In diesem Podcast dreht sich alles rund um das Thema Abhängigkeit in der Beziehung. Egal ob Substanzensucht, Verhaltenssucht oder emotionale Abhängigkeit. Beziehungen sind vielschichtig, genauso wie die Sucht selbst. Wenn wir anfangen die Sucht als systemisches Konstrukt zu betrachten, ist es uns möglich sie weitaus besser zu verstehen, als es bisher der Fall war. "Liebling wir sind abhängig!" Am Anfang jeder Genesung steht immer das Eingeständnis, die Akzeptanz. Wenn wir gemeinsam beginnen zu verstehen, dann wird es uns möglich etwas zu verändern und Schritt für Schritt zu heilen.

Als Mutter willst du helfen.Du willst schützen.Du willst da sein.Gerade wenn dein Kind suchtkrank ist, fühlt sich Rückzug oft falsch an. Fast lieblos.Doch wo endet Fürsorge – und wo beginnt Co-Abhängigkeit?Wann unterstützt du dein Kind wirklich?Und wann übernimmst du Verantwortung, die eigentlich nicht deine ist?Die Grenze ist oft viel feiner, als wir denken.Denn Co-Abhängigkeit sieht von außen häufig aus wie Liebe, Hingabe oder Fürsorge. Innerlich steckt dahinter aber manchmal Angst, Schuld, Kontrolle oder die Überzeugung:„Ohne mich schafft mein Kind das nicht.“In dieser Folge schauen wir genau auf diesen Unterschied.Ich lese eine Passage meines Buchs, wo es genau darum geht.Es geht darum, wie du dein Kind lieben kannst, ohne dich selbst zu verlieren. Wie du verbunden bleiben kannst, ohne alles zu tragen. Und wo du bei dir hinschauen darfst, um Verstrickungen aus alten Mustern zu lösen.Eine Folge über Mutterliebe, Verantwortung, Schuldgefühle und die Frage, ob dein Helfen deinem Kind wirklich hilft – oder euch beide in einem alten Muster festhält.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Diese Folge ist eine sehr persönliche Folge.Ich nehme dich mit in einen Prozess, der mich in den letzten Monaten selbst tief bewegt hat: in mein eigenes Loslösen, mein eigenes Hinschauen und in die Frage, warum wir manchmal an Menschen, Beziehungen oder Hoffnungen festhalten, obwohl wir längst spüren, dass uns genau dieses Festhalten nicht mehr guttut.Denn oft ist es nicht nur Liebe, die uns bindet.Manchmal ist es Mangel.Der Wunsch, doch noch gesehen zu werden.Doch noch gewählt zu werden.Doch noch das zu bekommen, was so lange gefehlt hat.Und genau da wird Co-Abhängigkeit oft besonders sichtbar.Wenn wir beginnen loszulassen, kommen nicht nur Trauer und Angst hoch – sondern oft auch alte Wunden, alte Sehnsüchte und die Frage:Wer bin ich, wenn ich nicht mehr festhalte?In dieser Folge teile ich mit dir, was ich in meinem eigenen Prozess der letzten Monate darüber erkennen durfte und warum Loslösen nicht bedeutet, dass etwas wertlos war oder dass Liebe verschwindet.Manchmal bedeutet Loslassen vielmehr, aufzuhören, aus Mangel festzuhalten.Eine sehr persönliche Folge über Bindung, Verlustangst, Sehnsucht und den Weg zurück zu dir selbst.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Anmeldung zum Newsletter: https://suchtselbstmitjil.de/newsletter-anmelden/ und damit auch für den Buchraum (nächster Termin: 02.09.2026 um 19 Uhr)Was passiert, wenn die Erkrankung des eigenen Kindes plötzlich zum Spiegel für die eigenen Themen wird? In dieser Folge spreche ich mit Caro über ihren ganz persönlichen Weg durch die Lila Herzen Reise.Sie erzählt, wie sehr die Essstörung ihrer Tochter sie zunächst in Angst, Verantwortung und Co-Abhängigkeit hineingezogen hat – und was sich verändert hat, als sie begonnen hat, nicht nur auf ihre Tochter, sondern auch auf sich selbst zu schauen.Wir sprechen darüber, wie Caro gelernt hat, ihre eigenen Gefühle wieder wahrzunehmen und zuzulassen, statt sie wegzudrücken oder über das Außen zu regulieren.Und darüber, was dieser innere Prozess nicht nur in ihr selbst verändert hat, sondern auch in der Beziehung zu ihren Töchtern und zu den Menschen in ihrem Umfeld.Eine ehrliche Folge über Loslassen, Gefühle, Verantwortung und die Erkenntnis, dass Veränderung oft dort beginnt, wo wir aufhören, nur den anderen verändern zu wollen.Caros Geschichte zeigt, wie viel sich bewegen kann, wenn wir bereit sind, den Blick wieder zu uns selbst zurückzunehmen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Diese Folge ist besonders persönlich.Nachdem ich inzwischen zweimal einen Online-Buchraum geleitet habe, ist in mir eine Vision immer klarer geworden:Ich möchte den Buchraum in die Städte bringen.Als ich 2025 mein Buch fertig geschrieben hatte und viele Frauen aus der Lila Herzen Community persönlich besucht habe, habe ich noch einmal ganz neu gespürt, wie kraftvoll echte Begegnung ist.Nicht nur lesen.Nicht nur online zuhören.Sondern sich wirklich begegnen, miteinander sprechen und in Verbindung kommen.Genau daraus ist mein Wunsch entstanden, den Buchraum vor Ort lebendig werden zu lassen – in immer mehr Städten und gemeinsam mit euch.In dieser 200. Jubiläumsfolge erzähle ich dir von meinem Traum, von der Vision hinter dem Buchraum und davon, wie du ganz persönlich dabei helfen kannst, ihn nach außen zu tragen.Vielleicht wird der nächste Buchraum ja schon ganz bald in deiner Stadt stattfinden.Diese Folge ist deshalb nicht nur eine Podcastfolge.Sie ist eine Einladung.Ich wünsche dir viel Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Du beginnst, deine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und für dich einzustehen.Doch was passiert, wenn dein suchtbetroffenes Gegenüber darauf nicht so reagiert, wie du es dir wünschst?Wenn kein Verständnis kommt.Keine Veränderung.Sondern ein Nein.Genau hier zeigt sich oft ein blinder Fleck der Co-Abhängigkeit.Denn für dich einzustehen ist nur ein Teil des Weges. Der andere beginnt dort, wo du aushalten musst, dass dein Gegenüber eigene Grenzen, Bedürfnisse und Entscheidungen hat.In dieser Podcastfolge erfährst du:warum das Nein des anderen so tiefe Gefühle auslösen kannweshalb Grenzen allein noch nicht aus der Co-Abhängigkeit führenwie Verlustangst dich wieder in Kontrolle und Selbstzweifel ziehtwas das Verhalten des Suchtbetroffenen mit deiner eigenen Geschichte spiegeltund warum Liebe nicht bedeutet, dass zwei Menschen dasselbe wollen müssenVielleicht ist der nächste Schritt in deinem Prozess nicht, dich noch deutlicher zu erklären.Sondern ehrlich hinzusehen:Was löst sein Nein in mir aus?Was glaube ich dadurch über mich?Und was brauche ich noch von ihm, um mich selbst als richtig und wertvoll empfinden zu können?Liebe akzeptiert auch ein Nein.Nicht, weil es nicht wehtut – sondern weil sie aufhört, den anderen verändern zu müssen, um sich selbst sicher und wertvoll zu fühlen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Anmeldung zum Buchraum am 05.08.26 über meinen Newsletter:https://suchtselbstmitjil.de/newsletter-anmelden/ Wut ist in Suchtbeziehungen oft da – aber du erlaubst ihr nicht da zu sein.Vielleicht hast du gelernt, verständnisvoll zu bleiben.Ruhig zu bleiben.Zu funktionieren.Zu verzeihen.Und deine eigenen Gefühle immer wieder herunterzuschlucken.Doch unterdrückte Wut verschwindet nicht.Sie bleibt im Körper.Sie macht dich angespannt, erschöpft, innerlich hart oder leer.Und irgendwann spürst du vielleicht gar nicht mehr, was du wirklich fühlst.In dieser Podcastfolge geht es darum, warum Wut kein falsches oder gefährliches Gefühl ist – sondern eine wichtige Kraft.Wut zeigt dir:Wo deine Grenzen überschritten wurden.Wo du dich selbst verlassen hast.Wo du zu lange geschwiegen hast.Und wo etwas in dir endlich gehört werden möchte.Ich spreche darüber, wie du dich deiner Wut wieder öffnen kannst, ohne sie gegen andere zu richten.Ein möglicher Weg ist ein Wutbrief:Ein Brief, den du nicht abschicken musst.Ein Raum, in dem alles ausgesprochen werden darf.Ungefiltert. Ehrlich. Ohne Rücksicht darauf, ob es „angemessen“ klingt.Denn Heilung bedeutet nicht, deine Wut loszuwerden.Es bedeutet, sie zu fühlen, zu verstehen und wieder in deine eigene Kraft zu verwandeln.Vielleicht liegt unter deiner Wut Schmerz.Vielleicht Enttäuschung.Vielleicht Trauer.Vielleicht aber auch der Teil in dir, der endlich wieder leben will.Sich der Wut zu öffnen kann bedeuten, wieder Zugang zu sich selbst zu finden.Nicht mehr nur zu funktionieren.Nicht mehr alles auszuhalten.Sondern wieder lebendig zu werden.In dieser Podcastfolge erfährst du, warum unterdrückte Wut dich langfristig belasten kann und wie du beginnen kannst, ihr einen gesunden Ausdruck zu geben.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Anmeldung zum Newsletter und zum Buchraum: https://suchtselbstmitjil.de/newsletter-anmelden/ „Wenn ich loslasse, lasse ich ihn im Stich.“Dieser Gedanke hält viele Frauen über Jahre in der Co-Abhängigkeit fest.Viele Angehörige glauben, Loslassen würde bedeuten, den anderen aufzugeben, nicht mehr zu lieben oder nicht mehr für ihn da zu sein.Doch genau hier liegt ein großer Irrtum.Aus der Co-Abhängigkeit auszusteigen bedeutet nicht, kalt zu werden oder den suchtbetroffenen Menschen fallen zu lassen. Es bedeutet, die Verantwortung wieder dort zu lassen, wo sie hingehört.Denn wenn du dich immer wieder selbst verlässt, lebst du unbewusst genau das vor, was du dir beim suchtbetroffenen Menschen anders wünschst:Dass die eigenen Bedürfnisse unwichtig sind.Dass man sich selbst aufgeben muss, um geliebt zu werden.Vielleicht ist die größte Herausforderung also nicht, weniger zu lieben.Sondern zu lernen, anders zu lieben:In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, warum sich Loslassen für viele Angehörige wie Aufgeben anfühlt – und warum genau darin der Weg zu einer gesünderen Verbindung liegen kann.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Was passiert, wenn du aufhörst, um Liebe zu kämpfen – und anfängst, dich selbst wiederzufinden?In dieser besonderen Podcastfolge spricht Konstanze offen und ehrlich über ihren Weg aus der Co-Abhängigkeit. Als sie sich Hilfe suchte, war sie an einem Punkt angekommen, an dem sie das Gefühl hatte: “Ich kann nicht mehr.” Die ständige Sorge um den anderen, das Hoffen auf Veränderung und das eigene Zurückstellen hatten sie völlig erschöpft und von sich entfernt.Heute blickt sie auf ihren begonnenen Weg bei den Lila Herzen, der ihr Leben verändert hat.Konstanze erzählt, wie sie den Mut gefunden hat, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen, welche Erkenntnisse sie auf ihrer Lila-Herzen-Reise gewonnen hat und warum sie heute nicht mehr um Liebe kämpfen möchte.Diese Episode macht Mut. Sie zeigt, dass Veränderung möglich ist – auch dann, wenn man glaubt, keine Kraft mehr zu haben. Und sie erinnert daran, dass der wichtigste Mensch, für den du Verantwortung tragen darfst, immer du selbst bist.Danke, liebe Konstanze, für deinen Mut, deine Offenheit und dafür, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Möge sie vielen Menschen Hoffnung schenken und den ersten Schritt in ein freieres Leben erleichtern.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Hast du das Gefühl, dass da etwas in dir nach Veränderung ruft – und gleichzeitig eine Stimme in dir sagt: „Bleib lieber, wo du bist“?In dieser Podcastfolge spreche ich über einen Moment, den viele Menschen kennen: Du spürst, dass es Zeit ist für den nächsten Schritt. Du ahnst, dass ein anderer Weg möglich ist. Doch gleichzeitig tauchen Zweifel, Ängste und Unsicherheiten auf.Warum fällt es uns oft so schwer, dem Ruf unserer inneren Stimme zu folgen? Warum halten wir an alten Mustern fest, obwohl sie uns längst nicht mehr guttun?Ich teile mit dir Gedanken und Erfahrungen rund um die Angst vor Veränderung, die Sehnsucht nach Entwicklung und die Kraft, die entsteht, wenn wir beginnen, uns selbst wieder zu vertrauen.Außerdem lade ich dich herzlich in meinen ersten Buchraum „Die Lösung in der Suchtbeziehung - Zwischen den Zeilen" am 08. Juli um 19 Uhr ein.Der Buchraum ist ein Ort für Begegnung, Reflexion und gemeinsames Wachstum. Ein Raum, in dem wir tiefer in die Themen des Buches eintauchen und uns den Fragen widmen, die auf dem Weg aus Co-Abhängigkeit und emotionaler Verstrickung entstehen.Vielleicht ist diese Folge genau die Erinnerung, die du heute brauchst: Du musst nicht bereit sein, um loszugehen. Oft entsteht Bereitschaft erst auf dem Weg.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Am 31.05.2026 durfte ich einen ganz besonderen Meilenstein feiern: die Veröffentlichung meines Buches „Die LÖSUNG in der Suchtbeziehung – Warum die Sucht des anderen nicht dein Problem ist, sondern der Anfang von echter Verbindung.“In dieser Podcastfolge nehme ich dich mit hinter die Kulissen dieser bewegenden Reise. Ich teile persönliche Einblicke in den Entstehungsprozess des Buches, erzähle von den Herausforderungen, Zweifeln und Herzensmomenten auf dem Weg zur Veröffentlichung und lasse den emotionalen Tag der Buchparty am 06.06.26 in Düsseldorf noch einmal lebendig werden.Besonders berührt hat mich, dass so viele Menschen diesen Moment mit mir geteilt haben – darunter auch einige meiner wundervollen lila-Herzen-Klientinnen, die mich teilweise schon über einen längeren Zeitraum begleiten. Die Begegnungen, Gespräche und die spürbare Verbundenheit haben diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht.Außerdem spreche ich über die ersten Rückmeldungen zum Buch und darüber, was mich an eurer Resonanz tief bewegt hat.Diese Episode ist sehr persönlich und gibt dir einen ehrlichen Einblick in einen Tag, den ich wohl nie vergessen werde.Danke, dass du Teil dieser Reise bist. Danke für dein Vertrauen, deine Nachrichten und dafür, dass wir gemeinsam mehr Bewusstsein für Co-Abhängigkeit und Heilung schaffen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Mein Buch ist da!„Die LÖSUNG in der Suchtbeziehung – Warum die Sucht des anderen nicht dein Problem ist, sondern der Anfang von echter Verbindung.“In dieser besonderen Podcastfolge lese ich zum ersten Mal einen Teil aus der Einleitung des Buches vor – ehrlich und direkt aus dem Herzen der Erfahrungen, die so viele Angehörige von suchtkranken Menschen kennen.Diese Folge ist für dich, wenn du…dich ständig verantwortlich fühlst für die Sucht eines anderen Menschenerschöpft bist vom Kontrollieren, Retten oder Kämpfennach einem Weg suchst, wieder bei dir selbst anzukommen,echte Verbindung statt Angst, Schuld und Druck erleben willstneugierig bist auf mein BuchDas Buch stellt eine unbequeme, aber befreiende Frage: Was, wenn die Sucht des Anderen nicht das Problem ist, sondern bereits Teil deiner Lösung? Diese Episode markiert den Beginn einer neuen Reise – weg von Kontrolle und Selbstverlust, hin zu Klarheit, innerer Stabilität und echter Beziehung.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Warum fällt es vielen Eltern so schwer, ihr suchtkrankes Kind loszulassen?Und warum fühlt sich genau diese Beziehung oft so intensiv, schmerzhaft und emotional bindend an?In dieser Podcastfolge spreche ich mit Katja, die sowohl die Lila Herzen Reise als auch den Lila Hafen durchlaufen hat, über ihren persönlichen Weg durch die Co-Abhängigkeit.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum ein suchtkrankes Kind häufig nicht nur Belastung ist – sondern auch ein Spiegel für die eigenen ungelösten Themen, Ängste und inneren Wunden.Denn genau dadurch entsteht oft dieser starke emotionale Sog:Man wird immer tiefer in die Co-Abhängigkeit hineingezogen, ohne es bewusst zu merken.Dabei zeigt sich ein wichtiger Punkt:Co-abhängige Muster sind oft nicht an eine bestimmte Person gebunden. Sie können sich grundsätzlich in unterschiedlichen Beziehungen zeigen. Doch beim eigenen Kind ist das Loslassen meist besonders schwer.Warum?Weil hier häufig noch etwas zusätzlich mitschwingt:Schuldgefühle.Viele Eltern tragen unbewusst Gedanken in sich wie:„Vielleicht habe ich etwas falsch gemacht.“„Ich hätte es verhindern müssen.“„Ich darf jetzt nicht loslassen.“Und genau diese Schuld bindet emotional oft noch stärker an die Dynamik.In diesem ehrlichen Gespräch sprechen wir darüber:• warum Co-Abhängigkeit so oft ein Spiegel eigener Themen ist• weshalb das eigene Kind besonders starke emotionale Verstrickungen auslösen kann• warum Schuldgefühle das Loslassen erschweren• und wie echte Abgrenzung möglich wird, ohne das Kind aufzugebenDiese Folge ist für dich, wenn du merkst, dass du emotional kaum loslassen kannst – obwohl du längst erschöpft bist.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

„Mein suchtkrankes Kind schafft das alleine nicht.“Ein Satz, den viele Mütter fühlen.Ein Satz, der nach Sorge klingt.Nach Liebe.Nach Verantwortung.Doch bist du dir sicher, dass es nur darum geht?In dieser Folge schauen wir gemeinsam tiefer.Denn oft steckt hinter diesem Gedanken etwas, das kaum ausgesprochen wird:„Wer bin ich, wenn ich nicht mehr gebraucht werde?“Diese Angst kann sich überwältigend anfühlen.Fast wie Todesangst.Und genau in diesem Moment passiert oft etwas ganz Unbewusstes:Diese Angst wird auf dein Kind projiziert.Gedanken wie:„Mein Kind wird untergehen.“„Es schafft das nicht allein.“Doch manchmal liegt darunter eine andere, tiefere Wahrheit:„Ich halte meinen eigenen Verlust kaum aus.“Nicht den Verlust deines Kindes.Sondern den Verlust deiner Rolle.Deiner Bedeutung.Deines Platzes.In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, was wirklich hinter diesem Gedanken steckt –und warum Loslassen nichts mit Aufgeben zu tun hat.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Fühlst du dich als Elternteil schuldig, weil dein Kind süchtig ist?Mit dieser Schuld beginnt oft ein stiller, schmerzhafter Kreislauf:Schuld → Retten → Kontrolle → Erschöpfung… und dann beginnt alles wieder von vorn.Viele Eltern tragen Gedanken in sich wie:„Wenn ich früher anders gewesen wäre …“„… dann wäre es vielleicht nie so weit gekommen.“Diese Schuld ist schmerzhaft – und gleichzeitig gibt sie ein Gefühl von Kontrolle. Denn wenn du glaubst, schuld zu sein, dann fühlt es sich so an, als hättest du es verhindern können.Die Wahrheit ist jedoch oft:Ohnmacht ist viel schwerer auszuhalten als Schuld. Denn Schuld vermittelt wenigstens das Gefühl, noch Einfluss zu haben. Und genau daraus entsteht häufig ein Muster:Du trägst.Du organisierst.Du rettest.Du gleichst aus.Immer mehr Verantwortung landet bei dir.Doch genau hier beginnt oft Co-Abhängigkeit.Wenn Helfen zur Selbstaufgabe wird, wenn Verantwortung nicht mehr beim Kind bleibt, wenn Retten zum Versuch wird, den eigenen Schmerz nicht fühlen zu müssen.Genau darüber spreche ich in dieser Podcastfolge mit Yanna Lorang.In diesem tiefgehenden Interview geht es um Schuldgefühle von Eltern, um die Dynamik von Co-Abhängigkeit – und darum, wie Eltern aus dem Kreislauf aus Schuld, Kontrolle und Erschöpfung aussteigen können.Wenn du dich als Elternteil verantwortlich fühlst für die Sucht deines Kindes, dann ist diese Folge für dich.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Viele Menschen glauben, sie hätten die Co-Abhängigkeit bereits hinter sich gelassen, nur weil sie aufgehört haben zu helfen, zu retten oder sich ständig anzupassen.Doch das äußere Verhalten ist nur ein Teil.Denn vielleicht hilfst du nicht mehr – aber innerlich bist du noch längst nicht frei.Du denkst noch ständig an die Person.Du reagierst emotional.Du spürst Wut, Groll oder innere Vorwürfe.Und genau das zeigt:Das Muster ist noch da – es hat nur seine Form verändert.In dieser Folge spreche ich über das BKA-Modell:Beschützen – Kontrolle – AnklageDrei typische Dynamiken, in denen viele Menschen in co-abhängigen Beziehungen feststecken.Denn echte Freiheit bedeutet:Kein Beschützen.Keine Kontrolle.Keine Anklage.Erst wenn der innere Kampf endet, beginnt wirkliche emotionale Freiheit.In dieser Podcastfolge geht es darum, warum „nicht mehr helfen“ noch nicht das Ende der Co-Abhängigkeit ist – und warum der wahre Wendepunkt erst dann kommt, wenn auch die innere Anklage losgelassen werden kann.

Co-Abhängigkeit zeigt sich nicht nur in Beziehungen.Sie wirkt oft viel tiefer – und kann auch dein Business massiv beeinflussen.Vor allem dann, wenn du unbewusst versuchst, es allen recht zu machen.In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau das dein Wachstum blockiert – und wie sich co-abhängige Muster auf deine Sichtbarkeit, deine Preise und deine Energie auswirken.Ich rede über 6 Wege, wie Co-Abhängigkeit dein Business & deine Sichtbarkeit blockiert:- Du stellst dich hinten an & deine Ressourcen schwinden- Angst vor Ablehnung- Du willst es allen recht machen- Grenzenloser Einsatz ohne Gegenleistung- Erfolg definierst du über andere- Du holst dir keine UnterstützungCo-Abhängigkeit kostet dich Zeit, Geld, Energie und Freude – und damit echtes und gesundes Business-Wachstum.Veränderung beginnt, wenn du lernst:– dich selbst wichtig zu nehmen– klare Grenzen zu setzen– auf deine Bedürfnisse zu hörenIch wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Wenn ich jemandem erzähle, was ich beruflich mache, kommt fast immer zuerst diese Frage:„Oh krass – und welche Süchte sind das dann so?“Diese Reaktion sagt viel über unsere Gesellschaft aus.Denn wir sprechen ständig über den Süchtigen. Über Alkohol. Über Drogen. Über Verhalten.Aber kaum jemand stellt eine andere, genauso wichtige Frage:Wie geht es eigentlich den Menschen daneben?Wie geht es den PartnerInnen?Den Menschen, die versuchen, das Familienleben zusammenzuhalten?Genau hier beginnt Co-Abhängigkeit.Nicht nur in Beziehungen – sondern in unserer kollektiven Denkweise.Schon früh lernen wir:Der Fokus liegt auf der Person mit der Sucht. Die anderen kommen kaum vor.Es ist deine Aufgabe, ihn zu retten.Co-Abhängigkeit entsteht nicht nur in Beziehungen.Sie entsteht auch in einer Gesellschaft, die uns beibringt, andere zu retten – bevor wir lernen, uns selbst wichtig zu nehmen.In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum Co-Abhängigkeit gesellschaftlich so unsichtbar ist – und warum dein Blick auf dich selbst der wichtigste Schritt aus diesem Kreislauf sein kann.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

„Eigentlich ist er ein ganz anderer Mensch…“„Die Sucht macht ihn so…“Kennst du diese Gedanken?Viele PartnerInnen von suchtkranken Menschen denken genau so. Und auf den ersten Blick wirkt das auch verständlich. Denn oft erleben Angehörige tatsächlich zwei sehr unterschiedliche Seiten: einen liebevollen, zugewandten Menschen und einen Menschen, der distanziert ist, verletzt, lügt oder sich zurückzieht.Das fühlt sich an, als wären es zwei verschiedene Personen. Doch genau hier liegt ein wichtiger Trugschluss. Denn auch wenn es sich so anfühlt: Er ist nicht zwei Menschen.Die Sucht ist kein Dämon, der ihn zeitweise übernimmt. Sie ist Teil seines Verhaltens, seiner Entscheidungen und seiner Muster.In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, wie genau dieses Denken auch verhindern kann, dass sich wirklich etwas verändert. Denn dadurch bleibst du oft im sogenannten Drama-Dreieck gefangen. Und am Ende bleiben alle Beteiligten in diesem Kreislauf stecken.In dieser Folge spreche ich auch darüber wie ein anderer Blick dir helfen kann, aus diesem Kreislauf auszusteigen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

„Wenn er mich und die Kinder wirklich lieben würde… würde er aufhören.“Viele Partnerinnen von suchtkranken Menschen kennen diesen Gedanken.Er klingt logisch. Er klingt nachvollziehbar.Und genau deshalb ist er so gefährlich.Denn dieser Gedanke führt oft zu einem Kreislauf aus: endlosen Hoffnungsschleifen immer wieder enttäuschten Erwartungen und der Übernahme von Verantwortung für sein Verhalten.Doch Liebe und Verhalten sind nicht dasselbe.Und solange dein Wert davon abhängt, ob er sich verändert, bleibst du emotional gefangen in seiner Sucht.In co-abhängigen Beziehungen passiert häufig genau das: Du übernimmst Verantwortung, die eigentlich nicht deine ist.Besonders schmerzhaft wird es, wenn Kinder mit im Spiel sind. Denn durch solche Dynamiken lernen sie oft unbewusst: „Ich muss kämpfen, um geliebt zu werden.“ „Ich bin verantwortlich für andere.“So werden alte Muster von Generation zu Generation weitergegeben.In dieser Folge lade ich dich ein, dir ehrliche Fragen zu stellen: Welche Verantwortung übernimmst du, die nicht deine ist? Welche Verantwortung für deinen eigenen Wert gibst du an den Suchtbetroffenen ab? Und was lernen deine Kinder gerade über Liebe?Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

In dieser Podcastfolge führe ich ein Interview mit Guilia Wilhelmi über Therapieformen und Veränderungsprozesse.Sie berichtet wie ihr bisher leistungsorientierter Lebensweg („Wer bin ich, wenn ich nicht mehr in meiner Rolle bin“) bis dahin war, wie sie heute arbeitet. Giulia erzählt eindrücklich wie sie heute außerhalb des klassischen Psychotherapiesystems körperorientiert mit dem verbundenen Atem und den Reisen in die Bilder der Seele arbeitet.Begleite uns bei unserem intensiven Interview und erfahre, wodurch die Themen und Blockaden sehr schnell sichtbar werden können und dass es immer einen Weg aus Krisen heraus gibt. Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Warum wartest du auf mein Buch, statt deine Co-Abhängigkeit wirklich zu verändern?Viele Frauen schreiben mir, dass sie auf mein Buch warten. Auf den Moment, in dem sie endlich mehr verstehen, mehr Klarheit haben – und dann anfangen.Doch oft steckt dahinter etwas anderes.Nicht Neugier.Sondern Angst vor Veränderung.Typische Gedanken sind zum Beispiel:„Ich brauche erst mehr Klarheit.“„Ich bin noch nicht so weit.“„Ich will es erst alleine versuchen.“„Wenn ich das Buch gelesen habe, dann …“Das klingt vernünftig.Ist aber häufig ein Schutzmechanismus.Denn dein Nervensystem will vor allem eines: Zeit.Zeit bedeutet: keine Konfrontation keine Entscheidung keine echte BewegungGerade in co-abhängigen Beziehungen wird Hoffnung zu einer Überlebensstrategie.Du hoffst.Du wartest.Du hältst durch.Doch „noch nicht“ bedeutet oft eigentlich:„Ich traue mir Veränderung noch nicht zu.“Provokant gesagt:Auf mein Buch zu warten ist bequemer, als dir heute deine Muster anzusehen.In dieser Folge spreche ich auch darüber, warum echte Veränderung oft erst dann passiert, wenn du dich nicht mehr versteckst – zum Beispiel in einem Raum mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen.Eine Gruppe bedeutet:– sichtbar werden– nicht mehr alles alleine im Kopf lösen– Resonanz statt Rückzug– Ehrlichkeit statt BequemlichkeitUnd genau das macht Angst.Und genau das heilt.Du musst mein Buch nicht lesen, um anzufangen.Du musst nur aufhören, dich zu verstecken.In Podcastfolge #183 spreche ich ehrlich darüber, warum wir Veränderung in der Co-Abhängigkeit so oft auf später verschieben – und was wirklich dahinter steckt.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Darum wird es nach der Abgrenzung vom Süchtigen oft für euch BEIDE erstmal schlimmer.Das ist keine Ausnahme – sondern eher die Regel.Viele Frauen denken:„Wenn ich mich endlich abgrenze, wird es leichter.“„Dann kann ich endlich wieder aufatmen.“Doch stattdessen wird es noch schlimmer.Bei dir.Und oft auch beim Suchtbetroffenen.Warum?Weil eure Beziehung ein gegenseitiges Regulationssystem war.Du hast ihn stabilisiert. Er hat dich beschäftigt.Ihr habt euch beide fremdreguliert.Für dich bedeutet Abgrenzung: Entzug vom Drama Entzug von Hoffnung Entzug von KontrolleDein Nervensystem verliert seine Aufgabe.Für ihn bedeutet Abgrenzung: Wegfall von Fremdregulation Wegfall von Kontrolle durch dich Wegfall von emotionaler StabilisierungUnd das kann zu mehr Konsum führen.Nicht weil du schuld bist.Sondern weil auch er kompensiert.Wenn all das wegfällt, wird das Suchtmittel oft intensiver genutzt – der innere Druck steigt.Das ist keine Liebesbestätigung.Und auch kein Beweis, dass du zurückgehen solltest.Es ist ein Nervensystem in Stress.Auf beiden Seiten.Nur weil es nach der Abgrenzung schlimmer wirkt, heißt das nicht, dass sie falsch ist.Manchmal bricht ein System zusammen, bevor Heilung beginnen kann.In dieser Podcastfolge erkläre ich dir, warum es nach der Abgrenzung oft eskaliert – bei dir und beim Suchtbetroffenen – und warum das ein Zeichen dafür ist, dass du auf dem richtigen Weg bist.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Leidest du mehr unter seiner Sucht als der Suchtkranke selbst?Kämpfst du, kontrollierst du, hoffst du – während er scheinbar weitermacht wie bisher?Dann könnte es sein, dass du mitten in einem unbewussten Mechanismus steckst: Projektion.Ich zeige dir, was wirklich dahintersteckt.Projektion ist kein Vorwurf.Sie ist ein Schutzmechanismus. Ein Versuch deines Nervensystems, mit überwältigenden Gefühlen umzugehen.In der Co-Abhängigkeit zeigt sich das oft so:Du kontrollierst.Du rettest.Du kämpfst mehr als der Suchtkranke.Du fühlst intensiver als der Suchtkranke.Doch unter all dem liegen meist Gefühle, die du nicht fühlen willst:Ohnmacht. Verlassensangst. Wertlosigkeit. Kontrollverlust.Solange du ihn verändern willst, musst du dich selbst nicht fühlen.Und genau hier beginnt der eigentliche Schmerz – aber auch dein Weg in die Freiheit.In dieser Episode erfährst du:✨ Was Projektion wirklich bedeutet✨ Wie sie deine Co-Abhängigkeit aufrechterhält✨ Warum seine Sucht nicht dein Problem ist – aber dein Inneres spiegelt✨ Wie du beginnst, Verantwortung für deine Gefühle zu übernehmenDiese Folge ist ehrlich, direkt und möglicherweise unbequem.Aber sie kann der Wendepunkt sein.Bist du bereit, hinzuschauen?Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Was passiert, wenn die Liebe dich immer tiefer in die Verantwortung für die Sucht eines anderen zieht?In dieser bewegenden Podcastfolge spreche ich mit Theresa. Ihr heutiger Ex-Mann ist alkohol- und tablettenabhängig – und sie war viele Jahre gefangen in der Co-Abhängigkeit. Zwischen Hoffen, Retten, Kontrollieren und Aushalten verlor sie sich selbst immer mehr aus dem Blick.2023 vertraute sie sich mir an, wir beide lernten uns kennen und Theresa ging mit auf LILA HERZEN Gruppenreise. Ein Schritt, der nicht nur ihr Leben veränderte, sondern auch das ihrer drei Kinder.In diesem ehrlichen Interview spricht Theresa darüber:- warum Loslassen nichts mit Aufgeben zu tun hat- wie sie gelernt hat, die Verantwortung für die Sucht bei ihrem Mann zu lassen- welche Ängste sie vor der Trennung hatte- wie sie heute für sich und ihre Kinder klare Grenzen setztTheresa ist heute nicht mehr aktiv bei den Lila Herzen – weil sie ihren Weg gefunden hat. Sie steht heute für Eigenverantwortung, Klarheit und innere Stabilität. Ich freue mich sehr dieses Interview heute mit dir teilen zu dürfen und danke Theresa von Herzen für ihr Vertrauen in meine Arbeit, die LILA Herzen und ihr Zeigen hier im Podcast.Diese Folge ist für dich, wenn du…✨ dich ständig verantwortlich fühlst für das Verhalten deines Partners oder Kindes✨ versuchst, seine Sucht zu kontrollieren✨ deine Kinder schützen willst✨ spürst, dass du so nicht weitermachen kannstCo-Abhängigkeit endet nicht mit der Trennung – sie endet mit Bewusstsein und innerer Veränderung.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Eine der größten Blockaden in der Co-Abhängigkeit ist nicht fehlender Wille.Es ist der tief verankerte Gedanke: „Ich schaffe das nicht.“ Vielleicht wünschst du dir Veränderung. Aber sie fühlt sich unmöglich an. Oder sie macht dir Angst. Nicht, weil du schwach bist – sondern weil du zu lange in einer Suchtbeziehung gelebt hast, in der dein Handeln keinen Unterschied gemacht hat.Wenn du über Jahre erlebt hast, dass Bitten, Kämpfen, Hoffen und Aushalten nichts verändert, verlierst du nicht dich selbst – du verlierst dein Gefühl von Wirksamkeit.Dann fühlt sich Veränderung nicht mehr wie Freiheit an, sondern wie eine Bedrohung.In dieser Folge spreche ich darüber,warum Co-Abhängigkeit dein Vertrauen in dich selbst untergräbtwie erlernte Machtlosigkeit entsteht und warum sie nichts über deine tatsächliche Stärke aussagtweshalb Selbstwirksamkeit nicht bedeutet, alles alleine schaffen zu müssenund warum es ein Akt von innerer Stärke ist, dir Unterstützung zu holen und dir selbst wieder zu vertrauenDiese Folge ist für dich, wenn du dich nach Veränderung sehnst – und gleichzeitig Angst davor hast.Du bist nicht kaputt.Du hast nur zu lange in einem System gelebt, das dir deine Wirksamkeit genommen hat. Und genau hier beginnt dein Weg zurück zu dir. Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Viele Ratgeber wollen Co-Abhängigkeit lösen – und verstärken sie am Ende nur.„Setze Grenzen.“ „Bleib bei dir.“ „Mach es richtig.“Doch genau diese Anweisungen erzeugen Druck, Schuldgefühle und Selbstentfremdung. Für viele Frauen bedeutet das: „Ich darf keine Fehler machen. Ich muss aufpassen. Ich muss alles richtig machen.“In diesem Podcast gehe ich einen anderen Weg.Ich erzähle keine Anleitungen und keine To-Dos. Ich erzähle meine Geschichte in meinem Buch, das bald erscheinen wird: verletzlich, ehrlich und ohne Perfektionsanspruch. Nicht als Lehrbuch – sondern als Resonanzraum, in dem du dir selbst wieder begegnen darfst.Co-abhängige Muster lösen sich nicht durch „richtig machen“, sondern durch Selbstkontakt, emotionale Anbindung und Verständnis statt Belehrung. Genau darum geht es hier.Diese Folge ist eine Einladung zu fühlen:Du bist nicht allein.Du darfst wieder spüren, was du willst.Du bist kompetent.Und du darfst eigene Entscheidungen treffen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Viele Frauen, die mit einem süchtigen Partner leben, tragen im Stillen eine Hoffnung in sich:„Wenn ich mich aus der Co-Abhängigkeit löse, heilt er.“- Wenn ich mich weiterentwickle.- Wenn ich die Kontrolle abgebe.- Wenn ich alles „richtig“ mache.Diese Gedanken fühlen sich hoffnungsvoll an – und gleichzeitig halten sie dich im alten System fest.Denn sie sind selbst noch co-abhängig.In dieser Folge spreche ich über genau diesen Denkfehler: den Versuch, Heilung eines anderen Menschen durch die eigene Transformation herbeizuführen. Es ist eine Form von magischem Denken – so als könnte gutes Wetter entstehen, nur weil du deinen Teller leer isst.Dieser Mechanismus gibt ein Gefühl von Einfluss, Kontrolle und Sinn – genau dort, wo wir keine Kontrolle haben. Und genau deshalb ist er so verführerisch.Ja: Deine Entwicklung wirkt. Beziehungen verändern sich, wenn du dich veränderst.Aber eines tut sie nicht:Sie verursacht nicht die Heilung des anderen.Diese Macht hast du nicht und hattest sie nie.Echte Lösung beginnt an dem Punkt, an dem zwei Menschen wieder als eigenständige Wesen gesehen werden:zwei Wege, zwei Prozesse, zwei Entscheidungen.Diese Folge lädt dich ein, aufzuhören, die Entscheidung des anderen vorzuleben, zu erzwingen oder zu hoffen – und stattdessen endlich deine eigene zu treffen.Wenn du bereit bist, deinen Prozess zu beginnen, statt auf den Prozess eines anderen zu warten, ist diese Folge für dich.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Wenn dein Kind abstinent wird, kehrt oft Hoffnung ein. Erleichterung. Vielleicht sogar das Gefühl: Jetzt kann endlich alles gut werden.Doch diese Folge lädt dich ein, einen ehrlichen Blick auf eine schmerzhafte Wahrheit zu werfen:Die Abstinenz deines Kindes heilt nicht automatisch deine eigenen Wunden.In dieser Episode spreche ich darüber, warum der Kampf deines Kindes gegen die Sucht nicht bedeutet, dass deine eigene Geschichte damit aufgearbeitet ist. Viele Mütter bleiben innerlich im Alarmzustand – auch dann, wenn äußerlich Ruhe einkehrt. Die Angst, die Schuld, die Erschöpfung und die jahrelange Co-Abhängigkeit verschwinden nicht einfach, nur weil das Suchtverhalten stoppt.Diese Folge ist kein Angriff auf dein Kind.Sie ist eine Einladung an dich.✨ Eine Einladung, den Blick von außen nach innen zu richten.✨ Eine Einladung, deine Geschichte ernst zu nehmen.✨ Eine Einladung, zu erkennen: Du darfst heilen – unabhängig vom Weg deines Kindes.Denn echte Freiheit entsteht nicht dadurch, dass jemand anderes „funktioniert“, sondern dadurch, dass du dich selbst wieder fühlst, hältst und ernst nimmst.Diese Folge ist für dich, wenn du Mutter bist, liebst, kämpfst – und spürst, dass deine eigene Heilung längst überfällig ist. Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Mit dieser sehr persönlichen Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen eines Herzensprojekts: Mein Buchprojekt zum Thema „Co-Abhängigkeit“, das ich in diesem Jahr fertiggestellt habe und das nun im neuen Jahr endlich veröffentlicht wird.Ich erzähle offen über den Prozess des Schreibens – über Zweifel, Durchbrüche, emotionale Momente und die Verantwortung, ein so sensibles Thema in Worte zu fassen. Du erfährst, warum dieses Buch mehr ist als nur Theorie, wie meine eigene Reise mit Co-Abhängigkeit das Schreiben geprägt hat und weshalb mich die bevorstehende Veröffentlichung gleichermaßen erfüllt und nervös macht.In dieser Folge spreche ich über:Warum ich dieses Buch geschrieben habeDie emotionalen Höhen und Tiefen des SchreibprozessesCo-Abhängigkeit zwischen Aufarbeitung und SelbstmitgefühlDie Aufregung (und Angst), sich mit dem Buch sichtbar zu machenDiese Folge ist für dich, wenn du dich mit Co-Abhängigkeit beschäftigst, selbst auf einem Heilungsweg bist oder verstehen möchtest, wie aus innerer Arbeit ein Buch entstehen kann.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Warum sind Ressourcen so entscheidend auf dem Weg aus der Co-Abhängigkeit?Weil Heilung nicht nur bedeutet, etwas loszulassen – sondern vor allem, dir selbst etwas Neues aufzubauen.In dieser Folge sprechen ich mit Laura darüber, was Co-Abhängigkeit wirklich ausmacht:Das Zurückstellen eigener Bedürfnisse, das emotionale Verantwortungsgefühl für andere und der schleichende Verlust der eigenen Grenzen. Genau hier setzen Ressourcen an.Du erfährst, warum Ressourcen der Schlüssel sind, um wieder bei dir selbst anzukommen – und wie sie dir helfen, ein stabiles Gefühl von Selbst, Präsenz und innerer Integrität zu entwickeln. Denn genau dort beginnt echte Befreiung.Was für Arten von Ressourcen gibt es ?Äußere Ressourcen: Orte, Tätigkeiten (Hobbys), finanzielle Mittel, Arbeit, die Freude macht, Musik, sinnliche Genüsse (Essen, Massagen, Museumsbesuch), NaturInnere Ressourcen(was in uns selbst existiert): Eigenschaften, Fähigkeiten, Stärken, Neigungen, Talente, Positive Erinnerungen, Erfahrungen, Stimmungen und Gefühle, angenehme Körperempfindung, innere Haltung Bsp. des Wohlwollens, Freundschaft zu uns selbst, Visionen,Ziele und Ideen, Kreativität (Energiemobilisierung), Innere Verbundenheit (wächst mit Traumaheilung), erfolgreiche StrategienRelationale Ressourcen: Familie, Partner, Freunde, Nachbarn, Kollegen, Therapeut oder Coach, Tiere, Gruppen, soziales EngagementDiese Folge lädt dich ein, dich selbst wieder als wichtigste Ressource zu entdecken und dir die Fragen zu stellen, die dich zurück in deine eigene Kraft führenwas für innere Ressourcen hast du?was für äußere Ressourcen hast du?was für relationale Ressourcen hast du?Welche Ressource möchtest du heute pflegen?Wo spürst du deine Ressource im Körper?Wie würde es sich anfühlen, wenn du das spüren könntest? (Wichtig bei Menschen die sagen: ich spüre nix)Reminder: üben, üben, üben :)Höre rein und erinnere dich daran:Die Kraft, die du suchst, steckt bereits in dir.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

In dieser Folge spreche ich über ein Gefühl, das viele Menschen auf ihrem Weg aus co-abhängigen Mustern überrascht – Scham.Warum fühlt es sich plötzlich „falsch“ an, Grenzen zu setzen, Hilfe abzugeben oder eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen? Und warum taucht dieses Gefühl gerade dann auf, wenn wir beginnen, uns zu befreien?Wir schauen gemeinsam darauf, was Scham eigentlich ist und ich erkläre, welche soziale Schutzfunktion Scham hat und wie sie uns davor bewahren soll, riskante Schritte zu gehen oder aus der Gemeinschaft zu fallen. Sie wirkt wie ein innerer Alarm: „Achtung, das könnte Konsequenzen haben.“Gleichzeitig zeigt Scham uns aber auch unsere tiefsten Werte. Oft entsteht sie genau dort, wo persönliche Grenzen oder Grundhaltungen verletzt wurden. Damit wird sie nicht nur ein Spiegel für innere Konflikte, sondern auch ein Hinweis darauf, was uns wirklich wichtig ist.Und hier liegt der entscheidende Punkt: Scham kann Entwicklung fördern.Auch wenn sie schmerzhaft ist, kann sie ein Beginn von Wachstum sein – eine Einladung, Muster zu erkennen, Verhalten zu verändern und neue Wege zu gehen.In dieser Episode spreche ich darüber, wie ein gesunder Umgang mit Scham aussehen kann. Entscheidend ist nicht, ob wir Scham fühlen – sondern wie wir lernen, mit ihr zu gehen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Viele Menschen in co-abhängigen Beziehungen glauben, besonders verständnisvoll zu sein – doch oft ist es kein Ausdruck von Liebe, sondern ein stiller Akt der Selbstaufgabe.In dieser Folge spreche ich mit Laura über „toxisches Verständnis“:Warum du destruktives Verhalten entschuldigst, warum du deine eigenen Bedürfnisse klein machst und warum du bleibst, obwohl es dich verletzt.Wir reden über Warnsignale, dass du dich selbst verlierst:Wenn du Grenzen nicht setzt, Verantwortung übernimmst, Kompromisse machst, die nur dir schaden – und dein eigenes Leid kleinredest.Und vor allem:Wie du den Unterschied erkennst zwischen echter Empathie und einer Dynamik, die dich ausbrennt. Wir benennen im Gespräch Wege raus aus dieser Dynamik.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Viele Frauen in Suchtbeziehungen kennen diesen inneren Konflikt:Der Kopf sagt klar „Geh“ – aber etwas in dir bleibt.Und oft wird dieses „Bleiben“ fälschlicherweise als Liebe gedeutet.In dieser Folge sprechen wir darüber, was wirklich dahinter steckt:Nicht Romantik. Nicht Magie.Sondern deine Geschichte, dein Nervensystem und ein tief verwurzeltes Muster, das oft schon in der Kindheit beginnt.In dieser Podcastfolge erfährst du:Warum du „Liebe“ oft mit Vertrautheit verwechselstWie frühere Erfahrungen deine Bindungsmuster prägenWas Trauma-Bonding wirklich ist – und warum es dich festhältWarum Suchtbeziehungen sich so intensiv anfühlenWieso du nicht an der Person hängst, sondern an der Geschichte, die du über euch erzählstUnd warum das nichts mit Schwäche zu tun hat Der wichtigste Punkt:Du bleibst nicht, weil du „zu emotional“ bist.Du bleibst, weil dein Nervensystem noch geschützt werden will.Und genau dort beginnt Heilung – wenn du verstehst, was in dir wirkt.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

In dieser besonderen Episode schaue ich mir die Netflix-Dokumentation „Babo - die Haftbefehl Story“ auf Netflix an – mit dem Fokus auf Co-Abhängigkeit und die dynamischen Verstrickungen im System rund um Sucht.Während die Doku im Hintergrund läuft (ohne Ton), kommentiere ich einzelne Szenen aus der Perspektive von Angehörigen:- Wie äußert sich Co-Abhängigkeit bei seiner Frau und im ganzen Umfeld?- Welche subtilen Rollen übernehmen Familie, Freunde oder PartnerInnen in einem suchterkrankten Umfeld?- Und wie kann man erkennen, wann Fürsorge und Verständnis in Selbstaufgabe kippt?Ich spreche über emotionale Muster, Schuldgefühle, Kontrolle, Scham – und warum Heilung nicht nur beim oder durch die suchtkranke Person geschieht, sondern im gesamten System. Ebenfalls beleuchte ich die gesellschaftliche Sichtweise von Sucht und Co-Abhängigkeit.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Kennst du das Gefühl, auf deinem Heilungsweg einfach nicht weiterzukommen – obwohl du „eigentlich schon so viel verstanden“ hast?In dieser Folge sprechen wir ehrlich darüber, warum Veränderung manchmal stillsteht, obwohl du alles „richtig“ machst.Wir teilen mit dir tiefe Einblicke in die typischen Gründe, warum Heilung bei Co-Abhängigkeit, emotionaler Anpassung oder innerer Überforderung ins Stocken gerät – und was du tun kannst, um wieder in Bewegung zu kommen.Du erfährst:Warum Stagnation oft kein Rückschritt, sondern ein Zeichen innerer Integration istWie dein Nervensystem dich schützt, selbst wenn du dich blockiert fühlstWieso du dich in alten Beziehungsdynamiken oft unbewusst selbst ausbremstUnd wie du mit Selbstmitgefühl und Verkörperung wieder Zugang zu deiner Lebendigkeit findestDiese Folge ist eine Einladung, Druck loszulassen und Heilung auf einer tieferen Ebene zu verstehen.Stillstand ist kein Versagen – er ist oft der Moment, in dem du lernst, dir wirklich zu begegnen.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Warum viele Hilfsangebote Co-Abhängigkeit nicht lösen – sondern verstärkenViele Angebote, die Hilfesuchende wahrnehmen, wollen helfen – und tun es trotzdem nicht.Nicht, weil sie „schlecht“ sind.Sondern weil sie unbewusst dieselben Muster nähren, die Co-Abhängigkeit aufrechterhalten:Sicherheit, Kontrolle, TrostDas, was sich vertraut anfühlt – aber nicht heilt.In dieser Folge spreche ich über den blinden Fleck im Hilfesystem:Warum Einzelbegleitung allein oft nicht ausreicht – und warum Gruppenarbeit so kraftvoll ist, wenn du dich wirklich aus Co-Abhängigkeit lösen möchtest.Darum geht es in dieser Folge:Warum viele Hilfsangebote Co-Abhängigkeit stabilisierenWie in 1:1-Begleitung wichtige Dynamiken unsichtbar bleibenWie Gruppen dir ermöglichen, Muster in „Echtzeit“ zu erkennenWarum Trigger, Zweifel und Widerstand keine Fehler, sondern Wachstumssignale sindWie wahre Veränderung in Beziehung entsteht – nicht im RückzugCo-Abhängigkeit entsteht in Beziehung –und kann auch nur in Beziehung wieder aufgelöst werden.Gruppen sind kein „Zusatz“.Sie sind das Erfahrungsfeld, in dem echte Veränderung möglich wird.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Manchmal fühlt es sich an, als müsstest du dich entscheiden: zwischen Liebe und Selbstschutz.Zwischen Dableiben und Gehen. Zwischen Hoffnung und Schmerz.In dieser Folge spreche ich über einen der schwierigsten Schritte in einer Suchtbeziehung – den Kontaktabbruch.Was wie Aufgeben aussieht, kann in Wahrheit ein Akt der Liebe sein: zu dir selbst und zu dem anderen.

Echte Veränderung geschieht nicht über Nacht – sie braucht Zeit, Raum, Orientierung – und liebevolle Wiederholung.Nach vielen Jahren intensiver Begleitung von Frauen auf ihrem Weg aus der Co-Abhängigkeit ist das neue Jahresformat der LILA HERZEN Reise entstanden: ein weiterentwickeltes Programm mit noch mehr Struktur, Tiefe und Herz.In dieser Folge erzähle ich dir, wie die LILA HERZEN Reise gewachsen ist, was sich verändert hat und warum sie heute mehr Halt, Klarheit und Wirksamkeit bietet als je zuvor.Darum ist aus dem bisherigen 14-Wochen-Programm jetzt ein Jahresformat entstanden:

Wie fühlt es sich an, in einer Suchtbeziehung zu leben? Welche Verzweiflung, Ohnmacht und Fragen begleiten einen – und wie kann man dort wieder herausfinden?In dieser Podcastfolge spreche ich mit Nadja, die lange Zeit in einer co-abhängigen Beziehung mit einem alkoholkranken Partner gefangen war. Auf der Suche nach Antworten und Halt hat sie den Weg in meine Begleitung zu den LILA HERZEN gefunden: von der Gruppenreise über die Einzelbegleitung bis hin zu den „lila Herzen im Prozess“ und bis heute auch Teil des Nachsorgeformats dem LILA Hafen.Nadja erzählt offen von ihrem Weg:

Technischer Hinweis: Das Podcastmikrofon hat die Aufnahme leider nicht aufgenommen - daher fällt die Tonqualität leider dieses Mal nicht so gut aus. Familiengeschichten, die nicht enden – Sucht, Co-Abhängigkeit & transgenerationale MusterWas Disarstar in seinem Song „Familienchronik“ beschreibt, ist mehr als eine persönliche Geschichte – es ist ein Spiegel für unzählige Familien, die von Sucht und Co-Abhängigkeit geprägt sind.In dieser Podcastfolge reagiere ich auf den Song und zeige dir, welche transgenerationalen Dynamiken darin sichtbar werden:Ungelöste Traumata, die weitergetragen werdenParentifizierung – wenn Kinder zu früh Verantwortung übernehmen müssenSchweigen & Tabuisierung in suchtbelasteten FamilienWiederholung alter Muster über GenerationenUnd die Möglichkeit, diesen Kreislauf zu durchbrechen„Familienchronik“ macht deutlich, wie tief Sucht und Co-Abhängigkeit wirken – und dass Heilung nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich relevant ist.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Wenn das eigene Kind abhängig wird, geraten Eltern oft an ihre Grenzen: Angst, Schuldgefühle, Hilflosigkeit. Viele fühlen sich damit allein – und doch gibt es Orte, an denen genau dieser Schmerz geteilt werden darf.In dieser Folge spreche ich mit Barbara und Maic, deren Verein „Eltern suchtkranker Kinder e.V.“ eine sehr informative Webseite und darin ein geschütztes Forum für betroffene Eltern aufgebaut haben. Dort können Mütter und Väter ihre Sorgen, Fragen und Herausforderungen teilen – fernab von öffentlicher Sichtbarkeit, in einem Raum voller Verständnis, Mitgefühl und gegenseitiger Unterstützung.Wir sprechen über:- Warum Austausch unter Betroffenen so wertvoll ist- Über Hemmschwellen sich Hilfe zu suchen und anzunehmen- Welche Stärke darin liegt, nicht mehr alles allein tragen zu müssenDiese Episode ist für alle Eltern, die sich nach Halt, Verständnis und ehrlichem Austausch sehnen – und für alle, die besser verstehen möchten, wie Angehörige von Suchtbetroffenen ihren Weg gehen können.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Kaum eine Frage quält Mütter mehr, wenn ihr Kind süchtig wird: „Habe ich etwas falsch gemacht? Bin ich schuld?“Die Schuldgefühle sind erdrückend – doch sie helfen weder dir noch deinem Kind.In dieser Folge spreche ich darüber, wie diese Schuldgefühle entstehen und warum dich Schuldfragen nur blockieren und nicht weiterhelfen. Stattdessen schauen wir auf das, was wirklich zählt:Warum wir uns als Mütter oft schuldig fühlenWelche verdeckten Bedürfnisse sich hinter dieser Frage verbergenWie weiblich-narzisstische Züge in Selbstaufopferung und Schuldübernahme sichtbar werden könnenWarum Schuld dich von deinem Kind entfernt, statt euch näher zu bringenUnd wie du den Blick wechselst – hin zu Selbstfürsorge, Mitgefühl und echter VerantwortungDiese Episode richtet sich an alle Mütter, die sich in der Suchtgeschichte ihres Kindes verlieren – und gleichzeitig spüren, dass es auch ihren eigenen Weg zurück ins Leben braucht.Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

In dieser Podcastfolge spreche ich mit Laura über den tiefen Zusammenhang zwischen Trauma und Co-Abhängigkeit. Denn Co-Abhängigkeit ist kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Willenskraft – sie ist oft eine Überlebensstrategie aus Kindheit und Trauma.Wir sprechen darüber:


Wenn ich Frauen frage, ob sie bereit sind, sich auf die LILA HERZEN Reise einzulassen, höre ich oft ähnliche Antworten. Aussagen wie „Ich habe schon eine andere Begleitung“ oder „Es läuft gerade gut“ wirken auf den ersten Blick nachvollziehbar – und das sind sie auch. Aber was steckt tiefer dahinter?In dieser Folge schaue ich gemeinsam mit dir hinter die Fassade dieser typischen Reaktionen. Denn oft schützen sie etwas sehr Menschliches: alte Wunden, Unsicherheiten, unser Nervensystem. Und gleichzeitig halten sie uns davon ab, den nächsten mutigen Schritt zu gehen – hin zu echter Verbindung, Klarheit und innerer Freiheit.Du erfährst:


Co-Abhängigkeit verstehen – Was sie wirklich ist (und was nicht)Co-Abhängigkeit wird oft missverstanden: Viele denken dabei an „zu nett sein“ oder an das Umfeld von Suchtkranken. Doch in Wahrheit steckt viel mehr dahinter – und sie betrifft weit mehr Menschen, als man denkt.In dieser Folge spreche ich darüber, was Co-Abhängigkeit wirklich bedeutet: Warum sie nicht nur in Partnerschaften, sondern auch in Familien, Freundschaften oder im Beruf entsteht. Warum es dabei nicht einfach um Hilfsbereitschaft geht, sondern um tief verwurzelte Muster wie Verlustangst, mangelnden Selbstwert oder den Versuch, Kontrolle zu behalten. Und warum gesunde Abgrenzung nichts mit Egoismus zu tun hat – sondern mit Selbstachtung. Sei es dir selbst wert!Wenn du dich oft für das Wohlergehen anderer verantwortlich fühlst, deine eigenen Bedürfnisse hinten anstellst oder Schwierigkeiten hast, klare Grenzen zu setzen, könnte diese Folge dir helfen, neue Perspektiven zu gewinnen – und dich selbst besser zu verstehen. Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil

Warum tut die Beziehung so weh? – Erste Anzeichen von Co-Abhängigkeit.In dieser Folge gehen wir einer schmerzhaften Frage auf den Grund: Warum leidest du in deiner Beziehung – obwohl du liebst? Co-abhängige Beziehungen fühlen sich oft intensiv, leidenschaftlich und verbindlich an – und gleichzeitig auch verwirrend, auslaugend und schmerzhaft. Wenn du dich ständig verantwortlich für das emotionale Wohlbefinden deines Partners fühlst, dich selbst dabei verlierst oder Angst hast, allein zu sein, könnten das erste Anzeichen von Co-Abhängigkeit sein.Wir sprechen über:- Was Co-Abhängigkeit wirklich bedeutet – jenseits von Klischees- Die typischen Frühwarnzeichen, die viele übersehen- Warum „Liebe“ allein oft nicht reicht, wenn emotionale Abhängigkeit im Spiel ist- Wie du den ersten Schritt raus aus der Co-Abhängigkeit machst – hin zu mehr Klarheit, Selbstwert und innerer Freiheit.



Ist für dich in deiner persönlichen Situation in der Suchtbeziehung auch kein Ausweg in Sicht? Gerade Mütter suchtbetroffener Kinder fühlen sich oft besonders gefangen und das nicht ohne Grund. Immer wieder höre ich Sätze wie: „Als Mutter ist das nochmal viel schlimmer als als Partnerin.“ Es werden unbewusst und gleichzeitig völlig verständlich Vergleiche angestellt, wer mehr betroffen ist, wer mehr leidet. Vor allem zu Beginn der LILA HERZEN Reisegruppen, erlebe ich dies immer wieder. Doch genau an diesem Punkt ist es spannend hinzuschauen. Denn: all diese Überlegungen, drehen sich weiterhin nur um eine einzige Person: den Suchtbetroffenen. Doch was ist eigentlich mit dir?In dieser Folge spreche ich über die typischen inneren Ausreden und Überzeugungen, die so viele Frauen – vor allem Mütter – daran hindern, sich aus der Co-Abhängigkeit zu lösen. Denn das, was dich wirklich gefangen hält, ist nicht die Sucht deines Kindes – sondern dein co-abhängiges Denken. Ich wünsche dir liebevolle Erkenntnisse und Inspiration beim Zuhören!Deine Jil