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In dieser Episode besprechen wir die neuesten Entwicklungen im Energiesektor, basierend auf der aktuellen Präsentation von Ned Bullard. Wir beginnen mit einer großen Perspektive, indem wir die globale Entwicklung der Stromerzeugung und -nachfrage in den Fokus rücken. Besonders hervorheben wollen wir die Trends, die Bullard in seinen umfangreichen 200 Folien skizziert hat, und die globalen Veränderungen, die die Energiepolitik beeinflussen. Einer der Schlüsselpunkte, die wir ansprechen, ist die langfristige Energy-Demand-Forschung von Roger Fouquet, die zeigt, dass der Energiebedarf nicht linear wächst, sondern einer U-Kurve folgt. Dies bedeutet, dass am Anfang der Industrialisierung der Energiebedarf schneller als das Einkommen steigt, während er später durch Effizienzsteigerungen und Marktsättigung abflacht. Wir diskutieren auch die Bedeutung der Nutzung von nutzbarer Energie anstelle von bloßen Kilowattstunden und betrachten die aktuellen Zahlen zu verschiedenen Energieträgern im weltweiten Energiesystem. Ein zentrales Thema, das wir vertiefen, ist die Dominanz Chinas in der globalen Stromerzeugung. Bullard zeigt, dass China mittlerweile 40 Prozent mehr Strom produziert als die USA und die EU zusammen, was eine signifikante Verschiebung in der globalen Energiepolitik darstellt. Wir analysieren, wie dieser Trend mit der ehrgeizigen elektrischen und industriellen Expansion Chinas verbunden ist und welche Folgen dies für die globale Wettbewerbsfähigkeit hat. Zusätzlich thematisieren wir die finanzielle Performance von erneuerbaren Energien im Vergleich zu traditionellen Tech-Werten. Die Outperformance von Clean Energy Stocks im vergangenen Jahr bietet interessante Perspektiven für Investoren, und wir diskutieren die Implikationen dieser Entwicklung mehrerer Unternehmen in der Infrastruktur und der Energiegewinnung. Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle politische Landschaft in Deutschland, insbesondere die Kritik an der Ministerin Katharina Reiche. Wir analysieren ihre Energiepolitik und den neuen Referentenentwurf, der die erneuerbaren Energien in eine Art Abhängigkeit zu fossilen Brennstoffen führt. Die potenziellen Gefahren eines Fossilien-Lock-ins stehen im Kontrast zu den Notwendigkeiten des Netzausbaus und der Integration von erneuerbaren Energien in das bestehende Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
Volker Quaschning ist der bekannteste deutsche Experte für erneuerbare Energien und die Energiewende. Im heutigen Gespräch tauchen wir in die Photovoltaik, Speicher und dezentrale Energieversorgung ein und Volker erklärt, warum die Energiewende nicht nur eine Klimafrage ist, sondern eine Frage von Sicherheit, Unabhängigkeit und Zukunftsfähigkeit Europas. Volker macht deutlich, dass fossile Energien nicht nur wegen des Klimas an ihr Ende kommen, sondern weil sie endlich sind und Europa in gefährliche Abhängigkeiten treiben. Energieunabhängigkeit ist für ihn ein strategisches Zukunftsthema – für kommende Generationen ebenso wie für politische Stabilität. Besonders eindrücklich war seine Einordnung zu den Kosten: Solar- und Windenergie sind heute günstiger als fossile Energieträger – selbst wenn Speicher mitgedacht werden. Dass fossile Energien dennoch dominieren, liegt nicht an der Wirtschaftlichkeit, sondern an Subventionen, politischen Versäumnissen und alten Denkmodellen. Wir sprechen auch über die dezentrale Energiewelt, in der Menschen nicht nur Verbraucher, sondern Produzentinnen und Produzenten werden. Diese Demokratisierung von Energie schafft Akzeptanz, Resilienz und neue wirtschaftliche Chancen – fordert aber auch ein Umdenken in Politik, Netzen und Regulierung. Für Volder ist die Energiewende machbar. Entscheidend sind Bildung, Aufklärung und gesellschaftliche Beteiligung. Meine Takeaways Erneuerbare Energien sind keine Klimafrage mehr, sondern eine Sicherheitsfrage. Solar- und Windenergie sind heute die günstigsten Energieformen – inklusive Speicher. Dezentrale Energie macht das System demokratischer und resilienter. Die eigentliche Grenze ist nicht physikalisch, sondern politisch und mental. Europa hätte die Kraft zur Energieunabhängigkeit – wenn es strategisch handelt. Kapitel 01:31 Die Notwendigkeit erneuerbarer Energien 05:57 Wirtschaftliche Rentabilität erneuerbarer Energien 12:00 Geopolitische Auswirkungen der Energieabhängigkeit 17:57 Dezentrale Energiesysteme und ihre Vorteile 19:32 Der Wandel hin zur Energieunabhängigkeit 21:37 Elektrofahrzeuge: Herausforderungen und Chancen 23:35 Nostalgie für die 1980er Jahre: Ein Hindernis für den Fortschritt 29:30 Chinas strategische Energiepolitik 37:16 Die Zukunft der erneuerbaren Energien und der Ressourcenunabhängigkeit 39:35 Lithiumvorkommen in Europa 40:20 Vergleich der europäischen Energiepolitik 43:32 Die Rolle Südeuropas bei den erneuerbaren Energien 45:27 Die Zukunft der erneuerbaren Energien in Deutschland 48:51 Ausblick: Energieziele für 2036 53:06 Politische Einigkeit für die Energiewende Empfehlungen Website: https://www.volker-quaschning.de/ Bücher: https://www.volker-quaschning.de/publis/buecher/index.php https://regenerative-energien.htw-berlin.de/ https://www.youtube.com/c/VolkerQuaschning https://dasisteinegutefrage.de/ Studieninteressierte: https://re-bachelor.htw-berlin.de/studieninteressierte/ Kontakt Volker Quaschning https://www.linkedin.com/in/quaschning/ Dein Podcast für Wandel mit Wirkung: Workshop: feminin und frei Dein dreistündiger Live-Online-Workshop, für Frauen zwischen 25 und 55 Jahren, die ihre Beziehung zu Geld stärken, finanzielle Transparenz schaffen und einen sicheren Einstieg in die Geldanlage finden möchten. Termine: 7. März, 18. April, 16. Mai und 13. Juni von 10-13 Uhr https://www.trimpact.net/coaching/workshop/ Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/podcast/newsletter/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Coaching Starte mit deiner 30-Minuten-Gratis-Stunde und schreibe mich einfach an! https://www.trimpact.net/coaching/ Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Mit dem Winter rückt der Gasmarkt wieder stärker in den Fokus. Steigende Preise, sinkende Speicherstände und die Debatte über neue Abhängigkeiten zeigen, wie sehr sich die Rahmenbedingungen der europäischen Gasversorgung verändert haben. Erdgas wird heute in hohem Maße über den globalen LNG-Markt beschafft – mit den USA als zentralem Lieferanten. Erhöht das die Risiken, zumal wenn die Speicher so leer sind wie lange nicht mehr? Im ENERGIE UPDATE mit Dr. Ludwig Möhring diskutieren wir, was diese Entwicklung für Versorgungssicherheit, Preise und politische Handlungsfähigkeit bedeutet. Dazu gehört auch, ob wir zu abhängig von US-LNG werden. Erdgas bleibt in der Übergangsphase ein zentraler Energieträger, auch wenn er durch Erneuerbare Energien nach und nach ersetzt wird. Wo ist die Gasversorgungsstrategie, die die deutschen Verbraucher sicher und bezahlbar mit Erdgas versorgt, solange wir es noch benötigen? Obwohl Resilienz so ein großes Thema ist, wird es bei der Gasversorgung politisch nur ungern angefasst, ist ja auch kein „Gewinnerthema“. Die Diskussion ist nicht auf Basis von „Haltung“ zu führen, sondern unter Berücksichtigung von harten Fakten, denen die deutsche Volkswirtschaft ausgesetzt ist – so unbequem das für viele sein mag.
Die Energiewende ist global längst Realität – technologisch wie ökonomisch. Gleichzeitig werden fossile Energieträger weiterhin als geopolitisches Machtinstrument eingesetzt, und gezielte Desinformation bremst den Ausstieg aus Öl und Gas. Diese Gleichzeitigkeit prägt den aktuellen Energiediskurs. Warum halten sich fossile Narrative trotz fallender Kosten für Erneuerbare so hartnäckig? Welche Rolle spielen Psychologie, Lobbyismus und geopolitische Interessen? Und was folgt aus dem exponentiellen Wachstum von Photovoltaik, Batterien und Elektromobilität weltweit? Ein globaler Blick auf die Energiewende und ihre Gegner – mit dem Journalisten Christian Stöcker sowie Christoph Dolna-Gruber und Frederik Schäfer von der Österreichischen Energieagentur.
Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen…wie es so schön heißt. Nun ist aber unsere sensationelle Raunachtsreise schon wieder ein paar Wochen her, und wir kehren zurück in den Podcast-Alltag, der uns heute zum Aufladen unserer Energien und Kräfte einlädt. Randolf erklärt uns in bekannt anschaulicher Art, was unsere Energieträger sind, wo die Energieräuber zu finden sind und schenkt uns schon wieder eine schöne Übung dazu, die ihr hier herunterladen könnt: https://archetypischekombinationslehre.de/podcast-bonus/ - Ende Januar beginnt der Seminarzyklus "Die Gesetze des Lebens verstehen und anwenden lernen". Alle Infos dazu hier: https://randolfschaefer.de/kompetenzen-und-leistungen/seminare/ Nicht verpassen!! Bei Fragen und um gemeinsam zu schauen, ob es etwas für dich ist, sind wir für dich da: https://calendly.com/d/cqpb-ywv-bwd/beratungscall-team-randolf-schafer - Folge Randolf auf Instagram:https://www.instagram.com/randolfschaefer/- Weitere Fragen? Dann komm' sehr gerne ins Archetypenforum auf facebook. Dort kannst du alle Fragen loswerden:https://www.facebook.com/groups/archetypenforumIm Archetypenforum findest Du weiterführende und ergänzende Inhalte zum Podcast. Hier dreht sich alles um das Wissen der Urprinzipien und die Gesetze des Lebens. Hier gehen wir gemeinsam mit Euch auf folgende Thematiken und Fragen ein: - Was sind die Urprinzipien bzw. die Gesetze des Lebens? - Wie gehe ich mit diesem Wissen in meinem Alltag um? - Die Symbolik des Lebens entschlüsseln. - Das Bewusstsein als Grundlage unseres Seins. - Und hier gibt es Infos zu Randolf und allen seinen Seminarangeboten:https://randolfschaefer.de - Individuelle Lebensmusterbesprechungen mit Marcel im Sinne der archetypischen Kombinationslehre: http://astrosophie-koeln.de/
Konkret geht es um den Ausbau von Offshore-Windparks auf hoher See, die Herstellung von grünem Wasserstoff als Energieträger und um die Anbindung der Windparks ans Festland. Dietrich Lehmann berichtet
https://bryght.social/communities/hyrunning-die-community-fur-hyrox-running-performance Hier gehts zum Train.Red Sensor train.red/ALEXANDERMEISOLLE Aktuelle Kooperationspartner: Natural Elements https://my-ne.com/ Rabattcode: Schnellerwerden Dextro-Energy (15%) www.dextro-energy.com Rabattcode: Schnellerwerden15 Feels.Like (10%) https://feelslike.sport/ Rabattcode: Schnellerwerden Athletes Eyewear (30%) https://athletes-eyewear.com/ Rabattcode: Schnellerwerden30 Aportha Sports (10%) https://www.aportha.de/ Rabattcode: 4FCG48 Amazfit T-Rex Pro 3 48 MM Rabattcode: AmazfitAmbassador https://amazfitcom.pxf.io/19LXx6 Amazfit Helio Band (Whoop Alternative) Rabattcode: AmazfitAmbassador https://amazfitcom.pxf.io/VxGLKR Amazfit T-Rex Pro 3 44 MM Gold Rabattcode: AmazfitAmbassador https://amazfitcom.pxf.io/xL70DO Amazfit Balance 2 Rabattcode: AmazfitAmbassador https://amazfitcom.pxf.io/e16OPZ In dieser Episode spricht Alexander Meisolle über den Mut, den ersten Schritt zu wagen, und die Kraft der Veränderung. Er teilt persönliche Erfahrungen und Herausforderungen im Sport und betont die Bedeutung von Leistungsdiagnostik. Verschiedene Methoden der Leistungsdiagnostik werden vorgestellt, einschließlich Spiroergometrie, Laktatdiagnostik und lokaler Sauerstoffmessung. Alexander erklärt, wie diese Methoden helfen können, das Training zu optimieren und individuelle Stärken und Schwächen zu erkennen. Du musst nicht perfekt sein, um zu beginnen. Veränderung beginnt heute, nicht morgen. Doubt is a sign of potential. Dankbarkeit hilft, die Perspektive zu ändern. Leistungsdiagnostik kann das Training optimieren. Spiroergometrie ist der Goldstandard der Diagnostik. Laktat ist ein normaler Energieträger, kein Abfallstoff. Die lokale Sauerstoffmessung bietet neue Einblicke. Training muss einen Sinn haben, um effektiv zu sein. Kontinuität im Training ist der Schlüssel zum Erfolg.
Über Jahrzehnte galt Fett als der Hauptschuldige für Übergewicht, Herzinfarkt und Stoffwechselerkrankungen. Low Fat war nicht nur eine Ernährungsform, sondern ein gesellschaftliches Dogma. Lebensmittel wurden entfettet, Kalorien gezählt, während Kohlenhydrate als unproblematisch galten. Diese Denkweise prägte Ernährungsempfehlungen, Industrieprodukte und das Essverhalten ganzer Generationen. Heute wirkt Low Fat fast wie ein Relikt aus einer anderen Zeit – und doch lohnt sich ein genauer Blick. In dieser Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie nehmen wir Low Fat differenziert unter die Lupe. Wir klären, was eine fettarme Ernährung aus wissenschaftlicher Sicht tatsächlich bedeutet, welche Rolle die hohe Energiedichte von Fett spielt und warum eine Reduktion für viele Menschen ein einfacher Hebel sein kann, um insgesamt weniger Energie aufzunehmen. Gleichzeitig wird deutlich, wo die Grenzen liegen: Low Fat ist nur dann sinnvoll, wenn es nicht in eine schlecht geplante, stark kohlenhydratlastige Ernährung mit vielen ultrahoch verarbeiteten Light-Produkten kippt. Wir ordnen Low Fat außerdem im Vergleich zu anderen Ernährungsformen ein und prüfen, wo die wissenschaftliche Evidenz trägt – und wo nicht. Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt, warum Fett zwar ein energiedichter Nährstoff ist, aber gleichzeitig essenziell für zentrale Funktionen im Körper. Fettsäuren sind Bausteine von Zellmembranen, notwendig für Hormonproduktion, Gehirnfunktion und Immunsystem und Träger fettlöslicher Vitamine. Entscheidend ist daher nicht das pauschale Weglassen von Fett, sondern die Menge, die Qualität und das Verhältnis der Fettsäuren. Eine radikal fettarme Ernährung kann langfristig problematisch werden, insbesondere wenn dadurch essenzielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine nicht mehr ausreichend aufgenommen werden. Wir sprechen darüber, wie Low Fat den Stoffwechsel beeinflusst, warum viele Menschen sich bei sehr fettarmer Ernährung weniger satt fühlen und weshalb diese Ernährungsform häufig ungewollt in eine stark kohlenhydratlastige Ernährung übergeht. Vor allem dann, wenn Fett durch raffinierte Kohlenhydrate und stark verarbeitete Lebensmittel ersetzt wird, können Blutzuckerschwankungen, Insulinspitzen und ein ungünstiges Lipidprofil die Folge sein. Low Fat ist damit kein automatisches Abnehmprogramm, sondern funktioniert nur im Kontext einer insgesamt ausgewogenen Nährstoffverteilung. Zum Abschluss ordnen wir Low Fat evolutionär ein. War Fett für den Menschen wirklich der Feind – oder über Jahrtausende ein unverzichtbarer Energieträger? Was passiert biologisch, wenn Fett dauerhaft stark reduziert wird? Und wo liegt die Grenze zwischen sinnvoller Energiereduktion und einer Ernährung, die dem Körper essenzielle Baustoffe entzieht? Eine nüchterne Neubewertung einer Ernährungsform, die unsere Esskultur geprägt hat wie kaum eine andere. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast
Leistungsfähigkeit, mentale Klarheit und Stoffwechselkontrolle - diese Effekte werden der ketogenen Ernährung nachgesagt. Kaum Kohlenhydrate, dafür sehr viel Fett - mit dem Ziel, den Körper in einen Zustand zu versetzen, in dem er primär Fett und Ketonkörper als Energiequelle nutzt. Für manche gilt Keto als Gamechanger beim Abnehmen oder bei metabolischen und neurologischen Erkrankungen, für andere als extremes Konzept, das im Alltag kaum durchzuhalten ist. Deswegen steht die ketogene Ernährung im Mittelpunkt dieser Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie. Wir schauen nüchtern und systematisch auf das Konzept, klären, wie Ketose physiologisch funktioniert, was im Körper dabei tatsächlich passiert und für wen dieser besondere Stoffwechselzustand sinnvoll sein kann. Von Blutzucker- und Insulinregulation über Gewichtsveränderungen bis hin zu Effekten auf Gehirn und Nervensystem. Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum erklärt, warum Ketose kein exotischer Sonderzustand ist, sondern ein evolutionär angelegtes Stoffwechselprogramm. Wenn dem Körper kaum Glukose zur Verfügung steht - etwa durch stark reduzierte Kohlenhydrate oder durch Fasten - beginnt die Leber Ketonkörper zu produzieren. Diese dienen nicht nur als effizienter Energieträger, insbesondere für das Gehirn, sondern wirken auch als Signalstoffe, die Genexpression, Regeneration und Schutzmechanismen beeinflussen können. Viele Menschen erleben das als gesteigerte mentale Klarheit, stabile Energie und reduzierten Hunger. Gleichzeitig wird deutlich, warum Keto häufig missverstanden wird. Nicht jede fettreiche Ernährung führt automatisch in die Ketose - und nicht jede ketogene Ernährung ist automatisch sinnvoll umgesetzt. Entscheidend ist die Gesamtzusammensetzung der Ernährung: Qualität der Fette, ausreichende Eiweißzufuhr, Elektrolythaushalt und der Umgang mit Ballaststoffen spielen eine zentrale Rolle. Eine extrem einseitige, fettdominierte Ernährung kann langfristig problematisch sein und ist für viele Menschen schwer durchzuhalten. Ein wichtiger Teil dieser Folge widmet sich dem therapeutischen Einsatz der ketogenen Ernährung. Ursprünglich in der Behandlung von Epilepsie entwickelt, wird Ketose heute auch im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen diskutiert. Ketonkörper liefern nicht nur Energie, sondern können Schutz- und Reparaturprozesse im Gehirn unterstützen. Gleichzeitig betont Matthias Baum, dass Ketose als Zustand sinnvoll sein kann - ohne dass eine dauerhafte ketogene Ernährung für alle notwendig oder empfehlenswert ist. Zum Abschluss ordnen wir Keto evolutionär ein. Unsere Vorfahren lebten nicht dauerhaft ketogen, erlebten aber regelmäßig Phasen von Nahrungsknappheit, Fasten und Verzicht. Genau in diesen Phasen wurde der ketogene Stoffwechsel aktiviert. Die zentrale Frage ist daher weniger, ob wir uns dauerhaft ketogen ernähren sollten - sondern ob wir die Fähigkeit zur metabolischen Flexibilität bewahren oder wiedererlernen: den Wechsel zwischen Zucker- und Fettstoffwechsel. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Kohle ist der klimaschädlichste fossile Energieträger – und ein globaler Ausstieg zwingend nötig, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen. Doch trotz ambitionierter Ausstiegspläne in vielen Ländern stagniert der weltweite Verbrauch auf Rekordniveau. Warum hält sich Kohle so hartnäckig – vor allem in Asien? Wie sehen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe in Ländern wie China, Indien, Indonesien, aber auch Polen oder Südafrika aus? Ein globaler Kohle-Rundumschlag mit Franziska Holz, Professorin für Energiewirtschaft und internationale Rohstoffmärkte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.
Warum sind die Menschen in diesem Land unzufrieden?Deutschland befindet sich in einer Abwärtsspirale, doch die Politik verschenkt das Geld der Steuerzahler in die Welt, statt die Missstände im eigenen Land anzupacken. Ein Kommentar von Prof. Dr. Martin Schwab.„Liebe Community,jene, die meine Beiträge in meinen Kanälen lesen, haben sich längst daran gewöhnt, dass Tag für Tag schauerliche Botschaften über das Weltgeschehen, aber gerade auch über das Geschehen in Deutschland über uns hereinprasseln.Im vergangenen Sommer führte ich ein sehr interessantes Gespräch mit jemandem, der die Politik zwar durchaus grundsätzlich kritisch hinterfragt, aber meint, gerade im internationalen Vergleich hätten wir es in Deutschland doch noch relativ gut, und deshalb nicht verstehen kann, dass die Menschen in diesem Land alles schlecht reden. Ich habe dazu erst einmal nichts gesagt. Denn die Frage, warum die Menschen hierzulande unzufrieden sind, hat mich zum Nachdenken angeregt. An dem Text, den ich heute präsentiere, habe ich mehrere Monate lang gearbeitet.Eines ist nämlich unbestreitbar: In Deutschland geht es tatsächlich immer noch vielen Menschen überaus gut. Aber zum einen haben bereits angesichts des gegenwärtigen Zustands immer mehr Menschen Grund zur Klage; zum anderen bereitet vor allem die aktuelle Entwicklung Anlass zu tiefer Sorge. Es ist also Zeit für eine Bestandsaufnahme (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).Wir verzeichnen einen rasanten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen, der mit einem entsprechenden Abbau von Arbeitsplätzen einhergeht (1). Ein Beispiel für den Verfall bildet die Krise der Autozulieferer (2). Hohe Energiekosten und ausufernde Bürokratie und vor allem der fehlende politische Wille, Abhilfe zu schaffen, sorgen zunehmend für Frustration bei mittelständischen Unternehmen (3). Der Bundesverband der Deutschen Industrie berichtet, in den in ihm vereinigten Unternehmen herrsche maßlose Enttäuschung und eine regelrecht aggressive Stimmung gegen die Politik (4).Die ökonomische Krise bekommt die Bevölkerung auch im Privaten zu spüren. 4,2 Mio. Menschen können ihre Rechnungen für Strom und Gas nicht mehr pünktlich bezahlen (5). Bundestag und Bundesregierung könnten für erhebliche Entlastung sorgen, wenn sie die CO2-Bepreisung abschaffen würden. Man mag füglich darüber streiten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft organisieren. Was aber eindeutig NICHT geht, ist die Beseitigung oder Verteuerung von bisher zuverlässigen Energieträgern, ohne eine kostengünstige und ebenso zuverlässige Alternative zur Verfügung zu stellen. Davon sind wir weit entfernt, solange Sonnen- und Windenergie mit dem Odium einer „Dunkelflaute“ assoziiert werden. Schon im Oktober musste Deutschland wegen einer ebensolchen Dunkelflaute wieder Strom importieren (6). Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland blieben bereits im November 2025 spürbar hinter den EU-Vorgaben zurück und veranlassten den einschlägigen Branchenverband dazu, vor Versorgungsengpässen zu warnen (6a).Die deutsche Straßeninfrastruktur befindet sich im akuten Sanierungsstau. 25.000 km Fernstraßen sind schadhaft (7). Der im Sommer 2025 vorgestellte Entwurf des Bundeshaushalts bot wenig Hoffnung, dass für die Sanierung genügend Mittel bereitgestellt werden (8). Die Deutsche Bahn muss schon zu primitiven statistischen Tricks greifen, um ihre stark angeschlagene Pünktlichkeitsquote hochzurechnen: Ausgefallene Züge werden einfach nicht mitgerechnet (9). Gleichzeitig finanzieren wir die sattsam bekannten Radwege in Peru, zudem Klimaschutzprojekte in China, die es nicht gibt (10) sowie unsinnige NGO-Projekte auf fremdem Boden, die NiUS im Einzelnen auflistet (das EU-Steuergeld, von dem dort die Rede ist, ist zu einem beträchtlichen Teil unseres) (11). ...https://apolut.net/warum-sind-die-menschen-unzufrieden-von-prof-dr-martin-schwab/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Vorzeichen für 2026 sind schlecht: Viele Wirtschaftsinstitute fahren ihre Prognosen für Deutschland herunter, Zollschranken belasten den Welthandel, die Entwicklung der künstlichen Intelligenz verläuft bisher weitgehend auf Pump. Doch es gibt auch einen anderen Blick: Der Capital Wirtschaftspodcast sucht nach möglichen Hinweisen darauf, dass das mit Spannung erwartete Jahr sich deutlich besser entwickeln könnte als derzeit von vielen Beobachtern angenommen wird. Für fünf Bereiche gibt es Zahlen, mit denen sich ein solches „Positiv-Szenario“ unterfüttern lässt: Die deutsche Wirtschaft könnte, getragen vom Infrastruktur-Programm der Bundesregierung, einen stärkeren Aufschwung hinlegen. Für die USA ist denkbar, dass ein Umschwung bei den Zwischenwahlen zum Kongress auch eine Korrektur der Wirtschaftspolitik auslöst. Die Zölle könnten eine abnehmende Rolle spielen, weil die Folgen für die US-Verbraucher die Regierung zu mehr Pragmatismus zwingen. Die Künstliche Intelligenz wiederum dürfte sich als Treiber der Produktivität entwickeln – ohne dass es angesichts der Kosten beim Aufbau zum ganz großen Knall kommt. Und die globale Stromversorgung würde nachhaltig umgestellt, einfach weil die erneuerbaren Energien um vieles günstiger geworden sind als fossile Energieträger. „Das sind nicht immer die wahrscheinlichsten Szenarien“, sagt Martin Kaelble, Co-Host des Podcasts. „Aber sie sind auch nicht völlig unrealistisch.“ Ein Gedankenexperiment – im Capital Wirtschaftspodcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Erneuerbaren Energien boomen weltweit und haben Investitionen in fossile Energieträger längst überholt. Technische Innovationen und massive Kostensenkungen haben ihre Wettbewerbsfähigkeit eindeutig unter Beweis gestellt. Eigentlich scheint ihr weiterer Siegeszug kaum noch aufzuhalten. Und doch mehren sich zuletzt alarmierende Signale – insbesondere aus den USA. Äußerungen und politische Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump stellen den Ausbau der Erneuerbaren Energien zunehmend infrage, bis hin zu Forderungen nach drastischen Einschränkungen oder sogar Verboten. In diesem Podcast sprechen wir mit Hans-Josef Fell, ehemaligem Mitglied des Deutschen Bundestages und Präsident der Energy Watch Group, über den aktuellen Stand der globalen Energiewende. Wer treibt sie international voran, wer bremst? Welche Länder haben am meisten zu verlieren – und welche am meisten zu gewinnen? Welche Rolle spielt Deutschland heute, und wie positioniert sich Europa im internationalen Wettbewerb der Erneuerbaren Energien? Wer sind die entscheidenden Akteure auf globaler Ebene – oder liegt der Schlüssel zum Erfolg letztlich auf der lokalen Ebene?
„Wir müssen für mehr Zuversicht sorgen.“ Das sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier während der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises 2025 vor wenigen Wochen. Gewonnen haben den Preis drei Ingenieure des Automobilzulieferers Bosch, der in den vergangenen Wochen nicht mit Zuversicht und Zukunft, sondern vor allem mit Krise und Stellenabbau in den Nachrichten war. Die vom Bundespräsidenten ausgezeichnete Technologie ist jedoch Zukunft pur, und zudem in Deutschland entwickelt: Prämiert wurde die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle für schwere Lastwagen, die zumindest in kleiner Stückzahl bereits in Serie gegangen ist. Zu Gast haben wir in dieser Folge mit dem Bosch-Ingenieur Thomas Pauer den Mann, in dessen Verantwortung nicht nur die Brennstoffzelle fällt, sondern auch die komplette Antriebstechnologie von Bosch, also auch das klassische Geschäft mit Komponenten für Diesel- und Benzinmotoren. Mit ihm diskutieren wir, welches Potential im Energieträger Wasserstoff steckt. Auch wenn Wasserstoff momentan „ein wenig Flaute“ habe, so Pauer, will Bosch an der Technologie festhalten. In China sei man sehr erfolgreich, zudem habe man für die Elektrolyse-Geräte, mit der Wasserstoff erzeugt werden, mittlerweile konkrete Kundenaufträge. Es sei nun Sache der Politik, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Wasserstoff auch hierzulande in größerer Menge wirtschaftlich produziert und über Pipelines transportiert werden kann.
Die Nachrichten am Morgen: Nach den Gesprächen zu dem umstrittenen US-Friedensplan äußern sich Washington und Kiew zuversichtlich. An diesem Montag beginnt im südwestafrikanischen Angola der 7. EU-Afrika-Gipfel und: Die Weltklimakonferenz ist ohne einen Ausstiegsplan für fossile Energieträgern zu Ende gegangen.
Wasserstoff als Energieträger sorgt in der Transportbranche für hitzige Debatten: Zu teuer, zu wenig Infrastruktur – oder doch der Schlüssel zur klimaneutralen Logistik? In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schulz und Christian Bonk mit Kay Simon, Berater bei #createyourfuture, über Chancen, Grenzen und Perspektiven des Wasserstoffantriebs für Speditionen und Flottenmanager. Dabei geht es um zentrale Fragen: Wie weit ist der Markt für Brennstoffzellen-Lkw wirklich? Warum kann die Schweiz bereits erste Praxiserfolge verzeichnen? Und: Wo Wasserstoff-Trucks heute schon wirtschaftlich sinnvoll sind – etwa in Systemverkehren oder Expresslogistik. Dazu soll im Fokus stehen, welche Rolle die AFIR-Verordnung und gezielte Cluster-Regionen beim Ausbau der Infrastruktur spielen und warum Fördermittel, Standardisierung und politische Rahmenbedingungen über den Erfolg entscheiden werden. Ob Brennstoffzelle, flüssiger Wasserstoff oder H2-Verbrenner: Diese Episode zeigt, dass die Zukunft der Logistik nicht nur elektrisch, sondern auch wasserstoffbasiert sein kann – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Deutschland boykottiert offiziell den Import von russischem Erdgas. Doch immer wieder gibt es Berichte und Auswertungen, dass dieser Energieträger aus Russland weiterhin auf Umwegen zu uns gelangt. Die Bundesregierung hält sich mit Äußerungen dazu zurück.
Die EU hat im neuen Sanktionspaket ein Einfuhrverbot für russisches Flüssiggas beschlossen. "Es ist sehr begrüßenswert", sagt Ökonom Benjamin Hilgenstock. "Es dauert etwas länger, aber russische Energieträger werden aus der EU verschwinden." Von WDR 5.
Warum Kiew Budapest bedroht und erpresstEs fließt wieder Öl über die Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei. Allerdings werfen die andauernden und sich verstärkenden Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur Fragen über die langfristige Sicherheit dieser Versorgungsroute auf, besonders im Kontext des andauernden Krieges.Ein Standpunkt von Gábor Stier, aus dem Ungarischen übersetzt von Éva Péli.Mit den Attacken auf die Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei hat die Ukraine nicht nur versucht, den Druck auf Russland zu erhöhen, sondern auch auf Ungarn. Dabei fand Kiew Unterstützung in der EU-Führung, die einen vollständigen Bruch mit russischen Energieträgern anstrebt. Diese Vorfälle und die begleitende Rhetorik haben die ohnehin schon angespannten ungarisch-ukrainischen Beziehungen weiter verschlechtert. Sie haben zudem das Misstrauen gegenüber der EU-Führung verstärkt und, zur Genugtuung Kiews und Brüssels, die Spaltung innerhalb der ungarischen Gesellschaft vertieft.Auch wenn der dritte ukrainische Luftangriff innerhalb eines Monats auf die Druschba-Pipeline die Versorgungssicherheit nicht direkt gefährdet hat, lenkt er doch die Aufmerksamkeit auf die Unsicherheit russischer Energieimporte. Nach der Kompressorstation in Nowonikolsk wurde nun der Knotenpunkt in Unetscha getroffen. Der Angriff und die mehrtägige Unterbrechung werfen die Frage auf, wie Pipelines und damit die Energiesicherheit als Waffe gegen einzelne Länder eingesetzt werden können.Mit diesen Attacken hat die Ukraine nicht nur Russland ins Visier genommen, sondern auch Ungarn und die Slowakei. Wie bewusst Kiew versucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, zeigen auch die anschließenden Drohungen gegen Budapest. Wolodymyr Selenskyj sandte mit unverhohlenem Zynismus die Botschaft, Kiew habe die Freundschaft zwischen der Ukraine und Ungarn stets unterstützt, nun hänge die Existenz dieser „Freundschaft“ von Ungarns Position ab. Vielsagend ist zudem, dass die Pipeline so beschädigt wurde, dass die Öllieferungen aus Kasachstan nach Deutschland ungehindert weiterlaufen konnten. Es gibt sogar Überlegungen, die Pipeline künftig ausschließlich mit kasachischem und aserbaidschanischem Öl zu befüllen.Der ungarische Abschnitt der Druschba-Erdölpipeline wurde 1964 in Betrieb genommen. Seitdem lief sie ununterbrochen und war von geopolitischen, wirtschaftlichen oder militärischen Konflikten unbeeinflusst. Die Odyssee der Druschba-Pipeline begann mit dem russisch-ukrainischen Krieg. Zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass Energieträger, der Energiesektor selbst sowie kritische Rohstoffe und Seltene Erden zu einer neuen Kriegswaffe geworden waren.Im November 2022 wagte die Ukraine noch keinen direkten Angriff auf die Pipeline selbst oder ihre Kompressorstationen. Stattdessen wurden „nur“ die Stromleitungen, die die Stationen in russischem Territorium versorgten, beschädigt. Im Juli 2024 folgten dann die ukrainischen Spezialsanktionen gegen Lukoil, die auch die Lieferungen nach Ungarn betrafen, was zu einer ein- bis zweiwöchigen Reduzierung der Erdöllieferungen an die MOL-Raffinerie in Százhalombatta (unweit von der ungarischen Hauptstadt Budapest) führte. Im Januar und März 2025 wurde die Druschba-Pipeline dann von weiteren Drohnenangriffen getroffen. Die Ereignisse haben sich jedoch im August dieses Jahres dramatisch beschleunigt....https://apolut.net/brief-aus-budapest-1-das-wahre-gesicht-der-ukraine-von-gabor-stier/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Trend beim deutschen Strommix hat sich im ersten Halbjahr 2025 verschoben. Ein plötzliches Minus bei der Windkraft bedeutete mehr Stromproduktion aus fossilen Energieträgern. Die Klimaziele rücken in weite Ferne.
Durch den stetigen Ausbau erneuerbarer Energien und den damit einhergehenden Abbau von Kraftwerken fossiler Energieträger ist der Ausbau einer Speicherinfrastruktur zu einem wesentlichen Baustein der Energiewende geworden. Vereinfacht gesagt, geht es im Kern um die Energiemengenverschiebung vom Zeitpunkt der Erzeugung in den Zeitraum des Verbrauchs. Unser Gesprächspartner, Franz-Josef Feilmeier von Fenecon, ist der Überzeugung, dass in der energiegewendeten Zeit von morgen an jedem Netzanschlusspunkt ein Energiespeichersystem in Verbindung mit einem Energiemanagementsystem installiert sein wird. Über Franz-Josef Feilmeier Franz-Josef Feilmeier gründete im Jahr 2011 die FENECON GmbH, einen Hersteller von Heim-, Gewerbe-, Industriespeichersystemen und Energiemanagementlösungen, deren Hauptgesellschafter und Geschäftsführer er weiterhin ist. Er erhielt Auszeichnungen wie den „EY Entrepreneur Of The Year 2023“ mit dem Nachhaltigkeits- und dem Publikumspreis, als Top100 „Innovator des Jahres 2023“ und mehrere The Smarter E-Awards. Das Unternehmen hat heute rund 350 Mitarbeiter und Produktionsstandorte in Deutschland und demnächst in den USA. Er studierte Betriebswirtschaft an der Technischen Hochschule Deggendorf und war anschließend in verschiedenen Unternehmen der Nutzfahrzeug- und Erneuerbaren-Branche tätig, u.a. in China.
Erneuerbare Energie ist nicht zu stoppen, sagt der Klimaökonom Gernot Wagner – Solarstrom boomt und Öl ist einfach kein Business mehr. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Auch wenn US-Präsident Donald Trump die Klimaziele der USA wieder zurückschraubt, ist der Trend in Richtung Wind- und Solarenergie nicht mehr aufzuhalten. US-Unternehmen wie der Ölkonzern Exxon halten auch nach dem Ende des Inflation Reduction Acts an Nachhaltigkeitsinitiativen fest. Der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock verknüpft Investments mit Umweltindikatoren. „Die Richtung stimmt, trotz Donald Trumps Kurs“, ist Klimaökonom Gernot Wagner deshalb auch überzeugt. Und das war eine gute Nachricht. Belege dafür sieht er im konservativen US-Bundesstaat Texas, weil dort Solarenergie boomt.Wagner findet aber auch in Europa vorbildhafte Beispiele, etwa Moldawien, das sich gerade unabhängig von fossilen Energieträgern gemacht hat. Unangefochtener Führer im Feld der Erneuerbaren Energien ist jedoch China mit seinen Sonnenkraftwerken und Photovoltaik-Parks. Dort wird das Business-Modell mit der Sonne konsequent vorangetrieben.Unser Gast in dieser Folge: Gernot Wagner ist Klimaökonom an der Columbia Business School und leitet dort die „Climate Knowledge Initiative“. Seine Fachgebiete sind Technologien zur Eindämmung des Klimawandels und politische Fragen. Wagner, gebürtiger Amstettner, hat in Harvard politische Ökonomie und in Stanford Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist Autor von insgesamt sechs Büchern zum Thema, unter anderem Climate Shock und Geoengineering: the Gamble. Wagner lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem Haus in New York, das er selbst saniert hat. Seit acht Jahren kommt Wagner zum Europäischen Forum Alpbach, wo auch dieser Podcast stattgefunden hat.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Ab 2027 werden Sektoren wie Gebäude und Verkehr, die aktuell noch dem österreichischen Emissionshandelszertifikategesetz und damit der nationalen CO2-Bepreisung unterliegen, in den europäischen Emissionshandel EU-ETS II überführt, was merkliche Auswirkungen auf die Preise fossiler Energieträger wie Benzin, Diesel oder Heizöl haben wird. Wie Emissionshandelssysteme funktionieren, welche Lenkungseffekte daraus zu erwarten sind und was man dabei von der Tabakbranche lernen kann, darüber sprechen in dieser Folge Dr. Maximilian Reindl von der JKU Linz und Theresa Weiglhofer-Troy.
In Ausgabe 110 des Science Busters Podcasts beantworten Kabarettist Martin Puntigam, der Astronom Florian Freistetter und Andreas Jäger, Meteorologe und Moderator, live im Studio von Radio FM4 warum Wasserstoff nur eine der weniger guten Alternativen zu fossilen Energieträgern ist, aber als Treibstoff für PKWs trotzdem kompletter Quatsch, weshalb Klimaschutz mit Hausverstand nicht so blöd sein müsste wie er es aktuell ist, wie teuer die Klimakrise noch werden wird, wieso Hybrid-Autos das Schlechteste aus zwei Welten vereinen, was man unter Terra Preta versteht, warum Kernfusions-Kraftwerke nach wie vor frühestens in 50 Jahren verfügbar sein werden und welchen Einfluss die Sterne aufs Klima haben.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
bto#309 REFRESH – Nichts ist so wichtig für die Identität der GRÜNEN wie ihr letztlich hoch erfolgreicher Kampf gegen die Kernenergie. Deutschland ist als einziges Industrieland aus der Atomenergie ausgestiegen und versucht seither vergeblich, die entstandene Lücke durch Erneuerbare Energien zu ersetzen. Dennoch bleibt der Strom in Deutschland trotz der Ausgabe von mehreren hundert Milliarden Euro – wie viele es genau sind, lässt sich wegen fehlender Transparenz nicht genau beziffern – überdurchschnittlich dreckig und teuer. Ein in doppeltem Sinne zu teuer erkaufter Sieg. In den letzten 30 Jahren nahm die erzeugte Strommenge in Deutschland stetig zu und Strom konnte exportiert werden. In den Jahren 2023 und 2024 kehrte sich das Verhältnis um und Deutschland musste Strom importieren. Vor allem aus Frankreich wurde viel Strom bezogen – dem Atomstromland par excellence. Gleichzeitig blieben Braun- und Steinkohle mit zusammen 22 Prozent und Erdgas mit 16 Prozent Anteil am Energieträgermix unverzichtbare fossile Kohlendioxid-Emittenten.Nicht nur, dass der Energieverbrauch ein Wohlstandsindikator ist, die Verfügbarkeit von günstiger Energie ist vielmehr ein Standortfaktor für die Wirtschaft. Künftige Industrien werden durch KI und Automatisierung gekennzeichnet sein und mehr statt weniger Strom benötigen. Erneuerbare Energien allein werden diese Energiemengen niemals bereitstellen können – allein schon wegen ihrer fehlenden durchgängigen Verfügbarkeit und der auf absehbare Zeit nicht vorhandenen ausreichenden Speicherkapazitäten. Wenn Sonne und Wind abwesend sind, müssen Alternativen einspringen. Deshalb ist klar: Der Verzicht auf Kernenergie bedingt den Einsatz fossiler Brennstoffe wie Kohle, russischem Gas oder LNG aus dem ungeliebten Fracking. Damit haben die GRÜNEN letztlich dem Klima und der hiesigen Wirtschaft gleichermaßen massiv geschadet. Dr. Anna Veronika Wendland, die anfangs Teil der Anti-Atomkraft-Bewegung war und sich mittlerweile zu einer Kernkraftbefürworterin gewandelt hat, erklärte die Zusammenhänge in Episode 148 Die grüne Kohlepartei. Wendland ist Technikhistorikerin am Herder-Institut in Marburg. Zeit also für ein bto REFRESH.Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt-Aktion vom 28. Juli bis 11. August 2025 – Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50 % Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabattWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Europa will bis 2050 klimaneutral werden - hat aber bisher kein Zwischenziel für das Jahr 2040. Das soll sich nun ändern. Gegenüber 1990 sollen die Emissionen Ende des kommenden Jahrzehnts um 90 Prozent reduziert sein, hat die EU-Kommission nun vorgeschlagen. Aber: Sie will dabei alle möglichen Rechentricks erlauben. Real dürfte der Klimanutzen deutlich geringer sein als auf dem Papier. Die Bundesregierung will einen Vertrag mit den Niederlanden unterschreiben, der Gasbohrungen in der Nordsee ermöglichen würde, die das Gebiet beider Länder betreffen. Auf der niederländischen Seite hat der Konzern One-Dyas sogar schon mit der Förderung des klimaschädlichen Energieträgers angefangen. In Deutschland und vor allem auf Borkum regt sich Protest. Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Frankreich: In dem Land würden Klima- und Umweltschützer*innen bewusst unterdrückt. Das reiche über einen rauen Tonfall im öffentlichen Diskurs, in dem die Aktivist*innen von der Politik teils als Ökoterrorist*innen bezeichnet würden, über die Einschränkung von Aktionen bis hin zu unverhältnismäßiger Polizeigewalt. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die Kohle war der industrialisierten Welt vor einhundert Jahren längst nicht mehr genug. Überall machte man sich auf die Suche nach noch leistungsfähigeren Energieträgern und hatte die Tür zum Erdölzeitalter an vielen Orten der Erde bereits weit aufgestoßen. Zu den Pionieren dieser Entwicklung gehörte mit der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie auch ein diesbezüglich vielleicht eher unerwarteter Kandidat. Schon seit dem frühen 19. Jahrhundert destillierten galizische Juden aus dem Erdöl, das sie in Erdgruben südlich von Lemberg fanden, sogenanntes Leuchtöl, seit den 1850er Jahren erleuchtete galizisches Petroleum, sogenanntes Naphtha, die Straßenlaternen in Wien, Ende des Jahrhunderts war daraus schließlich eine riesige Industrie gewachsen, die nach dem Ersten Weltkrieg plötzlich auf polnischem Staatsgebiet lag und weiter boomte. Dass die Menschen vor Ort von diesem Reichtum freilich wenig profitierten, sondern überwiegend in bitterster Armut lebten, erfahren wir aus der Feder eines prominenten Reisenden, der sich im Herbst 1924 zwei Monate in Polen umgetan und seinen Bericht aus dem ‘galizischen Kalifornien‘ unter anderem, für dessen Ausgabe vom 23. Juni 1925, auch dem Hamburger Echo verkauft hatte: Alfred Döblin. Frank Riede hat ihn für uns begleitet.
Mit Susanne Schwarz und Jonas Waack. Die brasilianische Regierung treibt die Nutzung fossiler Energieträger massiv voran - dabei wird sie bald Gastgeberin der Weltklimakonferenz sein. Am Dienstag startete die nationale Öl- und Gasagentur ANP eine Versteigerung von 172 neuen Explorationsgebieten. Was das fürs Klima bedeutet. Die EU hat eine Verordnung, mit der sie Energiekonzerne zur Reduktion ihrer Methan-Emissionen zwingen will - noch. Denn einige Länder wollen sie noch mal aufweichen, obwohl sie längst beschlossen ist. Methan ist ein besonders klimaschädliches Treibhausgas und gilt als das zweitwichtigste nach Kohlenstoffdioxid. In Norwegen gibt es jetzt das erste Zementwerk im industriellen Betrieb, das mit einer CCS-Anlage läuft. Das heißt: Ein Teil des entstehenden CO2 wird vor Ort aufgefangen und dann mit dem Schiff in ein Endlager gebracht. Das Wekr gehört dem deutschen Konzern Heidelberg Materials. Einige feiern das als Klimaschutzerfolg - doch die Technologie ist auch sehr umstritten. Die Befürchtung: Sie könnte die Nutzung fossiler Energieträger länger am Leben halten. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Kernenergie rückt weltweit wieder in den Fokus und viele Nationen wenden sich – teils erstmals, teils erneut – diesem Energieträger zu. In Europa stechen dabei zwei Länder hervor, deren Haltung unterschiedlicher nicht sein könnte. Ein Überblick.
In dieser Episode des Podcasts besuche ich Christian Grotholz, den CEO von 2G. 2G ist seit über 30 Jahren im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) tätig und hat sich als globaler Pionier und Marktführer etabliert. Wir diskutieren ausführlich über die innovative Technologie der KWK, die sich durch ihre dezentrale Anwendung auszeichnet und in der aktuellen Energiepolitik oft zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt wird. Christian teilt spannende Einblicke in die Umsatzentwicklung von 2G, die sich in den letzten Jahren auf 370 Millionen Euro beliefen. Er erklärt, dass die Nachfrage nach dieser Technologie in den kommenden zwei Jahrzehnten weiter stark wachsen wird, da große Unternehmen der Öl- und Gasindustrie gezwungen sind, ihre Strategien zu überdenken. Diese Veränderungen im Markt schaffen Raum für neue Akteure – wie beispielsweise die Firmen aus den Bereichen Solar- und Windenergie sowie KWK-Unternehmen – die von den sinkenden Importkosten für fossile Brennstoffe profitieren werden. Wir vertiefen uns in die verschiedenen Segmente der Kraft-Wärme-Kopplung, insbesondere in Blockheizkraftwerke, die elektrische und thermische Energie effizient erzeugen können. Christian erläutert, wie diese Anlagen nicht nur zur Stromversorgung, sondern auch zur Bereitstellung von Wärme eingesetzt werden können. Er führt einige interessante Anekdoten aus der Zusammenarbeit mit Biogasanlagen an, die aufzeigen, wie wichtig es ist, Abwärme durch KWK-Anlagen sinnvoll zu nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Dabei betont er, dass die Integration von Wasserstoff als Energieträger eine wichtige Brückentechnologie darstellt, um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Auch die politische Landschaft in Deutschland spielt eine Rolle in unserem Gespräch. Wir diskutieren die sich abzeichnenden Herausforderungen in der Energiepolitik, insbesondere die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes zur Umsetzung der Energiewende. Christian äußert sich zu den Ansätzen, die verbunden werden sollten, um die Potenziale der KWK und der erneuerbaren Energien voll auszuschöpfen und die verschiedenen Segmente besser miteinander zu vernetzen. Er beschreibt zudem die internationalen Märkte und welche Länder – wie Dänemark und das Vereinigte Königreich – in Sachen KWK und erneuerbare Energien eine Vorreiterrolle übernehmen. Dänemark hebt insbesondere hervor, wie frühzeitig man kanalisierte Wärmeversorgungssysteme etabliert hat, was einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellt. Wir ziehen Parallelen zur deutschen Infrastruktur und besprechen, wie wichtig es ist, bestehende Systeme hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit an die modernen Anforderungen anzupassen. Ein weiteres zentrales Thema ist der Wasserstoff. Christian erklärt die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven zur Wasserstoffnutzung in KWK-Anlagen. Wir diskutieren die Notwendigkeit der Entwicklung von Elektrolyseuren und die damit verbundenen Hürden, die einer breiteren Implementierung im Weg stehen. Zudem betrachtet er die Trends im Energieversorgungsmarkt, insbesondere die Nachfrage und das Wachstum der dezentrale Energieerzeugung. Die Energiethemen erscheinen regelmäßig im Energiezone Podcast. Diesen findet ihr auf www.energiezone.org bzw. in allen relevanten Podcastkanälen. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Bis 2050 will die Schweiz ohne Atomstrom und ohne fossile Energieträger auskommen. Eine neue Studie zeigt: Dafür braucht es deutlich mehr Solar- und Windanlagen. Doch dabei gibt es gleich mehrere Herausforderungen. Weitere Themen: · Wie gut können Kinder nach der Schule lesen, schreiben – oder Französisch verstehen? Ein neuer nationaler Bericht zeigt: Bei den sogenannten Grundkompetenzen gibt es grosse Mängel. · Dänemark erhöht das Pensionsalter auf 70 – europäischer Rekord. Gibt es dagegen gar keinen Widerstand? · Jährlich erkranken rund 8000 Männer in der Schweiz an Prostatakrebs. Das wird oft erst spät bemerkt – es gibt nämlich kein Früherkennungsprogramm wie bei anderen Krebsarten. Warum nicht?
Erdöl gilt als flüssiges Vermögen, als schwarzes Gold. Es ist einer der wichtigsten, aber auch der umstrittensten Rohstoffe unserer Zeit. Als Brennstoff wird es zum Klimakiller, Ölvorkommen sind immer wieder Ursache für gewaltsame Konflikte. Gleichzeitig spielt Öl immer noch eine entscheidende Rolle bei der Mobilität, der Wirtschaft und Energiesicherheit. Noch immer gilt: Öl bedeutet Macht. Aktuell steigt die Attraktivität des fossilen Energieträgers wieder, weil der Ölpreis zuletzt gesunken ist. Denn während die globale Nachfrage wegen des weltweiten Zollstreits nachlässt, steigt zeitgleich auch das Angebot, weil die OPEC+ die Fördermenge nicht drosselt. Wir beleuchten die Hintergründe, analysieren die politischen Spannungen und werfen einen Blick in die Zukunft des Öls. Wird es noch lange eine zentrale Rolle in unserer Energieversorgung spielen, oder steht uns eine nachhaltige Wende bevor? Darüber sprechen wir mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Kemfert, Andreas Hölzel vom ADAC, Geologe Prof. Dr. Ingo Sass und Ökonom Prof. Dr. Niko Paech. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Hintergrund Norwegen hat sich sehr ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Gleichzeitig lässt die Regierung vor der Küste weiter nach Öl und Gas bohren. Im Land wird diese Politik "norwegisches Paradox" genannt. International gibt es viel Kritik daran. https://www.ardaudiothek.de/episode/hintergrund/greenwashing-norwegen-wo-oel-und-gasfoerderung-als-nachhaltig-gilt/deutschlandfunk/14339543/
Erdöl gilt als flüssiges Vermögen, als schwarzes Gold. Es ist einer der wichtigsten, aber auch der umstrittensten Rohstoffe unserer Zeit. Als Brennstoff wird es zum Klimakiller, Ölvorkommen sind immer wieder Ursache für gewaltsame Konflikte. Gleichzeitig spielt Öl immer noch eine entscheidende Rolle bei der Mobilität, der Wirtschaft und Energiesicherheit. Noch immer gilt: Öl bedeutet Macht. Aktuell steigt die Attraktivität des fossilen Energieträgers wieder, weil der Ölpreis zuletzt gesunken ist. Denn während die globale Nachfrage wegen des weltweiten Zollstreits nachlässt, steigt zeitgleich auch das Angebot, weil die OPEC+ die Fördermenge nicht drosselt. Wir beleuchten die Hintergründe, analysieren die politischen Spannungen und werfen einen Blick in die Zukunft des Öls. Wird es noch lange eine zentrale Rolle in unserer Energieversorgung spielen, oder steht uns eine nachhaltige Wende bevor? Darüber sprechen wir mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Kemfert, Andreas Hölzel vom ADAC, Geologe Prof. Dr. Ingo Sass und Ökonom Prof. Dr. Niko Paech. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Hintergrund Norwegen hat sich sehr ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Gleichzeitig lässt die Regierung vor der Küste weiter nach Öl und Gas bohren. Im Land wird diese Politik "norwegisches Paradox" genannt. International gibt es viel Kritik daran. https://www.ardaudiothek.de/episode/hintergrund/greenwashing-norwegen-wo-oel-und-gasfoerderung-als-nachhaltig-gilt/deutschlandfunk/14339543/
Das Element gilt als ideale Energiequelle für klimaneutrale Mobilität. Doch es gibt ein Problem: Wasserstoff speichern, ist kompliziert. Es erfordert hohen Druck, tiefe Minusgrade, ist platzaufwändig und teuer. Hereon-Materialforscher Julian Jepsen sucht Alternativen. Eine sind gemahlene Metalle, die Wasserstoff aufsaugen. Über die Technologie, die in U-Booten getestet wird, spricht er mit den Tech-Journalisten Svea Eckert und Torsten Fischer. + Das Helmholtz-Zentrum Hereon unterstützt den Podcast „P.M. Hereon Academy“ mit der wissenschaftlichen Recherche und stellt Audio-Dateien zur Verfügung. +Shownotes: Hereon, Überblick über Wasserstofftechnologie: https://hereon.de/imperia/md/assets/main/about/wasserstoff/hereon_factsheet_wasserstoff_2021.pdf + Akademie der Wissenschaften, Überblick über Wasserstoff als Energieträger: https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Publikationen/Nationale_Empfehlungen/2024_ESYS_Kurz_erkl%C3%A4rt_Wasserstoff.pdf + Umweltbundesamt 2024, Wasserstoff im Energiesystem: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland/wasserstoff-schluessel-im-kuenftigen-energiesystem + Bundesregierung 2023, Nationale Wasserstoffstrategie: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Wasserstoff/Downloads/Fortschreibung.pdf?__blob=publicationFile&v=4 + Bundesnetzagentur, Wasserstoff-Kernnetz: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Wasserstoff/Kernnetz/start.html + Umweltrat 2021, Stellungnahme zum Wasserstoff im Klimaschutz: https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2021_06_stellungnahme_wasserstoff_im_klimaschutz.pdf?__blob=publicationFile&v=4&utm_source=chatgpt.com + Verein des Gas- und Wasserfachs 2023, Stellungnahme zum Wasserverbrauch für die Elektrolyse: https://www.dvgw.de/medien/dvgw/leistungen/publikationen/h2o-fuer-elektrolyse-dvgw-factsheet.pdf + Frauenhofer-Studie 2023, Elektroauto versus Verbrenner: https://www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2023/presseinfo-04-elektroauto-versus-Verbrenner-Kostenanalyse.html?utm_source=chatgpt.com + Frauenhofer-Studie 2023, Importe für Wasserstoff: https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2023/fraunhofer_ise_studie_woher_deutschlands_importe_fuer_wasserstoff_und_power-to-x-produkte_kommen_koennten.html?utm_source=chatgpt.com + BMWK, Hintergrundpapier zur Gebäudestrategie Klimaneutralität 2024: https://www.ifeu.de/fileadmin/uploads/Publikationen/Energie/gebaeudestrategie-klimaneutralitaet-2045.pdf +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Professor Richard Hanke-Rauschenbach ist überzeugter Wasserstoff-Fan, kennt aber auch die Grenzen des Energieträgers. Warum sich Wasserstoff fürs Auto und Heizung nicht durchsetzen wird, verrät er im Podcast.
Union und SPD haben sich gestern auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Jetzt ist der Weg frei für eine neue Regierung. Eine Expertin erklärt, welche Politik diese verfolgen wird. Weitere Themen: · Energie aus Kohle: Viele Länder steigen momentan aus der Kohle aus. Nun plant der US-Präsident ein Revival des fossilen Energieträgers. · Stalking: In der Stadt Bern sind die Fallzahlen gestiegen. Woran das liegt und was die Fachstelle der Stadt tun kann. · Vogelzug im Frühjahr: Der Frühling beginnt im Schnitt immer früher. Was das für Zugvögel bedeutet.
Sie ist die unbestrittene Shooting-Star der Schweizer Politik: Die 21-jährige Magdalena Erni studiert Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern und fordert ein radikales Umdenken auf dem Schweizer Finanzplatz: Beispielsweise will sie den Banken mit der kürzlich lancierten Finanzplatz-Initiative verbieten, in den weiteren Abbau von fossilen Energieträgern zu investieren. Was erhofft sich Erni davon? Und wäre es nicht effizienter, den CO-2-Ausstoss im Ausland zu reduzieren statt in der Schweiz? Zudem sprechen wir im Geldcast über die Modeindustrie und Fast Fashion; über die Blackout-Initiative und neue Atomkraftwerke; und über die Frage: Wie war das eigentlich damals im Polizeiverhör nach der Klimastreik-Protestaktion am Zürcher Paradeplatz? www.fabiocanetg.ch Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Stichworte: Magdalena Erni, Finanzplatz-Initiative, Banken, Junge Grüne, Klimastreik, Klimapolitik, Blackout-Initiative, Atomkraftwerke, Kernkraftwerke, Strom, Fast Fashion, Volkswirtschaftslehre, VWL-Studium, Universität Bern, Gen-Z.
Grüner Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Doch noch ist der für die Wirtschaft zu teuer – was auch Folgen für Projekte in der Region hat. Von Martin Küper
Mehr als 80 Prozent der Wärme in Deutschland werden immer noch mit fossilen Energieträgern erzeugt. Nicht so gut – also her mit den emissionsfreien Heizvarianten und eine ist die Geothermie. Über die Chancen und Risiken von Geothermie sprechen wir mit Prof. Frank Schilling. Er leitet des Landesforschungszentrum für Geothermie Baden-Württemberg. Außerdem geht's um neue Erkenntnisse zur Atlantischen Umwälzströmung, eine 3-stellige Millionenklage gegen Greenpeace und um umweltfreundliche Fastnacht. Das Umweltmagazin mit Katha Jansen, 27.02.2025
Ein Vortrag des Chemikers Carsten Streb, Johannes Gutenberg-Universität MainzModeration: Katja Weber**********Raus aus den fossilen Energieträgern, besser heute als morgen. Wasserstoff könnte als ein Energieträger der Zukunft eine Schlüsselrolle bei der Energiewende spielen. Der Chemiker Carsten Streb erklärt, wieso Wasser-Elektrolyse einerseits kinderleicht ist, andererseits aber einige Probleme bereithält.**********Carsten Streb ist Professor für Anorganische Chemie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er beschäftigt sich mit Materialchemie, um Energiespeicherung zu ermöglichen. Seinen Vortrag mit dem Titel "Wasserstoff als Ausweg aus der Klimakrise? – eine Perspektive aus der Chemie" hat er am 30. Oktober 2023 in der Reihe "Voices for Climate" gehalten, einer Vorlesungsreihe über die Klimakrise an der JGU Mainz. Hier findet ihr ein Video dazu, inklusive Präsentation. **********+++ Deutschlandfunk +++ Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Chemie +++ Energiespeicherung +++ Wasserstoff +++ Energie +++ Zukunft +++ Leben +++ Erde +++ Wasser-Elektrolyse +++ Ammoniak +++ Methanol +++ Energiespeicherung +++ Rohöl +++ Produktion +++ Herstellung +++ Zement +++ Eisen +++ Heizen +++ Transport +++ Materialchemie +++ Wirtschaft +++ Rohstoffe +++ Energie +++ Universität Mainz +++ Elektroden +++ Klimakrise +++ Gas +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Soziologie: Warum die Klimakrise polarisiertEnergiewende: Herstellung von grünem Wasserstoff kostet viel EnergieWasserstoff-Leitungsnetz: Weniger CO2 und weniger Abhängigkeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Mit Susanne Schwarz und Katharina Schipkowski. In Los Angeles wütet das Feuer: 25 Menschen sind bisher gestorben, immer noch werden Personen vermisst, 12.000 Häuser sind zerstört. Hat das mit dem Klimawandel zu tun? Die Klimakrise kommt im Bundestagswahlkampf kaum vor. Was eigentlich passieren müsste, hat die Klima-Allianz diese Woche vorgelegt, ein Dachverband ökologischer und sozialer Gruppen. Unions-Kanzlerkanditat Friedrich Merz hat diese Woche mit einer Aussage irritiert, in der er vermeintlich der ökologischen Transformation der Industrie eine Absage erteilte. Kurz später stellte sich heraus: Er wurde falsch zitiert, hatte aber die schnelle Verfügbarkeit von ausreichend grünem Wasserstoff infrage gestellt. Tatsächlich kommt der Markt für den Energieträger kaum in Gang. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Seine Nominierung ist umstritten. So behauptete er in der Vergangenheit, dass Impfungen zu Autismus führen können und sprach in diesem Zusammenhang auch schon von "Holocaust". Der Neffe von John F. Kennedy kündigte an, die gesundheitspolitische Bürokratie radikal abbauen zu wollen. Weitere Themen: · In einem offenen Brief kritisieren prominente Wissenschaftlerinnen und Umweltpolitiker den Austragungsort der Weltklimakonferenz COP 29. Sie fordern, dass die Konferenz künftig nich mehr in Ländern stattfinden soll, die auf fossile Energieträger setzen. Aserbaidschan stützt seine Exportwirtschaft zu 90 Prozent auf Öl und Gas. · Wegen anderer Einkaufsgewohnheiten werden Schweizer Innenstädte immer leerer. Sogenannte City-Managerinnen und -Manager sollen dies ändern. Ein Blick nach Luzern und nach Rheinfelden.
Nach dem Tod von Hamas-Chef Yahya Sinwar keimte die Hoffnung auf, die Kämpfe im Nahen Osten könnten ein Ende haben. Doch nichts dergleichen ist geschehen, der Krieg geht unvermindert weiter. Hat sich also gar nichts geändert? Ausserdem: Die Abkehr von fossilen Energieträgern sorgt für einen deutlich grösseren Bedarf an Batterien, zum Beispiel für E-Autos. Allerdings könnten die Rohstoffe in den nächsten Jahrzehnten knapp werden. Eine mögliche Lösung: das Recycling der Batterien. Derzeit ziehen Millionen Zugvögel in Richtung Süden. Vor 50 Jahren hinderte ein früher Wintereinbruch tausende Schwalben daran, in wärmere Gefilde zu ziehen. Sie drohten zu verhungern. Deshalb griff die Vogelwarte zu drastischen Massnahmen.
Gabor Steingart im Gespräch mit Sergej Netschajew
Saubere Energie durch Wasserstoff? – Wasserstoff gilt als sauberer Energieträger, wenn man bei der Produktion auf Umweltverträglichkeit achtet. Doch bisher wird nur sehr wenig sogenannter grüner Wasserstoff produziert.
Grüner Wasserstoff, gewonnen aus Sonne und Wind, soll die Industrie in Zukunft klimaneutral machen. Doch noch hinken die Pläne und Investitionen den Träumen hinterher. Noch ist die Produktion verschwindend gering, aber die Hoffnungen groß. In Namibia beginnt ein internationaler Gipfel über grünen Wasserstoff. Kein Zufall, denn afrikanische Länder wollen Produzenten werden und teilhaben am Geschäft für die klimaneutrale Zukunft. Und Deutschland und die EU wollen so viel Wasserstoff wie möglich und das so schnell wie möglich. Wie weit sind wir? Wer kann liefern? Kommt unsere Energie bald aus Afrika und auf welchem Weg? Und wie ökologisch und klimapolitisch sinnvoll ist das Ganze wirklich? Fragen, die wir besprechen können mit Tobias Fleiter vom Fraunhofer Institut, mit Anja Hoffmann von der Heinrich-Böll-Stiftung in Marokko, mit Markus Exenberger, Gründer und Stiftungsvorstand von H2global und mit Felix Christian Matthes, Experte für Energie- und Klimapolitik am Ökoinstitut. Podcast-Tipp: funkkolleg.klima Welchen Wert hat unser persönlicher CO2-Fußabdruck? Sind Bio-Tomaten auch gut fürs Klima? Können wir mit neuen Energieträgern wie grünem Wasserstoff den Klimawandel schnell ausbremsen? Das funkolleg. Klima mit Jennifer Sieglar hat die Antworten. https://www.ardaudiothek.de/sendung/funkkolleg-klima/13264863/
Guyana ist reich an Erdöl. Vor der Küste der Essequibo-Region liegen riesige Ölfelder, die erst in den letzten neun Jahren entdeckt wurden. Und das schwarze Gold lässt die Wirtschaft des Landes boomen: Im Jahr 2022 war Guyana mit einem Plus von rund 62 Prozent die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft weltweit. Aktuell legt Guyanas Wirtschaft um knapp ein Drittel jährlich zu. Bis zum Jahr 2029 erwarten Experten weiteres Wachstum von 20 Prozent pro Jahr. Für Edwin Schuh, Wirtschaftsexperte von Germany Trade & Invest, könnte Guyana im optimalen Fall vielleicht sogar "eine Art lateinamerikanischer Golfstaat" werden, sagt Schuh im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Größter Player beim guyanischen Ölboom ist das US-Unternehmen Exxon Mobile, das über die Förderlizenzen verfügt. Guyana selbst profitiert von Förderabgaben in Milliardenhöhe. Fließen diese Gelder künftig in den Ausbau des Gesundheitssektors, in Straßenbau und Infrastrukturprojekte, können laut Schuh auch deutsche Unternehmen profitieren.Doch anders als etwa der Bau von Krankenhäusern spalten Straßenbauprojekte die Bevölkerung. Denn Guyana besteht zu mehr als 80 Prozent aus schützenswertem Regenwald. Klimaschützer lehnen derartige Eingriffe vehement ab. Auch dem Lateinamerika-Kenner Christian Cwik liegt Guyanas Natur sehr am Herzen. Darüber hinaus hält Cwik eine Autobahn durch den Regenwald generell für wenig praktikabel: Diese Pläne kenne er schon seit Jahrzehnten, erzählt er im Podcast, und nicht mal eine Brücke sei bisher fertiggestellt worden: "Da ist das Geld in Korruptionssümpfen versunken", so seine Beobachtungen.Zudem warnt Cwik vor radikalen Veränderungen in Guyana: Die Einnahmen aus dem Ölboom sollten seiner Ansicht nach so verteilt werden, dass Guyana eine "sanfte Entwicklung" nehmen kann: "Wir werden sehen, ob sowas im 21. Jahrhundert vielleicht möglich ist", sagt der Historiker. "Im 20. Jahrhundert war das nicht möglich."Ist das Öl Fluch und Segen gleichermaßen? Welche Rolle spielt Deutschland vor dem Hintergrund der Energiewende als Abnehmer fossiler Energieträger? Und wie brisant ist eigentlich der Grenzstreit zwischen Guyana und seinem westlichen Nachbarland Venezuela, das die rohstoffreiche Essequibo-Region für sich beansprucht? Diese und viele weitere Fragen bespricht Host Andrea Sellmann mit ihren Gästen Edwin Schuh und Christian Cwik in der neuen Podcast-Folge.Edwin Schuh ist Wirtschaftsexperte für Mexiko und die Karibik bei Germany Trade & Invest, der Außenwirtschaftsagentur des Bundes. Er beobachtet die Entwicklung in Guyana von Mexiko aus. Christian Cwik ist Historiker am Zentrum für Inter-Amerikanische Studien an der Universität Graz. Auf seinen Forschungsreisen war er selbst in Guyana unterwegs. Er berichtet also aus eigener Erfahrung über das Land.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gerne an www@n-tv.de.Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Als Bayern sich zum Industriestaat entwickelte, wurde sein Hunger nach Energie immer größer. Vor allem auch der Hunger nach elektrischem Strom. Dabei gilt für Bayern, ein Land mit wenig Rohstoffen und ohne Meereszugang, schon lange: Der Zugang zu bezahlbaren Energieträgern ist ein Dauerthema. Von Lorenz Storch