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Was treibt einen approbierten Arzt an, den sicheren Klinikalltag gegen die unberechenbare Welt des Venture Capitals zu tauschen? In dieser Folge von Digitale Vorreiter:innen blicken wir mit Dr. Lucas Mittelmeier hinter die Kulissen von Heal Capital, einem der spannendsten Health-Fonds Europas, der mit über 200 Millionen Euro gezielt in die Zukunft des Gesundheitssystems investiert. Im Gespräch mit Christoph Burseg liefert Lucas eine tiefgehende Analyse des aktuellen Tech-Umbruchs: Er erklärt, warum KI das traditionelle Statussystem im Krankenhaus komplett auf den Kopf stellt, mit welchen klassischen Fehlern HealthTech-Gründer ihre Pitches ruinieren und wie autonome Sprach-Agenten schon heute den Praxisalltag dominieren. Ein allumfassender Deep-Dive, der am Ende auch mit dem aktuellen, millionenschweren Hype um Longevity-Produkte und Ganzkörper-Screenings aufräumt.
Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck hat vorgeschlagen, die Tabaksteuer zu erhöhen und die Einahmen zur Entlastung des Gesundheitssystems zu verwenden. Funktioniert das? Dazu DIW-Steuerexperte Stefan Bach.
Wir recherchieren zur Reform der Notfallversorgung und kommentieren One Health und die Resilienz der Strukturen des deutschen Gesundheitssystems. Daneben spricht Tom Sauer, Leiter der Zentralstelle für Informationssicherheit und IT-Sicherheit der Thüringer Hochschulen, über IT-Sicherheit an Hochschulen.
Kinder sind das Fundament unserer Zukunft. Von ihrer Teilhabe, Bildung und vor allem Gesundheit profitieren wir alle nachhaltig. Gerade die Corona-Pandemie hat jedoch gezeigt, dass Entscheidungen häufig diesen elementaren Teil unserer Gesellschaft viel zu wenig Beachtung schenken und Auswirkungen auf ihre Zukunft nicht nachhaltig bedachten. Dies spiegelt sich auch im aktuellen Unicef-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland genau so wie im Gesundheitsbericht der Stiftung Kindergesundheit 2025 wider. Denn Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen. Nicht nur im Hinblick auf ihre medizinische Versorgung und Prävention ist dies Gesetz. Deutsche Kinder sind zu dick und bewegen sich nicht ausreichend. Auch mentale Probleme nehmen schon bei den jungen Menschen zu. Nicht nur in Sachen Gesundheitsreform muss man eine 5 mit dickem Minus verteilen sondern leider auch bei viel zu vielen Kindern in unseren Schulen. Auch hier macht der Fachkräftemangel nicht Halt. Der Fachkräftemangel darf sich nicht bei Kindern bemerkbar machen, das steht fest. **Kapitelmarken:** 0:00 Intro 1:10 Feedback 2:00 News 09:15 Main Part 39:30 Take Home Message 43:00 Outro **Instagram:** AMS_Podcast **Email:** aufmessersschneidepodcast@gmail.com **Liken nicht vergessen! 5 Sterne bei Apple Podcast, Spotify oder der Podcastplattform eures Vertrauens helfen uns dabei unsere Reichweite zu erhöhen. Am 14.05.2026 geht es mit einer neuen, spannenden Folge weiter.** **Quellen** Das soll sich bei der Notfallversorgung ändern https://www.tagesschau.de/inland/notfallversorgung-reform-102.html Kurzfassung Kindergesundheitsbericht 2025 https://www.kindergesundheit.de/Die-Stiftung/Kindergesundheitsberichte/Zusammenfassung_Kindergesundheitsbericht_2025.pdf KINDERGESUNDHEITSBERICHT DER STIFTUNG KINDERGESUNDHEIT 2025 https://www.kindergesundheit.de/_docs/Kindergesundheitsbericht-2025.pdf Unicef - Lage der Kinder in Deutschland unicef.dehttps://www.unicef.deUNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2025 Sozialpädiatrische Sprechstunde Klinikum Darmstadt https://kinderkliniken.de/leistungen/sozialpaediatrisches-zentrum-spz/ Pressemitteilung: Wohlbefinden von Kindern https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/wohlbefinden-kinder-deutschland-zurueckgefallen-/374986 U-Untersuchungen https://www.kindergesundheit-info.de/themen/frueherkennung-u1-u9-und-j1/untersuchungen-u1-bis-u9/die-untersuchungen-u1-bis-u9/ Kindervorsorgeuntersuchungen in Hessen https://www.unimedizin-ffm.de/einrichtungen/zentren/hessisches-kindervorsorgezentrum/kindervorsorgeuntersuchungen VORSORGEUNTERSUCHUNGEN FÜR KINDER Ein Drittel der Kinder verpasst mindestens eine U-Untersuchung https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/kinder-verpassen-vorsorgeuntersuchung-folgen-gesundheit-entwicklung-104.html#:~:text=Schwierigkeiten%2C%20die%20durch%20Hörtests%20wie%20beispielsweise%20während,das%20Kinder%20dem%20Lernstoff%20nicht%20folgen%20können. Erreichbarkeit Kinderchirurgie https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/fc/76/329999/Stellungnahme-Gutachten-SG2407030002.pdf
Österreichs Gesundheitssystem ist kurz vor dem Kollaps. Es gäbe aber Möglichkeiten zur Rettung des siechen Apparats. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Bund, Länder, Gemeinden, fünf verschiede Krankenversicherungsträger, Ärzte- und Apothekerkammer, Pensionsversicherung, private Versicherer: Das Gesundheitssystem ist intransparent und ein Wust aus 1900 Finanzströmen. Die Versorgung ist am Anschlag, warnen alle, die es von innen kennen. Bald werden die Leistungen für Kranke nicht mehr in der Form erbracht werden können, die dem besten Standard entsprechen, ist der Gesundheitsökonom Ernest Pichlbauer überzeugt.Das als bestes Gesundheitssystem der Welt beschworene Versorgungsnetz zerbricht. Seine Prognosen sind düster. Ohne Reformen ist der Zusammenbruch des Gesundheitssystems unausweichlich. Und was wird dann passieren? Private Versicherungen werden Parallelstrukturen aufbauen und das solidarische Modell, das bislang allen die gleiche Behandlung sichert, wird sich selbst aushebeln. Nur ein Schulterschluss aller Parteien könnte das aufhalten und dringend notwendige Reformen einleiten. Unser Gast in dieser Folge: Ernest Pichlbauer ist Gesundheitsökonom und kommentiert seit vielen Jahren die Stärken und Schwächen unsereres Versorgungssystems. Er ist Medizinier, hat als Pathologe am Wiener AKH gearbeitet und ist dann in die Versorgungswissenschaften gewechselt. Er hat am ÖBIG gearbeitet und ist heute selbständig.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Harald Müller-Huesmann begrüßt Prof. Jochen Werner. Gemeinsam sprechen sie über Smart Hospital, Digitalisierung und Social Media in der Medizin – und, warum Prävention sowie struktureller Wandel entscheidend für die Zukunft des Gesundheitssystems sind.
Gesundheitsministerin Warken macht Vorschläge für Reform des Gesundheitssystems, Deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen in Berlin, Internationale Sudan-Konferenz in Berlin, Weitere Nachrichten im Überblick, Mühlhausen-Ehingen: Rückepferde als wichtige Helfer im Wald, Loskäufer aus Paris gewinnt Picasso für 100 Euro bei einer Wohltätigkeitsaktion, Die Wetteraussichten Hinweis: Der Beitrag zum Thema Qualifikation Frauen-Fußball-WM darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet In der Tagesthemen-Sendung vom 14.4.2026 wurde die Pferderückerin Jana Heitzmann irrtümlicherweise Jana Altmann genannt. Das haben wir geändert.
Gesundheitsministerin Warken macht Vorschläge für Reform des Gesundheitssystems, Deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen in Berlin, Internationale Sudan-Konferenz in Berlin, Weitere Nachrichten im Überblick, Mühlhausen-Ehingen: Rückepferde als wichtige Helfer im Wald, Loskäufer aus Paris gewinnt Picasso für 100 Euro bei einer Wohltätigkeitsaktion, Die Wetteraussichten Hinweis: Der Beitrag zum Thema Qualifikation Frauen-Fußball-WM darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Energie-Lockdowns? „Ich schließe nichts mehr aus!“, antwortet der EU-Abgeordnete Gerald Hauser. Denn alles diene offenkundig der „Agenda 2030“: Enteignung, Einschränkung der Mobilität, Kontrolle der Bürger. Unter Ursula von der Leyen habe sich die EU zu einem undemokratischen Moloch entwickelt – und Hauser zeigt zahlreiche Beweise. Dr. Hannes Strasser ergänzt: Durch die Brüsseler Fehlentscheidungen droht der totale Zusammenbruch des Gesundheitssystems!
Zum Anlass des diesjährigen Weltgesundheitstags am Dienstag, den 7. April, befasst sich das beliebte Diskussions-Format „Pro und Contra“ mit der aktuellen Debatte rund um Körpernormen der heutigen Gesellschaft sowie mit der Zukunft des österreichischen Gesundheitssystems. Wie steht es um den Hype rund um die sogenannte „Wunderspritze“? Ist sie tatsächlich ein Heilmittel oder ein teurer Trend? Die in den letzten Jahren wachsende Body Positivity-Bewegung steht für Akzeptanz aller Körperformen. Ist die Abnehmspritze die Rettung der Adipoisitas oder ein Rückschlag für die Körperakzeptanz? Zu Gast bei Moderatorin **Manuela Raidl** sind: • **Reinhard Nowak**: Der Kabarettist spricht über seine Erfahrungen mit der Spritze und warum er heute auf Ernährung setzt • **Siegfried Meryn**: Der Universitäts-Professor und Mediziner liefert die wissenschaftliche Einordnung nach seinem Selbsttest • **Ina Holub**: Die Aktivistin warnt: „Mein Körper ist nicht das Problem – die Gesellschaft ist es.“ Hochkarätig besetzt ist auch die Diskussion rund um die Zukunft des österreichischen Gesundheitssystems. Zum Thema „Wahlarzt-Limit & Systemcheck – Wer rettet die Versorgung?“ begrüßt Manuela Raidl Gesundheitssprecher der SPÖ **Rudolf Silvan** und Vizepräsidentin der Wiener Ärztekammer **Naghme Kamaleyan-Schmied**. Pünktlich zum Weltgesundheitstag stehen radikale Forderungen im Raum: Gedeckelte Wahlarzthonorare und die Verpflichtung für Wahlärzte bis zu 15 Prozent ihrer Zeit für Kassenpatienten aufzuwenden. Sind das die nötigen Hebel für ein fittes System oder wird hier der Teufel an die Wand gemalt?
Reform des Gesundheitssystems, Lage-App und Angebot für Android-Nutzende, Israel führt Todesstrafe für Palästinenser ein, Feedback: Sollen RichterInnen politisch entscheiden?, Reform der Altersvorsorge gelingt, Dynamische Netzentgelte
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach Antworten auf diese Fragen:Wird die schwarz-rote Regierung die Mitte der Gesellschaft wirklich entlasten?Welche Ansage braucht die Regierung, um Deutschland auf Kurs zu bringen?Was können wir gegen den Kollaps unseres Gesundheitssystems tun?Außerdem: „Horst Schlämmer und die Suche nach dem Glück“ und die kleine „Glücklichkeit“ von Bosbach, Jörges und Rach.Experte im Gespräch:Prof. Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Buchautor „Deutschland ist krank“Mehr Informationen zur Petition von Prof. Dr. Ingo Froböse finden Sie hier: https://www.gesundheitinsgrundgesetz.de/Gewinnen Sie eine von drei „Dreimal freie Meinung“-Tassen in unserem Ostergewinnspiel. Mailen Sie uns bitte bis zum 14.04.2026 das Lösungswort zusammen mit Ihrer Postadresse an: kontakt@diewochentester.deWorauf Sie achten müssen, um zu gewinnen, erfahren Sie in dieser Folge. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Die nächste Folge erscheint am 17.04.2026.Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.deHier den Vodafone Business-Tarif zum Spezial-Preis sichern, über den Bosbach, Jörges und Rach im Podcast sprechen: https://www.vodafone.de/business/shop/360grad-security/?t=179&o=10483&i=102Das Spezialangebot von VINOS über diesen Link sichern: https://www.vinos.de/bosbach-joerges-rach-weinangebote/?utm_source=kooperation&utm_medium=podcast&utm_campaign=2603&utm_term=BJR Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jeder fünfte junge Mensch in Deutschland denkt ans Auswandern. Mehr Prävention könnte die Kosten des Gesundheitssystems senken. Und Bundeskanzler Merz provoziert mit einer Äußerung über Gewalt durch Zuwanderer. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Trendstudie zu 14- bis 29-Jährigen: Jeder fünfte junge Mensch in Deutschland denkt ans Auswandern Gesundheitssystem in der Krise: Das steckt hinter dem Kostenschock der Krankenkassen Regierungsbefragung im Bundestag: Merz nennt Zuwanderung als eine Ursache für »explodierende Gewalt« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie
In dieser Folge von HealthCareBrain spricht Dr. Kerstin Stachel mit Prof. Wolfgang Holzgreve, langjähriger ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Bonn, über die strukturellen Herausforderungen unseres Gesundheitssystems.Wie finanzierbar ist das deutsche Gesundheitswesen langfristig?Brauchen wir weniger Kliniken – oder bessere Kooperation?Was leisten Leistungsgruppen, Mindestmengen und Zentralisierung wirklich?Und wie viel Autonomie brauchen Krankenhäuser, um zukunftsfähig zu bleiben?Gemeinsam analysieren sie das Spannungsfeld zwischen Solidarprinzip, steigenden Kosten und politischer Steuerung – und diskutieren, welche Reformen notwendig sind, um Qualität und Bezahlbarkeit in Einklang zu bringen.Eine Folge für alle, die Gesundheitspolitik nicht nur beobachten, sondern verstehen wollen.
Hallo und herzlich willkommen bei 50 über 50, dem Podcast für die zweite Lebenshälfte und gesundes Älterwerden. Heute geht es um ein Thema, das gerade überall auftaucht: Longevity. Also die Idee, Gesundheit nicht erst zu behandeln, wenn wir krank sind, sondern sie aktiv zu gestalten und möglichst lange zu erhalten. Mein heutiger Gast ist Marcus Naumann, Gründer von Recover Society. Er baut gerade ein Konzept auf, das genau diese Idee ins Zentrum stellt: ein System aus Diagnostik, Regeneration, Training und mentaler Gesundheit – inspiriert von dem, was wir eigentlich aus dem Spitzensport kennen. Also: strukturierte Erholung, präventive Routinen und eine professionelle Begleitung für Gesundheit. Die Vision dahinter ist ziemlich groß: Gesundheit soll nicht mehr nur im Krankenhaus oder in der Arztpraxis stattfinden, sondern im Alltag – in Hotels, in Communities, in neuen Orten der Regeneration. Nicht Wellness als kurzfristiges Feel-Good-Angebot, sondern präventive Gesundheitsarbeit. Ich finde das Konzept spannend. Gleichzeitig sehe ich es auch kritisch. Denn viele dieser Angebote sind im Moment vor allem für eine sehr privilegierte Zielgruppe zugänglich. Für Menschen, die Zeit und Geld haben, in ihre Gesundheit zu investieren. Und deshalb stellt sich für mich eine zentrale Frage: Ist das die Zukunft unseres Gesundheitssystems – oder bleibt das ein Luxusprodukt für wenige? Auf der anderen Seite glaube ich auch: Neue Wege entstehen selten im Mainstream. Sie beginnen oft als Leuchtturmprojekte, als Experimente, die erst einmal nur wenige nutzen können. Aber genau dort entstehen manchmal Ideen, die später breiter zugänglich werden. Vielleicht braucht es solche Orte, um zu zeigen, wie ein anderes Verständnis von Gesundheit aussehen kann: präventiv statt reaktiv. Regeneration statt Dauerstress. Gesundheit als Ressource – nicht erst als Reparaturfall. Die große Frage ist also: Wie kommen wir dahin, ohne dass Gesundheit zum exklusiven Lifestyle für wenige wird? Darüber spreche ich heute mit Marcus Naumann. Und wir reden über Dinge, die viele von uns betreffen: Warum Pausen in unserer Gesellschaft oft noch als Schwäche gelten. Warum so viele Menschen erst merken, dass sie auf ein Burnout zusteuern, wenn es fast zu spät ist. Und warum Marcus sagt: Vielleicht gehen wir in Zukunft nicht erst zum Arzt – sondern an Orte, an denen wir aktiv an unserer Gesundheit arbeiten. Viel Spaß bei dieser Folge von 50 über 50. DR. KADE Scheidentrockenheit betrifft mehr als jede zweite Frau über 45 – häufig durch Östrogenmangel in den Wechseljahren, in der Stillzeit oder infolge von Krebstherapien. Die hormonfreien KadeHydro® Produkte von Dr. Kade Pharmazeutische Fabrik spenden intensive Feuchtigkeit mit Hyaluronsäure, sind mikrobiomfreundlich und in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Mehr Infos und die passende Lösung für dich findest du hier in den Shownotes – danke an Dr. Kade Pharmazeutische Fabrik für die Unterstützung dieser Episode. Link: https://www.kadefemina.de/produkte/kadehydro/?utm_source=podcast&utm_medium=audio&utm_campaign=kahy_awareness_50ueber50
Die Finanzierung des Gesundheitssystems ist nicht nur in Deutschland eine Herausforderung. Andere Länder sparen und reformieren mit unterschiedlicher Ausrichtung. Was ist das effektivste System? Bei den Briten und Franzosen tun sich große Lücken auf. Clara Hellner, Christine Heuer, Reinhard Busse, Katja Bigalke, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die SPD schlägt eine neue Abgabe zur Finanzierung des Gesundheitssystems vor. Unter anderem sollen auch Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen berücksichtigt werden. Dazu schreibt die FULDAER ZEITUNG: www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Justizministerin Hubig legt Gesetz gegen überhöhte Mieten vor, SPD schlägt neue Reform zur Finanzierung des Gesundheitssystems vor, Spanien will Aufenthalt von Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung legalisieren, Ehemalige Geisel Eli Sharabi: Ein Jahr nach Freilassung aus Gewalt der Hamas, Patriots spielen gegen Seahawks um den Super Bowl, Rodler Max Langenhan holt erste Goldmedaille für Deutschland, 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum "Super Bowl", den "Olympischen Winterspielen" und der "Fußball-Bundesliga" dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.
Justizministerin Hubig legt Gesetz gegen überhöhte Mieten vor, SPD schlägt neue Reform zur Finanzierung des Gesundheitssystems vor, Spanien will Aufenthalt von Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung legalisieren, Ehemalige Geisel Eli Sharabi: Ein Jahr nach Freilassung aus Gewalt der Hamas, Patriots spielen gegen Seahawks um den Super Bowl, Rodler Max Langenhan holt erste Goldmedaille für Deutschland, 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum "Super Bowl", den "Olympischen Winterspielen" und der "Fußball-Bundesliga" dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Thomas Buberl, CEO der AXA, über die Zukunft unseres Gesundheitssystems. Deutschland gibt enorm viel Geld für Gesundheit aus, liegt bei der Lebenserwartung aber nur im internationalen Mittelfeld. Dr. Buberl erklärt, warum unser System an seine Grenzen kommt, wenn es bei Reparaturmedizin bleibt, und weshalb Prävention der entscheidende Hebel für Healthy Longevity ist. Wir sprechen darüber, welche Rolle Krankenversicherer künftig spielen können, wie digitale Begleitung, Case Management und Communities aussehen könnten und warum ein kultureller Wandel notwendig ist, damit Menschen Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: - Warum ist das deutsche Gesundheitssystem trotz hoher Kosten ineffizient? - Weshalb reicht Reparaturmedizin langfristig nicht mehr aus? - Welche Rolle können Krankenversicherer als Gesundheitsmanager übernehmen? - Wie funktionieren Case Management und persönliche Begleitung in der Prävention? - Warum ist Prävention ein kultureller und kein rein technischer Wandel? - Welche Menschen profitieren heute bereits von Präventionsangeboten? - Wie können digitale Tools Prävention alltagstauglich machen? - Welche Bedeutung haben Gemeinschaften und soziale Motivation für Prävention? - Welche Anreizsysteme fördern gesundes Verhalten wirksam? - Warum sind Transparenz und Vertrauen beim Umgang mit Gesundheitsdaten zentral? - Wie kann frühzeitige Gesundheitsbildung langfristig Healthy Longevity fördern? Weitere Informationen zu Dr. Thomas Buberl findest du hier: https://www.axa.com/en/about-us/profile/thomas-buberl Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-253
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Vernetzte Versorgung: Weg vom „Gärtledenken" hin zu einer modernen Primärversorgung Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Clarissa Kurscheid über die notwendige Transformation des deutschen Gesundheitssystems und die aktuellen Reformpläne zur Primärversorgung. Im Fokus steht die Frage, wie interprofessionelle Teams, eine verbesserte Kommunikation und das Aufbrechen von Silodenken die Patientenversorgung effizienter gestalten können. Professorin Clarissa Kurscheid ist Gesundheitsökonomin und Geschäftsführerin des Forschungsinstituts für Gesundheits- und Systemgestaltung, kurz figus, das unter dem Leitgedanken „Gestalten heißt verändern" arbeitet. Von 2021 bis 2024 war sie Präsidentin der EUFH Hochschule für Gesundheit, Pädagogik und Soziales. Ihre Expertise in der Versorgungsforschung vertiefte sie unter anderem beim Aufbau des Gesundheitsnetzes Zürich sowie im Projekt „Gesundes Kinzigtal". Die Neugestaltung der Primärversorgung erfordert laut Kurscheid einen grundlegenden Paradigmenwechsel: weg von starren Hierarchien hin zu einer kooperativen Steuerung durch qualifizierte Gesundheitsberufe wie Physician Assistants oder Community Health Nurses. Mit einem starken Fokus auf geschlechtersensible Prävention – insbesondere im Bereich der Frauenherzgesundheit – und sekundärpräventive Ansätze zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zeigt sie auf, wie eine zeitgemäße Versorgung aussehen kann: sektorenübergreifend, evidenzbasiert und fest in der Region verwurzelt. Ihre Impulse zu diesen Themen bringt sie auch beim 19. Kongress für Gesundheitsnetzwerker in Berlin ein.
In dieser Folge gehen wir einer Frage nach, die für die Zukunft unseres gesamten Gesundheitssystems entscheidend ist: Wie wird ein Krankenhaus wirklich „smart“ und was verändert sich dadurch für uns alle? Gemeinsam mit Dr. Jochen Werner sprechen wir darüber, warum Digitalisierung im Krankenhaus kein Technikprojekt ist, sondern ein Kulturwandel, der Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende spürbar entlasten kann. Wir schauen darauf, wie intelligente Prozesse, vernetzte Daten und KI-basierte Systeme den Klinikalltag bereits heute unterstützen und wo der Mensch bewusst im Mittelpunkt bleiben muss. Wir beleuchten, welche Hürden auf dem Weg zum Smart Hospital bestehen, warum Stillstand teurer ist als Veränderung und weshalb digitale Medizin keine Zukunftsvision, sondern gelebte Realität sein sollte.
Der Fitness- und Gesundheitsmarkt steht vor der Herausforderung, die Lücke zwischen kurzlebigen Lifestyle-Trends und der Anerkennung als ernstzunehmender Gesundheitsanbieter zu schließen. In dieser Live-Podcast-Aufnahme von der ISPO 2025 diskutiert unser Initiator Andreas mit Dr. Daniel Schwarzenberger und Stephanie Weinzierl, wie gezielter, wissenschaftlich fundierter Content zur gesellschaftlichen Transformation beitragen kann. Erfahre, wie die Branche Glaubwürdigkeit aufbaut, sich von Klischees abhebt und welche Schritte Betreiber und Professionals jetzt unternehmen müssen, um politisch und gesellschaftlich als Teil des Gesundheitssystems wahrgenommen zu werden. Vielen Dank an die ISPO für die Unterstützung bei dieser Folge! Weiterführende Infos und Links Abonniere den Podcast auf Apple Podcasts, Deezer, Google Podcasts, SoundCloud und Spotify: https://linktr.ee/hashtagfitnessindustrie Folge uns auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Threads. Kontakt zu Andreas: https://www.linkedin.com/in/andreasmbechler/ Tritt der Hashtag Fitnessindustrie-Community auf Facebook bei und diskutiere über die Fitnessbranche mit: https://www.facebook.com/groups/309945713288355 Kontakt zu Daniel: https://www.linkedin.com/in/dr-daniel-schwarzenberger/ Kontakt zu Stephanie: https://www.linkedin.com/in/stephanie-weinzierl-3854732/ Experten Allianz für Gesundheit: https://www.expertenallianz-gesundheit.de
The Pitt - Staffel 1&2 (HBO Max) | Menschlichkeit im Ausnahmezustand Mit dem Start von HBO Max am 13.01.2026 in Deutschland geht gleich zu Beginn die gesamte erste Staffel der Emmy-prämierten Serie “The Pitt” online. Staffel zwei folgt ab diesem Datum im wöchentlichen Rhythmus. Entwickelt von der ehemaligen ER-Crew um Noah Wyle, R. Scott Gemill und John Wells, erzählt die Serie pro Staffel in nahezu Echtzeit eine 15-stündige Schicht in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Pittsburgh.Im Zentrum steht das Team um Dr. Michael „Robby“ Robinavitch (Noah Wyle), das nicht nur mit der unaufhörlichen Flut an Patientinnen und Patienten konfrontiert ist, sondern auch mit strukturellen Problemen des Gesundheitssystems und den eigenen persönlichen Krisen. Britt-Marie, Manuel und Kathi konnten bereits die komplette erste Staffel sowie einen Teil der zweiten Staffel sehen und besprechen in diesem Podcast, ob die Serie dem großen Vorschusslob gerecht wird, wo ihre Stärken liegen und warum sie gerade jetzt einen Nerv trifft. Viel Spaß beim Zuhören! Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
[Andreas Peter im Gespräch mit Boris Kálnoky, Collin McMahon und Lothar Krimmel. Kommentar: Claudio Zanetti]Auf dem Fidesz-Parteitag hielt Viktor Orbán eine kämpferische Rede. Worum es darin ging und in welcher Lage sich Ungarn aktuell befindet, berichtet der freie Journalist Boris Kálnoky. Stehen die USA vor einem Bürgerkrieg wegen einer von einem ICE-Agenten erschossenen Aktivistin in Minneapolis? Kontrafunk-Redakteur Collin McMahon erläutert die Situation und analysiert die Hintergründe. Eine Reform des deutschen Gesundheitssystems muss an der Wurzel ansetzen. Dr. Lothar Krimmel, ehemaliger Geschäftsführer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, erklärt seinen Reformansatz. Und Claudio Zanetti legt in seinem Kommentar seine These dar, wonach das Völkerrecht überbewertet sei.
Frohes Neues Jahr! Arbeitest du im Krankenhaus und fragst dich manchmal, was eigentlich noch in Ordnung ist?
In dieser Folge des Experten-Podcasts spricht Bernhard Hofbauer über das Thema Pflege und die Würde im Pflegesystem. Als erfahrener Intensivpfleger teilt er seine Perspektiven darauf, wie Patienten mehr Selbstbestimmung und respektvolle Behandlung erfahren können – besonders in einem oft hektischen, von Regularien und wirtschaftlichen Zwängen geprägten Umfeld.Bernhard erläutert, wie Pflege im häuslichen Setting umgesetzt werden kann, welche Chancen Intensivpflege-Wohngemeinschaften bieten und warum es wichtig ist, Patient:innen auf Augenhöhe in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Außerdem gibt er Einblicke in die Herausforderungen des Gesundheitssystems und mögliche Lösungsansätze für mehr Würde in der Pflege.Hat dir diese Folge gefallen? Kommentiere deine Gedanken unter dieser Folge, lasse ein paar Sterne da und abonniere den Podcast, um keine Episode zu verpassen!Der Kontakt zu Bernhard Hofbauer ist über seinem Kanal bei Instagram möglich – schicke ihm einfach eine Nachricht, um dich über seine Arbeit auszutauschen und mehr über seine Projekte zu erfahren. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Deutschland leben etwa 9 Millionen Menschen mit einem diagnostizierten Typ-2-Diabetes. Jedes Jahr kommen ca. 450.000 Patientinnen und Patienten neu dazu: Die Belastung des Gesundheitssystems wird aller Voraussicht nach in den kommenden Jahren zunehmen. Bei vielen Betroffenen mit Diabetes mellitus treten zeitgleich Komorbiditäten auf, darunter oft kardiovaskuläre Erkrankungen bzw. chronische Nierenkrankheit. Man spricht auch vom kardiorenal-metabolischen Syndrom.
Healthcare out-of-the-box - Podcast für Entrepreneurship und Innovation im Gesundheitswesen
Detlef Friedrich ist Gründer und Geschäftsführer der contec GmbH - einem Beratungsunternehmen aus der Gesundheitswirtschaft, das in unterschiedlichen Bereichen wie Pflege, Krankenhaus, Reha, MVZ und vielen mehr zu vielfältigen Themen berät. In der contec Gruppe, die verschiedene Unternehmen umfasst, sind mittlerweile über 700 Mitarbeitende beschäftigt. Im Interview sprechen wir über seinen unternehmerischen und beruflichen Weg von der Gründung von contec vor fast 38 Jahren bis heute, wo er als Multiunternehmer im Gesundheitswesen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Gesundheitssystems geleistet hat. In der contec-Gruppe hat Detlef Friedrichs, der auch Fiete genannt wird, nämlich Unternehmen wie das IEGUS-Institut und auch Beteiligungsgesellschaften aufgebaut. Wir erfahren im Interview viele spannende Insights von diesem erfahrenen Gestalter des Gesundheitswesens und auch seine besten Tipps für Gründerinnen und Gründer. Zudem machen wir einen Ausblick in die Zukunft und erhalten auch Fietes Einschätzungen zur aktuellen Lage des Gesundheitswesens und dazu, wie wir die Probleme lösen können. Eine sehr spannende Folge. Unbedingt anhören. Detlef Friedrich findest du hier: https://www.linkedin.com/in/detlef-friedrich-97357a86/ contec findest du hier: https://www.contec.de Du erreichst Tobias Krick unter: tkrick@healthcare-innk.de https://de.linkedin.com/in/dr-tobias-krick https://twitter.com/Tobias_Krick https://www.instagram.com/tobias.krick.official/ Du findest healthcare innk hier: https://www.instagram.com/healthcare.innk https://www.linkedin.com/company/healthcare-innk https://twitter.com/healthcare_innk https://www.xing.com/profile/Tobias_Krick3 https://healthcare-innk.de
Die Militarisierung des Gesundheitssystems schreitet voran – und sie ist abzulehnen: Unter anderem wird damit die Illusion erzeugt, die Folgen eines großen Krieges seien beherrschbar. Von Bernhard Trautvetter. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz beteiligt sich an der brandgefährlichen Militarisierung des Gesundheitssystems. Grundlage dafür ist dasWeiterlesen
„Die Mehrheit der Deutschen steht dem Einsatz von KI im Gesundheitswesen offen gegenüber“, sagt Bitkom-Vizepräsidentin Christina Raab. Laut einer aktuellen Bitkom-Befragung wenden sich 45 Prozent der Deutschen bei medizinischen Fragen an KI-gestützte Chatbots. Ergänzend spricht Digital-Health-Expertin Dr. Verena Benz über den Stand der elektronischen Patientenakte (ePA) und die Erwartungen an die Digitalisierung des Gesundheitssystems. Diese Themen werden auch auf der Digital Health Conference in Berlin besprochen. Außerdem erläutert Bitkom-EU-Expertin Jana Gaulke das digitale Omnibus-Paket der EU-Kommission – und erklärt, warum es deutlich mutigerer Schritte bedarf, um Bürokratie und Überregulierung in Europa abzubauen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Johanna Ludwig ist Chirurgin, Gesundheitssystem-Visionärin und leitet seit Kurzem die neue Leiterin der Stabsstelle Versorgung bei der gematik. Nach mehreren Jahren klinischer Tätigkeit – unter anderem im Unfallbehandlungszentrum Berlin-Marzahn – absolvierte sie ein Zusatzstudium in Oxford, das ihr die Bedeutung von Prozessanalyse, Organisationsentwicklung und Digitalisierung im Gesundheitswesen verdeutlichte. Sie verbindet medizinische Expertise mit einem tiefen Verständnis für Versorgungsprozesse, Lean Management und digitale Transformation. In ihrer neuen Rolle bringt Dr. Johanna Ludwig Erfahrungen aus Klinik, Forschung, Startup-Arbeit und internationaler Weiterbildung ein, um die digitale Versorgung in Deutschland patientennah, alltagstauglich und zukunftsfähig zu gestalten. Ein ungewöhnlicher Weg: Von der Chirurgie zur Digitalstrategie Zu Beginn berichtet Dr. Johanna Ludwig, wie sie von der klassischen Chirurgie in eine Rolle wechselte, die es ihr ermöglicht, Versorgung systemisch zu verbessern. Im Klinikalltag wurde ihr immer wieder bewusst, wie viel Zeit Ärztinnen und Ärzte mit Workarounds verbringen – mit Tätigkeiten, die eigentlich nur dazu dienen, Lücken in Prozessen zu überbrücken. Gerade diese täglichen Ineffizienzen weckten ihren Wunsch, Strukturen zu verändern und Organisationen zu modernisieren. Das Zusatzstudium in Oxford hat ihr dann gezeigt, dass Wissen allein nicht ausreicht, sondern dass man sein Umfeld aktiv gestalten muss, wenn man Versorgung verbessern will. Digitalisierung und Weiterbildung gehören zusammen Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage, weshalb Digitalisierung oft nicht dort ankommt, wo sie eigentlich benötigt wird. Dr. Johanna Ludwig betont, dass digitale Lösungen nur funktionieren, wenn sie in echte Arbeitsabläufe eingebettet sind und wenn das Personal die Möglichkeit erhält, sich weiterzubilden. Besonders die Verknüpfung aus digitaler Kompetenz und strukturierter Weiterbildung hält sie für entscheidend. Ohne diese Verbindung könne der große Hebel digitaler Technologien nicht wirksam werden. Die Rolle der neuen Stabstelle Versorgung bei der gematik Viele Außenstehende unterschätzen die Größe und Komplexität der gematik. Dr. Johanna Ludwig erklärt, dass ihre Aufgabe als Leiterin der Stabstelle Versorgung darin besteht, zwischen allen Akteuren zu vermitteln – von Krankenhäusern über Ärztinnen und Ärzte bis hin zu Industriepartnern und Selbstverwaltung. Es gehe nicht darum, analoge Abläufe einfach zu digitalisieren, sondern Digitalisierung so zu gestalten, dass sie die Versorgung tatsächlich verbessert. Die Stabstelle soll dafür sorgen, dass sowohl digital affine Praxen als auch kleine Landarztpraxen gehört werden und dass digitale Lösungen echten Mehrwert bieten. Warum digitale Lösungen häufig Frust auslösen Anhand eines Beispiels aus dem NHS beschreibt Dr. Johanna Ludwig, warum digitale Lösungen scheitern können, wenn sie an der Realität vorbeigeplant werden. Eine digitalisierte Überweisung hat zwar organisatorisch Sinn ergeben, aber gleichzeitig wertvolle ärztliche Kommunikation eliminiert, die zuvor nebenbei stattfand und für den Austausch zwischen Hausärzten und Fachärzten essenziell war. Die Folge war Frust statt Entlastung. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, Digitalisierung aus Sicht der Anwenderinnen und Anwender zu denken und die Funktionsweise der Versorgung genau zu verstehen. johanna-inga Fragmentierung, Ressourcenmangel und der Alltag der Kliniken Ein weiterer Schwerpunkt ist die enorme Fragmentierung des deutschen Gesundheitssystems. Viele unterschiedliche Systeme, zahlreiche IT-Anbieter, regionale Unterschiede und finanzieller Druck erschweren einheitliche digitale Lösungen. Dr. Johanna Ludwig macht deutlich, dass Digitalisierung gerade in diesem Umfeld ein enormer Hebel sein könnte, wenn sie richtig umgesetzt wird. Sie sieht die Herausforderung darin, alle Beteiligten wieder auf eine gemeinsame Vision einzuschwören und den Fokus auf das gemeinsame Ziel zu richten: eine bessere Versorgung für Patientinnen und Patienten. Die elektronische Patientenakte: Ein großes Versprechen Im Gespräch zeigt sich Dr. Johanna Ludwig deutlich optimistischer als viele andere Stimmen im System. Auf die Frage, wie groß das Potenzial der elektronischen Patientenakte sei, gibt sie die höchste Bewertung. Schon heute könne ein sauber geführter Medikationsplan Leben retten. Zwar sei die ePA aktuell noch von PDFs geprägt und oft unvollständig, doch allein die Bündelung wichtiger Informationen bringe spürbare Erleichterungen. Ihr Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte künftig sagen: „Dieses digitale Tool erleichtert meinen Alltag wirklich.“ Weiterbildung im KI-Zeitalter – und warum Deutschland aufholen muss Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Zukunft der medizinischen Weiterbildung. Dr. Johanna Ludwig erläutert, dass Weiterbildung Zeit und Geld kostet, in Kliniken aber oft als Belastung wahrgenommen wird. Logbücher werden häufig ausgefüllt, ohne dass die Inhalte wirklich vermittelt wurden. International, etwa in Kanada, sei man deutlich weiter und arbeite seit vielen Jahren mit kompetenzbasierten Modellen. Angesichts der rasanten Entwicklungen in KI und Entscheidungsunterstützungssystemen müsse sich das Rollenbild von Ärztinnen und Ärzten verändern. In Zukunft brauche es nicht nur Fachwissen, sondern besonders Fähigkeiten wie Kommunikation, Teamarbeit und Patientenführung. Was nötig ist, damit der Kulturwandel gelingt Dr. Johanna Ludwig betont, dass es eine klare Vision braucht – ähnlich wie in einem Startup. Systeme und Weiterbildungsstrukturen müssen so gestaltet werden, dass sie gute Praxis unterstützen statt behindern. Im Mittelpunkt steht für sie der Mensch: Pflegende und Ärztinnen sollen Zeit für Patientinnen und Patienten haben, statt mit redundanten Dokumentationen oder fehlerhaften IT-Systemen kämpfen zu müssen. Nur wenn digitale Lösungen den Arbeitsalltag wirklich erleichtern, kann eine positive digitale Kultur entstehen. Persönliches Ziel: Die erste wirklich geliebte digitale Lösung Zum Ende definiert Dr. Johanna Ludwig ein persönliches Ziel: Sie möchte, dass es künftig mindestens ein digitales Produkt gibt, über das Ärztinnen und Ärzte sagen: „Das ist wirklich gut.“ Dieser Satz wäre für sie ein Zeichen dafür, dass Digitalisierung nicht mehr als Belastung, sondern als echte Verbesserung wahrgenommen wird. Ebenso wünscht sie sich, dass ihr Buch über Wege aus der Klinik irgendwann nicht mehr gebraucht wird, weil Menschen im Gesundheitssystem wieder das Gefühl haben, etwas bewegen zu können, ohne auszubrennen. Mehr über unseren Podcast, alle erschienen Folgen und uns Inga Bergen & Larissa Middendorf findet ihr auf www.visionaere-gesundheit.de Mehr von uns gibt es auch in unserem englischsprachigen Podcast „Visionaries of Health“ denn ihr auf allen gängigen Podcastplattformen findet. Ihr habt Themenvorschläge oder Anregungen für uns? Melde euch gerne unter info@visionaere-gesundheit.de Der Beitrag Dr. Johanna Ludwig: Warum ihre Vision für die digitale Versorgung Mut macht erschien zuerst auf Visionäre der Gesundheit.
Die Entsolidarisierungspolitik des Hendrik StreeckEin Kommentar von Paul Clemente.Einer Politik, die den homo oeconomicus zum Ideal erklärt, sind Bürger, die sich nicht dem Markt hingeben, eine Provokation. Dabei spielt der Grund keine Rolle. Während Bundeskanzler und Mehrfach-Millionär Friedrich Merz den Bürgergeld-Empfängern so richtig einheizen will, hat Parteikollege Hendrik Streeck eine andere Gruppe im Visier. Eine, die ebenfalls keiner „Wertschöpfung“ nachgeht. Richtig: Die Rentner. Deren Arbeit ist getan. Von denen ist nichts mehr zu erwarten. Sie „kosten“ lediglich. Das inspiriert diverse Politiker regelmäßig zur Entsolidarisierung mit den Alten.Als Vorkämpfer gilt der CDU-Politiker Philip Mißfelder. Der sorgte sich schon 2003 um die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems. Dabei ließ er keinen Zweifel, wo der Roststift anzusetzen ist:„Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen.“Früher seien die Alten doch auch auf Krücken rumspaziert.Was Mißfelder natürlich nicht aussprach: Dass reiche Rentner sich solche OPs trotzdem leisten können. Private Zahlung geht schließlich immer. Krücken drohen lediglich Vertretern der Unterschicht. Kein Zufall, denn solche Kürzungen werden stets von Personen vorgebracht, für die eine „Eigenbeteiligung“ kein Problem darstellt. So entscheiden Großverdiener oder gar Millionäre über Elend oder gar Tod einer verarmenden Bevölkerung.Dass Mißfelders Vorschlag manchen FDP-Politiker beglückte, bedarf kaum der Erwähnung. Deren Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr versuchte 2012 ein Remake. Seine Behauptung: „Experten“ würden an der Notwendigkeit zahlreicher Knie- und Hüftprothesen zweifeln. 2010 habe man fast 400 000 neue Hüft- und Kniegelenke eingesetzt – so stehe es im Krankenhaus-Report 2010 der Barmer GEK. Aber auch Bahrs Reanimationsversuch scheiterte. 13 Jahre später, im Herbst 2025, plant die Merz-CDU ein glanzvolles Comeback für die Bundeswehr. Dazu benötigt man Geld. Und woher nehmen? Wie wärs mit dem Schreddern der Sozialsysteme? Das wurde vor 45 Jahren schon einmal durchgesetzt: Damals hatte US-Präsident Ronald Reagan sein Wettrüsten unter anderem durch Kürzung von Sozialprogrammen finanziert.Ist der Zeitgeist erst vergiftet, trauen sich auch die Möchtegerns ans Mikrophon. So forderte Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Klinikengruppe Sana, vor wenigen Wochen im Podcast Table.Today:„Wir müssen als Gesellschaft uns fragen, ob wir in jeder Lebensphase, wo die Menschen sind, und da rede ich jetzt auch 80 aufwärts sozusagen, diesen Menschen am Ende des Tages die vollumfängliche Medizin zukommen lassen.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Martin Gleitsmann, 20 Jahre Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich und unabhängiger Experte im Bereich Gesundheit, Soziales und Arbeitsmarkt, ist in der heutigen Folge von Treffpunkt Diabetes zu Gast. Er beantwortet unter anderem Fragen rund um das Thema Diabetes & Beruf, wie gehe ich am Besten damit um und gebe ich meinem Arbeitgeber Bescheid. Dabei bespricht er mit unserem Moderator Wolfgang Schiefer rechtliche und soziale Aspekte und gibt einen Ausblick auf Möglichkeiten zur Verbesserung des Gesundheitssystems.
Die elektronische Patientenakte ist der Schlüssel zur digitalen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Jan Pilhar, Associate Partner Healthcare, IBM, informiert darüber, dass die IBM sich als technologischer Enabler, nicht als Datenmonetarisierer sieht. KI, Quantum Computing und neue Schnittstellen sollen die EPA vom statischen Dokumentenarchiv zum dynamischen, patientenzentrierten Gesundheitsökosystem machen.1. IBM & Rolle im GesundheitswesenIBM stellt die Technologie-Plattform für 16 deutsche Krankenkassen bereit, u. a. für den Betrieb der elektronischen Patientenakte (EPA).Keine eigenen Health-Produkte mit Datenmonetarisierung, sondern Infrastruktur- und Serviceanbieter.2. Elektronische Patientenakte (EPA)Status Quo: Aktuell vor allem PDF-Dokumente; Ausbau auf strukturierte Daten (MIOs) geplant.Integration von Wearables: Perspektivisch Schnittstellen für Smartwatches, Ringe, Food-Tracker und weitere Consumer-Devices.KI-Unterstützung: Geplante automatisierte Strukturierung unstrukturierter Dokumente, z. B. Arztbriefe.User Experience: Derzeit noch komplexe Zugangsprozesse (TAN, PIN, PUK). Ziel: vereinfachte Anmeldung (Face-ID, Komfort-Services).Opt-out & Akzeptanz: Nur ca. 5 % der Versicherten widersprechen. Bevölkerung ist digital aufgeschlossener als oft angenommen.Datenhosting: Souveräne Cloud, Server in Deutschland, BSI-zertifiziert. Skalierung auch für große Datenmengen vorgesehen.3. Herausforderungen & ChancenÄrzte & Primärsysteme: Viele Probleme liegen bei den Praxis- und Kliniksoftwares (PVS/KIS), nicht in der EPA selbst.Datenschutz vs. Patientenschutz: Balance neu denken, ohne Datenschutz aufzugeben.Bestandspatientenakten: Historische Papierakten bleiben größtenteils analog; kein groß angelegtes Digitalisierungsprogramm geplant.4. KI, Quantum & ZukunftsvisionenKurzfristig (3–5 Jahre): Ausbau der EPA zum Ökosystem, KI-basierte Mehrwertdienste, bessere Schnittstellen für Ärzte und Versicherte.Mittelfristig (5–10 Jahre): Kombination aus Quantum Computing und KI für Simulationen, personalisierte Medizin, beschleunigte Medikamentenentwicklung.Langfristig: Prävention statt Reparatur – Ziel: Krankheiten vorhersagen und vermeiden, Kosten senken, Lebensqualität steigern.5. IBM & InnovationWatson Health wurde verkauft, KI-Forschung läuft weiter (WatsonX).Zusammenarbeit mit Start-ups: von Partnerschaften über Hackathons bis zu gezielten Übernahmen.Beispielprojekt: „Making EPA Understandable“ – Einsatz von LLMs/Chatfunktionen für bessere Nutzererfahrung.6. Drei Wünsche für das deutsche GesundheitswesenBegeisterung und aktive Mitwirkung der Leistungserbringer an der EPA.Ständige Neubewertung der Balance zwischen Datenschutz und Patientenschutz.Nachhaltige Finanzierung und digitale Weiterentwicklung des Gesundheitssystems, um die Versorgung trotz demografischen Wandels zu sichern.Schreibt uns Eure Kommentare gerne an MehrEinsatzWagen@healthcarefuturists.com und vernetzt euch mit uns auf unseren Social Media Kanälen.
In dieser Folge von HealthCareBrain spricht Dr. Kerstin Stachel mit einem der einflussreichsten Experten des deutschen Gesundheitssystems: Prof. Dr. Christian Karagiannidis. Er ist Chefarzt für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin an der Lungenklinik Köln-Merheim, Mitglied der Regierungskommission Krankenhaus sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN). Bundesweit bekannt wurde er als COVID-Berater der Bundesregierung und Mitbegründer des DIVI-Intensivregisters.Im Gespräch geht es um die ehrliche Analyse des Gesundheitssystems – und um Mut zur Veränderung:Warum wir ohne strukturelle Reformen in eine explosive Kosten- und Sozialabgabenkrise laufenWeshalb Zentralisierung kein Verlust, sondern ein Gewinn an Qualität für Patientinnen und Patienten istWarum viele Länder besser sind – z. B. Skandinavien, Niederlande, SpanienWie Level-1i-Zentren, Ambulantisierung und Primärversorgungszentren echte Entlastung schaffen könnenWarum wir digitale Vernetzung sofort brauchen und Datenschutz nicht länger als Ausrede dienen darfWeshalb ohne echte Präventionsstrategie keine Reform funktionieren wirdRobotik und KI als Chance – nicht Bedrohung – für Versorgung und PflegeMit klaren Worten und deutlichen Positionen fordert Karagiannidis: „Wir müssen endlich weg von der Besitzstandswahrung. Königreiche im System zu verteidigen, werden wir uns in Zukunft nicht mehr leisten können.“Eine Folge, die Orientierung bietet – und zeigt, welche Weichen jetzt gestellt werden müssen.Wie hat euch die Folge gefallen? Hinterlasst uns gerne euer Feedback und euere Fragen und Ergänzungen in den Kommentaren.Folgt HealthCareBrain bei Spotify, Apple oder Youtube um keine Folge mehr zu verpassen und hinterlasst uns gerne eine Bewertung!
Ausbruch aus dem System!
In unserer neuesten Ausgabe des Deloitte Future Talk Podcasts sprechen wir über die grossen Herausforderungen, vor denen das Gesundheitssystem in Deutschland (und der Schweiz) in Sachen Finanzen, Demographie und medizinischer Fortschritt steht. Doch wir bleiben nicht bei der Analyse stehen: Im Zentrum steht die Frage, wie das System langfristig stabilisiert und zukunftssicher gemacht werden kann. Darüber hinaus wagen wir einen Blick in die Zukunft: Welche transformative Rolle kann Künstliche Intelligenz in der Gesundheitsversorgung spielen, und wie werden digitale Technologien unser Verständnis und die Funktionsweise des Gesundheitssystems verändern? Für spannende Perspektiven sorgt unser Gast Dr. Frank Bressau – promovierter Biologe, Leiter des Deloitte Center for Health Solutions und seit über 30 Jahren in beratender und forschender Funktion für die Gesundheitswirtschaft tätig. Mit uns teilt er fundierte Einblicke und inspirierende Impulse zur Zukunft des Gesundheitswesens. Wir wünschen viel Spass beim Zuhören! LINKS: Podcastgast: Dr. Frank Bressau | LinkedIn Deloitte Center for Health Solutions: DCE Center for Health Solutions | Deloitte Deutschland Zur Vertiefung des Episodenthemas empfehlen wir folgende Studien: Wege zu einer nachhaltigen Gesundheitsfinanzierung in Deutschland | Deloitte Deutschland Future of Health | Deloitte Deutschland Neben Apple Podcast kannst du unseren Podcast auch bei Spotify, SoundCloud, Google und anderen Podcast Apps hören. Über Dein Feedback und Deine Anregungen zu dieser Episode freuen wir uns sehr. Besuche uns auf unseren Websites Deloitte Schweiz und Deloitte Deutschland. Oder schreibe uns auf LinkedIn: Alexander Boersch; Michael Grampp
Führende Vertreter von rund 50 medizinischen Gruppen haben sich in Canberra versammelt, um einige der heikelsten Fragen des australischen Gesundheitswesens zu erörtern. Als eine der teilnehmenden Organisationen behauptet die Australian Medical Association, kurz AMA, dass die Leistungsfähigkeit des australischen Gesundheitssystems immer weiter abnehme. Dies werde zum Beispiel in ländlichen Gemeinden deutlich, wo der Zugang zur Gesundheitsversorgung erschwert bleibe, aber auch Stillstände in öffentlichen Krankenhäusern und Schließungen von privaten Krankenhäusern und Diensten seien Indikatoren für diesen Verfall.
Das Q&A mit IRON MIKE EXCLUSIV auf PATREON:http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membershipIn dieser Folge treffen Wissenschaft, Wahnsinn und Wahrheit aufeinander: Michael Steiner, besser bekannt als „Iron Mike“, spricht Klartext über Gesundheit, Biohacking und die Schattenseiten des deutschen Gesundheitssystems. Warum wirken deutsche Produkte nicht? Wieso weiß dein Arzt nichts über Ernährung? Und was hat Testosteronersatz mit Glück zu tun?Zwischendrin gibt's Klartext, harte Aussagen und ein paar provokante Begriffe – aber auch tiefe Insights, fundiertes Wissen und echte Erfahrungen.
Flavia Maier fiel, wie viele andere Patientinnen mit Essstörungen, durch die Maschen unseres Gesundheitssystems – zu krank für die Psychiatrie, zu gesund fürs Spital. Ohne ihre Familie, die für einen Therapieplatz in Deutschland kämpfte, hätte sie die Magersucht wohl nicht überlebt. Magersucht hat eine der höchsten Sterblichkeitsraten aller psychischen Krankheiten. Auch Flavia Maier, 27, überlebte die Anorexie nur mit viel Glück und dank ihrem Umfeld, das mit ihr gegen die Krankheit kämpfte. Mit Essstörungen sind nicht nur Betroffene und deren Umfeld, sondern auch Fachleute überfordert. Nach zwölf Jahren hat Flavia heute ihr Normalgewicht erreicht. «Reporter» begleitete die junge Frau fünf Jahre auf dem Weg aus der Essstörung zurück in ein normales Leben.
Immer mehr Menschen in der Schweiz sterben durch assistierten Suizid. Wie lange können Sterbehilfevereine wie Exit die steigenden Zahlen noch bewältigen – und was dann? «Puls» zeigt das System der Niederlande und lässt ein Exit-Mitglied sowie drei kontroverse Expertenmeinungen zu Wort kommen. Gehen in Würde – Die letzte Entscheidung selbst treffen Renate B. ist unheilbar krank. Bevor die Schmerzen Überhand nehmen, möchte die 78-Jährige mit Hilfe von Exit daheim ihr Leben beenden. Selbst entscheiden, wann, wo und wie es passiert, das ist der alleinstehenden Frau wichtig. Lange war Renate skeptisch, ob sie jemals assistierte Suizidhilfe in Anspruch nehmen würde – als sie aber miterlebte, wie ihre beste Freundin mit Exit starb, empfand sie diesen Abschied vom Leben als sehr würdevoll. «Puls» erzählt sie, warum sie im selbstbestimmten Sterben Trost findet. Modell Niederlande – Suizidhilfe als Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten «Puls»-Moderatorin Daniela Lager reist in die Niederlande, wo die Mutter eines Redaktionskollegen vor wenigen Jahren durch aktive Suizidhilfe gestorben ist. Die Hausärztin, die seinerzeit das tödliche Medikament injiziert hat, gibt Einblicke in die legale Praxis der Sterbehilfe, dort genannt «Euthanasie»: In den Niederlanden ist der Tod durch aktive Sterbehilfe, praktiziert von Medizinerinnen und Medizinern, Aufgabe des Gesundheitssystems. Praxisänderung überfällig? «Assistierter Suizid ist nicht Vereinssache» Die assistierte Suizidhilfe sei nicht die Aufgabe von Vereinen, findet Uwe Güth. Der Arzt warnt, dass Organisationen wie Exit die steigende Zahl an Sterbewilligen bald nicht mehr bewältigen können. Zudem kritisiert er fehlende Ausbildungsstandards bei den Laien, die in Organisationen Menschen beraten und allenfalls beim Suizid unterstützen. Und weil in der Schweiz jede Person das Recht hat, einen Sterbehilfeverein zu gründen, seien Geschäftemacherei und Missstände vorprogrammiert. Uwe Güth fordert: Der Staat muss Verantwortung übernehmen und die assistierte Suizidhilfe anerkennen als medizinische Intervention und Behandlung. «Die Verantwortung nicht einfach auf die Ärzteschaft abwälzen» Paul Hoff ist Präsident der Zentralen Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Zum niederländischen Modell hat er eine klare Haltung: Er lehnt die assistierten Suizidhilfe durch Ärztinnen und Ärzte ebenso ab wie deren Einstufung als «normale» medizinische Intervention, die von der Krankenkasse übernommen wird. Mit der steigenden Zahl Suizidwilliger müsse sich die Gesellschaft zwingend auseinandersetzen, dürfe die Verantwortung jedoch nicht einfach auf die Ärzteschaft abwälzen. Praxisänderung unnötig? «Das Schweizer Modell funktioniert» Für Paul-David Borter, Gesamtleiter Freitodbegleitung bei Exit, funktioniert die assistierte Suizidhilfe aus Vereinshand. Bezüglich der steigenden Anzahl von Anfragen für Suizidhilfe sei man vorbereitet. Angst vor Missständen bei Sterbehilfevereinen hat er nicht, denn zumindest Exit arbeite nach strengen, selbstauferlegten Kriterien und Qualitätsstandards. Und nach jeder Freitodbegleitung folgt eine behördliche Abklärung. Paul-David Borter sagt: Das Schweizer Modell der Sterbehilfe bewährt sich.
Diese Folge passt zu "Tanz in den Mai", es geht um die Wichtigkeit und positive Studienlage von Bewegung und Sport bei Krebs und vor allem um die Frage: "Wie motiviert das Gesundheitssystem Krebspatienten zur Bewegung?"Ich diskutieren mit den Physiotherapeuten Ramon Schumann aus Augsburg über die Herausforderungen und Chancen der Onkologischen Trainingstherapie. (OTT). Er teilt seine Erfahrungen und die Bedeutung von Sport für Krebspatienten. Wir beleuchten die bürokratischen Hürden, die mangelnde Aufklärung durch Ärzte und die Notwendigkeit, Patienten zu motivieren, aktiv zu werden. Die Diskussion zeigt, wie wichtig individuelle Betreuung und die richtige Ansprache sind, um Patienten zu erreichen und ihnen zu helfen. In dieser inspirierenden Diskussion geht es um die Bedeutung von Bewegung und Eigenverantwortung in der Gesundheitsversorgung, insbesondere für Krebspatienten. Sie beleuchten die Herausforderungen des Gesundheitssystems. Zudem wird die Notwendigkeit einer integrativen Medizin hervorgehoben, die verschiedene Fachrichtungen vereint, um Patienten ganzheitlich zu unterstützen.Chapters
Tausende demonstrieren nach Tod eines Mannes durch Schüsse der Polizei in Oldenburg, Die Meinung, Russlands Präsident Putin trifft US-Sondergesandten Witkoff zu Gesprächen zu Waffenruhe in der Ukraine, Aufflammen des Konfliktes zwischen Indien und Pakisten um die Region Kaschmir, Deutsch-syrische Ärzte unterstützen nach Ende der Assad-Diktatur beim Aufbau eines Gesundheitssystems, Trauer auch bei Bedürftigen in Rom nach Tod von Papst Franziskus, Weitere Meldungen im Überblick, Gedenkfeiern und Ausstellungen 500 Jahre nach dem Deutschen Bauernkrieg, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Tausende demonstrieren nach Tod eines Mannes durch Schüsse der Polizei in Oldenburg, Die Meinung, Russlands Präsident Putin trifft US-Sondergesandten Witkoff zu Gesprächen zu Waffenruhe in der Ukraine, Aufflammen des Konfliktes zwischen Indien und Pakisten um die Region Kaschmir, Deutsch-syrische Ärzte unterstützen nach Ende der Assad-Diktatur beim Aufbau eines Gesundheitssystems, Trauer auch bei Bedürftigen in Rom nach Tod von Papst Franziskus, Weitere Meldungen im Überblick, Gedenkfeiern und Ausstellungen 500 Jahre nach dem Deutschen Bauernkrieg, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Der Koalitionsvertrag für eine schwarz-rote Regierung liegt seit knapp zwei Wochen vor. Es brauchte lange Verhandlungen, nun müssen als Nächstes die SPD-Mitglieder über den Vertrag abstimmen. Der Vertrag umfasst 144 Seiten, lässt aber große Würfe vermissen: keine Rentenreform, keine Steuerreform, keine Reform des Gesundheitssystems. Und alles, was drinsteht, bleibt unter “Finanzierungsvorbehalt”, denn die Koalition muss sparen. Dadurch wird in der kommenden Legislaturperiode viel Macht beim SPD-geführten Finanzministerium liegen. Am 6. Mai soll Friedrich Merz dann zum Bundeskanzler gewählt werden. Melanie Amann, stellvertretende Chefredakteurin des SPIEGEL, glaubt, Merz brauche dann viel Unterstützung, damit er seine Rolle gut ausfüllen kann. Ein Jahr ist es her, dass Anne Will und sie zusammen die erste Folge dieses Podcasts aufgenommen haben. Seitdem ist die Ampel zerbrochen und es gab vorgezogene Bundestagswahlen, nach denen die AfD im Bundestag so stark ist wie nie zuvor. Auch die Weltlage ist eine andere, nicht zuletzt seit Donald Trump wieder Präsident der USA ist. Hat Schwarz-Rot das Zeug dazu, gut zu regieren? Ist die Koalition inhaltlich und personell so gut aufgestellt, dass ihr eine bessere Zusammenarbeit gelingen könnte als der Ampel? Und kann sie die Stabilität und Resilienz bieten, die es in der angespannten Gegenwart braucht? Melanie Amann attestiert Schwarz-Rot zumindest genügend Pragmatismus und Erfahrung, damit das klappen könnte. Sie sagt aber auch: Dass im Koalitionsvertrag vieles vage bleibt, kann Flexibilität bedeuten - oder zu Konflikten führen. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 23. April 2025, um 17:30 Uhr.
Es ist vollbracht! schon ein paar Wochen vor dem Heiland!! In Ausgabe 100 sprechen Kabarettist Martin Puntigam und der Moleklarbiologe Martin Moder über die Zeit im März, als Ausgabe 1 entstanden ist, warum es noch keine Kunstfleischburger im Supermarktregal gibt, wieso es aber vielleicht bald Katzenfleisch im Hundefutter gibtwas damals in der Pandemie los war, was man aus heutiger Sicht sagen kann, von wem Falschmeldungen & Ängste ausgebeutet werden, warum Menschen diesen Unsinn glauben wollen, warum Lügen es so viel einfacher haben als Fakten, wieso neue Erkenntnisse in der Medizin kritischer beäugt werden als beim Brückenbau, warum RNA im Impfstoff als gefährlicher galt als DNA, dass Antworten erst wichtig werden können, wenn es die Fragen dazu gibt, weshalb die Coronaimpfung derart schnell fertig war, dass „Überlastung des Gesundheitssystems“ manchmal missverständlich war, wie die sog. Wissenschaschftsskepsis Karriere gemacht hat, warum es meistens trotzdem vor allem Ignoranz ist, weshalb „Do your own research“ oft schlauer klingt als es ist, was Darmatmer so besonders macht, was Perfluorcarbone besonders gut kann, wofür EVA bei der Darmatmung steht & ob man anhand von aufsteigenden Luftblasen im Teich ein nahendes Gewitter erkennen kann.
Mit Empathie und Härte erzählt die neue Krankenhaus-Serie von einer Notfallstation in Neukölln – und thematisiert auf gelungene Weise skandalöse Zustände des Gesundheitssystems.
Die USA diskutieren über den Mord an Brian Thompson, dem Vorstandschef des größten Krankenversicherungskonzerns des Landes. Die Tat war brutal, aber viele haben auch Sympathie für den mutmaßlichen Täter und die Opfer eines viel zu oft gnadenlosen Gesundheitssystems, in dem Thompson einer der mächtigsten Köpfe war. Wir sprechen in unserer Folge über das verworrene US-Gesundheitssystem, darüber, wie chaotisch in den Vereinigten Staaten die Abrechnung eines einfachen Arztbesuchs verläuft und wie es sein kann, dass Jahr für Jahr 500.000 US-Amerikaner Privatinsolvenz wegen Arztrechnungen anmelden müssen. NPR Tiny Desk Concert: Little Shop of Horrors https://www.youtube.com/watch?v=ymqKPz5kRXE Ihr erreicht uns unter: beiburgerundbier@gmail.com