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Wie die Politik unsere Kinder entmündigtTikTok, Instagram, Facebook: Für unter 16-Jährige bald tabu. Die Politik verkauft das als Schutz, doch hinter der Maske lauern Zensur und digitale Kontrolle, die jeden Klick der Bürger registrieren könnte.Ein Kommentar von Janine Beicht.Deutschland steht an der Schwelle zu einem bislang beispiellosen Eingriff in die digitale Selbstbestimmung seiner Jugend. Die Christlich-Demokratische Union, angeführt vom Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, plant schon seit Dezember ein Social-Media-Verbot für alle unter 16-Jährigen. Dazu äußerte er:„Wer jetzt weiterhin die Augen verschließt, gefährdet damit vorsätzlich die Zukunft unserer Kinder. Es ist unsere Pflicht, Verantwortung zu übernehmen und klare gesetzliche Grenzen zu setzen, […] dass unter 16-Jährige Tiktok-frei und frei von Social Media aufwachsen können.“ Daniel Günther (1)Offiziell soll es also um Kinderschutz gehen und um die Abwehr von Hass, Mobbing und psychischem Druck. Wer jedoch zwischen den Zeilen liest, erkennt die wahre Agenda: Kontrolle, Überwachung und politisch gewünschte Indoktrination.Der Antrag, der auf dem CDU-Bundesparteitag am 20./21. Februar diskutiert werden soll (2), verlangt ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für offene Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook sowie eine verpflichtende Altersverifikation. Kinder unter 16 sollen demnach komplett ausgeschlossen werden. SPD-Politiker ergänzen das mit einem abgestuften Modell, das unter 14-Jährigen ein totales Verbot auferlegt und für 14- bis 16-Jährige eine eingeschränkte Version ohne Algorithmen und Endlos-Scrollen vorschreibt. (3)Internationale Vorbilder wie Australiens Verbot für unter 16-Jährige, das Millionen Konten löschte, oder Frankreichs Regelung unter Präsident Macron für unter 15-Jährige (4) werden als Blaupause herangezogen, auch Spanien und Portugal haben bereits gesetzliche Verbote beziehungsweise strenge Altersgrenzen eingeführt. Zahlreiche weitere Staaten, insbesondere in Europa, bereiten ähnliche Regelungen vor, alles ermöglicht durch EU-Anpassungen unter Ursula von der Leyen. Diese „Schutzgrenze“ wird als moralische Pflicht verkauft, doch sie ist ein elaborierter Vorwand für die Einschränkung von Meinungsbildung und digitaler Teilhabe, denn diese Pläne ignorieren, dass Jugendliche bereits mit 14 das Geschlecht oder die Religion wechseln dürfen und ab 16 wählen können, aber vor ihrem 16. Geburtstag von digitalen Informationsquellen abgeschnitten werden sollen. Solche Widersprüche offenbaren, dass es nicht um Schutz geht, sondern um die Abschottung junger Menschen von alternativen Perspektiven jenseits etablierter Medien und Schulen. ...https://apolut.net/digitale-sperrstunde-politik-entmundigt-unsere-kinder-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Anti-SRG-Initiative will das Budget der unabhängigen SRG halbieren – und das in einer Zeit, in der der Journalismus sowieso bereits unter massivem Druck steht. Wir diskutieren in der neusten Folge Meyer:Wermuth mit Min Li Marti, Nationalrätin und Verlegerin, sowie Kaspar Surber, Journalist bei der Wochenzeitung WOZ, über die Bedeutung dieser gefährlichen Initiative für die Medienvielfalt, die Demokratie und die politische Meinungsbildung in der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um Gebühren, sondern um Grundsätzliches: Wer finanziert künftig unabhängigen Journalismus? Welche Rolle spielen Tech-Konzerne und Medienkonzerne? Und weshalb folgt die heftige Kritik an der SRG einem Muster, das wir aus autoritären und rechtspopulistischen Kontexten kennen, in denen unabhängige Medien systematisch delegitimiert und finanziell geschwächt werden?((02:48)) Medien in der Krise: Wie es um den Schweizer Politikjournalismus steht((18:29)) Anti-SRG-Initiative: 630 Millionen unwiederbringlich fürs Schweizer Mediensystem verloren((22:59)) Agenda gegen öffentliche Medien: Europaweite Angriffe auf Service public durch die populistische Rechte((29:10)) Reform statt Kahlschlag: Warum ein kritisierbarer Service public besser ist als gar keiner.
Eine Bewerbung wird automatisch aussortiert. Ein Kredit abgelehnt. Ein Newsfeed zeigt nur noch eine Sichtweise. Zahlreiche Entscheidungen können wir in unserem Alltag an Algorithmen übergeben. Prof. Dr. Katharina Zweig von der RPTU Kaiserslautern-Landau sagt jedoch: Künstliche Intelligenz kann zwar rechnen, nicht aber verantworten. In dieser Folge sprechen wir mit ihr über Verantwortung, Gewissen und Rechenschaft im Zeitalter von Algorithmen, über die Grenzen von KI-Systemen und über die Frage, wer Verantwortung trägt, wenn Maschinen entscheiden. Wir sprechen darüber, • warum KI-Entscheidungen nicht automatisch fair und objektiv sind • wo Algorithmen im Alltag über Menschen urteilen • welche Risiken KI für Demokratie, Meinungsbildung und Vertrauen birgt • wie Desinformation und Fake News durch KI verstärkt werden können • weshalb Menschen KI oft mehr vertrauen, als sie sollten Eine Folge über Verantwortung, gesellschaftliche Sicherheit und Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz – verständlich, einordnend und nah am Alltag.
TikTok ist längst keine Nischenplattform mehr. Die AfD dominiert dort mit Fake News, Vereinfachungen und hoher Taktung und erreicht dreimal so viel Reichweite wie alle anderen demokratischen Parteien zusammen.Und was macht die politische Mitte? Sie zögert. Aus Angst vor unseriösem Auftreten, vor Trends, vor Ablehnung.
Die Halbierungsinitiative fordert eine Senkung der Radio- und TV-Gebühr von 335 auf 200 Franken. Unterstützt von Wirtschaftsverbänden und bürgerlichen Kreisen, zielt sie auf eine Verschlankung der SRG und eine finanzielle Entlastung. Gegner:innen warnen vor massiven Einschnitten bei Informationsvielfalt, Kultur und dem Service Public. Wie verändert sich der Journalismus, wenn öffentlich-rechtliche Medien weniger Geld erhalten und der Service Public insgesamt unter Druck gerät? Und welche Rolle spielt Medienförderung für Demokratie und Meinungsbildung? Podiumsgespräch mit: ➡️ Hans-Ulrich Bigler (67), alt Nationalrat (FDP, heute SVP-Mitglied), er war von 2008-2023 Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes und Mitglied des Initiativkomitees der Halbierungsinitiative. ➡️ Melanie Racine (27), Vize-Präsidentin Jungfreisinnige Schweiz, Co-Inhaberin und Geschäftsführerin bevisible GmbH. ➡️ Amélie Galladé (21), Vorstandsmitglied GLP Kanton Zürich, Kolumnistin und engagiert im Vorstand des Komitees Nein zur Halbierungsinitiative. ➡️ Regula Rytz (63), alt Nationalrätin und Präsidentin GRÜNE Schweiz. Historikerin, Beraterin, engagiert in der «Allianz pro Medienvielfalt» gegen die Halbierungsinitiative. -- https://www.generationentandem.ch/srg-initiative/
Wie bringt man Demokratiebildung und KI-Bildung so zusammen, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Tools nutzen, sondern wirklich verstehen, wie KI funktioniert – und was sie mit Gesellschaft, Medien und Meinungsbildung macht?In dieser Folge ist Max Knolle zu Gast, Lernbegleiter an der Friedensschule Osnabrück, zuständig für Digitalität und Projektleiter des Demokratieprojekts „demoKI“. Für dieses Projekt ist die Friedensschule Osnabrück mit dem KI-Schulpreis 2025 in der Kategorie Teilkonzepte ausgezeichnet worden. Er erzählt, wie aus einer Kooperation (u. a. mit regionalen Partnern) ein schnell wachsendes Schulprojekt wurde, das auf drei Ebenen arbeitet: Was kann KI? Wie funktioniert KI? Was macht KI mit der Gesellschaft? Wir sprechen über konkrete, sofort einsetzbare Lernideen wie „Klemmbausteine-Intelligenz“, über spielbasierte Lernprodukte, über Bias und Desinformation – und darüber, warum „KI ist kein Google“ ein Schlüsselsatz für Medien- und Demokratiekompetenz sein kann. Außerdem: Wie schafft man es, Materialien offen zu teilen und gleichzeitig eine Schulkultur zu fördern, in der Lernende selbst zu Multiplikatoren werden?weiterführende Links:Schulhomepage der Friedensschule Osnabrück: https://www.friedensschule-osnabrueck.de/Projekthomepage: http://demoKI.infoInstagram-Seite des Projekts demoKI: https://www.instagram.com/demoki_projekt/KI-Schulpreisseite: https://ki-schulpreis.land-der-ideen.de/schulen/friedensschule-osnabrueckSocial Media:
In Kooperation mit Journalismus macht Schule e. V. Keynote von Stephan Lewandowsky (University of Bristol) Aufzeichnung des Hauptvortrags beim JmS-Netzwerktreffen 2025 Worum geht es in dieser Folge? In dieser Podcastfolge veröffentlichen wir die Keynote von Prof. Dr. Stephan Lewandowsky, Kognitionspsychologe an der University of Bristol und international führender Forscher zu Desinformation, Vertrauen und politischer Meinungsbildung. Der Vortrag eröffnete das Netzwerktreffen 2025 von Journalismus macht Schule in Berlin und trägt den Titel: „Fake News erkennen ist zu wenig: Welche Medienkompetenzen Schüler:innen lernen müssen“ Lewandowsky zeigt, warum Medienbildung nicht beim Faktencheck enden darf. Entscheidend ist vielmehr zu verstehen, wie Desinformation wirkt, warum sie Menschen unterschiedlich erreicht und welche Rolle Vertrauen, politische Identität und Medienstrukturen dabei spielen. Zentrale Thesen der Keynote: Desinformation verbreitet sich nicht zufällig, sondern folgt klaren Mustern, Reichweite ist weniger entscheidend als Zielgruppenbindung, Vertrauen in Medien ist psychologisch geprägt – und politisch angreifbar, Journalistische Standards sind ein demokratisches Schutzsystem. Medienkompetenz, so Lewandowsky, bedeutet deshalb: nicht nur Falsches zu erkennen, sondern Informationsumgebungen kritisch einordnen zu können. Kontext: JmS-Netzwerktreffen 2025 Die Keynote war Teil des JmS-Netzwerktreffens 2025 unter dem Motto „Wissen teilen, Zielgruppen erreichen – Nachrichtenkompetenz in der Praxis“. Über 140 Expert:innen aus Schule, Journalismus, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten, wie Nachrichtenkompetenz als Grundbildung in Schulen verankert werden kann. https://journalismus-macht-schule.org/2025/10/17/jms-netzwerktreffen-2025/ Über SMM: https://n-report.de/2024/01/14/podcast-smm-schule-macht-medien-medien-machen-schule/
Der Bundesrat errichtet unter dem Vorwand der Desinformationsbekämpfung eine neue Wahrheitsinstanz. Als "Schutz der Demokratie" verkauft, bedeutet sie einen gefährlichen Machtanspruch über Denken, Bildung und öffentliche Meinungsbildung. Ausgerechnet ein Staat, der selbst Vertrauen verspielt hat, beansprucht Deutungshoheit. Die Schweiz entfernt sich leise von ihrem freiheitlichen Fundament. Von Hans-Ueli Läppli
Wieso ist das Internet nicht (mehr) frei? Welche Macht haben Tech Giganten über die Meinungsbildung? Und was hat das mit Rechtspopulismus zu tun? Die Big Tech Konzerne werden immer reicher und durch den Aufstieg von KI ist kein Ende ihres Wachstums in Sicht. Große Unternehmen bündeln die Ressourcen und Angebote im Netz und machen sich so selbst unersetzlich. Es gibt keine ernstzunehmenden Alternativen zu Meta, Alphabet & Co auf dem Weltmarkt, erst recht nicht nach Vorbild von europäischen Standards beim Thema Datenschutz und Wettbewerb. Unser Gast hat diese Monopolisierung des vermeintlich freien Internets schon vor ein paar Jahren in einem erfolgreichen Buch beschrieben und vor den Folgen gewarnt. Mit "Big Tech muss weg" brachte Prof. Martin Andree von der Universität zu Köln die Debatte um Big Tech in breitere Schichten, heraus aus dem wissenschaftlichen Diskurs. Nun hat er mit "Krieg der Medien - Dark Tech und Populisten übernehmen die Macht" ein Folgebuch geschrieben. Über beide Bücher hat unser Host Daniel Mendes Jenner mit Martin gesprochen. Auch wenn es alles etwas düster klingt, ist es auch laut Martin noch nicht zu spät, das Ruder rumzureißen. Wie das gehen kann erfahrt ihr in der Folge. Viel Vergnügen!
Wer Informationskompetenz vermittelt, mischt der sich in die Meinungsbildung ein? Nein – die Sorge ist unbegründet. Denn Informationskompetenz bedeutet lediglich, Informationen treffend einzuschätzen – damit wir uns danach eine kluge Meinung bilden können. Wer Lügen oder Irrtümern folgt, trifft tendenziell ungünstige Entscheidungen. Gerade um Fehlentscheidungen zu vermeiden, ist es wichtig, dass wir Informationskompetenz erwerben, vor [...] Der Beitrag 324 Klartext-Podcast: Informationskompetenz und Meinungsfreiheit erschien zuerst auf Thilo Baum.
Die Analyse ist überaus düster, die Martin Andree in seinen beiden Büchern (Big Tech muss weg! und Krieg der Medien) zeichnet. Der Kölner Medienwissenschaftler beschreibt, wie die grossen Tech-Unternehmen das Internet vereinnahmt haben und mittels Algorithmen die Meinung steuern und zu einer grossen Gefahr für die freie Meinungsbildung, den Journalismus und die Demokratie geworden sind. Ihnen ist es gelungen, sich zu einem grossen Teil gegen Kritik zu immunisieren, weil die Kritiker selbst auf die Plattformen angewiesen sind und fürchten, durch zu harte Urteile abgestraft zu werden. Es kommt hinzu: Europa ist technologisch von den USA abhängig. Und wie sich 2025 deutlich zeigte, wird diese Abhängigkeit ausgenutzt: Die Allianz aus «Dark Tech», wie Andree sie nennt, und den Populisten in der Trump-Regierung sieht Regulierungsversuche als feindlichen Akt. Als Fortsetzung des Nerdfunks 773 reden wir darüber, ob sich das freie Netz noch retten lässt oder ob die Vereinnahmung unumkehrbar ist. Andree ist pessimistisch und sieht die Chance bereits als gering an. Als vielversprechendsten Weg beschreibt er einen «demokratischen Aufstand Europas», bei dem der digitale Feudalismus durch demokratische Strukturen kontrastiert würden. Wir diskutieren die Massnahmen, bewerten die Chancen und überlegen uns, ob wir uns auf eine Zukunft einstellen müssen, in der eine kleine, aber wirtschaftlich annähernd irrelevante Gegenkultur die einzige Opposition gegen die Tech-Konzerne bilden wird.
Junge Menschen bekommen von aktuellen Geschehnissen in der Welt mehr mit als frühere Generationen. Schule sollte Raum für Diskussionen bieten und die eigene Meinungsbildung unterstützen. Doch die Lehrkräfte sind oft überfordert. Autorin: Esther Körfgen Von Esther Körfgen.
Impulse & Perspektiven in der Krise - DIKT Experten-Talk mit Dr. Nikolai A. Behr
Im DIKT Expertentalk spricht Dr. Nikolai A. Behr mit Nils Bäumer („Ideenhebamme“ und Mitautor des Buches „Wir sind Fake! – Wie KI-Missbrauch, Fake News und Deepfakes Wirtschaft und Gesellschaft bedrohen“) über: • warum KI gute „Verbesserer“, aber schlechte „Disruptoren“ sind • wie Algorithmen unsere Meinungsbildung verstärken • warum kritisches Denken zur Schlüsselkompetenz im KI-Zeitalter wird • wieso Kreativität Zweifel braucht • und weshalb wir Fakes nicht mehr zuverlässig von echten Inhalten trennen können Das Buch „Wir sind Fake!“ zeigt anhand realer Fälle, wie Deepfakes, Desinformation und KI-Missbrauch Unternehmen, Politik und Medien treffen – und welche Abwehrstrategien es gibt. Wenn dich Themen wie Desinformation, KI-Einsatz, Medienkompetenz, Führung & Kommunikation interessieren, ist dieses Gespräch Pflicht. Kapitelmarken: 00:00 Intro 00:40 Warum Nils Bäumer über KI & Kreativität schreibt 03:30 Mensch vs. Maschine: Wo KI heute wirklich stark ist 07:10 „Kreativität braucht Zweifel“ 11:30 Wie KI unsere Wahrnehmung von Wahrheit verzerrt 16:20 Echokammern, Bubbles & zustimmende Chatbots 21:00 Vertrauen in digitale Inhalte – gibt es das noch? 26:10 Was Unternehmen jetzt tun müssen 30:00 Warum wir KI nutzen und kritisch bleiben müssen Jetzt Kanal abonnieren für weitere Expertentalks zu KI, Desinformation und Unternehmenskommunikation.
Weserfunk – Der Podcast zum SV Werder Bremen – meinsportpodcast.de
Ihr braucht Unterstützung bei der Meinungsbildung für die Wahl des Aufsichtsrats am kommenden Sonntag? Kein Problem! Lennart, André und Sina haben genügend Meinung für alle im Gepäck. Zur Wahl an sich, dem Auswahlprozess durch den Wahlausschuss und natürlich am wichtigsten zu den Kandidierenden selbst. Auf Grundlage der Video-Interviews von Werder selbst und dem Fragebogen von erLebe Werder diskutieren die drei die Wahl bei der Mitgliederversammlung durch und können euch hoffentlich damit bei eurer Wahlentscheidung helfen oder einfach nur euren Wissensdurst stillen.
Ihr braucht Unterstützung bei der Meinungsbildung für die Wahl des Aufsichtsrats am kommenden Sonntag? Kein Problem! Lennart, André und Sina haben genügend Meinung für alle im Gepäck. Zur Wahl an sich, dem Auswahlprozess durch den Wahlausschuss und natürlich am wichtigsten zu den Kandidierenden selbst. Auf Grundlage der Video-Interviews von Werder selbst und dem Fragebogen von erLebe Werder diskutieren die drei die Wahl bei der Mitgliederversammlung durch und können euch hoffentlich damit bei eurer Wahlentscheidung helfen oder einfach nur euren Wissensdurst stillen.
Der Enkel von Konrad Adenauer hat einen ziemlichen Ritt durch die deutsche Parteienlandschaft hinter sich. Stephan Werhahn gründet für eine unabhängige Meinungsbildung das Institut "Europa der Marktwirtschaften".
BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth fordert vor den Medientagen klare Regeln und mehr Transparenz im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Sie sieht darin eine Veränderung der Meinungsbildung und ruft die Politik dazu auf, gegen Desinformation vorzugehen.
Ein Lehrstück über direkte Demokratie: Wie Swisscom, Ringier und Co. die E-ID-Abstimmung zu ihren Gunsten lenkten – mit Palantir im Hintergrund.Ein Standpunkt von Michael Straumann.50,39 Prozent Ja zu 49,61 Prozent Nein – ein Unterschied von nur 20.000 Stimmen, kaum mehr als die Bevölkerung einer Schweizer Kleinstadt. Das Resultat sorgte weltweit für Aufsehen. In den sozialen Medien zeigten sich viele entsetzt darüber, dass ausgerechnet die Schweiz – das Land der direkten Demokratie – oft als «Freiheitsinsel Europas» verklärt – dem E-ID-Gesetz zustimmte.Der US-amerikanische Journalist und Twitter-Files-Mitherausgeber Michael Shellenberger schrieb kurz nach der Abstimmung am 28. September:"Gütiger Gott. Die Schweizer Bevölkerung hat soeben der digitalen ID zugestimmt. Australien führte sie im Dezember ein, Großbritannien letzte Woche. In allen drei Ländern stehen Politiker dahinter, die eng mit dem Deep State verflochten sind. Das ist ein digitaler ID- und Zensur-Notstand."Welch Paradoxon: Im Namen der Demokratie kann ein Volk so gelenkt werden, dass es dem Abbau seiner eigenen Grundrechte zustimmt. Eine Demokratie lebt davon, dass der öffentliche Debattenraum intakt bleibt: dass alle relevanten Argumente fair, sichtbar und unverzerrt diskutiert werden können. Genau das aber war bei dieser Volksabstimmung nicht der Fall.Auch in der Schweiz wurde diese Frage im Zusammenhang mit der Abstimmung zum E-ID-Gesetz erneut gestellt. Doch das Problem lag hier nicht in der Auszählung der Stimmen – dafür gibt es keine stichhaltigen Hinweise. Die Manipulation fand bereits früher statt: im Prozess der öffentlichen Meinungsbildung.Swisscom mischte sich illegal in den Abstimmungskampf einDie Swisscom AG, das grösste Telekommunikationsunternehmen der Schweiz, ist zu 51 Prozent im Besitz des Bundes – und damit unter staatlicher Kontrolle. Trotzdem griff sie im Abstimmungskampf zum E-ID-Gesetz aktiv ein und unterstützte die Ja-Kampagne finanziell.Am 10. Juli 2025 überwies die Swisscom 30'000 Franken an das «Wirtschaftskomitee Schweizer e-ID». Öffentlich bekannt wurde die Zahlung jedoch erst am 21. September – eine Woche vor dem Urnengang. Damit verletzte Swisscom das in der Bundesverfassung garantierte Gebot der Abstimmungsfreiheit (Art. 34 Abs. 2 BV).Als staatsnahes Unternehmen ist die Swisscom zur politischen Neutralität verpflichtet. Sie darf demokratische Prozesse nicht durch einseitige Interventionen beeinflussen – genau das ist jedoch geschehen. Die Swisscom versuchte, ihr Vorgehen zu rechtfertigen: Die Unterstützung der Ja-Kampagne liege im eigenen Interesse, da die E-ID digitale Signaturen und Dienstleistungen vereinfache....https://apolut.net/spiel-mit-gezinkten-karten-von-michael-straumann/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Für mich als Journalistin ist Pressefreiheit ein großes Thema und gleichzeitig, geht es uns alle an, unabhängig von dem jeweiligen Beruf. Wie frei ist unsere Presse eigentlich noch – und welche Rolle spielt Medienkompetenz in einer Welt voller Fake News, KI-generierter Bilder und Desinformation? Pressefreiheit ist ein Grundpfeiler jeder Demokratie – sie sorgt dafür, dass Macht kontrolliert wird, Missstände ans Licht kommen und wir uns als Gesellschaft eine eigene Meinung bilden können. Doch weltweit – und auch in Deutschland – gerät sie zunehmend unter Druck: Journalist:innen werden eingeschüchtert, Redaktionen finanziell geschwächt, Desinformation verbreitet sich rasend schnell. Warum wir gerade jetzt genauer hinschauen müssen, welche Rolle Medienkompetenz dabei spielt und was jede:r Einzelne beitragen kann – darüber spreche ich heute mit Jessica Staschen, die bei der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS die Bereiche Presseförderung und Kommunikation leitet.
Michael Meyer und Katja Hackmann sprechen mit dem SR-Korrespondenten Moritz Rödle über den Einfluss politischer Podcasts auf die Meinungsbildung der Zuhörerinnen und Zuhörer.
Rawohl, Astrid www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Rawohl, Astrid www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Gestern hat sich der französische Präsident in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den angeblichen russischen Einfluss auf die Meinungsbildung in den westlichen Demokratien aufgeregt. Leider ist das FAZ-Interview nicht öffentlich zugänglich. Wir zitieren deshalb einen Bericht des österreichischen ORF über den Beitrag der FAZ. Gleichzeitig bleibt festzustellen, dass dieser Vorgang einen TiefpunktWeiterlesen
Ali Hackalife spricht mit Dr. Janos Hegedüs über die Frage, wie sich ein interessierter Leihe eine Meinung in Medizinfragen bilden kann. Warum das Lesen von Studien keine Wunderlösung ist und wo sich fachfremde Interessierte stattdessen informieren können.
Das Attentat auf den rechten Influencer Charlie Kirk erschüttert die USA. Natürlich müsse man diese schreckliche Ermordung verurteilen, sagt Journalistin Annika Brockschmidt. Das bedeute aber nicht, Kirks menschenfeindliche Ansichten zu verharmlosen. Von WDR 5.
SVP-Präsident Rémy Wyssmann kontert die Kritik aus dem Rathaus. Die Staatskanzlei hatte der Partei vorgeworfen, sie verbreite Falschinformationen und gefährde die freie Meinungsbildung. Die SVP entgegnet: Die Solothurner Regierung betreibe unzulässige Behördenpropaganda und agiere autoritär. Weiter in der Sendung: · In Rupperswil wurden offenbar acht Schafe von einer mit einem Elektrozaun gesicherten Weide gestohlen. · Das schweizweit einzigartige Schullabor der Firma Roche in Kaiseraugst feiert sein 10-Jahr-Jubiläum.
Vortrag von Dr. Simon Kruschinski (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) im Rahmen der Veranstaltung „Corona-Effekt: Fokus Medien“ vom 1. September 2025 Von „Lügenpresse“, „Panikmache“ und „Staatsmedien“ war nach Ausbruch des Covid-19-Virus schnell die Rede, wenn es um die Berichterstattung zum Verlauf der Pandemie ging. Während in Redaktionen mit der journalistischen Herausforderung umgegangen werden musste, die Krise zu beschreiben und zu kommentieren sowie Maßnahmen, Inzidenzen und gesellschaftliche Effekte einzuordnen, fand an anderen (digitalen) Orten eine lebhafte, zum Teil höchst aufgeregte Meinungsbildung statt. Welche Rolle haben die klassischen Medien und sozialen Kanäle in der Krise gespielt? Wer hat wie zur produktiven Informationsstreuung oder auch zur „Erhitzung“ des Diskurses beigetragen? Was würde oder sollte bei einer weiteren Pandemie angesichts der gemachten Erfahrungen anders laufen?
Es passiert sehr selten, dass sich ein Kanton in einen Abstimmungskampf einschaltet. Die Solothurner Staatskanzlei wehrt sich nun aber gegen angebliche Falschinformationen und Behauptungen der SVP rund um drei kantonale Abstimmungsvorlagen. Sie sieht die freie Meinungsbildung in Gefahr. Weiter in der Sendung: · Als erste bekannte Firma in der Region entlässt Agathon in Bellach Angestellte als Reaktion auf die hohen US-Zölle. Die Kantone Solothurn und Aargau und die Wirtschaftsverbände befürchten zwar keine Massenentlassungen. Allzu optimistisch sind sie aber nicht. · Die Sitze in der Aarauer Stadtregierung sind heiss begehrt. Für die sieben Sitze im Stadtrat bewerben sich 15 Kandidierende. Umkämpft ist vor allem das Vize-Stadtpräsidium. · Ein Gerichtsbau muss sicher sein und soll etwas her machen: Das waren Anforderungen an den Bau des neuen Bezirksgerichts Lenzburg. Ein Besuch bei der Einweihung des 20-Millionen-Baus.
Wie zuverlässig sind Umfragen – und wo sind ihre Grenzen? Der Chef des INSA-Meinungsforschungsinstituts zeigt, wie Meinungsforschung Mehrheiten spiegelt statt Wahrheiten, warum Fragenformulierung, Wahlbeteiligung und Mediennutzung Ergebnisse prägen und wieso Meinungsbildung wichtiger ist als Messung. Ein kritischer, aber zuversichtlicher Blick auf Demokratie, Daten und den fairen Streit der Ideen.
Manchmal ist es nicht die große Krise, sondern ein einzelner Kommentar, der uns nicht mehr loslässt. Tara-Louise Wittwer (@wastarasagt) spricht in dieser Folge darüber, wie sie mit Kritik umgeht, warum Cancel Culture nicht nur schwarz-weiß ist und weshalb sie Social Media trotz allem als stärkende Community erlebt. In dieser Folge erfährst du: * wie Tara den Schritt vom Fashionblog zur gesellschaftspolitischen Stimme gegangen ist * warum Intention und Impact im Netz oft auseinanderklaffen * weshalb Content-Klau kein Kompliment ist * und was du über Solidarität, Kritik und Grenzen setzen lernen kannst Auch für den Alltag helfen diese Tipps: vom Umgang mit Feedback bis hin zur Frage, wie viel man von sich preisgeben möchte. Bildcredits: Lewis Jones Werbung: Deichmann Höre jetzt hier in die 2. Staffel von Deichmanns Podcast “Von Kopf bis Schuh” What The Social?! Podcast Deep Dive ins Social Media Marketing und die Creator Economy gefällig? Jetzt alle Folgen hier hören. Timecodes: 00:00:53 Gesprächsstart 00:05:27 Vom Fashionblog zur Feminismus-Stimme 00:13:04 Wie Social Media das Leben von Tara verändert hat 00:19:47 Private Tara vs. öffentliche Tara 00:28:11 Meinungsbildung, Ambivalenzen & Verantwortung 00:37:21 Cancel Culture & Shitstorms 00:46:10 Content-Klau und der Fall Veronica Ferres 00:56:46 Erfolgreicher als Mann im Internet? 00:58:38 Halt durch Taras Community In der Folge erwähnt: Tara-Louise Wittwer Originalvideo Tara zum Thema “Durchschnittsmann” Entschuldigungspost Veronica Ferres Storyclash Podcastpartner: Hier findet ihr alle aktuellen Supporter unseres Podcasts & aktuelle Rabattcodes. Hier findest du mehr über uns: Website Instagram TikTok LinkedIn Impressum
Hunderte Millionen Euro Steuergeld fließen in Karin Priens „Demokratie leben!“ Die Kehrtwende der Union und die fragwürdige Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden enthüllen ein Programm, das Kontrolle über Freiheit stellt.Ein Standpunkt von Janine Beicht.Das Bundesprogramm Demokratie leben! soll laut Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) die freiheitliche Grundordnung schützen. Doch die geplanten Ausgaben von 191 Millionen Euro für 2025, mit einer Steigerung auf knapp 200 Millionen Euro im Jahr 2026, zeichnen ein anderes Bild. Statt Demokratie zu stärken, droht das Programm, ein Netzwerk aus überwiegend linksgerichteten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu finanzieren, die teils hoheitliche Aufgaben übernehmen und den Staat für den Bürger unnahbar machen.Prien spricht von „Effizienzreserven“ und „rechtssicherer“ Gestaltung, doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Förderzusagen reichen bis 2032 mit Beträgen von 200 Millionen Euro (2025), und es sollen noch mehr werden.„Der Aufwuchs der Haushaltsmittel, verbunden mit Effizienzreserven im bestehenden Programm, ermöglicht uns, diese neuen Ziele zu erreichen! Hier erbitte ich Ihre Unterstützung!“In Zeiten, in denen der Haushalt für 2025 noch nicht einmal steht und Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, wirkt die großzügige Finanzierung von NGOs wie ein blanker Hohn. Während Stromsteuern nicht gesenkt werden, fließt Geld in Organisationen, die oft weniger für Demokratie als für politischen Aktivismus stehen.Die NGOs als verlängerter Arm der RegierungDie Union, angeführt von Kanzler Friedrich Merz, hatte vor der Bundestagswahl 2025 noch kritisch hinterfragt, ob die Förderung von 609 NGOs im Jahr 2023 mit Steuergeldern gerechtfertigt sei. Viele dieser Organisationen, darunter die Amadeu Antonio Stiftung, Campact e. V., Correctiv, Greenpeace oder die „Neuen deutschen Medienmacher*innen“, positionieren sich offen links und beteiligten sich an Demonstrationen „gegen rechts“, die auch die CDU/CSU ins Visier nahmen. Die Union stellte 551 Fragen an die damalige Ampel-Regierung, monierte die mangelnde politische Neutralität und warnte vor einer „Schattenstruktur“, die mit Staatsgeldern politische Meinungsbildung betreibt. Doch nach der Wahl kehrte die CDU/CSU ihre Skepsis um.Der Koalitionsvertrag mit der SPD versprach zwar eine unabhängige Überprüfung des Programms, doch Priens Pläne zeigen: Statt einer kritischen Reform wird „Demokratie leben!“ weiter ausgebaut. Laut der Gesamtevaluation von 2024 wurde die Wirksamkeit des Programms zwar überwiegend positiv beurteilt, doch die Einschätzungen variierten je nach Wirkbereich. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Videoplattform Youtube will unsere Wohnzimmer erobern. In Berlin sprechen wir mit Deutschlandchef Andreas Briese über Trends, Meinungsbildung und Sicherheit. Und F.A.Z.-Redakteur Simon Strauß fragt sich, wie Youtube die Gesellschaft verändert.
In dieser Episode spreche ich mit Michael Schulze über die Herausforderungen der Meinungsbildung und die Schwierigkeiten in der Kommunikation mit politischen und administrativen Akteuren. Michael, der über sieben Jahre lang Presseanfragen gestellt hat, hat in dieser Zeit etwa 2000 Anfragen mit insgesamt mehreren tausend Einzelfragen versendet. Er teilt seine Erfahrungen über die oft fehlenden Antworten von Politikern und Verwaltungseinrichtungen und beleuchtet die Bedeutung des Pressegesetzes NRW, das Behördenseiten und Politiker dazu verpflichtet, Auskunft zu geben.
KI-Antworten direkt in der Google-Suche verändern, wie Menschen Informationen finden. Verlage warnen vor „Pseudo-Journalismus“ und einem Angriff auf die freie Meinungsbildung.
In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour die seit dem 6. Juni andauernden Proteste und Ausschreitungen in Los Angeles nach ICE-Razzien gegen Einwanderer. Sie beleuchten die Eskalation zwischen der Trump-Administration und den kalifornischen Behörden sowie den beispiellosen Einsatz der Nationalgarde ohne staatliche Zustimmung. Die beiden ergründen die unterschiedlichen Narrative über "friedliche Proteste" versus "gewalttätige Unruhen" und diskutieren die Rolle sozialer Medien bei der Meinungsbildung. Ist Trumps harter Durchgriff bei der Migrationspolitik gerechtfertigt oder autoritär? Welche Rolle spielen Fake News und Verschwörungstheorien in der aktuellen Berichterstattung? Breiten sich die Proteste auf andere US-Städte aus? Eine facettenreiche Diskussion über Einwanderungspolitik, föderale Machtstrukturen und die zunehmende Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft. Quellen: https://hosshopf.notion.site/Israel-greift-Iran-an-Countdown-zum-dritten-Weltkrieg-2137066c0c5a8073975ffb0772fcd479?pvs=74
Parteien und Spitzenpolitiker nutzen TikTok und selbst der Bundestag könnte bald einen eigenen Account bekommen, wenn es nach Bundestagspräsidentin Julia Klöckner geht. Aber taugt Tiktok überhaupt zur demokratischen Meinungsbildung – oder bleibt man in seiner Filterbubble stecken? Wie genau TikTok mit politischen Inhalten umgeht, wem was angezeigt wird, das hält die Plattform des chinesischen Unternehmens ByteDance geheim. Marco Lehner von BR Data hat deshalb zusammen mit der Stuttgarter Zeitung, den Stuttgarter Nachrichten und Forscher:innen vom Weizenbaum-Institut und der Universität Zürich einen Blick in den TikTok-Maschinenraum geworfen: Mit Hilfe von deutschsprachigen Datenspenden konnten sie TikTok-Verläufe von hunderten Nutzer:innen analysieren. Marco Lehner nimmt uns in dieser Folge mit in 75 Millionen Zeilen und überraschende Einblicke, denn TikTok tickt anders, als zunächst vermutet. Hier lest ihr die ganze Recherche von BR Data: https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/linke-influencer-auf-tiktok-haben-aufgeholt,UlACdCM Welche Macht TikTok hat und wieso die USA der App besonders kritisch gegenüberstehen, hört ihr in der 11KM-Folge "USA vs. TikTok: Die Angst vor Chinas Einfluss": https://1.ard.de/11KM_TikTok_USA Hier geht's zu "Fast Food, Long Story", unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/fast_food_podcast Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Caspar von Au Mitarbeit: Nicole Dienemann und Sebastian Schwarzenböck Host: Victoria Koopmann Produktion: Christiane Gerheußer-Kamp, Pia Janßen, Jacqueline Brzeczek und Laura Picerno Planung: Nicole Dienemann, Christian Schepsmeier und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Am 3. Mai war Internationaler Tag der Pressefreiheit, welche ein Grundrecht in demokratischen Ländern ist. Medien können dort frei, vielfältig und unabhängig berichten, um die Öffentlichkeit zu informieren, Missstände aufzuzeigen und zur öffentlichen Meinungsbildung beizutragen. Doch nicht immer berichten Journalist:innen einflussfrei, was auch die Propaganda der Nazis zeigte. Ursula Prutsch und Klaus Zeyringer verfolgen in ihrem Sachbuch „Breaking News“ das Zeitgeschehen in der ...
Was haben flache Erde, Bleichmittel gegen Viren und die ewige „Staatsfunk“-Debatte gemeinsam? In dieser Folge der Abschweifung gräbt sich Sascha durch die Welt der Verschwörungserzählungen – mit einem kritischen Blick, einem Hauch Fassungslosigkeit und einer ordentlichen Portion Ironie. Warum glauben Menschen an Dinge, die offensichtlich jeder wissenschaftlichen Grundlage widersprechen? Und was hat das mit Unsicherheit, Echokammern und Selbstinszenierung zu tun? Ohne belehrend zu sein, wirft Sascha Fragen auf, die viele beschäftigen: Wo hört gesunde Skepsis auf, wo beginnt gezielte Desinformation? Wie erkennt man echte Medienkritik – und was unterscheidet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wirklich von manipulierten Privatmedien? Wer sich für Medien, Meinungsbildung und das seltsame Bedürfnis mancher Menschen nach „geheimem Wissen“ interessiert, sollte diese Episode nicht verpassen. Keine einfachen Antworten, aber viele Denkanstöße – ganz im Stil der Abschweifung.
Die Löschung meines YouTube-Kanals zeigt, wie schnell und willkürlich PlattformenMeinungen zensieren können. Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht – doch wer entscheidet, was „richtige“ oder „falsche“ Informationen sind? Es ist Zeit, dass wir uns mit unabhängigen Plattformen und alternativen Informationsquellen auseinandersetzen. Daily gut ist der fruchtige Drink von Braineffect, der deinen Darm und dein Immunsystem unterstützt. Mit dem Gutscheincode “bio360” bekommst du einen satten Rabatt! >>>Jetzt anschauen
KI-Sprachmodelle werden im Alltag immer wichtiger. Doch die Informationen, die Chatbots wie DeepSeek oder ChatGPT generieren, sind weder verlässlich noch neutral. Was braucht es zum Schutz der unabhängigen Meinungsbildung? Ein Gespräch mit Angela Müller, Geschäftsleiterin von AlgorithmWatch. Wer verschiedene Chatbots zu heiklen Themen befragt, wird feststellen, dass die Antworten weltanschaulich gefärbt und manchmal schlicht falsch sind. Ein Beispiel: Laut dem chinesischen KI-Sprachmodell DeepSeek schützt China angeblich die Menschenrechte in vollem Umfang. Wie lässt sich der Zugang zu verlässlicher Information als Grundpfeiler der Demokratie sichern? Wie kann man generative KI regulieren, ohne das Potential auszubremsen? Darüber spricht Angela Müller, die sich als Politische Philosophin und Juristin mit den Folgen von Algorithmen und KI auf die Gesellschaft beschäftigt.
Entwicklungshilfe, staatliche Finanzierung und politische Agenden: Wer fördert wen mit Steuergeldern? In der heutigen Episode analysieren Philip Hopf und Kiarash Hossainpour die Kontroverse um USAID und die Förderung politischer Organisationen durch Regierungen. Sie beleuchten die komplexen Verflechtungen zwischen staatlicher Finanzierung und gesellschaftlichem Aktivismus und untersuchen die Auswirkungen auf die demokratische Meinungsbildung. Wann wird Entwicklungshilfe zum Instrument politischer Einflussnahme? Wie transparent sind die Förderstrukturen wirklich? Eine facettenreiche Diskussion über Staatsfinanzierung, NGO-Landschaft und die Grenzen politischer Neutralität. Quellen: https://hosshopf.notion.site/Der-gr-te-Korruptionsskandal-der-Welt-USAID-19e7066c0c5a80ba806ccc8e4b5ed866
Von Social Media über Messenger-Dienste bis hin zu klassischen Nachrichtenportalen – die Verbreitung von Fake News und gezielter Desinformation stellt unsere Gesellschaft vor riesige Herausforderungen. Besonders in Wahlzeiten wird der Kampf um Meinungsbildung im Internet immer härter geführt.
(00:00) INTRO: Bitte um Entschuldigung - David Biesinger | (01:08) RBB: Aufklärung nach Fehlern bei Gelbhaar-Berichterstattung - David Biesinger | (21:40) AUDIO: mabb mit regionalen Zahlen zur Digitalisierung in Berlin und Brandenburg - Kristian Kunow | (34:02) WAHLKAMPF: AfD-Video mit Alterseinschränkung - Eva Flecken | (35:36) PODCAST: Januar-Tipps “Wahlkampf” - Esther Simon | (47:06) BONUS: Diskussion: “Meinungsbildung vor der Bundestagswahl” - Berliner Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Weizenbaum-Institut Berlin - Thomas Gill - Christine Dankbar - Merja Mahrt - Frank Stauss - Thorsten Faas, 22.01.2025 | | Jörg Wagner
Mark Zuckerberg will keine Faktenchecks mehr durchführen, Elon Musk mischt sich mit X in den deutschen Wahlkampf ein. Wie steht es um die Markt- und Meinungsmacht von Online-Plattformen in der Schweiz? Die Präsidentin der Eidgenössischen Medienkommission, Anna Jobin, ist zu Gast im Tagesgespräch. Auf Kommunikationsplattformen wie Tiktok, X oder Instagram findet heute ein wesentlicher Teil der demokratischen Meinungsbildung statt. Doch der Einfluss der Plattformen und Suchmaschinen gibt zu reden. Die Auswirkungen auf die öffentliche Kommunikation seien gravierend, schreibt die Eidgenössische Medienkommunikation in ihrem Bericht, den sie heute veröffentlich hat. Welche Inhalte wir zu sehen bekommen oder welche Suchresultate angezeigt werden, liege in der Hand von wenigen ausländischen Tech-Unternehmen. Die Kombination von Markt- und Meinungsmacht sei für die Demokratie problematisch. Im Tagesgespräch erzählt Anna Jobin, welche Massnahmen zu ergreifen sind, wo die Schweiz steht und warum es so wichtig sei zu verstehen, wie diese Plattformen funktionieren.
Im letzten Teil dieser dreiteiligen Beitragsserie werden konkrete Beispiele der Einflussnahme der Vereinigten Staaten auf die politische Meinungsbildung in Deutschland dargestellt und mit den Behauptungen einer russischen Beeinflussung ins Verhältnis gesetzt. Näher beleuchtet werden auch die Struktur und Kontrolle der Informationsverbreitung über Nachrichtenagenturen, soziale Netzwerke und Suchmaschinen sowie der Einfluss der US-Regierung aufWeiterlesen
Was bleibt von einem Jahr, das mehr Wendungen hatte als so mancher Thriller? Notstrom und Raumwelle tauchen tief in die moralischen Abgründe der Medienwelt ein, sezieren politische Widersprüche und werfen einen kritischen Blick auf Meinungsbildung und Populismus. Zwischen Sarkasmus und Nachdenklichkeit diskutieren sie über gesellschaftliche Spaltungen, die Macht der Algorithmen und ob wir überhaupt noch auf unsere Sinne vertrauen können. Diese Episode wagt den schmalen Grat zwischen unbequemer Wahrheit und bissigem Humor. Seid dabei, wenn keine Etiketten verschont bleiben und jedes Argument auf den Prüfstand kommt. Ein Gespräch, das zum Nachdenken anregt – und garantiert nicht weichgespült ist.
Vielleicht geht es Dir ähnlich wie mir: ich habe bei gewissen Dingen eine sehr spontane, gefühlsgesteuerte Meinungsbildung. Als Beispiel: mir gefällt ein Logo einer Marke oder nicht, ein Produktdesign oder sonst ein Angebot oder ich kann mich mit einer Marke oder einer Herstellerin von Produkten identifizieren oder nicht. Und je grösser diese Übereinstimmung, desto wahrscheinlicher ein Kauf eines Produktes - selbst wenn ich es vielleicht nicht zwingend bräuchte oder wenn es - rational betrachtet - bessere gäbe im Preis-Leistungsvergleich. Was ist nun besser? Meinen Gefühlen zu folgen, die eher nach dem Äusseren gehen oder meinem Verstand, der mir rational sagt, was besser und langanhaltender ist? Manchmal ein echter Kampf, weil der Verstand auch mal sagt: das ist nicht nötig, verzichte darauf. Und nicht selten hat er Recht. Verzicht. Es wird wohl nie das Wort des Jahres. Aber verzichten können ist im Paradoxon ein grosser Reichtum. Ich wünsche Dir einen aussergewöhnlichen Tag!
Steffen Schindler ist der Prokurist des Deutschen Weininstituts und damit direkt verbunden mit der Institution der Deutschen Weinkönigin. Da gibt es einiges zu bereden. Sei es die Institution an und für sich, den Auswahlmechanismus, den Auswahl-Event und Geschlechterrollen. Außerdem gibt es einen Crashkurs in Sachen Deutsches Weininstitut, Krisen in der Branche und Meinungsbildung in Sachen Deutscher Wein. Und Steffen Schindler beweist sich als offener Geist, der mit viel Leidenschaft für den Deutschen Wein unterwegs ist. Außerdem gibt es einen Masterplan. Der hat mit dem Kunzilein, einer Krone und ein paar Promille zu tun - aber hört selbst!Das Deutsche Weininstitut im Netz: https://www.deutscheweine.de/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
EU-Kommissar Thierry Breton hat im Vorfeld eines Trump-Interviews das Gespräch in fragwürdiger Weise „eingeordnet“ und mögliche Konsequenzen für den Kurznachrichtendienst X angedeutet – das ist ein Fall der Einmischung in den US-Wahlkampf und in die Meinungsbildung der EU-Bürger und darum ein starkes Stück. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
(00:00) Vorbemerkung | (02:10) EHRUNG: Deutsche Podcast Preise vergeben | (13:12) FRANKREICH: Welche Rolle spielt der französische Newskanal CNews bei der politischen Meinungsbildung? - Stefanie Markert, ARD Paris | (30:47) FRANKREICH: Die Lage von arte - Søren Schumann, arte/rbb | (39:00) URTEIL: Landesarbeitsgericht bestätigt Kündigung der ehemaligen Juristischen Direktorin des rbb - Julia Wollgast, Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg | (43:46) BONUS: “Dr. med. Vitor Gatinho - Der Kids.Doc” - Vitor Gatinho | (49:08) BONUS: “Flugforensik - Abstürze und ihre Geschichte” - Andreas Spaeth - Benjamin Denes | (58:05) BONUS: “Teurer Wohnen” Christian Bollert - Charlotte Thielmann - Jens Jarisch || Jörg Wagner