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Achtung: Dies ist Folge 1 von 2, Teil 2 erscheint in einer Woche. Worum geht's? Worum geht's? Texas Instruments ist heute vor allem als Zulieferer von Halbleitern bekannt, doch Ende der 70er Jahre baute das Unternehmen aus Dallas einen eigenen Heimcomputer: den TI-99/4. Ein schwarz-silbernes Gerät mit 16-Bit-Prozessor, das schon 1979 auf den Markt kam und damit technisch seiner Zeit voraus war. Oder zumindest hätte sein können. Henner und Chris zeichnen nach, wie es dazu kamm und warum der Weg dorthin von Anfang an mit problematischen Entscheidungen gepflastert war. Sie beginnen bei den Ursprüngen von Texas Instruments, das als „Geophysical Service Incorporated“ mit seismischen Messungen zur Erdölerkundung anfing und sich über die Halbleiterfertigung zum Technologiekonzern entwickelte. 1958 erfand Jack Kilby dort den integrierten Schaltkreis – eine der folgenreichsten Erfindungen der Technikgeschichte. TI baute darauf Taschenrechner, Sprachsynthesechips und 1978 den Speak & Spell, einen der ersten Consumer-Artikel mit digitaler Sprachausgabe. Zu Wort kommt dabei auch der ehemalige TI-Ingenieur Karl Guttag, der damals an mehreren Mikrochips bei Texas Instruments gearbeitet hat und die verworrene Entstehungsgeschichte des Heimcomputers aus erster Hand kennt, inklusive der internen Rivalitäten zwischen den Abteilungen, dem gescheiterten Versuch einer eigenen Heimcomputer-CPU und der legendär schlechten Entscheidung, die gesamte Entwicklungsabteilung in die texanische Kleinstadt Lubbock zu verlegen. Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Folge. Spiele, Marktgeschichte und das Ende von TIs Heimcomputer-Ambitionen folgen in Teil 2. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Christian Schmidt Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois Vielen Dank an Karl Guttag und Paul Urbanus.
Verantwortung zu übernehmen – das bedeutet auch, die eigene Geschichte anzuschauen, auch die weniger rühmlichen Teile. Das DLR blickt auf eine mehr als hundertjährige Vergangenheit zurück und stellt sich auch der Geschichte seiner Vorgängerorganisationen von 1907 bis 1945. Über die gewaltige Dimension dieser Aufarbeitung und die bisherigen Ergebnisse sprechen wir mit Jessika Wichner, Leiterin des Zentralen Archivs des DLR und Helmuth Trischler, Professor für Neuere und Neueste Geschichte sowie Technikgeschichte an der LMU München.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Kein Anschluss unter dieser Domain: Warum es bei .de hakte – Ein DNS-Problem beim DENIC sorgte dafür, dass Millionen .de-Domains zeitweise nicht aufgelöst werden konnten – unabhängig von Provider und DNS-Resolver. Was genau ist im Domain Name System schiefgelaufen? Wie anfällig ist die zentrale Internet-Infrastruktur für solche Ausfälle? Und welche Konsequenzen sollte ein solches Ereignis für Betreiber und Nutzer haben? - Kasse 1, bitte: Kann der EU-Plan für eine Digitalsteuer funktionieren? Das EU-Parlament fordert eine Milliardenabgabe für große Technologiekonzerne. Eine eigene Digitalsteuer auf EU-Ebene soll Big Tech stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranziehen. Ist ein solches Modell überhaupt umsetzbar – und würde es die richtigen Unternehmen treffen? Wie reagieren die USA auf europäische Digitalsteuerpläne? Und wäre eine EU-weite Regelung besser als die bisher uneinheitlichen nationalen Ansätze? - Comeback des Brotkastens: Braucht die Welt einen neuen Commodore 64C? Jahrzehnte nach seinem ursprünglichen Erscheinen soll der Commodore 64C in einer modernisierten, schlankeren Version zurückkehren. Was steckt hinter dem Neuauflageprojekt – Nostalgie, Spielerei oder mehr? Für wen ist so ein Gerät heute überhaupt gedacht? Und was sagt der anhaltende Retro-Computing-Boom über unsere Beziehung zur Technikgeschichte aus? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Kein Anschluss unter dieser Domain: Warum es bei .de hakte – Ein DNS-Problem beim DENIC sorgte dafür, dass Millionen .de-Domains zeitweise nicht aufgelöst werden konnten – unabhängig von Provider und DNS-Resolver. Was genau ist im Domain Name System schiefgelaufen? Wie anfällig ist die zentrale Internet-Infrastruktur für solche Ausfälle? Und welche Konsequenzen sollte ein solches Ereignis für Betreiber und Nutzer haben? - Kasse 1, bitte: Kann der EU-Plan für eine Digitalsteuer funktionieren? Das EU-Parlament fordert eine Milliardenabgabe für große Technologiekonzerne. Eine eigene Digitalsteuer auf EU-Ebene soll Big Tech stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranziehen. Ist ein solches Modell überhaupt umsetzbar – und würde es die richtigen Unternehmen treffen? Wie reagieren die USA auf europäische Digitalsteuerpläne? Und wäre eine EU-weite Regelung besser als die bisher uneinheitlichen nationalen Ansätze? - Comeback des Brotkastens: Braucht die Welt einen neuen Commodore 64C? Jahrzehnte nach seinem ursprünglichen Erscheinen soll der Commodore 64C in einer modernisierten, schlankeren Version zurückkehren. Was steckt hinter dem Neuauflageprojekt – Nostalgie, Spielerei oder mehr? Für wen ist so ein Gerät heute überhaupt gedacht? Und was sagt der anhaltende Retro-Computing-Boom über unsere Beziehung zur Technikgeschichte aus? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Kein Anschluss unter dieser Domain: Warum es bei .de hakte – Ein DNS-Problem beim DENIC sorgte dafür, dass Millionen .de-Domains zeitweise nicht aufgelöst werden konnten – unabhängig von Provider und DNS-Resolver. Was genau ist im Domain Name System schiefgelaufen? Wie anfällig ist die zentrale Internet-Infrastruktur für solche Ausfälle? Und welche Konsequenzen sollte ein solches Ereignis für Betreiber und Nutzer haben? - Kasse 1, bitte: Kann der EU-Plan für eine Digitalsteuer funktionieren? Das EU-Parlament fordert eine Milliardenabgabe für große Technologiekonzerne. Eine eigene Digitalsteuer auf EU-Ebene soll Big Tech stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranziehen. Ist ein solches Modell überhaupt umsetzbar – und würde es die richtigen Unternehmen treffen? Wie reagieren die USA auf europäische Digitalsteuerpläne? Und wäre eine EU-weite Regelung besser als die bisher uneinheitlichen nationalen Ansätze? - Comeback des Brotkastens: Braucht die Welt einen neuen Commodore 64C? Jahrzehnte nach seinem ursprünglichen Erscheinen soll der Commodore 64C in einer modernisierten, schlankeren Version zurückkehren. Was steckt hinter dem Neuauflageprojekt – Nostalgie, Spielerei oder mehr? Für wen ist so ein Gerät heute überhaupt gedacht? Und was sagt der anhaltende Retro-Computing-Boom über unsere Beziehung zur Technikgeschichte aus? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Am 12. April 1961 startet Juri Gagarin an Bord der Wostok 1. Es ist das erste Mal, dass ein Mensch die Erde verlässt und ins Weltall fliegt. Der Flug macht Gagarin unsterblich, nimmt ihm aber auch ein Stück Normalität und Privatheit. Aus einem jungen Mann wird über Nacht ein Symbol. Bewundert, verehrt und zugleich von einem System vereinnahmt. Ein historischer Moment, der bis heute mehr ist als Technikgeschichte: ein Triumph des Menschen und zugleich eine Erinnerung daran, wie teuer Berühmtheit sein kann. Vielen Dank an Eugen Reichl für die historischen Einordnungen.
Der Orientexpress gilt bis heute als der berühmteste Zug der Welt und als Symbol für Luxusreisen der Belle Époque. In dieser Folge erzählen Moritz und Michi, wie der Zug im späten 19. Jahrhundert entstand, welche Rolle der belgische Unternehmer Georges Nagelmackers dabei spielte und wie die Verbindung von Paris nach Konstantinopel zu einem Prestigeprojekt europäischer Mobilität wurde. Es geht um elegante Schlafwagen, internationale Diplomaten, Spione, Schriftsteller und natürlich um die zahlreichen Geschichten und Mythen, die sich um den Zug ranken. Auch die Rolle des Orientexpresses in Literatur und Popkultur – etwa durch Agatha Christie – kommt zur Sprache. Eine Episode über Technikgeschichte, internationale Politik und die Faszination eines Zuges, der über Jahrzehnte hinweg Europa miteinander verband.
Der Orientexpress gilt bis heute als der berühmteste Zug der Welt und als Symbol für Luxusreisen der Belle Époque. In dieser Folge erzählen Moritz und Michi, wie der Zug im späten 19. Jahrhundert entstand, welche Rolle der belgische Unternehmer Georges Nagelmackers dabei spielte und wie die Verbindung von Paris nach Konstantinopel zu einem Prestigeprojekt europäischer Mobilität wurde. Es geht um elegante Schlafwagen, internationale Diplomaten, Spione, Schriftsteller und natürlich um die zahlreichen Geschichten und Mythen, die sich um den Zug ranken. Auch die Rolle des Orientexpresses in Literatur und Popkultur – etwa durch Agatha Christie – kommt zur Sprache. Eine Episode über Technikgeschichte, internationale Politik und die Faszination eines Zuges, der über Jahrzehnte hinweg Europa miteinander verband.
Vor 150 Jahren führte Alexander Graham Bell das erste Telefonat der Welt. "Der Aspekt der Echtzeitkommunikation war entscheidend", sagt Peter Jax, Professor für Elektro- und Informationstechnik. Noch heute werde an der Verbesserung der Telefonie geforscht. Von WDR 5.
Tickets für unsere Live-Tour im Mai! -Im Jahr 1857 verlässt ein Dampfschiff mit fast 600 Menschen und tonnenweise Gold den Hafen von Havanna. Vier Tage später kämpft die SS Central America in einem Hurrikan um ihr Überleben. Diese Folge erzählt vom kalifornischen Goldrausch, vom riskanten Weg zwischen West- und Ostküste – und von den dramatischen Stunden an Bord eines sinkenden Schiffes. Augenzeugenberichte, Technikgeschichte und menschliche Schicksale machen den Untergang zu einer der größten Katastrophen der amerikanischen Seefahrt.……Das Folgenbild zeigt eine zeitgenössische Darstellung des Untergangs der Central America SS im Jahr 1857.……LITERATURKinder, Garry: Das Goldschiff. Die größte Schatzsuche des 20. Jahrhunderts, 1999.……PREMIUM - testet einen Monat lang gratis!His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/Das Folgenbild zeigt den Untergang der Jeannette im Packeis (aus DeLongs Tagebüchern, nachträglich illustriert).Hier bekommt ihr die Tickets zur "His2Go - Live Tournee" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im kalten Nordosten der USA lässt er tonnenweise Natureis ernten, um es in der Karibik zu Geld zu machen. Am 13.2.1806 startet Frederic Tudor sein kühnstes Unternehmen. Von Kolja Sand.
Am 13.1.1931 wird der Lügendetektor patentiert. Heute ist er vor allem in den USA im Einsatz, noch immer nach dem ursprünglichen System - und genauso leicht manipulierbar. Von Simon Schomäcker.
Keiner nutzt KI so intensiv wie die Studenten. Das erfordert neue Kompetenzen, während andere Fähigkeiten nicht mehr gebraucht werden. Das folge dem normalen Muster der Technikgeschichte, sagt Doris Weßels im F.A.Z. KI-Podcast.
Turbo-Taster sind ein fast vergessenes Stück Technikgeschichte. In den frühen Tagen des PCs orientierten sich viele Programme direkt an der Geschwindigkeit des Prozessors, um ihr eigenes Timing zu steuern. Das funktionierte erstaunlich gut – solange alle Computer gleich schnell waren. Mit immer schnelleren Prozessoren wurde genau dieser Ansatz jedoch zum Problem. Plötzlich liefen Spiele und Programme zu schnell oder waren kaum noch benutzbar. Die Lösung: Turbo-Taster. Ein Schalter, mit dem man den Rechner gezielt langsamer machen konnte, um kompatibel zu bleiben. Diese Episode erzählt die Geschichte dieses widersprüchlichen Hardware-Features, erklärt, warum es überhaupt nötig war, wie es technisch funktionierte – und weshalb ein "Turbo"-Knopf den PC am Ende langsamer machte statt schneller. Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch Musik: BACKPLATE von https://josephmcdade.com
Gleichzeitig in den USA und Deutschland entwickelt, wird die Maus am 17.11.1970 patentiert. Der Durchbruch kommt erst 15 Jahre später - dank einer anderen Erfindung. Von Christian Seebaum.
Bei keinem einzelnen Flugzeugabsturz sind bisher mehr Menschen gestorben als beim Absturz von Flug "JL 123" am 12.08.1985. Doch Japan hat aus dem Unglück gelernt. Von Frank Zirpins.
Karl-Heinz ist tot – und mit ihm ein Stück Technikgeschichte. In dieser Episode erzähle ich die Chronik meines 15 Jahre alten PCs, der einst mit einem ehrwürdigen Intel-Core-Duo-Prozessor, röhrenden Festplatten und mehr Laufwerksschächten als gesund war, mein treuer Podcast-Partner war. Vom ersten Facebook-Login bis zu virenverseuchten MP3s von Kazaa – Karl-Heinz war dabei. Doch an diesem stillen Nachmittag endete sein Leben mit einem traurigen BIOS-Piep und einer Staubwolke, die wie ein letzter Gruß wirkte. Was folgte? Die bittere Erkenntnis, dass Podcaster beim PC-Kauf immer einen finanziellen Schlag ins Gesicht bekommen. Während Influencer stolz MacBooks unboxen und in Dubai goldene Smoothies trinken, zählt der Podcaster jeden Euro und hält sein Mikro mit Panzertape zusammen. Ich nehme euch mit in die absurde Realität hinter den Kulissen: Leidenschaft kostet Geld – und manchmal 2.500 € für einen neuen Rechner. Eine ehrliche, selbstironische Liebeserklärung an das Podcasten, an Karl-Heinz und an alle, die trotz allem weiter ins Mikro sprechen. Rubrik: Aktiv Der Schalltrichter - Thomas Speck Podcast: https://www.der-schalltrichter.at/ Against Fate - True Survival Podcast Podcast: https://www.againstfate.at/ *Anzeige: Podfluencer Festival 2025 in München am 24.10.- 25.10.2025!
Mitte der 1980er brachte Commodore mit dem Amiga ein System auf den Markt, das der Konkurrenz technisch weit voraus war, Multitasking, brillante Grafik, realistischer Sound. Er war zu seiner Zeit die perfekte Multimedia-Maschine, bevor Multimedia ein Modebegriff wurde und der leistungsfähigste Spiele-Computer. Und hinterließ einen gewaltigen Fußabdruck in der Technikgeschichte. Henner und Gunnar sprechen im dritten und finalen Teil der Amiga-Reihe über die Hochphase, die Spiele und den anschließenden Niedergang. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Gunnar Lott Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois Wir danken Joe Decuir, Ron Nicholson, R.J. Mical, Andrew Braybrook, Erik Simon, Petro Tyschtschenko, Patrick Becher (Retrokompott), Paul Kautz (Game Not Over), Ben & Daniel & Hardy (Nerdwelten), Marius & Fabian & Ringo & Tim (Down to the Detail), Heinrich Lenhardt (Pixelkino, Spieleveteranen), Steffen & Armin (Spiele-Archäologen), Heiko Klinge (GameStar), Winnie Forster (Gameplan-Verlag), Anatol Locker sowie Fabian Käufer.
Mitte der 1980er brachte Commodore mit dem Amiga ein System auf den Markt, das der Konkurrenz technisch weit voraus war, Multitasking, brillante Grafik, realistischer Sound. Er war zu seiner Zeit die perfekte Multimedia-Maschine, bevor Multimedia ein Modebegriff wurde und der leistungsfähigste Spiele-Computer. Und hinterließ einen gewaltigen Fußabdruck in der Technikgeschichte. Henner und Gunnar sprechen im zweiten Teil der Amiga-Reihe über die Einführung des Amiga, die Rezeption auf dem Markt, seine Technik und warum er früh neue Modelle brauchte. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Gunnar Lott Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois Wir danken Joe Decuir, Ron Nicholson, R.J. Mical, Andrew Braybrook, Erik Simon
Mitte der 1980er brachte Commodore mit dem Amiga ein System auf den Markt, das der Konkurrenz technisch weit voraus war, Multitasking, brillante Grafik, realistischer Sound. Er war zu seiner Zeit die perfekte Multimedia-Maschine, bevor Multimedia ein Modebegriff wurde und der leistungsfähigste Spiele-Computer. Und hinterließ einen gewaltigen Fußabdruck in der Technikgeschichte. Henner und Gunnar sprechen im ersten Teil der Amiga-Reihe über die Entstehungsgeschichte des Amiga, die Menschen, die ihn möglich gemacht haben und die Vision hinter der Maschine. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Gunnar Lott Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois Wir danken Joe Decuir und Ron Nicholson Wichtige Quellen: Brian Bagnall – Commodore: A Company on the Edge, Jeremy Reimer – A history of the Amiga
Vom Düsen-Abfangjäger Messerschmitt 262 bis zur Rakete V2: Diese Objekte sind Teil der deutschen Technikgeschichte und gelten als Pionierleistungen. Sie sind aber auch tödliche Waffen der Nazis, bei deren Fertigung und Einsatz Zehntausende Menschen ums Leben kamen. Wie stellt man so ein historisches Erbe angemessen aus? Das Deutsche Museum hat in den letzten Jahrzehnten einen neuen Umgang mit den belasteten Exponaten gefunden. Eine Reportage von Agnes Popp.
Grace Hopper – Pionierin der Computerwelt, gefeiert und unterschätzt zugleich. Sie bringt dem Militär das Programmieren bei, denkt als eine der Ersten in Computercode statt in Maschinenbefehlen – und wird dafür oft belächelt. Doch ohne sie gäbe es COBOL nicht, keine leicht verständliche Programmiersprache, keine breite Öffnung der Informatik. Wir klären: Wie wird aus einer Mathematikprofessorin eine hochrangige Navy-Offizierin? Was hat eine Motte mit dem Wort „Bug“ zu tun? Und warum gilt Grace Hopper heute als eine der einflussreichsten Frauen der Technikgeschichte – obwohl viele sie lange übersehen haben?Hier geht's zu unserer Folge über Alan Turing, der einer der einflussreichsten Theoretiker der frühen Computerentwicklung und Informatik war.Außerdem gibt's hier ein Interview mit Doktopus mit noch mehr Geschichten aus der Informatik. “Behind Science” gibt's jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind. Nutzt im Mai gerne unseren Buah-Code behindscience10, wenn ihr knackige Snacks sucht. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"The Computer said"... seitdem Menschen technische Systeme erfunden haben, überschätzen sie ihre Fehlerlosigkeit. Warum und was das für Auswirkungen hat, erklärt Prof. Martina Heßler, Autorin von "Sisyphos im Maschinenraum. Eine Geschichhte der Fehlbarkeit von Mensch und Technologie" C.H.Beck Verlag 2025.
Am 31.1.1910 verschwindet Cora Crippen auf mysteriöse Weise. Wahrscheinlich hat ihr Mann sie ermordet, Dr. Crippen wird weltweit gejagt. Doch auch 100 Jahre später bleiben Fragen... Von Martina Meißner.
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
Gestern war der zweite Advent und Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. Und damit natürlich auch die alljährliche Frage der Geschenke. Die Geschichte der Weihnachts-Wunschzettel ist lang. Nachdem ursprünglich damit vor allem gute und fromme Wünsche an die Empfänger in Schönschrift verfasst wurden, drehte sich das dann im Laufe des 19. Jahrhunderts hin zu den eigenen Begehrlichkeiten. Im Spielzeughandel gab es dann plötzlich sogar schon vorgedruckte Wunschzettel. Und darauf steht dann heutzutage meist ein hochpreisiges Produkt, dessen Begehrlichkeit die jeweilige Marke mehr oder weniger subtil in die Köpfe der kleinen oder großen Kinder eingepflanzt hat. Auf vielen Wunschzetteln steht auch dieses Jahr ein Smartphone mit großartigen Foto-Features. Deutlich exotischer ist der Wunsch nach einem Fotoapparat der telefonieren kann. Telefonieren? In der adventlichen Episode 175 der Turtlezone Tiny Talks blicken Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz auf die Geschichte der Mobiltelefone und fragen sich, seit wann Smartphones vergessen haben, dass sie Telefone sind und heute denken, sie wären eine Fitnessuhr oder ein Fotoapparat. Denn die Launchevents und das Marketing der neuen Topmodelle erinnern an die Neuvorstellung einer Spiegelreflexkamera – mit Specs, bei denen alles eine Rolle spielt – nur nicht das Telefonieren. Ist Telefonieren nur noch etwas für ewig gestrige Traditionalisten? Eine spannende Zeitreise durch die jüngere Technikgeschichte, in der vor gerade mal 25 Jahren eine Kamera mit 0,1 Megapixel Meilensteine gesetzt hat.
Drawing Radio (dr) ist ein Format bei Radio Woltersdorf (rwd), produziert von Frank Diersch aka Flakenberg Die frühen Radiosendungen von Marold Langer-Philippsen gehören zu den initialen Radiowellen für das Format Drawing Radio bei Radio Woltersdorf. Diesen Sommer war Marold mit Kafk zu Gast im Radiocontainer des BLMK Cottbus, später in Wien sprachen wir beim urbanize! im ehemaligen Wasserbaulabor als Gäste von Radio Orange. Am 5. Dezember 2024 hier zu Gast mit 180 x RADIOEPEBAH, einer Ode an den Äther, anläßlich einer Reihe zu 180 Jahren audiovisueller Technikgeschichte, erzählt von RADIOEREVAN. In der Antike war der Äther ein beliebtes Familienmitglied, mal Sohn, mal Vater, mal Bruder von Chronos und Chaos, von Gaia und Uranus – angehimmelt in Klassik und Romantik, vergessen im Laufe der Industrialisierung, wiederentdeckt von Einstein. Mit dabei auf den Ätherwellen sind Babette Babich, Friedrich Hölderlin, Sabine Hossenfeld, Langer, Marold, Philippsen – letzterer als Klangproduzent. # Drawing Radio dr ist interessiert an aufzeichnungen + dr arbeitet an themen + dr sendet akkustisches material + dr findet orte + dr sendet texte + dr stellt akteure vor + dr sendet interviews + dr lädt gäste ein + dr ist gut + ## Community Radio Woltersdorf Nichtkommerzielles, freies Radio aus Berlin Brandenburg, direkt an der Woltersdorfer Schleuse, aus dem Umfeld der Spielerei auf Pi Radio in Berlin. * https://radio-woltersdorf.org/
Zwei Radio-Urgesteine: Alfred Treiber, langjähriger Ö1 Chef und Richard Goll, Leiter der Ö1 Feature-Redaktion. Treiber kam 1966 zur Radio Jugendredaktion des Österreichischen Rundfunks, der damals noch nicht ORF hieß und dem die Erfindung von Ö3 noch bevorstand. Gemeinsam mit Richard Goll baute Treiber die Ö1 Feature-Redaktion auf und experimentierte früh mit der Stereophonie in der Radioreportage.Peter Waldenberger spricht mit den beiden Radiomachern und Ö1 Pionieren über die Anfänge von Ö1, über Politik, Programm, aber auch Technikgeschichte.
Was ist ein Meilenstein der Technik? Genau weiß man das immer erst im Rückblick. Im Deutschen Museum jedoch musste man seit jeher einschätzen, was einst ein Meilenstein werden würde. Ob und wie das im Laufe der Museumsgeschichte gelang und welche Hürden dabei zu nehmen waren, erzählt diese Sendung. Autorin: Christiane Neukirch (BR 2023)
Weiter gehts mit ein bisschen Technikgeschichte und weiter gehts es vor allem mit Michi und Moritz. Zurück aus dem Urlaub ist Moritz natürlich hell auf begeistert, sich um etwas so Spannendes zu kümmern, wie die Geschichte der Glühlampe oder Glühbirne. Doch was kaum jemand weiß, dass sich höchstwahrscheinlich doch nicht Mr. Edison hinter der Erfindung der ersten Glühlampe verbirgt, sondern es geradezu einen Wettlauf um den ersten massentauglichen Raumerheller gegeben hat. Und falls Ihr Euch nun fragt, wer diesen Wettlauf gewonnen hat, die Antwort gibts in der Folge. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
Weiter gehts mit ein bisschen Technikgeschichte und weiter gehts es vor allem mit Michi und Moritz. Zurück aus dem Urlaub ist Moritz natürlich hell auf begeistert, sich um etwas so Spannendes zu kümmern, wie die Geschichte der Glühlampe oder Glühbirne. Doch was kaum jemand weiß, dass sich höchstwahrscheinlich doch nicht Mr. Edison hinter der Erfindung der ersten Glühlampe verbirgt, sondern es geradezu einen Wettlauf um den ersten massentauglichen Raumerheller gegeben hat. Und falls Ihr Euch nun fragt, wer diesen Wettlauf gewonnen hat, die Antwort gibts in der Folge. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
"Architektur in Deutschland im 20. Jahrhundert" Uwe Kullnick spricht mit Winfried Nerdinger - Histothek Einführung Winfried Nerdinger (Hördauer ca. 04 min) Gespräch zwischen Winfried Nerdinger und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 66 min) Moderation Uwe Kullnick Mit diesem Buch legt Winfried Nerdinger, renommierter und vielfach ausgezeichneter Architekturhistoriker, einen umfassenden Überblick zur Architektur in Deutschland im 20. Jahrhundert vor. Es sind 100 prägende Jahre, von Peter Behrens bis Günter Behnisch, vom Völkerschlachtdenkmal und Faguswerk bis zur Stalinallee und dem neuen Bundestag – 100 Jahre, in denen sich Deutschlands städtebauliches Bild prägend herausbildet. Erstmals werden hier Architektur und Städtebau im Zusammenhang der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen vorgestellt. Der Schwerpunkt dieser Geschichte der Architektur in Deutschland liegt auf dem Zeitraum 1890 bis 1990 – vom Kaiserreich bis zur Wiedervereinigung. Die Umbrüche 1918/19, 1933 und 1945 verändern jeweils die äußeren Rahmenbedingungen, ab 1945 spaltet sich das Bauwesen in die Besatzungszonen auf und nach der Gründung von BRD und DDR 1949 werden die Entwicklungen in Ost und West von Konkurrenz und Konvergenz bestimmt. Mit der politischen Einigung verbinden sich die verschiedenen Architekturstränge wieder, das Jahr 1990 bildet daher eine wichtige Zäsur. Ein Ausblick auf die Zeit nach 1990 beschließt diese facettenreiche Sozial-, Wirtschafts-, Institutionen- und Technikgeschichte der Architektur. Winfried Nerdinger war Professor für Architekturgeschichte und Direktor des Architekturmuseums der TU München sowie Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München. Seit 2019 ist er Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein oder vielleicht in diese Sendung Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing Redaktion und Realisation Uwe Kullnick --- Send in a voice message: https://podcasters.spotify.com/pod/show/hoerbahn/message
Otto Lilienthal steht im Sommer 1891 auf einer Sanddüne nahe Potsdam mit einem selbstgebauten Hängegleiter, nimmt Anlauf - und gleitet 20 Meter durch die Luft, bevor er sicher landet. Ein Meilenstein in der Technikgeschichte. Autorin: Brigitte Kohn (BR 2013)
Die Formel 1-Teams kriecht aus dem Winterschlaf, und schon nach dem ersten Testtag in Bahrein kann man sich eigentlich gleich wieder hinlegen: Auch dieses Jahr steht wieder ein Solo von Weltmeister Max Verstappen zu befürchten. #PITWALK-Chef Norbert Ockenga blickt bei der Analyse der ersten Tests und der neuen Fahrzeuggeneration hinter die Kulissen und in die Daten. Dazu gibt es exklusiv die neuen Einstufungen des Feldes der Sportwagen-Langstrecken-WM vor deren Prolog und WM-Auftakt in Katar – nicht nur als Fakten, sondern als Wertung und Einschätzung, basierend auf einer großen Technikgeschichte in der gerade erschienenen neuen Ausgabe der Zeitschrift PITWALK: https://shop.pitwalk.de/magazin/118/ausgabe-76?c=6 Williams-Formel 1-Fahrer Alex Albon und Porsche 963-Pilot Dane Cameron kommen in diesem exklusiven Podcast in eigenen O-Tönen zu Wort. Und Ockenga liefert die Begründung von Audi für den ebenso plötzlich wie still und leise vollzogenen Ausstieg aus der Marathonrallye-WM nach. Ist sie nur schräg? Oder komisch? Oder mehr? Macht Euch selbst ein Bild davon. Sie passt jedenfalls zur kontroversen Enthüllungsgeschichte über die Art, wie der Audi-Sieg bei der Rallye Dakar 2024 wirklich zustande gekommen ist – zu lesen ebenfalls in der neuen Ausgabe der 180 Seiten starken Zeitschrift PITWALK.
In dieser Folge spricht Jacqueline Klusik-Eckert mit Julian Stalter über die lange Geschichte der digitalen Kunst und die vielen Akteur*innen dieser Kunstgattung.Die Digitale Kunst hat ihren Ursprung in den 1960er Jahren, als Künstler*innen begannen, Computer als kreatives Werkzeug zu nutzen. Der Durchbruch kam in den 1980er Jahren mit der Verbreitung personalisierter Computer und Software, die es Künstlern ermöglichten, digitale Medien als eigenständige künstlerische Ausdrucksform zu nutzen. Der Blick auf unterschiedliche Kunstwerke zeigt, wie eng die digitale Kunst auch mit der Technikgeschichte verbunden ist, sich aber auch von der Biologie inspiriert ist. Im Blogbeitrag zu dieser Folge findet man eine Liste aller genannter Künstlerinnen und Künstlern. Wo es möglich ist, wurden auch Aufzeichnungen der Werke als Links hinterlegt. Digitale Kunstwerke gehen oft über die traditionelle visuelle Wahrnehmung hinaus und integrieren Klang, Bewegung und Interaktivität. In teils experimentellen Installationen werden die Grenzen der Sinneswahrnehmung ausgelotet. Viele der multidimensionalen Werke fordern nicht nur die kunsthistorische Analyse heraus, sondern werfen auch Fragen nach der Rolle des Publikums und der Interaktion in der Kunst auf.Wichtige Institutionen, die sich mit Digitaler Kunst beschäftigen, sind das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe, das sich auf die Schnittstelle von Kunst und Technologie konzentriert. Das Ars Electronica Center in Linz widmet sich der Förderung von Kunst und Technologie schon seit mehreren Jahrzehnten. Diese Institutionen und noch einige mehr spielen eine entscheidende Rolle bei der Dokumentation, Ausstellung und Erforschung digitaler Kunst und tragen dazu bei, ihre Anerkennung in der kunsthistorischen Landschaft zu fördern.Trotz ihrer kulturellen Bedeutung und des Einflusses auf zeitgenössische Kunst sind digitale Kunstformen in den kunsthistorischen Lehrplänen oft unterrepräsentiert. Die Debatte darüber, warum diese Gattung in der akademischen Welt nicht ausreichend gewürdigt wird, kreist um Fragen der Materialität, der Zugänglichkeit und der fehlenden Tradition. Die Trennung zwischen Kunst und Technologie sowie die Schwierigkeiten bei der Bewahrung und Ausstellung digitaler Werke sind ebenfalls Themen, die in diesem Kontext diskutiert werden.Julian Stalter M.A. ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Reflection-driven Artificial Intelligence in Art History, LMU München und beschäftigt sich in seiner Forschung mit Digitaler Kunst an der Schnittstelle von Naturnachahmung und Bio Art.Begleitmaterial zu den Folgen findest du auf der Homepage unter https://www.arthistoricum.net/themen/podcasts/arthistocastAlle Folgen des Podcasts werden bei heidICON mit Metadaten und persistentem Identifier gespeichert. Die Folgen haben die Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 und können heruntergeladen werden. Du findest sie unterhttps://doi.org/10.11588/heidicon/1738702Bei Fragen, Anregungen, Kritik und gerne auch Lob kannst du gerne per Mail an uns schicken unterpodcast@digitale-kunstgeschichte.de
In dieser Folge spricht Jacqueline Klusik-Eckert mit Stephan Hoppe und Matteo Burioni über den Einsatz von Virtual Reality (VR) bei der Erforschung barocker Deckenmalerei.Im Gespräch erhält man Einblick in die unterschiedlichen Abläufe und Kooperationen, die notwendig sind, um diese technischen Möglichkeiten für die Kunstgeschichte nutzbar zu machen.Die Unterhaltung beginnt mit der Grundlagenklärung, die den Begriffen wie Virtual Reality und Augmented Reality Raum gibt. Dabei wird deutlich, wie stark die Entwicklungen in der Kunstgeschichte auch mit der jüngsten Technikgeschichte zusammenhängen.Die Diskussion vertieft sich, indem die Potenziale und Herausforderungen von VR/AR in der Kunstgeschichte ausgelotet werden. Die Vision, historische Schauplätze virtuell auf höchstem wissenschaftlichen Niveau zu erschließen und zugänglich zu machen, wird durch Forschungsprojekte wie dem Akademieprojekt Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD) erprobt. Dabei wird nicht nur die Möglichkeit der Vermittlung von Kunstgeschichte betont, sondern auch der Erkenntnisgewinn durch neue Perspektiven und Forschungsmöglichkeiten im virtuellen Raum.Die Episode wirft auch einen kritischen Blick auf die derzeitige Integration von VR/AR in die Standardpraxis kunsthistorischer Institute. Hierbei wird deutlich, dass trotz vielversprechender Ansätze und Forschungen noch ein erheblicher Weg bevorsteht, bis diese Technologien flächendeckend in der Lehre und Forschung verankert sind.Der Höhepunkt des Gesprächs liegt in einem eindringlichen Appell: Die Kunstgeschichte muss enger mit Disziplinen wie Denkmaltechnologie, Archäologie und Informatik kooperieren. Nur so können die Entwicklung von VR/AR-Räumen und die Verantwortung für die Bewahrung des kulturellen Erbes vorangetrieben werden. Dabei wird betont, dass die Kunstgeschichte nicht nur von diesem Expertenwissen profitieren sollte, sondern auch als Treiber für innovative Entwicklungen fungieren kann.Prof. Dr. Stephan Hoppe ist Professor für Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Bayerische Geschichte an der Ludwigs-Maximilian Universität München, ordentliches Mitglied des Instituts für Bayerische Geschichte und Leiter des Gesamtprojektes sowie Vorsitzender des Projektausschusses des Corpus der barocken Deckenmalerei.PD Dr. Matteo Burioni ist Projektkoordinator und Leiter der Arbeitsstelle München des Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland) an der Ludwigs-Maximilian Universität München.Begleitmaterial zu den Folgen findest du auf der Homepage unter https://www.arthistoricum.net/themen/podcasts/arthistocastAlle Folgen des Podcasts werden bei heidICON mit Metadaten und persistentem Identifier gespeichert. Die Folgen haben die Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 und können heruntergeladen werden. Du findest sie unterhttps://doi.org/10.11588/heidicon/1738702Bei Fragen, Anregungen, Kritik und gerne auch Lob kannst du gerne per Mail an uns schicken unterpodcast@digitale-kunstgeschichte.de
Der Autor und Illustrator Torben Kuhlmann macht in seinen Bilderbüchern zur Technikgeschichte eine Maus zur Heldin. Kuhlmanns Zeichenstil ist äußerst detailliert, aber als Hand-Zeichnung erkennbar. Kinder wie Erwachsene lieben das. Führer, Susannewww.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
BlackBerry - Klick einer Generation | Aufstieg und Fall eines Meilensteins Hey, ihr coolen Kids von heute: Wusstet ihr eigentlich schon, dass es zwischen euren schicken Smartphones und den klobigen Backstein-Handys eurer Eltern und Großeltern tatsächlich noch eine Menge mehr an Technikgeschichte gab? Ein Großteil davon geht nicht zuletzt auf das Konto von einem Haufen Nerds aus Kanada, die bereits Ende der 90er ein erstes Smartphone, damals noch mit Tasten, selbst entwickelten, herstellten und verkauften. Das BlackBerry war geboren und damit nicht nur ein technischer Meilenstein, sondern auch eine heißbegehrte Innovation, die den Statussymbol-Charakter des iPhones lange noch vor dessen Erfindung vorwegnahm. Doch heute, rund ein Vierteljahrhundert später, konkurrieren Apple und Samsung um die Marktdominanz, wohingegen von BlackBerry fast jede Spur fehlt, obwohl die technische Infrastruktur erst letztes Jahr endgültig offline ging. Doch wie konnte es dazu kommen, dass die einstigen Pioniere so aus der Überholspur gerieten, zum dauerhaften Übernahmekandidat verkamen und heute fast schon bloß noch ein moderner Handy-Mythos geworden sind? Dieser und weiteren Fragen versucht "BlackBerry - Klick einer Generation" auf den Grund zu gehen und erzählt dabei eine typische "Aufstieg-und-Fall"-Geschichte. Ob der Film zum Smartphone, der bereits schon auf der Berlinale gezeigt wurde und nun am 7. Dezember in den Kinos erscheint, auch für diejenigen interessant ist, die ein BlackBerry nie vom weiten gesehen, geschweige denn selbst in der Hand hatten, erfahrt ihr im Podcast mit Schlogger und Lida. Und zumindest den könnt ihr auch ganz ohne das Verkaufen eurer Nieren auf fast jedem Endgerät eurer Wahl problemlos hören, sobald ihr auf Play drückt. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) Folge direkt herunterladen Folgt uns ab sofort regelmäßig live auf Twitch: twitch.tv/dertelestammtisch
Die größte fahrende Maschine der Welt geht am 16.10.1978 im Braunkohletagebau Hambach in Betrieb. Aber die Zeit der Stahlmonster neigt sich dem Ende. Von Martina Meißner.
Aus einem kleinen südhessischen Dorf ins C-Level. In dieser Episode spricht Franz Kubillum mit Dr. Endora Comer-Arldt. Sie arbeitet als Head of HR Change, Communications & CHRO Office bei der Merck Gruppe. Ihr Spezialgebiet ist die richtige Kommunikation aller HR-Produkte und deren Veränderungen. Besonders begeistern sie die Themen Empathic Leadership und Diversity. Sie studierte Technikgeschichte und interkulturelle Pädagogik, danach unterstützte sie junge weibliche Immigrantinnen in einer NGO. Anschließend war sie im Executive Search tätig und sammelte Erfahrungen in verschiedenen Branchen. Über gutes Recruiting, Zielgruppenkommunikation und ob Stellenausschreibungen geschlechterspezifisch formuliert werden müssen, sprechen die beiden in dieser Folge… Themen: - HR - Change Management - Diverse Teams - Tipps für eine gute Unternehmenskommunikation ------ Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Dr. Endora Comer-Arldt https://www.linkedin.com/in/dr-endora-comer-arldt/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/ ▶️ Behind the C auf Instagram: https://www.instagram.com/behindthecpodcast/
Deutschland ist ein Autoland: 49 Millionen Pkw sind hierzulande zugelassen, bei 83 Millionen Einwohnern. Viele sehen im eigenen Auto eine Freiheitsmaschine – und diese Idee hat eine lange Geschichte. Die Verkehrswende wird dadurch nicht einfacher. Tran, Anhwww.deutschlandfunk.de, Der Rest ist Geschichte
Eine der Wiegen des deutschen Rundfunks steht in Eberswalde. Am 24. Januar 1923 wurde von dort in einer Versuchssendung Musik von einem Liveorchester gespielt. Warum gerade in Eberswalde? Von Harald Asel
Sebastian Oschatz studierte Informatik an der TU Darmstadt. Sein Weg führte von elektronischer Musik mit der Gruppe „Oval“ hin zu Musikvideos und interaktiven Klanginstallationen mit "Involving Systems“. 1997 gründete er die Bürogemeinschaft MESO, aus der sich kurz darauf die Firma MESO Digital Interiors entwickelte. Er entwickelte die graphische Programmiersprache vvvv die zeitweilig zu einem der weltweit gefragtesten Werkzeuge für digital-interaktive Inszenierungen geworden geworden war. Er unterrichtete Technikgeschichte und Mediensystemdesign an verschiedenen Universitäten und Hochschulen und ist seit 2018 Honorarprofessor für Interaktionsgestaltung an der HfG Offenbach. Die Projekte von MESO finden sich in zahlreichen Museen, in internationalen Showrooms und in Lernräumen ganz unterschiedlicher Institutionen.
Jetzt kommt die ultimative Analyse des 24-Stundenrennens auf dem Nürburgring. Warum war der Ferrari von Frikadelli Racing so stark? Warum waren die Turbos nachts so viel schneller als die Sauger? Was hatte es mit den ganzen Reifenschäden wirklich auf sich? PITWALK-Chef Norbert Ockenga hat sich dazu mit den Siegfahrern Felipe Fernández Laser und Earl Bamber ebenso unterhalten wie mit Hans-Peter Naundorf, dem Teamchef der Zweitplatzierten, sowie mit Teamchef Nicky Raeder und Fahrer Kévin Estre von Manthey-Racing und AMG-Fahrer Maro Engel. Daneben gibt es einen Blick zurück auf die Qualifikation vorm Indy 500 mit PITWALK-Kolumnist Simon Pagenaud am Mikro, eine Rückschau auf einen neuen Lauf in der Marathonrallyeszene mit Timo Gottschalk und einen Blick in eines der Rahmenrennen am Ring, in dem Power Metal-Gitarrenvirtuose Victor Smolski am Start und auch am Mikro von Ockenga war. Zudem weist Ockenga noch auf ein ganz besonderes Rennen zu Pfingsten hin, in dem auch eine der Hauptdarstellerinnen der neuen Ausgabe von PITWALK am Start steht: https://shop.pitwalk.de/magazin/112/ausgabe-72?c=6 Die Ausgabe mit der großen Technikgeschichte über den neuen Porsche 911 GT3 R, von der im Podcast die Rede ist, findet Ihr hier: https://shop.pitwalk.de/magazin/107/ausgabe-68?c=6
Er ist 16 Jahre alt, als er die Computer der NASA hackt und die Temperatur der Raumstation ISS kontrolliert. Das US-Verteidigungsministerium hat er da längst ebenfalls geknackt. Das Computergenie Jonathan James macht Ende der 1990er Jahre auf unterentwickelte IT-Sicherheit aufmerksam - mit dramatischen Folgen für ihn selbst, heute vor 15 Jahren. Autor: Ralph Erdenberger Von Ralph Erdenberger.
Was ist ein Meilenstein der Technik? Genau weiß man das immer erst im Rückblick. Im Deutschen Museum jedoch musste man seit jeher einschätzen, was einst ein Meilenstein werden würde. Ob und wie das im Laufe der Museumsgeschichte gelang und welche Hürden dabei zu nehmen waren, erzählt diese Sendung. Autorin: Christiane Neukirch
Klicken, blubbern, summen: Manche Geräusche von Geräten, die aus dem Alltag nahezu verschwunden sind, leben als digitale Nachahmungen weiter. Sie lassen neue Geräte vertraut erscheinen, weil Klänge, Sounds und Geräusche Teil unserer Identität sind. Conradi, Christianwww.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. FeatureDirekter Link zur Audiodatei
Nach langer Umbauzeit öffnet das Deutsche Museum in München wieder. Die technikhistorische Dauerausstellung wurde modernisiert. Museumsdirektor Wolfgang Heckl verrät, wie sich Corona dort wiederfindet und was sonst noch verändert wurde.Wolfgang Heckl im Gespäch mit Ute Weltywww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Mit einem „Opening-Up“ wirbt das Deutsche Museum in München bei seiner Teil-Neueröffnung um Besucherinnen und Besucher. Der Leiter der Forschung, Helmuth Trischler, ist überzeugt, dass der traditionsreiche Tempel der Technikgeschichte mit neuen Ausstellungen attraktiv sein wird. Die neu konzipierte Schau über das Thema „Ernährung“ sei eine „zu globaler Ernährung, zu globaler Transformation Richtung Nachhaltigkeit“, so Trischler in SWR2.
Fri, 04 Mar 2022 08:27:54 +0000 https://digitec.podigee.io/195-neue-episode 3371d7bccc96eb8b292f6238f6af834b Der GNM-Direktor Daniel Hess im Gespräch Das Germanische Nationalmuseum – Leibniz-Forschungsmuseum für Kulturgeschichte (GNM) in Nürnberg ist das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschsprachigen Raums. Es beherbergt rund 1,3 Millionen Objekte, von denen 25.000 ausgestellt sind, von der Frühzeit bis zur unmittelbaren Gegenwart. Der Name des Museums repräsentiert die Idee eines sprachlich-kulturell definierten Raumes, dessen enge kulturelle Beziehungen vor dem Hintergrund der komplexen politischen Geschichte und der gescheiterten politischen Einigung der deutschen Staaten im Jahr 1848 dokumentiert werden sollten. Das Museum gehört zu den acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Die sind Forschungseinrichtungen zur Erdgeschichte und Artenvielfalt, zur Kultur- und Technikgeschichte mit einem klaren gesellschaftlichen Auftrag. Sie ermöglichen lebendige Teilhabe an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den zentralen Fragen unserer Gegenwart und stärken auf diese Weise den Aufbau einer demokratischen Wissensgesellschaft. Seit Juli 2019 leitet der Schweizer Kunsthistoriker Daniel Hess als Generaldirektor das Germanische Nationalmuseum. Um den Kontakt zu den Besuchern auch während Corona nicht gänzlich zu verlieren, setzt das GNM seit der Krise vermehrt auf digitale Inhalte bis hin zu 360-Grad-Rundgängen. „Auf der einen Seite ist das schön, aber auf der anderen Seite sind wir diejenigen, die die Originale betreuen“, sagt Hess – im F.A.Z. Digitec-Podcast geht es um solche und andere Fragen gesellschaftlicher Entwicklung im Zeitalter der Digitalisierung. Wie können sich Museen wie das GNM in einer solchen Zeit einbringen? 195 full Der GNM-Direktor Daniel Hess im Gespräch no Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ
Die Fehlschläge in der Technikgeschichte beschäftigen uns in der neuen Podcast-Folge - und natürlich, was wir aus ihnen lernen können.