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Wann fördern digitale Angebote tatsächlich Inklusion und Mitbestimmung - wann verstärken sie eher die digitale Kluft? Wer wird erreicht, wer nicht? Fragen, die Jessica Wiener mit ihren Gästen auf der CityLAB-Sommerkonferenz der Technologiestiftung Berlin diskutieren möchte.
Krankheiten, die nur Frauen betreffen, sind weniger erforscht. Über die Kluft zwischen den Geschlechtern auch in der Medizin.
"Stellt euch vor, ihr arbeitet täglich auf Hochtouren und bekommt trotzdem nur eines zu hören: dass schon wieder etwas nicht funktioniert hat - willkommen im Alltag vieler indirekter Funktionsbereiche." Stellt euch vor, ihr arbeitet täglich auf Hochtouren, haltet zig Bälle in der Luft – und bekommt trotzdem nur eines zu hören: dass schon wieder etwas nicht funktioniert hat. Willkommen im Alltag vieler indirekter Funktionsbereiche. Controlling, Personal, Verwaltung, Einkauf – jene Einheiten, die das Geschäft erst möglich machen und doch selten Applaus bekommen. Wer eigentlich definiert, ob ein Funktionsbereich gute Arbeit leistet? Genau hier setzt diese Folge an. Denn zwischen Selbstbild, Kundenwahrnehmung und Vorstandsperspektive klafft oft eine Lücke, die niemand offen anspricht – bis Druck entsteht. „Außer du hast eine Kostensituation", bringt Kevin es trocken auf den Punkt. Erst dann wird hingeschaut, oft zu spät und mit der falschen Frage. Caroline, Denise und Kevin zeigen, wie Funktionalstrategie wirklich funktioniert: drei Perspektiven zusammenbringen, Tabus aushalten und Klarheit erzeugen. Denise beschreibt eindrücklich, wie Bereiche zwischen „erlernter Hilflosigkeit" und „Sehnsucht nach Anerkennung" pendeln. Kevin macht deutlich, warum auch Auftraggeber sich manchmal selbst überschätzen – und warum das Ergebnis dann zwangsläufig eine Unwucht bekommt. Es geht um Glaubwürdigkeit, um Augenhöhe und um die ehrliche Frage: Wofür sind wir eigentlich da? Was ihr mitnehmt: Eine neue Positionierung ist kein Powerpoint-Projekt. Sie stärkt das Kerngeschäft, schließt die Kluft zwischen direkten und indirekten Bereichen und sorgt dafür, dass Menschen abends mit dem Gefühl nach Hause gehen, einen Unterschied gemacht zu haben. Oder wie Kevin sagt: „Bei aller Romantik – wir machen es ja auch ein Stück weit für die Zahlen."
In dieser Folge nehmen wir die KI-Transformation in Unternehmen kritisch unter die Lupe. Wir sprechen offen über die Kluft zwischen großen Versprechen und der Realität im Konzernalltag, teilen echte Erfahrungswerte und diskutieren, warum so viele KI-Projekte am Anfang scheitern. Gemeinsam mit Dr. Sebastian Wieczorek von Mantix schauen wir auf neue Wege, wie KI und agentische Systeme sinnvoll integriert werden können – evolutionär statt revolutionär. Wir fragen uns, wie die Zukunft der Arbeit mit KI aussehen kann und was Entscheider jetzt wirklich investieren sollten, um nicht abgehängt zu werden. Hör rein, wenn du wissen willst, wie KI wirklich zum Gamechanger wird – jenseits des Buzzwords. Mehr Informationen zu Mantix: https://mantix.cloud Vernetzt Euch und diskutiert mit: - Dr. Sebastian Wieczorek: https://www.linkedin.com/in/sebastian-wieczorek/ - Ulrich Irnich: https://www.linkedin.com/in/ulrichirnich/ - Markus Kuckertz: https://www.linkedin.com/in/markuskuckertz/
In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich mit Eva Stock über die aktuelle Zerreißprobe unseres Sozialstaats und die wachsende Kluft zwischen wirtschaftlichen Notwendigkeiten und sozialer Gerechtigkeit. Eva ist Soziologin, erfahrene HR-Expertin und Führungskraft und eine der bekanntesten Stimmen in der deutschen Personalbranche. Sie ist Mitgründerin der Initiative „Love HR, Hate Racism“ und setzt sich für Demokratie und Haltung in der Arbeitswelt ein. Wir beleuchten, warum der Ruf nach Flexibilität am Arbeitsmarkt oft auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen wird und wie wir als Unternehmer:innen und Arbeitnehmer:innen wieder in einen ehrlichen Dialog kommen können. Eva teilt ihre einzigartigen Einblicke aus der HR-Bubble, dem Mittelstand und ihrem Engagement für Demokratie am Arbeitsplatz. Unsere Kernthemen: Die Illusion des „Sprungbretts“ im Niedriglohnsektor und die Realität von Armut. Warum Unternehmen in guten Jahren Gewinne privatisieren, aber in Krisen Verluste vergesellschaften wollen. Der Unterschied zwischen echtem unternehmerischem Risiko und der Komfortzone in Konzernen. Wie fehlende Transparenz und Angst auf beiden Seiten (Chef:innen und Mitarbeitende) zu Eskalationen führen. Die Notwendigkeit einer Vermögensbesteuerung als fairen Ausgleich für den Sozialstaat. Warum „American-Style“ (Hire and Fire) ohne soziales Netz keine Lösung für Deutschland ist. Evas Engagement bei „Love HR, hate Racism“ für eine demokratische Haltung in Unternehmen. Wie erlebst Du die Stimmung aktuell? Siehst Du Bereiche, in denen Arbeitgeber und Belegschaft gemeinsam Lösungen suchen – oder überwiegt schon das „Wir gegen die“? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.
Martin Kohlstedt talks with Tara Minton about his forthcoming album, KluftSupport the show
Unser erstes Thema ist der EU-Gipfel in Armenien. Dieser Gipfel markiert eine bedeutende diplomatische Neuausrichtung Armeniens hin zur EU und weg von Russland. Anschließend sprechen wir über die Ankündigung der USA letzte Woche, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Das hat natürlich für große Unruhe unter den NATO-Verbündeten gesorgt. Die Entscheidung wurde ohne Rücksprache mit europäischen Partnern oder hochrangigen NATO-Vertretern getroffen. War dieser Schritt eine Folge der Spannungen zwischen Trump und Bundeskanzler Merz wegen des US-Kriegs im Iran? In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über einen Bericht, der davor warnt, dass KI-angeheiztes Cybermobbing Frauen aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Und wir beenden den ersten Teil unseres heutigen Programms mit einer Diskussion über die neue Skulptur von Banksy, die am vergangenen Mittwoch im Zentrum von London aufgetaucht ist. Sie sendet eine klare Botschaft über blinden Nationalismus. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 2): The Superlative. Der Hund ist ein beliebtes Haustier bei den Deutschen. In 20 % der deutschen Haushalte lebt mindestens einer. Doch wie vieles in Deutschland ist auch das Halten von Hunden mit Bürokratie verbunden, denn es gibt die Hundesteuer. Sie hat geschichtliche Wurzeln und wurde in anderen europäischen Ländern bereits abgeschafft. Die Ostfriesen sind die Weltmeister im Teekonsum. Über 300 Liter Tee werden in dieser deutschen Region pro Kopf im Jahr getrunken, mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Alle anderen Regionen können hier die Flinte ins Korn werfen, und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche. Europa-Gipfel in Jerewan: Neuausrichtung Armeniens – weg von Russland hin zu Europa Trumps symbolischer Truppenabzug und die Kluft zwischen den USA und Europa UN-Bericht: 40 % der Frauen in öffentlichen Funktionen üben Selbstzensur aufgrund von Cybermobbing Banksys neue Statue liefert ein kraftvolles Statement über blinden Nationalismus Hundesteuer in Deutschland Die Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken
Unser erstes Thema ist der EU-Gipfel in Armenien. Dieser Gipfel markiert eine bedeutende diplomatische Neuausrichtung Armeniens hin zur EU und weg von Russland. Anschließend sprechen wir über die Ankündigung der USA letzte Woche, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Das hat natürlich für große Unruhe unter den NATO-Verbündeten gesorgt. Die Entscheidung wurde ohne Rücksprache mit europäischen Partnern oder hochrangigen NATO-Vertretern getroffen. War dieser Schritt eine Folge der Spannungen zwischen Trump und Bundeskanzler Merz wegen des US-Kriegs im Iran? In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über einen Bericht, der davor warnt, dass KI-angeheiztes Cybermobbing Frauen aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Und wir beenden den ersten Teil unseres heutigen Programms mit einer Diskussion über die neue Skulptur von Banksy, die am vergangenen Mittwoch im Zentrum von London aufgetaucht ist. Sie sendet eine klare Botschaft über blinden Nationalismus. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 2): The Superlative. Der Hund ist ein beliebtes Haustier bei den Deutschen. In 20 % der deutschen Haushalte lebt mindestens einer. Doch wie vieles in Deutschland ist auch das Halten von Hunden mit Bürokratie verbunden, denn es gibt die Hundesteuer. Sie hat geschichtliche Wurzeln und wurde in anderen europäischen Ländern bereits abgeschafft. Die Ostfriesen sind die Weltmeister im Teekonsum. Über 300 Liter Tee werden in dieser deutschen Region pro Kopf im Jahr getrunken, mehr als irgendwo sonst auf der Welt. Alle anderen Regionen können hier die Flinte ins Korn werfen, und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche. Europa-Gipfel in Jerewan: Neuausrichtung Armeniens – weg von Russland hin zu Europa Trumps symbolischer Truppenabzug und die Kluft zwischen den USA und Europa UN-Bericht: 40 % der Frauen in öffentlichen Funktionen üben Selbstzensur aufgrund von Cybermobbing Banksys neue Statue liefert ein kraftvolles Statement über blinden Nationalismus Hundesteuer in Deutschland Die Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Unser heutiger Gast Laurin Ernst kennt das Problem. Er ist Tragwerksplaner im Hochbau bei der Konstruktionsgruppe Bauen, leidenschaftlich unterwegs in Sachen Automatisierung und digitale Workflows – und Gründer der Plattform Structural Basics. Mit ihm sprechen wir darüber, wie groß die Kluft zwischen dem Studium und dem späteren Berufsalltag wirklich ist. Schreibt uns in die Kommentare: Was hat euch im Studium gefehlt? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!
Sie waren auf der Suche nach einer Lernplattform, die es so nocht nicht gab. Also haben sie sie selbst aufgebaut: Jana Gierse und Katharina Ackermann gründeten Trend Z mitten in der Corona-Zeit, frisch aus dem Studium heraus, mit einer klaren Mission: Weiterbildung für Kommunikatorinnen und Kommunikatoren neu denken.Im news aktuell Podcast sprechen wir mit den beiden Gründerinnen darüber, was sie mit ihrer Wissensplattform und Community bewirken wollen und warum die PR in einer Identitätskrise steckt. Es geht um die Kluft zwischen strategischem Anspruch und operativem Alltag, um Trendspotting als konkretes Werkzeug für die Praxis und um eine Lernkultur, die Spaß macht statt einschläfert. Kurz: Lernen im Gen-Z-Style, mit fundierter wissenschaftlicher Basis und ohne Social-Media-Guru-Floskeln. Gliederung: Einleitung: ab Minute 00:00 Wie sich Jana und Katharina kennengelernt haben: ab Minute 01:30 Der Ursprung der Wissensplattform Trend Z: ab Minute 03:24 Werdegang von Jana und Katharina: ab Minute 05:57 Facts & Figures zu Trend Z: ab Minute 10:57 Learnings seit der Gründung von Trend Z: ab Minute 14:18 Warum die PR in einer Identitätskrise steckt: ab Minute 17:38 Tipps & Empfehlungen gegen den "operativen" Frust: ab Minute 21:26 Trendspotting: Trends erkennen und für die Praxis nutzen: ab Minute 25:10 Umgang mit KI-Trends: ab Minute 29:58 Lernkultur & Lerntrends: Welche Formate funktionieren? ab Minute 34:15 Edutainment bei Trend Z: ab Minute 39:19 Trend Z-Community als Safe Space für berufliches Lernen: ab Minute 42: 58 Gamechanger-Frage: ab Minute 46:53 Schlussworte: ab Minute 51:57 Katharina Ackermann auf LinkedInJana Gierse auf LinkedInTrend Z im Web:WebsiteTikTokInstagramAm Host-Mikrofon: Beatrix Ta und Marissa NeureiterFragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns: podcast@newsaktuell.de Hashtag für Social Media: #napodcastIn unserem news aktuell Podcast begrüßen wir regelmäßig Gäste aus den Bereichen PR, Kommunikation und Marketing. Mit ihnen sprechen wir über aktuelle Themen und Trends ihrer Branche sowie über ihren individuellen Werdegang. Der Podcast ist eine Produktion der dpa-Tochter news aktuell. Weitere Informationen zu news aktuell: www.newsaktuell.deVita Katharina AckermannKatharina Ackermann ist seit 2022 Co-Gründerin von Trend Z und arbeitet als Marketing und Communications Managerin beim IT-Dienstleister LMIS in Osnabrück. Dort verantwortet sie die Presse- und Marketingkommunikation. Zuvor war sie beim Startup-Verband in der Kommunikation tätig.Vita Jana GierseJana Gierse ist seit 2022 Co-Gründerin von Trend Z und arbeitet als Managerin Communications internal & Social Media bei der TÜV Rheinland Group. Zuvor war sie Consultant Strategy bei fischerAppelt advisors. Sie beriet Kommunikationsabteilungen und Organisationen aus verschiedenen Branchen.
Party muss warten: FC Thun verliert gegen FC Basel, Abzug von US-Soldaten aus Deutschland vertieft Kluft zwischen USA und EU-Nato-Ländern, trotz Waffenruhe: Lage im Gaza-Streifen für Vertriebene miserabel
Thu, 09 Apr 2026 17:06:03 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17316553/e01aa72e-ebd5-44a0-b01f-ec71e45af6f8 122584b759af0854a3ec7475b1921647 Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos: neuezwanziger.de Shownotes Wolfgang und Stefan blicken auf die aktuelle Nachrichtenlage und diskutieren das Ausbleiben einer Positionierung der Bundesregierung zur US-Politik im Iran sowie zu Israels militärischem Vorgehen im Libanon. Stefan berichtet von einer Reise ins Saarland und zieht Parallelen zwischen den Kriegerdenkmälern der Schlacht bei Spichern und der gegenwärtigen geopolitischen Situation. Zudem ordnen sie die neu eingeführten Meldepflichten für wehrfähige Männer in Deutschland ein. Salon Zur vollständigen Ausgabe 00:28:27 Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben Wolfgang und Stefan diskutieren anhand von Peter Sloterdijks neuem Buch die Rückkehr autokratischer Führungsfiguren. Sie erläutern, wie Sloterdijk Parallelen zu Machiavellis „Der Fürst“ zieht, um Politiker wie Donald Trump oder Wladimir Putin einzuordnen. Stefan beleuchtet die These, dass moderne Politik zunehmend durch eine kalkulierte „Fernethik“ geprägt sei, während Wolfgang herausarbeitet, inwiefern der Autor ein fatalistisches Bild der gegenwärtigen Demokratie zeichnet. 02:22:53 Sloterdijk in 1 Minute Wolfgang und Stefan fassen die Kernargumente aus Peter Sloterdijks Buch „Der Fürst und seine Erben“ zusammen. Sie resümieren die Diskussion über das Verhältnis von Volk, Macht und autokratischen Tendenzen innerhalb liberaler Demokratien. 02:24:04 Adrian Daub: Was das Valley herrschen nennt Das Gespräch wendet sich Adrian Daubs Analyse der Machtstrukturen im Silicon Valley zu. Wolfgang skizziert, wie Technologie-Milliardäre ihre Plattformen nutzen, um gesellschaftliche Diskurse zu dominieren. Stefan erläutert Daubs Unterscheidung zwischen sogenannten „Caretakern“ und „Creeps“ und wendet diese auf Personen wie Elon Musk an. Gemeinsam betrachten sie die elitäre Abkapselung und die ideologischen Fundamente der Technologiebranche. 03:33:19 Daub in 1 Minute In einem kurzen Fazit bündeln Wolfgang und Stefan die Hauptargumente aus Adrian Daubs Buch. Sie rekapitulieren die vorgebrachte Kritik an der unregulierten Machtausübung und dem Demokratieverständnis der Silicon-Valley-Akteure. 03:34:29 Ben Lerner: Transkription Wolfgang stellt den Roman „Transkription“ von Ben Lerner vor, in dem ein fiktives Interview mit einem 90-jährigen Mentor namens Thomas im Zentrum steht. Er ordnet ein, dass diese Figur stark an den deutschen Autor Alexander Kluge angelehnt ist. Das Gespräch beleuchtet die erzählerischen Ebenen des Buches, insbesondere den Umgang mit Erinnerungen und das Verhältnis der Generationen zueinander. 03:42:13 Haberman, Swan: How Trump Took the U.S. to War With Iran Ausgehend von einem Artikel der New York Times rekonstruieren Wolfgang und Stefan die regierungsinternen Prozesse in den USA, die zum Krieg mit dem Iran führten. Stefan schildert die Treffen im Situation Room und die Dynamiken zwischen Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Beratern wie Marco Rubio. Sie analysieren die Entscheidungsfindung der US-Administration und vergleichen diese Vorgänge mit der zuvor besprochenen Machtanalyse von Sloterdijk. 03:52:26 Jörg Baberowski: Am Volk vorbei Wolfgang präsentiert Jörg Baberowskis Buch „Am Volk vorbei zur Krise der liberalen Demokratie“ als Gegenentwurf zum gängigen Diskurs über den Schutz staatlicher Institutionen. Er gibt Baberowskis These wieder, dass liberale Institutionen und Gerichte den demokratischen Souverän zunehmend entmachten würden. Stefan und Wolfgang debattieren die Kritik des Autors, wonach sich die politische Klasse durch Verrechtlichung vor dem Volkswillen abschirme. 04:08:00 Timothy Snyder: The Next Coup Attempt – And How to Stop It Stefan analysiert einen Text des Historikers Timothy Snyder, der fünf mögliche Szenarien für einen erneuten Putschversuch von Donald Trump skizziert. Stefan bewertet Snyders Ansätze teilweise als realitätsfern, insbesondere im Kontext der parallelen US-Militärhandlungen im Iran. Wolfgang und Stefan vergleichen Snyders Fokus auf den Schutz der Institutionen abschließend mit der zuvor diskutierten Staatskritik von Baberowski. 04:17:28 Roman Widder: »War mir so nicht bewusst« Wolfgang bespricht einen Artikel von Roman Widder aus der Zeitschrift Merkur, der die mediale Rolle deutscher Militärexperten wie Carlo Masala thematisiert. Er referiert Widders Argument, dass der deutschen Öffentlichkeit die tatsächliche innenpolitische und gesellschaftliche Dynamik der Ukraine oftmals vorenthalten bleibe. Stefan und Wolfgang sprechen über die beschriebene Kluft zwischen westeuropäischen Projektionen und den Realitäten innerhalb der ukrainischen Gesellschaft. 04:27:13 Anna Holmes: The People Who Shun Super-Popular Pop Culture Stefan greift einen Text von Anna Holmes aus The Atlantic auf, in dem die Autorin ihre bewusste Vermeidung von Popkultur-Hypes beschreibt. Er erläutert Holmes' Argumentation, dass diese Aversion eine Reaktion auf den Verlust gemeinschaftlicher Seherlebnisse im Streaming-Zeitalter sei. Wolfgang ergänzt die Diskussion durch seine eigene Perspektive zur Allverfügbarkeit von Filmen und Serien. 04:32:33 Fanny Pigeaud: The DRC's security-for-minerals bargain Wolfgang fasst eine Reportage aus Le Monde Diplomatique über den Abbau von Mineralien in der Demokratischen Republik Kongo zusammen. Er beschreibt die marktbeherrschende Stellung Chinas bei Rohstoffen wie Kobalt und Lithium sowie die Versuche der USA, sich über private Initiativen Anteile zu sichern. Zudem verortet er die rohstoffpolitischen Interessen in dem anhaltenden bewaffneten Konflikt in der afrikanischen Region. 04:37:09 Alexander Malofeev: forgotten melodies Zum Abschluss verweist Wolfgang auf das Doppelalbum „Forgotten Melodies“ des Pianisten Alexander Malofeev. Er beschreibt die Werkauswahl, die Stücke von exilierten russischen Komponisten wie Nikolai Medtner und Sergej Rachmaninow umfasst. Zudem geht er kurz auf die musikalische Ausführung und die Hintergrundgeschichte der Kompositionen ein. Literatur Die Zeit der "großen" Männer ist keineswegs vorüber: Peter Sloterdijk schlägt für sein Buch "Der Fürst und seine Erben" Machiavellis "Der Fürst" auf und entdeckt deutliche Parallelen zu unserer Gegenwart mit Putin, Musk und Trump. https://www.suhrkamp.de/buch/peter-sloterdijk-der-fuerst-und-seine-erben-t-9783518001363 Peter Thiel, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind die ungekrönten Könige des Silicon Valley. Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert in "Was das Valley herrschen nennt" die Macht und die Ideologie der Tech-Milliardäre sowie den Vibe-Shift. https://www.suhrkamp.de/buch/adrian-daub-was-das-valley-herrschen-nennt-t-9783518128695 Kurz vor Alexander Kluges Tod hat ihn der Schriftsteller Ben Lerner in seinem Roman "Transkription" verewigt: https://www.suhrkamp.de/buch/ben-lerner-transkription-t-9783518432754 Die NYT-Reporter Jonathan Swan und Maggie Haberman rekonstruieren in einem Vorabdruck aus ihrem im Erscheinen begriffenen Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump", wie Donald Trump in drei Situation-Room-Sitzungen im Februar entschieden hat, sich Israels Iran-Schlag anzuschließen: https://www.nytimes.com/2026/04/07/us/politics/trump-iran-war.html Der Historiker und streitbare Geist Jörg Baberowski sieht die Demokratie nicht in Gefahr - und zwar nicht trotz, sondern wegen des Populismus. In seinem Buch "Am Volk vorbei" kritisiert er die liberale Demokratie und ihre Verfechter: https://www.chbeck.de/baberowski-volk-vorbei/product/40038683 Der Yale-Historiker Timothy Snyder buchstabiert in einem viel gelesenen Substack-Essay fünf historische Drehbücher durch, nach denen Trump im Schatten des Iran-Kriegs einen Putsch versuchen könnte - und was dagegen zu setzen wäre: https://snyder.substack.com/p/the-next-coup-attempt Der Schriftsteller Roman Widder rechnet mit den Ukraine-Experten in den deutschen Medien ab: https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/war-mir-nicht-so-bewusst-a-mr-80-3-54/ Die Atlantic-Autorin Anna Holmes wundert sich über ihre eigene Abneigung gegen alles, was gerade alle gucken müssen - "The Pitt", "Severance", "Slow Horses" - und kommt nach Gesprächen mit drei Sozialpsychologen zu einer überraschenden Diagnose: Nicht der Hype stört sie, sondern die einsame, asynchrone Rezeption, die das Streaming hinterlassen hat: https://www.theatlantic.com/culture/2026/03/pop-culture-hype-aversion/686312/ Fanny Pigeaud schreibt in "Le Monde diplomatique" über den Mineralienabbau im Kongo: https://mondediplo.com/2026/03/09DRC Der Pianist Alexander Malofeev widmet sich auf seinem Debütalbum "forgotten melodies" russischen Komponisten, die im Exil lebten: https://www.sonyclassical.com/releases/releases-details/forgotten-melodies full Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 1807
Der METALKELLER - Deutschlands einzige Metal Late Night Show - Der deutsche Metal Podcast
Fliegende Alphawirbel und Bässe mit vier Fingern auf der einen Seite und der Abschied von geliebten Menschen auf der anderen. Ja, die Kluft zwischen Witz und Tragik ist in dieser Metalkeller Folge wieder enorm. Chris und Roberto von Cave schaffen diesen Spagat aber problemlos und geben zudem Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Cave, beweisen Buchstabier-Können und haben noch ein Angebot zur neuen CD, das ihr unmöglich ablehnen könnt!
Seit Jahrzehnten sammeln Unternehmen Kundenfeedback – doch die entscheidende Frage bleibt: Verstehen wir unsere Kunden heute wirklich besser als vor 20 Jahren? Das ist der Ausgangspunkt der großen Expertendiskussion am 18.3.26 auf dem CX Summit der führenden Research- und Insightsmesse succeet 2026. Mit dabei sind Petra Dittrich (Kantar), Matthias Grund (Ipsos), Pascal Jäger (Netigate) und Svenja Niemeyer (Qualtrics). Wir beleuchten die Kluft zwischen Datensilos im Marketing, im Research und der operativen Realität im Customer Service. Gemeinsam diskutieren wir, warum viele „Closing the Loop'-Initiativen in der Organisation verpuffen und wie wir der drohenden VoC-Müdigkeit begegnen. Wir sprechen darüber, ob moderne Plattformen und agentische KI den Weg von der reinen Messung zur echten, journey-weiten Steuerung wirklich ebnen. Und wir klären, worauf sich Unternehmen jetzt unbedingt vorbereiten sollten.▿ Alle Links und mehr Informationen findest du auf der Website www.cx-talks.com und in den ►Shownotes auf Spotify (Abonnenten des Podcasts), Apple ("Website der Episode"), alternativ auf https://cx-talks.podigee.io
Ob nun als Teil von Zugezogen Maskulin oder solo: Moritz Wilken alias Grim104 ist eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen deutschen Hip-Hop – ein Genre, in dem er tief verwurzelt ist und das er zugleich auf respektvolle Art transzendiert. So auch auf seinem neuen Album "No Country For Old Grim", das morgen erscheint. Dass er ein genauer Beobachter der Welt im Großen wie Kleinen ist, der den alltäglichen "Hustle" weder glorifiziert noch ignoriert, beweisen nicht nur Songs wie "Ich töte Anders Breivik" (Platz 72 der "100 besten Lieder über das Verbrechen" bei den radioeins-Sommersonntagen 2024) oder "Crystal Meth in Brandenburg" (Platz 78 der "100 besten Drogenlieder", 2021). Auch in seinem Podcast "Zum Dorfkrug" hat der 37-Jährige bereits mit Gästen wie Bill Kaulitz, Jennifer Rostock, Hadnet Tesfai oder Felix Lobrecht ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung geredet. Thematisch dementsprechend wenig, in Idee und Darbietung hingegen sehr wohl ein ums andere Mal überraschend behandelt auch sein neues Album mit dem so wortwitzigen wie tieftraurigen Titel "No Country For Old Grim" das Spannungsfeld zwischen dem behüteten Aufwachsen in der norddeutschen Provinz und dem Leben in Berlin. Angesichts des Elends vor der Großstadtwohnungstür träumt er vom "Haus in Lübars" und sinniert über die Kluft zwischen denen, "die den Smoothie bestellen" einerseits, und denen, "die den Smoothie in einem kaputten Mitsubishi Colt liefern" auf der anderen.
Allroggen, Antje www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Apple feiert sich als Pionier der digitalen Freiheit. Doch hinter dem Image vom rebellischen Innovator steht heute ein Konzern, der Märkte kontrolliert, Nutzer bindet und politisch taktiert. Wie groß ist die Kluft zwischen Anspruch und Realität? Politikwissenschaftler Daniel Leisegang ordnet die Widersprüchen des Konzerns ein.
Ob nun als Teil von Zugezogen Maskulin oder solo: Moritz Wilken alias Grim104 ist eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen deutschen Hip-Hop – ein Genre, in dem er tief verwurzelt ist und das er zugleich auf respektvolle Art transzendiert. So auch auf seinem neuen Album "No Country For Old Grim", das morgen erscheint. Dass er ein genauer Beobachter der Welt im Großen wie Kleinen ist, der den alltäglichen "Hustle" weder glorifiziert noch ignoriert, beweisen nicht nur Songs wie "Ich töte Anders Breivik" (Platz 72 der "100 besten Lieder über das Verbrechen" bei den radioeins-Sommersonntagen 2024) oder "Crystal Meth in Brandenburg" (Platz 78 der "100 besten Drogenlieder", 2021). Auch in seinem Podcast "Zum Dorfkrug" hat der 37-Jährige bereits mit Gästen wie Bill Kaulitz, Jennifer Rostock, Hadnet Tesfai oder Felix Lobrecht ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung geredet. Thematisch dementsprechend wenig, in Idee und Darbietung hingegen sehr wohl ein ums andere Mal überraschend behandelt auch sein neues Album mit dem so wortwitzigen wie tieftraurigen Titel "No Country For Old Grim" das Spannungsfeld zwischen dem behüteten Aufwachsen in der norddeutschen Provinz und dem Leben in Berlin. Angesichts des Elends vor der Großstadtwohnungstür träumt er vom "Haus in Lübars" und sinniert über die Kluft zwischen denen, "die den Smoothie bestellen" einerseits, und denen, "die den Smoothie in einem kaputten Mitsubishi Colt liefern" auf der anderen.
Ob nun als Teil von Zugezogen Maskulin oder solo: Moritz Wilken alias Grim104 ist eine der wichtigsten Stimmen im zeitgenössischen deutschen Hip-Hop – ein Genre, in dem er tief verwurzelt ist und das er zugleich auf respektvolle Art transzendiert. So auch auf seinem neuen Album "No Country For Old Grim", das morgen erscheint. Dass er ein genauer Beobachter der Welt im Großen wie Kleinen ist, der den alltäglichen "Hustle" weder glorifiziert noch ignoriert, beweisen nicht nur Songs wie "Ich töte Anders Breivik" (Platz 72 der "100 besten Lieder über das Verbrechen" bei den radioeins-Sommersonntagen 2024) oder "Crystal Meth in Brandenburg" (Platz 78 der "100 besten Drogenlieder", 2021). Auch in seinem Podcast "Zum Dorfkrug" hat der 37-Jährige bereits mit Gästen wie Bill Kaulitz, Jennifer Rostock, Hadnet Tesfai oder Felix Lobrecht ausführlich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Wahrnehmung geredet. Thematisch dementsprechend wenig, in Idee und Darbietung hingegen sehr wohl ein ums andere Mal überraschend behandelt auch sein neues Album mit dem so wortwitzigen wie tieftraurigen Titel "No Country For Old Grim" das Spannungsfeld zwischen dem behüteten Aufwachsen in der norddeutschen Provinz und dem Leben in Berlin. Angesichts des Elends vor der Großstadtwohnungstür träumt er vom "Haus in Lübars" und sinniert über die Kluft zwischen denen, "die den Smoothie bestellen" einerseits, und denen, "die den Smoothie in einem kaputten Mitsubishi Colt liefern" auf der anderen.
Willkommen zur März-Folge des Alles Laufbar Mitglieder-Podcasts! Wir hoffen, ihr freut euch ebenso wie wir auf den Frühling und auf den Trailrunningsommer. Benni kann es (offensichtlich) kaum erwarten und leutet die Saison für ihn ungewöhnlich früh ein. Er startet kommendes Wochenende kurzentschlossen beim Lake Zuri 100. Wir haben ein volles Programm für euch vorbereitet: Im Haupteil (Mitgliederbreich) sprechen wir über eine aktuelle Debatte. Nämlich ob technisch anspruchsvolle Rennen von der Trailrunning-Landkarte verschwinden und ob große Events ihren technischen Anspruch durch Streckenanpassungen reduzieren. Trifft das zu? Wenn ja, woran kann das liegen? Wir haben ein paar Ideen dazu. Darüber hinaus diskutieren wir, ob es eine wachsende Kluft zwischen Elite- und Breitensport im Trailrunning gibt. Inwiefern besteht eine Beziehung zwischen diesen beiden Sphären (oder auch nicht)? Sind Profi Tipps für jemanden, der doppelt oder dreifach so lange für eine Strecke braucht wie die Spitze, überhaupt hilfreich? Handelt es sich überhaupt um ein und denselben Sport? Große Fragen, die wir zu beantworten versuchen. Außerdem sprechen wir über unsere Tops & Flops der neuen Schuhmodelle des Frühjahrs: Welche Modelle haben uns besonders gut gefallen, welche nicht? Dies ist nur er erste Teil der Mitglieder-Folge. Alles Laubar-Mitglieder können die ganze Folge hören. Werde hier Mitglied von Alles-laufbar.de, der Onlineplattform für die deutschsprachige Trailcommunity und erhalte Zugriff auf exklusive Inhalte. Ab 3,90 Euro/Monat bist du dabei! Uns findest du hier:Website: Alles-laufbar.deInstagram: @alleslaufbarYouTube: @alleslaufbarStrava Club: @Alles laufbar.de
Mischa Janiec, geboren 1991 in der Schweiz, wurde als einer der bekanntesten Fitness-Influencer im deutschsprachigen Raum bekannt. Als Natural Bodybuilder gewann er 2016 den Gesamtsieg bei der WNBF, war Teil der Netflix-Dokumentation „The Game Changers" von James Cameron und baute mit „ChainlessLIFE" eine internationale Community rund um Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmung auf. Seit seinem Rückzug aus dem Wettkampfsport lebt Janiec als digitaler Nomade zwischen Berlin, Thailand und Südafrika. In seinem neuen Buch „Chainless Love – Die Befreiung der Liebe" wendet er seinen radikalen Ehrlichkeitsanspruch auf Beziehungen und Sexualität an – und legt dabei seine eigene Geschichte schonungslos offen.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Mischa Janiec über die Kluft zwischen dem, was Männer öffentlich über Liebe sagen und dem, was sie privat wirklich denken. Er erzählt, warum er es nicht geschafft hat, treu zu sein, wie Scham Beziehungen zerstört und warum die Idee von Besitz in der Liebe zwangsläufig zu Leid führt. Jasmin konfrontiert ihn mit der Selbstbezogenheit seines Ansatzes, hinterfragt die bequeme Konstruktion seiner offenen Beziehung und stellt die Frage, ob es nicht Dinge gibt, die größer sind als das eigene Wollen.
In 22 Sprachen erscheinen jetzt die Memoiren von Gisèle Pelicot, in langen Interviews ist die 73-jährige Französin überall präsent. In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über ihr Buch "Eine Hymne an das Leben" und das Schicksal dieser Frau. Seit dem Prozess in Avignon im Jahr 2024, in dem ihr Ex-Mann und fast 50 weitere Täter wegen Vergewaltigung verurteilt wurden, ist sie weltbekannt. Wie geht sie selbst mit ihrer Geschichte um? Und was ist ihre eigene Botschaft für die geschockte Welt? Alle reden über die neue, gefährliche Macht der Ultrareichen, nicht nur in Trumps Amerika. Der junge französische Star-Ökonom Gabriel Zucman hat in seinem Essay "Reichensteuer. Aber richtig!" eine Idee, wie man riesige Vermögen belasten sollte, damit die Kluft zwischen Arm und Reich in den westlichen Gesellschaften nicht noch stärker zur Bedrohung für die Demokratie wird. Kann sie funktionieren? Das Zitat des Monats liefert diesmal die Philosophin Miriam Metze mit ihrem Buch "Unerwidert lieben". Erstaunlich, wie viele Denker sich seit der Antike über diese traurigen Gefühle Gedanken gemacht haben – und wie wenig Sachbücher es über unglückliche Liebe gibt. In der Klassikerrubrik stellen wir Reportagen und Erzählungen des Schriftstellers Jack London vor, die jetzt in dem Band "Das Erdbeben von San Francisco" präsentiert werden: Er war 1906 als Augenzeuge dabei, als dieses Ereignis San Francisco komplett zerstörte – eine mythische Katastrophe des modernen Amerika, bis heute ein Menetekel für das moderne Kalifornien. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Miriam Metze: "Unerwidert lieben". Eine philosophische Tröstung. Mairisch, 256 Seiten, 24 Euro - Gabriel Zucman: "Reichensteuer. Aber richtig!". Aus dem Französischen von Ulrike Bischoff. Suhrkamp, 63 Seiten, 12 Euro - Gisèle Pelicot: "Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln". Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Piper, 256 Seiten, 25 Euro - Jack London: "Das Erdbeben von San Francisco. Geschichten aus der Bay Area". Übersetzt von Alexander Kluy. Limbus, 96 Seiten, 15 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz verdeutlichte die anhaltenden Spannungen zwischen Europa und den USA. US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte zwar die transatlantische Partnerschaft, übte jedoch scharfe Kritik an Europas Politik. Europäische Vertreter wie Friedrich Merz betonten dagegen die Notwendigkeit größerer strategischer Eigenständigkeit. Im Zentrum stand damit die Frage, wie Europa seine Sicherheit künftig unabhängiger gestalten kann.
In München stand am Wochenende die Zukunft der europäischen Sicherheit im Mittelpunkt. Polens Ministerpräsident Tusk warnte vor einer Politik, die sich nur an Geschäften orientiert. Doch trotz versöhnlicher Töne von US-Außenminister Marco Rubio - im Kern die Kluft zwischen Europa und den USA ist nach der Sicherheitskonferenz nicht kleiner geworden, urteilen nach der Konferenz die polnischen Medien. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Heute vor 107 Jahren endete der Großpolnische Aufstand – die einzige siegreiche Erhebung in der polnischen Geschichte. Inwiefern hat gerade die preußische Prägung der großpolnischen Bevölkerung dazu beigetragen? Unter anderem darüber sprechen wir mit dem Historiker Janusz Tycner.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zu einer Erneuerung des transatlantischen Verhältnisses aufgerufen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte er, zwischen Europa und den Vereinigten Staaten habe sich eine Kluft aufgetan, ein tiefer Graben. Das gegenseitige Vertrauen müsse deshalb erst repariert werden. In diesem Zusammenhang warb Merz für eine größere europäische Eigenständigkeit. Der Ausstieg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit sei die Voraussetzung für eine gesündere Partnerschaft. Zwischen den USA und der EU hatte es zuletzt mehrere Konflikte gegeben, unter anderem mit Blick auf Handel, Sicherheit und Klimapolitik.
Guyana ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Riesige Ölfunde haben es sehr schnell sehr reich gemacht – pro Kopf gerechnet, reicher als Deutschland. Der Blick ins Land zeigt allerdings noch ein anderes Bild. Noch vor zehn Jahren zählte Guyana zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dann entdeckte ExxonMobil 2015 gewaltige Ölvorkommen vor der Küste. Seither hat sich das kleine Land in Südamerika rasant verändert: Die Wirtschaft wächst in Rekordtempo, die Staatskassen sind prall gefüllt. Und Guyana erlebt eine Generation an Fortschritt in nur wenigen Jahren. Doch wo plötzlich Reichtum ist, wächst auch die Kluft: 40 Prozent der Bevölkerung leben weiterhin in Armut. Viele Guyaner sagen heute: Vor dem Öl war das Leben besser. Was bedeutet es, der vielleicht letzte entstehende Petrostaat der Welt zu sein?
Apple überrascht, Meta überzeugt, Microsoft enttäuscht – und SAP stürzt ab. Gleichzeitig sorgt der nominierte Fed-Chef für Turbulenzen bei Gold, Silber und Bitcoin. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner & Holger Zschäpitz ordnen die Woche ein, streiten über KI und liefern Einschätzungen für Anleger. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In dieser Samstagsfolge von “Alles auf Aktien” reden wir über diese wilde Woche. Wir reden mit jemandem, der uns erklärt, was da passiert ist, an den Börsen. Warum gewinnt Meta so stark und warum stürzt Microsoft gleichzeitig ab? Was ist vom neuen Tesla-Zeitalter zu halten, kann der neue Superstar Sandisk weiter so sagenhaft erfolgreich sein und müssen wir uns Sorgen um SAP machen? Unser Gast wird all diese Fragen beantworten – und noch viel mehr. Er verrät uns, welche Aktien den „KI kills Software“-Trend überleben werden, welche zwei Konzerne ihr Schicksal komplett an OpenAI geknüpft haben und er streut ein ziemlich gutes Übernahmegerücht. Ein Gespräch mit Baki Irmak. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Der Börsen-Podcast Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Der Umgang des US-Präsidenten mit Grönland und eine Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit. – Erst wollte der US-Präsident Dänemark und dessen europäische Unterstützer mit Zöllen zwingen, Grönland an die USA zu verkaufen. Jetzt hat er diese Drohung wieder zurückgenommen. Was ist von diesem Vorgehen zu halten? Wie könnte der Streit um Grönland dauerhaft gelöst werden? Und sitzt Trump gegenüber Europa am längeren Hebel? – Wir hatten 2025 bereits viel Zolltheater erleben müssen. Wie sehr hat dies der deutschen Wirtschaft geschadet? Und müssen wir uns für 2026 auf noch mehr Zolldrohungen einstellen? – Vor einem Jahr, am 20. Januar 2025, hat Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Welche Bilanz lässt sich jenseits der Geopolitik ziehen? Und wie hat Trump die US-Politik verändert? – Ein Blick auf wichtige wirtschaftliche Kennzahlen für die USA: Wie hat sich die US-Konjunktur seit der Rückkehr Trumps entwickelt? Wie sieht es bei der Inflation aus? Und wie steht es um die Staatsschulden in den USA? – Hohe Staatsschulden sind dies- und jenseits des Atlantiks ein Problem. Droht den USA eine Schuldenkrise? – Innenpolitisch sind die USA ein tief gespaltenes Land. Weisen die Wirtschaftsdaten auch auf eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich hin? – Trump hat an Zuspruch verloren. Was folgt daraus für die Zwischenwahlen im November. Und welchen Einfluss könnten die absehbaren Wahlergebnisse auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik in den USA haben?
Eliteentscheidungen, symbolische Appelle und öffentliche Inszenierungen verschleiern, wie stark reale Konflikte, Machtungleichheiten und Instabilitäten die globale Ordnung prägen.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Auftakt des Weltwirtschaftsforums 2026, das World Economic Forum (WEF) in Davos, das vom 19. bis 23. Januar stattfindet, macht die Kluft zwischen den globalen Eliten und den realen geopolitischen Verhältnissen deutlich. Mit Rekordteilnehmerzahlen und 64 Staats- und Regierungschefs, 850 CEOs und fast 100 Tech-Pionieren aus 130 Ländern präsentiert sich das Forum als neutrale Plattform für den Dialog.Ein Rekord von 400 der wichtigsten politischen Führungspersönlichkeiten, darunter fast 65 Staats- und Regierungschefs […] sowie rund 850 der weltweit führenden Unternehmenslenker und knapp 100 der einflussreichsten Start-ups und Technologiepioniere werden sich in Davos-Klosters versammeln. Unter dem Motto „A Spirit of Dialogue“ bietet das 56. Annual Meeting eine neutrale Plattform für rund 3.000 Teilnehmende aus über 130 Ländern, um die wichtigsten wirtschaftlichen, geopolitischen und technologischen Kräfte […] zu diskutieren. WEF (1)Die Teilnahme von Persönlichkeiten wie US-Präsident Donald Trump, der mit einer Delegation von 300 Personen anreist, darunter Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick, Handelsbeauftragter Jamieson Greer, Schwiegersohn Jared Kushner und Sondergesandter Steve Witkoff, zeigt, dass Davos weniger auf konkrete Lösungen als auf Machtdemonstrationen ausgerichtet ist. (2) Die Absagen Dänemarks wegen des Grönland-Streits (3) und des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi aufgrund seines Vorgehens bezüglich interner Proteste im Iran, die das WEF als unangemessen bewertet (4), verdeutlichen die Selektivität des Forums, das Kontroversen eher meidet als aktiv adressiert.„Der iranische Außenminister wird nicht nach Davos reisen. Obwohl er im vergangenen Herbst eingeladen worden war, ist es angesichts der tragischen Verluste an Menschenleben im Iran in den letzten Wochen nicht angebracht, dass die iranische Regierung dieses Jahr in Davos vertreten ist.“ WEF Sprecher | Handelsblatt (4)Proteste, darunter eine Demonstration von 600 Teilnehmern von Strike WEF (5), die zu Verkehrsbehinderungen führte und friedlich von der Polizei aufgelöst wurde, kritisieren das WEF als absurd.Wir sagen Bullshit! Das WEF ist alles andere als neutral. [...] Von Beginn an verfolgt es das Ziel, den Neoliberalismus von den USA nach Europa zu bringen. [...] Der Neoliberalismus stellt Konzerne über das Wohl der Gesellschaft. [...] Die Zahl der Milliardäre und deren Vermögen ist gestiegen, die Armen wurden ärmer. [...] Soziale Ungleichheit nimmt zu, gemeinschaftliche Strukturen zerfallen, rechte Bewegungen erstarken, die Erde wird ausgebeutet und die biologische Vielfalt geht zurück. [...] Das WEF stabilisiert bestehende Machtstrukturen, statt wirksame Antworten auf globale Krisen zu liefern. StrikeWEF (5)Solche Aktionen verdeutlichen die Distanz des Forums zu basisdemokratischen Anliegen. Das WEF wird nicht als Ort wahrgenommen, an dem das Wohl der Menschen zählt, sondern als ein Treffpunkt globaler Eliten, die ihre Macht sichern, wirtschaftliche Interessen durchsetzen und soziale Ungleichheit legitimieren, während Umweltzerstörung und gesellschaftliche Probleme weiter zunehmen. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam weist zudem auf das rapide wachsende Vermögen von Milliardären hin, was die Debatte über die politische Macht der Reichsten anheizt und Davos als Verstärker von Ungleichheit entlarvt....https://apolut.net/davos-als-spiegel-einer-fragmentierten-welt-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hallo Nussies! Macci ist immer noch in Afrika und Juli in der Kluft der Beschwörer, heute wird gequizt und wir sprechen ausgiebig über Lord of Mysteries! Wir freuen uns auf euch! Unser Holy Link: https://de.holy.com/?ref=ANIMEINEINERNUSSSCHALE&utm_medium=creator&utm_source=creatorBitte nutzt unseren Holy Code "NUSSI" wenn ihr bestellt, damit ihr uns unterstützt und natürlich spart!
Zum Neustart des „Unions Bubble Talk“ sprechen Daniel Eck und Baha Jamous über die wachsende Kluft zwischen dem, was Politik denkt, und dem, was sie öffentlich sagt. Es geht um Shitstorms als neue Machtstruktur, um fehlende Gelassenheit in der politischen Mitte, um die Krise der SPD und die strategische Orientierungslosigkeit vor den Landtagswahlen 2026/27. Ein Gespräch über Reformmut, Koalitionsrealitäten und die Frage, wie sich die Union gegen AfD und Dauerempörung behaupten kann.
Prost Niejohr, leeve Lüüd. Un zack, hebbt wi 2026. Dösig, ne. In mien Schooltied in de 1980er Johrn, wurr noch doröver phantaseert, wat dat in't Johr 2000 allns geeven wurr. Sogor Damp an de Ostsee hett sick dormols Damp 2000 nöömt. Jo, dat Johr 2000 stunn för de Tokunft, so, as se in de Seins-Fiktschn beschreeven wurr. Fleegende Autos weern dor noch de Ünnerkant. Sülms in de 1990er Johrn hett man je noch an sowat glöövt, as dat 2000 jedeneen in't Weltall fleegen un Urlaub op'n Mond oder op'n Mars moken kunn. Wenn dormols över dat Johr 2000 snackt wurr, denn weer glieks so'n besünnere Opbruchs-Stimmung dor. Tscha, un nu is dat Johr 2000 al mehr as 'n Viddeljohrhunnert her. Overs de Autos flücht jümmers noch ni. In't Weltall reist ook blots wenige Privotlüüd, un würkli kommodig sünd de dorsten Reisen wiss ni. Op'n Mond is siet 1972 keen Minschn mehr ween un op'n Mars – na jo, lot‘ wi dat. Dorför kiekt de mehrsten Lüüd duuernd op ehrn Smartfoon-Minikompjuter. De Dingers weern 1990 würkli noch ünner Seins-Fiktschn wechgohn. Un wat de Medizin hüüt allns kann, dat harr sick vör 40 Johr ni mol 'n Arzt vörstelln kunnt. Allgemein is dat Leven bi uns recht komfortabel worrn. Liekers ward de Kluft mang Arm un Riek ümmer grötter un deeper. De Minschen sünd sick ünnernanner ni mehr so greun. Jo, man kann meist seggen, dat de ganze Welt 'n Fall för 'n Psüchater worrn is. Ich weet ook ni, wat ick dorvun holn schall. Jedenfalls heff ick mi den ganzen Krom no dat Johr 2000 'n beten anners vörstellt. Mien Tipp: De mächtigsten 20 Lüüd op de Welt schulln tosom för fief Weeken bi so'n Anti-Aggresschoons-Träining mitmoken, un dat Internet schull för 'n halved Johr afstellt warrn. Eenfach mol 'n beten Tempo rutnehm‘. Ick glööv, denn weern wi al 'n ganzed Enn wieder. Man dörft je nochmol dröömen, denn de Gedanken sünd ook in't Johr 2026 noch frie. Un veellicht kriegt uns je doch nochmol de Opbruch-Stimmung bi'n Mors. Ick wünsch Ju jedenfalls vör düt Johr alles Goode… In düssen Sinn
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Es gibt Familiengeschichten, die verstecken zwischen den Zeilen, in unsichtbaren Zwischenräumen. Nicht in den Fotoalben, nicht in den Erinnerungen, die man gern bei Kaffee und Kuchen erzählt - sondern in den unterschiedlichen Versionen und Wahrheiten von dem, was früher war, was man zusammen unter einem Dach erlebt hat. Nicht selten begegnen sich Geschwister im Erwachsenalter und spüren, da ist eine Kluft zwischen uns. Wir sprechen über dasselbe Zuhause, dieselben Eltern, dieselben Jahre – und doch über zwei völlig verschiedene Welten. Nicht, weil jemand übertreibt. Nicht, weil jemand lügt.Sondern, weil jeder von uns ein anderes inneres Drehbuch geschrieben hat über die Zeit, die uns am meisten prägt – das Aufwachsen in unseren Herkunftsfamilien. Und dieses Drehbuch ist später die Blaupause dafür, wie wir durch unser Leben als Erwachsene gehen.Es gibt diesen leisen Riss, der durch viele Familien geht. Er entsteht nicht immer, weil etwas Furchtbares passiert ist - sondern weil niemand versteht, warum ein anderer dieselbe Geschichte so anders erinnert. Und genau aus diesem Missverstehen wächst Schmerz, Distanz, manchmal auch das Gefühl, in der eigenen Familie fremd geworden zu sein.In dieser Folge möchte ich Dich mitnehmen an einen Ort, den wir selten bewusst betreten: den Raum zwischen den Geschichten unsere Erfahrungen in den Familien, in denen wir aufgewachsen sind. Dorthin, wo Deine Wahrheit lebt, die Wahrheit Deiner Geschwister - und die Frage, wie wir damit umgehen können, dass wir so unterschiedliche Perspektiven auf die gemeinsame Zeit haben.Und – wir schauen auf drei wichtige und selten beachtete Gründe, warum Geschwister gemeinsam groß werden - und doch nicht dieselbe Kindheit hatten.Weitere Impulse dazu findest Du auch im Leben Lieben Lassen-WhatsApp-Kanal.WERBUNGAlle Infos, Partner und Rabatte findest Du hier: https://linktr.ee/leben.lieben.lassen.podcastLINKS AUS DIESER FOLGEPodcast-Folge „Dein wahres Selbst und Dein Schein-Ich“ Podcast-Folge „Die Illusion der perfekten Kindheit“Podcast-Folge „Geschwisterbeziehung“CLAUDIA, LINKS UND RESSOURCENLeben Lieben Lassen WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vb4cgUvLNSa297ConI3iWeitere Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/leben_lieben_lassen_podcast/Webseite & Beratung: https://leben-lieben-lassen.de/Alle Infos zu mir und meinen Angeboten: https://linktr.ee/Leben_Lieben_LassenHÖRERFRAGEN IM PODCASTStelle mir ganz anonym Deine Frage in der "Leben-Lieben-Lassen"-Sprechstunde und werde Teil der Show. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit 15 Jahren lebt Ursula Schläppi in der Hafenstadt Cartagena in Kolumbien. Als Direktorin einer gemeinnützigen Organisation setzt sie sich für Kinder und Erwachsene mit kognitiven und mehrfachen Behinderungen ein. Mitten in einer Stadt, in der die soziale Kluft besonders sichtbar ist. Vor 19 Jahren entdeckte Ursula Schläppi ein Stelleninserat, in dem eine Fachperson gesucht wurde, um die heilpädagogische Früherziehung in einem Zentrum in Cartagena, Kolumbien, aufzubauen: «Ich kannte die Stadt von einer früheren Reise und habe mich auf das Inserat gemeldet.» Am Anfang waren es jeweils ein paar Monate, daraus wurden viele Jahre. Ursula Schläppi hat das Zentrum mit viel Herzblut mit aufgebaut. Mittlerweile werden dort über 1400 Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen betreut, gefördert und geschult. Besonders wichtig sei die Arbeit mit den Familien: «Wir bilden Mütter aus, damit sie ihren Kindern im Alltag Unterstützung in deren Entwicklung geben können.» Gemeinsam mit ihrem Team besucht Ursula Schläppi regelmässig Familien in den Armenvierteln Cartagenas: «Viele Familien können sich eine Reise zu uns ins Zentrum nicht leisten. Umso wichtiger ist es, dass die Hilfe direkt zu ihnen nach Hause kommt.» «Die Menschen sind offen für Inklusion» Tief beeindruckt ist Ursula Schläppi von der Haltung der Menschen, die trotz Armut und schwieriger Lebensumstände mit dem Thema Behinderung konfrontiert sind: «Gerade sie sind es, die eine grosse Offenheit für Inklusion zeigen. Trotz ihrer schwierigen Lebensumstände bewahren die Menschen ihre Fröhlichkeit und schöpfen das Beste daraus.»
In dieser Episode des Deloitte Future Talk sprechen wir mit Katja Rost, Professorin für Soziologie an der Universität Zürich, über ein Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt: die Höchstgehälter von Top-Managern und die damit verbundene Diskussion um eine mögliche soziale Ungleichheit. Wir hinterfragen die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität und beleuchten, wie kritisch Top-Verdiener in verschiedenen Bereichen wie Management, Musik und Sport betrachtet werden. Zudem diskutieren wir: Die Rolle von fehlendem Wissen und der medialen Berichterstattung in der öffentlichen Debatte. Die Auswirkungen der Gehaltsdiskussion auf die Reputation von Unternehmen. Wie Unternehmen im Umgang mit Mitarbeitenden und Stakeholdern reagieren können. Freut euch auf ein inspirierendes Gespräch! Link: Homepage K. Rost Universität Zürich LinkedIn Profil Prof. Katja Rost Link zum Soziologisches Institut Universität Zürich Neben Apple Podcast kannst du unseren Podcast auch bei Spotify, SoundCloud, Google und anderen Podcast Apps hören. Über Dein Feedback und Deine Anregungen zu dieser Episode freuen wir uns sehr. Besuche uns auf unseren Websites Deloitte Schweiz und Deloitte Deutschland Oder schreibe uns auf LinkedIn: LinkedIn Alexander Börsch; LinkedIn Michael Grampp
Es ist eines der wichtigsten Themen, das der Bundestag am Donnerstag in erster Lesung beraten hat: Das Wehrdienstgesetz - ein Thema, das für sehr viele Menschen in Deutschland absolut relevant ist und ebenso für Deutschlands Verbündete. Die Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD haben bislang keine gemeinsame Haltung entwickeln können. Verteidigungsminister Pistorius signalisierte am Ende der Woche Kompromißbereitschaft und auch von der Union kamen entsprechende Signale. Nach dem Koalitionsstreit über das Wehrdienstgesetz fragen wir: Was waren die Gründe für die Kontroverse in aller Öffentlichkeit und wie geht es weiter? Ein Gespräch mit dem Verteidigungsexperten im ARD-Hauptstadtkorrespondent Mario Kubina. Und wir fragen, wie ukrainische Soldaten, die auf Heimaturlaub sind, versuchen, mit Kultur die Kluft zwischen Bevölkerung und Armee zu überbrücken. Shownotes: Der blinde Fleck: Wie steht es um die Reserve der Bundeswehr? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:eca047a033f6a071/
In der neuen Folge der Speakeasy-Bar widmen wir uns zunächst der Demographie: Menschen in westlichen Ländern bekommen weniger Kinder. Das ist keine neue Erkenntnis, aber auffällig ist die Kluft zwischen Konservativen und Progressiven. Progressive bekommen in den USA 0,8 Kinder weniger als Konservative. Wie sind die Zahlen zu deuten? Welche Probleme ergeben sich daraus?Anschließend sprechen wir über Bassam Tibi und die Schwierigkeiten des Multikulturalismus, über die Großbritannien nach dem Brexit, Coaching-Trends und linke Lehren, das Problem mit Utopien, Podcast-Tipps für Kinder und über Charity-Lotterielose. Ausführlich diskutieren wir über Albert Einsteins „Why Socialism?“.Knapp zwei Stunden lang diskutieren wir eure Fragen!Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutAlle Fragen:Demographie – warum haben Rechte mehr Kinder als Linke?Wie stehen wir zu Fernsehlotterien?Wieso sind utopische Autoren der Vergangenheit Freunde von Sklaverei und Krieg gewesen?Wie betrachten wir den Brexit ökonomisch?Wieso geht Ole nicht zu Chemie Leipzig anstatt zu RB?Braucht es Multikulturalismus oder Kulturpluralismus?Was denken wir zu Albert Einsteins Text "Why Socialism?"?Welche Bedeutung hat das Werk Alexander Kluges für uns?Lohnt es sich, im Kino Opernübertragungen zu schauen?Wie stehen wir zu Jonathan Beller?Braucht es eine linke Antwort auf Persönlichkeitscoaches?Welche Rolle spielt der Glauben für Wolfgang?Wie reagieren, wenn Kinder schon "Hoss und Hopf" hören?Wieso sind wir gegen das BGE?
Die soziale Kluft in Deutschland wächst, die Lebensqualität vieler Menschen sinkt. Steigende Armut mindert Kaufkraft, Bildungschancen und Teilhabe. Wen betrifft sie, und liegt die Verantwortung bei Einzelnen oder bei Politik und Gesellschaft? Reuschenbach, Julia www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen – dieses Ziel ist im Grundgesetz verankert. Ist Deutschland dem inzwischen nähergekommen? Oder überwiegen die Unterschiede? Umfragen zeigen: Zumindest gefühlt wächst die Kluft zwischen Ost und West wieder. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
Das auffällige Abschneiden von AfD und Grünen bei den NRW-Kommunalwahlen lässt sich nur bedingt mit Stadt und Land erklären, meint unser Gast. Unser Kollege schaut auf Deutschland als Niedriglohnland. Und unser Host hat eine Anmerkung zur Ochsentour. Von WDR 5.
Polansky, Martin www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Der Philosoph des Atomzeitalters, Günther Anders, hat das prometheische Gefälle in seinem 1956 erschienenen Buch „Die Antiquiertheit des Menschen“ als die größte Herausforderung seiner Zeit bezeichnet. Er sah schon Mitte des letzten Jahrhunderts die immer größer werdende Kluft zwischen der technischen Entwicklung und der Fähigkeit der Menschen, ihre Produkte zu verstehen und verantwortungsvoll damit umzugehen.Weiterlesen
In dieser Folge nehmen wir gemeinsam mit Felix Früchtl weitverbreitete Annahmen rund ums Thema Vermögensaufbau und Versicherungen unter die Lupe. Warum setzen so viele Menschen auf Versicherungen als Investment – und ist das wirklich sinnvoll? Wir sprechen über die Sicherheit der Rente, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und welche Anlageformen heute noch als vernünftig gelten. Gibt es überhaupt 100 Prozent sichere Investments? Außerdem geht's um den gekürzten Rentenfaktor und die Frage: Womit sollte man im Finanzbereich eigentlich anfangen, wenn man sein Geld selbstbestimmt anlegen möchte?
Die Deutschnationale Volkspartei war die große Gewinnerin der Reichstagswahlen des Jahres 1924. Satte 4,5 Prozent Zuwachs verzeichnete sie in der ersten Runde im Mai, ein weiteres Prozent auf dann insgesamt 20,5 schlug der Wähler im Dezember noch obendrauf. Im Ergebnis stand eine Rechtsregierung unter der Führung von Kanzler Luther, in der sich neben dem Zentrum, der Deutschen Volkspartei und der Bayerischen Volkspartei nun auch die DNVP wiederfand und unter den Druck gestellt sah, ihre teils schrillen Forderungen mit der harten politischen Realität in Einklang zu bringen. Der liberale Hamburger Anzeiger diagnostizierte in einem Kommentar vom 11. Juli eine eklatante Kluft zwischen deutschnationalem Anspruch und koalitionärer Wirklichkeit und stellt der DNVP für ihre Regierungspolitik ein fatales Zeugnis aus. Seine Argumente im einzelnen kennt Rosa Leu.
Heike Kleen sagt: "Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen guten Sex" - und damit meint die Spiegel-Kolumnistin nicht nur Fairness bei Gehalt oder Care-Arbeit, sondern auch den so genannten Gender Orgasm Gap. Der besagt: Heterosexuelle Frauen kommen deutlich weniger häufig zum Orgasmus als heterosexuelle Männer. Woher diese Kluft kommt und was Frauen Lust macht, erkundet sie in erkenntnisreichen Selbstversuchen - vom Besuch beim Dominus bis zur Swinger-Maskenparty. Von Katrin Schüßler.
Mein Mann und ich waren beide schon einmal verheiratet, aber unsere Ehepartner sind aufgrund von Krankheit verstorben. Als wir nach unserer Heirat mit den Mitpraktizierenden in seiner Stadt zusammenkamen, erkannte ich die Kluft zwischen uns und den anderen Praktizierenden. Ich fühlte mich wie ein gewöhnlicher Mensch, der wusste, dass Dafa gut ist. Ich bemerkte meine Unzulänglichkeiten und begann daraufhin, die Kultivierung ernstzunehmen.... https://de.minghui.org/html/articles/2025/6/3/185752.html
Elections overseas last year showed a growing political divide between young men and women. Will the same happen here? - Im vergangenen Jahr zeigten Wahlen im Ausland eine wachsende politische Kluft zwischen jungen Männern und Frauen. Wird das Gleiche auch hier passieren?
Während einige Stimmen sich für individuelle Fairness aussprechen, fordern andere gleiche Bedingungen für alle. Aber die soziale Kluft scheint trotz anderslautender Versprechen zu wachsen. Ist Gleichheit heute noch ein wichtiger Wert? Kaczynski, Andreas;Gosepath, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Wir beginnen unsere Diskussion über aktuelle Ereignisse mit einem Angriff auf die europäische Demokratie durch Vizepräsident JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Seine Rede dort hat die europäischen Politiker beunruhigt. Danach sprechen wir über die Proteste vor Tesla-Showrooms in den USA als Reaktion auf Elon Musks Rolle bei der Kürzung von öffentlichen Ausgaben. In unserer Wissenschaftsstory geht es heute um das Glück. Eine neue Studie zeigt, dass das Glücksempfinden, die Erfülltheit und der Lebenssinn älterer Menschen im Vereinigten Königreich wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht hat. Und wir beenden den ersten Teil unseres Programms mit einer Story über die Architekten, die die fiktive Figur László Tóth in dem Oscar-nominierten Film The Brutalist inspiriert haben. Der zweite Teil des Programms ist wie immer der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Unser erster Dialog enthält viele Beispiele für das Grammatikthema dieser Woche – Dative Prepositions. Und der letzte Dialog unseres Programms wird den Gebrauch einer weiteren deutschen Redewendung veranschaulichen – Eine Hand wäscht die andere. Münchner Sicherheitskonferenz: Rede von JD Vance verdeutlicht Kluft zwischen den USA und Europa Demonstrationen gegen Elon Musk vor Tesla-Showrooms Das Glücksempfinden älterer Menschen in Großbritannien ist wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie Oscar-nominierter Film The Brutalist orientiert sich am Leben realer Architekten Schwarzfahren entkriminalisieren? Korruptionsskandale