Es gibt Themen, über die die Menschheit zum Teil seit Jahrhunderten diskutiert - MDR WISSEN-Reporter Karsten Möbius erklärt sie mit Hilfe der Wissenschaft in zehn Minuten!

Die Schulpflicht – wer hat sich das eigentlich ausgedacht und warum? Das scheint sich auch die AfD in Sachsen-Anhalt gefragt zu haben, um dann daraus den Schluss zu ziehen, dass man diese Pflicht wohl am besten abschaffen sollte. Und während jetzt die Debatte darüber politisch hochkocht, fragen wir uns ganz grundsätzlich: Wo kommt die Schulpflicht denn eigentlich her? Was ist ihr Sinn und Zweck, was wäre die Alternative dazu und wie sind hier die Erfahrungen in anderen Ländern? Wer profitiert von der Schulpflicht und wer von ihrer Abschaffung? Am Kern des Themas angekommen, zeigt sich: Es geht dabei eigentlich viel weniger um pädagogische oder ideologische Aspekte als um das ganz grundlegende Verständnis, das jede und jeder Einzelne von uns von den Begriffen Freiheit und Flexibilität hat. Welche Rolle soll der Staat in unserem Leben spielen und wie viel Einfluss und wie viele Verpflichtungen soll er gegenüber seinen Bürgern haben?Protagonisten:Prof. Frauke Rostalski, Rechtswissenschaftlerin und Autorin, Mitglied im Deutschen Ethikrat, Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität KölnIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:"maischberger": Ist Homeschooling in den meisten europäischen Staaten erlaubt? tagesschau.de: "Warum die AfD gegen die Schulpflicht ist"Deutschlandfunk: "Schulpflicht in Deutschland – sinnvoll oder nicht?"MDR-Umfrage: Mehrheit findet Schulen wichtig für den Fortbestand unserer DemokratieZeitschrift für Praktische PhilosophieMDR: "Bildungsbericht 2026 – Bildung hängt von der Herkunft ab"Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App:"Wahlkreis Ost" – Der Politik-Podcast aus Leipzig"Politikum – Der Meinungspodcast" Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Wie? Blut ist ein Abbild der Ozeane? Host Karsten Möbius ist skeptisch. Blut sieht anders aus, riecht anders, ist dicker. Wie kommt man auf so eine These? Evolutionsbiologe Prof. Andreas Beier und Martin Neukamm, Hrsg. „Darwin heute“, erklären, dass die Zusammensetzung der Mineralien exakt der des Meeres entspricht. Bei uns, bei Kamelen, Kaninchen oder Hunden. Sie erklären, wie aus Schwämmen geschlossene Flüssigkeitskreisläufe entstanden sind – bis hin zu unserem Blutsystem mit T-Zellen und allem Drum und Dran.Protagonisten:Prof. Dr. Andreas Beyer, Molekularbiologe an der Westfälischen HochschuleMartin Neukamm, Herausgeber „Darwin Heute“Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Studie: "Tracing the evolutionary history of blood cells to the unicellular ancestor of animals"Spektrum der Wissenschaft: "Evolution: Menschliche Blutgruppen sind uraltes Erbe"Redaktion und Host: Karsten Möbius / Produktion: Ewelina BadowskaFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Dolly das Schaf hat 1996 die Welt geschockt. Klonen – das klang nach Zukunft und schon damals haben sich schnell alle dieselbe Frage gestellt: Wenn man Tiere klonen kann – wie weit sind wir dann noch davon entfernt ausgestorbene Tiere zurückzubringen? Mammuts, Säbelzahntiger, Dinosaurier? Die Forschung dazu läuft bei einigen Unternehmen auf Hochtouren – De-Extinction wird der Bereich genannt. Aber kann man ein ausgestorbenes Tier einfach so zurückbringen? Wo ist der Unterschied zum Klonen? Kann die molekulare Schere CRISPR dabei helfen aus einem asiatischen Elefanten ein echtes Mammut zu machen? Fakt ist, De-Extinction ist keine Frage mehr des Ob – sondern des Wann und des Was.Protagonisten:Prof. Dr. Gernot Segelbacher, Naturschutzgenetiker, Professor für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität FreiburgIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Onlineartikel von MDR Wissen: "Mäuse mit Mammutfell: Erster Schritt zur Rückkehr ausgestorbener Tiere?"Webseite "Solving the Colossal Problem of Extinction" Universität Freiburg: "Genetische Vielfalt nimmt weltweit ab, doch Schutzmaßnahmen geben Hoffnung"GEO-Artikel: "Klonen von Haustieren – wie es funktioniert und was dagegenspricht"GEO-Artikel: "De-Extinction: Lassen sich ausgestorbene Arten wiederbeleben?"Tipp aus der ARD-Mediathek:Planet Wissen: "Mammut, Dodo, Wandertaube – Können wir ausgestorbene Tierarten zurückholen?" ARTE: "Ein Mammut-Projekt - Wiedergeburt ausgestorbener Arten"Podcast Tipp aus der ARD Sounds App:"Amerika, wir müssen reden!" – Politik und Hintergrund mit Ingo ZamperoniRedaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Der Podcast beginnt mit einer Geschichte. Einer einfachen Verabredung. Einem Missverständnis. Ein Ort, eine Zeit – und trotzdem geht alles schief. So was darf nicht passieren, wenn ein Organismus aus 30 Billionen Zellen entsteht. Da muss alles an seinem Platz sein und das tun, was zu tun ist. Keiner darf aus der Reihe tanzen. Die Frage ist: Wie macht die Natur das, dass ein Organismus sich so organisiert, dass wir vorn und hinten haben, symmetrische Proportionen, dass eine Zelle weiß: "Ich bin hier ganz außen, ich bin die letzte Zelle, ich bin an der Nasenspitze." Um diese Fragen zu klären, hat sich Host Karsten Möbius mit dem Entwicklungsbiologen Prof. Carl Philipp Heisenberg (dem Enkel von Werner Heisenberg, dem Quantenphysiker) verabredet. Mit Heisenberg zeichnet er die Entstehung eines menschlichen Körpers nach. Damit beginnt die Reise, um die Sprache der Zellen zu entschlüsseln.Protagonisten:Prof. Dr. Carl‐Philipp Heisenberg, Entwicklungsbiologe am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), Sein LebenslaufIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt: "Neue Bausteine der Zellkommunikation: Wie eine unsichtbare "Kappe" elektrische Synapsen steuert"Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie: "Zellen sprechen sich bei ihrer Entwicklung ab" DocCheck: "Zellkommunikation: Gesellige Rezeptoren"Universität Bonn: "Wie gestörte Zellkommunikation zu Krankheiten führt" Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:Radiowissen, Folge „Bionik – Problemlösungen aus der Natur“Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Der Wald stirbt. Das hören wir seit Jahrzehnten – erst das Waldsterben der 80er, heute Dürre, Borkenkäfer, absterbende Fichten. Und irgendwie schwingt dabei immer dieselbe Botschaft mit: Der Mensch ist schuld. Der Mensch zerstört. Ohne den Menschen wäre alles besser. Aber ist das wirklich so einfach? Naturschutz bedeutet für viele: Früher war alles besser, früher war der Mensch nicht involviert, und jetzt ist er ein reiner Störfaktor für die Ökosysteme. Ist das wirklich so, oder ist es vielleicht eine nostalgische Erzählung? In dieser Folge geht es um unsere Rolle im Ökosystem Wald, um die Frage, warum wir die Bäume im Wald so emotional verteidigen und ob wir den Wald damit tatsächlich schützen oder nur ein Bild von unserem Fantasiewald konservieren.Protagonisten:Prof. Henrik Hartmann – Forstwissenschaftler, Professor für Waldschutz an der Georg-August Universität Göttingen, Leiter des Instituts für Waldschutz, Julius Kühn-Institut (JKI)Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Artikel von MDR Wissen "Wir machen Wald!"Themenheft des Journals für Kulturpflanzen mit Beiträgen internationaler Forschender zum Thema "Waldschutz im Klimawandel"Tipps aus der ARD Mediathek:"Unsere Wälder" – Staffel 1 "Past Forward: Wann stirbt der deutsche Wald?" Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:"Kaffee, extra schwarz." – Der Podcast mit Mansour und Mayer-RüthRedaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Host Karsten Möbius hat vor Kurzem über längere Zeit mehrere Antibiotika schlucken müssen. Ihn überkommt dann jedes Mal ein komisches Gefühl, ob er sich damit nicht resistente Keime "anzüchtet", "antrainiert". Und er fragt sich: Wie machen das die Bakterien, so schnell Resistenzen zu entwickeln? Im Durchschnitt dauert es nur zwei Jahre, bis gegen ein Antibiotikum erste Resistenzen auftreten. Gemeinsam mit dem Mikrobiologen Prof. Kai Papenfort von der Uni Jena geht er den Strategien der Bakterien auf den Grund. Und erfährt dabei, dass es mit der Entstehung jedes Antibiotikums auch immer gleich das Resistenzgen gratis dazu gibt. Denn die, die das Antibiotikum herstellen, wollen sich ja nicht selbst damit vergiften.Protagonisten:Prof. Dr. Kai Papenfort, Mikrobiologe an der Friedrich Schiller Universität JenaIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Forschungsbericht: "Interzelluläre Kommunikation in Bakterien"Veröffentlichung: "Bakterien verstehen, mikrobielle Kommunikation"Artikel: "Können sich Mikroben unterhalten?"Prognose: "39 Millionen Tote in den nächsten 25 Jahren"Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Daniel Schlechter / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Wer ohne Geschwister aufwächst, bekommt schnell den Einzelkind-Stempel – verwöhnte, unsoziale Plagen. Und das ist ja auch klar, oder? Einzelkinder müssen zu Hause kein Spielzeug teilen, haben immer die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern, können finanziell viel besser unterstützt werden und bekommen immer alles, so wie sie es sich wünschen. Kein Wunder, dass aus solchen Kindern Egoisten werden, oder? Aber die Wissenschaft sagt: Nein, so kann man das nicht stehen lassen. Warum wir Einzelkinder für Egoisten halten und ob es tatsächlich einen Unterschied für die Persönlichkeit macht, ob man Geschwister hat oder nicht – darum geht es in dieser Folge.Protagonisten:Dr. Julia Rohrer – Persönlichkeitspsychologin an der Universität LeipzigDr. Roger Stöcker – Wissenschaftliche Leitung Vorurteilsforschung an der Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Julia Rohrer in der arte Doku "Brauchen wir Geschwister?"Artikel: "Erstes, zweites, drittes Kind: was es für Geschwister bedeutet"Artikel: Geschwister-Klischees: Was stimmt, was nicht?Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Podcast "Eltern ohne Filter"Radiowissen "Wahrnehmung und Klischee - Die Entstehung von Vorurteilen"Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Karsten Möbius steht oft am Grab seines Vaters. Dort fragt er sich: Was bleibt eigentlich nach dem Tod? Sind es nur die Erinnerungen? Oder steigt tatsächlich so etwas wie eine Seele – was immer das auch sein mag – in den Himmel oder in die Weiten des Universums auf? Bleibt tatsächlich eine Art "Ich" erhalten? Oder sind es am Ende nur die einzelnen Atome, die das Universum recycelt? Gemeinsam mit dem Astrophysiker Josef M. Gaßner begibt sich Karsten Möbius auf die Suche nach Antworten auf die Frage, was das Universum von uns übrig lässt. Und stößt dabei auf die überraschende Idee des Naturwissenschaftlers, dass es vielleicht doch Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht greifen können. Protagonisten: Astrophysiker Dr. Josef Gaßner, Sachbuchautor und Host des YouTube Kanals "Urknall, Weltall und das Leben": https://www.youtube.com/@UrknallWeltallLeben Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Die Terra X-Doku "Haben wir eine Seele?": https://www.youtube.com/watch?v=H5URKHsFi88 Artikel in DIE ZEIT – "Abschied: Was von uns übrig bleibt, ... ": https://www.zeit.de/zeit-wissen/2015/01/abschied-trauer-vergaenglichkeit-psychologie Prof. Dr. Johannes Kornhuber beantwortet die Frage "Haben wir eine Seele?": https://www.fau.de/2018/09/news/universitaet/leute/haben-wir-eine-seele/ Abhandlung "Recycling im Universum": https://www2.mps.mpg.de/events/2007ihy/dokumente/abstracts/abstract_dreizler.pdf Unsere Podcast-Tipps in der ARD Sounds App: Die ARD Science-Fiction-Hörspiele "Das Portal": https://1.ard.de/dasportal Unsere Folge zur Frage: "Wie geht sterben?": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2fe8c2cb113b9c1e/ Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald / Produktion: Thomas Jähn Fragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.de Unterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!

Angenommen, die Welt stürzt in eine totale Katastrophe – so wie damals, als die Dinosaurier ausstarben. Welche Spezies könnte so etwas überleben und warum? Wie funktioniert Leben überhaupt und was macht es so flexibel?

Warum überfällt uns ein Lachanfall manchmal in den unpassendsten Momenten? Während der Vorlesung, während der Trauerfeier oder bei einem widerlichen Witz? Warum können wir dann das Lachen nicht steuern?

Es gibt Milliarden und Abermilliarden Planeten im Universum. Und nur auf der Erde soll es Leben geben? Unmöglich …

Glücklich zu sein – das ist der Sinn des Lebens. Es gibt nur ein Problem: So einfach ist das gar nicht. Denn "glücklich sein" muss man auch können. Aber wie geht das?

Hänsel und Gretel, Odysseus oder Störtebecker – all das sind Geschichten, die seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden erzählt werden. Warum ist das so? Wodurch wird eine Geschichte unsterblich?

Fasten – den Zellen mal Beine machen und zeigen, was es heißt, wenn kein Fett und kein Zucker mehr kommt. Länger leben (Longevity) und Zellreinigung (Autophagie) sind die zentralen Begriffe. Aber wie sinnvoll ist Fasten?

Verlieren wir irgendwann die Kontrolle über künstliche Intelligenz? Wir haben ein System erschaffen, das die Zukunft grundlegend verändern wird. Mensch–Maschine: Wo verläuft die Grenze, und wer kontrolliert am Ende wen?

Bei sexueller Gewalt sind die Täter zu 97 Prozent männlich. Doch das hat nichts mit Biologie zu tun, sondern ist ein Ergebnis von Sozialisation, Macht und einem System, das Männer zu oft gewähren lässt.

Autismus ist ein Phänomen mit ganz unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen. Es gibt besonders begabte Menschen, es gibt Autisten, die gar nicht auffallen, und es gibt Autisten, die ohne Hilfe nicht auskommen.

Vergewaltigung und sexuelle Gewalt – auch abseits der großen Skandale wie Christian Ulmen, Jeffrey Epstein oder Gisèle Pelicot haben die Taten fast immer einen gemeinsamen Nenner: die Täter sind Männer. Warum ist das so?

Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die ersten Menschen auf dem Mars leben. Aber so einfach ist es nicht. Da gibt's noch eine Menge offene Fragen, zum Beispiel: Wie haben Menschen auf dem Mars eigentlich Sex?

Insgesamt waren schon zwölf Menschen auf dem Mond. Jetzt versucht die NASA mit der Artemis II Mission wieder Menschen dorthin zu bringen. Aber warum so viel Aufwand und Geld für etwas, was schonmal gemacht wurde?

Früher war Raumfahrt Teil des Klassenkampfes. Der praktische Nutzen für die Menschheit nahezu null. Und wie ist es heute?

Gehört der Mond eigentlich den Amerikanern? Ihre Flagge steht doch dort. Aber kann man einen Himmelskörper überhaupt besitzen? Und: warum sollte man das wollen?

Was ist Gravitation? Stellt sich diese Frage überhaupt noch nach Newton und Einstein? Durchaus! Denn bis heute wissen wir nicht, warum Masse anziehend wirkt oder die Raumzeit krümmt.

Wir können nicht ohne Plastik leben. Mit Plastikmüll aber auch nicht. Kann man das Material ersetzen? Und wie bekommen wir die Umweltverschmutzung wieder in den Griff?

Matthias Maurer ist einer der bekanntesten deutschen Astronauten. Als Materialwissenschaftler führte ihn sein Weg von der Forschung auf der Erde bis zur Internationalen Raumstation – muss man dafür ein Held sein?

Mut, Entschlossenheit, Furchtlosigkeit und Todesverachtung – das macht Helden aus. Aber reicht das, um das Universum zu erobern, im Universum zu überleben? Astronaut Matthias Maurer erzählt, worum es wirklich geht.

Alexander Gerst wird wahrscheinlich der erste Deutsche, der den Mond betritt. Im Interview erzählt er, was man eigentlich alles mitbringen muss, um Astronaut oder Astronautin zu werden.

Kann ich mit Brille oder Amalgamfüllung Astronaut werden? Müssen Astronauten fitter, gesünder und klüger sein als Durchschnittsmenschen?

Alle meckern nur noch rum. Alles ist ungerecht und fremdgesteuert, jeder und vor allem "die da oben" sind korrupt. Und die Demokratie kannst du sowieso vergessen...

Eine Oma erfindet man nicht, die hat doch jeder! Aber kennt ihr die Großmutter-Hypothese? Wenn ihr wissen wollt, warum manche Forscher denken, dass es die Menschheit ohne Omas gar nicht gäbe, dann hört rein!

Klimakrise, Artensterben, Ressourcenknappheit, Bevölkerungsexplosion... Kann Kinderlosigkeit eine Antwort sein?

Immer mehr Frauen in Deutschland entscheiden sich ganz bewusst dafür, keine Kinder zu bekommen. Das stößt oft auf Unverständnis bei Familie und Freunden. Was sind also die Gründe?

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – wir alle wissen, wie sich eine Erkältung anfühlt. Aber was passiert in uns drin, wenn uns ein Virusinfekt erwischt hat?

Sucht ist schlecht, Sucht ist böse, Sucht zerstört Leben. Was bezweckt die Natur mit diesem Mechanismus?

Plastik ist der größte Fehler, den sich die Menschheit jemals ausgedacht hat, sagen die einen. Plastik ist das geniale Fundament von Fortschritt und Wohlstand, sagen die anderen. Was ist Plastik denn nun?

Namen, Telefonnummern, Vokabeln … das sind nur einige Dinge, die wir vergessen. Aber warum passiert das? Welchen Sinn hat das Vergessen?

Stress, Schlafmangel, schlechte Ernährung, Rauchen, Alkohol – wie viel kann unser Körper aushalten, bis er krank wird? Und warum dauert es bei manchen länger und bei anderen kürzer, bis die Abrechnung kommt?

Nichts ist Nichts. Was soll das sonst sein? Das Problem ist, dass unser ganzes Universum daraus entstanden sein soll. Es kann also nicht Gar-Nichts sein.

Wie viele Synonyme fallen euch zum Wort Vorbild ein? Leitbild, Idol, Heldin, Mentor, Musterbeispiel, Star, Influencer usw. Die Liste ist unendlich lang und das zeigt schon, wie wichtig sie für uns sind. Aber warum?

Oft lesen wir Schlagzeilen wie: „Die letzten Rätsel des Universums“ und es scheint als wären wir knapp davor, alles zu verstehen. Das ist natürlich Unsinn. Aber geht das überhaupt: Irgendwann alles zu wissen?

Tief, hoch, schrill, sanft oder sexy – unsere Stimme verrät mehr über uns, als wir denken. Sie spiegelt Gefühle, Stimmung und Persönlichkeit wider. Hören Sie genau hin!

Atheisten glauben an nichts? Stimmt nicht, sagt die Forschung. Ob Gott, Kapitalismus oder die eigene Fußballmannschaft – jeder glaubt an etwas. Aber woran genau glauben Ungläubige?