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Mittlerweile sind diese Attentate 25 Jahre her. Unsere Generation wird das Ereignis nie vergessen. Aber was ist mit denen, die damals noch gar nicht auf der Welt waren? Es ist ein Ereignis, das sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat: Am 11. September 2001 erschütterten die Terroranschläge in den USA die Welt. Für viele von uns ist noch genau präsent, wo wir waren, als wir von den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon erfuhren. Doch inzwischen sind 25 Jahre vergangen. Eine ganze Generation ist herangewachsen, die damals noch gar nicht auf der Welt war. Für diese jungen Menschen ist der 11. September Geschichte – etwas, das sie aus Erzählungen, Bildern, Dokumentationen und aus der Schule kennen. Aber wie wird heute über den 11. September gesprochen? Ist 9/11 Teil des Geschichtsunterrichts? Wie vermitteln Lehrpersonen ein Ereignis, das für ihre Schülerinnen und Schüler bereits so weit zurückliegt? Und welche Ereignisse schaffen es überhaupt in unsere Geschichtsbücher?
Nach dem Grosseinsatz am Schulfest in Goldach SG läuft die Aufarbeitung. Der Alarm hat bei Kindern, Lehrpersonen und Behörden Spuren hinterlassen. Für die Gemeinde ist klar: Sie braucht ein Notfallkonzept. Welche Lehren zieht Goldach aus dem Vorfall? Weitere Themen · Cannabis-Versuch in Bern, Biel und Luzern: Nicht mehr Konsum, aber anders · Hitze und mehr Gewalt zu Hause? Opferhilfe beider Basel meldet deutlichen Anstieg · Hitze und mehr Bergunfälle? Rega machte mehr Rettungen weit oben in den Bergen
Mentale Gesundheit gehört in die Schule – und Prävention muss weder kompliziert noch zeitaufwendig sein.
Reinhard Hölzl hat sich mehr als 20 Jahre lang der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern gewidmet. Nun tritt der ehemalige Prorektor der Pädagogischen Hochschule Luzern in den Ruhestand und blickt im Gespräch auf seine Arbeit zurück. Weiter in der Sendung: · Die Untersuchung zur Notwasserung eines Flugzeugs im Vierwaldstättersee wird eingestellt. · Die Gemeinde Entlebuch muss einen Teil ihrer Ortsplanungsrevision nochmals öffentlich auflegen.
Was kann Forschung dazu beitragen, Bildung und Unterricht weiterzuentwickeln, und wie gelangen wissenschaftliche Erkenntnisse tatsächlich in die Praxis? Zu Gast ist DorotheeBrovelli, Prorektorin Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Im Gespräch erzählt sie von ihrem persönlichen und beruflichen Weg und gibt Einblick in die Forschung an einer Pädagogischen Hochschule.Im Zentrum steht die Frage, wie Forschung nahe an den Bedürfnissen von Schulen und Lehrpersonen entstehen kann. Denn Forschungsfragen kommen oft direkt aus der Praxis, undForschung bedeutet nicht nur herauszufinden, was funktioniert, sondern ebenso sichtbar zu machen, was nicht wirkt.
Seit ChatGPT vor knapp vier Jahren die Klassenzimmer erreicht hat, steht die Schule vor einer Frage, auf die es noch keine fertige Antwort gibt: Wie unterrichtet man, wenn Maschinen mühelos Aufsätze schreiben, Gleichungen lösen und Präsentationen erstellen können? Bernhard Gmeiner, AHS-Lehrer für Englisch und Geografie in Wien, war von Anfang an mittendrin und beobachtet seither, wie erfinderisch Jugendliche mit KI-Tools umgehen – oft lange bevor Lehrpersonen und Bildungspolitik reagieren. Im Podcast erklärt Gmeiner, warum Lehrkräfte keine Detektive sein sollten, die KI-Texte aufspüren, sondern warum sich Prüfungsformate grundlegend ändern müssen. Er spricht darüber, ob Chatbots für Minderjährige bald ähnlich reguliert werden könnten wie Social Media. Und er macht klar: KI in der Schule darf nicht heißen, junge Menschen zu professionellen Konsumentinnen und Konsumenten der großen Tech-Konzerne zu erziehen. Bernhard Gmeiners STANDARD-Blog: https://www.derstandard.at/inland/bildung/ki-im-klassenzimmer
Finanzdirektor Ernst Stocker freut sich über die gute Wirtschaftslage. Er präsentiert fürs 2027 ein Budget mit einem Überschuss von über 200 Millionen Franken. Doch viele zurückgestellte Investitionen werfen Fragen auf. Weitere Themen: - Heftige Gewitter in der Region fordern mehr als 40 Verletzte, darunter viele Kinder. - Am 27. September entscheidet der Kanton Zürich über mehr Entlastung für Lehrpersonen. Das neue Lehrpersonalgesetz würde 83 Millionen Franken kosten, die grösstenteils von den Gemeinden bezahlt werden müssten. Dagegen haben 102 Gemeinden sowie SVP und FDP das Referendum ergriffen. Im Regionaljournal diskutieren Lena Fleisch, Präsidentin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands, und SVP-Kantonsrat und Niederglatter Gemeindepräsident Stefan Schmid.
Der Kanton Bern hat zu wenig Lehrpersonen. Das setzt unsere Schulen massiv unter Druck. Bildung Bern hat deshalb die Berner Bildungsinitiative lanciert. Wie lässt sich die Bildungsqualität sichern und welche Ausbildungen sollen für Lehrkräfte vorgeschrieben sein? Darum geht es in der Berner Bildungsinitiative, über die wir am 27. September abstimmen. Sie will Qualität, Geld und ausgebildetes Personal in der Verfassung verankern. Befürworter:innen sehen darin den nötigen Schutz für gute Schulen; Gegner:innen warnen vor starren Vorgaben. Am Politpodium von UND Generationentandem fragten wir: Braucht es diesen Verfassungsartikel – oder schadet er mehr, als er nützt? Politpodium mit: ➡️ Samuel Bärtschi ist Fachdidaktiker mit Schwerpunkt politische Bildung und verbindet in verschiedenen Rollen Wissenschaft und Praxis ➡️ Katharina Ali-Oesch (SP) ist Gemeinderätin von Thun und Grossrätin (SP) ➡️ Samuel Krähenbühl (SVP) ist Historiker, Grossrat des Kantons Bern (SVP) und Präsident der Bildungskommission ➡️ Isabel Glauser (SVP) ist Vize-Präsidentin des SVP Wahlkreisverbands Thun ... und mit Stefan Wittwer, Geschäftsführer von Bildung Bern, er stellt die Initiative vor Das Gespräch führte Elias Rüegsegger. -- https://www.generationentandem.ch/bildungsinitiative/
Der Ausserrhoder Regierungsrat Dölf Biasotto tritt nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen an. Das hat der 64-jährige FDP-Politiker gestern Abend bekannt gegeben. Nach seiner Zeit in der Regierung möchte er sich wieder der Privatwirtschaft widmen. Weitere Themen: · In Neuwilen in der Thurgauer Gemeinde Kemmental stand gestern Abend eine Lagerhalle auf einem Bauernhof in Vollbrand. Verletzt wurde niemand. Über 50 Personen mussten evakuiert werden. · Der Kanton Thurgau führt als erster Schweizer Kanton die Echtheitsprüfung beim Betreibungsregisterauszug ein. Seit Anfang Woche macht der Kanton dies im Rahmen eines Pilotversuchs im Bezirk Arbon. · 270 Lehrpersonen aus Appenzell Ausserrhoden haben an einer schweizweiten Studie zur integrativen Schule teilgenommen. Die Stimmung gegenüber dieser Schulform sei besser als in anderen Kantonen, schreibt Appenzell Ausserrhoden.
Jedes Kind soll in der Schweiz wenn immer möglich eine Regelklasse besuchen, auch Kinder mit einer körperlichen oder einer Lernbeeinträchtigung. Das ist die Idee der integrativen Schule. Eine neue Studie des Dachverbands der Lehrerinnen und Lehrer zeigt: Auch die Lehrpersonen sind gespalten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:12) Lehrpersonal zwiegespalten, was Integrative Schule betrifft (05:41) Nachrichtenübersicht (10:01) Trump, Truth Social und Insider-Trading (15:43) Bundesrat stellt sich gegen Kompass-Initiative (20:11) Mit Punkrock gegen den Rechtsruck (25:54) Milliardenklagen gegen Meta in Kalifornien (29:28) Warum sich Forscher über KI-Viren freuen (34:15) Niedrigwasser erschwert Schifffahrt auf dem Rhein
Der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer LCH wollte wissen: Wie stehen die Lehr- und Fachpersonen zur integrativen Schule? Das Resultat ist brisant: Die Lehrerschaft ist gespalten, nur die Hälfte steht dem Modell positiv gegenüber. Die Präsidentin des LCH ist zu Gast bei Simone Hulliger. Dagmar Rösler war bewusst, dass sie mit dieser Umfrage ein heisses Eisen anfasst. Die Gespaltenheit der Lehrerschaft habe sie überrascht, dennoch sei sie froh zu wissen, wo Lehrpersonen stehen. Denn die Umfrage zeigt auch: Umstritten ist nicht in erster Linie das pädagogische Konzept, sondern deren Umsetzung. Dort, wo genügend Ressourcen zur Unterstützung bereitstehen, sei auch die Zufriedenheit höher, so Rösler. Was macht der LCH nun mit diesen Resultaten? Hat die integrative Schule eine Zukunft? Dagmar Rösler ist seit 2019 Präsidentin des Dachverbands der Lehrerinnen und Lehrer und arbeitet als Fachlehrperson ist der Primarschule Bellach.
Jedes Kind soll in der Schweiz wenn immer möglich eine Regelklasse besuchen, auch Kinder mit körperlicher Behinderung, oder einer Lernbeeinträchtigung. Das ist die Idee der integrativen Schule. Eine neue Studie des Dachverbands der Lehrerinnen und Lehrer zeigt: Auch die Lehrpersonen sind gespalten. Weitere Themen: Vier US-Bundesstaaten werfen Meta vor, seine Apps Instagram und Facebook würden Kinder gezielt abhängig machen und ihnen psychisch schaden. Die Klägerinnen gehen von einer möglichen Schadenssumme von bis zu 1400 Milliarden US-Dollar aus. Das enstpricht in etwa Metas gesamten Börsenwert. Feine Sahne Fischfilet sind eine Punkformation aus Mecklenburg-Vorpommern, die seit jeher sehr politische Lieder schreibt. Nun veröffentlich der Sänger ein neues Buch, in dem es um «seinen» Osten geht, kurz vor der Landtagswahl im eigenen Bundesland, bei der die AfD nach der Macht greift.
Kurz vor Schulbeginn fehlen im Kanton Zürich noch für 12 von 8222 Klassen die Klassenlehrpersonen. Um die Lücken zu schliessen, können Gemeinden unter anderem Vikariate einsetzen. Weitere Themen: · Zürich rüstet Wasserversorgung für Hitzewellen und Klimawandel. · Immer mehr Menschen nutzen «Züri Velo». · Eric Gujer tritt 2027 als NZZ-Chefredaktor ab.
Hitze, Trockenheit und eine wachsende Bevölkerung: Die Stadt Zürich hat einen Plan ausgearbeitet, wie die Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Jahrzehnten gesichert werden soll. Denn obwohl das Wasser nicht so schnell knapp wird, stehen Zürich und die Region vor einigen Herausforderungen. Weitere Themen: · Zum neuen Schuljahr fehlen im Kanton Zürich deutlich weniger Lehrpersonen als in früheren Jahren. · Die Hitze setzt Schaffhauser Bäumen zu. · Winterthur sucht die kühlsten Orte der Stadt. · Junge Stimmen zum Auftakt des Zürcher Theaterspektakels.
In den Berner Schulzimmern unterrichten rund 600 Personen ohne pädagogische Ausbildung. Sobald der Mangel an Lehrpersonen vorbei ist, müssen sie ein Diplom vorweisen, wenn sie ihre Stellen behalten wollen. Weiter in der Sendung: · Walliser und Berner Feuerwehren üben gemeinsam das Löschen eines Waldbrandes im steilen Gelände. · Die Wetteraussichten für den Dienstag.
Heutet startet in mehreren Kantonen wieder die Schule, und das bei anhaltend hohen Temperaturen. Nun kritisiert der grösste Berufsverband der Lehrpersonen - der in Baselstadt: Durch die Hitze werde die Chancengerechtigkeit werde geschmälert. Weitere Themen: · Die aktuellen Zahlen zur Hitze zeigen: Im Juni und Juli war es in Westeuropa so heiss wie nie zuvor in den beiden Sommermonaten. Das teilt der Klimadienst der EU mit. Demnach lag die Durchschnitttstemperatur in Westeuropa in diesen beiden Monaten bei 21,6 Grad. Und auch das Wasser entlang der Atlantikküste und im westlichen Mittelmeer war so warm wie noch nie. · Wegen der Trockenheit könnte der Fluss Rhein in Deutschland schon bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein. Davor warnt der deutsche Verband der Binnen-Schifffahrt in der Rheinischen Post. Grund ist der tiefe Wasserpegel. Falls Güter auf Lastwagen oder Züge umgelagert werden müssten, könnte das dazu führen, dass gewisse Produkte in der Schweiz teurer werden, sagt der SRF-Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi. · Der ehemalige Chef der Bank Raiffeisen, Pierin Vincenz, steht heute erneut vor Gericht. In einem früheren Prozess wurde er wegen mehrfacher Veruntreuung und Urkundenfälschung zu drei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Heute nun beginnt der Berufungsprozess.
Hunderttausende Fische verendet in Schweizer Gewässern, Bern setzt weiter auf Lehrpersonen ohne Diplom, Ausstellung in Rossinière: Das «Königreich der Katzen»
Rund ein Fünftel aller Lehrpersonen im Kanton Bern hat keine oder nur eine unvollständige pädagogische Ausbildung. Der Kanton Zürich stellt seit diesem Schuljahr keine unausgebildeten Lehrpersonen mehr ein. Im Kanton Bern ist dieser Schritt noch nicht umsetzbar. Warum nicht? Wir klären auf. Weiter in der Sendung: · Rekultivierung gestartet: Auf dem Schuttkegel in Blatten grünt die Hoffnung. · Wildhut schiesst Wolf oberhalb von Grindelwald. · Brief der Freiburger Steuerbehörde war kein Betrugsversuch.
Was hat denn Tante Emma mit dem Gleichnis der verlorenen Münze aus Lukas 15 zu tun? Das kannst du jetzt herausfinden :) Wir feiern den Schulstartgottesdienst im Rahmen von einem Gottesdienst für Alli. Wir werden bewusst fürs neue Schuljahr beten – für die Kinder, Lernende, Lehrpersonen und alle weiteren Personen, die den Schulalltag prägen.
Mehr als 30'000 Menschen folgen Sabrina Steidle auf Instagram. Dort zeigt sie ihren Unterricht,ihr Schulzimmer und die Sonnen- und Schattenseiten des Lehrerinnendaseins.In dieser Folge geht es um Sichtbarkeit im Lehrberuf, Social Media und Schule im digitalen Zeitalter. Wir erfahren, welche Chancen, Grenzen und Verantwortung es gibt, wenn Lehrpersonen öffentlich Einblick in ihren Berufsalltag geben.Sabrina erzählt von ihrem Weg als Primarlehrerin im Engadin, von prägenden Momenten im Klassenzimmer, ihrer Community und ihrer zweiten Leidenschaft: Der Musik. Ein Gespräch über Schule, Kreativität, Öffentlichkeit und die Frage, wie sich der Blick auf Schule verändert, wenn viele Menschen zuschauen.
Vor rund einem Monat wurden grobe Fehler bei den Solothurner Spitälern SoH bekannt. Seitdem wurde unter anderem der Verwaltungsratspräsident ausgetauscht und die SoH muss das Personalreglement anpassen. Das reicht nicht, finden SVP und SP und verlangen eine parlamentarische Untersuchung. Weiter in der Sendung: · Die Kanti Solothurn zügelt. Mit 2000 Schülerinnen und Schülern sowie 240 Lehrpersonen ist sie eine der grössten im Land – und hat zu wenig Platz. Sie kann deshalb die Räume der ehemaligen pädagogischen Hochschule übernehmen. Eine grosse Sache für die grosse Schule, sagt die Rektorin. · Sommerserie: Tiere, die beim Pause Machen helfen, die gibt es an der Uni Bern. Hunde helfen den Studierenden, dass sie zwischen dem Büffeln herunterfahren können. Es gibt aber auch Tiere, die eine Pause brauchen. In Biel muntert eine Therapeutin lustlose oder träge Papageien auf.
Im Dezember 2024 überwältigte die Polizei einen tobenden Mann. Dieser verlor das Bewusstsein und starb trotz Reanimationsversuchen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung. Publik wurde der Fall erst jetzt wegen eines Zwischenentscheids des Obergerichts. Weiter in der Sendung: · Aargau: In dringenden Fällen von Tierschutzmeldungen macht der Veterinärdienst unangekündigte Kontrollen bei den Tierhalterinnen oder -haltern. So könne man sich ein objektives Bild machen der Situation vor Ort, sagen die Verantwortlichen. · Die Aargauer Regierung will Lehrpersonen ohne «richtiges» Diplom bestrafen. Ihre Löhne sollen bei Neuanstellungen 15 Prozent tiefer sein als die regulären Saläre. · Stüsslingen: Eine landwirtschaftliche Ballenpresse gerät in Brand und zündet diverse abgeerntete Felder an.
Im Kanton Genf haben alle Kinder der 1. und 2. Klasse hitzefrei - und auch im Kanton Waadt haben einige Schulen den Unterricht gestrichen. Warum die Kantone das in Eigenregie beschliessen können und wie die Hitzeferien bei Kindern, Eltern und Lehrpersonen ankommen. · Im Tessin brodelt es zwischen der SVP und der Lega: Die beiden rechten Parteien wollen sich bei den nächsten Wahlen nicht mehr unterstützen. Warum dabei der Lega-Regierungsrat Claudio Zali im Mittelpunkt steht - und was ein 14-Jähriger in Untersuchungshaft damit zu tun hat. · Ein aus dem Deutschen übersetzter Werbspot der Migros sorgt in der Romandie für Diskussionen. Immer wieder sorgen deutschschweizer Firmen mit falschen Übersetzungen für Aufsehen. Warum das so ein emotionales Thema ist - und wie KI-Chatbots schweizerisch-französische Ausdrücke diskriminieren. Aus dem Tessin: Martina Kobiela, Journalistin Tessiner Zeitung Aus der Romandie: Dario Brander, Journalist 20 minutes Moderation: Silvia Staub
Der Entscheid des Bundesgerichts ist deutlich: Bei der Wahl zum Stadtpräsidium in Grenchen hat es Unregelmässigkeiten gegeben. Die Wahl muss wiederholt werden. Wahlsiegerin Susanne Sahli (FDP) ist abgesetzt, vorübergehend übernimmt der unterlegene Konkurrent, Vize-Stadtpräsident Patrick Crausaz. Weiter in der Sendung: · Nun ist es definitiv: Die Kreisschule Aarau-Buchs soll aufgelöst werden – und zwar schon auf Ende Juli. Darüber wurden heute Lehrpersonen, Eltern und Medien informiert. Die Auflösung verlangen die Trägergemeinden Aarau und Buchs. Bei der grössten Volksschule im Aargau gibt es Führungsprobleme. · Im Mittelland gibt es kaum Hirschkäfer – ausser im Zurzibiet. Der Kanton Aargau untersucht nun, wie es der dortigen Population geht. Mit neun Zentimetern ist der Hirschkäfer der grösste Käfer in der Schweiz. · «Hopsa»: So heisst das erste Musical der Schweiz. Uraufgeführt wurde es 1935. Die Bühne Burgäschi zeigt das eher unbekannte Stück in einer Freilichtaufführung.
Die Personalsituation hat sich an den Baselbieter Volksschulen gegenüber den Vorjahren verbessert. Vor allem an den Primarschulen konnten mehr Lehrpersonen gefunden werden.
Aktuell steht die Bündner Hauptstadt finanziell noch gut da. In den letzten fünf Jahren wurden jedoch über 300 Millionen Franken investiert. Die Selbstfinanzierungsquote ist dabei immer kleiner geworden. Der Stadtrat hat nun ein Konzept erarbeitet, das Investitionen priorisiert. Weitere Themen: · Nach Kopftuchverbot: Der St. Galler Kantonsrat hat gestern einem Verbot religiöser Symbole bei Lehrpersonen zugestimmt. Was bedeutet das für Lehrerinnen und Lehrer? · Vorfall in Postauto: In Reute soll ein Mann ein Schulkind auf dem Schulweg in einem Postauto gestossen haben. Die Gemeinde ergreift weitere Massnahmen. · Referendum angekündigt: Der St. Galler Kantonsrat hat gestern ein faktisches Verbot von Tempo-30-Zonen beschlossen. Der VCS hat nun angekündigt, dagegen ein Referendum zu ergreifen. · Bussen am WEF: Die Stadt Davos hat in 36 Fällen Bussen verteilt, da temporäre Bauten während des WEF nicht den Vorschriften entsprachen. Sieben Verfahren seien noch hängig, heisst es jetzt von der Gemeinde.
St. Gallen verbietet religiöse Symbole für Lehrpersonen in Schulzimmern, zu Besuch im 2026 preisgekrönten Weggiser Garten, Felsputzer Felix Immoos geht in Pension
Im bernischen Kandersteg konnte die Badesaison im Mai nicht wie geplant starten. Der Grund ist ein Leck, durch das täglich 100'000 Liter Wasser verloren gingen. Nun wird die Ursache gesucht. Im besten Fall öffnet das Bad in drei Wochen. Weiter in der Sendung: · SG: Das Kantonsparlament will ein Verbot von religiösen Symbolen bei Lehrpersonen. · VS: Die Stiftung «MitMänsch» wurde untersucht und muss nun gravierende Mängel aufarbeiten. · VD: Erstmals nisten Schwarzstörche in der Schweiz – ein Paar zieht derzeit drei Jungvögel auf.
Nach einer langen Diskussion hat das St. Galler Kantonsparlament am Vormittag entschieden, das Kopftuch für Lehrpersonen zu verbieten. Dabei zeigte sich, dass mehrere Fraktionen gespalten waren. Auch andere religiöse Symbole sind von dem Verbot betroffen. Weitere Themen: · Eine neue Online-Sammlung des Landesarchivs bietet die Möglichkeit, mehr über die Geschichte des Kantons Glarus vom 19. Jahrhundert bis heute zu erfahren. Darin wurden Fotografien, Filme und Tonaufnahmen aus dem ganzen Kanton zusammengetragen und zugänglich gemacht. · Im November stimmt die Stimmbevölkerung der Stadt St. Gallen über die dritte Etappe der Flottenerneuerung der Verkehrsbetriebe ab. Dabei geht es um einen Kredit über 61 Millionen Franken. · Das Kantonsspital Graubünden überträgt seine Aktien der Fernwärme AG an die städtische Produzentin IBC Energie Wasser Chur. Auf Anfrage wollten die Verantwortlichen nicht sagen, für wie viel die Beteiligung verkauft wurde. · Die psychiatrischen Dienste Graubünden haben im vergangenen Jahr so viele Leistungen erbracht wie nie zuvor. Über 99 Prozent der stationären Betten waren ausgelastet.
Heute wurde im Thurgauer Parlament, dem Grossen Rat, erstmals über das Energiegesetz diskutiert. Die Diskussion war so hitzig, dass sie nicht abgeschlossen werden konnte. Dabei hat die SVP die anderen Fraktionen ziemlich verärgert. Weitere Themen: · Nach einer langen Diskussion hat das St. Galler Kantonsparlament am Vormittag entschieden, das Kopftuch für Lehrpersonen zu verbieten. Dabei zeigte sich, dass mehrere Fraktionen gespalten waren. Auch andere religiöse Symbole sind von dem Verbot betroffen. · Eine neue Online-Sammlung des Landesarchivs bietet die Möglichkeit, mehr über die Geschichte des Kantons Glarus vom 19. Jahrhundert bis heute zu erfahren. Darin wurden Fotografien, Filme und Tonaufnahmen aus dem ganzen Kanton zusammengetragen und zugänglich gemacht. · Auf dem I+D-Campus in Kreuzlingen sollen Forschung und Wirtschaft zusammenkommen und sich austauschen. Die Idee dahinter: Unternehmer sollen ihr eigenes Unternehmen einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Ein Besuch vor Ort.
Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
Entlang der A1 musste das Astra bei Derendingen auf rund einem Kilometer die Seitenbegrünung roden. Unter normalen Umständen ist das verboten. In diesen Hecken ziehen aktuell viele Vögel ihren Nachwuchs auf. Doch eine giftige Raupe habe den rigorosen Eingriff nötig gemacht. Weiter in der Sendung: · Unterentfelden sagt Ja zur Fusion mit der Stadt Aarau. An der Gemeindeversammlung gestern Abend stimmten 428 Personen für einen Zusammenschluss, 359 dagegen. Nun muss der Aarauer Einwohnerrat als nächstes über eine allfällige Fusion mit Unterentfelden entscheiden. · Für das nächste Schuljahr werden im Kanton Aargau noch immer Lehrpersonen gesucht. Besonders Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind sehr gesucht. Im Kanton Solothurn ist die Situation etwas entspannter.
Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
Klassenlehrpersonen organisieren Lager, Elternabende, Schulausflüge. Sie sind Ansprechpersonen für Zukunftsängste, bei Konflikten, bei Spezialfällen. Sie sind die Schnittstelle zwischen Schule, Eltern, Schülerinnen und Schülern. Und daneben unterrichten sie ja auch noch ganz normal ihre Fächer. Fast immer mehrere. Die Aufgabe von Klassenlehrpersonen ist also anspruchsvoll. Und sie wird immer anspruchsvoller, sagen die, die den Job machen. Die Lehrerinnen und Lehrer merken das in Form von immer mehr Überstunden, die nicht in ihrem Lohn enthalten sind. Die Kantone merken es, weil sie immer weniger Lehrpersonen finden, die auch Klassenlehrperson sein wollen. Wie hat sich die Aufgabe der Klassenlehrerinnen und -lehrer verändert? Warum schaltet sich jetzt vermehrt die Politik ein? Welche Lösungen gibt es? Und braucht es künftig überhaupt mehr Klassenlehrpersonen als heute? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Bildungsredaktorin Claudia Blumer über die anspruchsvollen Aufgaben von Klassenlehrpersonen und warum sich die Politik zunehmend in den Schuldiskurs einschaltet. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Sibylle Hartmann Mehr zum Politikum um die Klassenlehrpersonen: Klassenlehrer schlagen Alarm: «Vielleicht führt die Schule dann Bürozeiten ein. Irgendwo hat es Grenzen» Bildung im Kanton Zürich: Winterthur unterstützt Referendum gegen neues Lehrpersonalgesetz Neuer Berufsauftrag für Lehrpersonen: Kantonsrat will Lehrpersonen 83 Millionen mehr Lohn zahlen – Gemeinden prüfen das Referendum Mehr zum Podium zum Fall Maisano gibt es hier. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Basler Lehrerinnen und Lehrer melden sich häufiger krank als früher. Verglichen mit dem Jahr 2020 sind die Krankmeldungen um 30 Prozent gestiegen. Der Verband der Lehrpersonen fordert ein Gesundheitsmanagement. Ausserdem: · 95 Prozent der Krankenwagen sind innerhalb der vorgegebenen 15 Minuten am Einsatzort. · An 24 Standorten stellt der Kanton BS Sonnenschirme auf – weniger als geplant. · Die 14jährige Amelie Kägi aus Wintersingen fährt an die JugendBoulderEuropameisterschaft. · Auch nach 50 Jahren ist der fünffache Mord von Seewen nicht aufgeklärt.
Hohe Kosten durch Ausfall von Lehrpersonen in Basel, Universitätsspital Basel setzt Roboter «Da Vinci» am Herz ein, präventives Sömmerungsverbot wegen Rinderseuche in der Romandie
Im Grossen Rat forderte die SVP, dass Photovoltaikanlagen im Aargau künftig ohne Bewilligung auf sämtlichen Gebäuden gebaut werden dürfen. Für die Mehrheit des Kantonsparlaments war diese Idee jedoch zu radikal. · Weiter in der Sendung: Nach den Ausschreitungen von Badener Kantonsschülern an der Kanti Wettingen hat die Kanti Baden den Vorfall aufgearbeitet. Mindestens eine Person soll von der Schule verwiesen werden, bei zwei weiteren wird dieser Schritt geprüft. Zudem reichte die Kanti Baden Anzeige gegen Unbekannt ein. · Frühfranzösisch sorge bei vielen Kindern für Lernstress, so die Meinung vieler Politikerinnen und Politiker. Ein Vorstoss im Solothurner Kantonsparlament zeigt nun - auch die Lehrpersonen entscheiden sich bereits in der PH öfters für Englisch anstatt für Französisch.
Taucher stossen in der Aare bei Solothurn auf Holzpfähle einer rund 1700 Jahre alten Römerbrücke. Die Überreste der antiken Fernstrasse kamen bei Arbeiten an der Eisenbahnbrücke zum Vorschein. Für die Kantonsarchäologie ist der Fund ein seltener Glücksfall. Weitere Themen SO Vorstoss im Solothurner Kantonsrat fordert bessere Ausbildung für Lehrpersonen im Frühfranzösisch FR Kompromiss im Streit um Grabruhe – Stadt Freiburg und jüdische Gemeinde einigen sich ZH Geplantes Mannebüro wird nicht eröffnet – Verein zieht Expansion zurück ZH Elefantenbaby vom Montag eingeschläfert – hatte laut Zoo Zürich keine Überlebenschance
Vor einigen Jahren wurde in Basel ein spezialisiertes Angebot für Jugendliche mit komplizierten Behinderungen gestrichen. Sie würden nun nach der obligatorischen Schulzeit nur halbherzig betreut, bis sie volljährig sind, kritisieren Eltern und Lehrpersonen und fordern eine Lösung. Ausserdem: · Plädoyers im Prozess um Femizid: Die Staatsanwältin fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe für Mann, der seine Frau erwürgt und zerstücklet haben soll. · Kleine Firmen, grosse Investitionen: Wie Basler Biotech-Firmen an neuen Medikamenten forschen, die dann häufig die grossen Pharma-Konzerne übernehmen.
Nach vier Jahren mit Lehrpersonenmangel verfügen die Zürcher Schulen für das kommende Schuljahr wieder über genügend Lehrpersonen. Ein Mangel besteht jedoch weiterhin bei den Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Weitere Themen: · Messerstecher muss nach Angriff auf Juden vor Zürcher Gericht. · Die Umnutzung der Zürcher Zeughäuser ist aufwändiger als angenommen. · Rekordhohe Beteiligung bei den Wahlen in Zürich. · Bei der «Dargebotenen Hand» melden sich immer mehr Hilfesuchende online.
Eine neue Schweizer Studie zeigt: Jugendliche, die später mit der Schule beginnen, erzielen bessere schulische Leistungen. Mehr Schlaf wirkt sich zudem positiv auf ihre psychische Gesundheit aus. An der Oberstufe Gossau im Kanton St. Gallen wurden vor drei Jahren sogenannte flexible Randzeiten eingeführt – mit Erfolg. Schülerinnen und Schüler können seither selbst entscheiden, ob sie freiwillig um 7:30 Uhr starten oder erst um 8:30 Uhr, wenn der reguläre Unterricht beginnt. Das Projekt kommt nicht nur bei Forschenden gut an, sondern auch bei Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen. Sollten flexible Schulstartzeiten also in der ganzen Schweiz eingeführt werden? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Roger John, Schulleitung Rosenau / Gossau - Oskar Jenni, Professor für Entwicklungspädiatrie, Universitäts-Kinderspital Zürich - Dagmar Rösler, Zentralpräsidentin Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer ____________________ Team: - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Reena Thelly ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum
Der Kanton zahlt der Pädagogischen Hochschule Graubünden über eine Million Franken, damit Primarlehrer weiterhin zu Sekundarlehrern ausgebildet werden können. Der Grund: In den Sekundarschulen gibt es nach wie vor zu wenig qualifizierte Lehrpersonen. Weitere Themen: · Weil weniger Schweizer Wein getrunken wird, subventioniert der Bund das Roden von Rebflächen. In Graubünden wird hingegen nach mehr Fläche gesucht, um Wein anbauen zu können. · Seit gut einem Monat sind die Brienzerinnen und Brienzer wieder zu Hause, der Berg hat sich beruhigt. Gemeindepräsident Daniel Albertin blickt zurück auf die letzten Jahre, redet über Tiefpunkte sowie Hoffnungsschimmer und gibt dabei ganz persönliche Einblicke.
Der Kanton Zürich reagiert auf den Ärztemangel und baut das Humanmedizinstudium aus: Ab 2030 werden an der medizinischen Fakultät der Uni Zürich jährlich 700 statt bisher 430 Studienplätze zur Verfügung stehen. Weitere Themen: · Buspersonal in Winterthur will am Dienstagmorgen streiken. · Zürcher S-Bahnen waren 2025 äusserst pünktlich unterwegs. · Extra-Arbeitszeit der Zürcher Lehrpersonen kommt wohl vors Volk. · Bahnhof Männedorf bekommt zweites Gleis. · Weniger Temporäre in Zürcher Spitälern.
Im Kanton fehlen seit Jahren Plätze an Sonderschulen. Besonders das Schulheim Chur ist ausgelastet. Laut Stiftungspräsident leiden unter dem Platzmangel nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch die Lehrpersonen. Nun schafft der Kanton in Tamins 13 zusätzliche Plätze als Provisorium. Weitere Themen: · Die Bündner Kantonalbank erzielte mit rund 220 Millionen Franken etwas weniger Gewinn als im Vorjahr - unter anderem wegen des tiefen Zinsumfelds. Stabil blieb das Ergebnis dank guter Geschäfte mit Anlagen und Vorsorge.
Thomas Zurbuchen, Astrophysiker und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA, trifft auf Comedian Michael Elsener. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben Thomas Zurbuchen (58) Astrophysiker, ehem. Wissenschaftsdirektor der NASA Thomas Zurbuchen war sechs Jahre lang Forschungsdirektor der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und damit einer der einflussreichsten Wissenschaftler der Welt. In den USA nannte man ihn schlicht «Dr. Z.» – sein Nachname galt als zu kompliziert. Zurbuchen verantwortete ein Budget von fast acht Milliarden Dollar und führte gegen 10'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Funktion leitete er zahlreiche Schlüsselmissionen der Raumfahrt, darunter Marsmissionen und das «James-Webb»-Weltraumteleskop. Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi im Berner Oberland als Sohn eines Predigers einer Freikirche. Die Familie lebte in einfachen Verhältnissen und war auf Spenden aus der Gemeinde angewiesen. Ob der «Berner Bub vom Land» überhaupt den Sprung ins Gymnasium schaffen würde, war lange alles andere als selbstverständlich. Sein Interesse an Naturwissenschaften führte ihn schliesslich an die Universität Bern und später in die USA. Dort machte er Karriere als Astrophysiker, wurde Professor an der University of Michigan und entwickelte sich zu einer zentralen Figur der internationalen Weltraumforschung. Heute ist Thomas Zurbuchen an der ETH Zürich tätig, wo er das «Space Center» leitet. Sein Lebensweg steht exemplarisch für eine aussergewöhnliche Karriere – von bescheidenen Verhältnissen im Berner Oberland bis an die Spitze der globalen Raumfahrt. Thomas Zurbuchen ist mit einer Musikerin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern._____________________________________________ Michael Elsener, Comedian (40) Michael Elsener steht für politische Satire. Sein Anspruch ist es, sein Publikum zu einem aktiven, demokratischen Miteinander in der Gesellschaft zu bewegen. Aufgewachsen ist er als Ältester von zwei Kindern in Hünenberg im Kanton Zug. Zur Comedy kam er früh und eher zufällig: Ein Freund zapfte das Fernsehsignal eines Nachbarn an, sodass die beiden Buben heimlich die amerikanische «Letterman Show» schauen konnten. Viel verstand Elsener damals nicht – doch die Art der Show und ihre Energie liessen ihn nicht mehr los. Seine ersten Parodien galten Verwandten und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich ein präziser, beobachtender Stil, für den er heute auch über die Schweiz hinaus bekannt ist. Michael Elsener tritt inzwischen auch im englischsprachigen Raum auf. Im vergangenen Jahr stand er am weltweit renommiertesten Comedyfestival auf der Bühne, dem Edinburgh Fringe Festival. Diese Erfahrung habe ihm neue Seiten an sich gezeigt, sagt Elsener. Privat pflegt er feste Rituale: Wenn möglich schwimmt er täglich im See – bei jeder Temperatur und jedem Wetter. Vor Auftritten schläft er jeweils 20 Minuten, um «frisch im Kopf» zu sein. In seinem neuen Programm «Gute Entscheidung» eröffnet der Comedian und Politikwissenschafter seinem Publikum neue Perspektiven auf Kopfentscheide und Bauchgefühle.
Bei der Brandkatastophe in Crans Montana sind viele junge Menschen unter den Opfern. Nun beginnt im Wallis wieder die Schule. Der Walliser Bildungsdirektor Christophe Darbellay erklärt, wie die Kinder und Lehrpersonen wieder zurück in den Alltag finden sollen. Weitere Themen: · 40 Todesopfer hat die Brandkatastrophe von Crans Montana gefordert. Die Familien der Opfer werden von einem Care-Team des Kantons Bern betreut. Leiterin Irmela Moser spricht darüber, wie das Personal diese schwierige Arbeit vor Ort erlebt. · Am Wochenende haben die USA den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro gefangengenommen, einen Regimewechsel gab es in Venezuela bisher aber nicht. In der Vergangenheit war das mitunter anders: Die USA haben immer wieder ausländische Regierungen gestürzt und Regimewechsel erzwungen. Wo die Parallelen zur Gegenwart liegen, erklärt Gerlinde Groitl, Professorin für internationale Politik an der Universität Regensburg. · Seit dem 1. Januar ist Stalking in der Schweiz explizit verboten und kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden. Bundesrat und Parlament wollen so den Schutz der Betroffenen verbessern. Was bringt das neue Gesetz tatsächlich - und wie oft kommt Stalking in der Schweiz überhaupt vor? Korina Stolenberg von der Opferberatung Aargau mit einer Einschätzung.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) verlängert wie erwartet ihre Zinspause. Der Leitzins wird das zweite Mal in Folge bei null Prozent belassen. Was bedeutet das? Weitere Themen: Seit Wochen streikt in der Waadt das Staatspersonal gegen die Sparpläne der Regierung, auch die Lehrpersonen. Für die Schülerinnen und Schüler keine einfache Situation: Der Streik bringt ihren Alltag ziemlich durcheinander. Wenn es um Gesundheit geht, sollen die Patienten im Zentrum stehen. Was selbstverständlich klingt, ist in der Schweiz noch bei Weitem nicht überall verankert. Anders bei der Krebsforschung des Swiss Cancer Institutes. Sie zieht die Sichtweise von Betroffenen aktiv mit ein.
Das exklusive Experiment von «Einstein» zeigt, was die Nutzung von Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT mit dem Gehirn macht. Welchen Einfluss hat KI auf die Hormone und wie wollen Schulen, Lehrpersonen sowie Entwicklerinnen und Entwickler von KI unsere Denkfähigkeit bewahren? Das Experiment Verblöden wir, wenn wir täglich künstliche Intelligenz nutzen? Das exklusive Experiment von «Einstein» zeigt, was die Nutzung von KI wie ChatGPT mit unserem Gehirn macht, welchen Einfluss KI auf unsere Hormone hat und wie wir in Zukunft lernen müssen. Und: «Einstein» zeigt, wie Schulen, Lehrpersonen sowie Entwicklerinnen und Entwickler von künstlicher Intelligenz unsere Denkfähigkeit bewahren wollen. Die Entwicklerin Lisa Richenberger, 18, hat eine eigene künstliche Intelligenz, KI, entwickelt. Die KI kann ihr sagen, ob ihr Zimmer aufgeräumt ist oder eben nicht. Hinter der banalen Frage stehen etliche Entscheidungen und Daten. Sie ist Teil der AI Challenge der ETH Zürich, der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Wichtig sei, dass die Jung-Forschenden ausprobieren und einen Prozess durchlaufen, sagt Fiona Könz, die die Challenge von der ETH begleitet. «Einstein» zeigt, ob Lisa die Challenge gewinnt oder nicht. Die Forscher Sind sprachbasierte KI-Modelle bereits so gut wie unser Gehirn? Gonçalo Guiomar forscht am AI Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH in Zürich. Seine Daten zeigen nun, dass KI beinahe so erfolgreich ist wie unser menschliches Gehirn, wenn es um das Erinnern und Lernen geht. Nutzen wir KI nicht als Werkzeug, sondern als Denkersatz, können wir vieles verlernen. Es brauche ein gutes Lern-Umfeld, sagt Gonçalo Guiomar, damit unsere Denkstrukturen nicht verkümmern. Die Praktikerin An der Pädagogischen Hochschule in Zürich PHZ ist KI ebenfalls ein zentrales Thema. Wie vermitteln wir KI? Welche KI dürfen Schülerinnen und Schüler nutzen? Ab welchem Alter ist es sinnvoll, KI in der Schule einzusetzen? Diese und mehr Fragen treiben Lehrerinnen und Lehrer um, wenn es um KI an Schulen geht. Studien der PH Zürich zeigen, dass vor allem Kompetenzen wie kritisches Denken und Kreativität im Zusammenhang mit KI neu gedacht werden müssen. Das Resultat Angelehnt an eine Studie des Massachusetts Institute of Technology MIT zeigt «Einstein» mit einem Schreib-Experiment, welchen Effekt KI auf unser Gehirn hat. Das Experiment zeigt: Je tiefer und vielfältiger unser Gehirn sich mit einem Thema auseinandersetzt, desto zufriedener sind wir mit unserer Leistung. Und: Nutzen wir KI, können Zitate aus einem geschriebenen Essay nicht reproduziert werden. Unsere Denkleistung wird circa 15-mal weniger aktiviert, wie wenn wir einen Aufsatz analog schreiben.
Auch Elektro-Lastwagen sollen bald eine Schwerverkehrsabgabe zahlen – zur Empörung der Branche. Dann: Der Druck auf Lehrstellensuchende wächst. Die «Rundschau» hat sie im Bewerbungsprozess begleitet. Und: Die letzten überlebenden Hamas-Geiseln wurden freigelassen. Eine Trauma-Expertin ordnet ein. Lehrstellensuche: Wie der Druck auf Teenager wächst Derzeit sind wieder Tausende Lehrstellen ausgeschrieben – oder bereits vergeben. Wer heute eine KV- oder Informatik-Lehre machen will, muss früh dran sein und viel Zeit und Energie investieren. Der Druck sei gross, beklagen Lehrpersonen und Eltern. Die «Rundschau» hat Jugendliche in ihrem Bewerbungsprozess begleitet. Elektro-Lastwagen: Wird das Erfolgsmodell ausgebremst? In der Schweiz sind immer mehr Elektro-Lastwagen unterwegs. Sie sind klimaschonend und deshalb bisher von der Verkehrsabgabe ausgenommen. Doch jetzt will der Bundesrat die Abgabe-Schonfrist frühzeitig beenden. Früher als vorgesehen sollen die Transporteure auch für E-Trucks eine Abgabe zahlen. Bremst die Politik ein Erfolgsmodell aus? Die Reportage. Hamas-Geiseln: Das Ende des Albtraums Im Gazastreifen wurden am Montag, 13. Oktober 2025, die letzten zwanzig noch lebenden Geiseln freigelassen. Die Entführten waren über zwei Jahre in der Gewalt der Hamas. Ein Protokoll des Grauens – und was die Trauma-Expertin dazu sagt.