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Ein Kommentar von Tilo Gräser.Fast ein Jahr, nachdem die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am 16. Juli 2024 das Magazin Compact, dessen Verlag und eine dazu gehörige Filmfirma verbieten ließ, hat nun das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig das Verbot endgültig aufgehoben. Damit war die Klage des Verlages Compact-Magazin GmbH und der dazugehörigen Conspect Film GmbH gegen Faesers Schritt gegen den „Verein“ erfolgreich, die schon im August letzten Jahres zur vorläufigen Aussetzung des Verbotes führte. Nun hatte das Bundesverwaltungsgericht im sogenannten Hauptsacheverfahren gegen das Bundesinnenministerium (BMI) entschieden.Das ist zumindest ein gutes Lebenszeichen des bundesdeutschen Rechtsstaates, der seit der politisch verursachten Corona-Krise einen eher leblosen oder scheintoten Eindruck macht: Das gilt ganz unabhängig davon, wie jemand das eher rückwärtsgewandt-nationalkonservative als rechtsextreme Magazin Compact findet. Über unterschiedliche Meinungen lässt sich bekanntermaßen schlecht streiten, verbieten lassen sie sich schon gar nicht.Für Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer war es eine verständliche Genugtuung, als er im Gerichtssaal das Urteil zur Kenntnis nahm, wie er gegenüber apolut im Interview bestätigte. Er bezeichnete laut einem Bericht des Portals RT DE die Entscheidung als „einen großen Tag für die Demokratie, für die Freiheit und für das Volk". Dies sei die wichtigste Entscheidung für die Pressefreiheit seit Gründung der Bundesrepublik, sagte Elsässer demnach und fügte hinzu:„Das ist epochal. Und steht in einer Reihe mit dem Erfolg des Spiegel damals im Jahre 1962 gegen die Bundesregierung.“Passend dazu zeigte sich der Journalist in einem T-Shirt, das selbstbewusst verkündete „Bundesregierungs-Besieger“. Die Genugtuung dürfte bei ihm auch deshalb groß sein, weil das damalige Verbot medienwirksam mit einer Haus- und Verlagsdurchsuchung mit massivem Polizeiaufgebot und medialer Schützenhilfe durchgesetzt wurde. Fotos mit Elsässer im Bademantel vor Polizisten wurden vom Medienmainstream verbreitet und Faeser verkündete anschließend: „Wir werden auch weiterhin den Verfassungsfeinden entschieden entgegentreten.“ Doch der Schuss ging nun endgültig nach hinten los, wie der Vorsitzende des deutschen Journalistenverbandes (DJV) Mika Beuster bereits im August zur vorläufigen Aussetzung des Verbotes erklärte. Auch Beusters damalige Warnung vor einem „immensen politischen Flurschaden“ hat sich nun bestätigt....https://apolut.net/compact-verbot-aufgehoben-urteil-pro-pressefreiheit-mit-beigeschmack-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Standpunkt von Felix Feistel.Der Kampf des deutschen Regimes gegen jede Form der Opposition hat sich in den vergangenen Wochen intensiviert und scheint sich mittlerweile geradezu zu überschlagen. Immer rücksichtsloser geht es gegen alles und jeden vor, der in Haltung und Ansichten von der vorgegebenen Linie von Krieg, Klimaideologie, Genderwahn und Migration abweicht und für andere Vorstellungen, andere Lebensweisen und anderes Handeln plädiert. Begonnen hat die neuerliche Radikalisierungswelle des Regimes Anfang Mai.Denn da hat der Bundesverfassungsschutz die größte Oppositionspartei „Alternative für Deutschland“ (AfD) als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft. Diesem Prozess war eine lange Phase der Beobachtung und Unterwanderung der Partei vorausgegangen, als deren Ergebnis einige Landesverbände zunächst zu einem „Verdachtsfall“ und später als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft wurden – und zwar immer dann, wenn die Partei in Umfragen zu stärksten Kraft des jeweiligen Landes wurde. Nun aber ist die ganze Partei bundesweit betroffen – kurz nachdem sie auch auf Bundesebene in Umfragen alle anderen Parteien überholt hatte. Dies hat Auswirkungen auf die Arbeit der Partei bis hin zu ihrer Finanzierung. Denn bereits im Jahr 2017 hatte der Bundestag das Gesetz zur Parteienfinanzierung geändert, sodass "Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgerichtet sind, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen (…)", von der staatlichen Finanzierung ausgeschlossen werden können. (1) Auch parteinahen Stiftungen könnten die Finanzmittel gestrichen werden.Staatliche Stellen gehen schon seit längerem gegen die Partei vor – unter Anderem mithilfe der sogenannten „Zivilgesellschaft“. (2) Das ging so weit, dass „Demos gegen rechts“ mit staatlicher Unterstützung und unter Teilnahme von Regierungsvertretern organisiert wurden – gesteuerte Proteste der Regierung gegen die Opposition. (3) Gleichzeitig gab es mehrere Anträge eines Verbotes der Partei, deren Erfolgsaussichten sich durch die neue Einstufung verbessert haben könnten. Damit könnte die Einstufung dem Verbot der Partei – und damit der größten Opposition – den Weg ebnen. Und genau das waren dann auch umgehende Forderungen der restlichen Einheitspartei von Linke bis CDU. Es geht hier aber nicht nur um die Partei an sich. Immerhin führt die Partei in Wahlumfragen mittlerweile, und hat sogar die größte Regierungspartei, die CDU/CSU überholt. (4) Mit der Partei werden daher auch ihre Wähler, und damit mehr als ein Viertel der Wahlberechtigten, diskreditiert und in ein schlechtes Licht gerückt. Die Einstufung der Partei als „rechtsextremistisch“ ist zudem unter fragwürdigen Umständen vorgenommen worden. So gibt es einerseits nicht einmal eine juristische Definition des „Rechtsextremismus“, den man zu einer solchen Einschätzung heranziehen könnte. (5) Die Einstufung ist daher eher ein Willkürakt des Verfassungsschutzes. Zudem erfolgte die Verkündung noch unter einer Innenministerin, die eigentlich schon auf dem Weg war, ihr Amt zu verlassen. Es ist sozusagen eine Hinterlassenschaft des Faeser-Ministeriums, gegen die der nachrückende Innenminister Dobrindt jedoch keinerlei Einwände erhebt.Der Verfassungsschutz erklärte in seiner reichlich dünnen Pressemitteilung (6):„Dem gesetzlichen Auftrag folgend hatte das BfV das Agieren der Partei an den zentralen Grundprinzipien der Verfassung zu messen: Menschenwürde, Demokratieprinzip und Rechtsstaatsprinzip.“...hier weiterlesen: https://apolut.net/die-grosse-sauberung-von-felix-feistel/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1895 verurteilte ein Gericht Oscar Wilde wegen gleichgeschlechtlicher Unzucht zu zwei Jahren Kerker und Zwangsarbeit. Daran zerbrach Wilde. Alfred Pfabigan über eine Liebesgeschichte in Zeiten des Verbotes. Oscar Wildes langer Brief aus dem Gefängnis an seinen früheren Geliebten Lord Alfred »Bosie« Douglas ist eine Lebensbeichte.
Wer im Kanton Zug zu tief ins Glas geschaut hat, dem durfte von Gesetzes wegen bisher kein Alkohol ausgeschenkt werden. Der Kantonsrat hat sich am Donnerstag für die Abschaffung dieses Verbotes ausgesprochen. Gegen die Abschaffung gewehrt haben sich die Linken im Rat, sie unterlagen jedoch. Weiter in der Sendung: * Um den Öffentlichen Raum zu entlasten, hat die Gassenküche in der Stadt Luzern länger offen - dies als eine von mehreren Massnahmen. Die Zwischenbilanz ist durchzogen. * Während der Sperrung der Axenstrasse gibt es eine zusätzliche Zugverbindung zwischen Arth Goldau und Erstfeld.
Luk 5,15-16 große Volksmengen kamen zusammen, um ihn zu hören [...] Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete. (Sch2000) Kommentar von William MacDonald (CLV) 5,15.16 Trotz des Verbotes, das Wunder öffentlich weiterzusagen, verbreitete sich die Nachricht davon schnell und »große Volksmengen versammelten sich, ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden«. Jesus »zog sich« oft »in einsame Gegenden« zurück, um eine Zeit im Gebet zu verbringen. Es ist angemessen, dass dieses Evangelium, das ihn als Menschensohn darstellt, mehr über sein Gebetsleben aussagt als jedes andere. .:: FRAGEN::. Schreib mir! bibelverse@christliche-gewohnheiten.de .:: ANKI ::. ankisrs.net .:: DER KOSTENLOSE VIDEOKURS ::.
#252 Mein Hund respektiert mich einfach nicht!Mein Name ist Solveig & ich bin Coach für Menschen mit Hund.In der heutigen Folge #252 spreche ich darüber, warum dein Hund trotz deines Verbotes heimlich aufs Sofa oder Bett geht oder dein Essen vom Tisch klaut, sobald du ihm den Rücken zudrehst. Dafür gehen wir gemeinsam noch einmal in den Bereich der Ressourcen und schauen uns an, wo Missverständnisse zwischen Mensch und Hund auftauchen können. Du erfährst in dieser Folge u.a.: ⭐️ Wo der Unterschied zwischen Menschen und Hunden beim Thema "Besitz" liegt ⭐️ Warum wir Menschen uns von unserem Hund hintergangen fühlen ⭐️ Inwiefern es bei diesem Thema zur "Vermenschlichung" kommt und was du darüber wissen solltest ⭐️ Wie Auswege aus diesem Dilemma aussehen können und was dafür wichtig ist Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Spaß beim Zuhören! Solveig ♥️ Hundegeflüster Club: Hier erwartet dich jeden Monat ein spannendes und alltagsnahes Thema, mit welchem wir uns in zwei Webinaren intensiv beschäftigen. Natürlich hast du auch immer Raum, um deine Fragen zu deinem Zusammenleben mit deinem Hund zu stellen. Du hast Lust mehr über deinen Hund und dich selbst zu lernen und für euch als Team loszugehen? Dann schau doch gerne bei uns im Club vorbei: https://hundegefluester.com/club-beitreten/ BEWERTUNG & Themenwünsche
Er war Wiesnwirt und ein ernsthafter Kraftsportler. Der Steyrer Hans wurde von seinen Sportkameraden geschätzt, doch leider nicht von der Obrigkeit. Trotz des Verbotes und einer gerichtlichen Geldstrafe hat er den Einzug der Wiesnwirte begründet.
Schön, dass du wieder dabei bist! Wie angekündigt greife ich in dieser Folge noch einmal ausführlich das Thema Alkohol(-konsum) auf. Dafür gehe ich zu Beginn unteranderem auf einige Zahlen und Fakten rundum den Konsum und die Verbreitung von Alkoholabhängigkeit in Deutschland ein. Bei meiner Aufnahme war ich sehr darauf bedacht, einen weiten und umfangreichen Blick auf die ganze Thematik zu schaffen. Vor einigen Jahren wäre das für mich noch undenkbar gewesen und ich hätte viel mehr die Haltung des Verzichts und Verbotes vertreten. Mir lag es, wie in jedem Aspekt meiner Arbeit, jedoch auch heute und hier am Herzen, WERTFREI zu sprechen. Ich hoffe, dass ich dir mit dieser Episode weitere hilfreiche Perspektiven in Bezug auf die Thematik Alkohol(-konsum) aufzeigen kann, immer in dem Wissen und dem Vertrauen, dass wir alle selbstermächtigt und von der Liebe in uns dazu befähigt sind, liebevoll für uns zu entscheiden und zu handeln. Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören! Deine Jil
Pastor Markus spricht über Daniel Kapitel 6: Daniel hält trotz des Verbotes des Königs an seinem Glauben fest und wird in der Löwengrube von Gott bewahrt.
Söder: Ampel-Koalition gegen Mehrheit der Bürger ++ Energiewirtschaft: Kernbrennstäbe schnell verfügbar ++ Ukraine: Russische Angriffe auf Wohngebiete ++ Brüssel: Aussenminister wollen heute über weitere Sanktionen beraten ++ China: Ende des Verbotes von Kohleimporten aus Australien in Sicht ++ wichtige Luftfahrtmesse in Farnborough beginnt heute - Gradmesser der Luftfahrtindustrie ++ Leipzig: Tempolimit für Strassenbahnen auf 10 km/h - nein, es ist nicht Energieeinsparung ++ https://www.tichyseinblick.de
Während des Sommers erreichen die Temperaturen häufig sehr hohe Zahlen. Für viele mag es da gelegen kommen, sich im Rosdorfer Baggersee eine Abkühlung zu beschaffen - trotz des Verbotes. Denn das Schwimmen im Baggersee ist außerordentlich gefährlich. Erst kürzlich verstarb ein junger Mann bei einem tragischen Unfall. Und dennoch ist der Baggersee ein häufiges Ziel für den Schwimmausflug. Eine möglicher Lösungsvorschlag der Grünen-Kreisfraktion Göttingen lautet, eine designierte ...
Here's a pickup line: Statt in dieser trostlosen Spelunke zu dieser trostlosen Stunde - oh Gott, ein Reim, egal - wo und wann würdest Du lieber leben? Wer sagt, dass er im hier und jetzt eigentlich ganz zufrieden sei, wird damit klar kommen müssen, dass ich mich unentschuldigt von ihm abwende und zur Nächsten gehe. Aber da er sich ja eigentlich ganz wohl fühlt, wird ihm das eigentlich nichts ausmachen.Wenn die nächstgefragte Dame von der 19. Jahrhundertwende in England träumt, ist das eine Chance, endlich mal von jemandem, der sich auskennt erklärt zu bekommen, what the f**k Jane Austen soll, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Kinder-, Frauen- und Männersterblichkeit in allen Gesellschaftsschichten um 1800 herum wirklich unsportlich war, vermute ich einen verstellten Blick auf die eigene Realität und bedanke mich für's Gespräch. Der Dude da, der da gerade zu "Monarchie und Alltag" wippt, wer hat denn die Fehlfarben aufgelegt?!, Du GEILES BIEST, der isses, denn der Mann weiß, welches die beste deutschsprachige Langspielplatte aller Zeiten ist und wo sie produziert wurde: In West-Berlin 1980 - denkt er - und liegt damit falsch, aber er ist auch erst 20. Und doch ein alter weiser Mann, denn er kann das ganze Ding auswendig.Aber close enough für mich, denn seit dem ich am 10. November 89 in die Mauerstadt einritt, um mich von den aus dem gemütlichen Frontstadt-Dasein herausgerissenen Umständen - für viel zu kurze Zeit - persönlich zu überzeugen: es waren keine Geister, ist für mich die Antwort auf die Eingangsfrage einfach: Berlin, West, 1980. Viel wurde seitdem erzählt von Zeit und Ort, in Film, Funk & Fernsehen oder aufgeschrieben, auf dass die Verklärung ihren Lauf nähme. "B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989" aus dem Jahr 2015 ist zu nennen und zu empfehlen, mit einem erst heute möglichen digitalen Mix, der den Protagonisten perfekt in alte, semiprivate Videokameraaufnahmen mit Bowie und Bargeld schneidet. Wer noch näher an die Realität möchte, findet auf Youtube eine Dokumentation, die ausgerechnet Radio Bremen mit dem Titel "Endstation Schlesien - Eine Reise mit der Berliner U-Bahn Linie 1" 1986 produzierte. 75 Minuten lang darf der Praktikant relativ unmotiviert die Kamera auf alles halten, was in und neben den gelben Wagen kraucht, es ist ein Fest! Aus der gleichen Stadt wie die ARD-Anstalt kamen 1980 Protagonist wie Autor von "Glitterschnitter", Frank Lehmann respektive Sven Regener, in die Stadt, womit das Buch nicht zwangsläufig autobiographisch ist, denn das Leben schreibt keine guten Dialoge, Regener aber schon.Wir werden in die Frühschicht einer der klassischen Kiezkneipen geworfen, die Unbeleckte und Phantasielose in der Verfilmung von Regeners Erstling "Herr Lehmann" mit Christian Ulmen visuell beispielhaft gezeigt bekamen. Der Herr heißt hier noch Frank und will von diversen Akteuren "Frankie" genannt werden, denn, wie ein Protagonist später am Beispiel eines anderen ausführt, sollten alle Vornamen am besten zwei Silben haben. "Heinz-Rüdiger ist nicht gut, das hat vier Silben,vier Silben ist zwar immer noch besser als drei, aber nicht so gut wie zwei". Ok.Frank Lehmann, und auf gar keinen f*****g Fall "Frankie", macht eigentlich die Putze im "Einfall", aber da die Frühschicht, Connie aus Stuttgart, mit ihrer Mutter bei IKEA ist, schäumt er halt den Milchkaffee auf. "Der eigentlich Melange heißt!" unterhalten sich P. Immel und Kackie, gebürtige Wiener, bevor Erwin, der Besitzer kommt und einen Pfefferminztee nimmt. P.Immel und Kackie müssen jetzt zurück in ihre Galerie, die ArschArt, denn dort ist gleich Plenum. Bei IKEA in Spandau fotografiert währenddessen der Künstler H.R. Ledigt die Musterwohnung und plant daraus eine Installation zu machen und Connie, die Frühschicht, fragt sich, warum Sie aus Stuttgart nach West-Berlin gezogen ist, wenn ihre Mutter ihren verfickten Urlaub jetzt hier verbringt, bei ihrem neuen Stecher Wiemer, der wiederum H.R. Ledigts Künstleragent ist. Naja oder halt sowas ähnliches. Danke fürs Lesen! Trage Dich hier ein und bekomme alle Episoden per Email zugeschickt.Zu diesem Zeitpunkt ist gefühlt ein fünftel des Buch rum, in Wahrheit nur vierzig Seiten. Alle gefühlt vierzig handelnden Personen haben etwas zu tun, nur was, wissen sie selten genau. Es wurde viel geredet und passiert ist nichts. Wir fühlen uns sehr wohl. Aber warum?Es ist nicht nur die Stimme Sven Regeners, denn, das versteht sich von selbst, das ist kein Lesebuch, das ist ein Hörbuch. Regener ist wie alles in Berlin zugereist und das ist gut, denn niemand erträgt wirklich Berliner urgewachsene, "Vastehen se, wa, wa?" Mario-Barth-Fotzen. Berlin ist gut und schön, aber bitte auf Nicht-Berliner Hochdeutsch und niemand kommt dem Ideal so nahe wie Sven Regener. (Man braucht ein paar Minuten um in das gut geschnittene Geschnaufe des Audiobuches reinzukommen, aber es wächst einem zu).Es ist vor allem die unnostalgische Erzählung aus dem letzten, oder fairerweise vorletzten, Jahrzehnt, bevor wir alle unseren Verstand an das Internet verloren, die die Leserin und den Zuhörenden sehr entspannt. Alle hatten irgendwas zu tun, irgendwie geradeso genug Geld oder zumindest Bier und Kuchen und zu allem eine Meinung. Natürlich ist das "Cafe Einfall" und das nebenliegende "Intimfrisur", dessen Umgestaltung in das "Cafehaus an der Wien" ein zentraler Handlungsstrang ist, nur ein Schlaglicht auf eine Zeit, in der ich gern gelebt hätte. Und man kann ja nicht den ganzen Tag in Kneipen verbringen, auch wenn die Protagonisten das zu widerlegen suchen. Aber man kann den ganzen Tag "verbringen", im Gegensatz zum anstrengenden "Leben", dass im Sinne der Profitmaximierung zu "führen" irgendwann in den Neunzigern die vereinigte Monstranz von Internet, TV-Werbung und Mainstreampresse begann uns zu verordnen. Ich bin da stolz gesagt noch gut dran, kinderlos und ausreichend versorgt, aber auch ich habe einen Google Calendar und wenn der leer ist frage ich mich, warum das nicht immer so ist. Wenn ich ihn dann leer räume, habe ich ein paar Tage Urlaub vom Kalender, und dann ist er wieder voll. Im Cafe Einfall gibt es einen feststehenden Termin, das Wochenende an dem das Wall City Noise Kunstfestival statt findet und dort teilzunehmen ist verschiedenen Haupt- und Nebenhelden recht wichtig. Das wars. Ein Termin. Rundrum gibt's natürlich eine Menge zu tun. H.R. Ledigt muss ein Bild malen und hat keine Lust drauf. Viel lieber will er die IKEA-Musterwohnung nachbauen, das ist Kunst! Glitterschnitter, die buchtitelgebende Band, muss eine Aufnahme neu mischen, denn die Bohrmaschine ist zu laut. P. Immel, gebürtiger Wiener, muss gegen die Piefkes bestehen, die weder Kaffee kochen können, noch richtig Kuchen backen, und abschieben wollten sie ihn auch schon mal, zurück nach Österreich, dachte er, war natürlich Quatsch, aber so ein Vorurteil hilft ja ganz gut, wenn man im Plenum der Exilösterreicher Stimmung gegen die Deutschen machen muss um die brüchige Autorität zu wahren. Außerdem hat P.Immel Ärger mit den Punks, die das Hinterhaus besetzt haben. Hoffentlich bekommen die nicht raus, dass ihm das ganze Haus gehört, da ist die street credibility schnell weg. So geht das das ganze Buch hinweg, es passiert nichts, es ist eine 500-Seiten Seinfeldepisode in Westberlin. Das reibt sicher bei einigen Lesern den Nostalgienippel, ist aber vordergründig nur "L'art pour l'art" über eine Zeit in der man das Leben noch "La vie pour la vie" leben konnte. In einer Zeit, in der der Gastronom nicht gehadert hat, dass das Personal so teuer ist und man stattdessen eine Kneipe knapp über der Profitgrenze betrieb, damit die Freunde einen Platz zum Trinken haben und die, die was zu tun brauchen, was zu tun haben. Wo ein Künstler seinem Agenten noch einen Vortrag halten konnte, dass es keinen Sinn mache, einem Künstler zu sagen, was er machen solle, damit er "anerkannt" werde, denn dann wäre er ja kein Künstler mehr; das macht ja alles keinen Sinn!"Glitterschnitter" mäandert in solcherlei Thematik und liefert pro Seite mindestens einen unprätentiösen, zitierbaren Spruch, so gut ist Sven Regener im Dialogisieren und weise tun. Es ist natürlich alles nur Schmarn und die Einführung der gesammelten Bande zugewanderter Wiener um P.Immel und Kacki aus der ArschArt-Galerie in die Handlung lässt die Nachtigall trapsen hören; hier hat doch einer kürzlich den Thomas Bernhard wiederentdeckt und channelt ihn perfekt. Ich habe mir den Sven Bernhardt in einer gesundheitlich nicht schweren aber durch die erzwungene Entschleunigung lehrreichen Coronaquarantäne angehört und bin trotz der demonstrativen Sinnverweigerung von "Glitterschnitter" weiser, oder für komplett Internetverblödete, "more mindful" als vorher. Auf Deutsch: ich hab ein paar Ideen bekommen! So kann es einem auch im stromlinienförmigsten Endzeitkapitalismus niemand verwehren, zu allen Tages- und Nachtzeiten in öffentlich betriebenen Etablissements abzuhängen, und sei es zeitgemäß mit dem Notebook. Ich werde das mal testen, auf die Gefahr hin, dass ich mich dort unterhalten muss oder aussehe wie ein dummer dot-com Hipster. (Sagt man noch dot-com?!) Und Smalltalk lernen in meinem Alter kann gefährlich sein, aber wenn man schon nicht zeitreisen kann, kann man die Zeit reminiszieren, bei einer Melange und einer Sachertorte oder am Ende auch schon einem Bier. Allein für diesem Gedankenblitz leistet Sven Regener mit seinem ganz hervorragenden und höchst inspirierenden Buch "Glitterschnitter" nicht nur einen Beitrag zur geistigen Gesundheit der Deutschen Leserschaft, sondern sollte auch einen dicken goldenen Orden vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband erhalten. Für die most funny Beschreibung eines Soundchecks und die resultierende Lust, mal wieder ein kleines dummes Punkkonzert zu besuchen, gibt es die Ehrenspange des Verein zur Pflege der Live-Musik e.V. obendrauf und Ehrenmitglied der Académie française sollte Sven Regener eh schon sein, weil er seit Jahren den Deutschen mit den Platten von Element of Crime das französische Chanson untergeschoben hat, ohne dass sie das gemerkt hätten und wenn das nicht gilt, dann ist er jetzt Mitglied für den seitenlangen Dialog über die Aussprache von Art Brut irgendwo im Buch. So könnte die Ehrenhudelei ein paar Seiten weitergehen, Orden Galore vom Verein zur Förderung des Zigarettenrauchens, der Feministisch-Anarchistischen Aktion und dem Komitee zur Verhängung des Verbotes des Saxophonspiels - für jeden der ein bisschen 80er-affin ist, gibt es endlose Reminiszenzen an Sachen, die wir alle getan, gelassen, gehasst oder bewundert (
Bei uns gilt dieses Jahr ein bundesweites Böller-Verkaufsverbot. Ein Gericht hat das aktuell nochmal bestätigt - einer der größten Pyro-Unternehmer in NRW kritisiert die Entscheidung / Viele Menschen haben sich wegen des Verbotes dazu entschieden, ihren Silvestereinkauf einfach im Ausland zu erledigen. Wie zum Beispiel in Belgien.
«Meine Mutter hat mich jahrelang geschlagen, getreten und eingesperrt. Noch schlimmer aber war, wenn sie tagelang nicht mit mir geredet hat.» Was der 35-jährige D. in seiner Kindheit erlebt hat, teilt er mit vielen Kindern in der Schweiz. Jedes 20. Kind erlebt physische und jedes vierte Kind psychische Gewalt. Das ist nicht explizit verboten in der der Schweiz. Im diesem «DOK»-Film von Andrea Pfalzgraf erzählen vier Menschen zwischen 16 und 64, wie sie Gewalt in der Kindheit erlebt haben und was das mit ihnen gemacht hat. In der Schweiz wird seit vielen Jahren darüber diskutiert, ob es ein explizites gesetzliches Verbot von Gewalt in der Erziehung braucht. In den meisten europäischen Ländern ist gesetzlich festgehalten, dass die Anwendung von Gewalt verboten ist. In Deutschland beispielsweise seit dem Jahr 2000. Dort belegen Studien auch die Wirksamkeit des Verbotes. Gibt es viel Stress in einer Familie oder ist ein Elternteil isoliert und auf sich allein gestellt, kann der Alltag mit Kindern an die Nieren gehen. Da kann in der Verzweiflung schnell einmal die Hand ausrutschen oder man sagt etwas, was man gleich wieder bereuht. Wer als Kind geschlagen oder erniedrigt wurde, kann sich in der Regel daran erinnern. Weshalb aber geschlagen wurde, vergessen viele. «Was bleibt, ist ein Gefühl von Hass», erinnert sich der Liedermacher Linard Bardill. «Das grösste Missverständnis bei kleinen Kindern ist, wenn man meint, dass sie einen extra ärgern», sagt die Entwicklungspsychologin Heidi Simoni. Kleine Kinder können das noch gar nicht, sie müssen einfach viel ausprobieren. «Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet» hört man nach wie vor, allerdings eher von der älteren Generation. Diese Aussage ist falsch. Unzählige Studien belegen die negativen Folgen von regelmässiger physischer aber auch psychischer Gewalt in der Kindererziehung. Und keine einzige Studie kam zum Schluss, dass Gewalt etwas Positives bewirkt. «Jeder Schlag verletzt die Seele», bestätigt auch Georg Staubli, Chef des Notfalls und der Kinderschutzgruppe im Kinderspital Zürich.
«Meine Mutter hat mich jahrelang geschlagen, getreten und eingesperrt. Noch schlimmer aber war, wenn sie tagelang nicht mit mir geredet hat.» Was der 35-jährige D. in seiner Kindheit erlebt hat, teilt er mit vielen Kindern in der Schweiz. Jedes 20. Kind erlebt physische und jedes vierte Kind psychische Gewalt. Das ist nicht explizit verboten in der der Schweiz. Im diesem «DOK»-Film von Andrea Pfalzgraf erzählen vier Menschen zwischen 16 und 64, wie sie Gewalt in der Kindheit erlebt haben und was das mit ihnen gemacht hat. In der Schweiz wird seit vielen Jahren darüber diskutiert, ob es ein explizites gesetzliches Verbot von Gewalt in der Erziehung braucht. In den meisten europäischen Ländern ist gesetzlich festgehalten, dass die Anwendung von Gewalt verboten ist. In Deutschland beispielsweise seit dem Jahr 2000. Dort belegen Studien auch die Wirksamkeit des Verbotes. Gibt es viel Stress in einer Familie oder ist ein Elternteil isoliert und auf sich allein gestellt, kann der Alltag mit Kindern an die Nieren gehen. Da kann in der Verzweiflung schnell einmal die Hand ausrutschen oder man sagt etwas, was man gleich wieder bereuht. Wer als Kind geschlagen oder erniedrigt wurde, kann sich in der Regel daran erinnern. Weshalb aber geschlagen wurde, vergessen viele. «Was bleibt, ist ein Gefühl von Hass», erinnert sich der Liedermacher Linard Bardill. «Das grösste Missverständnis bei kleinen Kindern ist, wenn man meint, dass sie einen extra ärgern», sagt die Entwicklungspsychologin Heidi Simoni. Kleine Kinder können das noch gar nicht, sie müssen einfach viel ausprobieren. «Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet» hört man nach wie vor, allerdings eher von der älteren Generation. Diese Aussage ist falsch. Unzählige Studien belegen die negativen Folgen von regelmässiger physischer aber auch psychischer Gewalt in der Kindererziehung. Und keine einzige Studie kam zum Schluss, dass Gewalt etwas Positives bewirkt. «Jeder Schlag verletzt die Seele», bestätigt auch Georg Staubli, Chef des Notfalls und der Kinderschutzgruppe im Kinderspital Zürich.
Ein Kommentar von Willy Wimmer.Wieder wird den Menschen etwas vorgemacht.Es wird ihnen seitens der Regierenden und der Regierung vorgemacht, man werde den verhängnisvollen Kriegseinsatz der Bundeswehr, der Nato und der internationalen Koalition unter Führung der USA in Afghanistan aufarbeiten und Konsequenzen daraus ziehen. Diese Ankündigung ist verwerflich und trägt dazu bei, die deutsche Gesellschaft über das Maß hinaus zu spalten, das von der verhängnisvollen Merkel-Regierung zu verantworten ist und war. Warum?Weil alle Fakten von der ersten Sekunde an auf dem Tisch gelegen haben, sogar öffentlich gewesen sind. Keine Resolution der Vereinten Nationen und des UN-Sicherheitsrates hat irgendeinem Staat jemals erlaubt, gegen Afghanistan Waffengewalt einzusetzen und eine Invasion Afghanistans durchzuführen. Obwohl die Texte aus den Vereinten Nationen öffentlich waren, hat die deutsche Bundesregierung, im Verbund mit der Nato und der amerikanischen Führungsmacht das genaue Gegenteil behauptet. Die Regierenden konnten sich der Komplizenschaft der Medien zur Niederhaltung öffentlicher Meinung sicher sein.Warum ist das so wichtig?Weil die Muster demokratiefeindlichen Vorgehens der eigenen Regierung heute zur Vorbereitung kommender Kriege wieder wirksam sind.So wird die Feindfahrt der deutschen Fregatte „Bayern" gen China durch die deutsche Verteidigungsministerin mit den Worten kommentiert, es „gelte, eine regelbasierte internationale Ordnung" zu verteidigen. Wie das?Vor der Invasion 2001 in Afghanistan hatte die deutsche Bundesregierung, in Komplizenschaft mit der Nato durch den Krieg 1999 gegen die Bundesrepublik Jugoslawien die Errungenschaft aus dem Zweiten Weltkrieg in der Form der Charta der Vereinten Nationen geradezu zerschossen. Seither bewegt sich die Nato wieder auf dem Rechtsniveau des 1. September 1939, dem deutschen Krieg gegen Polen. Aber nicht nur das. Der damit einhergehende Verfassungsbruch wurde innenpolitisch dazu benutzt, alle diejenigen, die glaubten, auf die Wahrung des Grundgesetzes und damit eines Verbotes deutscher Beteiligung an Angriffskriegen einen verbrieften Anspruch zu haben, durch die Regierungskräfte in eine schäbige politische Ecke zu drücken.Diese spalterische Haltung wurde seitens der Regierung auf anderen politischen Gebieten fortgesetzt. Wer sich für eine regelbasierte internationale Ordnung einsetzt, muß ohne „wenn und aber" zum Grundgesetz und zur Charta der Vereinten Nationen zurückkehren, auch wenn das mit dem Ende der jetzigen Form der Nato einhergehen müßte. Der Krieg gegen Afghanistan hat die politische Verlogenheit der Nato mehr als deutlich gemacht.Wenn schon keine Resolution der Vereinten Nationen den Krieg nach den Regeln der UN erlaubt hat, so war die Ausrufung der Beistandspflicht nach dem Nato-Vertrag eine von Anfang an fortlaufende Nötigung der Allianzpartner der Nato durch die Vereinigten Staaten. Zu keinem Zeitpunkt kam etwas anderes in Frage als die Beteiligung am amerikanischen Krieg und der Mechanismus in der Anbindung an die Charta der Vereinten Nationen wurde nicht in Gang gesetzt.Das hat mit internationalem Recht nichts mehr zu tun sondern ist verachtenswerte Gefolgschaftstreue entsprechend tatsächlicher Machtverhältnisse. Und das soll jetzt überprüft werden? Durch die transatlantischen Strukturen in Regierung, Politik und Medien, die jeden in der Vergangenheit niedergeknüppelt hatten, der sich für Völkerrecht und gegen amerikanisches Faustrecht eingesetzt hatte? Dabei muß jedem Betrachter klar sein, daß wir mit der Nato sehenden Auges ins Elend rennen.Wie in einem „lichten Augenblick" hat der Nato-Gipfel im Sommer 1990-vor der Wiedervereinigung Deutschlands-beschlossen, die Nato zu transformieren, die Militärorganisation zu beenden und sich auf die veränderte internationale Entwicklung sachgerecht einzustellen. Stattdessen wurden die Partner des eingetretenen Prozesses so betrogen, wie Deutschland am Ende des Ersten Weltkrieges über die sogenannten „14-Punkte von Präsident Wilson" betrogen worden ist.Seither zieht sich die blutige Nato-Kriegsspur über den Globus, ohne Anbindung an den ursprünglichen Nato-Vertrag und in der Vernichtung einer „regelbasierten Ordnung" in der Form des Völkerrechts und dabei der Charta der Vereinten Nationen.Unterstütze apolut:IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26BIC: GENODEF1PR2Verwendungszweck: apolutKontoinhaber: apolut GmbHVolksbank Pirna eG_Patreon: https://www.patreon.com/apolutflattr: https://flattr.com/@apolutTipeee: https://de.tipeee.com/apolutInstagram: https://www.instagram.com/apolut_netFacebook: https://www.facebook.com/apolutTwitter: https://twitter.com/apolut_netOdysee: https://odysee.com/@apolut:a Our GDPR privacy policy was updated on August 8, 2022. Visit acast.com/privacy for more information.
Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/baerbock-oder-laschet-sollte-das-die-frage-sein-von-willy-wimmer Ein Kommentar von Willy Wimmer. Es ist nicht das erste Mal, dass in Wahlen zum Deutschen Bundestag Grundfragen anstehen. Dann kämpften vielfach sogenannte „Lager“ gegeneinander, um das Koordinatensystem, das die Republik zusammenhält, entweder zu justieren oder zu verändern. Das fand unter mächtigem Getöse statt und die Auseinandersetzungen wurden über Monate hinweg nicht nur vorbereitet. Sie wurden auch intellektuell vorbereitet. Zum Wahltag wussten die Wählerin und der Wähler, wo sie jeweils bei dem Lager, das sie bevorzugten oder ablehnten, dran waren. Diesmal scheint alles nicht nur auf Samtpfoten daherzukommen und von intellektueller Vorbereitung kann nicht die geringste Rede sein. In Deutschland steht man wieder auf der richtigen Seite und ringt keinesfalls „um der Stadt Bestes“. Über Jahrzehnte ist dieser Weg vorbereitet worden. Seinen Anfang kann man dort verorten, wo der völkerrechtswidrige Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien begann: im Frühjahr 1999. Um trotz des Verbotes im Grundgesetz einen Angriffskrieg zu führen, genau diesen im Verbund der NATO gegen ein Mitgliedsland der Vereinten Nationen führen zu können, griff die damalige Bundesregierung Schröder, Scharping Fischer in das Füllhorn geeigneter Lügen. ... hier weiterlesen: https://kenfm.de/baerbock-oder-laschet-sollte-das-die-frage-sein-von-willy-wimmer +++ Jetzt KenFM unterstützen: https://de.tipeee.com/kenfm Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/ Du kannst uns auch mit Bitcoins unterstützen. Bitcoin Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8 +++ Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/ +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Website und Social Media: https://www.kenfm.de https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.instagram.com/kenfm.de/ https://soundcloud.com/ken-fm https://t.me/KenFM See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
00:30: Eine neue Episode und eine alte Malaise: Samiras Stimme ist putt. Aber wir hatten schon wieder enormes Glück und unsere Wunschkandidatin erübrigt ein bisschen Zeit: Philosophin Eva von Redecker ("Eine Revolution für das Leben"). 01:30: Ist der Impfstoff, den uns ausgerechnet die härtesten Kapitalisten beschert haben, der ultimative Triumph für den Kapitalismus? 06:00: Millionen Deutsche gehen mitten in einer Pandemie momentan noch zur Arbeit, in Fabriken und Büros. Der ultimative Triumph des Kapitalismus, jetzt aber wirklich? 16:00: Ist nicht eine Ehrenrettung des Verbotes dringend nötig? 30:00: Sind die härtesten Materialisten, besonders die Konvertiten, nicht einfach gekränkte Idealisten, die sich "beim Hoffen wehgetan haben" (bester Ausdruck ever)? 35:00: Oder fehlt uns eine neue Erzählung von Gerechtigkeit? Eva ist nicht ganz überzeugt, dass narrative Stärke uns helfen würde bie gleichzeitiger machtpolitischer Schwäche. 42:00: Ist der Kulturkampf um die richtige Sprache die Manifestation dieser Kränkungsreaktanz? Und wieso sind Altlinke da manchmal aggressiver? 52:00: War die Pandemie denn bis jetzt eine gute Zeit für die Wissenschaften oder nicht? Frage an die Philosophin.
Thema heute: GPS im Firmenfuhrpark: Verstoß gegen die DSGVO? Unternehmen müssen sich nicht nur ihren Kunden, sondern auch ihren Mitarbeitern gegenüber an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz halten. Eine GPS-Überwachung von Dienstfahrzeugen ist demnach nur zulässig, wenn sie für den Betriebszweck erforderlich ist oder die Beschäftigten ihr wirksam zugestimmt haben. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Worum ging es bei Gericht? Eine Gebäudereinigungsfirma hatte einen Teil ihres Fuhrparks mit einem GPS-Ortungssystem ausgestattet. Jedes Fahrzeug war namentlich dem konkreten Benutzer zugeordnet, speicherte gefahrene Strecken mit Start und Ziel sowie den Status der Zündung. Eine Ausschalttaste gab es nicht, nur mit großem Aufwand ließ sich das System deaktivieren. Aufgrund von Informationen einer ehemaligen Mitarbeiterin fragte die Datenschutzbehörde nach. Das Unternehmen gab an, mithilfe der Überwachung Touren zu planen, Mitarbeiter zu koordinieren, Nachweise gegenüber Kunden zu erbringen, die Fahrzeuge vor Diebstahl zu schützen sowie gestohlene Fahrzeuge wiederzufinden. Zudem diene das System dazu, die Einhaltung des Wochenendfahrverbots und des Verbotes von Privatfahrten zu überprüfen. Die Überwachung sei durch Vereinbarungen mit den Mitarbeitern abgedeckt. Der Behörde reichte das nicht aus. Sie ordnete an, die personenbezogene Ortung während der Arbeitszeit einzustellen. Bei einem konkreten Diebstahl dürfe das Unternehmen aber das jeweilige Fahrzeug orten. Die Gebäudereinigungsfirma ging gerichtlich gegen den Bescheid vor. Das Urteil Das Gericht gab der Datenschutzbehörde Recht. „Eine solche Überwachung ist nur erlaubt, wenn sie im Rahmen des Arbeitsverhältnisses erforderlich ist. Genau das sah das Gericht hier aber als nicht gegeben an“, kommentiert man das Urteil. Das Gericht erklärte, dass der Anteil der überwachten Fahrzeuge und die Anzahl der durchgeführten Ortungen (drei- bis viermal im Jahr) viel zu gering sei, um damit Touren zu planen. Zur Koordination der Mitarbeiter könne der Betrieb Mobiltelefone nutzen. Eine Kontrolle des arbeitsvertraglichen Verbots von Privatfahrten sah das Gericht ebenfalls als unnötig an, weil der Arbeitgeber diese in Wirklichkeit dulde. Außerdem werde der geldwerte Vorteil für die Mitarbeiter nach der 1-Prozent-Regelung versteuert – wie üblich, wenn solche Fahrten erlaubt seien. Wenn der Arbeitgeber bestimmten Arbeitnehmergruppen die Privatnutzung nicht erlauben wolle, könne er dies auch per Fahrtenbuch oder durch Abgeben des Autoschlüssels umsetzen. Verwaltungsgericht Lüneburg, Urteil vom 19. März 2019, Az. 4 A 12/19 Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Frieden wird ersehnt und gefordert. Zu Recht oder zu Unrecht. Wer im Unrecht ist, darf nicht Frieden fordern, sondern soll Gerechtigkeit schaffen. Wer auf Unrecht hinweist, darf nicht zu Frieden genötigt werden, sondern soll gehört werden. Wo Gott als Mensch die Selbstherrlichkeit des Menschen ins Wanken bringt, darf er nicht um des lieben Friedens Willen zum Schweigen gebracht werden. Einen faulen Frieden sollen wir ablehnen und „edlen Frieden“ suchen. Wenn Jesus von dem Frieden spricht, den er schenkt, und der dem der Welt nicht gleicht, dann meint er offenbar anderes als jenen Frieden, der sich aus unseren Einigungen und unserer Kompromissbereitschaft ergibt. Er meint einen Frieden, in dem wir auch dann noch bleiben, wenn um uns bildlich der Krieg tobt. Sein Grund ist die Versöhnung mit Gott und dem Nächsten. Der Friede Christi lässt mich so getrost sein, dass das Bangen um die Anerkennung der Menschen, die Zudringlichkeit von Aufgaben und Erwartungen und die Enttäuschung über meine Umgebung immer weniger Macht über mich hat. Der hl. Ignatius schrieb in der brenzligen Phase des Weiterbestehens der jungen Jesuiten, er brauche im Fall des Verbotes des Ordens nur eine Viertelstunde um wieder in den Frieden zu kommen. „Frieden ist die Ruhe der Ordnung“ (Augustinus). Er stellt sich ein, wo wir das uns Mögliche um die gottgemäße Ordnung in und um uns tun – und dann fest darauf vertrauen, dass alles Übrige von Gott her zur rechten Zeit seine Ordnung bekommen wird. Fra' Georg Lengerke
Thema heute: GPS im Firmenfuhrpark: Verstoß gegen die DSGVO? Unternehmen müssen sich nicht nur ihren Kunden, sondern auch ihren Mitarbeitern gegenüber an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz halten. Eine GPS-Überwachung von Dienstfahrzeugen ist demnach nur zulässig, wenn sie für den Betriebszweck erforderlich ist oder die Beschäftigten ihr wirksam zugestimmt haben. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden. Worum ging es bei Gericht? Eine Gebäudereinigungsfirma hatte einen Teil ihres Fuhrparks mit einem GPS-Ortungssystem ausgestattet. Jedes Fahrzeug war namentlich dem konkreten Benutzer zugeordnet, speicherte gefahrene Strecken mit Start und Ziel sowie den Status der Zündung. Eine Ausschalttaste gab es nicht, nur mit großem Aufwand ließ sich das System deaktivieren. Aufgrund von Informationen einer ehemaligen Mitarbeiterin fragte die Datenschutzbehörde nach. Das Unternehmen gab an, mithilfe der Überwachung Touren zu planen, Mitarbeiter zu koordinieren, Nachweise gegenüber Kunden zu erbringen, die Fahrzeuge vor Diebstahl zu schützen sowie gestohlene Fahrzeuge wiederzufinden. Zudem diene das System dazu, die Einhaltung des Wochenendfahrverbots und des Verbotes von Privatfahrten zu überprüfen. Die Überwachung sei durch Vereinbarungen mit den Mitarbeitern abgedeckt. Der Behörde reichte das nicht aus. Sie ordnete an, die personenbezogene Ortung während der Arbeitszeit einzustellen. Bei einem konkreten Diebstahl dürfe das Unternehmen aber das jeweilige Fahrzeug orten. Die Gebäudereinigungsfirma ging gerichtlich gegen den Bescheid vor. Das Urteil Das Gericht gab der Datenschutzbehörde Recht. „Eine solche Überwachung ist nur erlaubt, wenn sie im Rahmen des Arbeitsverhältnisses erforderlich ist. Genau das sah das Gericht hier aber als nicht gegeben an“, kommentiert man das Urteil. Das Gericht erklärte, dass der Anteil der überwachten Fahrzeuge und die Anzahl der durchgeführten Ortungen (drei- bis viermal im Jahr) viel zu gering sei, um damit Touren zu planen. Zur Koordination der Mitarbeiter könne der Betrieb Mobiltelefone nutzen. Eine Kontrolle des arbeitsvertraglichen Verbots von Privatfahrten sah das Gericht ebenfalls als unnötig an, weil der Arbeitgeber diese in Wirklichkeit dulde. Außerdem werde der geldwerte Vorteil für die Mitarbeiter nach der 1-Prozent-Regelung versteuert – wie üblich, wenn solche Fahrten erlaubt seien. Wenn der Arbeitgeber bestimmten Arbeitnehmergruppen die Privatnutzung nicht erlauben wolle, könne er dies auch per Fahrtenbuch oder durch Abgeben des Autoschlüssels umsetzen. Verwaltungsgericht Lüneburg, Urteil vom 19. März 2019, Az. 4 A 12/19 Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Story: Das Familienglück von Maria scheint perfekt zu sein, doch dann stirbt ihr jüngster Sohn bei einem tragischen Unfall. Die trauernde Mutter verliert völlig den Halt und weiß nicht, wie sie sich ihrem Ehemann und der gemeinsamen kleinen Tochter gegenüber verhalten soll. Als sie von einem Ritual erfährt, bei dem es möglich sein soll, sich von einem Toten zu verabschieden, schöpft sie Hoffnung: Vielleicht kann sie so mit dem schrecklichen Verlust abschließen. Sie reist zu dem antiken Tempel, an dem das Ritual ausgeführt werden muss. Die Legende besagt, dass die Tür des Tempels als Portal zwischen dem Dies- und dem Jenseits fungiert – doch ein heiliges Gebot warnt davor, sie zu öffnen, sonst drohen grauenvolle Konsequenzen. Die verzweifelte Maria stößt die Tür trotz des ausdrücklichen Verbotes auf… Kinostart: 06.02.2016 (Twentieth Century Fox of Germany GmbH) Horror Land: Großbritannien | Indien 2016 Laufzeit: ca. 96 min. FSK: 16 Regie: Johannes Roberts Drehbuch: Johannes Roberts, Ernest Riera Mit Sarah Wayne Callies, Jeremy Sisto, Javier Botet, Sofia Rosinsky, Jax Malcolm, ... https://youtu.be/Qycz3Tyy3ZI
Story: Das Familienglück von Maria scheint perfekt zu sein, doch dann stirbt ihr jüngster Sohn bei einem tragischen Unfall. Die trauernde Mutter verliert völlig den Halt und weiß nicht, wie sie sich ihrem Ehemann und der gemeinsamen kleinen Tochter gegenüber verhalten soll. Als sie von einem Ritual erfährt, bei dem es möglich sein soll, sich von einem Toten zu verabschieden, schöpft sie Hoffnung: Vielleicht kann sie so mit dem schrecklichen Verlust abschließen. Sie reist zu dem antiken Tempel, an dem das Ritual ausgeführt werden muss. Die Legende besagt, dass die Tür des Tempels als Portal zwischen dem Dies- und dem Jenseits fungiert – doch ein heiliges Gebot warnt davor, sie zu öffnen, sonst drohen grauenvolle Konsequenzen. Die verzweifelte Maria stößt die Tür trotz des ausdrücklichen Verbotes auf… Kinostart: 06.02.2016 (Twentieth Century Fox of Germany GmbH) Horror Land: Großbritannien | Indien 2016 Laufzeit: ca. 96 min. FSK: 16 Regie: Johannes Roberts Drehbuch: Johannes Roberts, Ernest Riera Mit Sarah Wayne Callies, Jeremy Sisto, Javier Botet, Sofia Rosinsky, Jax Malcolm, ... https://youtu.be/Qycz3Tyy3ZI
Was droht einem, wenn man trotz Verbotes mit dem Auto der Eltern eine Runde dreht? Und warum sollte man vom Schlüssel eines Bekannten in der Kneipe besser die Finger lassen? Dieses erklaert Rechtsanwalt Ulrich Piel in dieser Folge. Den woechentlichen Rechtstipp der Rechtsanwaelte Stueckemann & Sozien aus Lemgo (www.stueckemann.com), koennen Sie jeweils ab Donnerstags als Podcast ueber iTunes oder das Web herunterladen, oder live auf Radio Lippe hoeren.
Der erste Deutsche Rap 1977 wird er vom Branchenblatt "Musikmarkt" zum erfolgreichsten Deutschen Interpreten gekürt und das wegen eines Verbotes... "Oh, Susi" der zensierte Song wird von allen Bayerischen Rundfunksendern gesperrt und damit zum Superhit - ein typischer Zander, immer irgendwie anders, gegen den Strom, unbequem aber unverwechselbar und unnachahmbar. Seit über 25 Jahren rockt, swingt, schunkelt oder rappt sich der gebürtige Berliner mit ausgefallenen Verkleidungen oder Pseudonymen durch das deutschsprachige Showbusiness. Obwohl die ersten kreativen Schritte seinerzeit in der Meisterschule für Grafik erlernt wurden, entschied sich Zander, wie wir alle wissen, doch für die Musik, startete als Sänger und Gitarrist der Gloomy-Moon-Singers (später Gloomys), spielte britischen Beat und ging trotz einer Mandelentzündung auf Tournee mit dem Ergebnis sein Marken - zeichen für alle Zeiten erhalten zu haben: Die Reibeisenstimme.