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Die Pest – auch heute noch gefährlich – Im Mittelalter tötete die Pest in Europa viele Millionen Menschen. Unbehandelt ist die Krankheit auch heute noch tödlich. Dass es eine neue Pandemie geben könnte, hält die Forschung aber für unwahrscheinlich.
Vollnarkose: kein Grund zur Sorge?; Die Pest tötete schon vor 5000 Jahren; Vornamen: Stolz oder Last?; Klimaschutz: Wie geht es gerecht?; Sonnencreme: Nutzen und Risiken; Das Verschwinden der Spatzen; Multitasking: Geht das überhaupt?; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Westerhaus, Christine www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Wie die Pest zur größten und vermutlich gefährlichsten Seuche der Welt wurde und welche Gefahr bis heute von ihr ausgeht, erzählt Andrea Sawatzki in dieser Folge.
Was verrät unser Speichel über die Bakterien in Magen und Dünndarm und wie könnte mit einer einfachen Speichelprobe künftig das Risiko für bestimmte Erkrankungen abgeschätzt werden? Darüber sprechen wir in dieser Ausgabe von „Die Profis“. Wir sprechen auch über Wasseramseln und wie die Vögel an lauten Flüssen kommunizieren. Hier wird auf Blinzeln statt Singen gesetzt. Welche Rolle spielen Schafe bei der Ausbreitung einer frühen Pestform? Wir fragen nach bei einem Evolutions- und Mikrobiologen. Und wir sprechen über die weltweit gesunkenen Suizidrate. Hinweis: Sollten Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld Hilfe benötigen, können Sie sich unter anderem an die Telefonseelsorge, das Info-Telefon Depression, U25 oder MANO wenden.
Kaiser Justinian war ein Eroberer – bis zu seinem letzten Gegner: der Pest. Der Althistoriker Johannes Preiser-Kapeller über die Ursachen des Hororjahres 536. Wenn die Natur Geschichte schreibt – ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Es begann mit Vulkanausbrüchen, die den Himmel verdunkelten, Hungersnöten auf der ganzen Welt und endete mit der Pest. Die Jahre um 536 gelten als die schrecklichsten Jahre der Menschheit. Im Zentrum des Grauens: Der römische Kaiser Justinian in Konstantinopel. Er wollte eigentlich die weströmischen Gebiete zurück, doch dieses Streben musste scheitern. Die erste Folge von Wenn die Natur Geschichte schreibt mit dem Althistoriker Johannes Preiser-Kapeller.Unser Guide durch die Jahrhunderte: Johannes Preiser-Kapeller ist Althistoriker und Umwelthistoriker. Er leitet in der Abteilung Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Forschungsbereich „Byzanz im Kontext“. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Österreichischen Byzantinistik, der Reihe Studies in Global Migration History und Mitglied des Advisory Boards des Journal of Historical Network Research sowie der „Climate Change and History Research Initiative“ der Princeton University. Preiser-Kapeller hat mehrere Bücher über die enge Verbundenheit von Natur- und Menschheitsgeschichte geschrieben, unter anderem Die erste Ernte und der große Hunger. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt bis 500 n. Chr. und Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt von 500 bis 1500 n. Chr. Zuletzt erschien von ihm Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters.Wenn die Natur Geschichte schreibtIn vier Folgen führt uns der Byzantinist und Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller jeden Dienstag durch die Hochs und Tiefs der Jahrhunderte, angefangen bei Kaiser Justinian und dem Schreckensjahr 536 , über Erik den Roten, Grönland und afrikanische Elefanten; den Bankier Francesco Balducci Pegolotti, der im 14. Jahrhundert der einen Katastrophe entkam und eine andere beschleunigte, bis zu Hong Hao, einem mutigen Beamten, der vor 1.000 Jahren mit dem Hochwasser des Gelben Flusses und den Behörden kämpfte. Wenn die Natur Geschichte schreibt ist eine Podcast-Reihe über die Macht der Natur über den Menschen und die Macht des Menschen über die Natur. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
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"Pest" - schon das bloße Wort lässt erschaudern. Sie zählt zu den tödlichsten Seuchen - und zwar nicht nur aufgrund der verheerenden Pestzüge in der Spätantike und im Mittelalter. Noch im 19. und frühen 20. Jahrhundert tötete sie zwölf Millionen Menschen. Und auch heute ist die Pest nicht ausgerottet, Dabei stammt der Erreger, Yersinia pestis, von einem harmlosen Darmbakterium ab. In dieser Podcast Folge fragen wir: Wie hat er sich zu diesem Killer entwickelt? Ein Podcast von Dagmar Röhrlich. Habt Ihr Feedback? Anregungen? Schreibt uns gerne oder schickt eine Sprachnachricht: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de
Heute spreche ich über etwas angsteinflößendes und auch ein bisschen ekliges: die Pest!
Die Zeit des Hochmittelalters war in Schweden eine Phase des Aufschwungs. Städte entwickelten sich, der Handel blühte, die Bevölkerung wuchs. Doch all das nahm Mitte des 14. Jahrhunderts ein jähes Ende. Die Pest hält Einzug in Schweden - und hat verheerende Folgen. In der Serie "Streifzug durch Schwedens Geschichte" wandern wir durch die schwedische Geschichte. Es ist eine spannende Geschichte voller Kriege, Erfolge, faszinierender Persönlichkeiten. Eigentlich binden wir eine Geschichte immer an einen Ort, an dem diese Geschichte noch heute erfahrbar ist. Bei der Pest ist es schwierig, denn sie wütete fast überall. Ein Ort wurde allerdings bekannt, weil hier der Pestbrief des Königs Magnus Eriksson verfasst wurde: Lödöse. Heute vollkommen unbekannt, war Lödöse im Mittelalter ein bedeutender Ort. Komm also mit an diesen heute sehr beschaubaren Ort in Schwedens Westen und ins Schweden während der Pestepidemie. Du willst Elchkuss unterstützen? Dann besuche uns bei Steady: https://steadyhq.com/de/elchkuss-schweden-entdecken/about Falls bei dir die Shownotes nicht angezeigt werden, dann findest du sie auf jeden Fall bei Podigee: https://elchkuss.podigee.io/
Die Pest – die tödliche Seuche, die im Mittelalter Millionen von Menschen das Leben kostete. Doch auch heute gibt es noch zahlreiche Pestfälle. Ob das Grund zur Sorge ist beleuchtet Lea Zauner mit Daniela Angetter-Pfeiffer in dieser Folge von Makro Mikro.
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
- Schulen wollen Zufahrtsstraßen sperren - Ausrede für's Elterntaxi: Kinder sollen nicht nass werden - Oberbillwerder: Baubeginn gestoppt - Feedback: moinhamburg@abendblatt.de
Es ist die Nacht vor dem Kirchweihfest 1633. In der Dunkelheit schleicht sich der Oberammergauer Kaspar Schisler von Eschenlohe aus in sein Heimatdorf. Bringt er damit die Pest in den Ort? - Das Unglück vor nahezu 400 Jahren hat die weltberühmten Passionsspiele hinterlassen und eine Menge fromme und skurrile Geschichten. Von Markus Mähner
Schon das bloße Wort "Pest" lässt erschaudern. Sie zählt zu den tödlichsten Seuchen - und zwar nicht nur aufgrund der verheerenden Pestzüge in der Spätantike und im Mittelalter. Noch im 19. und frühen 20. Jahrhundert tötete sie zwölf Millionen Menschen. Und auch heute ist die Pest nicht ausgerottet, Dabei stammt der Erreger, Yersinia pestis, von einem harmlosen Darmbakterium ab. Wie hat sie sich zu einem Killer entwickelt? Autorin: Dagmar Röhrlich
"Die Zeichen stehen auf Sturm", sagt Horst Lüning im exklusiven Interview. Der erfolgreiche Unternehmer und Betreiber von @UnterBlog macht sich Sorgen um die deutsche Wirtschaft und unseren Wohlstand – und sieht, dass unsere Institutionen versagen. Er spricht von der Pest und dass der Wahnsinn grassieren würde in Berlin. Lüning wünscht sich aber keine Neuwahlen, sondern sieht die einzige Lösung darin, dass Deutschland vor die Wand fährt. Nur dann könne sich etwas ändern, allerdings werden dabei viele Menschen alles verlieren. Besonders die Autoindustrie in Deutschland und Europa sieht er auf dem absteigenden Ast. Vor allem weil die Herausforderer aus China zur Offensive blasen. Warum die Politik keinen Plan hat, ob wir eine Kettensäge brauchen, um die Bürokratie zu besiegen, ob Donald Trump 2024 zurückkehrt und ob es wieder Krieg geben wird. Immerhin warnte Verteidigungsminister Pistorius kürzlich erst vor Putin. Zudem sprechen wir übers Auswandern und Horsts jüngste Reise nach Australien und Singapur
2.Sam 24,24 ich will dem HERRN, meinem Gott, kein Brandopfer darbringen, das mich nichts kostet! (SCH2000) Kommentar von MacDonald (CLV) 24,15-25 Der Herr sandte drei Tage lang die Pest und tötete 70.000 Mann. Der Engel, der das Gericht ausführte, begann gerade, die Stadt Jerusalem zu vernichten, als Gott ihn an der Tenne Araunas zurückhielt. David fragte den Herrn, warum er das Volk Israel vernichte, wo doch David und sein Haus die Schuld trugen. Gottes Antwort, die durch Gad gegeben wurde, lautete, dass er einen Altar auf der Tenne des Jebusiters Arauna (auch Ornan genannt) errichten solle. Deshalb verhandelte David sofort mit Arauna, dem Jebusiter, über den Verkauf des Geländes. Obwohl dieser ein Heide war, bot er nicht nur die Tenne als Geschenk an, sondern auch die Rinder als Opfer und die Dreschwerkzeuge als Feuerholz. Des Königs edle Antwort lautete: »Ich will dem Herrn, meinem Gott, nicht umsonst Brandopfer opfern.« Schließlich kaufte David die Tenne und die Rinder für fünfzig Schekel Silber. (1Chr 21,25 berichtet, dass David 600 Schekel Gold für die Tenne gezahlt habe, aber darin war zweifellos das Grundstück um die Tenne herum eingeschlossen.) Die Pest hörte auf, als Brandopfer auf dem Altar dargebracht wurden (V. 25). Die Tenne Araunas auf dem Berg Morija war wahrscheinlich derselbe Platz, an dem auch Abraham Isaak opferte. Später wurde der Tempel Salomos an dieser Stelle gebaut und dann der Tempel des Herodes zur Zeit Christi. Heute steht dort ein muslimisches Heiligtum – der Felsendom. An dieser Stelle wird wahrscheinlich der Tempel der Großen Drangsal und schließlich auch der Tempel des Tausendjährigen Reiches stehen. Die Schrift ist vollkommen ehrlich, wenn sie von den Glaubenshelden berichtet. Von Davids Fehlern wird genauso berichtet wie von seinem Glauben. Wir haben David von der Herde über das Exil bis in die Erhöhung verfolgt. Wenige Menschen sind enger mit Gott gewandelt, und wenige Menschen sind in tiefere Sünde gefallen. Aber durch alles hindurch wurde er von dem Herrn festgehalten. Wir alle profitieren von den Erfahrungen, die David durchmachen musste, weil er sie in seinen Psalmen niedergeschrieben hat. Matthew Henry vergleicht David, wie er in den Samuelbüchern dargestellt wird, mit dem David, wie er in den Psalmen erscheint: Vieles in seiner Geschichte ist sehr lehrreich, doch von dem Helden, von dem diese Geschichte berichtet, müssen wir bekennen, dass seine Ehre in den Psalmen heller hervortritt als in seinen Annalen, auch wenn er in vielen Ereignissen sehr groß, sehr gut und als ein ausgesprochener Liebling des Himmels erscheint. Die folgenden Worte aus Psalm 40 fassen Davids Leben gut zusammen: Beharrlich habe ich auf den Herrn geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört. Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füße auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den Herrn vertrauen (Ps 40,2-4). .:: FRAGEN::. Schreib mir! bibelverse@christliche-gewohnheiten.de .:: ANKI ::. ankisrs.net .:: DER KOSTENLOSE VIDEOKURS ::.
Die Risiken in unserer modernen Welt sind überschaubar: Die Pest ist ausgerottet, die Nahrungsbeschaffung erfolgt i.d.R. kampflos und, wenn wir nicht gerade in Trentino joggen, werden wir hierzulande eher selten von Raubtieren angefallen. Den zu einem erfüllten Leben nötigen Kick Adrenalin muss man sich da schon mal selber suchen, z.B. in Schwelm.
Zum Inhalt: Zwischen 1348 und ca. 1351 fielen ca. 30 % der europäischen Bevölkerung der Pest zum Opfer. Die Krankheit kam aus Asien und breitete sich entlang der Handelswege schnell aus. Eine medizinische Therapie gab es nicht. Bis weit in das 15. Jahrhundert hinein suchte die Pest nun in regelmäßigen Abständen die Menschen heim und tötete häufig die Jungen, die noch keine Pestwelle erlebt und keine Abwehrkräfte entwickelt hatten. Die Pest trug erheblich zum krisenhaften Gepräge des späten Mittelalters bei. Allerdings zwang der enorme Verlust an Menschen auch zu einer neuen sozialen Organisation, die es erlaubte, die Verluste aufzufangen. So spricht manches dafür, dass die Krise der Pest die technischen und sozialen Innovationen der Frühen Neuzeit mit vorbereitete. Unser Literaturtipp: Klaus Bergdolt: Der Schwarze Tod in Europa: die Große Pest und das Ende des Mittelalters, 4. Auflage, München 2017. Quellenempfehlung: Klaus Bergdolt (Hg.): Die Pest 1348 in Italien. Fünfzig zeitgenössische Quellen, Heidelberg 1989.
Leute, ich bin ehrlich. Ich bin nach wie vor todtraurig, denn dank der letzten Generation, die den Hamburger Flughafen letzte Woche blockierten, haben wir unser groß angekündigtes Konzert vor Joe Bonamassa verpasst und sitzen zu allem Überfluss auch auf Reise-&Produktionskosten. Warum wir überhaupt teilweise fliegen mussten und was letzte Woche alles passiert ist, von medizinischen Notfällen zu Chaos am Flughafen, fehlenden wichtigen Infos für Magnus, großer Trauer und langsamem wieder aufrappeln und weitermachen, das gibt's heute ausführlicher zu hören als sonst. Mehr als sonst heute auch der Aufruf: Wenn euch gefällt, was wir machen, folgt uns und unterstützt uns gern auf unseren Socials oder bei Patreon und bewertet unseren Podcast! Könntet ihr euch vorstellen, Joscha und mich 1x im Monat auf nen Kaffee einzuladen? Dann supportet uns doch mit einem 5€-Abo! https://www.patreon.com/miuofficial https://spoti.fi/3b8kMsJ https://www.facebook.com/listentomiu https://instagram.com/miuofficial/ https://www.tiktok.com/@miuofficial https://www.miu-music.org Unsere wöchentlichen Songtipps findet ihr in dieser Playlist https://spoti.fi/3obA0GR
Eine Stadt voller Leichen, eine mysteriöse und hoch ansteckende Krankheit und ein Selbstmord bieten vielversprechendes Material für diese Folge. Überschattet wir der Inhalt leider von den technischen Schwierigkeiten, die bei der Aufnahme aufgetreten sind. Wer die Qualität der Aufnahme allerdings aushalten kann, dem versprechen wir eine spannende Folge mit unserem ersten Gast!
Die Schüler lehnen alles ab, was dem Lehrer heilig ist. Während er über deren und seine eigenen Ideale nachdenkt, hält er es nicht mehr in seiner Wohnung aus; er geht ins Kino. Die Wochenschau ist auch nicht besser. Er geht in eine Bar.
Der Vorarlberger Autor und Philosoph Peter Natter nimmt sich regelmäßig ein Buch und philosophiert darüber mit Blick auf seine unmittelbare Umgebung im Bregenzerwald. Dieses Mal widmet er sich dem französischen Schriftsteller, Philosophen und Nobelpreisträger Albert Camus. Ausgehend von dessen Tagebüchern geht er der Frage nach: was braucht es für „vollkommene Tage“? Welche Erfahrungen, welche Bewährungen machen den Bregenzerwald zum ganz persönlichen Freiraum, Übungsfeld, Zeitfenster? Oder anders gefragt: Was tut not? Weitere Informationen und alle anderen Episoden finden Sie online unter bregenzerwald.at/podcast
Simply Tales - Kurze Geschichten zum Entspannen und Einschlafen
Wie ein Reichenberger Fuhrknecht die Pest vertrieb - eine Sage aus Böhmen.
Wir alle haben eine Pandemie erlebt. Wir haben dabei einen großen Vorteil: Wir können uns über das Internet jederzeit informieren. Und die Wissenschaft hat große Fortschritte gemacht und kann vieles erklären. Deswegen war es auch möglich, sehr schnell einen Impfstoff zu entwickeln. Aber wie war das früher, bei anderen Pandemien? Wie war das zum Beispiel bei der Pest? Wir reisen zurück in das 14. Jahrhundert. Der „Schwarze Tod“ ist unterwegs - viele Menschen bekommen Fieber und seltsame Beulen am ganzen Körper. Dann sterben sie. Es gab diese rätselhafte Krankheit zwar schon länger, aber nun wütet sie besonders schlimm und überall. Zwischen 1346 und 1353 sterben zwischen 25 und 50 Millionen Menschen in Europa, so schätzt man. Das war jeder dritte Mensch, der damals dort lebte. Es dauerte mehrere Jahrhunderte, bis Europa wieder die gleiche Bevölkerungsdichte hatte wie vor der Pest. Die Menschen hatten Angst, sie standen vor einem Rätsel. Schnell suchte man die Schuld bei den Juden. Man warf ihnen vor, Brunnen vergiftet zu haben. Viele Juden wurden verfolgt und sogar getötet. Man vermutete auch, dass der Wind die Krankheit von einem Kontinent zum anderen wehte oder dass Dampf aus der Erde die Ursache war. Manche dachten übrigens auch, dass die Pest durch schöne Mädchen angezogen würde. Und eine Theorie besagte, dass eine ungünstige Konstellation von Mars, Jupiter und Saturn zur Seuche geführt hatte. Einige Menschen dachten natürlich auch, die Pest sei eine Strafe Gottes. Kurz: Man hatte keine Ahnung. Die Ärzte versuchten, die Menschen durch den Aderlass zu heilen, also indem man ihnen viel Blut abnahm. Auch Kräuter sollten helfen oder das Versprühen von Essigwasser. Half natürlich alles nichts. Irgendwann merkte man, dass die Menschen sich gegenseitig ansteckten, und isolierte Kranke. Endlich hatte man eine Möglichkeit gefunden, die Krankheit einzudämmen. Auch in Venedig führte man eine Isolation ein, die 40 Tage dauerte. Und weil das italienische Wort für 40 „quaranta“ ist, heißt die Isolation von Kranken auch heute noch Quarantäne. Die wahre Ursache, also das Bakterium, fand man erst viele Jahrhunderte später, im Jahr 1894. Heute wissen wir viel mehr. Zum Beispiel wissen wir, dass die Pest bei Menschen und Tieren durch ein Bakterium ausgelöst wird. Sie kann übertragen werden, indem mich zum Beispiel ein Tier beisst oder sticht, das dieses Bakterium in sich trägt. Zum Beispiel ein Floh. Von der Ratte ging damals der Pest-Erreger auf den Rattenfloh über, und der hüpfte auf den Menschen. Über 200 Säugetiere können die Pest bekommen, auch Hunde und Katzen. Heute ist die Pest gut mit Antibiotika behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Es sterben aber immer noch Menschen an dieser Krankheit. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sterben pro Jahr immer noch bis zu 3000 Menschen an der Pest. In Europa sieht man heute noch viele Denkmäler an die Pest. In Wien zum Beispiel steht eine große Pestsäule mitten in der Stadt, das ist ein riesiges Kunstwerk. Seuchen und Pandemien gibt es also leider schon lange. Menschen reisen, sie haben Kontakt zueinander. Und so können sich auch Krankheiten verbreiten. Text der Episode als PDF: https://slowgerman.com/folgen/sg251kurz.pdf
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Wer eigennützig ist, oder Bauchgefühl vor Beweise stellt, fällt eher auf Falschinformation rein +++ Die Pest hat unser Erbgut verändert - zum Guten und Schlechten +++ Vor allem Frauen und Nachteulen nutzen den Snooze-Button +++ **********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.**********Weitere Wissensnachrichten zum Nachlesen: https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten
Als der Soziologe Heinz Bude vor der Veranstaltung gefragt wurde, welches Buch er zur Besprechung vorschlagen würde, antwortete er: „‚Reform‘ von Michael Seewald – und ‚Die Pest‘ von Albert Camus!“ Zur Buchlektüre und -diskussion laden wieder Annette Schavan und Jan-Heiner Tück ein. Heinz Bude ist Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel und bringt mit seinen Publikationen die Soziologie immer wieder öffentlichkeitswirksam zur Sprache. Als Beispiele seien genannt: Gesellschaft der Angst (2014); Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen (2016); Adorno für Ruinenkinder – Eine Geschichte von 1968 (2018); Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee (2019). Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Annette Schavan ist eine deutsche Politikerin. Von 1995 bis 2005 war sie Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Sie war von 2005 bis 2014 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2013 war sie Bundesministerin für Bildung und Forschung. Schavan studierte zwölf Semester Erziehungswissenschaften (Hauptfach), Philosophie (Nebenfach) und Katholische Theologie an Universitäten in Bonn und Düsseldorf. Jan–Heiner Tück studierte katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert. Seit 2010 hat er die Professur für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien inne. Nach Symposien zum Werk Paul Celans, Peter Handkes und Arnold Stadlers initiierte Tück im Frühjahr 2016 die Poetikdozentur „Literatur und Religion“ an der Universität Wien. Bislang waren bei der Poetikdozentur Thomas Hürlimann, Sibylle Lewitscharoff, Nora Gomringer, Alois Brandstetter und Christian Lehnert zu Gast.
Sat, 06 Aug 2022 10:30:00 +0200https://hauptstadt-radar.blogs.julephosting.de/182-hauptstadt-radar-corona-bleibt-die-pestc5da1dce-df32-4b9c-997b-7eafcf1f7ded182fullno
Mit der Ausbreitung des Römischen Reiches hat sich in Europa auch die Hausratte verbreitet, mit ihrem Zusammenbruch starb sie wieder aus. Das schließen Forscher um den Anthropologen Johannes Krause aus der Analyse alter DNA von Ratten. Wichtigste Erkenntnis: Das könnte auch die Erklärung dafür sein, dass die Pest danach in Europa für mehrere hundert Jahre verschwunden war. Sie ist ursprünglich eine Rattenkrankheit.Knoll, Christianewww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Der berühmteste Museumsdirektor unserer Tage präsentiert Einblicke in die Welt des bis heute berühmtesten Dramatikers. Anhand historischer Objekte erzählt Neil MacGregor fesselnde Theatergeschichte aus der Ära Shakespeares. Folge 6: Zeit des Wandels, Wandel der Zeit: Uhr mit Glockenspiel, Londons Rom Bögen, Die Pest und das Theater Mit freundlicher Genehmigung des C.H. Beck Verlags können wir die Sendung bis 03.05.2023 als kostenlosen Podcast anbieten.
Ich hab dann mal Covid-19... und war dementsprechend die ganze Woche daheim.
Die Pest, auch „Schwarzer Tod“ genannt, war über Jahrhunderte hinweg eine Geißel der Menschheit, die ganze Erdteile entvölkerte. In den Jahren zwischen 1346 und 1351 fiel etwa ein Drittel der Bevölkerung der Seuche zum Opfer. Die Ursache dafür kannte lange Zeit niemand und die Seuche sollte weitreichende wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen haben...
Eure Eulen sind hin- und hairgerissen, aber wie immer hairverroragend vorbereitet und verpassen euch 'nen Upper-Cut! Pierre bewundert den Rekord-Grand-Slam-Sieger Rafael Nadel und hat nichts außer mitfühlende Worte für Ex-Sportdirektor Max Eberl übrig. Sassi spricht über den Bundesvorsitz der Grünen, aber echt nicht LANG und sie gibt dabei wirklich NOURIPOURes Statement ab! Und folgendes ist wichtig! Bis zum Zeitpunkt der Aufnahme und auch bis zum Zeitpunkt des Uploads dieser Folge laufen vielleicht noch bewaffnete Personen frei rum, die etwas mit den Polizist*innen-Mord in Rheinland-Pfalz zu tun haben. Also, gebt auf euch acht und bleibt aufmerksam. Als letztes Thema bekommt leider wieder mal die Kirche ihr fett weg, aber sie machen es einem auch sehr leicht das vorherrschende Konstrukt zu verurteilen. In "Sassys kleine Bücherstunde" reden die Eulen über ein gefährliches Virus, das kaum unter Kontrolle zu bekommen ist. Und ihr habt es schon geahnt. Es geht um das im Jahre 1946 erschienene Buch 'die Pest' von Albert Camus. Ob wir alle da wohl noch was lernen können? Vielen Dank fürs Reinhören und habt ganz viel Spaß! Eure Eulen
Eure Eulen sind hin- und hairgerissen, aber wie immer hairverroragend vorbereitet und verpassen euch 'nen Upper-Cut! Pierre bewundert den Rekord-Grand-Slam-Sieger Rafael Nadel und hat nichts außer mitfühlende Worte für Ex-Sportdirektor Max Eberl übrig. Sassi spricht über den Bundesvorsitz der Grünen, aber echt nicht LANG und sie gibt dabei wirklich NOURIPOURes Statement ab! Und folgendes ist wichtig! Bis zum Zeitpunkt der Aufnahme und auch bis zum Zeitpunkt des Uploads dieser Folge laufen vielleicht noch bewaffnete Personen frei rum, die etwas mit den Polizist*innen-Mord in Rheinland-Pfalz zu tun haben. Also, gebt auf euch acht und bleibt aufmerksam. Als letztes Thema bekommt leider wieder mal die Kirche ihr fett weg, aber sie machen es einem auch sehr leicht das vorherrschende Konstrukt zu verurteilen. In "Sassys kleine Bücherstunde" reden die Eulen über ein gefährliches Virus, das kaum unter Kontrolle zu bekommen ist. Und ihr habt es schon geahnt. Es geht um das im Jahre 1946 erschienene Buch 'die Pest' von Albert Camus. Ob wir alle da wohl noch was lernen können? Vielen Dank fürs Reinhören und habt ganz viel Spaß! Eure Eulen
Nur noch wenig lässt heute darauf schließen, dass in Hallein einst die Pest wütete.Dass die Pest vom 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts immer wieder in Hallein wütete, lässt sich heute nur noch an wenigen Orten festmachen. Einer davon befindet sich in der Davisstraße – auf der rechten Seite der Salzach. In dem großen, weiß gestrichenen Haus mit den kleinen Fenstern und den hölzernen Balkonen befand sich früher das Pestspital der Stadt.Literatur zu dieser Folge:Nora Watteck (1983): Die Pest in Salzburg. – Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 123: 191 - 210.Öhler, Leopold (2013). Die Pest in Salzburg. Verlag Anton Pustet Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:https://pustet.at/de/buecher.cp/schattenorte/1254 Haben Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Folge? Oder kennen Sie weitere „Schattenorte“ in Salzburg, dann schreiben Sie uns an: podcast@sn.at.Alle SN-Podcasts zum Nachhören finden Sie unter www.sn.at/podcast
Nach langer Pause haben wir uns mal wieder zusammen gesetzt. Die Pest aka. Corona Pandemie ist leider immer noch nicht vorbei. Wir beklagen die fehlende Digitalisierung in der Kirche und überlegen ob es bald ein Votingsystem für die nächsten Fürbitten geben könnte. Zu Gast ist dieses Mal Martin Renner, Geschäftsführer des Kreatief Neckarsulm und Veranstalter des Neckarsulmer Kultursommers bei dem das BOE auch beteiligt war. Gemeinsam blicken wir auf das Festival zurück und plötzlich ist noch die Idee für ein neues Bandprojekt geboren, mit Chor und Core.
Pandemien wurden in der Literatur schon viele beschrieben. Die Krankheit in Robert Merles "Die geschützten Männer" erweist sich als besonders wählerisch. Jeannette Vilbrandt hat eines ihrer Lieblingsbücher noch ein mal gelesen und ist fasziniert wie Merle nicht nur das Thema "Frauen und Männer" angeht und teilweise ins Groteske übersteigert. Auch das Thema Epidemie zeigt erstaunlich viele aktuelle Bezüge in diesem Roman aus dem Jahr 1976.
Der Schwarze Tod, eine der bekanntesten und berüchtigsten Pandemien der Menschheitsgeschichte, war wohl im 14. Jahrhundert für 20 bis 50 Millionen Tote verantwortlich – allein in Europa. In unseren Geschichtsbüchern wird die Genese der Pest oft mit der Belagerung von Kaffa verknüpft, bei der die Tataren Pestleichen über die Stadtmauern katapultiert haben sollen. Doch bei genauerer Betrachtung stellt man fest: ganz so einfach ist es dann, wie so oft in der Geschichte, doch nicht. Elias begibt sich mit dir auf die Suche nach einer neuen These, wie die Pest in Europa angekommen ist. Historia Universalis ist ein kostenloser Podcast. Eine Spende erhält das Angebot am Leben und motiviert uns noch mehr, dir regelmäßig Einblick in spannende Geschichtsthemen zu geben. Unterstütze Historia Universalis mittels einer Kaffeespende unter https://www.ko-fi.com/historiauniversalis oder durch eine Überweisung oder einen Dauerauftrag auf das Konto Historia Universalis, IBAN: DE43 5509 0500 0011 4863 57, BIC: GENODEF1S01. Vielen Dank für deine Unterstützung. Support your Podcast!
08. August 2021 Moderation: Bruno Schlatter Camus schildert in seinem 1947 erschienen Roman die... The post Nosenoise – Albert Camus „Die Pest“ appeared first on Kanal K.
08. August 2021 Moderation: Bruno Schlatter Camus schildert in seinem 1947 erschienen Roman die... The post Nosenoise – Albert Camus „Die Pest“ appeared first on Kanal K.
Morgen vor 585 Jahren kam in Königsberg bei Würzburg Johannes Müller zur Welt, besser bekannt als Regiomontanus. Schon 1447, da war er erst elf, begann er sein Studium in Leipzig. Einige Jahre später wechselte der auffallend begabte Mathematiker nach Wien. Von Dirk Lorenzen www.deutschlandfunk.de, Sternzeit Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Die Pest zu London von Daniel Defoe Quellen Buch Biographie: Daniel Defoe von Wolfgang Riehle Wiki: Die Pest zu Lonodon Wiki: Große Pest von London Wiki: Magna Carta Wiki: Elisabeth die I Wiki: Heinrich VIII. (England) Lernhelfer: Heinrich VIII und die Entstehung der anglikanischen Kirche Wiki: Karl I. (England) Wiki: Englischer Bürgerkrieg Wiki: Oliver Cromwell Wiki: Commonwealth of England Wiki: Karl der II (England) Wiki:Martin Luther Wiki: Calvinismus Wiki:Presbyterianische Kirchen Wiki: Whigs Wiki:Tory Wiki: Wilhelm III. (Oranien) Wiki: Glorious Revolution Wiki: Bill of Rights Geschichte der Gegenwart: Alfred Meserelli Gefährliche Gerüchte und „fake news“. Die Pest in London im Jahr 1665
Mit der üblichen Portion Berliner Schnauze reflektieren wir gemeinsam, beeinflusst durch "Die Pest" von Albert Camus, unsere eigenen Pandemieerfahrungen um auch dieses Kapitel endgültig zu schließen. Nach überstandener Pandemie und Jahrhundertsommern fiebern wir schon der nächsten Eiszeit entgegen. Leichtbekleidet und "wüde" von den ganzen Lockdown-Debatten laden wir euch hiermit offiziell zu unserer After-Corona-Party ein.
Was vom Wortlaut her nicht sonderlich attraktiv klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als praktische Methode im Projektmanagement, um Einflussfaktoren auf das Projekt zu erkennen und Risiken zu identifizieren. Du willst wissen, wie genau das funktioniert? Dann hör rein!
Herzlich willkommen zu dieser Folge unseres Podcasts #museumslauschen! Wir waren in der Lutherstadt Wittenberg und haben Dr. Stefan Rhein und Mirko Gutjahr getroffen. Dr. Stefan Rhein ist der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten, Mirko Gutjahr ist Historiker und Archäologe bei der Stiftung. Sie bereiten eine große Ausstellung vor: "Pest – Eine Seuche verändert die Welt". Wir haben darüber gesprochen, warum es schon während der Pest vor Jahrhunderten systemrelevante Berufe gab, warum Abstandhalten auch heiß, Erkrankte einfach einzumauern und was Martin Luther wohl zu Corona-Leugnern gesagt hätte. Viel Spaß beim Lauschen!
Charlotte Miggel ist Übersetzerin, Lektorin sowie Audiodeskriptorin für den Berliner Spielplan Audiodeskription. Unter anderem hat sie mitgewirkt bei "Don Quijote", "Die Pest" und "Woyzeck Interrupted". Im Interview erzählt sie, wie sie zur Audiodeskription gekommen ist und wie eine Audiodeskription überhaupt entsteht. Das Beitragsbild zeigt Charlotte Miggel. © Maidje Meergans
Wie wird sich die gegenwärtige Pandemie auf unser Portemonnaie auswirken? Hans-Joachim Voth forscht zu den wirtschaftlichen Folgen von Seuchen und Krisen. Der Versuch einer Einordnung. Die Pest im Mittelalter war eine der grössten Katastrophen der Menschheitsgeschichte. Dennoch hat diese Epidemie langfristig den wirtschaftlichen Aufstieg Europas beflügelt. Inwiefern lässt sich die Pest mit der gegenwärtigen Pandemie vergleichen? Was wird aus der Diskussion über das Grundeinkommen? Was geschieht mit dem Mittelstand? Der Wirtschaftshistoriker Hans-Joachim Voth über Krisen als Chance und die Parallelen zu ähnlichen Ereignissen in der Geschichte.
Buchpräsentation Camus´mit Christine im Interview und anschließender Monolog. Ein Anlass, das Camus´Buch Zwischen Sisyphos und der Moderne neu zu schreiben, war die Einladung zu einem Vortrag der Camus Gesellschaft und sein anstehendes Jubilämsjahr, das mit einigen Diskussionen einhering. Ein zweiter die Entwicklung des arabischen Frühlings und ein dritter die persönliche Tragik eines fehlerhaften Buches zu korrigieren, das so nie hätte publiziert werden dürfen, weil es die Rohfassung und nicht die mit Mühen korrigierte im Umlauf brachte. Inhaltlich habe ich nie verstanden, weshalb Revolution und Revolte sowie Logik des Absurden und absurde Logik wie Zweillige oder Synonyme behandelt werden. Bei allem Respekt vor anderen Meinungen fand ich auch Beiträge, die nichts mit Camus zu tun haben oder von grobem Missverständnissen geprägt sind, die auch mit der Unkenntnis von Französisch einhergehen. Camus hat zwei Bestseller geschrieben, die in Frankreich zu den meistgelesensen zehn Büchern überhaupt zähen: Die Pest und Der Fremde. Er selbst fand aber seine Adaption Dostojewskis "Die Besessessen" wichtiger. Und er empörte sich zu Lebzeiten über die Interpretationen, die teilweise noch immer in der Schule gelehrt werden. Und wie nahe kam ich ihn, der die Natur über alles stellte, im Lubéron. Camus und Sartre bilden zwei Grundhaltungen dem leben gegenüber, die wieder einmal belegen, dass es weder um Schwarz und Weiß noch um sowohl als auch geht, denn beide irrten in gewissen Fragen grundsätzlich, was sie keinesfalls disqualifiziert. Über Camus kann und muss man sich Vian oder Char annähern, weil sie zu seinem Denken gehören, was in Deutschland - Spezialisten ausgenommen - komplett ausgeblendet wird. Daher ist Camus auch leider ein Mythos und Klischee, dem es gilt, abzuhelfen - wenngleich auch das die Arbeit eines Sissyphos impliziert. Über eure Meinung freue ich mich carpe diem à bientôt Bernd Oei
2. Mose 9 | Die Pest. Ein verstocktes Herz. Die Geschwüre. Ein verstocktes Herz. Lass ziehen! Der Hochmut. Feuer und Hagel. Schuld und Gerechtigkeit. Immer noch nicht.
Die Pest wünscht man niemandem, auch nicht die Wasserpest. Dabei ist diese gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Zumindest haben die Forscher am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zahlreiche Möglichkeiten gefunden, wie man die Wasserpflanze nutzen kann. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-projekt-aquamak-wasserpest