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Im Krieg mit Russland trifft die ukrainische Armee vermehrt Ziele im russischen Hinterland. Besonders im Visier: Versandzentren und Lager der Firma "Wildberries", des russischen Pendants zu Amazon. Mehr als ein Dutzend von ihnen wurden von ukrainischen Drohnen in Brand geschossen: ein gewaltiger Schaden, den auch russische Verbraucherinnen und Verbraucher spüren. Denn mit "Wildberries" kommen bislang Konsumgüter aller Arten in alle Regionen des größten Landes der Erde.Im Nahen Osten ist es gerade der Iran, der den Krieg mit den USA befeuert - unter anderem durch einen Angriff auf eine US-Luftwaffenbasis in Jordanien. Gleichzeitig rückt das Rote Meer in den Mittelpunkt des Interesses. Dort greifen die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen Öltanker mit Raketen und Drohnen an, nachdem sie zuvor eine Blockade dieses wichtigen Seeweges verkündet hatten. Sollte das Rote Meer tatsächlich nicht mehr passierbar sein, hätte das weitere schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich Achim Gutzeit mit weitreichenden Waffensystemen, mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Achim erklärt unter anderem, ob mit dem von der Bundesregierung geplanten Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk die vielzitierte Abschreckungslücke der Europäer geschlossen wird und wie es um das am Rande eines NATO-Gipfels 2024 beschlossene europäische Rüstungsprojekt Elsa bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie europäische Staaten die Ukraine unterstützen, wie sich das von Russland angegriffene Land mit Drohnen verteidigt und wie weit die Bundeswehr beim Thema Drohnenentwicklung ist.Weitere Informationen:Zum Schwerpunkt weitreichende Waffensysteme:https://www.bmvg.de/de/aktuelles/deutsch-norwegischer-seeziellenkflugkoerper-geplant-5807888https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/07/08/ukraine-ambassador-do-not-assume-russia-has-lost-war/https://defence-network.com/deutschland-deep-strike-drohnen-ukraine/https://www.hartpunkt.de/franzoesische-tiefenwirkung-ein-ueberblick-ueber-franzoesische-entwicklungsprojekte-fuer-waffensysteme-grosser-reichweite/https://www.youtube.com/watch?v=6GNvAr20tUgInterview mit Luft und Raumfahrt-Ingenieur Dr.-Ing. Markus Schillerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3390464.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlUnser Seh-Tipp: STABILE ZEITENLAGE auf dem YouTube- und TikTok-Kanal der tagesschauYouTube: Was, wenn Russland in der Ostsee die NATO angreift?https://1.ard.de/STABILE_ZEITENLAGE_YT?p=susTikTok: Wetten auf Krieg?https://1.ard.de/Wetten_auf_Krieg?p=sus
„Es macht mich fassungslos, wie wenig wir als vermeintlich aufgeklärte Europäer aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts gelernt haben“, sagt Ulrike Guérot im Interview mit den NachDenkSeiten. Guérot hat sich die Ergebnisse des gerade zu Ende gegangenen NATO-Gipfels in der Türkei näher angeschaut und stellt fest: Die NATO hat „keine Ideen einer NachkriegsordnungWeiterlesen
Während Merz noch vor dem NATO-Gipfel auf einen neuen „Geist von Ankara“ hoffte, hat Trump alle Mitglieder des Bündnisses auf den Boden der Tatsachen geholt. Er ließ erneut den Iran angreifen, erneuerte seinen Anspruch auf Grönland und will mit Spanien den Handel einstellen. Die nüchternen Ergebnisse des jüngsten NATO-Gipfels.
Ein Blick auf internationale Sicherheitsfragen, Frankreichs Rechtspopulisten und das Ringen um deutsche Wirtschaftsreformen Geopolitische Konflikte und das Verhältnis zwischen Europa und den USA standen im Zentrum des jüngsten NATO-Gipfels in Ankara, an dem auch US-Präsident Trump teilnahm. Wie sind die Ergebnisse dieses Treffens zu beurteilen? Gibt es Grund zur Hoffnung, dass der russische Krieg gegen die Ukraine innerhalb eines Jahres oder vielleicht sogar bereits in den nächsten Monaten enden könnte? – In Paris hat ein Berufungsgericht das Strafmaß für die Rechtspopulistin Marine Le Pen für das Veruntreuen von EU-Geldern verkürzt. Sie darf damit als Kandidatin bei der Präsidentschaftswahl im April und Mai 2027 antreten. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Wahl gewinnen wird und welche Folgen hätte dies für das Land selbst sowie für die Zusammenarbeit in der Europäischen Union? – In Deutschland stehen wirtschaftliche Fragen im Vordergrund. Wie geht es derzeit der deutschen Konjunktur? Ist der Höhepunkt der Inflation überwunden? – Die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin versuchen mit einem neuen Maßnahmenpaket, der wirtschaftlichen Schwäche entgegenzuwirken. Wie ist das „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ mit seinen 34 Punkten zu bewerten? Könnte es eine ähnliche Dynamik wie die „Agenda 2010“ entfalten? – Einige der konkreten Vorschläge aus dem Berliner Reformpaket stoßen in der Öffentlichkeit auf heftige Diskussionen. Ist eine Attestpflicht bereits ab dem ersten Krankheitstag für Arbeitnehmer sinnvoll? Und fällt die geplante Steuerreform mit einer Entlastung von knapp zehn Milliarden Euro zu gering aus? – Schließlich: Nach der Vorstellung der Pläne geht es nun um die Realisierung des Vorhabens. Worauf kommt es jetzt an? Könnte von dem Programm der Regierung ein positives Signal ausgehen?
Bundeskanzler Merz hat in seiner Regierungserklärung im Bundestag angekündigt, dass die Bundeswehr Tomahawk-Marschflugkörper von den USA kauft, um sie in Deutschland zu stationieren. Die Tomahawks sollen eine strategische Lücke schließen, denn bisher hat Europa keine Waffen mit ähnlicher Reichweite. Außerdem sollen die Marschflugkörper der Abschreckung gegenüber Russland dienen. │ In der Ukraine kommen die Ergebnisse des Nato-Gipfels in Ankara gut an. Dort erhofft man sich davon ein Signal an Russland. │ Die Lage im Nahen Osten ist erneut eskaliert. Die Waffenruhe ist vorbei, die USA und der Iran greifen wieder an. Das könnte das Ende der Absichtserklärung bedeuten.
Beim NATO-Gipfel beschwören europäische Staaten Zusammenhalt. Aber Geschlossenheit mit US-Präsident Trump, kann das gelingen? Und: Wie die schwarze Dokumentarfilmerin Loraine Blumenthal auf ihr Bundesland Mecklenburg-Vorpommern blickt. Zerback, Sarah
Donald Trump nannte die rote Karte gegen den US-Nationalspieler Folarin Balogun eine „schreckliche Entscheidung“ und rief FIFA-Präsident Gianni Infantino an, um sie überprüfen zu lassen. Tatsächlich wurde die Sperre gegen Balogun zur Bewährung ausgesetzt und er stand im Spiel gegen Belgien auf dem Platz. Wem die FIFA einen Friedenspreis verleiht, dem schlägt sie, um des lieben Friedens willen, offenbar auch keine Bitte ab. Für den friedlichen Verlauf des NATO-Gipfels, der am Dienstag in Ankara begonnen hat, hat auch Friedrich Merz zum Telefon gegriffen. Was er Donald Trump zu sagen hatte und mit welchen Erwartungen die Bundesregierung in diesen Gipfel gegangen ist, das erfahren Sie in dieser Folge von Machtwechsel. Außerdem blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf den AfD-Parteitag in Erfurt – und darauf, was in und vor der Parteitagshalle geschehen ist und was das über eine Radikalisierung verrät. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Nato-Generalsekretär Rutte sieht das Gipfeltreffen in Ankara trotz der verbalen Attacken von Donald Trump als Erfolg. Das Bündnis sei geschlossen und stärker als je zuvor, so der Niederländer. Als Beleg wertete Rutte, dass die NATO-Partner in ihrer Gipfelerklärung das Bekenntnis zur kollektiven Verteidigung nach Artikel 5 des Bündnisvertrags nochmal bekräftigt haben. US-Präsident Trump hatte die NATO in Ankara scharf kritisiert und mehreren Partnerländern vorgeworfen, sich kaum einzubringen. Im Fall von Spanien kündigte er an, die US-Handelsbeziehungen zu dem südeuropäischen Land zu beenden.Am Rande des Nato-Gipfels hat US-Präsident Trump weitere Angriffe auf den Iran angekündigt. Das US-Militär werde das Land in der kommenden Nacht hart treffen, sagte Trump. Bereits am Vormittag hatte der US-Präsident die vereinbarte Feuerpause für beendet erklärt und angekündigt, nicht länger mit dem Iran zu verhandeln.
Oliver Burkhard, CEO von ThyssenKrupp Marine Systems, hat mit dem Auftrag über bis zu zwölf U-Boote des Typs 212 CD den größten internationalen Rüstungsauftrag der Bundesrepublik an Land gezogen. Kanada entschied sich damit gegen Südkorea. Hinter dem Erfolg steht laut Burkhard eine beispiellose politische Rückendeckung aus Berlin, und er will das Tempo weiter erhöhen: „Ich glaube, wir brauchen es schneller, das Material. Und deswegen muss das Ziel sein, sogar schneller zu produzieren als das, was wir heute versprochen haben." Das letzte Boot soll Anfang der 2040er-Jahre geliefert werden. [07:04]Gitanas Nausėda, Präsident Litauens, spricht am Rande des NATO-Gipfels mit Wilhelmine Stenglin von Security.Table in Ankara über Verteidigungsausgaben und die Einheit des Bündnisses. [15:55]Stéphane Bonichot, Partner der Kanzlei Briard & Bonichot und Anwalt am französischen Kassationsgericht, vertritt Marine Le Pen im Revisionsverfahren vor der Cour de Cassation. Trotz zweier Verurteilungen hält er seine Mandantin für unschuldig und erwartet, dass das höchste Gericht das Gesetz anders auslegt. „Sie wird Revision beim Kassationsgericht einlegen und dadurch wird die Vollstreckung der Strafe ausgesetzt", sagt Bonichot – Le Pen kann damit vorerst ohne Fußfessel Wahlkampf machen. Eine Entscheidung erwartet er frühestens Anfang Januar und hält es für unwahrscheinlich, dass die Richter kurz vor der Wahl dann doch noch eine Fußfessel anordnen. [01:41]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weiter Waffen und Geld für die Ukraine, eine neue Arbeitsteilung sowie die „russische Gefahr“ – das sind die Hauptthemen des NATO-Gipfels in AnkaraEin Kommentar von Tilo Gräser.Der Gipfel der NATO in Ankara beschäftigt sich mit weit mehr als nur den Fragen der Verteidigung des Bündnisgebietes. Das soll angeblich die einzige Aufgabe der NATO seit ihrer Gründung 1949 sein. Längst ist die Legende, es handele sich bei ihr um ein Verteidigungsbündnis, widerlegt, spätestens mit dem Überfall auf Jugoslawien 1999.Am Dienstag und Mittwoch treffen sich die Staats- und Regierungschefs der inzwischen 32 Mitgliedsländer des westlichen Kriegsbündnisses NATO in der türkischen Hauptstadt Ankara. Der mediale Mainstream ergeht sich in Vermutungen, welche Beschlüsse bei dem insgesamt 36. NATO-Gipfel verabschiedet werden. Die Türkei ist zum zweiten Mal nach 2004 in Istanbul Gastgeber. Wenn dieser Text erscheint, wird in Ankara noch beraten, beschlossen und verkündet.„Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Geschlossenheit des Bündnisses, die Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten, der Krieg in der Ukraine, die regionale Sicherheit sowie die Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie“, kündigte die türkische Zeitung Hürriyet in ihrer deutschen Online-Ausgabe am Montag an. Am Dienstag kamen zum NATO-Forum zur Verteidigungsindustrie Vertreter der Bündnisstaaten und der internationalen Rüstungsindustrie zusammen. Außerdem trafen sich die Außenminister der NATO mit ihren Amtskollegen aus den Staaten der Istanbul Cooperation Initiative. Dazu gehören neben der Türkei Bahrain, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Darüber hinaus veranstaltete laut der Zeitung das türkische Verteidigungsministerium einen Empfang für die Verteidigungsminister der NATO sowie für Vertreter aus Australien, Japan, Neuseeland und Südkorea.Die eigentlichen Beratungen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten sollen laut Hürriyet am Mittwoch erfolgen. Mit Spannung wird erwartet, was US-Präsident Donald Trump dabei von sich geben wird. Den Berichten nach stehen auf Trumps Plan ab Dienstag Gespräche mit dem türkishen Präsident Recep Tayyip Erdoğan sowie dem Kiewer Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, außerdem mit dem syrischen Präsidenten und früheren islamistischen Terroristen Ahmad al-Sharaa. Mit Selenskyj will Trump demnach über ein Ende des Krieges in der Ukraine reden.Selenskyj will weiter in die NATODoch das scheint anhaltend in weiter Entfernung beziehungsweise keine Frage von Gesprächen von wem auch immer zu sein. Gerade haben die russischen Truppen die Stadt Konstantinowka eingenommen, eine der wichtigen ukrainischen Festungs- und Verteidigungspunkte im Donbass. Das geschah zu einem Zeitpunkt, als westliche Politiker und Medien wieder einmal von einem möglichen Kiewer Sieg fabulierten. Anlass dafür waren und sind ukrainische Drohnenangriffe auf Ziele in der Tiefe Russlands wie zum Beispiel Raffinerien, die medienwirksam in Brand geraten. Das dient Analytikern zufolge vor allem dazu, die Versorgung der russischen Bevölkerung zu behindern und so Unruhe unter dieser zu schaffen. Zudem würden die Drohnen mit Kerosin gefüllt, um auf jeden Fall medienwirksame Bilder von großen Rauchsäulen zu schaffen, während der eigentliche Schaden gering ausfalle.Nach seiner Ankunft am Dienstag in Ankara traf US-Präsident Trump Erdoğan und erklärte, er wolle die US-Sanktionen gegen die Türkei prüfen und aufheben. Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Spannungen zwischen der Hauptmacht der NATO und dem Mitgliedsland am Bosporus. Gründe dafür lieferte der türkische Präsident, indem er sich unter anderem dem antirussischen Kurs des Westens nicht voll anschloss und immer wieder auch Israel kritisierte. Zudem wollte er russische S-400-Luftabwehrsysteme kaufen, weshalb ihm die USA die bestellten F-35-Kampfjets verweigerten. ...https://apolut.net/kriegsbundnis-nato-russland-weiter-im-visier-von-tilo-graser/
Beim NATO-Gipfel beschwören europäische Staaten Zusammenhalt. Aber Geschlossenheit mit US-Präsident Trump, kann das gelingen? Und: Wie die schwarze Dokumentarfilmerin Loraine Blumenthal auf ihr Bundesland Mecklenburg-Vorpommern blickt. Zerback, Sarah
Ukraine, Iran und vor allem das Geld: Die Themen des NATO-Gipfels in der Türkei bergen Konfliktpotenzial. Kanzler Merz hofft auf den "Geist von Ankara" - aber die Ausgangslage ist schwierig.
Trump greift als Hobby-Schiedsrichter in die Fußball-WM ein. Danach desavouiert er Italiens Ministerpräsidentin Meloni. Klingbeils Haushalt, der heute durchs Kabinett ging, kommentierte er noch nicht. Das ist die Lage am Montagabend. Hier geht´s zu den Artikeln: Fußball-WM 2026: Donald Trump, Gianni Infantino und der Fall Folarin Balogun Donald Trump: US-Präsident verhöhnt Giorgia Meloni mit Truth-Social-Post Bundesregierung: Kabinett beschließt Haushaltsentwurf für 2027 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Deutschland zahlt weiter an die Ukraine – trotz Nord-StreamEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Deutschland gehört seit Beginn des Ukraine-Krieges zu den größten Unterstützern Kiews. Die Bundesregierung hat Waffen geliefert, Milliardenhilfen bereitgestellt und weitere umfangreiche Finanzzusagen angekündigt. Inzwischen hat sich die rechtliche Bewertung des Nord-Stream-Pipeline-Anschlags verändert: Die Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen ukrainischen Staatsangehörigen wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines – einem Anschlag auf die kritische Energieinfrastruktur Deutschlands.Vor diesem Hintergrund stellt sich eine politische Frage, die bislang kaum öffentlich diskutiert wird: Nach welchen Maßstäben entscheidet die Bundesregierung über Solidarität, Verantwortung und den Einsatz deutscher Steuergelder?Nach Angaben der Bundesregierung und verschiedener Medienberichte wird Deutschland seine Unterstützung für die Ukraine auch in den kommenden Jahren auf hohem Niveau fortsetzen. Im Zusammenhang mit den Beschlüssen des jüngsten NATO-Gipfels ist von weiteren Milliardenbeträgen die Rede. Damit bleibt Deutschland einer der wichtigsten militärischen und finanziellen Unterstützer der Ukraine.Gleichzeitig gehen die Ermittlungsbehörden davon aus, dass die Sprengung der Nord Stream-Pipelines im Zusammenhang mit ukrainischen Akteuren stand. Über die strafrechtliche Verantwortung entscheidet letztlich das zuständige Gericht. Unabhängig davon stellt sich bereits heute eine grundsätzliche politische Frage: Welche Konsequenzen zieht Deutschland, wenn ein Staat, den es in außergewöhnlichem Umfang unterstützt, mit einem mutmaßlichen Anschlag auf deutsche Infrastruktur in Verbindung gebracht wird?Nord-Stream – weit mehr als ein Anschlag auf eine PipelineDie Sprengung der Nord Stream-Pipelines war kein gewöhnlicher Sabotageakt. Sie richtete sich nicht gegen irgendein Bauwerk auf dem Meeresgrund, sondern gegen einen zentralen Bestandteil der deutschen Energieversorgung. Wer Nord-Stream zerstörte, traf nicht nur Stahlrohre in der Ostsee, sondern das wirtschaftliche Rückgrat eines Industrielandes.Deutschland war – und ist – über Jahrzehnte auf eine verlässliche und vergleichsweise günstige Gasversorgung angewiesen. Erdgas ist nicht nur Heizenergie für Millionen Haushalte. Es ist Rohstoff für die Chemieindustrie, Energieträger für Stahlwerke, Glashersteller, Papierfabriken und zahllose mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen. Die beiden Nord-Stream-Systeme verfügten zusammen über eine Transportkapazität von bis zu 110 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr und gehörten damit zu den bedeutendsten Energieverbindungen Europas.Es wäre zu einfach, sämtliche wirtschaftlichen Probleme Deutschlands ausschließlich auf die Sprengung der Pipelines zurückzuführen. Ebenso unredlich wäre es jedoch, deren Bedeutung kleinzureden. Mit der Zerstörung der Leitungen verschwand eine zentrale Versorgungsoption dauerhaft aus dem energiepolitischen Instrumentarium Deutschlands. Die Folge sind höhere Unsicherheiten bei der Energieversorgung sowie eine stärkere Abhängigkeit von alternativen Bezugsquellen.Hohe Energiepreise verteuern jede industrielle Produktion. Unternehmen verlieren an Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen werden verschoben oder ins Ausland verlagert, energieintensive Betriebe reduzieren ihre Produktion oder schließen Standorte. Der Anschlag war damit ein weiterer, äußerst schwerer Belastungsfaktor für den ohnehin unter Druck stehenden Industriestandort Deutschland.Die politische ReaktionMit der Anklage der Bundesanwaltschaft hat dieser Terrorakt eine neue Qualität erhalten. Sollte sich der erhobene Tatvorwurf vor Gericht bestätigen und sollten sich darüber hinaus Verantwortlichkeiten staatlicher ukrainischer Stellen nachweisen lassen, hätte dies erhebliche politische und völkerrechtliche Bedeutung....https://apolut.net/milliarden-trotz-nord-stream-anschlag-von-uwe-froschauer/
US-Präsident Trump will sich am Rande des anstehenden NATO-Gipfels mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj treffen. Nach US-Angaben soll am Mittwoch besprochen werden, wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine beendet werden kann. │ Am Vortag des Nato-Gipfels in der Türkei hat Russland die nächste schwere Angriffswelle auf ukrainische Städte gestartet. │ Unser Korrespondent in Kiew berichtet von der ersten rein weiblichen Drohneneinheit in der Ukraine.
Als Gastgeberin des NATO-Gipfels erhofft sich die Türkei eine engere Bindung zur USA und eine stärkere Rolle in Vorderasien, auch im Umgang mit den Kurden. Sascha Hingst blickt mit seinen Gästen auf das nicht immer einfache Verhältnis zwischen NATO und Türkei.
Fußball-Bundestrainer Nagelsmann tritt nach frühem WM-Aus zurück, Heftige Proteste gegen Reformbeschluss der Koalitionsspitzen zur Krankschreibung, Finanzminister Klingbeil legt Haushaltsentwurf für 2027 vor, Beschäftigte protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz, Bundesweite Warnstreiks von Beschäftigten im Handel, Proteste gegen Bundesparteitag der AfD: Polizei setzt tausende Beamte in Erfurt ein, Geplante Erklärung des NATO-Gipfels enthält weitere Finanzhilfen für die Ukraine, Lage in Venezuela nach Erdbeben: Internationaler Währungsfond gibt ersten Kredit über 200 Mio. Dollar frei, Droht der Reisebranche ein Krisenjahr?, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Nagelsmann" darf aus rechtlichen Gründen nicht vollständig auf tagesschau.de gezeigt werden.
Start des NATO-Gipfels in Ankara: Im Iran-Konflikt fühlt sich Trump im Stich gelassen, viele Europäer sparen bei Verteidigung. Gelingt NATO-Chef Rutte die Charmeoffensive - oder rutscht er auf der Schleimspur aus? Mit Kathrin Schmid und Tina Hassel. Von Kathrin Schmid.
Bundeskanzler Merz hat in Berlin mit führenden europäischen Partnern über den bevorstehenden NATO-Gipfel beraten. Er betont die enge Zusammenarbeit der Partnerländer und die Bedeutung eines erfolgreichen NATO-Gipfels in Ankara.
Nato-Generalsekretär Rutte trifft Trump und Kanzler Merz empfängt Staats- und Regierungschefs. Alles im Vorfeld des Nato-Gipfels in Ankara. Nach dem so ziemlich kompletten Zugstillstand in der Nacht geht die genaue Ursachensuche weiter und Forderungen, solche Vorkommnisse zu verhindern, werden laut. Eine Expertenkommission hat heute außerdem von einem strengen pauschalen Social-Media-Verbot abgeraten. Moderation:Julia Barth Von WDR 5.
Abgesagte US-Raketenstationierung: Die Friedensbewegung freut sich und warnt. Die deutsche Politik und ihre Medienlakaien planen schon Ersatz.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge beschlossen, nun doch keine neuen Mittelstrecken- und Hyperschallwaffen in diesem Jahr in Deutschland zu stationieren. Die sollten in diesem Jahr kommen, wie der ehemalige US-Präsident Joseph Biden gemeinsam mit dem damaligen deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Rande des NATO-Gipfels am 10. Juli 2024 in Washington bekanntgegeben hatte. Es geht dabei um landgestützte SM-6 Raketen, „Tomahawk“-Marschflugkörper und Hyperschallraketen LRHW (Long-Range Hypersonic Weapons) „Dark Eagle“ mit Reichweiten weit nach Russland hinein. Den Meldungen nach hatte das US-Kriegsministerium Pentagon am Freitag erklärt, das für die Stationierung der neuen Waffen notwendige Bataillon nicht nach Deutschland zu entsenden. Das steht demnach in Verbindung mit der Entscheidung von Trump, etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.Angeblich soll das eine Reaktion auf Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz sein, der vor einigen Tagen erklärt hatte, die USA würden vom Iran „gedemütigt“. Ein hochrangiger Pentagon-Beamter sagte dazu laut der britischen Zeitung The Guardian, die jüngste deutsche Rhetorik sei „unangemessen und nicht hilfreich“ gewesen. Die Entscheidung über den Truppenabzug und die Nichtstationierung der Einheit für die geplanten US-Mittelstrecken- und Hyperschallwaffen mit Reichweiten bis nach Russland, dürften wenig mit dem verbalen Theater zu tun haben. Solche Schritte werden meist langfristig vorbereitet und haben auch gewichtigere Gründe. Einer dürfte sein, dass die USA seit Längerem ihre militärischen Kräfte auf eine mögliche Auseinandersetzung mit China konzentrieren und sie deshalb nach Asien verlegen. Die Rücknahme der Stationierung der neue US-Waffen kann auch ein Zeichen an Russland sein. Trump hatte mehrfach angekündigt, ein besseres Verhältnis zu Moskau anzustreben. Möglicherweise nutzt er dafür etwas, was er aus anderen Gründen sowieso vorhatte.Westliche Politiker sowie mit ihnen verbundene Politikberater und Medien wie die Zeitung Financial Times behaupten nun, Europa sei durch die nicht-stationierten US-Waffen gegen mögliche russische Angriffe „ungeschützt“. Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter hat die Nicht-Stationierung der US-Langstreckenwaffen gegen Russland in Deutschland als „Riesenfehler“ bezeichnet. Der Verzicht der USA, (angeblich) konventionelle Mittelstreckenraketen zu stationieren, um einer behaupteten nuklearen Bedrohung aus Russland entgegenzuwirken, sei „viel gravierender“ als der angekündigte Abzug Tausender US-Soldaten. „Wir schwächen uns damit“, sagte der CDU-Hardliner und Kriegstreiber (der nicht anders bezeichnet werden kann) am Montag im ARD-Morgenmagazin. Er will nun gemeinsam mit der Ukraine bis 2030 eine „Alternative“ entwickeln, um Russland weiter „abschrecken“ zu können....https://apolut.net/deutschland-ohne-dark-eagle-weniger-gefahrdet-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am Rande des NATO-Gipfels in Washington 2024 entschieden der damalige US-Präsident Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz mal eben so nebenbei, am Deutschen Bundestag und am Willen der deutschen Öffentlichkeit vorbei, die Stationierung diverser US-Mittelstreckensysteme in Deutschland. Eine Debatte im Deutschen Bundestag, die die Tragweite dieser Entscheidung würdigen würde, gibt es dazu bis heute nicht. ObWeiterlesen
Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende: Erst trafen sich Staats- und Regierungschefs in Den Haag beim NATO-Gipfel, danach beim EU-Gipfel in Brüssel. Für die Ukraine waren diese Gipfel-Tage allerdings enttäuschend, sagt Nico Lange, Militärexperte von der Münchner Sicherheitskonferenz, im Interview mit Host Anna Engelke. So habe Präsident Selenskyj im Gespräch mit US-Präsident Trump nichts bekommen, was der Ukraine weiterhelfe. Auch habe es keine starken Aussagen zu einer Mitgliedschaft der Ukraine in dem Militärbündnis gegeben. Nico Lange zieht eine gemischte Bilanz des Gipfels. "Wenn unsere Strategie ist, wir sind möglichst freundlich zu Trump, so freundlich wie nur möglich, und wir managen seine fragile Psychologie und strengen uns dafür ganz viel an, in der Hoffnung, dass er dafür die europäischen Sicherheitsprobleme löst, dann gehen wir, glaube ich, in die Irre. Das ist mein Fazit dieses NATO-Gipfels." Seine Einschätzung: Es führt kein Weg daran vorbei, dass die Europäer ihre Probleme selbst lösen. Außerdem geht er davon aus, dass die Beschlüsse des Gipfels dem russischen Präsidenten Putin keine "schlaflosen Nächte" bereiten. Mit Blick auf die beschlossene Erhöhung der Verteidigungsausgaben macht Nico Lange deutlich, dass es auch weitergehender Reformen und neuer Strukturen bedarf. Eine Bilanz des EU-Gipfels zieht Stefan Niemann. Er fasst die aktuelle Lage in der Ukraine sowie im Nahen Osten zusammen und berichtet, wie viel man mittlerweile über das Ausmaß der Zerstörung iranischer Atomanlagen weiß. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de das Interview mit Militärexperte Nico Lange https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-227424.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 11KM - NATO-Gipfel: Fünf Prozent für Trump? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:0b4298afb74be507/
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump sind am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels in Den Haag zusammengekommen.
Jahrelang beharrte der Bundesrat auf dem Standpunkt, dass für die in den USA bestellten Kampfjets ein Fixpreis gelte. Am Mittwoch informierte Verteidigungsminister Martin Pfister das Parlament und die Öffentlichkeit, dass bis zu 1,3 Milliarden Franken Mehrkosten drohen. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) F-35-Kampfjet wird teurer als gedacht (09:09) Nachrichten (13:42) Nach Kritik: Bundesrat verzichtet auf einen Teil des Sparpakets (18:11) Nicht so einig, wie es scheint: Bilanz des Nato-Gipfels (21:20) Forscherin Annalisa Manera: Wie baut man eine Atombombe? (26:00) Was der Biolandbau leisten kann und was nicht (30:23) Yale-Forschende spüren verschleppte ukrainische Kinder auf (35:59) Johann Wadephul: Traumaufgabe Aussenminister
US-Geheimdiensterkenntnissen zufolge, über die die «New York Times» und CNN berichteten, könnten die US-Angriffe das iranische Atomprogramm möglicherweise nur um wenige Monate zurückgeworfen haben. Donald Trump widersprach dieser Einschätzung am Mittwoch während des Nato-Gipfels in Den Haag.Der US-Präsident sprach von «Fake News» und betonte, man habe die Atomanlagen «vollständig zerstört». In Den Haag sagte er vor Journalisten: «Ich glaube, es war eine totale Auslöschung.» Er sprach von einer «perfekten Operation». Den beiden Medien CNN und «New York Times» unterstellte er, die Regierung schlecht aussehen lassen zu wollen.Gemäss einer Umfrage von CNN lehnen 56 Prozent der US-Bürger die Angriffe ab, 79 Prozent befürchten eine Eskalation, bei der amerikanische Zivilisten und Soldaten zu Schaden kommen könnten. Eine Haltung, die auch bei Trumps Anhängerinnen und Anhängern stark verbreitet ist: Ihr Idol hatte versprochen, dass die sogenannten Forever-Wars, die nie enden wollenden Kriege mit US-Beteiligung, vor allem im Nahen Osten, zu beenden, und vor allem keine neuen zu beginnen. Entsprechend äusserte sich Trump vor seinem Abflug nach Europa: «Wir haben zwei Länder, die so lange und so hart gekämpft haben, dass sie nicht wissen, was zum Teufel sie da tun.»In Den Haag kündigte Trump neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran an. «Vielleicht unterzeichnen wir ein Abkommen, ich weiss es nicht.» Trump sagte weiter, er sei eigentlich nicht sonderlich an der Wiederaufnahme von Verhandlungen mit dem Iran interessiert. «Es ist mir egal, ob ich ein Abkommen habe oder nicht», betonte der US-Präsident. «Sie werden es sowieso nicht tun», sagte Trump mit Blick auf ein mögliches Streben des Iran nach einer Atomwaffe. «Die haben genug.»Was waren die Motive hinter dem Militärschlag gegen den Iran? Was sagt der Waffenstillstand über Trumps Einfluss im Nahen Osten aus? Und wie reagieren die Mitglieder des US-Kongresses? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin in Birmingham, Alabama, in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Der Nato-Gipfel in Den Haag - sowohl Nato-Generalsekretär Rutte als auch Bundeskanzler Merz hatten ihn bereits vor der entscheidenden Sitzung heute als "historisch" bezeichnet. Das Arbeitstreffen hat handfeste Ergebnisse gebracht, über die wir in diesem Thema des Tages mit Tim Aßmann in Den Haag sprechen.
Nach Telefonat mit US-Präsident Trump wollen Israel und der Iran die Waffenruhe einhalten, Erneut getötete Zivilisten durch israelische Soldaten bei Verteilung von Hilfsgütern in Gaza, Start des NATO-Gipfels im niederländischen Den Haag mit US-Präsident Trump, Regierungserklärung von Kanzler Merz über mehr Verantwortung der Bundeswehr in der NATO, Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwürfe von Finanzminister Klingbeil mit Reaktionen von Bund und Kommunen, Bundesverwaltungsgericht hebt Verbot gegen rechtsextremistisches Magazin "Compact" auf, Sturmtief "Ziros" richtet große Schäden in Berlin und Brandenburg an, Das Wetter
Schon vor Beginn des NATO-Gipfels in Den Haag sprechen einige von einem “historischen” Treffen. Die 32 Staats- und Regierungschefs wollen eine massive Aufrüstung in Höhe von 5 Prozent des jeweiligen BIP beschließen. Es ist der erste NATO-Gipfel unter der Regie des neuen Generalsekretärs Mark Rutte, der das zweitägige Treffen in seiner Heimat ganz auf US-Präsident Donald Trump zugeschnitten hat, um einen Eklat zu verhindern. Tim Aßmann aus dem ARD-Hauptstadtstudio beobachtet das NATO-Treffen. Und erklärt in dieser 11KM-Folge, warum es eigentlich um 3,5 plus 1,5 Prozent geht und wie die bevorstehenden NATO-Beschlüsse die innerdeutsche Debatte über die Wehrpflicht wieder anheizen könnten. Alle Meldungen und Updates zum NATO-Gipfel: https://www.tagesschau.de/thema/nato-gipfel „Streitkräfte und Strategien“ - das ist unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien Hier geht es zu unserer früheren 11KM-Folge “75 Jahre NATO - Bedrohter Kraftprotz”: https://1.ard.de/11KM_Nato_Jubilaeum Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Niklas Münch Mitarbeit: Stephan Beuting, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Christine Frey, Jonas Teichmann, Konrad Winkler, Jürgen Kopp Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Zum Start des NATO-Gipfels machen viele Staaten den Weg frei für mehr Rüstung. Verteidigungsminister Boris Pistorius denkt über eine Rückkehr zur Wehrpflicht nach. Ein Weg zu mehr Sicherheit? Moderation: Elif Şenel Von WDR 5.
Die Bundeswehr steht unter Druck wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Drohgebärden Wladimir Putins an der Ostflanke der NATO und die gestiegene Erwartung an Deutschland, sicherheitspolitisch Führungsverantwortung in Europa zu übernehmen, rücken die Frage nach Zustand und Zukunft der Truppe ins Zentrum der politischen Debatte. Zwei Tage vor Beginn des NATO-Gipfels in Den Haag stellt sich Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den Fragen von Caren Miosga. Wie will er die Bundeswehr auf die neue Zeit vorbereiten? Reichen Sondervermögen und Strategiepapiere – oder braucht es eine Rückkehr zur Wehrpflicht, um die Personalnot zu lindern? Und was bedeutet „kriegstüchtig“ im Jahr 2025?
Viele ausländische Zeitungen ziehen eine Bilanz des NATO-Gipfels. Daneben geht es um den Auftritt von US-Präsident Biden in Washington und die Regierungsbildung in Frankreich. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Pindur, Marcus www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Auf dem NATO-Gipfel ist Joe Biden bei jedem Auftritt besonders genau beobachtet worden. Ausgerechnet am Schluss unterlief ihm ein peinlicher Versprecher. Während der Vorstellung des ukrainischen Präsidenten nannte Biden ihn versehentlich „Präsident Putin“ statt „Präsident Selenskyj“. Selenskyj reagierte schlagfertig und versuchte, die Situation zu entschärfen. Trotzdem geht die Debatte über die Gesundheit des US-Präsidenten weiter. In Deutschland wird dagegen über die konventionelle und nukleare Abschreckung diskutiert. Am Rande des NATO-Gipfels ist nämlich auch bekannt geworden, dass die USA ab dem Jahr 2026 in Deutschland wieder Waffensysteme stationieren wollen, die weit bis nach Russland reichen. Damit reagiert Europa auf die Stationierung russischer Raketen, die auch auf Deutschland zielen. Vorgesehen sind Marschflugkörper vom Typ Tomahawk mit einer Reichweite von bis zu 2500 Kilometern. Außerdem sind auch Luftabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen vorgesehen. Bundeskanzler Scholz bezeichnet die Entscheidung als notwendig zur Schließung einer Fähigkeitslücke und zur Abschreckung. Kritiker befürchten, dass Deutschland damit zum Kriegsschauplatz wird. Die Öffentlichkeit sei zudem nicht ausreichend vorbereitet worden. Die Sicherheitsexpertin der Stiftung Wissenschaft und Politik, Claudia Major, sagt im Interview mit Anna Engelke: „Ich wäre ganz ehrlich glücklich, wenn diese Systeme bei uns nicht stationiert werden müssten, wenn wir sie nicht bräuchten." Gleichzeitig sieht sie die Notwendigkeit, gegenüber Russland aufzuholen und auch den Bedarf an einer US-Präsenz in Europa: „Denn nur dann kann die NATO einen konventionellen Krieg abschrecken.“ Im Podcast berichtet Kai Küstner auch über einen russischen Anschlagsplan auf Rheinmetall-Chef Papperger und über Ungarns Regierungschef Orban, der bei NATO und EU für noch mehr Ärger sorgt. NATO-Gipfel-Erklärung: https://www.nato.int/cps/en/natohq/official_texts_227678.htm Rheinmetall-Chef Papperger: Wie konkret war die Bedrohung? https://www.tagesschau.de/inland/rheinmetall-anschlagsplan-papperger-100.html Desinformation zum russischen Angriff auf das Kinderkrankenhaus: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ukraine-kiew-krankenhaus-russland-100.html Podcast-Tipps: Was tun Herr General? (MDR Aktuell) https://1.ard.de/general Krieg und Terror - Die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine (NDR Info) https://1.ard.de/Krieg_und_Terror Alle Folgen von „Streitkräfte und Strategien“. https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Fragen, Kritik und Feedback gerne an: streitkraefte@ndr.de
Dass der Ukraine-Gipfel auf dem Bürgenstock von Mitte Juni keinen Durchbruch bringen würde, war absehbar. Enttäuschend war jedoch, dass nach dem Spitzentreffen in der Schweiz völlig unklar blieb, wie und ob es überhaupt weitergeht. Am Rande des Nato-Gipfels war nun zu erfahren: Es geht weiter. Weitere Themen: Seit Jahren streitet sich die Finanzmarktaufsicht Finma darüber, ob die Vergleichsplattform «comparis.ch» eine Versicherungsvermittlerin ist. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Comparis eine Versicherungsvermittlerin ist und sie sich entsprechend registrieren lassen muss. Erneut ist im Wallis eine Kontroverse um den früheren Nationalrat Yannick Buttet entbrannt. Nachdem er vor sieben Jahren wegen Stalkings und Belästigung zweier Frauen verurteilt wurde, wurde Buttet verurteilt.Dennoch hat die Walliser Tourismuskammer Buttet zum Präsidenten gewählt. Das hat im Wallis heftige Proteste hervorgerufen.
Mit neuen Patzern zum Abschluss des Nato-Gipfels hat US-Präsident Biden die Zweifel an seiner geistigen Fitness für eine zweite Amtszeit weiter geschürt. Die Ukraine kann derweil mit weiteren Hilfen aus dem Bündnis rechnen.
Dass der Ukraine-Gipfel auf dem Bürgenstock von Mitte Juni keinen Durchbruch bringen würde, war absehbar. Enttäuschend war jedoch, dass nach dem Spitzentreffen in der Schweiz völlig unklar blieb, wie und ob es überhaupt weitergeht. Am Rande des Nato-Gipfels war nun zu erfahren: Es geht weiter. Weitere Themen: - Comparis muss sich künftig registrieren - Mikolajiv – die ukrainische Stadt ohne Wasser - Die umstrittene Wahl von Yannick Buttet - Südtessin hat Angst vor dem Kollaps - Rostende Flüsse in Kanada - Das Ende des Zweiten Weltkriegs
Die Nato wird künftig von Deutschland aus Waffenlieferungen und Ausbildungsaktivitäten für die ukrainischen Streitkräfte koordinieren. Wie die Teilnehmer des Nato-Gipfels in Washington beschlossen haben, wird das neue Kommando seinen Sitz in Wiesbaden haben. Die Unterstützung der Ukraine solle eine dauerhafte Grundlage bekommen, heißt es in einer Gipfel-Erklärung. Außerdem haben die 32 Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedsländer weitere Militärhilfen für die Ukraine beschlossen. Die schon länger zugesagten F16-Kampfjets werden jetzt ausgeliefert. Die USA wollen weitreichendere Waffensysteme in Deutschland stationieren. Das haben das Weiße Haus und die Bundesregierung am Rande des Nato-Gipfels in Washington bekanntgegeben. Konkret geht es demnach um Marschflugkörper des Typs Tomahawk mit einer Reichweite von mehr als 2.000 Kilometern sowie Flugabwehrraketen und neu entwickelte Überschallwaffen. Sie sollen laut Erklärung von 2026 an in Deutschland stationiert werden, um die Nato-Staaten in Europa besser zu schützen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine haben die USA auch ihre Truppenpräsenz in Deutschland und Europa verstärkt.
Die Corona-Pandemie wurde in Deutschland nicht aufgearbeitet. Dabei ist es höchste Zeit. Leseempfehlung: Wegen des Nato-Gipfels herrscht in Washington der Ausnahmezustand: Florian Harms und Bastian Brauns berichten von vor Ort: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/us-wahl/id_100445544/nato-gipfel-ausnahmezustand-in-washington-video.html Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter www.t-online.de/tagesanbruch Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag, am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Pocket Casts (https://pca.st/4jMw) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
10.07.2024 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Kurz vor dem Beginn des NATO-Gipfels in Washington wird eine Kinderklinik in Kiew von Raketen getroffen. Was wir über die neuen Angriffe auf die Ukraine wissen. Und: Was bedeutet der Start der Ariane 6 Rakete für die europäische Raumfahrt? (16:40) Sandra Schulz
“Sicherheitshalber” ist der - inzwischen 5 Jahre alte! - Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In der Vergangenheit waren Geburtstage stets Anlass zu allerlei Faxen sowie zur Verkostung des einen oder anderen alkoholhaltigen Kaltgetränks. Dieses Jahr war den vier Podcastern aber nicht nach Jux und Dollerei. Außerdem wurden in den letzten Tagen so viele brandaktuelle Themen an den Sicherheitspod herangetragen, dass der Geburtstag am 19. Juli kurzerhand live, in Form eines Twitter Space, stattfand, um auch mit den Hörerinnen und Hörern ins Gespräch kommen zu können. Es geht also zu Beginn kurz um das von Russland aufgekündigte Getreideabkommen und dann um die kontroverse Lieferung von Streumunition an die Ukraine sowie die Implikationen des NATO-Gipfels in Vilnius. Das ist der Mitschnitt des Twitter Space (ohne das Q&A-Segment mit den ZuhörerInnen) - für die deswegen leider schlechtere Tonqualität bittet die Crew des Sicherheitspod inständig um Nachsicht. Die nächste reguläre Folge kommt schon nächste Woche! Web: https://sicherheitspod.de/ Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Twitter: https://twitter.com/Sicherheitspod Mastodon: mastodontech.de/@Sicherheitspod Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2023/07/22/sicherheitshalber-spezial-5-geburtstag-live-online-ernste-themen-streumunition-nato-gipfel/
Mon, 17 Jul 2023 02:48:11 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/sicherheitsexpertin-dr-claudia-major-ueber-nato-perspektiven-fuer-die 78bf7e1bace396e877727c7922cf318e Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing. Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:06:02) Im Interview: Sicherheitsexpertin Dr. Claudia Major ist Forschungsgruppenleiter bei Stiftung Wissenschaft und Politik. Im Interview mit Michael Bröcker spricht sie über den Ausgang des NATO-Gipfels und warum es für die Ukraine zwar Zugeständnisse gibt, aber keine konkreten Zusagen. 2.(00:16:35) Börsenreporterin Anne Schwedt kennt die wichtigsten Termine der Woche. 3.(00:18:44) Das lesen Politikerinnen und Politiker im Urlaub. 4.(00:20:40) Ein echter Goldfund in Kentucky: Mann findet 700 Goldmünzen in seinem Maisfeld. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2239 full Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing. no
Es war eine turbulente Woche für die CDU. Parteichef Merz tauscht seinen Generalsekretär Mario Czaja gegen Carsten Linnemann aus. Statt eines Ostdeutschen mit Schwerpunkt in der Sozialpolitik, besetzt nun ein Wirtschaftsliberaler aus Nordrhein-Westfalen den zweitwichtigsten Posten, den eine Oppositionspartei hat. Welche Schwerpunkte und Tonalität wird Linnemann setzen, wie wird es um die Anschlussfähigkeit in die Mitte unter ihm aussehen und schwächt oder stärkt der Wechsel jetzt Parteichef Friedrich Merz? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski. Außerdem: Alles, außer Beitritt. So lassen sich die Ergebnisse des NATO-Gipfels für die Ukraine zusammenfassen. Gordon Repinski hat Kanzler Olaf Scholz, Außenministerin Annalena Baerbock und Verteidigungsminister Boris Pistorius beim NATO-Gipfel in Vilnius begleitet. Im Interview der Woche dazu: Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn spricht über Sicherheitsgarantien und Zusagen für die Ukraine und die Unmöglichkeit eines NATO-Beitritts zum jetzigen Zeitpunkt. Die weiteren Themen: Von Bayern auf die Bundesebene? Welche Stärke die Freien Wähler bundesweit erreichen könnten. Export ja oder nein? In welche Länder Deutschland künftig Waffen und militärische Technik verkaufen kann und will. Was kommt nach dem Sommer? Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner über die geplanten Klausuren der Regierung und Parteien.
Kommentiert werden die Ergebnisse des NATO-Gipfels im litauischen Vilnius. Zudem blicken viele Zeitungen auf die jüngst vorgestellte China-Strategie der Bunderegierung.www.deutschlandfunk.de, Internationale PresseschauDirekter Link zur Audiodatei
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion einiger aktueller Ereignisse. Als Erstes werden wir die Ergebnisse des historischen NATO-Gipfels besprechen, der diese Woche in Vilnius, der Hauptstadt Litauens, stattfand. Dann sprechen wir über die komplexen Beziehungen zwischen China und den USA, die die US-Finanzministerin Janet Yellen mit ihrem Besuch in China verbessern wollte. Danach gehen wir auf die Tatsache ein, dass die vergangene Woche die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen von Klimadaten und aller Wahrscheinlichkeit nach die wärmste überhaupt war. Und wir beenden den ersten Teil dieser Folge mit einer Story, die wir jedes Jahr Anfang Juli präsentieren – mit dem traditionellen Hotdog-Wettessen in New York! Weiter geht es mit dem zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Sky Deutschland hat angekündigt, künftig auf Eigenproduktionen verzichten zu wollen, was für einen Aufschrei in der Branche sorgte. Außerdem sprechen wir über die Idee, den angespannten Wohnungsmarkt in den Großstädten durch Wohnungstausch zu entlasten. Auf den ersten Blick ist es eine Win-Win-Situation, doch in der Praxis ist es schwieriger als gedacht. Die NATO bekräftigt Sicherheitszusagen für die Ukraine Zusicherung der USA an China: die Weltwirtschaft bietet genug Platz für beide Großmächte Die vergangene Woche war die wärmste Woche seit Beginn der Aufzeichnungen von Klimadaten Der Rekord im Hotdog-Wettessen ist in 40 Jahren von 10 auf 76 gestiegen Keine Eigenproduktionen mehr auf Sky Deutschland Wohnungstausch in Großstädten – Lösung oder Problem?
Es gibt keine Rechtfertigung für den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Sie ist ein freies Land und das muss sie auch in Zukunft bleiben. Trotzdem trauen wir uns ran an den Versuch, die russische Perspektive tiefer zu ergründen, um Fakten, Fake News und unterschiedliche Einordnungen voneinander zu trennen.Zeithistoriker streiten über die Frage, ob der Westen Russland in der Frage der NATO-Osterweiterung betrogen hat. Nach dem Kalten Krieg hat sich das westliche Verteidigungsbündnis neu interpretiert: Fortan wollte die NATO in Krisenherden weltweit schlichten und quasi "Stabilität exportieren". Osteuropäische Länder in das Bündnis zu integrieren, schien stabilitätspolitisch von Vorteil zu sein. Dabei aber gleichzeitig das Verhältnis zu Russland verbessern zu wollen, wertet der Politikwissenschaftler Matthias Dembinski im Nachhinein als eine "Quadratur des Kreises".Auf welchen Eckpfeilern beruht das Verhältnis der NATO zu Russland? Auf dem Gipfel in Bukarest im Jahr 2008 hatte die NATO der Ukraine und Georgien der Beitritt zugesagt, doch vollzogen wurde er nicht. Hätte die NATO dort klare Fakten schaffen müssen, statt sich auf einen Kompromiss zu einigen? Die neue Folge des Podcasts "Wirtschaft Welt & Weit" will helfen, die ambivalente Beziehung der NATO zu Russland einzuordnen. Was ist Fakt, was Putins Propaganda? Und vor allem: Was muss passieren, damit zumindest eine Chance auf Frieden erreicht wird? Über dies und mehr diskutiert Host Mary Abdelaziz-Ditzow mit Mathias Dembinski. Der Politikwissenschaftler des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung ist auf europäische Sicherheit und die NATO spezialisiert.Aufgrund des NATO-Gipfels in Vilnius blickt "Wirtschaft Welt & Weit" diesen Monat mit einem vierteiligen Spezial auf das westliche Verteidigungsbündnis. Die erste Folge hat Basiswissen geschaffen und die NATO, ihre Funktionsweise und Historie erklärt. In Folge zwei diskutiert Mary Abdelaziz-Ditzow mit Matthias Dembinski über das ambivalente Verhältnis zwischen der NATO und Russland. Die beiden kommenden Folgen thematisieren die aktuellen Ereignisse des Gipfels in Litauen, helfen beim Einordnen und möchten zudem einen Blick in die Zukunft wagen.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Beim Angriff auf die IT-Firma Xplain haben Hacker auch hunderte Daten von Hooligans erbeutet. Ein Teil davon ist nun im Darknet aufgetaucht. Das Bundesamt für Polizei Fedpol hat erste Massnahmen ergriffen. Weitere Themen: (01:33) Fedpol: Hooligan-Datenbank im Darknet aufgetaucht (07:47) EU-Parlament stimmt für umstrittenes Naturschutzgesetz (14:01) Durchzogene Bilanz des Nato-Gipfels (17:24) Repression in Belarus als Vorbild für Russland (23:20) Thailand: Angespannte Lage vor Premierministerwahl (27:17) Unerkannte Gehirnerschütterungen: Fifa ergreift Massnahmen (30:59) Milan Kundera: Nachruf auf einen kritischen Geist
Eine vage Einladung ohne Zeitplan: Aus Sicht der Ukraine ein ernüchterndes Ergebnis des NATO-Gipfels. Unter den gegebenen Umständen sei es richtig, weder Bedingungen noch Zeitpunkt für einen Beitritt festzulegen, kommentiert Marcus Pindur.Von Marcus Pindurwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der WocheDirekter Link zur Audiodatei
Kein Krieg in Europa: Das war schon 1949 bei der Gründung der NATO die Zielsetzung. Das westliche Verteidigungsbündnis hatte damals die zunehmende Bedrohung durch die Sowjetunion im Blick. Beide Seiten setzten dazu auf atomare Abschreckung. Deutschland war damals Frontstaat, erinnert sich der Politikwissenschaftler Matthias Dembinskt. Die Sorge vor einem dritten Weltkrieg war groß: "Alle fürchteten damals, dass sich dieser Krieg in Deutschland abspielen würde", sagt Dembinski im ntv-Podcast "Wirtschaft Welt & Weit“.Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion änderte sich die Lage radikal. Die Zeit der Gegensätze war vorbei, kollektive Verteidigung verlor ihr Gewicht. Die NATO löste sich jedoch nicht auf, sondern passte sich an. Gemeinsam mit Russland arbeitete sie an einer eine gesamteuropäischen Friedensordnung, erklärt Dembinski in der neuen Podcast-Folge.Zudem startete sie sogenannte "Out-of-area"-Einsätze. Darunter versteht man Einsätze, die über das eigentliche Bündnisgebiet hinausgehen. Der NATO ging es laut Dembinski dabei vor allem um Stabilitätsexport. Denn in dem Maße, wie die Situation im ehemaligen Jugoslawien eskalierte, stieg die Sorge etwa vor Flüchtlingswellen und ihren Auswirkungen.Im Vorfeld des NATO-Gipfels in Vilnius blickt der Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" in einem vierteiligen Spezial auf das westliche Verteidigungsbündnis, das seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine mit Putin wieder einen Gegenpart hat. Die erste Folge schafft Basiswissen, will einordnen und Werte, Ziele sowie Selbstverständnis der NATO im Detail beleuchten. Host Mary Abdelaziz-Ditzow diskutiert dazu mit Matthias Dembinski, der beim Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung auf europäische Sicherheit spezialisiert ist und sich bestens mit der NATO auskennt. Die drei weiteren Folgen befassen sich mit dem Verhältnis der NATO zu Russland, werden die aktuellen Ereignissen des Gipfels in Litauen einordnen und einen Blick in die Zukunft wagen.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.