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Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Antisemitismus Während er auf einer Bordsteinkante vor dem Hotel „The Westin Leipzig“ sitzt, nimmt Gil Ofarim das Video auf, das am nächsten Tag viral gehen wird. Grund dafür ist ein schwerer Vorwurf, den der Sänger gegenüber einem Mitarbeiter des Hotels erhebt: Der habe ihm gesagt, er könne dort nur einchecken, wenn er seinen Davidstern einpacke. Ein Antisemitismus-Vorwurf, der schnell weit über Deutschland hinaus Schlagzeilen macht. Doch nach Sichtung der Überwachungskameras kommen Zweifel auf, ob sich der Vorfall wirklich so ereignet hat, wie Ofarim ihn schildert. Als sich Gil zwei Jahre später während eines Verleumungsprozesses entschuldigt und sich mit dem Hotelmitarbeiter einigt, könnte der Fall abgeschlossen sein. Doch dann zieht er 2026 in den Dschungel ein und löst eine Debatte aus über Reue und Resozialisierung. Und darüber, wie man mit jemandem umgehen soll, der ein zweites Mal versucht, die Geschichte umzuschreiben. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um einen Fall, der zeigt, wie gefährlich Vorwürfe werden können, wenn sie unhinterfragt weitergetragen werden und welche Verantwortung Sender haben, die davon profitieren Menschen eine Bühne zu bieten, die Schuld auf sich geladen haben. Expert:innen in dieser Folge: Juristin Linda Pfleger, begleitete damals jeden Prozesstag, Jurist Felix Zimmermann, Chefredakteur LTO und Elena Gruschka, Popkultur-Expertin und Reality-Analystin **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz und Marysol Mercado Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Spiegel: https://t1p.de/nzbbf LTO: https://t1p.de/tlsk0 LTO: https://t1p.de/xz7gb Spiegel: https://t1p.de/a2x7g Baumgärtner Friedrich: https://t1p.de/a9r4a Zeit: https://t1p.de/w97em Jüdische Allgemeine: https://t1p.de/r0lux **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Schon lange hat kein Gerichtsprozess in Österreich für so viel internationales Aufsehen gesorgt wie jener am vergangenen Donnerstag am Landesgericht Innsbruck. Im Zentrum stand der Tod einer 33-jährigen Frau bei einer Besteigung des Großglockners mit ihrem Freund im Januar 2025 – und die Frage, ob ihr Partner dafür strafrechtlich verantwortlich ist. Angeklagt war ein 37-jähriger Salzburger. Ihm wurde grob fahrlässige Tötung vorgeworfen. Der Kern des Verfahrens: Trug er als deutlich erfahrenerer Alpinist die Verantwortung für die Tour – und führten seine Entscheidungen letztlich zum Tod seiner Freundin? Standard-Redakteur Maximilian Werner hat die rund 13-stündige Verhandlung im Gerichtssaal mitverfolgt. In der Folge sprechen wir mit ihm darüber, wie er den Prozesstag erlebt hat. Welchen Eindruck Thomas P. auf der Anklagebank machte. Was die Zeugen über Thomas P. und die Unglücksnacht am Großglockner berichteten. Und wie es zum Urteil kam. Mehr zum Thema:SPIEGEL Reportage über den Prozess: »Kerstin G. ist gegangen bis zu ihrem Tod« Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Rechtsanwalt Stephan Kuhn im Studiogespräch zu der am 2. Verhandlungstag vorgetragenen Verteidiger Erklärung. Zur Information auch die Budapest Soligruppe Düsseldorf/NRW mit "Hokuspokus am OLG Düsseldorf - Erfinder Labudde präsentiert Skelettvermessung am kommenden 4. Prozesstag, den 27.1.2026" unter https://bsg-nrw.org/. Dort werden fortlaufende Prozeßberichte veröffentlicht.
Knapp die Hälfte der Schweizer Städte und Gemeinden bewirtschaftet einen Kanal in den Sozialen Medien. Das zeigt eine neue Studie einer Zürcher Kommunikationsagentur. Am beliebtesten ist Facebook, gefolgt von Linked-In. In Appenzell Innerrhoden nutzt kein Bezirk Social Media. Weitere Themen: · TG: Kanton setzt ausserordentliches Mitglied in Primarschulbehörde Ermatingen ein, damit diese handlungsfähig bleibt · SG: Der Fischotter wurde anhand von Kotfunden erstmals in der Linthebene nachgewiesen · GL: Unbekannte legen Brand in ehemaliger Autobahnraststätte Obstalden · SG: St. Galler Stadtrat präsentiert seine Jahresziele · SG: St. Galler Stadtparlament wählt Jeyakumar Thurairajah zum neuen Präsidenten · SG: St. Galler Stadtparlament gibt grünes Licht für Wahl von Markus Streckeisen zum Olma-Verwaltungsratspräsidenten · SG: Kurzer erster Prozesstag im Fall des Rollstuhlunfalls auf dem Heidiweg am Pizol, die Angeklagten schweigen · Immer mehr Gemeinden in der Ostschweiz und in Graubünden nutzen Soziale Medien, um ihre Bevölkerung zu informieren
Seit dem 7. Jänner müssen sich sieben Personen im „Couleur-Kappen-Prozess“ wegen schweren Raubs vor dem Landesgericht Graz verantworten. Auf ein Urteil müssen die Angeklagten nach zwei Verhandlungstagen allerdings noch warten: Der vorgesehene dritte und damit letzte Prozesstag samt Urteilsverkündung wurde vom Gericht vertagt. Laut der Anklageschrift, sollen zwei der sieben Angeklagten einem Burschenschafter nach dessen Besuch beim Akademikerball in Graz seine Studentenmütze entwendet haben. Bei dem Vorfall stürzte das Opfer, zog sich eine Rippenserienfraktur zu und musste schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Erst-Urteil soll voraussichtlich im Frühjahr ergehen. Im Studio: Michael Nikbakhsh und Maximilian Langer. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Das Urteil ist da! Alles kam anders, als erwartet. Zum Glück! André Haug, Vizepräsident der BRAK, und ich liefern Euch Eindrücke und Boschaften aus der Türkei. Waren wir sprachlos? Ja, ziemlich. Aber die Freude über das "gerade-noch-mal-gutgegangen" wollen wir Euch nicht vorenthalten. Auch wenn wir heute selbst nicht vor Ort waren, haben wir mitgefiebert, mitgelitten und mitgejubelt. Ist jetzt alles gut? Nein! Aber für einen Moment können wir gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in der Türkei aufatmen. Dank an Vera Hofmann von der Rechtsanwaltskammer Berlin und Dr. Christian Lemke von der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg, die selbst an einem Tag wie diesem kurz Zeit für mich gefunden haben und an André Haug, der innerhalb von 5 Minuten parat steht, wenn die Beyrich anruft. Danke!
"Die türkische Anwaltschaft ist, genauso wie die deutsche Anwaltschaft, unabhängig und stark und wirklich mutig!" Dr. Vera Hofmann, Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin, hat den 3. und letzten Prozesstag vor der Urteilsverkündung beobachtet und berichtet von ihren Eindrücken. Vera war von den Vorträgen der Verteidiger tief beeindruckt - anders, als das Gericht, wie es den Anschein hat. Ob die Plädoyers Eindruck hinterlassen haben, lässt sich jedenfalls an der Mimik der Richter nicht ablesen, denn die sitzen in dem absurd großen Saal so weit entfernt, dass man sie kaum erkennen kann. Vera gibt außerdem Einblicke in ihren Besuch im Generalkonsulat, das überraschend offene Gespräche mit sich brachte.
"Das ist ein Kampf um den Rechtsstaat!" Anne-Kathrin Duncker, Mitglied im Beratungsausschuss des RAV und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Institut für Menschenrechte, ist vor Ort, um den Prozess gegen 11 türkische Anwaltskolleginnen und -kollegen zu verfolgen. Sie berichtet uns vom zweiten Prozesstag und den bewegenden Plädoyers der Verteidigung, die alles gibt, obwohl das Gericht beinahe den Eindruck macht, als hätte es sich längst eine Entscheidung zurecht gelegt. Die Verkündung des Urteils könnte schon am Freitag stattfinden, wenn es nach dem Zeitplan des Gerichts geht. *Anne-Kathrin stellt im Nachgang richtig, dass zur selben Zeit ein Verfahren gegen die CHP stattgefunden hat - nicht gegen den CHD.
André Haug, Vizepräsident der BRAK und Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe, ist mit weiteren deutschen Anwältinnen und Anwälten zur Prozessbeobachtung in die Türkei gereist, nicht zuletzt, um den angeklagten Kollegen der Istanbuler Rechtsanwaltskammer beizustehen. Der im vergangenen Jahr begonnene Prozess wurde heute fortgesetzt. André berichtet uns direkt aus der Türkei vom ersten Prozesstag und seinen Eindrücken aus dem überdimensional großen Gerichtssaal und dem bisherigen Verfahrensverlauf, dem eine unglaubliche Menge solidarischer Kolleginnen und Kollegen beiwohnten.
Die Themen von Lisa und Matthis am 11.11.2025: (00:00:00) Später Charterfolg: Warum sich Reinhard Mey bei Haftbefehl bedankt. (00:01:11) Magdeburg-Anschlag: Wie der erste Prozesstag gelaufen ist und wieso der Weihnachtsmarkt jetzt auf der Kippe steht. (00:05:10) Neutralitätspflicht: Warum die AfD Bundespräsident Steinmeier für eine aktuelle Rede kritisiert. (00:10:27): Taliban-Konsulat in Bonn: Warum das gefährlich für Afghan:innen im Exil ist. (00:16:06): Start in den Karneval: Wir wünschen allen, die heute feiern, viel Spaß! Und was Friedrich Merz an seinem runden Geburtstag heute geplant hat. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Showdown vor Gericht. Nach seiner Festnahme zu Jahresbeginn muss sich René Benko in einem ersten Strafprozess rund um die Milliardenpleite seines Immobilien-Konglomerats Signa verantworten. Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft soll er kurz vor Zusammenbruch seines Firmengeflechts Ende 2023 Vermögen verschleiert und so Gläubiger geschädigt haben. Vorwürfe, die an “Zynismus nicht zu übertreffen” seien, so Benko, der am ersten Prozesstag auf “nicht schuldig” plädiert. Die Geschädigten der Signa-Pleite fordern mehrere Milliarden Euro von Benko zurück. Eine zentrale Rolle in der Causa kommt den Stiftungen des einst von Politik und Öffentlichkeit gefeierten Geschäftsmannes zu. Stiftungen, auf deren Vermögen die Justiz nun keinen Zugriff hat. Ermittlungen gegen Benko und 15 weitere Verdächtige - u. a. wegen Untreue, Betrugs, Geldwäsche und möglicher Falschangaben gegenüber Investoren - laufen auch in Deutschland und Italien. In der Kritik stehen mit Bundeskanzler a. D., Alfred Gusenbauer, und Vizekanzlerin a. D., Susanne Riess-Hahn, auch ehemalige Politiker:innen. Von den Ex-Aufsichtsrät:innen fordern die Signa-Insolvenzverwalter:innen nun Schadenersatz in Millionenhöhe. Welche Auswirkungen hat das Urteil für den Unternehmer und sein Vermögen? Wie lässt sich verhindern, dass sich ein Fall Benko wiederholt? Und können es sich die Reichen in Österreich immer noch richten? Gäste: **Nina Tomaselli**, Nationalratsabgeordnete sowie Sprecherin für Finanzen, Rechnungshof und Kontrolle, Die Grünen **Manfred Ainedter**, Strafverteidiger in Wien **Eva Konzett**, Ressortleiterin Innenpolitik, Falter **Gerald Hörhan** aka Investmentpunk, Unternehmer, Influencer und Autor Moderation: **Gundula Geiginger**
Von Michael Nikbakhsh. Der Strafprozess gegen René Benko wegen betrügerischer Krida ist in erster Instanz entschieden. Ein Schöffensenat des Landesgerichts Innsbruck sprach Benko in einem Anklagepunkt frei, in einem zweiten schuldig. Benko bekam zwei Jahre unbedingter Haft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Weder die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft noch Benkos Verteidiger Norbert Wess gaben Erklärungen über Rechtsmittel ab – dafür haben sie nun bis 20. Oktober Zeit. Warum am zweiten Prozesstag viel über Hangrutschungen und wenig über Geldgeschenke gesprochen wurde, die Geldgeschenke dann aber für die Verurteilung maßgeblich waren – darüber berichtet Stefan Lassnig aus Innsbruck. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Wohnungsbrand in Gelsenkirchen, Fahndungserfolg in Bottrop, erster Prozesstag von einem Fall aus Bottrop vorbei
Moin, die Menschen bei uns in der Stadt haben für mehr Klimaschutz gestimmt. Wie reagiert das restliche Hamburg, die Wirtschafts- und Sozialverbände zum Beispiel, und was genau muss sich jetzt verändern in der Stadt? Darüber sprechen wir heute? Viel Spaß beim Hören wünscht Maiken Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Montag, 13.10.2025 +++HAMBURGER SENAT FORDERT „GEMEINSAME KRAFTANSTRENGUNG“ FÜR KLIMASCHUTZ+++ Nach dem erfolgreichen Klima-Volksentscheid in Hamburg haben die Spitzen der rot-grünen Regierungskoalition dazu aufgerufen, das Ergebnis gemeinsam umzusetzen. Der "Hamburger Zukunftsentscheid" hatte am Sonntag die Mehrheit bei den Hamburgerinnen und Hamburgern gefunden, die abgestimmt hatten. Mehr dazu: http://www.ndr.de/zukunftsentscheid-128.html +++“HAMBURG TESTET GRUNDEINKOMMEN“: MEHRHEIT GEGEN MODELLVERSUCH+++ Der Volksentscheid zum Grundeinkommen-Modellversuch in Hamburg ist gescheitert. Die Hamburgerinnen und Hamburger stimmten am Sonntag mehrheitlich gegen die Vorlage der Initiative "Hamburg testet Grundeinkommen". Mehr dazu: http://www.ndr.de/volksentscheide-100.html +++BLOCK-PROZESS: HAFENMANAGER MEIER SAGT ÜBER GESPRÄCHE MIT FAMILIE AUS+++ 17. Prozesstag im Fall Block: Vor dem Hamburger Landgericht ging es am Montag um das Netzwerk der Familie Block und die Frage, wer alles in den Sorgerechtsstreit von Christina Block mit ihrem Ex-Mann Stephan Hensel einbezogen worden war. In dem Zusammenhang hat das Gericht am Montag Hamburgs Hafenchef Jens Meier als Zeugen befragt. Mehr dazu: http://www.ndr.de/block-210.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Hallo. Also, falls ihr dieses Jahr gerne zur Silvesterparty ans Brandenburg Tor nach Berlin fahren wolltet – könnt ihr stornieren. Die Party findet in Hamburg statt. Was da los ist? Hört in dieser Folge. LG, Tanja Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Ole Wackermann und Tanja Richter werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Tanja Richter am Mittwoch, 24. September 2025 +++TÖDLICHER SCHWIMMUNFALL: ANGEKLAGTE BRICHT VOR GERICHT IN TRÄNEN AUS+++ Im Oktober 2023 ist ein fünfjähriges Mädchen bei einem Seepferdchenkurs in Hamburg-Niendorf ertrunken. Am Mittwoch ist vor dem Amtsgericht der Prozess gegen die damalige Schwimmlehrerin gestartet. Sie ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Vom ersten Prozesstag berichtet Gerichtsreporterin Elke Spanner Mehr dazu: https://www.ndr.de/bondenwald-100.html +++EXTREMWETTERKONGRESS IN HAMBURG GESTARTET+++ Wie können wir künftig auch im Norden mit extremem Wetter klarkommen? Auf dem Extremwetterkongress in Hamburg wird über Maßnahmen diskutiert. Welche das sind und mehr berichtet Jenny Witt. Mehr dazu: https://www.ndr.de/extremwetter-106.html +++GROSSE ZDF-SILVESTERSHOW WIRD VON BERLIN NACH HAMBURG VERLEGT+++ Das ZDF will seine Silvestershow "Willkommen 2026" live aus der Hamburger Hafencity senden. Das hat der Sender am Mittwoch bestätigt. Bisher kam die große Show vom Brandenburger Tor in Berlin. Warum sie nun in Hamburg stattfindet und mehr berichtet Franziska Becker. Mehr dazu: https://www.ndr.de/olympia-hamburg-124.html +++SEBASTIAN KLOTH WIRD OFFENBAR NEUER BEZIRKSAMTSLEITER IN ALTONA+++ Das Ringen um eine neue Bezirksamtsleitung in Altona ist beendet. Nach Informationen von NDR 90,3 wird Sebastian Kloth die Nachfolge von Stefanie von Berg (beide Grüne) antreten. Darauf haben sich die Fraktionen von Grünen, SPD und CDU geeinigt. Mehr dazu: https://www.ndr.de/bezirksamt-altona-100.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Moin! Heute hat am Hamburger Landgericht wahrscheinlich der Prozess des Jahres begonnen: Es geht um die Entführung zweier Kinder von Unternehmerin Christina Block. Silvester 2023 waren sie beim Vater in Dänemark entführt worden. Laut Anklage im Auftrag der Mutter. Heute stand der erste Prozesstag mit jeder Menge Medienrummel an. Außerdem geht es um das Sportereignis am Wochenende in Hamburg. Dann ist wieder Zeit für den Triathlon mit 8.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt. Viel Spaß beim Hören wünscht Karo --------------------------------------------------------------------------- Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten, heute mit Karo, am Freitag, 11. Juli 2025: +++BLOCK-PROZESS: VERTEIDIGER WEIST SCHULD CHRISTINA BLOCKS ZURÜCK+++ Vor dem Hamburger Landgericht hat der Prozess um die mutmaßliche Entführung zweier Kinder Blocks begonnen. Zu Beginn wies ihr Anwalt die Vorwürfe zurück. Mehr dazu: https://www.ndr.de/block-122.html +++TRIATHLON IN HAMBURG: VIELE STRASSEN AM WOCHENENDE GESPERRT+++ Am Sonnabend, den 12. Juli, und am Sonntag, den 13. Juli, finden sowohl die Rennen für die Profis (Elite Männer und Frauen) als auch für die Jedermänner (Open Race) statt. In der Innenstadt kommt es zu großen Verkehrsbehinderungen. Mehr dazu: https://www.ndr.de/triathlon1648.html +++SCHÄDEN AM BETON: A7 AM HORSTER DREIECK GESPERRT+++ Die A7 Richtung Norden ist bis voraussichtlich Mitte nächster Woche gesperrt. Der ADAC rechnet am Wochenende mit Staus. Mehr dazu: https://www.ndr.de/autobahnbruecke-110.html Habt ihr Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreicht ihr über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Emmanuel Carrère, renommierter französischer Schriftsteller, will täglich den Prozess zu den islamistischen Terroranschlägen von Paris, u.a. im Konzertsaal Bataclan, verfolgen. Er findet in Saal V13 des Justizgebäudes statt. Mit: Ulrich Matthes, Maren Eggert, Constanze Becker und Alexander Simon Musik: zeitblom Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Produktion: SWR 2023 Das Hörspiel zum Podcast finden Sie hier: https://x.swr.de/s/v13hoerspiel. Es verfolgt einen anderen Ansatz, nämlich eine subjektiv-literarische Aneignung durch den künstlerischen Blick.
Die Themen von Robert und Jan am 28.05.2025: (00:00:00) Wizard News: Die Darsteller für Harry, Ron und Hermine in der neuen Harry-Potter-Serie stehen fest. (00:02:20) Gaza-Hilfslieferungen: Warum es Chaos an einem Verteilungszentrum gab und was an der Verteilung kritisiert wird. (00:07:07) Kritik an Chefin der Grünen Jugend: Wie sich Jette Nietzard zu ihrem ACAB-Pulli äußert und vom wem sie heftige Kritik bekommt. (00:11:42) Solingen-Attentat: Wie der erste Prozesstag verlaufen ist und wie der Vorfall zur Migrationsdebatte in Deutschland beigetragen hat. (00:19:08) US-Studi-Visa: So will die US-Regierung jetzt gegen ausländische Studierende vorgehen. Eure Fragen an Bundeskanzler Merz und Außenminister Wadephul - Hier findet ihr unsere Spezialfolgen: https://www.ardaudiothek.de/episode/0630-der-news-podcast/eure-fragen-an-aussenminister-johann-wadephul/1live/14630735/ https://www.ardaudiothek.de/episode/0630-der-news-podcast/eure-fragen-an-bundeskanzler-friedrich-merz/1live/14624161/ Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Amtierende Heidekönigin aus Amelinghausen spendet Stammzellen/Kulturelle Landpartie beginnt im Wendland
In Düsseldorf beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter des Messeranschlags in Solingen. Joschka Heinemann ist im Gericht. Notfallseelsorgerin Simone Henn-Pausch spricht über den Umgang mit der Tat und wie es Helferinnen und Helfern heute geht. Von WDR 5.
Es um geplante Sabotageakte und das Ausspähen von Militärtransporten für Ukraine-Hilfen: Vor dem Oberlandesgericht München hat heute der Prozess um Spionagevorwürfe gegen drei Deutsch-Russen begonnen. Zum Auftakt haben die Angeklagten eine Tätigkeit für den russischen Geheimdienst rigoros bestritten. Die Bundesanwaltschaft wirft den Männern dagegen vor, bis in den April 2024 hinein in Deutschland militärische Einrichtungen ausgespäht und unter anderem Brandanschläge und Sabotageaktionen gegen militärische Infrastruktur und Bahnstrecken geplant zu haben. Im Thema des Tages mit Carsten Kühntopp fassen wir den ersten Prozesstag zusammen und sprechen mit dem ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg über hybride Kriegsführung und die Rolle sogenannter Low-Level-Agenten.
Wir veröffentlichen das Plädoyer, das die Anwältin und Vertreterin der Angehörigen von Mouhamed Lamine Dramé für die Nebenklage am vorletzten Prozesstag gegen die fünf angeklagten Polizeibeamt*innen am 4. Dezember 2024 vorlesen hat. Dieses Plädoyer ist eines der wichtigsten Dokumente des einjährigen Prozesses am Dortmunder Landgericht. Es zeigt nicht nur eine ganz andere Sicht auf die […]
Dies ist der zweite Teil der Berichterstattung der letzten Prozesstage. Am 04. Dezember wurden die Plädoyers der Nebenklage und der Verteidiger gehört. Dieser Tag hat sehr eindrücklich verdeutlicht, dass keines der gehaltenen Plädoyers daran vorbei kam, sich zur gesellschaftlichen Relevanz der Tötung Mouhameds zu verhalten, sodass sich der Gerichtssaal dem Widerstand durch Betroffenenselbstorganisationen und zivilgesellschaftlichen […]
Am 02.12.2024 fand der 29. Prozess am Dortmunder Landgericht im Fall der Tötung Mouahmed Lamine Dramés statt. Neben den Aussagen der letzten beiden Sachverständigen, hat die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer verlesen. Im Zentrum des zwei-stündigen Plädoyers wurde lediglich für den Einsatzleiter eine geringe Strafe gefordert. Für alle anderen vier angeklagten Beamt:innen wurde Freispruch gefordert. Der juristische […]
Am 18. November fand der 27. Prozesstag gegen die fünf angeklagten Polizeibeamt:innen statt, die am Einsatz um den getöteten Mouhamed Lamine Dramé im August 2022 beteiligt waren. An diesem Prozesstag wurde ein Interview, welches der Hauptangeklagte Fabian S. dem WDR im Sommer gegeben hatte, im Gerichtssaal gehört. Wir analysieren die Inhalte der abgespielten Podcast-Folge und […]
Am 28. Oktober fand der 26. Prozesstag gegen die fünf angeklagten Polizeibeamt:innen statt, die am Einsatz um den getöteten Mouhamed Lamine Dramé im August 2022 beteiligt waren.Der Prozess nähert sich seinem Ende und wie so oft an den letzten Prozesstagen war auch dieser nach nicht einmal 30 minuten wieder beendet. Ausgesagt hat an diesem Prozesstag […]
Große Verwirrung im Prozess gegen Ex-BVT Beamten Egisto Ott und den eheamligen FPÖ-Nationalratsabgeordneten Hans-Jörg Jenewein. Genau 12 Minuten dauerte der zweite Prozesstag, dann gab es verwirrte Gesichter und der Prozess musste vertagt werden. Der Grund: rechtliche Unstimmigkeiten. Studio KURIER Host Caroline Bartos spricht mit Chronik-Redakteurin Michaela Reibenwein über diesen außergewöhnlichen Prozesstag und die Hintergründe. Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast. Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Ton und Schnitt Daniel Jamernik, Redaktion Caroline Bartos, CvD Lena Hemetsberger. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Solothurner Kantonsparlament will keinen Mindestlohn von 23 Franken pro Arbeitsstunde. Der Kantonsrat hat die Volksinitiative für einen kantonalen Mindestlohn abgelehnt. Zuvor hatte sich auch der Regierungsrat gegen das Begehren ausgesprochen. Weitere Themen in der Sendung: * Exhibitionismus-Prozess vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen: Am zweiten Prozesstag hat der Angeklagte ausgesagt. Der ehemalige Aargauer Grossrat soll über 30 Frauen und Mädchen sexuell belästigt haben. * Der Aargauer Regierungsrat muss prüfen, ob und wie er den Aargauer Steuerzahlenden einen Steuerrabatt gewähren könnte. Das Parlament hat einen entsprechenden Vorstoss dazu überwiesen.
Der Tierschutzfall in Hefenhofen im Thurgau zieht weiter seine Kreise. Nun geht es um die Verwertbarkeit von Beweisen. Heute hat in Frauenfeld der erste Prozesstag stattgefunden. Ein zweiter folgt am 20. November. Dann fällt das Obergericht einen ersten Zwischenentscheid zu den Beweisen. Weitere Themen * Schweizweit will die Post 170 Filialen schliessen – 13 davon in der Ostschweiz. * Eine Saisonkarte verkaufen pro Ferienbett – das soll die Sanierung der Sportbahnen Braunwald möglich machen. * Kantons St. Gallen stimmt am 24. November über den Pendlerabzug und zwei weitere Vorlagen ab.
In dieser Folge dokumentieren wir den 25.. Prozesstag im Fall der Tötung Mouhamed Lamine Dramés am Dortmunder Landgericht. Den 25. Prozesstag zu dokumentieren ist womöglich ein sinnloses Anliegen. Inhaltlich gibt es kaum etwas zu berichten: Dieser Prozesstag dauerte gerade einmal zwanzig Minuten hat gar keinen Erkenntnisgewinn gebracht. Dokumentierbar ist daher eher die Erschöpfung über die […]
Dylla, Carolin www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
In dieser Folge dokumentieren wir den siebzehnten und achtzehnten Prozesstag im Fall der Tötung Mouhamed Lamine Dramés am Dortmunder Landgericht. Die zwei Termine fanden am 02. und 04.09.2024 nach einer längeren Prozesspause statt. (Zählt man die Schiebetermine in der Prozesspause mit, wären es der 21. und 22. Prozesstag, wir berücksichtigen in unserer Nummerierung diese Schiebetermine […]
Erster Prozesstag für Ex-VW-Chef Martin Winterkorn / Nachfolge im Aufsichtsrat bei Thyssenkrupp Steel für Siegmar Gabriel / Verdienstaussichten für verschiedene Ausbildungsberufe / Börse: der DAX fällt zurück // Beiträge von: Oliver Jürgens, Karsten Böhne / Moderation: Reinhard Weber
Weil er die verbotene SA-Losung „Alles für Deutschland“ angestimmt haben soll, muss sich der Thüringer AfD-Chef Höcke erneut vor Gericht verantworten. Am dritten Prozesstag könnte ein Urteil fallen. Bernhard, Henry www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Verzögerungen am ersten Prozesstag gegen Reichsbürger-Gruppe / Baerbock kritisiert jüngste Atomwaffenübung Russlands heftig / Britischer Mann stirbt nach schweren Turbulenzen eines Singapore Airlines Fluges / Australien und Bangladesch wollen Zusammenarbeit ausweiten / NT verabschiedet neue Gesetze zur einfacheren Verhängung von Notfall-Ausgangssperren / Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu kritisiert IStGH-Chefankläger
Die Themen: Martin Scorsese plant Sinatra-Biopic mit Di Caprio; Wolkenimpfung in Dubai?; Björn Höcke schweigt am ersten Prozesstag; Robert Habeck in Kiew; Netanyahu will womöglich keine Lösung; Söder reist nach Rom; SPD-Politiker vergisst seinen Namen auf Wahlplakat; Ein Song der Söhne der Beatles und ein Stern über Leverkusen Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Der ehemalige Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) war stets um sein Image bemüht. Und genau das ist jetzt angekrazt. Dass die Verurteilung zu acht Monaten bedingter Haft nicht rechtskräftig ist, ändert daran nicht viel. Auch sein ehemaliger Kabinettschef Bernhard Bonelli ist zu sechs Monaten bedingter Haft - ebenfalls nicht rechtskräftig - verurteilt worden. Wie der Richter sein Urteil argumentierte, wie die Stimmung am 12. Prozesstag im Gericht war und wie es jetzt weitergeht, erklärt heute Raffaela Lindorfer, KURIER Innenpolitik-Redakteurin. Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unterkurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Manfred Seeh war am letztem Prozesstag im Falschaussageprozess gegen den Ex-Kanzler und seinen früheren Kabinettchef Bernhard Bonelli. Er erklärt die nicht rechtskräftigen Schuldsprüche gegen die zwei.
Podcast-Empfehlung: Wenn ihr mehr über “Justitias Wille - Leben in der Waagschale” erfahren und keine Episode verpassen wollt, folgt uns auf dem Player eurer Wahl: https://linktr.ee/justitiaswille Triggerwarnung: In diesem Podcast geht es um Depressionen und Suizid. Sommer 2021, ein Hotel in Berlin-Lichterfelde. Warme Luft dringt durch ein Fenster in das bescheiden eingerichtete, kleine Zimmer 305. Eine Frau kniet auf dem Einzelbett, faltet die Hände und richtet den Blick gen Himmel. Danach setzt der Mann, der bei ihr ist, die Nadel und schließt den Zugang an. “Lieber Gott, nimm mich zu dir”, sagt sie und öffnet das Ventil. Wenige Augenblicke später schläft sie ein, ihre Atmung setzt aus, ihr Herz hört auf zu schlagen. Die beiden haben für heute den Tod der Frau geplant. Sie wollte, dass er ihr dabei hilft, sich von ihrem jahrelangen Leid zu befreien. An diesem Tag ist der Mann sich sicher, das Richtige getan zu haben – doch jetzt steht der pensionierte Arzt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sagt, was er getan hat, war ein Verbrechen. Denn die Frau war schwer depressiv und ihr Sterbewunsch habe nicht auf ihrem freien Willen beruht. Er hätte ihr also nicht helfen dürfen. Die Frage, die jetzt vor Gericht geklärt werden muss: Verhalf der Mediziner einer verzweifelten Frau rechtmäßig zum Suizid oder hat er sie, zumindest rechtlich gesehen, getötet? In “Justitias Wille - Leben in der Waagschale“ begleiten wir, Paulina Krasa und Laura Wohlers, den Prozess, der am Landgericht Berlin verhandelt wird. Ein Prozess, dessen Ausgang wegweisend für ähnlich gelagerte Fälle sein könnte. Und wir widmen uns dem kontrovers diskutierten Thema Sterbehilfe. Wie gehen wir als Gesellschaft mit denen um, die sterben wollen? Wann müssen wir akzeptieren, dass Menschen ihr Leben als nicht mehr lebenswert betrachten? Und sollte man bei der Suizidhilfe einen Unterschied zwischen psychisch und körperlich Erkrankten machen? Neue Folgen veröffentlichen wir zwei Mal wöchentlich, nach jedem Prozesstag – überall, wo es Podcasts gibt. Credits: Justitias Wille ist eine Original Podcast Series der Partner in Crime und Studio Bummens. Hosts & Autorinnen: Paulina Krasa und Laura Wohlers Co-Autoren & Redaktion: Simon Garschhammer und Alexander Gutsfeld Producer: Louis Huselstein und Hanna Marahiel Schnitt, Mischung & Musik: Constantijn Lange van Ravenswaay Zusätzlicher Schnitt & Mischung: Mia Becker Cover-Art: Julia Molin Juristische Beratung: Abel und Kollegen Executive Producer: Paulina Krasa und Laura Wohlers für Partner in Crime und Konstantin Seidenstücker und Jon Handschin für Studio Bummens Hilfsangebote für Betroffene: www.telefonseelsorge.de Kostenlose Hotlines: 0800-1110111 oder 0800-1110222 sowie 116 123 Weitere Angebote findet ihr hier: www.suizidprophylaxe.de/hilfsangebote
Dem ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz wird Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss vorgeworfen. Am heutigen fünften Prozesstag hat der ehemalige Finanz-Generalsekretär Thomas Schmid ausgesagt. Für Schmid steht viel am Spiel, er strebt den Kronzeugenstatus an. Wie der Prozesstag abgelaufen ist und was Schmid zu Vorwürfen gegen ihn und auch gegen Kurz zu sagen hatte, hört ihr heute von KURIER-Innenpolitikchef Martin Gebhart. Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts, Spotify oder ganz neu auch auf Youtube und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt.Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ruhe im Gerichtssaal! Es ist Ab 17 Prozesstag und wie ihr wisst, Payback is a Bitch! Oder sollen wir lieber sagen, eine kleine miese Type? Heute bekommt nicht nur Gil Ofarim sein Fett weg, sondern auch Oliver Pocher, der Mafioso "Van Gogh" und außerdem vier Engländer! Ist das noch Podcast oder schon Satire? Lassen wir die Anwälte, also euch, entscheiden... Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/ab17_studiobummens)
Vorneweg ein Aviso: Am 21. November zeichnen wir wieder eine Folge der Dunkelkammer in der Kulisse Wien auf. Mein Gast: der frühere ÖVP-Chef und -Vizekanzler Reinhold Mitterlehner. Zu den Karten geht es hier entlang!Das Transkript von Episode #3418. Oktober 2023, Landesgericht für Strafsachen Wien, erster Tag des Strafprozesses gegen Bettina Glatz-Kremsner, Sebastian Kurz und Bernhard Bonelli. Das Haus ist gut besucht, mehr als 80 Medienleute haben sich akkreditiert, ich habe übrigens die Startnummer 26 zugewiesen bekommen. Große Strafverfahren sind für Journalistinnen und Journalisten übrigens immer auch irgendwie ein Klassentreffen. Man sieht dann Leute, die man sonst nicht so oft sieht. Kurz vor Prozessbeginn hat Sebastian Kurz im Foyer des Großen Schwurgerichtssaals ein erstes Statement abgegeben:Siehe dazu etwa folgenden Link (0:00 bis 0:55)Ok, das Narrativ ist dem Grunde nach bekannt, Kurz hat das in der Vergangenheit bereits mehrfach so oder ähnlich gesagt.Die WKStA verfolgt ihn aus rein politischen Motiven und verdreht ihm dabei die Worte im Mund. Interessant ist, dass Sebastian Kurz den ersten Tag seines Falschaussageprozesses mit einer irreführenden Aussage eröffnet.Er spricht ja in seinem Pressestatement von einem Zusammenspiel aus Politik und WKStA, das ihm dieses Verfahren eingetragen hat.Es seien die Abgeordneten im U-Ausschuss gewesen, die ihn nicht nur befragt hätten, sondern "danach auch gleich" Anzeige erstattet hätten."Auch gleich" ist ziemlich gewagt. Kurz hatte die jetzt inkriminierten Äußerungen vor dem parlamentarischen Ibiza-Untersuchungsausschuss am 24. Juni 2020 getätigt. Die Sachverhaltsdarstellung der NEOS-Abgeordneten Stefanie Krisper, die dieses Verfahren überhaupt erst ins Rollen gebracht hat, folgte allerdings nicht "auch gleich", wie Kurz sagt, sondern fast ein Jahr später, am 29. März 2021 nämlich. Das gesagt, kurz nach 9.30 hat Einzelrichter Michael Radasztics dann das Verfahren gegen „Bettina Glatz-Kremsner und andere“ aufgerufen. Über die Vorwürfe habe ich bereits ausführlich berichtet, zusammengefasst:Kurz und Bonelli sollen im Ibiza-Untersuchungsausschuss mehrfach die Unwahrheit gesagt haben, als es um Kurz‘ Einfluss auf Postenbesetzungen in der Staatsholding ÖBAG ging. Glatz-Kremsner wiederum wurden Unwahrheiten im Ausschuss und bei einer Einvernahme als Zeugin durch die Staatsanwaltschaft angelastet. Da ging es wiederum um Absprachen rund um eine Postenbesetzung bei der Casinos Austria AG. Wer das nachlesen will, den Strafantrag habe ich bereits in Episode 29 zum Download bereitgestellt, einen Link zum Dokument findet ihr hier. Der Große Schwurgerichtssaal in Wien ist übrigens weitaus schöner als er praktisch ist. Erstens ist er für seine Größe alles andere als optimal bestuhlt, zweitens ist die Akustik wirklich schlecht, ohne Mikros hörst du weiter hinten faktisch nichts mehr, und manchmal reden Staatsanwälte und Richter an den Mikros vorbei, und dann hast du Lücken im Vortrag. Aus unerfindlichen Gründen hat das Justizpersonal immer noch keine Headsets bekommen.Das WLAN im Saal ist recht zerbrechlich, was die Arbeit für die aktuell tickernden Kolleginnen und Kollegen zuweilen echt zach macht. Aber gut, man ist ja auch nicht zum Spaß da. Begonnen hat der Prozess übrigens so, wie zuletzt auch der Buwog-Prozess begonnen hat. Mit einem Befangenheitsantrag.Im Buwog Prozess richtete er sich gegen Richterin Marion Hohenecker, nun gegen Richter Michael Radasztics. Eingebracht hat diesen Antrag gleich zu Prozessbeginn der Anwalt von Sebastian Kurz, er heißt Otto Dietrich, Dietrich hat im Wesentlichen vorgebracht, dass Radasztics als früherer Staatsanwalt im Eurofighter-Verfahren immer wieder engen Kontakt zu Peter Pilz hatte Und Peter Pilz sei bekanntermaßen ein politischer Gegner von Sebastian Kurz. Dietrich sprach von einer Relation zwischen Pilz und Radasztics, und hat daraus abgeleitet, dass Radasztics schon allein deshalb eine Anti-Kurz-Haltung haben könnte. Im Juristendeutsch spricht man da von einer Anscheinsbefangenheit, und diese wäre tatsächlich ein Ausschließungsgrund, weil man sonst ja kein faires Verfahren mehr bekäme. Vor Gericht saßen in diesem Verfahren ja drei Angeklagte, vertreten durch drei Anwälte. Lukas Kollmann für die Erstangeklagte Bettina Glatz-Kremsner, die frühere Casinos Austria-Managerin und stellvertretende ÖVP-Bundesparteiobfrau Otto Dietrich für den Zweitangeklagten Sebastian Kurz, und Werner Suppan für den drittangeklagten Bernhard Bonelli, den früheren Kabinettschef von Sebastian Kurz. Dem Befangenheitsantrag von Dietrich schloss sich aber nur Werner Suppan für seinen Mandanten Bonelli an, Der Anwalt von Bettina Glatz-Kremsner tat das nicht, was schon ein Zeichen war. Und gleich aufgefallen war mir auch, dass Sebastian Kurz und Bonelli sich nebeneinander hingesetzt hatten, Glatz Kremsner aber zwischen sich und Kurz zwei Plätze freigelassen hatte. Sie saß quasi auf Distanz. Noch eine Wahrnehmung: Ich bin mehrere Stunden im Saal gesessen und habe Sebastian Kurz kein einziges Mal mit seinem Handy spielen gesehen. Das war neu. Der Antrag von Otto Dietrich und Werner Suppan wurde letztlich abgelehnt. Und zwar von Richter Radasztics selbst. Das klingt originell, aber tatsächlich entscheiden in solchen Fällen die Richterinnen und Richter selbst darüber, ob sie auf Dritte den Anschein einer Befangenheit ausüben oder nicht. Der Richter argumentierte, dass ihn Meinungen seines Freundeskreises, zu dem er Pilz übrigens ausdrücklich nicht zählt, grundsätzlich nicht interessieren. Er fühle sich dem Gesetz, dem Amt und sich verpflichtet und sah demnach keinen Grund, sich aus dem Verfahren auszuschließen. Peter Pilz hat übrigens umgehend reagiert. Er bezichtigt Otto Dietrich Unwahrheiten rund um die behaupteten Relation zum Richter zu verbreiten und will ihn klagen. Mal sehen, was da wirklich kommt. Für Anwälte ist so ein Befangenheitsantrag allerdings aus einem weiteren Grund wichtig, weil man damit später eine sogenannte Nichtigkeit begründen kann, um ein Urteil zu kippen.Wie auch immer dieses Verfahren ausgeht, die unterlegene Seite wird wohl berufen, und dann geht der Fall an das Oberlandesgericht Wien. Sollten Kurz und Bonelli in erster Instanz verurteilt werden, könnten die Anwälte von Kurz und Bonelli anschließend versuchen das Urteil eben mit dem Hinweis auf einen anscheinend befangenen Richter zu kippen. A propos Richter. Solltet ihr dereinst mal vor einem stehen, ein kleiner Life hack. Einzelrichterinnen und -richter lassen sich gerne mit Herr oder Frau Rat ansprechen, bei Schöffen- oder Geschworenenverfahren ist Herr oder Frau Vorsitzende die Usance. Wenn ihr aber Lacher haben wollt, könnt ihr es natürlich auch mit euer ehren probieren. Warum machen jetzt alle so einen Fass wegen eines solchen Prozesses auf? Es geht ja um den Vorwurf der falschen Beweisaussage.Das ist ein Vergehen, das mit maximal drei Jahren Gefängnis bedroht ist und es war nicht zu erwarten, dass auch nur einer unbescholtenen Angeklagten je zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt werden könnte.Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss ist ein ganz zentrales Element demokratischer Kontrolle und das kann nicht funktionieren, wenn es den Auskunftspersonen eigentlich eh wurscht sein kann, was sie unter Wahrheitspflicht aussagen, weil das ohnehin niemand strafrechtlich verfolgen wird.Das würde jeden U-Ausschuss überflüssig machen. Insofern ist das schon wichtiges Verfahren. Aber hier kommt natürlich dazu, dass erstmals auch das System Sebastian Kurz vor Gericht verhandelt wird. Neben den Angeklagten werden ja Zeugen wie Thomas Schmid, Gernot Blümel, Hartwig Löger und Stefan Steiner erwartet. Wo stehen wir nun nach Tag eins des Verfahrens und was ist für den weiteren Verlauf zu erwarten? Mittlerweile ist bereits klar, dass die ursprünglich drei Verhandlungstage nicht halten werden, es gibt bereits vier neue, den letzten im Dezember. Ein Urteil erster Instanz könnte aber noch heuer ergehen. Auf der Anklagebank sitzen dann allerdings nur mehr Sebastian Kurz und Bernhard Bonelli. Für Bettina Glatz-Kremsner ist das Verfahren schon nach Tag eins erst einmal vorbei. Sie hat von Richter Radasztics ein Diversionsangebot bekommen. Wenn sie 104.060 Euro Geldbuße bezahlt, dann wird das Verfahren gegen sie ohne Schuldspruch und Verurteilung eingestellt, der Strafregisterauszug bleibt sauber. Die Diversion kommt ursprünglich aus dem Jugendstrafrecht und kann dann angewendet werden, wenn kein schweres Delikt vorliegt und die Tat grundsätzlich geklärt erscheint. Der oder die Angeklagte übernimmt dabei Verantwortung ohne wirklich ein Geständnis ablegen zu müssen. So war das auch bei Bettina Glatz-Kremsner. Sie gestand bei ihrer Befragung durch den Richter ein, Fehler gemacht zu haben, sie hätte da und dort Dinge sagen sollen, die sie eben nicht gesagt hat, aber gemacht hat sie all das nur im besten Willen, die Interessen der Casinos Austria zu schützen. Mehr musste sie nicht machen, sie musste auch keine einzige Frage der WKStA beantworten. Und das waren einige. Auch das ist übrigens eine Verteidigerstrategie, die ich neuerdings öfter beobachte. Angeklagte weigern sich konsequent, Fragen der WKStA zu beantworten. Das muss man nämlich tatsächlich nicht. A propos WKStA: Der ist im Strafantrag leider wieder ein Fail passiert, an einer Stelle wurde der Ausschnitt einer Einvernahme von Gernot Blümel doppelt einkopiert. Einmal als Aussage von Gernot Blümel und einmal als Aussage von Hartwig Löger, der so tatsächlich nicht wörtlich ausgesagt hatte. Wenn ihr das nachlesen wollt, die Passage findet ihr auf Seite 91 des Strafantrags. Anwalt Werner Suppan erkannte und nutzte den Lapsus, um scharfe Kritik an der Arbeit der WKStA zu üben. Auch das gehört zur Grundausstattung von Verteidigern. Man klopft die Arbeit der Staatsanwaltschaft auf Schwachstellen ab, um die Anklage zu erschüttern. Soweit es die Diversion von Bettina Glatz-Kremsner betrifft, haben wir übrigens noch keine Rechtskraft, ihr Verfahren wurde abgetrennt. Sie hat zwei Wochen Zeit, die Geldbuße zu leisten, die WKStA könnte die Diversion aber noch aus generalpräventiven Erwägungen heraus anfechten, Das hat sie in jüngerer Vergangenheit in einem Fall anderen auch getan, das Oberlandesgericht hat die Diversion daraufhin auch aufgehoben. Ob die WKStA in diesem Fall gut sein lässt, wir werden es erfahren. Für Kurz und Bonelli kann es keine Diversion mehr geben. Da ist die Verteidigungslinie auch eine gänzlich andere, viel angriffiger. Siehe den Befangenheitsantrag gegen die Richter, siehe die scharfe Kritik an der Arbeit der WKStA. Beide Angeklagte nehmen für sich in Anspruch, immer nach bestem Wissen und Gewissen ausgesagt zu haben und keiner will auch nur die leiseste Absicht gehabt haben, den U-Ausschuss anzulügen. Soweit es jetzt Sebastian Kurz betrifft, kam erst jüngst ein zweites Erklärmodell dazu. Der Aussagenotstand. Niemand in Österreich kann gezwungen werden, die Wahrheit zu sagen, wenn er oder sie sich damit strafrechtlich selbst belastet. Davon hat kürzlich der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien Johann Fuchs in seinem Strafverfahren erfolgreich Gebrauch gemacht. Daraus ergibt sich bei Kurz allerdings eine ungewöhnliche argumentative Konstellation. Einerseits hat er immer die Wahrheit gesagt, sollte er aber andererseits gelogen haben, dann nur deshalb, weil er eine Strafverfolgung fürchtete. Wir werden sehen, wie sich das im weiteren Prozessverlauf entwickelt. Die Ankläger der WKStA, Gregor Adamovic und Roland Koch, sehen darin jedenfalls einen "Argumentationsspagat". Roland Koch hat dazu am ersten Prozesstag unter anderem bemerkt, dass Kurz sich strafrechtlich gar nicht belasten hätte können. Die vermuteten Absprachen rund um die Postenbesetzungen in der Staatsholding ÖBAG waren eine rein politische Sache, strafrechtlich ohne jeden Relevanz. Wenn überhaupt hat Kurz also nicht eine strafrechtliche Verfolgung vermeiden wollen, sondern lediglich einen Reputationsschaden. Und auf den kann man den Aussagenotstand nicht anwenden. Im Kern wird dieses Verfahren zwei Ebenen haben: Es wird einerseits um den Wortlaut von Aussagen von Kurz und Bonelli im Untersuchungsausschuss gehen – und anderseits um die Frage, was damit jeweils gemeint war. Da gibt es zwischen der WKStA und den Anklagten teils erhebliche Interpretationsunterschiede. Was da nun glaubwürdiger wirkt, oder wie wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher eine Verurteilung von Sebastian kurz nach Tag eins geworden ist, dazu darf ich mir bestenfalls etwas denken. Tatsächlich besteht mit Beginn jedes Strafprozesses ein öffentliches Beweismittelwertungsverbot. Wer zum Beispiel die Qualität von Zeugenaussagen bewertet oder gar ein Urteil vorwegnimmt, macht sich selbst strafbar. Abseits einer strafrechtlichen Verantwortung könnte in diesem Verfahren übrigens auch eine politische Verantwortung geklärt werden. Konkret die Frage, wer denn nun wirklich in der ÖVP für die Besetzung des Aufsichtsrats der Staatsholding ÖBAG verantwortlich zeichnete. Der damalige Finanzminister Hartwig Löger, wie das Kurz und Löger selbst ausgesagt haben? Oder nicht doch Sebastian Kurz, wie das etwa Thomas Schmid ausgesagt hat? Apropos Schmid: Er ist ein zentraler Zeuge der Anklage, die Verteidigung wird sich – auch das gehört dazu – nach Kräften bemühen, seine Glaubwürdigkeit und seine Motive in Zweifel zu ziehen. Für Arbeit ist also erst einmal gesorgt. Am 20. Oktober wird weiterverhandelt, ich werde berichten.
Heute, Freitag, hat der zweite Prozesstag gegen den ehemaligen Spitzenpolitiker Sebastian Kurz stattgefunden. Ihm wird vorgworfen, vor dem Ibiza-U-Ausschuss falsche Angaben zu den Vorgängen rund um die Staatsholding ÖBAG gemacht zu haben.Kurz hat heute erstmals seine Sicht der Dinge dargelegt und sich auch zu den Chats zwischen ihm und Thomas Schmid ("Kriegst eh alles, was du willst" und "Ich liebe meinen Kanzler") geäußert. Martin Gebhart, KURIER Innenpolitik-Chef, analysiert den heutigen Prozesstag.Abonniert unseren Podcast auch auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt.Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sebastian Kurz wird der Prozess gemacht. Um Absprachen zu Postenbestellungen zu verschleiern, soll er vor dem ÖVP-Korruptionsausschuss bewusst nicht die Wahrheit gesagt haben. Am 18. Oktober 2023 stand der Ex-Bundeskanzler deshalb erstmals vor Gericht. Wie dieser Prozesstag abgelaufen ist, darüber sprechen wir mit Renate Graber und Fabian Schmid vom STANDARD. Und wir reden darüber, was die Staatsanwaltschaft gegen ihn in der Hand hat.
Seit mehr als einem halben Jahr wird ein 22-jähriger Brandenburger in Kapstadt vermisst, heute steht ein wichtiger Prozesstag gegen fünf Angeklagte an - wir sprechen mit unserer Reporterin vor Ort. Außerdem: „Fridays for future“ ruft für heute zum weltweiten Klimastreik auf. Wir fragen Pit Terjung, Sprecher von „Fridays for future“ in Berlin, wie sinnvoll die Demos sinnvoll sind und ob er von der sogenannten „Letzten generation“ genervt ist. Und es geht heute morgen auch um die gemeinsame Abstimmung von CDU, FDP und AfD in Thüringen.
Wir fragen nach, warum Ken Jebsen hier reden darf: Ausserdem beobachten wir den 10. Prozesstag im Fall Aylee vor dem Landgericht Gießen- und wir feiern die Verleihung des Goethepreises an Barbara Honigmann in der Frankfurter Paulskirche.
Hand in Hand gehen die zwei Freundinnen bis zur Tür des Gerichtssaals. Es ist 6. März 1981, kurz vor 10:00 Uhr. Gleich beginnt der dritte Prozesstag. Nervös tritt eine der Frauen ein paar Meter hervor und schaut in den Gerichtssaal. Die Frau atmet nervös aus. Ihr Name: Marianne Bachmeier. Und dann tritt ein junger Mann durch eine Tür. Mariannes Herz klopft schneller als sie ihn sieht. Das ist ihr Moment. Seelenruhig greift Marianne in die Tasche ihres langen, dunklen Mantels und holt eine Pistole hervor. Dann schießt sie. Warum? Was hat sie für ein Motiv und warum tötet die junge Frau namens Marianne mitten im Gerichtssaal? In der heutigen Folge sprechen Linn und Leo über einen der bekanntesten Fälle Deutschlands, in dem eine Frau aus Selbstjustiz den Mörder ihrer Tochter erschießt. Für Bilder, Hintergrund Infos und mehr: geht auf Instagram unter @mordaufexpodcast Hosts: Leonie Bartsch, linn Schütze Recherche: Leonie Bartsch, Stella Paschen Produktion: Alexander Chouzanas Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/MordaufEx)
Im Prozess um die getötete Ayleen war im Montag in Gießen der dritte Verhandlungstag. Das Mädchen soll vor knapp einem Jahr von einem 30-jährigen Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis getötet worden sein. Der Angeklagte muss sich unter anderem wegen Mordes, versuchter Vergewaltigung mit Todesfolge und Nötigung vor Gericht verantworten. Und: Wie sieht es mit der Industrie in Hessen aus? Mehr dazu gibt's in dieser Sendung.
Der Vorwurf lautet: Korruption, Vorteilsannahme im Amt. Seit Ende Oktober hat sich der ehemalige Frankfurter OB dafür verantworten müssen. Am Mittwoch war der letzte Prozesstag vor der Urteilsverkündung und der Angeklagte hatte das „letzte Wort“. Und: Streit um den Ausbau der A66. Die Zeichen stehen auf Konfrontation im Frankfurter Osten.
95.5 Charivari - Das Münchenbriefing - Münchens erster Nachrichtenpodcast
Fri, 21 Oct 2022 15:02:13 +0000 https://muenchenbriefing.podigee.io/695-neue-episode 39b5c5093c84b9175e3cd80b78f1bef5 full Am zweiten Wochenende in Folge ist die S-Bahn-Stammstrecke gesperrt UND Am zweiten Prozesstag in Folge bestreitet Jerome Boateng alles no Heiko Seeringer, Alexander Eisenreich, Christoph Kreisz