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Katharina hat eine intensive Woche hinter sich, die das Ende eines intensiven Projekts beschlossen hat. Tereza hingegen hat endlich Minutenangaben für "gleich" (=15min) und "jetzt" (=5min). Alles andere hört ihr dann eh in der Folge! Warum muss man so Beschreibungen überhaupt schreiben?!?! ICH VERSTEHS NICHT.LG Tereza (10/10 Folge - gerne wieder) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Toxisch, Trauma, Trigger: Solchen Begriffen begegnen wir auf Social Media - und inzwischen auch in Alltagsgesprächen - ständig. Sind das Beschreibungen, die unser Leben erleichtern, oder verhindern sie, unsere Gefühle zu verstehen und zu beschreiben? In dieser Folge des Wissenschaftsradios hören wir dazu Angelika Purkathofer, Psychiaterin und Fachärztin für psychotherapeutische Medizin. Außerdem dabei: Mental Health-Influencerin Vanessa Ebert, besser bekannt als "nessadhs". Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung auf Radio Radieschen vom 17. Februar 2026. Moderation und Gestaltung: Sarah Roland.
Hinweis: In dieser Folge kommen Beschreibungen von expliziter Gewalt in einem sexuellen Kontext vor. Am Ende dieser Shownotes findet ihr Links zu schnellen und anonymen Hilfsangeboten. In Folge drei von »Avignon – Der Prozess Pelicot« stehen drei Mitangeklagte im Mittelpunkt: Andy R., Charlie A. und Christian L. Die Taten und die Aussagen der Männer vor Gericht offenbaren neue, erschütternde Details. Und sie werfen Fragen auf: Wussten sie, in welchem Zustand Gisèle Pelicot sich befand? Sind sie bereit, Verantwortung zu übernehmen? Folge drei rekonstruiert, wie die Angeklagten versuchen, ihre Taten mit kläglichen Entschuldigungen zu rechtfertigen oder zu leugnen. Viele behaupten, von Dominique Pelicot manipuliert worden zu sein oder nicht gewusst zu haben, dass Gisèle Pelicot bewusstlos war. Die Verteidigung argumentiert sogar, einige Angeklagte könnten ebenfalls unter Drogen gesetzt worden sein. Die verstörenden Videobeweise, die im Gerichtssaal gezeigt werden, sprechen allerdings eine andere Sprache. Am 12.2. erscheinen zwei neue Folgen mit Gisèle Pelicot. Wenn ihr die Zusatzfolgen direkt hören wollt, könnt ihr ein SPIEGEL+-Abo abschließen. Für ein Probeabo klickt ihr einfach auf spiegel.de/pelicot, dort geht's zum Angebot. Für alle ohne SPIEGEL-Abo gibt’s den ersten Teil der neuen Folge am 19. Februar. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört. In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Im SEO/GEO-Monatsrückblick für den Januar 2026 stelle ich 12 aktuelle SEO-relevante Themen vor: Was ist Personal Intelligence? Welches neue Feature gibt es bei Google Trends? Ist ChatGPT wirklich der Google-Killer? Das und viel mehr gibt's hier in komprimierter Form. AI [1] https://commoncrawl.org/blog/how-seos-are-using-common-crawls-web-graph-data-for-ai-ranking-signals Ein Stichwort geisterte die letzten Tage durch die SEO/GEO-Gazetten: Harmonic Centrality. Diese Metrik basiert auf der externen Verlinkung einer Domain und gibt an, wie weit eine bestimmte Domain von allen anderen Domains aus verlinkt ist. Insgesamt ist Common Crawl sicherlich spannend, weil die Daten von vielen LLMs fürs Training verwendet werden. Man sollte also in jedem Fall prüfen, ob man den CCBot per robots.txt oder CDN gesperrt hat. [2] https://searchengineland.com/youtube-seo-ai-overviews-467253 Keine Neuigkeit, aber ein guter Impuls: YouTube ist nach wie vor die zweitgrößte Website der Welt und wird von vielen KIs sehr gerne zitiert. Man darf YouTube also durchaus ernstnehmen – und z. B. davon absehen, die Beschreibungen nur für Menschen zu generieren. Denn auch die KIs lesen die Metadaten und sollten entsprechend berücksichtigt werden. [3] https://www.seo-suedwest.de/10619-von-wegen-ki-killt-seo-suche-traffic-sinkt-laut-analyse-um-gerade-einmal-2-5-prozent.html ChatGPT killt Google-Traffic? Derzeit scheint es nicht so zu sein. Wie eine Analyse der größten 40k Websites zeigt, hat sich der Google-Traffic nur minimal verändert (-2,5 %). Das sind natürlich nur Durchschnittsbetrachtungen und beziehen sich auch nur auf die USA. [4] https://www.seo-suedwest.de/10591-traffic-fuer-generative-ki-tools-openai-verliert-gegen-google-gemini-weiter-an-vorsprung.html und https://www.seo-suedwest.de/10610-ntei.html Interessante Zahlen von Similarweb. Demnach geht der Traffic von ChatGPT zurück, während der von Gemini steigt. Auch Ahrefs hat festgestellt, dass der Traffic von ChatGPT zuletzt rückläufig war. Wichtig: Das bezieht sich natürlich nur auf den Referral Traffic und nicht auf Mentions/Citations. [5] https://www.seroundtable.com/personal-intelligence-google-ai-mode-40802.html Der AI Mode kann jetzt auch auf Daten aus Gmail und Google Photos zurückgreifen („Personal Intelligence"). Das betrifft nur einige wenige Kunden, die entsprechende Accounts besitzen, aber es zeigt auch, wohin die Google-Reise gehen könnte… [6] https://searchengineland.com/google-trends-adds-gemini-to-explorer-467515 Bei Google Trends gibt es jetzt den neuen Button „Suchbegriffe vorschlagen", der durch Nutzung von Gemini interessante Suchbegriffe vorschlagen kann. [7] https://searchengineland.com/geo-myths-lies-467617 Ein schöner Artikel, der auf die Probleme unserer Branche hinweist: „An attention-grabbing headline should always raise red flags." [8] https://searchengineland.com/misleading-google-ai-overviews-brands-467477 AI Overviews können zu einer Marke auch falsche Informationen wiedergeben – insbesondere, weil sich Google bei den Quellen auf UGC (Reddit & Co.) stützt. Wie kann man sich dann dagegen wehren? Foren kann man monitoren und dann darauf reagieren. Außerdem kann und sollte man natürlich auch auf der eigenen Website entsprechende Informationen anbieten. [9] https://blog.google/products-and-platforms/products/search/search-ai-features-controls/ und https://searchengineland.com/1-3rd-of-publishers-say-they-will-block-google-search-ai-generative-features-like-ai-overviews-468107 Google will (zumindest in UK) mehr Kontrolle darüber anbieten, in welchen AI-Features die eigene Website erscheint – oder eben nicht. In einer nicht repräsentativen Umfrage haben ca. 1/3 der Website-Betreiber gesagt, dass sie diese Kontrollen auch nutzen möchten. [10] https://www.seo-suedwest.de/10631-empfehlungen-in-ki-tools-von-marken-und-produkten-sind-laut-studie-fast-zufaellig.html Bei einer Studie hat sich klar gezeigt, dass ChatGPT, Claude und Google bei Produktempfehlungen so gut wie nie identische Ergebnisse ausspielen. Zitat: „Wenn man ein KI-Tool 100 Mal bittet, Marken oder Produkte zu empfehlen, ist die Wahrscheinlichkeit, zweimal dieselbe Liste zu erhalten, geringer als 1 zu 100." Das hat natürlich Auswirkungen auf die Aussagekraft von AI-Monitoring. Insbesondere konkrete Positionen sind faktisch wertlos. Google [11] https://www.amsive.com/insights/seo/googles-december-2025-core-update-winners-losers-analysis/ und https://www.seo-suedwest.de/10594-google-core-update-vom-dezember-spezialisten-gewinnen-generalisten-verlieren.html Für das letzte Core Update gibt es einige Analysen, die aber die üblichen Probleme aufweisen. Demnach hat z. B. thesaurus.com gewonnen (+33 %), während eine sehr ähnliche (merriam-webster.com) verloren hat (-11 %). Eine weitere Meinung: „In verschiedenen Bereichen haben spezialisierte Websites gewonnen, während Generalisten Verluste hinnehmen mussten." [12] https://www.seo-suedwest.de/10615-google-link-spam-in-kommentaren-hat-keinen-seo-effekt.html Google weist nochmal darauf hin, dass negative Links oftmals keinen Effekt haben, sodass man auch auf das stellenweise noch übliche Disavow verzichten kann.
Wir hinterfragen Selbstfürsorge als moderne Technik der Selbstregulierung und zeigen wie gut gemeinte Strategien zur Stabilisierung von Unzufriedenheit beitragen, statt sie zu verringern. Im Mittelpunkt stehen Beschreibungen einer Disziplinierung, in der Kontrolle, Anpassung und Selbstbeobachtung zum Alltag geworden sind.
Hille Nordens Spielfilmdebüt „Smalltown Girl“ ist aktuell in den deutschen Kinos zu sehen. Angesichts des Themas mag der hohe Unterhaltungsfaktor des Films ungewohnt sein, aber genau das ist eine der Stärken des Films. Hille Norden hat über eine Stunde lang mit Herrn Hammes gequatscht, hier gibt es das gesamte Interview. Auch wenn das Gespräch zwischen Herrn Hammes und Frau Norden (Für die MedienKuH untypisch duzen sich die beiden) sehr entspannt und teilweise lustig ist, geben wir eine generelle Content-Warnung für das Gespräch aus. Da es in „Smalltown Girl“ um sexuellen Missbrauch geht, mag es Personen geben, die das Interview meiden möchten, es sei aber gesagt: Es gibt keine intensiv graphischen Beschreibungen und das Gespräch ist recht entspannt. Herr Hammes empfiehlt mit Nachdruck, den Film zu schauen. In vielen deutschen Arthouse- und Altstadtkinos läuft er noch, aber kleinere deutsche Produktionen sind schneller wieder aus den Kinos verschwunden. Nutzt die Gelegenheit also. Wenn Ihr im Umkreis Oldenburg ansässig seid, könnt Ihr am Freitag, 23. Januar 2026, eine Vorführung mit anschließendem Gespräch mit Hille Norden besuchen. Auch in Berlin habt Ihr am Samstag, 24. Januar 2026 noch mal die Gelegenheit dazu.
Zuerst: der Jahresbeginn wurde in der Schweiz von einer schlimmen Tragödie überschattet: 40 Menschen sind in Crans-Montana beim Brand einer Bar ums Leben gekommen, über 100 weitere sind schwer verletzt. Manuel und Stephan verzichten auf die üblichen Einstiegskategorien «Hallelujah der Woche» und «Stossgebet der Woche» und gedenken der Opfer dieser Katastrophe. Zum Thema dieser Woche: Ist die junge Generation wirklich gottlos – oder schauen wir einfach durch die falsche Brille? In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, was Generationenlabels leisten, wo sie schaden – und warum Glauben sich selten an Zielgruppenstrategien hält. «Generation Golf», «Generation Maybe», «Generation Beziehungsunfähig»: Unzählige Generationenbezeichnungen machen die Runde, entsprechende Bücher: Bestseller – versuchen, Alterskohorten zu beschreiben, unter gemeinsamen Eigenschaften zusammenzufassen. Und Kirchen greifen diese Begriffe gerne auf und fragen sich: Wie erreichen wir diese Menschen? Was müssen wir tun, wie die Botschaft verpacken, welche Sprache sprechen und welche Jeans tragen, um bei dieser Generation zu landen? Stephan hat sich letzte Woche über einen NZZ-Beitrag aufgeregt, der die Generation «Alpha» als «lebensunfähig» schlechtredete – und dabei zeigte, wo die Grenzen und Gefahren solcher Beschreibungen liegt: man schert ganze Jahrgangsgruppen über einen Kamm… und lässt dabei meist sozioökonomische Hintergründe, Milieuzugehörigkeiten, Klassenunterschiede ausser Acht. Den einzelnen Menschen wird das nicht gerecht. Denn es doch klar: Diese Generationen gibt es ja gar nicht (und auch nicht die verschiedenen «Milieus»): das sind alles Abstraktbegrife, die versuchen, die grossen Linien zu sehen. Die aber gerade dann gefährlich werden, wenn sie die persönliche Auseinandersetzung mit einzelnen Menschen zu ersetzen drohen. Wenn sie zu einer Brille werden, mit der man eine «Generation» wahrnimmt, um dann die «Kommunikation des Evangeliums» darauf auszurichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei zu Kopfgeburten kommt, zu Versuchen, die zu Scheitern verurteilt sind, ist gross. Aber was stattdessen tun? Manuel und Stephan diskutieren über gelungene und misslungene Versuche, die christliche Botschaft zu kontextualisieren, über ein Evangelium, dass sich in verschiedenen Lebenswelten inkarniert – und über Kirchen, die oft verpassen, Formen des Glaubens und der Nachfolge Jesu überhaupt zu sehen, wenn sie nicht den eigenen institutionellen Erwartungen entsprechen… Eine Folge über die Grenzen von Etiketten, die Sehnsucht nach Verstehen – und die Einsicht, dass Glauben meist dort entsteht, wo niemand ihn geplant hat.
Der irische Comedian Graham Norton hat erneut einen Roman geschrieben: „Eine wie Frankie” überzeugt in den Beschreibungen einer Kindheit, rutscht aber allzu oft ins Triviale ab.
In dieser Episode widmen wir uns dem spannenden Krimi "Mieses Spiel um schwarze Muscheln" von Bernd Stelter. Das Buch entführt uns in die ruhige Welt des Inspekteurs Piet van Houvenkamp, der beim Angeln nach und nach in einen mysteriösen Mordfall verwickelt wird. Die Geschichte nimmt ihren Anfang, als Piet beim Angeln eine Leiche entdeckt – den Muschelfischer Jakobus Schuten, der unter einem Jutesack verborgen ist. Diese entsetzliche Entdeckung entfaltet sich als klarer Mord und nicht als Selbstmord, was Piet zu einem Ermittler macht, der sich mit einer Vielzahl von Verdächtigen konfrontiert sieht. Die Dynamik innerhalb des Krimis wird durch die Interaktionen zwischen Piet und seiner Assistentin Annemieke verdeutlicht, die sowohl die Ermittlungen als auch die Komplexität ihrer Herkunft und Beziehung beleuchten. Es stellt sich schnell heraus, dass die beiden eigentlich nicht zuständig für diesen Fall sind, doch der Kollege von Piet, der bald Vater wird, fordert ihn auf, das Kommando zu übernehmen. Piet, der ein gutmütiger Mensch ist, nimmt die Herausforderung an und gerät in einen Strudel aus Intrigen und persönlichen Konflikten. Besonders bemerkenswert sind die irreführenden Wendungen und die Neugierde, die Herr Stelter in seinen lebhaften Beschreibungen der Charaktere und des Örtchens Yerseke aufbaut, das für seine Muscheln bekannt ist. Die Campergruppe von "De Grevelinge" bringt zusätzlich Spannung in die Geschichte, während die Leserinnen und Leser die Verbindungen zwischen den Figuren und den Mord entwirren müssen, was die Erzählung gleichzeitig unterhaltsam und fesselnd macht. Ein weiterer interessanter Aspekt des Buches ist die liebevoll dargestellte Kulinarik, die auch das Thema Essen und Kultur aufgreift. Chester Blumberger, ein exzentrischer Foodblogger, wird in die Geschehnisse hineingezogen, was die Neugier der Camper und damit auch das Leseinteresse verstärkt. Die geschickte Verknüpfung von Verbrechen mit Elementen des Alltags, wie dem Campingleben und der Esskultur, verleiht der Geschichte eine vielschichtige Dimension. Abschließend kann festgehalten werden, dass "Mieses Spiel um schwarze Muscheln" nicht nur spannend ist, sondern auch mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Bernd Stelter meistert es, eine unterhaltsame sowie analytische Erzählweise zu verbinden. Das Buch eignet sich perfekt für alle, die auf der Suche nach einem Krimi sind, der in einer sympathischen und lebhaften Welt spielt, und ich lade jeden ein, sich in den Buchläden umzusehen und vielleicht das Abenteuer selbst zu entdecken. Die Leserschaft wird positiv überrascht sein von diesem Werk, das sowohl Spannung als auch humorvolle Momente bietet.
Peking und Caracas sprachen einst von „Allwetterpartnerschaft“ und „eiserner Freundschaft“. Doch diese blumigen Beschreibungen der Beziehungen zwischen China und Venezuela sind für Peking zu einer heißen Kartoffel geworden. Das kommunistische Regime Chinas gerät nach Maduros Verhaftung durch die USA wirtschaftlich, militärisch sowie politisch unter Druck.
In dieser Episode widme ich mich der Rezension zu „Der Heimweg“, einem packenden Thriller von Sebastian Fitzek. Der Klappentext lässt bereits erahnen, dass es sich um eine Geschichte handelt, die die Nerven bis zum Äußersten strapaziert: „Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen.“ Der Plot beginnt an einem Samstagabend, als Jules Tannberg, ein ehrenamtlicher Helfer des Heimwegtelefonservices, einen Anruf von einer verängstigten jungen Frau namens Clara erhält. Clara ist furchtbar aufgebracht, da sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der in der Vergangenheit schon einmal versucht hat, sie zu überfallen und ihr Todestag naht. Fitzek gelingt es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Zuhörer in die Geschehnisse hineinziehen lassen. Während Jules versucht, Clara zu beruhigen und ihr beizustehen, wird auch er mit seinen eigenen traumatischen Erfahrungen konfrontiert. Die Parallelen zwischen ihrem Leben und seiner eigenen, insbesondere die Verbindungen zu seiner Frau, die sich das Leben genommen hat, intensivieren die ohnehin schon spannungsreiche Handlung. Inmitten dieser Telefonat-Situationen zeigt Fitzek, wie schmal der Grat zwischen Hilfe und Ohnmacht ist, während Clara in ihrer verzweifelten Lage um existenzielle Unterstützung kämpft. Ein zentrales Thema des Buches ist die Psychologie von Angst und Trauma, und Fitzek geht in seinen Beschreibungen so tief, dass es für viele Leser schmerzhaft nah wird. Während des Lesens fragt man sich oft, wie realistisch die Situation ist und warum Clara trotz ihrer Stärke in ihrem Leben in einer so unterwürfigen Beziehung verbleibt. Diese Fragen reflektieren nicht nur die Komplexität der menschlichen Psyche, sondern werfen auch einen Blick auf gesellschaftliche Probleme wie häusliche Gewalt und das Stigma, welches Frauen oft entmutigt, Hilfe zu suchen. Der Autor hat mit „Der Heimweg“ ein Werk geschaffen, das nicht nur durch seine spannende Handlung fesselt, sondern auch tief in die emotionalen Abgründe der Charaktere eintaucht. Es fordert einen dazu auf, in die eigene Psyche zu blicken und sich den eigenen Ängsten zu stellen. Die Erzählung ist nichts für Zartbesaitete, denn Fitzeks Schreibstil lässt einen intensiv mitfiebern und stellt sicher, dass man bis zur letzten Seite gebannt bleibt. Wer sich diesem Thriller widmet, wird nicht nur mit einer mitreißenden Spannung belohnt, sondern auch mit einem Gefühl der Dringlichkeit, das Heimwegtelefon unter Umständen in der realen Welt tatsächlich zu nutzen – eine wertvolle Ressource, die Fitzek mit seiner Geschichte ins Rampenlicht rückt. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass „Der Heimweg“ ein bemerkenswerter Thriller ist, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Die Veröffentlichung aus dem Jahr 2020 ist immer noch in jeder Buchhandlung erhältlich und hat ihren Preis von 12,99 Euro mehr als verdient. Die intensive Handlung in Kombination mit der psychologischen Tiefe steht für Fitzeks besondere Fähigkeit, seine Leser in den Bann zu ziehen, und macht deutlich, warum sein Werk auch mehrere Jahre nach der Veröffentlichung weiterhin relevant und bedeutend ist.
Während Deutschland im Dezember 2021 sich durch die Corona-Pandemie im medizinischen Ausnahmezustand befindet und die Krankenhäuser überlastet sind, verhängt die Politik ein Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk, um diese zu entlasten. Doch obwohl die Regale in den Läden leer bleiben, stoppt das nicht den Wunsch nach dem „lauten Knallen“ zum Jahreswechsel. Die Leute suchen woanders und werden auf dem Schwarzmarkt fündig. Doch diese Nach wird zu einer Tragödie. Denn plötzlich wird nicht mehr mit Laien-freundlichem Feuerwerk hantiert, sondern mit illegalen Kugelbomben der Kategorie F4 - einem Sprengkörper mit der Zerstörungskraft einer militärischen Granate. ! TRIGGER-WARNUNG ! Schwere körperliche Verletzungen (Explosionstrauma), Tod durch Unfall, detaillierte Beschreibungen forensischer Befunde, Auswirkungen von Gewalt auf TiereDu willst unseren Podcast früher als alle anderen hören oder als Videofolge sehen? Unterstütze uns mit 2€ im Monat & bekomme verfrühten Zugriff auf die Folgen
JA, ENDLICH! Wieder eine Folge gefüllt mit unseren Erfolgsformaten. Nur noch dreimal schlafen ... Seid ihr schon aufgeregt? (Mir gehen langsam die Beschreibungen aus). Viel Spaß!
Heute weitgehend in Vergessenheit geraten, beging man den Advent früher als eine Fastenzeit. Daraus ergab sich ein traditionelles Festessen für den Heiligen Abend, das hierzulande mittlerweile gleichfalls deutliche Popularitätseinbußen zu verzeichnen hat: der sogenannte Weihnachtskarpfen. Vor einhundert Jahren war dieser Essensbrauch noch deutlich weiter verbreitet und verfügte über zahlreiche historische, regionale und wohl auch individuell-familiäre Varianten. Die Bergedorfer Zeitung stellte am 15. Dezember 1925 einige davon vor und ist dabei in ihren Beschreibungen der Rezepte so detailfreudig, dass sie durchaus zum Nachkochen einladen. Rosa Leu macht uns den Mund wässrig – und ein bisschen schlammig.
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Hat sich euer Magen beim Horrorfilm-Schauen schon einmal richtig umgedreht? Wenn ja, dann ist diese Folge etwas für euch! Denn heute dreht sich alles um das Thema Ekel. Ekel ist ein integrales Element im Horrorgenre – aber auch eng an subjektives Empfinden geknüpft. Kim erzählt euch von einem (eigentlich) entspannten Sommerurlaub, den der amerikanische Schriftsteller Cormac McCarthy mit seinem monumentalen Roman “Blood Meridian or the Evening Redness in the West“ (1985) überschattet hat. Er widmet sich vor allem der Sprache des Romans, die den Ekel der geschilderten Geschehnisse auf ein transzendentes, episches Level hebt – fast wie die schriftliche Version eines erhabenen Naturspektakels à la Caspar David Friedrich. Denise wiederum hat endlich den 2024 erschienenen Horrorfilm-Hit “The Substance“ der französischen Regisseurin Coralie Fargeat dabei. Neben einem Wutanfall hört ihr von ihr, wie grotesk der Film über seine zwei Stunden Laufzeit aufdreht und warum all der explizite Body-Horror bei weitem nicht an eine andere, viel schlimmere Szene herankommt. Denn mal ehrlich: welche Frau im Patriarchat hat sich nicht schon einmal im Spiegel angeschaut, mit hartem Blick, und sich als abstoßend empfunden? Achtung!Spoiler: Diese Folge enthält milde Spoiler zum Roman “Blood Meridian“ sowie wesentliche Spoiler zu “The Substance“ (inklusive des Endes des Films). Es gilt außerdem eine Inhaltswarnung: diese Episode enthält explizite Beschreibungen von expliziter Gewalt, sexualisierter Gewalt, Körperhorror, Misshandlungen und Verletzungen, Verstümmelungen/Deformationen und weiteren verstörenden (und ekligen) Darstellungen. Bitte achtet gut auf euch, wenn ihr die Folge hört oder die Werke lest/schaut!Shownotes: https://www.dropbox.com/scl/fi/wk30gx1nqcj1ywskz6n91/57-Ekel-Shownotes.docx?rlkey=1xyvbxyz9sjwphgsza8c6ovpq&st=24h9od57&dl=0
In der heutigen Folge von „Perfekt geweckt“ haben wir einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Start in den Donnerstag erlebt. Der Morgen begann mit einer amüsanten persönlichen Anekdote unserer Moderatoren, die über einen Traum sprachen, in dem einer von ihnen in Hawaii heiratete – gleichzeitig ein Hinweis darauf, wie entspannt und ausgeschlafen sie sich fühlten. Die Stimmung war fröhlich und einladend, während sie sich auf den 4. Dezember und das bevorstehende Weihnachtsfest vorbereiteten. Ein spannendes Thema der Sendung stellte das große „Live-Radio Christmas-Dating“ dar. Die Moderatoren diskutierten die Herausforderungen des Online-Datings und erbrachten den Hinweis, dass der Klang der Stimme oft entscheidend für die zwischenmenschliche Chemie ist. Es wurde eine charmante Single-Kandidatin, Heidrun aus Wartberg an der Krems, vorgestellt, die ein großes Interesse an Wellness und Therme hat und sich nach einem Partner sehnt, um die Weihnachtszeit nicht alleine zu verbringen. Heidrun's herzliche Botschaft an mögliche Bewerber zeigte, dass sie mit offenen Karten spielt und bereit ist, neue Verbindungen zu knüpfen. Natürlich durfte auch ein wenig Unterhaltung nicht fehlen: Andi berichtete von seinem gestrigen Abenteuer beim Eisarschsegeln am Attersee, wo er in einem Mini-Segelboot durch kaltes Wasser manövrieren musste. Seine humorvollen Beschreibungen umreißen gut die Herausforderungen, die er dabei erlebte. Trotz der eisigen Temperaturen und der anfänglichen Schwierigkeiten konnte er die Aufgabe bewältigen – und das völlig trocken, sehr zur Erleichterung der Moderatoren und der Zuhörer. Und dann kam die aufregende “Sing Weiter Challenge” mit den Backstreet Boys ins Spiel! Die Moderatoren animierten die Hörer zum Mitsingen und boten den letzten Gewinnspiel-Tickets für die bevorstehenden Konzerte der legendären Boyband – ein Highlight der Episode, das sicher viele Fans begeisterte. In diesem Rahmen gab es eine Live-Konkurrenz, bei der eine Zuhörerin, Katrin, ihr Gesangstalent unter Beweis stellte und letztendlich die Tickets gewann. Mit einer Prise Humor und einem lockeren Austausch über persönliche Erlebnisse – wie die Challenge von „Wahrheit oder Pflicht“ für die Moderatorin Steffi – rundete die Sendung ab. Steffi teilte eine witzige Anekdote darüber, wie sie manchmal Personen auf der Straße ignoriert, anstatt Small Talk zu führen, etwas, das viele Hörer sicherlich nachvollziehen konnten. Die Energie und der Humor unserer Moderatoren sorgten für einen lebhaften Morgen – sie brachten die Hörer zum Lachen und gleichzeitig dazu, über die Themen des Datings, der Weihnachtszeit und persönlichen Herausforderungen nachzudenken. Die Sendung endete nach einem aufregenden und lustigen Programm, das den Zuhörern einen hervorragenden Start in den Tag bescherte.
In der heutigen Folge von „Perfekt geweckt“ haben wir einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Start in den Donnerstag erlebt. Der Morgen begann mit einer amüsanten persönlichen Anekdote unserer Moderatoren, die über einen Traum sprachen, in dem einer von ihnen in Hawaii heiratete – gleichzeitig ein Hinweis darauf, wie entspannt und ausgeschlafen sie sich fühlten. Die Stimmung war fröhlich und einladend, während sie sich auf den 4. Dezember und das bevorstehende Weihnachtsfest vorbereiteten. Ein spannendes Thema der Sendung stellte das große „Live-Radio Christmas-Dating“ dar. Die Moderatoren diskutierten die Herausforderungen des Online-Datings und erbrachten den Hinweis, dass der Klang der Stimme oft entscheidend für die zwischenmenschliche Chemie ist. Es wurde eine charmante Single-Kandidatin, Heidrun aus Wartberg an der Krems, vorgestellt, die ein großes Interesse an Wellness und Therme hat und sich nach einem Partner sehnt, um die Weihnachtszeit nicht alleine zu verbringen. Heidrun's herzliche Botschaft an mögliche Bewerber zeigte, dass sie mit offenen Karten spielt und bereit ist, neue Verbindungen zu knüpfen. Natürlich durfte auch ein wenig Unterhaltung nicht fehlen: Andi berichtete von seinem gestrigen Abenteuer beim Eisarschsegeln am Attersee, wo er in einem Mini-Segelboot durch kaltes Wasser manövrieren musste. Seine humorvollen Beschreibungen umreißen gut die Herausforderungen, die er dabei erlebte. Trotz der eisigen Temperaturen und der anfänglichen Schwierigkeiten konnte er die Aufgabe bewältigen – und das völlig trocken, sehr zur Erleichterung der Moderatoren und der Zuhörer. Und dann kam die aufregende “Sing Weiter Challenge” mit den Backstreet Boys ins Spiel! Die Moderatoren animierten die Hörer zum Mitsingen und boten den letzten Gewinnspiel-Tickets für die bevorstehenden Konzerte der legendären Boyband – ein Highlight der Episode, das sicher viele Fans begeisterte. In diesem Rahmen gab es eine Live-Konkurrenz, bei der eine Zuhörerin, Katrin, ihr Gesangstalent unter Beweis stellte und letztendlich die Tickets gewann. Mit einer Prise Humor und einem lockeren Austausch über persönliche Erlebnisse – wie die Challenge von „Wahrheit oder Pflicht“ für die Moderatorin Steffi – rundete die Sendung ab. Steffi teilte eine witzige Anekdote darüber, wie sie manchmal Personen auf der Straße ignoriert, anstatt Small Talk zu führen, etwas, das viele Hörer sicherlich nachvollziehen konnten. Die Energie und der Humor unserer Moderatoren sorgten für einen lebhaften Morgen – sie brachten die Hörer zum Lachen und gleichzeitig dazu, über die Themen des Datings, der Weihnachtszeit und persönlichen Herausforderungen nachzudenken. Die Sendung endete nach einem aufregenden und lustigen Programm, das den Zuhörern einen hervorragenden Start in den Tag bescherte.
Etsy GEO, Etsy SEO & der Etsy Algorithmus 2026 – Die vollständige Anleitung Vorher eine Ankündigung: Bald startet der nächste Etsy SEO und GEO Kurs - endlich sichtbar mit deinem Etsy Shop In dieser Folge nehme ich dich mit in die Etsy-Welt von 2026 – und die hat sich deutlich verändert. Etsy arbeitet inzwischen mit generativer KI in der Suche. Das bedeutet: SEO allein reicht nicht mehr. Wenn du willst, dass deine Produkte gefunden werden, musst du verstehen, wie der Algorithmus denkt, wie Etsy GEO funktioniert und warum Texte plötzlich mehr sind als nur „Keywords aneinanderreihen". In dieser Episode erfährst du: • warum Etsy GEO das wichtigste Thema für 2026 ist • wie Etsy generative KI nutzt, um Produkte und Käufer besser zu matchen • wie der Etsy Algorithmus 2026 wirklich entscheidet, welche Listings oben stehen • warum SEO dich zwar sichtbar macht, aber GEO dich verkauft • wie du deine Artikelbeschreibungen so schreibst, dass Etsy, Google und ChatGPT sie verstehen • warum lange, klare, menschliche Texte plötzlich deine Superpower sind • wie Etsy Käuferprofile bildet und Suchergebnisse personalisiert • wie ChatGPT den Einkaufsprozess verändert – und was das für deine Sichtbarkeit bedeutet • wie du GEO-Texte richtig aufbaust: Kontext, Nutzen, Zielkunde, Emotion • wie du mit einfachen Tests herausfindest, ob dein Listing KI-tauglich ist • welche Fehler Shops runterziehen – und wie du sie sofort behebst • eine komplette GEO-Checkliste für deinen nächsten Produkttext • konkrete Beispiele für GEO-optimierte Titel und Beschreibungen • ein großes FAQ mit allen wichtigen Antworten Diese Folge ist deine Anleitung, um 2026 nicht nur mitzuhalten, sondern vorne mitzulaufen. Wenn du Etsy ernst nimmst, wirst du nach dieser Episode anders schreiben, anders denken und deine Listings anders strukturieren. Ganz wichtig: Du musst nichts komplett neu erfinden. Aber du musst verstehen, was Etsy jetzt wirklich braucht, um dich sichtbar zu machen. Hör rein, nimm dir ein Listing, setz die ersten Schritte um – und du wirst die Veränderung sehen.
Unperfekt perfekt. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Lebensmotto, sondern auch um die Beschreibungen von den letzten Wochenenden von uns. Was genau damit gemeint ist, hört ihr in der Folge. Viel Spaß!
Berufserfahrung neu gedacht: So machst du LinkedIn zum Schaufenster deiner Selbstständigkeit Wenn du selbstständig bist oder als Unternehmer unterwegs, dann bringt dich der klassische Lebenslauf auf LinkedIn nicht weiter. Denn du suchst keine neue Anstellung – du suchst Kunden, Partner und Sichtbarkeit. Genau hier liegt der Denkfehler, den viele machen: Sie nutzen LinkedIn wie ein Bewerbungstool. Dabei steckt darin viel mehr Potenzial. In dieser Episode zeige ich dir, wie du deine Berufserfahrung neu denken und LinkedIn zum Schaufenster deines Business machen kannst – inklusive einem smarten Hack, den du sofort umsetzen kannst. Torsten Körting auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/torstenkoerting/ Deine Angebote gehören in die Berufserfahrung Was viele Selbstständige übersehen: Deine Leistungen und Programme, ob Coaching, Workshops, Beratungen oder digitale Produkte… sind dein Business. Und genau die gehören in den Bereich "Berufserfahrung" auf LinkedIn. Nicht als Bullet Point in deinem Profil, sondern als einzelne Unternehmensseiten. So präsentierst du deine Angebote professionell, sichtbar und suchmaschinenrelevant. Und du schaffst Vertrauen, weil Besucher sofort sehen, was du tust und wie du helfen kannst. Der LinkedIn-Hack: Produkte als Unternehmen anlegen Der Schlüssel: Du legst für jedes deiner Produkte eine eigene Unternehmensseite auf LinkedIn an. Egal ob deine Masterclass, dein Inner Circle oder dein Coaching-Programm, alles bekommt seinen Platz. Und plötzlich wird aus deiner Berufserfahrung eine visuelle, strukturierte Darstellung deines unternehmerischen Portfolios. Der Clou: Du kannst dich selbst bei diesen Seiten als Teilzeit-Angestellter eintragen… so wirkt dein Profil professionell, aktiv und auf dein aktuelles Business ausgerichtet. Mit KI zur perfekten Beschreibung in zwei Minuten Der große Hebel liegt in der Kombination mit KI. Denn die Unternehmensseiten brauchen knackige Beschreibungen und genau da hilft dir ein smarter Prompt. Was früher stundenlanges Texten bedeutete, erledigst du jetzt in wenigen Minuten. Du gibst der KI die wichtigsten Infos, bekommst einen Textvorschlag und passt ihn nur noch an. Ergebnis: Hochwertiger Content, der dein Angebot auf den Punkt bringt und gleichzeitig SEO-Wirkung entfaltet. Fazit: Sichtbarkeit beginnt mit der richtigen Darstellung Wenn du willst, dass Menschen verstehen, was du heute machst, musst du es ihnen zeigen… klar, konkret und professionell. LinkedIn ist nicht nur ein Karrierenetzwerk, sondern eine Bühne für dein Business. Nutze deine Berufserfahrung nicht als Lebenslauf der Vergangenheit, sondern als digitales Schaufenster deiner unternehmerischen Zukunft. Am besten legst du direkt los – Montagabend gibt's im KI Café die Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu. Let's go. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 440 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Liebe Leserinnen und Leser,das Jahresende naht und alles drängt sich auf ein paar enge Wochen. Zeit also für eine Wiederholung, aber hier sind gleich 2 ganz großartige Bücher, deren wiederholte Erwähnung erst eingestellt werden kann, wenn ihr beide gelesen habt. Es wird dufte, versprochen!______________Manche Kreise sind groß und schließen sich nach 15 Jahren, wenn auch auf einer höheren Ebene (denn wir wollen nicht denken, dass es mit uns bergab geht, sondern dass wir gelebt und gelernt haben und besser sind): damals stellte ich bei Studio B eine wunderbare Sammlung von großartigen Reportagen von A.J. Liebling über das Boxen vor, die zwischen 1951 und 1955 entstanden und damals im renommierten New Yorker erschienen, bevor sie 2009 im Berenberg Verlag als Sammlung “Die artige Kunst” ins Deutsche übertragen wurden.Sommerzeit ist Lesezeit, da sind hier gleich mal 2 Empfehlungen, von ganzem Herzen, ohne jede Einschränkung, auch wenn das Sujet den Leserinnen und Lesern bis heute vielleicht nicht das Interessanteste oder Wichtigste schien. Ernsthaft.Während A. J. Liebling Boxkämpfe sah, während sie geschahen und das Fernsehen für den Niedergang dieser neben dem Ringen ältesten Form des Zweikampfes verantwortlich machte, schreibt Rita Bullwinkel in ihrer Debütnovelle “Headshot” - im Deutschen “Schlaglicht” - auf schmalen 250 Seiten über ein fiktives Sportereignis, das im Amateurboxen der Frauen angesiedelt ist.Gekämpft wird im “Daughters of America Cup”, in dem Amateurboxerinnen bis 18 Jahre antreten dürfen, Handlungsort ist Bob's Boxing Palace in Reno, Nevada. “Headshot” behandelt die im “Töchter Amerikas Cup” ab dem Viertelfinale ausgetragenen Kämpfe.Viertelfinale bedeutet (wir kennen die Zählweise aus anderen Sportarten), dass noch 8 Sportlerinnen im Rennen um die Trophäe sind, und jeweils die Siegerin der Partie gegen eine andere Siegerin gelost wird.Die Kämpfe bilden die Gliederung für das Buch, die jeweils mit den Namen der angetretenen Kontrahentinnen betitelt sind.Am ersten Tag finden die Viertelfinale statt, es folgen 2 Kapitel, die mit “Nacht” und “Tiefe Nacht” überschrieben sind, bevor am nächsten Tag die beiden Halbfinalkämpfe und das Finale ausgetragen werden.Was die Autorin hier in schlichter Prosa zusammenfügt, ist großartig: sie zeigt - und die Auflistung bedeutet keine Wertung -die Körperlichkeit des Boxens und was es für die jungen Boxerinnen bedeutet;warum sie Boxen;wodurch ihre Wahl für diesen Kampfsport bestimmt wurde;wofür sie boxen.Rita Bullwinkel zeigt die wenig glamourösen Umstände des Turniers im Nirgendwo, dessen Ort gewählt wurde, weil er angeblich “in der Mitte des Landes” läge.Dem Ort - Bob's Boxing Palace - wohnt eine tiefe Traurigkeit inne, und “Headshot” zeigt, dass das Amateurboxen für Frauen keine Sportart ist, die in reichen Familien eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung für junge weibliche Teenager ist.Neben den detaillierten Beschreibungen der Kämpfe finden sich Rückblicke, aber auch Sprünge in die Zukunft. Wir erfahren viel über die Umstände der Protagonistinnen, die sich teilweise vorher kennen, teilweise nicht. Wir lesen, wie ihre Geschichten individuell sind, wie ihre Familien unterschiedliche Haltungen zum Boxen einnehmen, und die einzelnen Teenager unterstützen oder eben auch nicht.Was das Boxen für die Einzelne bedeutet, ist dabei teilweise allgemeingültig: es gibt den jungen Teenagern eine Kontrolle über ihren Körper, teilweise aber eben auch sehr individuell, wenn Eine die Familientradition fortführen muss oder eine andere über ein ertrunkenes Kind sinniert, dass unter ihrer Aufsicht im örtlichen Schwimmbad ertrunken ist.Dabei entfaltet “Headshot” von Anfang an eine Faszination, die auch durch Rita Bullwinkels Witze, seien sie inhaltlicher oder sprachlicher Natur bestimmt wird.Was die Heldinnen von Headshot, Andi Taylor, Artemis Victor, Kate Heffer, Rachel Doricko, Iggy Lang, Izzy Lang, Rose Mueller und Tania Maw erkämpfen, sind nicht nur Sieg oder Niederlage, sondern ihr Platz in der Gesellschaft, der - durch die Rück- und Ausblicke gezeigt - weit über den jeweiligen Boxkampf hinausgeht.Was “Headshot” überhaupt nicht verhandelt, ist, ob es überhaupt ok ist, dass junge Frauen boxen. Warum auch.“Headshot” von Rita Bullwinkel wurde für den Booker Prize 2024 nominiert, dies nur als Information für diejenigen, die ihre Lektüre durch so etwas beeinflussen lassen (was ich nicht verurteilen würde, irgendwie muss man ja auswählen), aber wenn ihr euch durch die Rezensionen bei Studio B beeinflussen lasst: Lest dieses Buch! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Produkt-Content entscheidet heute über Kauf oder Absprung. Ob auf Amazon, Zalando oder im Online-Shop: falsche Bilder, unvollständige Beschreibungen oder inkonsistente Produktdaten führen direkt zu Umsatzverlusten, Retouren und beschädigen die Marke. Gleichzeitig wächst die Zahl der Kanäle, Retailer und Marktplätze – manuelles Monitoring ist schlicht nicht mehr möglich. Der Performance-Hebel von optimiertem Content ist jedoch enorm. In diesem Webinar zeigen wir, wie führende Marken mit Digital Shelf Analytics und KI-Agenten die Kontrolle über ihre Produktdaten zurückgewinnen. Lerne, wie du deine Produktpräsentation skalierbar optimieren kannst und so sichtbarer, profitabler und resilienter im E-Commerce wirst. - Transparenz schaffen: Vollständigkeit, Genauigkeit und Konsistenz von Content über alle Kanäle prüfen. - Markenimage sichern: Fehler und Abweichungen von Guidelines sofort erkennen und beheben. - Conversion steigern: Content automatisiert optimieren – von Keywords über Attribute bis hin zu Bildern. - Effizienz erhöhen: Routineprüfungen automatisieren und Ressourcen für wertschöpfende Aufgaben freisetzen.
Manche Menschen sprechen über Wein, als wollten sie ihn erklären. Evangelos Pattas spricht, als würde er ihn erinnern. Er ruft ihn herauf – aus dem Glas, aus dem Jahr, aus einem stillen Ort im Inneren, an dem Geschmack zu Bedeutung wird. Wenn er ein Glas in die Hand nimmt, scheint er die Zeit darin zu sehen. Was für andere eine Flüssigkeit ist, ist für ihn ein Gedächtnis. Und das mit einer unfassbaren Akribie. Ja, selbst nach fast vierzig Dienstjahren schreibt er diszipliniert seine Weinnotizen mit. Und in seinen Beschreibungen formt er keine Definitionen, er legt Atmosphären frei. Klingt erfunden? Nein, denn genauso hört man das in seiner Episode. Ein Schluck kann bei ihm nach dem ersten Frost schmecken, nach dem Schatten eines Waldes, nach der Farbe eines Holzstuhls im Spätsommer. Man hört ihm zu und versteht, dass Wein nicht über Worte vermittelt wird, sondern über Bilder, die sich im Kopf festsetzen wie ein Geruch in einem Kleidungsstück. Er erzählt nicht, er erinnert. Und genau darin liegt sein Zauber. Im Stuttgarter Délice war Evangelos Pattas jahrzehntelang der ruhende Punkt im Raum – Gastgeber, Sommelier, Übersetzer zwischen Küche und Glas. Ein Mann, der Weine nicht auswählte, sondern sie in einen Dialog brachte. Zwischen Koch und Gast, zwischen Duft und Textur, zwischen Erwartung und Erfahrung. Er wusste, dass eine Weinbegleitung nicht aus Paarungen besteht, sondern aus Übergängen. Er dachte in Atemzügen, nicht in Gängen. Jedes Glas war Teil einer Komposition, deren Melodie sich nur erschloss, wenn man ihr vertraute. Evangelos ist kein Mann der Worte und doch einer, der Sätze hinterlässt. In den Köpfen der Menschen, die er begleitet hat – Köche, Sommeliers, Gäste, Schüler. Er hat Generationen geprägt, ohne ein Manifest zu schreiben, einfach durch Tun. Durch die leise Konsequenz, mit der er Wein immer als Beziehung verstanden hat. Zwischen Mensch und Pflanze, zwischen Handwerk und Idee. Er hat gezeigt, dass Sommelierkunst nichts mit Inszenierung zu tun hat, sondern mit Empathie. Evangelos Pattas hat sein Leben dieser Aufmerksamkeit gewidmet. Er hat aus dem Verkosten ein Denken gemacht, aus dem Denken eine Kunst und aus dieser Kunst eine Einstellung. Eine Überzeugung, die sich weigert, Wein zu trivialisieren. Er bleibt ein Sommelier, der nichts verkaufen muss, weil er alles vermittelt: Zeit, Ruhe, Herkunft, Seele. Und wenn man ihm zuhört, begreift man, dass Wein nie das Ziel war – sondern immer das Medium, durch das ein Mensch erzählen kann, wie er die Welt sieht.
Im Podcast Feuilleton besprechen Marc T. Süß und Marcus S. Kleiner diese Woche die Themen: Nazimusik Schwemme bei Streamingplattformen, die Macht der Burschenschaften, Monster: Ed Gein auf Netflix und Klimaschutz und Moral. Hinweis: Diese Episode enthält Beschreibungen von Gewalttaten im Zusammenhang mit der Besprechung der Netflix-Serie Monster. Mehr auf www.fugengold.de
"Mit detaillierten Beschreibungen der beliebtesten Gameboy Spiele!" – so steht's auf dem Einband. Erschienen 1992, war der Spieleberater, in der Pre-Internet-Ära ein gern benutztes Nachschlagewerk, für Lösungen, Tipps & Tricks, zu über 25 Game Boy spielen. Wir haben uns durch den ersten Teil des 146-seitige Hefts geblättert und sind dabei auf jede Menge alte Bekannte getroffen.
Kennst du einen Weinkritiker persönlich? Eigentlich können das die wenigsten von sich behaupten. Denn es gibt in der Welt des Weins eine seltene Gattung von Beobachtern, deren Arbeit sich der Sichtbarkeit entzieht. Sie schreiben nicht, um zu gefallen. Giuseppe Lauria ist einer von ihnen, einer der anerkanntesten Weinkritiker. Er liest im Glas, wie andere in Archiven lesen – mit der Geduld des Forschers und der Genauigkeit des Uhrmachers. Wo der Markt nach Punkten verlangt, sucht er zugleich nach Sprache – das zeichnet ihn aus und macht seine Kritik so besonders. Das Ideal für Giuseppe Lauria liegt in einem Wein dort, wo Empfindung und Analyse einander nicht widersprechen. In seinen Beschreibungen gibt es keine Adjektiv-Inflation, keine parfümierten Satzgirlanden. Sein Urteil ist knapp, aber nicht kalt; genau, aber nicht steril. Es anerkennt die Spannung zwischen Sinneseindruck und geistiger Distanz, ohne sie aufzulösen. Bei ihm ist Sprache kein Dekor, sondern ein Instrument, das einen Wein verständlich freilegt, ohne ihn zu verzerren. Er weiß, dass jedes Wort, das sich zu viel nimmt, dem Wein etwas wegnimmt. Giuseppe wird unweigerlich zum Chronisten des Unsichtbaren, zu einem Archäologen der Sinne. Er beschreibt nicht nur Aromen, sondern Zusammenhänge; er kostet nicht nur den Wein, sondern die Zeit, die er gebraucht hat, um zu werden. Denn die größte Kunst der Beschreibung liegt in der Fähigkeit, das Wesentliche unausgesprochen zu lassen – in der Ahnung, dass der Leser zwischen den Zeilen schmecken können muss. Keine Pose, kein Pathos – nur die Spur eines Gedankens, der von Gaumen zu Geist gewandert ist. Und genau das ist das Ziel von Giuseppe: das Vergängliche so zu beschreiben, dass es für einen Augenblick Bestand hat.
Drei Episoden. Drei komplett unterschiedliche Arten von Wahnsinn.Im „leeren Lagerhaus“ trifft unsere Gruppe auf mehr Fragen als Antworten, in "Chaos am Hafen": am „Hafen“ versinkt alles im puren Chaos und im „Baumgeflüster“ wird's plötzlich unheimlich still… und doch spricht etwas. Zwischen Albträumen, Flüchen und sehr bildhaften Beschreibungen (
Gabrielle Girau Pieck wächst in den 70ern in den USA auf, in einer jüdisch liberalen Familie. Später wendet sie sich von der Religion ab, findet aber durch feministische Theologie und jüdische Meditation zur Spiritualität zurück. Heute wirkt sie in Basel, auch als Meditationslehrerin. Ein Porträt. Es war die Auseinandersetzung mit Mathematik, die Gabrielle Girau Pieck atheistisch werden liess: In Zahlen und Formeln fand sie angeblich objektive Beschreibungen der Welt. Das faszinierte sie. Doch je tiefer sie sich damit auseinandersetzte, desto klarer wurde ihr: Auch Zahlen sind menschengemacht, die Mathematik kulturell geformt. Es folgte eine tiefe Krise, in der sie sich erstmals auch mit ihrer tragischen Familiengeschichte während des Holocaust vertiefte. Im Porträt von «Perspektiven» erzählt Gabrielle Girau Pieck, wie und warum sie sich dann doch auf spirituelle Suche begab, welche Rolle dabei die US-amerikanische jüdische Erneuerungsbewegung und jüdische Meditation spielten und was das überhaupt heisst, jüdische Meditation zu praktizieren. Als Meditationslehrerin unterrichtet sie heute in Basel und arbeitet auch mit Schülerinnen und Lehrern des Gymnasiums Münsterplatz, wo sie als Englischlehrerin unterrichtet. Autorin: Léa Burger
WWE suplext mit dem Debüt von Wrestlepalooza eine durchwachsene, aber meist unterhaltsame Show auf die Matte. Für uns das absolute Highlight: Stephanie Vaquer vs Iyo Sky – wir feiern dieses ganz besondere Titelmatch gehörig! Daneben gab es große Namen und meist wenig Spannung; dafür aber irgendwo immer unterhaltsamer Stuff in welcher Form auch immer. Von scripttreuen Tischen, über Kobolde und Satyre im Mixed Tag Match, bis hin zu Lukas' Beschreibungen für Brock Lesnar's Körper, gab es mitunter sehr gutes Wrestling oder (zumindest für uns) mindestens immer etwas zu Lachen. Viel Spaß euch mit der Wrestlepalooza-Review! Wir freuen uns wie immer mega über Kommentare und Feedback auf Instagram, Threads, Bluesky, Twitter & Facebook. Unterstützt den SCHWITZKASTEN gern auch auf Patreon dabei, der beste deutsche Wrestling Podcast zu sein.
Hier kommt Teil 2 unserer Stadtführung in Mühlhausen. Ich möchte mich ganz herzlich bei unserem wunderbaren Stadtführer bedanken, der uns mit vielen und sehr anschaulichen Beschreibungen in der Stadt herumgeführt hat. Auf den Umstand, dass die meisten von uns blind oder sehbehindert sind, hat er sich ganz tadellos eingestellt. Bei Fragen, Kritik und Lob schreibt mir sehr gern eine E-Mail an: marcel.franke@chello.at
Oft schweifen wir im Studio B mit unseren Rezensionen verschiedener Romane in die Ferne und widmen uns dabei Autorinnen verschiedenster Länder. Zwar kommt es, wie kürzlich geschehen, vor, dass uns dabei gelegentlich auch deutsche Schriftstellerinnen unterkommen, doch das Werk einer Autorin aus Dresden haben wir bzw. ich – soweit ich mich erinnern kann – erst einmal besprochen. Dabei passt ein bisschen Lokalkolorit ja eigentlich ganz gut zum Studio B, waren die Sendungen doch, bevor es Substack, Spotify und Co. gab, zuerst beim in Dresden ansässigen Radiosender coloRadio zu hören und sind es auch immer noch. Beate Baum, deren Roman Kunstgerecht ich im Folgenden besprechen möchte, ist Schriftstellerin und Journalistin und unter anderem bei den Dresdner Neueste Nachrichten als freie Mitarbeiterin tätig. Zwar stammt sie gebürtig aus Dortmund, doch wie ich ihrer Webseite entnehme, lebt sie bereits seit 1998 in Dresden. Wie sehr sie sich selbst mit der Stadt verbunden fühlt, wird nicht zuletzt aus ihrer Reihe der Dresden-Krimis deutlich, in denen sie sich mit ihrer Protagonistin Kirsten Bertram ein Alter Ego geschaffen hat. Kunstgerecht stellt dabei schon den zehnten und aktuellen Band dar, der in diesem Jahr veröffentlicht wurde.Es mag nun etwas merkwürdig anmuten, wenn ich sage, dass ich keinen der anderen vorhergehenden Teile bisher gelesen habe und Herr Falschgold schlägt angesichts solchen Verhaltens im Normalfall die Hände über dem Kopf zusammen. Ich ging also unbedarft an die Lektüre und dachte mir, wenn eine Reihe gut geschrieben ist, werden sich die Zusammenhänge und Figuren, zumindest bis zu einem gewissen und notwendigen Grad, der Leserin auch so erschließen. Und so war es auch.Kirsten Bertram, die Protagonistin des Romans, arbeitet als Journalistin bei einer Dresdner Zeitung und lebt zusammen mit ihrem Mann Andreas Rönn, der als freischaffender Journalist tätig ist, in der Dresdner Neustadt. Den Ausgangspunkt des Romans bildet ein Treffen zwischen Kirsten und ihrem guten Freund Victor, in dem er ihr berichtet, dass sich im Besitz seiner Nachbarin, Marion Schneider, ein Bild des bekannten Künstlers und ehemaligen Geliebten Markus Zwönitz befindet, welches sie verkaufen möchte. Grund dafür sind eine Erkrankung und ihre Minirente, von der sie ihr Leben bestreitet und die sie sich durch die Veräußerung des bisher unbekannten Kunstwerks aufzubessern erhofft. Dies gestaltet sich aber insofern schwierig, da der Künstler sehr zurückgezogen lebt und schwer greifbar ist und all seine geschäftlichen Angelegenheiten über seinen Privatsekretär Dietmar Heldt vollzogen werden. Auch Heldt wird als nicht sehr umgänglich beschrieben und Victors Bitte an seine Freundin Kirsten besteht im Grunde darin, dass sie aufgrund ihres Hintergrunds als Kulturredakteurin zwischen den Parteien vermitteln soll. Zumal das besagte Kunstwerk bereits als echt verifiziert und von einer Galerie geschätzt wurde.Was Beate Baum aus dieser anfänglichen Story entwickelt, ist aber kein Krimi, wie ich ihn klassischerweise erwartet hätte. Zwar finden sich im Fortgang der Geschichte Motive wie ein Mord für den Kirstens Freund Victor in Untersuchungshaft genommen wird, was Kirsten wiederum dazu veranlasst, eigene Recherchen anzustellen, die dem Geschehen ihre Dynamik verleihen. Dabei geht es aber nicht allein darum, ein Verbrechen aufzuklären, vielmehr ist es die Verknüpfung verschiedener Thematiken. Da wäre zum Einen die Arbeit als Journalistin. Während Kirsten normalerweise eher in ihrer Redaktion tätig ist, arbeitet ihr Mann Andreas als freier, investigativer Journalist, der sich in seinen Artikeln viel mit dem rechten Spektrum befasst, wodurch er und auch seine Frau, allein schon weil sie zusammen leben, sehr realen Gefahren ausgesetzt sind, die sich beispielsweise in Drohungen, aber auch Übergriffen und Sachbeschädigung äußern. Lassen wir dieser Tage unseren Blick beispielsweise nach Israel schweifen, wird umso deutlicher, dass diese Beschreibungen keineswegs fiktiv sind, sondern Mitarbeitende der Presse gezielt attackiert werden und ihre Arbeit teilweise unter Lebensgefahr ausüben. Welche Auswirkungen diese extremen Stresssituationen haben können, beschreibt Beate Baum exemplarisch an ihrem Protagonisten Andreas, der in Folge eines Herzinfarkts zunächst auf die Intensivstation und anschließend zur Reha muss. Dies verknüpft sie gleichfalls mit der Frage nach einer gesunden Lebensweise, denn, so ehrlich müssen wir sein, ist der Grund für seinen gesundheitlichen Zustand auch ein wenig hausgemacht.Ein weiteres Thema entfaltet sich um den Maler Markus Zwönitz und seine in der DDR aktive und subversive Künstlergruppe Abseits, welche gemeinsam Ausstellungen organisierte, in Dresden Bedeutung erlangte und sich wenig um Konventionen scherte, letztlich aber auseinanderfiel und im Roman bis zum Schluss Grund für Spekulationen liefert, was neben den bekannten Fakten zum Konflikt der einzelnen Mitglieder insbesondere zu dem am meisten zu Ruhm gelangten Zwönitz führte. Auch in diesem Punkt fällt es nicht schwer, reale Bezüge zu knüpfen. Ebenso wenig wie zu Motiven, die immer wieder mehr oder weniger eingestreut werden und sich auf Themen wie Gentrifizierung, soziale Gerechtigkeit und Miteinander und das Erstarken von rechten Parteien beziehen und die unausweichlich Einfluss auf unser Leben haben.Schauplatz dieser verschiedenen Komplexe und Handlungen ist die Stadt Dresden und teilweise auch das Umland, genauer gesagt Bad Schandau. Dabei beschreibt Beate Baum vor allem das Leben in der Neustadt mit den realen Orten wie Bars, Restaurants, Kultureinrichtungen usw. originalgetreu, so dass jeder, der diese Plätze kennt, sie sofort vor Augen hat und keine Imagination braucht. Für jene, die sie nicht kennen, bleiben sie möglicherweise etwas gestaltlos, oder wurden in den neun Bänden vorher schon beschrieben, die ich nicht gelesen habe und als Bewohnerin der Stadt glücklicherweise auch nicht brauche, um sie mir vorzustellen. Atmosphärisch eingebettet ist das Geschehen in einen heißen Sommer, dessen Tage mit drückender Hitze und Nächte, die wenig Abkühlung versprechen, durch viele kleine Beschreibungen beim Lesen nahezu spürbar werden.Letztlich ist Kunstgerecht ein gut durchdachter Roman, der die eine oder andere Wendung bereit hält, thematisch vielschichtig ist, ohne seine Leichtigkeit zu verlieren und sicherlich für in Dresden lebenden Menschen und alle, die die Stadt gut kennen, noch einmal einen besonderen Reiz hat. Und für alle, die sich über den Titel wundern und es wie ich nicht wussten: Kunstgerecht ist ein Adjektiv, das so viel wie fachmännisch oder genau in der richtigen Weise bedeutet. Ob das wohl die Intension von Beate Baum war? Lest selbst. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Die Frage, was den Menschen von allen anderen Tieren unterscheidet, ist ebenso alt wie aktuell. Kognitive, biologische und natürlich soziale Aspekte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Tatsächlich fällt es der Forschung jedoch zunehmend schwer hier eine klare Grenze zu ziehen. Anhand von poetischen Texten unterschiedlicher Zeiten und Objekten aus 55.000 Jahren Menschheitsgeschichte versuchen wir im Gedankenspiel eine Annäherung an diese Frage. In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen der Archäologe Dr. Fabian Haack und die Rezitatorin Barbara Greese Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. So treten archäologische Beschreibungen von Faustkeil, Wagenrad oder altsteinzeitlicher Kunst mit der Rezitation von Überlegungen des Philosophen Aristoteles, des Naturwissenschaftlers Charles Darwin oder des Humoristen Karl Valentin in einen Dialog rund um die Frage unseres Mensch-Seins, zum Nachdenken und Schmunzeln Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_trifft_literatur_folge02
Die Frage, was den Menschen von allen anderen Tieren unterscheidet, ist ebenso alt wie aktuell. Kognitive, biologische und natürlich soziale Aspekte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Tatsächlich fällt es der Forschung jedoch zunehmend schwer hier eine klare Grenze zu ziehen. Anhand von poetischen Texten unterschiedlicher Zeiten und Objekten aus 55.000 Jahren Menschheitsgeschichte versuchen wir im Gedankenspiel eine Annäherung an diese Frage. In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen der Archäologe Dr. Fabian Haack und die Rezitatorin Barbara Greese Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. So treten archäologische Beschreibungen von Faustkeil, Wagenrad oder altsteinzeitlicher Kunst mit der Rezitation von Überlegungen des Philosophen Aristoteles, des Naturwissenschaftlers Charles Darwin oder des Humoristen Karl Valentin in einen Dialog rund um die Frage unseres Mensch-Seins, zum Nachdenken und Schmunzeln Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_trifft_literatur_folge02
Eugen Ketterl gilt als der berühmteste Leibkammerdiener Kaiser Franz Josephs. Noch heute sind seine Memoiren häufig zu finden, er prägte durch seine Aufzeichnungen das Bild des alternden Kaisers maßgeblich. Betrachtet man diese Beschreibungen jedoch genauer, finden sich rasch Ungereimtheiten. Ketterl selbst geriet durch eine Klage gegen einige Nachfahren Kaiser Franz Josephs in die Kritik, Rezensionen seines Buches fielen zudem durchwachsen aus. Welche Rolle kam Eugen Ketterl im Leben Kaiser Franz Josephs tatsächlich zu? Und was wurde aus den Kammerdienern nach dem Tod des Kaisers? Begleite uns in dieser Folge in die Welt des privaten Haushalts Kaiser Franz Josephs und seiner Bediensteten.Hinweis: Ab etwa der Hälfte der Folge gibt es leider kleine Tonprobleme. Anna hat versucht, das Beste rauszuholen – wir hoffen, ihr habt trotzdem Spaß beim Hören!
Kürzlich stolperte ich über diese Liste mit "Fünf Must-Read Büchern" und diesmal ging es um "Science Fiction, empfohlen von Wissenschaftlern". Nerd, der ich bin, hatte ich vier davon schon gelesen und irgendetwas bewog mich dazu, mich der Lobpreisungen der Anne Findeisen zu erinnern und, obwohl bisher enttäuscht, sagte ich mir, gehen wir also nochmal in einen Kazuo Ishiguro rein, ich meine, der Mann ist Literaturnobelpreisträger. Der Name des empfohlenen Werkes: "Klara und die Sonne".Wie es sich (für mich) gehört, ohne das Lesen von Klappentexten, Einführungen oder gar Rezensionen, wusste ich nicht im Ansatz, worum es geht, doch mit ein bisschen Detektei war bald klar, "KF"s, wie die zunächst hauptsächlich handelnden Personen genannt werden, sind keine solche - es sind Künstliche Freunde, in einem Spezialgeschäft zum Kauf angebotene Androiden, gedacht als Begleiter für die Kinder reicher, wohlangesehener, berufstätiger Menschen.Wir verstehen, das Konzept der KFs muss eingeführt werden, wir lernen zwei Exemplare kennen, die eine etwas dumm und desinteressiert, die andere, Klara die künftige Hauptheldin, hyperaufmerksam und ungewöhnlich intelligent, wir sehen die Welt durch ihre Augen, ein enger Straßenausschnitt, ein Hochhaus, eine Baumaschine; aber die vierte Beschreibung des beschränkten Ausschnittes einer Straßenszenerie aus der Sicht der künstlich freundlichen Schaufensterpuppen ist nicht interessanter als die dritte. Wann geht's nun endlich los?Schlussendlich, ein paar dutzend Seiten im Buch, wird KF Klara gekauft, von der Mutter von Josie und es kommt leicht Fahrt in die Geschichte und damit wir hier nicht ins Spoilertrauma geraten, lassen wir diese im Buch geschehen und nicht in der Rezension und kommen zur viel, viel interessanteren Frage:Ist Herr Falschgold ein Zoni aus dem literarischen Hinterland?Man muss nicht jeden Literaturnobelpreisträger kennen und schon gar nicht jedes Preisträger Biografie studieren, aber man kann schon wissen, dass nicht jeder Schriftsteller mit einem japanischen Namen aus Japan kommt, point in case, Kazuo Ishiguro. Der wuchs in England auf und schreibt schon immer auf Englisch, was die Frage des Herrn FG nach der Ursache der seltsam schlechten Übersetzung des Romans aus dem Japanischen zunächst in eine herrlich peinliche Richtung führte. Das diskutierte er gottlob mit sich selbst und seinen verschiedenen Suchmaschinen- und AI-Chatbot-Abonnements, die ihm, wie sich das für derlei Geräte in 2025, wie für die KFs im Buch, gehört, zunächst in allen seinen Meinungen und Vorurteilen bestätigten: Ja, sagte Claude, im Japanischen gibt man Kleidungsstücken gerne einmal Eigenschaften wie "hochgestellt", was ja eher den Träger charakterisiert und das ist zweifellos schwer übersetzbar, ergo, so die KI, ein "hochgestellter Anzug" sollte nicht so genannt werden! Dass es im Deutschen die durchaus gebräuchliche Bezeichnung "vornehm", zum Beispiel bei einem Kostüm gibt, kam weder der LLM noch dem Rezensenten in den Sinn, das hätte ja die Grundannahme in Frage gestellt.Was nichts an der Tatsache ändert, dass ich mit der deutschen Übersetzung, vermeintlich aus dem Japanischen, überhaupt nicht zu Rande gekommen bin. Ja, ich schob es auf die Inkompatibilität des Japanischen zu westlichen Sprachen und hatte mich aufgrund dieser Annahme bewusst entschlossen, die deutsche Übersetzung zu lesen - warum soll man ein Buch sprachlich zweimal verschieben, einmal von der Übersetzerin und ein zweites Mal im Kopf? Aber so unlesbar war das Werk, dass ich denn doch mal die englische Version holte, um zu schauen, ob dort besser gearbeitet wurde und stoße dann auf die offensichtliche Information, dass "Barbara Schaden[..] den Roman "Klara und die Sonne" von Kazuo Ishiguro aus der englischen Sprache ins Deutsche übersetzt…" hat.Ok, da wird vieles klarer, denn das starre Subjekt-Prädikat-Objekt des Englischen und die generelle Abneigung dem Schachtelsatz gegenüber machen das vermeintlich japaneske Stakkato der Sätze erklärbarer und wenn man die dann genauso fantasielos und ohne Rücksicht auf Wortwiederholungen ins Deutsche prügelt, kommt das raus, was der Leser der deutschen Übersetzung von "Klara und die Sonne" durchleiden muss: Starre, unnatürliche Formulierungen, die grammatikalisch sicher richtig sind, aber so im Deutschen nicht gesprochen werden. Denn Kazuo Ishiguro schreibt ein seltsames Englisch. Zumindest in "Klara und die Sonne". Er scheut die Wiederholung nicht, er schreibt der Sonne ein Geschlecht zu, was im Englischen möglich, aber höchst ungewöhnlich ist (und für deutsche Ohren umso mehr, als dass diese im Englischen männlich beartikelt wird). Es werden angesprochene Personen im Satz in die dritte Person gesetzt, es werden ausgedachte Eigennamen eingeführt und bleiben unerklärt.Nachdem es mir ein paar Tage auf der Zunge lag und im Hinterkopf hin- und herschepperte, kam ich dann drauf, an welches Buch mich das Ganze erinnert: An das letztens hier besprochene "Narrenschiff" von Christoph Hein. Ok, "recency bias" heißt das in der Fachsprache, es gibt sicher bessere Beispiele, aber die Beschreibungen der Welt von Klara und ihrer Sonne sind für mich als, vielleicht hinterwäldlerischen Zoni, so steif und formalistisch, so unverständlich wie für einen Wessi die Nomenklatura, die Begriffe, die Namen in der DDR. Und während ich bei Christoph Hein die "Kunstsprache" SED-Deutsch verteidigt habe, oder wenigstens zu "Kunst" erklärt, tu ich mich hier schwer. Ja, Kazuo Ishiguro will uns eine Welt nahebringen, in der künstliche Helfer genetisch verbesserte Kinder in einer streng hierarchischen Gesellschaft betreuen und dass diese künstlichen Helfer nicht den größten intellektuellen Spielraum und -willen haben, will vermittelt sein. Es ist ein wenig wie die Erzählung einer Welt aus der Sicht und mit der Sprache eines Kindes. Kann man machen, aber mir verdirbt das den Lesegenuss.Wie angedeutet, besonders unverständlich im zweifachen Sinne sind die Eigennamen. Da gibt es Bürogebäude, Baumaschinen, Universitäten, die ausgedacht sind, aber real sein könnten, so real, dass man sie kurz googelt und merkt, dass Ishiguro das auch getan und englisch klingende Namen solange variiert hat, bis er keine Ergebnisse mehr gefunden hat. Ok, kann man machen. Aber dann sollte man doch irgendeinen Hinweis hinterlassen, was diese "Atlas Brookings” Uni darstellen soll, in die ein Nebenheld aufgenommen werden möchte: ist es eher Oxford oder Berkeley, Yale oder Stanford. Genau die gleiche Frage stellt sich, wenn ein Gebäude zehnmal im Buch erwähnt wird, sodass man als Leser denken muss, dass das irgendwie wichtig wäre. Aber nichts wird erklärt, kein Kontext nirgendwo.Ich habe am Ende sogar gecheckt, ob "Klara und die Sonne" vielleicht Teil einer Buchreihe ist, wo man voraussetzen kann, dass die Leserin weiß, was die Eigennamen bedeuten. Nein, ist es nicht, es wird einfach nicht erklärt und man liest als Leser immer ahnungsloser durch einen Roman, der keinen Sinn ergibt. Das betrifft nicht nur Eigennamen. Auch die Verben "gehoben" und "ungehoben" ("lifted/unlifted" im Englischen) als Adjektiv für Kinder, bleiben bis weit nach der Hälfte des Romans unerklärt, was eine künstlerische Entscheidung ist, nur halt keine gute - speziell, wenn man das dann in einer Übersetzung liest und davon ausgehen muss, dass hier Sinn verloren gegangen ist.Dazu kommen fragwürdige Entscheidungen im Setting: Jede Fiktion braucht ein klein wenig Übersehen von Lücken in Konzeption oder Handlung, aber ein KI-gesteuerter Android in der Zukunft, der ein Telefon als solches nicht erkennt und es Rechteck nennt, ist ein bisschen viel verlangt. Mütter, Kinder, Väter schauen in ihre Rechtecke, Gartentore sind Bilderrahmen, harmlose Baumaschinen die Ursache globaler Umweltverschmutzung und so wird dann der Weg bereitet, dass der solarbetriebene Android die Sonne für einen Gott hält, dem es, wenn man ihm nur genug Opfer bringt, ein Leichtes ist, ein todsterbenskrankes Kind zu retten (sorry für den Spoiler). Klingt als Elevatorpitch irgendwie stimmig, nach 350 Seiten weiß man dann - leider nur als dieser.Dabei wäre das Ganze zu retten gewesen, die Story ist eine hervorragende Basis für philosophische Betrachtungen. Nicht nur über Künstliche Intelligenz und deren Servilität und dem Nach-dem-Mund-reden. Wie wir (viel zu spät) lernen, sind alle "gehobenen" Kinder genetisch verbessert, warum nimmt der Autor diesen Handlungsstrang nicht auf? Und es dienen in der Buchwelt Androiden nicht nur der Kinderbetreuung, sondern haben auch viele Menschen arbeitslos gemacht (wir lernen das buchstäblich in einem Nebensatz und hören nie wieder davon). Und man kann und muss über die Normalisierung unser aller Interaktionen mit künstlichen Intelligenzen sprechen, siehe oben, was, zugegeben, im Jahr 2020 noch kein etabliertes Phänomen war, aber, Kazuo Ishiguro schreibt hier Science Fiction, wie toll wäre es gewesen, wäre er darauf gekommen!All das passiert nicht, die Sprache ist anstrengend, die Story nicht inspiriert, der Tiefgang, er fehlt. Was uns leider zu einem harten Urteil führt: Man muss "Klara und die Sonne" weder wegen der Story noch der Sprache lesen und auch die philosophischen Ideen muss die Leserin leider in sich selbst finden und das geht einfacher draußen, unter der realen Sonne, solange sie noch scheint, als in ein Buch versunken, welches keine dieser Ideen aufnimmt.Sehr schade. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Serious Sellers Podcast auf Deutsch: Lerne erfolgreich Verkaufen auf Amazon
Erfahre, wie du die Magie der Künstlichen Intelligenz (KI) nutzen kannst, um dein E-Commerce-Geschäft auf das nächste Level zu heben. In dieser fesselnden Podcast-Episode sprechen wir mit Daniel Wiegand, einem erfahrenen Amazon-Händler und Digitalisierungsexperten, der uns tiefe Einblicke in die Kraft von KI-Tools wie ChatGPT gewährt. Daniel teilt seine persönlichen Erfahrungen und zeigt auf, wie er durch den Hype um generative KI, beeinflusst von OpenAI, neue Möglichkeiten für Händler entdeckt hat. Seine pragmatische Herangehensweise und die Betonung auf praktisches Experimentieren bieten wertvolle Inspirationen für alle, die sich in diesem dynamischen Bereich weiterentwickeln möchten. Wir tauchen ein in die faszinierende Welt der KI-gestützten Optimierung im E-Commerce, insbesondere bei der Bild- und Textgestaltung von Online-Listings. Wie kann KI dabei helfen, deine Produktdarstellungen zu perfektionieren und gleichzeitig verkaufsstarke Beschreibungen zu erstellen? Daniel erläutert, wie KI den kreativen und geschäftlichen Prozess revolutioniert, indem sie komplexe Aufgaben effizienter gestaltet und Verkäufern hilft, sich besser auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen zu fokussieren. Außerdem erörtern wir, wie Händler durch KI optimierte Verkaufsdaten live analysieren können, um blitzschnell auf Markttrends und Conversion-Herausforderungen zu reagieren. Doch KI bleibt nicht nur auf den E-Commerce beschränkt. Wir entdecken ihre spannende Rolle im Gesundheitswesen und als treuer Begleiter im Alltag. Von der Interpretation von Arztbriefen bis hin zur Unterstützung im Kundensupport – die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos. Auch im familiären Bereich gibt es interessante Beobachtungen: Wie reagiert Daniels Familie auf KI, und welche emotionalen Bindungen können Jugendliche zu diesen Technologien aufbauen? Begleite uns auf dieser Entdeckungsreise und erfahre mehr über meine Arbeit und die wertvollen Tipps, die ich wöchentlich in der Facebook-Gruppe "Amazon FBA Verkäufer Deutschland" teile. In Episode 173 des Serious Sellers Podcast diskutieren Marcus und Daniel über 00:00 - KI-Einsatz Bei Amazon-Händlern 13:47 - Künstliche Intelligenz in Der E-Commerce-Optimierung 29:09 - KI-Einsatz in Der Medizin Und E-Commerce 39:01 - Einsatz Von KI Im Alltag
Was ist das Leben? Woher kommt es? Woraus entsteht es? Was ist die Grundlage von allem? In seinem opulenten Hörspiel geht Frieder Butzmann diesen Fragen nach und kreiert ein Universum aus Texten und Klängen, in dem die Liebe die Triebkraft allen Lebens ist. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 05.04.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Frieder Butzmanns Hörspiel lädt ein zur Entdeckungsreise durch eine sprechende, singende, rauschende Galaxis, die sich um die Liebe dreht. Töne weisen den Weg und verklingen, Liebesgedichte von Sappho, die Sage von Tristan und Isolde, philosophische Texte von Platon und Hannah Arendt sowie wissenschaftliche Beschreibungen der Biologin Lynn Margulis tauchen in diesem Kosmos auf und verschwinden, einzelne Worte schiessen laut wahrnehmbar hervor, um dann wieder in den gesamten Chor der Vielstimmigkeit abzusinken. Das Weltall ist kein leerer, unbelebter Ort, sondern ein brodelnder, sich ständig wandelnder, unbegreiflich riesiger Raum, in dem Leben entsteht. Die «Galaxis der Liebe» ist eine akustische Variante davon. ____________________ Mit: Werner Rehm, Anne Müller, Aram Tafreshian, Eva Brunner, Iman Kamel und dem Chor Judiths Krise ____________________ Musik und Regie: Frieder Butzmann – Dramaturgie: Katrin Zipse ____________________ Produktion: SRF 2019 ____________________ Dauer: 56'
Das Plattdeutsch der Griesen Gegend spricht sie selbstverständlich, so wie sie es von Zuhause mitbekommen hat. Und in ihrer Sprache erzählt sie Geschichten voller Wärme, überraschend in Wortwahl und Rhythmus, bildhaft in den Beschreibungen. Viele Freundschaften hat sich die 90-jährige Erika Fischer erhalten - und einen guten Kontrakt zur Familie. In ihrem Arbeitsleben hat sie Schaufenster gestaltet, für die Handelsorganisation der DDR - ein Beruf, für den sie damals von Kunstgeschichte über Ästhetik bis hin zu praktischen Tugenden vieles gelernt hat, dass sie in ihrem Leben bis heute prägt. Nun hat sie viele ihrer Texte als Hörbuch heraus gebracht - im Tennemann-Verlag.
Die erste Euphorie ist verflogen nach dem Sturz von Assad. Jetzt geht es darum, eine langfristige Perspektive für Syrien zu eröffnen. Syrien hat eine Übergangsregierung, der neue Machthaber Ahmed al-Scharaa versucht moderat aufzutreten, ist aber bisher ein Dschihadist gewesen. Jetzt hat er die islamistische Kämpferkluft gegen westliche Anzüge getauscht und sagt: „Wir können Syrien nicht aufbauen, wenn die Gesellschaft nicht geeint ist.“ Ob die Islamisten eine offene Gesellschaft schaffen können, das fragen sich sowohl die Syrer im In- und Ausland als auch die internationale Gemeinschaft. Noch gelten Sanktionen, es gibt keine funktionierende Infrastruktur, kaum Strom und Nahrungsmittel, die Wirtschaft und die Gesundheitsversorgung liegen am Boden. Wie geht es jetzt weiter? Darüber sprechen wir mit der Syrien-Expertin Dr. Regine Schwab, mit unserem Korrespondenten in Istanbul Uwe Lueb, mit dem in Deutschland lebenden syrischen Journalisten Abdulah Al Samman und mit Oliver Hochedez von der Malteser Nothilfe. Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast Syrien: Wie gelingt die Aufarbeitung der Verbrechen? Folter, Hinrichtungen, Giftgas gegen das eigene Volk. Die Liste der Verbrechen ist lang, nicht nur vom Assad-Regime, sondern auch von verschiedenen Milizen-Gruppen. Nach dem Umsturz ist die Hoffnung groß, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Welche juristischen Möglichkeiten gibt es, die Menschenrechtsverbrechen aufzuklären? Darüber sprechen wir in dieser Weltspiegel Podcast Folge. ARD-Reporterin Kristin Becker und Ramin Sina, ARD-Korrespondent im Studio Kairo, berichten von ihren Eindrücken vom Foltergefängnis Saidnaja und von den Menschen, die selbst dort gefoltert wurden und nun zurückgekehrt sind. Und Patrick Kroker, Rechtsanwalt beim European Center for Constitutional and Human Rights, erklärt, wie ein mögliches Sondertribunal aussehen könnte. *** Triggerwarnung: Diese Folge enthält Beschreibungen von Folter *** https://www.ardaudiothek.de/episode/weltspiegel-podcast/syrien-wie-gelingt-die-aufarbeitung-der-verbrechen/ard/14134087/
Die erste Euphorie ist verflogen nach dem Sturz von Assad. Jetzt geht es darum, eine langfristige Perspektive für Syrien zu eröffnen. Syrien hat eine Übergangsregierung, der neue Machthaber Ahmed al-Scharaa versucht moderat aufzutreten, ist aber bisher ein Dschihadist gewesen. Jetzt hat er die islamistische Kämpferkluft gegen westliche Anzüge getauscht und sagt: „Wir können Syrien nicht aufbauen, wenn die Gesellschaft nicht geeint ist.“ Ob die Islamisten eine offene Gesellschaft schaffen können, das fragen sich sowohl die Syrer im In- und Ausland als auch die internationale Gemeinschaft. Noch gelten Sanktionen, es gibt keine funktionierende Infrastruktur, kaum Strom und Nahrungsmittel, die Wirtschaft und die Gesundheitsversorgung liegen am Boden. Wie geht es jetzt weiter? Darüber sprechen wir mit der Syrien-Expertin Dr. Regine Schwab, mit unserem Korrespondenten in Istanbul Uwe Lueb, mit dem in Deutschland lebenden syrischen Journalisten Abdulah Al Samman und mit Oliver Hochedez von der Malteser Nothilfe. Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast Syrien: Wie gelingt die Aufarbeitung der Verbrechen? Folter, Hinrichtungen, Giftgas gegen das eigene Volk. Die Liste der Verbrechen ist lang, nicht nur vom Assad-Regime, sondern auch von verschiedenen Milizen-Gruppen. Nach dem Umsturz ist die Hoffnung groß, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Welche juristischen Möglichkeiten gibt es, die Menschenrechtsverbrechen aufzuklären? Darüber sprechen wir in dieser Weltspiegel Podcast Folge. ARD-Reporterin Kristin Becker und Ramin Sina, ARD-Korrespondent im Studio Kairo, berichten von ihren Eindrücken vom Foltergefängnis Saidnaja und von den Menschen, die selbst dort gefoltert wurden und nun zurückgekehrt sind. Und Patrick Kroker, Rechtsanwalt beim European Center for Constitutional and Human Rights, erklärt, wie ein mögliches Sondertribunal aussehen könnte. *** Triggerwarnung: Diese Folge enthält Beschreibungen von Folter *** https://www.ardaudiothek.de/episode/weltspiegel-podcast/syrien-wie-gelingt-die-aufarbeitung-der-verbrechen/ard/14134087/
Unfreiwillige Einsamkeit ist ein wachsendes Problem der Gesellschaft, laut WHO gar eine Epidemie. «Eine grosse Leere», «ein schwarzes Loch», «nirgends zugehörig» – die Beschreibungen des Zustands sind so vielfältig wie die Betroffenen. «Puls» hört hin und zeigt Wege aus der Isolation. Einsamkeit ist keine Altersfrage Der Esstisch steht für Gemeinsamkeit. «Puls»-Moderatorin Daniela Lager trifft sich dort mit drei einsamen Menschen aus drei Generationen zum gemeinsamen Kochen und Essen. Helen, 92, Björn, 48, und Vanessa, 26, kennen Einsamkeit in unterschiedlichsten Ausprägungen. Sie erzählen ihre Geschichten – und was sie tun, um der Einsamkeit entgegenzuwirken. Einsamkeit ist ein Problem der heutigen Zeit In Zeiten zunehmender Anonymisierung und Vereinzelung wächst die Einsamkeit weltweit. In der Schweiz fühlt sich eine halbe Million Menschen einsam – doppelt so viele wie 2002. Am stärksten betroffen sind Menschen im hohen Alter ab 80 sowie die Generation zwischen 15 und 34. Die digitale Welt kann das Risiko Einsamkeit steigern, bietet richtig angewendet aber auch Chancen. Wer ist warum besonders gefährdet? Die Autorin und positive Psychologin Anna Miller und der Psychotherapeut und Buchautor Udo Rauchfleisch ordnen ein. Einsamkeit ist mehr als Alleinsein Alleinsein kann durchaus positiv wahrgenommen werden, besonders, wenn es selbstgesucht ist. Einsam im heutigen negativen Sinn wird es, wenn der Wunsch nach sozialen Kontakten nicht in die Realität umgesetzt werden kann. Wenn man sich ausgegrenzt fühlt und nirgends zugehörig. Ein Gefühl, das jeder und jede schon einmal erlebt hat – und zum Problem wird, wenn es sich zum chronischen Zustand entwickelt. Einsamkeit ist so schädlich wie Rauchen Chronische Einsamkeit führt zu Stress und einer ganzen Reihe möglicher gesundheitlicher Folgeprobleme wie Schlafstörungen, hoher Blutdruck oder ein gesteigertes Risiko für Herzkreislaufkrankheiten. Das Immunsystem wird geschwächt, und die Anfälligkeit für psychische Krankheiten wie Depressionen steigt. Als Faustregel gilt: Einsamkeit ist so gesundheitsschädigend wie das Rauchen von 15 Zigaretten pro Tag. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Einsamkeit» Kennen auch Sie das Gefühl der Einsamkeit? Fühlen Sie sich manchmal ausgegrenzt, nicht zugehörig? Leiden Sie darunter, sich nicht austauschen zu können und sehen keinen Weg, daran etwas zu ändern? Die Fachrunde weiss Rat, am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden. «Puls kompakt» – Tipps gegen die Einsamkeit Was tun gegen Einsamkeit? Wie lässt sich dem Abrutschen in die unfreiwillige Isolation vorbeugen? Die wichtigsten Tipps der Sendung zusammengefasst.
Das posthum als Roman veröffentlichte Buch war ursprünglich als Filmszenarium gedacht. Doch lag die Veröffentlichung durchaus im Sinn des Autors, dem "eine neue Form von Literatur" vorschwebte, die ihren Lesern visuelle Eindrücke vermitteln sollte. So erschien die radiophone Wiedergabe seiner suggestiven Beschreibungen und dramatischen Szenen nicht abwegig. Ort des Geschehens ist Wales, die Heimat des Dichters, wo in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Bauern einen abenteuerlichen Kampf gegen die ihre Existenz bedrohenden Schlagbäume und Zollschranken der adeligen Großgrundbesitzer führten. Eine Filmerzählung von Dylan Thomas Aus dem Englischen von Wulf Teichmann Mit: Edwin Noel, Hans Korte, Peter Capell, Sabine Wegner, Klaus Herm, Grete Wurm, Simone Rethel, Wolfgang Höper, Rainer Basedow, Robert Rathke Walter Kreye, Traugott Buhre, Horst Beilke, Hans-Georg Panczak, Walter Renneisen u. a. Komposition: Peter Zwetkoff Hörspielbearbeitung und Regie: Otto Düben SDR/WDR 1984
Der Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» hat das Leben von Philippe Lançon unumkehrbar in zwei Hälften gespalten. Der Journalist wurde bei dem Attentat am 7.Januar 2015 verletzt. Sein Kiefer wurde zerschossen und in 17 Operationen mit etwas geflickt, das sich «der Fetzen» nennt. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 11.01.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Schreibt man etwas auf, um sich daran erinnern zu können? Oder schreibt man das Geschehene auf, damit man es endlich loslassen und vergessen kann? Diese Fragen stellt sich Philippe Lançon ganz zu Beginn seines Buches «Der Fetzen». Das zweiteilige Hörspiel in der Bearbeitung und Regie sowie mit Kompositionen und field recordings von Ralf Haarmann erzählt seine Erlebnisse am Tage des Attentats, von den langen Monaten seiner Rekonvaleszenz im Krankenhaus und von seiner langwierigen Rückkehr in ein «normales» Leben. Neben den körperlichen Verletzungen erfährt der Journalist innerliche, unwiderrufliche Veränderungen: Im Moment des Attentats spaltet Lançon sich auf in «den, der noch nicht ganz tot war» und in «den, der leben sollte». Beide Charaktere begleiten ihn durch seine schmerzhaften Behandlungen, seine Alpträume, die Entfremdung von seiner Geliebten und von der ganzen Welt ausserhalb der Krankenhausmauern. Philippe Lançon schrieb für «Charlie», er war am Tag des Anschlags bei «Charlie», aber er kann sich nicht mit «Je suis Charlie» identifizieren. Anhand seiner Gedanken, Beschreibungen, Erlebnisse wird ein Geschehen von weltweiter politischer und gesellschaftlicher Relevanz heruntergebrochen auf ein menschliches Schicksal, wie es sie nach einem solchen Gewaltanschlag unzählig (und unerzählt) gibt. Ralf Haarmann komponiert elektronische Musik und inszeniert Hörspiele. Er ist Teil des Duos haarmannhommelsheim und des Künstlerkollektivs previouslyLoved. «Der Fetzen» ist seine erste Arbeit für SRF. ____________________ Mit: Michael von Burg (Philippe), Vera Flück (seine Freundin Gabriela), Isabelle Menke (seine Chirurgin Chloé) sowie Urs Bihler, Lou Bihler, Dimitri Stapfer, Sabrina Amali Meier, Vincent Leittersdorf, Gina Durler, Agota Dimen, Klaus Brömmelmeier, Annika Meier, Sibylle Mumenthaler, Urs Peter Halter, Monika Varga u.v.a. ____________________ Tontechnik: Roland Fatzer - Bearbeitung, Komposition und Regie: Ralf Haarmann - Dramaturgie: Susanne Janson und Katja Huber - Produktion: SRF 2023 - Dauer: 56' (Teil 1), 57' (Teil 2) Hier geht es zum zweiten Teil des Hörspiels: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-2-der-fetzen-von-philippe-lancon?id=AUDI20250118_NR_0035
Triggerwarnung: Diese Folge enthält detaillierte Beschreibungen von Gewalt und schweren Verletzungen. Bitte höre nur weiter, wenn du dich mental in der Lage fühlst, solche Themen zu verarbeiten.In der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit einem Fall, der nicht nur in Asien für Schlagzeilen sorgte, sondern auch weltweit in sozialen Medien viel Aufmerksamkeit erregte: Der Fall Yuka Takaoka, oft als die „Real Life Yandere“ bezeichnet.Yuka Takaoka wurde berüchtigt durch ihren brutalen Angriff auf ihren Freund, der ihn beinahe das Leben kostete. Besonders faszinierend – und verstörend – ist der Grund für ihren Spitznamen: „Yandere“, eine Charakterart aus der Anime-Kultur. Yandere-Charaktere sind bekannt für eine Mischung aus extremer Schönheit, krankhafter Liebe und tödlicher Gewaltbereitschaft.In der heutigen Folge erfahrt ihr: Wer Yuka Takaoka ist und was genau an dem Tag des Angriffs geschah.Wie ihr Verhalten und Auftreten nach der Tat die Öffentlichkeit schockierte und polarisierte.Was hinter dem Begriff „Yandere“ steckt und wie diese Anime-Charaktere in Zusammenhang mit Yukas Tat gebracht wurden.Warum dieser Fall so viele Menschen fasziniert und welche Diskussionen er über psychische Gesundheit und Beziehungen ausgelöst hat.#blackbox #truecrime #reallifeyandere #yukatakaoka #psychologie #psycrime Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hinweis: In dieser Folge kommen Beschreibungen von expliziter Gewalt in einem sexuellen Kontext vor. Am Ende dieser Shownotes findet ihr Links zu schnellen und anonymen Hilfsangeboten. In Folge drei von »Avignon – Der Prozess Pelicot« stehen drei Mitangeklagte im Mittelpunkt: Andy R., Charlie A. und Christian L. Die Taten und die Aussagen der Männer vor Gericht offenbaren neue, erschütternde Details. Und sie werfen Fragen auf: Wussten sie, in welchem Zustand Gisèle Pelicot sich befand? Sind sie bereit, Verantwortung zu übernehmen? Folge drei rekonstruiert, wie die Angeklagten versuchen, ihre Taten mit kläglichen Entschuldigungen zu rechtfertigen oder zu leugnen. Viele behaupten, von Dominique Pelicot manipuliert worden zu sein oder nicht gewusst zu haben, dass Gisèle Pelicot bewusstlos war. Die Verteidigung argumentiert sogar, einige Angeklagte könnten ebenfalls unter Drogen gesetzt worden sein. Die verstörenden Videobeweise, die im Gerichtssaal gezeigt werden, sprechen allerdings eine andere Sprache. Wenn ihr jetzt direkt weiterhören wollt, dann könnt ihr ein SPIEGEL-Plus-Abo abschließen und bekommt die ersten drei Folgen sofort. Folge vier hört ihr dann schon am 20. Dezember. Bis dahin fällt das Urteil im Fall Pelicot. Für ein Probeabo klickt einfach auf die nächste Folge unter spiegel.de/pelicot, dort kommt ihr zum Angebot. Für alle ohne SPIEGEL-Abo gibt’s immer freitags eine neue Folge. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört. In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Jedes Jahr veröffentlich das statistische Bundesamt Zahlen zur Armutsgefährdung in Deutschland. Armut ist ein vieldimensionales Phänomen und umfasst nicht nur die finanzielle Lage, sondern auch soziale Faktoren. Wie es aussehen kann, in einer betroffenen Familie aufzuwachsen, erzählt uns Jeremias Thiel. Jeremias' Eltern sind beide langzeitarbeitslos, die Familie lebt von Arbeitslosengeld. In der Schule und der Nachbarschaft hat er zwar Freunde, aber zu Hause herrscht Chaos. Jeremias ist mangelernährt, wird regelmäßig zu Hause eingesperrt, sammelt Pfand und trotzdem bleibt kein Budget für ihn, jeder Cent fließt in die Haushaltskasse - und die Spielsucht seiner Mutter. Sein Vater wohnt mittlerweile in einer anderen Wohnung. Jeremias' Kindheit wird von vielen Schamsituationen begleitet. Kurz nach seinem 11. Geburtstag ereignet sich ein Zwischenfall, nach dem Jeremias das Jugendamt eigenständig bittet, ihn aus seiner Familie zu holen. Das SOS-Kinderdorf ist sein Wendepunkt, es bietet klar strukturierte Tage und Regeln, man finanziert ihm Hobbys, Jugendfreizeiten und ein kleines Taschengeld. Jeremias blüht auf und politisiert sich. Ein Vollstipendium ermöglicht ihm später nach Minnesota in die USA zu ziehen, um Politikwissenschaften zu studieren. 2020 veröffentlicht er ein autobiografisches Buch, es ist umfasst Beschreibungen, Statistiken und Zahlen zu Kinderarmut, sozialer Benachteiligung und fehlender Chancengerechtigkeit - davon ist auch diese Folge geprägt - das Buch wird ein Spiegel-Bestseller. Zuletzt arbeitete Jeremias als Referent der SOS-Kinderdörfer - langfristig sieht er sich aber in der Politik, sein größtes Anliegen ist dabei Pluralismus und Repräsentation diverser Gesellschaften. Seinen Eltern macht Jeremias keine Vorwürfe, er sieht ihr Verhalten, damals wie heute, als Produkt ihrer Erfahrungen. Mehr zu Jeremias und seinem Engagement auf LinkedIn „Jeremias Thiel“. Jeremias' Buch: https://www.piper.de/buecher/kein-pausenbrot-keine-kindheit-keine-chance-isbn-978-3-492-99618-1-ebook Immer auf dem Laufenden über Philipp und seine Projekte auf Instagram @philippfleiter Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd im Auftrag von Podimo. Neue Folgen alle 14-Tage Montags überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Teilt die Folgen mit euren Liebsten und lasst uns eine Bewertung da
Selbsternannter Kasperl in der Politik. Baulöwe. Society-Star. Für Richard Lugner gab es in Österreich viele Beschreibungen. Heute, Montag, ist er mit 91 Jahren verstorben. Tatsächlich war in Lugners Leben so einiges los. Von wirtschaftlichen Unternehmungen über seine jährlichen Auftritte beim Opernball bis hin zu seinen vielen Beziehungen. Im Podcast sprechen Oona Kroisleitner und Nicolas Dworak vom STANDARD darüber, wie viel Richard Lugner in seinem Leben erreicht hat, was seine größten Aufreger waren und wie sehr er Österreich geprägt hat. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Sie hatte bereits ihr Musikequipment verkauft, doch dann fand Cassandra Jenkins mit «An Overview on Phenomenal Nature» (2021) weltweit Beachtung - und ihren typischen Stil: ein träumerischer Mix aus Indie-Rock, Jazz und Feldaufnahmen. Und statt für immer in der Stille zu verschwinden, lässt sie uns jetzt erneut staunen. «My Light, My Destroyer» ist das 3. Album von Cassandra Jenkins, die wegen ihrer Arbeit mit dem 2020 verstorbenen David Berman (Silver Jews, Purple Mountains) oder Craig Finn von The Hold Steady seit Jahren fester Bestandteil der New Yorker Indie-Szene ist. Das neue Album zementiert ihren ganz eigenen, impressionistischen Pop-Stil. Kleine Zufälligkeiten mischen sich in die sanften Melodien und sprunghafte Textzeilen verweben Alltag, ferne Galaxien, Herzschmerz, Wunder der Natur und TV-Serien. Man darf gerne nach passenden Beschreibungen suchen: eklektisch, kaleidoskopisch, hypnotisierend... so ganz erfassen kann man das Geheimnis von Cassandra Jenkins nicht. Und genau das ist ihr Ziel: Nie die vollständige Erklärung finden, nie aus dem Staunen herauskommen.