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Die UN entscheidet, ob Deutschland einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat bekommt. Aber hat Deutschland eine Chance? Und wieso wollen wir das überhaupt? Das fragt sich Peter Zudeick in seinem satirischen Schrägstrich. Von Peter Zudeick.
Thema: Polit-Erosion in der Türkei - schafft Präsident Erdogan nun die Demokratie endgültig ab?
Thema: Polit-Erosion in der Türkei - schafft Präsident Erdogan nun die Demokratie endgültig ab?
Der Politikwissenschaftler Volker Perthes war von 2005 bis 2020 Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit und geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung Wissenschaft und Politik. Für die Vereinten Nationen war er u.a. in Syrien und im Sudan tätig.Sein neues Buch trägt den Titel »Die Multipolarisierung der Welt - Ein geopolitischer Wegweiser«.Ein Gespräch über die Regeln gemeinsamer Systeme und den Wert von Verlässlichkeit, über die Bedeutung nationaler Prioritäten in einer multipolaren Welt und die Logik der Gewalt, über Syrien, Iran, Israel, Palästina, defizitäre Demokratien und die Vergänglichkeit von autoritären Systemen.Zur FolgeBuch »Die Multipolarisierung der Welt«Websitewww.ausrede-podcast.de
Vedran Dzihic im Gespräch mit Krsto Lazarević, Franziska Tschinderle und Danijel MajićDER WESTBALKANIm Wartezimmer der EU Seit dem Krieg in der Ukraine wird wieder über etwas diskutiert, das schon fast für tot erklärt wurde: Die Erweiterung. Die EU will wieder neue Mitglieder aufnehmen, zumindest signalisiert das die Kommission in Brüssel. Aber kann das gelingen? Eine Union, die von Helsinki bis Tirana, von Lissabon bis nach Chisinau reicht?Sicher ist: Noch nie in der Geschichte der EU gab es so lange keine Erweiterung. Fast ein Vierteljahrhundert schon warten sechs Staaten auf dem so genannten Westbalkan auf ihre Mitgliedschaft. Ein neues Buch beleuchtet ihr Schicksal im Warteraum der EU. Wird Montenegro das 28. Mitglied der EU? Kann man ein Land wie Serbien, wo Präsident Vučić zunehmend autoritär regiert und historisch enge Verbindungen zu Russland bestehen, wirklich aufnehmen? Und warum gilt das kleine Albanien plötzlich als neuer Frontrunner?Die Journalistin Franziska Tschinderle sowie die Journalisten Krsto Lazarević und Danijel Majić berichten seit Jahren aus der Region. In ihrem Buch lassen sie vielfältige Perspektiven zu Wort kommen und analysieren die zentralen politischen Konflikte und Akteure. Den Namensstreit um Nordmazedonien, die politische Blockade in Bosnien-Herzegowina, die jüngsten Korruptionsaffären in Albanien sowie die Massenproteste in Serbien. Vor allem aber die große Frage, die über der Erweiterung schwebt: Müssen wir wieder wachsen, um ein geopolitischer Akteur zu werden? Oder könnten wir am Ende daran zerbrechen?Darum und um vieles mehr wird es bei der Diskussion im Kreisky Forum gehen. Krsto Lazarević, geboren 1989, ist Journalist. Er berichtete für deutschsprachige Medien aus Belgrad, Sarajevo und Wien über Südosteuropa. Außerdem arbeitete er im Europäischen Parlament und für die europäische Presseschau euro|topics. Er ist neben Danijel Majic´ einer der beiden Hosts des Podcasts „Neues vom Balla-balla-Balkan“.Franziska Tschinderle, geboren 1994, ist Journalistin mit dem Schwerpunkt Süd-osteuropa. Sie schreibt für das Außenpolitik-Ressort des österreichischen Nachrichtenmagazins profil. Seit 2022 lebt sie in der albanischen Hauptstadt Tirana und berichtet von dort für diverse deutschsprachige Medien.Danijel Majić, geboren 1981, arbeitet als freier Journalist vor allem für den Hessischen Rundfunk. Zuvor war er lange Jahre Redakteur der Frankfurter Rundschau. Zusammen mit Krsto Lazarevic´ produziert und moderiert er den Podcast „Neues vom Ballaballa-Balkan“.Moderation:Vedran Dzihic, Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip); unterrichtet an der Universität Wien und an der Universität für Angewandte Kunst Wien; Leiter des Center of Advanced Studies Southeastern Europe an der Universität Rijeka, Mitglied von „Balkans in Europe Policy Advisory Group“ (BiEPAG); er koordiniert gemeinsam mit Partnern die Engaged Democracy Intitative (EDI) des European Fund for the Balkans.
Die Türkei war außenpolitisch durch den Sturz von Assad zuletzt auf der Siegesstraße, aber der Irankrieg sorgt auch hier für Unsicherheit. Ich habe das zum Anlass genommen, mit Cengiz Günay vom Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) – wo ich als Affiliated Researcher tätig bin – über die aktuelle Lage im Nahen Osten, das Erbe des Osmanischen Reichs, den Vertrag von Sevres, Atatürk, den Neo-Ottomanismus, islamistische Außenpolitik, Identität zwischen Religion und Nationalismus, Erdogan, die türkischen Beziehungen zu Israel oder zur EU und vieles mehr zu sprechen.
Das Pentagon bereitet sich offenbar auf einen möglichen Einsatz von Bodentruppen im Iran vor. Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Bundeswehr-Universität München, beschreibt, welche Folgen ein solcher Einsatz hätte. Und er hat eine klare Empfehlung an US-Präsident Trump.[13:03]Die „FinanzKommission Gesundheit“ stellt ihre Ergebnisse vor. Zehn Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ökonomie, Medizin, Sozialrecht, Ethik und Prävention haben Sparvorschläge erarbeitet. Sara Siewert berichtet über 60 Maßnahmen mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro.[08:59]Die SPD will Reformpartei werden.Auf dem Krisentreffen vorm Wochenende haben vor allem auch kommunale Vertreter der Bundesparteispitze klargemacht, dass den Worten nun Taten folgen müssen.[01:27]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen von Schwarz und Grün ging es am Sonntag in die Wahlkabinen. Und Kopf an Kopf endete die Wahl, Özdemir gewinnt mit einer Nasenlänge Vorsprung vor Hagel. Und die nächste Wahl folgt auf dem Fuße. Auch in Rheinland-Pfalz spielen die Wähler Schicksal. Es bewegt sich etwas in Deutschland. Aber wie, wohin und warum? Thomas Ihm diskutiert mit Albrecht von Lucke – Redakteur der Blätter für Deutsche und Internationale Politik; Prof. Dr. Andreas Rödder – Historiker, Universität Mainz; Eva Quadbeck, Chefredakteurin, RedaktionsNetzwerk Deutschland
Helfried Carl im Gespräch mit Judith Kohlenberger und Michael SoderHITZIGE DEBATTENMigrationspanik und KlimakriseBei den Themen Migration und Klima dauert es nie lange, bis die nächste Debatte losbricht. Aus Ideen werden Vorwürfe, aus Diskussionen endlose Grabenkämpfe. Am Ende bleibt oft nur eine Unübersichtlichkeit, wie gesellschaftliche Ziele erreicht werden könnten.Die renommierte Migrationsforscherin Judith Kohlenberger und der Sozioökonom Michael Soder analysieren in ihren aktuellen Büchern „Migrationspanik“ und „Hitzige Debatten“ die aktuellen Entwicklungen eines Diskurses, der in eine beginnende und in Teilen schon vollzogene autoritäre Wende, die auch das bürgerliche Milieu ergriffen hat, zu münden scheint. Und beide zeichnen nach, wie der Blick von Gesellschaft und Politik wieder auf das Wesentliche gerichtet werden kann.Judith Kohlenberger leitet das Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM) an der WU Wien, ist Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) und in Berlin am Jacques Delors Centre sowie am Einstein Center Digital Future assoziiert. Ihre Arbeit wurde mit dem Kurt-Rothschild-Preis und dem Anas-Schakfeh-Preis für Verdienste im Bereich der Menschenrechte, der Demokratie und der Förderung der Rechtsstaatlichkeit ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des Integrationsrats der Stadt Wien und Mitherausgeberin der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. Ihr Buch Das Fluchtparadox (2022) war österreichisches Wissenschaftsbuch des Jahres 2023 und für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.Michael Soder studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien und promovierte zur politischen Ökonomie der sozial-ökologischen Transformation. Aktuell arbeitet er in der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien zu den Themen des grünen Strukturwandels, der grünen Industriepolitik, der Gestaltung eines gerechten Übergangs (Just Transition) sowie zu Forschung, Innovation und Technologie. Außerdem lehrt er an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Hochschule Campus Wien sowie der FH des BFI Wien.Moderation:Helfried Carl, österreichischer Diplomat; 2014 bis 2019 österreichischer Botschafter in der Slowakei und ehemaliger Büroleiter der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer; seit 2019 Partner des von ihm mitbegründeten Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy. Carl ist Vorstandsmitglied im Bruno Kreisky Forum und in der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGFE.
Russland, China, die USA: Großmächte liefern sich einen Wettlauf um politische und wirtschaftliche Einflusssphären. Die Krim, die Ukraine, Taiwan, Venezuela, Kanada, Grönland, jeder nimmt sich, was er kann. Wer Macht hat, nutzt sie, wer sie nicht hat, verliert. Die Weltordnung verändert sich dramatisch, das Wertesystem, wie wir es kannten, steht zur Disposition, wenn Amerikas Präsident sagt, er fühle sich allein der eigenen Moral verpflichtet. Was macht den neuen Imperialismus aus? Wo ist der Platz für Europa? Nostalgie sei noch keine Strategie, hat der kanadische Premier Mark Carney die Europäer gerade ermahnt. Was ist also zu tun? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Gerlinde Groitl – Professorin für Internationale Politik an der Universität Regensburg und Leiterin des Münchener Instituts für Sicherheit und Strategie; Prof. em. Dr. Ulrich Menzel – Politikwissenschaftler, Braunschweig; Dr. Jana Puglierin – Sicherheitsexpertin und Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations
Maduro entführt - Wer stoppt Trump jetzt noch? | Deutschland geht's besser, als wir denken | Blackout in Berlin | Diätenwahn zum Jahresbeginn - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Maduro entführt - Wer stoppt Trump jetzt noch? | Deutschland geht's besser, als wir denken | Blackout in Berlin | Diätenwahn zum Jahresbeginn - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Unsere liberale Weltordnung mit ihren Institutionen wie den Vereinten Nationen bröckelt. Ein Vortrag mit zwei Szenarien über die Zukunft der internationalen Politik des Politikwissenschaftlers Michael Zürn.***Michael Zürn ist Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin. Seinen Vortrag "Weltordnung - Was ist das und wohin geht sie?" hielt er am 19. September 2025 im Rahmen der Bad Homburg Conference 2025 mit dem Titel Die Verfassung der Welt. Recht und Macht in der internationalen Politik. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Forschungskolleg Humanwissenschaften, dem Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) und der Stadt Bad Homburg. ***+++ Weltordnung +++ Internationale Politik +++ Politikwissenschaft +++ UNO +++ Vereinte Nationen +++ Institutionen +++ Staatensystem +++ Staaten +++ Diplomatie +++ Demokratie +++ Autoritarismus +++ Autokratie +++ Systemkonflikt +++ Blöcke +++ Hegemonie +++ Multipolarität +++ USA +++ China +++ EU +++ Europa +++ Russland +++ Krieg +++ Sozialismus +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Michael Zürn, Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin**********HörtippHört doch mal in den Deutschlandfunk-Podcast Tatort Kunst**********Ihr hört in diesem Hörsaal:0:00 - Einleitung5:05 - Sechs zentrale Merkmal der Weltordnung17:57 - Quo vadis Weltordnung?27:40 - Fazit**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sicherheitspolitik: Deutschland und Europa im WeltordnungskonfliktSchockmethoden: Trumps zerstörerischer RadikalismusInternationale Politik: Und jetzt? Europa in einer neuen Weltordnung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Eine ernüchternde Bilanz des Ukraine-Krieges.Zu Gast sind Claudia Major, Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen des German Marshall Fund und Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Bundeswehr-Universität München. Beide haben jüngst einen vielbeachteten SPIEGEL-Gastbeitrag veröffentlicht, in dem sie einen „neuen pragmatischen Westen“ fordern - mit Deutschland in einer zentralen Rolle. Im Gespräch liefern sie eine tiefgehende Analyse des Kriegsverlaufs, strategischer Versäumnisse und möglicher sicherheitspolitischer Szenarien, die Europa unmittelbar betreffen.Die zentrale Frage: Haben wir - Politik, Medien, Experten, Westen - die Lage zu lange zu optimistisch eingeschätzt? Und was bedeutet das für die Zukunft Europas? Zwischen enttäuschten Erwartungen, militärischen Fehlkalkulationen und der wachsenden Gefahr eines ausufernden Konflikts diskutieren Ronzheimer, Claudia Major und Carlo Masala schonungslos offen, ob ein Frieden überhaupt möglich ist – und zu welchem Preis.Ist der Westen noch handlungsfähig? Und wie viel Zeit bleibt Europa, bevor Russland den Konflikt über die Ukraine hinaus trägt?Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Es gibt sehr viele Zwänge in außenpolitischen Institutionen, die es extrem schwierig machen, feministische Konzepte wirklich zu verankern“, sagt Dr. Karoline Färber. Vor fast genau einem Jahr ist die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP gescheitert – und damit auch die feministische Außenpolitik von Außenministerin Annalena Baerbock abrupt beendet worden. Der neue Bundesminister im Auswärtigen Amt der schwarz-roten Bundesregierung, Johann Wadephul von der CDU, hat schnell klargestellt, dass er die feministische Außenpolitik seiner Vorgängerin nicht fortsetzen wird. Stellt sich also die Frage, was eigentlich von dieser feministischen Außenpolitik geblieben ist? Konnten in der kurzen Zeit Veränderungen angestoßen werden? Karoline Färber ist ausgewiesene Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik und hat sich intensiv mit feministischer Außenpolitik beschäftigt. Zudem gewährt sie uns einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der deutschen Außenpolitik: Frau Färber hat dort geforscht, wo nur wenigen Forschenden Zugang gewährt wird – direkt im Auswärtigen Amt. Ihre Einblicke zeigen, wie hierarchisch, komplex und zugleich verletzlich die Strukturen sind, auf denen unsere Diplomatie aufbaut. Ein Gespräch, das politikwissenschaftlichen Tiefgang bietet, aber auch praktische Einblicke in Institutionen und die Herausforderungen von Veränderung in der Politik gewährt. Dr. Karoline Färber ist Postdoktorandin an der Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität Erfurt. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes KNOWPRO forscht sie zu Wissensproduktion in der deutschen Friedens- und Sicherheitspolitik. Färber hat am King's College London zu feministischer Außenpolitik promoviert und forscht außerdem zu Diplomatie sowie Gender, Race und Klasse. Ihr empirischer Fokus liegt dabei auf Deutschland. In ihrer Forschung verbindet sie Ethnographie, feministische Internationale Beziehungen und Internationale Politische Soziologie. Sie ist Mitglied des Center for Political Practices and Orders (C2PO) und im GenDip Netzwerk für Gender und Diplomatie sowie im Polis180 Think Tank for Foreign and European Policy, Programme for Gender and International Politics. Sie arbeitete u. a. als Persönliche Referentin des Staatssekretärs für Medien und Europa des Freistaats Thüringen beim Bund in der Thüringer Staatskanzlei. Lese- und Buchtipps zum Thema Feministische Außenpolitik: taz-Artikel „Kein Abriss ohne Gutachten“ von Niklas Balbon und Karoline Färber (Mai 2025): https://taz.de/Feministische-Aussenpolitik/!6087016/ Publikation „Feminist Solutions for Ending War“ von Megan MacKenzie und Nicole Wegner: https://www.jstor.org/stable/j.ctv23hcfk8 persönliche Website von Dr. Karoline Färber: https://www.karolinefaerber.com/
Vom 10. bis 21. November 2025 findet die 30. Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém statt. Doch obwohl sich die ökologische Krise immer deutlicher zuspitzt, halten die Industrieländer Hilfszusagen für Klimaanpassung nicht ein. Das gilt auch für Deutschland, obwohl man sich hierzulande gerne für einen Vorreiter in Sachen Klimaschutz hält. Die Ampel-Regierung trat mit dem Versprechen an, Deutschland ökologisch zu modernisieren. Eine dekarbonisierte, high-tech Wirtschaft soll nicht nur das deutsche Exportmodell retten, sondern auch Kapitalismus und Klima miteinander versöhnen. Bundeskanzler Friedrich Merz setzt dagegen auf den Ausbau von Gaskraftwerken und erwägt eine Abkehr vom Verbrenner-Aus. Statt in den ökologischen Umbau investiert er lieber hunderte Milliarden Euro in die Aufrüstung der Bundeswehr. Das verschärft nicht nur die angespannte internationale Lage, sondern droht die Abhängigkeit von fossiler Energie auf Jahrzehnte zu zementieren. In der achten Folge unseres Podcast «Weltunordnung» spricht Felix Jaitner mit Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien, über die ökologische Krise und ihre Auswirkungen. Wie verschärft sie Konflikte um die multipolare Weltordnung? Besteht ein Widerspruch zwischen ökologischer und sozialer Frage? Und was bedeutet Internationalismus im Zeitalter des Klimawandels?
Am 1. November jährt sich zum ersten Mal das Unglück von Novi Sad. Zu Mittag war damals das Vordach des Hauptbahnhofes eingestürzt. 14 Menschen kamen vor Ort ums Leben, zwei weitere erlagen später ihren Verletzungen. Das Unglück löste die größte Protestwelle in Serbien aus. Der Vorfall wurde zum Symbol für die korrupte Regierung von Präsident Aleksandar Vučić. Der Politikwissenschaftler Vedran Džihić vom Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) lässt im Gespräch mit Solmaz Khorsand das vergangene Jahr Revue passieren, analysiert die Protestbewegung, die mit brachialer Gewalt vom Staatsapparat niedergeschlagen wird und die viel zu spät in die Gänge gekommene Solidarität Europas für die Demonstrierenden. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der erste Schritt für ein Ende des Gaza-Kriegs ist getan. Jetzt gilt es, den Frieden nachhaltig zu machen, sagt Nahostexperte Jan Busse und skizziert die Hürden für beide Kriegsparteien. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Der Nahe Osten war die letzten zwei Jahre ein Kriegsschauplatz. Mit dem Geiselaustausch zwischen Israel und der Hamas könnte nun tatsächlich Frieden beginnen, wenn der von US-Präsident Donald Trump ausgearbeitete 20-Punkte-Plan tatsächlich nun Schritt für Schritt umgesetzt würde. Das macht Hoffnung. Nahostexperte Jan Busse von der Universität der Bundeswehr in München blickt hinter die Kulissen dieses Verhandlungserfolgs. Wer setzte Initiativen, wer brachte den Durchbruch und wer wird den nachfolgenden Friedensprozess orchestrieren? Denn eines ist klar: Nach dem Geiselaustausch als erstem symbolischen Schritt liegen die Mühen der Ebene noch vor den Verhandlungsparteien. Nahostexperte Busse ist zuversichtlich, zeigt aber die vielen Fallstricke auf, die den Prozess gefährden könnten. Etwa die Frage der Entwaffnung, der gegenseitigen Territorialansprüche oder der Finanzierung des Wiederaufbaus. Und er skizziert die drei Optionen für die wichtigste Frage: Wie werden Israel und Palästina in Zukunft zusammenleben können. Politik, so Busse, spielt die Schlüsselrolle. Auf beiden Seiten. Es sind die politisch Handelnden, die Frieden schaffen können. Unser Gast in dieser Folge: Jan Busse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung, Institut für Politikwissenschaft, Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr München. Er hat zusammen mit Muriel Asseburg ein umfassendes Buch zum Thema geschrieben: Der Nahost-Konflikt ist in einer aktualisierten Ausgabe bei C.H.Beck erschienen.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
US-Präsident Donald Trump hat den Friedensnobelpreis mehrfach für sich beansprucht. Gekriegt hat er ihn doch nicht. Der Preis geht an die Venezolanerin Maria Corina Machado. Das Weisse Haus sagt, Trump hätte den Preis aber verdient. Wirklich? Mit dem Professor für Internationale Politik von der Universität Köln, Thomas Jäger, sprechen wir heute darüber, warum US-Präsident Trump den Friedensnobelpreis nicht gekriegt hat. Ausserdem besprechen wir mit ihm, wie es jetzt weitergehen könnte. Kann es sein, dass Trump seinen Fokus vom «Peacemaker» wegverlegt oder könnte es ihn im Gegenteil sogar anspornen, weiterzufahren - damit er den Preis im nächsten Jahr doch noch bekommt? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger, Professor für Internationale Politik an der Universität zu Köln ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Corina Heinzmann - Mitarbeit: Silvia Staub ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Zwei Jahre nach Hamas-Angriff auf Israel: Wie erfolgsversprechend ist Trumps Friedensplan? Und: Wie kompromissbereit ist die SPD bei Reform des Sozialstaats? Zu Gast bei „maischberger“: „Weltspiegel“-Moderatorin Natalie Amiri. Professor für Internationale Politik und Militärexperte Carlo Masala. Gesundheitsminister a.D. und SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach. Zudem Kabarettist Jürgen Becker, Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio Kerstin Palzer und Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer Von Sandra Maischberger.
Nirgendwo in Europa besitzen die Menschen mehr Waffen als in Serbien und Montenegro. 39 Waffen kommen in den zwei Ländern auf 100 Menschen. Weltweit stehen die beiden Staaten damit sogar auf Platz drei – nach den USA und dem Bürgerkriegsland Jemen. Unter anderem durch die Jugoslawienkriege sind immer noch viele Waffen im Umlauf – legale und illegale. Und sie sind bis heute ein Symbol für Freiheit und Tradition. Dabei gab es in Serbien in den vergangenen Jahren verheerende Amokläufe mit vielen Toten. Wie passt das zusammen? Darüber sprechen wir in diesem Podcast mit Anna Tillack (ARD Wien), die für die Weltspiegel Doku „Balkan: Im Bann der Waffen“ einen Waffen-Influencer getroffen hat. Sie spricht aber auch mit Menschen, die für schärfere Waffengesetze kämpfen oder für eine bessere Gesellschaft auf die Straße gehen. Seit fast einem Jahr demonstrieren tausende Menschen in Serbien für mehr Rechtstaatlichkeit, gegen Korruption und sie fordern den Rücktritt ihres Präsidenten Aleksandar Vučić. Die Polizei reagiert mit Gewalt. „Ein Zeichen, dass das Regime massiv unter Druck steht“, sagt Serbien-Experte Vedran Džihić vom Österreichischen Institut für Internationale Politik bei uns im Weltspiegel Podcast. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Emilian Grimm Redaktionsschluss: 26.09.25 ----- Wenn ihr mehr zu den Protesten in Serbien und zu ihrem Auslöser erfahren möchtet, hört doch mal in unsere Podcast Folge aus dem April rein: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:9b42d0efe125e915/ ----- Die Weltspiegel Doku "Balkan: Im Bann der Waffen" von Anna Tillack findet ihr in der ARD Mediathek https://1.ard.de/Balkan_ImBannDerWaffen_WeltspiegelDoku?p=wsp ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Unser Podcast-Tipp: 0630 - Der News Podcast www.wdr.de/0630 ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob sowie die Anmeldung für das Pop-Up Studio in Hamburg Bergedorf gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de
Nirgendwo in Europa besitzen die Menschen mehr Waffen als in Serbien und Montenegro. 39 Waffen kommen in den zwei Ländern auf 100 Menschen. Weltweit stehen die beiden Staaten damit sogar auf Platz drei – nach den USA und dem Bürgerkriegsland Jemen. Unter anderem durch die Jugoslawienkriege sind immer noch viele Waffen im Umlauf – legale und illegale. Und sie sind bis heute ein Symbol für Freiheit und Tradition. Dabei gab es in Serbien in den vergangenen Jahren verheerende Amokläufe mit vielen Toten. Wie passt das zusammen? Darüber sprechen wir in diesem Podcast mit Anna Tillack (ARD Wien), die für die Weltspiegel Doku „Balkan: Im Bann der Waffen“ einen Waffen-Influencer getroffen hat. Sie spricht aber auch mit Menschen, die für schärfere Waffengesetze kämpfen oder für eine bessere Gesellschaft auf die Straße gehen. Seit fast einem Jahr demonstrieren tausende Menschen in Serbien für mehr Rechtstaatlichkeit, gegen Korruption und sie fordern den Rücktritt ihres Präsidenten Aleksandar Vučić. Die Polizei reagiert mit Gewalt. „Ein Zeichen, dass das Regime massiv unter Druck steht“, sagt Serbien-Experte Vedran Džihić vom Österreichischen Institut für Internationale Politik bei uns im Weltspiegel Podcast. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Emilian Grimm Redaktionsschluss: 26.09.25 ----- Wenn ihr mehr zu den Protesten in Serbien und zu ihrem Auslöser erfahren möchtet, hört doch mal in unsere Podcast Folge aus dem April rein: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:9b42d0efe125e915/ ----- Die Weltspiegel Doku "Balkan: Im Bann der Waffen" von Anna Tillack findet ihr in der ARD Mediathek https://1.ard.de/Balkan_ImBannDerWaffen_WeltspiegelDoku?p=wsp ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Unser Podcast-Tipp: 0630 - Der News Podcast www.wdr.de/0630 ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob sowie die Anmeldung für das Pop-Up Studio in Hamburg Bergedorf gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de
Die USA haben ein Boot in der Karibik angegriffen. An Bord sollen Mitglieder eines venezolanischen Drogenkartells samt Drogen gewesen sein mit Kurs auf die USA. Beweise liefert die US-Regierung allerdings nicht. Wohin führt dieser «War On Drugs»? Die USA haben schon einige «War On Drugs» geführt, um gegen das Drogenproblem vorzugehen. Ihr Nutzen ist umstritten. Warum US-Präsident Trump trotzdem darauf setzt, erklärt der Politologe Thomas Jäger in dieser Folge. __________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger, Politologe und Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik an der Universität zu Köln. ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Sandra Witmer ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Deutschland und Japan verfolgen beide das Ziel der Klimaneutralität, setzen dabei jedoch auf unterschiedliche Strategien. In dieser Folge von Zukunftswissen.fm sprechen Dr. rer. pol Rie Watanabe, Professorin an der Fakultät für Internationale Politik, Wirtschaft und Kommunikation der Aoyama Gakuin Universität in Japan, und Dr. Stefan Thomas, Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie Co-Vorsitzender des Deutsch-Japanischen Energiewenderats, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Energiewende in beiden Ländern. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung der Atomkraft, den Einfluss geopolitischer Rahmenbedingungen und den Ausbau von Speicher- und Stromnetzen. Im Gespräch wird deutlich, wie beide Seiten voneinander lernen können – etwa beim Thema Kapazitätenmärkte – und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind. Zur Homepage des German Japanese Energy Transition Council (GJETC) Mehr zum Projekt GJETC 2024/25 *** Moderation: Jonas Zerweck Fragen, Anregungen, Kritik? Ihr erreicht uns unter: zukunftswissen_fm@wupperinst.org und bei LinkedIn, Bluesky sowie Instagram @wupperinst Mehr Infos zum Podcast: Zukunftswissen.fm Produktion: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH Impressum: https://wupperinst.org/impressum GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Trump und Putin wollen reden. Auch über mögliche ukrainische Gebietsabgaben. Was bedeutet das für die europäische Sicherheit? Und welche Botschaft sendet das an Russland? Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gibt es immer wieder Ankündigungen zu Friedens- oder Waffenruhegesprächen, oft unter Beteiligung von Vermittlern wie den USA, Saudi-Arabien oder der Türkei. Was folgte, war meist eine frustrierende Choreografie: erst Hoffnung, dann Ernüchterung, wenn Termine verschoben werden, Positionen verhärten oder Putin nicht erscheint. Doch dieses Mal könnte es anders sein, denn erstmals seit sechs Jahren treffen sich Putin und US-Präsident Trump persönlich. Dabei wird von westlicher Seite erstmals offen auch über sogenannte Gebietstausche gesprochen. Trump erwartet sie, Nato-Chef Mark Rutte hält sie für unvermeidbar. Um welche Regionen es geht, ist unklar. Fest steht, dass Russland große Teile von Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson sowie die Krim kontrolliert, die völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine gehören. Dementsprechend lehnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gebietsabgaben strikt ab. Und auch die EU-Staaten, mit Ausnahme von Ungarn, unterstützen diese Haltung. Sie fordern außerdem Sicherheitsgarantien der USA und anderer Nato-Staaten, um die Ukraine und mögliche andere angegriffene Länder im Ernstfall militärisch oder diplomatisch zu schützen. Was bedeutet es für Europa und die Welt, wenn Russland sich mit seinen Gebietsansprüchen durchsetzt? Das bespricht Moderatorin Hannah Grünewald in der 104. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Carlo Masala, Sicherheitsexperte und Professor für Internationale Politik an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags ab 21 Uhr auf zeit.de und auf YouTube. Redaktionsleitung und Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Julian Claudi, Fish&Clips Redaktion und Produktion: Julian Claudi, Matthias Giordano, Lucie Liu, Carl Friedrichs, Fish&Clips Sprecherin: Poliana Baumgarten Mitarbeit: Alba-Marie Schmidt Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone #putin #trump #russland #ukraine #usa
Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Peace Matters - A Podcast on Contemporary Geopolitics and International Relations
Israel/Iran – Wie der Nahostkonflikt die internationale Politik herausfordertIn dieser Folge des Podcasts Peace Matters werden die aktuellen Entwicklungen angesichts des 12-Tage dauernden Krieges zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 beleuchtet.Wie lassen sich die komplexen Dynamiken im Nahen Osten und deren globale Auswirkungen – von regionalen Machtverschiebungen zwischen Iran, Israel und den USA bis hin zu Fragen des Völkerrechts, der Menschenrechte und des Multilateralismus einordnen? Was sind aktuelle Entwicklungen, historische Zusammenhänge und wie waren die internationalen Reaktionen? Was bedeutet diese Eskalation für Frieden im Nahen Osten auch angesichts des Krieges in Gaza und seinen katastrophalen humanitären Folgen? Wie steht es um die Sicherheit Israels und was ist vom iranischen Atomprogramm in Zukunft zu erwarten? Diese und andere Themen werden von Heinz Gärtner und Adham Hamed diskutiert? Dabei stehen nicht nur sicherheitspolitische Aspekte im Fokus, sondern auch die Rolle Europas, die Glaubwürdigkeit internationaler Normen und die Herausforderungen globaler Diplomatie. Moderiert wird die Diskussion von Stephanie Fenkart.Gäste:Prof. Heinz Gärtner unterrichtet am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Desweitern erhielt er mehrere Fulbright-Professuren und hatte den österreichischen Lehrstuhl an der Stanford Universität inne. An der Johns Hopkins Universität in Washington DC war er Fellow der Austrian Marshall Plan Foundation. Derzeit leitet er den Beirat des International Institute for Peace (IIP) und sitzt dem Strategie- und Sicherheitspolitischen Beirat des Österreichischen Bundesheeres vor. Davor war er wissenschaftlicher Direktor des Österreichisches Instituts für Internationale Politik. Prof. Dr. Gärtner publiziert zu zahlreichen Themen wie internationale Sicherheit, transatlantische Beziehungen, Rüstungskontrolle und mittlerer Osten. Er erhielt den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch. Er ist Träger des Militär-Verdienstzeichens des österreichischen Bundesheeres. Adham Hamed ist Leiter der Forschung am ACP und Lektor an der Universität Wien am Institut für Politikwissenschaft. Er ist Diplomat, Friedens- und Konfliktforscher und war zuvor im Auswärtigen Amt in Berlin tätig, wo er als Referent für den Schutz von Journalist*innen, Medienmacher*innen und Verteidiger*innen der Meinungsfreiheit in Krisen und Konflikten arbeitete.Moderation: Stephanie Fenkart, Direktorin des IIP.Diese Folge wurde am 10. Juli 2025 aufgezeichnet.
März 2028: Russische Truppen marschieren in die estnische Grenzstadt Narwa ein und besetzen die Ostseeinsel Hiiumaa. Der Angriff auf das Baltikum ist Realität geworden. Denn Europa hat nach dem Ende des Ukraine-Kriegs nicht konsequent aufgerüstet – das hat Folgen. Wie wird die NATO reagieren? Wird sie eingreifen und den Ernstfall riskieren – womöglich mit der Gefahr einer nuklearen Eskalation? Was wie der Beginn eines geopolitischen Albtraums klingt, ist erstmal nur ein hypothetisches Szenario, das der Militärexperte und Professor für Internationale Politik, Carlo Masala, in seinem neuen Buch ,,Wenn Russland gewinnt” entworfen hat.
Tickets für den Pioneer LIVE-Podcast „Celebrating Democracy“ gibt es hier.Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz sprechen nach der Abstimmung im Bundesrat über das Investitionspaket und die Lockerung der Schuldenbremse darüber, warum eine damit verknüpfte Staatsreform mit dem aktuellen Politik-Personal eher Wunschdenken ist und die beiden praktizieren gemeinsam “Gesäß-Geografie” im neuen Bundestag.Im Interview der Woche: Carlo Masala, Militärexperte und Professor für Internationale Politik an der Bundeswehruniversität München, spricht mit Karina Mößbauer über sein neues Buch „Wenn Russland gewinnt: Ein Szenario“ und die Optionen einer deutschen nuklearen Bewaffnung. Im kürzesten Interview der Berliner Republik spricht Maja Pfister, die Leiterin “Politik” vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, mit Karina Mößbauer über Annalena Baerbocks Wechsel an die Spitze der UN-Generalversammlung, die Zukunftsversicherung durch Kriegstauglichkeit und Neuanfänge durch Frühlingsgefühle. ID:{72zyK6YH2ObBn7eTLn66nE}
Thema: Verhandlungen über eine Waffenruhe in der Ukraine, Europas Rolle zwischen USA und Russland
Der 12. Februar 2025 wird in die Geschichtsbücher eingehen. An jenem Tag ließen die Vereinigten Staaten die Ukraine fallen und lieferten damit Europa dem russischen Imperialismus aus. Oder ist dieses Lagebild zu düster?Darüber sprechen der Osteuropahistoriker Jan Claas Behrends von der Viadrina, Gustav Gressel von der Landesverteidigungsakademie in Wien und Thomas Jäger, Professor für Internationale Politik in Köln.Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterUnser Gast auf Twitter: Thomas JägerDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Erst nach zwei Tagen im Amt hat sich US-Präsident Trump ausführlich zum Krieg in der Ukraine geäußert. Dabei hat er Russland unter anderem mit Zöllen und Sanktionen gedroht. Aus Sicht von Carlo Masala ist dies ein Weg, Präsident Putin an den Verhandlungstisch zu holen. Trump wolle den Krieg aus verschiedenen Gründen beenden, erklärt der Professor für Internationale Politik an der Bundeswehr-Universität in München im Gespräch mit Host Anna Engelke. Zum einen wolle sich der US-Präsident außenpolitisch künftig auf Asien konzentrieren. Zum anderen müsse Trump in der Ukraine erfolgreich sein, damit er auch auf der Weltbühne als erfolgreicher "Deal-Maker" wahrgenommen wird. Allerdings gebe es für Russland derzeit wenig Anreize, zu verhandeln. Bis die Waffen schweigen, wird es noch eine Weile dauern, ist der Militärexperte überzeugt. Derweil desertieren immer mehr ukrainische Soldaten. Dies hängt laut Masala auch mit fehlenden Waffenlieferungen aus dem Westen zusammen. In Deutschland streiten sich Politiker immer noch über weitere Hilfen für die Ukraine in Höhe von drei Milliarden Euro. Der Hintergrund des Streits ist weniger die Finanzierungsfrage als der derzeitige Wahlkampf, vermutet der Politik-Professor. Die aktuelle militärische Lage in der Ukraine fasst Carsten Schmiester zusammen. Er berichtet über den Einsatz nordkoreanischer Streitkräfte in der russischen Region Kursk und über Meldungen, wonach es um die Wirtschaft in Russland nicht so gut bestellt ist wie Moskau beteuert. Außerdem blickt er auf den Besuch von Verteidigungsminister Pistorius in Polen und das erfolgreiche Vorgehen der Briten gegen ein mutmaßlich russisches Spionageschiff in ihren Hoheitsgewässern. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Das Interview mit dem Militärexperten Prof. Carlo Masala https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1800310.html Wie der Flugverkehr im Ostseeraum unter GPS-Spoofing leidet https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ostseeregion-gps-stoerungen-russland-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Synapsen – ein Wissenschaftspodcast https://1.ard.de/Synapsen
Der neue US-Präsident Donald Trump hat rund 1500 Personen begnadigt, die am Sturm aufs Kapitol im Januar 2021 beteiligt waren. Unter den Begnadigten hat es auch mehrere Rechtsextreme. Welches Signal sendet Trump damit aus? Unter den Begnadigten ist Henry Tarrio. Er ist ein rechtsextremer Aktivist und ehemaliger Anführer der Gruppierung «Proud Boys». Eigentlich hätte er für 22 Jahre im Gefängnis sitzen müssen, er kommt nun aber nach 2,5 Jahren wieder frei. Ebenfalls begnadigt hat der neue US-Präsident Donald Trump den Gründer der rechtsextremen Anti-Regierungsmiliz «Oath Keepers». Wofür die Gruppierungen stehen, erfahrt ihr im Podcast. Ausserdem sagt USA-Experte Thomas Jäger: «Mit den Begnadigungen will Donald Trump die Geschichte umschreiben.» ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger, USA-Experte, Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik an der Universität zu Köln ____________________ Links: - Warum dürfen US-Präsidenten Verurteilte begnadigen? Link zur News Plus-Folge vom Dezember 2024: https://www.srf.ch/audio/news-plus/us-praesident-biden-begnadigt-sohn-hunter-warum-darf-er-das?id=AUDI20241203_NR_0030 ___________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Katrin Hiss ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
So what's it to be in the Middle East in 2025: Mad Max style anarchy or a "Pax Hebraica" orchestrated from Israel? According to regional expert Soli Ozel, the Mad Max scenario is more likely - although, as he notes, many of us oversimplify the contemporary Middle East into false binaries such as the Sunni vs Shiite conflict or Iran vs the Arab world. That said, Ozel warns, the mostly cataclysmic 2024 history of the the region doesn't bode well for 2025. Especially given America's central role in Middle East and its unwillingness to confront the region's central tragedy - the problem of Palestine. Soli Özel is professor of International Relations at Kadir Has University in Istanbul, a fellow at the Robert Bosch Academy, a senior fellow at the Institut Montaigne as a senior fellow and a columnist for the Turkish daily Habertürk. Since 2002, Soli Özel has also contributed to Project Syndicate on different occasions, commenting on Turkish politics. He served on the board of directors of International Alert and is currently a member of the European Council on Foreign Relations. He was also an advisor to the Chairman the Turkish Industrialists' and Businessmen's Association (TÜSIAD) on foreign policy issues. He has guest lectured at Harvard, Tufts, and other US universities and has taught at UC Santa Cruz, John Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS), the University of Washington, Northwestern University, the Hebrew University, Boğaziçi University and Bilgi University (Istanbul). He also spent time as a fellow of St. Anthony's College, Oxford and was a visiting senior scholar at the EU Institute for Security Studies in Paris. He was a Fisher Family Fellow of the “Future of Diplomacy Program” at the Belfer Center of the Kennedy School of Government at Harvard University. In 2013, he was a Keyman fellow and a visiting lecturer at Northwestern University. Soli Özel regularly contributes to the German Marshall Fund's web site's “ON Turkey” series. His work has been printed in different publications in Turkey and abroad, including The International Spectator, Internationale Politik and the Journal of Democracy. He also occupied the position of Editor-in-Chief at Foreign Policy Turkish edition. Soli Özel holds a Bachelor in Economics from Bennington College and a Master in International Relations from Johns Hopkins University School of Advanced International Studies.Named as one of the "100 most connected men" by GQ magazine, Andrew Keen is amongst the world's best known broadcasters and commentators. In addition to presenting KEEN ON, he is the host of the long-running How To Fix Democracy show. He is also the author of four prescient books about digital technology: CULT OF THE AMATEUR, DIGITAL VERTIGO, THE INTERNET IS NOT THE ANSWER and HOW TO FIX THE FUTURE. Andrew lives in San Francisco, is married to Cassandra Knight, Google's VP of Litigation & Discovery, and has two grown children. This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit keenon.substack.com/subscribe
US-Präsident Joe Biden hat seinen Sohn Hunter begnadigt, obwohl er zuvor mehrfach sagte, dass er das nicht tun werde. Dieser Entscheid hat Biden Kritik eingebracht, auch in der eigenen Partei. Warum darf ein US-Präsident sowas? Und gibt es auch in der Schweiz Begnadigungen? Auch in der Schweiz und in ganz vielen anderen Ländern ist es möglich, Leute zu begnadigen. Bei uns ist dafür aber das Parlament zuständig und nicht ein Staatsoberhaupt, wie in vielen anderen Ländern. In den USA darf der Präsident entscheiden, wobei gemäss USA-Experte Thomas Jäger nicht immer ganz klar ist, wie weit er dabei gehen darf. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Thomas Jäger, Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik mit Schwerpunkt USA an der Universität Köln
Was erwartet die USA und die Welt nach dem erneuten Wahlsieg von Donald Trump? In einer Woche, die geprägt war von politischen Überraschungen und Tumulten - nicht nur in den USA - spricht Wolfgang mit Stephan Bierling, Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg. Zuletzt hat er in seinem Buch “Die Unvereinigten Staaten - Das politische System der USA und die Zukunft der Demokratie” das Ausmaß der gravierenden Spaltung in den USA beleuchtet. Im Gespräch mit Wolfgang reflektiert er den für viele überraschend eindeutigen Wahlsieg von Donald Trump sowie die Frage, welche Auswirkung eine erneute Amtszeit auf die globalen, politischen Beziehungen haben wird, was bei den Demokraten schief gelaufen ist und wieso Kamala Harris die Wählerschaft nicht für sich überzeugen konnte. Außerdem besprechen sie die autoritären Tendenzen von Trump und die daraus resultierenden Konsequenzen für die amerikanische Demokratie. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Die Umfragen vor der Präsidentschaftswahl in den USA deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Kamala Harris und Donald Trump hin. So knapp war es noch nie, sagen Fachpersonen. Gleichzeitig lagen Umfragen in der Vergangeheit auch schon daneben. Was taugen sie und wer profitiert von ihnen? USA-Experte Thomas Jäger erklärt, wie es sein kann, dass verschiedene Umfragen auf unterschiedliche Ergebnisse kommen und warum solche Umfragen vor Wahlen in den USA nicht einfach sind. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Thomas Jäger, Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik mit Schwerpunkt USA an der Universität Köln ____________________ Team - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
«Was ist über den Einfluss von Russland auf die Wahlen in den USA bekannt?», fragt News Plus-Hörerin Katrin. Spannende Frage, wir lesen und hören zwar oft, dass Wladimir Putin seine Finger im Spiel haben soll, aber wie genau? Und was will Putin konkret – dass Trump gewinnt, oder hat er mehr vor? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Thomas Jäger, Professor für Internationale Politik und Aussenpolitik mit Schwerpunkt USA an der Universität Köln ____________________ Links - Dieses Video haben wir erwähnt und Kommunikationswissenschaftlerin Edda Humprecht daraus zitiert: https://www.sciencemediacenter.de/angebote/desinformation-vor-der-us-wahl-2024-24152 ____________________ Team - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marisa Eggli ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Was keineswegs alle wissen: Amerika ist unter Präsident Joe Biden zum weltweit größten Produzenten von Öl und Gas geworden. Während Donald Trump seinen Kontrahenten Biden und jetzt auch Kamala Harris als radikale Klimaaktivisten darstellt und seiner Wählerschaft „Drill, Baby, drill!“ zuruft, sieht die Realität so aus, dass noch nie so viel Öl und Gas in den USA gewonnen wurden wie in den Jahren unter Biden. Seit Russlands Krieg gegen die Ukraine hat sich das Blatt gewendet: Anfangs stoppte Biden Pipeline- und LNG-Projekte, 2022 aber warf er diese Politik über den Haufen – auch aus Angst vor der wütenden Wählerschaft, die höhere Energiepreise nicht hinnehmen würde. Welche Strategie aber verfolgte die Biden-Administration und wie könnte die Energiepolitik unter Kamala Harris aussehen? Die Kandidatin hatte 2019 noch ein Fracking-Verbot gefordert. Das hat sich längst geändert. Ist damit auch die grüne Transformation gestorben? Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! WERBUNG: Zum Podcast "Märkte, Mächte, Emissionen" mit Adam Tooze geht es hier entlang: https://www.boell.de/de/podcasts/maerkte-maechte-emissionen-adam-tooze Termine: Wolfgang ist am 2.11.24 in Heidelberg: https://dropoutcinema.org/politsalon/ Wolfgang diskutiert am 4.11.24 mit Dietmar Dath in Essen: https://www.literaturdistrikt.de/programm-2024/ld24-festivaleroeffnung-wolfgang-m-schmitt-dietmar-dath/ Literatur/Quellen: Financial Times: „Big Oil boomed under Biden. So why does it hate him?“ https://www.ft.com/content/d64b1fc1-59b6-4fbd-8a88-8d786e4df474 The Atlantic: „Why the U.S. Is Pumping More Oil Than Any Other Country in History“ https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2023/12/us-producing-more-oil-climate-change/676893/ The Economist: https://www.economist.com/finance-and-economics/2024/05/16/joe-biden-master-oil-trader Dlf über Methan-Leckage: https://www.deutschlandfunk.de/forscher-warnen-erdgas-ist-ein-klimaschaedling-genau-wie-100.html RND über Methan in den USA: https://www.rnd.de/wissen/methan-freisetzung-in-den-usa-hoeher-als-angenommen-forschende-warnen-PXGC6YSJGVFY7DJTH6Q26R43VU.html Volker Quaschnig über die Methan-Belastung: https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index.php „Internationale Politik“ von 2013 zum Thema Fracking: https://internationalepolitik.de/system/files/pdf_issues/ip_02-2013_gesamt.pdf Politico: Harris und Trump zum Thema Fracking: https://www.politico.com/news/2024/09/09/trump-harris-fracking-feud-explained-00177583 The Conversation: Über die Gas- und Öl-Industrie in den USA: https://theconversation.com/oil-and-gas-communities-are-a-blind-spot-in-americas-climate-and-economic-policies-237947 Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Der Politikwissenschaftler Jan Busse über die Geschichte des Nahostkonflikts und die aktuelle Eskalation im Libanon. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das ThemaJan Busse geht dem politischen Kalkül Benjamin Netanyahus und der Rolle der Hamas nach, um die Bereitschaft beider Akteure, den Konflikt eskalieren zu lassen, verständlich werden zu lassen. Der Politikwissenschaftler erklärt die Geschichte von Israelis und Palästinensern und diskutiert mögliche Friedenslösungen – auch jenseits einer Zweistaaten-Regelung.Unser Gast in dieser Folge: Jan Busse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationale Politik und Konfliktforschung der Universität der Bundeswehr in München. Gemeinsam mit Muriel Asseburg hat er das Buch Der Nahostkonflikt. Geschichte, Positionen, Perspektiven geschrieben, das im August bereits in der 12. Auflage im Verlag C.H. Beck erschien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Thema: Mutmaßlicher Terror-Anschlag in München
Tickets für den Parteitag der US-Demokraten sind so begehrt wie die für ein Taylor-Swift-Konzert, eine Konditorin in Chicago backt den „Kamala-Cake“, die Euphorie ist riesig. „Karneval statt Totenwache“, so beschreibt der Politikberater Jaimey Sexton das Treffen der „Democratic Party“ und macht deutlich, wie viel sich seit dem Rücktritt Bidens verändert hat. Was wird das für eine Party im riesigen United Center, in dem gut 23.000 Menschen Platz finden? Kann sich die Euphorie der Demokraten auf die Wähler und Wählerinnen in den USA übertragen und hat der Parteitag die Kraft, das Team Harris-Walz ins Weiße Haus zu tragen? Welche Außenpolitik können wir Europäer dann erwarten und: Was ist das eigentlich mit dem „Kamala is brat“? Wir fragen nach: bei Hannah Schimmele vom Berliner Thinktank „Polisphere“, Julius van de Laar, Experte für US-Politik, Quade Williams von den Democrats Abroad in Deutschland und bei Prof Stephan Bierling, Leiter der Professur für Internationale Politik an der Uni Regensburg. Podcast-Tipp: Die Korrespondenten in Washington Die ARD-Reporterinnen im Studio Washington berichten zusammen mit ihren Kollegen aus New York und Los Angeles, wie sie das Land erleben. Sie sprechen mit Amerikanern und hören, was sie antreibt. Und sie versuchen zu klären, was hinter den Nachrichten der Woche steckt. Der Podcast aus Washington mit echtem Backstage-Charakter erscheint immer freitags. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-korrespondenten-in-washington/52678414/
In Österreich steht die rechtspopulistische FPÖ in Umfragen seit Monaten auf Platz eins, weil sie mit dem Versprechen antritt, die irreguläre Migration auf null zu reduzieren. FPÖ-Chef Herbert Kickl spricht von einer »Festung Österreich«, die er errichten will. Welche Alternativen gibt es zu den schrillen Tönen extremistischer Parteien? Kann Europa die irreguläre Migration begrenzen, ohne Menschenrechtsprinzipien zu brechen? Sind Deals mit Staaten wie Ruanda oder Tunesien der richtige Weg, um Flüchtlingsströme zu kontrollieren? Über diese Fragen diskutieren in dieser Folge die Migrationsforscher Gerald Knaus und Judith Kohlenberger. Knaus gilt als Vordenker für das EU-Türkei-Abkommen und leitet in Berlin die Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative (ESI). Kohlenberger forscht an der Wirtschaftsuniversität Wien und dem Österreichischen Institut für Internationale Politik. Zuletzt erschien ihr Buch »Gegen die neue Härte«. In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Einen Überblick über Themen und Entwicklungen in Österreich finden Sie auf derstandard.at und auf spiegel.de. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nach dem Debatten-Debakel für Joe Biden werden Stimmen aus seiner eigenen Partei laut, er solle nicht mehr als US-Präsident antreten. Stattdessen wird seine Vizepräsidentin Kamala Harris ins Spiel gebracht. Kann sie gegen Trump gewinnen und die erste Präsidentin der USA werden? Kamala Harris habe es verpasst, sich in den dreieinhalb Jahren als Vizepräsidentin von Joe Biden einen Namen zu machen, sagt USA-Experte Thomas Jäger. Er ist Professor für Internationale Politik an der Universität zu Köln. «Bei gewissen Gruppen von Wählerinnen und Wählern könnte Harris schon punkten, zum Beispiel bei den Frauen», sagt Jäger. Donald Trump hat sich derweil bereits auf Harris eingeschossen, macht es den Eindruck. In mehreren Interviews hat er gesagt, er gehe davon aus, dass er gegen Kamala Harris antreten werde. Sie sei «erbärmlich und grottenschlecht». Wenn ihr Fragen habt zum Wahlkampf in den USA oder zu ganz anderen Newsthemen, dann meldet euch bei uns unter 076 320 10 37 oder per Mail an newsplus@srf.ch.
Peace Matters - A Podcast on Contemporary Geopolitics and International Relations
In this episode, we discuss the EU's global foreign policy. How has the EU been faring in its attempt to remain (or become?) a global power amid the declining liberal world order? Can the EU diminish its dependency on China's market and rare materials? How should it position itself towards the United States after the presidential elections in November? Is it capable of avoiding being dragged into the US-China rivalry? How can it become a credible partner in the eyes of the so-called Global South? Does the Franco-German leadership of the European Union still hold? Misha Glenny and Christos Katsioulis elaborate on these and many other pressing issues. Guests: Misha Glenny is an award-winning journalist, author and public intellectual. He is the Rector of the Institute for Human Sciences (IWM) - the role he assumed in May 2022. He covered the 1989 revolutions and wars in the former Yugoslavia for The Guardian and was the BBC's Central Europe Correspondent. In 1993, he received the Sony Gold Award for Outstanding Contribution to Broadcasting, and in 2012 he was named BT Information Security Journalist of The Year. His publications have been met with considerable international acclaim, including his account of Yugoslavia's descent into civil war. In more recent years, Misha Glenny has dedicated his journalistic activities to the uncovering of geopolitical and cybersecurity issues. His books McMafia: A Journey Through the Global Criminal Underworld and DarkMarket: Cyberthieves, Cybercops and You were shortlisted for several awards. McMafia has been adapted into a major television drama, and the adaptation of his latest book, Nemesis: One Man and the Battle for Rio, will follow soon. Glenny is also a regular contributor to major publications in Europe, North America and Japan. Christos Katsioulis is the Director of the Friedrich Ebert Foundation's Regional Office for International Cooperation. Born in Böblingen, Germany, he studied History and Political Science at the University of Trier and the Aristotle-University in Thessaloniki. He obtained his MA in International Relations from the Institute for Political Science in Trier, where he taught international relations and foreign policy from 2003 to 2005. After that he joined the Friedrich-Ebert-Stiftung, starting as policy officer in the EU-Office in Brussels and from 2007 to 2012 as expert on foreign policy in the International Policy Analysis Unit in Berlin. In 2012 he founded and headed the FES Office in Athens, later he headed the EU Office in Brussels as well as the London Office of FES. Christos has been a regular commentator on European affairs in the German as well as international media and a regular contributor for the journal Internationale Politik und Gesellschaft. Moderation: Marylia Hushcha, Researcher and Project Manager at the IIP. The episode was recorded on 29 May 2024.
Vor der taiwanischen Küste fahren Kriegsschiffe Patrouille. Der chinesische Außenminister spricht von „zerschmetterten Schädeln“.
Donald Trump ist noch nicht offizieller Kandidat der republikanischen Partei. Ob er wieder US-Präsident wird, ist also auch noch nicht klar. Und doch fürchtet man sich schon jetzt bei der Nato vor einer Wiederwahl. Trump macht Druck auf das Verteidigungsbündnis. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina sagte Trump, wenn die Nato-Staaten nicht genügend Geld fürs Militär ausgeben, dann würden die USA unter seiner Präsidentschaft den Mitgliedsländern im Angriffsfall auch nicht zu Hilfe eilen. «Davor fürchtet man sich bei der Nato», sagt Thomas Jäger. Er ist USA-Experte und Professor für Internationale Politik an der Universität Köln. Wir fragen: Ist diese Angst berechtigt? Und wer würde sich eigentlich freuen, wenn Trump wieder ins Weisse Haus ziehen würde? Spoiler: Es sei Wladimir Putin, sagt der Fachmann. Habt ihr einen Themenvorschlag für uns? Dann meldet euch gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37.
Es war die erste wichtige Wahl in diesem Superwahljahr 2024: die Präsidentschaftswahl in Taiwan. Gewonnen hat der bisherige Vizepräsident William Lai, Kandidat der Fortschrittspartei und ein rotes Tuch für Chinas Staatsführung, die den demokratischen Inselstaat als abtrünnige Provinz betrachtet und Lai als „Separatisten.“ Schon lange strebt China eine Vereinigung mit Taiwan an – wenn es sein muss auch mit militärischen Mittel. Ist das wahrscheinlich? Ein weiterer Krieg? Der Sinologe Thomas Eder vom Österreichischen Institut für Internationale Politik erklärt im Gespräch mit Solmaz Khorsand, warum der Ausbruch eines Krieges unwahrscheinlich ist, wie viel China dabei zu verlieren hätte und wie sich Taiwan trotzt Schützenhilfe von Verbündeten USA auf den Ernstfall vorbereitet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Wed, 18 Oct 2023 03:20:20 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/militaerexperte-prof-carlo-masala-ueber-das-pulverfass-nahost 8adb9f17d1cdfd57714f793262fc8334 Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: 1.(00:00:16) Gütesiegel für die aktuelle deutsche Außenpolitik! 2.(00:06:08) Im Interview: Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München, spricht mit Gabor Steingart über den Konflikt in Nahost und die Rolle der Hamas, der Hisbollah und des Irans. 3.(00:18:11) The Pioneer Briefing Podcast mit Jazz Trompeter Till Brönner. 4.(00:21:29) Börsenreporterin Anne Schwedt analysiert die Quartalszahlen von Lockheed Martin, der Bank of America und Goldman Sachs. Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 2384 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing no Gabor Steingart
Der deutsche Politikwissenschaftler Carlo Masala untersucht, warum zunehmend Chaos die internationale Politik bestimmt. Die Supermächte USA und China werden alleine das Sagen haben, prophezeit der deutsche Experte im Gespräch mit dem Historiker Oliver Rathkolb im Bruno Kreisky Forum. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.