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In Kiew gibt es seit Jahresbeginn ein Zentrum für Behindertensport. Es gibt auch Kriegsveteranen wieder Lebensmut. Die Sitzvolleyball-Mannschaft gewann schon bei einem internationalen Turnier in den USA.
Vier Jahre nach den Ereignissen von Butscha beleuchtet der Journalist Dirk Pohlmann die anhaltenden Kontroversen um Deutung und Aufarbeitung. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Fall des sanktionierten Journalisten Hüseyin Dogru, bei dem inzwischen auch Maßnahmen gegen seine Familie für Kritik sorgen. Der Jurist Prof. Darius Schindler erläutert die rechtliche Dimension. Dr. Christian Zeller vom Bündnis Redefreiheit stellt die geplante „Berliner Erklärung“ vor, die eine Neubewertung der Meinungsfreiheit fordert. Abgerundet wird die Sendung durch einen Kommentar von Markus Vahlefeld über absurde Auswüchse bürokratischer Realität.
Vor vier Jahren startet Putin seinen Großangriff auf die Ukraine. Gleich in den ersten Wochen besetzen damals russische Soldaten Butscha. Einen Vorort der Hauptstadt Kiew.
Neben dem oben abgebildeten Foto berichtet die Regionalzeitung Die Rheinpfalz heute: „Butscha steht als Symbol für unzählige weitere russische Kriegsverbrechen“, erklärte Wadephul bei seinem Besuch in der Ukraine. Und weiter: „Wohin auch immer Putins Russland geht, dahin kommen Mord und Barbarei“. So tönen die Unions-Christen in Deutschland seit 1949, seit Anfang der Existenz der BundesrepublikWeiterlesen
Vier Jahre nach der Befreiung von Butscha dauert die juristische Aufarbeitung an. Russische Soldaten töteten hunderte Zivilisten. Einige Täter wurden in Abwesenheit verurteilt, doch die meisten blieben unbehelligt.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
31.03.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Gedenken an die Opfer russischer Kriegsverbrechen in Butscha vor vier Jahren, Gegenseitige Angriffe der Kriegsparteien im Nahen Osten gehen weiter, Deutscher Wetterdienst veröffentlicht Klimaprojektionen für Deutschland über die nächsten 30 Jahre, Zahl der Arbeitslosen im März leicht gesunken, Thementag besser wohnen: Mietkrise und die Angst vor dem Umzug, Iranische Frauenrechtlerin Masih Alinejad erhält den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie, Wolf greift Frau in Hamburger Innenstadt an, Buckelwal in der Ostsee erneut gestrandet, Deutschland gewinnt beim Fußballländerspiel gegen Ghana, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Fußballländerspiel Deutschland gegen Ghana darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Gamechanger oder Rohrkrepierer: Deutschland diskutiert über die Sparvorschläge im Gesundheitssystem. EU-Außenminister vor Ort: Ukraine erinnert an Massaker von Butscha. Auf Wanderschaft: Wal und Wolf verirren sich in Norddeutschland. Moderation: Lucas Kreling. Von WDR 5.
Gedenken an die Opfer der russischen Kriegsverbrechen in Butscha vor vier Jahren, Gegenseitige Angriffe beim Krieg im Nahen Osten gehen unvermindert weiter, Debatte um Umgang mit Wölfen in Deutschland nach Beiß-Vorfall in Hamburg, Deutscher Wetterdienst veröffentlicht Klimabericht 2025, #mittendrin in Brandenburg: Kampf um Erhaltung historischer Windmühlen, Weitere Nachrichten im Überblick, Hype um Sängerin Rosalia, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Hype um Sängerin Rosalia" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In den tagesthemen vom 31.03.2026 haben wir in der Moderation zum mittendrin den Ort Schönwalde genannt und in der Hintergrundgrafik den Ort Schönwalde in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Richtig ist Schönewalde in Brandenburg. Wir haben die Moderation entsprechend geändert.
Butscha steht als Symbol für Mord und Folter an ukrainischen Zivilisten durch Russlands Soldaten. Heute vor vier Jahren wurde der Vorort Kiews wieder befreit.
Sind Beitragszahler bereit für Erhöhungen? Wie gedenken EU-Vertreter der Opfer von Butscha in der Ukraine? Kommt der Wal weiter? Von Martin Günther.
Heute vor vier Jahren wurde Butscha befreit. Die Bilder von gefesselten, getöteten Zivilisten haben sich als Synonym für russische Kriegsverbrechen in das Gedächtnis eingebrannt. Aber Gerechtigkeit ist ein Marathon: Während in Kiew der Butscha-Gipfel läuft, analysiert Hans von der Burchard vor Ort die juristischen Hebel. Kann ein Sondertribunal unter dem Dach des Europarates die russische Führung wirklich belangen, solange Putin im Amt ist? Im 200-Sekunden-Interview dazu: Robin Wagener, Osteuropa-Beauftragter der Grünen und Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe. Er fordert von Deutschland eine klare Ratifizierung des Sondertribunals und warnt davor, „normale Beziehungen“ zu einem Regime herbeizusehnen, das Menschenrechte systematisch mit Füßen tritt. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist auf Reise im Nahen Osten. Da Stopps in Israel und den palästinensischen Gebieten aus Sicherheitsgründen gestrichen werden mussten, konzentriert sich der Besuch auf Jordanien. Carlotta Diederich begleitet für POLITICO die Ministerin und berichtet über die Lage in den Flüchtlingslagern, den Einfluss des Iran-Krieges auf die Region und Alabali Radovans Treffen mit deutschen Soldaten. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Vor vier Jahren hat sich gezeigt, welche Kriegsverbrechen die russische Armee in den von ihr besetzten Gebieten in der Ukraine begeht. Der Ort Butscha steht seitdem symbolisch für Gewalt. Heute ist es dort wieder ruhig. Doch der Schmerz ist spürbar.**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Anke van de Weyer Gesprächspartnerin: Rebecca Barth, Korrespondentin in der Ukraine**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Bundesaußenminister Johann Wadephul und weitere EU-Vertreter haben bei einem Besuch in der ukrainischen Stadt Butscha des Massakers vor vier Jahren gedacht. "Butscha steht als Symbol für unzählige weitere russische Kriegsverbrechen", erklärte Wadephul. │ Ukrainische Langstreckendrohnen haben zum wiederholten Mal den russischen Hafen Ust-Luga an der Ostsee bei St. Petersburg angegriffen. Er ist ein wichtiger Umschlagplatz für Dünger, Öl und Kohle aus Russland. │ Nach Drohnenvorfällen in Finnland und im Baltikum - Wie können sich die nordischen Länder schützen? │ US-Präsident Trump will nach einem Medienbericht den Iran-Krieg auch ohne eine Öffnung der Straße von Hormus beenden. Was ist davon zu halten? Eine Einschätzung von unserem Korrespondenten in der Region. │ Wie realistisch ist eine Bodenoffensive der US-Streitkräfte im Iran? Dazu der Historiker und Offizier des österreichischen Bundesheeres Markus Reißner
Butscha, ein Vorort von Kiew, ist ein Symbol für die Grausamkeit des russischen Angriffskrieges. Russische Soldaten töteten dort vor vier Jahren hunderte Zivilisten. Florian Kellermann berichtet über das Gedenken.
Vier Jahre nach dem Massaker von Butscha hat eine Delegation der Europäischen Union der Opfer der russischen Besatzung gedacht. In der Stadt bei Kyjiw legten die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und die Außenminister der Mitgliedstaaten Blumen nieder. Polen wurde dabei von Außenminister Radosław Sikorski und Senatsmarschallin Małgorzata Kidawa-Błońska vertreten. An den Tankstellen ist es seit heute deutlich billiger – ein Liter Benzin oder Diesel kostet mehr als einen Złoty weniger. Im Magazin spricht Dr. Agnieszka Łada-Konefał vom Deutschen Polen-Institut über Jana Puglerins Buch „Wer verteidigt Europa?" und die Frage, ob sich der mentale Wandel in Deutschland nach der Zeitenwende tatsächlich vollzogen hat.
In dieser Folge befassen wir uns mit Kriegsstrategien, dem Verschleiern von Kriegszielen, dem Massaker von Butscha und der Deutungshoheit der Bilder. Außerdem fragen wir, inwiefern Terror gegen die Zivilbevölkerung eine Kriegstaktik ist. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Anfang dieser Woche waren die Fraktionschefs von Union und SPD, Jens Spahn und Matthias Miersch, in der Ukraine. Sie besuchten den Schauplatz russischer Kriegsverbrechen in Butscha und trafen den ukrainischen Präsidenten. Georg Ismar, politischer Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, war bei der Reise dabei. Er sieht in ihr auch ein innenpolitisches Signal, das Einigkeit beim Thema Ukrainehilfen zeigen soll. In dieser Folge berichtet Ismar, worüber unterwegs gesprochen wurde und wie viel Unterstützung Deutschland der Ukraine in Zukunft zusichern könnte. Anne Will und Georg Ismar sprechen außerdem über das neue Wehrdienstgesetz. Derzeit hat die Bundeswehr rund 180.000 Soldatinnen und Soldaten. Diese Zahl soll auf 260.000 anwachsen, zudem braucht es eine viel größere Reserve als bisher, denn die NATO hat die Anforderungen an ihre Mitgliedsstaaten erhöht. Die schwarz-rote Koalition hat sich nun vergangene Woche auf einen Entwurf für das geplante Wehrdienstgesetz verständigt. Das Gesetz setzt auf Freiwilligkeit, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD betont. Aus der Union kommt Kritik, zum Beispiel von CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen: “Es fehlt an jeder Zahl und an jeder Frist, was wann zu erreichen ist, so dass Maßnahmen ergriffen werden können, wenn man die Ziele verfehlt.” Hat Schwarz-Rot hier nur einen “vermurksten Kompromiss” gefunden, wie Katharina Dröge von den Grünen bemängelt? Und ist die deutsche Gesellschaft bereit für die Schritte, die das Gesetz ankündigt? Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 02.09.2025 um 16:30 Uhr.
Sumy, ein weiterer Versuch des Kiewer Regimes, nach dem Butscha-Lehrbuch ein Massaker an Zivilisten zu inszenieren, ist dieses Mal ein medialer Reinfall. Doch dies wird Selenskij nicht davon abhalten, weiterhin derartige blutige und billige Spektakel aufzuführen. Von Andrei Rudenko
Von Michael Nikbakhsh. Zu Gast in der 115. Ausgabe der Dunkelkammer ist der Journalist und zweifache Pulitzer-Preisträger Christoph Köttl. Der Oberösterreicher arbeitet für die New York Times und da als "Visual Investigator" - 2022 war er Teil eines Teams, das ein Massaker der russischen Armee an der Zivilbevölkerung im ukrainischen Butscha rekonstruierte – und so die russische Propaganda widerlegte. Was genau Christoph bei der New York Times macht und warum er wichtige Arbeit im Kampf gegen Fake News leistet - das gibt es hier. Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du auf mehreren Wegen unterstützen: Mit einem Premium-Abo bei Apple Podcasts https://shorturl.at/uDSTY Mit einer Mitgliedschaft bei Steady https://shorturl.at/guAD7 Mit einer direkten Spende https://shorturl.at/chJM8 Und ganz neu: Mit einem Merch-Artikel aus unserem Shop https://shorturl.at/uyB59 Vielen Dank!
Bula, Niels www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Krieg und Vertreibung sind grausam, erniedrigend, brutal. Wir sprechen kühl über Geostrategie, Gerechtigkeit und Grenzen – blenden die Schicksale der Menschen, die erfrieren, verhungern, ertrinken, aber allzu oft aus. Wie lässt sich das Grauen in Worte und Bilder fassen, wie zeigen, was geschieht? Beide arbeiten sich seit vielen Jahren an der Frage ab, wie der Entmenschlichung in dieser Welt aufrichtig und engagiert zu begegnen ist, und beide wurden für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet: die Philosophin und Autorin Carolin Emcke und die Künstlerin Miriam Cahn. Cahn, die zu den weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen gehört, ergreift für die Entrechteten Partei, indem sie unermüdlich malt. Ihr Gemälde «Fuck abstraction!», das nach den Kriegsgräueln in Butscha entstanden ist, hat in Frankreich jüngst eine Debatte über die Grenzen der Kunstfreiheit ausgelöst. Denn Cahn zeigt die Brutalität von Krieg, Flucht und Unterdrückung ungeschönt und schonungslos. Emcke, unter anderem Friedenspreisträgerin und Autorin zahlreicher preisgekrönter Sachbücher, hat bereits in ihrer Zeit als Kriegsreporterin damit gerungen, dem Leiden schreibend eine Stimme zu geben. In ihrem in diesen Tagen erscheinenden Buch «Was wahr ist. Über Gewalt und Klima» denkt sie darüber nach, wie man den einzelnen Menschen, die im Krieg zur wert- und namenlosen Masse werden, ihre Humanität zurückgeben kann. Was treibt die beiden Frauen an, was eint sie? Glauben sie an die Kraft der Öffentlichkeit, wie lässt sich Empathie ihrer Meinung nach schulen und gibt es eine Pflicht zur Zeugenschaft? Barbara Bleisch trifft die beiden zum Gespräch. Wiederholung vom 3. März 2024
Krieg und Vertreibung sind grausam, erniedrigend, brutal. Wir sprechen kühl über Geostrategie, Gerechtigkeit und Grenzen – blenden die Schicksale der Menschen, die erfrieren, verhungern, ertrinken, aber allzu oft aus. Wie lässt sich das Grauen in Worte und Bilder fassen, wie zeigen, was geschieht? Beide arbeiten sich seit vielen Jahren an der Frage ab, wie der Entmenschlichung in dieser Welt aufrichtig und engagiert zu begegnen ist, und beide wurden für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet: die Philosophin und Autorin Carolin Emcke und die Künstlerin Miriam Cahn. Cahn, die zu den weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen gehört, ergreift für die Entrechteten Partei, indem sie unermüdlich malt. Ihr Gemälde «Fuck abstraction!», das nach den Kriegsgräueln in Butscha entstanden ist, hat in Frankreich jüngst eine Debatte über die Grenzen der Kunstfreiheit ausgelöst. Denn Cahn zeigt die Brutalität von Krieg, Flucht und Unterdrückung ungeschönt und schonungslos. Emcke, unter anderem Friedenspreisträgerin und Autorin zahlreicher preisgekrönter Sachbücher, hat bereits in ihrer Zeit als Kriegsreporterin damit gerungen, dem Leiden schreibend eine Stimme zu geben. In ihrem in diesen Tagen erscheinenden Buch «Was wahr ist. Über Gewalt und Klima» denkt sie darüber nach, wie man den einzelnen Menschen, die im Krieg zur wert- und namenlosen Masse werden, ihre Humanität zurückgeben kann. Was treibt die beiden Frauen an, was eint sie? Glauben sie an die Kraft der Öffentlichkeit, wie lässt sich Empathie ihrer Meinung nach schulen und gibt es eine Pflicht zur Zeugenschaft? Barbara Bleisch trifft die beiden zum Gespräch. Wiederholung vom 3. März 2024
Einen Monat hielten Soldaten aus Russland im Frühjahr 2022 Butscha in der Ukraine besetzt. Im Feature schildern Bewohnerinnen von Butscha, was sie in dieser Zeit erleben mussten. Und der ukrainische Journalist Evgen Spirin erzählt, warum er nach der Besatzung jeden Tag freiwillig nach Butscha gefahren ist und dort Leichen identifiziert und bestattet hat - und was diese Arbeit mit ihm gemacht hat.
Zwei Jahre nach Butscha und sechs Monate Gaza-Krieg: Was verbirgt sich hinter Begriffen wie „Kriegsverbrechen“ oder „Völkermord“ juristisch? LMU-Professor Christian Walter ordnet ein.
Laufende Auszählungen nach Kommunalwahlen in der Türkei, Erneut protestieren Tausende gegen den israelischen Premierminister Netanyahu, Gedenken in der Ukraine an die Opfer von Butscha unter russischer Besatzung, Beitritt von Bulgarien und Rumänien zum Schengen-Raum, Sieben Braunkohle-Kraftwerksblöcke gehen vom Netz, Papst Franziskus spricht traditionellen Ostersegen "Urbi et Orbi", Ergebnisse des 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga, Bayern München setzt sich im DFB-Pokal-Halbfinale im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt durch, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball-Bundesliga" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Vor zwei Jahren entsetzen die Bilder der Massaker von Irpin und Butscha die Welt. Sie seien schwer zu vergessen, sagt die ukrainische Journalistin Karina Beigelzimer. Zum Jahrestag gedenken die Ukrainerinnen und Ukrainer der Opfer. Beigelzimer, Karina www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Vor fast genau zwei Jahren blickte die Welt voller Schrecken auf den Kiewer Vorort Butscha. In 28 Tagen Besatzung verübten russische Soldaten dort Gräueltaten: Sie erschossen, folterten, erschlugen und vergewaltigten Zivilisten. Mehr als 400 Menschen wurden ums Leben gebracht. Es war nicht das einzige Massaker, das russische Soldaten in der Ukraine verübt haben - aber Butscha ist zum Inbegriff der Grausamkeit geworden, die die Ukrainer durch den russischen Angriffskrieg erleiden müssen. "Butscha war unbekannt und ist nun eine Stadt, die die Welt nie vergessen wird", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Zwei Jahre nach dem Massaker fragen wir im Dossier Politik, wie die Menschen im Land auf Butscha und den Krieg blicken und wie es um die Aufarbeitung der Gräueltaten steht. Dazu sprechen wir mit der ARD-Korrespondentin in Kiew, Andrea Beer, sowie Klaus Hoffmann, Mitglied bei der Atrocity Crimes Advisory Group (ACA). Die ACA ist eine von der EU, den USA und Großbritannien gestartete Initiative, die ukrainische Behörden bei der Aufarbeitung und Verfolgung von Kriegsverbrechen berät. Zudem gehen wir mit Christine Auerbach, Host beim neuen BR-Podcast "Die Entscheidung", der Frage nach, inwiefern der Nato-Gipfel in Bukarest von 2008 einem russischen Angriff auf die Ukraine den Weg geebnet haben könnte.
Krieg und Vertreibung sind grausam, erniedrigend, brutal. Wir sprechen kühl über Geostrategie, Gerechtigkeit und Grenzen – blenden die Schicksale der Menschen, die erfrieren, verhungern, ertrinken, aber allzu oft aus. Wie lässt sich das Grauen in Worte und Bilder fassen, wie zeigen, was geschieht? Beide arbeiten sich seit vielen Jahren an der Frage ab, wie der Entmenschlichung in dieser Welt aufrichtig und engagiert zu begegnen ist, und beide wurden für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet: die Philosophin und Autorin Carolin Emcke und die Künstlerin Miriam Cahn. Cahn, die zu den weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen gehört, ergreift für die Entrechteten Partei, indem sie unermüdlich malt. Ihr Gemälde «Fuck abstraction!», das nach den Kriegsgräueln in Butscha entstanden ist, hat in Frankreich jüngst eine Debatte über die Grenzen der Kunstfreiheit ausgelöst. Denn Cahn zeigt die Brutalität von Krieg, Flucht und Unterdrückung ungeschönt und schonungslos. Emcke, unter anderem Friedenspreisträgerin und Autorin zahlreicher preisgekrönter Sachbücher, hat bereits in ihrer Zeit als Kriegsreporterin damit gerungen, dem Leiden schreibend eine Stimme zu geben. In ihrem in diesen Tagen erscheinenden Buch «Was wahr ist. Über Gewalt und Klima» denkt sie darüber nach, wie man den einzelnen Menschen, die im Krieg zur wert- und namenlosen Masse werden, ihre Humanität zurückgeben kann. Was treibt die beiden Frauen an, was eint sie? Glauben sie an die Kraft der Öffentlichkeit, wie lässt sich Empathie ihrer Meinung nach schulen und gibt es eine Pflicht zur Zeugenschaft? Barbara Bleisch trifft die beiden zum Gespräch.
Krieg und Vertreibung sind grausam, erniedrigend, brutal. Wir sprechen kühl über Geostrategie, Gerechtigkeit und Grenzen – blenden die Schicksale der Menschen, die erfrieren, verhungern, ertrinken, aber allzu oft aus. Wie lässt sich das Grauen in Worte und Bilder fassen, wie zeigen, was geschieht? Beide arbeiten an der Frage, wie der Entmenschlichung in dieser Welt aufrichtig und engagiert zu begegnen ist, und beide wurden für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet: die Philosophin und Autorin Carolin Emcke und die Künstlerin Miriam Cahn. Cahn, die zu den weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen gehört, ergreift für die Entrechteten Partei, indem sie unermüdlich malt. Ihr Gemälde «Fuck abstraction!», das nach den Kriegsgräueln in Butscha entstanden ist, hat in Frankreich jüngst eine Debatte über die Grenzen der Kunstfreiheit ausgelöst. Denn Cahn zeigt die Brutalität von Krieg, Flucht und Unterdrückung ungeschönt und schonungslos. Emcke, unter anderem Friedenspreisträgerin und Autorin zahlreicher preisgekrönter Sachbücher, hat bereits in ihrer Zeit als Kriegsreporterin damit gerungen, dem Leiden schreibend eine Stimme zu geben. In ihrem in diesen Tagen erscheinenden Buch «Was wahr ist. Über Gewalt und Klima» denkt sie darüber nach, wie man den einzelnen Menschen, die im Krieg zur wert- und namenlosen Masse werden, ihre Humanität zurückgeben kann. Was treibt die beiden Frauen an, was eint sie? Glauben sie an die Kraft der Öffentlichkeit, wie lässt sich Empathie ihrer Meinung nach schulen und gibt es eine Pflicht zur Zeugenschaft? Barbara Bleisch trifft die beiden zum Gespräch.
Einen Monat lang hielten russische Soldaten Butscha in der Ukraine besetzt. Es kam zu schrecklichen Massakern an Zivilisten. Danach kommt der Journalist Evgen Spirin in die Stadt. Tags berichtet er. Nachts identifiziert er die Leichen.// Von Christine Hamel/ BR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Christine Hamel.
Seit zwei Jahren befinden sich Russland und die Ukraine im Krieg. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski appellierte an der Münchner Sicherheitskonferenz an die Weltöffentlichkeit – sein Land befinde sich in einer schwierigen Lage. Russland konnte jüngst militärische Erfolge erzielen, etwa in der Kleinstadt Awdijiwka. Die internationale Unterstützung ist gefährdet, u.a. weil die Republikaner im US-Kongress ein entsprechendes Hilfspaket blockieren. Was bedeutet es für den weiteren Verlauf des Krieges, wenn die internationalen Solidarität nachlässt? Darüber spricht Osteuropa-Redaktorin Clara Lipkowski in einer neuen Folge des Podcasts «Apropos». Sie blickt zurück auf die wichtigsten Momente der letzten zwei Jahre – und analysiert, wo der Krieg aktuell steht. Mehr zum Thema:- Interview: «Der Optimismus der Ukrainer hat sich abgenutzt»- Analyse: Selenski ruft verzweifelter denn je um Hilfe Host & Produktion: Mirja Gabathuler Als Podcast-Hörer:in den Tagi 3 Monate zum Preis von einem Monat lesen und hören: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
In dieser Folge geht es um die Grausamkeit des Krieges. Was macht Menschen im Krieg zu Monstern, die wie im Blutrausch foltern und morden? Wie lassen sich Massaker etwa auch wie das im ukrainischen Butscha verhindern? Im Schwerpunkt spricht Julia Weigelt darüber unter anderem mit der Psychologin Damaris Braun vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt. Außerdem beschäftigen sich Carsten Schmiester und Anna Engelke mit der Rolle der USA für die Kriege im Nahen Osten und die Ukraine. Der Oberkommandierende der Ukraine warnt unterdessen in einem Gastbeitrag im britischen Wochenmagazin "Economist" vor einem Stillstand auf dem Schlachtfeld. Davon profitiere nur Moskau. Die Russen könnten die Zeit nutzen, um Verluste ihrer Armee auszugleichen. Die Ukraine brauche dringend innovative Techniken, um die Parität mit den russischen Streitkräften zu brechen. Fragen, Kritik und Feedback gerne an streitkraefte@ndr.de Eine Analyse zum Patt in der Ukraine auf tagesschau.de https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-entwicklung-krieg-100.html Gastbeitrag des ukrainischen Oberbefehlshabers Walery Saluschnyj im Economist https://www.economist.com/europe/2023/11/01/ukraines-commander-in-chief-on-the-breakthrough-he-needs-to-beat-russia Video: Wie die Tagesschau Informationen aus Israel und dem Gazastreifen prüft https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1268004.html Psychologin Damaris Braun über Gewaltexzesse von Soldaten https://www.ndr.de/nachrichten/info/Braun-In-Stresssituationen-schaltet-der-reflektierende-Teil-des-Gehirns-ab,audio1493900.html Haushaltsausschusses des US-Senats zum Hilfspaket für Israel, Gaza, Ukraine und Indopazifik https://www.youtube.com/watch?v=y_Eo4KLt8Ik UN-Bericht zur Behandlung von Kriegsgefangenen in Russland und der Ukraine https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/countries/ukraine/2023/23-03-24-Ukraine-thematic-report-POWs-ENG.pdf Podcast-Tipp: Zehn Minuten Wirtschaft https://www.ardaudiothek.de/sendung/zehn-minuten-wirtschaft/94506706/
Markus Lanz ist auf Reportagereise in Kiew. Er beschreibt Richard David Precht, wie der Kriegsalltag die Menschen in der Ukraine prägt. Markus Lanz und sein Team treffen auf eine traumatisierte Gesellschaft. Ein junger Mann aus Butscha etwa sagt ihm: „Ich werde nie vergessen, ich werde nie vergeben.“ Nach diesen bewegenden Schilderungen lautet Prechts Resümee: Jeder Tag im Krieg ist ein weiterer verlorener Tag.
Massaker in den Straßen, Bombardierungen von Wohnhäusern, Morde an Zivilisten – Kriegsverbrechen wie jene in Butscha sind Teil der russischen Invasion in der Ukraine. Viele dieser Straftaten bleiben unentdeckt. Doch neben Militärs und staatlichen Organisationen gibt es immer mehr Menschen, die sich auf die Jagd nach Kriegsverbrechern machen. Mithilfe öffentlich zugänglicher Daten, Onlinevideos und Karten dokumentieren Studenten und freiwillige Experten die Schrecken von Putins Krieg. Das Ziel: Verbrechen aufzeigen und dokumentieren, damit die Täter eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden können. Fabian Sommavilla, der beim STANDARD für Außenpolitik zuständig ist, hat sich in mehreren Ländern umgehört und erzählt im Podcast, wie Studenten im Internet Jagd auf Kriegsverbrecher machen. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Raimund Löw mit einer Reportage aus Kiew: Sie hören den Archivar von Butscha, I.Bartkiv, die Filmemacherin A. Horlowa, die Übersetzerin H. Kirijenko, die Sozialwissenschaftlerinnen M. Shynkarenko und K.Younger, sowie den Politikwissenschaftler Ivan Krastev und Österreichs Botschafter Arad Benkö. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Themen der Sendung: Koalition einigt sich auf umstrittenes Gebäude-Energie-Gesetz, Ehemaliger US-Präsident Trump wegen mutmaßlichen Schweigegeldzahlungen an eine Porno-Darstellerin angeklagt, Gedenken an Opfer im ukrainischen Butscha ein Jahr nach russischem Abzug, Russland erklärt den Westen zu einer existenziellen Bedrohung, Türkei stimmt NATO-Beitritt Finnlands zu, Zahlreiche Bundesländer haben Bedenken an geplanter Krankenhausreform, Arbeitsmarkt entspannt sich nur leicht, Bundesrat stimmt Einführung und Finanzierung des 49-Euro-Tickets zu, Großbritanniens König Charles III. zum Staatsbesuch in Hamburg, Das Wetter
Themen der Sendung: Koalition einigt sich auf umstrittenes Gebäude-Energie-Gesetz, Ehemaliger US-Präsident Trump wegen mutmaßlichen Schweigegeldzahlungen an eine Porno-Darstellerin angeklagt, Gedenken an Opfer im ukrainischen Butscha ein Jahr nach russischem Abzug, Russland erklärt den Westen zu einer existenziellen Bedrohung, Türkei stimmt NATO-Beitritt Finnlands zu, Zahlreiche Bundesländer haben Bedenken an geplanter Krankenhausreform, Arbeitsmarkt entspannt sich nur leicht, Bundesrat stimmt Einführung und Finanzierung des 49-Euro-Tickets zu, Großbritanniens König Charles III. zum Staatsbesuch in Hamburg, Das Wetter
Themen der Sendung: Koalition einigt sich auf umstrittenes Gebäude-Energie-Gesetz, Ehemaliger US-Präsident Trump wegen mutmaßlichen Schweigegeldzahlungen an eine Porno-Darstellerin angeklagt, Gedenken an Opfer im ukrainischen Butscha ein Jahr nach russischem Abzug, Russland erklärt den Westen zu einer existenziellen Bedrohung, Türkei stimmt NATO-Beitritt Finnlands zu, Zahlreiche Bundesländer haben Bedenken an geplanter Krankenhausreform, Arbeitsmarkt entspannt sich nur leicht, Bundesrat stimmt Einführung und Finanzierung des 49-Euro-Tickets zu, Großbritanniens König Charles III. zum Staatsbesuch in Hamburg, Das Wetter
Themen der Sendung: Bundesregierung einigt sich auf Kompromiss im Streit um Gas- und Ölheizungen, Anklage gegen Ex-Präsident Trump, Die Meinung, Erinnerung an die Opfer russischer Kriegsverbrechen in Butscha, Vor der erneut vorgezogenen Parlamentswahl in Bulgarien, Wie ist es um die Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen bestellt?, Weitere Meldungen im Überblick, Ausstellung "1920er! Im Kaleidoskop der Moderne" in der Bundeskunsthalle in Bonn, Das Wetter
Themen der Sendung: Kriegsverbrechen in Butscha wenige Tage nach Kriegsbeginn, Jahrestag des russischen Überfalls gegen die Ukraine, UN-Friedensresolution für Ukraine mit großer Mehrheit angenommen, Die Meinung, #mittendrin im Kohlebergbaudorf Kuckum: Ukrainische Flüchtlinge können sich sicher fühlen, Die Folgen des Erdbebens im syrischen Aleppo, Weitere Meldungen im Überblick, Filmtipp: "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war", Das Wetter
Nachts sei keine Fachperson im Haus gewesen. «Wir mussten auch Morphin-Spritzen geben». Hilfskräfte erzählen von Missständen in Schweizer Pflegeheimen. Weiter: Der Polit-Streit zur Mail-Affäre um Bundespräsident Berset. Und: Die «Rundschau» auf der Spur von Schweizer Jihad-Reisenden in Syrien. Risiko-Zone Pflegeheim: Hilfspersonal setzte Morphin-Spritzen Es sind happige Vorwürfe, die ehemalige Angestellte aus einem Pflegeheim in Bern erheben. Hilfspersonal habe nachts die Arbeit von ausgebildeten Pflegefachpersonen übernehmen müssen – etwa Morphin an betagte Menschen verabreichen. Der Pflegefachverband ist entsetzt. Das Heim wehrt sich. Berset und die Mails: Skandal oder Kampagne? Bundespräsident Alain Berset durchlebt gerade unruhige Tage. Die Mail-Beziehung zwischen seinem ehemaligen Sprecher Peter Lauener und Ringier-Boss Marc Walder wirft Schatten auf den SP-Bundesrat. Hat Berset versucht, sich gute Presse im «Blick» zu sichern oder läuft gerade eine Kampagne gegen ihn? Am Mittwoch kommt es zur Aussprache im Bundesrat. Darauf wartet mit Spannung auch Mitte-Präsident Gerhard Pfister. An der «Rundschau»-Theke nimmt er erstmals zur Mail-Affäre um Bundespräsident Berset Stellung. «Ich bereue es»: Schweizer Ex-Jihadistin will mit ihrer Tochter nach Hause Die Schweizerin Selma S. lebt mit ihrer sechsjährigen Tochter in einem Flüchtlingscamp im Norden Syriens. Sie war eine Jihadistin. Mit ihrem Mann zog sie aus Lausanne ins «Kalifat» der Terrororganisation IS. Das bereut sie heute und will mit ihrer Tochter zurück in die Schweiz. Doch die Schweizer Behörden blockieren. Tatort Butscha: Rückkehr zum Ort des Massakers Im ukrainischen Butscha verübten russische Soldaten in den ersten Kriegswochen ein Massaker. Über 450 Zivilisten wurden ermordet. Die Stadt steht bis heute wegen der Brutalität der russischen Armee unter Schock. Besuch bei Angehörigen von Opfern – fast ein Jahr nach dem Massaker, das die Welt erschütterte.
Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat Ende Oktober eine Analyse veröffentlicht, die untersucht, warum die ersten Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland gescheitert sind. In ihrem Fazit kommt die Autorin Sabine Fischer zu dem Schluss, dass die Friedensverhandlungen hauptsächlich am russischen Unwillen zu Verhandlungen scheiterten. Diese Analyse ist zu einseitig und wird den GeschehnissenWeiterlesen
In Reden erklärt der russische Präsident Wladimir Putin sein Land, Russland, zum Opfer. In Talkshows werden mutmasslich russische Kriegsverbrechen als Lügen bezeichnet. Und die russische Propaganda verfängt zum Teil auch im Westen. «Anti-Fake», heisst die Talkshow im russischen Fernsehen. Mit sogenanntem Fakten-Check sollen Bilder von Ermordeten in Butscha als Lügen entlarvt werden. Der russische Präsident Wladimir Putin ist Meister in der Verkehrung: Er macht aus Russland ein Opfer des aggressiven Westens. Er zeichnet Russland als freies Land, in dem die eigentlichen westlichen Werte gelten. Diese Desinformation funktioniert gut. Und sie findet auch Widerhall in westlichen Kreisen. Das Bild, des «kollektiven Westens», das Putin gerne bemüht, stimmt auch deshalb nicht. Was ist zu halten von der aktuellen Drohung Russlands, die Ukraine plane, eine schmutzige, das heisst eine Atombombe zu zünden? Welche Macht hat die Sprache in diesem Krieg? Ist sie gar zur Waffe geworden? Sylvia Sasse ist Professorin für slavische Literatur an der Universität Zürich. In ihrem Seminar ist die ukrainische und die russische Kultur gleichermassen beheimatet. Ukrainische und russische Studentinnen und Studenten besuchen dieselben Veranstaltungen. Sie weiss, wie wichtig die Sprachkenntnisse, aber auch die Osteuropakenntnisse sind, um die Hintergründe dieses Kriegs verstehen zu können.
Corona-Infizierte müssen sich doch weiter isolieren – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat umgedacht, nachdem er am Dienstag noch angekündigt hatte, die Isolation solle künftig freiwillig sein. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch räumte er Fehler ein. Wie aus einem einst entschlossenen Fachpolitiker ein wankelmütiger Minister wurde, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa Caspari. "Die entsetzlichen Bilder aus Butscha haben uns alle tief erschüttert", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Regierungsbefragung im Bundestag. Er hat sich währenddessen zu weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine bereit erklärt. "All das, was sinnvoll ist und schnell wirkt, das wird geliefert", sagte er. Politikredakteur Ferdinand Otto spricht im Podcast darüber, welche weiteren Maßnahmen Scholz angekündigt hat. Was noch? Was hat Elon Musk mit Twitter vor? Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion und Mitarbeit: Pia Rauschenberger Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier: https://www.zeit.de/serie/was-jetzt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Stimmen Sie außerdem für uns ab beim Deutschen Podcastpreis: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/was-jetzt/ Wir würden uns freuen! Weitere Links zu den Themen der Folge: Corona-Maßnahmen: Bundesgesundheitsminister präzisiert Isolations- und Quarantäneregeln https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-04/karl-lauterbach-isolation-quarantaene Corona-Lage: "Die Situation ist ausgesprochen unbefriedigend" https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-03/hotspotregelung-karl-lauterbach-coronavirus-impfpflicht Regierungsbefragung im Bundestag: Scholz zeigt sich zu weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine bereit https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-04/olaf-scholz-regierungsbefragung-bundestag-ukraine-krieg-butscha
Am Montag ist der dritte und letzte Teil des sechsten Berichts des Weltklimarats (IPCC) erschienen. Die Forscherinnen und Forscher warnen auch hier eindringlich vor Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren und weiteren Folgen des Klimawandels. Zudem stellen sie politische und technische Maßnahmen vor, um die Veränderungen zumindest abzumildern. Elena Erdmann ist Redakteurin im Ressort Wissen und hat sich den Bericht angeschaut. Unfassbare Bilder aus der ukrainischen Stadt Butscha gingen am vergangenen Wochenende um die Welt: Sie zeigten getötete Menschen, die am Straßenrand liegen gelassen wurden, Zivilistinnen und Zivilisten mit auf dem Rücken zusammengebundenen Händen und einen völlig verwüsteten Ort. Dirk Peitz ist Leiter des Ressorts Kultur bei ZEIT ONLINE und hat über die Wirkung der Bilder aus Butscha gesprochen. Welche Bedeutung haben sie für uns? Und sonst so? Nach dem trockenen März kommt nun endlich der Regen. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Ivana Sokola, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: IPCC-Bericht: Ein Aufruf zur Revolution (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-04/ipcc-bericht-klimaschutz-1-5-grad) Weltklimarat: Es braucht ein Notfallprogramm für Klima und Frieden (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-04/weltklimarat-gas-russland-niklas-hoehne) Klimawandel: Der Frühling kommt leider zu früh (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-03/klimawandel-fruehlingsbeginn-oekosystem-bluetezeit-veraenderung) Ukraine: Die Gräuel von Butscha (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-04/butscha-kiew-ukraine-zivilisten-russland-kriegsverbrechen) Butscha: Eine grausame Wahrheit (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-04/butscha-kriegsverbrechen-zivilisten-reaktion-deutschland)
Nachdem neue Satellitenaufnahmen die These mutmaßlicher russischer Kriegsverbrechen in Butscha stützen, hat die die EU-Kommission heute neue Sanktionen gegen Russland angekündigt, darunter unter anderem Beschränkungen bei der Einfuhr von russischer Kohle und Wodka. Alles weitere dazu im Podcast. Um die Energieversorgung geht es auch bei der Treuhandschaft der Bundesnetzagentur über Gazprom Germania. Nötig wurde der Schritt, weil Russland offenbar versucht hat, die Firma zu zerschlagen, was die deutsche Energieversorgung gefährdet hätte. Der Energie-Fachjournalist Bernhard Pötter erläutert im Podcast, was der Schritt bedeutet. Außerdem Thema: Bei wem der Plan der Gesundheitsminister, die obligatorische Corona-Isolation bald nur noch freiwillig werden zu lassen, auf Kritik stößt. Was noch? Podcasttipp: Der Rapper beim IS Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion und Mitarbeit: Fabian Scheler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Stimmen Sie außerdem hier für uns beim Deutschen Podcastpreis ab: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/was-jetzt/ Weitere Links zur Sendung: Butscha: US-Satellitenbilder zeigen Leichen vor Abzug russischer Truppen https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-04/butscha-leichen-satellitenbilder-maxar-technologies Gazprom Germania: Die Gazprom-Entmachtung https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-04/gazprom-germania-bundesnetzagentur-energieversorgung Neue Russland-Sanktionen: Auf der Suche nach der Schmerzgrenze https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-04/russland-sanktionen-butscha-ukraine-kriegsverbrechen Quarantäneregeln: "Es wird sehr schwierig, dem Virus aus dem Weg zu gehen" https://www.zeit.de/gesundheit/2022-04/quarantaene-regeln-isolation-corona-lockerungen-sandra-ciesek ARD Audiothek: Der Podcast über Deso Dogg https://www.ardaudiothek.de/sendung/deso-der-rapper-der-zum-is-ging/10368959/
Themen der Sendung: Behörden untersuchen mutmaßliche Kriegsverbrechen im Kiewer Vorort Butscha, Zur Stimmung an der russischen Grenze, Bundesregierung kündigt weitere Sanktionen an nach mutmaßlich Kriegsverbrechen in Butscha, Steinmeier räumt Fehler in Russland-Politik ein, Preiserhöhungen in Supermärkten als Folge des Ukraine Krieges, Vorstoß für Impfpflicht ab 18 Jahren vorerst gescheitert, Orbans Partei gewinnt deutlich Parlamentswahlen in Ungarn, Das Wetter
Nach den mutmaßlichen russischen Kriegsverbrechen gegen Zivilistinnen und Zivilisten in der ukrainischen Kleinstadt Butscha schließt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ein sofortiges Embargo für Öl und Gas aus Russland weiter aus. Rieke Havertz, internationale Korrespondentin von ZEIT ONLINE, fordert von der Bundesregierung den Mut zu unbequemen Entscheidungen. In Deutschland wird es vorerst keine allgemeine Corona-Impfpflicht für alle Erwachsenen ab 18 Jahren geben. Wegen fehlender Unterstützung im Parlament haben die Befürworter eines entsprechenden Gesetzentwurfes angekündigt, ihr Vorhaben zurückzustellen. Sie wollen stattdessen einen Kompromiss einbringen, der eine Impfpflicht für Menschen ab 50 Jahren und eine verpflichtende Impfberatung für Jüngere vorsieht. Außerdem im Podcast: * Stimmen zum Ende Maskenpflicht * Favoritensieg bei den Wahlen in Serbien Und sonst so? Warum Sie zu Hause Ihre Schuhe ausziehen sollten Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Links zur Folge: Butscha: Eine grausame Wahrheit https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-04/butscha-kriegsverbrechen-zivilisten-reaktion-deutschland Corona-Impfung: Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren vorerst gescheitert https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-04/corona-impfpflicht-ab-18-jahren-vorerst-gescheitert Pandemie: Geliebte Tarnkappe https://www.zeit.de/kultur/2022-04/pflichtverteidigung-maskenpflicht-wegfall-alltag Serbien: Aleksandar Vučić laut Hochrechnungen Sieger der Präsidentenwahl https://www.zeit.de/video/2022-04/6302817192001/serbien-aleksandar-vu-i-laut-hochrechnungen-sieger-der-praesidentenwahl Was noch? Wearing shoes in the house is gross https://www.washingtonpost.com/health/2022/04/03/shoes-indoor-germs/