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Korrektur: In einer früheren Version dieses Videos wurde fälschlicherweise angegeben, Ghislaine Maxwell stamme aus bescheidenen Verhältnissen. Die Epstein-Akten sind eine massive Datenflut: über drei Millionen Seiten mit Dokumenten, Videos und Fotos. In Europa haben die Veröffentlichungen bereits konkrete Folgen. Ex-Botschafter treten zurück, Minister geraten unter Verdacht, Königshäuser stehen unter öffentlichem Druck. Auch in Deutschland wächst der politische Druck, mögliche Verbindungen systematisch auszuwerten; Abgeordnete fordern eine Prüfung durch die Nachrichtendienste und eine transparente Aufarbeitung möglicher Kontakte. In den USA hingegen verlagert sich die Debatte bislang vor allem auf formale Fragen der Veröffentlichung: Schwärzungen, Fristen, Zuständigkeiten – und auf parteipolitische Schuldzuweisungen. Politische oder juristische Konsequenzen für schwer belastete Spitzenfiguren bleiben weitgehend aus. Kritiker werfen dem Justizministerium vor, mit fehlerhaften Schwärzungen den Opferschutz zu unterlaufen und zugleich den Eindruck selektiver Geheimhaltung zu erwecken. So droht die Aufarbeitung in prozeduralen Debatten steckenzubleiben, während die Aussagen der Überlebenden erneut an den Rand gedrängt werden. Eine der wichtigsten Fragen bleibt: Wann, wenn überhaupt, wird endlich aus der Perspektive der Opfer verstanden und debattiert? Wie kann es sein, dass die Aufklärung bis heute blockiert wird? Und für wen könnten die Files doch noch gefährlich werden? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 127. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Rieke Havertz, internationale ZEIT-Korrespondentin und Co-Gastgeberin des Podcasts OK, America?. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.
Laut einer neuen "Dunkelfeldstudie" werden bei Gewalt in der Partnerschaft nur fünf Prozent der Fälle angezeigt. Claudia Igney vom Bundesverband Frauenberatungsstellen erklärt, warum Opfer oft nicht zur Polizei gehen.
Das US-Justizministerium hat sie letztes Wochenende veröffentlicht: drei riesige Datensätze, die im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein stehen. Trotz allem sind rechtliche Konsequenzen unwahrscheinlich - warum, das erklärt Auslandredaktorin Isabelle Jacob in dieser Folge von NZZ Akzent. Es soll die letzte Tranche der Epstein-Files sein. In den neuen Dokumenten kommen Namen vor, die bisher noch unbekannt waren. So sind auch europäische Aristokraten oder ehemalige Regierungsmitglieder in den Akten zu finden: die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit etwa oder der frühere slowakische Aussenminister Miroslav Lajcak. Schon früher war bekannt, dass Ex-Präsident Bill Clinton in den Dokumenten auftaucht. Auch Bill Gates, der ehemalige Prinz Andrew sowie Google-Gründer Sergey Brin tauchen mit Namen und auf Fotos auf. Das sei zwar unappetitlich und verwerflich, «aber eben, strafrechtlich nicht relevant», so Jacobi. Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Isabelles Kommentar in der NZZ: https://www.nzz.ch/meinung/bei-der-ausschlachtung-der-epstein-files-sitzt-trump-am-laengeren-hebel-ld.1923082 Eine Übersicht zu allen Artikel, die die NZZ rund um die Epstein-Files publiziert, findest du her: https://www.nzz.ch/themen/jeffrey-epstein Und ein Probeabo gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
Es ist die erste Sommerausgabe für Sebastian Nordman als Intendant des Lucerne Festivals. Als Motto wählte er «American Dreams». Er setzt auf den kulturpolitischen Austausch zwischen Europa und Amerika. Die weltpolitische Lage blendet das Festival bewusst aus. Weiter in der Sendung: · Intensivere Brandschutzmassnahmen während der Fasnacht in Luzern. · Luzerner Kantonsrat schliesst Lücke im Opferschutz. · Armin Odermatt wird neuer Nidwaldner Bildungsdirektor.
In dieser Folge blicken wir auf eine Hansestadt im Ausnahmezustand: Während der nächste heftige Wintereinbruch droht, entbrennt ein politischer Streit über den Sparkurs beim Winterdienst. Außerdem gibt es gute Nachrichten für den Geldbeutel der Hamburger, wir sprechen über eine neue Spezialeinheit am Landgericht für mehr Opferschutz und klären, warum der HSV Grund zum Jubeln auf dem Transfermarkt hat. Von der Hafenkante bis zur Gründerszene – das ist das Wichtigste vom Tage.
In dieser Folge von Feel The News analysieren Jule und Sascha Lobo die erste Teilveröffentlichung der sogenannten Epstein-Files. Im Fokus stehen Zeitpunkt, Umfang und Form der Veröffentlichung: massive Schwärzungen, ein ungewöhnlicher Release kurz vor Weihnachten und die Frage, ob Opferschutz oder politische Rücksichtnahmen den Ausschlag gegeben haben.
Er erwürgt sie, steckt sie in einen Koffer und vergräbt sie im Wald: In Graz wird eine 31-Jährige ermordet, ihr Ex-Freund gesteht die Tat. In Wien-Donaustadt sticht ein Afghane auf offener Straße auf seine 15-jährige Tochter ein, sie überlebt schwer verletzt. Ebenfalls in Wien rettet die Polizei eine Frau und ihre zwei Kinder aus einem Auto. Ihr Ex-Partner, ein Iraker, hatte sie zum Einsteigen gezwungen; bei ihm finden die Beamten drei Messer. Woran liegt es, dass Gewalt gegen Frauen immer mehr zunimmt? Was tun gegen männliches Besitzdenken, das nicht selten aus anderen Kulturkreisen importiert wird? Wo muss man ansetzen, beim Opferschutz – oder bei den Tätern? Braucht es ein neues Männerbild? Und ist der neue Aktionsplan der Regierung mehr als bloße Ankündigungspolitik? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Birgit Kelle,Bestsellerautorin Corinna Milborn, Journalistin und Politikwissenschaftlerin Simon Březina, Experten für Gewaltprävention Reinhard Haller, Gerichtspsychiater Manuel Ostermann, Vizechef der Deutschen Polizeigewerkschaft Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Etwa alle zehn Minuten wird nach Schätzungen der UN eine Frau oder ein Mädchen zum Opfer tödlicher Gewalt innerhalb der Beziehung oder Familie. Heute beginnen die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, eine internationale Kampagne, die Bewusstsein schaffen, politisches Handeln einfordern und Opferschutz stärken soll. In Studio KURIER spricht Host Caroline Bartos mit Chronik-Redakteurin Yvonne Widler, die sich seit Jahren journalistisch mit Femiziden und Gewalt gegen Frauen beschäftigt. Wann spricht man eigentlich von einem "Femizid? Warum beginnt die Gefahr für viele Frauen im eigenen Zuhause? Und welche Maßnahmen können wirklich helfen?Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast.Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In diesem Jahr wurden in der Schweiz bereits 25 Frauen oder Mädchen getötet. Um mehr über die Hintergründe der Femizide der letzten 6 Jahre zu erfahren, hat das Bundesamt für Statistik eine Zusatzerhebung gemacht. Die Kriminologin Nora Markwalder ordnet die neusten Zahlen ein. Um die Risiken zu kennen und um Taten zu verhindern, braucht es Wissen. Wer sind die Täter? Wann steigt das Gewaltrisiko? Wie passieren die Delikte? Darum hat sich das Bundesamt für Statistik (BfS) die Tötungsdelikte von 2019-2024 nochmals angeschaut und Daten zu Risikofaktoren und Frühwarnzeichen erfasst. Zusätzlich präsentierte heute Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider die erste nationale Präventionskampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsbezogene Gewalt vor. Mit dem Ziel, die Bevölkerung zu sensibilisieren und Gewalt zu verhindern. Was bringen solche Kampagnen? Wo müssen die Prävention und der Opferschutz ansetzen, angesichts der neusten Erhebung des BfS? Macht die Schweiz genug? Nora Markwalder ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität St. Gallen. Sie ist zu Gast im Tagesgespräch bei Simone Hulliger.
Was ist echt, was KI-generiert? Wie erkenne ich einen Schockanruf? Wieso ist es nicht die Polizei die anruft, wenn im Display die "110" steht? Wie gehen Anlage- oder Liebesbetrüger vor? Und was kann ich tun, wenn ich doch auf eine Masche reingefallen bin? Über diese und weitere Fragen haben wir mit Polizeipressesprecherin Ramona Arnhold, Janina Wohlers vom Betrugsdezernat und Martina Rychlik von der Dienststelle Kriminalprävention/Opferschutz gesprochen. Eine Podcast-Folge, die man sich zusammen mit Eltern, Großeltern, Familien, Freunden und Nachbarn anhören kann und sollte.
Er war über 30 Jahre älter als sie und trainierte ihre Sportgruppe. Sie war gerade mal 13½ Jahre alt am Anfang der regelmässigen Treffen und wurde mit 14½ Jahren schwanger. Selbst nach dem Abbruch einer Schwangerschaft unterband ihre Mutter den Kontakt zum Trainer nicht – sondern unterstützte das Ganze noch.Im Oktober befasste sich das Regionalgericht Bern-Mittelland mit diesem Fall, der auf mehreren Ebenen ungewöhnlich war: wegen des Ausmasses der Straftat, des absoluten Schutzes des Opfers, das zum Tatzeitpunkt noch ein Kind war, und wegen der öffentlichen Funktion der Mutter des Opfers. Dieser Umstand führte zu zusätzlichen Auflagen bei der Berichterstattung. Die Frau muss neutral als «Politikerin oder hohe Beamtin» bezeichnet werden.Nebst dem Trainer, der eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren kassierte, wurde auch die Mutter zu einer bedingten Gefängnisstrafe wegen Gehilfenschaft von zwei Jahren verurteilt.Was war zwischen der Minderjährigen und ihrem Trainer vorgefallen? Wie konnte es so weit kommen, dass die Mutter ihre Tochter nicht vor diesen Übergriffen schützte? Und wie gehen wir als Medium damit um, wenn wir über einen Fall nur eingeschränkt berichten dürfen?Darüber spricht Hans Ulrich Schaad, langjähriger Gerichtsberichterstatter und Redaktor im Ressort Region, in einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff». Auch zu Wort kommt Mischa Oesch, Psychotherapeutin und leitende Psychologin der Kinderschutzgruppe am Inselspital. Sie erklärt, wie man einen solchen Verdachtsfall als Drittperson melden kann.Host: Sibylle HartmannGast: Hans Urlich SchaadExpertin: Mischa OeschArtikel zum Gerichtsfall:Missbrauchsfall vor Regionalgericht Bern: Trainer beging sexuelle Handlungen mit einer Minderjährigen – ihre Mutter intervenierte nichtStellen für die Meldung von Verdachtsfällen:Meldestelle der Kantonspolizei BernKinderschutzgruppe vom Inselspital BernOpferberatungsstellen im Kanton Bern 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Acht von zehn Müttern in der Schweiz sind erwerbstätig. Häufig arbeiten sie allerdings nur noch kleine Pensen. Die Forschung zeigt nun, dass sich viele dieser Frauen der finanziellen Folgen für ihr längerfristiges Einkommen und die Altersvorsorge kaum bewusst sind. Weitere Themen: Die Menschen in der Schweiz werden älter. Das prägt auch den Schweizer Wohnungsmarkt. Bis 2040 fehlen rund 400'000 zusätzliche altersgerechte Wohnungen, das zeigt eine neu veröffentlichte Studie. Opfer von häuslicher Gewalt sollen besser geschützt werden. Das ist das Ziel des Bundes. Die Kantone sollen stärker in die Pflicht genommen werden, denn nicht alle unternehmen gleich viel. Führend beim Opferschutz ist der Kanton Zürich.
In dieser Folge spricht Host Stefan Lassnig mit Maria Rösslhumer, langjährige Geschäftsführerin der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser und nun Obfrau des Vereins StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt, über das alarmierende Ausmaß von Gewalt an Frauen in Österreich, Ursachen und gesellschaftliche Lösungen. Im Zentrum steht das innovative StoP-Konzept, das Nachbarschaften mobilisiert und Zivilcourage als Schlüssel sieht, um Gewalt frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Rösslhumer schildert aus jahrzehntelanger Erfahrung, wie fehlende Gleichstellung und ein tiefsitzender Frauenhass das Problem verschärfen, während staatliche Maßnahmen oft unzureichend und der politische Backlash spürbar sind. Männer werden explizit als Verbündete gefordert, und es wird zur Beteiligung an Präventionsinitiativen aufgerufen. Thematisiert werden auch Femizide, Medienberichterstattung, notwendige rechtliche und finanzielle Investitionen – und die dringenden Appelle an Zivilgesellschaft und Politik, Gewalt nachhaltig zu bekämpfen.Links zur Folge:StoP - Stadtteile gegen PartnergewaltSpenden an den Verein:IBAN: AT31 1500 0044 0107 2204, SWIFT: OBKLAT2LLautend auf Verein StoP-Stadtteile ohne PartnergewaltGanz offen gesagt #32 2022 mit Yvonne Widler über FemizideZiB2 vom 17.09.2025Empfehlung der Woche:podcastradio.at Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.at
In dieser Folge sprechen wir über etwas, was mitten in Deutschland passiert: Menschenhandel. Und wir sprechen über die spezielle Rolle Deutschlands als Ausgangspunkt, als Transit- und Zielland. Wir klären, warum besonders Frauen und Mädchen betroffen sind, wie Täter:innen vorgehen (u. a. Loverboy-Methode) und wo es Hilfe gibt und was Hoffnung macht. Kapitelmarken 00:00 Begrüßung, Warum das Thema wütend macht 02:35 Was ist Menschenhandel? (EU-Definition: Tätigkeit – Mittel – Zweck) 04:50 Deutschland als Herkunfts-, Transit- & Zielland (GRETA-Report) 06:30 Zahlen & Branchen: Sexarbeit, Bau, Fleisch, Logistik, Pflege 08:20 Sichtbarkeit vs. Dunkelziffer, Armutsprostitution 10:30 Prostitution in DE: ProstG (2002) & ProstSchG (2017) – Chancen & Lücken 12:00 Loverboy-Methode – emotionale Manipulation, Kontrolle, Zwang 14:10 Gleichstellung & Gewalt: EIGE-Index, Femizide, Medien- & Sportstrukturen 18:30 Politik: Schutz, Opferrrechte, feministische Außenpolitik – Kontroversen 21:00 Hilfe, Ausstieg & Engagement – NGOs, Initiativen, Spenden 24:00 Was jede:r tun kann: Hinsehen, handeln, politisch einmischen Wichtigste Takeaways Kernelemente von Menschenhandel: Handlung, Mittel, Ausbeutung. Unterschied zu Schleusung: Beim Handel steht Ausbeutung im Zentrum. Deutschland hat eine dreifache Rolle – und einen der größten Sexmärkte Europas. Betroffen sind vor allem Frauen & Mädchen; Dunkelziffer hoch. Legalisierung ohne ausreichende Kontrollen & Opferschutz schafft Risiken. Jede:r kann beitragen: bewusst konsumieren, melden, spenden, politisch Druck machen. Hilfe & Beratung (DE) Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen –
Schützt die Justiz die Täter statt die Opfer? Darüber ist jetzt in ganz Österreich eine hitzige Debatte entbrannt. Denn obwohl sich eine Jugendbande monatelang an einer 12-Jährigen vergangen hat, hat ein Schöffensenat jetzt alle zehn Angeklagten freigesprochen. Während die Opferfamilie und viele Bürger die Welt nicht mehr verstehen und die Politik eine Verschärfung des Sexualstrafrechts diskutiert, sehen manche Beobachter im Freispruch den Rechtsstaat bestätigt und warnen vor medialer Vorverurteilung und Anlassgesetzgebung. Wie kann eine Verhandlung im Freispruch enden, bei der über den erwiesenen Sex mit einer 12-Jährigen geurteilt wird? Welche Rolle spielt der Migrationshintergrund der Täter? Und wie können wir unsere Kinder schützen?Wirtschaft kracht, Kickl lacht: Ist die Talfahrt noch zu stoppen?Die heimische Wirtschaft ist gehörig unter Druck: Die Arbeitslosenzahlen stiegen im September um 5,8 Prozent, im Wochentakt gehen hunderte Jobs verloren. Dazu kommt eine grassierende Inflation, ein davonlaufendes Budgetdefizit, horrende Energiepreise und Staatsschulden in Schieflage. Nicht umsonst verliert die Bevölkerung das Vertrauen in die Lösungskompetenz der Dreierkoalition. Laut einer aktuellen Umfrage sind 67 Prozent der Befragten unzufrieden mit der Regierungsperformance. Jubeln kann in Österreich einzig die FPÖ. Sie liegt mit 33 Prozent klar auf Platz eins – und ihr Obmann Herbert Kickl plant schon die Ausrufung der 3. Republik. Kann die Bundesregierung das Ruder noch herumreißen oder setzt sich Österreichs Talfahrt fort? Und ist damit dann auch Kickls Weg zur Volkskanzlerschaft geebnet? Zu Gast sind: Andreas Mölzer, Publizist und langjährige FPÖ-Vordenker Corinna Milborn, Infochefin von "ProSiebenSat1Puls4" Birgit Kelle, Publizistin Florian Klenk, Chefredakteur beim "Falter" Moderation: Michael Fleischhacker Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt und andere Formen schwerer Gewalt. Die Inhalte können belastend sein. Wenn du selbst betroffen bist, findest du Unterstützung beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (116 016, rund um die Uhr, anonym und kostenfrei) sowie beim Weißen Ring (116 006, Opfer-Telefon, täglich von 7 bis 22 Uhr). Erschreckend viele Opfer selbst schwerster Gewalt erstatten keine Anzeige. Einen einfachen Einbruch melden dagegen fast alle. Darüber ist zu sprechen. Und dazu holen Britta und Maraike die Polizei in die KANZLEI AM MIKROFON. Anja hat unter anderem viele Jahre im Opferschutz gearbeitet, Rüdiger im SEK und in anderen Sonderfunktionen. Die Gründe sind vielschichtig: Scham und Selbstvorwürfe, kulturelle Barrieren, Misstrauen gegenüber staatlichen Behörden. Aber auch tieferliegende Ängste spielen eine Rolle: „Aussage gegen Aussage“, Furcht vor öffentlicher Bloßstellung oder sekundärer Viktimisierung durch Vernehmungen und Konfrontationen. Anja und Rüdiger sprechen sehr offen darüber, dass die Polizei in der Vergangenheit oft zu täterorientiert gearbeitet hat – und was sich inzwischen verändert hat. Vor allem aber wird deutlich: Warum es trotz aller Hürden wichtig ist, 110 zu wählen – immer. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
Der Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt hat Briefe an Opfer geschrieben. Hinterbliebenenanwalt Holger Stahlknecht fragt sich: Woher hatte er die Adressen? Solche Briefe rissen Wunden auf und seien katastrophal.
Wir besprechen eure Woche in 21 Minuten - subjektiv und leidenschaftlich! Welches Thema wünscht ihr euch? Sprachnachricht an 0162-212-64-64 Alles Informationen zu den Themen findet ihr in den Shownotes!
In dieser Folge gibt Doreen Rudolph, die Opferschutzbeauftragte und Koordinatorin für Häusliche Gewalt in der Polizeidirektion 4, Betroffenen von Häuslicher Gewalt wichtige Tipps und Anlaufstellen an die Hand. Außerdem sprechen wir darüber was Sie tun können, wenn Sie den Verdacht haben, dass eine Ihnen bekannte Person von Häuslicher Gewalt betroffen ist. Eine wichtige Botschaft dieser Folge bleibt bestehen: Opferschutz geht uns alle an! Kriminalpolizeiliche Beratung Häusliche Gewalt: https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/haeusliche-gewalt/ Big Berlin: https://www.big-berlin.info/ Hilfetelefon: https://www.hilfetelefon.de/ Opferhilfe Berlin: https://www.opferhilfe-berlin.de/ Weisser Ring – Media: Häusliche Gewalt | WEISSER RING e. V.: https://www.weisser-ring.de/ Bundesweite Frauenhaussuche: https://www.frauenhaus-suche.de/ Gewaltschutzambulanz Berlin: https://gewaltschutzambulanz.charite.de/ Hilfetelefon Gewalt an Männern: https://www.maennerhilfetelefon.de/ Männergewaltschutz: https://www.maennergewaltschutz.de/beratungsangebote/maennerschutzeinrichtungen/ Frauen gegen Gewalt e. V. – Informationen für Betroffene, Unterstützende und Fachkräfte: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles.html Beratungsstellen für Betroffene und für Menschen, die stalken: https://www.stop-stalking-berlin.de/de/home/ Beratung für Frauen, die von Cyberstalking betroffen sind: https://www.anti-stalking-projekt.de/ Trackersuche: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.seemoo.at_tracking_detection.release&hl=de Opferschutz im Strafverfahren: https://www.bmj.de/DE/themen/praevention_opferhilfe/opferschutz_strafverfahren/einleitung_opferschutz_strafverfahren/opferschutz_einleitung_strafverfahren_node.html Täterberatung gegen Gewalt an Frauen: https://volkssolidaritaet-berlin.de/einrichtungen/beratung-fuer-maenner-gegen-gewalt/
Von Michael Nikbakhsh und Edith Meinhart. In der #195 Ausgabe ist Alexander Warzilek zu Gast. Er ist der Geschäftsführer des Österreichischen Presserats und dieses wichtige Instrument der Selbstkontrolle bekommt dieser Tage wieder einiges zu tun. Im Nachgang zum Amoklauf in Graz am 10. Juni häufen sich die Beschwerden über die mediale Berichterstattung - Fotos, Videos, Schlagzeilen. Und da geht es längst nicht nur um den Boulevard. Nicht zu berichten, ist keine Option. Aber was ist noch Information und was nur noch Sensation? Und wie mit dem Täter umgehen? Ein Gespräch. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Gewalt zu ahnden ist wichtig. Noch besser ist es, sie zu verhindern. Sozialarbeiterin Merle Günter betreibt Präventionskurse. "Es lohnt sich absolut", sagt sie. Wichtige Fähigkeiten wie Zugang zu eigenen Emotionen könnten gut nachgelernt werden. Von WDR 5.
#triggerwarnung häusliche Gewalt. Die Statistik ist düster, die Dunkelziffer ist hoch. Überproportional oft sind Frauen/FLINTA beziehungsweise weiblich gelesene Personen betroffen. Häusliche Gewalt zeigt sich nicht immer mit einem blauen Auge und Türenknallen. Sie kann auch als subtile emotionale Manipulation daher kommen, als schleichendes Isoliertwerden von Freund:innen und Familie, als finanzielle Abhängigkeit oder kontrollierende Eifersucht. Weil Betroffene oft schweigen und ihrer inneren Stimme nicht trauen, ist die Sensibilisierung des sozialräumlichen Umfelds umso wichtiger. Opfer von häuslicher Gewalt fühlen sich oft schuldig, völlig ohne Grund. Gerade deshalb ist es wichtig, das Erfahren von Gewalt zu enttabuisieren und ihnen eine Stimme zu geben. Wir haben mit Adina Merlin gesprochen, Sozialarbeiterin und Projektleiterin der Sensibilisierungskampagne der Stadt Bern "Tür an Tür - zusammen gegen häusliche Gewalt in der Nachbarschaft."
Das Strafgesetzbuch sieht für eine Vergewaltigung eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren bis zu 15 Jahren vor. Doch manche Täter erhalten nur eine Bewährungs- oder Geldstrafe. Wie kann das sein? Urteilen Richter zu milde?
Machismo – das spanische Wort hat es sogar in die deutsche Sprache geschafft. Doch Spanien ist auch das Land in Europa, das sich am längsten schon der Bekämpfung machistischer Gewalt verschrieben hat: mit einem umfassenden Gesetz zum Schutz der Frauen. Vor genau 20 Jahren trat das spanische Pioniergesetz in Kraft. Als Folge entstanden beispielsweise eigene Gerichtsabteilungen, die sich ausschliesslich um Fälle von Gewalt an Frauen kümmern. «Von Gewalt betroffene Frauen befinden sich in einer besonders verletzlichen Situation» , erklärt Richterin Herminia Rangel, «dank der eigenen Gerichtsabteilungen fällt es ihnen leichter, Anzeige zu erstatten.» Auch in der polizeilichen Prävention und im Opferschutz hat Spanien neue Strukturen aufgebaut. So etwa mit einem ausgeklügelten Informationssystem, das mithilfe eines Algorithmus Risikoprofile von Tätern erstellt. Durchaus mit Erfolg: Spanien hat eine der niedrigsten Opferraten der Welt. Spanien war 2004 europaweit das erste Land, das derart umfangreiche Massnahmen in die Wege leitete. Erst 10 Jahre später beschloss der Europarat ähnliche Anliegen - mit der so genannten Istanbul-Konvention. In der Schweiz trat diese sogar erst 2018 in Kraft.
Machismo – das spanische Wort hat es sogar in die deutsche Sprache geschafft. Doch Spanien ist auch das Land in Europa, das sich am längsten schon der Bekämpfung machistischer Gewalt verschrieben hat: mit einem umfassenden Gesetz zum Schutz der Frauen. Vor genau 20 Jahren trat das spanische Pioniergesetz in Kraft. Als Folge entstanden beispielsweise eigene Gerichtsabteilungen, die sich ausschliesslich um Fälle von Gewalt an Frauen kümmern. «Von Gewalt betroffene Frauen befinden sich in einer besonders verletzlichen Situation» , erklärt Richterin Herminia Rangel, «dank der eigenen Gerichtsabteilungen fällt es ihnen leichter, Anzeige zu erstatten.» Auch in der polizeilichen Prävention und im Opferschutz hat Spanien neue Strukturen aufgebaut. So etwa mit einem ausgeklügelten Informationssystem, das mithilfe eines Algorithmus Risikoprofile von Tätern erstellt. Durchaus mit Erfolg: Spanien hat eine der niedrigsten Opferraten der Welt. Spanien war 2004 europaweit das erste Land, das derart umfangreiche Massnahmen in die Wege leitete. Erst 10 Jahre später beschloss der Europarat ähnliche Anliegen - mit der so genannten Istanbul-Konvention. In der Schweiz trat diese sogar erst 2018 in Kraft.
Weber, Roland / Hennen, Claudia www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Hinter Chen-Lu liegt die schlimmste Zeit ihres Lebens. Jetzt im Herbst 2012 kann sie endlich aufatmen: Neuer Job, neue Wohnung - es soll ein Neuanfang werden für die Architektin. Ihren Verfolger ist Chen-Lu entkommen - zumindest bis zu dieser Nacht. Doch dann passiert etwas, das sie in ihren größten Alptraum katapultiert. Expert:innen in dieser Folge sind Laurent Lafleur, Richter am Oberlandesgericht München und Antje Brandes, Fachanwältin für Strafrecht mit Fokus auf Opferschutz. **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Simon Garschhammer Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Hilfsangebote** Wenn auch du Opfer von Stalking bist oder dich von jemandem belästigst fühlst, dann such dir bitte sofort Hilfe. Wir haben Anlaufstellen in die Shownotes gepackt: Weißer Ring: https://weisser-ring.de/tipps-gegen-stalking Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen/stalking.html Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes: https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/stalking/ **Quellen (Auswahl)** ARD Crime Time: Sie mussten sterben: https://t1p.de/snpl3 Süddeutsche: Hätten die Behörden den Stalking-Mord verhindern können?: https://t1p.de/sq8pi Süddeutsche: Münchner Stalking- Mörder in Spanien gefasst: https://t1p.de/8ppgg TZ: Urteil im Giesinger Stalker-Mord: https://t1p.de/w5do4 München.tv: Stalker-Mord in München: https://t1p.de/e13zx Bild: Angeklagter ist im Hungerstreik: https://t1p.de/evtua **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In der fünften Folge unseres Podcast „Du bist nicht allein“ anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen beschäftigen wir uns mit Täterarbeit, ein aktiver Beitrag zum Opferschutz, der immer wichtiger wird. Wie kann man Gewalttäter therapieren? Wie sieht so ein Anti-Gewalt Training aus in der Praxis? Wer bietet es an und wie können Gewalttäter lernen, keine Gewalt mehr anzuwenden? Gesprächspartner dieser Folge:Martin Melchard, Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision, Männerberatung Wien Alle Infos, Beratungsangebote und Notrufe findet ihr auch hier:https://www.wien.gv.at/menschen/frauen/stichwort/gewalt/index.html
In dieser etwas anderen Folge freue ich mich unseren Gast Sasha-Oliver begrüßen zu dürfen. Der 27-Jährige wurde kürzlich mit einer paraphilen Störung, der Nekrophilie, diagnostiziert und klärt in den sozialen Medien über dieses und andere Störungsbilder auf und teilt seine ganz eigenen, persönlichen Erfahrungen auf seinen Kanälen mit einer stetig wachsenden Community. Da uns das Störungsbild der Nekrophilie im True Crime Genre meist nur im Zusammenhang mit Straftaten begegnet, bin ich umso dankbarer, dass Sasha sich dazu bereit erklärt hat, bei uns im Podcast offen über seine Diagnose zu reden und indem er das tut dabei hilft, gegen die Stigmatisierung von paraphilen Störungen vorzugehen, denn eines ist klar: Sasha ist entschiedener Nichttäter und macht sich stark für Täterprävention und Opferschutz. Mit seiner Onlinepräsenz möchte er anderen Betroffenen eine Stütze sein und ihnen den Mut geben, sich Hilfe zu suchen. In diesem Sinne hat er mir eine Liste mit Anlaufstellen an die Hand gegeben. Diese findet ihr hier: https://linktr.ee/un.gehoert Wer noch mehr von Sasha hören will, sollte sich unbedingt den 2. Teil dieses Interviews im Podcast "Hinter den Laken" anhören. In Folge 26 spricht er nochmal wesentlich detaillierter über seine Sexualität und wie diese mit einer paraphilen Störung friedlich koexistieren kann. Sashas Profile: Instagram TikTok YouTube Lieber Sasha, wir danken dir für deine Offenheit und deinen Besuch. ***ANZEIGE*** Red Month bei THE FEMALE COMPANY bis zum 30.11.2024. Sichert euch bis zu 60% Rabatt und mit unserem Code RED_STIMMEN gibt es nochmal 15% on top. Hier kommt ihr zum Angebot. (Nach dem 30.11.2024 gibt es mit unserem Code RED_STIMMEN die üblichen 12% Rabatt auf das Sortiment von THE FEMALE COMPANY. Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Tickets für unsere Tour gibt's hier: https://livemanufaktour.de/kuenstler/stimmen-im-kopf // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Musik // Epidemic Sound Myuu (YouTube)
Das ist das KI-Update vom 06. November 2024 unter anderem mit diesen Themen: Microsoft fordert mehr Opferschutz und bessere Gesetze Meta stellt seine Llama-KI-Modelle dem US-Militär zur Verfügung Rückschlag für KI-Strom direkt vom Atomkraftwerk und KI soll beim Tracken von Pottwalen helfen Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier: https://heise.de/-10006194 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki
Ein Professor wird bei einer Doktorandin der Uni Basel sexuell übergriffig – die Uni belässt es bei einer Verwarnung. Jetzt berichtet eine weitere Studentin von sexuellen Belästigungen in Basel. Die Uni habe Täterschutz statt Opferschutz betrieben, sagen beide. Und: Zitruspressen im Test. Vom Professor sexuell belästigt – Von der Uni im Stich gelassen Ein Professor wird bei einer Doktorandin der Uni Basel sexuell übergriffig – die Uni belässt es bei einer Verwarnung. Jetzt berichtet eine weitere Frau von sexuellen Belästigungen durch einen anderen Professor in Basel. Beide Betroffene bekommen jedoch erst jetzt die Untersuchungsberichte, nachdem «Kassensturz» diese per Gerichtsentscheid erstritten hat, die Uni wollte sie nicht herausgeben. Die zwei Frauen sind sich einig: Die Uni betrieb Täterschutz. Doch was sind die Rechte von Betroffenen? Was Pflichten von Arbeitgebenden? Gespräch mit der Rechtsexpertin Monika Hirzel. Elektrische Zitruspressen – Der Testsieger überzeugt Orangen, Zitronen oder Grapefruits: Elektrische Zitruspressen versprechen rasch Getränke mit wenig Kraftaufwand. «Kassensturz» testet zehn Geräte im Labor. Die Leistungsunterschiede sind enorm. Auch Billigmodelle können mit dem Testsieger mithalten. 50 Jahre Kassensturz – Undercover-Recherchen Die Serie «50 Jahre Kassensturz» zeigt prägende Themen der Konsumentensendung aus fünf Jahrzehnten: Verdeckte Recherchen bewegen sich an der Grenze der Legalität. Doch nur so lassen sich Missstände aufdecken. Ein Blick zurück auf ausgebeutete Arbeitende und dubiose Heiler.
Ein Professor wird bei einer Doktorandin der Uni Basel sexuell übergriffig – die Uni belässt es bei einer Verwarnung. Jetzt berichtet eine weitere Studentin von sexuellen Belästigungen in Basel. Die Uni habe Täterschutz statt Opferschutz betrieben, sagen beide. Und: Zitruspressen im Test. Vom Professor sexuell belästigt – Von der Uni im Stich gelassen Ein Professor wird bei einer Doktorandin der Uni Basel sexuell übergriffig – die Uni belässt es bei einer Verwarnung. Jetzt berichtet eine weitere Frau von sexuellen Belästigungen durch einen anderen Professor in Basel. Beide Betroffene bekommen jedoch erst jetzt die Untersuchungsberichte, nachdem «Kassensturz» diese per Gerichtsentscheid erstritten hat, die Uni wollte sie nicht herausgeben. Die zwei Frauen sind sich einig: Die Uni betrieb Täterschutz. Doch was sind die Rechte von Betroffenen? Was Pflichten von Arbeitgebenden? Gespräch mit der Rechtsexpertin Monika Hirzel. Elektrische Zitruspressen – Der Testsieger überzeugt Orangen, Zitronen oder Grapefruits: Elektrische Zitruspressen versprechen rasch Getränke mit wenig Kraftaufwand. «Kassensturz» testet zehn Geräte im Labor. Die Leistungsunterschiede sind enorm. Auch Billigmodelle können mit dem Testsieger mithalten. 50 Jahre Kassensturz – Undercover-Recherchen Die Serie «50 Jahre Kassensturz» zeigt prägende Themen der Konsumentensendung aus fünf Jahrzehnten: Verdeckte Recherchen bewegen sich an der Grenze der Legalität. Doch nur so lassen sich Missstände aufdecken. Ein Blick zurück auf ausgebeutete Arbeitende und dubiose Heiler.
Schulleiter Christian Klar über:"Seine" Schülerinnen und Schüler "Es geht großteils um Kinder, die einen enormen Rucksack haben, ganz egal wo sie herkommen. Es sind Kinder, die nicht bei den Eltern wohnen, die in Wohngemeinschaften wohnen, die im Krisenzentrum untergebracht sind, die mit ihrer Mutter im Frauenhaus wohnen. Das wirkt sich natürlich alles auch auf die Schule und auf das Verhalten aus und auf die Leistungsfähigkeit."Ob unsere Schulen außer Kontrolle sind "Ich führe ein strenges Regiment, ein Herr von der „Kronen Zeitung“ hat mich einmal „Direktor Gnadenlos“ genannt. Ich weiß nicht, ob ich stolz darauf sein soll, aber es beschreibt, dass ich meine Schule unter Kontrolle habe. Insgesamt sind viele Kinder und Jugendliche, ich will nicht von den Institutionen reden, tatsächlich außer Kontrolle und wir müssen sie unter Kontrolle bringen."Wie das funktionieren kann "Ein wichtiger Schritt ist, dass wir einfach selbstbewusster und stolzer auf unsere Kultur sind, auf unsere Lebensweise, auf das, was unsere Schulen leisten, und das auch selbstbewusst einfordern. Nicht einfach achselzuckend und traurig zur Kenntnis nehmen, das es halt niemanden interessiert."Religion in der Schule "Es ist so, dass eine Religion zu viel Macht in der Schule und in der Gesellschaft ausübt. Das ist der Islam."Kreuze im Klassenzimmer "Ich überlege, ob ich aufgrund der aktuellen Situation wieder für jeden Raum ein Kreuz anschaffe."Für wen er kämpft "Ich bin dafür, dass wir uns um die vielen Kinder kümmern, die gern lernen wollen, die eigentlich ein schönes Leben führen wollen. Was wir jetzt haben, ist Täterschutz vor Opferschutz." Hier können Sie den Newsflix-Newsletter abonnieren.Behalten Sie hier all unsere Podcasts im Überblick.Zuschriften richten sie bitte an: c.nusser@newsflix.at
Es ist ein warmer Sommertag im August 2020, als zwei Urlauber durch die größte Stadt Ostfrieslands schlendern. Auf dem Rückweg zum Parkhaus kommen sie an einem Mehrfamilienhaus vorbei. Plötzlich hören sie jemanden von einem der Balkone "Ich fi*** euch gleich!" rufen. Elias und Jonas gehen unbeirrt weiter - sie können niemanden an den Brüstungen sehen; offenbar waren sie nicht gemeint. Wenige Minuten später betreten die beiden Urlauber das Parkdeck, als sie wie aus dem Nichts einen zornigen jungen Mann erblicken. In seiner Hand hält er ein Messer ...Hier kommst du zur Webseite der Kanzlei Klose&HochmannHier kommst du zum Instagram-Profil von RA Jan-Christian HochmannHier kommst du zur Webseite des Weißen RingHier kommst du zum Instagram-Profil des Weißen RingHier kommst du zur Facebook-Seite des Weißen RingHier kommst du zur Webseite für Opferschutz und Opferhilfe der Polizei NRW / DüsseldorfHINWEIS: Bitte beachte, dass die Namen der handelnden Personen in meinen Erzählungen geändert wurden, um deren Privatsphäre zu schützen. Auch wenn ich mich bemühe, die Ereignisse so akkurat und respektvoll wie möglich darzustellen, dient die Pseudonymisierung dazu, eine Re-Traumatisierung der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verhindern und rechtlichen Vorgaben zu entsprechen. Ausnahmen bilden Folgen über ungeklärte Mord- und Vermisstenfälle, da hier ein öffentliches Interesse besteht und durch eine Pseudonymisierung die Aufklärung erschwert werden kann. Quellen: In eigener Sache:HIER kannst du unser Buch bestellen!HIER findest du alle Links zu den Ticketkäufen, Kooperationspartner, meine Social-Media-Kanäle, meine E-Mail-Adresse, meine Amazon-Wunschliste und Möglichkeiten, mich zu kontaktieren!Ich hoffe, du findest die Episode informativ! Ich danke dir für´s Zuhören! Deine Steffi *Enthält bezahlte Werbung* Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jedes Krankenhaus in Österreich, das einen 24-Stunden-Aufnahmedienst hat, hat auch eine eigene Opferschutzgruppe - auch wenn man sie zum Glück normalerweise als Patient*in oder gar Besucher*in nicht zu Gesicht bekommt. Was diese Opferschutzgruppen machen, wer darin vertreten ist und warum es sie überhaupt gibt, darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Dr. Nikolaus Krebs vom Krankenhaus der Elisabethinen in Graz.
Bis vor kurzem war Niger einer der wichtigsten Verbündeten der EU im Kampf gegen Dschihadismus und Schlepperbanden in der Sahelzone ++ Papst Franziskus hat gestern in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CBS, Kriegsparteien weltweit aufgerufen zu verhandeln ++ Etwa 20 Prozent aller Mädchen und 12 Prozent aller Buben werden zwischen dem 1. und 16. Lebensjahr sexuell missbraucht Moderation: Anna-Lena Seeber gesendet in Ö1 am 25.04.2024
Warum haben Sie sich nicht getrennt, als Sie das erste Mal von ihrem Partner geschlagen wurden? Warum haben Sie nicht sofort Anzeige erstattet? Warum gibt es keine Beweise über die Gewalt in der Beziehung? Wenn gewaltbetroffene Frauen die Gewalttäter vor Gericht bringen, ernten sie von der Justiz viel Misstrauen. Das weiß die Rechtsanwältin Sonja Aziz. Die Expertin für Familienrecht und Opferschutz vertritt seit 15 Jahren Frauen, die Mordversuche überlebt haben, sich von ihren gewalttätigen Partnern trennen wollen und vor Gericht für das alleinige Sorgerecht ihrer Kinder kämpfen. Mit Solmaz Khorsand spricht sie über das fehlende Wissen von Exekutive und Justiz, wie Gewaltbeziehungen aussehen, eine ineffiziente Strafverfolgung und die Rolle von Antigewalt-Trainings für Gefährder.Hilfe für Gewaltbetroffene:Frauenhelpline (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 222 555Gewaltschutzzentren (anonym und kostenlos): 0800 / 700 217Männerberatung (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 400 777Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 246 247Telefonseelsorge (Mo–So, 0–24 Uhr, vertraulich und kostenlos): 142 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Frohes Neues, liebe Podcast-Gemeinde. Ins neue Jahr starten wir gleich mal mit einer Spezialfolge zum Thema Trickbetrug. Eine Frau verliert die komplette Altersvorsorge und rutscht ins Bürgergeld. Dabei wollte sie doch nur helfen. Damit euer Geld auch wirklich bei euch bleibt spricht Karsten einmal mit dem Polizeihauptkommissar Thomas Gack. Er arbeitet im Opferschutz und dieser Fall ist ihm sehr nahe gegangen. Des Weiteren ist Kriminalrat Ralf Danko im Studio. Er ist Leiter der zuständigen Kriminalinspektion für Betrug und Wirtschaftskriminalität. Er kennt alle Maschen, berichtet über die Täter und sagt Euch wie hoch die Ermittlungsquote im Raum Karlsruhe ist. Hört diese Folge, teilt sie auch gerne und redet mit euren Familienmitgliedern darüber. Viel Spaß beim Zuhören.
Der Stadtzürcher Gewerbeverband kämpft weiter gegen einen Mindestlohn in der Stadt Zürich. Er akzeptiert das Urteil des Bezirksrats nicht und geht vor das kantonale Verwaltungsgericht. Im September hiess das Stimmvolk einen Mindestlohn von Fr. 23.90 mit über 70 Prozent Ja-Stimmen gut. Weitere Themen: * Kanton Zürich will Opferschutz verstärken und Frauen besser vor Gewalt schützen. * Zürcher Waidspital findet kaum Teilnehmerinnen für eine internationale Long-Covid-Studie * Bundesgericht bestätigt Urteil im Tötungsdelikt von Küsnacht im Jahr 2014.
„Vier Wochen vergehen und Lolas Mutter wundert sich über die Masse an Nachrichten, die die Kinder mittlerweile über den Klassenchat austauschen. […] Lolas Mutter hat Mühe all diese Nachrichten nachzuvollziehen. Auch ist es Lola in letzter Zeit gar nicht mehr so recht, dass ihre Mutter in ihr Handy schaut. An einem Mittwoch bleibt sie an zwei Stickern hängen. Was sie sieht schnürt ihr die Kehle zu: Die Sticker zeigen einen nackten Mann, der sexuelle Handlungen an einem Kleinkind ausübt... “In Folge 3 geht es um den Besitz und die Verbreitung von kinderpornografischen Schriften innerhalb des Klassenchats einer 6. Klasse. Diesmal ist Jens Rabe bei mir zu Gast. Er ist Fachanwalt für Strafrecht und berät Jugendliche und junge Erwachsene unter anderem bei Vorwürfen einer Sexualstraftat, des Besitzes kinder- oder jugendpornografischer Inhalte oder der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen.Wir tauschen uns über den vorliegenden Fall aus und erläutern, wie Erwachsene damit umgehen können, wenn sie mitbekommen, dass verbotene Dateien auf Kinderhandys landen. Weiterführende Links:Podcast-Website: www.schoolcrime.de Technischer Jugendmedienschutzwww.medien-kindersicher.deNERO U21 (Netzwerk engagierter Rechtsanwält*innen für Opferschutz) https://www.jugendagentur.net/rechtsinfo/#toggle-id-2Artikel: Lehrerin will helfen und wird wegen Kinderpornografie angeklagthttps://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/lehrerin-kinderpornografischer-inhalte-konfisziert-deswegen-angeklagt-100.htmlUnterrichtsmaterial: Kinder- und Jugendpornografie im Klassenchathttps://www.medienanstalt-nrw.de/publikationen/kinder-und-jugendpornografie-im-klassenchat.html Kampagne: Mach dein Handy nicht zur Waffehttps://www.machdeinhandynichtzurwaffe.de/Liste der spezialisierten Fachberatungsstellen bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend: https://lksf-bw.de/beratungsstellen Kampagne #denkenstattsenden der Polizeihttps://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sexualdelikte/kinderpornografie/die-kampagne/Der Podcast “SchoolCrime – Wenn das Smartphone zur Waffe wird “ ist eine Produktion des Stadtmedienzentrums Stuttgart. Er wird gefördert durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg und unterstützt vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg sowie der Landeskoordinierung spezialisierter Fachberatung bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend Baden-Württemberg (LKSF).
In der sechsteiligen ARD-Serie „37 Sekunden“ geht es um eine mutmaßliche Vergewaltigung – und eine verstrickte Familiengeschichte. Im Podcast erzählt die Drehbuchautorin Julia Penner, wie sie auf diese Geschichte gekommen ist, und erklärt die Hintergründe der Serie. Und die Rechtsanwältin Antje Brandes, die für die Produktion beratend tätig war, berichtet über ihren Alltag im Opferschutz und über den tatsächlichen Umgang im Sexualstrafrecht mit solchen Fällen.
[Gregor Münch](https://www.d32.ch) und [Duri Bonin](http://www.duribonin.ch) kommen fast direkt vom IN DUBIO PRO APERO. Nachdem sie die vergangene Nacht abgehandelt haben, kommen sie darauf zu sprechen, dass die Staatsanwält:innen keinen leichten Beruf haben sowie die taktisch kluge Atmosphäre in Einvernahmen. Schliesslich wenden sie sich Art. 152 StPO zu (Allgemeine Massnahmen zum Schutz von Opfern) und fragen sich, ob sich die Schutzmassnahmen vor dem Hintergrund der Unschuldsvermutung rechtfertigen, wie dem Framing-Effekt begegnet werden kann und wann die Begleitung durch eine Vertrauensperson sinnvoll erscheint. Sie sind sich sodann nicht ganz so sicher, ob die Übertragung der Einvernahme des Opfers in einen anderen Raum tatsächlich ein Opferschutz darstellt. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich Duri Bonin und Gregor Münch jeden Freitag in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann macht Aussageverweigerung Sinn? Weshalb braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Stimmung im Einvernahmeraum? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und noch viel mehr Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Links zu diesem Podcast: - [Art. 152 StPO - Allgemeine Massnahmen zum Schutz von Opfern](https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de?print=true&printId=%23art_152) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Anwaltskanzlei von [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - [Lehrbücher für Anwaltsprüfung und Anwaltsmanagement](https://www.duribonin.ch/shop/) - [Schweizer Zivilgerichte - Ein architektonischer Streifzug durch die schweizerischen Zivilgerichte](https://www.helbing.ch/de/detail/ISBN-9783719046590/Tribunaux-civils-suisses---Schweizer-Zivilgerichte) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Staatsanwältin Sabine Tobler ist seit 20 Jahren im Amt und hat die unterschiedlichsten Fälle von Stalking betreut. Für sie steht fest: Opfer müssen per Gesetz besser vor Stalking geschützt werden, sie müssen durch eine verbesserte Rechtslage wehrfähiger werden. Als mögliches Vorbild, sieht sie den Straftatbestand §238 Nachstellung, der in Deutschland seit einigen Jahren erfolgreich Anwendung findet. Sabine Tobler berichtet aus ihrer langjährigen Erfahrung mit Stalking-Prozessen vor Gericht und was es für Schritte braucht, bis es dazu kommt. Zudem erzählt sie exemplarisch von zwei Fällen von Stalking, welche sie betreut hat. Eine lehrreiche Folge PSYCHOLOGOS. Noch nie fand ich eine Lektion Rechtskunde so spannend wie diese :-) ! Danke fürs Unterschreiben der Online-Petition, fürs Teilen und Weitererzählen.Ich finanziere meinen Podcast völlig unabhängig ohne Werbung oder Institution im Rücken. Über einen finanziellen Support für die Produktion meines Podcasts würde ich mich sehr freuen.Vielen Dank fürs Zuhören!https://psychologos.ch/support/
Heute berichtet OK-Mitglied Helena Trachsel aus ihrer langjährigen Erfahrung in der Beratung von Stalking-Opfern. Sie schildert uns vier Fälle von Stalking, die sie betreut hat. In fast allen Fällen hat sie den Opfern geraten, die Polizei einzuschalten und Anzeige zu erstatten. Das Eingreifen der Polizei hatte bei ihren Beratungsfällen immer positive Auswirkungen. Die Anzeigen hingegen haben selten etwas bewirkt. „Ich weiss, dass die Polizei nichts machen kann“ – hat ein Stalker gegenüber seinem Opfer gesagt. Leider ist das in den meisten Fällen brutale und harte Realität. Die Dunkelziffer von Stalking schätzt Helena Trachsel hoch ein. Gerade viele von Stalking betroffene Männer, würden sich aus Scham und Ohnmacht nicht melden oder viel zu lange abwarten, bis sie etwas unternähmen. Erfahre mehr in der aktuellen Folge... Danke fürs Unterschreiben der Online-Petition, fürs Teilen und Weitererzählen.Ich finanziere meinen Podcast völlig unabhängig ohne Werbung oder Institution im Rücken. Über einen finanziellen Support für die Produktion meines Podcasts würde ich mich sehr freuen.Vielen Dank fürs Zuhören!https://psychologos.ch/support/
Aufgrund unzähliger Rückmeldungen auf die Stalking-Episode starten wir eine Online-Petition für einen eigenen Stalking Straftatbestand. Unterzeichne diese Online-Petition auf www.psychologos.ch und setze ein Zeichen gegen Stalking. Damit Opfer in Zukunft besser geschützt werden. Danke.Online-Petition: StalkingEs gibt viele Formen von Stalking. Alle diese Formen können zu einer massiven Beeinträchtigung des Lebens der Opfer führen. Anders als beispielsweise Deutschland kennt die Schweiz bislang aber keinen eigenen Straftatbestand für Stalking, so dass die Täter strafrechtlich oft nichts zu befürchten haben. Daher handelt es sich bei Stalking für Täter oft um risikolose Taten, bei denen Opfer häufig auf sich alleine gestellt sind und im Stich gelassen werden. Das ist seit vielen Jahren bekannt. Dennoch hat es die Politik bislang versäumt, durch die Schaffung eines eigenen Straftatbestandes die Strafverfolgung der Täter zu stärken und die Opfer besser zu schützen.Dieses Versäumnis der Politik ist inakzeptabel. Wir fordern die Politik daher auf, endlich zu handeln und umgehend einen eigenen Straftatbestand Stalking in der Schweiz zu schaffen.Bitte unterstütze diese Online-Petition und teile sie per Mail oder über soziale Medien.(weitere Infos, warum die Schaffung eines Straftatbestandes Stalking für einen besseren Opferschutz unverzichtbar ist
Neben seinem Studium der Theologie war Bischof Benno Elbs etliche Jahre als Sanitäter des Roten Kreuzes im Einsatz. Er bildete sich außerdem auch psychologisch und therapeutisch weiter und schloss dies mit einem Diplom in Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl ab. Nach vielen verschiedenen Aufgaben in der Diözese Feldkirch wurde Benno Elbs 2013 von Papst Franziskus zum Bischof von Feldkirch ernannt. In der Österreichischen Bischofskonferenz ist Bischof Benno Elbs nicht nur Vorsitzender der Finanzkommission, sondern vor allem auch für die Caritas und den Opferschutz verantwortlich.
Bei der Revision des Sexualstrafrechts ist unbestritten, dass es keine Nötigung, Drohung oder Gewalt mehr braucht, damit auf eine Vergewaltigung erkannt werden kann. Differenzen bestehen zwischen National- und Ständerat, wann von einvernehmlichen Sex auszugehen ist. Es stehen zwei verschiedene Konzepte in Diskussion: Die Ablehnungslösung «Nein heisst Nein» sowie die Zustimmungslösung «Nur Ja heisst Ja». Duri Bonin diskutiert mit der Strafverteidigerin und Geschädigtenvertreterin Tanja Knodel, was die jeweiligen Lösungen für die Beweisführung und Beweislast in Strafverfahren bedeuten und welcher Lösung sie im Hinblick auf den grösstmöglichen Opferschutz und die Rechtsstaatlichkeit den Vorzug geben würden. Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. In diesem Podcast versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldigte, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Justizsystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft. Was bisher geschah: - Reform des Sexualstrafrechts: Die wichtigsten Infos zur Vorlage: https://www.nzz.ch/schweiz/sexualstrafrecht-ab-wann-ist-eine-vergewaltigung-gegeben-ld.1687632 - Erlassentwurf: https://www.parlament.ch/centers/documents/de/Erlass%2018.043%20E3%20D.pdf - Begleitender Bericht: https://www.parlament.ch/centers/documents/de/Bericht%2018.043%20E3%20D.pdf - «Nein heisst Nein: Entwurf für ein modernes Sexualstrafrecht durch den Ständerat verabschiedet: https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-rk-s-2022-02-18-2.aspx - Nationalrat für Zustimmungslösung im Sexualstrafrecht: https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2022/20221205215743095194158159038_bsd145.aspx Links zu diesem Podcast: - Anwaltskanzlei von Tanja Knodel: https://www.cognitor.ch/portfolio/tanja-knodel/ - Anwaltskanzlei von Duri Bonin: http://www.duribonin.ch - Titelbild bydanay: https://www.instagram.com/bydanay/ - Lehrbücher für die Anwaltsprüfung: https://www.duribonin.ch/shop/ Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Der Kommissar, der zwei Jungen adoptierte, nachdem ihre Mütter ermordet worden waren. Die Geschichte von Carlos Benede ist absolut beispiellos, wenn es um das Thema Nächstenliebe geht und sie geht auf eine sehr besondere Art unter die Haut, weil sie einfach besonders ist. Im Zuge seiner Tätigkeit als Kommissar bei der Münchner Polizei in der Abteilung für Opferschutz kommt er 2001 mit einem 11- jährigen Jungen in Berührung, dessen Mutter vom eigenen Vater ermordet worden ist. Er nimmt das Kind zu sich und adoptiert es und arbeitet so vermutlich auch seine eigene Geschichte auf. Einige Jahre später schenkt er einem zweiten Jungen mit dem gleichen Schicksal ein neues Zuhause. Seinen Job bei der Polizei hängt er an den Nagel, heute leitet er eine Einrichtung für sogenannte Systemsprenger. Jugendliche, für die es in unserem System sonst kaum einen Platz zu geben scheint. Bei ihm und seinem Team finden sie etwas, was die meisten von ihnen in ihrem Leben noch nie erfahren haben: Respekt. Mitgefühl. Klarheit und Stabilität. Statt Strafe und Sanktionen.
Frauen und Kinder sollen besser vor Gewalt geschützt werden. Der Kanton Zürich hat hierfür das Gesetz rund um die Opferhilfe angepasst. Das Gesetz schreibt nun explizit vor, dass für Frauen und Kindern genügend Not- und Schutzunterkünfte zur Verfügung stehen müssen. Die weiteren Themen: * Viele Beschwerden beim Ombudsmann des Kantons Zürich drehten sich im letzten Jahr um die Corona-Massnahmen. * In der Stadtverwaltung Schaffhausen haben Männer und Frauen letztes Jahr praktisch gleich viel verdient. * Noch nie sind so viele Schadensmeldungen bei der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich eingegangen wie 2021.
Müssen die Adressen von Frauenhäusern geheim gehalten werden? Selbstverständlich, sollte man meinen.