POPULARITY
Ein chilenischer Polarforscher warnt, dass das Virus in der Antarktis alle infizierten Vögel töten könnte. Was ist da dran? Lilly Zerbst hat nachgefragt
Immer mehr Wildtiere drängen in die Städte, und passen sich erstaunlich gut an. So entstehen globale, urbane, stressresistente Populationen, die andere Arten verdrängen, aber auch als Retter ihrer Artgenossen dienen können.
Wir haben am Donnerstag, 19.2. in diesem Beitrag unter Berufung auf einen Wissenschaftler berichtet, dass das Vogelgrippevirus lokale Populationen stark bedrohen könnte. Diesen Beitrag haben wir zurückgezogen und korrigiert.
Was passiert, wenn Kunden Fragen stellen, für die es (noch) keine Daten gibt? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Eike Hartmann, Vice President Custom Research & Insights Business bei Statista Plus, über innovative Methoden in der Datenerhebung – von klassischen Online-Befragungen bis zur Nutzung von KI, um neue Erkenntnisse zu generieren. Eike erklärt, wie Statista synthetische Populationen auf Basis realer Daten aufbaut, wie man mit Validierungslogiken auch in nischigen Märkten valide Schätzungen entwickelt – und was passiert, wenn diese Ergebnisse der Intuition der Kund:innen widersprechen. Eine Folge über Methodenvielfalt, Datenvertrauen und den Mut, mit einer guten Geschichte auch Gegenwind zu begegnen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Eike: https://www.linkedin.com/in/eike-hartmann-23ab212/ Zur Homepage von Statista: https://de.statista.com/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
In dieser Episode von Turtlezone Tiny Talks beschäftigen wir uns mit einem faszinierenden und oft missverstandenen Tier: der Taube. Michael Gebert und Oliver Schwartz tauchen tief in die Welt dieser intelligenten Vögel ein und suchen nach Antworten auf die Frage, warum Tauben oft ein so schlechtes Image haben. Im Gespräch stellen sie die scharfen Kontraste zwischen dem kulturellen Erbe und der heutigen Wahrnehmung der Taube heraus. Der eindrückliche Kontrast zwischen ihrer noblen Symbolik in der Antike und der modernen Abneigung zeigt sich besonders deutlich in den vielen Vorurteilen, die über diese Tiere existieren. Im Verlauf des Podcasts enthüllen Gebert und Schwartz, dass Tauben über erstaunliche Fähigkeiten verfügen, wie die Gesichtserkennung von Menschen und die Unterscheidung von Kunststilen. Sie besitzen ein naturgegebenes GPS, das es ihnen ermöglicht, sich über weite Strecken zu orientieren. Ihre tiefen sozialen Bindungen, die lange Paarbeziehungen und ein vielfältiges Sozialverhalten sind ebenfalls spannende Themen, die die entzückende Seite der Taube herausstellen. Ein zentrales Thema der Debatte sind die Missverständnisse rund um die Taube, insbesondere die Ansichten von Kommunen, die häufig mit harten Verboten gegen diese Vögel reagieren. Die Sprecher schlagen vor, dass ein anderer, respektvollerer Umgang mit Tauben möglich ist – etwa durch kontrollierte Taubenschläge, die es den Stadtbewohnern ermöglichen könnten, den Tieren ein gesundes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig ihre Populationen zu regulieren. Die Episode 189 der Turtlezone Tiny Talks ist eine wirkungsvolle Erinnerung daran, dass es manchmal notwendig ist, unsere Perspektiven zu ändern, um die wundersamen Aspekte des Lebens um uns herum zu entdecken. Als Bonus gibt es den Song "Feathers of the City".
Schädlinge werden vom Sommeraufenthalt im Freien mit ins Haus geschleppt, beim Lüften hereingeweht oder mit der Erde eingebracht. Je grösser die Population an Trauermücken, Thripsen oder Blattläusen, desto schwieriger die Bekämpfung. Manchmal hilft duschen, manchmal fallenstellen. Viele Schädlinge wird man schon los, wenn man die Pflanze abduscht (s. Ratgeber vom Dienstag). Das erste Gebot gegen Schädlinge lautet aber: Frühzeitig bekämpfen, bevor sich grosse Populationen bilden! Am einfachsten sind die auffliegenden Insekten zu entdecken. Die meisten können mit Klebefallen weggefangen werden. Blattläuse: Die erwachsenen Insekten fliegen von einer Pflanze zur anderen und vermehren sich dort rasch. Sie saugen Pflanzensaft und sondern klebrigen Saft ab. So schwächen sie die Pflanzen und auf den klebrigen Blättern bilden sich schwarze Pilzrasen. Was tun: Pflanzen abduschen, gelbe Klebfallen aufhängen, die erwachsenen Insekten fliegen drauf. Trauermücken: Schwarze Mücken, welche um die Pflanzen schwirren, legen ihre Eier in die feuchte Erde. Die geschlüpften Larven fressen an den Wurzeln, was die Zimmerpflanze enorm schwächt. Was tun? Gelbe Klebefallen aufhängen die Trauermücken fliegen darauf Erdschicht ca. 3 cm hoch mit Steinchen abdecken, damit die Mücken keine Eier mehr ablegen können. Thripse: Winzige, gelbliche Insektenlarven, die auf der Blattoberseite viele silbrige, helle Sprenkel verursachen. Die ausgewachsenen Thripse fliegen zu den nächsten Pflanzen, saugen an den Blättern. Junge Blätter verkrüppeln und die Zimmerpflanzen werden geschwächt. Was tun? Ausgewachsene Thripse fliegen auf blaue Klebefallen.
Im Herzen des Bwindi Impenetrable Nationalparks im Südwesten des Landes brechen wir zum wohl größten Abenteuer unserer Uganda-Reise auf: dem Gorilla-Trekking!Auf steilen, schweißtreibenden Pfaden durch den dichten Regenwald begeben wir uns auf die Suche nach einer der letzten freilebenden Populationen von Berggorillas. Begleitet von Rangern, Fährtenlesern und einem beeindruckenden Team aus Trägern kämpfen wir uns durch dichtes Dickicht und überwinden Flüsse und steile Hänge. Nach Stunden des Wanderns erleben wir eine Begegnung, die uns den Atem raubt: Eine Gruppe Berggorillas, darunter ein mächtiger Silberrücken, tritt plötzlich aus dem Grün hervor – und sorgt für Momente voller Respekt, Demut und Intensität.Begleitet Lydia Möcklinghoff, Erik Lorenz und ihr Team in dieser sechsten Folge der Uganda-Reihe auf eine emotionale und unvergessliche Reise – in das grüne Herz eines einzigartiges, gefährdeten Paradieses unseres Planeten! Produktion & Redaktion: Erik LorenzHabt ihr schon die vorherigen Folgen über unsere Uganda-Reise gehört? Bisher erschienen sind:WW426: Von Schuhschnäbeln und Schimpansen (1/2) – unterwegs in Uganda mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW427: Von Schuhschnäbeln und Schimpansen (2/2) – unterwegs in Uganda mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW431: Von hungrigen Hippos und heulenden Hyänen (1/2) – Safari im Queen Elizabeth Nationalpark (Uganda) mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW432: Von hungrigen Hippos und heulenden Hyänen (2/2) – Safari im Queen Elizabeth Nationalpark (Uganda) mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW438: Von Bildungshunger und Berglandschaften – eine Reise durch Ugandas grünes Herz mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzDieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwachSTAY IN TOUCH:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/Weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
«Einstein» begleitet ein junges Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich auf den Weg in die Freiheit – als Hoffnungsträgerin für ihre Art. Für die Schweizer Luchse hingegen häufen sich die Alarmzeichen: Eine neu entdeckte Erbkrankheit zeigt die Folgen von Inzucht und des fehlenden Gen-Austauschs. Freya auf Reisen Die Sendung begleitet das junge Luchsweibchen Freya vom Wildnispark Zürich in Langnau bis zur Auswilderung in den Wäldern Ostdeutschlands. Dort soll sie helfen, eine stabile Population aufzubauen. Freyas Reise führt zuerst in ein spezielles Gehege in Thüringen, wo sie mehrere Monate auf die Freiheit vorbereitet wird, bevor sie ausgewildert wird. Warum die Schweiz Luchse exportiert und selbst Probleme hat Während Freya in Deutschland mithilft, die junge Luchspopulation zu stärken, kämpft die Schweiz mit den Folgen der eigenen Pionierarbeit. Vor über fünfzig Jahren wurden hier die ersten Tiere ausgewildert – eine Erfolgsgeschichte, die den Luchs zurück in die Alpen und den Jura brachte. Heute leben rund 340 erwachsene Luchse in der Schweiz, die grösste Population Westeuropas. Doch die Erfolgsgeschichte hat einen Schatten: Alle Tiere stammen von wenigen Individuen ab. Die genetische Vielfalt ist gering, und das hat Folgen. Alarmierende Befunde «Einstein» zeigt, wie Forschende den Gesundheitszustand der Schweizer Luchse untersuchen. Im Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit in Bern werden tot aufgefundene Tiere analysiert. Dabei stiessen die Fachleute auf ein Rätsel: Immer wieder starben junge Luchse ohne erkennbare Ursache. Die Spur führt zu einer genetischen Erkrankung – erstmals wissenschaftlich nachgewiesen. Betroffen ist ausgerechnet die jüngste Population in der Nordostschweiz. Mehr Austausch und frisches Blut Generell häufen sich zudem seit längerem auch Herzfehler. Fachleute warnen: Ohne frisches Erbgut könnten die Schweizer Luchse immer kränker werden und der Bestand langfristig schrumpfen. Ein Problem: Die isolierten Populationen im Jura, in den Alpen und der Nordwestschweiz tauschen kaum Gene aus. Einerseits soll nun dieser Austausch unter den Gebieten gefördert werden, andererseits fordern Fachleute auch die Aussiedlung neuer Luchse aus dem Ausland. Doch die Umsetzung ist komplex: Sie erfordert internationale Kooperation, rechtliche Abklärungen und die Akzeptanz der Bevölkerung.
In einigen Regionen der Welt sind Korallen hitzeresistenter als anderswo. Was ist das Geheimnis dieser Riffe? Zudem: Wir begleiten einen Mars-Rover im Sinkflug. Und: Die Internationale Raumstation ISS feiert einen speziellen Geburtstag. (00:00) Schlagzeilen (00:50) Hoffnung für Korallen? Die immer wärmeren Meertemperaturen bedrohen Korallenriffe. In den letzten Jahren kam es zu einer globalen Massenbleiche. Vielerorts starben ganze Riffe ab. Doch, es gibt Regionen, wo die Korallen hitzeresistenter sind: im Roten Meer oder im sogenannten Korallendreieck in Südostasien. Forschende versuchen nun herauszufinden, was man von diesen Populationen für den Rest der Welt lernen kann. (Sandro Della Torre) (07:40) Meldungen: Neues Gegengift gegen Schlangenbisse - Schimpansen überdenken Entscheidungen - Neue Zahlen zu Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen in der Schweiz (Katrin Zöfel) (13:11) Stresstest auf dem Mars Es ist die Krönung der achteinhalb Monate lagen Reise: Die Landung des Rovers auf der Mars. Ob die klappt, hängt fast sprichwörtlich an einem seidenen Faden. Beziehungsweise an einigen Nylon-Fäden des Fallschirms, an dem der Rover Richtung Oberfläche gleitet. Nicht selten geht das schief, weil der Schirm zu früh öffnet, zu spät, oder in Stücke reisst. Doch warum genau ist die Sache mit dem Fallschirm so kompliziert? Und was tun Weltraumorganisationen dagegen, etwa die Nasa? (Felicitas Erzinger) (19:45) 25 Jahre Forschung im All – und nun? Seit dem 2. November 2000 forschen und arbeiten ununterbrochen Menschen an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Was haben die rund 3000 ISS-Experimente der letzten 25 Jahre gebracht? Und: Wie geht es weiter nach dem baldigen Ende der altersschwachen Raumstation, welche die USA, Kanada, Japan, Europa und Russland friedlich zusammen betreiben? (Anita Vonmont) Links: Übersicht zur Korallenbleiche weltweit: coralreefwatch.noaa.gov/satellite/research/coral_bleaching_report.php Korallenart in Florida praktisch ausgestorben: science.org/doi/10.1126/science.adx7825 Resistente Korallen im Roten Meer: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35492414/ Gegengift gegen Schlangenbisse, Studie Oktober 2025: nature.com/articles/s41586-025-09661-0 Gegengift gegen Schlangenbisse, Studie Mai 2025: cell.com/cell/abstract/S0092-8674(25)00402-7 Schimpansen überdenken Entscheidungen: science.org/doi/10.1126/science.adq5229 BMI-Monitoring 2025: gesundheitsfoerderung.ch/medien/medienmitteilungen/bmi-monitoring-2025 Facts and Figures zur ISS: nasa.gov/international-space-station/space-station-facts-and-figures/ Center for Space and Aviation Switzerland and Liechtenstein (CSA): flugplatzduebendorf.ch/csa/
Es gibt eine auffällige Häufung von Todesfällen unter AfD-Kandidaten vor der Kommunal-Wahl in Nordrhein-Westfalen. Wie wahrscheinlich ist es, dass dies ein zufälliges Ereignis ist? Im Video wird eine Abschätzung mittels Poisson-Verteilung vorgenommen und mit einer Monte-Carlo-Simulation überprüft. Infos zu den Todesfällen: https://www.nzz.ch/international/sech... ►WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK: 1. Statistische Grundkonzepte & Fallstricke Häufungen wirken oft auffälliger, als sie statistisch sind. Zentrales Problem: das Multiple-Testing (Look-Elsewhere-Effekt). Ex post wirkt ein seltenes Ereignis überraschend, ex ante ist die Wahrscheinlichkeit für irgendeine Auffälligkeit viel höher. Beispiel: Ein beliebiges auffälliges Kfz-Kennzeichen zu sehen ist wahrscheinlich, ein exakt vorhergesagtes extrem unwahrscheinlich. Die Poisson-Verteilung ist für seltene Ereignisse in großen Populationen handlicher als die Binomialverteilung. Ein Signifikanzniveau (z. B. 0,34%) zeigt Seltenheit, ist aber kein Beweis für Kausalität. Es rechtfertigt nur weitere Prüfung. 2. Ereignisdefinition & Datenbasis Die Wahrscheinlichkeit hängt stark ab von: Zahl der Fälle (genau k vs. mindestens k). Abgegrenzter Population (nur Partei A oder alle Kandidaten). Zeitfenster (Monat vs. Jahr). Seriöse Schätzungen erfordern Sterbetafeln, die Alters- und Geschlechtsstruktur der Kandidaten und den exakten Zeitraum. Ohne diese bleibt alles spekulativ. 3. Kontext & Vergleiche Eine isolierte Zahl ist bedeutungslos. Notwendig ist: Altersstruktur: Parteien mit älteren Kandidaten haben höhere Grundsterblichkeit. Vergleich zu anderen Parteien: Nur einseitige Häufungen sind auffällig. Historische Daten: Gab es ähnliche Schwankungen früher? Dies kalibriert die Erwartung. 4. Alternative Erklärungen Clustering: Räumliche oder zeitliche Häufungen entstehen zufällig und sind kein Kausalbeweis. Medienecho: Früh mediale Aufmerksamkeit erhöht die Wahrnehmung weiterer Fälle, die sonst unbeachtet geblieben wären. So entsteht ein scheinbarer Trend. 5. Handlungsempfehlungen Aktuar-Gutachten: Erwartete Todesfälle berechnen, mit Demografie und Zeitraum. Forensik: Obduktionen klären natürliche vs. unnatürliche Ursachen. Transparente Schwellenwerte: Klare Kriterien, ab wann Zufall nicht mehr plausibel ist und Ermittlungen nötig sind. 6. Kognitive Verzerrungen Confirmation Bias: Daten werden passend zur eigenen Überzeugung interpretiert. Ankerheuristik: Erste, oft falsche Schätzwerte prägen die Debatte. Gegenmittel: Systematische Gedankenexperimente und kritische Reflexion. #profrieck #afd #wahrscheinlichkeit
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Wie sich politische Lager wieder näherkommen können +++ Warum Kinder weltweit schlechter vor Krankheiten geschützt sind +++ Wie Sauerteig für gesünderes Brot sorgt +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Learning to Like the Enemy: Moral Learning Reduces Affective Polarization, Social Psychological and Personality Science, 18.06.2025Global, regional, and national trends in routine childhood vaccination coverage from 1980 to 2023 with forecasts to 2030: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2023, The Lancet, 24.06.2025Gefährdete Säugetiere: Populationen auf kleinen Inseln sind gesünder, LMU München, 25.06.2025The importance of small-island populations for the long-term survival of endangered large-bodied insular mammals, 24.06.2025Akustisches Frühwarnsystem für Brückenschäden, Fraunhofer IDMT, 18.06.2025Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die häufigsten tropischen Virus-Erkrankungen sind Chikungunya, Dengue und das hierzulande noch unbekannte OROV - Oropouche Virus (sloth fever) sind auf dem Vormarsch. Das klimatische Durcheinander aus Erderhitzung einerseits und extrem starken Regenfällen andererseits heizt ihre Ausbreitung an, selbst in europäischen Städten haben sich stabile Populationen ihrer Überträger, der Asiatischen Tigermücke, herausgebildet. In Graz werden seit Kurzem sterile Männchen ausgesetzt, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Der Tropenmediziner Thomas Valentin berichtet in dieser Episode vom neuen Impfstoff gegen die Chikungunya-Erkrankung. Und er spricht über die neuesten Erfolge bei der Suche nach einem effektiven Malaria-Impfstoff, und warum es für eine sichere Reiseimpfung immer noch nicht reicht. Anlass für das Gespräch war die Europäische Impfwoche (21.-27.4.2025). Diese Aktion soll die Bevölkerung an die Bedeutung von hohen Durchimpfungsraten erinnern. Österreich zahlt einen hohen Preis für das Vernachlässigen der Impfdisziplin wie die jährlichen Masernausbrüche beweisen. Auch die sinkende Impfquote bei der FSME-Impfung verspricht nichts Gutes. Und es lauern neue exotische Viren in unseren Hinterhöfen und Kleingärten. Die Fragen stellt Martin Krenek-Burger.
Gejagt, über die Grenze geschmuggelt und nun geschützt. Der Steinbock hat in der Schweiz eine wilde Geschichte. Wie geht es denn aktuell dem wohl ikonischsten Tier des Landes? Claudio Signer, Dozent der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, gibt im Tierratgeber Antworten. Aktuell hätten wir sehr gute Populationen in der Schweiz, meint Claudio Signer und freut sich jedes Mal über den Naturschutzerfolg. Dieser liegt schon einige Jahrzehnte zurück. Vor 1906 war der Steinbock in der Schweiz verschwunden, weshalb der Bund auf offiziellem Weg versuchte, einige Tiere vom italienischen König abzukaufen. Als dies nicht gelang, wurden Wilderer damit beauftragt, Steinkitze heimlich über die Grenze zu schmuggeln. Das die Steinbockpopulationen bei uns nur aus wenigen Tieren entstand, könnte in der Zukunft für den Steinbock Folgen haben. Weil dieser in seiner Genetik nicht so vielfältig ist, ist er unter Umständen nicht so anpassungsfähig auf Veränderungen wie durch den Klimawandel und einen damit verbundener Temperaturanstieg. Weil die Tiere schnell in einen Hitzestress geraten können, erklärt Claudio Signer, müsse man die Populationen in nächster Zeit gut beobachten. Obwohl nicht optimal wandlungsfähig, bleibt der Steinbock trotzdem der König der Alpen.
Heute mit diesen Themen:Im Prinzip ist es einfach: Ein grauer Star ist ein grauer Star. Doch für die Behandlung der Linsentrübung gibt es unterschiedliche Tarife. Mal kostet der Eingriff am Auge 1500 Franken, mal das Doppelte – eine unbefriedigende Situation für alle Beteiligten. Seit Jahren brüten Ärzte, Spitäler und Versicherer über einer neuen Tarifstruktur – Tardoc soll den heillos veralteten Tarmed ablösen. 2026 wird der veraltete Ärztetarif Tarmed durch das neue Einzelleistungstarifsystem Tardoc ersetzt.Rund drei Viertel weniger Wildtiere als vor 50 Jahren.Weltweit schwinden die Tierbestände. Eine WWF-Untersuchung zeigt nun, wie es um viele Populationen weltweit steht.Das ganze Jahr über wird gefeiert – 500 Jahre Graubünden. Verschiedene Events und Projekte sind im Rahmen dieser Feier organisiert worden. So zum Beispiel auch eine neue Sonderausstellung im Rätischen Museum. Diese zeigt eine Zeit, in der sich die drei Bünde zusammenschlossen, und definitiv vieles anders war als heute.Ohne ihn hätte es die Blues and Rock Night Thusis nie gegeben. Die Bands und Musiker dafür hat der Bündner Gian Monsch immer höchstpersönlich gesucht – auch in den USA. Ein Filmteam hat ihn auf seiner jüngsten Reise begleitet.
Die Temperaturen der Weltmeere steigen rasant. Wer sich fortbewegen kann, flieht bereits in kältere Gewässer. Anderen Lebewesen droht der Hitzetod. Nahrungsketten geraten durcheinander, Verbreitungsgebiete ändern sich, Populationen schrumpfen - die Folgen für die Biodiversität sind dramatisch. Von Roana Brogsitter
Zudem: Knurrhähne, Fische die mit den Füssen durch den Sand ihre Beute schmecken. Und: Mathematik ist ein Fachgebiet, wo Menschen erstaunlicherweise der KI noch deutlich überlegen sind. Warum ist das so? 00:00 Schlagzeilen 00:36 Wald und Wandel: Sieben untersuchte Waldbaumarten haben es trotz der Eiszeiten in den letzten Jahrmillionen in Europa geschafft, ihre genetische Vielfalt zu behalten. Dies zeigt eine aktuelle europäische Studie mit Beteiligung der WSL. Es braucht dazu aber genügend grosse Populationen und Zeit. Zwei Faktoren, die im raschen Wandel – heute vor allem lokal – nicht unbedingt gegeben sind. (Katharina Bochsler) 09:15 Meldungen: Durch Waldbrände verlieren Wälder auch in gemässigten Breiten netto Kohlenstoff. Wie Plankton aktiv absinkt und wieder aufsteigt im Meer. Euclid kartiert unser Universum, 1% ist jetzt erfasst. (Katrin Zöfel) 15:30 Mit den Füssen schmecken: Knurrhähne sind Fische, die mit einer Art «Füssen» auf dem Meeresboden laufen können. Diese Füsse haben sensorische Organe, die es den Fischen ermöglichen, im Sand eingegrabene Beute zu schmecken. Doch es gibt verschiedene Arten von Knurrhähnen: Solche mit Sensoren und solche ohne. Wie hat die Evolution diese Unterschiede hervorgebracht? (Joachim Budde) 20:24 Wie gut ist KI in Mathematik? Eigentlich gar nicht so gut. Das liegt daran, dass Mathematik eben auch Kreativität verlangt. Geht es um das Beweisen von mathematischen Sätzen ist Intuition gefragt – etwas, das die KI (noch) kaum beherrscht. Wir reden mit Spezialisten und bringen Ihnen die faszinierende Mathematik etwas näher. (Sandro Della Torre) Mehr zum Wissenschaftsmagazin: www.srf.ch/wissenschaftsmagazin Links: Studie Bäume: www.nature.com/articles/s41467-024-52612-y Waldbrände: www.science.org/doi/10.1126/science.adl5889 Euclid: www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid/Zoom_into_the_first_page_of_ESA_Euclid_s_great_cosmic_atlas Plankton: www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(24)01287-9
Aufmerksamkeit sinkt, Kriegsmüdigkeit steigt: Präsident Selenskyj auf Solidaritätstour. In Turbulenzen: Labour-Regierung in Großbritannien hat nach 100 Tagen vieles vergeigt und Vertrauen verloren. Bären und Wölfe - Wanderer und Almbauern: wie gehen Europas Alpenländer mit den rasant wachsenden Populationen um? Von hart auf härter: Griechenland verschärft Migrationspolitik wegen EU-Asyldiskussion und Grenzkontrollen. "Denk' ich an Europa" mit Protestforscherin Dr. Lisa Bogerts. Mod: Andrea Oster Von WDR 5.
Zähne von Steinzeitmenschen sollen Auskunft darüber geben können, in welchen Gebieten sie verbreitet waren. Auch der Umgang der Populationen mit Klimaveränderungen lässt sich durch die Methode nachvollziehen. Das zeigen Ergebnisse einer neuen Studie.
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Wir alle haben sicherlich schon Bilder gesehen, bei denen Meeresschildkröten einen GPS-Sender auf dem Panzer tragen und Berichte gelesen, dass einzelne Tiere in zwei Jahren viele tausend Kilometer zurücklegen. Wissenschaftler beobachten die Routen der Meeresschildkröten nicht nur für weitere Erkenntnisse zur Veränderung von Populationen und Verhaltensmustern der Arten, sondern auch um darüber Informationen zum Zustand des jeweiligen Ökosystems zu erhalten. Die Schildkröten dienen dabei als sogenannter Indikator. Bislang war es jedoch sehr aufwändig und fehleranfällig die Tiere mit Sendern auszustatten. Eine weitere Herausforderung ist der Datenaustausch und die Auswertung der Erhebungen der zahlreichen regionalen oder überregionalen Forschungsprojekte. Es stellt sich also die Frage, wie man die Individuen eindeutig identifizieren kann. Dabei hat die Natur schon vorgesorgt: Denn jede Meeresschildkröte hat ein einzigartiges Gesichtsmuster, vergleichbar mit unseren Fingerabdrücken! Die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz zur Gesichtserkennung werden daher schon in mehreren maritimen Forschungsprojekten getestet und genutzt. Die Idee ist dabei bestechend: Kamerabilder und Aufnahmedaten werden zum Trainieren der KI genutzt und dabei auf Niedrigschwelligkeit gesetzt. Die Anforderung zum Erheben der Trainingsdaten sind idealerweise ebenso gering wie beim Prozess der Re-Identifikation. Für die Episode 168 der Turtlezone Tiny Talks werfen Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz einen detaillierten Blick auf verschiedene Biometrie-Projekte mit KI-gestützter Gesichtserkennung bei Meeresschildkröten. Und sie thematisieren die Chancen der Künstlichen Intelligenz zum Schutz der Ökosysteme.
Schickt uns eine Nachricht Ursprünglich aus Japan stammend, hat sich der Japankäfer seit dem 20. Jahrhundert weltweit verbreitet und verursacht massive Schäden in der Landwirtschaft. In der aktuellen Podcastfolge präsentieren drei Wissenschaftlerinnen innovative Ansätze zur Bekämpfung des Schädlings.Der Japankäfer, ein ursprünglich in Japan beheimateter Schädling, hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit verbreitet und richtet in zahlreichen Regionen erheblichen Schaden an. In Japan wird der Käfer durch natürliche Feinde und ungünstige Bodeneigenschaften in Schach gehalten. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts trat er eine Reise an, die ihn nach Nordamerika und schließlich auch nach Europa führte.Im Jahr 2014 wurde der Käfer erstmals in der Nähe von Mailand gesichtet und begann sich seither unaufhaltsam auszubreiten. Im Sommer 2017 erreichte er schließlich die Schweiz, wo er in einem Weinberg im Tessin entdeckt wurde. Heute ist der Japankäfer in Teilen des Tessins und des Wallis so weit verbreitet, dass eine vollständige Tilgung nicht mehr möglich ist. Besondere Maßnahmen sollen nun eine weitere Ausbreitung verhindern, doch kleine Populationen wurden bereits nördlich der Alpen gesichtet, darunter in Kloten bei Zürich und in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft.Der Japankäfer ist besonders gefürchtet wegen seines vielfältigen Speiseplans, der über 400 verschiedene Nutz- und Zierpflanzenarten umfasst. Von Apfelbäumen und Weinreben bis zu Rosen und Sojabohnen – kaum eine Pflanze ist vor ihm sicher. Im Sommer machen sich die adulten Käfer über Blätter, Blüten und Früchte her, während die Larven unter der Erde Graswurzeln und Kulturpflanzen wie Mais und Erdbeeren zerstören.In der heutigen Podcastfolge stellen drei junge Wissenschaftlerinnen ihre innovativen Projekte zur Bekämpfung des Japankäfers vor. Eine der Methoden nutzt speziell trainierte Hunde, um die Larven des Käfers im Boden aufzuspüren, während eine andere auf den Einsatz eines einheimischen Pilzes setzt. Diese neuen Ansätze bieten Hoffnung im Kampf gegen den zerstörerischen Schädling und sollen helfen, die Landwirtschaft und Grünflächen in Europa zu schützen.und Grünflächen in Europa zu schützen.GästinnenMagdalena Wey (Agroscope / ETH Zürich)Aline Lüscher (ZHAW, wideso.ch)Chiara Baschung (wideso.ch)Weiterführende Informationen Japankäfer auf bioaktuell.ch Japankäfer-Flyer vom BLW Citizen ScienceForschungsprojekt IPM PopilliaVerein WIDESO, Japankäfer-SpürhundeE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Der Große Brachvogel heißt so, weil er einst als Wiesenbrüter auf Brachen lebt - also auf ungenutzten Flächen im Offenland. Doch davon gibt es in unserer immer enger bewirtschafteten Welt so gut wie keine mehr; auch Feuchtwiesen, Sümpfe und Moore, die eigentlich zu seinen Lebensräumen zählen, wurden in den vergangenen Jahrhunderten vermehrt trockengelegt. So kommt es, dass diese Folge eine traurige ist: vom einstmals häufigen Wiesenvogel in ganz Deutschland ist der Große Brachvogel inzwischen auf einen Platz in Kategorie 1 der Roten Liste geflogen - "vom Aussterben bedroht". Der Druck auf die Populationen ist ungebremst hoch; ehemalige Brutplätze werden zu Ackerflächen, dazu lauern Gefahren durch Fressfeinde aus der Luft oder am Boden. Der Große Brachvogel hat es schwer, sodass er Antonia und Philipp in dieser Folge etwas ratlos und melancholisch zurücklässt.
Insekten sind für Meteorologen ein Störfaktor auf dem Radar. Biologen haben die Messgeräte nun für sich entdeckt: Wie sich Populationen entwickeln und warum so viele Insekten sterben, lässt sich so einfacher erforschen als bisher. Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Viele Feldvögel wie etwa der Kiebitz sind vom Aussterben bedroht. Ein Grund: Es gibt nur noch wenige Orte, an denen sie ungestört brüten können. Damit sich die Populationen erholen, müssen Ackerflächen vielseitiger bepflanzt werden, sagen Fachleute.
Luchse galten in Deutschland als ausgerottet. Doch seit etwa 50 Jahren kehren die großen Raubkatzen zurück. Es gibt wieder drei Populationen. Die sind jedoch weitgehend voneinander isoliert, der Gen-Pool droht zu verarmen. Wird Deutschland wieder das ?Luchsland? das es einmal war? Autor: Werner Bader
Der Begriff „Rasse“ ist wissenschaftlich überholt. Doch besonders in den USA hinken Schulen hinterher. Forschende plädieren für eine Aktualisierung der Lehrpläne. Vielmehr sollten Ähnlichkeiten menschlicher Populationen in den Fokus genommen werden. Wildermuth, Volkartwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
my-fish.org – Aus Freude an der Aquaristik (Aus Freude an der Aquaristik Podcast)
Zu Gast heute: Dr. Ulrich Schliewen - mit dem Thema "Die Wiener Leitlinien - Eine Grundlage für Erhaltungszuchtprojekte". Hast du schon von den Wiener Leitlinien gehört? Die Artenerhaltung von Zierfischen ist in aller Munde. Besonders ex-situ Populationen, also in Hand von Aquarianern und Zoos, stehen im Fokus. Aufgrund des großen Artensterbens starteten sehr viele Projekte, die sich meistens auf ein spezielles Thema oder einen bestimmten Personenkreis beschränkten. Mit den Wiener Leitlinien soll eine Orientierungsgrundlage geschaffen werden, mit der man ein gutes Artenschutzprojekt nicht nur in Zoos und Institutionen durchführen kann, sondern auch in organisierten Aquarianerkreisen. Die Grundlage der Leitlinien sorgt dafür, dass der Aufbau den Gesichtspunkten des Naturschutzes, der Behörden, der Aquarianern und zahlreichen weiteren Richtlinien entspricht und von den jeweiligen Anspruchsgruppen anerkannt werden wird. Die Leitlinien wurden in Wien im Haus des Meeres von führenden Experten und Wissenschaftern entwickelt. Neben der Forschung waren Personen aus Zoos, Verbänden, Aquakultur und dem Hobby anwesend. Die Besonderheit ist das breite Wissen der Experten aus den unterschiedlichen Bereichen mit einem breiten Blickwinkel. Während die einen auf die klassische Wissenschaft wie die Genetik blicken, sind die anderen mit dem Wissen aus der Praxis und der Fortpflanzungsbiologie vertraut. Erste Pilotprojekte mit der DCG und dem Zoo Berlin sind bereits geplant. Wie das Projekt initiiert wurde, welche Herausforderungen es zu klären gibt, wie du das Projekt unterstützen kannst und wie auch du Verantwortung für die Vielfalt der Arten übernehmen kannst, erfährst du in der heutigen Episode. ________________________________ Wenn du zufrieden warst, freuen wir uns über eine Bewertung. Kennst du jemanden, der ebenfalls eine interessante Erfolgsstory hat? Schreib uns eine Email an podcast@my-fish.org . ________________________________ Erwähnte Links und Begriffe in der Episode Videoaufzeichnung des Vortrags in Thannhausen: https://www.youtube.com/watch?v=6LTh1h4OoV0 Pressemeldung zu den Leitlinien: https://www.zza-online.de/tiernatur/tiernatur/article/artenvielfalt-retten-wiener-leitlinien-fuer-die-erhaltungszucht.html Beschreibung der DCG Tagung in Thannhausen: https://vda-online.de/3-tagung-zur-arterhaltung-im-aquarium/ Zusätzliche Bilder und die vollständigen Shownotes findest du unter www.my-fish.org/episode371
Die Ursachen der psychischen Störung ADHS sind nach wie vor nicht eindeutig identifiziert, doch die Zahl der Diagnosen hat zugenommen. Denn nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können darunter leiden. Und bei Mädchen wurde die Störung oft übersehen. "Hat das Kind nur zu viel Energie oder ADHS?" Warum es für viele Menschen - besonders Eltern - hilfreich wäre, wenn es eine Biomarker-Diagnostik für ADHS gäbe, hat sich die Journalistin Lucie Kluth von Forschenden erklären lassen. Mit Host Korinna Hennig erörtert sie, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Ritalin bis Lerntrainings, welche positiven Aspekte sich bei ADHS zeigen können und welche Risikofaktoren existieren. HINTERGRUNDINFORMATIONEN S3-Leitlinie zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (wird überarbeitet): https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-045l_S3_ADHS_2018-06-abgelaufen.pdf ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Göbel K, Baumgarten F, Kuntz B., Hölling H, Schlack R.: https://edoc.rki.de/handle/176904/5768 Fehlinformationen in TikTok Videos: Yeung A, Ng E, Abi-Jaoude E.: doi:10.1177/07067437221082854 Welchen Einfluss haben die Gene bei ADHS? Hohmann S, Häge A, Millenet S, Banaschewski T.: https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1422-4917/a000868 Gehirn - Reifungsverzögerung bei Kindern mit ADHS. Shaw,P, Eckstrand K, Sharp W, Blumenthal J, Lerch JP, Greenstein D, Clasen L, Evans A. Giedd J. Rapoport J L.: https://www.pnas.org/doi/abs/10.1073/pnas.0707741104 Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S - Carl C, Ditrich I, Koentges C, Matthies S., Beltz Verlag, 2022: https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/48680-die-welt-der-frauen-und-maedchen-mit-adhs.html Metaanalyse: ADHS Prävalenz bei Populationen mit Substanzgebrauchsstörungen. Rohner H, Gaspar N, Philipsen A, Schulze M.: https://doi.org/10.3390/ijerph20021275 ADHS und Schule - Umfrage zur Situation an Hamburger Schulen. Hennig T, Schütt M-L, Ricken G.: http://dx.doi.org/10.2378/vhn2022.art43d Methylphenidat-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen bis zu zwei Jahre sicher. MAN K, Häge A, Banaschewski T et al.: https://doi.org/10.1016/S2215-0366(23)00042-1 Meta-Analyse zu Stilldauer und ADHS. Zeng Y, Tang Y, Tang J, Shi J, Zhang L, Zhu T, Xiao D, Qu Y, Mu D.: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30577717/ Noch in den Kinderschuhen: Epigenetik und ADHS. Cecil, CAM, Nigg, JT: https://doi.org/10.1007/s40291-022-00609-y Mehr Hintergrund zu dieser Folge: www.ndr.de/nachrichten/info/podcastsynapsen356.html Mehr Wissensbeiträge von NDR Info: ndr.de/wissen Die nächste Synapsen-Folge erscheint am 12. Januar 2024.
Die Ursachen der psychischen Störung ADHS sind nach wie vor nicht eindeutig identifiziert, doch die Zahl der Diagnosen hat zugenommen. Denn nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene können darunter leiden. Und bei Mädchen wurde die Störung oft übersehen. "Hat das Kind nur zu viel Energie oder ADHS?" Warum es für viele Menschen - besonders Eltern - hilfreich wäre, wenn es eine Biomarker-Diagnostik für ADHS gäbe, hat sich die Journalistin Lucie Kluth von Forschenden erklären lassen. Mit Host Korinna Hennig erörtert sie, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Ritalin bis Lerntrainings, welche positiven Aspekte sich bei ADHS zeigen können und welche Risikofaktoren existieren. HINTERGRUNDINFORMATIONEN S3-Leitlinie zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (wird überarbeitet): https://register.awmf.org/assets/guidelines/028-045l_S3_ADHS_2018-06-abgelaufen.pdf ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Göbel K, Baumgarten F, Kuntz B., Hölling H, Schlack R.: https://edoc.rki.de/handle/176904/5768 Fehlinformationen in TikTok Videos: Yeung A, Ng E, Abi-Jaoude E.: doi:10.1177/07067437221082854 Welchen Einfluss haben die Gene bei ADHS? Hohmann S, Häge A, Millenet S, Banaschewski T.: https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1422-4917/a000868 Gehirn - Reifungsverzögerung bei Kindern mit ADHS. Shaw,P, Eckstrand K, Sharp W, Blumenthal J, Lerch JP, Greenstein D, Clasen L, Evans A. Giedd J. Rapoport J L.: https://www.pnas.org/doi/abs/10.1073/pnas.0707741104 Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S - Carl C, Ditrich I, Koentges C, Matthies S., Beltz Verlag, 2022: https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/48680-die-welt-der-frauen-und-maedchen-mit-adhs.html Metaanalyse: ADHS Prävalenz bei Populationen mit Substanzgebrauchsstörungen. Rohner H, Gaspar N, Philipsen A, Schulze M.: https://doi.org/10.3390/ijerph20021275 ADHS und Schule - Umfrage zur Situation an Hamburger Schulen. Hennig T, Schütt M-L, Ricken G.: http://dx.doi.org/10.2378/vhn2022.art43d Methylphenidat-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen bis zu zwei Jahre sicher. MAN K, Häge A, Banaschewski T et al.: https://doi.org/10.1016/S2215-0366(23)00042-1 Meta-Analyse zu Stilldauer und ADHS. Zeng Y, Tang Y, Tang J, Shi J, Zhang L, Zhu T, Xiao D, Qu Y, Mu D.: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30577717/ Noch in den Kinderschuhen: Epigenetik und ADHS. Cecil, CAM, Nigg, JT: https://doi.org/10.1007/s40291-022-00609-y Mehr Hintergrund zu dieser Folge: www.ndr.de/nachrichten/info/podcastsynapsen356.html Mehr Wissensbeiträge von NDR Info: ndr.de/wissen Die nächste Synapsen-Folge erscheint am 12. Januar 2024.
Fabian Kern ist seit acht Jahren Wildhüter der Stadt Zürich. Der Jäger und Ex-Polizist befindet sich ständig im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen Städtern und der wachsenden Populationen von Wildtieren. «Reporter» begleitet Kern während 6 Monaten, Tag und Nacht, im Wald sowie im Wohnquartier. Die Stadt Zürich ist ein Wildschongebiet. Jagen und die Population kontrollieren dürfen hier nur die Wildhüter. Aber der Wald macht einen Viertel der Stadtfläche aus. Fabian Kern muss teilweise jagdlich eingreifen. Dieses Jahr sind es circa 150 Rehe, die geschossen werden müssen. Doch auch der Schutz vieler Tiere gehört zu seinen Aufgaben. Er muss eine Dachsfamilie vor einem Kanalisationsbau schützen, die brütenden Vögel vor der Dachsanierung oder eine verirrte Ringelnatter aus einem Schacht befreien. Dabei muss er sich dem Rhythmus der Tiere anpassen. Oft ist seine Arbeit unsichtbar: Er ist alleine unterwegs und das nachts. Und doch macht für ihn alles Sinn.
Fabian Kern ist seit acht Jahren Wildhüter der Stadt Zürich. Der Jäger und Ex-Polizist befindet sich ständig im Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen Städtern und der wachsenden Populationen von Wildtieren. «Reporter» begleitet Kern während 6 Monaten, Tag und Nacht, im Wald sowie im Wohnquartier. Die Stadt Zürich ist ein Wildschongebiet. Jagen und die Population kontrollieren dürfen hier nur die Wildhüter. Aber der Wald macht einen Viertel der Stadtfläche aus. Fabian Kern muss teilweise jagdlich eingreifen. Dieses Jahr sind es circa 150 Rehe, die geschossen werden müssen. Doch auch der Schutz vieler Tiere gehört zu seinen Aufgaben. Er muss eine Dachsfamilie vor einem Kanalisationsbau schützen, die brütenden Vögel vor der Dachsanierung oder eine verirrte Ringelnatter aus einem Schacht befreien. Dabei muss er sich dem Rhythmus der Tiere anpassen. Oft ist seine Arbeit unsichtbar: Er ist alleine unterwegs und das nachts. Und doch macht für ihn alles Sinn.
Wir wollen unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Nachrichten beginnen. Als Erstes diskutieren wir über die ungewisse Zukunft des Gazastreifens. Dort hat die militante Gruppe Hamas vor zwei Wochen einen brutalen Terroranschlag verübt, der Israel dazu veranlasste, den Kriegszustand zu erklären. Anschließend sprechen wir über die Äußerungen des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, der in seiner Rede bei einer Gedenkfeier am Mittwoch eine Parallele zwischen der EU-Mitgliedschaft und der Sowjetherrschaft zog. In unserem Programmteil über Wissenschaft und Technologie sprechen wir heute über eine neue Studie in der Zeitschrift Science Advances, die den unterschiedlichen Anteil von Neandertaler-DNA in europäischen und asiatischen Populationen untersucht hat. Und zum Schluss werden wir uns die Ergebnisse des Travel Predictions Report für 2024 ansehen, der von der Online-Plattform Booking.com veröffentlicht wurde. Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Zuerst sprechen wir über den „TÜV“ (eine Abkürzung für „Technischer Überwachungsverein“), der aufgrund einer dramatischen Zunahme von Betrugsversuchen bei Führerscheinprüfungen Alarm schlägt. Außerdem sprechen wir über das Verkaufsverbot an Sonntagen, eine Regelung, wonach die meisten Geschäfte in Deutschland an diesem Tag geschlossen bleiben. Dieses Thema ist immer wieder in der Diskussion, da der Einzelhandelsverband möchte, dass das Einkaufen an sieben Tagen in der Woche möglich ist. Die Gewerkschaften und die Kirche sind jedoch dagegen. Die Zukunft des Gazastreifens ist unklar Viktor Orbán vergleicht EU-Mitgliedschaft mit der Sowjetherrschaft in Ungarn Rätsel um Neandertaler-DNA gelöst Der Travel Predictions Report 2024 zeigt Trends bei der Wahl von Reisezielen auf TÜV: Schummeln bei der Führerscheinprüfung so häufig wie nie Bald auch sonntags shoppen?
Wir wollen unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Nachrichten beginnen. Als Erstes diskutieren wir über die ungewisse Zukunft des Gazastreifens. Dort hat die militante Gruppe Hamas vor zwei Wochen einen brutalen Terroranschlag verübt, der Israel dazu veranlasste, den Kriegszustand zu erklären. Anschließend sprechen wir über die Äußerungen des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, der in seiner Rede bei einer Gedenkfeier am Mittwoch eine Parallele zwischen der EU-Mitgliedschaft und der Sowjetherrschaft zog. In unserem Programmteil über Wissenschaft und Technologie sprechen wir heute über eine neue Studie in der Zeitschrift Science Advances, die den unterschiedlichen Anteil von Neandertaler-DNA in europäischen und asiatischen Populationen untersucht hat. Und zum Schluss werden wir uns die Ergebnisse des Travel Predictions Report für 2024 ansehen, der von der Online-Plattform Booking.com veröffentlicht wurde. Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Zuerst sprechen wir über den „TÜV“ (eine Abkürzung für „Technischer Überwachungsverein“), der aufgrund einer dramatischen Zunahme von Betrugsversuchen bei Führerscheinprüfungen Alarm schlägt. Außerdem sprechen wir über das Verkaufsverbot an Sonntagen, eine Regelung, wonach die meisten Geschäfte in Deutschland an diesem Tag geschlossen bleiben. Dieses Thema ist immer wieder in der Diskussion, da der Einzelhandelsverband möchte, dass das Einkaufen an sieben Tagen in der Woche möglich ist. Die Gewerkschaften und die Kirche sind jedoch dagegen. Die Zukunft des Gazastreifens ist unklar Viktor Orbán vergleicht EU-Mitgliedschaft mit der Sowjetherrschaft in Ungarn Rätsel um Neandertaler-DNA gelöst Der Travel Predictions Report 2024 zeigt Trends bei der Wahl von Reisezielen auf TÜV: Schummeln bei der Führerscheinprüfung so häufig wie nie Bald auch sonntags shoppen?
Insekten sind Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten, bekämpfen “Schädlinge” und sind essentiell für die Bestäubung von Pflanzen – in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sinken ihre Populationen jedoch stark. Dies wurde durch zahlreiche Studien gut dokumentiert. Doch nicht nur auf Ackerböden und Feldern gibt es in Deutschland immer weniger Insekten, sondern auch in unseren Wäldern. Das zeigt eine neue Studie unter der Leitung der Technischen Universität Darmstadt. Wie stark sind die Insektenpopulationen im Wald zurückgegangen und warum? Welche Insektenarten leiden besonders? Wie können wir Insekten und unsere Wälder schützen? Der Darmstädter Biologe und Erstautor der Studie Dr. Michael Staab gibt uns in dieser Folge von „Hessen schafft Wissen“ Einblicke in die Welt der Insekten.
MS-Perspektive - der Multiple Sklerose Podcast mit Nele Handwerker
Prof. Philipp Zimmer spricht über die Vorteile von regelmäßigem Sport auf das Immunsystem und erklärt, was es zu beachten gilt. Das Interview findest Du als Transkript zum Nachlesen auf meinem Blog: https://ms-perspektive.de/210-philipp-zimmer Im heutigen Interview befrage ich Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Vorteile von Sport auf das Immunsystem bei Multipler Sklerose. Dabei geht es vor allem um die Effekte von regelmäßigem Ausdauersport, den Prof. Zimmer und sein Team untersuchen. Kleiner Spoiler zu Beginn: Es lohnt sich sehr Sport in den Alltag einzubauen und möglichst mehrfach pro Woche so richtig ins Schwitzen zu kommen, um das Immunsystem in eine gesunde und ausgeglichenere Richtung zu lenken. Inhaltsverzeichnis Vorstellung Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer Sportimmunologie – Überblick Effekte von Sport auf Multiple Sklerose Blitzlicht-Runde Verabschiedung Vorstellung Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer: Vielen Dank, dann stelle ich mich auch kurz vor. Mein Name ist Philip Zimmer, ich leite seit zweieinhalb Jahren, fast drei Jahren den Lehrstuhl für Sportmedizin. Leistung und Gesundheit heißt das genau an meiner technischen Universität hier. Das, was wir machen, ist, dass wir uns mit dem Einfluss von Sport auf das Immunsystem beschäftigen und das vor allem bei klinischen Populationen. Menschen mit MS und Menschen mit Tumorerkrankungen. So viel zu meiner Person. Ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, habe drei Söhne und freue mich jetzt auf das Interview. Möchten sie den Hörerinnen und Hörern noch etwas mit auf dem Weg geben? Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer: Ich hoffe, dass ich so ein bisschen aufklären konnte und möchte euch dazu animieren, alle Menschen, unabhängig von der MS, euch mehr zu bewegen, weil es eben eine ganz wichtige Geschichte ist. Und weil es, glaube ich, einfach dabei helfen kann, einen die eigene Erkrankung positiv zu beeinflussen und damit eben auch so ein bisschen den Menschen aus der Passivität rausnimmt. Mit MRT-Diagnosen, mit Medikamenten, mit der Dosis zu Medikamenten, wieder eine neue Umstellung und so weiter und so fort, da hat Sport oder Training den großen Vorteil, dass man selber etwas dazu beitragen kann und dass im erheblichen Ausmaß auch und das ist, glaube ich was mir am wichtigsten ist und von dem ich hoffe, dass ich ein bisschen dazu animieren konnte. Wo findet man sie und ihre wissenschaftlichen Arbeiten im Internet? Prof. Dr. Dr. Philipp Zimmer: Also diese MS-Sportsprechstunde ist kostenlos und wird finanziert von der DMSG NRW, also unterstützt. Auch sehr dankbar dafür und da findet man das auf der Homepage von DMSG NRW, aber da kann jeder teilnehmen, also deutschlandweit meinetwegen auch alle deutschsprachigen Menschen, auch in Österreich und der Schweiz zum Beispiel. Ansonsten finden Sie unsere wissenschaftlichen Arbeiten natürlich vorwiegend auf den entsprechenden Fachportalen. Also publiziert im Fachjournal unsere Arbeiten. PubMed oder Google Scholar, wenn man dort den Namen von mir eingibt und vielleicht noch MS dazu, die Portale wo man die Originalarbeiten auch findet. Ansonsten versuche ich auch über irgendwelche Podcasts hin und wieder mal irgendwelche Beiträge und Vorträge, aber das ist unser Tagesgeschäft und das, was wir gut können und wo wir versuchen unseren Beitrag zu liefern. --- Danke an Prof. Zimmer für seine Zeit und das Engagement rund um das Thema Sport und Bewegung. Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben und am besten regelmäßig Sport ;-), Nele Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst Du in meinem kostenlosen Newsletter. Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
Durch Fernreisen und globalen Handel werden sie eingeschleppt: invasive Insekten. In der Schweiz breiten sich Tigermücken, Japankäfer und weitere Schädlinge rasant aus und gefährden Wald, Landwirtschaft und Menschen. «Einstein» zeigt, mit welch gigantischem Aufwand die Eindringlinge bekämpft werden. Sie reisen als blinde Passagiere in Frachtflugzeugen, Schiffen oder Lastwagen. Der globale Handel macht es invasiven Insekten immer leichter, sich weltweit auszubreiten. So gelangen immer mehr invasive Arten auch in die Schweiz, wo sie sich explosionsartig ausbreiten und zur Bedrohung für Wald, Landwirtschaft und auch den Menschen werden. Der gefährlichste Waldschädlinge ist zurück Der Asiatische Laubholzbockkäfer gilt als die grösste Bedrohung für Laubbäume und verursacht weltweit Schäden in Milliardenhöhe. Auch in der Schweiz mussten bereits Hunderte von Bäumen gefällt werden. Doch seit 2019 galt der Asiatische Laubholzbockkäfer in der Schweiz als ausgerottet. Nun wurde in Zell LU der schweizweit grösste Befall festgestellt. Weit über 1000 Bäume wurden in der Region bereits gefällt. «Einstein» ist dabei, wenn dem Käfer mit der Rodung die Lebensgrundlage entzogen wird, zeigt, warum diese drastischen Massnahmen nötig sind und wie der Käfer immer wieder Wege findet, einzuwandern. Neue Bedrohung Japankäfer Mit dem Japankäfer ist eine der gefährlichsten invasiven Arten in die Schweiz eingewandert. Der Japankäfer hat sich im Tessin stark ausgebreitet und bedroht auch die Kulturen auf der Alpennordseite. Nachdem sich die Populationen im Tessin in den letzten Jahren vermehrt haben, rechnen Experten damit, dass dieses Jahr mehrere Millionen Käfer ausfliegen und grosse Schäden anrichten werden. Mit Pestiziden ist dem Käfer nicht beizukommen. Grosse Hoffnungen ruhen deshalb auf der biologischen Bekämpfung. «Einstein» zeigt, wie Forscher der neuen Gefahr mit natürlichen Gegenspielern aus der Heimat oder mit insektentötenden Pilzen zu Leibe rücken wollen. Tigermücken gegen Tigermücken Die Asiatische Tigermücke ist gefürchtet als Überträgerin gefährlicher Viren wie Dengue, Zika oder Chikungunya. Die Zahl der Tigermücken hat sich im Tessin in den letzten Jahren verdoppelt und besiedelt mittlerweile alle urbanen Gebiete und erobert auch immer weitere städtische Gebiete nördlich der Alpen. Nun will eine Forscherin Millionen von Tigermücken freisetzen. Allerdings nur sterilisierte Männchen. Wenn sich die Weibchen mit diesen paaren, können sie keine befruchteten Eier mehr legen. So soll es schlussendlich zu einem Zusammenbruch der Tigermückenpopulation kommen.
Durch Fernreisen und globalen Handel werden sie eingeschleppt: invasive Insekten. In der Schweiz breiten sich Tigermücken, Japankäfer und weitere Schädlinge rasant aus und gefährden Wald, Landwirtschaft und Menschen. «Einstein» zeigt, mit welch gigantischem Aufwand die Eindringlinge bekämpft werden. Sie reisen als blinde Passagiere in Frachtflugzeugen, Schiffen oder Lastwagen. Der globale Handel macht es invasiven Insekten immer leichter, sich weltweit auszubreiten. So gelangen immer mehr invasive Arten auch in die Schweiz, wo sie sich explosionsartig ausbreiten und zur Bedrohung für Wald, Landwirtschaft und auch den Menschen werden. Der gefährlichste Waldschädlinge ist zurück Der Asiatische Laubholzbockkäfer gilt als die grösste Bedrohung für Laubbäume und verursacht weltweit Schäden in Milliardenhöhe. Auch in der Schweiz mussten bereits Hunderte von Bäumen gefällt werden. Doch seit 2019 galt der Asiatische Laubholzbockkäfer in der Schweiz als ausgerottet. Nun wurde in Zell LU der schweizweit grösste Befall festgestellt. Weit über 1000 Bäume wurden in der Region bereits gefällt. «Einstein» ist dabei, wenn dem Käfer mit der Rodung die Lebensgrundlage entzogen wird, zeigt, warum diese drastischen Massnahmen nötig sind und wie der Käfer immer wieder Wege findet, einzuwandern. Neue Bedrohung Japankäfer Mit dem Japankäfer ist eine der gefährlichsten invasiven Arten in die Schweiz eingewandert. Der Japankäfer hat sich im Tessin stark ausgebreitet und bedroht auch die Kulturen auf der Alpennordseite. Nachdem sich die Populationen im Tessin in den letzten Jahren vermehrt haben, rechnen Experten damit, dass dieses Jahr mehrere Millionen Käfer ausfliegen und grosse Schäden anrichten werden. Mit Pestiziden ist dem Käfer nicht beizukommen. Grosse Hoffnungen ruhen deshalb auf der biologischen Bekämpfung. «Einstein» zeigt, wie Forscher der neuen Gefahr mit natürlichen Gegenspielern aus der Heimat oder mit insektentötenden Pilzen zu Leibe rücken wollen. Tigermücken gegen Tigermücken Die Asiatische Tigermücke ist gefürchtet als Überträgerin gefährlicher Viren wie Dengue, Zika oder Chikungunya. Die Zahl der Tigermücken hat sich im Tessin in den letzten Jahren verdoppelt und besiedelt mittlerweile alle urbanen Gebiete und erobert auch immer weitere städtische Gebiete nördlich der Alpen. Nun will eine Forscherin Millionen von Tigermücken freisetzen. Allerdings nur sterilisierte Männchen. Wenn sich die Weibchen mit diesen paaren, können sie keine befruchteten Eier mehr legen. So soll es schlussendlich zu einem Zusammenbruch der Tigermückenpopulation kommen.
Erstmals in der Geschichte des Landes hat die Bundesregierung eine Nationale Sicherheitsstrategie vorgelegt. Das 40-seitige Papier versucht, alle inneren und äußeren Bedrohungen für die Sicherheit Deutschlands auf einmal zu berücksichtigen. Dazu gehören nicht nur militärische Bedrohungen, sondern auch Cyberattacken, Angriffe auf kritische Infrastrukturen und der Klimawandel. Welche Aspekte der Strategie stechen besonders hervor? Und: Warum gab es sie nicht früher? Jörg Lau, außenpolitischer Koordinator der ZEIT, weiß die Antwort. Nicht nur in Deutschland erfreut sich mit der AfD eine rechte Partei wachsender Beliebtheit; sie liegt in aktuellen Umfragen bei 18 Prozent. Auch in Frankreich zieht die Rassemblement National von Marine Le Pen eine immer größere Wählerschaft an und könnte nächstes Jahr die Europawahl für sich entscheiden. Über die gesellschaftlichen Gründe für den Aufstieg der beiden Parteien sowie inhaltliche Gemeinsamkeiten spricht Roland Jodin im Podcast mit Frankreich-Korrespondentin Annika Joeres. Und sonst so? Immer hellere Nächte bedrohen Glühwürmchen-Populationen weltweit. (https://www.spiegel.de/wissenschaft/lichtverschmutzung-bedroht-gluehwuermchen-erschwerte-partnersuche-a-a8627775-97be-4cdc-b957-60d2b665a87f) Moderation und Produktion: Roland Jodin (https://www.zeit.de/autoren/J/Roland_Jodin/index) Redaktion: Jannis Carmesin (https://www.zeit.de/autoren/C/Jannis_Carmesin) Mitarbeit: Clara Löffler (https://www.zeit.de/autoren/L/Clara_Loeffler/index) und Christina Felschen (https://www.zeit.de/autoren/F/Christina_Felschen/index) Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ein vierwöchiges Gratisprobeabo für die ZEIT oder ZEIT ONLINE erhalten Sie hier: (https://abo.zeit.de/wasjetzt) Weitere Links zur Folge: Ampel-Koalition: Bundesregierung beschließt Nationale Sicherheitsstrategie (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-06/bundesregierung-beschliesst-nationale-sicherheitsstrategie)
Mächtig, liebevoll und weise – Elefanten üben eine große Faszination auf Menschen weltweit aus, und doch sind sie vom Aussterben bedroht. Durch den Handel mit Elfenbein und die Eingrenzung ihres Lebensraums durch den Menschen sind die Populationen in den letzten Jahrhunderten stark gesunken. Dies zu verhindern, hat sich die kenianische Artenschützerin Dr. Paula Kahumbu zur Lebensaufgabe gemacht. Sie ist Geschäftsführerin der Organisation WildlifeDirect und wurde mit zahlreichen Preisen für ihre Arbeit zum Schutz vom Aussterben bedrohter Tierarten in Afrika ausgezeichnet. Sie ist bekannt für ihre Bemühungen, den illegalen Handel mit Elfenbein zu unterbinden, und für ihre Kampagnen zum Schutz des Naturerbes in Afrika. Kahumbu ist National Geographic Explorer of the Year, Gewinnerin des Whitley Gold Award in Anerkennung für ihren herausragenden Beitrag zum Naturschutz und wurde von der Financial Times in die Liste der 25 einflussreichsten Frauen des Jahres 2022 aufgenommen.Zudem hat sie in zahlreichen Dokumentarfilmen über Wildtiere und die Umwelt mitgewirkt und ihre eigene Fernsehserie „Wildlife Warriors“ produziert. Aktuell ist sie ein Teil der neuen, von Oscar®-Preisträger James Cameron produzierten Doku-Serie „Die geheimnisvolle Welt der Elefanten“. Sie thematisiert das Leben und Verhalten von Elefanten und zeigt, welche weitreichenden Folgen ihr Aussterben nicht nur für die Menschheit, sondern auch für das Ökosystem hätte. Die Serie lief kürzlich bei National Geographic WILD, ihr könnt sie euch aber auch im Stream bei Disney+ anschauen.In dieser Folge gibt uns Paula Kahumbu Einblicke in ihre Arbeit mit Elefanten, ihren erfolgreichen Kampf gegen die Wilderei und den Handel mit Elfenbein, und zeigt auf, wie wir Elefanten nachhaltig schützen können.Redaktion & Postproduktion: Miriam MenzWERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwachUnterstütze unsere Show mit einer Mitgliedschaft im Supporters Club und erhalte Zugriff auf werbefreie und – je nach Paket – exklusive Bonusfolgen. Alle Informationen findest du hier: https://weltwach.de/supporters-club/Spotify-Nutzer können direkt in Spotify nach “Weltwach Plus” suchen.STAY IN TOUCH:Instagram: https://www.instagram.com/weltwach/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weltwach/Facebook: https://www.facebook.com/weltwach/YouTube: https://www.youtube.com/c/WELTWACHNewsletter: https://weltwach.de/newsletter/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Höhlen sind mystische Räume - in der Unterwelt, geheimnisumwoben. Und das mit den Geheimnissen ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn die Wissenschaft weiß immer noch nicht viel über Höhlen. Man kommt schlecht rein, braucht eine bestimmte Ausrüstung, und mitunter vergehen Jahre, bis Forscher oder Hobby-Entdecker sie endlich gefunden haben. Höhlen sind aber auch bedrohte Biotope - Lebensraum für Amphibien, die geschützt werden müssen. Denn Bakterien und Pilze können ganze Populationen dahinraffen. Wir schauen auf Abenteurer und Bewohner, Fledermäuse, Feuersalamander und Grottenolme, zusammen mit dem Höhlenforscher Stefan Voigt, unserer Spanien-Korrespondentin Franka Welz, unserem Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner und dem Kulturwissenschaftler Dr. Johannes Mattes.
Die Natur kehrt zurück! Dank dem Schutz von Biotopen und dem Jagdverbot für bedrohte Arten, können sich die Populationen von Wildkatze, Otter, Biber und viele andere bereits ausgestorbene Arten erholen. Doch solange die einzelnen Schutzgebiete nicht miteinander verbunden sind, hat die Natur keine Chance auf eine dauerhafte Rückkehr. // Katharina Nickoleit/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Katharina Nickoleit.
Die Natur kehrt zurück! Dank dem Schutz von Biotopen und dem Jagdverbot für bedrohte Arten, können sich die Populationen von Wildkatze, Otter, Biber und viele andere bereits ausgestorbene Arten erholen. Doch solange die einzelnen Schutzgebiete nicht miteinander verbunden sind, hat die Natur keine Chance auf eine dauerhafte Rückkehr. // Katharina Nickoleit/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Katharina Nickoleit.
Vor knapp 100 Jahren galten sie fast als ausgerottet, heute gibt es wieder mehr als 100.000 Seeotter weltweit. Der Großteil der Tiere lebt im Großraum Alaska. Anderswo sind die Populationen eher klein. Das soll sich jetzt ändern. Von Daily Good News.
I avsnitt 127 av travpodden. Rikard N Skoglund ser tillbaks på ett lite sämre år och vi pratar varför, 22-milaregeln, därför tränar han häst nu, livsfarliga olyckan och intressant info till lördagen. Även Göran Falk, värmningar och vassa ledare. Travpoddens andelar hittar du här! En podcast från gamblingcabin.se Besök gärna för mer trav och speltips! Gå med i vår Facebookgrupp för gott snack, speltips, tävlingar mm..
Die Weißwangengans ist schwarz-weiß gefärbt, so laut wie kaum eine andere und Fremden gegenüber überaus aggressiv. Die Tiere sind Brutvögel der Arktis. Sie werden nicht in Unterarten, sondern in drei große Populationen aufgeteilt: in die Russland-, die Grönland- und die Spitzbergen-Population.
Kort om fågelhösten Malören Höstveckor i Mongoliet Lock från trädpip och sibpip Bestämning av östliga gulärlor och lite annat... Två korta grejer att minnas: - Vid prat om vattenpiplärkorna vid Khovd använder Magnus namnet coutellii och Mats blakistoni om samma fåglar. Lite opedagogiskt så klart, men vi avser samma fåglar. Populationen i östra Asien har traditionellt ansetts utgöra en valid underart under namnet blakistoni, men har under senare tid (av en del) lumpats med formen coutellii som hittas i sydvästra Asien. - Orsaken till den ganska höga andelen obestämda piplärkor i Magnus analys av sibpip/trädpip från Mongoliet var troligen att rätt många av inspelningarna bara bestod i ett (1) lock. Hade man istället kunna använda medelvärden från flera lock av samma fågel så hade antagligen fler individer kunnat bestämmas.
Das Tier, das geradezu ikonisch für Australiens außerordentliche Rolle für Biodiversität steht, ist vom Aussterben bedroht. Erst 2012 waren die Koalas auf den Status der „gefährdeten“ Tiere gehoben worden und kürzlich hat die Regierung des Landes sie nun auch als „bedroht“ eingestuft. Buschfeuer, Rodungen, Dürre, Krankheiten, Autoverkehr, all das hat dazu geführt, dass die Populationen des Beuteltieres dramatisch gesunken sind und effektive Schutzmaßnahmen waren bislang politisch nicht durchsetzbar. Die Lage der Koalas scheint symptomatisch für alles, was in Australiens Klimapolitik falsch gelaufen ist.