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Zwei Wochen Olympia - vorbei wie im Flug. Oder, um es gleich ins richtige Bild zu rücken, fast so schnell rum wie eine Fahrt von oben nach unten auf der Pista olimpica Eugenio Monti, wie der Eiskanal in Cortina heißt. Das Ende der Spiele hätte zudem aus deutscher Sicht packender und emotionaler kaum sein können: Am Samstag rast Laura Nolte im Zweierbob vor Landsfrau Lisa Buckwitz zu Gold. Am Sonntag der nächste Doppelsieg: Johannes Locher wird auch im Viererbob Olympiasieger vor Francesco Friedrich und feiert den krönenden Abschluss einer langen Bobkarriere. Der Wintersportpodcast „Dreierbob“ von Sächsischer Zeitung und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) war dabei. In dieser großen Olympia-Abschlussfolge kommen alle zu Wort. Die Sieger, die zweiten Sieger - und auch eine Lokalpolitikerin, die sich zwar über Olympia gefreut hat, aber sich jetzt Sorgen um die Zukunft ihrer Stadt macht. Im Mittelpunkt steht jedoch ein letztes Mal das Dauerduell von Bob-Dominator Friedrich und dem ewigen Zweiten Lochner, die beim großen Finale in Cortina allerdings die Rollen getauscht haben. Noch größer, noch emotionaler sind die Szenen danach im Ziel. Beide Weltklasse-Piloten herzlich Arm in Arm. Und sehr wertschätzend reden später dann auch beide übereinander am Podcast-Mikrofon. „Zum Schluss haben wir [...] hier und da was liegen lassen und dann hat Hansi einfach verdient gewonnen“, sagt Friedrich. Und Lochner findet wertschätzende Worte für seinen Dauer-Konkurrenten. Er sagt: „Francesco ist ein krasser Gewinner, aber auch ein guter Verlierer - und das respektiere ich brutal an ihm.“ Wie es für Lochner jetzt weitergeht, ist klar. Der 35-Jährige beendet seine Karriere, ist in Cortina seine letzten Bobrennen gefahren. Und seine Anschieber Thorsten Margis, mit fünf Goldmedaillen jetzt der erfolgreichste Bobfahrer bei Olympia, sowie Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer? Sie verraten ihre Pläne ebenso im „Dreierbob“ wie auch Friedrich, der für die Zeit nach Olympia schließlich angekündigt hatte, zu überlegen, ob es und wie es weitergeht. Nun gibt es erste Tendenzen und Hinweise. Auf Cortina warten indes nun die Paralympics, die am 6. März beginnen. Und danach? Was bleibt von Winterspielen im einstigen Nobelskiort? Gemeinderätin Roberta de Zanna ist einigermaßen skeptisch. Warum erklärt sie im Podcast.
Wie bezahlen wir in 20 Jahren – noch mit Münzen und Nötli oder fast nur noch digital? Und warum ist Bargeld für viele Menschen mehr als nur ein praktisches Zahlungsmittel? Die Diskussion um die Bargeld-Initiative zeigt, dass es beim Geld nicht nur um Technik geht, sondern auch um Vertrauen, Freiheit, Gewohnheiten und Macht. Während digitale Zahlungsmittel immer selbstverständlicher werden, wächst gleichzeitig die Sorge, Bargeld könnte an Bedeutung verlieren. Ausgehend von dieser Spannung diskutieren wir unter anderem folgende Fragen: ➡️ Wie bezahlen wir in Zukunft? ➡️ Warum hängen viele Menschen am Bargeld? ➡️ Was bedeuten digitale Währungen für Gesellschaft und Demokratie? Podiumsdiskussion mit: ➡️ Richard Koller, Initiant der Bargeld-Initiative, Präsident bei FBS Freiheitliche Bewegung Schweiz ➡️ Andrea de Meuron, Gemeinderätin, Vorsteherin Finanzen Ressourcen Umwelt ➡️ Johanna Mugler, Sozialanthropologin an der Universität Bern ➡️ Dirk Niepelt, Ökonom an der Universität Bern -- https://www.generationentandem.ch/veranstaltungen/bargeld-initiative/
Valeska Schaudy wächst in der Oststeiermark auf, besucht den musischen Zweig im BORG, spielt Saxophon und Querflöte. Früh zeigt sich ihre Neugier: auf Räume, Landschaften, andere Lebensweisen. Dieses Interesse führt sie nach Graz, wo sie Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Geografie studiert – ein Studium, das damals noch im Entstehen ist. „Ich wollte etwas Breites, wo viel drinnen ist“, sagt sie rückblickend. Lebensräume, Klima, Ökosysteme verstehen – das wird ihr Kompass. Schon während des Studiums zieht es sie hinaus: Ein Auslandssemester in Australien, eines in Island. Sie erlebt unterschiedliche Lehrmethoden, Landschaften und Kulturen – und merkt, wie sehr sie das Unterwegssein prägt. Besonders Island bleibt ihr im Gedächtnis: „So anders, so frisch – die Landschaft durch die Erdgeschichte.“ Gleichzeitig wächst in ihr die Sehnsucht nach Weite und Bewegung. Nach dem Studium arbeitet sie projektbezogen, unter anderem in der Hydrologie und Regionalentwicklung. Gemeinsam mit ihrem heutigen Mann Philipp reift ein größerer Plan – oder besser gesagt: ein großes Abenteuer. Was als fünfmonatige Reise beginnt, wird später zu fünf Jahren die Welt bereisen. Mit dem Fahrrad fahren die beiden von Nordkap Richtung Süden, durch Europa, Afrika, Asien, Australien und Amerika. Rund 65 Länder, tausende Kilometer, oft ohne Internet, mit Karten und Gesprächen. „Man muss den Leuten Fragen stellen – und genau das ist das Schöne“, erzählt Valeska. Türen öffnen sich, obwohl man keine gemeinsame Sprache hat. Menschen laden sie ein, geben ihnen einen Schlafplatz, teilen Essen. „Die überwiegende Mehrheit der Menschen ist gut“, ist eine der Erkenntnisse, die sie von dieser Reise mitnimmt. Die Reise ist nicht romantisch verklärt. Es gibt Sandstürme in der Sahara, Dunkelheit in Spitzbergen, Einsamkeit, Müdigkeit, Vorsicht. Und doch kommt Aufgeben nie wirklich in Frage. „Dieses Vorhaben war so stark im Kopf, dass wir gar nicht ans Aufhören gedacht haben.“ Mut bedeutet hier: weitermachen, Lösungen finden, aushalten – Schritt für Schritt. Zurück in Österreich beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Valeska sehnt sich nach Regelmäßigkeit, nach Verlässlichkeit, nach einem Ort. Kinder werden ein Thema. Sie kommen an, zuerst in Graz, später in einer grünen Siedlung am Rand – mit Nachbarschaft, Austausch, Gemeinschaft. Ein weiterer Schritt folgt vor kurzem: die Gemeindepolitik. Valeska wird Gemeinderätin – nicht aus Karriereplänen, sondern aus Engagement und weil sie die Zukunft ihrer Kinder aktiv gestalten möchte. Der Auslöser ist ein sicherer Schulweg. „Ich habe mir gedacht, ich kann mich jetzt beschweren – oder ich gestalte mit.“ Heute sitzt sie mit Menschen unterschiedlicher Zugänge an einem Tisch, ringt um Lösungen, fragt nach, bleibt dran. „Ich bin ausdauernd und hartnäckig“, sagt sie – Eigenschaften, die sie schon auf ihren Reisen gebraucht hat. Auch beruflich bleibt sie in Bewegung: Sie absolviert eine inklusive Klimaschutzakademie, möchte Workshops gestalten, Wissen weitergeben, ihren „ökologischen Handabdruck vergrößern“. Kleine Samen setzen – das ist ihr Bild für Veränderung. Am Ende bleibt ein Satz, der vieles zusammenfasst. Auf die Frage, was Frauen müssen, antwortet Valeska ohne Zögern: „Lauter werden.“ Und ihr persönlicher Leitsatz hängt ausgerechnet am stillsten Ort der Wohnung: „Was willst du einmal werden?“ – „Freundlich.“
Die Debatte mit Natascha Freundel, Sabine Rennefanz und René Wilke Auf den ersten Blick hat sich Bad Saarow am Scharmützelsee zum Postkartenidyll entwickelt. Doch je länger der Abriss des Alten nach der DDR zurückliegt, desto lebendiger wirken die Gespenster der Vergangenheit – nicht nur im Osten Brandenburgs. Im Kontext der Inszenierung „Heimsuchung“ nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck denken die in Beeskow geborene Autorin Sabine Rennefanz und der Innenminister des Landes Brandenburg, René Wilke, darüber nach, wer sich heute in der Idylle zu Hause fühlen darf und wie es politisch und gesellschaftlich weitergehen soll. Mit dabei: die in Bad Saarow lebende Architektin und Gemeinderätin Silke Wagenitz. Aufgezeichnet am 24. Januar 2026 im Deutschen Theater Berlin, in Kooperation mit DT Kontext. Sabine Rennefanz wurde in Beeskow geboren und arbeitet als Kolumnistin für Der Spiegel und Tagesspiegel. Zuletzt erschien der Roman „Kosakenberg“ (Aufbau). René Wilke ist Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg. Von 2018 bis 2025 war er Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Frankfurt/Oder. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:58 Scharmützelsee als Heimat 00:09:00 Zugang zum See in der Vergangenheit Bad Saarows 00:19:25 Kolonisierung heute? 00:33:52 Warum AfD? 00:36:42 Parteilose Politiker 00:40:25 Brandmauer 00:44:48 Wie weiter in Brandenburg? 00:50:13 Publikumsfrage: Dritte Orte und Politik 00:57:22 Zugang zu gemeinsamer Realität 01:01:44 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Examine, à luz das Escrituras, os princípios bíblicos que orientam relacionamentos saudáveis e edificantes. Aprenda a discernir o motivo de certos padrões relacionais se repetem, gerando frustrações, conflitos e decepções. Observe como a Bíblia orienta a escolha de amizades, líderes e companhias que contribuem para o crescimento emocional, espiritual e moral. Desenvolva sabedoria para cultivar vínculos que glorificam a Deus e promovem maturidade cristã.
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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt für viele Dinge, fürs Flintenschießen gilt es allemal. Aber die gute Nachricht lautet, dass man das Schrotschießen lernen kann. Markus Gemeinder ist Flintenschießlehrer und bringt Jägerinnen und Jägern bei, worum es beim Schuss auf Wurfscheiben geht. Muss es etwa ein Maßschaft sein, um besser schießen zu können? Wie steht es um die Augendominanz? Was ist der richtige Mix aus Technik und Intuition? Je tiefer man in die Materie eintaucht, desto mehr Fragen tun sich auf. Wer sich für den Schuss mit der Flinte interessiert, ob geübter Schütze oder Neuling, der wird mit einem guten Trainer seine Fähigkeiten verbessern. Und mehr Freude auf dem Stand und mehr Erfolg auf der Jagd haben.
Der Gemeindestrukturbericht des Kantons Aargau wird alle vier Jahre herausgegeben. Die Zahlen zeigen, es gibt immer mehr Frauen in den Gemeinderäten und auch die Zahl der parteilosen Politiker und Politikerinnen ist angestiegen. Weiter in der Sendung: · Die Gewerkschaften Unia und Syna haben eine Petition lanciert gegen den Stellenabbau von der Novartis AG in Stein. · In Muri sollen auf einer Schulanlage Überwachungskameras montiert werden.
Täglich fahren rund 55'000 Autos, Töffs und Lastwagen über die Rosengartenstrasse in der Stadt Zürich. Jetzt sollen Fussgängerinnen und Velofahrer bessere Möglichkeiten erhalten, um die Strasse zu überqueren. Das Stadtparlament hat dafür Massnahmen im Umfang von 3,5 Millionen Franken bewilligt. Weitere Themen: · Das Zürcher Stadtparlament fordert Gratis-Eintritt in die Frauenbadi. · Die Zürcher Gemeinderätin Sanija Ameti gibt ihr Amt als Co-Präsidentin der Operation Libero ab. · Die Titelverteidiger ZSC Lions sind im Achtelfinal der Champions Hockey League ausgeschieden.
weitere Themen: Dürfen Gemeinderäte über Windkraftanlagen auf dem eigenen Grundstück abstimmen? / Zwischenbilanz von neuem Geschäftsführer bei Start Niedersachsen Mitte
# 35 Mehr Demokratie in Gemeinschaft üben mit Josef MerkWege aus der unvollendeten DemokratieUnsere Demokratie ist „unvollendet“, sagt Josef Merk. Gemeinsam mit Ina Froitzheim (Gemeinschaft ZEGG) und Simone Britsch (Ökodorf Sieben Linden) haben wir beim Netzwerktreffen des Global Ecovillage Network im Sommer mit Dr. Josef Merk gesprochen. Was genau ist unvollendet – und was würde eine „vollständigere“ Demokratie auszeichnen? Josef brennt als Psychologe besonders für die zwischenmenschliche Ebene, die in alle Demokratie-Prozesse oft subtil hineinspielt. Die demokratische Kultur hat hier noch Luft nach oben: Vertrauen, die Beziehungsebene und eine Diskussionshaltung, die kontroverse Meinungen respektvoll nebeneinander stellt. Ein gemeinsames Interesse in einem emotional bereinigten Raum sollte den Boden der Debatte bilden. Die Vielfalt wird dann idealerweise begrüßt und nicht unterdrückt. Josef spricht von Demokratie auch als inneren Zustand, den man buchstäblich körperlich fühlen kann. Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Partizipationsmöglichkeiten erzeugen in uns einen positiven, demokratischen Zustand. Demokratische Prozesse könnten dann Freude machen und uns beflügeln. Gemeinschaften haben in ihrer Entscheidungskultur bereits Methoden und Entscheidungsverfahren entwickelt, die dazu beitragen, dass die Beziehungsebene berücksichtigt wird. „Zuhören“ – so simpel es klingt – ist ein Aspekt, den Josef als essentiell herausstellt. Zuhören ist ein wichtiges Element in vielen Formaten, die in Ökodörfern praktiziert werde. Vielleicht sollten wir unsere demokratischen Praktiken bewusster feiern und unsere Tools mehr nach außen tragen, in Regionen, gesellschaftliche Initiativen und Gemeinderäte? Host und Postproduktion: Simone Britsch (Sieben Linden), Steffen Emrich (gASTWERKe), Ina Froitzheim (ZEGG) Veröffentlicht unter der Creative Commons (CC BY 4.0) Copyright: Steffen EmrichGast: Dr. Josef Merk (Mehr Demokratie) Josef Merk ist im Bundesvorstand des Vereins Mehr Demokratie e.V. und unterstützt die Idee, demokratische Beteiligungsrechte auszubauen, beispielsweise durch Bürger:innen-Räte oder durch das Aktionsformat Sprechen & zuhören.Links und Ressourcen Sprechen & Zuhören Online - immer am ersten Mittwoch im Monat, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr: https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren Arbeitsbereich Demokratische Kultur: https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur Josef Merk und der Newsletter Psychologie + Demokratie: https://www.josefmerk.de/newsletter Liebeslied für die Demokratie von Dieter Halbach, Ökodorf-Mitbegründer und Aktiver im Verein : https://www.youtube.comEröffnungs-Rede GEN-Treffen 2025 von Dieter Halbach: Beitrag der Gemeinschaften und Ökodörfer zu einer demokratischeren Gesellschaft: https://www.youtube.com/watch?v=2Etzy74wIxM Buchtipp: Ute Scheub: Die unvollendete Demokratie.https://www.oekom.de/buch/demokratie-die-unvollendete-13950 ZEGG-Podcast von Ina Froitzheim und Team: https://www.zegg.de/de/wissen-medien/zegg-podcastSieben Linden Podcast, von und mit Simone Britsch: https://siebenlinden.org/de/folge---------------Dies ist ein Podcast von Steffen Emrich und der gASTWERKe Akademie in Escherode bei KasselDas Programm der gASTWERKe Akademie und weitere Informationen über die Gemeinschaft gASTWERKe findet ihr hier: Instagram: https://www.instagram.com/wasmitgemeinschaft/Facebook: https://www.facebook.com/wasmitgemeinschaft gASTWERKe: https://www.gastwerke.deAkademie: https://www.gastwerke-akademie.de/----------------Angebote von SteffenWenn ihr Fragen zu Projektgründung habt oder insgesamt Unterstützung beim Aufbau von Gemeinschaftsprojekten sucht, dann setzt euch gerne mit mir in Verbindung. Ich kenne viele Berater:innen und Coaches aus dem Gemeinschaftsumfeld und kann euch vielleicht auch selbst weiterhelfen. Als Sozioktratietrainer und Coach begleite ich seit vielen Jahren Gemeinschaftsprojekte v.a. im deutschsprachigen Raum, aber auch darüber hinaus. semrich(at)procorde.net // www.procorde.net oder folgt mir auf Instagram: https://www.instagram.com/wasmitgemeinschaft/oder facebook: https://www.facebook.com/wasmitgemeinschaft/ Meinen kostenloses Freebie zur Soziokratie incl. Anmeldung zum Newsletter findet ihr ebenfalls auf meiner Homepage: www.procorde.net Meine Trainings und Workshopangebote: Veranstaltungen – procorde.net
für Elizabeth Ribeiro da Silva, war der 04. Mai 2025 weit mehr als nur Wahltag – es war der Höhepunkt eines mutigen politischen Aufbruchs.In dieser Folge spricht Luise von mecoa mit der frisch gewählten Gemeinderätin der Südtiroler Volkspartei (SVP) in Bozen über ihren allerersten Wahlkampf – und darüber, wie sie ihn, davon ist sie überzeugt, zu großen Teilen dank Social Media gewinnen konnte.Dabei war die Ausgangslage alles andere als selbstverständlich: Social Media? „Da war ich eher medienscheu“, sagt Elizabeth rückblickend. Die Sichtbarkeit, die ein Wahlkampf erfordert, schien zunächst weit entfernt.Doch im Januar wagte sie den entscheidenden Schritt: der Einstieg in die Politik Akademie von mecoa. Ihr Ziel: sich strategisch aufstellen, statt ins Blaue zu posten – und ihren Wahlkampf nicht dem Zufall zu überlassen.In diesem Gespräch erzählt Elizabeth offen von ihren ersten Schritten: vom anfänglichen Zögern vor der Kamera, den ersten Posts, den kleinen Erfolgen – und von der überraschenden Dynamik, die sie damit in ihrem Wahlkreis auslöste.Ihre Social-Media-Präsenz wurde nicht nur sichtbar, sondern inspirierte sogar andere Kandidierende in Bozen zum Umdenken.✨ Was du aus der Folge mitnimmst:Warum es gerade bei der ersten Kandidatur entscheidend ist, mit einer klaren Strategie zu startenWie du mit authentischer Social Media Kommunikation Vertrauen aufbaust – auch ohne VorerfahrungWarum Zielgruppendefinition mehr bringt als reine ReichweiteWie sich Online- und Offline-Wahlkampf wirkungsvoll ergänzenWelche Rolle Mindset, Community und Strategie beim Sichtbarwerden spielenUnd weshalb es klug ist, nicht erst spät, sondern direkt zu Beginn in sich selbst zu investieren
Der Gemeinderat von Zuchwil hat eines seiner Mitglieder per Amtszwang zum Vizepräsidenten gemacht. Der Amtszwang wird nur selten angewandt, und wenn, dann in kleinen Gemeinden, die ihre Ämter nicht besetzen können. Für eine grosse Gemeinde wie Zuchwil ist es die sehr grosse Ausnahme. Mehr zum Thema: · Wettingen: Lilian Studer, EVP, ist definitiv Gemeinderätin. Eine Nachzählung der Wahl von Ende September hat ergeben, dass das Wahlresultat korrekt ist. Anstatt acht Stimmen hat Studer nun sogar 12 Stimmen Vorsprung auf den Konkurrenten der Mitte-Partei. · Wohlen: Der Einwohnerrat lehnt den vom Gemeinderat geforderten höheren Steuerfuss für 2026 ab. Damit leben muss nun der neu gewählte Gemeindeammann Roland Vogt von der SVP, also von jener Partei, die immer gegen höhere Steuern kämpfte. Vogt schliesst nicht aus, dass auch er die Steuern dereinst erhöhen muss. · Bremgarten: Ein Forschungsprojekt in der Reuss und anderen Flüssen untersucht, wie und warum Fische wandern. Verwendet werden Hydrophone – Unterwassermikrofone, die Fische telemetrisch vermessen können. Dazu werden Fische mit Sendern versehen.
Im Kanton Solothurn nehmen in diesem Jahr rund 500 neue Gemeinderätinnen und Gemeinderäte an einem Einführungskurs teil. Ziel ist es, ihnen den Einstieg ins politische Amt zu erleichtern und sie langfristig im Amt zu halten. Weitere Themen in der Sendung: · In Gerlafingen sind am Freitagabend zwei Fussgängerinnen von einem Auto angefahren und mittelschwer verletzt worden. Der Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle. · In Gontenschwil sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Autos geöffnet und durchsucht worden. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen anhalten und vorläufig festnehmen. · Der HSC Suhr Aarau gewinnt das Hinspiel im Europacup gegen den serbischen Verein Metaloplastika Elixir mit 30:28. · Erfolgreicher Saisonstart: Volley Schönenwerd gewinnt zuhause gegen Colombier mit 3:0.
«Nicht einmal das Weisse vom Ei»: Kritik am Durchgangsbahnhof Luzern trotz Zentralschweizer Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. Weitere Themen: · Friedentalplatz in Luzern soll grüner und sicherer werden – Stadtrat beantragt 2,7 Millionen Franken für Neugestaltung · Reiden führt Amtszeitbeschränkung ein – zwei Gemeinderäte müssen 2028 abtreten
Vor dem Wahlfrühling 2026 lanciert der Verband der Gemeindepräsidien eine Kampagne: Milizämter wie Schulpflege oder Gemeinderat sind schwer zu besetzen – oft ehrenamtlich und schlecht vereinbar mit Beruf und Familie. · Zürcher Polizeikorps büssen 20'000 Autofahrer bei Schulhäusern
Die Solothurner SVP spricht von einem historischen Erfolg gegen die Regierung und die Mehrheit des Parlaments. Die SVP gewinnt die Abstimmung gegen flächendeckende Kitas und den Ausbau des Bahnhofs Solothurn. Was heisst es für die nächsten Monate im Solothurner Politalltag? Weiter in der Sendung: · Wohlen: Arsène Perroud (SP) ist nicht mehr Gemeindeammann. Roland Vogt (SVP) gewinnt die Ammannwahl. · Baden: neue Verteilung im Einwohnerrat. Grüne verlieren im Vergleich zu den Wahlen 2021 zwei Sitze. · Aarau: Fünf von sieben Stadtratssitzen sind vergeben. SP-Nationalrätin Gabriela Suter und Petra Ohnsorg (Grüne) sind neu in der Aarauer Exekutiven. · Suhr: Langes Warten auf die Resultate. Viele Kandidierende wollten die amtierenden Gemeinderäte angreifen. Gelungen ist es nur einem FDP-Politiker.
In Mülligen hatten zwei Kandidatinnen genau gleich viele Stimmen. Das Los hat entschieden und eine bisherige Gemeinderätin wurde abgewählt. Die Herausforderin ist durch Glück nun in der Exekutive. Weiter in der Sendung: · Der abgewählte Gemeindeammann von Wohlen, Arsène Perroud, steigt aus der Gemeindepolitik aus. Obwohl er als Gemeinderat gewählt wurde, möchte er dieses Amt nicht antreten. · Die Kantonspolizei Aargau konnte in Lenzburg einen mutmasslichen Kupferdieb festnehmen. Einem Augenzeugen fiel ein parkiertes Auto in einem Industriegebiet auf und alarmierte die Polizei.
Die Wahl von Bürgermeistern und Landräten, Stadt- oder Gemeinderäten sorgt selten für eine größere Aufmerksamkeit. In Nordrhein-Westfalen ist das diesmal anders. Wahlen sind immer auch eine Gelegenheit für die Wählerschaft, der Politik ihre Unzufriedenheit mitzuteilen. Und was im bevölkerungsreichsten Land in Deutschland passiert, ist immer wegweisend. Kann die AfD im Westen Fuß fassen? Verliert die SPD ihre Hochburgen? Funktioniert die Demokratie an der Basis noch richtig? Thomas Ihm diskutiert mit Prof. Dr. Norbert Kersting – Politikwissenschaftler, Universität Münster; Prof. Dr. Werner Patzelt – Politikwissenschaftler, Emeritus; Eva Quadbeck – Chefredakteurin RND
Zwei Stimmen aus dem Muotathal: Zwischen Höhlenabenteuer und Theaterbühne – eine Begegnung bei Michèle Schönbächler voller Tiefgang und Überraschungen. Nathalie Zwyssig, Gemeinderätin, Präsidentin des Theatervereins und vieles mehr Das Muothathal ist für Nathalie Zwyssig nicht nur Heimat. Es ist der Ort, in dem sie seit rund 40 Jahren zu Hause ist. Die gelernte Apothekerhelferin lebt und wirkt im Muotathal. Als Gemeinderätin, Theatervereinspräsidentin und Mitglied im Kirchenchor bringt sie Bewegung ins Dorfleben. Sie zeichnet für die erste Kita in Muotathal verantwortlich, holte die berühmte Familienband Kelly Family ins Tal – und sorgte dabei fast für einen legendären Wurst- und Brot-Engpass. Ihre Begeisterung für Gemeinschaft geht Hand in Hand mit ihrer Neugier auf die Welt: Allein reist sie regelmässig ins Ausland, um Sprachen zu lernen. Und kehrt gleichwohl immer wieder zurück ins Muotathal. Hans Moor, Baumschulist, Wanderführer und Höllochkenner Als Wander- und Höllochführer gibt er seine Begeisterung für die Höhe und die Tiefe weiter. Denn wenn es dunkel wird, leuchten seine Augen. Die Begeisterung für das Enge und Dunkle verfolgt Hans Moor seit seiner Kindheit. Der 67-jährige ist im Zürcher Unterland in einer kinderreichen Familie aufgewachsen. Schon früh zog es ihn in die Tiefe – wortwörtlich. In der Sulzfluh Höhle im Bünderland entdeckte er jahrtausendalte Bärenknochen und einmal blieb er sogar stecken – eine wahrlich beengende Episode. Als «seine» Höhle im Muotathaler Hölloch beim Unwetter 2005 komplett überschwemmt wurde, wurde auch sein jahrelang aufgebautes Biwak für Touristen weggeschwemmt. Aber Hans Moor geht nicht nur in die Tiefe, sondern auch in die Höhe. Seine Leidenschaft für die Berge entdeckte er auch schon im Jugendalter im J+S-Lager. Bereits als junger Mann versuchte er sich an einem 4000er Berg. Und scheiterte vorerst. Die Berge und Höhlen sind seine Welt – und wenn er nicht gerade unterirdisch unterwegs ist, singt er im Kirchenchor. Sein gelernter Beruf allerdings, den er bis zur Pensionierung ausübte, war Baumschulist. In dieser Sendung sprechen wir mit zwei Menschen, die zeigen, wie vielfältig Heimat sein kann – zwischen Tropfsteinhöhle und Theaterbühne. __________________________________________ Moderation: Michèle Schönbächler __________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Ja, es kann passieren, dass Kandidaten für Stadt- und Gemeinderäte zwischen der Aufstellung der Listen und der Durchführung der Wahl sterben. Aber egal, wie man es dreht und wendet: dass das nur bei der AfD passiert, ist unwahrscheinlich. Von Dagmar Henn
Biel: Der Energie Service Biel senkt per 2026 die Strompreise; Seeland: Dominik Roth vor dem ESAF
Der Luzerner Regierungsrat will 2026 und 2027 den Steuerfuss senken. Möglich mache dies die Entwicklung der Steuererträge. Gleichzeitig soll aber auch stark investiert werden, beispielsweise in den Strassenbau. Weiter in der Sendung: · Ein Bootsunfall auf dem Zürichsee im Kanton Schwyz fordert zwei Todesopfer. · Im Kanton Nidwalden sind künftig die Gemeinderäte für Einbürgerungen zuständig. · Die CKW erhöhen die Stromtarife für Privatkunden um 19 Prozent.
Noch nie sind so viele Menschen während der Sommerferienzeit über den Flughafen Zürich gereist wie in diesem Jahr. Spitzentag war der 28. Juli. Trotz des Hochbetriebs konnten die Flugzeuge pünktlicher fliegen als im Vorjahr. Weitere Themen: · Zürcher Gericht verurteilt Ex-Kantonspolizisten wegen Diebstahls · Detaillhändler sollen sich an Abfallentsorgung an der Street Parade beteiligen, fordern Gemeinderäte
Wer bereits ein Amt als Gemeinderätin oder Gemeinderat inne
Jahrhundertunwetter im Tessin: Vor einem Jahr forderte die Katastrophe im Maggiatal acht Todesopfer und verursachte Millionenschäden. Noch immer fehlt die Gefahrenkarte. Gemeinderätin Valentina Anzini von der betroffenen Gemeinde Lavizzara, spricht über den Wiederaufbau und die Zukunft des Tals. Es war eine beispiellose Naturkatastrophe: Die schweren Unwetter vom letzten Sommer im oberen Maggiatal acht Menschenleben und Schäden von bis zu 100 Millionen Franken. Auch ein Jahr später ist noch nicht klar, wo überall wieder gebaut werden kann. Die Gefahrenkarte steht immer noch aus. Valentina Anzini ist Gemeinderätin der betroffenen Gemeinde Lavizzara im oberen Maggiatal. Im Gespräch spricht sie über Trauer, Dankbarkeit und Hoffnung und den Willen der betroffenen Bevölkerung, das Tal zukunftsfähig zu machen.
Seeland: Vereine und Private organisieren Spendenaktionen für die Opfer der Naturkatastrophe in Blatten; Lyss: Eine Umfrage soll klären, welche öffentlichen Räume sich die Bevölkerung wünscht
Das Kandidatenkarussell für die Zürcher Stadtratswahlen 2026 füllt sich weiter: die städtische EVP hat nun Gemeinderätin Sandra Gallizzi nominiert. Vielleicht will die Kleinpartei sogar um das Stadtpräsidium kämpfen. Weitere Themen: · Der Streit in der Schaffhauser SVP geht weiter - Slichtungsversuche bleiben ohne Erfolg. · Die ETH Zürich paant eine grosse Reform: ab 2027 sollen die Studierenden mehr Ferien erhalten und auch die Prüfungstermine sollen verschoben werden.
Wir können gratulieren! Melanie Racine sowie Roman Schöll haben ihre Wiederwahl in ihre Gemeinderäte erfolgreich geschafft. Ebenfalls haben wir einige engagierte Jungfreisinnige, die ein gutes Resultat eingefahren haben.Die heutige Abstimmung zum Hundesteuergesetz, die leider verloren ging, wird ebenfalls thematisiert - sowie ein Update zu unserer Abstimmungsbeschwerde beim Verwaltungsgericht.Zu guter Letzt blicken wir auf unsere Parolenfassung zum Kita-Gesetz am vergangenen Samstag zurück und verkünden nachträglich noch die Rangliste vom anschliessenden Minigolf-Wettkampf. Vielen Dank für dein Interesse an Freisinnig diskutiert. Bewerte uns hoch und abonniere uns, um keine Folge zu verpassen!
Anfang Mai teilte die Stadt Bern überraschend mit, dass sie die Classes bilingues im Schulhaus im Mattequartier streicht. Der Versuch der einzigen deutsch-französische Schule in Bern wird nach sieben Jahren beendet.Die Eltern der betroffenen 91 Kindern sind schockiert. Die neue Bildungsdirektorin Ursina Anderegg steht mit ihrem ersten grossen politischen Entscheid in der Kritik. Die Politik sieht die Zweisprachigkeit vom Kanton Bern in Gefahr, Mitte-rechts will sich gegen die Schliessung wehren.Warum beendet man so plötzlich einen Schulversuch, der etabliert ist und nach dem eine Nachfrage besteht? Sind die Classes bilingues wirklich eine Brücke zur Romandie oder eher ein elitäres Schulmodell? Und wie ist dieser Entscheid hinter den Kulissen abgelaufen?Darüber sprechen die beiden Bildungsredaktorinnen Regina Schneeberger und Naomi Jones in einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff». Auch zu Wort kommen die zuständige Gemeinderätin Ursina Anderegg und betroffene Eltern.Kommentar von Naomi Jones: Aus für die Classes bilingues: Die Bundesstadt sollte die sprachliche Vielfalt der Schweiz vorlebenModeration und Produktion: Sibylle HartmannSounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch
Apps gibt es für alles und jedes. Für viele Unternehmen sind sie unverzichtbar. Nicht so für die Schaffhauser Polizei. Sie schaltet ihre per 1. Mai wieder ab und verweist auf die Website. Weitere Themen: · Forscherinnen und Forscher der Uni Zürich krebsen bei umstrittener Studie zurück · Nach Zürich verlangt auch das Aargauer Parlament einen Lohndeckel bei der Axpo. · EVP Stadt Zürich schlägt Gemeinderätin Sandra Gallizzi als Stadtrats-Kandidatin vor.
Die Bernerin Lenka Kölliker ist neue Präsidentin von Swisscurling und arbeitet bereits daran, an den nächten Olympischen Spielen Edelmetall in die Schweiz zu holen. Sie ist aber auch Gemeinderätin in Worb, Wirtschaftsprüferin, frühere Diplomatin, Mutter von zwei Kindern und Frau von Köbi Kölliker. Weiter in der Sendung: · Gottéron muss weiter auf den ersten Meistertitel warten. Das Ausscheiden war bitter, doch die Zukunft ist rosig. Ein Gespräch mit Lars Leuenberger. · Tödlicher Unfall beim Allalin-Skirennen in Saas Fee: Ein 18-Jähriger stirbt, zwei weitere Teilnehmer werden schwer verletzt. · Tödlicher Skiunfall in Nendaz: 64-jähriger Däne stürzt und rutscht einen Hang hinunter. · Zermatt Unpugged mit so vielen Zuschauerinnen und Zuschauern wie noch nie - wer heute abreisen wollte, brauchte Geduld: Wegen einer Fahrleitungsstörung war die Strecke zwischen Täsch und St. Niklaus gesperrt.
Seit drei Jahren gibt es an Aargauer Schulen keine Schulpflege mehr. Sie wurde durch Schulleitungen und Gemeinderäte ersetzt. Die Aargauer Regierung zeigt sich nun in einem Bericht zufrieden. Die Reform habe die Schulen effizienter gemacht. Weitere Themen in dieser Sendung: · Per sofort ist heute der langjährige Präsident des Solothurner Gewerkschaftbunds zurückgetreten. Grund dafür sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Markus Baumann. In welche Richtung ermittelt wird, ist nicht bekannt. · Am Sonntag vor hundert Jahren starb Rudolf Steiner. Seine Lehre, die Anthroposophie, ist noch immer die Grundlage der Rudolf-Steiner-Privatschulen und wird weltweit gelebt. Doch aus heutiger Sicht sind viele Aussagen des Esoterikers höchst problematisch. Unter anderem, weil er von menschlichen Rassen sprach.
Das Oltner Gemeindeparlament hat am Mittwochabend fast einstimmig JA gesagt zu einer finanziellen Unterstützung für das «Haus der Fotografie» in Olten. Das Museum locke jährlich mehrere Tausend Menschen nach Olten. Davon profitierten das Gewerbe und der Tourismus, hiesss es im Parlament. Weitere Themen in der Sendung: · Betrugs-Masche: Ein ehemaliger Polizeichef verkleidete sich und nahm Hausdurchsuchungen vor. Dabei stahlen er und seine Bande Schmuck und Bargeld. Nun musste sich das Bundesgericht mit dem Fall befassen. · Die Gemeinden Leimbach und Reinach prüfen eine Fusion. Das teilen die beiden Gemeinderäte in einer gemeinsamen Mitteilung mit. · Volley Schönenwerd steht zum dritten Mal in Serie im Final der Meisterschaft. Dort treffen die Solothurner einmal mehr auf Volley Amriswil.
Die 34-jährige Gemeinderätin Serap Kahriman wurde am Donnerstagabend als Stadtratskandidatin der Stadtzürcher Grünliberalen nominiert. Sie soll für die Parteii einen zweiten Stadtratssitz holen. Im Interview rechnet sich Kahriman gute Chancen aus. Weitere Themen: · Böden im Kanton Zürich stärker mit PFAS belastet als an vielen anderen Orten in der Schweiz. · Schiffsmelde- und -Reinigungspflicht gilt im Kanton Zürich ab dem 1. April.
Die GLP der Stadt Zürich soll entweder mit Gemeinderätin Serap Kahriman oder mit Kantonsrätin Monica Sanesi einen zweiten Sitz in der Stadtregierung holen. Dies schlägt der Parteivorstand der Mitgliederversammlung vom 20. März vor. Weitere Themen: · Flughafen Zürich erzielt 2024 Rekordgewinn
Fast eine Verdoppelung des Lohns für Gemeinderäte und Gemeinderätinnen hatte an der Urne keine Chance: Jetzt suchen Politiker und Politikerinnnen einen neuen Weg ihren Lohn doch noch zu erhöhen. Die Lösung müsste moderater sein. Die FDP schlägt 20 Prozent vor. Weitere Themen: · Im Kanton Schaffhausen sucht der Regierungsrat eine neue Lösung für die abgelehnte Strassenverkehrssteuer · FC Winterthur und FC Zürich verlieren
Die Bauern haben Gewicht in der Politik. Eine Rundschau-Recherche zu Pestiziden zeigt Brisantes dazu. Dann: Amtszwang und schlechte Stimmung in den Gemeinden. Und: Der Alltag in Kiew zwischen russischen Bomben und Hoffnung auf Frieden. Hochgiftig und zugelassen: Kontroverse um Pestizide Welche Pestizide sollen gestoppt werden? Für Naturschützerinnen und Naturschützer ist klar: Je weniger Pflanzenschutzmittel, desto besser. Landwirtschaftsverbände hingegen sagen: Wenn weniger Pestizide verwendet werden, wird weniger produziert. Hinter den Kulissen wird um Grenzwerte gerungen. Die Rundschau berichtet exklusiv über einen Streit-Fall von politischer Brisanz. Zudem stellt sich der Luzerner Mitte-Nationalrat Leo Müller im Rundschau-Interview den Fragen. Müller ist im Vorstand des Zentralschweizer Bauernbunds und wird im Parlament zur einflussreichen Gruppe der «bäuerlichen Parlamentarier» gezählt. Keine Lust: Niemand will in den Gemeinderat Jede zweite Gemeinde in der Schweiz hat Mühe, Exekutivämter zu besetzen. Wenn niemand freiwillig will – dann wird gezwungen. Was bedeutet Amtszwang und gibt es Alternativen? Die Rundschau besucht Embd VS und Heiligenschwendi BE und zeigt, wie um Gemeinderäte gekämpft wird und wie es denen geht, die gezwungen werden. Drei Jahre Krieg: Überleben in Kiew Im Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Das Ziel war, Kiew in drei Tagen zu erobern. Nach drei Jahren Krieg ist Kiew noch immer eine freie Stadt. Doch das hat einen hohen Preis für die Einwohnerinnen und Einwohner. Die Rundschau trifft eine Luftabwehrsoldatin, eine Barbetreiberin und den Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko.
Die Bauern haben Gewicht in der Politik. Eine Rundschau-Recherche zu Pestiziden zeigt Brisantes dazu. Dann: Amtszwang und schlechte Stimmung in den Gemeinden. Und: Der Alltag in Kiew zwischen russischen Bomben und Hoffnung auf Frieden. Hochgiftig und zugelassen: Kontroverse um Pestizide Welche Pestizide sollen gestoppt werden? Für Naturschützerinnen und Naturschützer ist klar: Je weniger Pflanzenschutzmittel, desto besser. Landwirtschaftsverbände hingegen sagen: Wenn weniger Pestizide verwendet werden, wird weniger produziert. Hinter den Kulissen wird um Grenzwerte gerungen. Die Rundschau berichtet exklusiv über einen Streit-Fall von politischer Brisanz. Zudem stellt sich der Luzerner Mitte-Nationalrat Leo Müller im Rundschau-Interview den Fragen. Müller ist im Vorstand des Zentralschweizer Bauernbunds und wird im Parlament zur einflussreichen Gruppe der «bäuerlichen Parlamentarier» gezählt. Keine Lust: Niemand will in den Gemeinderat Jede zweite Gemeinde in der Schweiz hat Mühe, Exekutivämter zu besetzen. Wenn niemand freiwillig will – dann wird gezwungen. Was bedeutet Amtszwang und gibt es Alternativen? Die Rundschau besucht Embd VS und Heiligenschwendi BE und zeigt, wie um Gemeinderäte gekämpft wird und wie es denen geht, die gezwungen werden. Drei Jahre Krieg: Überleben in Kiew Im Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Das Ziel war, Kiew in drei Tagen zu erobern. Nach drei Jahren Krieg ist Kiew noch immer eine freie Stadt. Doch das hat einen hohen Preis für die Einwohnerinnen und Einwohner. Die Rundschau trifft eine Luftabwehrsoldatin, eine Barbetreiberin und den Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko.
Die Co-Präsidentin von Operation Libero, Sanija Ameti, ist aus der GLP ausgetreten. Die Stadtzürcher Gemeinderätin war nach Schüssen auf ein Bild von Jesus und Maria in die Kritik geraten. Weitere Themen: - Bundesratswahl im März: kommen nun Zürcher Mitte-Politikerinnen und Politiker in den Favoritenkreis? - Nach Pyrovorfall in Bern: FC Winterthur muss Massnahmen umsetzen. - Heute Abend könnten die ZSC Lions in den Final der Champions Hockey League einziehen. Eine Vorschau. - Ein Schiff im Kirchenschiff - in der Zürcher Wasserkirche wird derzeit ein grosses Holzschiff aufgebaut.
In Basel-Stadt werden die Gebühren für Kita gesenkt und die Löhne der Angestellten erhöht. Damit sind die Kita in Basel für Eltern und Angestellte attraktiver als auf dem Land. Und das macht den BL-Kita Bauchweh. Ausserdem: * FCB spielt 1:1 gegen Luzern * Beifahrer flüchtet bei Polizeikontrolle Korrektur: Im Radiobeitrag zur Situation der Kitas im Baselbiet heisst es, dass Regula Meschberger Gemeindepräsidentin von Birsfelden ist. Das ist falsch. Sie ist Präsidentin des Verbands der Baselbieter Gemeinden und sie ist Gemeinderätin von Birsfelden.
Der Regierungsrat hat eine Wahlbeschwerde im Vorfeld des zweiten Wahlgangs zu den Ersatzwahlen gutgeheissen. Den fünf Gemeinderäten wird die weitere Veröffentlichung des Wahlinserates, das am 15. März in der "Riehener Zeitung" erschienen ist, untersagt.
Die Kriminalstatistik des Bundes zeigt: Auch im Baselbiet sind die Kriminalfälle im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Die Ressourcen der Polizei sind jedoch ausgeschöpft. Ausserdem: * Der Basler Regierungsrat heisst eine Wahlbeschwerde gut. Gemeinderäte aus Riehen hätten Wahlwerbung im Namen der Behörden gemacht. * Vorbereiten auf den Katastrophenfall: Der Schweizerische Erdbebendienst misst zurzeit die grössten Gefahrenzonen in der Region * Racial Profiling: Wenn die Polizei stärkere Personenkontrollen macht, geraten gewisse Personen aufgrund ihres Äusseren häufiger ins Visier der Polizei Weitere Themen: - Baselland frischt Erdbeben-Gefährdungskarte auf
Im ausserrhodischen Schwellbrunn sind während des Fasnachtsumzugs am Sonntagnachmittag zwei Umzugswagen zusammengeprallt. Sieben Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Sie wurden eingeklemmt. Der genaue Unfallhergang wird nun abgeklärt. Weitere Themen: * Julia Müller ist neue Präsidentin der SP Graubünden. * Martina Jucker und Silvan Graf zum neuen und ersten Co-Präsidium der SP Appenzell Ausserrhoden gewählt. * Die Organisatoren des Nordklang-Festivals in St. Gallen ziehen eine positive Bilanz der diesjährigen, verkleinerten Ausgabe. * Thurgauer Regierung möchte an Wohnsitzpflicht für Gemeinderäte und Schulrätinnen festhalten. * Die neue Ausstellung im Stiftsarchiv St. Gallen über verschleppte Zettel, gestohlene Dokumente und wiedergefundene Urkunden. * Resultate der Schweizer Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften 2024 in St. Gallen.
In München startet heute die 60. Münchner Sicherheitskonferenz. Auf dem internationalen Treffen von Sicherheitspolitikern und Staatschefs wird dieses Jahr unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet, der am Freitag zusätzlich von Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin empfangen wird. Ein Streitpunkt ist, wie Europa im Hinblick auf Russland verteidigungspolitisch auf eine mögliche Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten reagieren sollte. Welche Rolle der Konflikt mit Russland im Vergleich zum Krieg im Gazastreifen gerade spielt und welches Signal die Sicherheitskonferenz an die Ukraine senden könnte, beantwortet Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Die AfD könnte ihren Einfluss auf kommunale Stadtsparkassen und Betriebe in diesem Jahr vergrößern, denn mit bundesweiten Umfragen von rund 20 Prozent stehen ihre Chancen nicht schlecht, ihre Ergebnisse in den anstehenden Kommunalwahlen zu verbessern. Wenn im Mai und Juni in neun von 16 Bundesländern neue Stadtparlamente und Gemeinderäte gewählt werden, stehen der rechtsextremen Partei auch Positionen in Aufsichts- und Verwaltungsräten von kommunalen Unternehmen, wie etwa Verkehrsverbünden, Stadtwerken und Sparkassen, zu. Die AfD-Politikerinnen und -Politiker erhalten dort Zugriff auf interne Informationen, zum Beispiel zur kritischen Infrastruktur bei der Energieversorgung. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur von ZEIT ONLINE, erklärt, welche Macht AfD-Politiker in den Gremien ausüben können und womit die Partei dort bisher vor allem aufgefallen ist. Und sonst so? Internationale Missverständnisse bei Emojis. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Matthias Peer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Alternative für Deutschland: Mein rechter, rechter Platz ist leer Junge Menschen und Rechtsextremismus: Faschismus, aber trendy Münchner Sicherheitskonferenz: Darum geht es bei der Münchner Sicherheitskonferenz Münchner Sicherheitskonferenz: Internationale Sicherheitspolitik [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Arbeiterschaft ist dem Alt-Ständerat Roberto Zanetti schon als junger Bursche ans Herz gewachsen. Soziale Gerechtigkeit war sein Antrieb. Silvia Eyer gelang nach einer Heroinsucht das, was nur wenigen Süchtigen gelingt: Der Ausstieg. Ihr soziales Engagement lebt sie heute als Gemeinderätin. Silvia Eyer (39) Integrationsbeauftragte, Gemeinderätin, Yogalehrerin Silvia Eyer war schon als Mädchen heroinsüchtig. In einem wohlbehüteten Elternhaus aufgewachsen, hat sie sich Geld für Drogen beschaffen, indem sie ihren Körper auf dem Berner «Babystrich» verkaufte. Ihre Sucht konnte sie verheimlichen, bis sie zum ersten Mal von der Polizei mit Drogen erwischt und verhaftet wurde. Sie war damals sechzehn Jahre alt. Nach einer ersten Drogentherapie wurde es noch schlimmer: Sie begann zu fixen. Der Teufelskreis endete erst, als sie körperlich und seelisch am Ende war. Dank der nie endenden Fürsorge ihrer Eltern und der intensiven Auseinandersetzung mit Yoga gelang Silvia Eyer vor elf Jahren der völlige Ausstieg aus den Drogen. Heute arbeitet sie als Integrationsbeauftragte, Gemeinderätin und Yogalehrerin. Ihren Weg aus der Heroinsucht hat sie in einem autobiographischen Buch beschrieben. Roberto Zanetti (69) Alt-Ständerat, Kanton Solothurn In seiner Umgebung sagen ihm alle «Röbu». Das passt zum SP-Vollblutpolitiker und Alt-Ständerat Roberto Zanetti. Politisiert wurde der Sohn eines Arbeiters aus dem Puschlav mit achtzehn Jahren. Damals war die «Waffenausfuhrinitiative» Thema im Land. Als Kanti-Schüler hat er sich dafür stark gemacht. Sein politisches Vorbild zu dieser Zeit war Willi Ritschard. Mit zweiundzwanzig Jahren wurde Zanetti Gemeinderat und war später Gemeindepräsident von Gerlafingen (SO), wo er sich erfolgreich für den Erhalt des Stahlwerkes einsetzte. In der politischen Karriere des charismatischen SP-Mannes folgten Kantons- Regierungs- und Ständerat. Dazwischen war er Geschäftsleiter einer Suchthilfeorganisation. Vergangenes Jahr hat der Solothurner Politiker seine Politkarriere abgeschlossen und den Sitz im Ständerat freigegeben. Die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 kommt am Sonntag, 21. Januar 2024 aus dem Parktheater, Grenchen. Türöffnung 09.00 Uhr - freier Eintritt.
Das Jahr 2024 könnte das Land politisch ordentlich durcheinanderwirbeln: Neben der Nationalratswahl und der EU-Wahl werden auch zwei Landtage und die Gemeinderäte zweier Landeshauptstädte neu gewählt. Eva Linsinger und Moritz Ablinger analysieren die Ausgangslage.
Für Schwarze Menschen in der Schweiz vergeht kaum ein Tag ohne rassistische Sprüche. Besonders Männer müssen oft Polizeikontrollen über sich ergehen lassen. Ständig anders als weisse Menschen behandelt zu werden: Das löst Schmerz, Ohnmacht oder Wut aus. Evelyn Wilhelm sagt: «Es ist schwer, über Rassismus zu reden in der Schweiz. Er wird verneint, trotzdem ist er täglich präsent.» Ihr Bruder wurde im Sommer 2021 in Morges VD von einem Polizisten erschossen. Sie und ihr anderer Bruder hätten darum kämpfen müssen, dass sie im Verfahren als Privatkläger zugelassen wurden – obwohl die Strafprozessordnung das ausdrücklich vorsieht. Von Anfang an fühlt sie sich von der Staatsanwaltschaft wegen ihrer Hautfarbe ungerecht behandelt. Schwarze Menschen fallen auf. Das macht sie zur Zielscheibe von Rassismus. Sie müssen sich Bemerkungen zu Hautfarbe und Haaren gefallen lassen oder sie werden gefragt, woher sie «wirklich» kommen, auch wenn sie in der Schweiz aufgewachsen sind. Weisse Schweizerinnen und Schweizer wiederum können oft nicht nachvollziehen, wie es sich anfühlt, ständig den Beweis erbringen zu müssen, genauso dazuzugehören wie alle anderen. Daniel Kora schildert, was er bei der Arbeit als Experte für Anästhesiepflege am Kantonsspital St. Gallen erlebt: Wenn ein Kollege zu Patienten bei der Narkosevorbereitung sage, «Er ist ein Mensch wie wir» oder «Sie müssen keine Angst haben», ist das für den 52-Jährigen schlimm: «Der Patient fragt sich, ob ich genug kompetent bin, ihn zu betreuen.» Er konfrontierte seinen Kollegen. Es nützte nur kurze Zeit: «Bald fing er wieder damit an.» Der 52-Jährige lernte seine weisse Schweizer Frau in seinem Geburtsland Benin kennen. Das Paar hat drei erwachsene Töchter. Eine von ihnen ist Salomé Kora. Die Leichtathletin versucht, rassistischen Situationen zuvorzukommen, indem sie darauf bedacht ist, stets freundlich zu sein und ja nie negativ aufzufallen. Eine ihrer Schwestern wählt die gegenteilige Strategie: Sie will angesichts von Rassismus nicht länger schweigen. Oder Kay Kysela: Das Zusammentreffen des Schauspielers mit einem Velopolizisten eskalierte und endete mit einem Strafbefehl und einem Eintrag ins Strafregister. Eine bittere Erfahrung. Trotzdem bereut der 33-Jährige nicht, dass er sich wehrte: «Ich frage mich, wie es jemandem geht, der sich kein Gehör verschaffen und den Schweizer Pass zücken kann.» Dass Kay Kysela anders als sein weisser Freund behandelt wurde, erlebte dieser schon in der gemeinsamen Jugendzeit: «Es ist nicht nur zutiefst ungerecht, es kann auch gefährlich werden.» Die Ehe der gebürtigen Kenianerin Yvonne Apiyo Brändle-Amolo mit einem Schweizer scheiterte, weil sie ihm zu schweizerisch geworden sei. Sie wehrt sich auf ihre eigene Art gegen Rassismus: Sie engagiert sich als Gemeinderätin, leistet Zivilschutz und hat Jodeln gelernt. Sie sagt: «Wir wollen dazugehören und dass unsere Perspektive einbezogen wird.» Rassismus – keine individuelle Überempfindlichkeit, sondern ein Problem, das alle betrifft.