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Mitten im Zweiten Weltkrieg entwickeln US-Präsident Roosevelt und der britische Premier Churchill die Atlantik‑Charta. Das Dokument formuliert erstmals die Vision einer neuen Weltorganisation und wird zum Grundstein der UNO, die 1945 gegründet wird. Wie kam es dazu? Im August 1941 treffen sich Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill im Geheimen vor Neufundland, um mitten im Zweiten Weltkrieg über die Zukunft nach dem Krieg zu beraten. Aus diesem Treffen entsteht die AtlantikCharta, die erstmals gemeinsame Grundsätze für eine friedlichere Welt festhält und später zum zentralen Fundament der UNO wird. In den folgenden Jahren schliessen sich 26 Staaten der Erklärung der Vereinten Nationen an, die direkt auf dieser Charta aufbaut. 1945 verabschieden Delegierte aus 51 Ländern in San Francisco die UNOCharta, die am 24. Oktober in Kraft tritt und die neue Weltorganisation begründet. Gleichzeitig löst sich der Völkerbund 1946 auf, weil er den Frieden nicht sichern konnte, und überträgt seine Aufgaben an die UNO. Die UNO erhält mit dem Sicherheitsrat und den Friedenstruppen erstmals Instrumente, um bei Bedrohungen des Friedens verbindlich eingreifen zu können, etwas, das dem Völkerbund fehlte. Als neuer Hauptsitz setzt sich New York durch, während Genf europäisches Zentrum bleibt und weiterhin wichtige multilaterale Aufgaben übernimmt. Die Episode des SRF-Podcasts «Geschichte» zeigt, wie aus dem Scheitern des Völkerbunds eine stärkere Organisation entsteht, die den internationalen Frieden sichern soll und bis heute die Weltpolitik prägt. ____________________ Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf · Chloé Maurel, Historikerin und Buchautorin · Fredy Gsteiger, internationaler Korrespondent Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS) ____________________ Literatur: Maurel, Chloé (2015): Histoire des idées des Nations unies. L'ONU en 20 notions, Paris: Éditions L'Harmattan. ____________________ Links: Vereinte Nationen im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026469/2013-01-10/ RTS-Sendung «Histoire vivante»: Inventer l'ONU: https://www.rts.ch/audio-podcast/2025/audio/onu-les-debuts-2-5-inventer-l-onu-28877591.html ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
In den Kantonen Aargau und Solothurn gibt es in der Oberstufe kurz vor dem Schulabschluss eine letzte schulische Standortbestimmung. Die Solothurner FDP sieht darin keinen Nutzen. Die Regierung verteidigt den Schul-Check. Weitere Themen in der Sendung: · Beim Curling-Club Aarau hofft man nach dem Gewinn der Silbermedaillen ihres Teams an Olympia auf einen Nachwuchsboom. · Wie lange dürfte der stationäre Blitzer in Baden bei einem Verbot der stationären Blitzer weiterblitzen? Die Meinungen zu dieser Frage gehen auseinander. · Die Uno hat das Jahr 2026 zum internationalen Jahr der Bäuerinnen und Landfrauen bestimmt. Die Schweizer Landfrauenbewegung feiert bald ihr 100-jähriges Jubiläum. Eine der Wegbereiterinnen war die Aargauerin Lili Kohler-Burg.
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Heute tagt das «Board of Peace» von US-Präsident Donald Trump zum ersten Mal. Viele kritisieren ihn und sehen in ihm auch ein Konkurrenz-Gremium zur UNO. Aber bräuchte es nicht vielleicht gar eine neue Organisation für mehr Frieden in der Welt? Wir prüfen den Friedensrat auf Herz und Nieren. Die UNO und ihr mächtigstes Gremium, der Sicherheitsrat, der den Weltfrieden gewährleisten soll, sind im Moment nicht sehr handlungsfähig. Das sagt Fredy Gsteiger, der sich bei SRF mit internationalen Organisationen beschäftigt. Eventuell könnte Trumps Friedensrat da die unkonventionelle Alternative sein. Darauf gibt Gsteiger Antworten und auch, was es bräuchte, um Reformen in der UNO selbst anzustossen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent bei SRF ____________________ Links: - https://dialog.srf.ch/ __________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum Feierabend.
Das Medienzentrum des Bundeshauses wird abgeschottet. Die Luftverteidigung ist bald abgeschrottet. Die IV wird zum x-ten Mal reformiert – ohne Erfolg. Die Uno hat kein Geld mehr und Kuba reaktiviert Kutschen.
Nach dem Ersten Weltkrieg soll der Vertrag von Versailles eine neue Ordnung schaffen. Die Staaten sollen miteinander sprechen, statt sich zu bekämpfen, so die Vision von US-Präsident Woodrow Wilson. So entsteht der Völkerbund und Genf wird zum Sitz der Organisation. Doch warum gerade Genf? Die Stadt überzeugte die Delegierten, weil die Stadt dank dem Roten Kreuz bereits als Ort des Dialogs und der humanitären Zusammenarbeit galt und damit symbolisch für Frieden stand. Zudem setzte sich William Rappard in Versailles geschickt dafür ein, Genf als neutralen und gut vernetzten Standort des Völkerbunds zu positionieren. So wurde im November 1920 die erste Versammlung des Völkerbunds abgehalten. Erst 17 Jahre später bekam der Völkerbund mit dem Palais des Nations einen Hauptsitz. Doch der Zweite Weltkrieg lässt den Völkerbund in einen Tiefschlaf sinken. Nach dem Krieg wird er durch die UNO abgelöst. ____________________ Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf · Jörg Leonhard, Professor für Geschichte an der Universität Freiburg ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS) ____________________ Literatur: Kuntz, Joëlle (2011) : Genf. Geschichte einer Ausrichtung auf die Welt. Genf: Republik und Kanton Genf und Editions Zoé. Koller, Christian (2020): Vor 100 Jahren - die Schweiz tritt dem Völkerbund bei. In: sozialarchiv.ch. URL: https://www.sozialarchiv.ch/2020/01/15/vor-100-jahren-die-schweiz-tritt-dem-voelkerbund-bei/ ____________________ Links: Völkerbund im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026468/2015-04-15/ William Rappard im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006538/2012-06-22/ RTS-Sendung «Histoire vivante»: ONU, les débuts: https://www.rts.ch/audio-podcast/2025/audio/onu-les-debuts-1-5-de-la-societe-des-nations-a-l-onu-28877584.html ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Die UNO und die Pufferzone am Golan sowie ein pre-Army-Camp und ein junger Mann, der als Soldat im Krieg gefallen ist. Wilde Realitäten in unserer Zeit. Dennoch gab es das Streben nach Sicherung der Grenzen auch schon im Alten Testamtent. In einem prominenten Beispiel hat das allerdings sogar zu Götzendienst geführt. Auf welcher Basis sicherst du deine Grenzen?
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Viel frischer Wind oder eher Sturm im Anzug? Die UNO steht vor finanziellen Schwierigkeiten, doch warum distanziert sich die US-Regierung von deren Agenda? Chinas Elektroautos fluten den Weltmarkt. Welche Strategien fahren unterschiedliche Länder? Die Windkraft selbst steht unter dem Verdacht, gesundheitsschädigend zu sein. Ein französisches Gericht bestätigte dies erstmals eindeutig.
Bauer, Max www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Donald Trump's Board of Peace is controversial. Critics see an excessive concentration of power on the part of the chairman and a challenge for the UN. - Donald Trump will Frieden schaffen – mit einem eigenen Friedensrat. Doch dieser ist umstritten, denn Kritiker sehen darin eine Herausforderung für die UNO und eine zu starke Machtkonzentration beim Vorsitzenden.
Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Ganslmeier, Martin www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Nach dem Anschlag auf ein jüdisches Fest in Sydney haben Hunderte Menschen am Bondi Beach Blumen niedergelegt, gebetet und getrauert. Viele Fragen bleiben offen, etwa ob der als antisemitisch eingestufte Anschlag politisch genutzt werden könnte. Weitere Themen: Zum Jahresende stabilisieren sich die konjunkturellen Aussichten für die Schweiz. Dies vor allem dank der Zolleinigung mit den USA. Das geht aus den neuen Prognosen des Bundes und der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich hervor. Die Stadtzürcher Verkehrsbetriebe haben am Sonntag den grössten Fahrplanwechsel in ihrer 130-jährigen Geschichte vollzogen und diverse Linien umgestellt. Gleich sieben Tramstrecken haben eine ander Liniennummer, was für eine gewisse Verwirrung unter Pendlerinnen und Pendlern sorgt. Die UNO entscheidet diese Woche, wie das Internet in Zukunft organisiert werden soll. Es geht dabei im Kern um das Überleben des sogenannten Multi-Stakeholder-Modells: Dass Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft zusammen die Regeln ausdiskutieren.
Es dürfte für die Schweiz einer der wichtigsten Urnengänge der nächsten Jahre sein: Die Abstimmungen über die neuen Verträge mit der EU. Die Rückmeldungen von über 150 Organisationen in der Vernehmlassung fielen mehrheitlich positiv aus - Rückenwind für Aussenminister Ignazio. Weitere Themen: Die Ukraine kämpft nicht nur gegen Russland, sie kämpft auch gegen Korruption in den eigenen Reihen. Ganz aktuell geht es um einen grossen Fall von Korruption im persönlichen Umfeld von Präsident Wolodimir Selenski. Im Mittelpunkt steht der Atomenergiekonzern Energoatom. Die grosse Errungenschaft des Pariser Klimaabkommens war, dass sich die Länder verpflichtet haben, alle fünf Jahre neue, ehrgeizigere Klimaziele einzureichen. Der anfängliche Elan hat aber deutlich nachgelassen. Versagt der Mechanismus? Die UNO zieht Bilanz.
In Brasilien hat die UNO-Klimakonferenz begonnen. Sarah Wagenknecht gibt den Vorsitz im BSW ab. Zahl der Borkenkäfer in NRW-Wäldern zurückgegangen. Von Jutta Hammann.
Die SBB vergibt einen Auftrag für 116 neue Doppelstock-Züge an Siemens-Mobility mit Sitz in Deutschland. Die Züge kommen ab den 2030er-Jahren auf Zürcher S-Bahn-Strecken und in der Westschweiz zum Einsatz. Der Schweizer Zughersteller Stadler-Rail reagiert enttäuscht auf den Entscheid. Weitere Themen: Nach zweieinhalb Jahren Krieg in Sudan ist die Lage der Zivilbevölkerung dort katastrophal. Die Uno spricht von der grössten humanitären Krise der Welt. Wer kann flüchtet. Deza-Chefin Patricia Danzi schildert im Echo-Gespräch ihr Treffen mit Menschen aus Sudan, die nach Ägypten geflüchtet sind. Warentransport mit dem Zug anstatt mit dem Lastwagen, dieses Konzept baut der Detailhändler Coop aus und beliefert neu seine Zürcher Filialen bis fast vor die Ladentüre mit dem Zug. Das Beispiel von Coop zeigt, der Gütertransport per Bahn ist kein Auslaufmodell, es hat gar erhebliche Vorteile.
Im Sudan hat der Bürgerkrieg eine neue Eskalationsstufe erreicht hat. In der Stadt Al-Faschir in Darfur verüben Kämpfer der RSF-Miliz grausame Gewaltakte gegen die Zivilbevölkerung. Laut der WHO wurden bei einem Angriff auf eine Geburtsklinik über 460 Menschen getötet. Die UNO fordert dringend Hilfe für die Hunderttausenden von Zivilisten, die unter den schrecklichen Bedingungen leiden. Heiko Wirtz, ARD-Korrespondent für Nordafrika, gibt einen detaillierten Einblick in die aktuelle humanitäre Lage und die Hintergründe des Konflikts. Weiter geht es mit der Einigung zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping, die weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte. Im Mittelpunkt steht der Streit um Seltene Erden, ein Thema von globaler Bedeutung. Zudem sorgt Trumps Ankündigung, Atomwaffentests wieder aufnehmen zu wollen, für internationale Besorgnis. Ralf Borchard analysiert die Situation. Abschließend werfen wir einen Blick auf die spannende Wahl in den Niederlanden, die einen möglichen Politikwechsel einläuten könnte. Jean-Marie Magro kommentiert.
Moderation Martin Gross/Gesendet am 10.10. 2025 in Ö1++In Wien und Linz hat es am Nachmittag wieder sogenannte Klimastreiks von Fridays for Future gegeben. Mit dabei bei der Demo in Wien, waren auch Vertreter von Kirchen und Religionsgemeinschaften, im Rahmen von Religions for Future. Andreas Mittendorfer++Die evangelisch-reformierte Kirche hat seit Anfang September einen neuen Landessuperintendenten: Ralf Stoffers. Er wird am kommenden Sonntag in sein Amt eingeführt. Sandra Szabo++Die mittlerweile weltbekannten drei Augustiner Chorfrauen, die ihr altes Kloster besetzen, haben über ihren Anwalt rechtliche Schritte eingeleitet.++Die UNO warnt in einem neuen Bericht vor schwerwiegenden menschenrechtlichen, gesundheitlichen und sozialen Risiken im Zusammenhang mit Leihmutterschaft und spricht sich für ein weltweites Verbot aus.
Die UNO wird 80. Sie steckt gleichzeitig in einer elementaren Krise. Nur wenn die Uno es schaffe, sich auf neue Herausforderungen wie die KI einzustellen und die aktuellen Krisen zu meistern, werde sie überleben, sagt der ehemalige Präsident der Uno-Generalversammlung, Joseph Deiss. Joseph Deiss ist an die jährliche Generalversammlung nach New York gereist, um sich mit anderen ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten zu treffen. Gemeinsam diskutierten sie die anstehenden Probleme. Eine der grössten Herausforderung sei der Umgang mit KI, was sich bei der aktuellen Kriegsführung zeige. Zudem müssten sich die Mitgliedländer wieder auf die gemeinsame Stärke besinnen, damit das Gremium eine Zukunft habe. Die Schweiz als Uno-Standort werde von verschiedenen Ländern benieden, viele würden gerne diese Aufgaben übernehmen. Macht die Schweiz genug, um den UNO-Sitz in Genf zu behalten? Wo könnte gespart werden und welche Fokussierung wäre sinnvoll? Alt Bundesrat Joseph Deiss präsidierte 2011 ein Jahr lang die UNO-Generalversammlung. Er ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Die Nationalstrassen in der Schweiz werden hauptsächlich mit der Mineralölsteuer finanziert. Diese müssen Autofahrerinnen und Autofahrer bezahlen, wenn sie Benzin oder Diesel tanken. Neu sollen nun auch Elektrofahrzeuge besteuert werden. Das Vorhaben des Bundesrates stösst aber auch auf Gegenwind. Weitere Themen: Auf Druck von US-Präsident Donald Trump wurde der ehemalige FBI-Direktor James Comey von einer Bundesstaatsanwältin angeklagt. Comey wird vorgeworfen, er habe vor einem Ausschuss des US-Kongresses gelogen. Wie es zur Anklage kam, ist in der US-Geschichte wohl beispiellos. Die Uno muss sparen. Gegen 20 Prozent müssen die Budgets gekürzt werden, bei manchen Unterorganisationen teils sogar noch mehr. Während der Uno-Gipfelwoche ging es daher stets darum: Welche Uno will und kann sich die Staatengemeinschaft noch leisten?
Erneut sind in Dänemark in der vergangenen Nacht Drohnen über mehreren Militärflughäfen gesichtet worden. Diesmal im Norden des Landes. Die dänische Regierung spricht mittlerweile von einem hybriden Angriff. Weitere Themen: Die Schweizerische Nationalbank SNB verändert ihren Kurs nicht und belässt den Leitzins bei null Prozent. Geld kann also weiterhin günstig geliehen werden. Das soll Investitionen fördern und die Wirtschaft ankurbeln. Die Uno muss radikal sparen - auch am Uno-Sitz in Genf. Es droht ein Kahlschlag. Aussenminister Ignazio Cassis und Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter versuchen dies zu verhindern während der jährlichen Gipfelwoche der Vereinten Nationen in New York.
Die UNO feiert ihr 80-jähriges Bestehen – doch die „neue“ Weltordnung ist inzwischen in großer Unordnung. Vor 25 Jahren wurde die wegweisende Resolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit beschlossen, deren Ziele, nämlich den Schutz von Frauen und Mädchen in (Post-)Konfliktsituationen und deren Beteiligung an Verhandlungen zu stärken, heute, angesichts der vielen Konflikte, wichtiger denn je sind. Welche Rolle hat die UNO für Frieden, Sicherheit und die Wahrung von Frauenrechten heute? Gemeinsam mit Ifeoma Melissa Ofoedu und Magda Seewald sprechen wir über die Bilanz der UNO, die feministische Agenda und die Frage, was Österreich in Zukunft beitragen kann.
Die AfD holt bei der Kommunalwahl in NRW bislang kein einziges größeres Rathaus oder Landratsamt. Die Uno informiert über die Lage in Gaza. Und in der Türkei entscheidet sich die Zukunft der Opposition. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe zum AfD-Erfolg in NRW hier: Herz-Schmerz in Gelsenkirchen Mehr Hintergründe zu Albanese: Diese Italienerin ist Populistin für Menschenrechte Mehr Hintergründe hier: Erdoğans juristischer Putsch+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Mitglieder des St. Galler Hufeisen-Klub 86 SG treffen sich wöchentlich, um zu trainieren. Die «Hufiseler» nageln die Eisen aber nicht an Pferdehufe, sondern werfen sie. Es geht nicht nur um den sportlichen Wettkampf, sondern auch das Zusammensein wird im Klub grossgeschrieben. Weiter in der Sendung: (00:00:50) ZH Gibts vor dem HB dereinst eine grüne Oase? Die Stadt hat ihre Visionen für das Gebiet rund um den Hauptbahnhof präsentiert. Was ist geplant? Wie realistisch ist die Umsetzung? (00:04:00) BE Tech-Aktivistin kämpft gegen häusliche Gewalt Während ihrer Zeit als UNO-Mitarbeiterin kam Rhiana Spring die Idee für den Chatbot "Sophia": Eine digitale Begleiterin, die Betroffene von häuslicher Gewalt mit einer Fachstelle zusammenbringt. Er bietet Opfern einen anonymen Weg, sich über Anzeichen von Missbrauch und Hilfsangebote zu informieren und gleichzeitig Beweise zu sammeln. Die UNO hat den Chatbot nun mit dem «AI for Good Impact Award 2025» ausgezeichnet. (00:09:25) BS Mehr Ferien für Hotellerie-Lehrlinge In einer schweizweiten Petition fordern Lernende mehr Ferien: 8 Wochen statt 5 Wochen. Diese Forderung ist auch in Basel ein Thema. Hotel-Besitzer Franz-Xaver Leonhardt möchte darum etwas ins Rollen bringen. Er schlägt vor, dass die Lernenden in der Hotellerie-Branche in Basel künftig 7 Wochen Ferien haben. Er habe selber die Erfahrung gemacht, dass sich Lernende gegen eine Lehre in der Hotellerie-Branche entscheiden, weil sie zu wenig Ferien haben. Leonhardt möchte nun entsprechende Gespräche führen. (00:11:34) AG Wer möchte ein Päckli mit unbekanntem Inhalt…? In Wohlen findet am Samstag eine Versteigerung von Retouren-Paketen statt. Es handelt sich um Waren, die bei grossen Internetversandhändlern liegen geblieben sind, weil sie nicht zugestellt werden konnten. In Deutschland gibt es solche Versteigerungen vielerorts. Nun werden auch in Wohlen in einem Brockenhaus Pakete versteigert, deren Inhalt die Leute nicht kennen. Das Paket wird dann auch geöffnet, damit alle sehen können, was darin ist. Eine lustige Sache sei das, sagt der Brockibesitzer. Aber ist es auch nachhaltig?
Die UNO ist derzeit von vielen Seiten unter Beschuss: Trump kürzt die Beiträge der USA, Israels Regierung attackiert die Organisation, weil sie sich für Menschenrechte einsetzt.Wie man im Hauptquartier der Vereinigen Nationen in New York mit den gefährlichen Verschiebungen zum Vorrang des Rechts des Stärkeren umgeht, berichtet die oberste Kommunikationschefin der UNO, Melissa Fleming. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
10 Tage lang haben die Mitgliedsländer über ein mögliches Abkommen verhandelt, wie die Plastikverschmutzung rund um den Globus bekämpft werden kann. Unser Wissenschaftsredaktor sagt uns, weshalb sie gescheitert sind. · Und dann geht's um problematische Ewigkeitschemikalien: Was tut die Schweiz, um ihr Wasser davor zu schützen? Der Bundesrat hat zwei Wirkstoffe identifiziert, die verboten werden sollen. Eine Recherche wirft jedoch die Frage auf, ob nicht deutlich mehr Verbote ausgesprochen werden müssten. · Die UNO kritisiert die israelischen Pläne, im Westjordanland weitere Siedlungen zu bauen. Diese würden eine Zwei-Staaten-Lösung gefährden.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 6.8.2025++Im Gedenken an die Atombombenabwürfe hat Papst Leo XIV. heute mehr Engagement für einen dauerhaften Frieden gefordert. Einer, der sich für ebenfalls für eine atomwaffenfreie Zukunft einsetzt, ist der Innsbrucker Theologe, Sozialethiker und Präsident von Pax Christi Wolfgang Palaver. Auch der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich hat heute in einer Aussendung betont, ein atomarer Krieg kenne nur Verlierer.++Im Sudan gibt es derzeit rund zehn Millionen Binnenvertriebene. Außerdem sind Millionen über die Grenzen geflohen, vor allem in den Tschad. Die Hälfte von ihnen sind Kinder. Die UNO spricht mittlerweile von der größten Flüchtlingskrise weltweit.(Maria Harmer)
Laut Nachrichtenagenturen sind israelische Panzer in Teile der Stadt Deir al-Balah vorgerückt. Die Stadt blieb bisher von Angriffen verschont. Das israelische Militär hatte die Bewohnerinnen und Bewohner dazu aufgerufen, das Gebiet zu verlassen. Die Uno kritisiert das Vorgehen scharf. Alle Themen (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:15) Israel weitet Militäreinsatz im Gazastreifen aus (04:32) Nachrichtenübersicht (08:49) Schnellere Waffenlieferungen für die Ukraine (12:36) Russischer Dissident: "Putin ist nicht ewig" (20:03) Warum Italien von tunesischem Olivenöl profitiert (29:28) Frantz Fanon: Vordenker der Dekolonisierung
In Japan hat die Regierung schon wieder eine schwere Niederlage erlitten. Bei der Wahl des Oberhauses, der kleinen Kammer im Parlament, hat die konservative Regierung die Mehrheit verloren. Im Unterhaus ist die Regierung bereits seit Herbst in der Unterzahl. Weitere Themen in dieser Sendung: · Frankreich, Grossbritannien und Deutschland wollen mit dem Iran über ein neues Atomabkommen verhandeln. Nach dem US-Angriff auf Irans Atomanlagen sollen diese Woche wieder erste Gespräche stattfinden. · Die israelische Armee will im Zentrum des Gazastreifens eine neue Offensive starten. Die UNO kritisiert dieses Vorgehen. · Mehrere Behörden und Firmen sind in den letzten Tagen Opfer einer neu entdeckten Sicherheitslücke geworden. Betroffen sind lokale Server, die das Microsoft-Programm «Sharepoint» zum Verwalten und Teilen von Dokumenten nutzen.
Laut Nachrichtenagenturen sind israelische Panzer in Teile der Stadt Deir al-Balah vorgerückt. Die Stadt blieb bisher von Angriffen verschont. Das israelische Militär hatte die Bewohnerinnen und Bewohner dazu aufgerufen, das Gebiet zu verlassen. Die Uno kritisiert das Vorgehen scharf. Weitere Themen: Die Ukraine braucht dringend mehr Waffen, um russische Drohen und Raketen abwehren zu können. Auf dem Treffen der Ukraine-Unterstützergruppe erhielt Kiew zwar zahlreiche Zusagen. Doch längst nicht alle europäischen Länder ziehen mit. Und auch Washington hält sich zurück. Er gehört zu einer der reichsten Familien der Schweiz: André Hoffmann, Erbe der Pharmafirma Roche. Der Mann, dessen Konzern früher den Rhein verschmutzt und giftige Deponien hinterlassen hat, bezeichnet sich als Umweltaktivist. Wie passt das zusammen?
Obwohl direkt vor unseren Augen ein regelrechter Völkermord an den Palästinensern durchgeführt wird, regt sich bislang kein nennenswerter Widerstand. Doch das könnte sich ändern. Die UNO legt jetzt eine umfassende Dokumentation vor, und in Bogotá beraten 30 Staaten, wie den Völkermördern das Handwerk gelegt werden kann.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Am Anfang der AbschiedDie Panzer stehen vor den Toren des Nasser-Krankenhauses in Khan Yunis. Ein Ort im Süden des Gazastreifens. Dorthin waren aus dem Norden des Gazastreifens anderthalb Millionen Palästinenser seit dem Oktober des Jahres 2023 zusammengetrieben worden. Zusammengepfercht. Obdachlos. Ohne sauberes Trinkwasser. Ohne Strom. Ohne Essen. Alle Krankenhäuser sind von israelischen Truppen zerstört worden. Nur das Nasser-Krankenhaus im Süden des Gazastreifens arbeitet noch ein bisschen. Dialyse-Patienten können schon lange nicht mehr versorgt werden. Sie sterben elend. Die Mitarbeiter und Patienten des Nasser-Krankenhauses in Khan Yunis wissen, dass jetzt ihr Stündlein geschlagen hat. Und sie versenden folgende Abschiedsbotschaft an den Rest der Welt:"Wir arbeiten immer noch im Krankenhaus, und die Panzer sind nur wenige Meter von uns entfernt. Wir sind dem Tod mittlerweile näher als dem Leben.Die Soldaten kennen keine Gnade – weder gegenüber einem Kind, noch gegenüber einem alten Mann, noch gegenüber einem Arzt, noch gegenüber einer Krankenschwester. Wir bleiben hier, weil wir Menschen sind und weil unsere Mission eine humanitäre ist. Wenn diese Raben unsere Seelen rauben … vergesst uns nicht und reduziert uns nicht auf eine Zahl. Wir lieben das Leben und haben Träume, genau wie ihr. Wir haben Kinder und Ehepartner, die wir lieben. Aber wahrhaft menschlich zu sein bedeutet, diejenigen, die eure Menschlichkeit brauchen, niemals im Stich zu lassen. Erzählen Sie der Welt von uns. Sagen Sie, dass wir menschlicher waren als diejenigen, die das nur behaupteten. Sagen Sie, dass wir lieber den Tod wählten, als unsere edle Mission aufzugeben.Sagen Sie nicht nur, wir seien Helden gewesen – sagen Sie, dass wir verstanden haben, was es wirklich bedeutet, ein Mensch zu sein. Und: Entschuldigung! Wir sind keine Nummern.“ Ehud Olmert und die KonzentrationslagerDer mittlerweile achtzigjährige Ehud Olmert war von 2006 bis 2009 Regierungschef in Israel. Doch jetzt war Olmert gerade bei der Beerdigung von zwei Palästinensern im Westjordanland. Die beiden jungen Männer, einer davon zusätzlich mit der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft ausgestattet, waren von israelischen Siedlern ermordet worden. Es gibt bis heute keine Strafverfolgung der Untaten. Illegale Siedler vertreiben in der Westbank Palästinenser aus ihren Häusern. Wer sich wehrt, wird umgebracht. Diese Schlägertruppen werden in Israel als „Hilltop youth“ bezeichnet. Sie genießen absolute Straflosigkeit. „Die Angriffe waren Kriegsverbrechen“, sagte Olmert. „Sie sind unverzeihlich. Inakzeptabel. Es gibt anhaltende Aktionen, die von einer großen Gruppe auf brutalste und kriminellste Weise organisiert und orchestriert werden.“ Während dessen hat der israelische Verteidigungsminister Israel Katz vorgeschlagen, etwa 600.000 palästinensische Bewohner des Gazastreifens in so genannten „humanitären Städten“ auf den Trümmerfeldern unterzubringen. Die einzige Möglichkeit, sich dieser Einpferchung zu entziehen bestünde dann darin, Palästina in Richtung Ausland zu verlassen. Für den Ex-Premier Ehud Olmert führt kein Weg daran vorbei, dieses Vorgehen als weitere Verschärfung einer bereits stattfindenden ethnischen Säuberung anzusehen: Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am 11. Juli 1995 begann im ostbosnischen Srebrenica der Völkermord an über 8'000 Muslimen. Tausende wurden vertrieben. Die UNO versagte dabei, die Menschen in dieser «Schutzzone» tatsächlich zu schützen. Nun hat sie den 11. Juli zum Gedenktag für die Opfer von Srebrenica erklärt. Was bringt das? Der Gedenktag für die Opfer von Srebrenica sei ein wichtiges Zeichen. Denn er erinnert an die schweren Verbrechen serbischer Kräfte gegen die Bevölkerung. Das sagt Marie-Janine Calic, Professorin für Ost- und Südosteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Gleichzeitig übt sie Kritik am UNO-Gedenktag: Er erhöhe dîe Spannungen in der gespaltenen Republik Bosnien und Herzegowina und werde von Nationalisten instrumentalisiert, die diesen Staat ablehnen. In der Gesellschaft spiele das Gedenken an Srebrenica kaum eine Rolle. Die meisten wollten einfach nur vergessen.
Von Christine Mayrhofer. António Guterres hinterlässt einer möglichen Nachfolgerin viele Baustellen: Zu ihrem 80. Geburtstag befinden sich die Vereinten Nationen in ihrer größten bisherigen Krise. Wie weiter mit der UNO?
Neun Monate lang haben die Schweiz und die EU über neue bilaterale Abkommen verhandelt. Sie sollen die bestehenden Verträge aktualisieren sowie neue Abkommen umfassen. Am Freitag haben Bern und Brüssel sämtliche Vertragstexte vollumfänglich offengelegt. Weitere Themen: Israel hat in der Nacht einen militärischen Grossangriff auf Iran gestartet. Ziel der Luftangriffe waren Militärstützpunkte und Atomanlagen. Zudem wurden sowohl militärische Fühungspersonen sowie Nuklearforscher gezielt getötet. Die Menschen im Gazastreifen leiden Hunger. Die Uno fordert Israel erneut zu einer sofortigen und bedingungslosen Waffenruhe auf. Auch die Schweiz hat den Appell unterschrieben. Doch das reiche nicht, sagt der frühere Chef der humanitären Hilfe des Bundes: Es brauche jetzt Taten.
Online-Betrug wird zu einem immer größeren Problem. Die UNO warnt vor Abzocke und Erpressung+++Amoklauf in Österreich - in einer Schule sind offenbar mehrere Menschen getötet worden
Am Donnerstag sind in der Türkei direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine geplant. Der ukrainische Präsident Selenski wird teilnehmen, Kreml-Chef Putin jedoch nicht. Auch US-Präsident Trump hat abgesagt. Was ist unter diesen Umständen zu erwarten? · Eine neu gegründete amerikanische Stiftung will noch vor Ende Mai im Gazastreifen humanitäre Güter verteilen. Die UNO und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sind allerdings skeptisch, ob die Stiftung die Anforderungen für humanitäre Arbeit erfüllt. · Wenn es neue Verträge mit der EU gibt, soll der Bundesrat die Zuwanderung begrenzen können – vorausgesetzt, sie sorgt für soziale oder wirtschaftliche Probleme. Wie reagieren die Parteien auf diese Schutzklausel?
Achim Steiner ist in der Uno-Hierarchie die Nummer drei, er leitet das Entwicklungsprogramm. Die Uno steht vor einem radikalen Abbau. Entweder baut die Uno ab oder es droht der Kollaps. Von Uno-Reformen ist seit Jahrzehnten die Rede. Doch ein Sparprogramm, wie es nun eine von Generalsekretär António Guterres eingesetzte Arbeitsgruppe vorlegt, gab es noch nie. Allerdings war die Lage für die Vereinten Nationen auch noch nie so ernst. Die USA drohen der Uno mit einem massiven Geldentzug. Wie soll konkret gespart werden? Ausserdem: Die Uno präsentierte am Dienstag eine neue Studie: Fortschritte bei der menschlichen Entwicklung stagnieren. Achim Steiner, Leiter des Uno-Entwicklungsprogramms, ist zu Gast bei David Karasek.
Wenn Regierungen wechseln, stellt sich immer wieder die Frage der Anschlussverwendung der scheidenden Spitzenkräfte. Wir haben zwar Fachkräftemangel, aber die Nachfrage nach Kinderbuchautoren mit „Hühner-Schweine-Kühe-Melken-Erfahrung“ und Plappermäulchen, die „eher vom Völkerrecht kommen“, ist eher überschaubar. Was also tun mit Bobby Habeck und Lenchen Baerbock? Zumindest für Letztere gibt es nun jedoch ein Stück
Europa hat einen Plan für eine Waffenruhe in der Ukraine. Dabei übernehme der britische Premierminister Keir Starmer eine wichtige, aber riskante Vermittlerrolle, sagt unser Korrespondent. Weitere Themen: · In der Kaukasus-Region Abchasien wurde am Sonntag ein neuer russlandfreundlicher Präsident gewählt. Abchasien gehört völkerrechtlich zu Georgien, hat sich aber in mehreren Kriegen losgelöst. Wir sprechen über die Folgen der Wahl. · Die UNO warnt, dass Nicaragua zu einer Diktatur werde, denn das Präsidentenpaar hat seit kurzem noch mehr Macht. Wir klären, was die Verfassungsänderung für die Bevölkerung bedeutet. · Plötzlich Tourismusmagnet - Das passiert manchen Schauplätzen aus bekannten Filmen und Serien. Ein Filmtourismus-Experte zeigt auf, wie sich die Orte auf den Run vorbereiten können.
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Am Mittwoch empfängt Aussenminister Ignazio Cassis EU-Komissar Maros Sefcovic. Dieser dürfte der Schweiz ein Geschenk in Form eines Versprechens mitbringen. konkret, dass die EU der Schweiz beim Thema Schutzklausel gegen zu viel Zuwanderung entgegenkommen wird. Weitere Themen: Die Ruag hat zuletzt mit Skandalen von sich reden gemacht. Etwa als es um die alten Leopard-1-Panzer ging. Nachdem ein Untersuchungsbericht Mängel und Regelverstösse bei der Ruag aufdeckte, will der Bundesrat den Rüstungskonzern stärker kontrollieren. Seit 77 Jahren gelten die Uno-Blauhelmtruppen als ein Eckpfeiler des internationalen Systems zur Friedensförderung. Allerdings bröckelt dieser Eckpfeiler, obschon es immer mehr Kriege und Konflikte gibt. Die Uno selber begibt sich nun auf Sinnsuche.
Der Krieg im Sudan dürfte sich in den nächsten Monaten noch weiter verschärfen. Es ist laut der UNO der zurzeit brutalste Krieg dieser Welt, die grösste humanitäre Krise, inzwischen wird von 150'000 Toten ausgegangen. Bettina Junker vom UNO-Kinderhilfswerk Unicef hat die Region vor Kurzem besucht. Im ostafrikanischen Sudan tobt seit über einem Jahr ein Krieg: zwischen der Armee und paramilitärischen Milizen, den Rapid Support Forces, RSF. Millionen Menschen sind vor der Gewalt geflohen. Die humanitäre Lage ist katastrophal. Die UNO spricht von einer Hungersnot. 25 Millionen Menschen hätten nicht mehr genug zu essen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, hat soeben einen Bericht veröffentlicht, der die dramatisch schlechte Gesundheitssituation von Kindern im Kriegsgebiet beschreibt. Sie würden in hoher Zahl an eigentlich vermeidbaren Krankheiten sterben. Zudem würden fast alle Kinder nicht zur Schule gehen. Bettina Junker ist Geschäftsleiterin des UNO-Kinderhilfswerks Unicef Schweiz und Liechtenstein und ist vor Kurzem aus dem Sudan zurückgekehrt.
Bereits vor dem Einmarsch Russlands befand sich die Ukraine in einer schweren demografischen Krise. Die rasant sinkende Geburtenrate sowie die Auswanderung gaben den Trend vor, und der bald seit drei Jahren anhaltende Krieg hat Hunderttausende von Opfern gefordert, mindestens zehn Millionen Menschen haben das Land verlassen. Die UNO sagt voraus, dass die ukrainische Bevölkerung, dieWeiterlesen
Die UNO hat Vorwürfe untersucht, dass UNRWA-Angestellte sich an der Attacke auf Israel am 7. Oktober beteiligt hätten. Das Ergebnis der internen Untersuchung: Neun Mitarbeitende wurden entlassen. Weitere Themen: * Irak: 10 Jahre ist es her seit dem brutalen Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden. Die Terror-Miliz Islamischer Staat hat damals tausende von ihnen getötet und entführt, darunter viele Frauen und Mädchen. Wie ist die Lage in der Region heute? * Der Bund will Werbung für ungesunde Lebensmittel einschränken, um Kinder zu schützen. Bringt das was? * Südkorea: Die Geschlechter driften auseinander. Junge Männer werden konservativer – junge Frauen progressiver, das zeigen Umfragen. Warum wird der Geschlechtergraben in Südkorea grösser? * Grossbritannien: Ausschreitungen wurden über die sozialen Medien angeheizt. Darunter fanden sich auch Fake News.
Die UNO sucht einen neuen Chef für die Nothilfe. Traditionell wird dieser Posten mit einer Person aus Grossbritannien besetzt und offenbar soll das auch so bleiben. Dieser Einzelfall steht exemplarisch für eine gängige Praktik bei der Vergabe von Uno Spitzenposten. Das wird zunehmend kritisiert. Weitere Themen: Politische Proteste waren in vielen Ländern Afrikas lange ein rares Phänomen. Doch nun scheint sich ein Wandel anzubahnen. Immer wieder erreichen uns Nachrichten von Protesten oder Unruhen in Afrika, jüngst in Mauretanien oder Kenia. Was steckt hinter dem neuen Drang zum Protest? Damit ChatGPT unsere Fragen beantworten und uns bei Problemen helfen kann, muss die Künstliche Intelligenz mit vielen Daten trainiert werden. Zu den wichtigsten Quellen gehören dabei Wikipedia-Texte. KI profitiert also von Wikipedia. Ob das auch umgekehrt der Fall sein wird, ist nicht so klar.
Die Uno rügt die Schweiz, weil sie das Alter eines jungen Asylsuchenden unzureichend abgeklärt habe. In dieser News Plus Folge zeigen wir, wie die Schweizer Behörden das Alter von jungen Flüchtlingen bestimmen. Und warum es an diesen medizinischen Untersuchungen Kritik gibt. Wer 17 ist und in die Schweiz flüchtet, hat deutlich mehr Rechte, als jemand, der 18 Jahre alt und volljährig ist. Viele junge Asylsuchende können aber nicht genau belegen, wie alt sie wirklich sind. Der Bund setzt deshalb in Zweifelsfällen auf medizinische Altersbestimmungen, wie zum Beispiel Knochenanalysen. Diese Tests sind aber umstritten. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe etwa kritisiert, dass die Behörden mit diesen medizinischen Tests zu sehr in die Privatsphäre der jungen Menschen eingriffen. Beim Staatssekretariat für Migration SEM hingegen heisst es, die medizinischen Abklärungen seien wichtig, nicht nur um Missbrauch zu verhindern, sondern auch um Minderjährige zu schützen. Habt ihr Feedback zu dieser Folge oder Themeninputs? Dann schreibt uns gerne auf newsplus@srf.ch oder 076 320 10 37. Hier der versprochene Link zum Fall Amir und zur Rüge der Uno: https://www.srf.ch/news/schweiz/minderjaehriger-asylsuchender-uno-kinderrechtsausschuss-ruegt-die-schweiz
Die militärische Lage in der Ukraine spitzt sich zu. Die Uno stärkt die Rechte der Palästinenser. Und: Trump hat eine Glückssträhne. Das ist die Lage am Samstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Selenskyj fordert nach russischen Angriffen nahe Charkiw erneut Militärhilfen Biden versucht den Balanceakt Mehr Hintergründe hier: Politik und Porno +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Raus aus Mali, raus aus dem Kongo: Nach dem Abzug der Blauhelme aus zwei afrikanischen Staaten in kurzer Zeit sollen die Friedensmissionen der UNO reformiert werden. Das Kämpfen will die UNO möglicherweise der Afrikanischen Union überlassen. Raupp, Judith www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Seit genau einem Jahr bekriegen sich in Sudan die Armee und eine Miliz. Der Krieg hat 8,5 Millionen Menschen vertrieben. Die UNO spricht von einem der schlimmsten humanitären Albträume der jüngeren Geschichte. Sudan-Kennerin Lina Rasheed ist Gast im «Tagesgespräch». In Sudan bekämpfen sich seit genau einem Jahr die sudanesische Armee und die Milizen der Rapid Support Forces, was die Sicherheit und die humanitäre Lage der Bevölkerung drastisch verschlechtert hat. Millionen Menschen wurden vertrieben. In Paris waren am Montag bei einer Geberkonferenz für den Sudan zwei Milliarden Euro an Hilfe zusammengekommen. Die Juristin Lina Rasheed hat sudanesische Wurzeln, ist teilweise in Sudan aufgewachsen und hat dort studiert. Sie lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz und arbeitet in Zürich als Rechtsberaterin für Opfer von Menschenhandel. Was kann Sudan noch retten?