt Ja" folgen. Das stößt auf breite Zustimmung, aber nicht ausschließlich.
„Mehr Gerechtigkeit“ – das will Eva-Maria Holzleitner, seit einem Jahr Ministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung in der Regierung. Und weil das mit der Gerechtigkeit, gerade was Frauen angeht, überschaubar funktioniert, hat sie eine neue Kampagne ins Leben gerufen. Und dabei gleich angekündigt, was es noch geben wird: ein Unterstützungsfonds für Alleinerziehende soll kommen, das Sexualstrafrecht soll weiterentwickelt und verschärft werden, und die Umsetzung der Lohntransparenz-Richtlinie soll im Sommer beschlossen werden.Kritik kommt von den Grünen, und Frauenorganisationen beklagen Kürzungen im sozialen Bereich. Was sagt die Frauenministerin dazu? Wo sieht sie die größten Hürden bei der Gleichstellung, wo die größten Verluste für die Gesellschaft? Und wird der SPÖ-Parteitag die Wogen innerhalb der SPÖ glätten?Die Fragen stellen: Anna Thalhammer, "profil“ und Peter Unger, ORF
Sexuelle Selbstbestimmung ist in Deutschland nur schrittweise im Recht verankert worden. Diesen Prozess zeichnet die Historikerin Catherine Davies in ihrem Vortrag nach. Catherine Davies ist Historikerin an der Universität Zürich. Ihren Vortrag "Rechtsstaat und Patriarchat. Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik, 1973 bis 1997" hat sie am 22. Januar 2026 im Rahmen des Institutskolloquiums am Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. ********** Hannah Catherine Davies im Podcast des Hamburger Instituts für Sozialforschung. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ Politik +++ Sexualstrafrecht +++ Rechtsreform+++ Recht +++ Rechtsstaat +++ Patriachat +++ Sexualstrafrechtsreform +++ Vergewaltigung +++ Sexuelle Selbstbestimmung +++ Ehegattenprivileg +++ Frauenbewegung +++ Feminismus +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragende: Catherine Davies, Historikerin an der Universität Zürich**********HörtippDrei Schülerinnen sind 15 Jahre alt, als ihre Lehrer mit ihnen eine Beziehung beginnen. Heute fragen sie sich: Wie konnte der emotionale und sexuelle Missbrauch lange unbemerkt bleiben? Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und die Folgen.**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:43 - Einleitung5:18 - Reform 197310:39 - Sexualstrafrecht als Politikum26:52 - Reform 1997**********Quellen aus der Folge:What Is Carceral Feminism? Political Theory. Vol. 48, No. 4 (August 2020), pp. 421-442.Susan Brownmiller: Gegen unseren Willen. Vergewaltigung und Männerherrschaft. Fischer Verlag 1975. Catherine Davies: Rechtsstaat und Patriarchat. Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973–1997. Hamburg: Hamburger Edition. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Porno-Strafrecht: Zwischen Tabu und sexueller SelbstbestimmungGeschlechtseintrag: Was das neue Selbstbestimmungsgesetz ändertMilitär und Männlichkeit: Sexuelle Gewalt im Krieg**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die von Dr. Kerstin Steinbach so genannte bessere Zeit (von 1965 bis 1975) zeichnet sich durch ein Lebensgefühl aus, das aus heutiger Sicht geradezu märchenhaft wirkt: Man konnte angstfrei seine Sexualität ausleben, selbstbewusst nackt sein und offen seine Meinung aussprechen. Beendet wurde das kurze Glück durch die aggressive „Schwarzerei“, also durch die staatlich abgesicherten Vorstöße von Alice Schwarzer, die uns den gouvernantenhaften Frauenrat und ein „gängelndes“ Sexualstrafrecht beschert haben und durch Berufsverbote, die durch den Radikalenerlass von Willy Brandt möglich wurden. Steinbach hat die „verhassten Bilder“ der „besseren Zeit“, in der Prostitution und Pornokonsum rückläufig waren, lustvoll dokumentiert, wehmütig kommentiert und historisch eingeordnet. Damals galt: „Lustsuche statt Geldsuche“. Bei Sachfragen sollte die Vernunft auf dem Richterstuhl sitzen, die Geschlechterfrage sollte keine Rolle spielen, die Politik sollte sich heraushalten. Das ist vorbei. Eine Rückkehr zu der „besseren Zeit“ wird es so bald nicht geben. Jetzt geht es, so Steinbach, darum, die Wiedereinsetzung der Verfassung zu erstreiten und die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
AKTUELLER HINWEIS: Heute Abend (08. Dezember 2025) zeichnen wir «Apropos» live im Kaufleuten in Zürich auf. Es gibt noch letzte Tickets - und zwar hier: kaufleuten.ch***TW: In dieser Folge geht es unter anderem um sexuelle Gewalt.Letzte Woche stand der Zürcher Party-Influencer «Travis the Creator» in Zürich vor Gericht . Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, vier Frauen vergewaltigt und eine weitere Frau sexuell genötigt zu haben. Von einer sechsten Frau soll er ohne deren Zustimmung intime Videos aufgenommen und verbreitet haben.An der Urteilsverkündung am Freitag sprach das Zürcher Bezirksgericht den Influencer Travis grösstenteils frei . Es sieht die ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen und die sexuelle Nötigung nicht als erwiesen an. Einzig die Verletzung der Privatsphäre ist für das Gericht gegeben.Weil sich die konkreten Fälle zwischen 2017 und 2020 ereigneten, kam am Bezirksgericht das alte Sexualstrafrecht zur Anwendung, das bis im Juli 2024 in Kraft war.Wie ist der Prozess gegen Travis genau abgelaufen? Wie begründet das Gericht den Freispruch? Was bedeutet er für die Klägerinnen? Und warum hat hier gerade das alte Sexualstrafrecht Travis so sehr geholfen?Sascha Britsko und Oliver Zihlmann haben mehrere Jahre ausführlich zu den Machenschaften des Influencers recherchiert . Letzte Woche haben sie auch den Prozess gegen Travis begleitet. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduktion: Jacky Wechsler und Noah FendDie Recherche zu Travis im ausführlichen Dokfilm:«Don't be shy»: Unser Dokfilm zeigt, wie ein Zürcher Party-Influencer Frauen sexuell ausnutztDie Recherche zu Travis im Podcast «Unter Verdacht»:Folge 1/3: War der Sex einvernehmlich? Zwei Frauen berichten uns von Travis' perfider MascheFolge 2/3: Unsere Recherche gerät ins Stocken – dann tauchen plötzlich neue Videos aufFolge 3/3: Auf einer Party in Marbella konfrontieren wir Travis mit den VorwürfenDie Berichterstattung zum Gerichtsprozess gegen Travis:«Travis hat seinen Status ausgenutzt», sagt die Staatsanwältin – Verteidigerin: «Die Frauen haben sich nicht gewehrt»Gericht spricht Influencer grösstenteils frei Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Letzte Woche stand der Zürcher Party-Influencer Travis the Creator in Zürich vor Gericht . Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, vier Frauen vergewaltigt und eine weitere Frau sexuell genötigt zu haben. Von einer sechsten Frau soll er ohne deren Zustimmung intime Videos aufgenommen und verbreitet haben.An der Urteilsverkündung am Freitag sprach das Zürcher Bezirksgericht den Influencer Travis grösstenteils frei . Es sieht die ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen und die sexuelle Nötigung nicht als erwiesen an. Einzig die Verletzung der Privatsphäre ist für das Gericht gegeben.Weil sich die konkreten Fälle zwischen 2017 und 2020 ereigneten, kam am Bezirksgericht das alte Sexualstrafrecht zur Anwendung, das bis im Juli 2024 in Kraft war.Wie ist der Prozess gegen Travis genau abgelaufen? Wie begründet das Gericht den Freispruch? Was bedeutet er für die Klägerinnen? Und warum hat hier gerade das alte Sexualstrafrecht Travis so sehr geholfen?Sascha Britsko und Oliver Zihlmann haben ausführlich zu den Machenschaften des Influencers recherchiert . Letzte Woche haben sie auch den Prozess gegen Travis begleitet. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers» hören Sie alle Folgen vorab. Ein Spezialangebot (29.90 für die ersten 6 Monate) findet ihr unter tagiabo.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crimeSo könnt ihr den Podcast «Unter Verdacht» mit einem Abo am Stück in der Podcast-App eurer Wahl durchhören: zur Anleitung. Bei Fragen, mit Lob oder Kritik erreicht ihr uns per Mail: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) will sich auf der Justizministerkonferenz der Länder für Strafen bei heimlichen voyeuristischen Aufnahmen einsetzen. Für Betroffene sei es wichtig, "dass die Polizei dann auch eingreifen kann". Von WDR 5.
Frankreich verschärft sein Sexualstrafrecht: Nach dem neuen "Nur Ja heißt Ja"-Prinzip gilt Sex ohne aktive, freiwillige Zustimmung als Vergewaltigung. Das Gesetz reagiert auf einen Gerichtsfall, der zeigte, dass Schweigen bisher nicht als Nein galt.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Im 21. Jahrhundert kann jeder News in Umlauf bringen. Dadurch geraten Wahrheit und Lüge durcheinander, sagt Verfassungsjuristin Elisa Hoven und warnt vor Polarisierung in der Gesellschaft. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Dieses Sprichwort wird in der aktuellen Tagespolitik gerade Wirklichkeit. Der US-Präsident Donald Trump nutzt seine Social-Media-Kanäle dafür, Unwahrheiten zu publizieren. Das berühmteste Beispiel: Immigranten aus Haiti, die Katzen und Hunde essen. Solche Bilder prägen sich ins kollektive Gedächtnis ein. Die deutsche Strafrechtsexpertin Elisa Hoven nimmt sich in ihrem Buch Das Ende der Wahrheit den Spielarten der Lüge an. Sie erstellt Definitionen, erklärt neue Phänomene und ordnet sie in rechtliche Rahmenbedingungen ein. Wahrheit und Lüge bestimmen die Gesellschaft. Etwa dann, wenn Lügen in der Politik Wahlen entscheiden. Ein Podcast über Fakten und Meinung, über „Free Speech“ und Zensur sowie die großen Herausforderungen in der globalisierten Welt durch Social Media. Unser Gast in dieser Folge: Elisa Hoven ist Professorin für Strafrecht an der Universität Leipzig mit Schwerpunkt auf internationales Strafrecht, Medienrecht und Sexualstrafrecht. Seit 2020 ist sie Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof. Elisa Hoven ist aber auch als Buchautorin aktiv. Im DuMont Buchverlag hat sie Strafsachen, ein Buch über Recht und Gerechtigkeit, und jüngst Das Ende der Wahrheit publiziert.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Thema: Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) will eine Änderung im Sexualstrafrecht: künftig soll der Grundsatz "nur ein Ja ist ein Ja" gelten.
Thema: Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) will eine Änderung im Sexualstrafrecht: künftig soll der Grundsatz "nur ein Ja ist ein Ja" gelten.
Der Freispruch für zehn angeklagte junge Männer im Verfahren wegen geschlechtlicher Nötigung und Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung einer 12-Jährigen sorgt für breite Kritik an der Justiz. Auch von Seiten der Politik: ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner etwa bewertet die Entscheidung öffentlich als Fehlurteil. Auch SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer sieht Handlungsbedarf und hat die Staatsanwaltschaft per Weisung beauftragt, das Urteil anzufechten. Expert:innen halten teils auch die geltende Rechtslage für problematisch und fordern mehr Schutz für Frauen und Mädchen. Dazu will die SPÖ nun das Sexualstrafrecht verschärfen und künftig das Zustimmungsprinzip 'Nur Ja heißt Ja' einführen. War der Freispruch alternativlos? Werden Opfer vor Gericht und in den Medien benachteiligt? Und kann eine Verschärfung des Sexualstrafrechts Abhilfe schaffen? Diese Fragen diskutieren Magdalena Punz, Sonja Aziz, Timo Gerersdorfer, Marina Hanke und Harald Stefan bei Moderatorin Gundula Geiginger im Pro und Contra-Studio. Gäste u.a.: Harald Stefan, Justizsprecher, FPÖ Marina Hanke, Frauenvorsitzende, SPÖ Wien Magdalena Punz, PULS 24 Chronik-Chefreporterin Sonja Aziz, Rechtsanwältin und Expertin für Opferschutz Timo Gerersdorfer, Strafverteidiger eines Beschuldigten Moderation: Gundula Geiginger
Geht es nach Justizministerin Sporrer, bedeutet eine mögliche Verschärfung des Sexualstrafrechts auch die Verankerung des Zustimmungsprinzips. Wie funktioniert das in der Praxis?
Justizministerin Sporrer möcht das Sexualstrafrecht reformieren // Der Lebensmittelhändlers Unimarkt verkauft in Niederösterreich 12 Filialen
Thema: Der Freispruch von zehn jungen Männern, denen sexuelle Nötigung einer 12-Jährigen vorgeworfen worden ist, sorgt für große Empörung und hat eine politische Debatte über das Sexualstrafrecht ausgelöst.
Thema: Der Freispruch von zehn jungen Männern, denen sexuelle Nötigung einer 12-Jährigen vorgeworfen worden ist, sorgt für große Empörung und hat eine politische Debatte über das Sexualstrafrecht ausgelöst.
Das neue Schweizer Sexualstrafrecht basiert auf dem Prinzip «Nein heisst nein». Es gilt seit 2024. Nun muss die Aargauer Staatsanwaltschaft aber in einem Fall ermitteln, der vor 2024 passiert ist, sagt das Obergericht. Es heisst die Beschwerde eines mutmasslichen Opfers gut. Weitere Themen in der Sendung: · Ja zum Pumptrack in Magden: Nach emotionalen Diskussionen bewilligt die Gemeindeversammlung den Kredit für den Pumptrack. Die Gesamtkosten betragen 480'000 Franken. · Mann trieb in Olten in Aare: Rettungsboot konnte ihn retten; er sei in kritischem Zustand im Spital, meldet die Solothurner Polizei. · Wer zahlt wenn jemand nach einem Unfall oder plötzlicher Krankheit ins Heim muss? Im Kanton Solothurn sind es die Betroffenen und Angehörigen. Die Regierung will das nicht ändern, sagt sie in einer Antwort auf einen Vorstoss aus dem Parlament.
Die Kriminalstatistik für das Jahr 2024 zeigt einen Anstieg der Straftaten. Besonders deutlich ist der Anstieg bei Gewaltdelikten, aber auch in der Cyberkriminalität. Wie sind diese Zahlen einzuordnen? Der Kriminologe Dirk Baier ist Gast im Tagesgespräch. Dirk Baier leitet das Institut Delinquenz und Kriminalprävention an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Dass die schweren Körperverletzungen zunehmen, macht dem Kriminologen Sorgen. Hier müsse genau hingeschaut werden. Dass die Zahl der Vergewaltigungen angestiegen ist, überrascht ihn hingegen nicht. Dies hänge auch mit dem neuen Sexualstrafrecht zusammen. Baier geht davon aus, dass mehr Fälle angezeigt werden, was grundsätzlich eine gute Nachricht sei, weil so ein Dunkelbereich aufgehellt werde. Im Tagesgespräch ordnet Baier die Zahlen ein, erklärt, wer die Beschuldigten sind und was zu tun wäre, um die Kriminalität zu bekämpfen.
Es ist eine der bedeutendsten Gesetzesrevisionen der letzten Jahre: das neue Sexualstrafrecht, dass seit genau drei Monaten in Kraft ist. Für Opfer habe sich viel verbessert, trotzdem gebe es noch Mängel, sagt die Ärztin Rahel Schmidt, sie arbeitet auf der Gynäkologie im Zuger Kantonsspital. Nur wenige Strafrechtsrevisionen haben so hohe Wellen geschlagen wie das neue Sexualstrafrecht. «Nein heisst Nein.» Das ist der neue Grundsatz beim Sex, der mit dem neuen Sexualstrafrecht gilt. Es trat auf Anfang Juli in Kraft, mit einer veränderten Definition der Vergewaltigung: Neu ist es eine Vergewaltigung, ein sexueller Übergriff oder eine sexuelle Nötigung, wenn das Opfer mit Worten, Gesten oder durch Erstarren ausdrückt, dass es mit der Handlung nicht einverstanden ist. Damit sollen Opfer von sexueller Gewalt besser geschützt und Täterinnen und Täter angemessen bestraft werden. Was hat das neue Sexualstrafrecht in diesen ersten drei Monaten bereits verändert? Zu Gast ist Ärztin Rahel Schmidt, sie arbeitet auf der Gynäkologie im Zuger Kantonsspital und ist Projektleiterin im Wissenschafts-Think-Tank Reatch, welcher zu Vergewaltigungsopfer forscht.
Israel hat in der Nacht auf Dienstag eine Bodenoffensive im Süden Libanons gestartet. Durch die Offensive sollen weitere Einrichtungen der Hisbollah-Miliz zerstört werden. Die freie Journalistin Stefanie Glinski befindet sich derzeit vor Ort. Wie erlebt sie die jüngsten Entwicklungen? Weitere Themen: - Bedrohte archäologische Stätten in Libanon - Bundesrat will Stellung von Bäuerinnen verbessern - Kollabiert die atlantische Umwälzströmung? - Das Schweizer Fussball-Nachwuchssystem bröckelt - Tagesgespräch: Was hat das neue Sexualstrafrecht gebracht?
Ab dem 1. Juli tritt in der Schweiz ein neues Sexualstrafrecht in Kraft. Neu gibt es damit auch die Möglichkeit, Täter in ein Lernprogramm zu schicken. Etwa bei geringeren Vergehen. Bei diesem Angebot sind die beiden Basel aber noch nicht soweit, wie sie sein sollten. Weitere Themen: * Tramchaos am Feierabend in Basel * ACS wehrt sich gegen höhere Parkgebühren für Anwohnende * Bürgergemeinderat überlegt sich Stimmrechtsalter 16
Hartl, Sonja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hartl, Sonja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Unionsparteien müssen sich besonders gegen den Rechtspopulismus stellen, fordert unsere Gesprächspartnerin. Am Küchentisch geht es um das verschärfte Sexualstrafrecht und Host Carolin Courts versteht die Bauern nicht. Von WDR 5.
In der neuesten IMR-Episode begrüßen wir die faszinierende Pantea Farahzadi, eine Strafverteidigerin aus Köln. Marc und Pantea tauchen tief in ihre unerwartete Reise von den Medienwissenschaften zum Jura-Studium ein. Pantea erzählt, wie Professor Kress mit seinen außergewöhnlichen Lehrmethoden ihre Leidenschaft fürs Strafrecht weckte und wie eine persönliche Klausurbewertung alles veränderte. Aber was brachte Pantea dazu, trotz der Herausforderungen und der anfänglichen Unsicherheit am Jura-Studium festzuhalten? Pantea teilt ihre spannenden Erlebnisse als studentische Hilfskraft im Kachelmann-Fall und verrät, warum sie sich trotz der Risiken für eine Karriere als Strafverteidigerin entschied. Wie meisterte sie die finanziellen und sozialen Herausforderungen während ihres Referendariats? Und was motivierte sie, letztendlich ihre eigene Kanzlei zu gründen? Erfahrt, wie Pantea mit Mobbing und sexistischen Kommentaren in einer männerdominierten Branche umgegangen ist und warum sie glaubt, dass Frauen gerade im Sexualstrafrecht eine strategische Rolle spielen. Seid gespannt auf Panteas authentische Einsichten, ihre ungewöhnlichsten Fälle und ihre Leidenschaft für die Wahrheit. Wie baut sie Vertrauen zu ihren Mandanten auf und wie geht sie mit den Herausforderungen der Selbstständigkeit um? Dies und vieles mehr in einer Folge, die einmal mehr zeigt, dass anwaltliche Arbeit viel mehr als nur Paragraphen sind. Viel Spaß!
Das Zürcher Obergericht hat einen heute 25-Jährigen zu einer Busse verurteilt, weil er während des Geschlechtsverkehrs heimlich das Kondom abgestreift hatte. Dieses sogenannte «Stealthing» ist in der Schweiz trotz einer Gesetzeslücke strafbar. Zusammen mit Christine Krebs-Eberhart, Anwältin und Opfervertreterin im Sexualstrafbereich geht News Plus der Frage nach, wie es zu dieser Gesetzeslücke kam. Wir beleuchten auch, was das nun gefällte Urteil für zukünftige Fälle von Stealthing bedeuten könnte.
In der sechsteiligen ARD-Serie „37 Sekunden“ geht es um eine mutmaßliche Vergewaltigung – und eine verstrickte Familiengeschichte. Im Podcast erzählt die Drehbuchautorin Julia Penner, wie sie auf diese Geschichte gekommen ist, und erklärt die Hintergründe der Serie. Und die Rechtsanwältin Antje Brandes, die für die Produktion beratend tätig war, berichtet über ihren Alltag im Opferschutz und über den tatsächlichen Umgang im Sexualstrafrecht mit solchen Fällen.
Bis vor einem halben Jahrhundert verfolgte die BRD noch "Straftaten gegen die Sittlichkeit". So stand es im Strafgesetzbuch. 1973 verabschiedete sich der Staat von seiner Rolle als oberster Sittenwächter.
Am 07.06.1973 wurde ein neues Sexualstrafrecht verabschiedet, ein Meilenstein: Bis vor einem halben Jahrhundert verfolgte die BRD noch "Straftaten gegen die Sittlichkeit". Von nun an galt es, die sexuelle Selbstbestimmung zu schützen. Autorin: Heide Soltau Von Heide Soltau.
Serge Bavaud vom EDA zur Lage im Sudan, Klagen AT1-Gläubiger gegen CS-Deal, Bilanz zum neuen spanischen Sexualstrafrecht, künstliche Eisberge aus Wassernebel
Es gibt neue Hinweise, wonach pro-ukrainische Kreise hinter den Angriffen auf Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee stecken könnten. Das berichtet ein Netzwerk von deutschen Journalistinnen und Journalisten. Hinweise auf eine staatliche Beteiligung der Ukraine gebe es allerdings keine. Ausserdem: * Der Ständerat will im Sexualstrafrecht weiterhin die sogenannte Widerspruchs-lösung. Er hat aber einen Kompromiss-vorschlag gemacht, der den Tatbestand der Vergewaltigung künftig weiter fasst. Doch: Was bedeutet die «Nein heisst Nein»-Regel in der Praxis? * Das Parlament will bei der Terrorismusbekämpfung genauer hinschauen, weil Bund und Kantone bei mutmasslich terroristischen Anschlägen in Morges und Lugano nicht optimal zusammengearbeitet haben. Zu diesem Schluss kommt die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft.
Bei sexuellen Handlungen muss der Partner, die Partnerin explizit zustimmen. Wenn nicht, ist es eine Nötigung oder Vergewaltigung. So sieht das der Nationalrat. Er hat das Sexualstrafrecht verschärft und sich für den Grundsatz "Nur Ja heisst Ja" ausgesprochen. Ausserdem schauen wir voraus auf das Achtelfinal-Spiel Schweiz gegen Portugal heute und wie die Nati dafür aufgestellt ist.
Jahrzehntelang stritt der Bundestag immer wieder darüber, ob die Vergewaltigung in der Ehe ebenso wie außerhalb zur Straftat erklärt werden sollte. Viele Versuche scheiterten. Erst ein fraktionsübergreifender Gruppenantrag vor 25 Jahren brachte den Durchbruch. Er markierte eine Zäsur im Sexualstrafrecht.Von Monika Dittrichwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Weitere Kriegsgräuel bei Kiew, Schweizer Politik diskutiert neue Regeln im Sexualstrafrecht, Schweizer Bauern setzen wieder auf einheimische Hofgülle, Corona-Wirrwarr bei Einreisebestimmungen