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Die Themen: Trump ist plötzlich brünett; Friedrich Merz ist „zutiefst schockiert“ über Ergebnis in Sachsen-Anhalt; Koalieren BSW und AfD in Sachsen-Anhalt?; EU verurteilt „Verherrlichung von Kriegsverbrecher“ bei Beisetzung von Ratko Mladić; Häftlinge in NRW dürfen bald ins Internet und Spatzenbestände gehen drastisch zurück Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Soos, Oliver www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
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Ratko Mladić ist tot. Der wegen Völkermords und Kriegsverbrechen verurteilte frühere General gilt für viele Menschen in Serbien bis heute als Held. Tausende werden zu seiner Beerdigung erwartet. Wie passt das zu einem Land, das eigentlich in die EU will? Und wie stark prägen Nationalismus und die Kriege der 90er Serbien noch heute? Darüber spricht Philipp Abresch mit ARD-Südosteuropa-Korrespondent Andreas Bachmann. Die neue Folge des Weltspiegel Podcast - jetzt reinhören. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ------ Podcast-Tipp: Alles Geschichte - Der History-Podcast https://1.ard.de/alles-geschichte ------ Moderation: Philipp Abresch Redaktion: Nicole Bölhoff, Philipp Weber Mitarbeit: Sophia-Maria Kohn, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 4.9.2026
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Die USA führen eine Art Kreuzzug gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Sie verfolgen Richter und Ankläger sogar persönlich. Grund sind die Haftbefehle gegen mutmaßliche israelische Kriegsverbrecher. Jean-Marie Magro berichtet. Von Jean-Marie Magro.
Hahne, Silke www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
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Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat zur Tötung von Palästinenser:innen aufgerufen. "So äußern sich Kriegsverbrecher", sagt SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner. Ben-Gvir gehöre auf eine Sanktionsliste und das dürfe nicht an Deutschland scheitern. Von WDR 5.
Als Wladimir Putin 2022 die Ukraine angreift, wird deutlich: Die deutsche Energieversorgung ist von einem Kriegsverbrecher abhängig. Wie konnte es so weit kommen? Am Rande der Hamburg Sustainability Conference (HSC) legt der langjährige wirtschaftspolitische Berater von Altkanzlerin Angela Merkel seine Sicht der Dinge dar: "Wir haben uns um die Probleme gekümmert, die auf dem Tisch lagen", sagt Lars-Hendrik Röller im Interview. "Es gab damals genug zu tun, was das Volk bewegt hat." Russische Erdgaslieferungen gehörten ihm zufolge nicht dazu. "Die Wirtschaft, nicht die Bundesregierung hat Gasverträge abgeschlossen", sagt er. "Das war die Strategie. Eine Mehrheit der Bevölkerung hat das unterstützt." Auch der schwache Ausbau der Erneuerbaren war demzufolge nicht zu ändern, wie er sagt. "Das kann man kritisieren, aber das hat die Bundesregierung versucht." Jetzt aber wird es Zeit, für mehr Unabhängigkeit in Erneuerbare zu investieren. Einzige Voraussetzung: Es muss wirtschaftlich sein. Gast: Lars-Hendrik Röller. Der Ökonom war von 2011 bis 2021 wirtschaftspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Leiter der Wirtschafts- und Finanzabteilung im Bundeskanzleramt. Er ist Gründer und Chairman von Berlin Global Dialogue und Chairman der Green Guarantee Group. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Blaschke, Ronny www.deutschlandfunkkultur.de, Nachspiel
Am Mittwoch 02:00 Uhr MEZ läuft eine weitere Frist von US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen den Iran ab. Sollte das iranische Regime bis dahin nicht die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr öffnen, würden amerikanische Streitkräfte Brücken und die Energieinfrastruktur ins Visier nehmen. Ein Kriegsverbrechen mit Ansage? Wir sprechen heute mit dem Völkerrechtsexperten Ralph Janik über den Wert des internationalen Völkerrechts im Jahr 2026, welche Brüche es im Krieg gegen den Iran gibt und welchen Sinn eine Rechtsnorm, hat an die sich offenbar niemand mehr hält.
Was vor etlichen Jahren weltweit für Entsetzen sorgte, wird heute hingenommen. Die absichtliche Tötung von Zivilisten und die absichtliche Zerstörung ziviler Infrastruktur sind Kriegsverbrechen und brechen internationales und humanitäres Recht. Die Länder und Regierungen, die Kriegsverbrecher nicht isolieren und ächten – wie das internationale Recht und die UN-Charta es vorsehen, sind Mittäter. Das gilt fürWeiterlesen
Weitere spannende Geschichten findet ihr in der aktuellen Ausgabe 04.2026 von DAMALS - Das Magazin für Geschichte. Folgt uns auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform und in den Sozialen Medien: Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/podcast/id1526985154 Spotify: https://spoti.fi/2Ek5jIh Facebook: https://www.facebook.com/damalspodcast/ Twitter: https://twitter.com/damalspodcast Instagram: https://www.instagram.com/damalsundheute_podcast/ Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Am sechsten Tag nach Beginn des zweiten brutalen, unprovozierten und völkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen Iran wurden die US/zionistischen Kriegsverbrecher bereits von westlichen Medien bejubelt. Für sie war die komplette, baldige Niederlage Teherans eine beschlossene Sache. Als handfesten Beweis dafür verwiesen sie auf die Tatsache, dass die Intensität der iranischen Drohnen- und Raketenangriffe in den letzten Tagen dramatisch nachgelassen habe. Pro-westliche Kommentatoren interpretieren diesen Rückgang als Zeichen dafür, dass der Iran bereits militärisch erschöpft war. Gegen die überlegenen amerikanisch-israelischen Streitkräfte, die mächtigsten der Welt, hätte ein unterentwickeltes Land keine Chance und Teheran würde schon in den nächsten Tagen aufgeben müssen. Dieser fantastische Krieg sei ohne allzu großen materiellen Schaden für den Westen bald zu Ende, war die einhellige Meinung der TV-Show-Strategen in den selbsternannten „Qualitätsmedien“. Diese oberflächliche Interpretation westlicher Ignoranten war jedoch von Anfang an falsch, weil sie in den beeindruckenden, anfänglichen iranischen „Eröffnungssalven“ nicht deren symbolische Warnung erkannten. Denn Iran feuerte fast die gesamte Bandbreite seiner Drohnen- und Raketentypen mit durchschlagendem Erfolg auf Israel und auf die 27 US-Basen in der Region ab und zeigt damit seine Fähigkeiten. Die Tatsache, dass Teheran nach dieser Eröffnungsdemonstration auf einen „normalen“, dauerhaften Operationsrhythmus umstellte, bedeutete jedoch nicht, dass die „Eröffnungssalven“ eine Eintagsfliege war. Denn seither wurde der „normale“ Rhythmus punktuell immer wieder mal von Spitzen unterbrochen, wie jüngst in dieser Woche von Mittwoch auf Donnerstag.Laut Teherans eigenen Angaben und denen von Kennern der Materie wie z.B. der in Libanon lebende Alastaire Crooke hat der Iran in seinen unendlich langen unterirdischen Galerien genügend fertige Raketen-Vorräte, um das „normale“ Tempo des Beschusses von Israel und den regionalen US-Basen ohne Unterbrechung mindestens ein halbes Jahr durchzuhalten. Dagegen neigen sich inzwischen die Vorräte der israelischen und amerikanischen Raketenabwehrwaffen dem Ende zu. Zudem hat sich die dreifach gestaffelte israelische Raketenabwehr, vom „Iron Dome“ (Eisernen Dom) bis zu „David‘s Sling“ (David‘s Schleuder), wegen der iranischen Übersättigung mit Drohnenangriffen und wegen Teherans neuer, weiter verbesserter Hyperschallraketen weitgehend als ineffizient erwiesen.Vor allem eine neu eingesetzte ballistische Hyperschallrakete macht Israel zu schaffen. Sie kann Nutzlast bis zu 1800 Kg tragen und beim Wiedereintritt in die Atmosphäre z.B. 80 Streubomben mit jeweils 2 Kilogramm hochexplosivem Sprengstoff ausstoßen, wobei jede einzelne Raketenladung flächendeckend Industrieanlagen, Flugplätze oder Industriehallen zerstören kann.Vor diesem Hintergrund ist das iranische Kalkül so einfach wie genial. Ihm liegt die realistische und durch jüngste Ereignisse bestätigte Annahme zugrunde (nämlich die überhastete Verlegung von Patriot Batterien aus Süd-Korea nach Israel): dass die Tage gezählt sind, bis die US/israelischen Vorräte an Luftabwehr-Raketen aufgebraucht sind. Um die super-teuren und komplexen US-Raketen wie Thaad (Stückpreis 11 Mio.$) und Patriot (2 bis 3 Mio.) in Volumen von einigen Hundert Stück zu ersetzen, werden Jahre vergehen. Aber auch dann können sie nur geliefert werden, wenn die Amerikaner auch die für die Produktion notwendigen „Seltenen Erden“ von China oder Russland bekommen. ...https://apolut.net/israel-und-usa-verirrt-in-iranischer-sackgasse-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der ehemalige serbische Präsident Slobodan Milošević war ein Kriegsverbrecher – mutmaßlich. Denn offiziell verurteilt werden konnte er nicht. Er starb 2006 während des UN-Tribunals in Den Haag. Schweighöfer, Kerstin www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Seit drei Jahren steht Hashim Thaçi, der ehemalige Präsident Kosovos, vor einem Sondertribunal in Den Haag. Ihm werden Kriegsverbrechen vorgeworfen, die er als Mitglied der UCK, der kosovarischen Befreiungsarmee, begangen haben soll.Dass es überhaupt zu diesem Prozess in Den Haag kam, haben massgeblich Personen aus der Schweiz veranlasst: die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofs, Carla del Ponte, und der inzwischen verstorbene Ständerat Dick Marty.Trotz des Prozesses erhält Thaçi in Kosovo immer noch sehr viel Unterstützung. Vor Gericht geht es am Ende um eine vermeintlich einfache Frage: Ist Thaci ein Freiheitsheld – oder ein Kriegsverbrecher?Enver Robelli, Redaktor im Ressort «International», verfolgt das Verfahren seit Jahren. Kurz vor Abschluss der Verhandlungen ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er rekonstruiert Hashim Thaçis Geschichte im Krieg und blickt auf den aktuellen Prozess gegen ihn.Host: Philipp LoserProduzentin: Valeria MazzeoMehr zum Prozess in Den HaagEnver Robellis Analyse zum Verfahren in Den HaagWas wirft die Anklagebehörde Thaci und seinen Mitkämpfern vor?Früherer UCK-Befehlshaber zu 26 Jahren Haft verurteilt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bekannt wurde Beate Klarsfeld durch eine Ohrfeige, die sie dem damaligen deutschen Bundeskanzler gab. Später wurde sie «Nazi-Jägerin» genannt, denn sie spürte zahlreiche untergetauchte Kriegsverbrecher auf. Am 13. Februar 1939 ist Beate Klarsfeld zur Welt gekommen.
Thomas Fischer und Holger Schmidt treten am 11.04.2026 mit "Sprechen wir über Mord?!" live beim SWR Podcastfestival in Mannheim auf! Tickets gibt es hier: https://www.swr.de/home/swr-podcastfestival-100.html Michael W. gibt sich als Heilpraktiker aus. Unter dem Vorwand therapeutischer Behandlungen belästigt er zahlreiche seiner Patientinnen sexuell und macht heimlich Nacktaufnahmen von ihnen. Als sein Doppelleben aufzufliegen droht, stirbt seine bettlägerige Frau an einer Überdosis Tabletten. Die Ermittler glauben nicht an Suizid. Holger Schmidt und der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer diskutieren den Fall und sprechen dabei auch über prozessökonomische Verfahrensweisen und die Bedürfnisse und Rechte von Nebenklägern. Unser Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - True Crime meets History Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, zwei Historiker von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, verlassen den Hörsaal und reisen zurück zu spannenden Verbrechen aus der Vergangenheit: eine mysteriöse Wasserleiche im Berliner Landwehrkanal, der junge Stalin als Anführer eines blutigen Raubüberfalls oder die Jagd nach einem Kriegsverbrecher um die halbe Welt. True Crime aus der Geschichte unterhaltsam besprochen. https://1.ard.de/tatort-geschichte-q1?sprechen-wir-ueber-mord
Frankfurter Innenstadt. Ein Café. Ein scheinbar harmloses Treffen an einem Sommernachmittag im Jahr 2024. Drei Männer warten auf einen vierten – doch der kommt nicht. Was sie nicht wissen: Die hessische Polizei beobachtet sie seit Stunden. Wenig später werden die Männer festgenommen. Der Verdacht: Sie könnten im Auftrag eines russischen Geheimdienstes unterwegs gewesen sein – mit dem Ziel, einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher aufzuspüren. Vielleicht sogar, ihn zu töten. In dieser Folge von „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählen wir die Geschichte eines mutmaßlichen Mordkomplotts mitten in Deutschland. Es geht um Rache, Verrat und die Methoden russischer Dienste im hybriden Krieg gegen den Westen. Wie solche Operationen ablaufen und vor welche Herausforderungen sie Polizei und Nachrichtendienste stellen, vertiefen wir in der begleitenden Hintergrundfolge: „Was können Geheimdienste im hybriden Krieg tun?“ Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Hinweis: Die Undercover-Recherche, von der die Interviewpartnerin Carina Huppertz in dieser Folge berichtet, entstand als Kooperation von ZDF frontal, Der Standard in Österreich und paper trail media mit dem estnischen Medium Delfi Estonia und dem Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP). Link: https://www.zdfheute.de/politik/recruiter-telegram-sabotage-mord-frontal-100.html Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Was war der spannendste Fall deiner bisherigen Polizeikarriere? Das fragt Joost Schmidt seine Gäste im Podcast „Streifenfragen". Bewegende Nachtschichten, spannende Verfolgungsjagden und Einsätze im Katastrophenfall. Polizistinnen und Polizisten erzählen bei „Streifenfragen" von den Fällen, die bei ihnen lange nachgewirkt haben. „Streifenfragen - was dir Polizisten sonst nicht erzählen” - jede Woche ein neuer Fall in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/streifenfragen-was-dir-polizisten-sonst-nicht-erzaehlen/urn:ard:show:63691eca6856d040/
Wirtschaftskrieg mit den USAEin Kommentar von Paul Clemente.Wer über ausreichend Macht verfügt, ist von lästigen Ausreden befreit. Laura Richardson, Chefin des US-Southern Command weiß das. Locker erklärte sie im Interview: Trumps Intervention in Venezuela intendierte keine Demokratisierung des Landes, sondern die Kontrolle über Öl, Lithium, Gold und seltene Erden. Endlich! Endlich war es ausgesprochen. Die Propaganda-Blase über die „westliche Werte-Gemeinschaft“ – sie war zerplatzt. Sie war auch nicht mehr haltbar. Man stelle sich vor: Trump hätte seine Grönland-Okkupation mit der Beendigung dortiger Tyrannei und Menschenrechtsverletzungen begründet… Nein. Diesmal war er ehrlich: Er will Venezuela und Grönland im Sack haben, um den Reibach nicht an Russland oder China abzutreten.Trotzdem erhält der US-Präsident den Friedensnobelpreis. Zwar nicht aus Oslo, aber das Nobel-Komitee hat ohnehin nichts mehr zu melden. Trump benötigte auch keinen Flug nach Norwegen. Nein, er erhielt die Blechmedaille im Weißen Haus. Überreicht von Venezuelas Oppositions-Politikerin María Corina Machado. Die hatte den Preis im Oktober tatsächlich in Oslo erhalten. Letzte Woche gab sie ihn an den Ex-Baulöwen weiter. Aus Dankbarkeit. Schließlich hatte Trump ihren politischen Gegner eingeknastet. Bei so viel entfesselter Tatkraft bekommen EU-Politiker freilich kalte Füße. Das führt zu amüsanten Positionswechseln. Noch im September hatte Bundeskanzler Friedrich Merz über Putin gesagt:„Er ist ein Kriegsverbrecher. Er ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit, den wir zurzeit im großen Maßstab sehen. Und wir müssen uns einfach darüber im Klaren sein, wie man mit Kriegsverbrechern umgeht. Da ist Nachgiebigkeit fehl am Platz.“ Um den Erzfeind zu stoppen, wollte er US-Waffen in Milliardenhöhe abkaufen. Um sie anschließend der Ukraine zu schenken. Ein Spiel mit dem Weltfrieden. Nicht weniger. Jetzt die 180 Grad-Drehung. Tatort: IHK Halle-Dessau. Dort erklärte Merz in seiner Rede:„Russland ist ein europäisches Land. Wenn es uns dann gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, wenn uns das alles gelingt, (...) dann hat diese Europäische Union, dann haben wir auch in der Bundesrepublik Deutschland noch eine weitere Bewährungsprobe bestanden.“ Der BSW-Parteivorsitzende Fabio De Masi nutzte die Gelegenheit postwendend, um ein Relikt der Ampel-Politik zu entsorgen. Auf X schlug er vor:„Wir sollten Russland anbieten, im Falle eines Waffenstillstands Nord Stream wieder in Betrieb zu nehmen! Das würde auch den ökonomischen Interessen Deutschlands dienen.“ Merz ist mit seiner Drehung kein Einzelfall. Auch Italiens Staatschefin Giorgia Meloni glaubt, „dass es an der Zeit ist, dass auch Europa mit Russland spricht. Denn wenn Europa beschließt, sich an der Verhandlungsphase zu beteiligen und nur mit einer der beiden Seiten spricht, befürchte ich, dass es am Ende den positiven Beitrag, den es leisten könnte, als begrenzt ansehen wird. Das Problem? Das Problem ist, wer das tun soll.“ Auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron „denkt, dass es wieder sinnvoll sein wird, mit Wladimir Putin zu sprechen. Auf jeden Fall stelle ich fest, dass es Leute gibt, die mit Putin sprechen. Ich denke also, dass wir Europäer und Ukrainer, ein Interesse daran haben, die Diskussion in einem angemessenen Rahmen wieder aufzunehmen.“ - Was ist da bloß geschehen?...https://apolut.net/lauft-die-eu-jetzt-zu-russland-uber-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In einer Reihe von ohnehin sehr auffälligen Persönlichkeiten sticht einer in Donald Trumps Team besonders hervor: Verteidigungsminister Pete Hegseth, der inzwischen offiziell Kriegsminister heißt. Bislang hat er eigentlich alle Skandale überstanden, doch die jüngsten Vorwürfe wiegen besonders schwer. Es geht um den Vorwurf, der von manchen sogar schon mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht wird. Was es damit auf sich hat und ob sich Hegseth trotz allem halten kann, das analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.
Auf dem Grünen Parteitag in Hannover beschlossen die Grünen Taurus-Lieferungen für die Ukraine, Musterungspflicht und eine neue Klimapolitik. Die Partei wolle "weniger als Elitenprojekt, sondern als soziales Projekt" gesehen werden und erklärte Klimapolitik zum Klassenkampf gegen die Armen. Von Felicitas Rabe
Diether Dehm, Paul Brandenburg und Kayvan Soufi-Siavash mit den Schlagzeilen:1. Friedensplan wird Geierfrass2. Holocaust-Heuchler3. Jetzt Kriegsverbrecher werdenInhalte00:49 Geopolitische Intrigen und Geheimdienstmethoden05:53 Kampagnen gegen politische Akteure10:47 Holocaust-Heuchelei und mediale Manipulation19:54 Folgen der Instrumentalisierung des Holocausts21:55 Die Schatten der Geschichte25:03 Differenzierung und Verantwortung26:47 Aktuelle Konflikte und historische Vergleiche30:17 Medien und ihre Rolle im Diskurs31:52 Bundeswehr und Wehrpflicht: Eine kritische Betrachtung39:54 Feminismus und Wehrpflicht: Ein Widerspruch?42:46 Der Krieg und seine Unausweichlichkeit44:57 Die Brutalität des Krieges und ihre Folgen49:06 Friedensappelle und die Verantwortung der ZivilgesellschaftBecome a supporter of this podcast: https://www.spreaker.com/podcast/nachschlag--5975644/support.
Er war einer der ersten großen Stars des Hamburger Sport-Vereins und gilt heute zugleich als eine der dunkelsten Figuren der Clubgeschichte: Otto, genannt Tull Harder. Mit seinen Toren schoss der wuchtige Mittelstürmer den HSV zu den deutschen Meisterschaften 1923 und 1928. 387 Pflichtspieltreffer bedeuten noch immer Platz zwei in der internen Torjägerliste hinter Uwe Seeler. Kein Wunder, dass der Hamburger Anzeiger Harder am 19. September 1925 – ganz ungewöhnlich damals noch für einen Fußballspieler – ein Porträt widmete, das ihn abseits des Platzes als leutseligen, humorigen Typen zeigt. Gänzlich andere Seiten offenbarte Harder nach dem Ende seiner Sportlerkarriere. Bereits 1932 wurde er Mitglied der NSDAP, später der SS und der Waffen-SS. Ab 1939 war er als Wachmann im KZ Sachsenhausen tätig, ab 1940 im KZ Neuengamme, zunächst wieder als Wachmann, später in der Lagerverwaltung. 1944 wurde er Kommandant des KZ-Außenlagers Hannover-Ahlem. Auch nach 1945 distanzierte er sich nicht vom Nationalsozialismus. Ein britisches Militärgericht verurteilte ihn 1947 als Kriegsverbrecher zu 15 Jahren Zuchthaus, von denen er viereinhalb verbüßen musste. Es liest Rosa Leu.
Nürnberg 1945: Hochrangige Nationalsozialisten müssen sich vor einem internationalen Militärgericht verantworten. Der Prozess gilt als Markstein des Völkerstrafrechts. Doch bis heute ist es schwierig, Kriegsverbrecher zu belangen. Kuban, Josephine
1945-2025: 80 Jahre nach Kriegsende bietet die Veranstaltung die Gelegenheit zur Reflexion über die Enteignungen und damit verbundenen Umwälzungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Im Mittelpunkt steht die Enteignungspolitik der SMAD und die damit verbundenen Kulturgutverluste und der Kulturgutentzug. Unter der Parole „Junkerland in Bauernhand“ fanden ab September 1945 Enteignungen von Großgrundbesitzern statt. Wer mehr als 100 Hektar besaß, musste sein Land ohne Entschädigung abgeben. Die Besitzer wurden verfolgt und vertrieben. Der Besitz wurde sequestriert und zum Teil geplündert. Insgesamt waren rund 7.000 Landbesitzer betroffen. „NS- und Kriegsverbrecher“ wurden unabhängig vom Umfang ihres Landbesitzes enteignet. Die Vorwürfe waren teilweise begründet, oft unbegründet; sie wurden jedoch in keinem Fall gerichtlich überprüft. Auf dem Fachtag wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren: Wie wurden diese Maßnahmen gerechtfertigt und legitimiert? Welche langfristigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Folgen lassen sich bis heute feststellen? Was bedeutet das in Bezug auf Unrechtskontexte und Entschädigungen? Welche Erfahrungen gibt es bei Verlust und dem Versuch der Wiedergewinnung von enteignetem Land- und Privatbesitz, Bauwerken, Möbel, Gartenkunst und Archivalien? Welche Strategien gibt es bei Sammlungen und Museen im Umgang mit enteigneten Objekten? Von welchen Debatten und Diskussionen wird das Thema seit 1990 begleitet? Der Fachtag bündelt Fragestellungen und bietet einen Diskussionsraum über die historischen, wirtschaftlichen, sozialen und erinnerungskulturellen Entwicklungen der vergangenen 80 Jahre.
Das nationalsozialistische Regime war geprägt von politischen Aufsteigern – eine soziale Dynamik, die sich auch jenseits Deutschlands beobachten ließ. In Belgien steht Léon Degrelle exemplarisch für diesen Typus: Vom katholischen Publizisten und Jugendführer entwickelte er sich zum überzeugten Nationalsozialisten und aktiven Kollaborateur. Als Gründer der rexistischen Bewegung trat er zunächst als Reformer auf. Doch mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion radikalisierte sich sein Kurs. Mit der Gründung der Wallonischen Legion und dem Beitritt zur Waffen-SS wurde Degrelle zum Symbol ideologisch motivierter Kollaboration. Hitler ehrte ihn angeblich als seinen „idealen Sohn“. Seine enge Verbindung zur NS-Führung, sein Einsatz an der Ostfront und seine medienwirksame Selbststilisierung machten ihn zu einer der bekanntesten Figuren der faschistischen Zusammenarbeit in Europa. Doch sein Lebensweg wirft grundlegende Fragen auf: Welche Kräfte führten zur Radikalisierung eines katholischen Intellektuellen? Und warum konnte ein nationalsozialistischer Kriegsverbrecher nach 1945 unbehelligt im Exil weiterwirken – als Unternehmer, Publizist und Apologet des Dritten Reiches?
Die israelische Armee, kurz IDF, gilt als eine Art „Schule der Nation“ und beschreibt sich als „most moral army in the world“, die vorgibt, auf Basis hoher ethischer Standards zu handeln. Doch auch in den Streitkräften finden sich immer mehr radikale Kräfte. Und Vorwürfe werden lauter, dass die IDF die Grenze zur Selbstverteidigung längst hinter sich gelassen hat und in Gaza Kriegsverbrechen begeht.
Die israelische Armee (IDF) hat für das Land Israel eine Bedeutung, die man aus deutscher Perspektive nicht sofort begreift: Ein jahrelanger Wehrdienst, oft mit anschließender Reserve, ist für die allermeisten jungen Israelis selbstverständlich - geht es doch um die Verteidigung ihres bedrohten Landes. Seit Jahrzehnten schon ist die Armee eine Art "Schule der Nation", prägend für fast alle Schichten und wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Bedeutung der Streitkräfte bei der Gründung und dem Aufbau des Staates Israels kann gar nicht überschätzt werden, und noch immer kommen Politiker in hohe Ämter, die früher Kommandeure im Militär waren. Doch der Krieg in Gaza hat die Armee verändert. Gleichzeitig werden, schon vor dem 7. Oktober und infolge des gesellschaftlichen Wandels in Israel, radikalere Kräfte auch in der Armee immer wichtiger. Einerseits beschreibt sich die IDF als "most moral army in the world", die vorgibt, auf Basis hoher ethischer Standards zu handeln. Andererseits ist sie dem Vorwurf ausgesetzt, in Gaza Kriegsverbrechen zu begehen. Als Beleg dafür gelten unter anderem unter anderem zehntausende Tote und die flächendeckende Zerstörung, die die Grenze zur Selbstverteidigung gegen die Terroristen der Hamas in den Augen vieler Beobachter längst hinter sich gelassen hat. ARD-Korrespondent Jan Christoph Kitzler berichtet.
Heinrich Himmler, der Reichsführer SS, einer der Hauptverantwortlichen für den Holocaust, tarnt sich mit Augenklappe und falschen Papieren als einfacher Feldwebel. Parallel dazu spielt sich im norddeutschen Flensburg eine absurde Posse ab: Großadmiral Dönitz führt eine "Regierung" ohne Reich in einem winzigen, nicht besetzten Zipfel Deutschlands.Während überall die NS-Funktionäre untertauchen, werden die ersten Rattenlinien aktiviert – geheime Fluchtwege für Kriegsverbrecher nach Südamerika.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Heinrich Himmler Biographie von Peter Longerich1945 Victory in the West von Peter Caddick-AdamsGuns at Last Light · The War in Western Europe, 1944-1945 von Rick AtkinsonThe Second World War von Antony BeevorThe Third Reich at War von Richard J. Evans++ WBG live im Schlosstheater Celle: 18.05. um 15 Uhr. Ticketlink ++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Der 25. April ist in Italien Feiertag: Das Land erinnert an die Befreiung von der nationalsozialistischen deutschen Besatzung und vom Faschismus, vor mittlerweile 80 Jahren. Ganz vorn dabei: Die Partisaninnen und Partisanen der "Resistenza" - sie führten jahrelang insbesondere in Norditalien einen Guerillakrieg gegen die Besatzer. Aber wer waren diese Menschen, die damals in den Bergen lebten? Und vor allem - wie ist Italien nach dem Krieg mit ihnen umgegangen, wie hat sich das Land an sie erinnert? Unsere ARD-Korrespondentin Lisa Weiß besuchte das piemontesische Bergtal, in dem alles angefangen hat. Und reiste dann durch die Jahrzehnte, in denen die Partisanen in Italien mal als Kriegsverbrecher beschimpft, mal als Helden verehrt werden, mal in der Bedeutungslosigkeit verschwinden sollen. Eine Geschichte, die gleichzeitig Italiens Umgang mit seiner Vergangenheit erzählt - bis heute, mit einer postfaschistischen Partei in der Regierung. Unsere ARD-Italien-Korrespondentin Lisa Weiß berichtet.
Vor 80 Jahren wurde Italien von der Besatzung durch die Nazis und vom Faschismus befreit. Ganz vorn im Widerstand dabei: Die Partisanen der "Resistenza". Später wurden sie mal als Kriegsverbrecher beschimpft, mal als Helden verehrt. Und heute? Weiß, Lisa www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die Armee hat für das Land Israel eine Bedeutung, die man aus deutscher Perspektive nicht sofort begreift: Ein jahrelanger Wehrdienst, oft mit anschließender Reserve, ist für die allermeisten jungen Israelis selbstverständlich.
Als Antwort auf den brutalen Überfall der Hamas führt Israel Krieg in Gaza. Die Art der Kriegführung kommt international zunehmend in die Kritik – und auch in Israel selbst verweigern immer mehr Reservisten den Einsatz.
Trotz internationalen Haftbefehls flog Italien einen mutmaßlichen Folterer aus Libyen zurück in seine Heimat. War es Rom wichtiger, dass Migranten aus Nordafrika an der Überfahrt gehindert werden? Der Internationale Strafgerichtshof ist empört. Hildebrandt, Paul www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Folge 17: JVA-Sprecher Frank Edelmann führt uns in das eigentlich gesperrte Nürnberger Zellengefängnis. An diesem historischen Ort saßen zur Zeit der Nürnberger Prozesse die Kriegsverbrecher der NS-Zeit. Für viele war es die Endstation vor der Hinrichtung.
Der Internationale Strafgerichtshof beendet keine Kriege. Warum wir ihn trotzdem brauchen, erklärt Snowden-Anwalt Wolfgang Kaleck. Außerdem bilanzieren wir, wie die Debatten über Ritalin nachwirken. Und: Was läuft da auf Borkum? Von WDR 5.
Wie ernst wird es noch - nach dem Abschuss einer Interkontinentalrakete auf die Ukraine. Fassunhgslosigkeit - nach den Fällen von sexualisierter Gewalt gegen zwei Kinder in Krefelder Grundschulen. Kriegsverbrecher - der internationale Strafgerichtshof erlässt Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu Von Katrin Schmick.
Die „Rattenlinien“ waren ein Netzwerk geheimer Fluchtrouten, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte und von ehemaligen Nazis genutzt wurde, um sich der Verfolgung durch die Alliierten und die Justiz zu entziehen. Diese inoffiziellen Fluchtrouten führten vor allem nach Südamerika, aber auch in andere Teile der Welt. Der Begriff „Rattenlinie“ (im Englischen „ratlines“) rührt von der Vorstellung her, dass sich die Nazis wie „Ratten“ in ihren Verstecken davonschlichen, um der Bestrafung zu entkommen. Das wohl bekannteste Ziel dieser Fluchtrouten war Argentinien, das unter der Leitung von Präsident Juan Domingo Perón als Zufluchtsort für viele Kriegsverbrecher diente. Aber auch andere südamerikanische Staaten wie Chile, Brasilien und Paraguay wurden von den fliehenden Nationalsozialisten als sichere Häfen genutzt. Die Fluchtwege selbst waren ein komplexes Zusammenspiel von ehemaligen SS-Mitgliedern, katholischen Priestern, kroatischen Faschisten und anderen faschistischen Netzwerken, die oft mit Unterstützung von westlichen Geheimdiensten wie der CIA zusammenarbeiteten. In vielen Fällen wurden die Flüchtlinge mit falschen Papieren, Visa und weitreichendem logistischer Unterstützung ausgestattet, um ihre Spuren zu verwischen und ihre Identität zu verschleiern.
In ihrem kühlen wie aufregenden Roman "Intimitäten" erzählt Katie Kitamura von einer namenlosen Dolmetscherin, die in Den Haag für die UN für einen Kriegsverbrecher übersetzt. Gleichzeitig versucht sie, eine Beziehung zu führen. Es fällt ihr schwer.**********Weitere BeiträgeDas perfekte Buch: Das Meer der Libellen von Yvonne Adhiambo OwuorDas perfekte Buch für den Moment - wenn du im Ehebett deiner Eltern aufwachstDas perfekte Buch: "Echtzeitalter" von Tonio Schachinger**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Sir Arthur Conan Doyle hatte es als Schriftsteller mit seinen Kriminalromanen rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson zu Weltruhm gebracht – Figuren, die auch heute noch zugkräftig an Kino- und Streamingkassen wirken. Er selbst ließ Sherlock gegen den erklärten Willen der Fans sterben, um sich, seiner Meinung nach, wichtigeren und besseren literarischen Werken zuzuwenden, die aber den Erfolg von Sherlock nicht erreichten. Und so kam es dann mit der „Hund von Baskerville“ zur Wiederbelebung der Schriftenreihe. Bekannt war der öffentliche Intellektuelle auch durch seine Beschäftigung mit Spiritismus und übernatürlichen Phänomenen. So sammelte er Fotographien, auf denen vermeintliche Feen und Geister festgehalten waren. Im Hamburgischen Correspondenten vom 23. September 1924 steht aber die Autobiographie von Conan Doyle „Memories and Adventures“ im Zentrum, die in dem Jahr erschienen war. Eine Anekdote aus den Erinnerungen über den, heute als Kriegsverbrecher betrachteten britischen Befehlshaber in diversen Kolonialkriegen Herbert Kitchener, die seinen Rassismus und seine Brutalität zeigt, wird in dieser Rezension wiedergegeben. Rosa Leu bringt uns das Leben des Mannes näher, der Sherlock Holmes erfand, aus einer Zeit, in der über schlimmste Kolonialverbrechen ganz selbstverständlich gewitzelt wurde.
Sahra Wagenknecht „ist de facto eine der schlimmsten Kriegstreiberinnen, die wir im Land haben“. Das sagte gerade Anton Hofreiter. Mit diesen Worten markiert der Grünen-Politiker einen neuen Tiefpunkt im Niveau der öffentlichen Debatte zum Ukraine-Krieg. Doch wer die Diskussion in Deutschland zu dem Thema kennt, weiß: Noch niveauloser und tiefer geht immer. Bald erklärenWeiterlesen
Bauer, Max www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
In der Schweiz treffen sich 90 Staaten und Organisationen, um nach einem Frieden in der Ukraine zu suchen. Russland ist nicht dabei. Wen muss der Westen ins Boot holen, welche Waffen liefert er und wird er auch mit einem Kriegsverbrecher verhandeln? Kolkmann, Birgit www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Stellen Sie sich vor, Sie haben viel Geld, dass Sie nicht versteuern wollen. Oder Sie sind ein korrupter Politiker oder gar Kriegsverbrecher, der nicht gefunden werden will. Dann brauchen Sie eines: Eine Staatsbürgerschaft, die Ihnen die Tore zur weiten Welt und gerne auch in Steuerparadiese öffnet. Mit anderen Worten, Sie brauchen einen goldenen Pass. Und so einen goldenen Pass können Sie tatsächlich erwerben - für 100.000 Euro zum Beispiel im Karibikstaat Dominica. Und damit dürfen Sie dann sogar ungehindert in die EU einreisen. Wie eine Recherche des STANDARD in Zusammenarbeit mit internationalen Medien herausgefunden hat, nutzen tausende zum Teil sehr dubiose Personen dieses Schlupfloch. Wie das sein kann und wer aller von diesen Staatsbürgerschaftsdeals profitiert, darüber sprechen wir mit Investigativjournalistin Carina Huppertz.
Massaker in den Straßen, Bombardierungen von Wohnhäusern, Morde an Zivilisten – Kriegsverbrechen wie jene in Butscha sind Teil der russischen Invasion in der Ukraine. Viele dieser Straftaten bleiben unentdeckt. Doch neben Militärs und staatlichen Organisationen gibt es immer mehr Menschen, die sich auf die Jagd nach Kriegsverbrechern machen. Mithilfe öffentlich zugänglicher Daten, Onlinevideos und Karten dokumentieren Studenten und freiwillige Experten die Schrecken von Putins Krieg. Das Ziel: Verbrechen aufzeigen und dokumentieren, damit die Täter eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden können. Fabian Sommavilla, der beim STANDARD für Außenpolitik zuständig ist, hat sich in mehreren Ländern umgehört und erzählt im Podcast, wie Studenten im Internet Jagd auf Kriegsverbrecher machen. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)